C.3_NUM_FMM_Anforderungsmatrix_V2_19.xlsx

Webbasierte Software für das Fördermittelmanagement

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 17.09.2026, 20:17 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.dtvp.de

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Anforderungsmatrix

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C.3 – Anforderungsmatrix FMM NUM
Stand vom  04.09.2026
Ausfüllbare Anforderungsmatrix – Fördermittelmanagement-Software NUM v2.18
Die Matrix umfasst 163 Anforderungen: 122 Muss- und 41 Kann-Kriterien. Bitte ausschließlich die orange hinterlegten Felder ausfüllen. Muss-Kriterien sind im Angebotspreis inkludiert anzubieten. Die 41 Kann-Kriterien verteilen sich auf 31 Kriterien für Funktionalität und Prozesspassung, 5 Kriterien für technische Architektur, Sicherheit und Datensouveränität sowie 5 Kriterien für Vorgehensmodell, Migration und Service. In Spalte F ist die Erfüllungsart anzugeben. Bei Kann-Kriterien ist in Spalte G der Leistungsstatus „inkludiert“, „optional“ oder „nicht angeboten“ auszuwählen. Wird eine Kann-Leistung optional angeboten, ist in Spalte H die zugehörige Preisposition aus C.5 – Preisblatt anzugeben; konkrete Preise sind ausschließlich in C.5 einzutragen. Erläuterung beziehungsweise Nachweis gehören in Spalte I, Abweichungen und Voraussetzungen in Spalte J. Die beiden Textfelder sind jeweils auf 500 Zeichen begrenzt. Die Kann-Kriterien werden anhand der im Reiter „Bewertungshinweise“ veröffentlichten Skala mit 0 bis 5 Punkten bewertet. Ihre verbindliche Zuordnung zu den Zuschlagskriterien ergibt sich aus Spalte K. Innerhalb des jeweiligen Zuschlagskriteriums werden die zugeordneten Kann-Kriterien gleich gewichtet. Muss-Kriterien sind verbindliche Mindestanforderungen und werden nicht bepunktet.
Legende: M = Muss-KriteriumK = Kann-KriteriumOrange = vom Bieter auszufüllenRot markierte Eingaben = formaler Plausibilitätskonflikt
KapitelIDKategorieAnforderungErfüllungsartLeistungsstatusPreisposition in C.5Erläuterung / Nachweis des Bieters (max. 500 Zeichen)Abweichungen / Voraussetzungen (max. 500 Zeichen)Zuordnung zum ZuschlagskriteriumFälligkeit / spätester Erfüllungszeitpunkt
3. Nutzergruppen, Rollen und BerechtigungenR-01MDie Lösung muss personenbezogene Nutzerkonten mit einer eindeutigen Nutzerkennung und einer optionalen Zuordnung zu Organisation, Standort, Teilprojekt und Rolle unterstützen. Technische Identitäten beziehungsweise Service Clients dürfen ausschließlich für automatisierte Integrationen eingesetzt werden und müssen eindeutig benannt sowie getrennt berechtigt werden können.inkludiertGo-Live Phase 1
3. Nutzergruppen, Rollen und BerechtigungenR-02MDie Lösung muss ein Rollen- und Rechtemanagement für mindestens die Geschäftsstelle beziehungsweise Administration, die administrative Bearbeitung und Prüfung, die fachliche Bearbeitung und Prüfung, die administrative und fachliche Qualitätssicherung, Standortnutzende, Teilprojektleitungen und lesende Berichtsnutzende unterstützen.inkludiertGo-Live Phase 1
3. Nutzergruppen, Rollen und BerechtigungenR-03MDer Zugriff muss über objektbezogene Rechte auf einzelne Standorte, Teilprojekte, Förderlinien und Vorgänge eingeschränkt werden können.inkludiertGo-Live Phase 1
3. Nutzergruppen, Rollen und BerechtigungenR-04MProjektbezogene Zugriffe müssen zeitlich befristet, entzogen oder neu vergeben werden können, ohne dass das Nutzerkonto gelöscht werden muss.inkludiertGo-Live Phase 1
3. Nutzergruppen, Rollen und BerechtigungenR-05MAlle relevanten Änderungen müssen mit der jeweiligen Nutzerkennung beziehungsweise technischen Identität, einem Zeitstempel, dem alten und dem neuen Wert oder dem jeweiligen Vorgangsereignis protokolliert werden. Die Protokolldaten müssen zweckgebunden, gegen unberechtigte Änderung und Löschung geschützt, auf berechtigte Rollen beschränkt und innerhalb der festgelegten Aufbewahrungsfrist auswertbar sein.inkludiertGo-Live Phase 1
3. Nutzergruppen, Rollen und BerechtigungenR-06KDie Lösung kann optional eine zentrale Anmeldung über Single Sign-on unterstützen, zum Beispiel über OIDC, SAML, Keycloak oder vergleichbare Authentifizierungsstandards.Technische Architektur, Sicherheit und DatensouveränitätGo-Live Phase 4
3. Nutzergruppen, Rollen und BerechtigungenR-07KDie Lösung kann Delegations- und Vertretungsfunktionen für Abwesenheiten, Prüfketten und die stellvertretende Bearbeitung bereitstellen. Vertretungen müssen zeitlich befristet, vollständig protokolliert und für die Geschäftsstelle einsehbar sein. Sie dürfen das Vier-Augen-Prinzip nicht umgehen; identische Personen in Prüf- und Freigabeschritten müssen verhindert oder eindeutig ausgewiesen werden.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 1
3. Nutzergruppen, Rollen und BerechtigungenR-08MFür definierbare Prozessschritte muss eine mehrstufige Freigabe einschließlich Vier-Augen-Prinzip konfigurierbar sein. Einreichende, prüfende und final freigebende Person müssen bei Bedarf organisatorisch getrennt werden können.inkludiertGo-Live Phase 1
4.1 Förderlinien, Teilprojekte und StandortstrukturF-01MDie Lösung muss mehrere Förderlinien beziehungsweise Vorhaben in einem System verwalten und dabei unterschiedliche Regeln zur Projekt- und Overheadpauschale sowie zur Mittelverfügbarkeit abbilden können.inkludiertGo-Live Phase 1
4.1 Förderlinien, Teilprojekte und StandortstrukturF-02MDie Lösung muss Teilprojekte mit mehreren beteiligten Standorten und standortbezogenen Finanzplänen abbilden können.inkludiertGo-Live Phase 1
4.1 Förderlinien, Teilprojekte und StandortstrukturF-03MFinanzpositionen müssen je Förderlinie, Teilprojekt, Standort und Haushaltsjahr geführt werden können. Die für den Abruf nach BNBest (Formular M03) erforderlichen Kontierungsmerkmale müssen zentral auf Ebene der NUM GmbH als Stammdaten geführt und in die jeweiligen Abrufvorgänge übernommen werden können. Eine Zuordnung der Kontierungsmerkmale zu einzelnen Standorten oder Teilprojekten ist für das M03 nicht erforderlich. Die endgültige Feldbelegung richtet sich nach dem mit den Vergabeunterlagen bereitgestellten Formular einschließlich des Kontierungsblatts. Zu den Kontierungsmerkmalen gehören insbesondere Bewirtschafternummer, Belegnummer des Bewirtschafters, Verarbeitungsschlüssel, Titelkonto und SB-Konto, Objektkonto, Kontrollnummer, Kostenstelle, Produkt, Kostenträger, Belegnummer der Festlegung und Fälligkeitsdatum.inkludiertGo-Live Phase 1
4.1 Förderlinien, Teilprojekte und StandortstrukturF-04MDie Lösung muss für Finanzmittel mindestens die Statuswerte bewilligt, gesperrt, entsperrt, zahlungsangefordert, abgerufen, als verwendet gemeldet, anerkannt, gekürzt, zurückgefordert und zurückgezahlt abbilden können.inkludiertjeweils zum zugehörigen Modul-Go-Live
4.1 Förderlinien, Teilprojekte und StandortstrukturF-05MDie Lösung muss je Förderlinie unterschiedliche Regeln konfigurieren können, insbesondere zur Projekt- und Overheadpauschale, zur Sperr- und Entsperrlogik sowie zur Verfügbarkeit einzelner Finanzpositionen.inkludiertGo-Live Phase 1
4.1 Förderlinien, Teilprojekte und StandortstrukturF-06MDie Lösung muss Regeln für den Jahresübergang von Finanzmitteln konfigurieren können. Dies umfasst mindestens den Verfall und den Übertrag von Restmitteln je Haushaltsjahr einschließlich der Wirkung auf den Finanzierungsplan. Bei einem Übertrag bleibt der bisherige Sperrstatus unverändert: Gesperrte Mittel bleiben gesperrt, entsperrte Mittel bleiben entsperrt. Eine erneute Sperre allein aufgrund des Übertrags erfolgt nicht.inkludiertGo-Live Phase 3
4.1 Förderlinien, Teilprojekte und StandortstrukturF-07KDie Lösung kann regelbasierte Konsistenzprüfungen des Finanzdatenbestands durchführen, zum Beispiel Summen- und Vollständigkeitsprüfungen je Standort, Teilprojekt und Haushaltsjahr, und der Geschäftsstelle einen Abweichungsbericht bereitstellen.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 1
4.1 Förderlinien, Teilprojekte und StandortstrukturF-08KDie Lösung kann eine grafische Übersicht der Finanzmittel je Förderlinie über die Haushaltsjahre auf Ebene der Teilprojekte und Standorte bereitstellen. Die Übersicht soll mindestens bewilligte, gesperrte, entsperrte und verbleibende Finanzmittel ausweisen.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 4
4.2 Finanzplanungstool der GeschäftsstelleFP-01MDie Lösung muss die manuelle Planung noch nicht zugewiesener Finanzmittel nach Förderlinie, Haushaltsjahr und optionaler Zweckbindung ermöglichen.inkludiertGo-Live Phase 1
4.2 Finanzplanungstool der GeschäftsstelleFP-02MDie Lösung muss geplante Finanzmittel nachvollziehbar Teilprojekten, Standorten und Finanzpositionen zuweisen können.inkludiertGo-Live Phase 1
4.2 Finanzplanungstool der GeschäftsstelleFP-03MDie Lösung muss Auswertungen zum Gesamtbudget sowie zu verplanten, bewilligten, gesperrten, entsperrten, zahlungsangeforderten, abgerufenen und verfügbaren Finanzmitteln bereitstellen.inkludiertjeweils zum zugehörigen Modul-Go-Live
4.2 Finanzplanungstool der GeschäftsstelleFP-04KDie Lösung kann eine Szenarioplanung beziehungsweise Planversionen für die Wirtschaftsplanung und für Forecasts bereitstellen.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 4
4.3 Initiale AntragstellungIA-01MDie Lösung darf die Einreichung initialer Anträge durch berechtigte Standortnutzende je Standort und Teilprojekt erst nach einer erfolgreichen Vollständigkeits- und Plausibilitätsprüfung zulassen. Mindestens zu prüfen sind Pflichtfelder und Pflichtanlagen, die Summenkonsistenz der Finanzplanung, zulässige Finanzpositionen und Haushaltsjahre sowie hinterlegte Budgetgrenzen der jeweiligen Förderlinie beziehungsweise des Teilprojekts.inkludiertGo-Live Phase 1
