Ausfallsystem für digitale Patientenakten in Krankenhäusern

Status
Vergeben
Angebotsfrist
01.08.2024, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
1.073.880 EUR
Lose
1
Erfüllungsregion
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Lieferleistung · Rahmenvereinbarung
Veröffentlicht
01.07.2024
CPV-Codes
Medizinische Informationssysteme (48814000)
Bekanntmachung
dtvp.de
Bekanntmachungsnummer
388371-2024
Verfahrensnummer
f5abe051-59f5-414c-986a-34b193e9ea2c

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Kurzbeschreibung

Die Sana Klinikum Offenbach GmbH beschafft ein Ausfallsystem für Krankenhausinformationssysteme (KIS), das digitale Patientendaten bei Systemausfällen, Cyberangriffen, Katastrophenfällen oder Wartungsarbeiten sicher verfügbar macht. Die Lösung soll Patientendaten verschlüsselt auf einer gesicherten Appliance und einem Applikationsserver bereitstellen, deren Anzeige ermöglichen und den Ausdruck vollständiger oder ausgewählter Akten an Stationen und Funktionsstellen unterstützen; die Synchronisation soll mindestens alle fünf Minuten erfolgen. Der geschätzte Auftragswert beträgt 1.073.880 Euro, die Leistung ist für den Auftraggeber in Offenbach sowie weitere aufgeführte deutsche Regionen vorgesehen; die Frist endet am 1. August 2024 um 08:00 Uhr UTC.

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Leistungsbeschreibung

Die Digitalisierung in den Krankenhäusern schreitet voran und bringt natürlich große Herausforderungen mit sich. Die analogen, meist griffbereiten Patientenakten auf Papier sind in naher Zukunft nicht mehr vorhanden. Sie werden ersetzt durch digitale Patientenakten, die jederzeit, auch bei einem Systemausfall, einsehbar und verfügbar sein müssen. Um diesen Bedarf komplett abzudecken, benötigen die Krankenhäuser ein entsprechendes Ausfallsystem, welches den Notfallbetrieb für unvorhergesehene Ereignisse wie K-Fall (Katastrophenfall), Ransomware / Verschlüsselungs-Trojaner, Alarm und Einsatzplanung (ALEP), aber auch für geplante Zeitfenster bei Wartungsarbeiten sicherstellt. Das s.g. KIS-Ausfallsystem (KIS-A) sichert in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen die gesamten Patientendaten auf einer gehärteten Appliance, so dass komplette o-der gezielte Patientenakten zu jedem Zeitpunkt auf Papier ausgedruckt werden können. Zusätzlich besteht im Notfallbetrieb die Möglichkeit, über einen Viewer alle wichtigen Patientendaten einzusehen. Die Daten werden in regelmäßigen Zeitintervallen verschlüsselt übertragen und sind gegen unberechtigte Zugriffe entsprechend gesichert. Das KIS-Ausfallsystem ermöglicht bei einem Systemausfall einen sicheren, schnellen und unkomplizierten Zugriff auf die digitalisierten Patientendaten. Es unterstützt alle gängigen Krankenhaus-Informationssysteme u.a. iMedOne, M-KIS, M-PDMS, MEDICO, medatixx, Meona, nexus, ORBIS, QCare, SAP i.s.h.med etc. Auf jeder Station bzw. an wichtigen Funktionsstellen wird mindestens ein solches Ausfallsystem mit dem Standarddrucker per USB verbunden. Mit einem elektronischen Autorisierungsschlüssel (Dongle) wird das KIS-Ausfallsystem aktiviert. Der Dongle wird auf Station oder Leistungs-stelle sicher verwahrt. Die Daten müssen jederzeit zur Verfügung stehen, genau da, wo sie benötigt werden. Mitarbeitende können umgehend alle relevanten Patientenakten auf Papier aus-drucken bzw. einsehen. Für einen reibungslosen Klinikbetrieb sind die Patientendaten im Notfall auf zwei sich ergänzen-den Wegen abrufbar. Neben der Möglichkeit, die Daten über die Appliance auszudrucken, wer-den sie auch auf einem Applikationsserver bereitgestellt, auf dem die Patientendaten über einen Web-Service visualisiert werden. Jede Station kann Gruppen von berechtigten Mitarbeitern bilden, die einen personalisierten Zu-griff auf die Daten erhalten müssen. Nur eine autorisierte Person darf den Web-Service aktivieren. Die Bereitstellung der Daten aus den originären KIS erfolgt zentral per pdf, der Verteilserver des KIS-Ausfallsystems verteilt die Daten auf die entsprechenden Stationen bzw. Leistungsstellen. Diese Synchronisation erfolgt kontinuierlich mindestens aller 5 Minuten.

