Planung von zwei standardisierten Feuerwehrhaus-Varianten für Mecklenburg-Vorpommern

Status
Vergeben
Angebotsfrist
19.06.2025, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
1.675.486,61 EUR
Lose
1
Auftraggeber
Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Ministerium für Inneres, Bau und DigitalisierungProfil ansehen
Erfüllungsregion
Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung · Rahmenvereinbarung
Veröffentlicht
21.05.2025
Bekanntmachungsnummer
325966-2025
Verfahrensnummer
ea9cb77c-d271-4087-9a27-c3e63cb160d8
CPV-Codes
71000000 · Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen; 71210000 · Beratungsdienste von Architekten; 71220000 · Architekturentwurf; 71221000 · Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden; 71240000 · Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen; 71241000 · Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse; 71242000 · Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung; 71243000 · Planentwürfe (Systeme und Integration); 71300000 · Dienstleistungen von IngenieurbürosMehr anzeigen

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Kurzbeschreibung

Das Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung, vergibt Planungsleistungen für standardisierte Feuerwehrhäuser für Freiwillige Feuerwehren. Zu planen sind die Varianten Langhaus und Kompakthaus in systemoffener, möglichst serieller Bauweise; beauftragt werden die Objektplanung von Gebäuden und Innenräumen nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), Leistungsphasen 1 bis 5 sowie besondere Leistungen. Die Städte und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern können die Leistungen nach dem Zuschlag entsprechend den festgelegten Bedingungen abrufen; der geschätzte Auftragswert beträgt rund 1,68 Millionen Euro, die Teilnahmefrist endet am 19. Juni 2025 um 08:00 Uhr.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

Das Land Mecklenburg-Vorpommern möchte die Städte und Gemeinden des Landes beim Bau von Feuerwehrhäusern für Freiwillige Feuerwehren unterstützen. Der Auftragnehmer soll zwei Varianten von Feuerwehrhäusern planen – Langhaus und Kompakthaus. Hinsichtlich der Bauart wird diese Leistungsbeschreibung systemoffen gehalten. Eine serielle Bauweise wird angestrebt. Hierfür sollen Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume i.S.v. § 33 ff. HOAI vergeben werden (LP 1-5 sowie besondere Leistungen). Es ist beabsichtigt, dass das Land das Vergabeverfahren durchführt und die Städte und Gemeinden nach Zuschlagserteilung selbstständig entscheiden können, ob sie die Leistungen des bezuschlagten Bieters entsprechend den im Vergabeverfahren festgelegten Bedingungen in Anspruch nehmen.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 33 HOAI

    Nach der Zuschlagserteilung hat der Auftragnehmer in Abstimmung dem Auftraggeber die Leistungsphasen 1 und 2 gem. § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10 zur HOAI zu erbringen und eine Vorplanung für ein Feuerwehrhaus zu entwerfen, das die in dieser Leistungsbeschreibung benannten Anforderungen erfüllt. Das Feuerwehrhaus ist in einer Lang- und einer Kompaktvariante zu entwerfen. Die Vorentwürfe müssen geeignet sein, als Grundlage für eine funktionelle Ausschreibung der Bauleistungen zu dienen, wobei den Bietern der Bauleistung die Möglichkeit eingeräumt wird, in dem Vergabeverfahren Alternativen hinsichtlich der Bauweise anzubieten („Systemoffenheit“). Sodann ist durch den Auftragnehmer eine erste Grobkostenschätzung für beide Entwurfsvarianten zu erstellen. Nach Freigabe dieser Entwürfe durch den Auftraggeber wird ein Vergabeverfahren zur Bindung eines Bauunternehmens durchgeführt. Den Bauunternehmen wird im Rahmen dieses Vergabeverfahrens die erstellte Vorplanung und Grobkostenschätzung zur Erstellung ihrer Angebote zur Verfügung gestellt. Den Bauunternehmen wird es freistehen, die konkrete Art der Bauausführung zu wählen. Der Auftragnehmer hat das Vergabeverfahren zur Bindung des Bauunternehmens vollumfänglich zu begleiten und den Auftraggeber zu beraten. Wurde ein Bauunternehmen ermittelt und bezuschlagt, hat der Auftragnehmer zusammen mit dem Bauunternehmen die Entwurfsplanung zu erstellen und die Abrufreife der Feuerwehrhäuser herzustellen (LP 3 und tlw. LP 4 und 5). Die so erstellte Planung wird sodann vom Auftraggeber geprüft und den Gemeinden des Landes Mecklenburg-Vorpommern zum Abruf angeboten. Im Falle eines Abrufes eines Feuerwehrhauses hat der Auftragnehmer die Genehmigungsplanung durchzuführen und den Bauantrag bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde zu stellen (LP 4). Zudem sind allen notwendigen Anpassungen der Planung zu erbringen. Eine Begleitung der Bauausführung (LP 8) durch den Auftragnehmer wird nicht beauftragt. Fachplanungsleistungen sind vom Auftragnehmer nicht zu erbringen und werden soweit notwendig gesondert beauftragt. Auch mit den beauftragten Fachplanern ist in allen notwendigen Phasen zusammenzuarbeiten und ihre Leistungen in die Planung zu integrieren.

