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Leistungsbeschreibung
V ergabeverfahren: Studie
„Resilienzindikator der Deutschen
W irtschaft“
V ergabenummer: 2026-09-11591
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INHALTSVERZEICHNIS
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BESCHAFFUNGSZIEL ............................................................................................................................... 3
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IST-SITUATION UND HINTERGRUNDINFORMATION ............................................................................... 3
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LEISTUNGSBESCHREIBUNG .................................................................................................................... 4
3.1. LEISTUNGSBESTANDTEILE ...................................................................................................................... 4
3.2. METHODISCHES VORGEHEN .................................................................................................................. 6
3.3. PROZESS, KOMMUNIKATION ................................................................................................................. 8
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RAHMENBEDINGUNGEN ........................................................................................................................ 8
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EIGENTUMS-, NUTZUNGS- UND VERWENDUNGSRECHTE ...................................................................... 9
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- BESCHAFFUNGSZIEL
Gegenstand der Beschaffung ist die Erstellung einer wissenschaftlichen Studie, die in einem methodischen Forschungsansatz einen Resilienzindikator entwickeln soll, welcher zentrale Verwundbarkeiten und Abhängigkeiten der deutschen Wirtschaft sichtbar macht. Im Fokus sollen unter anderem strategische Abhängigkeiten in den Bereichen Rohstoffe, Logistik und digitale Infrastruktur stehen. Die Analyse soll dabei eine systematische Übersicht (versteckter) Abhängigkeiten schaffen und die Grundlage für politische Empfehlungen der DIHK bilden.
- IST-SITUATION UND HINTERGRUNDINFORMATION
Die wirtschafts- und sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Geopolitische Spannungen, strategische Wettbewerbs- und Systemkonflikte sowie die zunehmende Instrumentalisierung wirtschaftlicher Abhängigkeiten rücken das Thema Wirtschaftssicherheit immer stärker in den Fokus von Politik und Unternehmen.
Gleichzeitig werfen strategische Rohstoffabhängigkeiten, Unsicherheiten in der Energieversorgung sowie wachsende Abhängigkeiten von Lieferwegen, digitalen Infrastrukturen und Technologien die Frage auf, wie resilient und handlungsfähig der Wirtschaftsstandort Deutschland in einem zunehmend geopolitisch geprägten Umfeld ist. Die Studie soll die wirtschaftliche und geopolitische Ausgangslage systematisch bewerten und auf dieser Grundlage einen wissenschaftlich fundierten Resilienzindikator entwickeln, der zentrale Verwundbarkeiten und strategische Abhängigkeiten der deutschen Wirtschaft sichtbar und messbar macht.
Als Wirtschaftssicherheit soll hier die Fähigkeit von Staat und Unternehmen verstanden werden, externe wirtschaftliche Risiken früh zeitig zu erkennen, Abhängigkeiten zu verringern und die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit langfristig zu sichern. Demgegenüber ist der Wirtschaftsschutz abzugrenzen, welcher die Gefahrenabwehr konkreter physischer und digitaler Sicherheitsrisiken für Unternehmen, zum Ziel hat. Aspekte des Wirtschaftsschutzes sollen jedoch nicht Gegenstand der Studie sein, bzw. nur dort, wo dies für das Gesamtwerk der Studie und des Resilienz-Indikators unerlässlich ist.
Bei der Entwicklung des Resilienzindikators sollen bereits vorliegende wissenschaftliche Erkenntnisse, bestehende Analysen sowie etablierte Ansätze zur Messung wirtschaftlicher Resilienz und Wirtschaftssicherheit einbezogen werden. Ziel ist nicht die erneute Untersuchung bereits hinreichend erforschter Sachverhalte, sondern die Bündelung und Weiterentwicklung vorhandenen Wissens zu einem sektorübergreifenden Lagebild der wirtschaftlichen Resilienz. Ergänzende Recherchen und Analysen sind dort vorzunehmen, wo relevante Wissens-, Daten- oder Erkenntnislücken bestehen und diese für die Aussagekraft des Indikators erforderlich sind. Auf diese Weise sollen auch indirekte oder bislang wenig beachtete Abhängigkeiten identifiziert und hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen und geopolitischen Bedeutung eingeordnet werden. Darüber hinaus sind diese Abhängigkeiten anhand praxisnaher und anschaulicher Beispiele verständlich aufzubereiten und öffentlichkeitswirksam zu veranschaulichen.
Auf Basis dieser Studie sollen konkrete Handlungsempfehlungen für die Bundespolitik, die europäischen Institutionen sowie für Unternehmen entwickelt werden können, um strategische Abhängigkeiten zu reduzieren, Anpassungs- und Reaktionsfähigkeit zu stärken und die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit Deutschlands in einem zunehmend geopolitisch geprägten Umfeld langfristig zu sichern.
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- LEISTUNGSBESCHREIBUNG 3.1. Leistungsbestandteile
Gegenstand des Auftrags ist die Erstellung einer wissenschaftlichen Studie gemäß dem hier beschriebenen Anforderungsprofil. Die Studie, inklusive der relevanten statistischen Anhänge, soll auf Deutsch und Englisch in einem druckfähigen und barrierefreien Format vorgelegt werden. Teil der Leistung ist zudem eine graphische Übersicht des entwickelten Indikators sowie eine PowerPoint-Präsentation mit den zentralen Ergebnissen und Visualisierungen. Der Auftragnehmer (im Folgenden AN) erstellt diese Studie im Auftrag des Auftraggebers (im Folgenden AG) bis zum 21. Dezember 2026 in zwei Teilleistungen.
- Die erste Teilleistung ist in Form eines Erstentwurfs des Indikators bis zum 23. November 2026 zu erbringen.
- Der Endbericht muss am 21. Dezember 2026 abgegeben werden.
Die Projektlaufzeit beginnt mit Zuschlagserteilung.
Im Rahmen der ersten Teilleistung soll der AN dem AG ein fertiges Konzept des gesamten Indikators präsentieren, zusammen mit einem überschlagenen Entwurf der zu erwartende Endergebnisse. Der AG wird daraufhin zusammen mit dem AN potenzielle Beispielszenarien bzw. Praxisbeispiele aufarbeiten, sodass die finalen Ergebnisse der Indikatoren Öffentlichkeitswirksam dargestellt werden können.
Die finale Studie besteht aus drei inhaltlichen Abschnitten:
Abschnitt I: Konzeptionelle Herleitung des Resilienzindikators und Standortbestimmung
Im ersten Teil der Studie soll die konzeptionelle Grundlage des Resilienzindikators entwickelt und kurz die wirtschafts- und geopolitische Ausgangslage Deutschlands beschrieben werden. Hierzu soll dargestellt werden, welche Faktoren die Wirtschaftssicherheit und Resilienz der deutschen Wirtschaft maßgeblich beeinflussen und welche nationalen und internationalen Entwicklungen die Verwundbarkeit des Wirtschaftsstandorts prägen.
Die Studie soll bestehende nationale und internationale Ansätze zur Messung von Wirtschaftssicherheit, Resilienz und strategischen Abhängigkeiten analysieren, bewerten und auf ihre Anwendbarkeit für den deutschen Kontext prüfen. Dabei soll die existierende wissenschaftliche Arbeit, z.B. im Energie- und Rohstoffbereich, analysiert und in den Indikator integriert werden. Auf dieser Grundlage sollen die für den Resilienzindikator relevanten Einzelindikatoren ausgewählt und begründet werden.
Die Analyse soll insbesondere berücksichtigen:
• bestehende Ansätze und Indikatoren zur Messung von Wirtschaftssicherheit, Resilienz, Lieferkettenrisiken und strategischen Abhängigkeiten,
• geopolitische und außenwirtschaftliche Risiken für den Wirtschaftsstandort Deutschland,
• strategische Abhängigkeiten in den Bereichen Rohstoffe, Energie und digitale Infrastruktur einschließlich relevanter Güter, Dienstleistungen, Technologien und geistigen Eigentums sowie Logistik,
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• die besondere Bedeutung internationaler Wertschöpfungsketten sowie die Rolle strategisch relevanter Handelspartner,
• versteckte oder indirekte Verwundbarkeiten entlang von Liefer-, Produktions- und Innovationsketten,
• Erkenntnisse, z.B. aus Umfragen, aus dem IHK- und AHK-Netzwerk zur praktischen Relevanz identifizierter Risiken und Abhängigkeiten,
• die Ableitung einer nachvollziehbaren Auswahl von Einzelindikatoren, die als Grundlage für die Messung wirtschaftlicher Resilienz geeignet sind.
Abschnitt II: Methodische Entwicklung und Berechnungssystematik
Im zweiten Teil der Studie soll die methodische Grundlage für die Entwicklung des Resilienzindikators erarbeitet werden. Ziel ist die Entwicklung eines transparenten, wissenschaftlich fundierten und langfristig fortschreibbaren Messinstruments, das regelmäßig aktualisiert werden kann und Veränderungen der wirtschaftlichen Resilienz im Zeitverlauf sichtbar macht. Die Untersuchung soll dabei auf zwei miteinander verknüpften Analyseebenen erfolgen. Auf einer ersten Ebene ist anhand der dargestellten Kriterien ein sektorübergreifendes Lagebild der wirtschaftlichen Resilienz Deutschlands zu erstellen. Auf einer zweiten Ebene sollen ausgewählte Bereiche, die für die Resilienz und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit Deutschlands von besonderer strategischer Bedeutung sind, vertieft untersucht werden. Die Auswahl dieser Schwerpunktbereiche ist auf Grundlage der Ergebnisse des übergreifenden Lagebildes nachvollziehbar zu begründen.
Die Studie soll nachvollziehbar darlegen, wie die ausgewählten Einzelindikatoren erhoben, gewichtet, aggregiert und bewertet werden. Die Methodik ist so auszugestalten, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt reproduziert werden kann und die regelmäßige Erstellung eines Resilienz- Lagebildes ermöglicht.
Zentrale Bestandteile sind insbesondere:
• die Definition der methodischen Anforderungen an einen Resilienzindikator,
• die Auswahl und Begründung geeigneter Datenquellen, inklusiver existierender wissenschaftlicher Arbeit, z.B. im Energie- und Rohstoffbereich,
• die Operationalisierung der einzelnen Indikatoren,
• die Entwicklung einer transparenten Gewichtungs- und Bewertungssystematik,
• die Aggregation der Einzelindikatoren zu einem Gesamtindikator,
• die Darstellung möglicher Unsicherheiten, Limitationen und Sensitivitäten der Methodik,
• die Prüfung der Übertragbarkeit und Aktualisierbarkeit des Ansatzes für zukünftige Lageberichte,
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• die Entwicklung eines methodischen Rahmens, der eine regelmäßige Fortschreibung und Erfolgsmessung wirtschaftspolitischer Maßnahmen ermöglicht.
Abschnitt III: Entwicklung des Resilienzindikators, Auswertung und Handlungsperspektiven
Im dritten Teil der Studie sollen die ausgewählten Indikatoren auf Basis der entwickelten Methodik zusammengeführt und angewendet werden. Ziel ist die Erstellung eines belastbaren Lagebildes zur wirtschaftlichen Resilienz und Wirtschaftssicherheit Deutschlands sowie die Identifikation zentraler Verwundbarkeiten und Handlungsfelder.
Die Studie soll die Ergebnisse des Resilienzindikators darstellen, bewerten und kurz in den wirtschafts- und geopolitischen Kontext einordnen.
Im Mittelpunkt stehen insbesondere: • die Darstellung des finalen Resilienzindikators und seiner Einzelkomponenten,
• die Identifikation besonders kritischer strategischer Abhängigkeiten und Verwundbarkeiten,
• die Bewertung der Anpassungs- und Reaktionsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gegenüber externen Schocks,
• Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Indikators als regelmäßiges Monitoring- und Steuerungsinstrument.
Die Ergebnisse sollen so aufbereitet werden, dass sie als Grundlage für einen regelmäßigen Lagebericht zur wirtschaftlichen Resilienz Deutschlands sowie für die wirtschaftspolitische Arbeit der DIHK genutzt werden können. Gleichzeitig sollte die Studie eine Grundlage für potenzielle Detailanalysen darstellen. Der Fokus der Betrachtung liegt auf strategischen Abhängigkeiten in den Bereichen Rohstoffe, Energie und digitale Infrastruktur sowie deren Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftssicherheit des Standorts Deutschland. Darüber hinaus soll der AN zu jedem Indikator ein exemplarisches Beispielscenario bzw. Praxisbeispiel aufarbeiten, dass Öffentlichkeitswirksam die Ergebnisse des Indikators darstellen kann.
3.2. Methodisches Vorgehen
Anforderungen sind eine verständliche Sprache, eine transparente Darstellung der Annahmen und Ergebnisse sowie eine nachvollziehbare Herleitung der Schlussfolgerungen mit grafischer Unterstützung. Besonderes Augenmerk soll auf die Visualisierung zentraler Erkenntnisse sowie die langfristige Nacharbeitung der Indikatoren gelegt werden.
