260918_Postbauer-Heng_Neubau_EKS_Bewerbermemorandum.pdf

Planung und schlüsselfertiger Neubau der Erich Kästner Grundschule

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 22.09.2026, 09:54 (Europe/Berlin)

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Markt Postbauer-Heng

Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für

den Neubau der Erich Kästner Grundschule

in Postbauer-Heng

im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

BEWERBERMEMORANDUM

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Markt Postbauer-Heng Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau der Erich Kästner Grundschule in Postbauer-Heng im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Bewerbermemorandum

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Inhaltsverzeichnis

  1. Gegenstand des Verfahrens ....................................................................................... 4

1.1. Hintergrundinformationen ........................................................................................... 4

1.2. Ausgangssituation und auszuschreibende Leistung ................................................... 4

1.3. Vorgaben zu Fördermitteln ......................................................................................... 6

1.4. Leistungszeitraum ...................................................................................................... 6

  1. Vergabestelle / Terminologie / Berater ....................................................................... 7

2.1. Vergabestelle ............................................................................................................. 7

2.2. Terminologie .............................................................................................................. 7

2.3. Berater ....................................................................................................................... 7

  1. Formale Angaben zum Verfahren ............................................................................... 8

3.1. Art des Verfahrens ..................................................................................................... 8

3.2. Teilnahmeberechtigung .............................................................................................. 8

3.3. Bewerbergemeinschaften ........................................................................................... 8

3.4. Eignung / Eignungsleihe / Unterauftragnehmer .......................................................... 9

3.5. Ablauf des Verfahrens .............................................................................................. 10

3.6. Vergabeterminplan ................................................................................................... 11

3.7. Angebotswertung ..................................................................................................... 11

  1. Formale Vorgaben zum Teilnahmewettbewerb (Phase 1) ........................................ 12

4.1. Form und Frist der Teilnahmeanträge ...................................................................... 12

4.2. Eignungsnachweise und Bewerberauswahl .............................................................. 13

4.2.1. Nachweis der Eignung .............................................................................................. 13

4.2.2. Mindestreferenzen .................................................................................................... 13

4.2.3. Auswahl der Bewerber ............................................................................................. 14

4.3. Nachforderung von Unterlagen ................................................................................. 18

  1. Weitere Rahmenbedingungen des Verfahrens ......................................................... 18

5.1. Einverständnis der Bewerber .................................................................................... 18

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5.2. Fragen zum Verfahren .............................................................................................. 19

5.3. Änderung und Aufhebung des Verfahrens, Aufhebungsvorbehalt ............................ 19

5.4. Kostenerstattung für die Teilnahme am Vergabeverfahren ....................................... 20

5.5. Nachrückverfahren ................................................................................................... 20

  1. Vergabekammer ....................................................................................................... 21

  2. Anlagen .................................................................................................................... 21

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  1. Gegenstand des Verfahrens

1.1. Hintergrundinformationen

Der Markt Postbauer-Heng ist eine lebenswerte und zukunftsorientierte Marktgemeinde im Landkreis Neumarkt i.d.OPf. mit rund 8.000 Einwohnern. Der Markt Postbauer-Heng richtet seine kommunale Entwicklung an den Grundsätzen der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) aus und wurde im Oktober 2021 als „Gemeinwohl-Gemeinde“ ausgezeichnet (Gemeinden

  • Gemeinwohl-Ökonomie Deutschland). Im Rahmen der Gemeinwohl-Bilanzierung werden insbesondere die Werte Menschenwürde, Solidarität und soziale Gerechtigkeit, ökologi- sche Nachhaltigkeit sowie Transparenz und demokratische Mitbestimmung bewertet. Die Auszeichnung beruht unter anderem auf dem Engagement des Marktes für eine nachhal- tige Ortsentwicklung, die aktive Bürgerbeteiligung, die Stärkung des gesellschaftlichen Zu- sammenhalts sowie die generationengerechte Weiterentwicklung der kommunalen Infra- struktur.

Der Markt Postbauer-Heng plant die Errichtung einer neuen Grundschule mit Ganztags- räumlichkeiten (Erich Kästner Grundschule, nachfolgend auch „EKS“). Die Investition in eine moderne Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur versteht der Markt zugleich als kon- kreten Beitrag zur Umsetzung seiner gemeinwohlorientierten Entwicklungsziele.