4.3 Initiale AntragstellungIA-02MDie Lösung muss die direkte strukturierte Eingabe der erforderlichen Antragsdaten einschließlich der Gesamtbudgetplanung, der Finanzpositionen, der Haushaltsjahre und der Anlagen unterstützen. Zusätzlich muss sie die mit den Vergabeunterlagen bereitgestellten easy-Online-XML-Dateien der Formtypen AZA und AZK importieren und definierte Inhalte in die vorgesehenen Systemfelder übernehmen können. Der Import muss die unterschiedlichen XML-Strukturen der Formtypen AZA und AZK einschließlich optionaler beziehungsweise leerer Elemente sowie ein konfigurierbares Feldmapping unterstützen. Fehlerhafte oder nicht zuordenbare Inhalte sind nachvollziehbar auszuweisen; das produktive Mapping wird im Einführungsprojekt finalisiert.inkludiertGo-Live Phase 1
4.3 Initiale AntragstellungIA-03MDie Lösung muss die Einreichung, Versionierung, Überarbeitung und fachliche Prüfung einer Vorhabenbeschreibung (VHB) durch die jeweils zuständige Teilprojektleitung in einem eigenen Prüf- und Freigabestrang unterstützen. Anlagen und strukturierte Inhalte müssen dem Vorgang eindeutig zugeordnet werden können.inkludiertGo-Live Phase 1
4.3 Initiale AntragstellungIA-04KDie Lösung kann die GANTT- beziehungsweise Meilensteinplanung unmittelbar in der Software erstellen, bearbeiten und grafisch darstellen. Die Darstellung kann fällige Meilensteine je Monat, Teilprojekt und Standort sowie Abhängigkeiten zwischen einzelnen Meilensteinen umfassen.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 1
4.3 Initiale AntragstellungIA-05KDie Lösung kann Meilensteine, Fristen und relevante Termine je Teilprojekt, Standort und Haushaltsjahr strukturiert erfassen, anzeigen und überwachen.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 1
4.3 Initiale AntragstellungIA-06MDie Lösung muss den Upload von PDF-Anlagen und weiteren Dokumenten je Vorgang ermöglichen.inkludiertGo-Live Phase 1
4.3 Initiale AntragstellungIA-08MDie Lösung muss mindestens eine manuelle Zuweisung eingehender Anträge an Bearbeitende der Geschäftsstelle ermöglichen und offene Vorgänge transparent in einer Arbeitsliste darstellen. Eine zusätzliche regelbasierte oder automatische Zuordnung kann angeboten werden.inkludiertGo-Live Phase 1
4.3 Initiale AntragstellungIA-09MDie Lösung muss die administrative und fachliche Prüfung über konfigurierbare Checklisten unterstützen. Nach der fachlichen Erstprüfung müssen die weitere fachliche Prüfung sowie die administrative Antragsaufforderung und Prüfung parallel geführt werden können. Der Prozess umfasst Prüfpunkte, Korrekturen, Nachforderungen und Nachlieferungen mit Frist, einen Entscheidungsstatus und eine mehrstufige Freigabe einschließlich des Vier-Augen-Prinzips.inkludiertGo-Live Phase 1
4.3 Initiale AntragstellungIA-10MDie Lösung muss die Freigabe, Kürzung, Sperrung oder Ablehnung einzelner Finanzpositionen ermöglichen.inkludiertGo-Live Phase 1
4.3 Initiale AntragstellungIA-11MDie Lösung muss aus Checklisten, Entscheidungen, Kommentaren, Korrekturen, Nachforderungen und Nachlieferungen ein revisionssicheres Prüfprotokoll erstellen können.inkludiertGo-Live Phase 1
4.3 Initiale AntragstellungIA-12KDie Lösung kann die Erstellung der Vorhabenbeschreibung unmittelbar in der Software über strukturierte Eingabemasken einschließlich relevanter Anlagen und wiederverwendbarer Inhalte ermöglichen.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 1
4.3 Initiale AntragstellungIA-13MDie Lösung muss den Vertrag oder die Vertragsanlage mit den bewilligten Finanzmitteln je Standort, Teilprojekt, Jahr und Finanzposition erzeugen beziehungsweise aktualisieren können.inkludiertGo-Live Phase 1
4.3 Initiale AntragstellungIA-14KDie Lösung kann den Bearbeitungsstatus für Standorte und die Geschäftsstelle nachvollziehbar darstellen. Mindestens vorzusehen sind die Status eingereicht, in Prüfung, Korrektur erforderlich, final geprüft, bewilligt und abgelehnt.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 1
4.3 Initiale AntragstellungIA-15MDie Lösung muss den Upload einer GANTT- beziehungsweise Meilensteinplanung als Pflichtanlage im XLS-, XLSX- oder vergleichbaren Format und ihre eindeutige Zuordnung ermöglichen. Sie muss im fachlichen Prüf- und Freigabestrang versioniert, fachlich geprüft und bei Bedarf zur Überarbeitung zurückgegeben werden können. Ihr Vorliegen ist auf Vollständigkeit zu prüfen.inkludiertGo-Live Phase 1
4.4 ÄnderungsanträgeAA-01MDie Lösung muss Standorten die Einreichung von Änderungsanträgen auf Grundlage der initial beantragten Finanzmittel ermöglichen. Dies umfasst Umwidmungen, Entsperrungen, Aufstockungen, Laufzeitanpassungen, Berufsgruppenwechsel und Zweckänderungen. Mindestens zu prüfen sind der vorhandene Ausgangsbestand, zulässige Finanzpositionen und Haushaltsjahre, Laufzeitgrenzen sowie die Verfügbarkeit der zu ändernden Mittel; bei Entsperrungen darf höchstens der aktuell gesperrt verfügbare Betrag beantragt werden.inkludiertGo-Live Phase 1
4.4 ÄnderungsanträgeAA-02MÄnderungsanträge müssen vorhandene Bestandsdaten referenzieren und geplante Änderungen strukturiert gegenüberstellen. Sowohl administrative (z.B. Finanzgerüst) als auch fachliche Bestandsdaten (z.B. GANTT und Meilensteinplanungen) müssen angepasst werden können.inkludiertGo-Live Phase 1
4.4 ÄnderungsanträgeAA-03MDie Lösung muss die Prüfung über administrative und fachliche Checklisten unterstützen. Der Prozess muss Korrekturen des Standortes, Nachforderungen und Nachlieferungen mit Frist, Stellungnahmen der fachlichen Prüfung, die Finanzprüfung, einen Entscheidungsstatus und eine mehrstufige Freigabe einschließlich des Vier-Augen-Prinzips umfassen.inkludiertGo-Live Phase 1
4.4 ÄnderungsanträgeAA-04MDie Lösung muss für jede Finanzposition beziehungsweise Änderungsposition folgende Entscheidungen ermöglichen: bewilligen, teilweise bewilligen, kürzen, sperren, ablehnen oder eine Korrektur anfordern.inkludiertGo-Live Phase 1
4.4 ÄnderungsanträgeAA-05KDie Lösung kann die relevanten Finanzmittelstände nach der finalen Freigabe regelgestützt oder automatisch aktualisieren.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 1
4.4 ÄnderungsanträgeAA-06MDie Lösung muss aus Checklisten, Entscheidungen, Kommentaren, Korrekturen, Nachforderungen und Nachlieferungen ein revisionssicheres Prüfprotokoll erstellen können.inkludiertGo-Live Phase 1
4.4 ÄnderungsanträgeAA-08MDie Lösung muss den Vertrag beziehungsweise die Vertragsanlage mit den bewilligten Finanzmitteln je Standort, Teilprojekt, Jahr und Finanzposition aktualisieren können.inkludiertGo-Live Phase 1
4.5 Zahlungsanforderungen und Bereitstellung von AbrufdatenZA-01MDie Geschäftsstelle muss in der Lösung Zeitfenster für Zahlungsanforderungen freischalten können. Eine Freischaltung ist nur zulässig, wenn für den Standort und das Teilprojekt ein aktueller unterzeichneter Vertrag beziehungsweise eine aktuelle Vertragsanlage vorliegt und entsperrte beziehungsweise verfügbare Finanzmittel vorhanden sind.inkludiertGo-Live Phase 2
4.5 Zahlungsanforderungen und Bereitstellung von AbrufdatenZA-02MStandorte können Zahlungsanforderungen je Standort, Teilprojekt, Jahr und Finanzposition einreichen.inkludiertGo-Live Phase 2
4.5 Zahlungsanforderungen und Bereitstellung von AbrufdatenZA-03MDie Lösung muss Zahlungsanforderungen systemseitig auf die maximal entsperrten beziehungsweise verfügbaren Finanzmittel je Finanzposition begrenzen.inkludiertGo-Live Phase 2
4.5 Zahlungsanforderungen und Bereitstellung von AbrufdatenZA-04KDie Lösung kann die Geschäftsstelle über eingereichte Zahlungsanforderungen benachrichtigen.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 2
4.5 Zahlungsanforderungen und Bereitstellung von AbrufdatenZA-05MDie Lösung muss die Prüfung und Freigabe jeder Zahlungsanforderung durch die Geschäftsstelle ermöglichen. Dabei muss mindestens das Vier-Augen-Prinzip konfigurierbar sein.inkludiertGo-Live Phase 2
4.5 Zahlungsanforderungen und Bereitstellung von AbrufdatenZA-06KDie Lösung kann den Status zahlungsangeforderter beziehungsweise freigegebener Finanzmittel nach der Freigabe regelgestützt oder automatisch aktualisieren.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 2
4.5 Zahlungsanforderungen und Bereitstellung von AbrufdatenZA-07MDie Lösung muss die von der Geschäftsstelle freigegebenen Zahlungsanforderungsdaten als konsolidiertes Abrufdatenpaket je Teilprojekt exportieren. Die zugrunde liegenden standortbezogenen Einzelanforderungen müssen im Datenpaket nachvollziehbar enthalten bleiben. Die Übergabe muss systemunabhängig mindestens über CSV- oder XLSX-Dateien möglich sein. Da die Finanzsoftware des Auftraggebers erst nach dieser Vergabe ausgewählt wird, werden das konkrete Zielformat und die Feldbelegung im Einführungsprojekt abgestimmt; nach der Auswahl muss die Übergabe über ein dokumentiertes, mit der Finanzsoftware kompatibles Importformat umgesetzt werden können. Der Auftragnehmer erstellt und dokumentiert den Datenaustausch und weist die Funktionsfähigkeit anhand eines Testlaufs mit Beispieldaten nach. Die Einrichtung und der Betrieb auf Seiten der Finanzsoftware liegen in der Verantwortung des Auftraggebers. Das kompatible Importformat ist im Grundpreis enthalten. Eine direkte Herstelleranbindung wird gesondert angeboten.inkludiertGo-Live Phase 2
4.5 Zahlungsanforderungen und Bereitstellung von AbrufdatenZA-09KDie Lösung kann den BNBest-Abruf M03 auf Grundlage der konsolidierten Gesamtsumme des jeweiligen Abrufvorgangs der NUM GmbH vorbefüllen oder generieren. Die erforderlichen Felder ergeben sich aus dem den Vergabeunterlagen beigefügten Formular einschließlich des Kontierungsblatts.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 2
4.5 Zahlungsanforderungen und Bereitstellung von AbrufdatenZA-10MDie Lösung muss die tatsächlich abgerufenen beziehungsweise ausgezahlten Beträge je Zahlungsanforderung und Finanzposition erfassen können, mindestens durch eine manuelle Eingabe oder durch einen Import aus der eingesetzten Finanzsoftware.inkludiertGo-Live Phase 2
