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Interaktive digitale Aktivreise-Erfahrung für Deutschland

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 18.09.2026, 14:27 (Europe/Berlin)

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ANGEBOTSVORDRUCK

Name und Anschrift des Bieters (Firmenstempel)

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. Vergabeart: Vergabestelle Verhandlungsvergabe, gemäß § 12 Stichwort: “Active travel in Germany“ UVgO Beethovenstr. 69 Ablauf der Angebotsfrist: 14.10.2026; 11:00 Uhr 60325 Frankfurt am Main Ablauf der Bindefrist: 31.12.2026

Name bzw. Firmenbezeichnung des Bieters:

Sachbearbeiter des Bieters, Name, Tel., FAX, E-Mail:

U msatzsteuer-Identifikationsnummer des Bieters:

Angebot für Leistungen (Ang. UVgO)

“Active travel in Germany“

Das Angebot umfasst insgesamt _____ Seiten inkl. dieser Seite. Zutreffendes ist ange- kreuzt.

Anlagen

Angebotsvordruck / Leistungsbeschreibung inkl. Leistungsverzeichnis

Gemäß beiliegendem Verzeichnis der Anlagen zum Angebot

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ANGEBOTSVORDRUCK

Name und Anschrift des Bieters (Firmenstempel)

  1. Ich/Wir biete(n) die Ausführung der beschriebenen Leistungen zu den von mir/uns eingesetzten Preisen an. An mein/unser Angebot halte ich mich/halten wir uns bis zum Ablauf der Binde- Frist (s. oben) gebunden. Alle Geldbeträge sind in der Währungseinheit EURO angegeben.

  2. Falls eine Prüfung des angebotenen Preises nach der Verordnung PR Nr. 30/53 (in der jeweils geltenden Fassung) die Unzulässigkeit des Preises ergibt, gilt als Angebotspreis der preisrecht- lich zulässige Preis.

  3. Meinem/Unserem Angebot liegen folgende Bedingungen der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V., die ich/wir kenne(n) und die ich/wir anerkennen, zugrunde:

3.1. die Allgemeinen Bedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) 3.2. Mit dem wirtschaftlichsten Bieter wird ein EVB-IT Erstellungsvertrag geschlossen.

  1. Ich/wir versichere(n), dass das Angebot ohne Preisabsprachen (wettbewerbsbeschränkende Maßnahme gem. § 1 GWB) zustande gekommen ist.

  2. Ich bin/Wir sind uns bewusst, dass die Bestimmungen § 46 UVgO zur Anwendung kommen.

  3. Mit der unten stehenden Unterschrift werden auch sämtliche geforderten Bedingungen dieses Wettbewerbes anerkannt. (Bewerbungs-, Vergabe- u. sonstige Bedingungen)

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Name und Anschrift des Bieters (Firmenstempel)

Verzeichnis der Anlagen zum Angebot

Formblätter/sonstige UnterlagenAnzahl der Seiten
Angebotsvordruck *)
Eigenerklärungen
Leistungsbeschreibung inkl. Leistungs- verzeichnis*
Weitere vom Bieter eingereichte Unterlagen
Bewertungsunterlagen* Fehlende Unterla- gen zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Ange- bots dürfen nicht nachgefordert werden!
Detaillierte Kostenaufstellung
Gesamtzahl der Seiten

*) Das Fehlen dieser Unterlagen führt zum Ausschluss des Angebotes!

3/17 Stand: September 2026

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Name und Anschrift des Bieters (Firmenstempel)

L e i s t u n g s b e s c h r e i b u n g

“Active travel in Germany“

  • Konzept und Produktion –

Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 12 UVgO

  1. Informationen zur DZT

Die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT), das nationale „Tourist Board“ Deutschlands mit Sitz in Frankfurt am Main, vermarktet im Auftrag des Bundesministeri- ums für Wirtschaft und Energie das Reiseland Deutschland im Ausland mit 22 Vertre- tungen weltweit. Die Marketingarbeit der DZT hat es sich zur Aufgabe gemacht, das po- sitive Image für das Reiseland Deutschland im In- und Ausland aufrecht zu erhalten und zu steigern sowie das Übernachtungsaufkommen in Deutschland zu fördern. Weitere Informationen finden Sie unter www.germany.travel.