Der Auftragnehmer soll bei der Entwicklung des Resilienzindikators auf bereits vorliegende wissenschaftliche Erkenntnisse, bestehende Analysen sowie etablierte Ansätze zur Messung wirtschaftlicher Resilienz und Wirtschaftssicherheit aufbauen. Ziel ist nicht die erneute umfassende Untersuchung bereits hinreichend erforschter Sachverhalte, sondern die systematische Zusammenführung, Bewertung und Operationalisierung vorhandener Erkenntnisse in einem konsistenten Indikatorensystem. Dort, wo bestehende Wissensstände, Datenlagen oder Analysen Lücken aufweisen, sollen diese durch gezielte ergänzende Recherchen und Analysen geschlossen werden. Auf diese Weise soll ein belastbares und praxisorientiertes Instrument entstehen, das
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vorhandenes Wissen bündelt, weiterentwickelt und für die Bewertung wirtschaftlicher Resilienz nutzbar macht.
Der in der Studie entwickelte Indikator könnte sich an folgenden Fragen orientieren. Der umfassende Indikator sollte insgesamt mindestens 10 Forschungsgegenstände beinhalten.
Fragestellung Forschungsgegenstand Potenzielles Methodisches Vorgehen
Bei welchen Importprodukten (HS- Analyse von Auswertung von Importdaten Code 8stellerWa) bestehen Importabhängigkeiten Abhängigkeiten von über 60% von einzelnen Ländern oder Anbietern?
Bei welchen Exportprodukten (HS- Analyse von Auswertung von Exportdaten Code 8steller) bestehen Exportabhängigkeiten Abhängigkeiten von über 60% von einzelnen abnehmenden Ländern oder Unternehmen?
Bei welchen Dienstleistungsimporten Analyse von Auswertung von Importdaten bestehen Abhängigkeiten von über Importabhängigkeiten 60% von einzelnen Ländern oder Anbietern?
Bei welchen Dienstleistungsexporten Analyse von Auswertung von Exportdaten bestehen Abhängigkeiten von über Exportabhängigkeiten 60% von einzelnen abnehmenden Ländern oder Unternehmen?
In welchen strategisch relevanten Analyse von Inbound FDI Auswertung von FDI-Bestand und - Branchen bestehen bei ausländischen Flüssen Direktinvestitionen Abhängigkeiten von einzelnen Herkunftsländern oder Investoren? In welchen Ländern, Branchen oder Analyse von Outbound FDI Auswertung von FDI-Bestand und - Wertschöpfungsstufen bestehen bei Flüssen deutschen Direktinvestitionen im Ausland besonders hohe Konzentrationen und damit verbundene Abhängigkeiten? Bei welchen zentralen digitalen Digitale Abhängigkeiten Auswertung von Marktanteilen Technologien und Diensten bestehen (KI/Cloud/Betriebssysteme/ mit Fokus auf mögliche vendor hohe Abhängigkeiten von einzelnen Chip-Architekturen) lock-ins Drittstaaten oder Anbietern, insbesondere bei KI, Cloud-Diensten, Betriebssystemen und Chip- Architekturen? Bei welchen kritischen Rohstoffen und Rohstoffabhängigkeiten Integration von existierenden Vorprodukten bestehen besonders Studien und Indikatoren, hohe Import-, Verarbeitungs- oder Auswertung von Import-, Lieferabhängigkeiten von einzelnen Produktions- und Ländern oder Anbietern? Verarbeitungskapazitäten sowie Lieferkettenkonzentrationen entlang der Wertschöpfungskette
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Bei welchen Energieträgern, Energieabhängigkeiten Integration von existierenden Energietechnologien und zentralen Studien und Indikatoren Komponenten bestehen besonders Auswertung von Importanteilen, hohe Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten- und Abhängigkeiten Ländern oder Anbietern? bei Schlüsseltechnologien und Komponenten In welchen kritischen Technologien Patentabhängigkeiten Auswertung von Nicht-EU bestehen besonders hohe Patenten in kritischen Abhängigkeiten von Patenten oder Technologien Schutzrechten aus Nicht-EU-Staaten? In welchen kritischen Forschungs- und R&D-Kooperation Auswertung der Abhängigkeit Technologiefeldern bestehen deutscher Forschungstätigkeit von besonders hohe Abhängigkeiten von ausländischer Förderung, Kooperationspartnern, Technologie- und Forschungsinfrastrukturen oder Humankapitalflüssen. Finanzierungsquellen außerhalb der EU? Bei welchen Arten von Kapitalverkehrsflüsse Auswertung von grenzüberschreitenden Kapitalverkehrsflüssen Kapitalverkehrsflüssen bestehen besonders hohe Konzentrationen auf einzelne Herkunfts- oder Zielländer sowie Marktakteure? Bei welchen Transportwegen, Logistik & Infrastruktur Darstellung von Logistikknoten und Infrastrukturen Transportbottlenecks wie bestehen besonders hohe Meerengen, Tunneln sowie Abhängigkeiten von einzelnen Besitzstrukturen in der Land-, Ländern, Betreibern oder Anbietern? Wasser- und Lufttransportlogistik.
