Leistungsbeschreibung_Barrierefreier Tourismus 2026.pdf

Strategische Neuausrichtung des barrierefreien Tourismus in Brandenburg 2026–2029

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 06.09.2026, 16:33 (Europe/Berlin)

Herkunft: vergabemarktplatz.brandenburg.de

Tabellen, Layout und Zeichen können bei der Extraktion abweichen. Maßgeblich ist die Originaldatei.

Originaldatei öffnen

Leistungsbeschreibung

Rahmenvereinbarung zur strategischen Neuausrichtung des

barrierefreien Tourismus in Brandenburg 2026–2029

im Auftrag der

TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Potsdam, den 05.09.2026

INHALTSVERZEICHNIS

1 Auftraggeber .............................................................................................................................. 3

2 Hintergrund und Ausgangssituation .................................................................................... 3

Ziel der Beauftragung ............................................................. Fehler! Textmarke nicht definiert.

3 Leistungsbeschreibung ........................................................................................................... 5

Leistungsbausteine ....................................................................................................................... 6

4 Abschließende Information für die Einreichung von Angeboten .............................. 13

5 Vertragslaufzeit ...................................................................................................................... 14

6 Zeitplan ...................................................................................................................................... 14

7 Wertungskriterien ................................................................................................................... 14

8 Eignungskriterien .................................................................................................................... 16

9 Kostenersatz für Vergabeunterlagen / Sicherheitsleistungen / Kostenerstattung für Bieter ............................................................................................................................................. 18

10 Vertraulichkeit ......................................................................................................................... 18

2

1 AUFTRAGGEBER

TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH Babelsberger Str. 26 14473 Potsdam Tel.:0331-29873-0 Fax: 0331-29873-73 Email: andreas.zimmer@reiseland-brandenburg.de Internet: www.tourismusmarketing-brandenburg.de

Ansprechpartner: Dr. Andreas Zimmer Leiter Abteilung Destinationsentwicklung Tel. 0331-29873-570 Email: andreas.zimmer@reiseland-brandenburg.de

Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH ist – als zentrale Destinationsmanagement-Organisation des Landes Brandenburg – für die langfristige und nachhaltige Positionierung sowie Entwicklung und Vermarktung der touristischen Angebote im Land Brandenburg verantwortlich. Auf Basis der Tourismusstrategie Brandenburg wirkt die TMB als übergeordnete Steuerungs- und Koordinierungsinstitution für den Tourismus und aller daran beteiligten Akteure im Land.

2 HINTERGRUND UND AUSGANGSSITUATION

Seit vielen Jahren setzt sich das Land Brandenburg aktiv für Barrierefreiheit im Tourismus ein. In der aktuellen Tourismusstrategie Brandenburg ist Barrierefreiheit dem Zukunftsfeld „Regionalentwicklung & Lebensqualität“ zugeordnet und soll als qualitätsstiftender Ansatz integriert weiterentwickelt werden. Gleichzeitig bestehen enge Bezüge zur touristischen Markenführung des Landes sowie zu Fragen digitaler und smarter Wissensvermittlung.

Mit dem 2018 veröffentlichten Praxisleitfaden zum barrierefreien Tourismus sowie den in den Folgejahren umgesetzten Workshops, Site Inspections und Austauschformaten wurden in Brandenburg wichtige fachliche Grundlagen geschaffen. Die bisherigen Aktivitäten haben das Thema im Land sichtbar gemacht, regionale Akteurinnen und Akteure aktiviert und an verschiedenen Orten produktbezogene Impulse gesetzt.

Zugleich hat sich in der praktischen Umsetzung gezeigt, dass der bisherige, eher flächige Förderansatz dort nachhaltig wirksam war, wo Regionen und Orte eigene personelle Ressourcen, Priorität und strukturelle Verankerung eingebracht haben. Darüber hinaus sind die Potentiale der Sichtbarkeit der Ergebnisse barrierefreier Angebots- und Produktentwicklung in der Markenkommunikation noch nicht vollständig entfaltet.

Gleichzeitig besteht Handlungsbedarf bei der Weiterentwicklung der Wissens- und Arbeitsmaterialien sowie bei der Klärung von Qualitäts- und Informationssystemen, insbesondere im Zusammenspiel von „Brandenburg für Alle“ und „Reisen für Alle“. Auch der bestehende Praktikerleitfaden ist inhaltlich weiterhin tragfähig, bedarf jedoch einer strukturellen, gestalterischen und digitalen Überarbeitung.

3

Vor diesem Hintergrund richtet die TMB den barrierefreien Tourismus in Brandenburg strategisch neu aus. Künftig soll die Unterstützung nicht mehr primär in einer breiten Wiederholung einzelner Workshopformate bestehen, sondern in einem Pyramidenmodell mit vier aufeinander bezogenen Ebenen: einer aktualisierten und niedrigschwellig nutzbaren Wissensbasis, einer Barrierefreiheits-Akademie im Sinne eines Train-the-Trainer-Ansatzes, fortlaufenden Austausch- und Unterstützungsformaten sowie der gezielten Entwicklung einzelner verlässlicher und markenkonformer barrierefreier Produkte mit Strahlkraft liegen.

Mit dieser Neuausrichtung verbindet sich zugleich ein verändertes Rollenverständnis der TMB. Die TMB übernimmt künftig stärker die Funktion einer strategischen Impulsgeberin, Kuratorin, Vernetzerin und Sparringspartnerin. Ziel ist es, vor allem Regionen und Orte sowie Unternehmen dabei zu unterstützen, eigenständige Handlungsfähigkeit aufzubauen, Qualität zu sichern und barrierefreie Angebote stärker in Markenführung, Produktentwicklung und Kommunikation des Landes Brandenburg zu integrieren.

Weitere Informationen zum Thema Barrierefreiheit in Brandenburg finden Sie im Tourismusnetzwerk Brandenburg: https://www.tourismusnetzwerk- brandenburg.de/barrierefrei/. Gezielte Informationen zur Workshopreihe der Jahre 2020/ 21 samt Ergebnispräsentation finden Sie hier: https://tourismusnetzwerk- brandenburg.de/themen/themen-z/barrierefreiheit/wegbereiterinnen-im-barrierefreien- tourismus. Informationen zu den Austauschformaten finden Sie hier: https://www.tourismusnetzwerk-brandenburg.de/barrierefrei/neue-formate-zum- barrierefreien-austausch/. Informationen zu den Workshops und Veranstaltungen „Weiterentwicklung barrierefreier Tourismus in Brandenburg 2022- 2025“ finden Sie hier: https://tourismusnetzwerk-brandenburg.de/themen/themen- z/barrierefreiheit/weiterentwicklung-barrierefreier-tourismus-brandenburg-22-25.

Ziel der Beauftragung ist es, die strategische Neuausrichtung des barrierefreien Tourismus in Brandenburg fachlich, methodisch und operativ zu unterstützen und in geeignete Formate, Materialien und Entwicklungsprozesse zu übersetzen.

