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Landkreis Barnim – Neubau Schulcampus Eberswalde-Finow
Baubegleitendes Controlling
Allgemeine Vergabeunterlage (Stand Bekanntmachung)
Allgemeine Vergabeunterlage
Baubegleitende Controlling
für Totalunternehmerauftrag Neubau des Schulcampus Eberswalde-Finow im
Landkreis Barnim
☒ Stand Bekanntmachung
☐ Stand Aufforderung Erstangebote
☐ Stand Aufforderung Schlussangebote
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Allgemeine Vergabeunterlage (Stand Bekanntmachung)
Inhaltsverzeichnis
- Hintergrund der vorliegenden Vergabe ....................................................................................................... 3
1.1. Allgemein ................................................................................................................................. 3 1.2. Schulcampus Eberswalde ......................................................................................................... 3
- Verfahren ................................................................................................. Fehler! Textmarke nicht definiert.
2.1. Ablauf ....................................................................................................................................... 5 2.2. Termine .................................................................................................................................... 5
-
Leistungsbeschreibung .............................................................................. Fehler! Textmarke nicht definiert.
-
Allgemeine Informationen .......................................................................................................................... 7
4.1. E-Vergabe / Grundsätze der Informationsübermittlung / Vergabeplattform / Registrierung 7 4.2. Hinweise zur Bedienung der Vergabeplattform ...................................................................... 7 4.3. Kennzeichnung von Geheimnissen .......................................................................................... 7 4.4. Verbleib der eingereichten Unterlagen ................................................................................... 7 4.5. Unklarheiten in der EU-Bekanntmachung und / oder den Vergabeunterlagen; Fragen ......... 8 4.6. Bewerber- / Bietergemeinschaften und Mehrfachbewerbungen ........................................... 8
- Anforderungen an die Teilnahmeanträge ................................................................................................. 10
5.1. Allgemeines ............................................................................................................................ 10 5.2. Entschädigung für die Erstellung eines Teilnahmeantrages .................................................. 11 5.3. Formale Anforderungen an den Teilnahmeantrag ................................................................ 11 5.4. Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegende Unterlagen und Erklärungen; Mindestanforderungen .......................................................................................................... 11 5.5. Auswertung der Teilnahmeanträge ....................................................................................... 13
- Anforderungen an die Erstangebote ......................................................................................................... 14
6.1. Entschädigung für die Angebotserarbeitung ......................................................................... 14 6.2. Nachunternehmer .................................................................................................................. 14 6.3. Ausschluss von Nebenangeboten und mehreren Hauptangeboten, Optimierungsvorschläge ............................................................................................................................................... 14 6.4. Formale Anforderungen an die Angebote ............................................................................. 15 6.5. Inhaltliche Anforderungen an die Angebote / einzureichende Unterlagen .......................... 16 6.6. Bewertung der Angebote ....................................................................................................... 19
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Die vorliegende Allgemeine Vergabeunterlage gibt einen Überblick über den Hintergrund und Gegen- stand des vom Landkreis Barnim zu vergebenden Auftrags sowie den Ablauf des Verfahrens und die vorgesehene Terminschiene (hierzu Ausführungen unter Ziffer 1. und 2.).
Die vorliegende Allgemeine Vergabeunterlage enthält darüber hinaus allgemeine Informationen zum vorliegenden Vergabeverfahren (hierzu Ausführungen unter Ziffer 3.) sowie die Anforderungen an die Teilnahmeanträge (hierzu Ausführungen unter Ziffer 4.) und Anforderungen an die Angebote (hierzu Ausführungen unter Ziffer 5.).
Soweit erforderlich, werden den Bietern für die Erstangebote – und für die etwaigen Schlussange- bote – überarbeitete Versionen der Allgemeinen Vergabeunterlage zur Verfügung gestellt.
1. Hintergrund der vorliegenden Vergabe
1.1. Allgemein
Der anhaltende Zuzug in den berlinnahen Raum des Landkreises erfordert im Landkreis Barnim die Schaffung mehrerer neuer Schulstandorte für Oberschulen und Gymnasien. Im Rahmen des Schulneu- bauprogramms des Landkreises Barnim ist unter anderem beabsichtigt, in Eberswalde-Finow ein Schulcampus bestehend aus einem viergeschossigen Beruflichen Gymnasium, einer viergeschossigen Oberschule, eine dreigeschossige Kreisvolkshochschule und eine eingeschossige Dreifeldsporthalle, inkl. der zugehörigen Stellplätze, Freiflächen und Außenanlagen zu erreichten.
Die Ausschreibung des Totalunternehmers (nachfolgend „TU“) für die Planung und schlüsselfertige Er- richtung wurde bereits durchgeführt, die Beauftragung an das Unternehmen GOLDBECK Nordost GmbH ist abgeschlossen, die Baugenehmigung liegt vor und der Baubeginn hat offiziell am 06.07.2026 mit dem Spatenstich begonnen. Der TU übernimmt gegenüber dem Landkreis Barnim die planerische Gesamtverantwortung.
Der Landkreis Barnim kann die im Zusammenhang mit der Durchführung eines TU-Modells erforderli- chen Qualitätssicherungs- und Projektcontrolling-Leistungen nicht allesamt selbst erbringen. Daher bedarf es der Beauftragung eines baubegleitenden Controllings für die Begleitung des Projektes wäh- rend der Bauphase. Dies ist Gegenstand des vorliegenden Verfahrens.
