Gas-, Wasser- und Abwasserinstallationen für die Aufstockung eines Krankenhausgebäudes

AKK Altonaer Kinderkrankenhaus gGmbH

Status
Offen
Angebotsfrist
26.10.2026, 09:30 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
AKK Altonaer Kinderkrankenhaus gGmbH
Erfüllungsregion
Hamburg, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Bauleistung
Veröffentlicht
24.09.2026
Originalbekanntmachung
dtvp.de
Bekanntmachungsnummer
658649-2026
Verfahrensnummer
88c1e9c0-b20e-4892-92b7-44f8b69f9bf6
CPV-Codes
Bauarbeiten (45000000); Grundlegende Arbeiten für die Gas- und Wasserversorgung (45111290); Bauarbeiten für Wasser- und Abwasserrohrleitungen (45231300); Bauarbeiten für Abwasserbeseitigungsanlagen (45232420); Bauarbeiten für Abwasserrohre (45232440); Installateurarbeiten und Verlegung von Abwasserleitungen (45332000); Installation von Gasanlagen (45333000)Mehr anzeigen

Kurzbeschreibung

Die AKK Altonaer Kinderkrankenhaus gGmbH beschafft Gas-, Wasser- und Abwasserinstallationsarbeiten für die Aufstockung eines Rehabilitationsgebäudes um drei Geschosse. Das Bauvorhaben liegt an der Bleickenallee in Hamburg-Altona und umfasst unter anderem Räume für eine teilstationäre Tagesklinik; die Arbeiten müssen bei laufendem Krankenhausbetrieb ausgeführt werden. Die Angebotsfrist endet am 26. Oktober 2026.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

Das AKK plant auf dem Gelände Bleickenallee 38 in Hamburg Altona Umbaumaßnahmen im Gebäude "Reha Aufstockung" um drei weitere Geschosse. Das Bestandsgebäude ist teilunterkellert, im Untergeschoss befinden sich Technikräume und Umkleiden, das Erdgeschoss wird weiterhin als Rehabilitationseinrichtung genutzt. Das Reha-Gebäude wird gemäß § 2 HBauO in die Gebäudeklasse 5 eingestuft. Im 1. Obergeschoss der Aufstockung wird eine teilstationäre Tagesklinik untergebracht, die als Ersatzfläche für die Baufeldfreimachung des Ersatzneubaus I-Haus dient. Die Station beinhaltet überwiegend Untersuchungsräume für diagnostische Zwecke sowie Liegeräume, in denen Patienten Infusionen erhalten. Dienende Räume wie Stützpunkt, Arbeits- und Lagerräume, Sanitärräume und Verteilküche ergänzen das Raumangebot. Die dreigeschossige Aufstockung wird in Stahlbetonbauweise errichtet, bestehend aus tragenden Außenwänden sowie tragenden Wänden und Stützen im Gebäudeinnern. Die Decken werden aus Fertigteilelementen in Verbundbauweise als Spannbeton-Hohlplattendecken mit deckengleichen Verbundträgern geplant. Die Außenwände erhalten ein WDVS-System mit Riemchenverkleidung. Die Aufstockung erhält ein extensiv begrüntes Flachdach mit Photovoltaikmodulen. Die Baumaßnahme soll unter Aufrechterhaltung des laufenden Krankenhausbetriebes erfolgen. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Lisztstraße; sämtliche Zuwege zu Ein- und Ausgängen sowie Feuerwehr- und Rettungswagenzufahrten sind in jedem Fall freizuhalten. Die Abriss- und Anschlussarbeiten müssen mit Rücksicht darauf durchgeführt werden.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Ausschreibung von Gas-, Wasser- und Abwasser-Installationsanlagen (Gewerk 410) für den Neubau des AKK