4.6 Berichtswesen: Nachweise und fachliche BerichteZN-01MDie Geschäftsstelle muss in der Lösung Zeitfenster für die Einreichung zahlenmäßiger Zwischen- und Verwendungsnachweise einschließlich der Beleglisten und Anlagen je Standort-Teilprojekt-Kombination und Berichtsperiode freischalten können. Die zugehörigen sachlichen Berichte werden derselben Berichtsperiode und demselben Teilprojekt zugeordnet.inkludiertGo-Live Phase 3
4.6 Berichtswesen: Nachweise und fachliche BerichteZN-02MDie Lösung muss die als verwendet gemeldeten Finanzmittel je Finanzposition erfassen können. Die erfassten Verwendungen dürfen je Standort-Teilprojekt-Kombination die Summe der tatsächlich abgerufenen beziehungsweise ausgezahlten Finanzmittel des abgeschlossenen Jahres nicht überschreiten; eine Überschreitung muss systemseitig verhindert beziehungsweise als fehlerhafte Einreichung blockiert werden.inkludiertGo-Live Phase 3
4.6 Berichtswesen: Nachweise und fachliche BerichteZN-03MDie vom Auftraggeber bereitgestellten AZA- und AZK-Beleglisten müssen mit ihren jeweiligen Tabellenblättern und Finanz- beziehungsweise Kostenpositionen importiert werden können. Einzelbelege sind dem richtigen Standort, Teilprojekt, Haushaltsjahr und der jeweiligen Finanz- oder Kostenposition zuzuordnen. Die Summen, Pflichtfelder und das Vorlagenformat sind bei der Übernahme zu validieren; fehlerhafte oder nicht zuordenbare Einträge sind in einem nachvollziehbaren Importbericht auszuweisen. Eine zusätzliche unmittelbare Erfassung im System kann angeboten werden.inkludiertGo-Live Phase 3
4.6 Berichtswesen: Nachweise und fachliche BerichteZN-04MDie Lösung muss den Upload zahlenmäßiger Nachweise, sachlicher Berichte, Belege, Erläuterungen und weiterer Anlagen je Vorgang ermöglichen.inkludiertGo-Live Phase 3
4.6 Berichtswesen: Nachweise und fachliche BerichteZN-05MDie Lösung muss die getrennte administrative Prüfung der zahlenmäßigen Nachweise und die fachliche Prüfung der sachlichen Berichte über konfigurierbare Checklisten unterstützen. Der Prozess muss Korrekturen, Nachforderungen und Nachlieferungen mit Frist, die Anerkennung oder Kürzung der Finanzmittel sowie eine mehrstufige Gesamtfreigabe einschließlich des Vier-Augen-Prinzips umfassen.inkludiertGo-Live Phase 3
4.6 Berichtswesen: Nachweise und fachliche BerichteZN-06MDie Lösung muss für die administrativen und fachlichen Bestandteile revisionssichere Prüfprotokolle erstellen können. Diese müssen die finale Entscheidung, Korrekturen, Nachforderungen und Nachlieferungen umfassen.inkludiertGo-Live Phase 3
4.6 Berichtswesen: Nachweise und fachliche BerichteZN-07MDie Lösung muss den Finanzierungsplan auf Grundlage der anerkannten Finanzmittel für abgeschlossene Jahre regelgestützt oder automatisch anpassen beziehungsweise kürzen können.inkludiertGo-Live Phase 3
4.6 Berichtswesen: Nachweise und fachliche BerichteZN-08MDie Lösung muss ein Schluss-, Prüf-, Feststellungs- oder Anpassungsdokument erstellen und die vertraglichen Anlagen aktualisieren können.inkludiertGo-Live Phase 3
4.6 Berichtswesen: Nachweise und fachliche BerichteZN-09KDie Lösung kann importierte Beleglisten automatisiert rechnerisch vorprüfen. Die Vorprüfung kann insbesondere einen Summenabgleich je Finanzposition sowie eine Dubletten- und Formatprüfung umfassen und soll Prüfhinweise für die Bearbeitung ausgeben.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 3
4.6 Berichtswesen: Nachweise und fachliche BerichteZN-10MDie Lösung muss Rückforderungen und Rückzahlungen im Nachweisprozess unterstützen und offene sowie ausgeglichene Rückforderungen je Standort und Teilprojekt ausweisen können.inkludiertGo-Live Phase 3
4.6 Berichtswesen: Nachweise und fachliche BerichteZN-11KDie Lösung kann automatisierte Erinnerungen und eine Fristenüberwachung für offene Rückforderungen und ausstehende Rückzahlungen je Standort und Teilprojekt bereitstellen.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 3
4.6 Berichtswesen: Nachweise und fachliche BerichteBP-01MDie Geschäftsstelle muss in der Lösung Zeitfenster für die Einreichung eigenständiger fachlicher Berichte freischalten können. Dies umfasst insbesondere Quartals- und Halbjahresberichte sowie weitere rein fachliche Berichte ohne zahlenmäßige Nachweismaske, die durch die jeweils zuständige Teilprojektleitung einschließlich des Dokumenten- und Datenuploads eingereicht werden.inkludiertGo-Live Phase 3
4.6 Berichtswesen: Nachweise und fachliche BerichteBP-02MDie Lösung muss die fachliche Prüfung eigenständiger Berichte über konfigurierbare Checklisten unterstützen. Der Prozess muss Korrekturen, Nachforderungen und eine konfigurierbare mehrstufige Freigabe umfassen.inkludiertGo-Live Phase 3
4.6 Berichtswesen: Nachweise und fachliche BerichteBP-03KDie Lösung kann für fällige fachliche Berichte je Teilprojekt und Berichtstyp Erinnerungen und eine Fristenüberwachung bereitstellen, mindestens per E-Mail-Benachrichtigung.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 3
4.7 Übersichten, Cockpits und ArbeitslistenÜ-01MDie Lösung muss der Geschäftsstelle Arbeitslisten nach Vorgangstyp, Status, Frist, bearbeitender Person, Standort, Teilprojekt und Förderlinie bereitstellen.inkludiertGo-Live Phase 1
4.7 Übersichten, Cockpits und ArbeitslistenÜ-02KDie Lösung kann Standortnutzenden ein Dashboard mit bewilligten, gesperrten, entsperrten, zahlungsangeforderten, abgerufenen, als verwendet gemeldeten und anerkannten Finanzmitteln je Teilprojekt, Finanzposition und Jahr bereitstellen.Funktionalität und Prozesspassungjeweils zum zugehörigen Modul-Go-Live
4.7 Übersichten, Cockpits und ArbeitslistenÜ-03KDie Lösung kann Teilprojektleitungen ein Dashboard mit allen beteiligten Standorten und den Finanzmittelständen des Teilprojekts bereitstellen.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 2
4.7 Übersichten, Cockpits und ArbeitslistenÜ-04KDie Lösung kann der Geschäftsstelle ein Cockpit mit folgenden Antragsständen bereitstellen: eingereicht, in Prüfung, Korrektur erforderlich, final geprüft, bewilligt und abgelehnt.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 1
4.7 Übersichten, Cockpits und ArbeitslistenÜ-05KDie Lösung kann Standortnutzenden und Teilprojektleitungen den Export der Finanzmittelübersichten in einem gängigen Format ermöglichen, mindestens als XLSX oder CSV.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 2
4.7 Übersichten, Cockpits und ArbeitslistenÜ-06KDie Lösung kann einen Projekt- beziehungsweise Teilprojektsteckbrief mit aktuellen Kerninformationen bereitstellen. Dieser muss mindestens das Förderkennzeichen, das Akronym, die Kurzbeschreibung, die Laufzeit, die Projektleitung beziehungsweise wissenschaftliche Leitung, Ansprechpersonen der Projektkoordination, administrative und fachliche Hauptansprechpersonen der Geschäftsstelle, die beteiligten Standorte, die bewilligte Gesamtsumme sowie den aktuellen Finanzmittelstatus je Teilprojekt mit bewilligten, gesperrten, entsperrten, abgerufenen, als verwendet gemeldeten und anerkannten Beträgen enthalten.Funktionalität und Prozesspassungjeweils zum zugehörigen Modul-Go-Live
4.7 Übersichten, Cockpits und ArbeitslistenÜ-07MDie Lösung muss eine Suchfunktion für Förderlinien, Teilprojekte und Standorte bereitstellen, mindestens nach Förderkennzeichen, Akronym, Standort und verantwortlicher Person.inkludiertGo-Live Phase 1
4.7 Übersichten, Cockpits und ArbeitslistenÜ-09KDie Lösung kann exportierbare Reports für Power BI oder vergleichbare Reportingtools bereitstellen.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 4
5.1 Stammdaten- und KontaktdatenverwaltungST-01MDie Lösung muss zentrale Stammdaten für Förderlinien, Teilprojekte, Standorte, Finanzpositionen einschließlich der Kontierungsmerkmale nach F-03, Laufzeiten, Rollen und Vertragsstatus verwalten können. Der Vertragsstatus umfasst insbesondere unterzeichnete Verträge beziehungsweise Vertragsanlagen je Standort und Teilprojekt. Zusätzlich muss die Lösung die grundlegende Pflege der für den Förderprozess erforderlichen Ansprechpersonen mit mindestens folgenden Angaben ermöglichen: Name, Organisation beziehungsweise Standort, Rolle oder Funktion und E-Mail-Adresse. Standortstammdaten werden nach Prüfung und Freigabe durch die Geschäftsstelle übernommen.inkludiertGo-Live Phase 1
5.1 Stammdaten- und KontaktdatenverwaltungST-02KDie Lösung kann eine erweiterte projekt- und standortbezogene Kontaktverwaltung mit mehreren Kontaktpersonen je Rolle oder Funktion bereitstellen. Dies umfasst insbesondere die wissenschaftliche Leitung beziehungsweise den Principal Investigator, operative Hauptansprechpersonen, administrative Kontakte und Vertretungen.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 1
5.1 Stammdaten- und KontaktdatenverwaltungST-03KDie Lösung kann eine erweiterte Kontaktdatenpflege mit einem Gültigkeits- beziehungsweise Aktualisierungsstatus und zusätzlichen organisatorischen Zuordnungen je Kontakt bereitstellen.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 1
5.1 Stammdaten- und KontaktdatenverwaltungST-04KDie Lösung kann aktuelle Kontaktlisten beziehungsweise Verteiler nach Förderlinie, Teilprojekt, Standort und Rolle mindestens als XLSX oder CSV exportieren.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 1
5.1 Stammdaten- und KontaktdatenverwaltungST-05KDie Lösung kann Änderungen an zentralen Kontaktpersonen historisieren, zum Beispiel einen Wechsel in der Koordination, bei der wissenschaftlichen Leitung beziehungsweise dem Principal Investigator oder in der administrativen Zuständigkeit.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 1
5.1 Stammdaten- und KontaktdatenverwaltungST-06MDie Lösung muss für personenbezogene Kontaktdaten einen konfigurierbaren Lebenszyklus unterstützen. Die Daten sind auf die für den Förderprozess erforderlichen Angaben zu beschränken, müssen berichtigt und mit Gültigkeitszeiträumen versehen werden können und nach Wegfall des Zwecks sowie Ablauf der festgelegten Fristen löschbar oder anonymisierbar sein. Historisierte Kontakte müssen als nicht mehr aktuell erkennbar bleiben.inkludiertGo-Live Phase 1
5.2 Dokumentenablage und VersionierungD-01MDie Lösung muss Dokumente und Anlagen, insbesondere PDF-, XLS-, XLSX-, XML-, EML- und MSG-Dateien sowie gängige Office-Dateien und die zugehörigen Anlagen, vorgangsbezogen ablegen können.inkludiertGo-Live Phase 1
5.2 Dokumentenablage und VersionierungD-02MDokumente müssen eindeutig einem Vorgang, einem Standort, einem Teilprojekt, einer Förderlinie, einem Dokumenttyp und einer Version zugeordnet werden können. Die Lösung muss eine konfigurierbare Aktenordnung beziehungsweise Ablagestruktur sowie einheitliche Benennungsregeln für Dokumente unterstützen. Die konkrete Aktenordnung und die Benennungsregeln werden in Phase 0 gemeinsam festgelegt und in der Lösung konfiguriert.inkludiertGo-Live Phase 1
5.2 Dokumentenablage und VersionierungD-03MDie Lösung muss hochgeladene und erzeugte Dokumente versionieren oder zumindest nachvollziehbar historisieren können.inkludiertGo-Live Phase 1
5.2 Dokumentenablage und VersionierungD-04MErzeugte Verträge, Vertragsanlagen und Prüfprotokolle müssen unverändert wieder auffindbar sein.inkludiertGo-Live Phase 1
5.2 Dokumentenablage und VersionierungD-05KDie vorgesehene Ablage in einer Datenbank, in einem Dateisystem oder in einem externen DMS kann konzeptionell beschrieben werden.Technische Architektur, Sicherheit und Datensouveränitätmit Angebotsabgabe
5.2 Dokumentenablage und VersionierungD-06KDie Lösung kann eine Schnittstelle zu einem DMS bereitstellen, zum Beispiel zu Fabasoft, d.3, SharePoint oder einem vergleichbaren System. Die Übertragung muss verschlüsselt erfolgen. Rollen-, Mandanten-, Lösch- und Aufbewahrungsregeln müssen im Zielsystem fortgeführt werden. Wird das DMS vom Auftragnehmer oder einem Unterauftragnehmer betrieben, gelten die vertraglichen Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen auch für diesen Betrieb.Technische Architektur, Sicherheit und DatensouveränitätGo-Live Phase 4
5.2 Dokumentenablage und VersionierungD-07MHochgeladene Dateien müssen vor Verarbeitung automatisiert auf Viren und Malware geprüft werden. Erkannte oder verdächtige Dateien sind zu blockieren oder in Quarantäne zu überführen; der Vorgang ist zu protokollieren. Die Prüfung kann durch die Lösung selbst oder durch eine vorgelagerte Komponente der Betriebsumgebung erfolgen.inkludiertGo-Live Phase 1
5.2 Dokumentenablage und VersionierungD-08KDie Lösung kann die Zuordnung ein- und ausgehender E-Mail-Korrespondenz durch eine besonders komfortable Funktion unterstützen, insbesondere per Drag-and-drop, über eine Mailbox-Anbindung oder über eine vergleichbare Funktion. Die Ablageentscheidung muss bewusst und rollenbasiert erfolgen; E-Mail-Dateien und Anlagen sind eindeutig einem Vorgang zuzuordnen und in das Lösch- und Aufbewahrungskonzept einzubeziehen. Die verpflichtende vorgangsbezogene Ablage richtet sich im Übrigen nach D-01 und D-02.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 4
5.2 Dokumentenablage und VersionierungD-09MDie Lösung muss konfigurierbare Aufbewahrungs- und Löschfristen nach Daten- und Dokumentenkategorie unterstützen. Nach Ablauf der jeweils festgelegten Frist müssen Dokumente oder personenbezogene Angaben gezielt gelöscht, gesperrt, anonymisiert oder geschwärzt werden können, ohne die verbleibende revisionssichere Vorgangshistorie zu beeinträchtigen. Die konkreten Fristen werden durch den Auftraggeber bis zum Abschluss der Phase 0 und damit vor dem produktiven Go-Live der Phase 1 festgelegt; sie müssen durch berechtigte Administrierende änderbar sein.inkludiertPhase 0
5.3 Strukturierte Exporte und DatenportabilitätE-01MDie Lösung muss relevante Daten mindestens als CSV oder XLSX und zusätzlich in einem strukturierten Format als XML oder JSON exportieren können.inkludiertjeweils zum zugehörigen Modul-Go-Live
5.3 Strukturierte Exporte und DatenportabilitätE-02MDer Export muss Vorgänge, Stammdaten, Finanzdaten, Statusinformationen, Dokumentmetadaten und relevante Prüfprotokolle umfassen.inkludiertjeweils zum zugehörigen Modul-Go-Live
5.3 Strukturierte Exporte und DatenportabilitätE-03MBei Vertragsende muss ein vollständiger, maschinenlesbarer Datenexport einschließlich der Dokumente und Metadaten möglich sein, mindestens in gängigen Formaten wie CSV oder XLSX sowie zusätzlich strukturiert als XML oder JSON.inkludiertGo-Live Phase 1 / Vertragsende
5.3 Strukturierte Exporte und DatenportabilitätE-04MAudit-/Prozesshistorien müssen zumindest für prüfungsrelevante Vorgänge exportierbar oder nachvollziehbar archiviert werden können.inkludiertjeweils zum zugehörigen Modul-Go-Live
5.3 Strukturierte Exporte und DatenportabilitätE-05KDie Exporte müssen vor der Ausgabe nach definierten Kriterien filterbar sein, insbesondere nach Förderlinie, Teilprojekt, Standort, Haushaltsjahr, Vorgangstyp, Status, Finanzposition und Rolle beziehungsweise Funktion.Funktionalität und Prozesspassungjeweils zum zugehörigen Modul-Go-Live
5.3 Strukturierte Exporte und DatenportabilitätE-06MDie Lösung muss eine dokumentierte, versionierte REST-API oder eine gleichwertige offene Schnittstelle für den lesenden und schreibenden Zugriff auf definierte Datenobjekte sowie zum Auslösen freigegebener Prozessaktionen bereitstellen. Die Schnittstelle muss eine sichere Automatisierung wiederkehrender Datenübertragungen und Arbeitsabläufe ohne manuelle Doppelerfassung oder Copy-and-paste ermöglichen. Technische Identitäten müssen zweckgebunden und auf die erforderlichen Datenobjekte und Aktionen beschränkt sein. Zugangsdaten und Schlüssel sind sicher zu verwalten und regelmäßig zu wechseln; missbräuchliche Massenabfragen sind durch geeignete Begrenzungen und Überwachung zu verhindern. Unterstützt werden müssen mindestens Authentifizierung und Autorisierung, differenzierte Berechtigungen, Fehlerbehandlung, vollständige Protokollierung schreibender Zugriffe, Versionsmanagement, technische Dokumentation und eine Testmöglichkeit. Mindestens die Kernobjekte Antrag, Änderungsantrag, Zahlungsanforderung, Zwischen- beziehungsweise Verwendungsnachweis, fachlicher Bericht, Finanzposition mit Finanzmittelstand sowie Stammdaten müssen lesend und schreibend verfügbar sein; mindestens Statuswechsel und Vorgangsanlage müssen als Prozessaktionen auslösbar sein. Erweiterungen um zusätzliche Datenobjekte und Aktionen werden in Phase 0 festgelegt und über die Preisposition für optionale API-Module abgebildet.inkludiertGo-Live Phase 3 (Basis ab Phase 1)
5.4 DatenmigrationMIG-01MDer Auftragnehmer muss auf Basis anonymisierter Beispieldatensätze und Mengenangaben eine Migrationsanalyse durchführen.inkludiertPhase 0
5.4 DatenmigrationMIG-02MDer Bieter muss ein Migrationskonzept einschließlich des Datenmappings, der Validierungsregeln, der Fehlerbehandlung und der Testmigration erstellen.inkludiertmit Angebotsabgabe
5.4 DatenmigrationMIG-03MDer Auftragnehmer muss vor der Produktivmigration eine Testmigration durchführen und einen Fehlerbericht sowie Bereinigungsempfehlungen bereitstellen.inkludiertPhase 0
5.4 DatenmigrationMIG-04MDer Auftragnehmer muss alle zum Migrationsstichtag aktuellen fachlichen und finanziellen Werte einschließlich relevanter historischer Abrufwerte migrieren. Historische Änderungsversionen und sämtliche früheren Bearbeitungsstände der Daten sind nicht zu migrieren, sofern sie nicht für den aktuellen Datenbestand oder für gesetzliche Nachweispflichten erforderlich sind.inkludiertGo-Live Phase 1
5.4 DatenmigrationMIG-05MDer Auftragnehmer muss den Migrationsprozess so planen, dass er mit dem laufenden Betrieb beziehungsweise einem Parallelbetrieb vereinbar ist.inkludiertmit Angebotsabgabe
5.4 DatenmigrationMIG-06KDie Lösung kann wiederkehrende Importfunktionen für Excel-, CSV- und XML-Dateien bereitstellen, sofern nach dem Go-Live regelmäßig externe Daten übernommen werden.Vorgehensmodell, Migration und ServiceGo-Live Phase 4
5.4 DatenmigrationMIG-07MMigrationsdaten und Zwischenstände müssen während Übertragung und Speicherung verschlüsselt und auf den erforderlichen Personenkreis beschränkt werden. Für Analysen und Testmigrationen sind soweit möglich anonymisierte oder synthetische Daten zu verwenden. Sämtliche Migrationskopien und Zwischenstände sind nach Abschluss und Abnahme der Migration zu löschen; die Löschung ist dem Auftraggeber nachvollziehbar zu bestätigen.inkludiertPhase 0 bis Abnahme der Migration
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-01MDie Lösung und die damit verbundenen Verarbeitungen müssen DSGVO-konform ausgestaltet sein. Dies umfasst insbesondere den mit den Vergabeunterlagen bereitgestellten Auftragsverarbeitungsvertrag, ein Lösch- und Aufbewahrungskonzept sowie ein Rollen- und Berechtigungskonzept. Der Bieter muss den Auftragsverarbeitungsvertrag mit Angebotsabgabe anerkennen und die vorgesehenen Angaben zu Unterauftragnehmern, Verarbeitungsorten und technischen und organisatorischen Maßnahmen vollständig ergänzen.inkludiertmit Angebotsabgabe
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-02MDie Lösung muss relevante Aktionen und Entscheidungen revisionssicher protokollieren. Soweit die Protokolldaten personenbezogen sind, dürfen sie ausschließlich für Sicherheits-, Revisions- und Nachweiszwecke genutzt werden. Sie müssen gegen Veränderung und unberechtigte Löschung geschützt, nur für berechtigte Rollen zugänglich, auswertbar und nach einer konfigurierbaren Aufbewahrungsfrist löschbar sein.inkludiertGo-Live Phase 1
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-03MDie Lösung muss Berechtigungen nach dem Need-to-know-Prinzip umsetzen. Standortnutzende dürfen ausschließlich die Informationen ihrer eigenen Standorte und Projekte sehen.inkludiertGo-Live Phase 1
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-04MDie Lösung muss Daten während der Übertragung verschlüsseln und ruhende Daten nach dem aktuellen Stand der Technik schützen.inkludiertGo-Live Phase 1
