2024-06-28_TAB_KG456 (SI).pdf

Sanitär-, Heizungs- und Kälteanlagen für den Modulbau Digitale Pathologie

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 12.09.2026, 21:35 (Europe/Berlin)

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Technische Anschlussbedingungen KG 456

Doc-IDGT-TD16993Ersetzt DokumentGT-TAB BMA/BFS
Erstellt am06.06.2024Nächste Revision31.12.2024
Freigabe letzte Vollversion am28.06.2024Version & Freigabestatus2.0 genehmigt
SchutzklasseinternAnhängex
Dokumentenerstellung/-überarbeitungSinn, Kevin Funktion: Sachbearbeiter
Funktionale PrüfungPaulußen, Jens Funktion: Bereichsleiter
Formale PrüfungPaulußen, Jens Funktion: Bereichsleiter
ProzessverantwortungGrell, Peter Funktion: Leitung GB GT
Betroffene Organisationseinheiten
GB GT
Zweck
Dieses Dokument beschreibt die technischen Anforderungen und Bedingungen für den Anschluss von Anlagen oder Geräten an das Versorgungsnetz des UKA. Die TAB beschreibt bspw. die Art des Anschlusses, die erforderlichen Schutzmaßnahmen, die Qualitätsanforderungen und andere technische Spezifikationen.
Geltungsbereich
Relevant und damit zu lesen ist dieses Dokument für die folgenden Gruppen von Mitarbeitenden: Alle Mitarbeitenden des GB GT-SI, Planer, Fachplaner, Fremdfirmen

Dieses Dokument ist exklusives geistiges Eigentum der Uniklinik RWTH Aachen. Es ist gemäß der festgelegten Schutzklasse zu behandeln und darf weder ganz noch teilweise ohne schriftliche Einverständniserklärung verändert oder an Dritte weitergegeben werden. Darüber hinaus gilt die vorliegende Vollversion durch den maschinellen Genehmigungsprozess als freigegeben und ist dadurch ohne Unterschrift gültig.

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Inhalt

1 Zweck .................................................................................................................... 3

2 Geltungsbereich .................................................................................................... 3

3 Verantwortlichkeiten .............................................................................................. 3

4 Definitionen und Abkürzungen .............................................................................. 3

5 TAB Brandmelde- und Brandfallsteueranlagen ..................................................... 6 5.1 Allgemein .............................................................................................................. 6 5.2 Gebäudebeschreibung .......................................................................................... 7 5.3 Kennzeichnungsschlüssel ..................................................................................... 8 5.3.1 Nummerierung von Brand(bekämpfungs)abschnitten ................................................................. 8 5.3.2 Kennzeichnung von Brandschutzeinrichtungen .......................................................................... 9 5.4 Beschreibung der Brandmeldeanlagen(BMA) ..................................................... 10 5.4.1 Schutzziele der Brandmeldeanlagen ......................................................................................... 10 5.4.2 Anforderungen an die Brandmeldeanlage ................................................................................. 10 5.4.3 Überwachungsumfang ............................................................................................................... 11 5.4.4 Meldebereiche ........................................................................................................................... 11 5.4.5 Art und Umfang der Brandmelder ............................................................................................. 11 5.4.6 Grundsätzliches zur Planung von Brandmeldeanlagen ............................................................ 13 5.4.7 Brandmelderzentrale (BMZ) ...................................................................................................... 13 5.4.8 Feuerwehr-Peripherie ................................................................................................................ 16 5.4.9 Alarmierungsanlage in den Gebäuden 100.00 und 200.00 ....................................................... 18 5.4.10 Brandfallsteuerung in den Gebäuden 100.00 und 200.00 ........................................................ 18 5.4.11 Überwachung von OP- und MRT-Räumen ............................................................................... 18 5.4.12 Überwachung der Zuluft ............................................................................................................ 18 5.4.13 Stromversorgung ....................................................................................................................... 18 5.4.14 Sonderbrandmelder ................................................................................................................... 18 5.4.15 Zentralennummern brandschutz- und sicherheitstechnischer Anlagen .................................... 23 5.4.16 Bezeichnung von Meldergruppen und Anlagen ........................................................................ 34 5.4.17 Dokumentationsunterlagen........................................................................................................ 37 5.4.18 Hauptmelder-Nummern (MDL) .................................................................................................. 38 5.4.19 Allgemeine Projektierungs- und Installationsstandards ............................................................ 39 5.5 Beschreibung der Brandfallsteuerung (BFS) ....................................................... 40 5.5.1 Systembeschreibung ................................................................................................................. 40 5.5.2 Aufbau von Meldergruppennummern der Brandfallsteuerung .................................................. 42

6 Querverweise ...................................................................................................... 43

7 Anhänge .............................................................................................................. 43

8 Dokumentenhistorie ............................................................................................ 43

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1 Zweck

Dieses Dokument beschreibt die technischen Anforderungen und Bedingungen für den Anschluss von Anlagen oder Geräten an das Versorgungsnetz des UKA. Die TAB beschreibt bspw. die Art des Anschlusses, die erforderlichen Schutzmaßnahmen, die Qualitätsanforderungen und andere technische Spezifikationen.

2 Geltungsbereich

Relevant und damit zu lesen ist dieses Dokument für die folgenden Gruppe: Alle Mitarbeitenden des GB GT, Planer, Fachplaner, Fremdfirmen

3 Verantwortlichkeiten

Spezielle Verantwortlichkeiten für den in diesem Dokument beschriebenen Prozess/Themenbereich sind wie folgt definiert:

Funktion / RolleAktivität
Alle Mitarbeitenden des GB GT-SI, Planer, Fachplaner, FremdfirmenPlanung und bauliche Umsetzung Wartung und Instandhaltung

4 Definitionen und Abkürzungen

AbkürzungErläuterungNormbegriff (wenn abweichend)/Bemerkung
ASRAnsaugrauchmelder
DKMDruckknopfmelderHandfeuermelder
FATFeuerwehr-Anzeigetableau
FBFFeuerwehrbedienfeld
FIZFeuerwehr-Informations-Zentrale
FKFunkkoppler
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AbkürzungErläuterungNormbegriff (wenn abweichend)/Bemerkung
FLAFeuerlöschanlage
FMFlammenmelderFlammenmelder, Infrarot Flammenmelder, Multifunktional Flammenmelder, Ultraviolett
BMZBrandmelderzentrale
LZLöschzentrale
ENSelektroakustischen Notfallwarnsystem
BFSBrandfallsteuerung
EMZEinbruchmeldezentrale
OSLObjektschutz-Löschanlage
VERVersorgungsgebäude
UBFTUnterricht-Bildung-Forschung-Theorie- Gebäude
UZUnterzentrale
FSAFeststellanlage
FSDFeuerwehr-Schlüsseldepot
FSEFreischaltelement
GWARNGaswarnanlage
HZHauptzentrale
IRMIonisations-Rauchmelder
LKMLüftungskanalmelderMelder für Lüftungskanäle
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AbkürzungErläuterungNormbegriff (wenn abweichend)/Bemerkung
LRMLinearer RauchmelderLinearer Rauchmelder (Sender/Empfänger) Linearer Rauchmelder (Empfänger) Linearer Rauchmelder (Reflektor) Linearer Rauchmelder (Sender)
MVMedienkonverter
NAMNichtautomatischer MelderHandauslösung
NGNetzgerätAbgesetzte Stromversorgung
ORMRauchmelder, optischer
RASRauchansaugsystemAnsaugrauchmelder
ROAKombination optischer Rauchmelder/akustischer Signalgeber
SASignalgeber, akustisch
SOSignalgeber, optischerRundumkennleuchte, Blitzleuchte
SOASignalgeber, optisch und akustisch
SPASprinkleranlageAlarmventilstation
SPRSprinklergruppeStrömungswächter oder Alarmventilstation
SWSchnittstellenwandler
ÜEÜbertragungseinrichtung
ÜSZÜberwachungs- und Störmeldezentrale
UZUnterzentraleUnterzentrale einer BMZ
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AbkürzungErläuterungNormbegriff (wenn abweichend)/Bemerkung
WMWärmemelderWärmemelder, Differential-, mehrpunktförmig, Wärmemelder, Maximal-, mehrpunktförmig Wärmemelder, Differential-, linienförmig, Wärmemelder, Maximal-, linienförmig Wärmemelder, Differential Wärmemelder, Maximal-
WLSWassernebel-LöschanlageAlarmventilstation
WNSWassernebel-SprinkleranlageStrömungswächter
HAHauptalarm
VAVoralarm
RLZALRücklöschzentrale ausgelöst
RLZBLRücklöschzentrale Block…
RLZSTRücklöschzentrale Steuerung

5 TAB Brandmelde- und Brandfallsteueranlagen

5.1 Allgemein

In diesen Technischen Vorgaben zu den Brandmelde- und Brandfallsteueranlagen sind die brandschutztechnischen Standards zur Brandmeldetechnik in der Uniklinik RWTH Aachen festgelegt. Diese Standards sind als Planungsvorgabe anzusehen und sind sowohl bei der Planung als auch bei der Ausführung zwingend einzuhalten. Begründete Ausnahmen in Einzelfällen bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung durch den Bereich GB-GT-SI und sind nicht auf andere Fälle übertragbar. Eine Zustimmung zu den benannten Ausnahmen ersetzt nicht die baurechtlichen notwendigen Verfahrensschritte. Umgekehrt ersetzen bauaufsichtliche Regelungen oder gutachterliche Aussagen nicht die hier aufgestellten Vorgaben.