Das Vorhaben dient der Deckung des bereits heute für die erste Klasse bestehenden Be- darfs an Ganztagsbetreuungsplätzen und der Sicherstellung des ab dem Schuljahr 2029/2030 für alle vier Jahrgangsstufen geltenden Anspruchs auf Ganztagsbetreuung. Mit dem Neubau soll ein zukunftsfähiger Bildungsstandort geschaffen werden, der Bildung, Be- treuung, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Teilhabe gleichermaßen fördert.

1.2. Ausgangssituation und auszuschreibende Leistung

Der Markt Postbauer-Heng hat bezüglich des Vorhabens „Erich Kästner Grundschule“ eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um verschiedene Varianten zur Realisierung der erforderlichen Räumlichkeiten zu untersuchen. Die Machbarkeitsstudie des beauftragten Architekturbüros Theo Nutz wurde im Januar 2026 vorgelegt. Der Gemeinderat des Markts Postbauer-Heng hat auf dieser Grundlage entschieden, Variante 2 der Machbarkeitsstudie zu realisieren. Von den in der Machbarkeitsstudie untersuchten Varianten wurde Variante 2 als Grundlage für die weitere Projektentwicklung ausgewählt. Diese sieht im Grundsatz die Verlagerung der Grundschule an den Standort der bestehenden Erich Kästner Mittel- schule sowie die Schaffung der erforderlichen Räumlichkeiten für die Ganztagesbetreuung vor.

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Das Architekturbüro Theo Nutz geht in der Machbarkeitsstudie von einer zu realisierenden Hauptnutzfläche von ca. 1.386 m² sowie von Planungs- und Baukosten (KG 300 – 700) in Höhe von ca. 9,4 Mio. EUR brutto aus. Darüber hinaus wurden die der Variante 2 zugrun- deliegenden Planungen zwischenzeitlich fortentwickelt. Hierbei wurden insbesondere die Klassenzimmerflächen gegenüber der ursprünglichen Machbarkeitsstudie vergrößert.

Die vorgenannten Unterlagen dienen jedoch ausschließlich der Information über den bis- herigen Stand der Planungen. Um den Bietern möglichst umfassende Gestaltungs- und Optimierungsmöglichkeiten zu geben, hat der Auftraggeber entschieden, dass die Variante 2 der Machbarkeitsstudie nicht als bindende Verfahrensvorgabe/ Orientierungsplanung in diesem Verfahren dienen soll. Die Bieter sind vielmehr frei darin, auch eine grundlegend neue Planung auf Grundlage der Funktionalen Leistungsbeschreibung sowie den weiteren Vergabeunterlagen zu erarbeiten.

Für die Planungen der Bieter wird allerdings verbindlich vorgegeben, dass der Neubau als Erweiterungsneubau zur bestehenden Mittelschule umzusetzen ist und Räumlichkeiten der Erich Kästner Grundschule sowie der Ganztagsbetreuung beinhalten muss.

Der Markt Postbauer-Heng beabsichtigt, den Neubau der der Erich Kästner Grundschule mit Ganztagsräumlichkeiten im Rahmen einer kombinierten Vergabe von Planungs- und Bauleistungen umzusetzen. Dies ist Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens.

Weiterhin sind die Erbringung der Freianlagenplanung auch für das Areal der Erich Kästner Mittelschule ebenfalls Gegenstand der ausgeschriebenen Leistungen. Zuletzt ist auch die Wartung einzelner Anlagen und Einbauten optionaler Gegenstand der zu erbringenden Leistungen.

Notwendige Anpassungsmaßnahmen des Bestandsgebäudes sind konzeptbedingt durch den Auftragnehmer zu planen, jedoch nicht Teil der zu erbringenden Bauleistung. Der Um- bau des Bestandsgebäudes der Mittelschule ist somit nicht Gegenstand der ausgeschrie- benen Leistungen.

Im Rahmen des Vergabeverfahrens soll unter den gegebenen Voraussetzungen die an- nehmbarste, d.h. die wirtschaftlich, technisch, funktional und gestalterisch beste Lösung zur schnellstmöglichen Umsetzung der Baumaßnahme bei gleichzeitiger voller Funktionsfähig- keit des Gebäudes in seiner Nutzung gefunden werden. Neben den funktionalen Anforde- rungen des Neubaus steht die Wirtschaftlichkeit des Projekts im Vordergrund. Der Auftrag- nehmer ist dazu aufgefordert, seine Planungen unter Lebenszyklusgesichtspunkten zu op- timieren.

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Über das Vergabeverfahren soll unter den gegebenen Voraussetzungen die wirtschaft- lichste, d.h. die im Hinblick auf die Zuschlagskriterien beste Angebot für die Planung und Errichtung des Neubaus gefunden werden.

