Machbarkeitsstudie zur Sanierung oder zum Neubau des Hallenbads Lahnstein

Status
Vergeben
Angebotsfrist
17.04.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Stadt Lahnstein
Erfüllungsregion
Rheinland-Pfalz, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
18.03.2026
CPV-Codes
Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)
Bekanntmachung
dtvp.de
Bekanntmachungsnummer
189079-2026
Verfahrensnummer
62445bb3-1317-486d-904f-19c9752cb395

Fragenkatalog

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Kurzbeschreibung

Die Stadt Lahnstein beauftragt eine Machbarkeitsstudie, die verschiedene Möglichkeiten für ihr Hallenbad vergleicht: von der Generalsanierung oder einem Neubau am bisherigen Standort bis zur Nutzung als Ganzjahresbad oder einer Verlegung zum Freibad. Für die Varianten sind Kostenschätzungen und Berechnungen der Lebenszykluskosten zu erstellen; außerdem sind bis zu drei Termine zur Vorstellung der Ergebnisse vorgesehen. Der Auftragnehmer muss die erforderlichen Fachplanungen, insbesondere für Gebäudetechnik und Tragwerk, selbst beauftragen und koordinieren.

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Leistungsbeschreibung

1. Ausgangssituation Das Hallenbad der Stadt Lahnstein wurde 1976 erstmalig in Betrieb genommen und wird somit in diesem Jahr 50 Jahre alt. Um sich über den Gesamtzustand des Bades einen Überblick zu verschaffen wurde bereits im Jahr 2021 eine Studie zur Bestandsbewertung durch das Büro Krieger Architekten Ingenieure GmbH in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro PEC erstellt. Hinsichtlich der Einzelheiten der Maßnahme nehmen wir auf die Bestandsbewertung der Ingenieurbüros Bezug, die als Maßnahme im Sinne von § 7 Absatz 1 VgV zur Vermeidung einer Wettbewerbsverzerrung zur Verfügung gestellt wird. Eine Präferenz der vergebenden Stelle für die Beauftragung der vorbefassten Büros besteht nicht. In die Studie zur Bestandsbewertung offenbarte zahlreiche bauliche und technische Defizite und empfahl zwingend eine mittel- bis langfristige Generalsanierung des Hallenbades. Aus diesem Grund beabsichtigt die Stadt Lahnstein die Erstellung einer Machbarkeitsstudie. Diese soll eine Entscheidungshilfe für die Weiterführung des Projektes vor Beginn der eigentlichen Planungsarbeiten darstellen. Es ist zu prüfen, ob eine grundlegende Generalsanierung des bestehenden Bades oder ein vollständiger Neubau an selber Stelle die wirtschaftlichere und nachhaltigere Lösung darstellt. 2. Aufgabenbeschreibung In die Betrachtung mit aufgenommen werden könnte beispielsweise der mögliche Erhalt des als sogenannte "weiße Wanne" hergestellten Kellers des Bades. Weiterhin wären z.B. Erweiterungsmöglichkeiten, gemäß den Vorgaben der KOK (Koordinierungskreis Bäder) Richtlinie für den Bäderbau, die Größe der Dusche- und Umkleidebereiche einschließlich der Barrierefreiheit und die Breite der Becken Umgegend zu überprüfen. Zudem könnte hinsichtlich der Vergrößerung und Neugestaltung des Kleinkinderbereiches und eventuell über ein separates Sprungbecken nachgedacht werden. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie sollen insbesondere diese vier Varianten untersucht werden: - 1. Variante: Abriss und Neubau des Hallenbades - 2. Variante: Generalsanierung des Hallenbades - 3. Variante: Generalsanierung oder Neubau des Hallenbades mit Erweiterung eines Außenbeckens zur Nutzung als Ganzjahresbad unter Berücksichtigung etwaiger Erweiterungsflächen - 4. Variante Verlegung des Hallenbades zum Freibad zur Nutzung als Ganzjahresbad unter Berücksichtigung etwaiger Erweiterungsflächen - Optional: Möglichkeiten einer 5. Variante in Abstimmung mit dem Auftraggeber Die Erstellung einer Kostenschätzung sowie die Ermittlung der Lebenszykluskosten für die verschiedenen Varianten soll ebenfalls erfolgen. Vorgesehen sind bis zu drei Präsenztermine zur Vorstellung der Ergebnisse beim Auftraggeber und in Gremien. Unterlagen sollen digital bereitgestellt werden. Es wird verwiesen auf die Leistungsbeschreibung.