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Neben den hier vorliegenden Anschlussbedingungen sind zwingend die Anschlussbedingungen Brandschutz des Bereiches GB-GT-BS im aktuellsten Stand zu beachten und zu verwenden. Abweichungen von diesem Standard sind nur in Absprache mit dem „Geschäftsbereich Gebäudetechnik Sicherheitsanlagen" (im Folgenden „GB GT SI") möglich und entsprechend schriftlich zu dokumentieren.

5.2 Gebäudebeschreibung

Das Universitätsklinikum der RWTH Aachen AöR (UKA) mit seiner medizinischen Fakultät, den Instituts- , Forschungs- und Lehreinrichtungen, dem Krankenhausbereich mit verschiedenen klinischen Abteilungen einschließlich zugehöriger gemeinsamer Einrichtungen sowie dem Pflegebereich mit den Patientenbetten, ist in einer baulichen Großstruktur (Hauptgebäude) untergebracht. Das Hauptgebäude ist in Schriftstücken und auf Plänen mit der Abkürzung UBFT (Untersuchung, Behandlung, Forschung und Theoretische Medizin) benannt. An das Hauptgebäude grenzt das Versorgungsgebäude (VER) an, in dem sich die Versorgungseinrichtungen und die Werksfeuerwehr für das Universitätsklinikum befinden.

Im Hauptgebäude befinden sich folgende Nutzungsbereiche:

  • Etage -4 Technikbereiche,

  • Etage -3 Technikbereiche,

  • Etage -2 Klinik-, und Institutsnutzung, Notaufnahme, Strahlen- und Nuklear-Medizin, Hörsäle, Radiologie, OP-Bereiche und Intensivbehandlung VTK,

  • Etage -1 Büronutzung, Hörsäle, Technikbereiche (I-Geschoss),

  • Etage Erdgeschoss: Eingangsebene, Unterrichtszentrum, Restaurant, Hörsäle, Bibliothek, Verwaltung, Seelsorge, Anästhesiologie, Klinik- und Institutsnutzung, Apotheke, Archive, Palliativmedizin, Kantine, IT-Bereich,

  • Etage 1/2 Klinik- und Institutsnutzung,

  • Etage 3 Klinik- und Institutsnutzung, Polikliniken, Forschung, Blutspendedienst usw.,

  • Etage 4 Büronutzung und Technikbereiche (I-Geschoss),

  • Etage 5 Klinik- und Institutsnutzung, Polikliniken, Forschung, KMT,

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  • Etage 6 Klinik- und Institutsnutzung, Technikgeschosse (I-Geschoss),

  • Etage 7 stationäre Behandlung,

  • Etage 8 stationäre Behandlung,

  • Etage 9 stationäre Behandlung,

  • Etage 10 bis 14 Technikbereiche.

Im Versorgungsgebäude befinden sich folgende Nutzungsbereiche:

  • Etage -4 Technikbereiche,

  • Etage -3 Technikbereiche, Feuerwache, Grobvorrat (Großlager), Müllzentrale, Heizzentrale, Stromversorgung, Umkleiden,

  • Etage -1 AWT-Trasse,

  • Etage Erdgeschoss Küche, Zentralsterilisation, Wäscherei, Apotheke, Archiv,

  • Etage 1 Technikbereiche,

  • Etage 2 Lüftungszentralen Nord und Süd.

5.3 Kennzeichnungsschlüssel

Grundlage: TAB Brandschutz Stand Februar 2024

5.3.1 Nummerierung von Brand(bekämpfungs)abschnitten

In den Gebäuden der Uniklinik RWTH Aachen sind die Brandabschnitte, die Brandbekämpfungsabschnitte und die Brandbereiche wie folgt zu bezeichnen:

BA XXXX

BA Brandabschnitt

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XXXX Brandabschnittsnummer Die Brandabschnittsnummern werden von dem Bereich GB-GT-BS (Brandschutzbeauftragter) vergeben.

5.3.2 Kennzeichnung von Brandschutzeinrichtungen

Für die Kennzeichnung von Brandschutzeinrichtungen gelten die Vorgaben der Anschlussbedingungen Brandschutz vom Bereich GB-GT-BS. Folgende Systematik zu verwenden: XXXX/YY/ZZZZZ XXXX Gebäudecode UBFT UBFT und PF VER Versorgungsgebäude MTI1 MTI I mit Hörsaalgebäude MTI2 MTI II SWH1 Schwesternwohnheim 1 HELM Helmholtz-Institut ZMBT ZMBT ZOP Zentral OP (Neubau) SWH2 Schwesternwohnheim 2/Verwaltungsgebäude (alt) 500 Verwaltungs-/Vorstandsgebäude (neu) NEU1-4 Gut Neuenhof Teilabschnitt 1 - 4(alt) 600 Gut Großer Neuenhof (neu) Bei allen anderen Gebäuden: XXX Gebäudenummer (vor dem „Punkt“) Beispiel: 230 Halle 1

YY Etage

  • Etage E und einstellige Obergeschoss mit Pluszeichen
  • Untergeschosse mit Minuszeichen
  • bei Schächten die laufende Schachtnummer

ZZZZZ Einrichtung/laufende Nummer Beispiel

00000 - 09999 Brandschutztür Tür und zugehörige Feststellan- 00075 10000 - 19999 Feststellanlage lage haben die gleiche Endnummer 10075

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20000 - 29999 Kabelabschottung 30000 - 39999 Rohrabschottung 40000 - 49999 Fluchtwegsteuerung (gleiche Endnummer wie zugehörige Türe) 50000 - 59999 60000 - 69999 70000 - 79999 Rauchauslösevorrichtung für Brandschutz-, Entrauchungs- und RWA-Klappen 80000 - 84999 Brandschutzklappen 85000 - 89999 Entrauchungsklappen 90000 - 98999 RWA Rauch- und Wärmeabzugsanlage (natürlich) 99000 - 99999 Druckentlastungs- und Entrauchungsklappe W MRA Maschinelle Entrauchungseinrichtung* X Druckbelüftungsanlage Treppenraum* Y AWT-Schleusensicherheitslüftung* Z Tunnellüftung*

  • Nummerierung der Anlagen gemäß PG-HAT-Liste wie bisher

5.4 Beschreibung der Brandmeldeanlagen(BMA)

5.4.1 Schutzziele der Brandmeldeanlagen

Der Einsatz einer Brandmeldeanlage muss mit den Maßnahmen des vorbeugenden und des abwehrenden Brandschutzes Bestandteil des Brandschutzkonzeptes für die Gebäude sein. Nur die Gesamtheit dieser Maßnahmen kann die Brandschutzwirkung für Personen und Sachen sicherstellen. Mit der Brandmeldeanlage müssen mindestens folgende Schutzziele erreicht werden:

  • Entdeckung von Bränden in der Entstehungsphase,
  • Schnelle Information und Alarmierung der betroffenen Personen.
  • Automatische Ansteuerung von Brandschutz- und Betriebseinrichtungen.
  • Schnelle Alarmierung der Feuerwehr und/oder anderer hilfeleistender Stellen.
  • Eindeutiges Lokalisieren des Gefahrenbereiches und dessen Anzeige. Das vorrangige Schutzziel ist in dem betrachteten Objekt im Bereich des Personenschutzes zu sehen.

5.4.2 Anforderungen an die Brandmeldeanlage

Die an Aufbau und Betrieb der Brandmeldeanlage zu stellenden Mindestanforderungen sind durch Vereinbarungen zwischen Auftraggeber und den zuständigen Stellen zum abwehrenden Brandschutz eindeutig festzulegen.

