Teil 3 A Leistungsbeschreibung Anlage 2 Definitionen gem. Innung 26-2000081192.pdf

Unterhalts- und Abrufreinigung der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Düsseldorf und von Apartments in zwei Mehrfamilienhäusern

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Vergabeverfahren Reinigungsleistungen, Vergabenummer: 26-2000081192 Leistungsbeschreibung (Vergabeunterlagen Teil 3 A) Anlage 2 Definitionen Leistungs- und Reinigungsarten Gebäude-(Innen) – Reinigung des Bundesinnungsverbandes des Gebäu- dereiniger-Handwerks, Bonn Unterhalts- und Abrufreinigungsleistungen

Definitionen Leistungs- und Reinigungsarten des Bundesinnungsverbandes

des Gebäudereiniger-Handwerks, Bonn1

  1. Leistungsarten der Gebäude-Innenreinigung

Baureinigung

Definition(en)

Die Baureinigung umfasst die Entfernung sämtlicher durch Neu-, Umbau-, Sanierungs- oder Renovierungsarbeiten entstandenen Verschmutzungen während der Bauzeit und/oder nach der Fertigstellung.

Unterschieden werden können die Baugrob- bzw. Bauzwischenreinigung, die Bauend- bzw. Bauschlussreinigung und die Baufein- bzw. Erstreinigung

Baugrob-/Bauzwischenreinigung

Bauzwischenreinigung während der Bauzeit zum Entfernen der Bauverschmutzungen nach abgeschlossenem Bau- fortschritt und als Vorbereitung für nachfolgende Handwerker und deren Tätigkeiten.

Ziel/Ergebnis:

Je nach auftraggeberspezifischen Anforderungen verschieden, i. d. R. sind Oberflächen frei von Bauschutt, groben Verschmutzungen, anfallendem Baumüll und Resten von Verbrauchsmaterialien.

Bemerkungen/Hinweise:

Zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer muss der Umfang der auszuführenden Leistung vertraglich festgelegt werden.

Bauend-/Bauschlussreinigung

Sie findet nach Beendigung der Bauzeit vor der Bauabnahme statt. Das zu reinigende Objekt ist fertig gebaut, aber noch nicht zur Übergabe an den Kunden fertig, d. h. es sind noch Handwerkstätigkeiten zu erwarten.

Ziel/Ergebnis:

Je nach auftraggeberspezifischen Anforderungen verschieden, i. d. R. sind Oberflächen frei von Handwerkerver- schmutzung (Mörtel-, Gips- und Zementreste, Farb- und Lackspritzer, Bohrstaub etc.), Schutzfolien, Markierungen, Etiketten u. ä. (soweit dies nach dem Stand der Technik möglich ist), Grobverschmutzung, nicht haftender Ver- schmutzung und haftenden Verschmutzungen sowie wischspuren-, schlieren- und fleckenfrei.

Bemerkungen/Hinweise:

Zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer muss der Umfang der auszuführenden Leistung vertraglich festgelegt werden.

Baufein-/ Erstreinigung

Sie findet nach der vollständigen Fertigstellung von Neu- und Umbauten sowie nach Renovierungsarbeiten statt und ist die Reinigung, Pflege und Oberflächenbehandlung, nach der Räume bzw. Gebäude bezugsfertig sind und ihrer Bestimmung entsprechend übergeben werden.

Ziel/Ergebnis:

Oberflächen sind frei von Handwerkerverschmutzung (Mörtel-, Gips- und Zementreste, Farb- und Lackspritzer, Bohrstaub etc.), Schutzfolien, Markierungen, Etiketten u. ä. (soweit dies nach dem Stand der Technik möglich ist), haftenden und losen, nicht haftenden Verschmutzungen (Abfall, Feinschmutz) sowie wischspuren-, schlieren- und

1Quelle: Muster-Ausschreibungsunterlagen Unterhalts- und Glasreinigung; Herausgeber: Bundesinnungsverbandes des Gebäu- dereiniger-Handwerks, Bonn; 2017

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fleckenfrei; weiterhin sollte ggf. auf neu verlegten Bodenbeläge eine Einpflege durchgeführt werden. (s. Ein- pflege/Grundbehandlung).

Grundreinigung

Definition

Die Grundreinigung geht im Umfang und in der Intensität deutlich über die Unterhalts- und Zwischenreinigung hin- aus. Die Grundreinigung umfasst die Entfernung sämtlicher Schmutzrückstände, die das Aussehen der Oberfläche beeinträchtigen und/oder abgenutzter Pflegefilme.

Eine Grundreinigung wird im Allgemeinen bei Bedarf in größeren Zeitabständen durchgeführt.

Ziel/Ergebnis:

Oberflächen sollen frei von Verschmutzungen bzw. abgenutzten Pflegefilmen oder anderen Rückständen sowie wischspuren-, schlieren- und fleckenfrei sein, soweit dies nach dem Stand der Technik möglich ist.

Bemerkungen/Hinweise:

Die Häufigkeit sollte in Abhängigkeit von Alter, Beanspruchung und Nutzung der Komponenten bzw. Oberflächen festgelegt werden. Der Zeitpunkt kann vorab vertraglich geregelt oder nach Bedarf als Sonderreinigung vereinbart werden.

Mögliche Verfahren zur Grundreinigung sind z.B. für nichttextile Bodenbeläge Chemische Nassgrundreinigung oder Trockene Pflegefilmsanierung und für textile Bodenbeläge Kombinationsverfahren wie Sprühextraktion/Faser- padreinigung oder Nassshampoonierung/ Sprühextraktion.

Einpflege / Grundbehandlung

Definition

Bei der Einpflege oder Grundbehandlung werden Pflege- oder Behandlungsmittel auf Oberflächen gebracht, die diese zum Werterhalt vor mechanischer Beanspruchung schützen, die wasser- und/oder schmutzabweisende Ef- fekte gegenüber bestimmten unerwünschten bzw. schädigenden Einflüssen erzielen und so die nachfolgende Un- terhaltsreinigung u. U. erleichtern. Die Einpflege oder Grundbehandlung setzt eine Grundreinigung oder Bauschlussreinigung voraus.

Ziel/Ergebnis:

Einheitliche Optik des Pflegefilms, keine unerwünschten Nachteile bezüglich Optik, Begehsicherheit und elektri- scher Leitfähigkeit elastischer Beläge bei der Nutzung.

Bemerkungen/Hinweise:

Die spätere Entfernung von abgenutzten Pflegefilmen sollte möglich sein.

Unterhaltsreinigung

Definition

Unterhaltsreinigungen sind sich wiederholende Reinigungsarbeiten nach festgelegten Zeitabständen.

Ziel/Ergebnis

Je nach erwartetem und festgelegtem Reinigungsergebnis bzw. den durchzuführenden Reinigungsarbeiten ver- schieden.

