Objektplanung Freianlagen für Verwaltungsgebäude-Umbau und Erweiterung im Pinderpark

Status
Vergeben
Angebotsfrist
04.05.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Landkreis Fürth
Erfüllungsregion
Bayern, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
07.04.2026
CPV-Codes
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen (71222000)
Bekanntmachung
ted.europa.eu
Bekanntmachungsnummer
235979-2026
Verfahrensnummer
b675abfa-dc51-414d-b881-64c19d44daca

Fragenkatalog

Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.

Kurzbeschreibung

Der Landkreis Fürth vergibt Planungsleistungen für die Freianlagengestaltung im Rahmen der Sanierung und des Umbaus von Verwaltungsgebäuden im Pinderpark in Zirndorf. Die Leistungen umfassen die Objektplanung nach HOAI 2021 (Leistungsphasen 1 bis 9) für die Erweiterung des Gebäudes PP2, den Umbau des Bürogebäudes PP7 sowie die Neugestaltung des Vorplatzes und die Umplanung der Erschließungen. Das Projekt soll die Zusammenführung der Verwaltung an einem Standort ermöglichen und wird nach Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekanntmachung vergeben.

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Leistungsbeschreibung

Der Landkreis Fürth beabsichtigt die Neugestaltung und Fertigstellung der Bestandsgebäude im Pinderpark 2 und 4 („PP2“ und „PP4“) und die Generalsanierung (ausgenommen Fassade) und den Umbau eines großen Teils des Bürogebäudes im Pinderpark 5-7 („PP7“), zu einem modernen Verwaltungsgebäude. Der Bürokomplex PP7 wurde im Mai 2024 durch den Landkreis Fürth angekauft – die Sanierung und der Umbau soll zeitnah erfolgen. Der Landkreis hat die Räumlichkeiten erworben, um seine Verwaltung an seinem Standort im Pinderpark in Zirndorf zusammenzuführen. Die aktuell noch genutzten Flächen am Stresemannplatz in Fürth werden nach der Sanierung und dem Umzug aufgelöst. Bei dem neu erworbenen Objekt handelt es sich um ein unterkellertes Gebäude mit Erdgeschoss und drei Obergeschossen. In etwa die Hälfte des Gebäudes ist für Büro-, Praxis-, Laden- und Lagerflächen vermietet. Die zweite Hälfte wurde bis Mai durch eine Firma für Damenmode genutzt und soll für die Verwaltung des Landkreises Fürth saniert und umgebaut werden. Die Gebäudeteile sollen auch die Verwaltungseinheiten, die ursprünglich im Bauteil PP2 (im Pinderpark 2) untergebracht werden sollten, aufnehmen. Die ursprünglich geplante Erweiterung des bestehenden Verwaltungsgebäudes PP2 wurde nach dem Erwerb von PP7, nach der Fertigstellung des Untergeschosses und der Tiefgarage, gestoppt. Das geplante Baufeld ist immer noch Baustelle und umschließt neben dem eigentlichen Erweiterungsbau auch Teile des Kundenparkplatzes und des Platzes / Haupteingangs vor dem Verwaltungsgebäude von PP2. Die Planungsleistungen umfassen die Einpassung des nicht fertiggestellten Erweiterungsbaus und die Neugestaltung des Vorplatzes des neuen Haupteingangs. Der Gebäudekomplex PP4 umfasst aktuell auch Verwaltungseinheiten des Landkreises, die in die Gebäude PP2 und PP7 integriert werden sollen. Zur weiteren Nutzung des Gebäudes, müssen die umliegenden Erschließungen umgeplant und ertüchtigt werden. Gegenstand der Vergabe sind die Leistungen der Objektplanung Freianlagen Teil 3, Abschnitt 2, §§ 38 ff nach HOAI 2021, Leistungsphasen 1 bis 9

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Erweiterung PP2 und Umbau PP7 - Objektplanung Freianlagen Teil 3, Abschnitt 2, §§ 38 ff. nach HOAI 2021, Leistungsphasen 1 bis 9

    Der Landkreis Fürth beabsichtigt die Neugestaltung und Fertigstellung der Bestandsgebäude im Pinderpark 2 und 4 („PP2“ und „PP4“) und die Generalsanierung (ausgenommen Fassade) und den Umbau eines großen Teils des Bürogebäudes im Pinderpark 5-7 („PP7“), zu einem modernen Verwaltungsgebäude. Der Bürokomplex PP7 wurde im Mai 2024 durch den Landkreis Fürth angekauft – die Sanierung und der Umbau soll zeitnah erfolgen. Der Landkreis hat die Räumlichkeiten erworben, um seine Verwaltung an seinem Standort im Pinderpark in Zirndorf zusammenzuführen. Die aktuell noch genutzten Flächen am Stresemannplatz in Fürth werden nach der Sanierung und dem Umzug aufgelöst. Bei dem neu erworbenen Objekt handelt es sich um ein unterkellertes Gebäude mit Erdgeschoss und drei Obergeschossen. In etwa die Hälfte des Gebäudes ist für Büro-, Praxis-, Laden- und Lagerflächen vermietet. Die zweite Hälfte wurde bis Mai durch eine Firma für Damenmode genutzt und soll für die Verwaltung des Landkreises Fürth saniert und umgebaut werden. Die Gebäudeteile sollen auch die Verwaltungseinheiten, die ursprünglich im Bauteil PP2 (im Pinderpark 2) untergebracht werden sollten, aufnehmen. Die ursprünglich geplante Erweiterung des bestehenden Verwaltungsgebäudes PP2 wurde nach dem Erwerb von PP7, nach der Fertigstellung des Untergeschosses und der Tiefgarage, gestoppt. Das geplante Baufeld ist immer noch Baustelle und umschließt neben dem eigentlichen Erweiterungsbau auch Teile des Kundenparkplatzes und des Platzes / Haupteingangs vor dem Verwaltungsgebäude von PP2. Die Planungsleistungen umfassen die Einpassung des nicht fertiggestellten Erweiterungsbaus und die Neugestaltung des Vorplatzes des neuen Haupteingangs. Der Gebäudekomplex PP4 umfasst aktuell auch Verwaltungseinheiten des Landkreises, die in die Gebäude PP2 und PP7 integriert werden sollen. Zur weiteren Nutzung des Gebäudes, müssen die umliegenden Erschließungen umgeplant und ertüchtigt werden. Gegenstand der Vergabe sind die Leistungen der Objektplanung Freianlagen Teil 3, Abschnitt 2, §§ 38 ff nach HOAI 2021, Leistungsphasen 1 bis 9

Anforderungen an deinen Betrieb

§ 124 GWB Es gelten zusätzlich die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123,124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren• gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder• gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder• gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. § 123 Abs. 1 GWB § 123 Abs. 4 GWB § 124 GWB In der 1. Phase des Verfahrens – Einreichung der Teilnahmeanträge – werden keine Bieterunterlagen nachgefordert. Um einen Ausschluss des Teilnahmeantrags zu vermeiden, legen Sie die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Teilnahmeantrag bitte vollständig bei. In der 2. und 3. Phase – Aufforderung zur Abgabe eines Angebots – können Bieterunterlagen sowie Aufklärungen zu den Angebotsunterlagen nachgefordert werden.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Erweiterung PP2 und Umbau PP7 - Objektplanung Freianlagen Teil 3, Abschnitt 2, §§ 38 ff. nach HOAI 2021, Leistungsphasen 1 bis 9