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Bezüglich der Brandmeldeanlage sind folgende Sachverhalte festgelegt:

5.4.3 Überwachungsumfang

In den Gebäuden UBFT/PF und VER ist gemäß den Vorgaben in den Brandschutzkonzepten und der Baugenehmigung für die Brandmeldeanlagen gemäß § 80 der LBO NRW eine flächendeckende Branddetektion zu realisieren. Bei allen anderen Gebäuden gelten die Vorgaben in den jeweiligen Baugenehmigungen, bzw. den Vorgaben der zugehörigen Brandschutzkonzepte. Bei Kategorie 1 (Vollschutz) gemäß DIN 14 675 sind dabei folgende Ausnahmen von der Überwachung umgesetzt worden:

  • gemäß DIN VDE 0833, Teil 2, Absatz 6.1.3.2 (Sanitärräume, Kabelkanäle, Zwischenboden und decken unter Voraussetzung).
  • Überwachung von Operationssälen über die OP-Abluft. Alle zum Einsatz kommenden Meldersysteme sind gemäß den Projektierungsrichtlinien der einschlägigen Vorschriftenwerke eingesetzt. Hierbei sind insbesondere die Vorgaben von VDE 0833, Teil 2, Abschnitt 6.2.7.1, einzuhalten.

5.4.4 Meldebereiche

Der Sicherungsbereich ist in Meldebereiche so unterteilt, dass eine rasche und eindeutige Ermittlung des Melde- bzw. Brandortes möglich ist. Hierzu sind die Melder der Meldebereiche in Meldergruppen zusammengefasst.

5.4.5 Art und Umfang der Brandmelder

Der Sicherungsbereich ist in Meldebereiche so unterteilt, dass eine rasche und eindeutige Ermittlung des Melde- bzw. Brandortes möglich ist. 5.4.5.1 Manuelle Meldersysteme Druckknopfmelder werden konform zu den geltenden Richtlinien (speziell VDE 0833-2) geplant und eingesetzt. Generell sind Druckknopfmelder in Flucht- und Rettungswegen (einschließlich Fluchttunnel und Notausgängen) gemäß den Richtlinien anzuordnen. Weiterhin sind Druckknopfmelder an Rezeptionen und Stationszimmern anzuordnen. Unter anderem sind an den Zugängen zu den Treppenhäusern, im Schleusenbereich, generell Druckknopfmelder vorzusehen. Auf die Montage von Druckknopfmeldern in den Patientenzimmern, an den als Fluchtweg gekennzeichneten zur öffnenden raumhohen Fenster wird verzichtet. Automatische Steuerung werden durch Druckknopfmelder im UBFT/PF und VER-Gebäude nicht ausgelöst. Diese lösen lediglich den normativ geforderten Externalarm aus. Bei allen anderen Gebäuden gelten die Vorgaben im jeweiligen Brandschutzkonzept.

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5.4.5.2 Automatische Meldersysteme Mindestens sind Melder der Kenngröße Rauch vorzusehen. Für folgende speziellen Bereiche des UBFT/PF und VER-Gebäudes wurden die folgenden Branderkennungsmerkmale realisiert:

  • Patientenbereiche Zwischendeckenüberwachung mit Rauchansaugsystem (RAS), Raumüberwachung mit Rauchansaugsystem, je maximal drei Räume werden mit einem Rauchansaugsystem überwacht.

  • Gangbereiche Rauchansaugsystem

  • Flure optische Rauchmelder

  • Doppelböden Rauchansaugsystem

  • OP-Räume Rauchansaugsystem an den OP-Abluftkanälen

  • Raum mit CT oder MRT Rauchansaugsystem im Abluftsammelkanal

  • Etage -3, I-Geschoss Rauchansaugsystem

  • Digestorien Einbau von Thermomaximalmeldern, Fabrikat: Minimax

  • Luftansaugbauwerke Rauchansaugsystem, zwingend mit Laser-Detektoren, Fabrikat: X-TRALIS

  • Installationsschächte mit Brandlasten optische Rauchmelder, etagenweise

  • Tierställe in Versuchstier- Kunde, Hubschrauber- Landeplatz, Wagenhalle und Mediengänge linienförmiger Wärmesensor ("Wärmeleitkabel")

  • Transformator- und E-Schalträume Rauchansaugsystem

  • E-Schalträume Objektschutz Rauchansaugsystem

Als Referenzprodukte können für Rauchansaugsysteme Produkte der Firmen Siemens, Wagner und Securiton verwendet werden.(Siehe Punkt 4.4.14.1 Rauchansaugsysteme) 5.4.5.3 Alarmierungseinrichtung In den Gebäuden UBFT/PF und VER sind zur Alarmierung elektroakustische Notfallwarnsysteme (ENS) gemäß EN 60 849/VDE 0828 vorhanden. In den zum VER-Gebäude gehörenden Außengebäuden wird die Alarmierung mit akustischen und optischen Signalgeber realisiert.

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Im Zuge einer Neukonzeption der Alarmierungsanlagen sind diese gemäß DIN VDE 0833-4 als Sprachalarmanlage (SAA) zu projektieren. Vor Beginn der Planung muss hierüber immer eine Abstimmung mit dem Bereich GB-GT-SI erfolgen. Für den patientenführenden Bereich ist zusätzlich eine "stille" Alarmierung nach DIN vorhanden. Bei der stillen Alarmierung im Patientenbereich wird mittels optischer Signalgeber und Ansteuerung einer Gegensprechanlage, Fabrikat: Schneider-Intercom, alarmiert. 5.4.5.4 Alarmierung der Feuerwehr Grundsätzlich löst die Brandmelderzentrale einen Externalarm zu den zuständigen Stellen des abwehrenden Brandschutzes aus. Vor Planungsbeginn ist mit dem Bereich GB-GT-SI eine Abstimmung zu diesem Thema herbeizuführen. Neben dem Externalarm erfolgt eine Alarmierung zusätzlich über eine Anbindung an einen Einsatzleitrechner, Fabrikat: ISE, Type: COBRA, und über ein Anzeigesystem, Fabrikat: REGRAPH, Type: VAREX. 5.4.5.5 Störungsweiterleitung Die Störungsweiterleitung erfolgt an eine ständig besetzte Stelle des Betreibers.

5.4.6 Grundsätzliches zur Planung von Brandmeldeanlagen

Basis für die Planung der Überwachung und der Alarmierung ist der Brandabschnitt. Jeder Brandabschnitt wird - auch bereichsübergreifend - nur einer Brandmelderzentrale zugeordnet und jeder Brandabschnitt bildet einen eigenen Alarmierungsbereich; projektspezifisch können auch kleinere Alarmierungsbereiche notwendig sein. Fachplaner für die Phase 6 in DIN 14 675 müssen gemäß dieser Norm zertifiziert sein. Errichter in den Phasen 7 bis 9 nach DIN 14 675 müssen nicht nur gemäß dieser Norm zertifiziert sein, sondern eine gültige VdS-Errichteranerkennung sowohl für das angebotene System als auch den Postleitzahlenbereich 52074 besitzen. Errichter bzw. Instandhalter in den Phasen 11 bis 12 nach DIN 14 675 müssen nicht nur gemäß dieser Norm zertifiziert sein, sondern eine gültige VdS-Errichteranerkennung sowohl für das angebotene System als auch den Postleitzahlenbereich 52074 besitzen. Die Planung bedarf der Freigabe durch den Fachbereich GB-GT-SI der Uniklinik RWTH Aachen.

5.4.7 Brandmelderzentrale (BMZ)

Alle Brandmelderzentralen (BMZ) müssen VdS anerkannt sein und sind bidirektional so mit dem Einsatzleitsystem (ELR) „Cobra“ in der Feuerwehr-Nachrichtenzentrale der Uniklinik RWTH Aachen zu verbinden, dass eine vollumfängliche Bedienung der BMZ vom Leitsystem möglich ist. Zur Datenversorgung des Leitsystems sind die Standorte der Branderkennungselemente mit Koordinaten in einer vorgegebenen Liste zu erfassen und bereitzustellen. Für Detektoren, die keine punkt- sondern eine flächenmäßige Überwachungsfläche haben oder bei Meldern ohne Einzelkennung ist jeweils ein georeferenzierter Polygonzug mitzuliefern und in der Melderliste für die Auswerteeinheit ein zweiter Eintrag notwendig. Siehe hierzu auch den Abschnitt "Bezeichnung der Meldergruppen und Anlagen". Es gelten insbesondere die Vorgaben der Anschlussbedingungen Brandschutz vom Bereich GB-GT- BS in ihrer aktuellsten Form.