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · KIS-Ausfall-System

    Die Digitalisierung in den Krankenhäusern schreitet voran und bringt natürlich große Herausforderungen mit sich. Die analogen, meist griffbereiten Patientenakten auf Papier sind in naher Zukunft nicht mehr vorhanden. Sie werden ersetzt durch digitale Patientenakten, die jederzeit, auch bei einem Systemausfall, einsehbar und verfügbar sein müssen. Um diesen Bedarf komplett abzudecken, benötigen die Krankenhäuser ein entsprechendes Ausfallsystem, welches den Notfallbetrieb für unvorhergesehene Ereignisse wie K-Fall (Katastrophenfall), Ransomware / Verschlüsselungs-Trojaner, Alarm und Einsatzplanung (ALEP), aber auch für geplante Zeitfenster bei Wartungsarbeiten sicherstellt. Das s.g. KIS-Ausfallsystem (KIS-A) sichert in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen die gesamten Patientendaten auf einer gehärteten Appliance, so dass komplette o-der gezielte Patientenakten zu jedem Zeitpunkt auf Papier ausgedruckt werden können. Zusätzlich besteht im Notfallbetrieb die Möglichkeit, über einen Viewer alle wichtigen Patientendaten einzusehen. Die Daten werden in regelmäßigen Zeitintervallen verschlüsselt übertragen und sind gegen unberechtigte Zugriffe entsprechend gesichert. Das KIS-Ausfallsystem ermöglicht bei einem Systemausfall einen sicheren, schnellen und unkomplizierten Zugriff auf die digitalisierten Patientendaten. Es unterstützt alle gängigen Krankenhaus-Informationssysteme u.a. iMedOne, M-KIS, M-PDMS, MEDICO, medatixx, Meona, nexus, ORBIS, QCare, SAP i.s.h.med etc. Auf jeder Station bzw. an wichtigen Funktionsstellen wird mindestens ein solches Ausfallsystem mit dem Standarddrucker per USB verbunden. Mit einem elektronischen Autorisierungsschlüssel (Dongle) wird das KIS-Ausfallsystem aktiviert. Der Dongle wird auf Station oder Leistungs-stelle sicher verwahrt. Die Daten müssen jederzeit zur Verfügung stehen, genau da, wo sie benötigt werden. Mitarbeitende können umgehend alle relevanten Patientenakten auf Papier aus-drucken bzw. einsehen. Für einen reibungslosen Klinikbetrieb sind die Patientendaten im Notfall auf zwei sich ergänzen-den Wegen abrufbar. Neben der Möglichkeit, die Daten über die Appliance auszudrucken, wer-den sie auch auf einem Applikationsserver bereitgestellt, auf dem die Patientendaten über einen Web-Service visualisiert werden. Jede Station kann Gruppen von berechtigten Mitarbeitern bilden, die einen personalisierten Zu-griff auf die Daten erhalten müssen. Nur eine autorisierte Person darf den Web-Service aktivieren. Die Bereitstellung der Daten aus den originären KIS erfolgt zentral per pdf, der Verteilserver des KIS-Ausfallsystems verteilt die Daten auf die entsprechenden Stationen bzw. Leistungsstellen. Diese Synchronisation erfolgt kontinuierlich mindestens aller 5 Minuten.

Anforderungen an deinen Betrieb

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB 4.1. Es wird darauf hingewiesen, dass die Vergabestelle gemäß § 56 Abs. 2, Abs. 4 VgV fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklä-rungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise sowie fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen bis zum Ablauf einer im Einzelfall zu bestimmenden, angemessenen Nachfrist nachfordern kann. Die Möglichkeit der Nachforderung steht im Ermessen des Auftraggebers.

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LOT-0001 · KIS-Ausfall-System

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Kosten
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Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 20.12.2024VergabebekanntmachungBekanntmachung 783322-2024

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