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Objekt- und Bauüberwachung für den Neubau einer Leit- und Revierzentrale mit Außenanlagen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 17.09.2026, 07:05 (Europe/Berlin)

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Gegenstand des Vertrages (zu §1 (1) DES VERTRAGES)Vertrags-Nr.:/ Aktenzeichen: 2026/813/010 Az.:3813W-214.02/2026-10
Anlage Nr. 2
Projektbezeichnung: Objekt- und Bauüberwachung für den Neubau der Leit- und Revierzentrale Minden (LRZ) einschließlich Außenanlagen und Leistungen gem. BNB

1.Beschreibung des Vorhabens

1.1 Allgemeines

1.1.1.Veranlassung und Begründung Aufgrund der vorhandenen Personalressourcen und der zukünftig zu erwartenden weiteren Personalein- sparungen ist die Automatisierung und Fernbedienung von Anlagen der Wasserstraßen- und Schifffahrts- verwaltung (WSV) unumgänglich.

Gemäß dem genehmigten Entwurf-AU „Leit- und Revierzentrale Minden“ vom 20.04.2022 ist der Neubau des Betriebsgebäudes der „Leit- und Revierzentrale Minden“ mit Leitzentrale (LZ) und Revier- und Be- triebszentrale (Rvz, BZ) einschließlich der Außenanlagen am Standort Minden durchzuführen. Die Aufgaben der neuen Leit- und Revierzentrale Minden sind u.a. die Fernsteuerung, die Überwachung und der Betrieb der WSV Anlagen an der Weser und am Mittellandkanal (MLK) mit seinen Stichkanälen. Die Leitzentrale (LZ) dient der Fernbedienung und Überwachung von Schleusen, Wehren und Pumpwer- ken. In der Revier- und Betriebszentrale (RvZ; BZ) ist u.a. die Zentrale Wasserbewirtschaftung, der Nautische Informationsfunk und die Notfallmeldestelle integriert.

1.1.2 Leistungsgegenstand Die wesentlichen Leistungen für die Objekt- und Bauüberwachung zum Neubau des Betriebsgebäudes der Leit- und Revierzentrale Minden (LRZ) und der Außenanlagen sind:

 Überwachungsleistung für den Neubau des Betriebsgebäudes für die Leitzentrale (LZ) und die Re- vier- und Betriebszentrale (RvZ, BZ) unter Einhaltung der Vorgaben des BNB (Silber-Niveau) beim Steinbeiß Institut  Gebäude und Innenräume: Mitwirken bei der Vergabe; Objektüberwachung, Bauüberwachung und Dokumentation (Leistungsphase 7 und 8 der HOAI)  Freianlagen Mitwirken bei der Vergabe; Objektüberwachung, Bauüberwachung und Dokumentation (Leistungsphase 7 und 8 der HOAI)  Technische Gebäudeausrüstung: Mitwirken bei der Vegabe und Objektüberwachung – Bauüberwachung (HOAI Leistungsphasen 7 und 8 der HOAI)

Zusätzlich sind Besondere Leistungen in den einzelnen Leistungsphasen zu erbringen.

Das Projekt (Architektur-/ Ingenieurleistung) beinhaltet u.a. folgende fachliche Leistungsbereiche nach HOAI:

  1. Objektplanung Gebäude und Innenräume (Teil 3, Abschnitt 1 HOAI)

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2 2. Objektplanung Freianlagen (Teil 3, Abschnitt 2 HOAI) 3. Fachplanung der technischen Ausrüstung (Teil 4, Abschnitt 2 HOAI)

  • Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlage
  • Anlagengruppe 2 Wärmeversorgung
  • Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlage
  • Anlagengruppe 4 Starkstromanlage
  • Anlagengruppe 5 Fernmelde- und Informationstechnische Anlage
  • Anlagengruppe 8 Gebäudeautomation

1.1.3. Örtliche Verhältnisse Standort des Bauvorhabens: Sympherstraße 14 32425 Minden

Die Lage des Grundstückes ist der Anlage 11 zu entnehmen.

Das WSV-eigene Grundstück liegt in der Gemarkung Minden innerhalb eines bebauten Ortsteiles und un- terliegt keinem Bebauungsplan.

Nach Abbruch des alten Dienstbürogebäudes (in 2022 erfolgt) soll hier das neue Betriebsgebäude errichtet werden. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite stehen Flächen im Eigentum des Bundes zur Errichtung und Ausweisung der erforderlichen Parkplätze zur Verfügung.