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In besonders schutzbedürftigen Bereichen sind in Einzelfällen Unterzentralen vorhanden. Zum Einsatz kommen autarke Brandmelderzentralen, bestehend aus:

  • je einer Zentraleinrichtung, modular erweiterbar,
  • je einer Netzversorgungseinrichtung mit Notstromversorgung, Autonomiezeit 30 Stunden,
  • je einem Anzeige -und Bedienfeld,
  • Anschaltorganen für Ringleitungen mit der entsprechenden Melderperipherie,
  • je einem Anschaltorgan für ein Feuerwehranzeigetableau (FAT),
  • einem Anschaltorgan für ein Feuerwehrbedienfeld (FBF),
  • einem Anschaltorgan für eine Blitzlampe zur Anzeige des Einrückweges für die Feuerwehr,
  • einem Anschaltorgan für Weiterleitung der Alarm- und Störmeldung. Die Zentraleinrichtung ist in dem jeweiligen Technikraum untergebracht. Das Gesamtsystem muss über eine datentechnische Anbindung an ein übergeordnetes Einsatzleitsystem, Fabrikat: ISE, Type: COBRA, verfügen. Die Schnittstelle zum „VAREX“-System (siehe 4.5) stellt die Datenübertragung sowohl zur Feuerwehr- Peripherie als auch zum Leitsystem sicher. Zur Bedienung ist ein digitales „VAREX“-FBF am Kern notwendig. Die Kompatibilität der BMZ sowohl mit dem Einsatzleitsystem als auch mit dem „VAREX“-System ist per Vertrag nachzuweisen. Zum Leistungsumfang gehören auch die entsprechenden Schnittstellen. Für Brandmelderzentralen, die Bestandteil einer Löschanlage mit VdS-Systemanerkennung sind, sind Ausnahmen möglich. Die Aufschaltung dieser Zentrale muß dann auf die zugehörige Bestands-BMZ erfolgen. Alle Brandmelderzentralen sind mittels Externalarm mit den hilfeleistenden Stellen des abwehrenden Brandschutzes der Stadt Aachen verbunden. Bei Neuanlagen ist bezüglich der Verwendung von Übertagungseinrichtungen mit dem Bereich GB-GT- SI individuell abzustimmen. Weiterhin sind folgende Schnittstellen in allen Brandmelderzentralen bzw. im Zentralenverbund implementiert:
  • Kontaktschnittstelle zum Elektroakustischen Notfallwarnsystem (ENS) bzw. SAA,
  • Kontaktschnittstelle zur Gegensprechanlage vom Fabrikat Schneider-Intercom,
  • Kontaktschnittstelle zur Brandfallsteueranlage vom Fabrikat Hekatron, Type: Integral, mit je einem Kontakt je Brandabschnitt,
  • Datenschnittstelle zum FAT-Anzeigesystem vom Fabrikat Regraph, Type VAREX,
  • Datenschnittstelle der Brandmelderzentralen untereinander vom Fabrikat Siemens, Type: FD-Net.
  • Datenschnittstelle einer einzelnen Brandmelderzentrale mit allen peripheren Einzelmeldern, Fremdmeldern und sonstigen Ringbusteilnehmer vom Fabrikat Siemens, Type: FD Net.
  • Datenschnittstelle vom Format ESPA.
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Abbildung 1 – Prinzipielles Verbindungsschema aller BMA in UBFT- und VER-Gebäude

Abbildung 2 - Anbindung an eine Bereichs-BMZ am Beispiel A1

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5.4.8 Feuerwehr-Peripherie

Alle BMZ sind an das Feuerwehr-Erstinformationssystem „VAREX“ anzubinden, um die normkonforme Übertragung zu den Feuerwehr-Anzeige-Tableaus (FAT) an die Feuerwehr-Informationszentrale (FIZ) sowie in der Feuerwehr-Einsatzzentrale (FEZ) zu gewährleisten. Zur Bedienung der BMZ sind digitale Feuerwehr-Bedienfelder (FBF) des „VAREX“-System zu verwenden. Es ist projektspezifisch zu prüfen, ob diese Einrichtungen bereits vorhanden sind und/oder ergänzt werden müssen. An der Erstinformationsstelle ist eine Feuerwehr-Informations-Zentrale mit folgenden Eigenschaften zu installieren:

  • Einbauplätze für nachstehende Bedienfelder

 Digitales Feuerwehr-Anzeige-Tableau (FAT), DIN 14662 System „VAREX“  Digitales Feuerwehr-Bedienfeld (FBF), DIN 14661 System „VAREX“  Feuerwehr-Gebäudefunkbedienfeld (FGB), DIN 14 663 (nur nach Abstimmung!)  Sprechstelle der GSA  2 Leerplätze für eventuelle Erweiterungen

  • Feuerwehr-Laufkarten
  • Gegensprechstelle der Gegensprechanlage
  • Feuerwehr-Anlaufstation (FAS), bestehend aus einem Standschrank mit folgender Ausstattung.

 Einbauplatz für FBF  Einbauplatz für FAS  Einbauplatz für BOS-Bedienfeld (nur nach Abstimmung!)  Tür mit Schwenkhebel und getönter Acrylglasscheibe  Einbauplatz für Gegensprechstelle  Regalboden für Ordner mit Laufkarten DIN A4  Steckdose/Lademöglichkeit für mobiles digitales Anzeigegerät  Ablagefach für mobiles digitales Anzeigegerät

  • Eine Abstimmung zu der Erstinformationsstelle ist mit dem Fachbereich GB-GT-SI durchzuführen.
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Abbildung 3 - FAS – Ausführung UBFT/VER Innen- und Außenansicht0,

Abbildung 4 - FAS Außenbauwerk Innen- und Außenansicht

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5.4.9 Alarmierungsanlage in den Gebäuden 100.00 und 200.00

Für die Alarmierung ist in diesen Gebäuden ein Elektroakustisches Notfallwarnsystem (ENS) nach VDE 0828 vorhanden, dass - je nach Maßnahme - angepasst oder erweitert werden muss. Für die stationären, patientenführenden Bereiche ist zusätzlich eine "stille Alarmierung" vorzusehen; näheres ist projektspezifisch festzulegen.

5.4.10 Brandfallsteuerung in den Gebäuden 100.00 und 200.00

Zur Ansteuerung der brandschutztechnischen Einrichtungen ist eine Brandfallsteueranlage vorhandenen, die - je nach Maßnahme - angepasst oder erweitert werden muss.

5.4.11 Überwachung von OP- und MRT-Räumen

Aufgrund der besonderen Randbedingungen in OP- und MRT-Räumen erfolgt deren Raumüberwachung mittels Rauchansaugsysteme in der Raumabluft. Die Position der Ansaugöffnung ist so zu legen, dass sie hinter der Zusammenführung der Lüftungsleitungen und vor der Absperrklappe bzw. vor dem Volumenstromregler liegt, so dass auch bei ausgeschalteter Lüftung detektiert wird. Als Referenzprodukt wird für diese Detektion ein RAS vom Fabrikat Securiton, Type: ASD 535, herangezogen.

5.4.12 Überwachung der Zuluft

Die Überwachung der Außenluft von Raumlufttechnischen Anlagen erfolgt grundsätzlich mittels Rauchansaugsystem hinter dem Ventilator, also auf der Zuluft- bzw. Druckseite. Die Systeme sind zwingend mit Laser-Detektion auszustatten! Die Detektoren sind Bestandteil der Brandmeldeanlage; die Abschaltung der Lüftungsanlage erfolgt über die Brandfallsteuerungsanlage.

5.4.13 Stromversorgung

Anlage Netzart Brandmelderzentrale im UBFT/VER grundsätzlich: EN Feststellanlagen im UBFT/VER grundsätzlich: EN

5.4.14 Sonderbrandmelder

Sonderbrandmelder sind grundsätzlich mittels Koppler auf die Ringleitungen aufzuschalten. Die Koppler müssen über Ein- und Ausgänge verfügen.

5.4.14.1 Rauchansaugsystem (RAS) Bei der Projektierung von RAS ist zu beachten, dass bei der Abschaltung der Meldergruppe in der BMZ auch der Lüfter des RAS abgeschaltet wird. Die Ansaugstellen sind in öffentlichen Bereichen mit roten Clips und ansonsten mit roter, reflektierender Folie zu kennzeichnen.