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-05MDer Bieter muss mit dem Angebot eine strukturierte Beschreibung der technischen und organisatorischen Maßnahmen vorlegen. Sie muss mindestens Maßnahmen zu Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit, zur Wiederherstellung sowie zur regelmäßigen Überprüfung der Wirksamkeit abdecken. Wesentliche Änderungen während der Vertragslaufzeit sind dem Auftraggeber vorab anzuzeigen; die Beschreibung ist entsprechend aktuell zu halten.inkludiertmit Angebotsabgabe
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-07MDer Auftragnehmer muss sich bereit erklären, während der Projektlaufzeit einmal einen vom Auftraggeber beauftragten unabhängigen Penetrationstest der angebotenen Lösung technisch zu ermöglichen und in einem vorab abgestimmten Umfang zu unterstützen. Zeitpunkt, Umfang, Testregeln und Mitwirkung werden vorab abgestimmt. Den externen Prüfdienstleister beauftragt und bezahlt der Auftraggeber. Etwaige gesonderte Leistungen des Auftragnehmers bedürfen einer vorherigen Beauftragung und werden auf Grundlage der vereinbarten Tagessätze vergütet. Festgestellte Schwachstellen im Verantwortungsbereich des Auftragnehmers sind nach NF-12 zu bewerten und zu behandeln.inkludiertim Projektverlauf nach Abstimmung
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-08MDie Lösung muss eine Mehrfaktor-Authentifizierung unterstützen. Sie ist für privilegierte Rollen und administrative Zugriffe verpflichtend zu aktivieren. Für externe Nutzerkonten mit Schreib-, Einreichungs- oder Freigaberechten muss sie mindestens aktivierbar sein.inkludiertGo-Live Phase 1
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-15KDie Lösung kann für sämtliche Nutzergruppen eine erweiterte Mehrfaktor-Authentifizierung unterstützen, einschließlich mehrerer Faktoren beziehungsweise Passkeys und konfigurierbarer risikobasierter Authentifizierungsrichtlinien.Technische Architektur, Sicherheit und DatensouveränitätGo-Live Phase 4
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-09MDie Lösung muss einen sicheren Einladungs-, Aktivierungs-, Sperr- und Deaktivierungsprozess für Nutzerkonten unterstützen. Dieser muss zeitlich begrenzte Einladungen, eine Verifikation und einen sofortigen Rechteentzug umfassen.inkludiertGo-Live Phase 1
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-10MDie Lösung muss für lokale Anmeldungen konfigurierbare Passwort- und Sitzungsregeln unterstützen. Diese müssen mindestens Vorgaben zur Passwortlänge, einen Schutz vor Brute-Force-Angriffen, Sperrregeln, eine Sitzungszeitüberschreitung und eine erneute Authentifizierung für sensible Aktionen umfassen.inkludiertGo-Live Phase 1
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-11MDer Auftragnehmer muss über einen dokumentierten Prozess für Sicherheitsvorfälle, erhebliche Sicherheitsvorfälle und Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten verfügen. Der Prozess muss Erkennung, Bewertung, Eindämmung, Beweissicherung, Meldung und Nachbereitung umfassen. Für Meldungen ist ein durchgehend erreichbarer Kontakt vorzuhalten. Kritische Vorfälle sind dem Auftraggeber unverzüglich, spätestens innerhalb von vier Stunden nach Bekanntwerden, zu melden. Die Erstmeldung muss mindestens Art, Zeitpunkt, betroffene Systeme und Daten, bekannte Auswirkungen, aktuelle Maßnahmen und eine Ansprechperson enthalten. Neue Erkenntnisse sind fortlaufend nachzumelden; nach Abschluss ist ein Bericht mit Ursachenanalyse und Abhilfemaßnahmen vorzulegen. Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber bei Beweissicherung, Bewertung und erforderlichen Benachrichtigungen.inkludiertRegelbetrieb
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-12MDer Auftragnehmer muss über ein dokumentiertes Schwachstellen- und Patchmanagement verfügen. Neue Schwachstellen sind nach anerkannter Methodik risikobasiert zu bewerten; sicherheitsrelevante Schwachstellen mit Bezug zur angebotenen Lösung sind dem Auftraggeber mitzuteilen. Ein erreichbarer Meldeweg für externe Schwachstellenhinweise ist vorzuhalten. Dritt- und Open-Source-Komponenten sind in die Überwachung einzubeziehen. Sicherheitsupdates für kritische Risiken sind grundsätzlich innerhalb von 14 Kalendertagen und Sicherheitsupdates für hohe Risiken innerhalb von 30 Kalendertagen einzuspielen; begründete Abweichungen sind zu dokumentieren und abzustimmen.inkludiertRegelbetrieb
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-13MSicherheitsrelevante Ereignisse, fehlgeschlagene Anmeldungen, privilegierte Aktionen und Änderungen an Rollen oder Konfigurationen müssen protokolliert, überwacht und für Auswertungen bereitgestellt werden. Die Protokolle müssen gegen Manipulation und unberechtigte Löschung geschützt, nach einer abgestimmten Frist aufbewahrt und dem Auftraggeber in einem auswertbaren Format bereitgestellt werden können.inkludiertGo-Live Phase 1
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-14MBei Vertragsende erfolgt die Löschung personenbezogener und auftragsbezogener Daten erst, nachdem der vollständige Daten- und Dokumentenexport nach E-03 bereitgestellt, durch den Auftraggeber geprüft und abgenommen wurde, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Anschließend sind die Daten nach Ablauf vereinbarter Aufbewahrungsfristen vollständig zu löschen und die Löschung schriftlich zu bestätigen. Auf Weisung des Auftraggebers gelten die vereinbarten Lösch- und Aufbewahrungsregeln entsprechend.inkludiertRegelbetrieb / Vertragsende
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-16MDer Bieter muss eine aktuelle und nachvollziehbare technische Dokumentation der angebotenen Lösung bereitstellen. Diese muss mindestens die System- und Softwarearchitektur, wesentliche Systemkomponenten und deren Abhängigkeiten, Datenflüsse, eingesetzte Technologien und Drittkomponenten, Integrations- und Schnittstellenarchitektur sowie die Trennung von Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen beschreiben. Die Dokumentation ist während der Vertragslaufzeit bei wesentlichen Änderungen aktuell zu halten und dem Auftraggeber in einem gängigen elektronischen Format bereitzustellen.inkludiertmit Angebotsabgabe
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-17MDer Bieter muss das eingesetzte Verschlüsselungskonzept vollständig und nachvollziehbar offenlegen. Dies umfasst mindestens die Verschlüsselung der Daten bei der Übertragung und im Ruhezustand, die eingesetzten kryptografischen Verfahren und Protokolle, den Schutz und die Verwaltung kryptografischer Schlüssel, Verfahren zur Schlüsselrotation beziehungsweise zum Schlüsselaustausch sowie die Verschlüsselung von Backups und Replikaten. Der Bieter hat darzustellen, welche Datenbestände und Übertragungswege jeweils verschlüsselt werden und ob kryptografische Schlüssel logisch oder technisch von den geschützten Daten getrennt verwaltet werden. Die eingesetzten Verfahren müssen dem zum Zeitpunkt der Leistungserbringung anerkannten Stand der Technik entsprechen.inkludiertmit Angebotsabgabe
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-18MDer Bieter muss mit dem Angebot als Bestandteil des gemäß A.2 – Verzeichnis der einzureichenden Unterlagen vorzulegenden Betriebs- und Sicherheitskonzepts ein lösungs- und betriebsbezogenes Informationssicherheits- und Risikokonzept vorlegen. Dieses muss mindestens Schutzbedarf, wesentliche Informationswerte und Abhängigkeiten, Bedrohungen und Risiken, vorgesehene Maßnahmen, Verantwortlichkeiten, Restrisiken sowie Anlässe für eine Aktualisierung beschreiben. Das Konzept ist bei wesentlichen Änderungen und im Rahmen des regelmäßigen Risikomanagementprozesses fortzuschreiben.inkludiertmit Angebotsabgabe
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-19MDer Auftragnehmer muss die Wirksamkeit der vereinbarten Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig und anlassbezogen bewerten. Turnus und Anlässe sind risikobasiert festzulegen und im Informationssicherheits- und Risikokonzept zu beschreiben. Wesentliche Erkenntnisse aus Sicherheitsvorfällen, Schwachstellen sowie Wiederherstellungs- und Sicherheitstests sind zu berücksichtigen; erforderliche Maßnahmen sind nachzuverfolgen. Eine zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse ist dem Auftraggeber auf Anforderung bereitzustellen.inkludiertRegelbetrieb
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-20MDer Auftragnehmer darf für Entwicklung, Migration, Betrieb, Administration und Support nur entsprechend autorisiertes Personal einsetzen. Dieses Personal ist vor Tätigkeitsaufnahme auf Vertraulichkeit zu verpflichten und regelmäßig sowie anlassbezogen zu Datenschutz und Informationssicherheit zu schulen und zu sensibilisieren. Die Durchführung ist auf Anforderung nachzuweisen.inkludiertab Phase 0 / fortlaufend
7.1 Datenschutz, Sicherheit und RevisionNF-21MDer Auftragnehmer muss einen dokumentierten sicheren Entwicklungs- und Änderungsprozess anwenden. Dieser muss Sicherheitsanforderungen, Code- und Änderungsprüfungen, die Prüfung eingesetzter Abhängigkeiten, Schwachstellentests, die Trennung von Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebung, Freigaben vor Produktivsetzung, Rückfallmöglichkeiten und eine nachvollziehbare Dokumentation umfassen. Wesentliche sicherheitsrelevante Änderungen sind vor Produktivsetzung angemessen zu testen.inkludiertab Phase 0 / fortlaufend
7.2 Hosting und BetriebH-01MDie Lösung muss webbasiert sein und über aktuelle Standardbrowser ohne lokale Spezialinstallation genutzt werden können.inkludiertGo-Live Phase 1
7.2 Hosting und BetriebH-02MProduktive Daten, Backups, Replikate und sonstige dauerhafte Datenbestände werden ausschließlich in Deutschland oder im Europäischen Wirtschaftsraum gespeichert und gehostet; Datenstandorte, Verarbeitungslokationen und beteiligte Unterauftragnehmer sind vollständig offenzulegen. Eine dauerhafte Verlagerung der Datenhaltung in ein Drittland bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers und ist nur zulässig, wenn die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind. Support-, Administrations- und Wartungszugriffe aus Drittstaaten werden ausschließlich nach H-11 geregelt.inkludiertGo-Live Phase 1