1.2 Beschreibung der geplanten Maßnahme

1.2.1 Allgemeines Vertragsbestandteil ist die Überwachung der baulichen Umsetzung des vollständigen und funktionsfähigen Gebäudes der Leit- und Revierzentrale Minden inklusive der Außenanlagen.

Die elektrotechnischen Anlagen der Leit- und Revierzentrale, die zur Fernbedienung, Überwachung und den Betrieb der WSV Anlagen dienen, sind nicht Bestandteil dieses Vertrages. Der genehmigte Entwurf- AU Technik der Fachstelle Maschinenwesen Mitte beinhaltet die Steuerungsausstattung der Leit- und Re- vierzentrale Minden und liegt vor. Die sich hieraus ergebenden Schnittstellen sind zu definieren und be- sonders zu beachten. Es ist ein effizientes und zukunftssicheress Bauvorhaben umzusetzen, das auch eine Zertifizierung nach nationalen oder internationalen Normen gewährleistet (u.a. Bewertungssystem nachhaltiges Bauen-Silber- Niveau (BNB), Erneuerbare – Energien - Gesetz EEG, Energieeinsparverordnung EnEV; Erneuerbare- Energien-Wärmegesetz EEGWärmeG usw.).

Entsprechend der Richtlinie 210/31/EU Artikel 9b ist das Betriebsgebäude als Niedrigstenergiegebäude geplant.

Die primäre Aufgabe des Betriebsgebäudes ist die Beherbergung hochverfügbarer EDV-Anlagen. Diese müssen mit elektrischer Energie versorgt und unter definierten klimatisierten und brandschutztechnischen Umgebungsbedingungen betrieben werden. Ein ununterbrochener Aufenthalt (24-h Schicht) von Personen ist zu berücksichtigen. Das Betriebsgebäude ist mit entsprechender Sicherheitstechnik gegen Manipulati- on, unbefugten Zutritt und Einbruch zu sichern.

Gemäß der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (Baustellenverordnung) sind bei der Bauausführung die allgemeinen Grundsätze nach § 3 ff. des Arbeitsschutzgesetzes zu be- rücksichtigen.

Aufgrund des vorgesehenen Grundstückes wird eine eingeschossige Bauweise mit Untergeschoss ausge- führt. Hierbei sind die Vorgaben aus dem „Leitfaden für Automatisierung und Fernsteuerung von Anlagen der WSV“ berücksichtigt worden. Basierend auf der Konzeption Hochbau für Leitzentralen der BAW be- steht der Grundriss aus drei Modulen:  Wartenräume (W)

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3  Technikräume (T)  Funktionsbereich (F)

Das Betriebsgebäude bildet sich vom Grundriss her um die beiden zentral angeordneten Wartenräume für die LZ sowie für die Rvz und BZ.

Die Außenabmessungen für das Betriebsgebäude der Leit- und Revierzentrale Minden betragen ca. 51 m * 26 m.

1.2.2 Wartenräume (W) Die Wartenräume werden wegen der erwünschten Kommunikation zwischen den Beschäftigten prinzipiell als ein Raum konzipiert. Im Betriebsgebäude entstehen ein nur durch einen Raumteiler zweigeteilter War- tenraum für die LZ (ca. 330 m²) und ein weiterer Wartenraum für die RvZ und BZ (ca. 150 m²).

Zwischen den beiden Wartenräumen (LZ/RvZ) ist ein ständiger Sichtkontakt vorgesehen. Wegen der Redundanz der Betriebstechnik und der Kabelführung (Doppelboden) werden die Betriebs- technikräume symmetrisch unmittelbar an die Wartenräume angefügt. Der Funktionsbereich mit den Büro-, Sozial- und Haustechnikräumen ist von den Wartenräumen über den Flur zu erreichen.

1.2.2.1 Wartenraum Leitzentrale Minden Es ist ein Wartenraum mit sechs bzw. sieben Arbeitsplätzen für Schleusen mit Wehren gemäß Leitfaden Automatisierung und Fernbedienung von Anlagen der WSV geplant. Flächenbedarf (Innenmaße): ca. 16,00 m x 20,50 m

1.2.2.2 Wartenraum Revier- und Betriebszentrale Minden Es ist ein Wartenraum mit vier Arbeitsplätzen in Anlehnung an den Leitfaden AuF geplant. Flächenbedarf (Innenmaße): ca. 14,50 m x 10,25 m

