Baulärmgutachten und Baulärmmonitoring für zwei Neubauprojekte in Berlin-Mitte

Status
Offen
Angebotsfrist
20.11.2026, 09:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Erfüllungsregion
Berlin, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
16.10.2026
CPV-Codes
Anzeigen
  • Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
  • Dienstleistungen im Bauwesen (71500000)
Bekanntmachung
evergabe-online.de
Bekanntmachungsnummer
716881-2026
Verfahrensnummer
b6654bfe-a17f-4c29-8dfd-0b4275e34f7b

Fragenkatalog

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Kurzbeschreibung

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) beauftragt Gutachten und Monitoring zum Baulärm für zwei Neubauprojekte auf dem Postblockareal in Berlin-Mitte: ein Verwaltungsgebäude für ministerielle Zwecke sowie ein Ministerial- und ein Wohngebäude. Zum Auftrag gehören eine Baulärmprognose, die Erfassung der bestehenden Lärmsituation, Vorschläge für Lärmminderungsmaßnahmen und die Begleitung der Bauausführung. Die Leistungen werden für die beiden Projekte zeitlich versetzt abgerufen; ein Ausführungszeitraum ist nicht angegeben.

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Leistungsbeschreibung

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) beabsichtigt als Auftraggeberin (AG), auf der Liegenschaft „Postblock Nord“ (= PBN) an der Wilhelmstraße/Leipziger Straße im Berliner Stadtbezirk Mitte ein neues Verwaltungsgebäude für ministerielle Zwecke zu errichten. Auf der angrenzenden Liegenschaft „Postblock Süd“ (= PBS) sollen ein Ministerialgebäude und ein Wohngebäude errichtet werden. Das Postblockareal ist ein städtisches Quartier in Berlin, das durch die Wilhelm-/ Leipziger-/ Mauer- und Zimmerstraße begrenzt wird. Die Gesamtfläche liegt im Bereich der Entwicklungsmaßnahme „Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel“. Es ist eines der letzten großen Entwicklungspotentiale für die Bundesregierung in Berlin-Mitte. Dort steht eine fast durchgängig zusammenhängende Baufläche von ca. 25.000 m² zur Verfügung, die etwa zur Hälfte jeweils auf die Bereiche des PBN (13.284 m²) und PBS (12.379 m²) entfällt. Die beiden Grundstücksflächen werden nur durch den vornehmlich als Fußweg und zur Versorgungsdurchfahrt genutzten Buchhändlerweg getrennt. Die Generalplanungsleistungen für die Projekte wurden jeweils im Anschluss an europaweit bekannt gemachte Wettbewerbe an die Staab Architekten GmbH (PBN) und die ARGE Schenker Salvi Weber ZT GmbH Franz und Sue ZT GmbH (PBS) vergeben. Weitere Fachplanungsleistungen wurden in gesonderten Verfahren beauftragt. Derzeit wird für das Projekt PBN aktuell ein europaweites ÖPP-Vergabeverfahren durchgeführt. Die Konzeptions- und Vorbereitungsphase ist abgeschlossen, das Verfahren befindet sich in der Phase des Teilnahmewettbewerbs. Die Beauftragung des ÖPP-Auftragnehmers ist nach derzeitigem Stand für Ende 2027 vorgesehen. Das Projekt PBS befindet sich aktuell in der Entwurfsplanung. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Leistungen zum Leistungsbild “Baulärmgutachten und -monitoring” im Zusammenhang mit der Realisierung der beiden Bundesprojekte auf dem Postblockareal, konkret bestehend aus den Leistungen "Baulärmgutachten mit Baulärmprognose, Aufnahme der Bestandssituation, Lärmminderungsmaßnahmen" und "Begleitung der Bauausführung". Die auftragsgegenständlichen Leistungen werden durch die AG projektbezogen und zeitlich versetzt abgerufen. Grund für diese Trennung ist der zeitliche Vorsprung und die Datenlage (Bauablauf) des früher gestarteten Projekts PBN. Die Lärmschutzmaßnahmen müssen auf die Bauphasen beider Projekte ausgelegt sein, um eine möglichst lärmreduzierende Wirkung zu erzielen.

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0000 · Erstellung von Baulärmgutachten und - monitoring für zwei Neubauprojekte zu ministeriellen Zwecken auf dem Postblockareal, Direktion Berlin

    Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) beabsichtigt als Auftraggeberin (AG), auf der Liegenschaft „Postblock Nord“ (= PBN) an der Wilhelmstraße/Leipziger Straße im Berliner Stadtbezirk Mitte ein neues Verwaltungsgebäude für ministerielle Zwecke zu errichten. Auf der angrenzenden Liegenschaft „Postblock Süd“ (= PBS) sollen ein Ministerialgebäude und ein Wohngebäude errichtet werden. Das Postblockareal ist ein städtisches Quartier in Berlin, das durch die Wilhelm-/ Leipziger-/ Mauer- und Zimmerstraße begrenzt wird. Die Gesamtfläche liegt im Bereich der Entwicklungsmaßnahme „Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel“. Es ist eines der letzten großen Entwicklungspotentiale für die Bundesregierung in Berlin-Mitte. Dort steht eine fast durchgängig zusammenhängende Baufläche von ca. 25.000 m² zur Verfügung, die etwa zur Hälfte jeweils auf die Bereiche des PBN (13.284 m²) und PBS (12.379 m²) entfällt. Die beiden Grundstücksflächen werden nur durch den vornehmlich als Fußweg und zur Versorgungsdurchfahrt genutzten Buchhändlerweg getrennt. Die Generalplanungsleistungen für die Projekte wurden jeweils im Anschluss an europaweit bekannt gemachte Wettbewerbe an die Staab Architekten GmbH (PBN) und die ARGE Schenker Salvi Weber ZT GmbH Franz und Sue ZT GmbH (PBS) vergeben. Weitere Fachplanungsleistungen wurden in gesonderten Verfahren beauftragt. Derzeit wird für das Projekt PBN aktuell ein europaweites ÖPP-Vergabeverfahren durchgeführt. Die Konzeptions- und Vorbereitungsphase ist abgeschlossen, das Verfahren befindet sich in der Phase des Teilnahmewettbewerbs. Die Beauftragung des ÖPP-Auftragnehmers ist nach derzeitigem Stand für Ende 2027 vorgesehen. Das Projekt PBS befindet sich aktuell in der Entwurfsplanung. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Leistungen zum Leistungsbild “Baulärmgutachten und -monitoring” im Zusammenhang mit der Realisierung der beiden Bundesprojekte auf dem Postblockareal, konkret bestehend aus den Leistungen "Baulärmgutachten mit Baulärmprognose, Aufnahme der Bestandssituation, Lärmminderungsmaßnahmen" und "Begleitung der Bauausführung". Die auftragsgegenständlichen Leistungen werden durch die AG projektbezogen und zeitlich versetzt abgerufen. Grund für diese Trennung ist der zeitliche Vorsprung und die Datenlage (Bauablauf) des früher gestarteten Projekts PBN. Die Lärmschutzmaßnahmen müssen auf die Bauphasen beider Projekte ausgelegt sein, um eine möglichst lärmreduzierende Wirkung zu erzielen.

Anforderungen an deinen Betrieb

Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richten sich nach dem § 56 VgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht. Die Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag eine Vertraulichkeitsverpflichtung einzureichen. Einzelne Ausschreibungs- und Vertragsunterlagen sind vertraulich und werden daher nur gegen vorherige Übersendung der von dem Bewerber unterzeichneten Vertraulichkeitsverpflichtung bereitgestellt.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0000 · Erstellung von Baulärmgutachten und - monitoring für zwei Neubauprojekte zu ministeriellen Zwecken auf dem Postblockareal, Direktion Berlin

Der Gesamtangebotspreis geht mit 35 % in die Gesamtwertung ein.
0.35 %
Die Qualität fließt zu 65 % in die Gesamtwertung ein und setzt sich aus Konzepten und den Qualifikationen des Preojektteams zusammen. 20 % für das Personal- und Organisationkonzept 30 % für das Leistungserbringungskonzept 15 % für die Qualifikation des Projektteams (Projektleiter: akademischer Grad z.B. Sachverständiger, Ingenieur für Lärmschutz, Akustik oder gleichwertig mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung. Stv. Projektleiter akademischer Grad z.B. Sachverständiger, Ingenieur für Lärmschutz, Akustik oder gleichwertig mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung. Der Nachweis ist durch die Vorlage eines Master-/Studienabschlusses und/oder mit dem Erstangebot zu erbringen.
0.65 %

Vergabeunterlagen

18 Dateien laut Portal · Stand 16.10.2026
_Hinweise von der e-Vergabe.txtSonstiges1 KB
A-01_Bewerbungsbedingungen.pdfAnschreiben246 KB
A-02-Bew._Wertungsmatrix Teilnahmewettbewerb.pdfSonstiges59 KB
A-03_Unterlage_Angebotserstellung-wertung..pdfSonstiges197 KB
A-04_Datenschutzerklärung.pdfFormular135 KB
B-01-TN_Teilnahmeantrag.pdfAnschreiben372 KB
B-02_Preisblatt_(Anlage 4 zum Vertrag).xlsxVertragsbedingungen70 KB
B-03_Bewerberauskunft.docxSonstiges70 KB
B-05_Bewerbergemeinschaftserklärung.pdfFormular2,7 MB
B-06_Erklärung_Unterauftragnehmer_Eignungsleihe.pdfFormular2,8 MB
B-08-TN_Abschließende Liste.docxSonstiges32 KB
C-01_Vertragsentwurf.pdfVertragsbedingungen327 KB
C-05_Infoblatt_extern_IT_Geheim_Daten.pdfSonstiges148 KB
C-07_Vertraulichkeitsverpflichtung (Anlage 7 zum Vertrag).pdfVertragsbedingungen493 KB
C-08_Datenblatt_Einlassgenehmigung_(Anlage 2b zum Vertrag).pdfVertragsbedingungen170 KB
C-09_Rechnungslegung (Anlage 8 zum Vertrag).pdfVertragsbedingungen281 KB
FB_Frage-Antwort_VOEK.xlsxSonstiges25 KB
0_Anschreiben_Teilnahmeaufforderung.pdfAnschreiben39 KB

Anforderungen

Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richten sich nach dem § 56 VgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht. Die Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag eine Vertraulichkeitsverpflichtung einzureichen. Einzelne Ausschreibungs- und Vertragsunterlagen sind vertraulich und werden daher nur gegen vorherige Übersendung der von dem Bewerber unterzeichneten Vertraulichkeitsverpflichtung bereitgestellt.

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