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1.2. Schulcampus Eberswalde
Das Vorhabengrundstück (Eberswalder Straße 106-108) befindet sich im westlichen Teil der Stadt Eberswalde (Ortsteil Finow). Die unmittelbare Umgebung des Vorhabengrundstücks ist derzeit über- wiegend unbebaut (Wald- und Grünflächen).
Nördlich wird das Grundstück von der Eberswalder Straße (B167) begrenzt. An der südlichen und süd- östlichen Grenze des Vorhabengrundstücks führt der sog. „ALDI-Graben“, ein Entwässerungsgraben und Gewässer II. Ordnung, entlang. Er wird durch den Wasser- und Bodenverband „Finowfließ“ unter- halten.
Südwestlich befindet sich eine Verkaufseinrichtung der bito AG (Bedarf für Maler- und Bodenleger). Die Einrichtung wird, wie auch das Vorhabengrundstück, über eine öffentliche Stichstraße erschlossen.
Westlich des Grundstücks verläuft in einem (kleinsten) Abstand vom Vorhabengrundstück von ca. 80m eine 380 kV-Hochspannungstrasse.
Zur Schaffung der zur Umsetzung des Vorhabens erforderlichen bauplanungsrechtlichen Vorausset- zungen wurde der Bebauungsplan „Bebauungsplan Nr. 530 Schulcampus“ erarbeitet und beschlossen.
Im Rahmen seines Schulneubauprogramms beabsichtigt der Landkreis Barnim auf dem Vorhabeng- rundstück einen modernen und zukunftsfähigen Schulstandort zu entwickeln, der eine vier- bis fünf- zügige Oberschule, ein vierzügiges Berufliches Gymnasium, eine Regionalstelle der Kreisvolkshoch- schule, eine Dreifeldsporthalle sowie erforderliche Außenanlagen umfasst.
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1.3. Ablauf
Der vorliegende Auftrag wird im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb ver- geben.
Für den durch die Bekanntmachung gestarteten Teilnahmewettbewerb gilt die vorliegende Allgemeine Vergabeunterlage + Leistungsbeschreibung, insbesondere die allgemeinen Informationen unter Ziff. 3 und die Ausführungen unter Ziff. 4.
Die im Teilnahmewettbewerb anhand der vorgegebenen Eignungskriterien maximal drei bestplatzier- ten Unternehmen werden mit gesonderter Mitteilung durch den Landkreis Barnim zur Abgabe von verbindlichen Angeboten aufgefordert. Für die Erstangebote – und die etwaigen Schlussangebote – werden die Vorgaben bei Bedarf durch eine überarbeitete Fassung der Allgemeinen Vergabeunterlage konkretisiert. Es findet eine Bewertung der eingegangenen wertbaren Erstangebote anhand der vor- gegebenen Bewertungskriterien (vgl. Wertungsmatrix Angebote) statt. Zu den Erstangeboten finden Bietergespräche / Präsentationen zur Vorstellung und Erläuterung der Erstangebote statt. Der Land- kreis Barnim behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Sollten die Bewertung der Erstangebote und / oder die Bietergespräche / Präsentationen dazu Anlass geben, wird der Landkreis Barnim am Ende der Bietergespräche / Präsen- tationen in Verhandlungen über inhaltliche und rechtliche Aspekte eintreten, mit dem Ziel, die Ange- bote inhaltlich zu verbessern. In diesem Fall würden alle Unternehmen, welche ein wertbares Erstan- gebot abgegeben haben, zur Abgabe von verbindlichen Schlussangeboten aufgefordert. Für die Schlussangebote werden die Vorgaben der Allgemeinen Vergabeunterlage + Leistungsbeschreibung ggf. modifiziert oder konkretisiert. Eingehende und wertbare Schlussangebote werden anhand der vor- gegebenen Bewertungskriterien (vgl. Wertungsmatrix Angebote) bewertet.
1.4. Termine
Die nachstehend aufgeführten Termine entsprechen dem derzeitigen Stand der Planungen. Der Land- kreis Barnim behält sich vor, die Termine im Verlauf des Verfahrens zu ändern. Verbindlich sind allein die in der Vergabeplattform hinterlegten / eingegebenen Termine!
Für das baubegleitende Controlling:
Absendung Bekanntmachung 22.09.2026
Einreichungstermin Teilnahmeanträge 26.10.2026, 12:00 Uhr
Aufforderung Erarbeitung Erstangebote 02.11.2026
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Einreichungstermin Erstangebote 03.12.2026, 12:00 Uhr
Bietergespräche Präsentationen 10.12.2026
Zuschlagserteilung vorauss. 53. KW 2026
Für den Fall, dass der Landkreis Barnim in Verhandlungen eintreten sollte:
Aufforderung Erarbeitung Schlussangebote vorauss. 51. KW 2026
Einreichungstermin Schlussangebote vorauss. 02. KW 2027
Zuschlagserteilung vorauss. 4. KW 2027
Mit der Erbringung der Leistungen des baubegleitenden Controllings soll unmittelbar nach Zu- schlagserteilung begonnen werden.
Hinsichtlich der Terminschiene des Totalunternehmerauftrags wird auf die Angaben in der zur Verfü- gung gestellten Leistungsbeschreibung Baucontrolling verwiesen.
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2. Allgemeine Informationen
2.1. E-Vergabe / Grundsätze der Informationsübermittlung / Vergabeplattform / Registrierung
Das vorliegende Verfahren wird im Wege der elektronischen Vergabe durchgeführt. Die Zurverfügung- stellung der Vergabeunterlagen durch den Landkreis Barnim, die Kommunikation zwischen dem Land- kreis Barnim und den Bietern sowie die Abgabe / Einreichung von Unterlagen durch die Bieter erfolgt ausschließlich unter Nutzung der Vergabeplattform „Vergabemarktplatz des Landes Brandenburg“.