1.2.3 Technikräume - Betriebstechnikräume I - IV 1.2.3.1 Technikräume Betriebstechnik LZ, RvZ und BZ In den Technikräumen sind Schaltschränke zur Unterbringung der erforderlichen Schalt- und Leittechnik für die Leitzentrale Minden und die Revier- und Betriebszentrale Minden vorzusehen und ein genügender Verkehrsraum für Wartungs- oder Reparaturarbeiten an den Schaltschränken zu berücksichtigen. Die Pla- nungen für die hochbauliche Ausbildung bzw. haustechnische Versorgung der Räume erfolgten in enger Abstimmung mit der Fachstelle für Maschinenwesen Mitte, die die betriebstechnische Gebäudeausrüstung (Fernsteuerungsausstattung) plant und realisiert.

1.2.3.2 Technikräume – Hausanschlussräume I + II Anschluss Energietechnik Die Hausanschlussräume und Haustechnikräume werden im Untergeschoss des Betriebsgebäudes unter- gebracht. Die Stromversorgung soll aus Gründen der Versorgungssicherheit aus zwei getrennten Netzen erfolgen. Zum einen ist die Versorgung aus der WSV-eigenen Mittelspannungsanlage auf dem Gelände des Bau- hofs Minden geplant, zum anderen ist der direkte Anschluss an das Netz des örtlichen Energieversor- gungsunternehmens (EVU) des Standortes Sympherstraße 14 beabsichtigt. Hierzu sind getrennte Gebäu- dehauptverteilungen vorgesehen. Zusätzlich ist ein Anschluss für ein mobiles Netzersatzaggregat zu errichten. Es sind jeweils getrennte Kabel- und Leitungseinführungen in das Gebäude für die Anbindung der Ener- gieversorgung und für die Anbindung der Nachrichtentechnik vorgesehen. Die Kabel- und Leitungsführung im Bereich der Warten- und Betriebstechnikräume erfolgt in Doppelböden und abgehängten Decken.

1.2.4 Funktionsbereich (F) Die Büro- und Sozialräumen sind im Erdgeschoss des Betriebsgebäudes untergebracht und wurden u. a. mit den Vorgaben aus dem „Leitfaden für Automatisierung und Fernsteuerung von Anlagen der WSV“ ge- plant.

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4 1.2.6 Gebäude und die Gebäudeausrüstung Das BV umfasst das Gebäude, die Gebäudeausrüstung, den Innenausbau, alle zugehörigen Außen- und Nebenanlagen.

Allgemeine Bautechnik

Das Betriebsgebäude soll in Massivbauweise mit einem frei spannenden Pultdach über den Wartenräu- men und einem Flachdach über den Technik- und Funktionsrämen entstehen. Es ist nach den entspre- chenden statischen, konstruktiven und bauphysikalischen Anforderungen zu errichten.

Das Gebäude ist im Hinblick auf Dauerhaftigkeit, bauphysikalische Anforderungen und Robustheit nach- haltig geplant worden.

Unter Beachtung der geltenden Energieeinsparverordnung sind die Außenwände ohne Wärmedämmver- bundsystem auszuführen (massive Wandkonstruktion). Auf den sommerlichen Wärmeschutz und eine aus- reichende Beschattung der Gebäude wurde geachtet.

Das gesamte Gebäude ist „einbruchhemmend“ zu gestalten – hierfür sind die Komponenten (Fenster, Tü- ren, Schließanlage, Gegensprechanlagen, usw.) in den entsprechenden Widerstandsklassen zu verwen- den.

Barrierefreiheit Das EG des Gebäude ist barrierefrei zu errichten.

Brandschutz Ein detailliertes Brandschutzkonzept unter Berücksichtigung der elektrotechnischen Einrichtungen wurde erstellt. Hierbei wurden u. a. Kabel- und Leitungsabschottung und halogenfreie Kabel eingeplant.

Arbeitsplätze Die Anordnung, Ausstattung und Einrichtung der Arbeitsplätze (Tische, Stühle, Monitore, sonstige Technik usw.) für die Fernbedienung der Schleusen und Wehranlagen sind von der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) geplant worden und liegt als genehmigter Grundriss vor. Die Anforderungen an eine hohe Effizienz der Arbeitsleistung setzt voraus, dass die architektonische Aus- führung, die innenarchitektonische Gestaltung (Material, Farben), die Arbeitstechnik, die Bau- und Raum- akustik, die Lichtplanung und Klimatechnik optimal auf das Anforderungsprofil zugeschnitten sind.