Zudem sieht sich die DZT als Treiber innovativer digitaler Lösungen als Vorbild für die Tourismusbranche.

  1. Einleitung

Das Projekt richtet sich an potenzielle internationale Reisengäste und beschreibt die Möglichkeit von Aktivreisen in Deutschland (Fokus auf Wandern, Radfahren, ggf. Kanu).

Die Experience präsentiert nicht einzelne Destinationen oder touristische Produkte, son- dern vermittelt die charakteristischen Qualitäten Deutschlands als vielfältiges Aktivreise- ziel.

4/17 Stand: September 2026

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Im Mittelpunkt stehen typische Reiseerlebnisse und die Kombination aus Natur, Bewe- gung, Kultur, Genuss und Regeneration, die den Aktivurlaub in Deutschland auszeich- nen. Das Projekt dient nicht nur der Wissensvermittlung, sondern der Gast soll angespro- chen, „an die Hand genommen“ werden, leichte Aufgaben erledigen und emotional ein- gebunden werden. Dies hat mindestens den gleichen Stellenwert wie die Information. Ziel: Verlängerung der Verweildauer. Das Projekt soll für die Ausgabekanäle Virtual Reality (inkl. Inflight Entertainment in Flugzeugen mit VR-Brillen), Mobile und Web entwickelt werden, um eine möglichst hohe Reichweite zu generieren. In diesem Pilotprojekt geht es um eine neue Art des Destinationsmarketings, bei dem Kombinationen der Nutzeransprache, Nutzerführung und Contentdarstellung aus Gaming, VR, künstlicher (KI-gestützter) Contentgenerierung und realem Content ge- schickt eingesetzt werden. Der Bieter (inkl. Unteranbieter) muss diese verschiedenen Skills vereinen und ein an- sprechendes, interaktives Produkt erstellen, dass den Kunden vom Reiseland Deutsch- land fasziniert. Neben virtuellen Umgebungen, Szenerien und Avataren (bzw. digitalen Wesen/Objek- ten) soll das Projekt auch bestehende Medien der DZT (Fotos, Filme, Drohnenaufnah- men, 360-Grad-Panoramen etc.) beinhalten und diese in beeindruckender Form, inter- aktiv präsentieren. In Abhängigkeit vom Konzept müssen ggf. noch weitere Medien digital erstellt, gekauft oder geshootet werden. Zudem ist erstmalig der Einsatz von (wenigen) Gaussian Splats vorgesehen, sofern inhaltlich und technisch sinnvoll. Der geplante Mix aus (z.T. fotorealistisch) digital erstelltem Content und echten Bildern, Panoramen und Videos sowie Avataren ist im Tourismusmarketing nach unserer Kennt- nis bisher einzigartig.

Zielgruppe: Zielgruppe sind Nutzer im Ausland, die meist über keine oder wenig Vorkenntnisse zu Deutschland als Urlaubsland verfügen. Sie sollen für Reisen nach Deutschland inspiriert werden.

Werbepartner / Refinanzierung: Das Konzept soll auch die Möglichkeit enthalten, zur teilweisen Refinanzierung Dritte mit thematisch passendem Content (gegen Gebühr) in die Experience aufzunehmen. Hierzu bitten wir um einen Vorschlag.

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Name und Anschrift des Bieters (Firmenstempel)

Mögliche Werbepartner sind z.B. Reisevermittler, Hotelketten, Hersteller von Outdoor- produkten, Transportunternehmen oder auch Städte und Regionen.

Barrierefreiheit: Die Barrierefreiheit digitaler Lösungen ist für uns gesetzlich vorgeschrieben. Zudem möchten wir möglichst vielen Menschen die Nutzung unseres Contents ermöglichen.

Bei der Projektentwicklung müssen die aktuellen Anforderungen an die Barrierefreiheit berücksichtigt werden. Die Experience soll möglichst barrierearm umgesetzt werden, sodass auch Kunden mit Anforderungen an Barrierefreiheit das Angebot nutzen kön- nen.

Aktuelle Richtlinien und Standards für barrierefreie digitale Anwendungen (z.B. WCAG und BITV) sollen berücksichtigt werden.