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Die Projektierung der Systeme ist vor der Sachverständigenabnahme dem GB-GT-SI vorzulegen. Folgende Standards sind bei RAS einzuhalten:

  • RAS werden grundsätzlich mit vorgeschaltetem Luftfilter eingesetzt.
  • RAS erhalten vor dem Luftfilter grundsätzlich einen 3-Weg-Kugelhahn.
  • Die Prüföffnung der RAS sind grundsätzlich im Bereich von Revisionsklappen bzw. gut erreichbar anzuordnen.
  • Bei RAS ist grundsätzlich die abgesaugte Luft in den Bereich zurückzuführen. Ausnahme sind vor Errichtung abzustimmen.
  • RAS-Auswerteeinheiten sind grundsätzlich in Schaltschränken einzubauen.
  • RAS-Ansaugstellen in Patientenzimmer möglichst mittig zwischen den Betten vorsehen.
  • Die Anordnung von Ansaugstellen und Lautsprechern in den Patientenzimmern standarisiert vorsehen.
  • Rohrbefestigungen RAS-Rohr in Zwischendecken standardisiert mit Deckenstielen, nur in Ausnahmen mit Metall-Kabelbindern an Befestigungsprofilen/-trägern von Fremdgewerken. Hierfür ist in jedem Einzelfall eine Abstimmung herbeizuführen.
  • Von der Wand abstehende RAS-Standschränke sind mit Blechblenden zur Wand hin zu schließen.
  • Bei lösbaren RAS-Rohr-Segmenten ist jeweils vor- und hinter der Verschraubung ein Befestigungspunkt (zum Beispiel Schelle am Deckenstiel) zu setzen, damit die De- und Remontage problemlos funktionieren kann.
  • Unter jede RAS-Ansaugöffnung für die Zwischendeckenüberwachung ist möglichst eine Revisionsklappe zu platzieren.
  • Bei der Überwachung der Zwischendecke im Pflegebereich im letzten Zwischendeckenfeld an der Fassade ist jeweils ein demontables, der Zulassung des Systems entsprechendes Rohrteilstück auszuführen. Die Art der Ausführung ist vor Umsetzung mit dem GB-GT-SI abzustimmen.
  • RAS-System und sonstige Geräte erhalten grundsätzlich eine Kabeleinführung von unten. Ausnahmen sind individuell abzustimmen.

Folgende Referenzprodukte in Abbildung:

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Abbildung 5 – RAS – Einzelsystem im Rittal-Schrank Securiton ASD 535

Abbildung 6 – RAS – 2 Systeme im Rittal-Schrank Securiton ASD 535

Abbildung neu mit LR

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Abbildung 7 - RAS – 3 Systeme im Rittal-Schrank Securiton ASD 535

Abbildung neu mit LR

Abbildung 8 – RAS - Einzelsystem im Rittal-Schrank Siemens FDA 241

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Abbildung neu mit Luftfilter

Abbildung 9 – RAS – 2 Systeme im Rittal-Schrank Siemens FDA 241

Abbildung neu mit Luftfilter

Abbildung 10 – RAS – 3 Systeme im Rittal-Schrank Siemens FDA 241

Abbildung neu mit Luftfilter

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5.4.15 Zentralennummern brandschutz- und sicherheitstechnischer Anlagen

Zentralen für Gefahrenmeldeanlagen müssen zur eindeutigen Identifikation, insbesondere für die übergeordneten Leitsysteme, mit Adressnummern versehen werden. Es gelten insbesondere die Vorgaben der TAB Brandschutz vom Bereich GB-GT-BS in ihrer aktuellsten Form. Es sind folgende Nummernkreise festgelegt:

000 – 099 Brandmelderzentralen (BMZ) 100 – 199 Steuerzentralen Treppenraum-/Tunnel-Druckbelüftung 200 – 299 Löschzentralen (LZ) 300 – 399 Elektroakustisches Notfallwarnsystem (ENS) 400 – 499 Sprechanlagen 500 – 599 Zentrale Brandfallsteuerung (BFS) 600 – 699 Einbruchmeldezentralen (EMZ) 700 – 799 Objekt-Schutz-Löschanlagen (OSL), 19“-Rack-Brandfrühesterkennungssysteme 900 – 999 Sonderzentralen

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Nr.Zentrale
1BMZ 01 [A1]
2BMZ 02 [A2]
3BMZ 03 [A3]
4BMZ 04 [A4]
5BMZ 05 [A5]
6BMZ 06 [A6]
7BMZ 07 [B1]
8BMZ 08 [B2]
9BMZ 09 [B3]
10BMZ 10 [B4]
11BMZ 11 [B5]
12BMZ 12 [B6]
13BMZ 13 [C1]
14BMZ 14 [C2]
15BMZ 15 [C3]
16BMZ 16 [C4]
17BMZ 17 [C5]
18BMZ 18 [C6]
19BMZ 19 [D1]
20BMZ 20 [D2]
21BMZ 21 [D3]
22BMZ 22 [D4]
23BMZ 23 [D5]
24BMZ 24 [D6]
25BMZ 25 [VER I]
26BMZ 26 [VER II]
27BMZ 27 [VER III]
28BMZ 28 [VER IV]
29BMZ 29 [600.00]
30BMZ 30 [502.00]
31BMZ 31 [500.0X]
32BMZ 32 [H9]
33BMZ 33 [401.00-403.00]
34BMZ 34 [503.00]

35 BMZ 35 [320.01]

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36 BMZ 36 [320.02]

37BMZ 37 [320.03]
38BMZ 38 [406.00]
39BMZ 39 [610.00]
41BMZ 41 [150.00] [L1]
42BMZ 42 [150.00] [K2]
43BMZ 43 [150.00] [K4]
44BMZ 44 [150.00] [K5]
45BMZ 45 [150.00] [L5]
46BMZ 46 [Garage ??] [150.00]
50BMZ 50 [Franziskus] [800.00]
51BMZ 51 [CT2] [410.00]
64VAREX-Systemmeldungen
65
66LZ 66 [Küche] zu BMZ 25
67LZ 67 [Rechenzentrum] zu BMZ 27
68
69LZ 69 [Apotheke] zu BMZ 27
70SOC-P-Koppler 80 zu BMZ 80
71SOC-P-Koppler 81 zu BMZ 81
72SOC-P-Koppler 82 zu BMZ 82
73SOC-P-Koppler 83 zu BMZ 83
74SOC-P-Koppler 27 zu BMZ 27
75Bedienfeld VER-Nbg zu BMZ 27
76Bedienfeld BMZ 90 zu BMZ 90
77Netzwerkintegrator
78Bedienfeld NWI zu BMZ 77
79BMZ 79 [115.00] Verteilerstation
80BMZ 80 [230.00] zu BMZ 27
81BMZ 81 [232.00] zu BMZ 27
82BMZ 82 [223.00] zu BMZ 27

83 BMZ 83 [234.00] zu BMZ 27

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84 BMZ 84 [Rechnerraum A5] zu BMZ 10

85BMZ 85 VG Schneeberg [310.00]
86BMZ 86 [920.00-922.00]
87BMZ 87 Parkhaus [504.00]
88BMZ 88 [BackUp-Raum] zu BMZ 06
89BMZ 89 [113.00] zu BMZ 05
90BMZ 90 [Rechenzentrum] zu BMZ 27
91BMZ 91 Energiezentrale [220.00]
92BMZ 92 Baucontainer [91X.XX]
94
95
96
97BMZ 97 [FS20 Master Außenring]
98BMZ 98 [FS20 Slave Außenring]
99BMZ 99 [Prüfanlage BMT]
100
101Druckbelüftung A1
102Druckbelüftung A2
103Druckbelüftung A3
104Druckbelüftung A4
105Druckbelüftung A5
106Druckbelüftung A6
107Druckbelüftung B1
108Druckbelüftung B2
109Druckbelüftung B3
110Druckbelüftung B4
111Druckbelüftung B5
112Druckbelüftung B6
113Druckbelüftung C1
114Druckbelüftung C2
115Druckbelüftung C3
116Druckbelüftung C4
117Druckbelüftung C5
118Druckbelüftung C6
119Druckbelüftung D1
120Druckbelüftung D2
121Druckbelüftung D3
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122 Druckbelüftung D4