Die Bieter haben sich für das weitere Verfahren, spätestens für die Einreichung der Angebote, zu re- gistrieren. Es empfiehlt sich gleichwohl eine möglichst frühzeitige Registrierung, da der Landkreis Bar- nim nur registrierten Bietern etwaige weitere Informationen zum Verfahren (etwa Antworten auf Bie- terfragen, geänderte Vergabeunterlagen oder sonstige Informationen) auf diese Weise aktiv zukom- men lassen können. Noch nicht registrierte Bieter kann der Landkreis Barnim nicht aktiv informieren, so dass diese Bieter eine „Holschuld“ bezüglich derartiger Informationen trifft.
2.2. Hinweise zur Bedienung der Vergabeplattform
Bewerbern und Bietern wird empfohlen sich rechtzeitig mit den Anforderungen und der Bedienung der Vergabeplattform vertraut zu machen.
Auf das mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Informationsblatt zur elektronischen An- gebotsabgabe wird verwiesen.
2.3. Kennzeichnung von Geheimnissen
Die Bewerber / Bieter werden aufgefordert, die Teile ihrer Teilnahmeanträge und Angebote, die ein Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, auf jeder betreffenden Seite deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfungsverfahrens von der Zustimmung auf Einsicht durch andere Verfahrensbeteiligte (z. B. andere Bewerber oder Bie- ter) ausgehen (vgl. § 165 Abs. 3 GWB).
2.4. Verbleib der eingereichten Unterlagen
Der Landkreis Barnim ist berechtigt, die eingereichten Unterlagen auch nach Abschluss des Teilnahme- wettbewerbs bzw. Verhandlungsverfahrens zur ordnungsgemäßen Dokumentation des Vergabever- fahrens zu behalten / zu speichern. Die Bieter stimmen dem mit der Abgabe ihrer Teilnahmeanträge und Angebote zu.
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2.5. Unklarheiten in der EU-Bekanntmachung und / oder den Vergabeunterlagen; Fragen
Enthalten die EU-Bekanntmachung und / oder die Vergabeunterlagen nach Auffassung der Bewerber / Bieter Unklarheiten, die die Teilnahmeanträge oder Angebote beeinflussen könnten, so haben die Be- werber / Bieter den Landkreis Barnim umgehend darauf hinzuweisen bzw. entsprechende Fragen ein- zureichen.
Weiterhin haben die Bewerber / Bieter den Landkreis Barnim auf eventuell bestehende Widersprüche in den Unterlagen unverzüglich aufmerksam zu machen.
Hinweise und Fragen haben die Bewerber / Bieter über die Vergabeplattform an den Landkreis Barnim zu richten.
Hinweise und Fragen werden wegen der vorgeschriebenen Transparenz des Verfahrens in der Form beantwortet, dass alle Bewerber / Bieter die Antwort unter anonymisierter Wiedergabe des Hinwei- ses / der Fragestellung bereitgestellt bekommen; die Bewerber / Bieter haben dies zu beachten, soweit Hinweise oder Fragestellungen Rückschlüsse auf ihr Konzept oder sonstige Inhalte ihres Angebotes enthalten können.
Bewerber und Bieter sind gehalten, Fragen möglichst frühzeitig zu stellen, um eingereichte Fragen spä- testens 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist zu beantworten zu können, vgl. § 20 VgV.
2.6. Bewerber- / Bietergemeinschaften und Mehrfachbewerbungen
Eine Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist zulässig. Im Teilnahmewettbewerb ausgewählte Bewer- bergemeinschaften nehmen als Bietergemeinschaften an der Angebotsphase teil. Sie haften gesamt- schuldnerisch für die angebotene Leistung. Veränderungen der Projektbeteiligten auf der Ebene der Bewerbergemeinschaft / der Bietergemeinschaft sind unzulässig.
Mehrfachbewerbungen sind im Teilnahmewettbewerb zugelassen. In der Angebotsphase können Mehrfachbeteiligungen aber einen Geheimwettbewerbsverstoß begründen und zum Ausschluss der Beteiligten führen. Die Bewerber/Bieter sind daher aufgerufen sich vorab zu entscheiden, in welcher Konstellation am Verfahren teilgenommen wird. Mehrfachbewerbungen/-beteiligungen sind Bewer- bungen/Beteiligungen eines Unternehmens (1.) als mehrfacher Einzelbewerber/-bieter mit unter- schiedlichen Nachunternehmern, (2.) als Einzelbewerber/-bieter und gleichzeitig als Mitglied / Gesell- schafter einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, als (3.) als Mitglied / Gesellschafter in zwei oder mehr Bewerber-/Bietergemeinschaften oder (4.) als Einzelbewerber/-bieter und gleichzeitig als Nachunter- nehmer einer Bewerber-/Bietergemeinschaft. Eine Mehrfachbewerbung/-beteiligung kann auch darin liegen, dass (5.) verschiedene Unternehmen oder verschiedene Bewerber-/Bietergemeinschaften ei- nen oder mehrere gleiche Nachunternehmer benennen. In diesen und etwaig anderen Fällen von
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Mehrfachbewerbungen-/beteiligungen ist in der Angebotsphase zur Vermeidung von Wettbewerbs- beeinträchtigungen auf Verlangen des Landkreises Barnim nachzuweisen, dass Bieter, Bietergemein- schaften und Nachunternehmer keine Kenntnis von den Angebotspreisen und sonstigen Angebotsin- halten der ebenfalls am Verfahren beteiligten Bieter, Bietergemeinschaften und Nachunternehmer ha- ben.