Die Einbeziehung von Menschen mit Behinderung während des Entwicklungsprozesses ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die App für die Nutzergruppen möglichst zu- gänglich und benutzerfreundlich ist.

Was ist die Produktvision?

Das Projekt soll Instrumente der Darstellung und Nutzerführung aus verschiedenen digi- talen Welten vereinen. Digitale Szenerien, die aus Gaming oder VR bekannt sind, ver- mischen sich mit echten Bildern, Videos, 360-Grad-Aufnahmen und ggf. Gaussian Splats. Es ist Aufgabe der Agentur, dies sauber umzusetzen oder ggf. mit Varianten zu arbeiten, wenn bestimmte Technologien auf bestimmten Kanälen nicht ausreichend per- formant würden.

Exemplarische, teils cineastische digitale Szenen am Boden und in der Luft (z.T. KI-ge- neriert), 360-Grad-Panoramen und ikonische 3D-Erlebnisse beeindrucken den Betrach- ter und machen Lust auf das Reiseland Deutschland. Avatare und andere Wesen/Objekte kommunizieren mit dem Betrachter (kein live LLM).

Die User (Gäste aus dem Ausland ohne Vorkenntnisse zur Destination) sollen nicht mit dem Content allein gelassen, sondern aktiv geführt werden.

So entsteht eine neuartige, innovative Art des Destinationsmarketings. Denn das Pro- jekt entwickelt klassische touristische Kommunikation zu einer interaktiven, immersiven Erlebnisform weiter.

Was ist das Kommunikationsziel?

In dem multimedialen Feature soll Deutschland als Aktivreiseziel positioniert werden.

Kernaktivitäten sind Wandern, Radfahren, ggf. Kanu.

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Name und Anschrift des Bieters (Firmenstempel)

Es geht darum, vertrauen für die Destination Deutschland zu schaffen – mit Blick auf Qualität, Verlässlichkeit, Vielfalt und Sicherheit.

Zudem sollen weitere Möglichkeiten der Aktivität während eines Aktivurlaubs in Deutschland angesprochen werden:

Sightseeing – Tradition & Brauchtum erleben – Kulinarik – Wellness/Regeneration (Kur- und Heilorte, Thermen, Wellnesshotels)

Kernaussagen: Qualitäts-Rad- und Wanderrouten führen gut dokumentiert entlang landschaftlich vielfäl- tiger Wege, vorbei an (ggf. nur stilisiert dargestellten) Sehenswürdigkeiten und schönen Orten.

Verlässliche Beschreibungen, gute Beschilderung, gepflegte Wege und digitale Führer machen die Orientierung einfach und sicher.

Es gibt Angebote für alle – von kurzen Ausflügen bis zu längeren, sportlichen Touren und auch barrierefreie Routen.

Kur- und Heilbäder, sowie Thermen und Wellnesshotels bieten nach der Aktivität viele Möglichkeiten zur Entspannung und Regeneration.

Während und nach der Aktivität bleibt oft noch Zeit für Sightseeing und das Erleben von Tradition und Brauchtum.

Führungen in der Natur oder in Orten und Städten lassen schnell in die Geschichte der Region eintauchen und vermitteln viel Wissenswertes.

Vielerorts gibt es spezielle Services für Aktivreisende wie stationäre Luftpumpen und Reparatursets, spezielles Kartenmaterial oder Apps, oder auf Radfahrer und Wanderer eingestellte Unterkünfte mit abschließbarem Raum zur Aufbewahrung der Fahrräder, Raum zum Trocknen von Kleidung und Ausrüstung und auf sportliche Gäste abge- stimmte Gastronomie.

Was ist das Conversion Target?

  1. Engagement: Der Nutzer beschäftigt sich nachweislich intensiver mit Deutschland als bei einem klas- sischen Werbemittel. Zielgröße: Verweildauer + Interaktionsintensität

  2. Digitaler Weiterkontakt: Die Experience erzeugt genügend Interesse, um anschließend mehr über Urlaub in Deutschland erfahren zu wollen – Einbindung thematisch passender Deeplinks

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Name und Anschrift des Bieters (Firmenstempel)

  1. Destination Consideration: Als Teil der Experience soll der Nutzer anhand von ca. 4 Fragen angeben, ob er Deutschland nun stärker als geeignetes Reiseziel für Natur, Genuss und leichte Aktivität wahrnimmt – oder nicht. Nicht als explizite Nutzerbefragung, sondern spielerisch inte- griert.

