Technische Verkehrsplanung für die grundhafte Erneuerung der Grünberger Straße

Status
Vergeben
Angebotsfrist
18.06.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
400.000 EUR
Lose
1
Erfüllungsregion
Hessen, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
04.06.2026
CPV-Codes
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  • Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)
  • Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)
  • Planungsleistungen im Bauwesen (71320000)
  • Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau (71322000)
  • Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen (71322500)
Bekanntmachung
subreport.de
Bekanntmachungsnummer
382916-2026
Verfahrensnummer
818e5429-2e18-44da-bd46-d15e115639d9

Fragenkatalog

Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.

Kurzbeschreibung

Der Magistrat der Universitätsstadt Gießen, vertreten durch das Tiefbauamt, beauftragt technische Planungsleistungen für die grundhafte Erneuerung der Grünberger Straße in Gießen. Der geschätzte Auftragswert beträgt 400.000 Euro; die Planung umfasst die Leistungsphasen 1 bis 6 und betrifft unter anderem eine stark belastete Hauptverkehrsstraße mit sanierungsbedürftigen Fahrbahnen, Gehwegen und Radverkehrsanlagen. Angebote können bis zum 18. Juni 2026 um 08:00 Uhr (UTC) eingereicht werden.

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Leistungsbeschreibung

Grundhafte Erneuerung der Grünberger Straße Technische Planungsleistung für Verkehrsanlagen

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Vergabe von technische Planungsleistung für Verkehrsanlagen, Grundhafte Erneuerung der Grünberger Straße

    Bestandssituation: Bei der Grünberger Straße handelt es sich um eine hochbelastete angebaute Hauptverkehrsstraße, sie verbindet den Anlagenring der Innenstadt mit den östlich von Gießen gelegenen Orten wie Rödgen oder Großen-Buseck sowie der B 49 in Richtung Grünberg – nicht ausreichend große Baumquartiere / Grünstreifen – nicht zeitgemäße Gehwege – Sanierungsbedürftige Fahrbahnbeläge – teilweise nicht vorhanden Radwege – Dominierender Autoverkehr – Kostbares Regenwasser wird nicht genutzt – Thermische Belastung – Fehlende Aufenthaltsqualität in den Grünbereichen. Planungsziele: Erhöhung der Durchgrünung – Reduzierung Verkehrsfläche – Verbesserung der Baumstandorte durch Substratwechsel – Förderung des Rad- und Fußverkehrs / Ausbau der nachhaltigen Mobiliät – Sichere Radverbindung – Optimierung der Fußwegeverbindungen – Ergänzung von Ausstattungsgegenständen – Reduktion der CO²-Emissionen und der thermischen Belastung – Konzept zur Regenwasserbewirtschaftung – Sammeln von Niederschlagswasser – Maßnahmen zur Versickerung/Verdunstung von Regenwasser – Nutzung mittels Baumrigolen – Verbesserung der Querungsstellen – Sanierung von Straßenflächen. Hierbei sind folgende Leistungen zu erbringen: Verkehrsanlagen § 47 HOAI 2021, LP 1-6. Die angesetzten Projektkosten belaufen sich auf ca. 13.000.000 Mio. EUR netto. Besondere Leistungen: Erstellung Trassensummenplan, Erstellung Beschilderungs-, Markierungs- und Umleitungspläne, Teilnahme an Gremien- und Bürgerbeteiligungssitzungen. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Ausschreibungsunterlagen verwiesen. Aufgrund des geschätzten Auftragswertes der zu vergebenden Leistungen erfolgt die Ausschreibung europaweit in einem offenen Verfahren. Die Angebotsprüfung und Wertung erfolgt anhand der geforderten Nachweise und Erklärungen, den eingereichten Angebotsunterlagen sowie den bekanntgemachten Zuschlagskriterien. Mit den Planungsleistungen soll im August 2026 begonnen werden. Die bauliche Umsetzung soll ab 2027 abschnittsweise erfolgen und im Jahr 2031 abgeschlossen werden.

    Frist: 18.06.2026, 04:00 (Europe/Berlin)

Anforderungen an deinen Betrieb

Zusätzlich zu den in Artikel 57 der Richtlinie 2014/24/EU genannten Ausschlussgründen gelten die nationalen Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB). Der öffentliche Auftraggeber weist darauf hin, dass Unternehmen gemäß §§ 123 und 124 GWB von der Teilnahme am Vergabeverfahren ausgeschlossen werden können, wenn zwingende oder fakultative Ausschlussgründe vorliegen. Die Bieter haben eine Eigenerklärung in dem Formblatt 124 Hessen über das Nichtvorliegen solcher Ausschlussgründe abzugeben. Dies gilt auch für Mitglieder von Bietergemeinschaften sowie für Nachunternehmer.“ Die in § 124 Abs. 2 GWB genannten spezialgesetzlichen Ausschlussregelungen bleiben unberührt und können ebenfalls zur Nichtberücksichtigung eines Angebots führen. Dies betrifft insbesondere § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz, § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz sowie § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert waren, werden nachgefordert

Wie wird das Angebot bewertet?

Kriterien ohne Loszuordnung

Qualitätskriterium - Gewichtung: 55 % Beschreibung: • Präsentation: Präsentation vergleichbarer Referenzprojekte der letzten 5 Jahre, 15,00 % • Konkrete Umsetzung: Konzept zur Projektbearbeitung, 20,00 % • Projektteam: Qualität des Projektteams in Bezug auf das Projekt, 20,00 %
55 %
Honorar / Preis Gewichtigung: 45 %
45 %

Vergabeunterlagen

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Anforderungen

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Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 24.08.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 583354-2026

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