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Planung einer Schiffs-Entladestelle mit Dammkronenquerung am Rhein bei Iffezheim

Status
Vergeben
Angebotsfrist
20.04.2026, 11:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
418.000 EUR
Lose
1
Erfüllungsregion
Baden-Württemberg, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
20.03.2026
CPV-Codes
Anzeigen
  • Planungsleistungen im Bauwesen (71320000)
  • Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau (71322000)
Bekanntmachung
evergabe-online.de
Bekanntmachungsnummer
193888-2026
Verfahrensnummer
4f516add-1242-4de1-bf24-fb38dd007cf0

Fragenkatalog

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Kurzbeschreibung

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oberrhein beauftragt die Objekt- und Tragwerksplanung für eine rund 200 Meter lange und 20 Meter breite Entladestelle am rechten Rheinufer bei Iffezheim, einschließlich eines Trogbauwerks für ein Förderband und einer Überfahrt über den Dammkronenweg. Die Planung reicht von den ersten Voruntersuchungen bis zur Genehmigung beziehungsweise Planfeststellung und ist in zwei Beauftragungsstufen gegliedert; der geschätzte Auftragswert beträgt 418.000 Euro. Die Anlage soll acht Jahre betrieben und danach zurückgebaut werden, wobei auch eine mögliche dauerhafte Weiternutzung untersucht wird; die angegebene Vertragsdauer beträgt 1.460 Tage.

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Leistungsbeschreibung

Die hier ausgeschriebene Planungsleistung umfasst die technische Planung der Entladestelle einschließlich der Dammkronenquerung. Die ca. 200 m lange und 20 m breite Entladestelle wird am Rheinseitendamm an der rechten Seite des Rheins zwischen Rhein-km 332,5 und 332,7 angeordnet. Die Entladestelle ist als rechteckige Spundwandkonstruktion konzipiert. Um die Stabilität der wasserseitigen Spundwand (Kaimauer) zu gewährleisten werden voraussichtlich Verankerungen an die hintere Spundwand benötigt. Für den Transport des Rückhalteraum-Materials ist nach jetzigem Planungsstand der Einsatz von Koppelverbänden (Motorschiff Typ „Großes Rheinschiff mit gekoppelten Leichter Typ „Europa II“) vorgesehen. Diese werden an die Kaimauer der Entladestelle für den Entladungsvorgang anlegen. Eine Schiffsverholung ist nicht vorgesehen. Für die Dammkronenquerung wird das Förderband in einer Art Trogbauwerk geführt. Da eine Befahrung der Dammkrone jederzeit möglich sein muss, wird im Bereich des Dammkronenwegs eine Überfahrt benötigt. Die Entladeanlage wird planmäßig 8 Jahre betrieben. Am Ende dieses Zeitraums wird die Anlage rückgebaut. Eine Weiternutzung der Entladestelle als dauerhafter PKW-Umschlagplatz für die Binnenschifffahrt soll im Rahmen der Planung untersucht werden. Das grundlegende Ziel dieser Planungsleistung ist die Objekt- und Tragwerksplanung der Entladestelle einschließlich der Dammkronenquerung bis zur Genehmigung bzw. Planfeststellung (LPH 1 bis 4 nach HOAI). Die auszuschreibenden Leistungen werden in zwei Beauftragungsstufen vergeben: - Beauftragungsstufe I – Leistungsphasen 1 und 2 der Objektplanung und der Tragwerksplanung für die Entladestelle und das Trogbauwerk bzw. die Dammkronenquerung, - Beauftragungsstufe II – Leistungsphasen 3 und 4 der Objektplanung und der Tragwerksplanung für die Entladestelle und das Trogbauwerk bzw. die Dammkronenquerung.

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0000 · Technische Planung einer Entladestelle für das Projekt "Langfristige Sicherung der Geschiebezugabe (LSG)" - Standort Iffezheim418.000 EUR

    Die hier ausgeschriebene Planungsleistung umfasst die technische Planung der Entladestelle einschließlich der Dammkronenquerung. Die ca. 200 m lange und 20 m breite Entladestelle wird am Rheinseitendamm an der rechten Seite des Rheins zwischen Rhein-km 332,5 und 332,7 angeordnet. Die Entladestelle ist als rechteckige Spundwandkonstruktion konzipiert. Um die Stabilität der wasserseitigen Spundwand (Kaimauer) zu gewährleisten werden voraussichtlich Verankerungen an die hintere Spundwand benötigt. Für den Transport des Rückhalteraum-Materials ist nach jetzigem Planungsstand der Einsatz von Koppelverbänden (Motorschiff Typ „Großes Rheinschiff mit gekoppelten Leichter Typ „Europa II“) vorgesehen. Diese werden an die Kaimauer der Entladestelle für den Entladungsvorgang anlegen. Eine Schiffsverholung ist nicht vorgesehen. Für die Dammkronenquerung wird das Förderband in einer Art Trogbauwerk geführt. Da eine Befahrung der Dammkrone jederzeit möglich sein muss, wird im Bereich des Dammkronenwegs eine Überfahrt benötigt. Die Entladeanlage wird planmäßig 8 Jahre betrieben. Am Ende dieses Zeitraums wird die Anlage rückgebaut. Eine Weiternutzung der Entladestelle als dauerhafter PKW-Umschlagplatz für die Binnenschifffahrt soll im Rahmen der Planung untersucht werden. Das grundlegende Ziel dieser Planungsleistung ist die Objekt- und Tragwerksplanung der Entladestelle einschließlich der Dammkronenquerung bis zur Genehmigung bzw. Planfeststellung (LPH 1 bis 4 nach HOAI). Die auszuschreibenden Leistungen werden in zwei Beauftragungsstufen vergeben: - Beauftragungsstufe I – Leistungsphasen 1 und 2 der Objektplanung und der Tragwerksplanung für die Entladestelle und das Trogbauwerk bzw. die Dammkronenquerung, - Beauftragungsstufe II – Leistungsphasen 3 und 4 der Objektplanung und der Tragwerksplanung für die Entladestelle und das Trogbauwerk bzw. die Dammkronenquerung.

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§123 GWB (Zwingende Ausschlussgründe) sowie §124 GWB (fakultative Ausschlussgründe) - diese werden mittels Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ überprüft. Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen ist für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft individuell nachzuweisen. Nachforderung von Unterlagen gemäß § 56 VgV

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Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 05.10.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 684565-2026

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