Blitzschutz Es ist ein innerer und äußerer Blitzschutz für das gesamte Gebäude zu realisieren.

Außen- und Nebenanlagen Die Objekt- und Bauüberwachung sämtliche Außen- und Nebenanlagen wie z. B. Zufahrt, Park- und Wen- demöglichkeiten, Anschluss für Notstromaggregat, Zaunanlagen und sonstiger Objektschutz sowie die Errichtung einer leicht instand zu haltenden Begrünung des Grundstückes sind ebenfalls Vertragsbestand- teil.

Inneneinrichtung Die spezielle Innenausstattung und – gestaltung ist nach WSV-Standards detailliert geplant worden.

1.2.7 Technische Gebäudeausrüstung Für das Betriebsgebäude ist in Abstimmung mit dem Auftraggeber eine wirtschaftlich umsetzbare Lösung geplant worden. Die Anlagen und Systeme für alle Ver- und Entsorgungssysteme, die Wärmeversorgung, die Lüftung und das Klima im Gebäude, die Starkstromanlagen, die Anlagen für Fernmelde- und Informationstechnik und für die Gebäudeautomation sind unter Beachtung des gesamten Energiemanagements des Gebäudes fachgerecht, von hoher Qualität, energieeffizient und nachhaltig umzusetzen.

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5 Ver- und Entsorgungssysteme Das Baugrundstück ist voll erschlossen. Die Versorgung mit Trinkwasser und die Entsorgung des Regen- und Schmutzwassers erfolgt ebenfalls über das öffentliche Versorgungsnetz. Ein Teil des Regenwassers wird direkt in den Mittellandkanal gelei- tet. Das neue Betriebsgebäude (Leit- und Revierzentrale Minden) wird mit Wärmepumpen beheizt und gekühlt. Dafür ist zum einen ein Wärmetauscher im Kanal (für die Wärme- und Kälteversorgung) und ein Trockenrückkühler (Luft) geplant.

Wärme- und Kälteversorgungs- und Verteilungsanlage Das Gebäude erhält eine moderne, energieeffiziente, nachhaltige und besonders wirtschaftliche Kälte- und Wärmezentrale (Wärmepumpen/ Kaltwassersatz; Wärmetauscher, Rückkühler). Die Wärme- und Kälteverteilung in den Räumen erfolgt raumabhängig über Raumklimadecken, Fußbo- denheizung oder Heizkörper.

Klima- und Lüftungsanlage In einzelnen Räume ist die Kombination von Klima- und Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung zu be- rücksichtigen. Die Spezifik der Klimatisierung in den Technikräumen ist besonders zu beachten. Diese Anlage wird im Haustechnikraum Lüftung 012 eingebaut.

Starkstromanlage Die Stromversorgung soll aus Gründen der Versorgungssicherheit aus zwei getrennten Netzen erfolgen. Hierzu sind getrennte Gebäudehauptverteilungen vorzusehen. Zum einen ist die Versorgung aus der nicht öffentlichen WSV-eigenen Mittelspannungsanlage auf dem Gelände des Bauhofs Minden (Abgabepunkt Weserschleuse 10kV) geplant. Hierzu gehört auch die Erstellung einer Trafostation für den Anschluss der Mittelspannungsleitung.

Zum anderen ist der direkte Anschluss an das öffentliche Netz des örtlichen Energieversorgungsunter- nehmens (EVU) beabsichtigt. Zusätzlich ist der Anschluss eines mobilen Netzersatzaggregates zu errichten.

Zur Gewährleistung der Sicherheit und Verfügbarkeit der Leitzentrale ist eine Netzersatzanlage bestehend aus Notstromaggregat und unterbrechungsfreier Stromversorgung (USV) erforderlich. Hierfür sind in der Planung und Realisierung der Standard-Gebäudehülle lediglich eine separate Kabel- und Leitungseinfüh- rung, die Kabelwege, sowie der Raumbedarf für die Schaltschränke zu berücksichtigen. Ein externes Notstromaggregat ist vorhanden. Hierfür ist ein Aufstellplatz mit entsprechender Zugangs- möglichkeit vorzusehen.

Allgemeine Elektroinstallation Für die Notstromversorgung, für die Primärversorgung und für die Nachrichtentechnik sind jeweils getrenn- te Kabel- und Leitungseinführungen in das Gebäude vorgesehen.