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Stadt Lahnstein - Machbarkeitsstudie für das Hallenbad Lahnstein

    Es wird daraufhingewiesen, dass der Auftragnehmer verpflichtet ist, alle erforderlichen Fachplanungen - insbesondere für Technische Gebäudeausrüstung (TGA) und Tragwerksplanung (TWP) - eigenständig beizuziehen und zu koordinieren. Die Fachplaner werden nicht gesondert vom Auftraggeber beauftragt. Die Erstellung der Machbarkeitsstudie begründet keinen Anspruch auf eine spätere Beauftragung mit weiteren Planungsleistungen; etwaige Folgeaufträge bedürfen einer gesonderten Entscheidung und gegebenenfalls eines gesonderten Vergabeverfahrens. Leistungszeit Die Machbarkeitsstudie soll bis zum Jahresende 2026 fertiggestellt werden, sodass der Auftraggeber in die Lage versetzt wird, über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

Anforderungen an deinen Betrieb

Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern nachgekommen ist. Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist. Der Auftraggeber behält sich vor, wenn dies aus Gründen eines ausreichenden Wettbewerbs erforderlich ist, fehlende unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzufordern, soweit dies rechtlich zulässig ist, insbesondere im Sinne des § 56 VgV.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Stadt Lahnstein - Machbarkeitsstudie für das Hallenbad Lahnstein

Hinsichtlich der Bewertung Ihres Honorarangebots wird die Auftraggeberin wie folgt verfahren: Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem doppelt so hohen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung der Angebote fließen die Zeithonorare mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: - 20 Stunden Geschäftsführer - 30 Stunden Architekt/Ingenieur - 30 Stunden Zeichner/Schreibkraft
40 %
Hinsichtlich des Wertungskriterium "Herangehensweise an die Aufgabenstellung" erhält ein Angebot eine Beurteilung von 0-3 Punkten, bei dem eine Herangehensweise an die Aufgabenstellung vorgestellt wird, mit der nicht sichergestellt ist, dass eine wirtschaftliche Entscheidung des Auftraggebers herbeigeführt werden kann. Eine Beurteilung von 4-6 Punkten erhält ein Angebot, bei dem Varianten mit Blick auf Nutzbarkeit und Wirtschaftlichkeit vorgeschlagen werden, die erwarten lassen, dass eine gute Grundlage für die weitere Planungsphase geschaffen wird. Eine Beurteilung von 7-10 Punkten erhält ein Angebot mit dem Varianten zusätzlich auch mit Blick auf die architektonische Wirkung untersucht werden, die erwarten lassen, dass auf dieser Grundlage eine wirtschaftliche Entscheidung des Auftraggebers herbeigeführt werden kann und auf deren Grundlage eine wirtschaftliche Lösung geplant werden kann.
30 %
Hinsichtlich der "Erfahrung und Qualifikation des Projektteams" erhält ein Angebot 0 - 3 Punkte, bei dem ein beruflich unerfahrenes oder weitgehend unerfahrenes Projektteam vorgeschlagen wird und/oder oder ein Projektteam, dass nicht überwiegend aus Architekten oder Ingenieuren besteht. 4-6 Punkte weitere erhält ein Angebot, bei dem ein Projektteam vorgeschlagen wird, dass überwiegend aus berufserfahrenen Mitgliedern der vorgenannten Berufsgruppen besteht, die idealerweise Projekterfahrung im Schwimmbadbau und im Bereich der technischen Ausrüstung haben. 7-10 Punkte erhält ein Angebot erhält ein Angebot, mit dem ein Projektteam vorgeschlagen wird, dass darüber hinaus Erfahrungen mit Machbarkeitsstudien für Schwimmbäder hat, bei denen idealerweise zu untersuchen war, ob ein Neubau oder eine Sanierung wirtschaftlicher ist.
20 %
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich nicht preislicher Bedingungen" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, das zu einer sehr ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche oder eine Reduzierung der Leistungspflichten. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das zu einer ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, beispielsweise durch die Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche. 7 Punkte enthält ein Angebot, das keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster regelt. 8-10 Punkte erhält ein Angebot, das eine für den Auftraggeber günstigere Risikoverteilung vorsieht, als der vorgeschlagene Vertragsentwurf.
10 %

Vergabeunterlagen

Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.

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Anforderungen

Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern nachgekommen ist. Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist. Der Auftraggeber behält sich vor, wenn dies aus Gründen eines ausreichenden Wettbewerbs erforderlich ist, fehlende unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzufordern, soweit dies rechtlich zulässig ist, insbesondere im Sinne des § 56 VgV.

Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 26.10.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 739128-2026

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