Die Leistung soll dazu beitragen,

• den bisherigen Flächenansatz schrittweise in das neue Pyramidenmodell zu überführen,

• eine aktuelle, modular nutzbare und digital anschlussfähige Wissensbasis für das Tourismusnetzwerk Brandenburg bereitzustellen und die vorhandenen Inhalte weiterzuentwickeln,

• Regionen und Orte über einen Befähigungsansatz zur eigenständigen Weiterentwicklung barrierefreier Angebote zu qualifizieren,

• Austausch- und Lernformate auf Landesebene zur Qualitätssicherung und Verstetigung fortzuführen,

• ausgewählte barrierefreie Markenprodukte bzw. Belegexemplare mit Strahlkraft für die Marke Brandenburg zu identifizieren, zu schärfen und kommunikativ anschlussfähig zu machen sowie

• offene Qualitäts- und Systemfragen im Bereich barrierefreier Information und Qualitätssicherung konzeptionell weiterzuentwickeln

Die Beauftragung dient damit nicht allein der Fortführung bisheriger Maßnahmen, sondern der Umsetzung eines strategischen Entwicklungsschritts: weg von einer vorwiegend flächigen

4

Unterstützung, hin zu mehr Verbindlichkeit, Handlungsfähigkeit, Markenrelevanz und langfristiger struktureller Wirkung. .

3 LEISTUNGSBESCHREIBUNG

Gegenstand der Beauftragung ist die fachliche, methodische und operative Unterstützung der TMB bei der strategischen Neuausrichtung des barrierefreien Tourismus in Brandenburg im Zeitraum 2026 bis 2029. Grundlage ist das Ziel, den bisherigen Ansatz schrittweise in ein Pyramidenmodell zu überführen, das aus einer aktualisierten Wissensbasis, einem strukturierten Befähigungsansatz, kontinuierlichen Austauschformaten sowie der gezielten Entwicklung barrierefreier Markenprodukte besteht.

Die zu erbringenden Leistungen sollen dazu beitragen, barrierefreies Reisen in Brandenburg fachlich zu stärken, strukturell besser zu verankern und stärker mit der Tourismusstrategie Brandenburg, der touristischen Marke Brandenburg und den Kommunikations- und Entwicklungskanälen der TMB zu verzahnen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht allein die Durchführung einzelner Formate, sondern die Schaffung von Voraussetzungen für eigenständige Handlungsfähigkeit der Partner, Qualitätssicherung, Wissenstransfer sowie die Entwicklung weniger, aber besonders tragfähiger barrierefreier Belegexemplare im Sinne der Marke Brandenburg.

Der Auftragnehmer übernimmt dabei eine fachlich-konzeptionelle und prozessbegleitende Rolle. Erwartet werden sowohl inhaltliche Expertise im barrierefreien Tourismus als auch Kompetenzen in Konzeption, Moderation, Wissensaufbereitung, Befähigung von Akteurinnen und Akteuren sowie in der Entwicklung marken- und qualitätsorientierter touristischer Angebote.

Die Leistungen werden in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber erbracht. Der Auftraggeber stellt die strategischen Leitplanken, die Einbindung in bestehende TMB- Prozesse und – soweit jeweils benannt – organisatorische Rahmenbedingungen bereit. Der Auftragnehmer verantwortet die inhaltlich-methodische Konzeption und Umsetzung der beauftragten Arbeitspakete einschließlich Vor- und Nachbereitung, Dokumentation und Transfer der Ergebnisse.

Die Leistungserbringung erfolgt in Form von aufeinander bezogenen Leistungsbausteinen. Diese sind nicht isoliert zu verstehen, sondern sollen in ihrer Ausgestaltung erkennbar auf das gemeinsame Ziel einzahlen, den barrierefreien Tourismus in Brandenburg strategisch neu auszurichten, Regionen zur eigenständigen Weiterarbeit zu befähigen, die Qualität der Wissens- und Informationsgrundlagen zu verbessern und markenrelevante barrierefreie Produkte sichtbarer zu machen.

5

LEISTUNGSBAUSTEINE

Die Leistung umfasst im Einzelnen:

• Leistungsbaustein 1: Strategischer Auftakt und gemeinsame Übersetzung der Neuausrichtung in ein Arbeitsprogramm • Leistungsbaustein 2: Aktualisierung, Modularisierung und Digitalisierung der Wissens- und Arbeitsmaterialien • Leistungsbaustein 3: Konzeption der „Barrierefreiheits-Akademie“ • Leistungsbaustein 4: Durchführung, Moderation und Nachbereitung der „Barrierefreiheits-Akademie“ • Leistungsbaustein 5: Durchführung und inhaltliche Begleitung der Austausch- und Community-Formate • Leistungsbaustein 6: Konzeption, Durchführung und Nachbereitung von Entwicklungsformaten für barrierefreie Markenprodukte und Themen von landesweitem Interesse • Leistungsbaustein 7: Konzeption, Durchführung und Nachbereitung einer Übergangs- und einer Abschlussveranstaltung • Leistungsbaustein 8: Strategische Fachberatung zur Weiterentwicklung des barrierefreien Tourismus in Brandenburg

Leistungsbaustein 1: Strategischer Auftakt und gemeinsame Übersetzung der Neuausrichtung in ein Arbeitsprogramm

Zum Projektbeginn ist ein halbtägiger strategischer Auftaktworkshop in Potsdam durchzuführen. Ziel des Workshops ist es, die strategische Neuausrichtung des barrierefreien Tourismus in Brandenburg gemeinsam mit dem Auftraggeber in ein belastbares Arbeitsprogramm für die weitere Leistungserbringung zu übersetzen. Dabei sollen insbesondere das Zielbild des Pyramidenmodells, die Verzahnung der Leistungsbausteine, Rollen und Erwartungen von Auftraggeber und Auftragnehmer, Schnittstellen zu bestehenden TMB-Prozessen sowie erste Prioritäten für die Umsetzungsphase abgestimmt werden.

Der Auftakt dient ausdrücklich nicht nur der Vorstellung einzelner Leistungsbausteine, sondern der gemeinsamen Schärfung des konzeptionellen Rahmens der Beauftragung. Hierzu gehören insbesondere die Einordnung der neuen Rolle der TMB als Impulsgeberin, Vernetzerin, Kuratorin und Sparringspartnerin, die Anforderungen an die Weiterentwicklung der Wissensbasis, die konzeptionellen Eckpunkte der Barrierefreiheits-Akademie, die Zielsetzung der Austauschformate sowie die strategische Ausrichtung der Entwicklungsformate für barrierefreie Markenprodukte.

Der Auftragnehmer bereitet den Workshop inhaltlich und methodisch vor, moderiert ihn und dokumentiert die Ergebnisse in geeigneter Form. Erwartet wird insbesondere eine kurze schriftliche Ergebnisdokumentation, aus der die abgestimmten Zielsetzungen, Arbeitsschwerpunkte, Schnittstellen, offenen Fragen und nächsten Schritte für die weitere Projektlaufzeit hervorgehen.