7.2 Hosting und BetriebH-03MDer Auftragnehmer muss ein Backup-, Restore-, Notfall- und Krisenmanagementkonzept mit einem verbindlichen Recovery Time Objective von höchstens acht Stunden und einem Recovery Point Objective von höchstens 24 Stunden vorlegen. Backups sind gegen unberechtigte Veränderung und Löschung zu schützen und logisch oder technisch vom Produktivsystem zu trennen. Wiederherstellungs- und Notfallverfahren sind regelmäßig nach dem dokumentierten, risikobasierten Testplan des Auftragnehmers sowie nach wesentlichen Änderungen zu überprüfen. Ein aktueller, für die angebotene Betriebsumgebung aussagekräftiger Nachweis ist dem Auftraggeber auf Anforderung bereitzustellen. Das Krisenmanagement muss Rollen, Eskalationswege und Erreichbarkeiten benennen.inkludiertGo-Live Phase 1
7.2 Hosting und BetriebH-04MDie Lösung muss eine mindestens logische Mandanten- und Berechtigungstrennung über Rollen und Objektberechtigungen gewährleisten. Dies umfasst insbesondere die wirksame Trennung der Daten der einzelnen Standorte untereinander sowie gegenüber nicht berechtigten Dritten.inkludiertGo-Live Phase 1
7.2 Hosting und BetriebH-05MHosting und technischer Betrieb der Lösung erfolgen vollständig durch den Auftragnehmer oder durch von ihm verantwortete Unterauftragnehmer. Ein Betrieb auf Infrastruktur des Auftraggebers ist nicht vorgesehen.inkludiertGo-Live Phase 1
7.2 Hosting und BetriebH-06KDer Bieter kann eine zusätzliche Skalierbarkeit über die verbindliche Mindestleistung von bis zu 300 gleichzeitig aktiven Sitzungen hinaus nachweisen. Der Nachweis kann ein Konzept für Lastspitzen und wachsende Nutzer- beziehungsweise Vorgangsmengen umfassen.Technische Architektur, Sicherheit und Datensouveränitätmit Angebotsabgabe
7.2 Hosting und BetriebH-07MDie Lösung muss rund um die Uhr eine monatliche Systemverfügbarkeit von mindestens 99,5 Prozent erreichen. Vereinbarte Wartungsfenster dürfen nur nach den festgelegten Bedingungen ausgenommen werden.inkludiertRegelbetrieb
7.2 Hosting und BetriebH-08MPlanbare Wartungsfenster sind mindestens fünf Werktage im Voraus anzukündigen und grundsätzlich außerhalb der Geschäftszeiten 09:00-17:00 Uhr durchzuführen. Planbare Wartungsfenster dürfen insgesamt höchstens vier Stunden je Kalendermonat umfassen; darüber hinausgehende geplante Nichtverfügbarkeit wird bei der Berechnung nach H-07 als Ausfallzeit berücksichtigt. Notfallwartungen sind unverzüglich zu kommunizieren.inkludiertRegelbetrieb
7.2 Hosting und BetriebH-09MDer Auftragnehmer muss die Verfügbarkeit, Kapazität, Fehler und sicherheitsrelevanten Ereignisse kontinuierlich überwachen und dem Auftraggeber mindestens monatlich einen Betriebsbericht bereitstellen. Der Bericht muss zusätzlich den Schwachstellen- und Patchstand, relevante Sicherheitsvorfälle, Ergebnisse von Wiederherstellungs- und Sicherheitstests, offene Maßnahmen sowie wesentliche Änderungen bei Unterauftragnehmern und kritischen Drittkomponenten enthalten.inkludiertRegelbetrieb
7.2 Hosting und BetriebH-10MDer Bieter muss im Betriebskonzept verbindlich offenlegen: Staat der Unternehmenskontrolle, Staaten der Support-, Administrations- und Wartungszugriffe, sämtliche Unterauftragnehmer und deren Sitz beziehungsweise Verarbeitungsorte sowie mögliche Anwendbarkeit von Drittstaatenrecht oder Zugriffsrechten außereuropäischer Behörden. Änderungen sind vorab anzuzeigen.inkludiertmit Angebotsabgabe
7.2 Hosting und BetriebH-11MSupport-, Administrations- und Wartungszugriffe aus Staaten außerhalb des EWR sind nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Sie sind auf den für den jeweiligen Zweck erforderlichen Zeitraum und Datenumfang zu beschränken, müssen personenbezogen beziehungsweise einer eindeutig identifizierbaren technischen Identität zugeordnet, zweckgebunden und revisionssicher protokolliert werden. Der Auftragnehmer muss vor dem Zugriff die einschlägige Transfergrundlage und die erforderlichen ergänzenden Schutzmaßnahmen dokumentieren und dem Auftraggeber auf Anforderung nachweisen. Eine dauerhafte Speicherung oder Kopie produktiver Daten in einem Drittstaat ist hierdurch nicht gestattet.inkludiertRegelbetrieb
7.2 Hosting und BetriebH-12MEntfällt die Grundlage für eine Übermittlung in ein Drittland oder wird sie ausgesetzt, insbesondere durch Wegfall oder Aussetzung eines Angemessenheitsbeschlusses, muss der Auftragnehmer die betroffene Verarbeitung innerhalb von drei Monaten nach Aufforderung auf eine ausschließlich im Europäischen Wirtschaftsraum erbrachte Leistung umstellen. Zusätzliche Kosten entstehen dem Auftraggeber dadurch nicht.inkludiertRegelbetrieb
7.2 Hosting und BetriebH-13MDer Auftragnehmer muss ein verbindliches Service Level Agreement (SLA) mit mindestens folgenden Regelungen bereitstellen: Verfügbarkeit gemäß H-07, definierte Reaktions- und Wiederherstellungszeiten für Störungen nach Prioritätsklassen, Supportzeiten und Erreichbarkeit, Eskalationsverfahren, geplante Wartungsfenster sowie Verfahren zur Messung und zum regelmäßigen Nachweis der vereinbarten Service Levels. Die Messmethodik, die Einstufung von Störungen und die Berechnung der Verfügbarkeit sind transparent zu dokumentieren. Abweichungen von den vereinbarten Service Levels sind dem Auftraggeber nachvollziehbar zu berichten.inkludiertmit Angebotsabgabe
7.2 Hosting und BetriebH-14MDer Auftragnehmer muss einen dokumentierten Auswahl-, Prüf- und Überwachungsprozess für Unterauftragnehmer sowie wesentliche Dritt- und Open-Source-Komponenten vorhalten. Unterauftragnehmer sind vertraglich auf ein gleichwertiges Datenschutz- und Sicherheitsniveau einschließlich Meldepflichten zu verpflichten. Der Auftraggeber ist vor wesentlichen Änderungen sowie unverzüglich über sicherheitsrelevante Vorfälle in der Lieferkette zu informieren. Ein aktuelles Verzeichnis der Unterauftragnehmer und wesentlichen Komponenten ist bereitzustellen.inkludiertmit Angebotsabgabe / fortlaufend
7.3 Usability und BarrierearmutUX-01MDie Lösung muss für interne und externe Nutzergruppen eine durchgängig deutschsprachige Benutzeroberfläche bereitstellen.inkludiertGo-Live Phase 1
7.3 Usability und BarrierearmutUX-02KDie Lösung kann bei unvollständigen Einreichungen von Anträgen, Zahlungsanforderungen und Nachweisen klare Statusanzeigen, Validierungshinweise und Fehlermeldungen bereitstellen.Funktionalität und Prozesspassungjeweils zum zugehörigen Modul-Go-Live
7.3 Usability und BarrierearmutUX-03MDie Lösung muss Such-, Filter- und Sortierfunktionen für Vorgänge, Standorte, Teilprojekte, Dokumente und Arbeitslisten bereitstellen.inkludiertjeweils zum zugehörigen Modul-Go-Live
7.3 Usability und BarrierearmutUX-04KDie Lösung kann barrierearm und an den Anforderungen der BITV beziehungsweise WCAG orientiert gestaltet sein.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 1
7.3 Usability und BarrierearmutUX-05KDie Lösung kann Hilfetexte, Tooltips und prozessbezogene Erläuterungen direkt in den Formularen bereitstellen.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 1
7.3 Usability und BarrierearmutUX-06KDie Lösung kann die gleichzeitige Bearbeitung desselben Vorgangs durch mehrere berechtigte Personen ermöglichen, ohne dass sich deren Eingaben gegenseitig überschreiben. Hierfür kann eine Konflikterkennung beziehungsweise eine Sperr- und Hinweislogik eingesetzt werden.Funktionalität und ProzesspassungGo-Live Phase 1
8.1 Support und WartungSUP-01MDer Auftragnehmer muss an Werktagen mindestens während der Geschäftszeiten von 09:00 bis 17:00 Uhr einen deutschsprachigen Support bereitstellen.inkludiertRegelbetrieb
8.1 Support und WartungSUP-02MDer Auftragnehmer muss ein Supportmodell mit Ansprechpersonen, Eskalationswegen und Reaktionszeiten bereitstellen. Für eine kritische Störung gilt eine Reaktionszeit von höchstens vier Stunden, für eine Störung mit hoher Priorität von höchstens einem Arbeitstag und für eine normale Anfrage von höchstens drei Arbeitstagen. Die Reaktionsfristen werden innerhalb der Supportzeiten nach SUP-01 berechnet; bei einem Eingang außerhalb der Supportzeiten beginnt die Frist mit dem nächsten Supportzeitfenster. Für sicherheitsrelevante Vorfälle gilt unabhängig davon die Meldefrist nach NF-11; hierfür muss ein durchgehend erreichbarer Melde- und Eskalationsweg bestehen.inkludiertRegelbetrieb
8.1 Support und WartungSUP-03MDer Auftragnehmer muss die regelmäßige Wartung, die Bereitstellung von Sicherheitsupdates und die Fehlerbehebung sicherstellen.inkludiertRegelbetrieb
8.1 Support und WartungSUP-04MDer Auftragnehmer muss dokumentierte Release- und Änderungsprozesse vorsehen und den Auftraggeber vor relevanten Änderungen informieren.inkludiertRegelbetrieb
8.1 Support und WartungSUP-05MDer Auftragnehmer muss eine von der Produktion getrennte, nichtproduktive Test- beziehungsweise Staging-Umgebung für neue Releases, Konfigurationsänderungen, Testmigrationen und Abnahmen bereitstellen. Produktive personenbezogene Daten dürfen in dieser Umgebung nicht verwendet werden; erforderliche Testdaten sind zu anonymisieren oder synthetisch bereitzustellen.inkludiertPhase 0
8.1 Support und WartungSUP-06KDer Auftragnehmer kann eine zusätzliche Schulungsumgebung bereitstellen, die von der Test- und der Produktionsumgebung getrennt ist. Produktive personenbezogene Daten dürfen in dieser Umgebung nicht verwendet werden; Schulungsdaten sind zu anonymisieren oder synthetisch bereitzustellen.Vorgehensmodell, Migration und ServicePhase 0
8.2 Schulung und BefähigungSCH-01MDer Auftragnehmer muss die Geschäftsstelle vor dem jeweiligen Modul-Go-Live in der Nutzung, Prüfung, Freigabe, Auswertung und Vertragserstellung schulen.inkludiertjeweils vor Modul-Go-Live
8.2 Schulung und BefähigungSCH-02MDer Auftragnehmer muss administrative Nutzende in der Benutzerverwaltung, Rollenpflege und Stammdatenpflege schulen.inkludiertGo-Live Phase 1
