Generalplanungsleistungen für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes in Wuppertal
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 02.11.2026, 11:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Erfüllungsregion
- Hamburg, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 05.10.2026
- CPV-Codes
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- Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
- Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)
- Planungsleistungen im Bauwesen (71320000)
- Dienstleistungen im Bauwesen (71500000)
- Beratung im Bauwesen (71530000)
- Bekanntmachung
- dtvp.de
- Bekanntmachungsnummer
- 682589-2026
- Verfahrensnummer
- 5db08368-b19b-4d47-9267-b95b922f9be4
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Die Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation beauftragt Generalplanungsleistungen für den Neubau ihrer Bezirksverwaltung in Wuppertal, einschließlich des Abbruchs der Bestandsgebäude und der Planung der Außenanlagen. Vorgesehen ist ein barrierefreies Verwaltungsgebäude für 160 Beschäftigte mit etwa 4.000 m² Bruttogrundfläche sowie Büro-, Besprechungs-, Sozial- und Archivräumen und einem Sitzungssaal für bis zu 100 Personen. Die Leistungen umfassen die Leistungsphasen 1 bis 4 sowie modifizierte Leistungen der Phasen 5 bis 8 und werden stufenweise abgerufen; der Baubeginn ist für November 2030 und die Fertigstellung für Dezember 2032 geplant.
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Leistungsbeschreibung
Die Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation (Auftraggeberin) ist eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts. Als gesetzliche Unfallversicherung versichert die Auftraggeberin Unternehmen aus dem Transport- und Verkehrsgewerbe. Dazu gehören der Güter- und Personentransport, Entsorgung, Post-Logistik, Telekommunikation, Luftfahrt, Binnenschifffahrt, Seeschifffahrt und Fischerei, aber auch Flieger- und Fahrschulen, Abschleppdienste, Bestattungsunternehmen und Reittierhaltung. Sie berät und unterstützt die bei ihr angeschlossenen Unternehmer und deren Mitarbeitenden bei der Prävention von Arbeits- und Wegeunfällen, arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und Berufskrankheiten. Sie ist zuständig für die Rehabilitation und Entschädigung bei Arbeits- und Wegeunfällen sowie Berufskrankheiten. Die Auftraggeberin beabsichtigt den Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit Außenanlage in Wuppertal. Ziel des Vorhabens ist die Errichtung eines wirtschaftlichen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Verwaltungsgebäudes unter Berücksichtigung moderner Arbeitsplatzkonzepte und einer effizienten Flächennutzung. Für den geplanten Neubau steht eine Grundstücksfläche von 3.133 qm zur Verfügung. Auf dem Grundstück stehen derzeit ein leerstehendes freistehendes Garagen- (EG) und Lagergebäude (OG) sowie ein leerstehender zusammenhängender, teilunterkellerter mehrgeschossiger Gebäudekomplex. Diese Bestandsgebäude müssen abgebrochen und entsorgt werden. Drei gebäudebezogene Gutachten liegen bereits vor. Das Grundstück liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplans 622 A1 - Friedrich-Engels-Allee/West. In dem geplanten Verwaltungsgebäude besteht Bürobedarf für 160 Beschäftigte. Neben den reinen Büroräumen sind auch sonstige für den Verwaltungsbetrieb notwendige Räume, wie Besprechungs-, Sozial- und Archivräume, Teeküchen, ein großer Sitzungssaal für max. 100 Personen, der multifunktional genutzt werden kann sowie ein kleiner, klar abgetrennter öffentlich zugänglicher Besucherbereich einzuplanen. Das neue Verwaltungsgebäude muss barrierefrei geplant werden. Nach derzeitiger Bedarfsplanung wird von einer Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 4.000 m² sowie einer Nutzungsfläche (NUF) von ca. 2.500 m² ausgegangen. Im Rahmen der Planung sind Möglichkeiten zur Optimierung der Büroflächen sowie zur Bündelung und Mehrfachnutzung von Neben-, Service- und Sonderflächen zu untersuchen und zu bewerten. Dabei sind die für die Auftraggeberin geltenden Vorgaben des Bundesamtes für Soziale Sicherung (BAS) zu berücksichtigen und einzuhalten. Die Auftraggeberin legt besonderen Wert auf nachhaltige Konzepte und Techniken, sowohl beim Bau als auch beim Betrieb. Auf der Außenanlage besteht neben kommunalrechtlich vorzuhaltenden Parkflächen zusätzlicher Bedarf für Ladestationen und Stellflächen für Dienstwagen, Fahr- und Motorräder. Um das Bauvorhaben realisieren zu können, sind neben den üblichen baurechtlichen Genehmigungen auch Genehmigungen des Bundesamts für Soziale Sicherung (BAS) als Aufsichtsbehörde der Auftraggeberin einzuholen. Zudem muss die Auftraggeberin im Laufe des Verfahrens ihre Selbstverwaltung (Vorstand und Bauausschuss als Lenkungsausschuss) beteiligen. Der Beginn der Bauausführung ist derzeit für November 2030 vorgesehen. Die Fertigstellung des Bauvorhabens wird nach aktueller Planung für Dezember 2032 angestrebt.