Bemerkungen/Hinweise

Im Umfang der Unterhaltsreinigung ist die Entfernung von Verschmutzungen enthalten, die im Rahmen der üblichen Nutzung des Objektes auftreten. Außergewöhnliche Verschmutzungen, z. B. Verschmutzungen, die nicht mit den technischen Hilfs- und Reinigungsmitteln der Unterhaltsreinigung zu beseitigen sind, sowie außergewöhnlich hohe Verschmutzungsgrade werden im Rahmen von Sonderreinigungen entfernt.

Mögliche Verfahren der Unterhaltsreinigung sind z. B.:

-zur Entfernung aufliegender Verschmutzungen: Trockenreinigungsverfahren wie Kehren, Kehrsaugen, elektrosta- tisch/staubbindendes Wischen, Staub- und Bürstsaugen sowie Feuchtreinigungsverfahren wie Kehren mit Kehrspäne und Feuchtwischen,

-zur Entfernung haftender Verschmutzungenc: Nassreinigungsverfahren wie Nasswischen, Scheuersaugen, Nass- scheuern, Sprüh-Wischverfahren. Deutsche Bundesbank Vertraulich! Seite 2 von 19 Version 3.0

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Zwischenreinigung / Teilflächenreinigung

Definition

Die Zwischen- und Teilflächenreinigung ist eine Intensivreinigung zur Verbesserung der Optik mit dem Ziel, die Notwendigkeit der Grundreinigung möglichst weit hinauszuzögern.

Ziel/Ergebnis:

Die Oberfläche soll in ihrer Optik verbessert werden durch die Beseitigung von Gehspuren und Laufstraßen sowie das Wiederherstellen einer einheitlichen Optik.

Stark frequentierte Bereiche sollen durch die Teilflächenreinigung in ihrem Gesamterscheinungsbild der übrigen Fläche angeglichen sein.

Bemerkungen/Hinweise:

Die Zwischenreinigung ersetzt üblicherweise die Grundreinigung nicht, sondern zögert diese lediglich hinaus.

Mögliche Verfahren der Zwischenreinigung sind z. B. für nichttextile Bodenbeläge Polieren/Poliersaugen, Spray- Cleanern, Teilflächensanierung und für textile Beläge Garnpad-/Faserpadreinigung, Pulverreinigung.

Sonderreinigung

Definition

Die Sonderreinigung umfasst die Beseitigung von außergewöhnlichen und/oder aufwändig zu entfernenden Ver- schmutzungen sowie außergewöhnlich hohen Verschmutzungsgraden, die über den Rahmen der Unterhalts- und Zwischenreinigung hinausgehen.

Ziel/Ergebnis:

Je nach Auftrag und Art der Sonderreinigung unterschiedlich.

Bemerkungen/Hinweise:

Verschmutzungen im Sinne der Definition sind Verschmutzungen, die nicht mit den technischen Hilfs- und Reini- gungsmitteln der Unterhalts- und Zwischenreinigung zu beseitigen sind, beispielsweise Graffiti, Filzstift- und Kugel- schreiberschmierereien, Farben, Lacke, Kaugummiverschmutzungen, Klebeband- und Klebstoffrückstände.

Sonderreinigungen werden in der Regel als Einzelaufträge vergeben.

Ergebnisorientierte Reinigung

Bei der ergebnisorientierten Reinigung wird festgelegt, welches Reinigungsergebnis (Reinigungsqualität) zu einem bestimmten Zeitpunkt vorliegen soll..

Ziel/Ergebnis

Vorrangiges Ziel der Leistungserbringung ist die Erreichung eines definierten Reinigungsergebnisses (Reinigungs- qualität) in der Unterhaltsreinigung. Die ergebnisorientierte Reinigung ist kundenorientiert und beurteilt das Reini- gungsergebnis aus der Sicht des Gebäudenutzers bzw. Besuchers.

Bemerkungen/Hinweise:

Voraussetzung zur Anwendung der ergebnisorientierten Reinigung ist, dass ergebnisorientierte Leistungsbeschrei- bungen als Grundlage der vertraglich vereinbarten Leistung eingesetzt werden. Ergebnisorientierte Leistungsbe- schreibungen beschreiben die Kundenerwartungen bzw. definiert die gewünschte Reinigungs-qualität (Reinigungs- ergebnis) durch die Festlegung von Verschmutzungen, die zu entfernen sind oder durch die Beschreibung von Beanstandungen, die nicht auftreten sollen sowie durch die Festlegung der Häufigkeiten, wie oft der gewünschte Reinigungszustand erreicht werden soll bzw. zu welchen Zeitpunkten Beanstandungen nicht auftreten sollen.

Die Einhaltung der vereinbarten Qualitätskriterien (Reinigungsziele, -ergebnisse) sollte durch geeignete Maßnah- men der Qualitätssicherung regelmäßig geprüft, dokumentiert und beurteilt (Beschwerdemanagement) werden.

Tätigkeitsorientierte Reinigung

Definition

Im Leistungsverzeichnis (Vertragsgrundlage) wird beschrieben, mit welcher Häufigkeit welche Tätigkeit an welchem Ort oder Gegenstand erbracht werden soll.

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Im Glossar der Ausschreibungsunterlagen des Bundesinnungsverbandes des Gebäudereiniger-Handwerks sind die Definitionen der Leistungsarten enthalten, welche jede Tätigkeit beschreibt bzw. definiert, welches Ziel und Ergebnis durch welche Tätigkeit erreicht werden soll.

Bemerkungen/Hinweise:

Dies bedeutet, dass tätigkeitsorientierte Leistungsbeschreibungen immer auch ergebnisorientiert sind. Allerdings stehen die definierten Reinigungsergebnisse nicht direkt in der Leistungsbeschreibung, sondern ergeben sich aus den zugrunde gelegten Begriffsbestimmungen samt Ziel und Ergebnis dieser Tätigkeiten.

Sichtreinigung

Definition

Die Sichtreinigung umfasst nur Teilleistungen der Unterhaltsreinigung und wird zur Überbrückung bis zur nächsten Unterhaltsreinigung durchgeführt.

Die Entfernung deutlich sichtbarer Verschmutzungen erfolgt dabei in festgelegter Häufigkeit punktuell auf definier- ten Flächen ohne den Anspruch auf Hygiene, Pflege und Werterhaltung.

Ziel/Ergebnis:

Oberfläche ist frei von deutlich sichtbarer Verschmutzung.

Bemerkungen/Hinweise:

Beispiel der Sichtreinigung eines Schreibtischs:

Punktuelle Entfernung von Verschmutzungen (z.B. einzelner Kaffeefleck).

Bedarfsorientierte Reinigung

Definition

Die bedarfsorientierte Reinigung wird unabhängig von festgelegten Häufigkeiten aufgrund definierter Ereignisse durchgeführt, deren Umfang und Häufigkeit nicht vorhersehbar sind.

So kann beispielsweise ein Bedarf in der Abhängigkeit einer Nutzung definiert sein, sodass eine Reinigung in einem Raum erst ausgeführt wird, nachdem dieser Raum genutzt wurde (z.B. Konferenzraum). Jedoch entfällt eine Rei- nigung, sofern keine Nutzung stattgefunden hat.

