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Schlüsselfertiger Neubau eines Praxisgebäudes mit Planung, Gebäudetechnik und Freianlagen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 14.09.2026, 11:15 (Europe/Berlin)

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Vergabeunterlage A

Verfahrensbedingungen

zum Vergabeverfahren

„Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Praxisgebäudes am

Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt“

Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge:

14.10.2026, 12:00 Uhr MEZ

Über das Vergabeportal Deutsche eVergabe

An das

Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt GmbH

z.Hd. Vergabestelle

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Vergabeunterlage A

Vergabeverfahren „Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Praxisgebäudes am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt“

INHALT

I. Verfahrensablauf ..................................................................................................................................... 4

  1. Auftragsbekanntmachung und Abruf der Vergabeunterlagen .................................................................. 4

  2. Verfahrensart ............................................................................................................................................. 4

  3. Ansprechpartner und Kommunikation ....................................................................................................... 4

  4. Teilnahmewettbewerb ............................................................................................................................... 5

4.1 Teilnehmerfragen ....................................................................................................................... 5

4.2 Formale Anforderung an die Abgabe der Teilnahmeanträge ..................................................... 5

4.2.1 Einreichung über das Vergabeportal .......................................................................................... 5

4.2.2 Teilnahmefrist ............................................................................................................................. 6

4.3 Inhaltliche Anforderungen an die Teilnahmeanträge ................................................................. 6

4.4 Öffnung der Teilnahmeanträge................................................................................................... 6

  1. Verhandlungsverfahren ............................................................................................................................. 7

5.1 Reduzierung der Bieter auf Basis der Erstangebote vor Verhandlung, § 3b EU Abs. 3 Nr. 8

VOB/A ......................................................................................................................................... 7

5.2 Formale Anforderungen an die Abgabe der Angebote ............................................................... 7

5.2.1 Einreichung über das Vergabeportal ............................................................................... 7

5.2.2 Angebotsfrist ................................................................................................................... 8

5.2.3 Bindefrist ......................................................................................................................... 8

5.3 Inhaltliche Anforderungen an die Angebote ............................................................................... 8

5.3.1 Angebotsbestandteil II: Verzeichnis wesentlichen Leistungen (Art und Umfang), die der

Bieter im Wege von Unteraufträgen an Dritte zu vergeben gedenkt ........................................... 9

5.3.2 Angebotsbestandteil III: Unterlagen zum auftragsbezogenen Terminkonzept ............... 9

5.3.3 Angebotsbestandteil IV: Preisangebot .......................................................................... 12

5.3.4 Angebotsbestandteil V: Verhandlungsbedarfsliste ....................................................... 13

5.4 Öffnung der Angebote .............................................................................................................. 13

5.5 Wertung der Angebote ............................................................................................................. 13

5.5.1 Zuschlagskriterien und deren Gewichtung ........................................................... 14

5.5.2 Wertung Angebotsbestandteil III: Terminkonzept ............................................... 14

5.5.3 Wertung des Angebotsbestandteils IV: Preisangebot .......................................... 16

5.5.4 Leistungspunkte .................................................................................................... 16

5.6 Verhandlungsgespräche............................................................................................................ 17

5.6.1 Termine der Verhandlungsgespräche ................................................................... 17 Seite 2 von 21

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Vergabeverfahren „Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Praxisgebäudes am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt“

5.6.2 Inhalt der Verhandlungsgespräche ....................................................................... 17

5.7 Ablauf des weiteren Verhandlungsverfahrens ......................................................................... 18

5.8 Zuschlagsentscheidung ............................................................................................................. 18

5.9 Zuschlag / Vertragsschluss ........................................................................................................ 18

II. Änderungsvorbehalt .............................................................................................................................. 18

III. Unterauftragnehmer/ Bietergemeinschaften ........................................................................................ 19

IV. Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen ............................................................................................ 19

V. Hinweispflicht bei Unvollständigkeit oder Unklarheiten ........................................................................ 19

VI. Geheimhaltung / Zweckbindung der Vergabeunterlagen ....................................................................... 20

VII. Datenschutz ........................................................................................................................................... 20

VIII. Urheberrecht und Kennzeichnung von Geheimnissen ............................................................................ 20

IX. Rügepflicht ............................................................................................................................................ 20

X. Kosten / Verwendung der Angebotsunterlagen ..................................................................................... 21

XI. Bezugnahme auf die Informationen in der EU-Auftragsbekanntmachung .............................................. 21

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Vergabeverfahren „Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Praxisgebäudes am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt“

I. Verfahrensablauf

  1. Auftragsbekanntmachung und Abruf der Vergabeunterlagen

Die Ausschreibung der Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Praxisgebäudes

am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt begann mit der Absendung der europaweiten

Auftragsbekanntmachung an das Supplement zum EU-Amtsblatt. Interessierte Unternehmen

können die Vergabeunterlagen ab dem Tag der Bekanntmachung unter der in Ziffer 5.1.12

der Auftragsbekanntmachung angegebenen Internet-Adresse abrufen.

  1. Verfahrensart

Die Ausschreibung erfolgt im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gem.