Die Hausanschlüsse und die Niederspannungshauptverteilungen mit Messung werden in den geplanten Haustechnikraum installiert. Die Energieversorgung der Haustechnik ist von der Anlagenleittechnik der LRZ strikt zu trennen. Abschir- mungen u. a. durch leitfähige Böden (Ausnahme NT-Technikräume) sind zu realisieren. Die Hausinstallationen wurden geplant und sind zu realisieren. Hierunter fallen die Kabel- und Leitungsver- legungen, die Verteiler, die Überstromschutzeinrichtungen, die Fehlerstromschutzschalter, die Leitungs- schutzschalter, die Leuchten, die Elektrogeräte, elektrische Maschinen, die Sensoren wie Bewegungsmel- der und Dämmerungsschalter, Schalter, Taster und Steckdosen. Konzeption, Planung und Bau der Erdungs-, Potentialausgleichs-, Blitzschutzanlagen (innerer und äußerer Blitzschutz) sind unter Berücksichtigung der Vorgaben der Fachstelle Verkehrstechnik (FVT) bzw. Fach- stelle Maschinenwesen Mitte (FMM) umzusetzen.

Die Kabel- und Leitungsführungen im Gebäude sollen in Doppelböden und abgehängten Decken erfolgen. Doppelböden sind für den Wartenbereich, die Betriebstechnikräume und den Flurbereich vorgesehen. Bei der Ausführung der Elektroinstallation ist ein auf alle Systeme abgestimmtes Installationsbussystem (EIB bzw. KNX) vorgesehen.

Fernmelde- und Informationstechnische Anlage Neben einer modernen, leistungsfähigen Telekommunikationsanlage sind für das Gebäude eine Signalan-

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6 lage für den barrierefreien WC-Raum, eine Anlage zur Sicherung der Rettungswege, Gegensprechanlage im Zugangsbereich fachgerecht, effizient und wirtschaftlich umzusetzen.

Kommunikationseinrichtungen / Nachrichtentechnik Eine Planung und Realisierung von nachrichtentechnischen Anlagen für die Betriebstechnik der Leit- und Revierzentrale erfolgt hier nicht. Im Zuge der Bearbeitung der Elektrotechnik der Standardgebäudehülle wurden aber die Kabelwege der Nachrichtentechnik und separate Kabeleinführung vorgesehen und der Raumbedarf für die nachrichtentechnischen Anlagen berücksichtigt. Sprechanlagen mit Kameras sind an der Eingangstür und am Betriebsparkplatz im Zuge der Gebäudeer- richtung eingeplant.

Gebäude- und Raumautomatisation Das Gebäude ist im wirtschaftlich vertretbaren Umfang mit moderner Überwachungs- und Steuerungs- technik, Regelungstechnik sowie Optimierungseinrichtungen ausgestattet. Mit der Steuerung, Regelung und Überwachung von komplexen gebäudetechnischen Anlagen sowie der Erfassung von Betriebsdaten sind primär eine Energieverbrauchsreduktion und die Erhöhung der Sicherheit des Gebäudes zu gewähr- leisten.

Freiflächen /Außenanlage In den Außenanlagen sind Beleuchtungen, Steckdosen, Kameras (Objektschutz), sowie elektrisch betrie- bene Schranken bzw. Tore eingeplant und sind zu realisieren.

Dokumentation Stromlaufpläne, Prüfzeugnisse, Bescheinigungen, Betriebsanleitungen, Wartungspläne, BNB Dokumenta- tion und Vorbereitung der Zertifizierung sind abzufordern bzw., auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu über- prüfen bzw. zu ergänzen (u.a. Fotodokumentation) und an den AG zu übergeben.

1.3 Zu erstellende Unterlagen Alle zu erstellenden Unterlagen (Schriftstücke, Anträge, Tabellen, Zeichnungen / Skizzen, usw.) sind dem AG vorzulegen. Das Einreichen von Anträgen, Unterlagen, usw. bei Dritten ist nur nach vorheriger Vorlage bzw. Absprache mit dem AG zulässig.

Die Prüfung und Freigabe dieser Unterlagen durch den AG erfolgt nach dem sogenannten "Kenntnisga- beverfahren"; der AN erstellt bzw. lässt Unterlagen erstellen, der AG nimmt diese nach Empfang zur Kenntnis. Nach schriftlicher bzw. mündlicher Mitteilung der Kenntnisnahme können die Leistungen weiter- geführt werden (Freigabe). Eine verbindliche Prüfung findet hierbei nicht statt, der AN bleibt für Inhalt, Ein- haltung der Vorschriften und Umsetzung im Sinne der AVF-W allein verantwortlich.

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