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Projekt- und Finanzsteuerung für Maßnahmen im Gewässerbau

Status
Offen
Angebotsfrist
03.11.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
91.000 EUR
Lose
1
Erfüllungsregion
Baden-Württemberg, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung · Rahmenvereinbarung
Veröffentlicht
04.10.2026
CPV-Codes
Projektmanagement im Bauwesen (71541000)
Bekanntmachungsnummer
685182-2026
Verfahrensnummer
a18c574d-021b-46e7-aa1a-c896c8b73369

Fragenkatalog

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Kurzbeschreibung

Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Stuttgart, sucht externe Unterstützung für die organisatorische, fachliche und finanzielle Steuerung von Maßnahmen im Landesbetrieb Gewässer. Vorgesehen ist eine Rahmenvereinbarung, aus der Leistungen bei Bedarf abgerufen werden können; der geschätzte Auftragswert beträgt 91.000 Euro. Die Unterstützung betrifft das Referat 53.1 in Stuttgart und ist für das Jahr 2027 vorgesehen.

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Leistungsbeschreibung

Vom Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) ist zur Aufgabenerfüllung im Landesbetrieb Gewässer (LBG) im Referat 53.1 eine externe Unterstützung im Bereich der Projekt- und Finanzsteuerung der zahlreichen Maßnahmen in organisatorischer, projektspezifischer und finanzieller Hinsicht vorgesehen. Hierzu soll gem. § 21 (3) VgV eine Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen abgeschlossen werden, in dem die notwendige Unterstützung bei Bedarf abgerufen / beauftragt werden kann.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Projekt - und Finanzsteuerung 2027 im RPS - LBG (53.1)

