Instandhaltung von natürlichen Rauch- und Wärmeabzugsanlagen
Forschungszentrum Jülich GmbH -Team Bau-
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- 03.06.2025, 10:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Auftragswert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Forschungszentrum Jülich GmbH -Team Bau-
- Erfüllungsregion
- Nordrhein-Westfalen, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung · Rahmenvereinbarung
- Veröffentlicht
- 29.07.2024
- Originalbekanntmachung
- ted.europa.eu ↗
- Bekanntmachungsnummer
- 285104-2025
- Verfahrensnummer
- 62c13625-76e6-4a4a-8d76-e486accd2361
- CPV-Codes
- Planungsleistungen im Bauwesen (71320000)
Kurzbeschreibung
Die Forschungszentrum Jülich GmbH beschafft im Rahmen eines zweijährigen Vertrags Inspektions-, Wartungs- und Instandsetzungsleistungen für etwa 160 natürliche Rauchabzugsanlagen (NRA) und Wärmeabzugsanlagen (WA) einschließlich Dokumentation. Ziel ist, den baulichen und betrieblichen Zustand sowie die Wirksamkeit und Betriebssicherheit der Brandschutzanlagen sicherzustellen. Der Auftrag wird in Jülich (Nordrhein-Westfalen) ausgeführt und läuft vom 15. Januar 2025 bis zum 14. Januar 2027, mit einer einmaligen Verlängerungsoption um ein Jahr.
KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.
Leistungsbeschreibung
Vergabegegenstand ist die Generalplanung für den Neubau des Gebäudes HOVER (04.18) auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich. Der Leistungsumfang der Generalplanung umfasst folgende Leistungsbilder: - Objektplanung gem. § 34 HOAI - Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI - Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI Planungs- und Beratungsleistungen: - Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. AHO Heft 23/ Anlage 1.2 HOAI - Bau- und Raumakustik gem. Anlage 1.2 HOAI ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Im Rahmen von HOVER soll ein neues Laborgebäude mit angrenzendem Bürogebäude mit 30 Arbeitsplätzen entstehen, in dem langfristige, materialwissenschaftliche Untersuchungen mit modernsten analytischen Methoden an bzw. mit radioaktiven Stoffen und Abfallmaterialien durchgeführt werden können. Hierzu gehört der offene Umgang mit alphastrahlenden Radionukliden und kleiner 15g Kernbrennstoffen (geplante genehmigungsrechtliche Einstufung nach § 12 (1) Nr. 3 Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) und DIN 25425 (ganze Normenreihe)) in entsprechenden radiochemischen Laboren, die als Kontrollbereiche gemäß § 58 (2) Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) mit den dafür erforderlichen spezifischen Infrastrukturen u.a. mit hochwertigen Lüftungsanlagen und Abwasserauffanganlage sowie Strahlenschutzinstrumentierung ausgeführt werden sollen. Die Laborräume werden in Raumkategorien nach DIN 25425-1 eingestuft (RK 0-3), und diese DIN schreibt die jeweils vorzusehenden strahlenschutztechnischen und sicherheitstechnischen Einrichtungen vor. Die in Jülich geplante Laborinfrastruktur wird ein Eckpfeiler des Helmholtz-Forschungsprogramms NUSAFE (Nuclear Waste Management, Safety and Radiation Research) darstellen und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten HGF-Zentren KIT (Karlsruher Institut für Technologie, HZDR (Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf) und Forschungszentrum Jülich weiter verstärken. Das geplante materialwissenschaftliche Radionuklidlaboratorium HOVER in Jülich soll auch als Nutzungseinrichtung für Universitäten und Industrie zugänglich sein und gleichzeitig helfen, den Kompetenzerhalt in der nuklearen Entsorgung langfristig sicherzustellen. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Planungsleistungsumfang: Die durch die Zuwendungsgeber genehmigte Kostenobergrenze für das Projekt liegt bei 23.839.000 €. Das Projekt soll mit der Planungsmethode BIM bearbeitet werden. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Bei der Planung des Gebäudes sind nachfolgend aufgeführte Punkte besonders zu berücksichtigen: ▪ Schwingungstechnische Isolation des Gebäudes gegenüber dem Gelände der Forschungszentrum Jülich GmbH und der hieraus folgenden Einflüsse. ▪ Schwingungstechnische Isolation (Entkopplung) der Mikroskop-Fundamente (Schwingfundamente) im Gebäude. ▪ Minimierung der negativen Auswirkungen von Strahlenquellen durch möglichst massive Ausführung der Wände, Decken und Böden (bei Gipskartonbauweise ist Blei und Sicherungseinlage teilweise vorzusehen) ▪ Umsetzung der DIN-Vorgaben DIN 25425 (ganze Normenreihe) entsprechend RK, darunter sind auch einige Labore mit der höchsten Kategorie RK3 (d.h. sehr hohe Anforderungen an die TGA) ▪ Das Isotopenlager muss als Raum sehr hohen Sicherungsanforderungen genügen (keine Fenster, sehr massiv, höchste Diebstahlschutz- und