Planungsleistungen für den Hochwasserschutz am Teisenhamer Bach in Bad Endorf
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- 29.06.2026, 11:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- 440.000 EUR
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Markt Bad Endorf
- Erfüllungsregion
- Bayern, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 02.06.2026
- CPV-Codes
- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)
- Bekanntmachung
- dtvp.de
- Bekanntmachungsnummer
- 377523-2026
- Verfahrensnummer
- c3a1e28d-f222-4fde-94f9-06eb18c89f8c
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Der Markt Bad Endorf beauftragt Ingenieurplanungen für den Hochwasserschutz am Teisenhamer Bach. Geplant werden Maßnahmen, damit das Gewässer ein hundertjährliches Hochwasser zuzüglich eines Klimazuschlags von 15 Prozent schadlos ableiten kann; der bestehende, rund 975 Meter lange Durchlass mit 800 Millimetern Durchmesser ist dafür zu klein. Der geschätzte Auftragswert beträgt 440.000 Euro, die vorgesehene Laufzeit 1.590 Tage. Die Planung betrifft Bad Endorf in Bayern.
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Leistungsbeschreibung
Im Jahr 2024 wurde für den Markt Bad Endorf ein integrales Konzept zum kommunalen Sturzflutrisikomangement erstellt. Im Einzelnen handelt es sich dabei um 3 verschiedene Gewässer im Gemeindegebiet, eines davon ist der Teisenhamer Bach. Das o.g. Konzept zum Sturzflutrisikomangement bildet die Grundlage für die erforderlichen Maßnahmen zum Hochwasserschutz Teisenhamer Bach sowie für die Förderung der Maßnahme durch den Freistaat Bayern. Der Teisenhamer Bach ist mit 800 mm Durchmesser über eine Länge von ca. 975 m so gering dimensioniert, dass regelmäßig Überflutungen im Ort auftreten. Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind Planungsleistungen zu Ingenieurbauwerken nach § 43 HOAI für Maßnahmen zum Hochwasserschutz Bad Endorf, BA I - Teisenhamer Bach
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · BEN_TEISH_bewerb
Projektziele sind wie nachstehend beschrieben: Anpassung der Dimensionierung: Projektziel ist der Gewässerausbau für einen Hochwasserschutz 100-jährlich + 15% Klimazuschlag. Es ist davon auszugehen, dass durch eine Aufdimensionierung auf DN 1400 bis DN 2000 das Wasser bis zu einem Ereignis HW 100+15% schadlos abgeleitet werden kann. Vorgesehene Umsetzungsmaßnahmen: Die vorgesehenen Umsetzungsmaßnahmen gliedern sich in mehrere Abschnitte. Die Abschnitte 1, 2 und 3 sind bereits in Ausführung bzw. in Planung. Gegenstand des Auftrags sind daher ausschließlich die verbleibenden Abschnitte 4 und 5. Abschnitt 4: Bachverrohrung Teisenhamer Bach vom bestehenden Rückhaltebecken bis zur Bahnlinie Rosenheim-Salzburg Südseite und von der Bahnlinie Rosenheim-Salzburg Nordseite bis auf Höhe zur Rosenheimer Straße 8 (Theater), dabei südlich der Bahn: >> offener Graben: 28,33 m >> Verrohrung DN 2000: 124,93 m >> Verrohrung DN 800: 155,92 m (Mischwasserkanal) nördlich der Bahn: >> Verrohrung DN 2000: 315,73 m >> Verrohrung DN 800: 25,61 m (Mischwasserkanal) Abschnitt 5: Bachverrohrung Teisenhamer Bach von der Traunsteiner Straße Abzweigung Eisenbartlinger Weg bis zum offenen Graben am Moorbadweg. >> Verrohrung DN 1400: 415,66 m >> Verrohrung DN 1000: 31,10 m (Regenwasserkanal) >> Verrohrung DN 800: 155,76 m (Mischwasserkanal)
Anforderungen an deinen Betrieb
Zunächst prüft der Auftraggeber die vorliegenden Teilnahmeanträge auf die Einhaltung der in den Vergabeunterlagen festgelegten formalen und inhaltlichen Anforderungen gemäß § 56 Abs. 1 VgV, insbesondere auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Darüber hinaus muss der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Erklärungen enthalten. Alternativ ist die Abgabe einer entsprechend ausgefüllten Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) zulässig sofern sie die spezifizierten Erklärungsinhalte abdeckt und alle weiteren einzureichenden Unterlagen beigefügt sind. Gemäß § 57 VgV sind Teilnahmeanträge dann zwingend auszuschließen, wenn sie nicht den Erfordernissen des 53 VgV genügen. Dies betrifft insbesondere Teilnahmeanträge, - die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, es sei denn, der Bewerber hat dies nicht zu vertreten (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 1 VgV). - die nicht die geforderten oder nachgeforderten Unterlagen enthalten (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 2 VgV). - in welchen Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen nicht zweifelsfrei sind (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 3 VgV) - bei welchen Änderungen oder Ergänzungen an den Vergabeunterlagen vorgenommen worden sind (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 4 VgV). Ferner werden Teilnahmeanträge ausgeschlossen, die die Bewerbungsbedingungen nicht einhalten. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung aufzufordern, fehlende oder unvollständige unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen oder zu vervollständigen. Diese Unterlagen sind vom Bewerber nach Aufforderung innerhalb der durch den Auftraggeber festgelegten angemessenen Frist nachzureichen.