    Vom Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) ist zur Aufgabenerfüllung im Landesbetrieb Gewässer (LBG) im Referat 53.1 eine externe Unterstützung im Bereich der Projekt- und Finanzsteuerung der zahlreichen Maßnahmen in organisatorischer, projektspezifischer und finanzieller Hinsicht vorgesehen. Hierzu soll gem. § 21 (3) VgV eine Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen abgeschlossen werden, in dem die notwendige Unterstützung bei Bedarf abgerufen / beauftragt werden kann. Die Vielzahl der unterschiedlichen Projekte und der verschiedenen Finanzquellen mit z.T. erheblichem Dokumentationsaufwand erfordert sowohl eine Gesamtsteuerung der einzelnen Finanzierungsprogramme (z.B. FFF) als auch eine einheitlich strukturierte Steuerung der einzelnen Projekte. Die Abstimmung und Priorisierung der baulichen Aufgaben der Landesbetriebe Gewässer übergreifend über alle Landesbetriebe Gewässer erfolgt in den Teilbauprogrammen (Dammertüchtigung, technischer Hochwasserschutz und Gewässerökologie). Die Vorbereitung der Abstimmung in den Teilbauprogrammen ist ein wichtiger Teil des Gesamtsteueraufwands, welcher über die finanzielle und organisatorische Unterstützung der einzelnen Projekte deutlich übersteigt. Das zu bewirtschaftende Gesamtvolumen der Finanzmittel hat sich, bei gleichzeitig erhöhtem Termindruck (z.B. Zeitvorgaben zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie), vergrößert. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden und für eine effektive Maßnahmenumsetzung ist künftig eine externe Unterstützung des Landesbetriebes durch eine externe Projektsteuerung erforderlich um die Projektingenieure, die Referatsleitung und ggf. das Rechnungswesen zu unterstützen. Diese Leistungen sollen im Zuge der Ausschreibung vergeben werden. Die Tätigkeitsschwerpunkte der auszuschreibenden Leistung sind die Unterstützung bei der Vergabe sowie der Umsetzung und Projektsteuerung von Hochwasserschutz- und gewässerökologischen sowie sonstigen wasserbaulichen Maßnahmen für den LBG, RPS Referat 53.1. Insbesondere bei der Projektsteuerung ist der AG bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Steuerungskonzeptes und Steuerungshandbuches des LGB im RPS zu unterstützen. Der Umfang der voraussichtlichen Arbeitszeit bewegt sich in einem Bereich von 35 bis 45 Tage pro Jahr und einem Stundenumfang von insgesamt rund 770h, je nach Anzahl der Projekte und zur Verfügung stehender Mittel. Die Aufgabenbereiche gliedern sich in zwei unterschiedliche Hauptaufgaben. In den einzelnen Aufgabenbereichen sind unter anderem die folgenden Einzelpunkte Teil der Beratung und Unterstützung. Diese sind in der Regel in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Behörden und Akteuren zu erbringen. Der konkrete Inhalt der zu erbringenden Leistung wird in den Rahmenbeauftragungen in Jahrestrancen definiert werden. Dabei wird zwischen AG und AN festgelegt in welchem Umfang die Leistungen durch den AN zu erbringen sind und welche Leistungen der AG selbst erbringt. Für die Beauftragungen sind bisher folgende Leistungen vorgesehen: Unterstützung bei der Steuerung des Bau- und Investitionsprogramms sowie der Maßnahmen des LBG. Unterstützung bei allen Phasen der Maßnahmenplanung und Maßnahmenumsetzung des Bau- und Investitionsprogramms und in den dazugehörigen Belangen des Messwesens. Unterstützung bei der Vorbereitung der Vergabe (z.B. Beratung zur Auswahl des Vergabeverfahrens; Sichtung der vorhandenen Unterlagen, Aufbereitung des Verfahrens auf der Vergabeplattform des LBG). Unterstützung während des Vergabeverfahrens (z.B. Korrespondenz zwischen den Bietern und dem AG; Aufbereitung Unterlagen, Vorbereitung Bietergespräche). Unterstützung bei der Vertragsvorbereitung. Der Landesbetrieb Gewässer unterliegt Seitens des Rechnungswesens der SAP-Welt. Aus- und Eingangsrechnungen werden über das SAP-System abgearbeitet und angewiesen. Die Projektsteuerung hat die Formblätter im SAP-System konformen auszugestalten und einzureichen. Die Umsetzung kann über weitere Systeme, wie z.B. Excel Tabellen erfolgen. Diese müssen am Ende des Jahres deckungsgleich mit dem SAP-System sein. Andere Systeme werden nach Absprache zugelassen, sofern sie eine Deckungsfähigkeit mit dem SAP-System gewährleisten.

Anforderungen an deinen Betrieb

Die nachfolgend geforderten Erklärungen sind in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten und können dort als Eigenerklärung abgegeben werden. /// Eignung zur Berufsausübung: A) Erklärung über die Rechtsform des Antragstellers, der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister sowie der Person des Antragstellers die den Antrag im Auftrag des Bewerbers abgibt. Die Person welche den Antrag / die Erklärungen abgibt muss berechtigt sein Rechtsgeschäfte für den Antragsteller zu tätigen. /// B) Es ist eine Erklärung vorzulegen (bei Bewerber- / Bietergemeinschaften für jedes Mitglied), dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen. /// C) Es ist eine Erklärung vorzulegen (bei Bewerber- / Bietergemeinschaften für jedes Mitglied), dass keine Ausschlussgründe aufgrund eines Bezugs zu Russland bestehen. ///// Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: A) Verpflichtung zu einer Berufshaftpflichtversicherung bei Personenschäden und sonstige Schäden während der gesamten Bearbeitungszeit. Die Summen gelten je Schadensfall (zweifach maximiert). Bei Bewerber- / Bietergemeinschaften ist Erklärung aufgrund der gesamtschuldnerischen Haftung ausreichend. Ausschlusskriterium: Mindestens nachzuweisende Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung: 1,5 Mio. EUR bei Personenschäden / 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden. /// B) Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer Bietergemeinschaft im Fall der Angebotsbearbeitung erklärt wird. Darin sind alle Mitglieder aufzuführen und der bevollmächtigte Vertreter ist zu benennen. Aus der Erklärung muss hervorgehen, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Ein Wechsel der Identität des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren ist (in der Regel) nicht zugelassen. Im Auftragsfall wird eine gesamtschuldnerische Haftung verlangt. Vor Auftragserteilung wird dann ein Nachweis über die Rechtsform der Bewerbergemeinschaft und die gesamtschuldnerische Haftung verlangt. / Mit der Erklärung einer Bietergemeinschaft ist dazulegen welche Gründe hierzu geführt haben. Gründe für die Bildung einer Bietergemeinschaft können sein: - Jedes Unternehmen für sich teilleistungsfähig, Zusammenschluss ermöglich Gesamtleistung / - Jedes Unternehmen grundsätzlich auch allein vollleistungsfähig, Kapazitäten aufgrund anderweiter Bindung jedoch nicht ausreichend / - Jedes Unternehmen grundsätzlich auch allein vollleistungsfähig, Angebot aber erst durch Zusammenschluss wirtschaftlich zweckmäßig und kaufmännisch vernünftig. / Es ist Aufgabe der Bietergemeinschaft, die objektiven Umstände wie auch die kaufmännischen bzw. Zweckmäßigkeitserwägungen darzulegen, die für die Bildung der Bietergemeinschaft wesentlich waren. Wesentlich ist, dass dargelegt wird, dass die Vermutung eines Verstoßes gegen § 1 GWB von den beteiligten Unternehmen entkräftet wird. / Bewerber, die sowohl einen eigenen Antrag als auch eine Antrag als Teil einer Bewerbergemeinschaft abgeben, werden vom Verfahren ausgeschlossen, wenn nicht nachgewiesen werden kann, dass beide konkurrierenden Anträge unabhängig voneinander eingereicht wurden. Gleiches gilt, wenn ein Büro in mehreren Bewerbergemeinschaften anbietet. /// C) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung enthalten, ob der Bewerber den Auftrag mithilfe von Unterauftragnehmern erbringen möchte und, wenn ja, welchen Grund es gibt, dass der Bewerber die Leistung nicht im eigenen Betrieb erbringen kann und wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgen wird. Mit dem Antrag ist durch eine Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer nachzuweisen, dass diese