Ist Breite oder Tiefe wichtiger? Eine größere inhaltliche Tiefe ist nicht vorgesehen. Vielmehr soll ein Gefühl und Ver- ständnis für die große Vielfalt, Qualität und Verlässlichkeit bei Aktivreisen in Deutsch- land geschaffen werden.

Information oder Emotion? Beides, gepaart mit Interaktion (in überschaubarem Maße) und attraktiver Nutzerfüh- rung.

Experience oder Conversion als Ziel? Beides. Die Experience soll so attraktiv sein, dass sie möglichst lange oder am besten komplett genutzt wird. Denn die längere Verweildauer soll eine Stärke dieser Experi- ence sein und ist das wesentliche Ziel. Weiterführende Links sollen für den interessier- ten Gast angeboten werden. Die Nutzung dieser Links fällt mit in die Erfolgskontrolle. Aber eben auch die Nutzungs- zeit während der Experience.

Wie lange soll die Experience tragen? Die Nutzung des Kerninhalts soll max. 10 Minuten und im Durchschnitt ca. 5 Minuten dauern. Aus Erfahrung bei Veranstaltungen, bei VR-Nutzern inkl. Inflight-Entertainment erscheint uns diese Dauer realistisch.

Welche Inhalte stehen zur Verfügung, welche sollen von der Agentur erstellt wer- den, welche werden zugeliefert? Kann die Agentur sich bestimmte Aufnahmen und Medienformen "wünschen" die ins Konzept passen? Die DZT besitzt viele zum Thema passende Fotos und auch Filmmaterial sowie in be- grenztem Umfang auch 360-Grad-Panoramen. Welcher Content tatsächlich zusätzlich benötigt wird, hängt auch vom Konzept der Agentur ab. Inhalte wie digital (mit KI) gene- rierte Szenen, Avatare und andere digitale Wesen/Objekte, volumetrische Aufnahmen, Gaussian Splats (ggf. interaktiv mit Aufgaben verknüpft) sollen in Abhängigkeit vom Konzept erstellt oder erworben und eingesetzt werden.

Soll die Agentur eine Abgrenzung beschreiben, was sie nicht als Teil der Leistung sieht? Ja, bzw. welche weiteren Dienstleister sie für bestimmte Aufgabenstellungen an Bord nehmen möchte.

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Name und Anschrift des Bieters (Firmenstempel)

Inwiefern ist die Agentur in die Vermarktung eingebunden? Soll zusätzliches Ver- marktungsmaterial wie Trailer u.ä. erstellt werden? Die Vermarktung selbst soll nicht Bestandteil des Auftrags sein. Optional kann die Erstellung von Trailern u.ä. auf Basis vereinbarter Stundensätze beauftragt werden.

Soll Social Media-Einbindung als Teil des Konzepts mitgedacht werden oder ist es zweitrangig bzw. nachgelagert? Die Social Media-Einbindung soll als Teil des Konzepts mitgedacht werden.

Welche Ausspielplattform steht im Fokus? Kann die Experience in den alternati- ven Plattformen verkürzt oder vereinfacht werden? Ist VR optional oder Voraus- setzung? VR (inkl. Inflight Entertainment), Mobile und Web müssen als Ausspielungsplattform ge- dacht werden. Auch interaktive Bildschirme als Angebot bei Veranstaltungen sind vor- stellbar.

Die Experience muss selbsterklärend sein. Insbesondere bei der VR-Version sollen sich auch User mit keiner oder wenig VR-Erfahrung gut zurechtfinden können.

Der Platzbedarf für den Einsatz der Experience in VR soll möglichst gering sein, da bei bei Veranstaltungen oft wenig Fläche vorhanden ist.

Kann die Offline Variante einen eingeschränkten Funktionsumfang haben? Die VR- und die Inflightversionen müssen (inhaltlich ggf. abgespeckt) auch offline funkti- onieren. Sofern es sinnvoll erscheint, könnte es auch inhaltlich abgespeckte Offlinefassungen für Mobile und Web geben.

