Vorabmaßnahme Baustelleneinrichtungsflächen und Zufahrt für Ersatzneubau Cabrini-Schule
Die Katholische Jugendfürsorge Regensburg vergibt Vorabmaßnahmen für den Ersatzneubau der Cabrini-Schule. Das Los umfasst Erdarbeiten (ca. 10.000–12.000 m³), Herstellung von Tragschichten für Baustelleneinrichtungsflächen und eine Asphalttragschicht (ca. 800 m²) als Baustellenzufahrt sowie Leitungsgräben und einen Regenentwässerungskanal. Die Maßnahme dient der Vorbereitung des Baugrundstücks vor dem eigentlichen Schulneubau.
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Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. (nachfolgend: "KJF") ist der Rechtsträger von über 80 Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Teil habe und Rehabilitation. Zu den Einrichtungen der KJF gehört auch die Cabrini Schule. Die Cabrini-Schule verfügt über eine Grundschulstufe, die Mittelschulstufe und die Berufsschulstufe. Die bestehende Cabrini-Schule und die angrenzende Grundschule mit Schulvorbereitender Einheit aus dem Jahr 1978 ist für die gestiegenen Schülerzahlen und die veränderten Anforderungen an Räume, Ausstattung und Pädagogik nicht mehr zeitgemäß und kann den Flächenbedarf nicht mehr erfüllen. Daher beabsichtigt die KJF, den bestehen den Baukomplex sukzessive abzubrechen und einen Ersatzneubau zu errichten. Die Baumaßnahme wird in mehreren Bauphasen abgewickelt.
- Präqualifikation oder Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124)
- Nachweis der Eintragung im Wettbewerbsregister
- Keine Ausschlussgründe nach §§ 123-126 GWB
- Eigenerklärung zum Bezug zu Russland
- Nachweis vergleichbarer Bauleistungen bei Einsatz von Subunternehmern
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen — verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB bzw. § 6e EU VOB/A. Der Bewerber/Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A vorliegen und weiter, ob Eintragungen im Wettbewerbsregister gespeichert sind. Der Bieter hat zudem anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklärung Bezug Russland" auszufüllen und als Teil Angebots abzugeben. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein. Präqualifizierte Unternehmen können den Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise führen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot entweder die ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 124) ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen gemäß Nummer 7 sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die anderen Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Unterlagen werden gem. § 16a EU VOB/A nachgefordert. Präqualifizierte Bieter sind selbst verantwortlich für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in ihrem Präqualifikationsverzeichnis. Präqualifizierte Bieter müssen sicherstellen, dass die im Präqualifikationsverzeichnis enthaltenen Informationen den Anforderungen dieser Auftragsbekanntmachung entsprechen. Es wird darauf hingewiesen, dass inhaltlich unzureichende Eignungsnachweise ausdrücklich nicht dem Nachforderungsmöglichkeit nach § 16a EU VOB/A unterliegen.
Hauptgegenstand der zugrundeliegenden Leistung: Vorabmaßnahmen zur Herstellung von Baustelleneinrichtungsflächen und einer provisorischen Erschließung, bestehend aus Erdarbeiten (Aushub, Bodenabtrag und Entsorgung, rund 10.000 - 12.000 m³), Herstellung von Tragschichten für BE-Flächen und Baustraße, Ausführung einer Asphalttragschicht (rund 800 m²) als Baustellenzufahrt sowie Herstellung von Leitungsgräben und eines Regenentwässerungskanals. Ergänzend wird die Leistungsbeschreibung in Bezug genommen.
- 8. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 8. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung