Lieferung eines kompakten Wind-Lidar-Messgeräts Vaisala Windcube400S

Status
Offen
Angebotsfrist
Nicht angegeben
Geschätzter Auftragswert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Carl von Ossietzky Universität OldenburgProfil ansehen
Erfüllungsregion
Niedersachsen, Deutschland
Verfahren
Sonstiges einstufiges Verfahren
Auftragsart
Lieferleistung
Veröffentlicht
11.09.2026
Bekanntmachungsnummer
626993-2026
Verfahrensnummer
11280d09-08fe-41a1-b6c8-639cc8423735
CPV-Codes
38000000 · Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser); 38126400 · Oberflächen-Geräte zur Messung von Wind

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Kurzbeschreibung

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg beschafft für das Zentrum für Windenergieforschung ForWind ein kompaktes Wind-Lidar-Messgerät des Typs Vaisala Windcube400S. Das Gerät soll im Forschungsprojekt „WindparkRADAR“ für Einzel- und Doppel-Doppler-Messungen im Offshore-Windpark Kentish Flats in Großbritannien eingesetzt werden und eine Messreichweite von deutlich mehr als 10 km, schnelle Scans mit mindestens 5° pro Sekunde sowie kompatible Software- und Datenschnittstellen zu vorhandenen Geräten bieten. Ein Lieferzeitraum ist nicht angegeben.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

ForWind – Zentrum für Windenergieforschung am Institut für Physik der Universität Oldenburg beabsichtigt im Forschungsprojekt „WindparkRADAR“ single und dual Doppler Lidarmessungen durchzuführen, um unter anderem ein DD-RADAR-System zu validieren und Windparkeffekte zu erforschen. Als Datenbasis dient eine Messkampagne im Offshore Windpark Kentish Flats in Groß Britannien. Für die Messung von Strömungseffekten auf der Skala des Windparks sind hohe Messreichweiten von deutlich > 10 km des zu beschaffenden Lidarsystems erforderlich. Der Scanner des Systems muss den Halbraum über dem Gerät sowie leicht negative Elevationswinkel unterstützen. Ebenfalls muss der Scanner schnelle Scans von mindestens 5°/s erlauben. Weiterhin ist eine kleine räumliche Auflösung mit kurzen Laser-Pulslängen bei geringerer Messreichweite gewünscht. Da mehrere Lidarsysteme in der Kampagne verwendet werden, sind einheitliche Software- und Datenschnittstellen (API) zu bestehenden Lidargeräten notwendig. Die Datenschnittstellen werden zur automatischen Steuerung des Geräts sowie zur schnellen Datenübertragung genutzt. Aus logistischen Gründen kommen an den geplanten Standorten auf Windenergieanlagen nur kompakte Wind-Lidar in Frage. Der Vaisala Windcube400S ist das kompakte Lidargerät mit der höchsten erzielbaren Messreichweite. Die nicht kompakten Geräte der Konkurrenz erzielen zwar eine noch höhere Messreichweite, können jedoch aus logistischen Gründen nicht berücksichtigt werden. Andere Geräte sind zwar ebenfalls kompakte Lidargeräte, erreichen aber nicht die Reichweite des Windcube400S und bleiben deutlich hinter diesen zurück. Weiterhin verfügt einzig der Windcube400S über eine Softwareschnittstelle zur Steuerung und schnellen Datenübertragung. Diese Schnittstelle und auch die Datenformate sind mit den bereits bei ForWind bestehenden Geräten Windcube200S und Windcube400S kompatibel. Weiterhin haben sich die Geräte von Vaisala bereits in zahlreichen Messkampagnen On- und Offshore bewährt. Auch die Anforderungen zu schnellen Scans und geringen Pulslängen / kleinen räumlichen Auflösungen werden vom Windcube400S erfüllt. Andere Geräte bieten kleine räumliche Messauflösungen, nicht jedoch schnelle Scanmöglichkeiten. Aus den oben genannten Gründen kommt für die Beauftragung und die Aufgaben im Projekt WindparkRADAR ausschließlich der Windcube400S der Firma Vaisala in Frage.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0000 · Lieferung Lidar-Gerät

    ForWind – Zentrum für Windenergieforschung am Institut für Physik der Universität Oldenburg beabsichtigt im Forschungsprojekt „WindparkRADAR“ single und dual Doppler Lidarmessungen durchzuführen, um unter anderem ein DD-RADAR-System zu validieren und Windparkeffekte zu erforschen. Als Datenbasis dient eine Messkampagne im Offshore Windpark Kentish Flats in Groß Britannien. Für die Messung von Strömungseffekten auf der Skala des Windparks sind hohe Messreichweiten von deutlich > 10 km des zu beschaffenden Lidarsystems erforderlich. Der Scanner des Systems muss den Halbraum über dem Gerät sowie leicht negative Elevationswinkel unterstützen. Ebenfalls muss der Scanner schnelle Scans von mindestens 5°/s erlauben. Weiterhin ist eine kleine räumliche Auflösung mit kurzen Laser-Pulslängen bei geringerer Messreichweite gewünscht. Da mehrere Lidarsysteme in der Kampagne verwendet werden, sind einheitliche Software- und Datenschnittstellen (API) zu bestehenden Lidargeräten notwendig. Die Datenschnittstellen werden zur automatischen Steuerung des Geräts sowie zur schnellen Datenübertragung genutzt. Aus logistischen Gründen kommen an den geplanten Standorten auf Windenergieanlagen nur kompakte Wind-Lidar in Frage. Der Vaisala Windcube400S ist das kompakte Lidargerät mit der höchsten erzielbaren Messreichweite. Die nicht kompakten Geräte der Konkurrenz erzielen zwar eine noch höhere Messreichweite, können jedoch aus logistischen Gründen nicht berücksichtigt werden. Andere Geräte sind zwar ebenfalls kompakte Lidargeräte, erreichen aber nicht die Reichweite des Windcube400S und bleiben deutlich hinter diesen zurück. Weiterhin verfügt einzig der Windcube400S über eine Softwareschnittstelle zur Steuerung und schnellen Datenübertragung. Diese Schnittstelle und auch die Datenformate sind mit den bereits bei ForWind bestehenden Geräten Windcube200S und Windcube400S kompatibel. Weiterhin haben sich die Geräte von Vaisala bereits in zahlreichen Messkampagnen On- und Offshore bewährt. Auch die Anforderungen zu schnellen Scans und geringen Pulslängen / kleinen räumlichen Auflösungen werden vom Windcube400S erfüllt. Andere Geräte bieten kleine räumliche Messauflösungen, nicht jedoch schnelle Scanmöglichkeiten. Aus den oben genannten Gründen kommt für die Beauftragung und die Aufgaben im Projekt WindparkRADAR ausschließlich der Windcube400S der Firma Vaisala in Frage.

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