Freianlagenplanung für ein öffentliches Reallabor auf dem ehemaligen ZEKIWA-Gelände in Zeitz

Status
Vergeben
Angebotsfrist
05.03.2026, 09:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Stadt Zeitz
Erfüllungsregion
Sachsen-Anhalt, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
09.02.2026
CPV-Codes
Planungsleistungen im Bauwesen (71320000)
Bekanntmachung
ted.europa.eu
Bekanntmachungsnummer
92776-2026
Verfahrensnummer
a78f922e-da0b-4005-b362-a6f9fcd3d0ea

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Kurzbeschreibung

Die Stadt Zeitz vergibt Planungsleistungen für die Freianlagen eines öffentlich nutzbaren Reallabors auf dem ehemaligen ZEKIWA-Industriegelände in Zeitz, Sachsen-Anhalt. Beauftragt werden die Objektplanung der Freianlagen in den Leistungsphasen 1 bis 8 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) 2021 sowie besondere Leistungen. Die Planung umfasst unter anderem die Aktivierung und Gestaltung des Freiraums, die Anbindung an Bestandsgebäude, den Umgang mit kontaminierten Böden und Hochwasser sowie Ansätze für erneuerbare Energien, Biodiversität, Nachhaltigkeit und Regenwassermanagement; ein Zeitrahmen oder eine Größenordnung ist nicht angegeben.

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Leistungsbeschreibung

Ziel des Verfahrens ist die Vergabe folgender Leistungen: Objektplanung Freianlagen Leistungsphasen 1 bis 8 nach § 39 HOAI 2021 sowie dazugehöriger besonderer Leistungen. Die Stadt Zeitz plant die Beauftragung von Planungsleistungen für landschaftsarchitektonische und freiraumplanerische Maßnahmen auf dem ehemaligen ZEKIWA Industriegelände. Ziel ist die Entwicklung eines produktiven, resilienten und öffentlich nutzbaren Freiraums, der unterschiedliche soziale, ökologische und gestalterische Funktionen übernimmt. Kerninhalte der Planung sind: Freiraumnutzung/-aktivierung, Anbindung an Bestandsgebäude, Nutzungsbezogene Gefahrenabwehr (kontaminierte Böden, Hochwasser), Einbindung innovativer Ansätze zu Erneuerbaren Energien, Biodiversität, Nachhaltigkeit, Regenwassermanagement, extensive und pflegearme Gestaltung, Placemaking, Partizipation

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0000 · Planungsleistungen für das NEB (Neues Europäisches Bauhaus) Reallabor auf dem Gelände des ehemaligen ZEKIWA-Werkes Zeitz (RZZ), Geschwister-Scholl-Straße 16 in 06712 Zeitz hier: Los 05 - Freianlagenplanung nach § 39 und Anlage 11 HOAI

    Ziel des Verfahrens ist die Vergabe folgender Leistungen: Objektplanung Freianlagen Leistungsphasen 1 bis 8 nach § 39 HOAI 2021 sowie dazugehöriger besonderer Leistungen. Die Stadt Zeitz plant die Beauftragung von Planungsleistungen für landschaftsarchitektonische und freiraumplanerische Maßnahmen auf dem ehemaligen ZEKIWA Industriegelände. Ziel ist die Entwicklung eines produktiven, resilienten und öffentlich nutzbaren Freiraums, der unterschiedliche soziale, ökologische und gestalterische Funktionen übernimmt. Kerninhalte der Planung sind: Freiraumnutzung/-aktivierung, Anbindung an Bestandsgebäude, Nutzungsbezogene Gefahrenabwehr (kontaminierte Böden, Hochwasser), Einbindung innovativer Ansätze zu Erneuerbaren Energien, Biodiversität, Nachhaltigkeit, Regenwassermanagement, extensive und pflegearme Gestaltung, Placemaking, Partizipation

Anforderungen an deinen Betrieb

Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 6, 7, 8 und 9 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 4 und 5 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 2 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 2 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 2 und 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 5 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 7 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 10 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Es gelten die nationalen Ausschlussgründe nach Tariftreue- und Vergabegesetz Sachsen-Anhalt (TVergG LSA) und Vergabeverordnung (VgV) i. V. m. VOB/A EU. Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 8 und 9 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 4 Ziffer 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 6 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Der Auftraggeber behält sich vor, im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV Unterlagen, die auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf der Angebotsfrist nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm bestimmten Nachfrist nachzufordern.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0000 · Planungsleistungen für das NEB (Neues Europäisches Bauhaus) Reallabor auf dem Gelände des ehemaligen ZEKIWA-Werkes Zeitz (RZZ), Geschwister-Scholl-Straße 16 in 06712 Zeitz hier: Los 05 - Freianlagenplanung nach § 39 und Anlage 11 HOAI

3. Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung Zunächst soll dies anhand selbst gewählter Projekte, bei welchen mindestens die Leistungsphasen 3 bis 8 der Freianlagenplanung erbracht wurden, dargelegt werden. Hierzu ist insbesondere auf mögliche Parallelen zum Projekt der Ausschreibung einzugehen und die Beispielprojekte vorzustellen: 3.1 Wie werden Themen wie Nachhaltigkeit, Biodiversität und Klimaanpassung im Planungsprozess im Büro integriert und welche Lösungsansätze wurden diesbezüglich in Projekten umgesetzt? 3.2 Welche besonderen Schwierigkeiten (z. B. kontaminierte Böden, Umgang mit Hochwasserschutzmauern) waren Bestandteil der Projekte und welche Herangehensweisen zur Lösung wurde durch den Bieter erarbeitet. Unter Berücksichtigung der zukünftigen Planungsaufgabe ist weiterhin auf folgende Fragestellungen sowie Themen durch den Bieter einzugehen. Dabei ist es für den Auftraggeber von großer Bedeutung, dass die Darstellung einen möglichst spezifischen und konkreten Bezug zum Reallabor Zekiwa Zeitz und dort auftretenden Fragestellungen hat. 3.3 Mit welchen Entwurfsstrategien bzw. Entwurfswerkzeugen werden durch den Bieter die Werte des NEB "Beautiful, Sustainable, Together" verfolgt und umgesetzt. 3.4 Auf welche Weise nähern Sie sich der räumlichen Entwicklung des Freiraums unter dem Gesichtspunkt der nutzungsoffenen Vorgehensweise? 3.5 Welche wesentlichen Herausforderungen und Problemstellungen werden für das Projekt aus Sicht des Bieters gesehen? 3.6 Mit welchen Ansätzen und Methoden kann ein nachhaltiges Regenwassermanagement im Projekt realisiert werden? 3.7 Wie kann ein Placemaking-Ansatz, bei dem der öffentliche oder halböffentliche Freiraum gezielt als identitätsstiftender, nutzungsorientierter und sozial wirksamer Ort entwickelt wird, umgesetzt werden? 3.8 Mit welchen Ideen kann aus Sicht des Bieters die Integration der Energielandschaft als gestalterisch hochwertiger, öffentlich zugänglicher und begehbarer, multicodierter Freiraum verfolgt werden. 3.9 Darstellung der zu erwartenden konkreten Meilensteine bzw. terminliche Randbedingungen und Vorleistungen, um den geplanten Projektablauf umsetzen zu können. 3.10 Werden weitere Besonderen Leistungen aus der Sicht der Bieter notwendig? Wenn ja, welche?
35 %
1. Projektorganisation 1.1 Vorstellung der Organisationsstruktur und der allgemeinen Arbeitsweise des Bieters 1.2 Vorstellung des für die Aufgabe vorgesehenen Projektteams mit mindestens: Projektleitung, Bauleitung, Stellvertreterregelungen. Die Personen sind jeweils mit Qualifikation, Aufgabenfeldern im Projekt und erarbeitete Referenzen und Erfahrungen in vergleichbaren Projekten vorzustellen. 1.3 Darlegung, mit welchen Kapazitäten das Projektteam zum Bearbeitungsstart, über die geplante Projektdauer generell und im besonderen vor Ort zur Verfügung steht und wie Arbeitsspitzen begegnet wird. 1.4 Darstellung, wie die Kooperation mit den weiteren Planungsbeteiligten (andere Fachplaner, Architekten, Bauherr, sowie die Verbundpartner des NEB RZZ) erfolgt und wie der Informationsaustausch gestaltet wird.
20 %
5. Honorar Bewertet wird das angebotene vorläufige Gesamthonorar, welches sich aus der Summe aller anzubietenden Preisbestandteile zum Vertrag ergibt und mittels der Anlage "Formular Honorarangebot" berechnet wird.
20 %
2. Projektmanagement 2.1 Darstellung der Organisation und Struktur zur Einhaltung der Terminvorgaben, Kostenvorgaben, Qualitäten im Planungsprozess und später im Bauprozess unter Berücksichtigung der Planungsbeteiligten. 2.2 Erläuterung der Arbeitsweise bei der Erstellung einer ZBau-Unterlage (oder vergleichbar) und des notwendigen Verwendungsnachweises sowie der dabei aus Sicht des Bieters besonders zu berücksichtigenden Themen.
15 %
4. Vorstellung Aufgrund der Besonderheit der Aufgabe als Reallabor ist es für den Erfolg des Projektes von besonderer Relavanz, dass die Bieter eine hohe Motivation für und eine Identifikation mit der geplanten Aufgabe nachweisen. Dies erfolgt durch die Bewertung von: 4.1 Klarheit und Strukturiertheit der Unterlagen, (Aufbereitung der Folien des Vortrags), Verständlichkeit und ansprechende Gestaltung 4.2 Vermittlung der freiraumplanerischen Haltung sowie der Erfahrungen in der Planung von Brachflächen, der nutzungsbezogenen Gefahrenabwehr, der erneuerbaren Energien, der Biodiversität und der Partizipation sowie der Erfahrungen mit Fördermitteln im mündlichen Vortrag. 4.3 Eingehen auf die Fragen, Verständlichkeit der Antworten und Vermittlung von Motivation und Engagement für ein NEB Reallabor.
10 %

Vergabeunterlagen

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Anforderungen

Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 6, 7, 8 und 9 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 4 und 5 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 2 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 2 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 2 und 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 5 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 7 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 Ziffer 10 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Es gelten die nationalen Ausschlussgründe nach Tariftreue- und Vergabegesetz Sachsen-Anhalt (TVergG LSA) und Vergabeverordnung (VgV) i. V. m. VOB/A EU. Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 8 und 9 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 4 Ziffer 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Fakultativer Ausschlussgrund gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 6 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Der Auftraggeber behält sich vor, im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV Unterlagen, die auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf der Angebotsfrist nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm bestimmten Nachfrist nachzufordern.

Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 28.08.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 593399-2026

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