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · Generalplanung Neubau Bezirksverwaltung Wuppertal
Die hier gegenständlichen Planungsleistungen umfassen Leistungen der Generalplanung in den Leistungsphasen 1 bis 4 sowie modifizierte Leistungen der Leistungsphasen 5, 6, 7 und 8. Die Auftraggeberin beabsichtigt, diese Leistungen stufenweise abzurufen. Die zu vergebenden Generalplanerleistungen umfassen insbesondere folgende Leistungen: - Objektplanung, einschließlich Lichtplanung, Barrierefreiheit, Fassadenplanung - Planung der Technischen Ausrüstung - Tragwerksplanung - Bauphysik (Schall, Wärme, Raumakustik) - Brandschutz - Freianlagenplanung einschließlich weiterer ggf. im Einzelfall notwendiger ergänzenden Leistungen. Die zu erbringenden Leistungen werden in Anlehnung an die Leistungsbilder der HOAI und der AHO erbracht. Das Projekt wird unter Beteiligung eines gesondert beauftragten Projektmanagers durchgeführt. Die Auftraggeberin setzt voraus, dass der Generalplaner mit dem Projektmanager sowie den weiteren Projektbeteiligten eng zusammenzuarbeitet. Das Projekt soll nach derzeitigem Bearbeitungsstand voraussichtlich nach dem DGNB Standard in Gold zertifiziert werden. Die Auftraggeberin verfolgt dabei das Ziel eines nachhaltigen, wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Gebäudes mit hoher Nutzungsqualität und einem energieeffizienten Betrieb. Es ist vorgesehen, für die Durchführung des Projektes beginnend mit der Leistungsphase 5 (in Anlehnung an die HOAI) einen Generalunternehmer zu beauftragen, der das Projekt verantwortlich realisiert und somit sowohl Planungsleistungen (insbesondere Ausführungsplanung) als auch Bauleistungen erbringt. Vom Auftraggeber werden voraussichtlich die folgenden Sonderfachleute beauftragt: - DGNB-Koordinator, DGNB-Auditor - Vermessung - Baugrund/Geotechnik - Prüfstatik
Anforderungen an deinen Betrieb
Der Bewerber hat schriftliche Eigenerklärungen (siehe Eignungsformblatt) folgenden Inhalts und Wortlautes abzugeben: a) Wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen. b) Wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 - 4 und Abs. 2 GWB vorliegen. c) Wir erklären, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Absatz 1 MiLoG nicht vorliegen. Wir haben zur Kenntnis genommen, dass auch im Fall der vorstehenden Erklärung öf-fentliche Auftraggeber jederzeit zusätzlich Auskünfte des Wettbewerbsregisters nach § 19 Abs. 3 S. 2 MiLoG in der aktuell gültigen Fassung anfordern können und dass bei Aufträgen ab einer Höhe von 50.000 Euro der öffentliche Auftraggeber für den Bewerber/Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, vor Zuschlagserteilung eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister nach § 19 Abs. 4 MiLoG einholen muss. d) Wir erklären, dass im Wettbewerbsregister entsprechend § 2 Abs. 1 Nr. 4 WRegG keine rechts-kräftigen Bußgeldentscheidungen mit einem Bußgeldwert von wenigstens 175.000 Euro wegen eines Verstoßes gegen § 24 Absatz 1 LkSG eingetragen sind und demnach die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 22 Abs. 1 LkSG nicht vorliegen. Wir haben zur Kenntnis genommen, dass der öffentliche Auftraggeber vor Zuschlagserteilung bei Aufträgen ab einer Höhe von 50.000 Euro für den Bewerber/ Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, eine Auskunft aus dem Wettbe-werbsregister gemäß § 6 Abs. 1 WRegG einholen muss. e) Wir erklären, dass wir im Rahmen des EU-Sanktionspakets, auf Grund der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in veränderter Fassung nach Nr. 2026/1848 vom 23. Juli 2026 (Artikel 5k Abs.1), nicht zu den folgenden genannten Personen, Organisationen oder Einrichtungen gehören: a) russische Staatsangehörige, in Russland ansässige natürliche Personen oder in Russland niedergelassene juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen b) juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, deren Anteile zu über 50 % un-mittelbar oder mittelbar von einer der unter Buchstabe a) genannten Organisationen ge-halten werden, oder c) natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, die im Namen oder auf Anweisung einer der unter Buchstabe a) oder b) des vorliegenden Absatzes ge-nannten natürlichen oder juristischen Personen, Organisationen oder Einrichtungen han-deln, und verpflichten uns, keine Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen - wenn auf sie mehr als 10% des Auftragswerts entfällt - einzubinden, die mindestens einen der Tatbestände a) - c) erfüllen. Es gelten die §§ 123, 124 GWB Näheres dazu siehe § 56 VgV.