Kann die Agentur selbst Mindestanforderungen an die Hardware setzen und sollte dies im Angebot ersichtlich sein? Die Mindestanforderungen kann die Agentur setzen. Sie muss aber unseren weltweiten Auftrag im Blick haben, sodass die Experi- ence von möglichst vielen Usern genutzt werden können soll.

In welchem Umfang werden Plattform und geräteübergreifende Tests erwartet? Diese Test sind Bestandteil des Auftrags. Ebenso Test zu Userakzeptanz/Usability und zur Barrierefreiheit.

Wie viele Zwischenpräsentationen und Abnahmen soll es geben? Wie sehr hat die Agentur freie Hand in der weiteren Umsetzung? Das würden wir gemeinsam mit der Agentur vereinbaren und vertraglich fixieren.

Sind bestimmte technische Umsetzungen gesetzt. Sind z.B. der Einsatz von Gaussian Splats sowie von generative KI bindend? Die Verwendung neuester Tech- nologien wie generative KI oder Gaussian Spalts (maßvoll und für den Kunden sinnvoll eingesetzt) ist gewünscht. Es muss aber gut in die Gesamtexperience passen.

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Smarte technische Lösungen sollen zudem auch genutzt werden, um Entwicklungspro- zesse zu beschleunigen und Kosten zu sparen.

Soll KI Teil des Erlebnisses sein, oder soll sie in der Contenterstellung eingesetzt werden? Ist es erlaubt, komplett synthetische Umgebungen, Geschichten bzw. Fi- guren einzusetzen? Mit KI erstellte komplett synthetisch oder auch fotorealistisch erscheinende Szenen und Objekte sind erlaubt bzw. erwünscht. Es muss aber für den Produktionsprozess bzw. für das Nutzererlebnis sinnvoll sein. KI ist kein Selbstzweck.

Ist auch der Einsatz eine spielartigen 3D Umgebung denkbar? Ja, das passt sogar gut in dieses auf Innovation und neue Wege der Tourismusmarke- tings ausgelegte Projekt, sofern die spielartige 3D Umgebung zur Verbesserung/Intensi- vierung des Nutzerlebnisses dient.

Sollen bestimmte Reiseziele erkennbar sein? Muss ein Querschnitt über Deutsch- lands Umgebungen erfolge oder können einzelne Umgebungen besonders betont werden? Es ist nicht geplant, bestimmte Reiseziele besonders hervorzuheben, da die DZT zu Neutralität verpflichtet ist.

Es sollen in dem Projekt typische Landschaften, Typen der Haupt-Aktivität (Radfahren, Wandern, Kanu) sowie Nebenaktivitäten gezeigt werden (Sehenswürdigkeiten, schöne Orte, Tradition/Brauchtum/Kulinarik sowie Entspannung/Erholung), die Deutschland bie- tet.

Ausnahme sind Werbepartner, für deren Einbindung die Agentur ein Konzept erarbeiten soll.

Gibt es inhaltlich herausragende Leistungen des Reiselands Deutschland in Be- zug auf Aktiv und Natur, die sich insbesondere eignen sie hervorzuheben? Kernaussagen: Qualitäts-Rad- und Wanderrouten führen gut dokumentiert entlang landschaftlich vielfäl- tiger Wege, vorbei an Sehenswürdigkeiten und schönen Orten. Verlässliche Beschilde- rung und digitale Führer machen die Orientierung einfach.

Es gibt Angebote für alle – von kurzen Ausflügen bis zu längeren, sportlichen Touren und auch barrierefreie Routen.

Kur- und Heilbäder, Thermen und Wellnesshotels bieten nach der Aktivität viele Mög- lichkeiten zur Entspannung und Regeneration.

Während und nach der Aktivität bleibt oft noch Zeit für Sightseeing und das Eintauchen in Tradition und Brauchtum.

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Name und Anschrift des Bieters (Firmenstempel)

Führungen in der Natur oder in Orten und Städten lassen schnell in die Geschichte der Region eintauchen und vermitteln viel Wissenswertes.

Vielerorts gibt es spezielle Services für Aktivreisende wie stationäre Luftpumpen und Reparatursets, spezielles Kartenmaterial oder Apps, oder auf Radfahrer und Wanderer eingestellte Unterkünfte mit abschließbarem Raum zur Aufbewahrung der Fahrräder, Raum zum Trocknen von Kleidung und Ausrüstung und auf sportliche Gäste abge- stimmte Gastronomie. Verlässliche Beschreibungen und gut beschilderte Wegführun- gen.