Auch wird in der Praxis die bedarfsorientierte Reinigung bei Aufgaben verwandt, welche nicht steuerbaren Einflüs- sen unterliegen. So ist dieses beispielsweise der Fall bei Witterungseinflüssen (z.B. Schnee und Streugut) oder bei Einflüssen aufgrund von Tierpopulationen (z.B. Spinnweben, Fliegen).

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  1. Reinigungsarten der Gebäude-(Innen) – Reinigung

Unterhaltsreinigungsverfahren

Kehren (Außenbereich2)

Definition

Manuelle oder maschinelle, trockene mechanische Entfernung von aufliegender Grobverschmutzung und nicht haf- tender Verschmutzung mit Borstenerzeugnissen (Besen, Bürsten, Kehrwalze, Bürstwalze) und Aufnahme in ein Behältnis.

Ziel/Ergebnis:

Oberfläche ist frei von aufliegender Verschmutzung; aufgrund Staubaufwirbelung ist mit Staubrückständen auf dem Fußboden zu rechnen.

Bemerkungen/Hinweise:

Manuelles Kehren mit dem Besen kommt überwiegend für sehr kleine Flächen oder für maschinenunzugängliche Stellen zur Anwendung.

Kehrsaugen

Definition

Trockene mechanische Entfernung von aufliegender Verschmutzung mit Borstenerzeugnissen und gleichzeitiger Absaugung von Staub sowie Aufnahme der Verschmutzung in ein Behältnis.

Ziel/Ergebnis:

Oberfläche ist frei von Grobverschmutzung und nicht haftender Verschmutzung, ohne Staubaufwirbelung.

Bemerkungen/Hinweise:

Dazu werden Kehrsaugmaschinen eingesetzt, die in einem Arbeitsgang den Schmutz vom Belag durch Kehren (für Grobschmutz) und Saugen (für Feinschmutz) beseitigen. Sie eignen sich für große Flächen wie z. B. Höfe, Straßen, Fabrikhallen, Messehallen, Flugplätze, Bahnhöfe etc.

Kehren mit Kehrspänen Innenbereich)

Definition

Aufbringen der Kehrspäne (Kehrmehle) und Reinigen des Bodens durch anschließendes Kehren. Kehrgut fachge- recht entsorgen.

Ziel/Ergebnis:

Oberfläche ist frei von aufliegender Verschmutzung, ohne Staubaufwirbelung; ggf. verbleiben auf der Oberfläche pflegende Substanzen.

Bemerkungen/Hinweise:

Je nach Art der eingesetzten Kehrspäne werden gleichzeitig pflegende Substanzen aufgebracht.

Saugen

Definition

Trockenes Absaugen von lose aufliegenden oder schwach haftenden Verschmutzungen mittels Staubsauger.

Ziel/Ergebnis:

2 ANMERKUNG: Gemäß BG ist im Innenbereich normales Kehren wegen der Feinstaubbelastung nicht mehr zulässig

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Die Oberfläche soll frei sein von Grobverschmutzung und nicht haftender Verschmutzung sein. Haftende Ver- schmutzungen bzw. bei textilen Belägen in den Teppichflor eingedrungene Substanzen (z. B. Getränkeflecken) können noch auf der Oberfläche vorhanden sein.

Bemerkungen/Hinweise:

Saugen eignet sich für alle Beläge, allerdings ist der Reinigungserfolg begrenzt.

Bei textilen Belägen ist nur dann ein gutes Ergebnis der Entstaubung zu erwarten, wenn leistungsstarke Sauger in angepasster Arbeitsgeschwindigkeit eingesetzt werden und die gesamte Fläche bearbeitet wird.

Bürstsaugen

Definition

Mechanisches Bürsten des Belags und trockenes Absaugen von nicht haftenden Verschmutzungen oder mecha- nisch auf der Oberfläche schwach haftenden Verschmutzungen mittels Bürstsauger.

Ziel/Ergebnis

Die Oberfläche soll frei sein von Grobverschmutzung, nicht haftender Verschmutzung und mechanisch auf der Oberfläche schwach haftender Verschmutzung sein. In den Teppichflor eingedrungene Substanzen (z. B. Geträn- keflecken) können noch auf der Oberfläche vorhanden sein.

Feuchtwischen / Staubbindendes Wischen

Definition

Staubbindendes Wischen mit nebelfeuchten oder präparierten Reinigungstextilien (Feuchtwischen) bzw. speziellen trockenen Mikrofasererzeugnissen (Elektrostatisch-staubbindendes Wischen) zur Beseitigung von nicht haftenden Verschmutzungen und in geringerem Umfang auch von Grobverschmutzung und anschließende Aufnahme des Grobschmutzes in ein Behältnis.

Ziel/Ergebnis:

Oberfläche ist frei von Grobverschmutzung und nicht haftender Verschmutzung; haftende Verschmutzungen kön- nen noch auf der Oberfläche vorhanden sein.

Bemerkungen/Hinweise:

 Geeignet zur Beseitigung von aufliegendem Feinschmutz bei der Unterhaltsreinigung,

 Grobschmutzbeseitigung nur bedingt möglich,

 Entfernung von haftenden Verschmutzungen nicht möglich,

 Voraussetzung zur Anwendung präparierter Tücher sind glatte Bodenbeläge (möglichst ohne tiefer gele- gene Fugen),

 Bei strukturierten Oberflächen können nur spezielle Mikrofasererzeugnisse zum Trockenmoppen einge- setzt werden,

 Gegenüber dem Kehren effektiver, rationeller und hygienischer, da der Staub nicht aufgewirbelt wird.

Nasswischen

Definition

Manuelle Nassreinigung mit Reinigungstextilien zur Beseitigung von haftenden Verschmutzungen (Getränkeflek- ken, Straßenschmutz etc.). Diese Methode kann auch unter Verwendung von geeigneten Mitteln zur desinfizieren- den Fußbodenreinigung eingesetzt werden; unter Verwendung von Wischpflegemitteln erzielt man gleichzeitig ei- nen Pflegeeffekt.

Das klassische Nasswischverfahren stellt die Zweistufen-Methode dar. Beim ersten Arbeitsgang wird mit einer Rei- nigungstextilie (Tücher, Mops, Wischbezüge von Breitwischgeräten etc.) so viel Reinigungsflüssigkeit auf den Belag gebracht, dass haftende, wassergebundene Verschmutzungen aufgeweicht bzw. abgelöst werden. In der zweiten Arbeitsstufe wird die überschüssige Schmutzflüssigkeit wieder mit Reinigungstextilien aufgenommen. Das Verfah- ren kann ebenfalls angewendet werden mit Wendebezügen, bei denen in zwei Arbeitsgängen unter Wenden des Wischbezuges das zweistufige Nasswischverfahren ohne Bezugwechsel durchgeführt wird.

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Beim einstufigen Verfahren wird der Belag in einem Arbeitsgang mit mehr oder weniger stark entwässerten Reini- gungstextilien (Mop, Wischbezug, Scheuer- bzw. Wischtuch, Vliestuch) gereinigt. Die bei diesem Arbeitsgang zu- rückbleibende Flüssigkeit lässt man abtrocknen.

Dem Wischwasser können neben Reinigungsmitteln auch Wischpflege- oder Desinfektionsmittel zugegeben wer- den.

Ziel/Ergebnis:

Oberflächen sollen frei sein von nicht-haftenden Verschmutzungen, Grobschmutz, haftenden Verschmutzungen (Getränkeflecken, Straßenschmutz etc.) sowie sonstigen Schmutzrückständen. Gummiabsatzstriche können auf den Oberflächen noch vorhanden sein.

Arten des Nasswischens bei Bodenbelägen sind:

 Einstufen-Methode, oft auch als Halbnass-Methode bezeichnet,

 Zweistufen-Methode,

 Punktuelles Nasswischen,

 Nasswischen kombiniert mit Sprühsystem.

Bei Einsatz von Wischpflegemitteln sollen die zurückbleibenden Pflegesubstanzen frei von Schmutzeinlagerungen sein und sich ohne eine aufwendige und umweltbelastende Grundreinigung vom Fußbodenbelag beseitigen lassen. Beim Einsatz von Desinfektionsmitteln sollte eine ausreichende Keiminaktivierung erzielt werden.

Bemerkungen/Hinweise:

Um neben den haftenden wasserlöslichen Verschmutzungen auch aufliegende Verschmutzungen effektiv zu ent- fernen, ist i. d. R. vor dem Nasswischen die Entfernung der aufliegenden Verschmutzung durch geeignete Verfah- ren erforderlich.

Verschiedene Methoden des Nasswischens sind:

 Einstufiges Nasswischen = Einstufen-Methode, oft auch als „Halbnassverfahren“ bezeichnet,

 Zweistufiges Nasswischen = Zweistufen-Methode,

 Punktuelles Nasswischen,

 Nasswischen kombiniert mit Sprühsystem = Sprüh-Wischverfahren,

 Nasswischen im Gesundheitswesen

Um eine hygienisch einwandfreie Flächenreinigung zu gewährleisten, ist das mehrfache Eintauchen bzw. Auswa- schen der Reinigungstücher / Bezüge in die Reinigungs- bzw. Desinfektionsmittellösung zu vermeiden, beispiels- weise durch Verwendung von anwendungsfertig präparierte Reinigungstüchern/Bezüge, Tuch-Wechsel-/Bezugs- wechsel-System, Tuch-Falt-Methode u. ä.

Einstufiges Nasswischen / Einstufen-Methode

Definition

Der Bodenbelag wird in einem Arbeitsgang mit mehr oder weniger stark entwässerten Reinigungstextilien (Wisch- bezug, Scheuer- bzw. Wischtuch, Vliestuch) gereinigt. Die bei diesem Arbeitsgang zurückbleibende Flüssigkeit lässt man abtrocknen.

Dem Wischwasser können neben Reinigungsmitteln auch Wischpflege oder Desinfektionsmittel zugegeben wer- den.

Ziel/Ergebnis:

Vgl. Nasswischen

Bemerkungen/Hinweise:

Nur für Bodenbeläge geeignet, die einen geringen Verschmutzungsgrad haben oder die feuchtigkeitsempfindlich sind (Doppelböden in EDV-Räumen etc. sofern die Reinigungstextilien entsprechend stark entwässert wurden).

Um eine Kumulation von Reinigungs- oder Desinfektionsmittelrückständen sowie nicht vollständig entfernten Ver- schmutzungen zu vermeiden, sollte intervallweise (z.B. bei jedem fünften Wischvorgang) zweistufig nassgewischt werden.

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Das einstufige Nasswischen kann mit Fahreimer und Presse, vorpräparierten (imprägnierten) Bezügen und Wanne mit Abtropfsieb erfolgen.

Zweistufiges Nasswischen / Zweistufen-Methode

Definition

Die Zweistufen-Methode stellt das klassische Nasswischverfahren dar. Beim ersten Arbeitsgang wird mit einer Rei- nigungstextilie (Tüchern, Wischbezügen etc.) so viel Reinigungsflüssigkeit auf den Belag gebracht, dass haftende, wassergebundene Verschmutzungen aufgeweicht bzw. abgelöst werden. In der zweiten Arbeitsstufe wird die Schmutzflotte mit trockenen oder stark entwässerten Reinigungstextilien aufgenommen. Dies verkürzt die Trock- nungszeit und verringert die Rutschgefahr.

Ziel/Ergebnis:

Vgl. Nasswischen.

Bemerkungen/Hinweise:

Der Reinigungseffekt ist i. d. R. besser als beim einstufigen Nasswischen.

Das zweistufige Nasswischen kann mit Fahreimer und Presse oder Wanne mit Abtropfsieb, als „klassische“ Zwei- Bezugwechsel-Methode, als Einspar-Bezug-wechsel- Methode (Schüttmethode), mit Doppelbreitwischgeräten und spezieller Dosierwanne, mit vorpräparierten (imprägnierten) Bezügen oder mit Wendebezügen, bei denen in zwei Arbeitsgängen unter Wenden des Wischbezuges das zweistufige Nasswischverfahren ohne Bezugwechsel durch- geführt wird, erfolgen.

Punktuelles Nasswischen

Definition

Es werden nur Teilbereiche der Gesamtfläche nassgewischt.

Ziel/Ergebnis:

Vgl. Nasswischen. Da nur punktuell gereinigt wird, ist das Reinigungsergebnis – bezogen auf die Gesamtfläche – eingeschränkt.

Bemerkungen/Hinweise:

Häufig ist diese Methode dort vorteilhaft, wo eine kleine Fläche häufiger als die Gesamtfläche nassgewischt werden muss, z. B. Nasswischen im Bereich von Getränkeautomaten zur Beseitigung von Flecken, wo in Unterrichtsräu- men vor der Wandtafel etc. Außerdem eignet sich das punktuelle Nasswischen, wenn nur die staubbindende Rei- nigung vollflächig erfolgt und haftende Verschmutzungen punktuell entfernt werden sollen.

Nasswischen kombiniert mit Sprühsystem

Definition

Aufsprühen einer gebrauchsfertigen Reinigungslösung mit Hilfe eines Sprühgeräts (Sprühflasche, Drucksprüher) auf die Reinigungstextilie oder direkt auf die verschmutzte Fläche und Aufnahme der Verschmutzungen durch Wi- schen mit Breitwischgerät und geeigneter Reinigungstextilie.

Ziel/Ergebnis:

Vgl. Nasswischen

Bemerkungen/Hinweise:

Nur für Bodenbeläge geeignet, die keinen hohen Verschmutzungsgrad aufweisen oder die feuchtigkeitsempfindlich sind. Der Arbeitsaufwand ist fast so hoch wie beim zweistufigen Nasswischen.

s. Bemerkungen/Hinweise: Nasswischen

Nassscheuern

Definition

Manuelle oder maschinelle Fußbodenreinigung mit Borstenerzeugnissen oder Reinigungspads zur Beseitigung hartnäckig haftender Verschmutzungen.