Wie wird das Angebot bewertet?
Kriterien ohne Loszuordnung
- ZU_1.1 Darstellung der projekbezogenen technischen Herangehensweise, dabei hinsichtlich der >> Umsetzung der Bedarfe des Auftraggebers und der bautechnischen Anforderungen hinsichtlich der Trassenführung >> Maßnahmen zur Optimierung der Schnittstellenbewältigung mit den Abschnitten 1,2 und 3 >> Integration der Belange von TÖB (u.a. Naturschutz, wasserrechtliche Anforderungen etc.) >> Gewährleistung der Einhaltung der Vorgaben der Förderbehörden, Vermeidung von Rückforderungen ZU_1.2 Darstellung der operativen Herangehensweise hinsichtlich >> Maßnahmen zur Optimierung der Baulogistik und der Bauzeit >> Häufigkeit und Dauer der Präsenz vor Ort während der Bauphase
- 40 %
- >> Darstellung des Projektteams inkl. Aufgabenverteilung mit Vertretungsregelungen, Gewährleistung der Kontinuität des Personaleinsatzes >> Personaleinsatzplan unter Benennung der aufgewendeten Kapazitäten jedes Teammitglieds für das Projekt in % bezogen auf eine Vollzeitstelle pro Leistungsphase
- 30 %
- netto Honorarsumme gesamt inkl. Nebenkosten
- 30 %
Vergabeunterlagen
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Zum UrsprungsportalAnforderungen
Zunächst prüft der Auftraggeber die vorliegenden Teilnahmeanträge auf die Einhaltung der in den Vergabeunterlagen festgelegten formalen und inhaltlichen Anforderungen gemäß § 56 Abs. 1 VgV, insbesondere auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Darüber hinaus muss der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Erklärungen enthalten. Alternativ ist die Abgabe einer entsprechend ausgefüllten Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) zulässig sofern sie die spezifizierten Erklärungsinhalte abdeckt und alle weiteren einzureichenden Unterlagen beigefügt sind. Gemäß § 57 VgV sind Teilnahmeanträge dann zwingend auszuschließen, wenn sie nicht den Erfordernissen des 53 VgV genügen. Dies betrifft insbesondere Teilnahmeanträge, - die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, es sei denn, der Bewerber hat dies nicht zu vertreten (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 1 VgV). - die nicht die geforderten oder nachgeforderten Unterlagen enthalten (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 2 VgV). - in welchen Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen nicht zweifelsfrei sind (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 3 VgV) - bei welchen Änderungen oder Ergänzungen an den Vergabeunterlagen vorgenommen worden sind (§ 57 Abs. 3, Abs. 1 Nr. 4 VgV). Ferner werden Teilnahmeanträge ausgeschlossen, die die Bewerbungsbedingungen nicht einhalten. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerber unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung aufzufordern, fehlende oder unvollständige unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen oder zu vervollständigen. Diese Unterlagen sind vom Bewerber nach Aufforderung innerhalb der durch den Auftraggeber festgelegten angemessenen Frist nachzureichen.
Änderungen und Bieterfragen
1 Eintrag- 14.10.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 709720-2026
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