    Im 1. OG wird eine teilstationäre Tagesklinik untergebracht, die als Ersatzfläche für die Baufeldfreimachung des I-Hauses dient. Die Station beinhaltet überwiegend Untersuchungsräume für diagnostische Zwecke. Darüber hinaus befinden sich dort Liegeräume, in denen Patienten Infusionen erhalten. Ein großer Aufenthaltsbereich dient dem Warten zwischen den einzelnen Untersuchungen. Dienende Räume, wie Stützpunkt, Arbeits- und Lagerräume, Sanitärräume und Verteilküche ergänzen das Raumangebot. 2. Obergeschoss: Das 2. OG wird ebenso als Ausweichfläche für das neu zu errichtende I-Haus genutzt und dient als Bettenstation. Das Geschoss weist 16 Patientenzimmer mit 20 Betten auf. Hinzu kommen Flächen für den interdisziplinären Stützpunkt und Personalaufenthalt, Untersuchungsräume, Büroräume, die Verteilküche, Lager- und Sanitärräume. Während der Interimsphase werden die vorhandenen Flächen im Übergang Nord und die Flächen im Neubau der Reha-Aufstockung eine funktionale Einheit bilden. 3. Obergeschoss: In das 3. OG zieht die Station für Kinder- und Jugendpsychiatrie ein, die zurzeit im H-Haus untergebracht ist. Es stehen 15 Patientenzimmer mit 18 Betten zur Verfügung sowie Therapie-, Untersuchungs-, Aufenthalts- und Arbeitsräume für das Personal. Wohnungsähnliche Gemeinschaftsflächen berücksichtigen die Tatsache, dass sich die Kinder und Jugendlichen über einen längeren Zeitraum dort aufhalten werden. Die Station wird auch nach Beendigung der Interimsnutzung des darunter liegenden Geschosses an dieser Stelle verbleiben und zusätzliche Büro- und Therapieräume als Nachnutzung im 2. OG erhalten. Gebäudeerschließung: Das Reha-Gebäude grenzt nördlich an einen bestehenden Treppenraum an, der das Gebäude "Übergang Nord" und das Reha-Gebäude miteinander verbindet und erschließt. Der bestehende Treppenraum wird erweitert und erhält einen zusätzlichen Bettenaufzug, um der zukünftig vergrößerten Bettenanzahl Rechnung zu tragen. Der zweite Rettungsweg wird über eine neue Außentreppe im nordöstlichen Bereich der Aufstockung sichergestellt. Konstruktion: Die dreigeschossige Aufstockung wird in der Stahlbetonbauweise errichtet. Diese besteht aus tragenden Außenwänden sowie tragenden Wänden und Stützen im Gebäudeinnern. Aufgrund der zusätzlichen Gebäudelasten und um im Erdgeschoss größere Eingriffe vermeiden zu können, werden die Decken aus Fertigteilelementen in Verbundbauweise geplant (Spannbeton-Hohlplattendecken mit deckengleichen Verbundträgern). In definierten Kernbohrzonen werden vorgespannte Massivplatten zum Einsatz kommen. Die Technikzentrale auf dem Dach des Übergang Nord wird als leichte Stahlkonstruktion mit Trapezblechdach geplant und mit Sandwichelementen verkleidet. Die Außenwände erhalten ein WDVS-System mit einer Riemchenverkleidung. Die Aufstockung erhält ein Flachdach als extensiv begrüntes Warmdach mit Photovoltaikmodulen. Die Baumaßnahme soll unter Aufrechterhaltung des laufenden Krankenhausbetriebes erfolgen. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Lisztstraße; sämtliche Zuwege zu Ein- und Ausgängen sowie Feuerwehr- und Rettungswagenzufahrten sind in jedem Fall freizuhalten. Die Abriss- und Anschlussarbeiten müssen mit Rücksicht darauf durchgeführt werden. Genauere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen (insbesondere dem Leistungsverzeichnis) zu entnehmen.

    Frist: 26.10.2026, 01:00 (Europe/Berlin)

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