Anforderungen an deinen Betrieb

Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB; Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen Unternehmen und Zusammenarbeit mit Anderen, dabei ist der andere Unternehmensträger und eine Beschreibung der Art der wirtschaftlichen Verknüpfung bzw. der Zusammenarbeit anzugeben. Verlangt wird eine Eigenerklärung darüber, ob der Bewerber seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist. Auf Anforderung ist der Nachweis durch Bescheinigung der Krankenkasse(n) (Kopie ausreichend) beizubringen; der Nachweis darf bei Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate sein; Verlangt wird eine Eigenerklärung darüber, ob der Bewerber seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern nachgekommen ist. Auf Anforderung ist der Nachweis durch Bescheinigung des Finanzamtes (Kopie ausreichend) beizubringen; der Nachweis darf bei Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate sein; Verlangt wird eine Eigenerklärung dazu, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren beantragt oder eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde oder ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet. Die Nachforderung richtet sich nach § 56 VgV

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 33 HOAI

Bewertet wird die Summe der persönlichen Referenzen des benannten Projektleiters und stellv. Projektleiter. Gewertet werden Referenzen, bei denen der Projektleiter oder stellv. Projektleiter nicht nur untergeordnet an der Planung des Neubaus von Feuerwehrhäusern oder Gebäuden mit vergleichbaren Planungsanforderungen mitgewirkt hat. Diese Referenzen müssen: - mindestens die Leistungsphasen 1-8 des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI umfassen und - im Zeitraum 05/2017 bis 05/2025 abgeschlossen worden sein (Maßgeblich LP 8). Wenn dasselbe Projekt vom Projektleiter und stellv. Projektleiter bearbeitet wurde, zählt dieses Projekt als zwei Referenzen (1 x für Projektleiter und 1 x für stellv. Projektleiter). Es ist nicht notwendig, dass die Leistungsphasen 1-8 in einer Referenz erbracht wurden. Zur Bewertung der Anzahl der Referenzen wird unter den wertbaren Referenzen ermittelt, wie oft sich die Leistungsphasen 1-8 ergeben, wobei Teilreferenzen nur ein Mal gezählt werden.
400 %
Der Bieter hat die Mitarbeiter zu benennen, die er im Falle der Auftragserteilung beabsichtigt einzusetzen (neben dem benannten Projektleiter und Stellvertreter). Es ist ihre Qualifikation sowie mittels persönlichen Referenzen deren Erfahrung in der Planung von seriell herstellbaren Bauwerken, Modulbauwerken oder vergleichbaren Bauwerken anzugeben. Dabei ist eine kurze Beschreibung der vom benannten Mitarbeiter erbrachten Referenzleistung zu erbringen sowie die Angabe des Planungszeitraums. Bewertet wird die Anzahl von wertbaren persönlichen Referenzen des Projektteams. Dafür wird die Summe aller wertbaren persönlichen Referenzen gebildet.
400 %
Bewertet werden die Ausführungen zu den im Folgenden dargestellten Punkten des schriftlichen Konzeptes: 1. Beschreibung der methodischen Herangehensweise an die Phase der Entwurfsplanung (Zusammenarbeit mit Bauunternehmen und Fachplanern); 2. Darstellung der Ausgestaltung der Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen und den Fachplanern, insbesondere werden Aussagen zur Koordination der Beteiligten erwartet; 3. Angabe zu möglichen Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit und wie diese gelöst werden; 4. Darstellung eines möglichen Zeitplans – Es ist von einem Beginn der Planungsphase zusammen mit dem Bauunternehmen am 01.01.2026 auszugehen; 5. Darstellung von innovativen Lösungsansätzen – Diese können sich auf die konkrete Planungsaufgabe beziehen, aber auch auf die Organisation der Zusammenarbeit mit Bauunternehmen in der Phase der Entwurfsplanung. Im Rhamen dieses Kriteriums werden von den Bietern keine konkreten Planentwürfe, Lösungskonzepte oder ähnliches erwartet.