123Druckbelüftung D5
124Druckbelüftung D6
125Druckbelüftung H9 (Soll Neubau)
152Druckbelüftung Ambulanzaufzug 2
153Druckbelüftung Ambulanzaufzug 3
154Druckbelüftung Ambulanzaufzug 4
155Druckbelüftung Ambulanzaufzug 5
156Druckbelüftung Ambulanzaufzug 6
201LZ 201 [K1.1.03] zu BMZ 01
202LZ 202 [K1.1.09] zu BMZ 02
203LZ 203 [K1.1.15] zu BMZ 03
204LZ 204 [K1.1.21] zu BMZ 04
205LZ 205 [K1.1.27] zu BMZ 05
206LZ 206 [K1.1.30] zu BMZ 06
207LZ 207 [K2.1.03] zu BMZ 07
208LZ 208 [K2.1.09] zu BMZ 08
209LZ 209 [K2.1.15] zu BMZ 09
210LZ 210 [K2.1.21] zu BMZ 10
211LZ 211 [K2.1.27] zu BMZ 11
212LZ 212 [K2.1.33] zu BMZ 12
213LZ 213 [K3.2.03] zu BMZ 13
214LZ 214 [K3.2.09] zu BMZ 14
215LZ 215 [K3.2.15] zu BMZ 15
217LZ 217 [K3.2.27] zu BMZ 17
218LZ 218 [K3.2.33] zu BMZ 18
220LZ 220 [K4.2.06] zu BMZ 20
221LZ 221 [K4.2.12] zu BMZ 21
222LZ 222 [K4.2.18] zu BMZ 22
223LZ 223 [K4.2.24] zu BMZ 23
224LZ 224 [K4.2.30] zu BMZ 24
233LZ 233 [K3.1.03] zu BMZ 13
254VAREX-Ringe
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260 BMZ 260 [PF E.7] zu BMZ 03

261BMZ 261 [PF E.9] zu BMZ 03
262BMZ 262 [PF E.7] zu BMZ 04
263BMZ 263 [PF E.8] zu BMZ 04
264BMZ 264 [PF E.9] zu BMZ 04
265BMZ 265 [PF E.7] zu BMZ 09
266BMZ 266 [PF E.8] zu BMZ 09
267BMZ 267 [PF E.9] zu BMZ 09
268BMZ 268 [PF E.8] zu BMZ 10
269BMZ 269 [PF E.9] zu BMZ 10
270BMZ 270 [PF E.7] zu BMZ 15
271BMZ 271 [PF E.9] zu BMZ 15
272BMZ 272 [PF E.7] zu BMZ 16
273BMZ 273 [PF E.7] zu BMZ 21
274BMZ 274 [PF E.8] zu BMZ 21
275BMZ 275 [PF E.9] zu BMZ 21
276BMZ 276 [PF E.9] zu BMZ 22
291EMZ Energiezentrale
300ENS Masterzentrale im VER
301ENS-Zentrale A1
302ENS-Zentrale A2
303ENS-Zentrale A3
304ENS-Zentrale A4
305ENS-Zentrale A5
306ENS-Zentrale A6
307ENS-Zentrale B1
308ENS-Zentrale B2
309ENS-Zentrale B3
310ENS-Zentrale B4
311ENS-Zentrale B5
312ENS-Zentrale B6
313ENS-Zentrale C1
314ENS-Zentrale C2
315ENS-Zentrale C3
316ENS-Zentrale C4
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317 ENS-Zentrale C5

318ENS-Zentrale C6
319ENS-Zentrale D1
320ENS-Zentrale D2
321ENS-Zentrale D3
322ENS-Zentrale D4
323ENS-Zentrale D5
324ENS-Zentrale D6
325ENS-Zentrale VER zu BMZ 25-28
326ENS-Zentrale H9 (Soll Neubau)
ENS-Patientenhotel
334ENS Modulbau
400Kopfzentrale VER
401Sprechanlage A1
402Sprechanlage A2
403Sprechanlage A3
404Sprechanlage A4
405Sprechanlage A5
406Sprechanlage A6
407Sprechanlage B1
408Sprechanlage B2
409Sprechanlage B3
410Sprechanlage B4
411Sprechanlage B5
412Sprechanlage B6
413Sprechanlage C1
414Sprechanlage C2
415Sprechanlage C3
416Sprechanlage C4
417Sprechanlage C5
418Sprechanlage C6
419Sprechanlage D1
420Sprechanlage D2
421Sprechanlage D3
422Sprechanlage D4
423Sprechanlage D5
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424 Sprechanlage D6

425Sprechanlage H9 (Soll Neubau)
426BMZ Anlagenraum VER
427BMZ Anlagenraum VER
428BMZ Anlagenraum VER
429BMZ Anlagenraum VER
430
431
432
433
434
435
436
437
438
439
440Sprechanlage KMT UBFT Etage 5
441Türsprechstellen UBFT Etage 7
442Türsprechstellen UBFT Etage 8
443Türsprechstellen UBFT Etage 9
444
445
446
447
448
449
450
451
452
453
454
455
456
457
458
459
460Sprechanlage 310.00 Platzhalter
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461 Sprechanlage 320.00 Kita/SPZ/PR

462Sprechanlage 40X.XX MIT
463Sprechanlage 406.00 MTZ
464
465
466
467
468
469Sprechanlage 502.00 SHW1
470Sprechanlage 503.00 Modulbau PS
471Sprechanlage 610.00 KJP Neubau
472Sprechanlage 600.00 Neuenhof
473Sprechanlage 504.00 Parkhaus
474
475
476
477
478
479
480
490Aufzugsnotruf 1
491Aufzugsnotruf 2
492Aufzugsnotruf 3
493Aufzugsnotruf 4
494Aufzugsnotruf 5
495Aufzugsnotruf 6
501BFS-UZ A1
502BFS-UZ A2
503BFS-UZ A3
504BFS-UZ A4
505BFS-UZ A5
506BFS-UZ A6
507BFS-UZ B1
508BFS-UZ B2
509BFS-UZ B3
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510 BFS-UZ B4

511BFS-UZ B5
512BFS-UZ B6
513BFS-UZ C1
514BFS-UZ C2
515BFS-UZ C3
516BFS-UZ C4
517BFS-UZ C5
518BFS-UZ C6
519BFS-UZ D1
520BFS-UZ D2
521BFS-UZ D3
522BFS-UZ D4
523BFS-UZ D5
524BFS-UZ D6
525BFS-UZ VER
532BFS-UZ H9 (Soll Neubau)
540BFS-UZ BSK B2 BSK-Schränke
541BFS-UZ BSK B4 BSK-Schränke
542BFS-UZ BSK B5 BSK-Schränke
543BFS-UZ BSK C2 BSK-Schränke
544BFS-UZ BSK C4 BSK-Schränke
545BFS-UZ BSK C5 BSK-Schränke
550BFS-HZ VER
551BFS-HZ B1
552BFS-HZ C1
601EMZ A1
602BMZ A2 provisor.
603EMZ A3
604EMZ A4
605EMZ A5
606EMZ A6
607EMZ B1
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608 EMZ B2

609EMZ B3
610EMZ B4
611EMZ B5
612EMZ B6
613BMZ C1 provisor.
614EMZ C2
615EMZ C3
616EMZ C4
617EMZ C5
618EMZ C6
619BMZ D1 provisor.
620BMZ D2 provisor.
621EMZ D3
622BMZ D4 provisor.
623EMZ D5
624EMZ D6
625EMZ VER I
626EMZ VER II
627EMZ VER III
628EMZ VER IV
629EMZ IT (E-5-5)
630EMZ Backup-Raum
631
632
633
634EMZ MTI-Tierstall
635
636
637
638EMZ 920.00-922.00
639EMZ 310.00
640EMZ 640 [320.01]
641EMZ 641 [320.02]
642EMZ 642 [320.03]
700OSL Schrank 4 zu BMZ 03
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701 OSL Schrank 1 zu BMZ 03

702OSL Schrank 2 zu BMZ 03
703OSL Schrank 3 zu BMZ 03
704OSL Kassenautom. zu BMZ 25
705OSL EDV (5-B-3c) zu BMZ 07
706OSL EDV (3-B-22a) zu BMZ 11
711OSL PACS1 zu BMZ 84
712OSL PACS2 zu BMZ 84

5.4.16 Bezeichnung von Meldergruppen und Anlagen

Für alle folgenden Meldergruppen und Anlagen muss die Beschilderung dauerhaft ausgeführt werden, das heißt in der Regel sind gravierte Resopalschilder zu verwenden. Für die Bezeichnung gelten insbesondere die Vorgaben der TAB Brandschutz vom Bereich GB-GT-BS in ihrer aktuellsten Form.