Brandschutzklasse. ▪ Große Auffanganlage mit Möglichkeit der Puffer- bzw. Abklinglagerung (Minimum 4 x 5 m³) ▪ Realisierung raumlufttechnischer Anlagenteile, Kühlwasserversorgung, technische Gase VE-Wasser, usw. Die hierzu notwendigen Unterlagen und Daten der aufzustellenden Geräte werden durch den Auftraggeber nach Auftragsvergabe dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt. Die Baumaßnahme wird als Zuwendungsbaumaßnahme mit Mitteln des Bundes (90 %) und des Landes NRW (10 %) finanziert. Die Realisierung des Bauvorhabens steht unter dem Finanzierungsvorbehalt der Zuwendungsgeber. Der Auftrag umfasst ebenfalls die Erstellung der Antrags- und Bauunterlagen gem. den Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau). Das Gebäude, einschl. Büroteil soll nach der geltenden BNB-Systemvariante Laborgebäude (BNB_LN_V2020) zertifiziert werden. Die Ausschreibung der Bauleistungen und Baubeginn sind abhängig von der zunächst zu erarbeitenden Kostenschätzung und anschließenden Genehmigung des Budgets. Die Fertigstellung/ Übergabe an Nutzer ist im 4. Quartal 2029 geplant. Flächenbedarf für den Neubau Labor- und Bürogebäude : • Labor-/Kontrollbereich 650 m² (NUF) • Bürobereich 419 m² (NUF) • Sozial- und Lagerbereich 143 m² (NUF) Kosten-/ Planungsobergrenze: Die vom Fördergeber genehmigte Kostenobergrenze für das Labor- und Bürogebäude beträgt: 23,839 Mio. € netto für die Kostengruppen 200-700. Die Kosten teilen sich wie folgt auf: KGR 200 136.418,00 € netto KGR 300 5.052.143,00 € netto KGR 400 12.250.523,00 € netto KGR 500 355.146,00 € netto KGR 600 854.888,00 € netto KGR 700 5.190.800,00 € netto* KGR 200-700 23.839.918,00 € netto *Besondere Vereinbarung zum Umgang mit der KG 700 (Kostenobergrenze) siehe GP-Vertragsentwurf §11 Projektkosten, 11.2 Kostenobergrenze Die Bedarfsermittlung erfolgte über eine Machbarkeitsstudie, die im Oktober 2023 abgeschlossen wurde. Das Ergebnis der Studie wird den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · GENERALPLANUNG
Vergabegegenstand ist die Generalplanung für den Neubau des Gebäudes HOVER (04.18) auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich. Der Leistungsumfang der Generalplanung umfasst folgende Leistungsbilder: Objektplanung gem. § 34 HOAI Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI Planungs- und Beratungsleistungen: Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. AHO Heft 23/ Anlage 1.2 HOAI Bau- und Raumakustik gem. Anlage 1.2 HOAI Die Beauftragung erfolgt stufenweise. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 3. Dauer der Ausführung Beauftragung und Planungsbeginn unmittelbar nach Abschluss des VgV-Verfahrens ca.08/ 2025 Baubeginn: Januar 2027 Fertigstellung und Übergabe an den Nutzer: März 2029 Schlussabrechnung Gesamtmaßnahme: September 2029 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Vergabe der Generalplanung erfolgt im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnehmerwettbewerb gem. §74 VgV i.V.m. §17 (1) VgV. Das Verfahren gliedert sich in folgende zwei Stufen auf: 1. Auswahlphase/ Teilnehmerwettbewerb 2. Angebotsphase/ Verhandlungsphase Der Generalplaner-Vertragstext und die differenzierten Leistungsbilder sind den Ausschreibungsunterlagen als Entwurf beigefügt. Der AG behält sich vor, im Rahmen des Verhandlungsverfahrens noch einzelne Änderungen vorzunehmen. Der Auftraggeber beabsichtigt max. 5 Bewerber auszuwählen und zur Abgabe eines Angebotes und Teilnahme an einem Präsentationstermin aufzufordern. Bestandteil der Angebotsleistung ist ein Präsentationstermin. In dem Präsentationstermin sollen unter anderem das Projektteam, die Arbeitsstruktur und das geplante Qualitäten-, Termin und Kostenmanagement der Bieter entsprechend der Bewertungsmatrix vorgestellt werden. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- EIGNUNGSKRITERIEN =MINDESTANFORDERUNGEN Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: Es sind nur Teilnahmeanträge mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen (Anlage 01), den beigefügten Vordrucken und die darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Alle Unterlagen sind an den gekennzeichneten Unterschriftsstellen mindestens mit den folgenden Daten zu versehen: • Unternehmensangabe (Klarschrift) • Angabe des Vor- und Nachnamens des Kompetenzträgers (Klarschrift) Zusätzlich kann die Unterschrift des Kompetenzträgers und ein Firmenstempel ergänzt werden, indem das jeweils vollständige Dokument im pdf-Format eingescannt wird. Die Bildung von Bietergemeinschaften ist möglich, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll, die Aufteilung ist anzugeben. Mehrfachbewerbungen in personell identischer Form (auch als Sub- oder Nachunternehmer) werden nicht zugelassen. Solche Bewerbungen werden aus Gründen der Geheimhaltung im