für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen. /// D) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung enthalten, ob dritte Unternehmen auf Seiten des Antragstellers an der Ausführung beteiligt sein werden (Eignungsleihe). Mit dem Antrag ist durch eine Verpflichtungserklärung der dritten Unternehmen nachzuweisen, dass diese für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen und im Rahmen der finanziellen und wirtschaftlichen Eignungsleihe mithaften. /// E) Der Teilnahmeantrag muss eine Verpflichtungserklärung zum Mindestentgeld (für öffentliche Aufträge, welche vom Arbeitnehmer-Entsendegesetz erfasst werden) enthalten. /// F) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung über den Jahresumsatz (brutto) des Bewerbers in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 2 Geschäftsjahre enthalten. Ausschlusskriterium: Geforderter durchschnittlicher Jahresumsatz in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 2 Geschäftsjahre mindestens: 216.000 EUR. /// G) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten des Bewerbers in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 2 Geschäftsjahre enthalten. Ausschlusskriterium: Geforderte durchschnittliche Anzahl von Beschäftigten in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 2 Jahre mindestens: 2 (Vollzeit-) Beschäftigte. ///// Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: A) Nachweis von Fachkräften, in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags. Mindestanforderung: Nachweis von 2 Fachkräfte mit dem Arbeitsschwerpunkt Projektsteuerung für infrastrukturelle Baumaßnahmen. /// B) Nachweis von Führungskräften, in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags. Mindestanforderung: Nachweis von 1 Fachkraft mit mindestens 5-jähriger Berufserfahrung als Führungskraft für die Leitung des Projektteams. /// C) Nachweis von erbrachten vergleichbaren Leistungen. Grundbedingung: Die angegebene vergleichbare Leistung muss mindestens über einen Zeitraum von 2 Jahren erbracht worden sein. Dies gilt auch für laufende Verträge. / Die Bewertung setzt sich aus jeweils 3 vergleichbaren Leistungen aus den vergangenen 5 Jahren zusammen, die mit folgenden Kriterien bewertet werden: Projektsteuerungsleistungen für einen öffentlichen Auftraggeber mit 20%; Erarbeiten und Pflege von Prozessabläufen in Bezug auf die Programmsteuerung mit 20%; Projektsteuerung für öffentlichen Auftraggeber im baulichen Bereich mit 10%; Projektsteuerung für öffentlichen Auftraggeber im Bereich Wasserbau an Fließgewässern mit 30%; Kostensteuerung und Kostenkontrolle mit 10%; Projektvergabe im baulichen Bereich mit 10%. / Aus der berechneten Wertung wird eine Reihenfolge ermittelt, welche Grundlage für die Entscheidung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren ist. Die detaillierte Berechnung kann dem Prüf- und Berechnungsbogen entnommen werden. /// D) Mindestpunktzahl in der Bewertung vergleichbarer Leistungen. Mindestanforderung: Aus den bewerteten Referenzen (siehe C) wird entsprechend der vorgegebenen Gewichtung die Gesamtbewertung errechnet. Hier muss ein Bewerber mindestens 30 von 100 möglichen Punkten erreichen. F) Es wird gefordert, dass für die Bearbeitung ein Qualitätsmanagementsystem, entsprechend der DIN EN ISO 9001 (in der aktuellen Fassung von 2015) vorhanden ist und eingesetzt wird. Eine Zertifizierung wird nicht gefordert. Die Möglichkeit gemäß § 56 (2) VgV Erklärungen und Nachweise nachzufordern wird in Anspruch genommen. Die ausschreibende Stelle behält sich vor nicht eindeutige Informationen / Unterlagen im Zuge einer Aufklärung nachzufordern.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Projekt - und Finanzsteuerung 2027 im RPS - LBG (53.1)

Zur Bewertung werden folgende Punkte herangezogen: Wie ist die Aufstellung des Projektteams und die Verteilung der verschiedenen Aufgabe im Projekt vorgesehen. Erfahrung der vorgesehenen Projektleitung aus vergleichbaren Projekten (Infrastruktur, insbesondere des Hochwasserschutzes, mit Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen einer Planfeststellung). Welche Rollen wird die Projektleitung im Prozess einnehmen. Wie wird die Verfügbarkeit und die Redundanz der Projektleitung gewährleistet. Wie ist die Herangehensweise an die Einarbeitung ins neue / laufende Projekt angedacht? Wie ist die Herangehensweise an die folgenden Themen angedacht: Qualitäts- / Termin- / Kostenmanagement; Änderungsmanagement; Risikomanagement; Steuerungs- und Kommunikationsstruktur. Welche Instrumente und Methoden werden dazu vorgesehen.
20 %
Bewertet wird die vorgesehene Herangehensweise an die Bearbeitung, bei der verschiedenste Aspekte berücksichtigt werden müssen. Die beabsichtigte Herangehensweise soll anhand eines umgesetzten vergleichbaren Projekts dargestellt werden. Zur Bewertung werden folgende Fragestellungen herangezogen: Ist die Aufgabe insbesondere in Ihrer Vielfältigkeit der Projekte verstanden worden? Spiegelt sich dies in der Herangehensweise wider? / Lässt die vorgesehene Herangehensweise eine zeit- und sachgerechte Bearbeitung der Auf-gaben erwarten? / Wurde auf die notwendige spezielle Herangehensweise bei geförderten Projekten eingegangen? / Wurden Randbedingungen und Risiken in der Bearbeitung aufgezeigt und wurden entsprechende Lösungsansätze in der Herangehensweise berücksichtigt? / Lassen die Ausführungen zur vorgesehenen Kommunikation mit dem AG sowie mit weiteren Akteuren eine zeit- und sachgerechte Abstimmung im Projektverlauf erwarten?
30 %
Bewertet werden die Qualifikationen und Erfahrungen der wesentlichen Projetbearbeiter im Hinblick auf die fachliche Umsetzung der Aufgabe. Dies soll anhand umgesetzter vergleichbarer Projekte dargestellt werden. Zur Bewertung werden folgende Fragestellungen herangezogen: Lassen die Qualifikationen und Erfahrungen der Bearbeiter eine den fachlichen Ansprüchen angemessene Leistungserbringung erwarten? / Kann vom Projektteam eine zeit- und sachgerechte Bearbeitung der Aufgaben erwartet werden? / Lassen die Erfahrungen des gesamten Projektteams aus der Zusammenarbeit in früheren Projekten eine zeit- und sachgerechte Bearbeitung der Aufgaben erwarten?
20 %
Bewertet werden die Qualifikationen und Erfahrungen der wesentlichen Projetbearbeiter im Hinblick auf die fachliche Umsetzung der Aufgabe. Dies soll anhand umgesetzter vergleichbarer Projekte dargestellt werden. Zur Bewertung werden folgende Fragestellungen herangezogen: Allgemeinverständliche Ausdrucksweise. / Qualität der Präsentation, insbesondere auch im passenden Verhältnis von Inhalt und Zeit. / Gesprächsführung als Dialog oder als Monolog. / Wurden die Anforderungen und Wünsche des AG an die schriftlichen Unterlagen, die Präsentation und die Präsenz der wesentlichen Bearbeiter in der Bieterverhandlung erfüllt. / Auftreten als Team.
10 %
Für die Angebotswertung wird der Preis (in EUR, brutto) der geprüften und zugelassenen Angebote je Los wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 5 Punkten normiert: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot welches um eine Spanne von X % des niedrigsten Preises vom niedrigsten Angebot abweicht. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Punktermittlung für die dazwischenliegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma gemäß folgender Formel: = (1 - (Wertungssumme des jeweiligen Bieters - niedrigste Wertungssumme) / Spanne) x Pmax Pmax ist die maximal erreichbare Punktzahl (hier gewählt mit 5 Punkten). Für dieses Verfahren wurde eine Spanne von X = 60 % als sinnvoll erachtet und festgelegt.
20 %