5.4.16.1 Aufbau der Brandmeldeanlagen-Meldergruppennummern XXYY/ZZ

XX: Brandmelderzentrale dabei gilt: Nummer der Haupt-Brandmelderzentrale entsprechend den letzten zwei Ziffern aus Kapitel 4.12 YYY: Meldergruppe dabei gilt: 001 - 029 Etage -23 030 - 039 Elektro-Installationsschächte 040 - 079 Etage -2 und Zwischenbauwerk 080 - 099 Etage -1 und Installationsetage VER 100 - 199 Etage E 200 - 299 Etagen 1 und 2, VER-Lüftungsgeschoss 300 - 399 Etage 3 400 - 499 Etage 4 500 - 599 Etage 5 600 - 699 Etage 6 700 - 799 Etage 7

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800 - 899 Etage 8 900 - 999 Etage 9 und alle Etagen darüber

ZZ: Meldernummer von 01 bis 32

Farbschema: rote Schrift auf weißen Hintergrund

5.4.16.2 Projektierungshinweis für Installationsschächte Installationsschächte (außer Elektro-Installationsschächte) werden nach der höchsten Etage mit Zugang zum Schacht nummeriert.

5.4.16.3 Ausnahme: UBFT-Außenbereich XXAAAA/ZZ XX: Brandmelderzentrale dabei gilt: Nummer der Haupt-Brandmelderzentrale entsprechend den letzten zwei Ziffern aus Kapitel 4.12 AAAA: Meldergruppe dabei gilt: 10AA UBFT-Außenbereich ZZ: Meldernummer von 01 bis 32

Farbschema: rote Schrift auf weißen Hintergrund

5.4.16.4 Ausnahme: Etagen unterhalb Etage -3 XX14AA/ZZ XX: Brandmelderzentrale dabei gilt: Nummer der Haupt-Brandmelderzentrale entsprechend den letzten zwei Ziffern aus Kapitel 4.12 AAAA: Meldergruppe dabei gilt: 14AA Melder in Etage -4 und darunter ZZ: Meldernummer von 01 bis 32

Farbschema: rote Schrift auf weißen Hintergrund

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5.4.16.5 Ausnahme: UBFT-Störmeldungen XXAAAA/ZZ XX: Brandmelderzentrale dabei gilt: Nummer der Haupt-Brandmelderzentrale entsprechend den letzten zwei Ziffern aus Kapitel 4.12 AAAA: Meldergruppe dabei gilt: 9AAA UBFT-Störmeldungen

ZZ: Meldernummer von 01 bis 32

Farbschema: rote Schrift auf weißen Hintergrund

5.4.16.6 Ausnahme: Melder in technischen Einrichtungen (z. B. RLT-Anlagen) XXBB/ZZ XX: Brandmelderzentrale dabei gilt: Nummer der Haupt-Brandmelderzentrale entsprechend den letzten zwei Ziffern aus Kapitel 4.12 BB: Meldergruppe ZZ: Meldernummer von 01 bis 32

Farbschema: rote Schrift auf weißen Hintergrund

5.4.16.7 Anzeige im FAT

  1. Zeile: Meldergruppe/Meldernummer Etage (Melderort)

  2. Zeile: Brandmelderzentrale Überwachungsbereich

  3. Zeiler: Meldeart Besonderheiten (z. B. Zugangsebene)

XX: Brandmelderzentrale dabei gilt: Nummer der Haupt-Brandmelderzentrale entsprechend den letzten zwei Ziffern aus Kapitel 4.12

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5.4.17 Dokumentationsunterlagen

Folgende Unterlagen sind vor Fertigstellung der Maßnahmen an den GB-GT-SI zu übergeben.

  • Bescheinigung der vom Bauherrn hierzu Beauftragten, dass sie vom AN mit der Funktion und Bedienung der errichteten Anlagen in ausreichendem Maße vertraut gemacht wurden.

  • Bedienungs- und Wartungsanleitungen und Stromlaufpläne von allen Zentralen und Geräten.

  • Installationspläne mit Eintragung aller Kabelpritschen, Verteiler, Abzweigdosen, aller nachrichtentechnischen Anschlüsse und -geräte, des gesamten installierten Rohr- und Leitungsnetzes mit Angabe der Rohr-, Kabel- und Leitungsquerschnitte, ihrer brandschutztechnischen Behandlung sowie der Leisten- und Klemmennummern aller nachrichtentechnischen Endgeräte.

  • Die Installationspläne müssen auch in baulicher Hinsicht, bezüglich der Anordnung der Trennwände, Türen usw., dem letztgültigen Stand entsprechen.

  • Steigeleitungspläne mit Eintragung der Typen und Dimension aller Kabel, Rohre und Verteiler. Es muss insbesondere ersichtlich sein, welche Geräte an die Steigleitungen angeschlossen sind.

  • Block-, Prinzip- bzw. Übersichtsschaltbilder an denen die Funktion und die Zugehörigkeit der einzelnen Bauteile einer Anlage zueinander zu erkennen ist, für alle Anlagen.

  • Darstellung der Anordnung der einzelnen Geräte, Leisten usw. für sämtliche Verteiler.

  • Verteilerbelegungspläne für alle Verteiler.

  • Facherrichterbescheinigungen.

  • Brandschutztechnische Nachweise aller brandschutztechnisch relevanter Anlagenteile.

  • Melderlisten.

  • Feuerwehrlaufkarten.

  • Alle Zeichnungen sind gewerkespezifisch einfach als Papierpause und zweifach auf USB-Stick dem AG auszuhändigen. Die CAD-Vorgaben des Universitätsklinikums Aachen sind dabei einzuhalten.

Alle Planunterlagen sind dreifach in Papierform in einem roten Ordner dem Bereich GB-GT-SI gewerkespezifisch zu übergeben. Zusätzlich ist die gesamte Dokumentation zweifach auf Datenstick zu übergeben. Die EDV-Daten sind zusätzlich durch den AN in einem Cloud-basierten Datensystem abzulegen. Alle Dokumentationsunterlagen sind mindestens zwei Wochen vor Durchführung des Abnahmetermins mit einem technischen Sachverständigen vorzulegen. Zur Vorlage der Dokumentationsunterlagen ist projektspezifisch mit dem Bereich GB-GT-SI abzustimmen.

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5.4.18 Hauptmelder-Nummern (MDL)

BrandmelderzentraleMDL
GebäudeKern
UBFTA15001
UBFTA25002
UBFTA35003
UBFTA45004
UBFTA55005
UBFTA65006
UBFTB15007
UBFTB25008
UBFTB35009
UBFTB45010
UBFTB55011
UBFTB65012
UBFTC15013
UBFTC25014
UBFTC35015
UBFTC45016
UBFTC55017
UBFTC65018
UBFTD15019
UBFTD25020
UBFTD35021
UBFTD45022
UBFTD55023
UBFTD65024
VERVER I5025
VERVER II5026
VERVER III5027
VERVER IV5028
Schwesternwohnheim SWH 15030
Verwaltungsgebäude5031
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BrandmelderzentraleMDL
GebäudeKern
MTI-Gebäude5033
Modulbau Psychiatrie5034
Standort Franziskus3010
CT23585

5.4.19 Allgemeine Projektierungs- und Installationsstandards

  • Abstandsmontagen von Rauchmeldern von 50 cm zu anderen Bauteilen gemäß DIN VDE 0833 sind möglichst einzuhalten. Dies gilt nicht für deckenbündig eingebaute Reviklappen.

  • Alle Stromversorgungen, AP-Kanäle und unvollständige AP-Installationen sollen bereinigt und demontiert werden, wenn die Arbeiten in den jeweiligen Bereichen zur UP-Verlegung ausgeführt werden.

  • Bei Fernmelde- und Brandmeldeleitungen aus Kupfer, die in den Außenbereich führen, ist zwingend der Überspannungsschutz zu berücksichtigen.

  • Bei Änderungen jeglicher Art an der BMA und BFS ist es zwingend erforderlich, dass nach Abschluss der Arbeiten sichergestellt wird, dass die gesamte Anlage bestimmungsgemäß und betriebssicher funktioniert und diese erst nach Überprüfung die Anlage verlassen werden kann.

  • Bei Installation von Kabel- und Leitungen der BMA und BFS in Zwischendecken wird die bestmögliche Installation gewährleistet. Die BMA-Kabel werden im Alu-Montagerohr eingezogen und an den Hängestielen im Zwischendeckenbereich befestigt. Nur in Notfällen wie z.B. keiner hinreichende Zugänglichkeit wird eine lose Installation akzeptiert.

  • Solange die endgültigen Melderbeschriftungen noch nicht vorliegen, sollen P-Touch-Schilder auf die Melder geklebt werden.

  • Grundsätzlich sind Installationsmaterialien in halogenfreier Ausführung zu verwenden.

  • Leitungen der Brandmeldetechnik mit Anforderungen an den elektrischen Funktionserhalt sind mit Mantelfarbe „rot“ auszuführen.

  • Leitungen der Alarmierungs- und Gegensprechanlage mit Anforderungen an den elektrischen Funktionserhalt sind mit Mantelfarbe „orange“ auszuführen.