Ziel/Ergebnis:

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Oberfläche ist frei von Grobverschmutzung, nicht haftender Verschmutzung und hartnäckigen haftenden Ver- schmutzungen sowie wischspuren-, schlieren und fleckenfrei.

Bemerkungen/Hinweise:

Als intensiveres Unterhaltsreinigungsverfahren in Objektbereichen mit starken Verschmutzungen (z. B. Lebensmit- tel-, Industriebereiche, Schwimmbad u. ä.) oder in Anwendung in der Grundreinigung. Maschinelles Nassscheuern mit Scheiben-, Bürstenwalzenmaschinen. Schmutzflotte wird anschließend mit einem Nasssauger aufgenommen.

Automatenreinigung / Scheuersaugen

Definition

Maschinelle Fußboden-Nassreinigung unter Verwendung von Scheuersaugmaschinen (auch als Bodenreinigungs- automaten bezeichnet) mit Borstenerzeugnissen oder Reinigungspads zur Entfernung von nicht haftenden Ver- schmutzungen und haftenden Verschmutzungen. Der Fußboden wird nassgescheuert und die Schmutzflotte im gleichen Arbeitsgang durch Nasssaugen wieder aufgenommen und in den Schmutzwassertank befördert.

Ziel/Ergebnis:

Oberflächen sollen frei von Grobverschmutzung, nicht haftender Verschmutzung und haftender Verschmutzung. sowie wischspuren-, schlieren- und fleckenfrei sein. Absatzstriche können auf der Oberfläche noch vorhanden sein.

Bemerkungen/Hinweise:

Insbesondere bei größeren Flächen mit geringem Überstellungsgrad geeignet.

Durch die rasche Trocknung ist der Fußbodenbelag schon nach kurzer Zeit begehbar. In den Reinwassertank der Scheuersaugmaschinen werden schaumarme Reinigungsmittel zugegeben.

Detachur (Fleckentfernung)

Definition

Punktuelle Entfernung von Verfleckungen und haftenden Verschmutzungen auf textilen Belägen durch Spülme- thode mit Hilfe des Nasssaugers oder der Hand- oder Polsterdüse des Sprühextraktionsgerätes oder durch Tupf- methode durch Abtupfen des Fleckes mit saugfähigem Material, z. B. Zellstoff, Baumwolltuch u. ä., ggf mit Reini- gungslösung oder geeigneten Detachurmittel.

Ziel/Ergebnis:

Oberfläche frei von punktuell in den Flor eingedrungenen, haftenden Verschmutzungen. Aufgrund der punktuellen Fleckentfernung kann sich im Gesamterscheinungsbild eine unterschiedliche Optik ergeben.

Bemerkungen/Hinweise:

Eine Fleckentfernung ersetzt keine Grundreinigung in gewissen Zeitabständen.

Gemeint sind Flecken, die sich mit marktgängigen Fleckentfernungsmitteln beseitigen lassen.

Flecken sind spezifisch nach dem jeweiligen Stand der Technik zu bearbeiten (am effektivsten ist das Sprühex- traktionsverfahren).

Behandelte Fleckstellen sind so zu bearbeiten, dass eine Wiederanschmutzung durch Restsubstanzen ausge- schlossen ist (gründliches Nachspülen mit klarem Wasser). Eine Wiederanschmutzung darf bei einer Begehung im trockenen Zustand nicht auftreten.

Fleckentfernung im Rahmen der Unterhaltsreinigung:

Beseitigung von maximal 3 Flecken von einer Größe < 1 dm² pro 100 m² bezogen auf den Anteil an der Gesamt- fläche des bei einem Reinigungsvorgang zu reinigenden Textilbelages.

Wird diese Anzahl an Flecken bzw. deren Größe überschritten, so erfolgt eine Abrechnung als Sonderreinigung.

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Zwischenreinigungsverfahren

Polieren / Poliersaugen

Definition

Maschinelle Behandlung mit Bürstenerzeugnissen (Polierbürsten) oder Pads (Polierpads oder Spezialpads) auf unbehandelten oder mit Pflegemittel behandelten Fußbodenbelägen.

Fußbodenreinigungsmaschinen können mit einem Saugaggregat ausgerüstet werden (Polieren und gleichzeitige Staubbeseitigung durch Trockensaugen in einem Arbeitsgang = Poliersaugen)

Ziel/Ergebnis:

Oberfläche ist frei von Verkehrsspuren, Absatzstrichen und sonstiger haftender Verschmutzung. Die Optik des Pflegefilms ist einheitlich; je nach Art der Pflegesubstanzen spezielle Glanzerzeugung.

Bemerkungen/Hinweise:

Die Trittsicherheit darf nicht eingeschränkt werden.

Vorteile von polierten Oberflächen sind u. a. höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Verkehrsspuren und Behand- lungsmitteln, Verbesserung der Optik, Vergrößerung der Grundreinigungsintervalle, dadurch Kosteneinsparung und reduzierte Umweltbelastung.

Voraussetzung zum Polieren: Oberfläche muss frei von nicht haftenden Verschmutzungen sein.

Cleanern

Definition

Das Cleanermittel wird mit einem Handsprühkännchen oder durch eine Sprühvorrichtung an einer Einscheibenma- schine bzw. High-Speed-Maschine partiell auf den Bodenbelag gesprüht, der hartnäckige Flecken sowie abge- nutzte Pflegefilmstellen aufweist. Diese Stellen werden maschinell mit einem geeigneten Pad (z. B. rot) bearbeitet und das Cleanermittel verteilt. Anschließend werden die bearbeiteten Stellen unter Verwendung geeigneter Pads (beige/gelb, rot) poliert.

Ziel/Ergebnis:

Vorteile sind u. a. höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Verkehrsspuren und Behandlungsmitteln, Verbesserung der Optik, Grundreinigungen können hinausgeschoben werden. Die Oberflächen sind frei von hartnäckigen Flek- ken, Absatzstrichen, Schrammen, Schleifspuren etc. Abgenutzte Pflegefilmstellen sind saniert und der übrigen Flä- che angeglichen. Die Optik (Glanz) ist einheitlich.

Bemerkungen/Hinweise:

Cleanermittel und Padscheiben müssen auf Bodenbelagsart, Verschmutzung und Maschinentyp angepasst sein. Die Trittsicherheit darf nicht eingeschränkt werden.

Garnpad-/Faserpadreinigung

Definition

Verfahren zur Zwischenreinigung von textilen Belägen. Nach dem Aufsprühen einer tensidfreien Reinigungslösung erfolgt eine Bearbeitung mit speziellen Garnpads oder Faserpads unter Verwendung einer Einscheibenmaschine.