Vergabeunterlagen

21 Dateien laut Portal · Stand 05.10.2026
120_RPRPS_TNW_FuA_0_20261001_1400.pdfSonstiges95 KB
200_VOL_B_ 030805.pdfSonstiges132 KB
210_AVB_202103.pdfSonstiges234 KB
220_BVB_LTMG_20201102.pdfSonstiges111 KB
280_RPSPS_TNW_Pruefprotokoll_20261001.pdfSonstiges118 KB
290_Datenschutzhinweis.pdfSonstiges61 KB
295_Auftragsverarbeitungsvertrag_Muster.pdfVertragsbedingungen468 KB
300_PRSPS_Antragsmuster_20261001_1430.docxSonstiges83 KB
310_RPSPS_Verpflichtungserklaerung_Unterauftragnehmer.pdfFormular79 KB
311_RPSPS_Verpflichtungserklaerung_Eignungsleihe.pdfFormular92 KB
400_Handbuch_ Steuerungskonzept_20201215.pdfSonstiges9,9 MB
405_Leitfaden Projektplanungstool.pdfSonstiges391 KB
410_Muster_Aenderungsanzeige.pdfSonstiges300 KB
415_Muster_Budgetanpassung.pdfSonstiges361 KB
420_Muster_Budgetuebersicht.pdfSonstiges288 KB
425_Muster_Budget_Projektplanungstool.pdfSonstiges289 KB
430_Muster_Projektplanungstool.pdfSonstiges335 KB
435_Muster_Mittelumschichtung.pdfSonstiges425 KB
440_Muster_Projektsteckbrief.pdfSonstiges246 KB
445_Muster_Vertragsstammblatt.pdfVertragsbedingungen299 KB
450_PKB_Muster_fuer_Ausschreibung.xlsxSonstiges51 KB