Exemplarische cineastische digitale Szenen am Boden und in der Luft (z.T. KI-gene- riert), 360-Grad-Panoramen und ikonische 3D-Erlebnisse beeindrucken den Betrachter und machen Lust auf das Reiseland Deutschland.

Erlebnisorientierte Geschichte Die Geschichte sollt nicht orts-, sondern erlebnisorientiert sein. Anstelle einer Reise durch bestimmte Regionen soll die Dramaturgie entlang typischer Momente eines Aktivurlaubs aufgebaut sein:

• Ankommen in der Natur • Unterwegs auf gut ausgebauten Wegen • Aktiv sein – Wandern, Radfahren oder Kanufahren • Unterwegs Kultur entdecken • Regionale Kulinarik genießen • Regeneration in Thermen oder Kurorten

So entsteht eine emotionale Geschichte, ohne dass konkrete Orte genannt werden.

Landschaften/Umgebungen Es sollen bewusst diese generische Landschaftstypen/Umgebungen gezeigt werden:

• Wald

• Mittelgebirge

• Heidelandschaft

• Gebirge

• Flüsse

• Seenlandschaften

• Küsten

• Weinlandschaften

11/17 Stand: September 2026

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• historische Altstädte (entlang der Route oder als Ausflugsziel)

• moderne Städte (entlang der Route oder als Ausflugsziel)

• Kurparks, Thermen (zur Entspannung/Regeneration)

• Tradition/Brauchtum (Feste, Fachwerk)

Qualitätsversprechen Es sollen Qualitäten des Reiselandes Deutschland betont werden.

Beispielsweise: • abwechslungsreiche Landschaften

• hochwertige Wegeinfrastruktur

• einfache Orientierung

• Sicherheit & Service (verlässliche Beschilderung, gepflegte Routen, spezialisierte Betriebe wie Bett&Bike, Wanderbares Deutschland)

• Gastfreundschaft

• Verbindung von Aktivität und Erholung

• Kombination von Natur- und Kulturerlebnissen

Sollen bestimmte bestehende Angebote direkt eingebunden oder als Absprung- punkte definiert sein? Die Einbindung bestimmter (konkret buchbarer) Angebote ist nicht vorgesehen. Aus- nahme sind werbliche Einträge.

Es können als „Absprungpunkte“ Links zu weiterführendem Content eingebunden wer- den (z.B. auf Unterseiten von www.germany.travel). Ggf. könnte ein Widget aus unse- rem Knowledge-Graphen eingebunden werden, mit dem man gezielt nach Rad oder Wanderangeboten suchen kann. So, wie es auf folgender Seite unter „Outdoorguide“ angeboten wird: Ab in die Natur! Gemeinsam unterwegs in Deutschland - Germany Tra- vel Das könnte inhaltlich aber auch schon überfrachten und muss gemeinsam mit der Agentur besprochen werden.

Soll die Darstellung naturalistisch und real sein, oder ist auch idealisiert oder abstrahiert möglich? (Auch in Bezug auf die Verknüpfung verschiedener Aktivitäten) Alle Darstellungsvarianten von naturalistisch und real bis idealisiert oder abstrakt sind möglich. Diese Kombination ist ein besonderes Merkmal des Projektes.

Wie flexibel sind die Deadlines? Die Deadlines werden zusammen mit der Agentur final gesetzt.

12/17 Stand: September 2026

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Ggf. kann ein Stufenkonzept umgesetzt werden, bei dem bestimmte Inhalte schon vor- zeitig aus aktuellem Anlass (z.B. ITB) veröffentlicht werden.

Darf für Übersetzungen LLMs eingesetzt werden? Ja.

Sind Hosting-, Wartungs- und betriebsbedingte Kosten von der Agentur zu kalku- lieren? Ja. Was, wo gehostet wird, muss zusammen mit der Agentur und unserer IT vereinbart werden. Die Einbindung eines live Llm ist derzeit nicht geplant.