Ziel/Ergebnis:

Begrenzter Reinigungserfolg, lediglich Flächen- keine Tiefenreinigung, daher als Zwischenreinigung einzustufen. Die Oberfläche soll nach dem Stand der Technik möglichst frei von nicht haftendenb und haftendenc Verschmut- zungen sein.

Bemerkungen/Hinweise:

Dieses Verfahren ist besonders für feuchtigkeitsempfindliche Beläge geeignet.

Beim Einsatz tensidfreier Mittel entsteht keine Begünstigung der Wiederanschmutzung.

Pulverreinigung

Definition

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Verfahren zur Zwischenreinigung von textilen Belägen.

Ein geeignetes Teppichreinigungspulver wird auf den Belag aufgestreut und mit Bürstenerzeugnissen manuell oder maschinell einmassiert. Nach dem Trocknen des Pulvers wird dieses gründlich mit einem leistungsstarken Bürstsauger abgesaugt.

Ziel/Ergebnis:

Begrenzter Reinigungserfolg, lediglich Flächen- keine Tiefenreinigung, daher als Zwischenreinigung einzustufen. Die Oberfläche soll nach dem Stand der Technik möglichst frei von nicht haftenden und haftenden Verschmutzun- gen sein.

Bemerkungen/Hinweise:

Dieses Verfahren ist für feuchtigkeitsempfindliche Beläge geeignet. Es besteht das Problem einer raschen Wieder- anschmutzung und der Staubbildung durch die nicht vollständig entfernbaren Pulverrückstände. Eine Anwendung auf Nadelvlies sowie hochflorigen Belägen darf nicht erfolgen, da sich bei diesen Belägen das Pulver keinesfalls mehr gründlich entfernen lässt.

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Vergabeverfahren Reinigungsleistungen, Vergabenummer: Vergabenummer Leistungsbeschreibung (Vergabeunterlagen Teil 3 A) Anlage 2 Definitionen Leistungs- und Reinigungsarten Gebäude-(Innen) – Reinigung des Bundesinnungs-verbandes des Gebäu- dereiniger-Handwerks, Bonn Los 1: Unterhalts- und Abrufreinigungsleistungen

Grundreinigungsverfahren

Trockene Pflegefilmsanierung

Definition

Mechanisches Abtragen alter, abgenutzter Pflegefilme durch Ab- bzw. Anschleifen des bestehenden Pflegefilms mit leistungsstarker Bodenreinigungsmaschine (z. B. spezielle Sanierungsmaschine mit Absaugaggregat) und ge- eignetem Pad (z.B. graues, dunkelbraunes oder Spezialpad), anschließend Auspolieren bei noch ausreichender Dicke der verbleibenden Pflegefilmschicht oder Auftrag einer neuen Pflegefilmschicht.

Ziel/Ergebnis:

Einheitliche Optik des Pflegefilms

Bemerkungen/Hinweise:

 Voraussetzungen:

o relativ ebener Bodenbelag, o leistungsstarke Bodenreinigungsmaschine mit Absaugung, mit hohem Drehmoment und hohem Ge- wicht,

 Grenzen der Pflegefilmsanierung:

o alte vergraute Pflegefilme mit Schmutzeinlagerungen bis zum Untergrund, o unebene Beläge, schlechte Verlegung,

 Vorteile gegenüber der Chemischen Nassgrundreinigung:

o schneller und kostengünstiger, o partiell anwendbar (Teilflächensanierung), o weniger umweltbelastend.

Sprühextraktion

Definition

Gründliche Entfernung haftender Verschmutzungen aus textilen Belägen durch intensives Umspülen der Fasern und gleichzeitigem Absaugen der Schmutzflotte mit Hilfe einer Sprühextraktionsgerätes.

Ziel/Ergebnis:

Oberfläche soll frei sein von nicht haftender Verschmutzung und haftenden, in die Polschicht (Flor) eingedrungenen Verschmutzungen - soweit dies nach dem Stand der Technik möglich ist.

Bemerkungen/Hinweise:

Wegen des guten Reinigungseffekts zur Grundreinigung geeignet.

Shampoonierung

Definition

Reinigen textiler Fußbodenbeläge mit Bürstenmaschinen unter Verwendung einer geeigneten Shampoolösung; an- schließend Absaugen der Schmutzflotte (Schaum).

Ziel/Ergebnis:

Oberfläche soll frei sein von nicht haftender Verschmutzung und haftenden, in die Polschicht (Flor) eingedrungenen Verschmutzungen - soweit dies nach dem Stand der Technik möglich ist.

Bemerkungen/Hinweise:

Je nach Beschaffenheit des Schaums unterscheidet man Trockenshampoonierung (relativ trockener Schaum wird bereits in der Maschine produziert) und Nassshampoonierung (Schaum wird durch Reibung auf dem mit Sham- poolösung durchtränkten Textilbelag erzeugt). Die eingesetzten Mittel sollen eine rasche Wiederanschmutzung verhindern.

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Padreinigung

Definition

Grundreinigung textiler Fußbodenbeläge durch Sprühextraktion (s. Definition Sprühextraktion) und anschließender Padreinigung (s. Definition Garnpad-Faserpadreinigung) des noch feuchten Flors. Ggfs. Sprühextraktion punktuell bei verbliebenen haftenden Verschmutzungen.

Ziel/Ergebnis:

Vgl. Sprühextraktion / Garn-/Faserpadreinigung

Bemerkungen/Hinweise:

Sehr guter Reinigungserfolg

Vgl. Sprühextraktion / Garn-/Faserpadreinigung

Kombination Nass-Shampoonierung/Sprühextra

Definition

Grundreinigung textiler Fußbodenbeläge durch Nass-shampoonierung (s. Definition Shampoonierung) und an- schließender Sprühextraktion (s. Definition Sprühextraktion). Der im Schaum gebundene Schmutz wird mit Hilfe eines Sprühextraktionsgerätes mit klarem Wasser ausgespült und abgesaugt.

Ziel/Ergebnis:

Vgl. Shampoonierung, Sprühextraktion

Bemerkungen/Hinweise:

Vgl. Shampoonierung, Sprühextraktion

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Ausführung der Reinigungsarbeiten von Ausstattung und Einrichtung (Inventar), Decken und Wänden

Inhalt entleeren und entsorgen

Definition

Der Inhalt von verschiedenen Behältern wird entleert und getrennt gesammelt sowie anschließend fachgerecht entsorgt.

Ziel/Ergebnis:

Das Behältnis soll frei sein von jeglichem Inhalt (z.B. auch Kaugummis und haftenden Papierschnipseln).

Inhalt Wiederverwertung zuführen

Definition

Der getrennt gesammelte Inhalt verschiedener Behälter wird der Wiederverwertung zugeführt (z.B. Alu, Glas, Pa- pier, etc.)

Ziel/Ergebnis:

Abfall wird fachmännisch getrennt (z.B. Papier, Glas, Alu).

Bestücken

Definition

Ein Gegenstand (z.B. Handtuchhalter, Seifenspender etc.) wird neu mit Verbrauchsmaterialien (z.B. Papierhandtü- cher, Seifenlösung etc.) versehen.

Ziel/Ergebnis:

Der zu bestückende Gegenstand muss entsprechend dem angegebenen Termin mit Verbrauchsmaterial befüllt sein.

Bemerkungen/Hinweise:

Zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer muss vertraglich festgelegt werden, wer die zu bestückenden Ver- brauchsmaterialien stellt.

Entstauben/Spinnweben

Definition

Staubentfernung entweder mittels eines Trockensaugers (Staubsaugers) oder mit Reinigungstextilien von Gegen- stand; Spinnweben werden mit Trockensauger oder Spinnenbesen entfernt.

Ziel/Ergebnis:

Der Gegenstand/ Die Oberfläche muss von Staub und Spinnweben befreit sein.

Feucht reinigen

Definition

Lose aufliegende und leicht haftende Verschmutzungen werden manuell mit einem nassen, stark entwässerten Reinigungstuch vom Gegenstand entfernt.

Ziel/Ergebnis

Gegenstand/Oberfläche ist frei von Grobverschmutzung, nicht haftender Verschmutzung und Schlieren; haftende Verschmutzungen können noch auf der Oberfläche vorhanden sein.

Nassreinigen

Definition

Haftende Verschmutzungen (z. B. Getränkeflecken, fetthaltige Verschmutzungen) werden manuell mit einem nas- sen, wenig entwässerten Reinigungstuch vom Gegenstand entfernt.

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Ziel/Ergebnis:

Gegenstand/Oberflächen soll frei von Grobverschmutzung, nicht haftender Verschmutzung und haftender Ver- schmutzung.sowie wischspuren-, schlieren- und fleckenfrei sein.

Nass reinigen und nachtrocknen

Definition

Haftende Verschmutzungen werden manuell mit einem nassen, wenig entwässerten Reinigungstuch vom Gegen- stand entfernt. Anschließend wird die Feuchtigkeit mit einem trockenen Reinigungstuch bzw. ähnlichen geeigneten Reinigungsutensilien (z. B. Leder) aufgenommen.

Ziel/Ergebnis:

Gegenstand/Oberfläche muss frei sein von haftenden Verschmutzungen, Griffspuren, Staub und Schlieren. Der Gegenstand darf nicht mehr feucht sein.

Nass reinigen kombiniert mit Sprühsystem / Sprüh-Wischverfahren

Definition

Aufsprühen einer gebrauchsfertigen Reinigungslösung mit Hilfe eines Sprühgeräts (Sprühflasche, Drucksprüher) auf die Reinigungstextilie und Aufnahme der Verschmutzungen durch Wischen mit geeigneter Reinigungstextilie.

Ziel/Ergebnis:

Vgl. Nass reinigen

Bemerkungen/Hinweise:

Vorteile:

 einfache, anwenderfreundliche Handhabung,

 -Steigerung der Wirtschaftlichkeit (geringer Zeitaufwand, geringere Rüst- und Wegezeiten, höhere Flächenlei- stung),

 Zwangsdosierung, sparsamer Einsatz von Reinigungsprodukten und Wasser,

 kein Hautkontakt zur Reinigungslösung.

Griffspuren/Spritzer/Flecken entfernen

Definition

Griffspuren, Spritzer oder hartnäckige Flecken werden punktuell und gezielt durch Feucht- oder Nassreinigung – ggf. anschließend nachtrocknen bzw. polieren – vom Gegenstand entfernt.

Ziel/Ergebnis:

Gegenstand/Oberfläche muss frei sein von Griffspuren, Spritzern und Flecken. Ggf. darf die Oberfläche nicht mehr feucht sein und muss poliert werden.

Hochdruckreinigung

Definition

Entfernung von haftenden Verschmutzungen mit einem Hochdruckreinigungsgerät.

Ziel/Ergebnis:

Der Gegenstand/Oberfläche muss frei sein von haftenden Verschmutzungen. Der Gegenstand/Oberfläche kann noch sehr feucht sein.

Bemerkungen/Hinweise:

Diese Methode kann im "Nassbereich" wie z.B. Toiletten, Waschräumen, Umkleidekabinen etc. zum Einsatz kom- men.

Polieren

Definition

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Der gereinigte Gegenstand wird mit weichen Reinigungstextilien nachpoliert, um die Optik des Gegenstandes zu verbessern.

Ziel/Ergebnis:

Der Gegenstand muss sich in einem guten optischen Zustand befinden.

Es dürfen keine Wischspuren vorhanden sein.

Pflegend behandeln

Definition

Der gereinigte Gegenstand wird mit geeigneten Pflegemitteln behandelt.

Ziel/Ergebnis:

Der Gegenstand/Oberfläche muss sich in eingepflegtem Zustand befinden.

Es dürfen keine Wischspuren oder Unregelmäßigkeiten vorhanden sein.

Desinfizierend reinigen

Reinigungsprozess und Desinfektion erfolgen in einem Arbeitsgang: Der Gegenstand / die Oberfläche wird mit einem geeigneten Desinfektionsreiniger benetzt und desinfiziert. Dazu muss die zu desinfizierende Oberfläche mit einer ausreichenden Menge des Behandlungsmittels unter leichtem Druck abgerieben werden.

Ziel/Ergebnis:

Sicherstellung der hygienischen Qualität durch mikrobiologische Sauberkeit, d. h. Entfernung sichtbarer Verunrei- nigungen sowie Verminderung der Anzahl pathogener oder fakultativ-pathogener Mikroorganismen und deren Stoffwechselprodukte, dass anschließend vom desinfizierten Gegenstand / Oberfläche keine Infektionsgefahr mehr ausgeht.

Es können Schlieren durch den Desinfektionsreiniger zurückbleiben.

Bemerkungen/Hinweise:

Die desinfizierende Reinigung ist so durchzuführen, dass eine Keimverbreitung verhindert wird, insbesondere die Ausbreitung pathogener Mikroorganismen, sowie Keimverschleppungen vermieden werden, insbesondere um In- fektionsketten zu unterbrechen.

Die für die desinfizierende Reinigung verwendeten Mittel müssen aufgrund möglicher unerwünschter Wechselwir- kungen der Einzelkomponenten ausdrücklich für diesen Zweck deklariert sein.

Die exakte Einhaltung der angegebenen, für wirksam befundenen Konzentrations-Zeit-Relation ist sicherzustellen.

Der Desinfektionsreiniger muss einen geschlossenen Feuchtigkeitsfilm hinterlassen und darf während der Einwirk- zeit nicht nachgetrocknet werden.

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Erläuterungen zu Desinfektionsverfahren

Desinfektion3

Desinfektion ist ein Prozess, durch den die Anzahl vermehrungsfähiger Mikroorganismen infolge Abtötung/Inakti- vierung unter Angabe eines standardisierten, quantifizierbaren Wirkungsnachweises reduziert wird mit dem Ziel, einen Gegenstand/Bereich in einen Zustand zu versetzen, dass von ihm keine Infektionsgefährdung mehr ausge- hen kann. Ziel der Desinfektion ist definitionsgemäß nicht die Eliminierung nicht infektionsrelevanter Umweltkeime, sondern die definierte Verminderung der Anzahl pathogener oder fakultativ-pathogener Mikroorganismen.