200 %
Bewertet wird der durchschnittliche Stundensatz für besondere Leistungen bzw. die Begleitung des Vergabeverfahrens zur Bindung des Bauunternehmens. Hierfür ist ein Stundensatz für Architekten/Ingenieure und ein weiterer Stundensatz für technische/wirtschaftliche Mitarbeiter anzugeben.
200 %
Für die Mehrfachverwendung der Planungsleistung ist ein prozentualer Honorarzuschlag zum jeweiligen Sockelhonorar anzubieten. Es ist ein konkret anzugebender Prozentsatz mit maximal zwei Stellen nach dem Komma anzubieten. Der angebotene Prozentsatz je Verwendung darf nicht über 10 % liegen. Wird ein Prozentsatz größer 10 Prozent angeboten, führt dies zum Ausschluss des Angebotes.
300 %
Für die bei Abruf durch die Gemeinden zu erbringenden Leistungen ist ein Pauschalhonorar je Abruf anzubieten.
500 %

Vergabeunterlagen

Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.

Anforderungen

Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB; Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen Unternehmen und Zusammenarbeit mit Anderen, dabei ist der andere Unternehmensträger und eine Beschreibung der Art der wirtschaftlichen Verknüpfung bzw. der Zusammenarbeit anzugeben. Verlangt wird eine Eigenerklärung darüber, ob der Bewerber seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist. Auf Anforderung ist der Nachweis durch Bescheinigung der Krankenkasse(n) (Kopie ausreichend) beizubringen; der Nachweis darf bei Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate sein; Verlangt wird eine Eigenerklärung darüber, ob der Bewerber seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern nachgekommen ist. Auf Anforderung ist der Nachweis durch Bescheinigung des Finanzamtes (Kopie ausreichend) beizubringen; der Nachweis darf bei Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate sein; Verlangt wird eine Eigenerklärung dazu, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren beantragt oder eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde oder ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet. Die Nachforderung richtet sich nach § 56 VgV

Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 24.09.2025VergabebekanntmachungBekanntmachung 623661-2025
Vergleichbare Verfahren0vergeben oder Frist abgelaufen
Mit erfasstem Zuschlag0 verschiedene Auftragnehmer
ZuschlagssummeMedian
Zuschlag zu Schätzwertzu wenig Vergleichswerte

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Titel
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Trend
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Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung

Aktiv seit 2024 · 2 Verfahren
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Verfahren pro Jahr1Ø seit 2024
Ø Auftragswertgeschätzt, laut Bekanntmachung
VergebenVerfahren mit Zuschlag
RahmenverträgeAnteil an Verfahren
Verfahren je Woche · 2 seit 2024Spitze KW 22 · 2024 · 1

Leistungsbereiche

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21.05.2025Planung von zwei standardisierten Feuerwehrhaus-Varianten für Mecklenburg-VorpommernVergebenKIKAWO Ing. GmbH516 Tsd. €
29.05.2024Planung und Bau von Feuerwehrhäusern für Freiwillige FeuerwehrenOffen - 70,7 Mio. €

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