Anforderungen

Die nachfolgend geforderten Erklärungen sind in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten und können dort als Eigenerklärung abgegeben werden. /// Eignung zur Berufsausübung: A) Erklärung über die Rechtsform des Antragstellers, der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister sowie der Person des Antragstellers die den Antrag im Auftrag des Bewerbers abgibt. Die Person welche den Antrag / die Erklärungen abgibt muss berechtigt sein Rechtsgeschäfte für den Antragsteller zu tätigen. /// B) Es ist eine Erklärung vorzulegen (bei Bewerber- / Bietergemeinschaften für jedes Mitglied), dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen. /// C) Es ist eine Erklärung vorzulegen (bei Bewerber- / Bietergemeinschaften für jedes Mitglied), dass keine Ausschlussgründe aufgrund eines Bezugs zu Russland bestehen. ///// Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: A) Verpflichtung zu einer Berufshaftpflichtversicherung bei Personenschäden und sonstige Schäden während der gesamten Bearbeitungszeit. Die Summen gelten je Schadensfall (zweifach maximiert). Bei Bewerber- / Bietergemeinschaften ist Erklärung aufgrund der gesamtschuldnerischen Haftung ausreichend. Ausschlusskriterium: Mindestens nachzuweisende Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung: 1,5 Mio. EUR bei Personenschäden / 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden. /// B) Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer Bietergemeinschaft im Fall der Angebotsbearbeitung erklärt wird. Darin sind alle Mitglieder aufzuführen und der bevollmächtigte Vertreter ist zu benennen. Aus der Erklärung muss hervorgehen, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Ein Wechsel der Identität des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren ist (in der Regel) nicht zugelassen. Im Auftragsfall wird eine gesamtschuldnerische Haftung verlangt. Vor Auftragserteilung wird dann ein Nachweis über die Rechtsform der Bewerbergemeinschaft und die gesamtschuldnerische Haftung verlangt. / Mit der Erklärung einer Bietergemeinschaft ist dazulegen welche Gründe hierzu geführt haben. Gründe für die Bildung einer Bietergemeinschaft können sein: - Jedes Unternehmen für sich teilleistungsfähig, Zusammenschluss ermöglich Gesamtleistung / - Jedes Unternehmen grundsätzlich auch allein vollleistungsfähig, Kapazitäten aufgrund anderweiter Bindung jedoch nicht ausreichend / - Jedes Unternehmen grundsätzlich auch allein vollleistungsfähig, Angebot aber erst durch Zusammenschluss wirtschaftlich zweckmäßig und kaufmännisch vernünftig. / Es ist Aufgabe der Bietergemeinschaft, die objektiven Umstände wie auch die kaufmännischen bzw. Zweckmäßigkeitserwägungen darzulegen, die für die Bildung der Bietergemeinschaft wesentlich waren. Wesentlich ist, dass dargelegt wird, dass die Vermutung eines Verstoßes gegen § 1 GWB von den beteiligten Unternehmen entkräftet wird. / Bewerber, die sowohl einen eigenen Antrag als auch eine Antrag als Teil einer Bewerbergemeinschaft abgeben, werden vom Verfahren ausgeschlossen, wenn nicht nachgewiesen werden kann, dass beide konkurrierenden Anträge unabhängig voneinander eingereicht wurden. Gleiches gilt, wenn ein Büro in mehreren Bewerbergemeinschaften anbietet. /// C) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung enthalten, ob der Bewerber den Auftrag mithilfe von Unterauftragnehmern erbringen möchte und, wenn ja, welchen Grund es gibt, dass der Bewerber die Leistung nicht im eigenen Betrieb erbringen kann und wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgen wird. Mit dem Antrag ist durch eine Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer nachzuweisen, dass diese für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen. /// D) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung enthalten, ob dritte Unternehmen auf Seiten des Antragstellers an der Ausführung beteiligt sein werden (Eignungsleihe). Mit dem Antrag ist durch eine Verpflichtungserklärung der dritten Unternehmen nachzuweisen, dass diese für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen und im Rahmen der finanziellen und wirtschaftlichen Eignungsleihe mithaften. /// E) Der Teilnahmeantrag muss eine Verpflichtungserklärung zum Mindestentgeld (für öffentliche Aufträge, welche vom Arbeitnehmer-Entsendegesetz erfasst werden) enthalten. /// F) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung über den Jahresumsatz (brutto) des Bewerbers in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 2 Geschäftsjahre enthalten. Ausschlusskriterium: Geforderter durchschnittlicher Jahresumsatz in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 2 Geschäftsjahre mindestens: 216.000 EUR. /// G) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten des Bewerbers in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 2 Geschäftsjahre enthalten. Ausschlusskriterium: Geforderte durchschnittliche Anzahl von Beschäftigten in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 2 Jahre mindestens: 2 (Vollzeit-) Beschäftigte. ///// Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: A) Nachweis von Fachkräften, in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags. Mindestanforderung: Nachweis von 2 Fachkräfte mit dem Arbeitsschwerpunkt Projektsteuerung für infrastrukturelle Baumaßnahmen. /// B) Nachweis von Führungskräften, in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags. Mindestanforderung: Nachweis von 1 Fachkraft mit mindestens 5-jähriger Berufserfahrung als Führungskraft für die Leitung des Projektteams. /// C) Nachweis von erbrachten vergleichbaren Leistungen. Grundbedingung: Die angegebene vergleichbare Leistung muss mindestens über einen Zeitraum von 2 Jahren erbracht worden sein. Dies gilt auch für laufende Verträge. / Die Bewertung setzt sich aus jeweils 3 vergleichbaren Leistungen aus den vergangenen 5 Jahren zusammen, die mit folgenden Kriterien bewertet werden: Projektsteuerungsleistungen für einen öffentlichen Auftraggeber mit 20%; Erarbeiten und Pflege von Prozessabläufen in Bezug auf die Programmsteuerung mit 20%; Projektsteuerung für öffentlichen Auftraggeber im baulichen Bereich mit 10%; Projektsteuerung für öffentlichen Auftraggeber im Bereich Wasserbau an Fließgewässern mit 30%; Kostensteuerung und Kostenkontrolle mit 10%; Projektvergabe im baulichen Bereich mit 10%. / Aus der berechneten Wertung wird eine Reihenfolge ermittelt, welche Grundlage für die Entscheidung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren ist. Die detaillierte Berechnung kann dem Prüf- und Berechnungsbogen entnommen werden. /// D) Mindestpunktzahl in der Bewertung vergleichbarer Leistungen. Mindestanforderung: Aus den bewerteten Referenzen (siehe C) wird entsprechend der vorgegebenen Gewichtung die Gesamtbewertung errechnet. Hier muss ein Bewerber mindestens 30 von 100 möglichen Punkten erreichen. F) Es wird gefordert, dass für die Bearbeitung ein Qualitätsmanagementsystem, entsprechend der DIN EN ISO 9001 (in der aktuellen Fassung von 2015) vorhanden ist und eingesetzt wird. Eine Zertifizierung wird nicht gefordert. Die Möglichkeit gemäß § 56 (2) VgV Erklärungen und Nachweise nachzufordern wird in Anspruch genommen. Die ausschreibende Stelle behält sich vor nicht eindeutige Informationen / Unterlagen im Zuge einer Aufklärung nachzufordern.

Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 05.10.2026BekanntmachungBekanntmachung 685182-2026

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