8.2 Schulung und BefähigungSCH-04MDer Auftragnehmer muss für interne Nutzende eine Anwenderdokumentation und Kurzanleitungen bereitstellen.inkludiertjeweils vor Modul-Go-Live
8.2 Schulung und BefähigungSCH-05KDer Auftragnehmer kann für die Geschäftsstelle, die Standorte und die Teilprojektleitungen Benutzermanuals oder Kurzanleitungen bereitstellen.Vorgehensmodell, Migration und Servicejeweils vor Modul-Go-Live
8.2 Schulung und BefähigungSCH-06KDer Auftragnehmer kann die Geschäftsstelle im erweiterten Customizing von Formularen, Workflows, Checklisten, Auswertungen und Dokumentvorlagen schulen.Vorgehensmodell, Migration und ServiceGo-Live Phase 4
8.3 Customizing und spätere AnpassbarkeitC-01MDer Bieter muss verbindlich darlegen, welche Anpassungen ohne Programmierung, welche per Konfiguration und welche ausschließlich durch Softwareentwicklung möglich sind.inkludiertmit Angebotsabgabe
8.3 Customizing und spätere AnpassbarkeitC-02MFormulare, Checklisten, Statuswerte, Prüfworkflows, Dokumentvorlagen, Aufbewahrungs- und Löschfristen sowie Berechtigungsprofile müssen im Projektverlauf konfigurierbar und anpassbar sein.inkludiertjeweils zum zugehörigen Modul-Go-Live
8.3 Customizing und spätere AnpassbarkeitC-03MKonfigurations- und Prozessänderungen müssen rollenbasiert vorgenommen, versioniert, dokumentiert, in einer nichtproduktiven Umgebung getestet und vor Produktivsetzung freigegeben werden. Eine Wiederherstellung des vorherigen Stands muss möglich sein.inkludiertPhase 0
8.3 Customizing und spätere AnpassbarkeitC-04MDer Auftraggeber muss nach Schulung grundlegende administrative Anpassungen selbst durchführen können. Dies umfasst mindestens Benutzer- und Rollenpflege, Stammdatenpflege, Aufbewahrungs- und Löschfristen, Berechtigungsprofile sowie die Pflege ausgewählter Parameter, Vorlagen, Hilfetexte und Wertelisten. Für diese Tätigkeiten darf keine regelmäßige Bieterunterstützung erforderlich sein.inkludiertGo-Live Phase 1
8.3 Customizing und spätere AnpassbarkeitC-05KDer Auftraggeber kann nach erweiterter Schulung weitergehende Anpassungen an Formularen, Checklisten, Auswertungen oder Workflows selbst durchführen.Vorgehensmodell, Migration und ServiceGo-Live Phase 4
8.3 Customizing und spätere AnpassbarkeitC-06MFür zusätzliche Konfigurationsleistungen wird in C.5 – Preisblatt eine Schätzmenge von 30 Personentagen angesetzt. Der Auftraggeber ruft diese Leistungen in den Phasen 0 bis 4 nach Bedarf und eigener Priorisierung ab, insbesondere für Formulare, Checklisten, Prüfworkflows, Statuswerte, Dokumentvorlagen, Auswertungen und Berechtigungsprofile. Abgerechnet werden ausschließlich die tatsächlich abgerufenen und erbrachten Personentage; aus der Schätzmenge folgt keine Abnahmeverpflichtung.inkludiertmit Angebotsabgabe
8.3 Customizing und spätere AnpassbarkeitC-07MFür die zusätzlichen Konfigurationsleistungen nach C-06 sowie für Entwicklung, Beratung und Schulung sind in C.5 – Preisblatt verbindliche Tagessätze anzugeben. Sie gelten unverändert für die dreijährige Grundlaufzeit; ein Personentag umfasst acht Stunden. Anpassungen, die nach der gemäß A.2 einzureichenden Customizing-Matrix durch Konfiguration möglich sind, dürfen nicht als Entwicklungsleistung abgerechnet werden.inkludiertmit Angebotsabgabe
9. Vorgehensmodell und gestaffelter Go-LiveP-01MDer Bieter muss einen Projektplan mit Meilensteinen, Abhängigkeiten, Mitwirkungspflichten, Entscheidungszeitpunkten, Kosten je Phase und Jahr sowie dem erforderlichen personellen Mitwirkungsumfang des Auftraggebers bereitstellen.inkludiertmit Angebotsabgabe
9. Vorgehensmodell und gestaffelter Go-LiveP-02MDie gestaffelte Einführung nach den genannten Phasen muss möglich sein. Abweichungen sind im Angebot ausdrücklich zu benennen und zu begründen und bedürfen der Zustimmung des Auftraggebers.inkludiertmit Angebotsabgabe
9. Vorgehensmodell und gestaffelter Go-LiveP-03MDer Auftragnehmer muss die relevanten Nutzergruppen vor jedem produktiven Modulstart schulen.inkludiertjeweils vor Modul-Go-Live
9. Vorgehensmodell und gestaffelter Go-LiveP-04MDer Bieter muss Risiken der Migration und des Parallelbetriebs darstellen.inkludiertmit Angebotsabgabe
9. Vorgehensmodell und gestaffelter Go-LiveP-05MDie für die jeweilige Phase fälligen Muss-Kriterien und sonstigen ausdrücklich als verbindlich bezeichneten Mindestinhalte müssen vollständig erfüllt sein und dienen als Abnahmegrundlage vor dem jeweiligen Go-Live. Für Phasen mit produktivem Go-Live setzt die Abnahme zusätzlich voraus, dass die jeweils produktiv zu setzenden Kernprozesse in der vorgesehenen Rollen- und Berechtigungskonstellation vollständig von der Einreichung bis zum Abschluss durchgespielt, dokumentiert und durch den Auftraggeber freigegeben wurden. Kann-Leistungen sind nur dann Abnahmebestandteil, wenn sie verbindlich angeboten und beauftragt wurden.inkludiertjeweils zum Phasen-Go-Live

Bewertungshinweise

Unnamed: 0Unnamed: 1Unnamed: 2Unnamed: 3
Bewertungshinweise
Bewertungshinweise
Stand vom  04.09.2026
Zuschlagskriterien und Bewertung
KriteriumGewichtungHinweis
Funktionalität und Prozesspassung0.2531 zugeordnete Kann-Kriterien; jeweils 0 bis 5 Punkte; maximal 155 Rohpunkte
Demo, Usability und Rollenansichten0.1Sechs gleich gewichtete Demo-Dimensionen; jeweils 0 bis 5 Punkte; maximal 30 Rohpunkte
Technische Architektur, Sicherheit und Datensouveränität0.25 zugeordnete Kann-Kriterien (R-06, D-05, D-06, NF-15 und H-06); jeweils 0 bis 5 Punkte; maximal 25 Rohpunkte. Die übrigen technischen und sicherheitsbezogenen Muss-Kriterien werden nicht bepunktet
Vorgehensmodell, Migration und Service0.155 zugeordnete Kann-Kriterien (MIG-06, SUP-06, SCH-05, SCH-06 und C-05); jeweils 0 bis 5 Punkte; maximal 25 Rohpunkte. Die erreichten Rohpunkte werden in maximal 5 Wertungspunkte umgerechnet. Zusätzlich werden vier gleich gewichtete Konzeptdimensionen mit jeweils 0 bis 5 Punkten bewertet; maximal 20 Rohpunkte. Diese werden in maximal 10 Wertungspunkte umgerechnet. Das Zuschlagskriterium „Vorgehensmodell, Migration und Service“ umfasst damit insgesamt maximal 15 Wertungspunkte.
Preis und Gesamtbetriebskosten0.3Wertungspreis gemäß C.5 – Preisblatt; maximal 30 Wertungspunkte
TeilbereichBerechnungErläuterung
Funktionalität und ProzesspassungSumme der erreichten Rohpunkte ÷ 155 × 2531 Kann-Kriterien × maximal 5 Punkte = maximal 155 Rohpunkte
Technische Architektur, Sicherheit und DatensouveränitätSumme der erreichten Rohpunkte ÷ 25 × 205 Kann-Kriterien × maximal 5 Punkte = maximal 25 Rohpunkte
Vorgehensmodell – Kann-AnteilSumme der erreichten Rohpunkte ÷ 25 × 55 Kann-Kriterien × maximal 5 Punkte = maximal 25 Rohpunkte
Vorgehensmodell – KonzeptanteilSumme der vier Konzeptpunkte ÷ 20 × 104 Konzeptdimensionen × maximal 5 Punkte = maximal 20 Rohpunkte
DemoSumme der sechs Demo-Punkte ÷ 30 × 106 Demo-Dimensionen × maximal 5 Punkte = maximal 30 Rohpunkte; jede Dimension geht mit einem Sechstel in die Demo-Wertung ein
Preis30 × niedrigster Wertungspreis ÷ Wertungspreis des jeweiligen AngebotsDas Angebot mit dem niedrigsten Wertungspreis erhält 30 Wertungspunkte
WertungspreisSämtliche einmaligen und laufenden Kosten der dreijährigen Grundlaufzeit ab produktivem Go-Live der Phase 1, die Kosten des einmaligen Optionsjahres, die Nettopreise aller bepunkteten optionalen Leistungen sowie die vorgegebenen Bewertungsmengen für Einheitspreise und TagessätzeMaßgeblich sind die Preisangaben und Berechnungsvorgaben in C.5 – Preisblatt
Tagessätze30 Personentage für zusätzliche Konfiguration sowie je zehn Personentage für Entwicklung, Beratung und SchulungDie Bewertungsmengen dienen ausschließlich der Angebotswertung und begründen keine Abnahmepflicht
GesamtwertungSumme der gewichteten TeilergebnisseMaximal 100 Wertungspunkte
RundungKaufmännische Rundung auf zwei NachkommastellenDie Rundung erfolgt bei den gewichteten Teilergebnissen und bei der Gesamtpunktzahl, soweit nicht ausdrücklich anders geregelt
Verbindliche Bewertungsskala für Kann-Kriterien
PunkteErfüllungsgradBewertungslogik
0Nicht angeboten / nicht erfülltDas Kann-Kriterium wird nicht erfüllt, nicht verbindlich angeboten oder nur unverbindlich in Aussicht gestellt
1Verbindlich angeboten / Nachweis unklarDie Leistung wird verbindlich angeboten, Umsetzungsweg oder Nachweis bleiben jedoch wesentlich unklar
2Bepreiste EntwicklungDie Leistung wird bis zum ausgewiesenen Erfüllungszeitpunkt verbindlich als bepreiste Entwicklung angeboten
3KonfigurierbarDie Leistung ist mit vorhandenen Konfigurationsmitteln umsetzbar
4Im Standard vorhandenDie Leistung ist in der angebotenen Lösung vorhanden und wird nachvollziehbar nachgewiesen
5Im Standard qualitativ besonders überzeugendIn der angebotenen Lösung im Standard vorhanden, erfüllt die Anforderung vollständig und weist nachvollziehbare, unmittelbar auf das jeweilige Kriterium bezogene Zusatzqualität über die Mindestanforderung hinaus auf. Die Zusatzqualität ist durch die Produkt- oder Administrationsdokumentation, eine vergleichbare Referenz oder – soweit geeignet – durch die klickbare Demo zu belegen. Die Demo kann als Nachweismittel dienen; die Qualität der Demonstration wird ausschließlich im gesonderten Demo-Kriterium bepunktet
Bewertungsskala für die Demo-Dimensionen
PunkteBewertungHinweis
0nicht gezeigt beziehungsweise nicht nutzbar
1nur ansatzweise nachvollziehbar
2teilweise überzeugend mit wesentlichen Einschränkungen
3Anforderungen insgesamt nachvollziehbar erfüllt
4gut und belastbar umgesetzt
5besonders überzeugend, konsistent und ohne wesentliche Einschränkungen demonstriert

Demo-Bewertungsmatrix

Unnamed: 0Unnamed: 1Unnamed: 2Unnamed: 3Unnamed: 4
Demo-Bewertungsmatrix
Demo-Bewertungsmatrix
Stand vom  04.09.2026
Verbindliche Demo-Bewertungsmatrix
Die Demo wird nach Ablauf der Angebotsfrist mit allen Bietern durchgeführt, deren Angebote nach der formalen und der Eignungsprüfung weiter in der Wertung bleiben und die Muss-Kriterien verbindlich zugesagt haben.