Scheuer-Wisch-Desinfektion

Definition

Die zu desinfizierende Oberfläche muss mit einer ausreichenden Menge des Behandlungsmittels unter leichtem Druck abgerieben werden (Scheuer-Wisch-Desinfektion).

Ziel/Ergebnis:

Sicherstellung der hygienischen Qualität durch mikrobiologische Sauberkeit, d. h. Entfernung sichtbarer Verunrei- nigungen sowie Verminderung der Anzahl pathogener oder fakultativ-pathogener Mikroorganismen und deren Stoffwechselprodukte, dass anschließend vom desinfizierten Gegenstand / Oberfläche keine Infektionsgefahr mehr ausgeht.

Es können Schlieren durch das Desinfektionsmittel zurückbleiben.

Bemerkungen/Hinweise:

Die Scheuer-Wisch-Desinfektion ist so durchzuführen, dass eine Keimverbreitung verhindert wird, insbesondere die Ausbreitung pathogener Mikroorganismen, sowie Keimverschleppungen vermieden werden, insbesondere um Infektionsketten zu unterbrechen.

Die exakte Einhaltung der angegebenen, für wirksam befundenen Konzentrations-Zeit-Relation ist sicherzustellen.

Die Desinfektionslösung muss einen geschlossenen Feuchtigkeitsfilm hinterlassen und darf während der Einwirk- zeit nicht nachgetrocknet werden.

Wenn Reinigungsprozess und Desinfektion in einem Arbeitsgang erfolgen müssen die für die desinfizierende Rei- nigung verwendeten Mittel (Desinfektionsreiniger) aufgrund möglicher unerwünschter Wechselwirkungen der Ein- zelkomponenten ausdrücklich für diesen Zweck deklariert sein.

Routinemäßige Desinfektion4

Die routinemäßige Desinfektion wird z.T. auch als „laufende Desinfektion“, „prophylaktische Desinfektion“ oder „Desinfektion am Krankenbett“ bezeichnet. Sie hat den Zweck, die Verbreitung von Krankheitserregern während der Pflege und Behandlung einzuschränken und erstreckt sich auf Flächen, von denen zu vermuten oder anzuneh- men ist, dass sie mit erregerhaltigem Material kontaminiert wurden, ohne dass dies im Einzelfall erkennbar oder sichtbar ist.

Von desinfizierender Reinigung wird gesprochen, wenn Reinigungsprozess und Desinfektion in einem Arbeitsgang erfolgen. Die hierfür verwendeten Mittel müssen aufgrund möglicher unerwünschter Wechselwirkungen der Einzel- komponenten ausdrücklich für diesen Zweck deklariert sein.

Ziel/Ergebnis:

s. Scheuer-Wisch-Desinfektion

Bemerkungen/Hinweise:

s. Scheuer-Wisch-Desinfektion

3 Definition gemäß Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert-Koch-Institut (RKI) „Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung und Desinfektion von Flächen“

4 Definition gemäß RKI, s.o.

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Gezielte Desinfektion

Die gezielte Desinfektion kann über die routinemäßige Desinfektion hinaus notwendig werden. Sie erfolgt bei er- kennbaren Kontaminationen, Krankheitsausbrüchen, Schlussdesinfektionen und beim Auftreten bestimmter Erre- ger (nach § 17 Infektionsschutzgesetz, wenn Gegenstände mit Erregern meldepflichtiger Krankheiten behaftet sind oder wenn das anzunehmen ist und dadurch eine Verbreitung der Krankheit zu befürchten ist. Die zuständige Be- hörde hat in diesem Fall die notwendigen Maßnahmen zur Abwendung der hierdurch drohenden Gefahren zu tref- fen.). Gezielte Desinfektion bei erkennbarer Kontamination1

Erkennbare Kontaminationen von Flächen können mit Blut, Eiter, Ausscheidungen oder anderen Körperflüssigkei- ten vorliegen.

Bei erkennbarer Kontamination sollte bei der Desinfektion zunächst das sichtbare Material mit einem in Desinfekti- onsmittel getränkten Einwegtuch, Zellstoff o.Ä. aufgenommen (Einmalhandschuhe tragen) und das Tuch verworfen werden. Anschließend ist die Fläche wie üblich zu desinfizieren (s. Scheuer-Wisch-Desinfektion).

Schlussdesinfektion5

Die Schlussdesinfektion erfolgt in Bereichen oder Räumen, die zur Pflege oder Behandlung eines infizierten bzw. mit Erregern kolonisierten Patienten dienten. Durch die Desinfektion soll der Bereich/Raum so hergerichtet werden, dass er ohne Infektionsgefährdung zur Pflege oder Behandlung eines anderen Patienten genutzt werden kann. Die Schlussdesinfektion erstreckt sich je nach Erkrankung oder Krankheitserreger auf die patientennahen bzw. alle erreichbaren Oberflächen und Gegenstände, die mit den Krankheitserregern kontaminiert sind bzw. sein können. In besonderen Fällen können andere Konzentrations-Zeit-Relationen und Verfahren als bei der routinemäßigen Desinfektion notwendig sein. Eine Raumdesinfektion, überwacht von einer Desinfektorin / einem Desinfektor durch Verdampfen oder Vernebeln von Formaldehyd ist nur in extrem seltenen Ausnahmefällen notwendig.

Gezielte Desinfektion bei Ausbruchsituationen sowie Auftreten spezieller Erreger6

Bei Ausbruchsituationen und bei Auftreten spezieller, beispielsweise multiresistenter oder hochinfektiöser Erreger dient die Desinfektion der Eindämmung und Verhütung der Weiterverbreitung neben den routinemäßig durchge- führten Maßnahmen; überwacht von einer Desinfektorin / einem Desinfektor.

5 Definition gemäß RKI, s.o.

6 Definition gemäß RKI, s.o.

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Verschmutzungsarten

Grobverschmutzung: heruntergefallener oder weggeworfener Abfall, der sich aufheben lässt, z. B. Papier, Pflanzenblätter; Zigarettenkippen, Getränkedosen Nicht haftende Verschmutzung:Verschmutzung, die sich nicht direkt aufheben lässt, z. B. Staub, Kies, Sand, Asche, Haare, Spinnweben, Krümel Haftende Verschmutzung: Verschmutzung, die auf einer begrenzten Fläche haftet, z. B. Straßenschmutz, Lebensmittelrückstände, Griffspuren, sonstige Rückstände, Verfleckungen und optische Veränderungen auf Oberflächen, die nicht auf eine irreversible Veränderung des Oberflächenmaterials zurückzuführen sind wie beispielsweise Reinigungsmittelrückstände, Vergrauung u. ä.


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