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3. Anforderungen an die Teilnahmeanträge
Für den mit der EU-Bekanntmachung gestarteten Teilnahmewettbewerb gelten die vorliegenden Teil- nahmebedingungen, insbesondere die allgemeinen Informationen unter Ziff. 3. und die nachstehen- den Ausführungen.
3.1. Allgemeines
Zur besseren Vergleichbarkeit, zur Erhöhung der Übersichtlichkeit und zur Unterstützung der Bewer- ber bei der Erstellung der Teilnahmeanträge stehen Bewerberformulare zur Verfügung. Diese Formu- lare stehen in der Vergabeplattform zum Download bereit und sind von den Bewerbern zwingend zu verwenden.
In der Vergabeplattform ist ferner eine Eignungsmatrix Teilnahmewettbewerb abrufbar, welche die in der EU-Bekanntmachung dargelegten Kriterien konkretisiert. Anhand der Angaben der EU-Bekannt- machung und der Eignungsmatrix Teilnahmewettbewerb werden die eingehenden Teilnahmeanträge durch den Landkreis Barnim bewertet.
In der Vergabeplattform sind folgende Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt:
o Allgemeine Vergabeunterlage
o Leistungsbeschreibung
o Bewerberformulare
o Eignungsmatrix Teilnahmewettbewerb
o Wertungsmatrix Angebote
o Beratungsvertrag
o Angebotsformblatt
o Informationsblatt zur elektronischen Angebotsabgabe
Der Projektvertrag zwischen dem Landkreis Barnim und der GOLDBECK Nordost GmbH sowie die die- sem anliegende funktionale Leistungsbeschreibung Planung und Bau werden erst mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe bereitgestellt, um Vertraulichkeit über die darin enthaltenen Projektinformatio- nen zu wahren.
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3.2. Entschädigung für die Erstellung eines Teilnahmeantrages
Für die den Bewerbern entstehenden Aufwendungen im Teilnahmewettbewerb wird der Landkreis Barnim keine Entschädigung zahlen.
3.3. Formale Anforderungen an den Teilnahmeantrag
Die Teilnahmeanträge sind mit sämtlichen dabei vorzulegenden Unterlagen (vgl. hierzu Ziff. 5.4) bis zum
26.10.2026
12:00 Uhr
in Textform über die Vergabeplattform einzureichen.
Hinweis: Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Teilnahmeanträge auf der für das vorliegende Vergabeverfahren verwendeten Vergabeplattform in dem für Teilnahmeanträge vorgesehenen Be- reich abgelegt / über diesen Bereich eingereicht werden müssen. Teilnahmeanträge, die im Bereich der allgemeinen Kommunikation abgelegt / über den Bereich der allgemeinen Kommunikation über- mittelt werden, genügen nicht den rechtlichen Anforderungen an die notwendige Verschlüsselung und an den Schutz vorfristigen Zugriffs und sind daher ggf. auszuschließen.
Für eine Abgabe der Teilnahmeanträge in Textform (§ 126b BGB) müssen die mit den Teilnahmean- trägen abzugebenden Bewerberformulare sowohl das Unternehmen des Bewerbers, für welches der Teilnahmeantrag abgegeben wird, als auch den / die vollständigen Namen der natürlichen Person(en), welche die Erklärung(en) zum Teilnahmeantrag für den Bewerber abgibt / abgeben, eindeutig erken- nen lassen. Im Falle einer Vertretung ist die Bevollmächtigung der natürlichen Person, welche die Er- klärung(en) zum Teilnahmeantrag für den Bewerber abgibt, auf Verlangen des Landkreises Barnim vor Angebotsaufforderung nachzuweisen, soweit sich die Bevollmächtigung nicht bereits aus den mit dem Teilnahmeantrag überlassenen Unterlagen ergibt (z. B. Handelsregisterauszug, ggf. ergänzende Pro- jektvollmacht).
3.4. Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegende Unterlagen und Erklärungen; Mindestanforderun-
gen
Die Bewerber haben zum Nachweis ihrer Eignung mit ihrem Teilnahmeantrag die nachstehend aufge- führten Unterlagen und Erklärungen einzureichen.
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Ausgefüllte Bewerberformulare, inkl.
o Angaben zu Erfahrungen mit der Projektsteuerung oder dem Planungs- und Baucon- trolling im Bereich Bildungsbauten; Baukosten KG 300 mind. 6 Mio. Euro netto und zusätzlich KG 400 mind. 2,5 Mio. Euro netto; Abnahme der Bauleistungen zwischen 01.01.2022 und Abgabe Teilnahmeantrag (Verlängerung des 3 Jahreszeitraums des § 46 VgV um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen); (Mindestanforde- rung 1 Referenz)
o Angaben zu Erfahrungen mit dem Planungs- und Baucontrolling bei Totalunternehmer- oder ÖPP-Projekten; Fertigstellung Rohbau durch Totalunternehmer oder ÖPP-Auf- tragnehmer zwischen 01.01.2022 und Abgabe Teilnahmeantrag (Verlängerung des 3 Jahreszeitraums des § 46 VgV um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen); (Mindestanforderung 1 Referenz)
o Angaben zu Jahresumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Bereich Planungs- und Baucontrolling
o Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen (Mindestanforderung)
o Eigenerklärungen zu EU-Sanktionspaket Russland (Mindestanforderung)
o Weitere Eigenerklärungen, Nachweise zu Eignungsleihen u.a. (Mindestanforderung)
Nachweis über das Bestehen einer Betriebs- / Berufshaftpflichtversicherung mit angemesse- ner und ausreichender Deckung von mindestens 3 Mio. Euro für Personen-, Sach- und Vermö- gensschäden (2-fach maximiert pro Jahr) oder unwiderrufliche Erklärung des Versicherers, dass dem Bieter im Auftragsfall der für die Dienstleistungserbringung erforderliche Versiche- rungsschutz gewährt wird. (Mindestanforderung)
Es wird darauf hingewiesen, dass die Eignungskriterien Mindestanforderungen enthalten, deren Nicht- erfüllung zum Ausschluss vom Verfahren führt; vgl. dazu Angaben zuvor und weiterführend / ergän- zend in Eignungsmatrix Teilnahmewettbewerb.