1. Vorstellung des Büros Kurzvorstellung des Büros, sowie ggf. Darstellung ausgewählter vergleichbarer Referenzen. Es erfolgt keine Wertung, da die grundsätzliche Eignung des Unternehmens bereits im Teilnahmewettbewerb überprüft wurde.
0 %
2. Allgemeine Auskünfte zur Projektdurchführung 2.1 Methoden zur Qualitätssicherung der Planung, Ausschreibung, Bauüberwachung Vom Bewerber ist die spätere Arbeitsweise darzustellen. Es ist jeweils darzustellen, mit welchen Methoden und Werkzeugen die Planung, die Ausschreibung und die Bauüberwachung durchgeführt wird. Dies ist anhand von konkreten Auszügen oder Arbeitsproben darzulegen. Die Schnittstellenproblematik (z.B. Koordination mit anderen Fachplanern, Kommunikation mit dem AG, Förderstellen) ist ausreichend zu durchleuchten. Anteil 10 %, max. Punkte 5 und max. Wertung 50 Punkte 2.2 Methoden zur Kostensicherheit Vom Bewerber ist die spätere Arbeitsweise darzustellen. Insbesondere werden Angaben zu folgenden Punkten erwartet, die anhand von konkreten Auszügen oder Arbeitsproben darzulegen sind: • Vorgehen, Methoden und Werkzeuge zu Kostenermittlungen nach DIN 276 • Vergleich der Ausschreibungsergebnisse mit LV / Kostenberechnung • Umgang mit Änderungen, sowie mit Nachträgen, Claimanagement, Regiearbeit und der hierzu gehörigen Rechnungsprüfung • Umgang mit Kostenüberschreitungen, Darstellung von Kostenoptimierungen bzw. Einsparpotentialen • Kostenkontrolle/ Vergleich der Leistungsabrechnungen mit Vertragspreisen • Kostenfeststellung Anteil 10 %, max. Punkte 5 und max. Wertung 50 Punkte 2.3 Methoden zur Terminsicherheit Vom Bewerber ist die spätere Arbeitsweise darzustellen. Insbesondere ist anhand von konkreten Auszügen oder Arbeitsproben darzulegen, wie der Bewerber die Grob- und Detailterminplanung für die Planungs-, die Ausschreibungs- und die Bauausführungsphase und die Terminkontrolle durchführt. Der Umgang mit Planungs- und Bauablaufstörungen ist zu erläutern. Anteil 10 %, max. Punkte 5 und max. Wertung 50 Punkte
30 %
3. Allgemeine Angaben zur konkreten Projektabwicklung 3.1 Projektteam - Zusammensetzung, Organisation, Vertretungsregelung, Verfügbarkeit, sofortiger Arbeitsbeginn, Personaleinsatzplan Vom Bewerber ist detailliert darzustellen, wie sich das Projektteam konkret zusammen setzt und wie dies organisiert ist. Hierbei ist darzustellen, welche Aufgaben der jeweilige Mitarbeiter des Projektteams in welchen Leistungsphasen übernimmt, wie die Kommunikation zwischen den Teammitgliedern sicher gestellt wird. Die Vertretungsregelungen sind darzustellen. Weiterhin muss die Verfügbarkeit der einzelnen Teammitglieder erläutert werden. Es ist darzulegen, ob ein sofortiger Arbeitseinsatz der Teammitglieder gegeben ist und in welchem Umfang die Teammitglieder dem Projekt während der einzelnen Leistungsphasen zur Verfügung stehen. Anteil 10 %, max. Punkte 5 und max. Wertung 50 Punkte 3.2 Organisation der Bauleitung Präsenz vor Ort Wie ist die Präsenz vor Ort während der Planungs- und Bauphase vorgesehen? Wie organisiert der Bewerber insbesondere die Bauleitung und stellt die erforderliche Präsenz vor Ort sicher? Über welche fachliche Qualität bzw. welche Kompetenz verfügt die eingesetzte Bauleitung bzw. der eingesetzte Bauleiter und welche Entscheidungsbefugnisse hat diese bzw. dieser? Anteil 10 %, max. Punkte 5 und max. Wertung 50 Punkte
20 %
4. Angaben zur Projekteinschätzung 4.1 Anmerkungen zum vorliegenden Projekt in Bezug auf Funktionalität und Gestaltung Welche Vorschläge, Anmerkungen oder Anregungen hat der Bewerber in Bezug auf Funktionalität und Gestaltung der Freianlagen? Erläutern Sie anhand von einem konkreten Beispiel wie Sie die Planung der Außenanlagen auf das Konzept abstimmen und die schulisch notwendigen Funktionsbereiche von innen und außen in die Gesamtplanung integrieren. Dies kann z. B. anhand von Fotos von Referenzobjekten dargestellt werden. Die Überlegungen und Ausführungen des Bewerbers können in Schriftform erfolgen und ggf. mit erläuternden Skizzen ergänzt werden. Die Ausführungen sollen dem Auslober ein Bild davon verschaffen, ob die grundlegenden Überlegungen und Ansätze des Bewerbers mit den Vorstellungen des Auslobers vereinbar sind und eine spätere erfolgreiche Zusammenarbeit aussichtsreich erscheint. Eine Planung ist ausdrücklich nicht gefordert. Anteil 10 %, max. Punkte 5 und max. Wertung 50 Punkte 4.2 Anmerkungen zum Kostenrahmen Wie beurteilt der Bewerber anhand seiner Erfahrungen den für die Maßnahme anzunehmenden Kostenrahmen bzw. welche Anmerkungen hat der Bewerber zum Kostenrahmen? Die Aussagen können anhand von Kostenkennwerten getroffen werden. Eine Kostenermittlung ist ausdrücklich nicht gefordert. Anteil 10 %, max. Punkte 5 und max. Wertung 50 Punkte
20 %
5. Honorarangebot 5.1 Honorar für die Leistung der Freianlagen Gewertet wird das Gesamthonorar (netto) aus dem Honorar Freianlagenplanung Neubau, Rückbau nach den Vorgaben des Auslobers. Die volle Punktzahl erhält das Angebot des Bieters mit dem günstigsten Gesamthonorar. Weisen die Angebote mehr als eines Bieters das identische günstigste Gesamthonorar auf, so erhalten alle diese Angebote die volle Punktzahl. 0 Punkte erhalten diejenigen Angebote, bei denen das Gesamthonorar das 1,5-fache des Gesamthonorars des günstigsten Angebotes erreicht oder übersteigt. Die Punkte für die übrigen Angebote werden nach folgender Preisformel linear interpoliert: Erreichte Punkte des Bieters = (Mindestangebot aller Bieter) / (Angebot jeweiliger Bieter) x 150
30 %

Vergabeunterlagen

Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.

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Anforderungen

§ 124 GWB Es gelten zusätzlich die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123,124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren• gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder• gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder• gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. § 123 Abs. 1 GWB § 123 Abs. 4 GWB § 124 GWB In der 1. Phase des Verfahrens – Einreichung der Teilnahmeanträge – werden keine Bieterunterlagen nachgefordert. Um einen Ausschluss des Teilnahmeantrags zu vermeiden, legen Sie die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Teilnahmeantrag bitte vollständig bei. In der 2. und 3. Phase – Aufforderung zur Abgabe eines Angebots – können Bieterunterlagen sowie Aufklärungen zu den Angebotsunterlagen nachgefordert werden.

Änderungen und Bieterfragen

2 Einträge
  1. 24.08.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 581218-2026
  2. 23.08.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung AV278B8D-EU-E002

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