Mit Durchführung der gesamthaften Vergabe von Bau- und Planungsleistungen erwartet der Markt Postbauer-Heng ein planerisch, baulich und wirtschaftlich abgestimmtes Ange- bot, welches bereits zu einem frühen Zeitpunkt Kosten- und Terminsicherheit gewährleistet und insbesondere durch das Know-how der Bieter Einsparpotential generiert. Die Marktge- meinde strebt mit dem vorliegenden Verfahren zugleich die Auswahl eines Auftragnehmers an, dessen Unternehmenswerte und Grundsätze mit den von der Marktgemeinde verfolgten Zielen der Nachhaltigkeit, sozialen Verantwortung und Gemeinwohlorientierung korrespon- dieren.

Der im Rahmen des Vergabeverfahrens auszuwählende Auftragnehmer ist verpflichtet, Pla- nung und Errichtung der Erich Kästner Grundschule nach den Vorgaben der Vergabeun- terlagen zu planen und schlüsselfertig zu errichten.

Das für die Errichtung der Erich Kästner Grundschule vorgesehene Gelände ist frei zugäng- lich. Interessierte Unternehmen können sich vor Ort einen Eindruck über den Zustand des Geländes verschaffen.

1.3. Vorgaben zu Fördermitteln

Nähere Informationen hierzu erhalten die zur Abgabe eines Angebots aufgeforderten Bie- ter.

1.4. Leistungszeitraum

Beabsichtigt ist die Realisierung des Neubaus der Grundschule mit Ganztagsbetreuung in- nerhalb des folgenden Leistungszeitraums:

August 2027: Zuschlagserteilung

August 2029: Betriebsbereite Fertigstellung und Abnahme

  1. September 2029: Schulstart in Bayern

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  1. Vergabestelle / Terminologie / Berater

2.1. Vergabestelle

Vergabestelle und Auftraggeber ist der Markt Postbauer-Heng.

2.2. Terminologie

Der Markt Postbauer-Heng wird in den Vergabeunterlagen gleichbedeutend auch als „Auf- traggeber“ bzw. „AG“ oder „Vergabestelle“ bezeichnet. Die Bewerber/Bieter werden gleich- bedeutend auch als „Auftragnehmer“ oder „AN“ bezeichnet. Auftraggeber und Auftragneh- mer werden gemeinsam auch als „Vertragspartner“ bezeichnet.

2.3. Berater

Die Vergabestelle wird in diesem Verfahren begleitet durch:

Technische Beratung:

PFALLER INGENIEURE GmbH & Co. KG Herr Marc Pfaller Frau Tanja Klötzer Pirckheimerstraße 68 90408 Nürnberg

Pädagogische Fachplanung/-beratung:

LERNLANDSCHAFT Frau Tanja Feistner Röthhof 1 91740 Röckingen

Rechtliche Beratung:

Menold Bezler Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB Herr Rechtsanwalt Dr. Karsten Kayser Herr Rechtsanwalt / Fachanwalt für Vergaberecht Max Löer Stresemannstraße 79 70191 Stuttgart

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  1. Formale Angaben zum Verfahren

3.1. Art des Verfahrens

Aufgrund des geschätzten Auftragswerts der zu vergebenden Leistungen erfolgt die Aus- schreibung europaweit in einem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 3b EU Abs. 3 Nr. 1 VOB/A.

Das Verfahren wurde dem Amt für amtliche Veröffentlichungen der EU zur europaweiten Bekanntmachung übersandt und im Supplement des Amtsblatts der EU veröffentlicht. Die EU-Auftragsbekanntmachung ist auf der Homepage http://ted.europa.eu abrufbar.

3.2. Teilnahmeberechtigung

Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen, die die in der EU- Auftragsbekanntmachung geforderte Eignung aufweisen sowie Bewerbergemeinschaften, die die Eignungsanforderungen erfüllen.

Die gemeinsame Beteiligung mit weiteren Unternehmen ist als Bewerbergemeinschaft oder unter Einbindung von Nachunternehmen nach Maßgabe der Vorgaben dieses Bewerber- memorandums möglich.

Beteiligt sich ein Unternehmen mehrfach ‒ sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerber- gemeinschaft oder Unterauftragnehmer ‒ an diesem Vergabeverfahren, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. als Unterauftragnehmer vorgesehen ist, führen.

3.3. Bewerbergemeinschaften

Unternehmen können sich für die Teilnahme an diesem Verfahren zu Bewerbergemein- schaften zusammenschließen. Bewerbergemeinschaften stehen Einzelbewerbern gleich.