Der Landkreis Barnim akzeptiert anstelle der in den Bewerberformularen geforderten Erklärungen und Nachweise zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und zur Eignung das Zertifikat einer anerkann- ten Präqualifizierungsstelle bzw. die Bescheinigung über die Eintragung in einem anerkannten Präqua- lifizierungssystem. Das Zertifikat bzw. die Bescheinigung müssen die Erklärungen und Nachweise auf- führen, die in dem Präqualifizierungssystem niedergelegt sind. Sofern die im Präqualifizierungssystem niedergelegten Erklärungen und Nachweise elektronisch abrufbar sind, genügt anstelle des Zertifikats bzw. der Bescheinigung die Bezeichnung der Stelle und ggf. der Registrierungsnummer, unter denen
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der Abruf erfolgen kann. Der Bewerber hat hierzu die Zugangsstelle (URL) und die ggf. erforderlichen Zugangsdaten (Zugangscode) anzugeben, sodass für die WH ein direkter Zugang gewährleistet ist. Mit Angabe der Zugangsinformationen erklärt der Bewerber seine Zustimmung, dass die WH die entspre- chenden Erklärungen und Nachweise abruft und zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfah- rens sowie ggf. zur Auftragsausführung speichert und nutzt.
Die in dem Präqualifizierungssystem niedergelegten Erklärungen und Nachweise müssen den in der EU-Bekanntmachung bzw. den Bewerberformularen aufgeführten Anforderungen entsprechen und die Erfüllung der geforderten Eignungskriterien belegen. Geforderte Erklärungen oder Nachweise, wel- che in dem Präqualifizierungssystem nicht niedergelegt sind oder welche die Erfüllung der geforderten Eignungskriterien nicht oder nicht hinreichend belegen, sind vom Bewerber zusätzlich vorzulegen.
3.5. Auswertung der Teilnahmeanträge
Der Landkreis Barnim überprüft die Eignung der Bewerber anhand der eingereichten Unterlagen gem. den Angaben der EU-Bekanntmachung bzw. der Eignungsmatrix Teilnahmewettbewerb.
Im Falle fehlender, unvollständiger oder fehlerhafter unternehmensbezogener Unterlagen wird der Landkreis Barnim nach Maßgabe des § 56 VgV zur Nachreichung, Vervollständigung oder Korrektur auffordern; im Falle fehlender oder unvollständiger leistungsbezogener Unterlagen wird der Landkreis Barnim nach Maßgabe des § 56 VgV zur Nachreichung oder Vervollständigung auffordern. Die nachge- forderten Unterlagen sind innerhalb der in der Aufforderung festgelegten, angemessenen Frist einzu- reichen. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Aufforderung durch den Landkreis Barnim. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb der Frist eingereicht, wird der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Gehen mehr als drei Teilnahmeanträge geeigneter Bewerber ein, wird der Landkreis Barnim eine Aus- wahlentscheidung anhand der Eignungsmatrix Teilnahmewettbewerb treffen. Die Bewertung von Durchschnittswerten erfolgt dabei gerundet auf Zwei-Nachkommastellen. Bei Punktgleichheit ist die bessere Punktzahl im Unterkriterium „Erfahrungen mit dem Planungs- und Baucontrolling bei Totalun- ternehmer- oder ÖPP-Projekten“ entscheidend. Sollte auch insoweit Punktgleichheit bestehen, ist ent- scheidend, welcher Bewerber in diesem Bereich die jüngste wertbare Referenz (Zeitpunkt Gesamtab- nahme) vorgelegt hat.
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4. Anforderungen an die Erstangebote
Die im Teilnahmewettbewerb anhand der vorgegebenen Eignungskriterien ausgewählten Unterneh- men werden durch den Landkreis Barnim zur Abgabe von Erstangeboten aufgefordert. Für die Erstan- gebote gelten die allgemeinen Informationen unter Ziff. 4. sowie die nachstehenden Ausführungen. Für etwaige Schlussangebote werden die Vorgaben konkretisiert.
4.1. Allgemeines
Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe werden in der Vergabeplattform ergänzend folgende Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt:
o Projektvertrag zwischen dem Landkreis Barnim und GOLDBECK Nordost GmbH
o Funktionale Leistungsbeschreibung Planung und Bau
4.2. Entschädigung für die Angebotserarbeitung
Für die den Bietern entstehenden Aufwendungen in der Angebotsphase wird der Landkreis Barnim keine Entschädigung zahlen.
4.3. Nachunternehmer
Der Bieter darf die Nachunternehmer, auf dessen Referenzen er sich zum Nachweis seiner Eignung im Teilnahmeantrag berufen hat, nicht ohne Zustimmung des Landkreises Barnim durch andere Nachun- ternehmer ersetzen. Für den Fall, dass der Bieter einen Austausch eines oder mehrerer der im Teilnah- meantrag benannten Nachunternehmer wünscht, hat er hierfür sowohl einen wichtigen Grund darzu- legen als auch nachzuweisen, dass hierdurch die Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen nicht beeinträchtigt wird. Kriterien für den Nachweis sind die für den Teilnahmewettbewerb genann- ten Eignungskriterien. Sofern der Bieter einen wichtigen Grund benannt und diese Eignungsnachweise erbracht hat, kann der Landkreise Barnim die Zustimmung zum Austausch des Nachunternehmers ih- rerseits nur aus wichtigem Grund verweigern. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn für den Nachunternehmer Ausschlussgründe gemäß §§ 42 VgV, 122 – 124 GWB vorliegen.
4.4. Ausschluss von Nebenangeboten und mehreren Hauptangeboten, Optimierungsvorschläge
Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Es dürfen auch nicht mehrere Hauptangebote abgegeben werden.
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Die Bieter können jedoch mit Abgabe ihrer Erstangebote Optimierungsvorschläge für die Vergabeun- terlagen einreichen. Die vorgelegten Optimierungsvorschläge sind vom Bieter spätestens in den Bie- tergesprächen / Präsentationen eingehend zu erläutern. Sollte der Landkreis Barnim in Verhandlungen eintreten und Optimierungsvorschläge übernehmen wollen, würden die Vergabeunterlagen zur Auf- forderung zu Schlussangeboten entsprechend überarbeitet. Ein Anspruch auf den Eintritt in Verhand- lungen und auf Umsetzung von Optimierungsvorschlägen besteht nicht. Daher dürfen die vorgelegten Optimierungsvorschläge auch nicht bereits zum Bestandteil des zu erarbeitenden Erstangebotes ge- macht und im Angebotspreis berücksichtigt werden.
4.5. Formale Anforderungen an die Angebote
4.5.1. Die Anforderungen des Landkreises Barnim an die Angebote ergeben sich aus den Vergabeun- terlagen, insbesondere der Allgemeinen Vergabeunterlage, der Leistungsbeschreibung und dem Vertragsentwurf, sowie aus den geltenden gesetzlichen Vorschriften.
Angebote sind stets vollständig einzureichen. Differenzangebote mit Verweis auf das Erstan- gebot sind unzulässig und werden als nicht abgegeben bewertet.
4.5.2. Die Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen. Etwaigen Nachweisen sind Übersetzun- gen in deutscher Sprache beizufügen.
4.5.3. Die Angebote müssen die in den Vergabeunterlagen geforderten Preise, Angaben und Erklä- rungen enthalten.
4.5.4. Alle Preise sind in Euro, Bruchteile in vollen Cent anzugeben. Entspricht der Gesamtbetrag ei- nes Angebotes nicht der Summe der Einzelpreise, so ist die Summe der Einzelpreise maßge- bend.
4.5.5. Sämtliche Kosten, die der Auftragnehmer gegenüber dem Landkreis Barnim vertraglich geltend machen will, sind in den Angebotsformblättern auszuführen und ggf. zu erläutern.
4.5.6. Änderungen des Bieters an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen in den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
4.5.7. Die vollständigen (und verbindlichen) Erstangebote müssen bis zum
03.12.2026
12:00 Uhr
in Textform über die Vergabeplattform eingereicht werden.
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Eine Angebotsöffnung bei Abgabe der Angebote findet nicht statt. Verspätet eingehende An- gebot werden nicht berücksichtigt.
Hinweis: Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Angebote auf der für das vorliegende Vergabeverfahren verwendeten Vergabeplattform in dem für Angebote vorgesehenen Bereich abgelegt / über diesen Bereich eingereicht werden müssen. Angebote, die im Bereich der all- gemeinen Kommunikation abgelegt / über den Bereich der allgemeinen Kommunikation über- mittelt werden, genügen nicht den rechtlichen Anforderungen an die notwendige Verschlüs- selung und an den Schutz vorfristigen Zugriffs und sind daher ggf. auszuschließen.
Für eine Abgabe des Angebotes in Textform (§ 126b BGB) muss das Angebot sowohl das Un- ternehmen des Bieters, für welches das Angebot abgegeben wird, als auch den / die vollstän- digen Namen der natürlichen Person(en), welche das Angebot für den Bewerber abgibt, ein- deutig erkennen lassen. Im Falle einer Vertretung ist die Bevollmächtigung der natürlichen Per- son, welche das Angebot für den Bewerber abgibt, auf Verlangen des Landkreises Barnim vor einer etwaigen Zuschlagserteilung nachzuweisen, soweit sich die Bevollmächtigung nicht be- reits aus den mit Angebot überlassenen Unterlagen ergibt (z. B. Handelsregisterauszug, ggf. ergänzende Projektvollmacht).
4.5.8. Der Landkreis Barnim behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu ver- geben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Daher sind die Erstangebote verbindlich einzu- reichen.
Als Bindefrist wird der 29.01.2027 festgelegt.
Sollte der Landkreis Barnim in Verhandlungen eintreten und zu Schlussangeboten auffordern, werden auch diese verbindlich einzureichen sein; mit der Aufforderung wird eine entspre- chende Bindefrist festgesetzt werden.
4.6. Inhaltliche Anforderungen an die Angebote / einzureichende Unterlagen
Konzept
Vorlage eines Konzeptes in Textform, aus welchem sich Herangehensweise und Lösungsansätze des Bieters zu den erwarteten Leistungen ergeben.