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0001 · Generalplanung Neubau Bezirksverwaltung Wuppertal
- Preis
- 40 %
- Qualität
- 60 %
Vergabeunterlagen
7 Dateien laut Portal · Stand 05.10.2026| Sonstiges | 470 KB | |
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| Formular | 759 KB | |
| Formular | 146 KB | |
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| Sonstiges | 146 KB | |
| Sonstiges | 125 KB |
Anforderungen
Der Bewerber hat schriftliche Eigenerklärungen (siehe Eignungsformblatt) folgenden Inhalts und Wortlautes abzugeben: a) Wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen. b) Wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 - 4 und Abs. 2 GWB vorliegen. c) Wir erklären, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Absatz 1 MiLoG nicht vorliegen. Wir haben zur Kenntnis genommen, dass auch im Fall der vorstehenden Erklärung öf-fentliche Auftraggeber jederzeit zusätzlich Auskünfte des Wettbewerbsregisters nach § 19 Abs. 3 S. 2 MiLoG in der aktuell gültigen Fassung anfordern können und dass bei Aufträgen ab einer Höhe von 50.000 Euro der öffentliche Auftraggeber für den Bewerber/Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, vor Zuschlagserteilung eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister nach § 19 Abs. 4 MiLoG einholen muss. d) Wir erklären, dass im Wettbewerbsregister entsprechend § 2 Abs. 1 Nr. 4 WRegG keine rechts-kräftigen Bußgeldentscheidungen mit einem Bußgeldwert von wenigstens 175.000 Euro wegen eines Verstoßes gegen § 24 Absatz 1 LkSG eingetragen sind und demnach die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 22 Abs. 1 LkSG nicht vorliegen. Wir haben zur Kenntnis genommen, dass der öffentliche Auftraggeber vor Zuschlagserteilung bei Aufträgen ab einer Höhe von 50.000 Euro für den Bewerber/ Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, eine Auskunft aus dem Wettbe-werbsregister gemäß § 6 Abs. 1 WRegG einholen muss. e) Wir erklären, dass wir im Rahmen des EU-Sanktionspakets, auf Grund der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in veränderter Fassung nach Nr. 2026/1848 vom 23. Juli 2026 (Artikel 5k Abs.1), nicht zu den folgenden genannten Personen, Organisationen oder Einrichtungen gehören: a) russische Staatsangehörige, in Russland ansässige natürliche Personen oder in Russland niedergelassene juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen b) juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, deren Anteile zu über 50 % un-mittelbar oder mittelbar von einer der unter Buchstabe a) genannten Organisationen ge-halten werden, oder c) natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, die im Namen oder auf Anweisung einer der unter Buchstabe a) oder b) des vorliegenden Absatzes ge-nannten natürlichen oder juristischen Personen, Organisationen oder Einrichtungen han-deln, und verpflichten uns, keine Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen - wenn auf sie mehr als 10% des Auftragswerts entfällt - einzubinden, die mindestens einen der Tatbestände a) - c) erfüllen. Es gelten die §§ 123, 124 GWB Näheres dazu siehe § 56 VgV.
Änderungen und Bieterfragen
0 EinträgeKeine Änderungen zur Bekanntmachung bekannt.
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