Die Teilnehmenden setzen sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Auftraggebers sowie bei Bedarf weiteren relevanten Institutionen, Verbänden und Stakeholdern zusammen. Die Räumlichkeiten werden durch den Auftraggeber bereitgestellt.

Bitte bepreisen Sie hier einen Pauschalpreis inkl. Reisekosten für eine halbtägige Präsenzveranstaltung (4 Stunden) in Potsdam. Es wird erwartet, dass mind. 1 verantwortlicher Mitarbeiter des Auftragnehmers vor Ort ist.

6

Leistungsbaustein 2: Aktualisierung, Modularisierung und Digitalisierung der Wissens- und Arbeitsmaterialien

Der bestehende Leitfaden „Barrierefreier Tourismus im Land Brandenburg. Ein Praktikerleitfaden für Anbieter, Kommunen und Regionen“ aus dem Jahr 2018 mitsamt der dazugehörigen Online-Checklisten und -Begleitmaterialien ist inhaltlich weiterhin tragfähig, bedarf jedoch einer strukturellen, gestalterischen und digitalen Weiterentwicklung. Ziel dieses Leistungsbausteins ist es, die Wissensbasis des barrierefreien Tourismus in Brandenburg im Sinne der strategischen Neuausrichtung zu modernisieren und als niedrigschwellig nutzbares, markenkonformes und modular anschlussfähiges Angebot für unterschiedliche Zielgruppen bereitzustellen.

Der überarbeitete Leitfaden soll weiterhin als praxisorientiertes Arbeitsinstrument für touristische Leistungsträger, Kommunen und Regionen dienen. Zugleich soll er so weiterentwickelt werden, dass er in modularer Form auch als inhaltliches Rückgrat bzw. als begleitendes Handbuch /Workbook der Barrierefreiheits-Akademie eingesetzt werden kann. Dabei sollen bestehende Inhalte überprüft, aktualisiert und um methodische sowie strategische Bausteine ergänzt werden, insbesondere um Erkenntnisse aus den Produktentwicklungsprozessen der Jahre 2020 bis 2025 sowie um Ansätze wie Customer Journey, Personaentwicklung, Co-Creation und markenorientierte Produktentwicklung.

Neben der Überarbeitung des Leitfadens ist auch die digitale Aufbereitung der Inhalte für das Tourismusnetzwerk Brandenburg vorzusehen. Erwartet wird eine kapitelweise bzw. modulare Aufbereitung im Sinne von „snackable content“ mit nutzerfreundlichen Formaten, Downloadmaterialien und einer klaren Orientierung für unterschiedliche Anwendungskontexte.

Im Rahmen dieses Leistungsbausteins soll zudem geprüft und konzeptionell bewertet werden, inwieweit digitale und KI-gestützte Vermittlungsformate künftig sinnvoll eingesetzt werden können. Hierzu zählen insbesondere niedrigschwellige Zugänge zu Wissen und Selbstbefähigung, etwa nach dem Vorbild bereits laufender Pilotprojekte im Tourismusnetzwerk Brandenburg im Bereich Klimaanpassung.

Der überarbeitete Leitfaden und die digitalen Materialien müssen sich zwingend in Gestaltung, Tonalität und Systematik in das Corporate Design und die Markenlogik des Auftraggebers einfügen. Zu berücksichtigen sind die Vorgaben des TMB Brandbooks B2B, die durch den Auftragnehmer kreativ umgesetzt werden sollen.

Gegebenenfalls sind zum Ende des Projektzeitraums Erkenntnisse aus der Barrierefreiheit- Akademie bzw. weiteren Veranstaltung in den überarbeiteten Leitfaden einzuarbeiten.

• Bitte erläutern Sie im Zuge der Angebotserstellung, wo und wie Sie bei den bestehenden Materialien inhaltlichen und strukturellen Überarbeitungsbedarf sehen. • Bitte entwickeln Sie darüber hinaus im Zuge der Angebotserstellung eine beispielhafte Gliederung eines modular aufgebauten Praktikerleitfadens, der zugleich als Grundlage für das Workbook der Barrierefreiheits-Akademie dienen kann (max. 3 DIN-A4- Seiten, die die Designvorgaben des B2B-Brandbooks berücksichtigen). • Bitte reichen Sie mit dem Angebot Beispiele für ähnlich gelagerte Projekte ein, die Sie in der Vergangenheit erstellt haben.

Bitte bepreisen Sie diesen Leistungsbaustein pauschal.

Leistungsbaustein 3: Konzeption der „Barrierefreiheits Akademie“

7

Im Rahmen dieses Leistungsbausteins ist die Barrierefreiheits-Akademie als strukturiertes Qualifizierungs- und Befähigungsformat zu konzipieren. Ziel ist es, Reiseregionen und ausgewählte kommunale bzw. touristische Partner in die Lage zu versetzen, das Thema Barrierefreiheit im Sinne eines Train-the-Trainer-Ansatzes eigenständig, strategisch anschlussfähig und praxisnah weiterzuentwickeln. Die Akademie soll damit einen zentralen Beitrag zur Transformation vom bisherigen Flächenansatz hin zu einem stärker auf Befähigung, Qualität und Verbindlichkeit ausgerichteten Pyramidenmodell leisten.

Die Zielgruppe der Akademie bilden Tandems aus jeweils einer Reiseregion und einem Kur- bzw. Erholungsort oder einem vergleichbar geeigneten touristischen Ort. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, Personalressourcen zu investieren, das Thema strukturell in die eigene Arbeit zu integrieren und die in der Akademie vermittelten Inhalte in konkrete Entwicklungsschritte vor Ort zu überführen. Insgesamt sollen nicht mehr als 22 Teilnehmende zugelassen werden, wobei idealerweise jede Reiseregion mit einem Tandempartner vertreten ist.

Die Akademie ist so zu konzipieren, dass sie in einem Zeitraum von etwa drei bis sechs Monaten durchgeführt werden kann und aus einem sinnvollen Mix aus Präsenz- und Onlineformaten besteht. Orientierungsrahmen sind drei bis vier Präsenztage sowie bis zu sechs digitale Module von jeweils etwa 1,5 Stunden. Die Konzeption soll außerdem ein Praxis- bzw. Transferprojekt als verbindlichen Bestandteil vorsehen. Dieses Projekt dient dazu, das Gelernte auf einen konkreten regionalen oder lokalen Anwendungsfall zu beziehen und die eigenständige Umsetzungsfähigkeit der Teilnehmenden zu stärken.