Der spätere Auftragnehmer soll die vertragsgemäße Ausführung des Neubaus des Schulcampus Ebers- walde-Finow durch den vom Landkreis Barnim beauftragten TU überwachen. In erster Linie maßgeb- lich dafür ist der zwischen dem Landkreis Barnim und der GOLDBECK Nordost GmbH geschlossene
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Projektvertrag mitsamt seinen Vertragsbestandteilen, insbesondere der funktionalen Leistungsbe- schreibung Planung und Bau sowie dem Schlussangebot der GOLDBECK Nordost GmbH. Der Auftrag- nehmer soll dem Landkreis Barnim während der Planungs- und Ausführungsphase des beauftragten TU in allen technisch-wirtschaftlichen Fragestellungen beratend zur Seite stehen. Der Auftragnehmer ist für das planungs- und baubegleitende Controlling verantwortlich, worunter Leistungen der Quali- tätssicherung und des Projektcontrollings während der Planungs- und Bauphase des Projekts bis zur Übergabe an den Nutzer verstanden werden.
Die vom Auftragnehmer dabei insbesondere erwarteten Leistungen sind in der Leistungsbeschreibung formuliert. Die in der Leistungsbeschreibung formulierten, vom Auftragnehmer erwarteten Leistungen umfassen konzeptionelle und ggf. innovative Leistungen. Das baubegleitende Controlling eines TU un- terscheidet sich von Projektsteuerungsleistungen nach AHO Heft 9. Die zu erbringenden Leistungen sind im Detail seitens des Landkreis Barnim nicht vollständig beschreibbar und aus diesem Grunde nur funktional beschrieben. Aus den Erfahrungen und dem fundierten, speziellen Knowhow der Bieter wird mit dem Angebot ein vollständiges und nachhaltiges Konzept für das baubegleitende Controlling er- wartet.
Das Konzept sollte sich an der Gliederung der in der Leistungsbeschreibung dargestellten und vom Auftragnehmer erwarteten Leistungen orientieren. Bewertet wird das in Textform eingereichte Kon- zept, welches durch die Präsentation im Bietergespräch allenfalls erläutert werden kann.
Qualifikation und Erfahrung des Projektteams
Darstellung des einzusetzenden Personals mitsamt Qualifikation und Erfahrung.
Da die Qualität des eingesetzten Personals erheblichen Einfluss auf das Niveau der Auftragsausführung hat, wurde hinsichtlich des Projektteams zum einen eine Mindestbedingung aufgestellt (Mindestbe- dingung für die Ausführung des Auftrags) und zum anderen fließt die fachliche Qualität des Projekt- teams in die Angebotswertung ein.
Für die Projektkoordination ist eine Führungs-/Schlüsselperson (vorgesehene Projektkoordination) und eine Stellvertretung zu benennen, die in weiterer Folge auch bei der Auftragserbringung eingesetzt werden. Die für die Projektkoordination benannten Personen können identisch mit den zusätzlich zu benennenden Fachingenieuren für Technische Gebäudeausrüstung sein.
Projektkoordinator:
Mindestbedingung für die Ausführung des Auftrags (sonst Ausschluss): Diplom/Ba- chelor/Master der Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung mit Schwerpunkt HLS, RLT, Elektro oder GLT oder gleichwertig und mind. 5 Jahre Berufserfahrung
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Landkreis Barnim – Neubau Schulcampus Eberswalde-Finow
Baubegleitendes Controlling
Allgemeine Vergabeunterlage (Stand Bekanntmachung)
Qualifikation und Erfahrung werden anhand der persönlich begleiteten Referenzprojekte in baubegleitender Controllingfunktion im Bereich Neubau von Bildungseinrichtungen in Gene- ral- oder Totalunternehmerschaft oder ÖPP-Projekten gemessen (wertungsrelevant, kein Aus- schluss)
Stellvertretender Projektkoordinator:
Diplom/Bachelor/Master der Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung mit Schwerpunkt HLS, RLT, Elektro oder GLT oder gleichwertig und mind. 3 Jahre Berufserfahrung (wertungsre- levant, kein Ausschluss)
Qualifikation und Erfahrung werden anhand der persönlich begleiteten Referenzprojekte in baubegleitender Controllingfunktion im Bereich Neubau von Bildungseinrichtungen in Gene- ral- oder Totalunternehmerschaft oder ÖPP-Projekten gemessen (wertungsrelevant, kein Aus- schluss)
Fachingenieure für Baukonstruktion / Technische Anlagen:
Diplom/Bachelor/Master der Fachrichtung Hochbau mit mind. 3 Jahre Berufserfahrung (wer- tungsrelevant, kein Ausschluss)
Diplom/Bachelor/Master der Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung für Elektro mit mind. 3 Jahre Berufserfahrung (wertungsrelevant, kein Ausschluss)
Diplom/Bachelor/Master der Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung für Heizung mit mind. 3 Jahre Berufserfahrung (wertungsrelevant, kein Ausschluss)
Diplom/Bachelor/Master der Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung für Sanitär mit mind. 3 Jahre Berufserfahrung (wertungsrelevant, kein Ausschluss)
Qualifikation und Erfahrung werden anhand der persönlich begleiteten Referenzprojekte in den einzelnen Leistungsbereichen Hochbau, Elektro, Heizung und Sanitär im Bereich Neubau von Bildungseinrichtungen in General- oder Totalunternehmerschaft oder ÖPP-Projekten ge- messen (wertungsrelevant, kein Ausschluss)
Die Wertungsmatrix Angebote enthält weitere Vorgaben an die Referenzprojekte (wertungsrelevant, kein Ausschluss).