Wettbewerb vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist dringend einzuhalten. Die Bildung von Bietergemeinschaften ist möglich, wobei jedes Mitglied eine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll, die Aufteilung ist anzugeben. Der Bewerbungsbogen ist für eine Bietergemeinschaft nur einmal vorzulegen. Fachliche Eignung gem. § 44 VgV Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gem. §44 (1) VgV: - Architekt/-in gem. § 75 (1) VgV für die Leistungen Objektplanung gem. § 34 HOAI 2021 - Bauingenieur/-in gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen Tragwerkplanung gem. § 51 HOAI 2021 - Ingenieur/-in gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI 2021 - Beratender Ingenieur gem. § 75 (2) VgV für die Planungs- und Beratungsleistungen und Fachbauleitung Bauphysik (staatlich anerkannter Sachverständiger für Schall- und Wärmeschutz) - Beratender Ingenieur gem. § 75 (2) VgV für die Planungs- und Beratungsleistungen und Fachbauleitung Brandschutz (staatlich anerkannter Sachverständiger für die Prüfung des Brandschutzes) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gem. § 45 VgV Berufshaftpflichtversicherung: Aktueller Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (nicht älter als 12 Monate und noch gültig - Stichtag ist der Tag der Einreichungsfrist für Teilnahmeanträge): • Personenschäden: mind. 3.000.000 EUR • sonstige Schäden: mind. 3.000.000 EUR Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z.B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt. Besteht z.Zt. keine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung, ist die Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der Versicherung der Bewerber/innen, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben erforderlich. Der AG behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt/ erklären der/ die Bewerber/ innen mit der Bewerbung insofern ihre bzw. seine Bereitschaft, sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen, als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden.
Anforderungen an deinen Betrieb
Für die Nachforderung fehlender Unterlagen gem. §56 (2) VgV werden wir eine Frist von maximal 6 Kalendertagen gewähren. Zur allseitigen Erleichterung bei der Erstellung und Prüfung der Bewerbungsunterlagen ist ausschließlich der beiliegende Bewerbungsbogen (Anlage 1) sowie das Formblatt 124LD zu verwenden und auszufüllen. Die Zustellung soll als pdf und (für den Bewerbungsbogen) zusätzlich als Excel-Datei erfolgen. Es werden nur Teilnehmeranträge in elektronischer Form gewertet, die fristgerecht über Subreport eingehen. Für die Nachforderung fehlender Unterlagen gem. §56 (2) VgV werden wir eine Frist von maximal 3 Werktagen gewähren.
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0001 · GENERALPLANUNG
- Die Bewertung der Bieter erfolgt zur folgenden Gewichtung: - Honorarangebot / Preis 50 % - Präsentationstermin 50 % Im Rahmen des Präsentationstermins werden folgende Kriterien bewertet (vgl. Bewertungsmatrix): Bewertungskriterium: Gewichtung: Die Zusammensetzung und Erfahrung des vorgesehenen Projektteams 40 % Die Arbeitsstruktur und Methodik zur Erfüllung des Auftrags 45 % Die Struktur und Instrumente zur Planung, Kontrolle, Überwachung und Einhaltung der Kosten und Termine sowie zur Sicherstellung der Umsetzung der baulichen Anforderungen 15 %
Vergabeunterlagen
Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.
Zum UrsprungsportalAnforderungen
Für die Nachforderung fehlender Unterlagen gem. §56 (2) VgV werden wir eine Frist von maximal 6 Kalendertagen gewähren. Zur allseitigen Erleichterung bei der Erstellung und Prüfung der Bewerbungsunterlagen ist ausschließlich der beiliegende Bewerbungsbogen (Anlage 1) sowie das Formblatt 124LD zu verwenden und auszufüllen. Die Zustellung soll als pdf und (für den Bewerbungsbogen) zusätzlich als Excel-Datei erfolgen. Es werden nur Teilnehmeranträge in elektronischer Form gewertet, die fristgerecht über Subreport eingehen. Für die Nachforderung fehlender Unterlagen gem. §56 (2) VgV werden wir eine Frist von maximal 3 Werktagen gewähren.
Änderungen und Bieterfragen
10 Einträge- 23.01.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 51743-2026
- 02.05.2025BekanntmachungBekanntmachung 285104-2025
- 13.03.2025VergabebekanntmachungBekanntmachung 164918-2025
- 07.03.2025BekanntmachungBekanntmachung 151203-2025
- 13.01.2025VergabebekanntmachungBekanntmachung 21583-2025
- 13.01.2025VergabebekanntmachungBekanntmachung 20136-2025
- 20.12.2024BekanntmachungBekanntmachung 782069-2024
- 13.12.2024VergabebekanntmachungBekanntmachung 764097-2024
- 06.11.2024VergabebekanntmachungBekanntmachung 674733-2024
- 30.10.2024BekanntmachungBekanntmachung 659301-2024
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