Inhaltlich soll die Akademie Grundlagenwissen, strategische Einordnung und methodische Umsetzung verbinden. Im Curriculum sollen sich insbesondere folgende Themen wiederfinden: Grundlagen des barrierefreien Tourismus, Zielgruppen und Bedarfe, Marktpotenziale, Einordnung in Tourismusstrategie und Marke Brandenburg, methodische Grundlagen der Produkt- und Angebotsentwicklung, Befähigung zur eigenständigen Durchführung entsprechender Prozesse vor Ort (u.a. Aufbau von Kooperationen und Netzwerken), Kenntnisse zur Erhebung und Bewertung von Barrierefreiheitsinformationen sowie Grundlagen zur qualitätsgesicherten Weiterentwicklung touristischer Angebote, relevante rechtliche Rahmenbedingungen, Grundlagen der digitalen Barrierefreiheit.

Die Akademie ist so anzulegen, dass sie sich in bestehende TMB-Prozesse und Formate einfügt und Synergien mit anderen Qualifizierungsansätzen ermöglicht. Das im Rahmen von Leistungsbaustein 2 zu entwickelnde Handbuch bzw. Workbook ist als inhaltliches Rückgrat der Akademie mitzudenken.

Am Ende der Akademie ist den Teilnehmenden ein Zertifikat auszustellen. Die Konzeption soll außerdem Vorschläge für Auswahl- und Zugangskriterien enthalten, mit denen die Teilnahme auf jene Tandems fokussiert werden kann, bei denen ein erkennbares Ressourcen- Commitment, Entwicklungswille und Umsetzungspotenzial vorhanden sind. Damit soll einer Überforderung einzelner Regionen ebenso vorgebeugt werden wie einer Verwässerung des Befähigungsansatzes.

Bitte machen Sie anhand einer Konzeptskizze deutlich, wie Sie diese Aufgabenstellung konzeptionell, methodisch und organisatorisch lösen würden, um den Leistungsbaustein umzusetzen (max. 5.400 Zeichen).

Bitte erarbeiten Sie Zugangskriterien, die ein Tandem aus Reiseregion und Kur- /Erholungsort erfüllen sollte, um sich für die Teilnahme an der Barrierefreiheits-Akademie zu qualifizieren. Definieren Sie Kriterien für einen „vergleichbaren touristischen Ort“, der

8

für den Fall, dass ein Reisegebiet ohne prädikatisierten Kur-/ Erholungsort teilnimmt als Tandempartner zugelassen werden kann (max. 1 DIN-A4-Seite).

Bitte bepreisen Sie diesen Leistungsbaustein pauschal

Leistungsbaustein 4: Durchführung, Moderation und Nachbereitung der „Barrierefreiheits-Akademie“

Gegenstand dieses Leistungsbausteins ist die Durchführung der in Leistungsbaustein 3 konzipierten Barrierefreiheits-Akademie einschließlich Moderation, methodischer Begleitung und Nachbereitung. Erwartet wird die Umsetzung eines in sich schlüssigen Lern- und Transferprozesses, der Präsenz- und Onlineformate sinnvoll miteinander verbindet und die Teilnehmenden dabei unterstützt, das Thema Barrierefreiheit in ihren Regionen und Orten eigenständig weiterzuentwickeln.

Die Durchführung umfasst insbesondere die inhaltliche und methodische Vorbereitung der einzelnen Module, die Moderation und fachliche Begleitung der Präsenz- und Onlineeinheiten, die Bereitstellung geeigneter Unterlagen und Arbeitsmaterialien, die Unterstützung der Teilnehmenden bei ihren Praxis- bzw. Transferprojekten sowie eine angemessene Nachbereitung der einzelnen Formate. Dabei ist sicherzustellen, dass die Akademie nicht nur Wissen vermittelt, sondern konkrete Umsetzungsfähigkeit, Multiplikationswirkung und anschlussfähige Handlungsschritte vor Ort erzeugt.

Es wird erwartet, dass die Akademie als qualitätsgesichertes Format mit klarem Bezug zu Tourismusstrategie, Marke Brandenburg und den Anforderungen an barrierefreie Angebots- und Produktentwicklung umgesetzt wird. Die Durchführung soll außerdem Raum für kollegialen Austausch, Peer-Learning und die Reflexion eigener Umsetzungsfragen bieten.

Das Einladungsmanagement sowie die Organisation der Räumlichkeiten und Verpflegung werden durch den Auftraggeber übernommen. Der Auftragnehmer stellt die fachliche und methodische Durchführung sicher und ist mit mindestens einer verantwortlichen Person vor Ort bzw. digital präsent.

Im Rahmen der Nachbereitung werden eine geeignete Dokumentation der Module, die Sicherung zentraler Lernergebnisse sowie eine nachvollziehbare Begleitung der Praxis- bzw. Transferprojekte erwartet. Zudem soll ein Vorschlag vorgelegt werden, wie der erfolgreiche Abschluss der Akademie sowie die Zertifikatsvergabe an verbindliche Mindestanforderungen geknüpft werden können.

Bitte bepreisen Sie einschließlich Reisekosten die Durchführung von insgesamt vier Präsenztagen sowie sechs digitalen Modulen à 1,5 Stunden.

Leistungsbaustein 5: Durchführung und inhaltliche Begleitung der Austausch- und Community-Formate

Gegenstand dieses Leistungsbausteins ist die Durchführung und inhaltliche Begleitung der bestehenden Austauschformate zum barrierefreien Tourismus in Brandenburg. Die Formate sollen im Sinne der strategischen Neuausrichtung nicht allein dem allgemeinen Austausch dienen, sondern als kontinuierliche Unterstützungs- und Lernformate zur Qualitätssicherung, Vernetzung und wechselseitigen Befähigung der beteiligten Akteure weiterentwickelt werden. Sie bilden im Pyramidenmodell die Ebene der fortlaufenden Begleitung.

Dazu gehören insbesondere die inhaltliche Vorbereitung, Moderation und Nachbereitung des digitalen Unternehmerstammtischs barrierefreies Reisen sowie des DMO-Austauschs barrierefreies Reisen. Der Auftragnehmer entwickelt hierfür geeignete Jahresthemen bzw. thematische Schwerpunkte, setzt jeweils fachliche Impulse und sorgt für einen 9

transferorientierten Austausch, der praktische Erkenntnisse, Beispiele und Anknüpfungspunkte für die weitere Arbeit der Teilnehmenden bietet.

Der digitale Unternehmerstammtisch richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Tourist-Informationen, Verwaltungsmitarbeitende und weitere touristische Akteure im Land Brandenburg. Im Mittelpunkt stehen niedrigschwellige Impulse, kollegialer Austausch und die Vermittlung anwendungsbezogener Erfahrungen aus der Praxis.

Der DMO-Austausch barrierefreies Reisen richtet sich gezielt an die elf Reisegebiete Brandenburgs. Er dient dem Erfahrungsaustausch auf strategischer und operativer Ebene, der Diskussion übertragbarer Ansätze sowie der Auseinandersetzung mit Good-Practice- Beispielen vor Ort. Damit soll ein strukturierter Lernraum entstehen, in dem Regionen voneinander lernen und ihre jeweiligen Entwicklungsstände reflektieren können.

Die Formate sollen zugleich anschlussfähig an weitere Projektbausteine sein, insbesondere an die Barrierefreiheits-Akademie, die Leitfaden- und Materialentwicklung sowie an die Produktentwicklungsprozesse. Erwartet wird, dass relevante Erkenntnisse aus den Austauschformaten in die Weiterentwicklung des Gesamtsystems zurückgespielt werden.

Das Einladungsmanagement sowie die Organisation von Räumlichkeiten und Verpflegung werden durch den Auftraggeber übernommen. Der Auftragnehmer stellt die fachliche und methodische Durchführung sicher und ist mit mindestens einer verantwortlichen Person vor Ort bzw. digital präsent.

Bitte bepreisen Sie hier einzeln einschließlich Reisekosten insgesamt elf digitale Unternehmerstammtische sowie sieben analoge DMO-Austauschtreffen.

Leistungsbaustein 6: Konzeption, Durchführung und Nachbereitung von Entwicklungsformaten für barrierefreie Markenprodukte und Themen von landesweitem Interesse

Gegenstand dieses Leistungsbausteins ist die Konzeption, Durchführung und Nachbereitung von Workshops und Seminaren zur Weiterentwicklung des barrierefreien Tourismus in Brandenburg. Im Sinne der strategischen Neujustierung liegt der Schwerpunkt dabei nicht mehr auf einem breit angelegten Flächenansatz, sondern auf ausgewählten Formaten mit erkennbarem Entwicklungs- und Wirkungspotenzial. Besonderes Gewicht soll auf der Identifizierung, (Weiter-)Entwicklung und Schärfung solcher Angebote liegen, die als barrierefreie Markenprodukte im Sinne der Marke Brandenburg tragfähig sind.

Die Leistung umfasst die fachliche und methodische Vorbereitung, die Durchführung einschließlich Moderation, die Nachbereitung der Formate sowie die Abstimmung mit dem Auftraggeber und den jeweiligen regionalen Ansprechpartnern. Im Anschluss an die Workshops sind schriftliche, prägnante Ergebnisdokumentationen mit konkreten Hinweisen für die weitere Entwicklung der bearbeiteten Produkte, Angebote oder Themenfelder vorzulegen.

Die Veranstaltungen sollen an verschiedenen Orten in Brandenburg oder in geeigneten digitalen Formaten stattfinden. Erwartet wird, dass die Workshops und Seminare jeweils so angelegt sind, dass sie nicht nur sensibilisieren, sondern zu belastbaren Entwicklungsschritten, Prioritäten und nächsten Maßnahmen führen.

Innerhalb dieses Leistungsbausteins sind zwei Formate zu unterscheiden:

a) Workshops zu Themen von landesweitem Interesse Diese Formate dienen der Bearbeitung übergreifender, zukunftsrelevanter Themen des barrierefreien Tourismus mit Relevanz für mehrere Regionen und Akteursgruppen. Sie sollen 10

Impulse setzen, fachliche Orientierung geben und übertragbare Ansätze für Brandenburg aufzeigen. Themen für solche Workshops sind vom Auftragnehmer mit dem Auftraggeber abzustimmen. Sie können sich z.B. aus der Barrierefreiheits-Akademie oder auch aus den Community-Formaten ergeben.

b) Marken-Produktentwicklungsworkshops Diese Formate dienen der gezielten Entwicklung bzw. Weiterentwicklung ausgewählter barrierefreier Produkte, Angebotsbündel oder Serviceketten, die ein hohes Potenzial für die touristische Markenkommunikation Brandenburgs aufweisen. Im Zentrum steht die Arbeit an wenigen, aber starken Beispielen mit Strahlkraft. Die entwickelten Produkte sollen anschlussfähig an die Markenlogik, an Angebotskollektionen bzw. an die Kommunikation im Kontext von „Raum für Ideen“ sein.

Für die Auswahl geeigneter Partner ist ein stärker selektiver Ansatz anzulegen als in früheren Projektphasen. Produktentwicklungsworkshops sollen vorrangig mit Regionen oder Partnernetzwerken umgesetzt werden, die bereits auf einem guten fachlichen Niveau arbeiten, Personalressourcen einbringen, das Thema strukturell verankern wollen und ein realistisches Potenzial für qualitätsgesicherte, buchbare und markenfähige Ergebnisse erkennen lassen.

Methodisch sollen die Workshops an vorhandene Erfahrungen aus den Jahren 2020 bis 2025 anknüpfen und bei Bedarf Ansätze wie Customer Journey, Personaentwicklung, Co-Creation, Servicekettenbetrachtung und markenorientierte Produktentwicklung einbeziehen. Auch die Erfahrungen aus der Barrierefreiheits-Akademie sind einzubeziehen. Je nach Ausgangslage kann entweder an bereits vorhandenen markennahen Angebotsvorschlägen mit Fokus auf deren barrierefreie Weiterentwicklung gearbeitet werden, oder es werden neue Angebote bzw. Produktlogiken entwickelt, sofern hierfür ein belastbares Potenzial erkennbar ist.

Das Einladungsmanagement sowie die Organisation der Räumlichkeiten und Verpflegung werden durch den Auftraggeber übernommen. Der Auftragnehmer stellt die fachliche und methodische Durchführung sicher und ist mit mindestens einer verantwortlichen Person vor Ort bzw. digital präsent.

Bitte bepreisen Sie hier einzeln für die Durchführung einschließlich Vor- und Nachbereitung sowie einschließlich Reisekosten insgesamt maximal 22 über den Vertragszeitraum verteilte Veranstaltungen.

Leistungsbaustein 7: Konzeption, Durchführung und Nachbereitung einer Übergangs- und einer Abschlussveranstaltung

Gegenstand dieses Leistungsbausteins ist die konzeptionelle, inhaltliche und moderative Rahmung des Gesamtvorhabens durch eine digitale Auftaktveranstaltung im Jahr 2026 sowie eine ganztägige Abschlussveranstaltung bzw. Fachtagung zum Ende der Projektlaufzeit. Beide Formate sollen nicht isoliert als Einzelveranstaltungen verstanden werden, sondern als strategische Kommunikations- und Aktivierungsformate, die den Gesamtprozess sichtbar machen, Beteiligte einbinden und die Weiterentwicklung des barrierefreien Tourismus in Brandenburg öffentlich bzw. fachöffentlich anschlussfähig darstellen.

Die Auftaktveranstaltung soll einen Überblick über die neue Projektphase, ihre Zielsetzung, ihre Bausteine und ihre strategische Logik geben. Gleichzeitig soll sie die Ergebnisse und Erfahrungen der Phase 2021 bis 2025 würdigen, den Übergang vom bisherigen Flächenansatz zum Pyramidenmodell erläutern und ausgewählte bisherige Praxisbeispiele bzw. Tandempartner einbeziehen. Ziel ist es, Orientierung zu geben, Beteiligung zu fördern und die neue Ausrichtung des Projekts für die relevanten Akteure nachvollziehbar zu machen.

11

Die Abschlussveranstaltung soll den Charakter einer Fachtagung haben und die im Projektzeitraum erzielten Ergebnisse, Lernerfahrungen und Good-Practice-Beispiele bündeln. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere Beiträge aus der Barrierefreiheits- Akademie, aus Austausch- und Entwicklungsformaten sowie Beispiele gelungener barrierefreier Produkte und Umsetzungsansätze aus Brandenburg. Ziel ist es, das Engagement im barrierefreien Tourismus sichtbar zu machen, weitere Akteure für das Thema zu gewinnen und die erreichte fachliche und strategische Entwicklung des Landes darzustellen.

Der Auftragnehmer übernimmt die inhaltliche Konzeption, die Dramaturgie, die Moderation sowie die Nachbereitung beider Formate. Erwartet wird, dass beide Veranstaltungen fachlich fundiert, adressatengerecht und eng an die strategische Neuausrichtung des Gesamtvorhabens angebunden sind.

Das Einladungsmanagement sowie die Organisation von Räumlichkeiten und Verpflegung werden durch den Auftraggeber übernommen. Der Auftragnehmer ist mit mindestens einer verantwortlichen Person vor Ort bzw. digital präsent.

Bitte bepreisen Sie hier einen Pauschalpreis für die Konzeption und Durchführung einschließlich Moderation einer ganztägigen Präsenzveranstaltung in Potsdam inklusive Reisekosten sowie einer 120-minütigen digitalen Auftaktveranstaltung.

Leistungsbaustein 8: Strategische Fachberatung zur Weiterentwicklung des barrierefreien Tourismus in Brandenburg

Gegenstand dieses Leistungsbausteins ist die fortlaufende Bereitstellung fachlicher und strategischer Beratung zur weiteren Ausgestaltung des barrierefreien Tourismus in Brandenburg. Der Leistungsbaustein dient dazu, offene konzeptionelle, strukturelle und qualitätsbezogene Fragestellungen aufzugreifen, die sich im Verlauf des Projekts ergeben oder für die nachhaltige Wirksamkeit des Gesamtansatzes von besonderer Bedeutung sind.

Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere Beratungsleistungen zur strategischen Einbettung des Themas in die Umsetzung der Tourismusstrategie Brandenburg, zur weiteren Ausgestaltung des Pyramidenmodells, zur Schärfung der Rolle der TMB zwischen Impulsgebung, Kuratierung, Vernetzung und strategischer Steuerung sowie zur Weiterentwicklung anschlussfähiger Umsetzungswege auf Landes-, regionaler und lokaler Ebene.

Ein besonderer Fokus soll auf jenen Fragestellungen liegen, die im Zuge der Neuausrichtung als klärungsbedürftig identifiziert wurden. Dazu gehören insbesondere der Umgang mit bestehenden Qualitätssystemen und Informationssystemen, etwa im Hinblick auf „Brandenburg für Alle“ und „Reisen für Alle“, Fragen der Datenqualität und des Pflegeaufwands, die Einbindung barrierefreier Angebote in Markenkommunikation und Landesmarketing sowie die konzeptionelle Bewertung weiterer Entwicklungsschritte, die sich aus den übrigen Leistungsbausteinen ergeben.

Der Auftragnehmer bringt hierbei seine fachliche Expertise, seine konzeptionelle Perspektive und seine Erfahrung aus vergleichbaren Prozessen ein. Erwartet wird kein rein reaktiver Beratungsansatz, sondern eine vorausschauende, strukturierende und lösungsorientierte Begleitung, die Herausforderungen frühzeitig erkennt, Entscheidungsoptionen aufzeigt und die strategische Weiterentwicklung des Themenfelds unterstützt.

Da sich Umfang und Inhalte einzelner Beratungsbedarfe im Voraus nicht vollständig spezifizieren lassen, ist der Leistungsbaustein als flexibel abrufbares Beratungs- und Sparringsformat angelegt. Als grober Richtwert sind rund 150 Beratungsstunden einzuplanen, darunter mehrere persönliche Termine in Brandenburg. 12

Zur Sicherung von Wissen bei Personalwechseln und zur Anbindung neuer Verantwortlicher können im Rahmen der bestehenden Beratungsleistungen bei Bedarf modulare Online-Auffrischungs- oder Einstiegsformate angeboten werden, die an das Curriculum der Barrierefreiheits-Akademie anschließen und zentrale Inhalte kompakt vermitteln; eine gesonderte Bepreisung dieser Formate ist nicht vorgesehen, sie sind in den angebotenen Tagessätzen bzw. Pauschalen zu berücksichtigen.

Bitte geben Sie hier einen Pauschalpreis für die Beraterleistungen mit Stunden- und Tagessatz einschließlich Reisekosten an.

4 ABSCHLIEßENDE INFORMATION FÜR DIE EINREICHUNG

VON ANGEBOTEN

Angebote, die einen Bewertungspreis in Höhe von 154.700,00 Euro überschreiten, können bei der Auftragsvergabe keine Berücksichtigung finden.

Der Bewertungspreis setzt sich zusammen aus dem Angebotsnettopreis + (Einfuhr- /)Umsatzsteuer ohne Rücksicht auf die Steuerschuldnerschaft.

Die Rahmenvereinbarung ist auf den Zeitraum bis 31.12.2029 angelegt. Der für die Wertung maßgebliche Bewertungspreis basiert auf einem geschätzten Gesamtvolumen der im Rahmen dieser Vereinbarung abrufbaren Leistungen und entspricht zugleich dem maximalen Auftragsvolumen, das aus der Rahmenvereinbarung vergeben werden kann. Innerhalb dieses Höchstvolumens werden die Leistungen sukzessive als Teilaufträge nach Bedarf und verfügbaren Budgetmitteln abgerufen; ein Anspruch der Auftragnehmerseite auf Ausschöpfung des Gesamtvolumens besteht nicht.

Die Beauftragung einzelner Leistungen nach dieser Rahmenvereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der hierfür erforderlichen Haushaltsmittel. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, das im Rahmen der Bewertung zugrunde gelegte Gesamtbudget voll oder teilweise auszuschöpfen. Einzelabrufe erfolgen nur, soweit hierfür Haushaltsmittel zur Verfügung stehen; hieraus können seitens des Auftragnehmers keine Ansprüche auf Mindestabrufmengen oder eine bestimmte Auslastung der Rahmenvereinbarung abgeleitet werden.

Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, das genannte Budget voll oder zu bestimmten Teilen auszuschöpfen. Die im Rahmen der Vereinbarung vorgesehenen Leistungsbausteine können zeitlich gestaffelt, teilweise oder im jeweils erforderlichen Umfang genutzt werden. Inhaltliche und zeitliche Schwerpunkte werden im Projektverlauf gemeinsam mit dem Auftragnehmer und den beteiligten Regionen konkretisiert, ohne dass dadurch der Höchstwert oder die wesentlichen Vertragsbedingungen der Rahmenvereinbarung verändert werden.

In den Angebotspreisen sind sämtliche fernmündlichen und elektronischen Absprachen und Feedbackschleifen (nicht Korrekturschleifen) enthalten.

Im Rahmen des Angebots ist vom Bieter eine Kalkulation der einzelnen Arbeitspakete inkl. der Stunden- bzw. Tagessätze der daran beteiligten Teammitglieder vorzulegen. Die Summe der Kalkulation der einzelnen Arbeitspakete ergibt den Gesamtpreis, der in die Wertung mit einfließt.

Bitte bieten Sie Ihre Leistungen wie folgt an (siehe 3.4 Zusammenstellung der Angebotsunterlagen):

13

  1. Kalkulation getrennt nach obenstehenden Leistungsbausteinen
  2. Einschätzung des Überarbeitungsbedarfs der vorhandenen Materialien (Leitfaden, Themenseite www.tourismusnetzwerk-brandenburg.de/barrierefrei)
  3. Entwurf einer Gliederung für den aktualisierten Praktikerleitfaden/ das Workbook zur „Barrierefrei Akademie“
  4. Beispiele für eigene dem Leitfaden/ Workbook ähnlich gelagerte Projekte
  5. Konzeptskizze für Lösung der Aufgabenstellung von Leistungsbaustein 3
  6. Zugangskriterien für die Teilnahme an der „Barrierefrei Akademie“
  7. Übersicht Projektteam

5 VERTRAGSLAUFZEIT

Die Vertragslaufzeit der Rahmenvereinbarung ist auf die Leistungsphase beschränkt. Als Leistungsphase ist der Zeitraum von der Zuschlagserteilung bis 31.12.2029 vorgegeben.

6 ZEITPLAN

05.09.2026 Veröffentlichung der Ausschreibung

02.10.2026 15:00 Uhr Angebotsfrist

16.10.2026 Zuschlags- und Bindefrist

  1. Quartal 2026 Auftaktworkshop (Leistungsbaustein 1)

Bis 31.12.2029 Leistungsbausteine 2-8

7 WERTUNGSKRITERIEN

Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot im Sinne von § 127 GWB und den einschlägigen vergaberechtlichen Bestimmungen. Grundlage der Wertung sind die nachfolgenden Zuschlagskriterien:

  1. Preis (Bewertungspreis)

  2. Qualität des inhaltlich-konzeptionellen Ansatzes

  3. Qualifikation und Zusammensetzung des Projektteams

  4. Zuschlagskriterium „Preis“

Für die Wertung des Preises wird ein Bewertungspreis gebildet. Dieser setzt sich zusammen aus:

• den angebotenen Pauschalpreisen für die Leistungsbausteine 1 bis 7 sowie

• dem auf 150 Beratungsstunden hochgerechneten Stundensatz für Leistungsbaustein 8

Optionale Ausgestaltungen innerhalb der bestehenden Austausch- und Beratungsleistungen (z.B. modulare Online-Auffrischungs- oder Einstiegsformate) sind im Rahmen der angebotenen Tagessätze bzw. Pauschalen zu berücksichtigen und werden nicht gesondert bepreist.

14

Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, das genannte Budget voll oder zu bestimmten Teilen auszuschöpfen. Die im Rahmen der Vereinbarung vorgesehenen Leistungsbausteine können zeitlich gestaffelt, teilweise oder im jeweils erforderlichen Umfang genutzt werden. Die tatsächlichen Abrufe hängen vom Bedarf, vom Projektverlauf und von den verfügbaren Budgetmitteln ab.

  1. Zuschlagskriterium „Qualität des inhaltlich-konzeptionellen Ansatzes“

Unter diesem Kriterium wird die Qualität der eingereichten konzeptionellen Unterlagen und Lösungsansätze bewertet. Bewertet werden gesamthaft:

• Schlüssigkeit des Gesamtkonzepts zur Neuausrichtung des barrierefreien Tourismus (Pyramidenmodell, Rolle der TMB, Befähigung der Regionen, Marken- und Strategieanbindung).

• Qualität der Vorschläge zur Überarbeitung und Digitalisierung der vorhandenen Materialien (Leitfaden, „snackable content“, digitale Formate).

• Plausibilität und Umsetzbarkeit des Curriculums der „Barrierefrei-Akademie“ sowie der vorgeschlagenen Zugangskriterien für Tandems aus Reiseregion und Kur-/Erholungsort.

• Stimmigkeit der Konzeption von Workshops, Austauschformaten (Stammtisch, DMO-Austausch), Auftakt- und Abschlussveranstaltung sowie Beratungsleistungen im Hinblick auf die Zielsetzung der Rahmenvereinbarung.

Die Bewertung erfolgt anhand einer Punkteskala von 1 bis 5 Punkten:

• 1 Punkt: Mindestanforderungen sind erfüllt, das Konzept weist jedoch erhebliche Lücken oder Widersprüche auf; eine gründliche Überarbeitung wäre erforderlich.

• 2 Punkte: Konzept ist grundsätzlich brauchbar, weist aber deutliche inhaltliche Schwächen auf; mehrere Aspekte müssten deutlich nachgeschärft werden.

• 3 Punkte: Konzept erfüllt die Anforderungen weitgehend ohne gravierende Mängel; einzelne Punkte sind zu präzisieren oder stärker mit Strategie und Marke zu verknüpfen.

• 4 Punkte: Konzept erfüllt die Anforderungen inhaltlich überzeugend, ist schlüssig und gut umsetzbar; nur kleinere Ergänzungen erscheinen sinnvoll.

• 5 Punkte: Konzept ist herausragend, übertrifft die Anforderungen deutlich und zeigt einen besonders tragfähigen, konsistenten und innovativen Lösungsansatz.

  1. Zuschlagskriterium „Qualifikation und Zusammensetzung des Projektteams“

Dieses Kriterium bewertet die Eignung des vorgeschlagenen Projektteams zur Durchführung der ausgeschriebenen Leistungen. Bewertet werden insbesondere:

• nachgewiesene Erfahrung im barrierefreien Tourismus und in vergleichbaren komplexen Projekten (Leitfäden, Akademien, Workshopreihen, strategische Beratung).

• Kenntnisse der Akteurslandschaft und Strukturen im Tourismus.

• nachweisliche Kompetenz in Moderation, Prozessbegleitung, strategischer Beratung, Qualifizierung (Train-the-Trainer, Akademie-Formate) und Marken-/Strategieprozessen.

15

• Schlüssige Darstellung des Zusammenwirkens im Team (Rollen, Verantwortlichkeiten, Schnittstellen), inklusive benennbarer Ansprechpersonen für die einzelnen Leistungsbausteine.

Die Bewertung erfolgt ebenfalls anhand einer Punkteskala von 1 bis 5 Punkten:

• 1 Punkt: Teamzusammensetzung ist gerade ausreichend, es besteht deutlicher Verbesserungsbedarf bei Fachlichkeit oder Rollenklärung.

• 2 Punkte: Team erfüllt die Anforderungen grundsätzlich, weist aber erhebliche Lücken in relevanten Kompetenzen oder im Zusammenspiel auf.

• 3 Punkte: Team ist gut passend; kleinere Ergänzungen oder stärkere Profilierung wären für eine optimale Passung sinnvoll.

• 4 Punkte: Team ist nahezu optimal zusammengesetzt; alle relevanten Kompetenzen sind abgedeckt und das Zusammenwirken ist schlüssig dargestellt.

• 5 Punkte: Team ist in Zusammensetzung und Profilierung optimal; umfassende Erfahrung, klare Rollen und ein überzeugendes Zusammenspiel ohne erkennbare Lücken.

  1. Gewichtung und Gesamtwertung

Die Punkte für die qualitativen Zuschlagskriterien werden gewichtet und anschließend ins Verhältnis zum angebotenen Bewertungspreis gesetzt:

• Punkte für das Zuschlagskriterium „Qualität des inhaltlich-konzeptionellen Ansatzes“ werden mit dem Faktor 4 gewichtet.

• Punkte für das Zuschlagskriterium „Qualifikation und Zusammensetzung des Projektteams“ werden mit dem Faktor 1 gewichtet.

Die Gesamtpunktzahl eines Angebots ergibt sich nach folgender Formel:

(Punkte Konzept×4)+(Punkte Team×1) Gesamtpunktzahl= ×100 Bewertungspreis

Das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl erhält den Zuschlag. Bei Punktegleichheit nach Wertung entscheidet der niedrigere Bewertungspreis. Angebote, die in einem der qualitativen Zuschlagskriterien mit 0 Punkten bewertet werden, können keinen Zuschlag erhalten.

8 EIGNUNGSKRITERIEN

Der Auftrag kann nur an fachkundige, leistungsfähige und zuverlässige Unternehmen vergeben werden, die die nachstehenden Eignungskriterien erfüllen. Die Eignungskriterien orientieren sich an den Kategorien Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit.

  1. Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Der Bieter muss zur Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen rechtlich befähigt sein. Hierzu sind insbesondere folgende Nachweise zu erbringen:

16

• Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister (z.B. Handelsregisterauszug oder gleichwertiger Nachweis nach Maßgabe des Herkunftslandes).

• Ggf. entsprechende Berufszulassungen, sofern für einzelne Tätigkeiten gesetzliche Zulassungsvoraussetzungen bestehen.

  1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Der Bieter muss über eine ausreichende wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit verfügen, um die Leistungen während der gesamten Vertragslaufzeit erbringen zu können. Als Nachweise werden insbesondere verlangt:

• Eigenerklärung zum Gesamtjahresumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren; davon soll mindestens ein relevanter Anteil (z.B. 30%) auf Beratungs-, Prozessbegleitungs- oder vergleichbare Dienstleistungen entfallen.

• Nachweis einer bestehenden Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit angemessener Deckungssumme für Personen- und Sachschäden.

• Eigenerklärung darüber, dass keine Ausschlussgründe nach den einschlägigen vergaberechtlichen Bestimmungen vorliegen.

  1. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Der Bieter muss aufgrund seiner fachlichen und personellen Ausstattung in der Lage sein, die ausgeschriebenen Leistungen in der geforderten Qualität zu erbringen. Bewertet und nachgewiesen werden insbesondere:

• Erfahrung im barrierefreien Tourismus und in vergleichbaren Projekten: Vorlage von mindestens drei Referenzprojekten aus den letzten fünf Jahren, in denen der Bieter Leistungen erbracht hat, die in Art und Umfang mit den ausgeschriebenen Aufgaben vergleichbar sind (z.B. Entwicklung oder Überarbeitung von Leitfäden, Konzeption und Durchführung von Akademie- oder Qualifizierungsformaten, Workshopreihen, strategische Beratung im Tourismus).

• Erfahrung mit Moderation und Prozessbegleitung: Nachweis moderativer und prozessbegleitender Kompetenzen, z.B. durch Referenzen zu Workshop- und Prozessformaten, bei denen der Bieter als Moderator bzw. Prozessbegleiter tätig war.

• Kenntnis der Akteurslandschaft im Brandenburg-Tourismus oder vergleichbar: Mindestens eine Referenz mit Bezug zum Brandenburg-Tourismus (z.B. Projekte mit Reiseregionen, DMOs oder landesweiten Tourismusorganisationen) oder eine nachvollziehbare Darstellung einschlägiger Kenntnisse und Erfahrungen mit vergleichbaren Destinationsstrukturen.

Der Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit erfolgt in der Regel durch Eigenerklärungen, Projektbeschreibungen und Referenzschreiben der Auftraggeber der benannten Projekte. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben im Rahmen des Vergabeverfahrens zu überprüfen und ergänzende Nachweise anzufordern.

  1. Zusammenstellung und weitere Unterlagen

Die vollständige Zusammenstellung der einzureichenden Unterlagen findet sich in Formular 3.4.

17

  1. Eignungsleihe

Sofern der Bieter sich zum Nachweis einzelner Anforderungen der technischen oder beruflichen Leistungsfähigkeit der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen möchte (Eignungsleihe), sind diese Unternehmen mit ihren jeweiligen Ressourcen und Aufgaben benannt und entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen, aus denen hervorgeht, dass die benötigten Kapazitäten während der Ausführung des Auftrags tatsächlich zur Verfügung stehen.

Die Eignungskriterien sind Mindestanforderungen. Angebote von Bietern, die diese Kriterien nicht erfüllen, können bei der Wertung nicht berücksichtigt werden. Die Eignungskriterien sind von den Zuschlagskriterien zu unterscheiden; sie entscheiden über die grundsätzliche Teilnahmefähigkeit am Wettbewerb, nicht über die Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots.

9 KOSTENERSATZ FÜR VERGABEUNTERLAGEN /

SICHERHEITSLEISTUNGEN / KOSTENERSTATTUNG FÜR

BIETER

Ein Kostenersatz für die Vergabeunterlagen wird nicht gefordert. Sicherheitsleistungen werden nicht gefordert. Die Bieter erhalten die Kosten für die Erstellung ihrer Angebote nicht vom Auftraggeber erstattet.

10 VERTRAULICHKEIT

Die Unterlagen und sämtliche Informationen, die der Bieter zur Angebotsbearbeitung erhält, sind vertraulich zu behandeln. Die Texte und Inhalte des Agenturbriefings und dessen Anlagen sind ausschließlich im Rahmen dieser Ausschreibung zu verwenden. Eine Weiterverwendung ist unzulässig. Urheber-, Nutzungs- und Schutzrechte, wie z.B. Copyright etc., verbleiben bei dem Auftraggeber. Jede Veröffentlichung, auch auszugsweise, ist ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Auftraggebers nicht statthaft. Bei Zuwiderhandlungen behält sich der Auftraggeber rechtliche Schritte vor. Die Angebotsunterlagen werden Eigentum des Auftraggebers und nur zur Auswertung der Angebote bzw. zur Entscheidung für den Zuschlag verwendet.

18

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung