Städtebauliches und freiraumplanerisches Konzept für ein neues Stadtquartier
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 26.11.2026, 12:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Landeshauptstadt Saarbrücken (LHS)
- Erfüllungsregion
- Saarland, Deutschland
- Verfahren
- Wettbewerblicher Dialog
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 27.10.2026
- CPV-Codes
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- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)
- Stadtplanung und Landschaftsgestaltung (71400000)
- Stadtplanung (71410000)
- Bekanntmachung
- dtvp.de
- Bekanntmachungsnummer
- 743055-2026
- Verfahrensnummer
- 821cfaf2-91d9-4cc7-97c0-61c1f5cb0964
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Die Landeshauptstadt Saarbrücken sucht ein städtebauliches und freiraumplanerisches Konzept für ein neues Quartier mit vor allem Wohnungen und Gewerbe sowie ergänzenden Dienstleistungen, Nahversorgung und Freiflächen. Das rund 23,5 Hektar große Plangebiet liegt westlich der Metzer Straße in Saarbrücken und soll an die bestehende Siedlung Folsterhöhe angebunden werden. Die Lösungsvorschläge werden in einem wettbewerblichen Dialog erarbeitet; Teilnahmeanträge müssen bis zum 26. November 2026 eingereicht werden.
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Leistungsbeschreibung
Die Landeshauptstadt Saarbrücken beabsichtigt in verkehrsgünstiger, grenznaher Lage zu Frankreich ein neues, integriertes, lebenswertes Stadtquartier (23,5 ha Größe) zu entwickeln, das eine städtebauliche Ergänzung insbesondere mit Wohnen und Gewerbe, ergänzt durch Dienstleistung, Nahversorgung und adäquate Freiraumstrukturen zu der angrenzenden Großwohnsiedlung "Folsterhöhe" aus den 1960er Jahren darstellt. Ziel des interaktiven, lösungsorientierten wettbewerblichen Dialogs ist es daher, für diese einerseits verkehrsoptimale, potenzielle Wohn- und Gewerbefläche mit andererseits vorhandenen schützenswerten Nutzungen und freiräumlichen Strukturen der Stadtrandlage, aber auch städtebaulichen Missständen ein unter sozialen, ökologischen aber auch wirtschaftlichen Aspekten betreffendes, städtebauliches Konzept als Grundlage für die weiteren Planungsschritte zu entwickeln. Das Verfahren zur Erarbeitung einer städtebaulichen und freiraumplanerischen Lösung wird als Wettbewerblicher Dialog nach § 18 Abs. 6 VgV in voraussichtlich zwei Dialogrunden (voraussichtlich 4 Dialogsitzungen) durchgeführt. Die Auftraggeberin behält sich ferner vor, den Dialog in weiteren aufeinander folgenden Phasen zu führen. Dem Wettbewerblichen Dialog ist ein EU-weiter, offener Teilnahmewettbewerb mit Eignungs- und Referenzprüfung vorgeschaltet. In der Dialogphase sollen die Teilnehmer unter Berücksichtigung der Aufgabenbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlagen) Lösungsvorschläge für ein städtebauliches Konzept eines neuen Quartiers für Wohnen und Gewerbe erarbeiten, die von einem Beratungsgremium aus Sach- und Fachberatern aus den Bereichen Städtebau, Landschaftsarchitektur, Verkehrsplanung und Architektur, bewertet werden. Die Arbeitsgemeinschaft hat dieses als bevollmächtigte Vertretung zu benennen. Das Stadtplanungsbüro ist die alleinige Kontaktstelle im Rahmen des Verfahrens. Landschaftsarchitekten, Architekten und Verkehrsplaner können Partner / Nachunternehmer sein.
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · Plangebiet "Westlich Metzer Straße" Teilnehmerwettbewerb
Für das neue Quartier wird ein zeitgemäßer Städtebau sowie eine sinnvolle Vernetzung mit dem Bestand erwartet. Hierbei soll sowohl der umgebende Landschaftsraum und damit die bewegte Topographie als auch der Bestand der Hochhaussiedlung Folsterhöhe Berücksichtigung finden. Gerade der Übergang zu diesem Siedlungsbereich soll städtebaulich angemessen gestaltet werden. Gleichzeitig soll ein neues, eigenständiges Image für das Quartier entwickelt werden. Die Entwicklung des Quartiers ist ein wichtiger Beitrag zum Leitziel "Saarbrücken wächst als lebenswerte Großstadt". Mit zusätzlichem und vielfältigem Wohnraum, neuen Arbeitsplätzen, sozialer Infrastruktur und qualitätsvollen öffentlichen Räumen soll das Gebiet sowohl das qualitative Einwohnerwachstum als auch die Lebensqualität in der Gesamtstadt stärken. Das Plangebiet ist nicht als bloße Erweiterung der Folsterhöhe oder als Ergänzung des Industriegebiets Süd zu verstehen. Vielmehr soll ein eigenständiges, in sich funktionsfähiges und identitätsstiftendes Stadtquartier mit hoher Wohn-, Arbeits- und Aufenthaltsqualität entstehen. Zugleich soll sich das Quartier räumlich und sozial zu den umliegenden Wohngebieten öffnen und ein gutes Zusammenleben zwischen den Menschen im neuen Quartier und den bestehenden Nachbarschaften fördern. Gemeinsame Einrichtungen und Orte - insbesondere die Schule, der Sportplatz, weitere soziale Infrastruktur sowie attraktive öffentliche Räume und Wege - sollen Begegnung ermöglichen und verbindende Funktionen übernehmen. Das Plangebiet ist dabei in einem größeren stadträumlichen Beziehungsgefüge mit der Folsterhöhe, dem Wohngebiet Franzenbrunnen, dem Tiroler Viertel, der bestehenden Wohnbebauung im Deutschmühlental, dem Deutsch-Französischen Garten und dem nahegelegenen französischen Grenzraum zu entwickeln. Der Entwurf soll diese unterschiedlichen Siedlungs-, Landschafts-, Freiraum- und Verkehrsbezüge aufgreifen, ohne die eigenständige Identität des neuen Quartiers aufzugeben. Zugleich soll das Quartier einen markanten und identitätsstiftenden südlichen Stadteingang zum Zentrum der Eurometropole ausbilden. Neben ökologischen und ökonomischen Vorteilen flächensparender, verdichteter Bebauung, soll eine städtebauliche Inselwirkung des neuen Quartiers vermieden werden. Städtebauliche Gestaltungskraft, angemessene und zeitgemäße Maßstäblichkeit, gute Vernetzung und Alltagstauglichkeit tragen wesentlich zur zukünftigen Imagebildung des neuen Quartiers als neues Wohnquartier in der Eurometropole Saarbrücken bei. Hierfür ist für den Entwurf eine Imagebildung bzw. Namensfindung erforderlich, die sowohl die direkte Nähe von Gewerbe- und Wohngebiet, die profitable Grenznähe zu Frankreich sowie die unmittelbar anschließenden, attraktiven, teilweise bestehenden Freiräume berücksichtigen.