3.3. Prozess, Kommunikation
Im Projektverlauf sind regelmäßige Treffen zwischen AN und AG vorzubereiten und durchzuführen. Die Treffen sollen ausschließlich in einem digitalen Format durchgeführt werden und finden nach Bedarf statt. Auf Seiten der AG können neben der DIHK auch Fachexperten aus den IHKs und AHKs teilnehmen. Die Ergebnisse sollen so aufbereitet sein, dass sie anschließend in die politische Kommunikation der DIHK einfließen können.
- RAHMENBEDINGUNGEN
Die vom Bieter, im Rahmen der Angebotslegung dieser Ausschreibung, abgegebenen/ angegebenen Preise sind Festpreise für die maximale Dauer des Vertrages, es sei denn die Auftraggeberin hat innerhalb der Aufforderung anderes bestimmt.
Die Abnahme der Studie erfolgt erst nach inhaltlicher Prüfung durch die DIHK. Die DIHK ist berechtigt, innerhalb einer angemessenen Prüffrist fachliche, methodische oder redaktionelle Nachbesserungen zu verlangen, soweit diese zur vertragsgemäßen Erfüllung des Auftrags erforderlich sind. Der Auftragnehmer wird die verlangten Nachbesserungen innerhalb einer angemessenen Frist unentgeltlich vornehmen. Die endgültige Abnahme erfolgt erst nach erfolgreicher Umsetzung der berechtigten Nachbesserungsforderungen.
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- EIGENTUMS-, NUTZUNGS- UND VERWENDUNGSRECHTE
(1) Mit der Vergütung räumt der Auftragnehmer der DIHK das ausschließliche, räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränkte Nutzungsrecht an sämtlichen im Rahmen des Auftrags erstellten Arbeitsergebnissen ein. Zu den Arbeitsergebnissen gehören insbesondere die Studie in deutscher und englischer Sprache, Entwürfe, Rohdaten, Methoden, Modelle, Indikatoren, Visualisierungen, Grafiken, PowerPoint-Präsentationen sowie sonstige Materialien und Zwischenergebnisse.
(2) Das Nutzungsrecht umfasst sämtliche Verwertungsrechte nach §§ 15 ff. UrhG, insbesondere das Recht zur Vervielfältigung, Bearbeitung, Umgestaltung, Übersetzung, Verbreitung, öffentlichen Wiedergabe, öffentlichen Zugänglichmachung und Veröffentlichung der Arbeitsergebnisse ganz oder in Teilen, in allen Sprachen, in allen analogen und digitalen Medien und Formaten, weltweit und zeitlich unbegrenzt. Es erstreckt sich auch auf künftig bekannt werdende, derzeit noch unbekannte, Nutzungsarten (§ 31a UrhG).
(3) Die DIHK ist berechtigt, die Arbeitsergebnisse zu bearbeiten, umzugestalten, mit anderen Werken zu verbinden und in andere Publikationen einzubinden. Die DIHK darf die ihr eingeräumten Nutzungsrechte ganz oder teilweise auf Dritte übertragen oder Dritten Nutzungsrechte einräumen (§ 34 UrhG); die Zustimmung des Auftragnehmers hierzu gilt hiermit im Voraus erteilt. Dies gilt insbesondere für IHKs, AHKs und sonstige mit der DIHK verbundene Organisationen.
(4) Die Entscheidung über Art, Zeitpunkt, Umfang und Form einer Veröffentlichung oder sonstigen Verwertung liegt ausschließlich bei der DIHK. Eine eigene Veröffentlichung oder sonstige Verwertung der Arbeitsergebnisse durch den Auftragnehmer bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der DIHK.
(5) Das Eigentum an sämtlichen im Rahmen des Auftrags erstellten Sachstücken und Datenträgern geht mit Übergabe an die DIHK über. Der Auftragnehmer versichert, dass die Arbeitsergebnisse frei von Rechten Dritter sind, die die Einräumung oder Ausübung der vorgenannten Nutzungsrechte einschränken könnten.
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