§ 119 Abs. 5 GWB, §§ 3 EU Nr. 3, 3a EU Abs. 2 Nr. 1b, 3b EU Abs. 3 VOB/A. Soweit das

Verfahren nicht gesetzlich festgelegt ist oder bereits in der Auftragsbekanntmachung

erläutert wurde, richtet sich das Verfahren nach den im Folgenden festgelegten

Verfahrensbedingungen.

  1. Ansprechpartner und Kommunikation

Ansprechpartner für das Vergabeverfahren ist:

Vergabestelle Leopoldina Krankenhaus Schweinfurt

Während des Vergabeverfahrens dürfen die Bewerber bzw. Bieter ausschließlich über die

Kommunikationsfunktion des Vergabeportals Deutsche eVergabe kommunizieren.

Änderungen oder Antworten auf Bewerberfragen stehen unter der in der

Auftragsbekanntmachung angegebenen Internetadresse zum Herunterladen bereit.

Beachten Sie bitte: Die Benachrichtigungen des Vergabeportals können auch in Ihrem

Spam-Ordner/Junk-Mail-Ordner/Bulk-Mail-Ordner zu finden sein. Während des gesamten

Vergabeverfahrens ist es deshalb unerlässlich, dass Sie auch diese Ordner regelmäßig

überprüfen.

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Vergabeverfahren „Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Praxisgebäudes am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt“

  1. Teilnahmewettbewerb

Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs wird zunächst die Eignung geprüft. Der Auftraggeber

wählt die zum Verhandlungsverfahren einzuladenden Bewerber nach Auswertung der

Teilnahmeanträge aus.

4.1 Teilnehmerfragen

Teilnehmerfragen zu den Vergabeunterlagen sollten bis spätestens 05.10.2026 über die

Kommunikationsfunktion des Vergabeportals gestellt werden. Der Auftraggeber wird die

Teilnehmerfragen beantworten und die Fragen und Antworten über das Vergabeportal zum

Download bereitstellen. Die letzten Antworten auf Teilnehmerfragen werden voraussichtlich

spätestens am 08.10.2026 bereitgestellt.

4.2 Formale Anforderung an die Abgabe der Teilnahmeanträge

4.2.1 Einreichung über das Vergabeportal

Die Teilnahmeantragsunterlagen sind in Textform und zwingend auf elektronischem Weg

über das Vergabeportal www.deutsche-evergabe.de/ einzureichen. Hierzu ist eine

Registrierung als Bewerber bei dem Vergabeportal erforderlich. Für die Einreichung der

Teilnahmeanträge ist zwingend der Ablauf des Vergabeportals zur Abgabe von

Teilnahmeanträgen zu nutzen.

Auf postalischem Wege sowie per E-Mail, per Telefax oder auch über die

Bieterkommunikation des Vergabeportals übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht

zugelassen.

Eine elektronische Signatur ist nicht erforderlich.

Bitte beachten Sie hinsichtlich der Einreichung des Teilnahmeantrags die mit den

Vergabeunterlagen veröffentlichten „Technischen Hinweise“ (Anlage A.1 zur

Vergabeunterlage A) sowie die von dem Vergabeportal unter dem Punkt „Hilfe“ (Bieterportal,

Header) bereitgestellten Informationen. Bei technischen Schwierigkeiten oder Unsicherheiten

wenden Sie sich bitte direkt an den Support der Vergabeplattform.

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Vergabeverfahren „Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Praxisgebäudes am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt“

4.2.2 Teilnahmefrist

Der Teilnahmeantrag ist zwingend bis zum 14.10.2026,12:00 Uhr MEZ, einzureichen. Bis zu

diesem Zeitpunkt (Ende der Abgabe über das Portal) muss der der Upload/die Einstellung

des Teilnahmeantrages über das Vergabeportal Deutsche eVergabe bei dem Auftraggeber

vollständig abgeschlossen sein.

Es wird darauf hingewiesen, dass Teilnahmeanträge, die nicht fristgerecht eingegangen sind,

ausgeschlossen werden, es sei denn, der Bewerber hat dies nicht zu vertreten. Die

Einschaltung von Dritten bei der Übermittlung des Teilnahmeantrages wird nach gefestigter

Rechtsprechung im Vergaberecht dem Bewerber zugerechnet. Ein verspäteter Eingang des

Teilnahmeantrages bei dem Auftraggeber führt daher in aller Regel zum Ausschluss des

Teilnahmeantrages.

4.3 Inhaltliche Anforderungen an die Teilnahmeanträge

Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit haben die Bewerber

die zur Verfügung gestellten Formblätter (Vergabeunterlage B) zu verwenden. Änderungen

an den vorformulierten Texten der Formblätter sind unzulässig.

Der Teilnahmeantrag muss die in der Auftragsbekanntmachung festgelegten Erklärungen

und Nachweise enthalten.

Für den Teilnahmeantrag ist der Bewerberbogen (Vergabeunterlage B – B.1.) zu verwenden.

Die Wertung erfolgt nach den Festlegungen in der Bekanntmachung.