Gibt es einen bestehenden Chatbot oder eine Informations API die eingebunden werden soll oder kann? Ggf. kann der bestehende Chatbot auf www.germany.travel in die neue Experience in- tegriert werden, sofern dass Sinn macht. Auch die Integration eines Widgets mit Con- tent aus unserem Knowledge Graphen ist grundsätzlich denkbar, sofern es das Projekt stärkt. Ggf. reicht aber auch eine Verlinkung.

Sollen Informationen und Statistiken der Nutzenden verarbeitet und gesammelt werden? Ja (anonymisiert und DSGVO-konform). Mit den Daten soll die Experience im Wirkbe- trieb verbessert werden. Zudem dienen die Daten der Erfolgskontrolle.

Inwiefern soll die Webanwendung eine statische Experience oder eine veränder- bare Plattform sein? Änderungen, Aktualisierungen und Erweiterungen sollten möglich sein. Es sollte mehr Experience als ein Content Management System sein.

Welche technischen Anforderung bestehen von Seiten des Inflight Entertain- ments? Gibt es einen bestimmten Anbieter bzw. Eine bestimmte technische Plat- form oder Plugins? Die XR-Anwendung ist für den Einsatz in Flugzeugen so zu konzipieren und umzuset- zen, dass sie in einer Inflight-XR-Umgebung eingesetzt und in eine bestehende Inflight- XR-Plattform integriert werden kann. Dabei sind insbesondere die sitzende und räum- lich eingeschränkte Nutzung, controllerfreie Bedienung, vollständige Offline-Fähigkeit, Bewegungsverträglichkeit, mehrsprachige Ausspielung, Session-Reset und Daten- schutz, Offline-Analytics, Content- und Software-Updates sowie die Einbindung sicher- heitsrelevanter Airline-Kommunikation zu berücksichtigen.

Wie kann Gaussian Splat Content über die reine offene Navigation hinaus interes- sant eingebunden werden? Die sinnvolle Aufnahme von (wenigen) Gaussian Splats in das Projekt soll im Rahmen

13/17 Stand: September 2026

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der Ausschreibung vorgeschlagen werden.

Sprachen Es sind zunächst Versionen in Deutsch, Englisch, Französisch und Chinesisch geplant.

Timing / Arbeitsschritte

Feinkonzept 10 2026 Produktion 10 2026 – 05 2027 Release 05 2027

Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) Die Nutzung von KI bei Konzeption und Produktion ist ausdrücklich gewünscht und er- laubt, sofern sich hierdurch nachweislich positive Auswirkungen auf die Entwicklungs- geschwindigkeit, die Kreativität, das Usererlebnis und die Produktionskosten ergeben. Aspekte des Datenschutzes und der Nutzungsrechte sind zu beachten.

Die Nutzung von KI soll konzeptionell stimmig erfolgen und es soll dargelegt werden, das AI Slop und halluzinierte falsche Inhalte durch menschliche Kontrolle ausgeschlos- sen werden.

  1. Aufgaben der beauftragten Agentur

Aufgaben der beauftragten Agentur werden bei Auftragsvergabe sein:

• Kreative Konzeption zur mediengerechten Umsetzung des Themas “ Active tra-

vel in Germany“

• Technische und grafische Umsetzung

(inkl. einfacher Usabilitytests im Entstehungsprozess, um die Akzeptanz, Verständ-

lichkeit, Attraktivität zu sichern und Effekte wie Motion Sickness weitgehend zu ver-

meiden sowie barrierearme Umsetzung)

• Durchgängiges Projektmanagement und Projektkoordination

• Produktion der Anwendung inkl. Text, Grafik, (KI-) Sprecher, (KI-) Sprachadaption

in 4 Sprachen

• Audio: Musikauswahl (gemafrei), Sounds, Audiodesign

• Nach Umsetzung der Experience: Wenn notwendig, Unterstützung bei der Vor-

bereitung und Durchführung nationaler oder internationaler Einsätze (online oder

14/17 Stand: September 2026

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telefonisch) auf Stundensatzbasis (Support unserer KollegInnen in den Auslands-

vertretungen der DZT sowie ggf. Dritter und/oder deren Dienstleister).

  1. Bewertungskriterien

• Wir bitten um folgende Leistungen, die es uns erlauben, uns ein Bild über die

Gesamtgestaltung des Projektes zu machen:

  • Kurzpräsentation zu Kreation, Interaktivität und Umfang (max. 30 Charts)

  • Kurzpräsentation zur technischen Umsetzung der Anwendung inkl. der

Barrierearmut (max. 10 Charts):

• Kreation, Interaktivität und Umfang 60%

• Technische und grafische Umsetzung der Anwendung 40%

Nach Beauftragung umgehende Feinkonzeption und schnellstmögliche Produktion.

Fertigstellung bis 05/2027.

  1. Budget

Für die Konzeption und Produktion der virtuellen Anwendung stehen EUR 126.000

netto zur Verfügung. In diesem Preis sind die Reisekosten bereits enthalten. Das

Budget muss vollständig ausgeschöpft und darf nicht überschritten werden!

  1. Erwartungen bei Zusammenarbeit

Sie definieren einen zentralen Ansprechpartner in Ihrem Hause, der das DZT-Projekt

koordiniert und die Umsetzung an die geeigneten Fachkräfte delegiert (eigenes Perso-

nal oder Dritte, für deren Leistungen Sie mit haften).

In enger Abstimmung mit der DZT steuert die mit der Feinkonzeption und Produktion

beauftragte Agentur das Projekt und koordiniert die notwendigen Maßnahmen. Sie be-

raten die DZT bei der Umsetzung des Projekts und schlagen zeitgemäße, wirtschaftlich

umsetzbare Lösungen vor. Die Kommunikation findet in deutscher Sprache statt.

Abstimmungen und Beauftragungen laufen über die DZT-Zentrale in Frankfurt.

Das Corporate Design der DZT ist unbedingt einzuhalten und in enger Absprache umzu-

setzen (Infos zum CD liegen auf dam.germany.travel im Ordner „Corporate Design“ (kos-

tenlos anmelden).

15/17 Stand: September 2026

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Name und Anschrift des Bieters (Firmenstempel)

Die DZT erwirbt von der Agentur die uneingeschränkten internationalen Nutzungsrechte

und die Rechte zur weiteren weltweiten Verwendung (betrifft auch die Musiklizenz und

Sounds).

  1. Angebotserfordernisse bei Auftragserteilung

Bei Auftragsvergabe werden die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung

von Leistungen (VOL/B) Bestandteil des Vertrages. Alle Angebote müssen

rechtsverbindlich unterschrieben sein; die genannten Konditionen sind bis zum

Abschluss des Projektes verbindlich. Mit dem wirtschaftlichsten Bieter wird ein EVB-IT

Erstellungsvertrag geschlossen.

  1. Abwicklung

Die Koordination von Konzeption und Gestaltung wird von der DZT in Frankfurt am

Main wahrgenommen. Arbeitsgespräche finden in Frankfurt am Main oder online statt.

Reisekosten werden nicht ersetzt.

16/17 Stand: September 2026

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ANGEBOTSVORDRUCK

Name und Anschrift des Bieters (Firmenstempel)

  1. Leistungsverzeichnis

Bitte tragen Sie nachfolgend den Stunden- bzw. Tagessatz sowie den Gesamtpreis für

die Umsetzung der gewünschten Leistungen ein. Die Preise sind ohne Mehrwertsteuer

(netto) und in Euro anzugeben und haben alle eventuell anfallenden Reisekosten,

Spesen oder sonstige weitere Nebenkosten zu enthalten. Es dürfen keine Spannpreise

(„von…bis“) angegeben werden.

LeistungStunden- bzw.Menge/EinheitGesamtpreis EUR/netto
Tagessatz in
EUR/netto
Feinkonzeption
Erstellung der Anwendung
Gesamtpreis EUR/netto
126.000,-

Hinweis: Bitte fügen Sie dem Angebot eine detaillierte Kostenaufstellung bei, die voll- ständig mit den Angaben des Leistungsverzeichnisses übereinstimmt.

Die nachstehende Unterschrift gilt für den gesamten Angebotsinhalt. Mit ihr sind sämtliche Teile des Angebots abgedeckt. Wird das Angebot nicht hier unterschrieben, kann das Angebot nicht gewertet werden!

Ort, Datum, Stempel und Unterschrift des Bieters sowie Name des Unterzeichners (lesbar in Druckbuchstaben)

17/17 Stand: September 2026

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