  • Die Zuleitungen zu Sprechstellen der Gegensprechanlage sind mit Anforderung elektrischer Funktionserhalt E30 zu verlegen.

  • Für die Erstellung der Dokumentation sind die CAD-Vorgaben der UKA einzuhalten und die Symboldateien/-legende aus diesen CAD-Vorgaben zu verwenden.

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5.5 Beschreibung der Brandfallsteuerung (BFS)

Die Uniklinik RWTH Aachen betreibt für die Gebäude 100.00 und 200.00 eine zentrale Brandfallsteuerungsanlage, welche die brandschutztechnischen Anlagen sowie andere Gewerke im Brandfall ansteuert. In den Außengebäuden wird die BFS über die BMA realisiert. Die Verknüpfungen innerhalb der Gewerke („interne Folgesteuerungen“) sind in den jeweiligen Gewerken selbst zu realisieren. Beispiel: Es wird an das Gewerk RLT übermittelt, dass im Brandabschnitt A die Brandschutzklappen zu schließen sind. Die Festlegung und Steuerung, welche Klappen dies konkret sind sowie die Schließung erfolgen im Gewerk RLT.

5.5.1 Systembeschreibung

Das System Brandfallsteuerung im UBFT- und VER-Gebäude der Uniklinik RWTH besteht aus einem Netzwerk von Gefahrenmeldezentralen, Fabrikat: Hekatron, Type: Integral. Entgegen der üblichen Verwendung dieser Zentralen verfügt das hier aufgebaute System über keine Komponenten zur Branderkennung, vielmehr stellt es die Verbindung zwischen detektierenden Brandmelderzentralen und den geforderten brandschutztechnischen Anlagen dar. Das System realisiert die vorgegebene Brandfallsteuermatrix über die internen Logikverknüpfungen.

  • 24 Unterzentralen im UBFT in den GB-GT-SI-Anlagenräumen, zur Aufnahme der Brandabschnittsmeldungen von den Brandmelderzentralen und zur Ansteuerung der im jeweiligen Anlagenbereich befindlichen brandschutztechnischen Anlagen.
  • Eine Unterzentrale im VER-Anlagenraum, zur Aufnahme der Brandabschnittsmeldungen von den Brandmeldeanlagen und zur Ansteuerung der im jeweiligen Anlagenbereich befindlichen brandschutztechnischen Anlagen.
  • Sechs Unterzentralen in den GB-GT-SI-Anlagenräumen zur Ansteuerung von lüftungs- /klimatechnischen Anlagen.
  • Fünf Hauptzentralen mit insgesamt vier Netzwerkbedienfeldern zur zentralen Bedienung und Überwachung des Gesamtsystemes, zur Realisierung der anlagenübergreifenden Steuerungen und zur Bereitstellung von Schnittstellen.
  • Redundante ringförmige Vernetzung aller Steuerzentralen über das vorhandene Glasfasernetzwerk.
  • 3.761 Eingänge, 3.998 Steuerausgänge, 1.861 Extern-Elemente.
  • Bis zu 12 Ringleitungen je Unterzentrale. Folgende betriebstechnische Anlagen sind derzeit angesteuert:
  • ca. 960 Brandschutzklappenbereiche.
  • ca. 42 Personenaufzüge,
  • ca. 236 optische Signalgeber,
  • ca. 870 Ansteuerungen von Feststellanlagen,
  • ca. 697 Lüftungs-Klimabereiche (vorgesehen, zum Teil nicht realisiert),
  • ca. 384 Befehle Treppenhaussicherheitslüftungsanlagen,
  • ca. 314 Entrauchungsbereiche,
  • ca. 23 RWA-Anlagen,
  • ca. 40 Feuerwehrzugänge.
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Schnittstellen:

  • Übernahme und Verarbeitung von 846 Brand-/Rauchabschnitts- und Lüftungskanalüberwachungsmeldungen von den jeweiligen Brandmelderzentralen über potentialfreie Kontakteingänge.
  • Bidirektionale Anbindung an das COBRA-Leitstellensystem inklusive Simulationsprogramm zur Überprüfung der in den Steuerzentralen realisierten Steuermatrix.
  • Ansteuerung der brandschutztechnischen Anlagen und optionale Aufnahme von deren SollzustandsAbweichungsmeldungen (Alarmierungseinrichtungen, Entrauchungsanlagen, Treppenhaus-Sicherheits-Druckbelüftungsanlagen, Aufzugsanlagen, Türfeststellanlagen, Feststellanlagen für Feuerschutzabschlüsse in bahngebundenen Förderanlagen, Lüftungsanlagen, Brandschutzklappensteuerungen, Rauch- und Wärme-Abzugsanlagen, Brandschutzklappensteuerungen, Rauch- und Wärme-Abzugsanlagen, Feuerwehrzugängen und Personalalarmierungssystemen). Eine vollständige Überwachung und Bedienung der Brandfallsteueranlagen erfolgt durch Bedieneinheiten am Arbeitsplatz brandschutztechnische Anlagen, analgenraum B2 und GMA-Leitstelle. Es handelt sich dabei um einen Einsatzleitrechner (ELR) mit dem Programm COBRA der Firma ISE wie bereits im Abschnitt Brandmeldeanlagen beschrieben. Zum Anlagensystem gehört eine Simulationssoftware, die einen Prüfvorgang einer Brandfallsteueranlage in mehreren Stufen ausführen kann. Sobald sich ein Mitarbeiter über das Bedien- und Anzeigegerät in der Vernetzung der Zentraleinrichtung der Brandfallsteueranlagen an- oder abmeldet, wird dieser Vorgang im Logbuch des Einsatzleitrechners protokolliert. Bei allen Arbeiten an der Brandfallsteueranlage sind folgende Punkte zu beachten:
  • Vermeidung von Fehlbedienung: Unbeabsichtigte Auslösung von Steuerungen oder ganzen Brandabschnittsszenarien führt zu Störungen der Betriebsabläufe der jeweiligen Nutzer/Fachabteilungen und eventuell auch zu Personenschäden, beispielsweise durch Änderungen von Luftverhältnissen, Auslösung von Feststellanlagen oder Ausbruch zu Paniksituationen.
  • Fehler in der Programmierung: Fehler in der Programmierung können nicht gewünschte Steuerungen auslösen, erforderliche Steuerungen verhindern oder zum nicht Auslösen kompletter Brandabschnittsszenarien und somit zur Unwirksamkeit des Systems führen.
  • Umfassende Dokumentation: Die Dokumentation ist gesamtheitlich zu betrachten, die logischen Bezüge zwischen den unterschiedlichen Bestandteilen sind einzuhalten, andernfalls entstehen unerwünschte Rückwirkungen auf zukünftige Änderungen oder übergeordnete Systeme.
  • Arbeitssicherheit: Teile des Systems befinden sich in Bereichen mit erhöhten Anforderungen an die Arbeitssicherheit, hierfür sind Kenntnisse der allgemeinen und objektspezifischen Schutzmaßnahmen und Richtlinien erforderlich.
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Vollversion gültig ab28.06.2024Nächste Revision31.12.2024Dokumentenerstellung/- überarbeitungSinn, Kevin
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5.5.2 Aufbau von Meldergruppennummern der Brandfallsteuerung

Grundlage: TAB Brandschutz im aktuellen Stand Bei der Bearbeitung sind die TAB Brandschutz in ihrer aktuellsten Form zu verwenden. XXX CCDEE XX: Hauptzentrale bzw. Teilzentralenring dabei gilt: 500 bis 539 (analog zu den BMZ) CC: Etagenbezeichnung dabei gilt 01 Etage E 02 Etagen 1/2 03 Etage 3 04 Etage 4 05 Etage 5 06 Etage 6 07 Etage 7 08 Etage 8 09 Etage 9 10 Etage 10 11 Etage 11 12 Etage 12 13 Etage 13 14 Etage 14 21 Etage -1 22 Etage -2 23 Etage -3 24 Etage -4

EE: laufende Nummer

Farbschema: weiße Schrift auf grauem Hintergrund Text: BFS CCDEE

Bezeichnung der Gehäuse: BFS XXX CCEE

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6 Querverweise

TAB-Brandschutz in aktueller Ausführung CAD-Pflichtenheft der UKA in aktueller Fassung Fremdfirmenrichtlinie der UKA in aktuelle Fassung

7 Anhänge

8 Dokumentenhistorie

VersionVeränderungenGenehmigungs- datumDokumenten-
erstellung/-
überarbeitung
1Erstellung der TAB21.02.2024Kevin Sinn
1Anpassung Kennzeichnung Fabrikate06.06.2024Kevin Sinn
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