4.4 Öffnung der Teilnahmeanträge

Die Öffnung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den Regeln zur Öffnung von Angeboten

gemäß § 14 EU VOB/A. Bewerber sind gemäß den Regelungen zur Öffnung von Angeboten

(§ 14 EU Abs. 1 VOB/A) auch zur Öffnung der Teilnahmeanträge nicht zugelassen.

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Vergabeverfahren „Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Praxisgebäudes am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt“

  1. Verhandlungsverfahren

Der Auftraggeber entscheidet nach Auswertung der Teilnahmeanträge, welche Unternehmen

als Bieter zum Verhandlungsverfahren zur Beauftragung von Totalunternehmerleistungen für

das oben genannte Bauvorhaben eingeladen werden. Mit der Aufforderung zur

Angebotsabgabe lädt der Auftraggeber maximal 10 Bewerber zum Verhandlungsverfahren

und zur Abgabe eines Erstangebots ein.

5.1 Reduzierung der Bieter auf Basis der Erstangebote vor Verhandlung, § 3b EU

Abs. 3 Nr. 8 VOB/A

Der Auftraggeber wird das Verhandlungsverfahren in zwei Phasen durchführen und hierbei

nach Einreichung der Erstangebote eine Abschichtung der Angebote vornehmen, § 3b EU

Abs. 3 Nr. 8 VOB/A. Hierfür wird der Auftraggeber die eingereichten Erstangebote anhand

der Zuschlagskriterien werten. Nur mit den Bietern, die nach Wertung der Erstangebote auf

den Plätzen 1 bis 5 liegen, führt der Auftraggeber Verhandlungsgespräche über die

Erstangebote und fordert diese zur Abgabe von Folgeangeboten (soweit erforderlich) bzw.

zur Abgabe eines finalen Angebots auf.

Erzielen mehrere Erstangebote die gleiche Punktzahl und stehen damit auf dem gleichen

Rang, sind aber weniger Plätze im begrenzten Bieterkreis, der zur Teilnahme an den

Verhandlungsgesprächen und den/der weiteren Verhandlungsrunde aufgefordert wird, zu

vergeben, so erfolgt die Vergabe der Plätze durch Losentscheid.

5.2 Formale Anforderungen an die Abgabe der Angebote

5.2.1 Einreichung über das Vergabeportal

Die gesamten Angebotsunterlagen sind in Textform und zwingend auf elektronischem Weg

über das Vergabeportal www.deutsche-evergabe.de/ einzureichen. Für die Einreichung

der Angebote ist zwingend der Ablauf des Vergabeportals zu nutzen.

Auf postalischem Wege sowie per E-Mail, per Telefax oder auch über die

Bieterkommunikation des Vergabeportals übermittelte Angebote sind nicht zugelassen.

Eine elektronische Signatur ist nicht erforderlich.

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Bitte beachten Sie hinsichtlich der Einreichung des Angebotes die mit den

Vergabeunterlagen veröffentlichten „Technischen Hinweise“ (Anlage A.1 zur

Vergabeunterlage A) sowie die von dem Vergabeportal unter dem Punkt „Hilfe“ (Bieterportal,

Header) bereitgestellten Informationen. Bei technischen Schwierigkeiten oder Unsicherheiten

wenden Sie sich bitte direkt an den Support der Vergabeplattform.

5.2.2 Angebotsfrist

Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe wird die Angebotsfrist für die Erstangebote

festgelegt. Mit Ablauf der Angebotsfrist muss der Upload/die Einstellung des Angebots über

das Vergabeportal abgeschlossen sein. Es wird darauf hingewiesen, dass Angebote, die

nicht fristgerecht eingegangen sind, ausgeschlossen werden, es sei denn, der Bieter hat dies

nicht zu vertreten. Die Einschaltung von Dritten bei der Übermittlung des Angebots wird nach

gefestigter Rechtsprechung im Vergaberecht dem Bieter zugerechnet. Ein verspäteter

Eingang des Angebots bei dem Auftraggeber führt daher in aller Regel zum Ausschluss des

Angebots.

5.2.3 Bindefrist

Die Bieter müssen sich bis zum 14.05.2027 an ihre Angebote binden.

5.3 Inhaltliche Anforderungen an die Angebote

Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit haben die Bieter die

Formblätter (C.1. bis C.5.) zu verwenden. Änderungen an den vorformulierten Texten der

Formblätter sind unzulässig.

Die den Bietern im Verlauf des Verfahrens erteilten weiteren Informationen (Antworten des

Auftraggebers auf Fragen der Bieter, sonstige Hinweise etc.) sind ebenso wie die

Vergabeunterlagen der Erstellung des Angebots zugrunde zu legen. Antwortschreiben und

Hinweise des Auftraggebers sowie verfahrensleitende Verfügungen, die die

Vergabeunterlagen ergänzen, präzisieren oder abändern, gehen diesen Vergabeunterlagen

vor.

Die Abgabe von mehr als einem Hauptangebot ist nicht zugelassen.

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Vergabeverfahren „Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Praxisgebäudes am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt“

Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Das einzureichende Angebot setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:

Art der UnterlageFormblatt
1Angebotsbestandteil I: AngebotsschreibenC.1.
2Angebotsbestandteil II: NU- VerzeichnisC.2.
3Angebotsbestandteil III: Auftragsbezogenes TerminkonzeptC.3.
4Angebotsbestandteil IV – PreisangebotC.4.
5Angebotsbestandteil V: VerhandlungsbedarfslisteC.5.