Die Qualifikation und Erfahrung des einzusetzenden Personals können im Rahmen des Konzeptes dar- gestellt werden. Es genügen aber auch Eintragungen in den im Angebotsformblatt enthaltenen Tabel- lenblättern / Listen.
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Landkreis Barnim – Neubau Schulcampus Eberswalde-Finow
Baubegleitendes Controlling
Allgemeine Vergabeunterlage (Stand Bekanntmachung)
Angebotsformblatt
Vorlage des ausgefüllten Angebotsformblattes.
Der Landkreis Barnim erwartet ganzheitliche Angebote für das baubegleitende Controlling. Mithin sind von den Bietern sämtliche Leistungen zu kalkulieren und im Angebot zu berücksichtigen, die üblicher- weise im Rahmen des baubegleitenden Controllings für einen Totalunternehmerauftrag bis einschließ- lich der Abnahme der Bauleistungen erforderlich sind. Sämtliche Leistungen sind in die Pauschalhono- rare einzukalkulieren, soweit nicht das Angebotsformblatt für einzelne Leistungen Einheitspreise ab- fragt.
Bietergespräch / Präsentation
Die Bieter haben ihr eingereichtes Konzept anhand einer Präsentation durch zumindest ein benanntes Mitglied des Projektteams vorzustellen (die Präsentation durch nur eine Person führt zu keiner schlechteren Bewertung). Bewertet werden die Argumentations- und Überzeugungskraft für die ei- gene Herangehensweise und Vorgehensweise, die vermittelte Kompetenz, auch auf Fragen und Nach- fragen und die Motivationsfähigkeit des Projektteams.
Das Bietergespräch / Die Präsentation findet am 10.12.2026 statt.
4.7. Bewertung der Angebote
Der Landkreis Barnim prüft eingehende Angebote auf dessen Wertbarkeit.
Im Falle fehlender, unvollständiger oder fehlerhafter unternehmensbezogener Unterlagen wird der Landkreis Barnim nach Maßgabe des § 56 VgV zur Nachreichung, Vervollständigung oder Korrektur auffordern; im Falle fehlender oder unvollständiger leistungsbezogener Unterlagen wird der Landkreis Barnim nach Maßgabe des § 56 VgV zur Nachreichung oder Vervollständigung auffordern. Die nachge- forderten Unterlagen sind innerhalb der in der Aufforderung festgelegten, angemessenen Frist einzu- reichen. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Aufforderung durch den Landkreis Barnim. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb der Frist eingereicht, wird der Bieter vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Die Bewertung der Angebote erfolgt auf Grundlage der nachfolgenden Angaben und der detaillierten Wertungsmatrix Angebote.
Die Erfüllung der Kriterien wird über ein Punktesystem bewertet. Es sind maximal 100 Punkte erreich- bar. Dasjenige Angebot, das nach Auswertung der Schlussangebote insgesamt die höchste Punktzahl erreicht, ist das wirtschaftlichste Angebot.
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Baubegleitendes Controlling
Allgemeine Vergabeunterlage (Stand Bekanntmachung)
4.7.1. Wertungskriterium Preis
Das Wertungskriterium Preis geht mit 51 Prozent an allen Zuschlagskriterien in den Angebotsvergleich ein. Entsprechend können für dieses Kriterium maximal 51 Punkte erreicht werden.
Maßgeblich für die Angebotswertung ist der nach dem Angebotsformblatt wertungsrelevante Betrag „Wertungspreis brutto“. Die Berechnungsmethodik des Wertungspreises ist im Angebotsformblatt enthalten.
Die wertungsrelevanten Beträge aller wertbaren Angebote werden miteinander verglichen.
Der geringste Wertungspreis erhält 51 Punkte. Angebote, deren Wertungspreis 50 % über dem nied- rigsten Wertungspreis liegen, erhalten 0 Punkte. Dazwischen erfolgt die Punktevergabe linear, gerun- det auf Zwei-Nachkommastellen.
4.7.2. Wertungskriterium Qualität
Das Wertungskriterium Qualität geht mit 49 Prozent an allen Zuschlagskriterien in den Angebotsver- gleich ein. Entsprechend können für dieses Kriterium maximal 49 Punkte erreicht werden.
Für das Wertungskriterium Qualität wurden Unterkriterien und Unter-Unterkriterien gebildet. Diese, deren prozentuale Gewichtung und die maximal erreichbaren Punkte mitsamt Bewertungsmaßstäben können den Ausführungen unter Ziffer 6.6. und der Wertungsmatrix Angebote entnommen werden.
4.7.3. Referenzierung
Da im Wertungskriterium Qualität (im Gegensatz zum Wertungskriterium Preis) nicht zwangsläufig durch eines der eingegangenen und wertbaren Angebote die maximal erreichbare Punktzahl auch tat- sächlich erreicht wird, erfolgt eine sog. Referenzierung.
Dabei wird das im Wertungskriterium Qualität der Wertungsmatrix Angebote bestbewertete Angebot auf die im Wertungskriterium Qualität maximal erreichbare Punktzahl gesetzt und die Bewertung aller weiteren Angebote wird um die relative Differenz zwischen der vergebenen Punktzahl des besten An- gebots und der Höchstpunktzahl angehoben. Dies geschieht aus dem Grunde, da es andernfalls zu ei- ner Verschiebung / Verzerrung der Gewichtung der Wertungskriterien Preis und Qualität käme. Die Referenzierung dient dazu, diesen Effekt zu reduzieren und auch im Hinblick auf die qualitativen Krite- rien die Bewertung relativ auf das Bieterfeld zu gestalten.
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