Eine nachträgliche Bildung von Bewerbergemeinschaften nach Ende der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags ist nicht zulässig.

Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzu- geben, in welcher sie die Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft darstellen, einen bevollmächtigten Vertreter der Bewerbergemeinschaft benennen und erklären, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall ge- samtschuldnerisch haften.

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3.4. Eignung / Eignungsleihe / Unterauftragnehmer

Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit in der EU-Auftragsbekanntmachung oder in den Teilnahmeformularen nichts Abwei- chendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Be- werbergemeinschaft vorzulegen. Die geforderten Eignungsnachweise sind der EU- Auftragsbekanntmachung zu entnehmen.

Ist ein Unternehmen – sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder im Wege der Eignungsleihe – an mehreren Bewerbungen beteiligt, so kann dies zum Verfah- rensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unter- nehmen beteiligt bzw. im Wege der Eignungsleihe einbezogen ist, führen.

Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen beste- henden Verbindungen (Eignungsleihe, vgl. § 6d EU VOB/A). In diesem Fall ist der Verga- bestelle mit Einreichung des Teilnahmeantrags nachzuweisen, dass dem Bewerber die er- forderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem beispielsweise die diesbezüglichen verpflichtenden Zusagen der Unternehmen vorgelegt werden.

Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung gemäß den Vorgaben der EU-Auftragsbekanntmachung hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Un- ternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A und § 6e EU Abs. 6 VOB/A vorzulegen.

Werden die vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Aus- schlussgründe gemäß § 6e EU Abs. 1 bis 4 VOB/A vor, so ist das Unternehmen auf Anfor- derung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Lie- gen Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A vor, so kann die Vergabestelle verlan- gen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt. Nicht eignungsrelevante Unterauftrag- nehmer sind mit dem Teilnahmeantrag noch nicht zu benennen.

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3.5. Ablauf des Verfahrens

Das Verhandlungsverfahren wird in drei Stufen durchgeführt:

Stufe 1 – Teilnahmewettbewerb:

Interessierte Unternehmen sind in der derzeit stattfindenden Stufe 1 zur Beteiligung am Teilnahmewettbewerb aufgefordert. Auf der Grundlage, der unter Ziffer 4.2 dargestellten Vorgehensweise werden unter allen grundsätzlich geeigneten Bewerbern im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs drei bis maximal fünf Unternehmen ausgewählt, die zur Abgabe ei- nes Angebots aufgefordert werden.

Stufe 2 – Angebotsphase:

Die Vergabeunterlagen werden den drei bis maximal fünf zur Abgabe eines ersten indikati- ven Angebots aufgeforderten Teilnehmern zeitgleich zur Verfügung gestellt. Es ist geplant, die Bewerber in KW 47/2026 zur Abgabe eines Angebots aufzufordern. Der geforderte In- halt der Angebote ist in den Vergabeunterlagen dargestellt, die den im Rahmen des Teil- nahmewettbewerbs ausgewählten und zur Abgabe eines ersten indikativen Angebots auf- geforderten Bewerbern zugehen werden. Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskriterien und möglichen Unterkriterien.

Stufe 3 – Verhandlungen:

Über das Verhandlungsverfahren soll die annehmbarste, d. h. die wirtschaftlich, tech- nisch/funktional und gestalterisch beste Lösung gefunden werden.

Es ist vorgesehen, dass die ausgewählten Bieter das vorgesehene Team, das die ausge- schriebenen Leistungen erbringen wird, sowie die konzeptionelle Herangehensweise im Rahmen eines Verhandlungsgespräches (ohne Bewertung) vorstellen.

Die Vergabestelle behält sich vor, im Rahmen des an die erste Wertung anschließenden Verhandlungsverfahrens sukzessive weniger gut platzierte Bieter auszuscheiden, nur mit einzelnen anhand der Wertung besser platzierten Bietern in (weitere) Verhandlungen zu treten und Endverhandlungen nur mit einem Unternehmen zu führen.

Nach ggf. erfolgter Durchführung der Verhandlungen sowie Prüfung und Wertung der An- gebote wird dem auf Grundlage der Zuschlagskriterien für die Verhandlungsphase wirt- schaftlichsten Angebot (= Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl) der Zuschlag erteilt.