BewertungsdimensionAnteil am Demo-KriteriumAnteil an der GesamtwertungVerbindliche Beobachtungspunkte
Prozesspassung1/60.016667Förderprozess wird vom Antrag bis zur Entscheidung plausibel und ohne sachfremde Umwege gezeigt; Statuswechsel, Prüfungen, Korrekturen und Finanzwirkungen greifen nachvollziehbar ineinander
Bedienbarkeit1/60.016667Navigation, Aufgaben, Status, Validierungen und Fehlermeldungen sind für fachliche Nutzende verständlich; wesentliche Schritte sind ohne technische Spezialkenntnisse ausführbar
Rollenlogik1/60.016667Rollen- und objektbezogene Sichten sind klar getrennt; Standort, Teilprojektleitung, Prüfung, Qualitätssicherung und Administration erhalten passende Zugriffe und Freigabemöglichkeiten
Nachvollziehbarkeit1/60.016667Entscheidungen, Änderungen, Korrekturen, Dokumentversionen und verantwortliche Personen sind im Vorgang und Auditlog nachvollziehbar
Anpassbarkeit1/60.016667Formulare, Checklisten oder Statuswerte werden in einer nichtproduktiven Umgebung geändert, getestet, versioniert, freigegeben und bei Bedarf zurückgesetzt; Konfiguration und Entwicklung werden klar abgegrenzt
Integrationsfähigkeit1/60.016667Exporte, Importe, die systemunabhängige Bereitstellung der Abrufdaten, das Konzept für die spätere Übergabe an die Finanzsoftware und die API-Automatisierung werden konkret gezeigt oder technisch nachvollziehbar beschrieben
Punkteskala
PunkteBewertungsankerAnwendungHinweis
0nicht gezeigt oder nicht nutzbarDie Dimension ist nicht bewertbar oder die gezeigte Lösung erfüllt die Erwartung nicht
1nur ansatzweise nachvollziehbarEinzelne Ansätze sind erkennbar, wesentliche Bestandteile fehlen oder bleiben nur behauptet
2teilweise überzeugend mit wesentlichen EinschränkungenDie Erwartung wird nur teilweise gezeigt; erhebliche manuelle Umwege, Lücken oder Einschränkungen bleiben
3insgesamt nachvollziehbar erfülltDie Erwartung wird im Wesentlichen erfüllt; einzelne Schwächen beeinträchtigen die Nutzbarkeit nicht wesentlich
4gut und belastbar umgesetztDie Erwartung wird vollständig, klar und praxistauglich gezeigt; nur geringfügige Schwächen bleiben
5besonders überzeugendDie Erwartung wird vollständig und konsistent erfüllt und weist eine unmittelbar nutzbare Zusatzqualität ohne wesentliche Einschränkungen auf
Bewertungsregel
EinzelwertungJede Dimension wird separat mit 0 bis 5 Punkten bewertet
Spätere EntwicklungIst eine verbindlich angebotene Kann-Leistung noch nicht produktiv demonstrierbar, sind Umsetzungskonzept, geplante Nutzerführung und technische Darstellung zu zeigen. Bewertet wird ausschließlich die Qualität und Nachvollziehbarkeit dieser Ersatzdarstellung; eine zusätzliche Abwertung allein wegen fehlender Produktreife erfolgt nicht
Nicht angebotene Kann-LeistungAdressiert das Demo-Drehbuch ein Kann-Kriterium, das ein Bieter nicht anbietet, führt dessen Fehlen in der Demo nicht zu einer zusätzlichen Abwertung; die funktionale Erfüllung wird ausschließlich in der Kann-Wertung berücksichtigt
RückfragenVerständnisfragen werden dokumentiert. Ablauf und Kernfragen bleiben für alle Bieter gleich
Dokumentation der Bewertung
WertungsgremiumJede Dimension wird von den Mitgliedern des Wertungsgremiums einzeln bewertet und kurz begründet. Bei mehreren Wertenden wird je Dimension der arithmetische Mittelwert der Einzelbewertungen gebildet und auf zwei Nachkommastellen gerundet

Konzeptbewertungsmatrix

Unnamed: 0Unnamed: 1Unnamed: 2Unnamed: 3Unnamed: 4
Konzeptbewertungsmatrix
Konzeptbewertungsmatrix
Stand vom  04.09.2026
Verbindliche Konzeptbewertungsmatrix
Bewertet werden ausschließlich das Migrationskonzept sowie der Umsetzungs-, Kosten- und Schulungsplan gemäß A.2. Sie bilden maximal zehn Wertungspunkte des Zuschlagskriteriums „Vorgehensmodell, Migration und Service“. Die Bewertung erfolgt nicht dokumentenbezogen, sondern dimensionsbezogen: Für jede der vier Bewertungsdimensionen werden sämtliche einschlägigen Angaben aus dem Migrationskonzept und dem Umsetzungs-, Kosten- und Schulungsplan gemeinsam betrachtet und mit 0 bis 5 Rohpunkten bewertet. Eine gesonderte Punktzahl je Unterlage wird nicht vergeben; die Summe der vier Dimensionsbewertungen wird nach der veröffentlichten Berechnungsformel in maximal zehn Wertungspunkte umgerechnet. Das Betriebs- und Sicherheitskonzept, das Schnittstellen- und Exportkonzept, die Customizing-Matrix und die Rollenmatrix dienen als verbindliche Nachweisunterlagen für die angebotene Leistung und werden weder als eigenständige Konzeptdimensionen noch gesondert bepunktet. Die Demo-Zuordnung dient der Vorbereitung und strukturierten Durchführung der gesonderten Demo-Wertung; sie erhält ebenfalls keine eigenständige Punktzahl. Die verbindlichen Mindestinhalte, Gliederungsvorgaben und Seitenlimits der einzureichenden Unterlagen ergeben sich aus A.2 – Verzeichnis der einzureichenden Unterlagen.
BewertungsdimensionAnteil an der KonzeptwertungAnteil an der GesamtwertungVerbindliche Beobachtungspunkte
Projektplan, Phasen und Umsetzbarkeit1/40.025Meilensteine, Abhängigkeiten, Entscheidungszeitpunkte, Ressourcen und Abnahmen sind realistisch, vollständig und auf Phase 0 sowie die vier Go-Live-Phasen abgestimmt
Migration, Datenqualität und Parallelbetrieb1/40.025Datenmapping, Validierung, Testmigration, Fehlerbehandlung, Bereinigung, Cutover und Parallelbetrieb sind konkret und für die bereitgestellten Datenbestände nachvollziehbar beschrieben
Schulung, Go-Live und Mitwirkung1/40.025Zielgruppen, Formate, Unterlagen, Zeitpunkte, Go-Live-Unterstützung und erforderliche Mitwirkung des Auftraggebers sind nachvollziehbar und realistisch geplant
Risiko-, Qualitäts- und Projektsteuerung1/40.025Risiken, Qualitätssicherung, Eskalations- und Entscheidungswege, Änderungssteuerung und Berichterstattung sind konkret auf das Vorhaben zugeschnitten
Punkteskala
PunkteBewertungsankerAnwendungHinweis
0nicht oder nicht verwertbar dargestelltDie Dimension fehlt oder enthält keine belastbare Grundlage für die Umsetzung
1nur ansatzweise nachvollziehbarEinzelne Ansätze sind erkennbar; wesentliche Inhalte, Zuständigkeiten oder Abhängigkeiten bleiben offen
2teilweise überzeugend mit wesentlichen LückenDie Dimension ist grundsätzlich beschrieben, weist aber erhebliche fachliche, zeitliche oder organisatorische Lücken auf
3insgesamt nachvollziehbar erfülltDie Dimension ist schlüssig und umsetzbar dargestellt; einzelne Schwächen beeinträchtigen die Gesamtumsetzung nicht wesentlich
4gut und belastbar ausgearbeitetDie Dimension ist vollständig, konkret, realistisch und auf die Anforderungen des NUM zugeschnitten
5besonders überzeugendDie Dimension ist vollständig und konsistent ausgearbeitet und bietet eine unmittelbar nutzbare Zusatzqualität über die Anforderungen hinaus
Bewertungsregel
EinzelwertungJede Dimension wird separat mit 0 bis 5 Punkten bewertet
GesamtergebnisSumme der vier Konzeptpunkte / 20 × 10
WertungsgremiumJede Dimension wird von den Mitgliedern des Wertungsgremiums einzeln bewertet und kurz begründet. Bei mehreren Wertenden wird je Dimension der arithmetische Mittelwert der Einzelbewertungen gebildet und auf zwei Nachkommastellen gerundet
Anwendung der BewertungsdimensionenErläuterung
Die zu jeder Bewertungsdimension aufgeführten Beobachtungspunkte erläutern, welche Inhalte das Wertungsgremium bei der Bewertung dieser Dimension berücksichtigt. Sie werden nicht als selbstständige Unterkriterien einzeln bepunktet oder gewichtet. Vielmehr wird für jede Bewertungsdimension anhand der veröffentlichten Bewertungsskala eine zusammenfassende Bewertung zwischen 0 und 5 Rohpunkten vergeben. Hierbei werden sämtliche für die jeweilige Bewertungsdimension relevanten Angaben aus dem Migrationskonzept und dem Umsetzungs-, Kosten- und Schulungsplan gemeinsam betrachtet. Maßgeblich ist, in welchem Umfang und in welcher Qualität die aufgeführten Beobachtungspunkte insgesamt nachvollziehbar behandelt werden. Fehlende, lediglich pauschale oder widersprüchliche Angaben fließen nach Maßgabe der veröffentlichten Bewertungsanker in die Gesamtbewertung der jeweiligen Dimension ein. Eine gesonderte Bewertung der einzelnen Beobachtungspunkte oder der beiden Unterlagen erfolgt nicht.
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