Anforderungen an deinen Betrieb
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Voraussetzungen erfüllen. -Natürliche Personen erfüllen diese Voraussetzungen, wenn sie spätestens bei Ablauf der Frist für den Eingang d. Teilnahmeanträge nach d. Rechtsvorschriften ihres Herkunftsstaates zur Führung d. Berufsbezeichnung Stadtplaner, Landschaftsarchitekt, Verkehrsplaner oder Architekt berechtigt sind. Ist die Führung dieser Berufsbezeichnung im Herkunftsstaat gesetzlich nicht geregelt, gelten die fachlichen Anforderungen als erfüllt, sofern d. Bewerber über ein Diplom, Prüfungszeugnis od. einen sonstigen Befähigungsnachweis (in deutscher Sprache beglaubigt) verfügt, dessen Anerkennung gemäß Richtlinie 2005/36/EG ("Berufsanerkennungsrichtlinie") gewährleistet ist. -Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die d. Aufgabe entsprechen und wenn d. bevollmächtigte Vertreter sowie d. Verfasser der Lösungsvorschläge die genannten Anforderungen an natürliche Personen erfüllen. -Bei Arbeits- bzw. Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen. -Mitglieder einer Arbeitsgemeinschaft sowie deren Mitarbeiter, die an d. Ausarbeitung eines Lösungsvorschlags beteiligt waren, dürfen ausschließlich in d. Konstellation teilnehmen, in der sie im Teilnahmewettbewerb einen Teilnahmeantrag gestellt haben und zur Teilnahme am Wettbewerblichen Dialog aufgefordert wurden.. -Die Mitwirkung eines Unternehmens für mehr als einen Bewerber ist nicht ausgeschlossen. Jeder Bewerber hat jedoch bereits mit d. Teilnahmeantrag sämtl. Unternehmen + Personen zu benennen, die an d. Entwicklung seines Lösungsvorschlags in d. Fachbereichen mitwirken sollen. -Wird ein Unternehmen od. eine Person für mehr als einen Bewerber tätig, hat jeder betroffene Bewerber mit d. Teilnahmeantrag und auf Verlangen d. Auftraggeberin eine Erklärung vorzulegen, aus der Art, Umfang und Zeitpunkt d. jeweiligen Mitwirkung hervorgehen. Ferner ist durch eine nachvollziehbare Darstellung organisatorischer, personeller und technischer Maßnahmen sicherzustellen, dass weder Lösungsvorschläge noch deren wesentliche fachliche, wirtschaftliche od. konzeptionelle Grundlagen eines Dialogteilnehmers anderen Dialogteilnehmern od. den für diese tätigen Personen zugänglich werden. Die Auftraggeberin kann die betroffenen Bewerber od. Teilnehmer zur Aufklärung u. Vorlage weiterer Nachweise auffordern. Die Bieter müssen Ihren Pflichten zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen nachkommen und die tariflichen Bestimmungen eingehalten haben. Weiterhin darf zum Zeitpunkt d. Eingangs d. Teilnahmeantrages kein Insolvenzverfahren anhängig sein. Die Verwendung der Bewerbungsunterlagen (Formblätter) ist hinsichtlich d. Vergleichbarkeit d. Bewerbungen zwingend erforderlich, insbesondere sind d. Formblätter vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und die darin geforderten Anlagen abzugeben, ansonsten folgt Verfahrensausschluss. Zum Nachweis, dass diese Mindestanforderungen erfüllt sind, sind von den Teilnehmern folgende Erklärungen, Dokumente und Nachweise vorzulegen sowie formale Kriterien zu erfüllen: - Fristgerechte +vollständiger Eingang des Teilnahmeantrags - Bewerbererklärung mit allgemeinen Angaben zum Bewerber sowie ggfs. den Bewerber-/ Arbeitsgemeinschaften. Die Teammitglieder sind namentlich (Büros und Qualifikation) zu benennen. - Verbindliche Erklärung d. Bewerber, Bewerber- + Arbeitsgemeinschaft über den bevollmächtigten Vertreter sowie ggfs. die gesamtschuldnerische Haftung gegenüber d. Auftraggeberin im Außenverhältnis. Diese ist zu erbringen für d. Arbeits- und Bewerbergemeinschaft und zu unterzeichnen von allen Mitgliedern d. Arbeits- und Bewerbergemeinschaft. - Eigenerklärung, dass die Mitglieder der Bewerber- und Arbeitsgemeinschaft nur eine Bewerbung einreichen, jeweils von allen Mitgliedern d. Bewerbergemeinschaft. - Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich d. Bewerbers oder d. Bewerber- und Arbeitsgemeinschaft tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen (jeweils von allen Mitgliedern d. Bewerber- und Arbeitsgemeinschaft.) - Eigenerklärung gemäß Formblatt "Bewerbererklärung", keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB . - Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und zu fairen Löhnen, von jedem Bewerber bzw. Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft (s. Formblatt) - Eignungserklärung EU-Sanktionen Russland, von jedem Bewerber bzw. Teilnehmer d. Arbeitsgemeinschaft unterzeichnet (s. Formblatt) - Formblätter (1-5) zu d. Referenzen, vollständig ausgefüllt und unterzeichnet vom Bewerber bzw. zuständigen Bewerber- oder Arbeitsgemeinschaftsmitglied. - Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation/ Kammermitgliedschaft (z.B. Eintrag in d. Architektenliste od. entsprechende Bescheinigung d. zuständigen Kammer bzw. Nachweis zur Führung d. Berufsbezeichnung Stadtplaner, Freianlagenplaner, Landschaftsarchitekt, Verkehrsplaner oder Architekt) - Formblatt "Vertraulichkeitserklärung" Der Nachweis d. fachlichen Eignung und Kompetenz sowie d. technischen Leistungsfähigkeit erfolgt durch Referenzen, die von d. Bewerbern anhand von Formblättern und ergänzenden Beschreibungen einzutragen und darzustellen sind. Die Bewerber haben je zwei Referenzen einzureichen, die d. beschriebenen Mindestanforderungen erfüllen, fehlen diese, ist dies ein Ausschlusskriterium. Darüber hinaus müssen weitere Referenzen eingereicht werden, die im Rahmen d. Wertung und Eignung Berücksichtigung finden. Referenzprojekte können bezüglich der Kriterien mehrfach verwendet werden.
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0001 · Plangebiet "Westlich Metzer Straße" Teilnehmerwettbewerb
- Die Gesamtbewertung der eingereichten Arbeiten erfolgt anhand folgender Zuschlagskriterien: - Beurteilung des Lösungsvorschlags (80 %) gemäß der in Pkt. 11.4 beschriebenen Beurteilungskriterien
- 80 %
- Die Gesamtbewertung der eingereichten Arbeiten erfolgt anhand folgender Zuschlagskriterien: - Honorarangebot (20 %)
- 20 %
Vergabeunterlagen
96 Dateien laut Portal · Stand 27.10.2026| Sonstiges | 61 KB | |
| Sonstiges | 317 KB | |
| Sonstiges | 22,6 MB | |
| Sonstiges | 41,7 MB | |
| Sonstiges | 4,4 MB | |
| Sonstiges | 2,2 MB | |
| Sonstiges | 989 KB | |
| Sonstiges | 928 KB | |
| Sonstiges | 20,9 MB | |
| Sonstiges | 993 KB | |
| Sonstiges | 6,2 MB | |
| Sonstiges | 34,3 MB | |
| Sonstiges | 5,1 MB | |
| Sonstiges | 30,8 MB | |
| Sonstiges | 17,1 MB | |
| Sonstiges | 3 MB | |
| Sonstiges | 3,7 MB | |
| Sonstiges | 2,9 MB | |
| Sonstiges | 2,9 MB | |
| Sonstiges | 3 MB | |
| Sonstiges | 564 KB | |
| Sonstiges | 84,3 MB | |
| Sonstiges | 729 KB | |
| Sonstiges | 3,8 MB | |
| Sonstiges | 28 MB | |
| Sonstiges | 2 MB | |
| Sonstiges | 16,7 MB | |
| Sonstiges | 12,5 MB | |
| Sonstiges | 9 MB | |
| Formular | 757 KB | |
| Sonstiges | 11,5 MB | |
| Sonstiges | 12,7 MB | |
| Sonstiges | 10,2 MB | |
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| Sonstiges | 8,8 MB | |
| Sonstiges | 12,6 MB | |
| Sonstiges | 11,2 MB | |
| Sonstiges | 9,5 MB | |
| Sonstiges | 12,6 MB | |
| Sonstiges | 12,7 MB | |
| Sonstiges | 8,6 MB | |
| Sonstiges | 10,8 MB | |
| Sonstiges | 6,3 MB | |
| Sonstiges | 11,4 MB | |
| Sonstiges | 3,6 MB | |
| Sonstiges | 3,8 MB | |
| Sonstiges | 11,1 MB | |
| Sonstiges | 12,6 MB | |
| Sonstiges | 10,2 MB | |
| Sonstiges | 6,3 MB | |
| Sonstiges | 8,8 MB | |
| Sonstiges | 13,7 MB | |
| Sonstiges | 11,7 MB | |
| Sonstiges | 3 MB | |
| Sonstiges | 6,2 MB | |
| Sonstiges | 10,5 MB | |
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| Sonstiges | 6,3 MB | |
| Sonstiges | 11,5 MB | |
| Sonstiges | 11,4 MB | |
| Sonstiges | 12,9 MB | |
| Sonstiges | 12,5 MB | |
| Sonstiges | 11,7 MB | |
| Sonstiges | 10,4 MB | |
| Sonstiges | 11,5 MB | |
| Sonstiges | 12 MB | |
| Sonstiges | 6,5 MB | |
| Sonstiges | 6,3 MB | |
| Sonstiges | 12,6 MB | |
| Sonstiges | 8,5 MB | |
| Sonstiges | 8,3 MB | |
| Sonstiges | 10,9 MB | |
| Sonstiges | 4,1 MB | |
| Sonstiges | 738 KB | |
| Sonstiges | 9,2 MB | |
| Formular | 154 KB |
Anforderungen
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Voraussetzungen erfüllen. -Natürliche Personen erfüllen diese Voraussetzungen, wenn sie spätestens bei Ablauf der Frist für den Eingang d. Teilnahmeanträge nach d. Rechtsvorschriften ihres Herkunftsstaates zur Führung d. Berufsbezeichnung Stadtplaner, Landschaftsarchitekt, Verkehrsplaner oder Architekt berechtigt sind. Ist die Führung dieser Berufsbezeichnung im Herkunftsstaat gesetzlich nicht geregelt, gelten die fachlichen Anforderungen als erfüllt, sofern d. Bewerber über ein Diplom, Prüfungszeugnis od. einen sonstigen Befähigungsnachweis (in deutscher Sprache beglaubigt) verfügt, dessen Anerkennung gemäß Richtlinie 2005/36/EG ("Berufsanerkennungsrichtlinie") gewährleistet ist. -Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die d. Aufgabe entsprechen und wenn d. bevollmächtigte Vertreter sowie d. Verfasser der Lösungsvorschläge die genannten Anforderungen an natürliche Personen erfüllen. -Bei Arbeits- bzw. Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen. -Mitglieder einer Arbeitsgemeinschaft sowie deren Mitarbeiter, die an d. Ausarbeitung eines Lösungsvorschlags beteiligt waren, dürfen ausschließlich in d. Konstellation teilnehmen, in der sie im Teilnahmewettbewerb einen Teilnahmeantrag gestellt haben und zur Teilnahme am Wettbewerblichen Dialog aufgefordert wurden.. -Die Mitwirkung eines Unternehmens für mehr als einen Bewerber ist nicht ausgeschlossen. Jeder Bewerber hat jedoch bereits mit d. Teilnahmeantrag sämtl. Unternehmen + Personen zu benennen, die an d. Entwicklung seines Lösungsvorschlags in d. Fachbereichen mitwirken sollen. -Wird ein Unternehmen od. eine Person für mehr als einen Bewerber tätig, hat jeder betroffene Bewerber mit d. Teilnahmeantrag und auf Verlangen d. Auftraggeberin eine Erklärung vorzulegen, aus der Art, Umfang und Zeitpunkt d. jeweiligen Mitwirkung hervorgehen. Ferner ist durch eine nachvollziehbare Darstellung organisatorischer, personeller und technischer Maßnahmen sicherzustellen, dass weder Lösungsvorschläge noch deren wesentliche fachliche, wirtschaftliche od. konzeptionelle Grundlagen eines Dialogteilnehmers anderen Dialogteilnehmern od. den für diese tätigen Personen zugänglich werden. Die Auftraggeberin kann die betroffenen Bewerber od. Teilnehmer zur Aufklärung u. Vorlage weiterer Nachweise auffordern. Die Bieter müssen Ihren Pflichten zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen nachkommen und die tariflichen Bestimmungen eingehalten haben. Weiterhin darf zum Zeitpunkt d. Eingangs d. Teilnahmeantrages kein Insolvenzverfahren anhängig sein. Die Verwendung der Bewerbungsunterlagen (Formblätter) ist hinsichtlich d. Vergleichbarkeit d. Bewerbungen zwingend erforderlich, insbesondere sind d. Formblätter vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und die darin geforderten Anlagen abzugeben, ansonsten folgt Verfahrensausschluss. Zum Nachweis, dass diese Mindestanforderungen erfüllt sind, sind von den Teilnehmern folgende Erklärungen, Dokumente und Nachweise vorzulegen sowie formale Kriterien zu erfüllen: - Fristgerechte +vollständiger Eingang des Teilnahmeantrags - Bewerbererklärung mit allgemeinen Angaben zum Bewerber sowie ggfs. den Bewerber-/ Arbeitsgemeinschaften. Die Teammitglieder sind namentlich (Büros und Qualifikation) zu benennen. - Verbindliche Erklärung d. Bewerber, Bewerber- + Arbeitsgemeinschaft über den bevollmächtigten Vertreter sowie ggfs. die gesamtschuldnerische Haftung gegenüber d. Auftraggeberin im Außenverhältnis. Diese ist zu erbringen für d. Arbeits- und Bewerbergemeinschaft und zu unterzeichnen von allen Mitgliedern d. Arbeits- und Bewerbergemeinschaft. - Eigenerklärung, dass die Mitglieder der Bewerber- und Arbeitsgemeinschaft nur eine Bewerbung einreichen, jeweils von allen Mitgliedern d. Bewerbergemeinschaft. - Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich d. Bewerbers oder d. Bewerber- und Arbeitsgemeinschaft tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen (jeweils von allen Mitgliedern d. Bewerber- und Arbeitsgemeinschaft.) - Eigenerklärung gemäß Formblatt "Bewerbererklärung", keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB . - Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und zu fairen Löhnen, von jedem Bewerber bzw. Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft (s. Formblatt) - Eignungserklärung EU-Sanktionen Russland, von jedem Bewerber bzw. Teilnehmer d. Arbeitsgemeinschaft unterzeichnet (s. Formblatt) - Formblätter (1-5) zu d. Referenzen, vollständig ausgefüllt und unterzeichnet vom Bewerber bzw. zuständigen Bewerber- oder Arbeitsgemeinschaftsmitglied. - Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation/ Kammermitgliedschaft (z.B. Eintrag in d. Architektenliste od. entsprechende Bescheinigung d. zuständigen Kammer bzw. Nachweis zur Führung d. Berufsbezeichnung Stadtplaner, Freianlagenplaner, Landschaftsarchitekt, Verkehrsplaner oder Architekt) - Formblatt "Vertraulichkeitserklärung" Der Nachweis d. fachlichen Eignung und Kompetenz sowie d. technischen Leistungsfähigkeit erfolgt durch Referenzen, die von d. Bewerbern anhand von Formblättern und ergänzenden Beschreibungen einzutragen und darzustellen sind. Die Bewerber haben je zwei Referenzen einzureichen, die d. beschriebenen Mindestanforderungen erfüllen, fehlen diese, ist dies ein Ausschlusskriterium. Darüber hinaus müssen weitere Referenzen eingereicht werden, die im Rahmen d. Wertung und Eignung Berücksichtigung finden. Referenzprojekte können bezüglich der Kriterien mehrfach verwendet werden.
Änderungen und Bieterfragen
1 Eintrag- 27.10.2026BekanntmachungBekanntmachung CXP4YECMP92
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