Diese Unterlagen sind erstmals mit dem Erstangebot vollständig einzureichen.

5.3.1 Angebotsbestandteil II: Verzeichnis wesentlichen Leistungen (Art und

Umfang), die der Bieter im Wege von Unteraufträgen an Dritte zu vergeben

gedenkt

Der Bieter hat im Rahmen der Angebotsabgabe ein Verzeichnis der Leistungen zu

übergeben, welche er im Wege von Unteraufträgen an Dritte zu vergeben gedenkt. Dazu ist

das Formblatt C.2. (NU-Verzeichnis) auszufüllen und mit dem Angebot einzureichen. Sollte

das Angebot in die engere Wahl kommen, sind auf gesonderte Anforderung für die

Nachunternehmer, die Leistungen übernehmen, die Namen der Nachunternehmer und ggf.

weitere Unterlagen zum Nachweis der Eignung für den durch sie zu erfüllenden Auftragsteil

einzureichen.

Soweit der Nachunternehmer und der zu übernehmende Leistungsteil bereits im Rahmen

der Eignungsleihe benannt wurde, ist eine erneute Benennung nicht erforderlich.

5.3.2 Angebotsbestandteil III: Unterlagen zum auftragsbezogenen Terminkonzept

Die Entscheidung über den Bestbieter erfolgt auch auf Grundlage des auftragsbezogenen

Terminkonzepts zur Einhaltung des vertraglich vorgesehenen Fertigstellungstermins. Die

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Unterlagen sind als Teil der Angebotsunterlagen fristgerecht einzureichen. Beachten Sie

Formblatt C.3.

Erwartet wird ein Terminkonzept, das die Realisierbarkeit des

ausschreibungsgegenständlichen Projekts innerhalb des vertraglich vorgesehenen

Ausführungszeitraums plausibel aufzeigt.

Das Konzept besteht aus zwei Teilen (Teil A und B). Teil A beinhaltet eine textliche

Darstellung der vom Bieter im Auftragsfall vorgesehenen Maßnahmen zur Sicherstellung der

Einhaltung des Fertigstellungstermins. Teil B dient der Plausibilisierung der in Teil A

beschriebenen Maßnahmen.

a) Teil A: Textliche Darstellung

(1) In der textlichen Darstellung des Terminkonzepts ist darzustellen, mit welchen

Maßnahmen in der Planungs- und in der Bauphase die Einhaltung des vertraglich

vorgesehenen Fertigstellungstermins gewährleistet wird. Der Auftraggeber

erwartet hierbei die Darstellung konkreter auftragsbezogener organisatorischer,

technischer und logistischer Maßnahmen unter Berücksichtigung der hier

gegebenen Besonderheiten, insbesondere aber nicht nur:

• Organisation und Optimierung von Planungsprozessen

• Konzept für die Integration bauseitiger Planung und Ausführung

(Medizintechnik)

• Organisation und Optimierung der Baukonstruktion, einschließlich

Gründung und Verbauplanung

• Darstellung der Termin- und Ablaufplanung und Terminsteuerung auch

unter Einbeziehung des Bauherren

• Baustelleneinrichtung und -logistik

• Personal- und Beschaffungsmanagement

• Qualitätssicherung

• Erläuterung der Schnittstellenkoordination innerhalb des AN-Teams

während der Planungs- und Bauphase im Hinblick auf die Einhaltung des

vertraglich vorgesehenen Ausführungszeitraums

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• Darstellung der Organisation und Optimierung der Inbetriebnahme /

Übergabe

Diese Darstellung muss plausibel und nachvollziehbar sein.

(2) Die textliche Beschreibung ist in einem Umfang von max. zehn (10) DIN A4 Seiten

(Arial, 11 Punkte, einfacher Zeilenabstand; ebenfalls als PDF-Datei

abzugeben) zu erstellen. Bei Überschreitungen bleiben alle Inhalte nach Ende

der zehnten (10.) Seite unberücksichtigt. Angaben außerhalb des

Erläuterungstexts (mit Ausnahme des unter Teil B abgefragten Balkenterminplans

und des Personaleinsatzplans) bleiben ebenfalls unberücksichtigt.

b) Teil B: Visualisierendes Mittel

Zur Plausibilisierung des schriftlichen Konzeptes in Teil A hat der Bieter einen

Balkenterminplan einzureichen. Der Balkenterminplan muss eine angemessene

Darstellungstiefe haben und mindestens folgende Aspekte wiedergeben

• Planungsphasen

• Vorfertigungs- und Bestellfristen der wesentlichen Baustoffe, Bauteile,

Anlagen

• Bauphase aufgegliedert in: Erdbau/Gründung, Rohbau, Abdichtung/

Fassade, Ausbau, Ausbau technisch, Außenanlagen

• Inbetriebnahme, Abnahme und Übergabe

• Aufnahme der gem. § 8 Ziffer 8.1 des Vertrages verbindlich zu

vereinbarenden Zwischenfristen gem. Terminkonzept des Bieters.

Zusätzlich ist ein Personaleinsatzplan im Sinne einer Ressourcenplanung (z.B. in Form eines

Manngebirges) einzureichen, der eine angemessene Darstellungstiefe haben und

mindestens folgende Aspekte wiedergeben muss:

• Darstellung des Arbeitsanteils der unterschiedlichen Projektbeteiligten des

Unternehmens über den Gesamtleistungszeitraum

• verbindliche Planung der Personalkapazitäten sowie eine zeitliche

Darstellung, sodass erkennbar ist, wie der Bieter mit dem angegebenen

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Personal den Fertigstellungstermin ohne Verzögerung erreicht bzw. im

Rahmen der von ihm versprochenen Verkürzung erreicht

• Darstellung der Kommunikationsbeziehungen zwischen den

Projektbeteiligten

Bitte beachten Sie bei der Erstellung Ihres auftragsbezogenen Terminkonzepts zur

Verkürzung des vertraglich vorgesehenen Ausführungszeitraums auch die

Wertungssystematik in Ziffer 5.5.2.

5.3.3 Angebotsbestandteil IV: Preisangebot

Die Entscheidung über den Bestbieter erfolgt darüber hinaus auf Grundlage des

angebotenen Preises für die ausgeschriebene Leistung.

Hierfür ist das Formblatt C.4 von den Bietern ebenfalls fristgerecht als Teil der

Angebotsunterlagen einzureichen.

Hinweise zum Preisangebot (Formblatt C.4.):_

(a) Das Preisangebot ergibt sich aus dem der Funktionalen Leistungsbeschreibung

(Vergabeunterlage E), die ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen ist.

(b) Anzugeben ist der Pauschalpreis für die schlüsselfertige und funktionsgerechte,

vollständige und mangelfreie Planung und Errichtung des vertragsgegenständlichen

Bauvorhabens (Investitions- und Planungskosten).

(c) Um die Nachvollziehbarkeit des Gesamtpauschalfestpreises zu gewährleisten, hat

der Bieter in der Funktionalen Leistungsbeschreibung zudem Pauschalpreise für die

dort aufgezählten Positionen anzugeben.

(d) Darüber hinaus sind in der Funktionalen Leistungsbeschreibung die

Wartungskosten für eine Wartungsdauer von 5 Jahren für die in der FLB nebst

Anlagen angeführten wartungsbedürftigen Anlagen (optionale Leistung) anzugeben.

(e) Gewertet wird der Gesamtpreis, bestehend aus

• Planungs- und Herstellungskosten (KG 200 – 700 nach DIN 276) • Wartungskosten.

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(f) Vorbehaltene Unterlagen zur Preisprüfung

Der Auftraggeber behält sich vor - soweit notwendig - im Rahmen der Preisprüfung

insbesondere die folgenden Unterlagen anzufordern:

• Einzelaufstellung der kalkulierten Preisgrundlagen je Kostengruppe

• Produktdatenblätter

• Urkalkulation/Kalkulationsgrundlage

5.3.4 Angebotsbestandteil V: Verhandlungsbedarfsliste

Ferner sind vertragliche Änderungswünsche unter Verwendung der

Verhandlungsbedarfsliste (Vergabeunterlage - Formblatt C.5.) zu benennen. Diese ist

ebenfalls fristgerecht mit den weiteren Angebotsunterlagen einzureichen. Sie wird

Verhandlungen (in Textform oder mündlichen) zu Grunde gelegt. Bitte übersenden Sie daher

die Verhandlungsbedarfsliste mit Ihrem vollständig aufgelisteten Verhandlungsbedarf als Teil

Ihres Erstangebotes an den Auftraggeber.

Soweit möglich werden die Bieter gebeten die Verhandlungsbedarfsliste sowohl als PDF-

Datei als auch als Word-Datei einzureichen.

5.4 Öffnung der Angebote

Die Öffnung der Angebote erfolgt nach § 14 EU VOB/A. Bieter sind gemäß § 14 EU Abs. 1

VOB/A zur Öffnung der Angebote nicht zugelassen.

5.5 Wertung der Angebote

Die Entscheidung über den Bestbieter erfolgt auf Basis der bekannt gegebenen

Zuschlagskriterien, d.h. auf Grundlage des geforderten Preisangebots sowie auf der

Grundlage des einzureichenden auftragsbezogenen Terminkonzepts zur Verkürzung der

Leistungszeit:

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Vergabeverfahren „Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Praxisgebäudes am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt“

5.5.1 Zuschlagskriterien und deren Gewichtung

KriteriumGewichtung (%)Zu erreichende Leistungspunkte
Preis85850
Auftragsbezogenes Terminkonzept15150

Insgesamt können (mit Gewichtung) maximal 1.000 Leistungspunkte für die

Zuschlagskriterien erreicht werden. Der Bieter mit der höchsten Gesamtleistungspunktzahl

erhält den Zuschlag.

5.5.2 Wertung Angebotsbestandteil III: Terminkonzept

Das auftragsbezogene Terminkonzept wird einheitlich mit Wertungspunkten von 0 bis 5

bewertet werden. Die erreichte Punktstufe richtet sich danach, inwieweit der Bieter anhand

der geforderten Unterlagen unter Berücksichtigung der auftragsbezogenen Besonderheiten

umfassend und plausibel darlegt, dass er den vertraglich vorgesehenen

Ausführungszeitraum einhalten und das ausschreibungsgegenständliche Gebäude bis zum

vorgegebenen Fertigstellungszeitpunkt realisieren kann. Bewertet wird, welche Qualität der

Leistung aufgrund der Darstellungstiefe und auch im Vergleich mit den Angebotsinhalten der

anderen Bieter, durch die Angebotsinhalte des zu bewertenden Bieters in der prognostischen

Bewertung des betreffenden Kriteriums durch den Auftraggeber, zu erwarten ist:

BewertungsmaßstabWertungspunktzahl
Der Bieter legt anhand der geforderten Unterlagen unter Berücksichtigung der auftragsbezogenen Besonderheiten umfassend und plausibel dar, dass er den vertraglich vorgesehenen Ausführungszeitraum einhalten kann. Aufgrund der Darstellungstiefe und auch im Vergleich mit den Angebotsinhalten der anderen Bieter lassen die Angebotsinhalte des zu bewertenden Bieters in der prognostischen Bewertung des betreffenden Kriteriums durch den Auftraggeber eine sehr gute Leistung erwarten.5

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Der Bieter legt anhand der geforderten Unterlagen unter Berücksichtigung der auftragsbezogenen Besonderheiten plausibel dar, dass er den vertraglich vorgesehenen Ausführungszeitraum einhalten kann. Aufgrund der Darstellungstiefe und auch im Vergleich mit den Angebotsinhalten der anderen Bieter lassen die Angebotsinhalte des zu bewertenden Bieters in der prognostischen Bewertung des betreffenden Kriteriums durch den Auftraggeber eine gute Leistung erwarten.4
Der Bieter legt anhand der geforderten Unterlagen unter Berücksichtigung der auftragsbezogenen Besonderheiten grundsätzlich plausibel dar, dass er den vertraglich vorgesehenen Ausführungszeitraum einhalten kann. Aufgrund der Darstellungstiefe und auch im Vergleich mit den Angebotsinhalten der anderen Bieter lassen die Angebotsinhalte des zu bewertenden Bieters in der prognostischen Bewertung des betreffenden Kriteriums durch den Auftraggeber eine befriedigende Leistung erwarten.3
Der Bieter legt anhand der geforderten Unterlagen unter Berücksichtigung der auftragsbezogenen Besonderheiten großenteils plausibel dar, dass er den vertraglich vorgesehenen Ausführungszeitraum einhalten kann. Aufgrund der Darstellungstiefe und auch im Vergleich mit den Angebotsinhalten der anderen Bieter lassen die Angebotsinhalte des zu bewertenden Bieters in der prognostischen Bewertung des betreffenden Kriteriums durch den Auftraggeber eine ausreichende Leistung erwarten.2
Der Bieter legt anhand der geforderten Unterlagen unter Berücksichtigung der auftragsbezogenen Besonderheiten nur vereinzelt plausibel dar, dass er den vertraglich vorgesehenen Ausführungszeitraum einhalten kann. Aufgrund der Darstellungstiefe und auch im Vergleich mit den Angebotsinhalten der anderen Bieter lassen die Angebotsinhalte des zu bewertenden Bieters in der prognostischen Bewertung des betreffenden Kriteriums durch den Auftraggeber eine mangelhafte Leistung erwarten.1

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Vergabeverfahren „Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Praxisgebäudes am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt“

Der Bieter kann anhand der geforderten Unterlagen nicht plausibel darlegen, dass er den vertraglich vorgesehenen Ausführungszeitraum einhalten kann. Aufgrund der Darstellungstiefe und auch im Vergleich mit den Angebotsinhalten 0 der anderen Bieter lassen die Angebotsinhalte des zu bewertenden Bieters in der prognostischen Bewertung des betreffenden Kriteriums durch den Auftraggeber eine ungenügende Leistung erwarten.

Die so erreichten Wertungspunkte werden dann in Leistungspunkte umgerechnet, siehe

unten Ziffer 5.5.4.

5.5.3 Wertung des Angebotsbestandteils IV: Preisangebot

Bei der Bewertung des Preisangebots wird der Gesamtpreis, bestehend aus dem

Pauschalfestpreis (netto) für die Planung und Errichtung des

ausschreibungsgegenständlichen Gebäudes und dem Pauschalpreis (netto) für die

Wartungskosten der technischen Anlagen für 5 Jahre berücksichtigt.

Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtpreis erhält die volle Punktzahl von 850,00

Leistungspunkten, Angebote mit einem Gesamtpreis, der um die Hälfte höher ist als der

Gesamtpreis des niedrigsten Angebots erhalten 0 Punkte. Dazwischen liegende

Gesamtpreise werden linear interpoliert.

5.5.4 Leistungspunkte

Nach den unter in Ziffer 5.5.2 dargestellten Maßstab werden zunächst Wertungspunkte für

die Zuschlagskriterien vergeben. Daraufhin erfolgt die Ermittlung der für den jeweiligen Bieter

zutreffenden Leistungspunktzahl in zwei Schritten:

(1) Im ersten Schritt erhält jeder Bieter für jedes Kriterium – je nach Erfüllungsgrad -

die Wertungspunkte.

(2) Im zweiten Schritt werden die erzielten Wertungspunkte pro Kriterium in

Leistungspunkte umgerechnet. Die Umrechnung erfolgt wie folgt: Die Anzahl der

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Vergabeverfahren „Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Praxisgebäudes am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt“

Leistungspunkte entspricht dem Verhältnis „erreichte Wertungspunkte / maximal

erreichbare Wertungspunkte“ x maximal erreichbare Leistungspunktzahl.

Beispiel: Erreicht ein Bieter beim Terminkonzept 4,00 Wertungspunkte (W), so

resultieren daraus folgende Leistungspunkte (L):

4,00 (W) / 5,00 (W) x 150 (L) = 120 (L)

Die so ermittelten Leistungspunkte werden für jeden Bieter addiert. Dabei wird eine Rundung

auf die zweite Nachkommastelle erfolgen. Der Bieter mit der höchsten

Gesamtleistungspunktzahl erhält den Zuschlag.

5.6 Verhandlungsgespräche

Es werden Verhandlungsgespräche durchgeführt. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor

die Verhandlungen in Textform oder mündlich (auch per Videokonferenz) durchzuführen.

Weitere Einzelheiten hierzu ergeben sich aus den Schreiben zur Aufforderung zur

Angebotsabgabe.

5.6.1 Termine der Verhandlungsgespräche

Soweit persönliche Verhandlungsgespräche (auch per Videokonferenz) durchgeführt

werden, finden diese voraussichtlich statt:

Tag: 9./10.KW 2027 (wird spätestens nach Ablauf der Angebotsfrist mitgeteilt)

Uhrzeit: wird jedem Bieter gesondert mitgeteilt

Ort: wird spätestens nach Ablauf der Angebotsfrist mitgeteilt

5.6.2 Inhalt der Verhandlungsgespräche

Das Verhandlungsgespräch (mündlich oder in Textform) findet wie bereits ausgeführt auf

Grundlage der abzugebenden Verhandlungsbedarfsliste statt. Die Verhandlungsbedarfsliste

(Vergabeunterlage C.5.) ist fristgerecht mit den Angebotsunterlagen abzugeben (vgl. Ziffer

5.2.4).

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Vergabeunterlage A

Vergabeverfahren „Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Praxisgebäudes am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt“

Der genaue Ablauf der Verhandlungsgespräche wird mit dem Einladungsschreiben zu den

Verhandlungsgesprächen mitgeteilt, das voraussichtlich nach Angebotsabgabe versandt

wird. Je nach Art und Umfang des Verhandlungsbedarfs besteht die Möglichkeit, dass in

einer Verhandlungsrunde mehrere Verhandlungstermine je Bieter stattfinden.

5.7 Ablauf des weiteren Verhandlungsverfahrens

Der Auftraggeber plant momentan eine Verhandlungsrunde durchzuführen. Sollte es

notwendig sein werden jedoch mehrere Verhandlungsrunden durchgeführt. Mit dem finalen

Angebot wird die Vergabestelle eine vollständige Auswertung nach Maßgabe der in diesem

Schreiben bekannt gemachten Kriterien vornehmen.

5.8 Zuschlagsentscheidung

Der Bieter mit der höchsten Gesamtleistungspunktzahl erhält den Zuschlag. Sollten mehrere

Angebote die gleiche Gesamtleistungspunktzahl erhalten, erhält das Angebot mit dem

niedrigeren Honorarangebot den Zuschlag. Sollten sich auch die Honorarangebote auch

hinsichtlich dieser Leistungspunktzahl nicht unterscheiden, entscheidet das Los.

Der Auftraggeber plant, nach abgeschlossener Wertung die interne Zuschlagsentscheidung

spätestens KW 17/2027 zu treffen und anschließend die Informationsschreiben nach § 134

GWB zu versenden.

5.9 Zuschlag / Vertragsschluss

Der Auftraggeber plant, dem geeigneten Unternehmen mit dem wirtschaftlichsten Angebot

den Zuschlag nach Ablauf der Wartefrist gemäß § 134 Abs. 2 GWB zu erteilen. Der

Vertragsschluss erfolgt, indem der Auftraggeber den Zuschlag erteilt. Die Bieter werden

darauf hingewiesen, dass die Finanzierung des Projekts noch der Genehmigung durch die

zuständigen Gremien bedarf. Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren wegen

fehlender Finanzierung aufzuheben (Gremienvorbehalt).

II. Änderungsvorbehalt

Die Vergabestelle behält sich vor, den oben dargestellten zeitlichen Ablauf zu ändern.

Änderungen werden allen Bietern in Form einer Verfahrensverfügung mitgeteilt.

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III. Unterauftragnehmer/ Bietergemeinschaften

Die Beauftragung von Unterauftragnehmern (Sub-/Nachunternehmer) sowie die Bildung von

Bietergemeinschaften ist möglich.

IV. Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen

Teilnahmeanträge/Angebote von Bietern, die sich im Zusammenhang mit diesem

Vergabeverfahren an einer unzulässigen Wettbewerbsbeschränkung beteiligen, werden

ausgeschlossen.

Wesentliches Kennzeichen einer Auftragsvergabe im Wettbewerb ist die Gewährleistung

eines Geheimwettbewerbs zwischen den teilnehmenden Bietern. Danach ist es unzulässig,

dass ein Bieter an einem Vergabeverfahren teilnimmt, dem ganz oder zumindest teilweise

die Angebote, Angebotsgrundlagen oder Angebotskalkulation der Mitbewerber bekannt sind.

Gibt ein Bieter somit nicht nur ein eigenes Angebot ab, sondern bewirbt er sich daneben

auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft um den Zuschlag hinsichtlich derselben Leistung,

ist der Geheimwettbewerb nicht mehr gewährleistet. Dies führt zwingend zum Ausschluss

der betroffenen Angebote, sofern nicht nachgewiesen ist, dass eine Verletzung des

Geheimwettbewerbs durch die Mehrfachbeteiligung ausgeschlossen ist.

V. Hinweispflicht bei Unvollständigkeit oder Unklarheiten

Die Bieter haben sich von der Vollständigkeit der ihnen überlassenen Unterlagen zu

überzeugen. Bei Unvollständigkeit der Unterlagen haben sie den Auftraggeber in Textform

unverzüglich darüber zu unterrichten.

Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung der Bieter Unklarheiten, so haben die

Bieter den Auftraggeber unverzüglich und vor Abgabe ihrer Teilnahmeanträge in Textform

darauf hinzuweisen. Ferner haben die Bieter den Auftraggeber auf eventuelle Widersprüche

in den Verdingungsunterlagen unverzüglich in Textform aufmerksam zu machen. Gleiches

gilt, falls die Bieter der Auffassung sind, dass die Unterlagen gegen geltendes Recht

verstoßen.

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Vergabeverfahren „Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Praxisgebäudes am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt“

VI. Geheimhaltung / Zweckbindung der Vergabeunterlagen

Die Bieter sind verpflichtet, sämtliche Vergabeunterlagen, die sie von dem Auftraggeber

erhalten, vertraulich zu behandeln. Diese Unterlagen dürfen ausschließlich zu dem Zweck

verwendet werden, die Teilnahmeanträge zu erstellen und dem Auftraggeber ein Angebot zu

machen. Eine Weitergabe an Dritte oder eine anderweitige Verwendung ist verboten. Soweit

ein Bieter keinen Teilnahmeantrag einreicht und/oder kein Angebot an den Auftraggeber

abgibt, hat er die Unterlagen zu vernichten.

VII. Datenschutz

Auf die Information der Bieter zum Datenschutz, Vergabeunterlage A - Anlage A.2. zu den

Verfahrensbedingungen, wird hingewiesen. Der Bieter verpflichtet sich, diejenigen

Mitarbeiter, deren personenbezogene Daten für die Teilnahme am Vergabeverfahren

verwendet werden, unter Verwendung des Informationsblatts, Vergabeunterlage A - Anlage

A.2. über ihre datenschutzbezogenen Rechte zu informieren. Mit Abgabe des

Teilnahmeantrags erklärt der Bieter, dass er das Informationsblatt erhalten und diejenigen

Mitarbeiter, deren personenbezogene Daten er im Rahmen der Teilnahme am

Vergabeverfahren verwendet, unter Zuhilfenahme des Informationsblatts, Vergabeunterlage

A - Anlage A.2., über ihre datenschutzbezogenen Rechte informiert hat.

VIII. Urheberrecht und Kennzeichnung von Geheimnissen

Die Bieter werden aufgefordert, die Teile ihres Teilnahmeantrages/Angebotes, die ein

Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, auf jeder betreffenden Seite deutlich zu

kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines

Nachprüfungsverfahrens von der Zustimmung auf Einsicht durch andere Verfahrensbeteiligte

(z.B. andere Bieter) ausgehen (vgl. § 165 Abs. 3 Satz 2 GWB).

IX. Rügepflicht

Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 160 GWB. Nach § 160 Abs. 3

Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten

Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht

innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat.

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Verstöße, die aufgrund der Auftragsbekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar

sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Teilnahmefrist gegenüber dem

Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr.2 und Nr. 3 GWB).

Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein

Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer nur innerhalb von 15

Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4

GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der

Vergabekammer maßgeblich ist.

X. Kosten / Verwendung der Angebotsunterlagen

Für die Bearbeitung und die Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote sowie die

Teilnahme am Vergabeverfahren im Übrigen werden keine Kosten erstattet. Die

eingereichten Unterlagen verbleiben kostenfrei bei dem Auftraggeber.

XI. Bezugnahme auf die Informationen in der EU-Auftragsbekanntmachung

Ergänzend wird ausdrücklich auf die Informationen, die in der EU-Auftragsbekanntmachung

enthalten sind, Bezug genommen und verwiesen.

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