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3.6. Vergabeterminplan

Für die Durchführung des Vergabeverfahrens ist folgender Zeitplan vorgesehen:

KW 47/2026: Aufforderung zur Angebotsabgabe

Ende Januar 2027: Ende der Frist zur Abgabe eines ersten indikativen Angebots

Mitte April 2027: Beginn des Verhandlungsverfahrens

anschließend: Überarbeitung der Angebote und weitere Verhandlungen

August 2027: Abschluss des Verhandlungsverfahrens und Zuschlagserteilung

Alle vorgenannten Termine sind unverbindlich. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass eine Änderung aller oder einzelner Termine vorbehalten bleibt. Die Vergabestelle wird die Bewerber/Bieter über Modifikationen des Terminplans informieren. Denn zur Angebotsab- gabe ausgewählten Bewerbern werden die genauen Termine mit Aufforderung zur Ange- botsabgabe gesondert mitgeteilt.

3.7. Angebotswertung

Die Bewertung des ersten indikativen Angebots sowie der im weiteren Verlauf des Ver- handlungsverfahrens abgeforderten Angebote und damit die Auswahl des wirtschaftlichs- ten Angebots erfolgt auf der Grundlage der nachfolgenden Bewertungsmatrix:

KriteriumMax. erreichbare Punkte
Preis50
Qualitative Zuschlagskriterien50
Städtebau & Architektur10
Funktionalität25
(Bau-) Qualität & Nachhaltigkeit10
Abwicklungskonzept5
Summe100

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Weitere Informationen zu den Zuschlagskriterien erhalten die zur Angebotsabgabe ausge- wählten Bieter mit Aufforderung zur Angebotsabgabe.

  1. Formale Vorgaben zum Teilnahmewettbewerb (Phase 1)

4.1. Form und Frist der Teilnahmeanträge

Für die Abgabe des Teilnahmeantrags ist das in der Anlage beigefügte Teilnahmeformular auszufüllen.

Wichtiger Hinweis:

Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich mithilfe elektronischer Mittel über das Online-Ver- gabeportal bis spätestens

Dienstag, 20. Oktober 2026, 12:00 Uhr

im Dateiformat „pdf“ zu übermitteln.

Es wird empfohlen, rechtzeitig vor Ende der Teilnahmefrist die Übermittlung des Teilnah- meantrags zu testen.

Die Übermittlung des Teilnahmeantrags hat mithilfe elektronischer Mittel über das Online- Vergabeportal „dtvp.de“ zu erfolgen. Diese erfolgt über den Menüpunkt „Teilnahmean- träge“. Dort wird das kostenlose „Bietertool“ bereitgestellt, welches eine separate Installa- tion erfordert.

Voraussetzung für die Nutzung des Bietertools ist eine entsprechende Java-Laufzeitumge- bung (JRE), welche kostenfrei unter http://www.java.com/ bezogen werden kann, sofern diese nicht bereits auf dem Rechner installiert ist. Je nach Betriebsumgebung sind für die Installation der Laufzeitumgebung bzw. des Bietertools u.U. administrative Rechte erforder- lich.

Die Vergabestelle kann zu technischen Fragen im Zusammenhang mit der Abgabe von Teilnahmeanträgen grundsätzlich keine Auskünfte erteilen.

Informationen zur Nutzung des Portals sowie Antworten zu technischen Fragen, insbeson- dere zu Systemvoraussetzungen, finden Sie unter https://support.cosinex.de/.

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Anderweitig auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie z.B. per Telefax oder E-Mail, sowie schriftliche Teilnahmeanträge, sind nicht zugelassen.

4.2. Eignungsnachweise und Bewerberauswahl

4.2.1. Nachweis der Eignung

Im Teilnahmeantrag ist die Eignung gemäß den Vorgaben der Vergabestelle nachzuwei- sen. Die vorzulegenden Erklärungen und Nachweise ergeben sich aus dem Teilnahmefor- mular.

Die Eignung ist, soweit im Einzelfall nicht anders angegeben, für jeden Bewerber bzw. – bei Bewerbergemeinschaften – jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Die Referenzen sind von einer Bewerbergemeinschaft insgesamt nachzu- weisen.

Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt.

4.2.2. Mindestreferenzen

Wie aus der Vergabebekanntmachung ersichtlich, sind folgende Mindestreferenzen nach- zuweisen:

  • Schlüsselfertiges Bauen:

Nachweis eines Referenzprojekts über den schlüsselfertigen Neubau (d. h. dass min- destens die Bauleistungen der Kostengruppen 200 bis 500 durch den Bewerber er- bracht worden sein müssen) im Bereich „Hochbau (Gebäude)“ mit mindestens 1.500 qm BGF und mit einem Bauvolumen (KG 200 - 700 nach DIN 276, ohne KG 600) von mindestens EUR 7,50 Mio. brutto. Die Abnahme muss vorliegen und darf nicht vor dem

  1. Januar 2021 erfolgt sein.
  • Objektplanung Gebäude und Innenräume:

Nachweis eines Referenzprojekts über Leistungen im Bereich der Objektplanung Ge- bäude und Innenräume i.S.v. § 34 HOAI in den Leistungsphasen 2 bis 5 nach HOAI für den Neubau eines Bildungsbaus mit mindestens 1.500 qm BGF. Dieses Projekt muss realisiert worden sein und die Abnahme der Leistungsphase 8 muss vorliegen und darf nicht vor dem 1. Januar 2021 erfolgt sein.

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In funktionaler Hinsicht muss es sich bei dem Neubau um einen eigenständigen funkti- onsfähigen Bildungsbau handeln.

Die Referenz ist durch das Planungsbüro, das die Planungsleistungen erbracht hat, und nicht durch einen Totalunternehmer, Projektentwickler o.ä., welcher zwar Vertrags- partner des Bauherrn auch für die Planungsleistungen war, diese aber nicht selbst er- bracht hat, nachzuweisen.

Hinweise:

Die geforderten Mindestreferenzen sind von Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzule- gen.

Die beiden Mindestreferenzen „schlüsselfertiges Bauen“ und „Objektplanung Gebäude und Innenräume“ können durch dasselbe Referenzprojekt nachgewiesen werden.

4.2.3. Auswahl der Bewerber

Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren.

Stufe 1:

Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden.

Stufe 2:

Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nach- weisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ord- nungsgemäß zu erbringen.

Stufe 3:

Schließlich wird anhand der Mindestreferenzen „Schlüsselfertiges Bauen“ und „Objektpla- nung Gebäude und Innenräume“ sowie jeweils maximal zwei weiteren Referenzen „Schlüs- selfertiges Bauen“ und „Objektplanung Gebäude und Innenräume“ (jeweils also maximal drei Referenzen) sowie dem ergänzenden Auswahlkriterium „Umweltmanagementsystem“ beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.

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Hierbei ist folgendes zu beachten:

Je Bewerber werden die Mindestreferenzen „Schlüsselfertiges Bauen“ und „Objektplanung Gebäude und Innenräume“ sowie max. zwei weitere Referenzen „Schlüsselfertiges Bauen“ und „Objektplanung Gebäude und Innenräume“ herangezogen. Sofern ein Bieter mehr als jeweils drei Referenzen „Schlüsselfertiges Bauen“ und/oder „Objektplanung Gebäude und Innenräume“ einreicht, sind die Referenzen durch den Bewerber zu priorisieren. Erfolgt, auch nach ggf. erfolgter Nachforderung, keine Priorisierung durch den Bewerber, so wird die Vergabestelle die Referenzen priorisieren und entsprechend in die Wertung einbezie- hen.

Die Vorlage von mehr als sechs Referenzen (drei Referenzen „schlüsselfertiges Bauen“ (Mindestreferenz und zwei weitere Referenzen) und drei Referenzen „Planungsleistungen Gebäude und Innenräume“ (Mindestreferenz und zwei weitere Referenzen) ist nicht er- wünscht.

Reicht der Bewerber zur Bewertung weitere Referenzen über die Mindestreferenzen hinaus ein, ist folgendes zu beachten:

  • auch die jeweils beiden weiteren Referenzen „schlüsselfertiges Bauen“ und „Objektpla- nung Gebäude und Innenräume“ können durch dasselbe Referenzprojekt nachgewie- sen werden.

  • die weiteren Referenzen „schlüsselfertiges Bauen“ sowie die weitere Referenz „Objekt- planung Gebäude und Innenräume“ müssen den jeweiligen Anforderungen an die Min- destreferenz „schlüsselfertiges Bauen“ bzw. „Objektplanung Gebäude und Innenräume“ nach Ziffer 4.2.2 genügen.

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Dabei werden die Referenzen „schlüsselfertige Bauleistungen im Bereich Hochbau (Gebäude)“ wie folgt bewertet:

Kriterium „Auftraggeber“

Bauherr war ein öffentlicher Auftraggeber oder Sektorenauftraggeber 3 Punkte

Bauherr war kein öffentlicher Auftraggeber oder Sektorenauftraggeber 0 Punkte

Kriterium „Schulbau“ oder sonstige Bildungseinrichtungen

Gebäude war ein Schulbau oder eine sonstige öffentliche Bildungsein- 3 Punkte richtung

Gebäude war kein Schulbau oder sonstige öffentliche Bildungseinrich- 0 Punkte tung

Insgesamt können somit für die drei Referenzen „Schlüsselfertige Bauleistungen im Bereich Hochbau (Gebäude)“ maximal 18 Punkte erreicht werden.

Dabei werden die Referenzen „Objektplanung Gebäude und Innenräume“ wie folgt be- wertet:

Kriterium „Bauliche Erweiterung eines vorhandenen Bildungsbaus“

Das Referenzprojekt stellt die bauliche Erweiterung eines bestehenden 3 Punkte Bildungsbaus dar

Das Referenzprojekt stellt keine bauliche Erweiterung eines bestehen- 0 Punkte den Bildungsbaus dar

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Hinweis:

Unter „Erweiterung“ ist eine bauliche Anbindung des Neubaus an einen bereits bestehen- den Bildungsbau zu verstehen. In funktionaler Hinsicht muss es sich bei dem Neubau um einen eigenständigen funktionsfähigen Bildungsbau handeln.

Kriterium „Pädagogik- und Nutzungskonzept“

Die Planung erfolgte auf Grundlage eines individuellen, nutzerbezoge- 3 Punkte nen pädagogischen Raum- und Nutzungskonzepts.

Die Planung erfolgte nicht auf Grundlage eines individuellen, nutzerbe- 0 Punkte zogenen pädagogischen Raum- und Nutzungskonzepts.

Hinweis:

Nicht umfasst ist eine Planung, die ausschließlich auf standardisierten Schulbau-, Lern- haus- oder Clusterkonzepten basiert. Entscheidend ist vielmehr, dass die Planung auf die spezifischen pädagogischen und nutzungsbezogenen Anforderungen des jeweiligen Nut- zers abgestimmt ist.

Insgesamt können somit für die drei Referenzen „„Objektplanung Gebäude und Innen- räume“ maximal 18 Punkte erreicht werden.

Kriterium „Umweltmanagementsystem“

Nachweis eines bei Ende der Teilnahmefrist gültigen Zertifikats bzw. Nachweises über den Betrieb eines Umweltmanagementsystems nach 6 Punkte DIN EN ISO 14001, EMAS oder einer gleichwertigen Qualifikation (vgl. § 6c Abs. 2 EU VOB/A)

Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punkte- gleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter über- schritten wird, wird der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft ausgewählt, deren (maximal drei) Referenzen „Objektplanung Gebäude und Innenräume“ bei der Bewertung die bessere Bewertung erhalten haben. Für den Fall, dass auch nach der vorstehend beschriebenen

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Vorgehensweise durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsab- gabe aufzufordernden Bieter überschritten wird, entscheidet das Los.

4.3. Nachforderung von Unterlagen

Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bewerbern die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zu verlan- gen. Werden Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, vervollständigt oder korrigiert, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.

  1. Weitere Rahmenbedingungen des Verfahrens

5.1. Einverständnis der Bewerber

Jeder am Verfahren beteiligte Bewerber erklärt sich durch seine Beteiligung und Mitwirkung mit den vorliegenden Verfahrensbedingungen einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf des Verfahrens vor und während der Laufzeit des Wettbewerbs so- wie des ggf. anschließenden Vergabeverfahrens einschließlich der Veröffentlichung aller Ergebnisse dürfen nur durch die Vergabestelle und ihre Bevollmächtigten abgegeben wer- den.

Jeder Bewerber willigt durch seine Beteiligung am Verfahren ein, dass seine personenbe- zogenen Daten im Zusammenhang mit dem o.g. Verfahren in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Eingetragen werden Name, Vertreter, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Nach Abschluss des Verfahrens werden diese Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht.

Jeder Bewerber hat mit Übersendung von Unterlagen im Teilnahmewettbewerb bzw. in den nachfolgenden Vergabeverhandlungen diejenigen Unterlagen deutlich kenntlich zu ma- chen, die Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse enthalten und in welche nach Auffassung des Bewerbers daher im Falle eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens die Ak- teneinsicht durch Dritte zu versagen ist.

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Bewerbermemorandum

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5.2. Fragen zum Verfahren

Interessenten haben die Möglichkeit, auf den Teilnahmewettbewerb bezogene Rückfragen zu diesem Vergabeverfahren unter dem Betreff „Markt Postbauer-Heng – Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau der Erich Kästner Grundschule in Postbauer-Heng im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb“ per E-Mail bis zum 9. Oktober 2026, 12:00 Uhr (Eingang) an

postbauer-heng_grundschule@menoldbezler.de

oder mittels Vergabeplattform zu stellen.

Bitte beachten Sie:

Antworten zu rechtzeitig eingehenden Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Un- terlagen, welche sämtliche Interessenten und Bewerber im Verfahren betreffen, werden auf der Vergabeplattform zur Verfügung gestellt.

Bewerber müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Ab- gabe ihres Teilnahmeantrags prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informatio- nen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahme- antrags zu beachten sind.

Verbindlicher Bestandteil des Teilnahmewettbewerbs werden die auf der Vergabe- plattform für alle interessierten Unternehmen veröffentlichten Antworten und Infor- mationen. Mündliche Auskünfte und Erklärungen haben keine Gültigkeit.

5.3. Änderung und Aufhebung des Verfahrens, Aufhebungsvorbehalt

Die Vergabestelle behält sich vor, den Teilnahmewettbewerb zu jedem Zeitpunkt zu modi- fizieren oder durch einfache Mitteilung zu beenden, insbesondere dann, wenn nicht genü- gend qualifizierte Bewerbungen eingehen. Im Falle der Beendigung des Verfahrens wäh- rend des Teilnahmewettbewerbs sind Ansprüche gegen die Vergabestelle ausgeschlossen.

Bewerber, die ihre Bewerbungsunterlagen im Verlauf des Verfahrens ganz oder teilweise publizieren oder Dritten ohne Einverständnis der Vergabestelle aushändigen, können vom Verfahren ausgeschlossen werden.

Für die zu erbringenden planerischen und baulichen Leistungen sollen durch den Auftrag- geber Haushaltsmittel von derzeit höchstens EUR 13,00 Mio. (brutto) bereitgestellt werden. Der Betrag sollte unterschritten werden und beinhaltet sämtliche Nebenkosten. Vor diesem Hintergrund soll im Rahmen des in diesem Ausschreibungsverfahrens vorzunehmenden

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Optimierungsprozesses („Design to Cost-Prozesses“) gewährleistet werden, dass die be- nannte Haushaltsmittelobergrenze Beachtung findet. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, sollte das Ausschreibungsergebnis dazu führen, dass die zur Bereitstellung beabsichtigten Haushaltsmittel überschritten werden.

5.4. Kostenerstattung für die Teilnahme am Vergabeverfahren

Für das Bearbeiten und Erstellen der Teilnahmeanträge wird den Bewerbern keine Ent- schädigung gewährt. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen verbleiben bei der Verga- bestelle.

Für das Bearbeiten und Erstellen des Angebots wird den Bietern eine pauschalierte Ent- schädigung gewährt. Die Bieter, die ein den Anforderungen des Vergabeverfahrens ent- sprechendes erstes indikatives Angebot abgegeben haben, erhalten eine pauschalierte Kostenerstattung in folgender Höhe:

Dem Bieter, der den Zuschlag erhält, wird keine Kostenerstattung gewährt.

Im Übrigen:

  • Bieter, die ein wertbares erstes indikatives Angebot abgegeben haben:

jeweils EUR 20.000,00 netto zzgl. USt.

  • Bieter, die ein wertbares überarbeitetes Folgeangebot abgegeben haben:

zusätzlich jeweils EUR 7.500,00 netto zzgl. USt.

Die Teilnahme an etwaigen Verhandlungsgesprächen wird nicht gesondert vergütet. Ein- zelheiten erhalten die Bieter mit den Angebotsunterlagen.

Die Rechnung hierzu bitten wir in elektronischer Form direkt an die Vergabestelle zu richten:

rechnung@postbauer-heng.de

5.5. Nachrückverfahren

Für den Fall, dass sich im Nachgang zur Angebotsaufforderung von maximal fünf Bietern innerhalb von zwei Wochen abzeichnet, dass sich für die Angebotsphase ausgewählte Bie- ter entschließen, kein Angebot abzugeben, behält sich die Vergabestelle vor, dass weitere – grundsätzlich geeignete Bieter – nach der Rangfolge der Punktebewertung in die Ange- botsphase nachrücken.

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  1. Vergabekammer

Für Nachprüfungsverfahren zuständige Stelle:

Vergabekammer Nordbayern Regierung von Mittelfranken Promenade 27 91522 Ansbach

Telefax: 0981 53-1837

E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de

  1. Anlagen
  • Anlage 1 – Teilnahmeformular

  • Anlage 2 – Information DSGVO

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung