Berlin, 2. September 2026 Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes
Referat ZR 3 Vergaben Rahmenvertrag für die Instandsetzung und Herstellung von Brandschottungen für alle Liegenschaften des Deutschen Platz der Republik 1 Bundestages in Berlin 11011 Berlin Telefon: +49 30 227-33234 Fax: +49 30 227-30374 Sehr geehrte Damen und Herren, vergabereferat@bundestag.de es ist beabsichtigt, die oben genannte Leistung im Namen der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Deutschen Bundestag, zu vergeben.
Wenn Sie bereit sind, diese Leistung auf der Grundlage dieser Vergabenummer: Vergabeunterlagen zu erbringen, werden Sie um die Abgabe ZR3-16150-2026-070-13-BG390 eines elektronischen Angebotes gebeten. Sie können Ihr Angebot ausschließlich elektronisch auf der e-Vergabeplattform des Bun- Vergabeart: des (www.evergabe-online.de) mittels des Angebotsassistenten Öffentliche Ausschreibung abgeben. Rahmenvereinbarung Bitte beachten Sie dazu die folgenden Ausführungen sowie die Ende der Angebotsfrist: beigefügten Hinweise für die Teilnahme am Vergabeverfahren. 21.10.2026, 12:00 Uhr Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den Anlagen.
Angebotsabgabe: Mit freundlichen Grüßen Referat ZR 3 - Vergaben Es ist ausschließlich eine elektronische Angebotsabgabe über die e-Vergabeplattform des Bundes (www.evergabe-online.de) möglich. Anlagen Ende der Bindefrist: Hinweise für die Teilnahme am Vergabeverfahren 27.11.2026 Leistungsbeschreibung (LB) Anlage 1 zur LB - Leistungsverzeichnis als GAEB- und PDF-Da- Leistungsbeginn/ tei Ausführungszeitraum: Angebotsvordruck 01.01.2027 – 31.12.2030 Tariftreueerklärung Zusätzliche Vertragsbedingungen der Verwaltung des Deutschen Bundestages Datenschutzhinweise der Verwaltung des Deutschen Bundestages Hausordnung des Deutschen Bundestages Brandschutzordnung des Deutschen Bundestages
1 Angebot Dieses Vergabeverfahren wird über die e-Vergabeplattform des Bundes (www.evergabe- online.de) durchgeführt. Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich auf der e-Vergabeplatt- form des Bundes einsehbar und können dort kostenfrei ohne Registrierung heruntergeladen werden. Für die Angebotserstellung und -abgabe sind die Vergabeunterlagen zu verwenden.
Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes ZR3-16150-2026-070-13-BG390
Sämtliche Informationen zum Vergabeverfahren, zum Beispiel Änderungen der Vergabeun- terlagen, Fristverlängerungen, Bieterinformationen, werden ausschließlich über die e-Verga- beplattform des Bundes bereitgestellt und müssen dort abgerufen werden. Um diese Informa- tionen erhalten und selbst Bieterfragen stellen zu können, ist eine Registrierung auf der e-Vergabeplattform des Bundes erforderlich. Änderungen, Ergänzungen und Bieterinformati- onen werden Vertragsbestandteil. Der Bieter kann sich im Rahmen der Vertragsdurchführung nicht auf deren Unkenntnis berufen.
Das elektronische Angebot muss bis zum Ende der Angebotsfrist übertragen sein. Angebote in schriftlicher Form per Post oder in anderer Form sind nicht zugelassen.
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4 Vergabe nach Losen ist nicht vorgesehen.
5 Nebenangebote sind nicht zugelassen.
6 Zusammenstellung der geforderten Unterlagen 6.1. Unterlagen, die mit dem Angebotsvordruck vorzulegen sind a. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach Punkt 2 des Ange- botsvordruckes (wird durch Unterschrift des Angebots/durch Hochladen des Angebots mit abgegeben). Beim Einsatz von Nachunternehmern erklärt der Bieter das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen auch für den/die Nachunternehmer. b. Bei Insolvenz einen von allen Gläubigern angenommenen Insolvenzplan und die gerichtli- che Bestätigung des Insolvenzplanes als eigene Anlage mit der Bezeichnung „INS“ (Punkt 2 des Angebotsvordruckes). c. Eigenerklärung über die Eintragung in das Handelsregister/Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes (Punkt 3.1.1 des Angebotsvordruckes). d. Eigenerklärung über die Anmeldung in einer Berufsgenossenschaft (Punkt 3.1.2 des Ange- botsvordruckes). e. Eigenerklärung über das Vorliegen der Eigenschaften eines Kleinstunternehmens, kleinen Unternehmens oder mittleren Unternehmens (KMU) (Punkt 3.2 des Angebotsvordruckes). f. Gegebenenfalls Angabe der Zertifikats- oder Registriernummer in der bundesweiten Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) oder in der PQ-Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (PQ-Verein) (Punkt 3.4 des Angebotsvordruckes). g. Eigenerklärung über den Umsatz jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Ge- schäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu verge- benden Leistung (Brandschutzarbeiten / baulicher Brandschutz) vergleichbar sind (Punkt 3.5 des Angebotsvordruckes). Der entsprechende Jahresumsatz muss jeweils mindestens 150.000 Euro betragen. h. Angabe von drei Referenzen über vergleichbare Leistungen in den letzten bis zu fünf abge- schlossenen Kalenderjahren (2020-2025) (Punkt 3.6 des Angebotsvordruckes). Es muss sich um vergleichbare Bauleistungen von baulichem Brandschutz mit mindestens 20.000 Euro netto je Referenz handeln. Sie können anhand der Kontaktdaten überprüft werden. Bei Angabe von mehr als drei Re- ferenzen sowie bei Angabe der Referenzen durch die Präqualifizierungsdatenbank sind die
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geeigneten Referenzen konkret zu benennen. Leistungen, welche für Unternehmen er- bracht wurden, die mit dem Bieter konzernmäßig oder sonst wirtschaftlich verbunden sind, können nicht als Referenzauftrag akzeptiert werden, da es sich um Aufträge für wirt- schaftlich unabhängige Dritte handeln muss. Die Auftraggeberin behält sich vor, zusätzlich zu den eingereichten Referenzen gegebenenfalls eigene Erfahrungen aus Vertragsbeziehun- gen mit dem Bieter in die Eignungsprüfung einzubeziehen. i. Eigenerklärung über die Zahl der beim Bieter in den letzten drei abgeschlossenen Kalen- derjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (Punkt 3.7 des Angebotsvor- druckes). Die Zahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Brandschutzfachkräf- ten/Brandschutzmonteure muss mindestens eins betragen haben. j. Sofern die Bildung einer Bietergemeinschaft beabsichtigt ist, ist die Eigenerklärung nach Punkt 10 der Hinweise für die Teilnahme am Vergabeverfahren vorzulegen (Punkt 3.8 des Angebotsvordruckes). Alle Mitglieder der Bietergemeinschaft haben dem Angebot zudem die hier genannten Unterlagen beizufügen. Dabei können die Mindestanforderungen ge- meinsam erfüllt werden. Auf Anfrage kann ein Formular für die Eigenerklärung einer Bie- tergemeinschaft zur Verfügung gestellt werden. k. Eigenerklärung über den Einsatz eines Nachunternehmers (Punkt 4 des Angebotsvordru- ckes).
6.2. Unterlagen, die auf Verlangen der Vergabestelle vor Zuschlagserteilung vorzulegen sind a. Qualitätsnachweise/Gleichwertigkeitsnachweise – zum Beispiel Sicherheitsdatenblätter, Produktdatenblätter, Zulassungsbescheide – über alle angebotenen Produkte, wenn andere als die im Leistungsverzeichnis mit dem Zusatz „oder gleichwertig“ vorgeschlagenen an- geboten werden. b. Betriebshaftpflichtversicherungsnachweis (Deckungssumme mindestens 2.000.000 Euro für Personenschäden und 1.000.000 Sachschäden. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Betriebshaftpflichtversicherungsnachweis jedes Mitgliedes der Bietergemeinschaft vor- zulegen. c. Freistellungsbescheinigung gemäß § 48b Einkommensteuergesetz, sofern vorhanden. d. Kalkulation über die Stundenverrechnungssätze nach der Leistungsbeschreibung mit Preisangaben. Die Kalkulation dient als Grundlage für etwaige Entgeltanpassungen nach Punkt 5.3 der Leistungsbeschreibung. Aus ihr muss sich in relativen wie absoluten Zahlen ergeben, wie sich die jeweiligen Stundenverrechnungssätze im Einzelnen aus Grundlohn, Lohnzusatzkosten (Lohnnebenkosten und lohngebundene Kosten) und auftragsbezogenen Kosten zusammensetzen. e. Preisermittlung bei Zuschlagskalkulation (Blatt 221 – Vergabehandbuch des Bundes). f. Oder Preisermittlung bei Kalkulation über die Endsumme (Blatt 222 – Vergabehandbuch des Bundes). g. Aufgliederung der Einheitspreise (Blatt 223 – Vergabehandbuch des Bundes).
6.3. Unterlage, die von der Vergabestelle vor Zuschlagserteilung direkt eingeholt wird Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt: Die Auftraggeberin wird ab einer Auftragssumme von mehr als 50.000 Euro für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskar- tellamt anfordern.
7 Zuschlagskriterien Den Zuschlag erhält das wirtschaftlich günstigste Angebot nach dem Kriterium niedrigster Preis (Gewichtung 100 Prozent).
8 Ortsbesichtigung Eine Ortsbesichtigung vor Angebotsabgabe ist nicht vorgesehen.
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9 Nachprüfungsstelle nach § 21 VOB/A Bewerber oder Bieter können sich zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen die Vergabe- bestimmungen an das Referat ZR 3 – Vergaben (Anschrift siehe Seite 1) wenden.
10 Präqualifizierung Präqualifizierte Unternehmen können anstelle der geforderten Unterlagen die Nummer ange- ben (Punkt 3.4 des Angebotsvordruckes), unter welcher sie in der bundesweiten Präqualifi- zierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) oder in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmern e. V. (PQ-Verein) eingetragen sind, so- weit die Eintragung Auskunft über die in den Unterlagen geforderten Angaben gibt.
11 Sonstiges Bieterfragen werden grundsätzlich nur beantwortet, wenn sie bis eine Woche vor Ablauf der Angebotsfrist gestellt werden. Die Beantwortung später eingehender Bieterfragen liegt im Er- messen der Vergabestelle.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) des Bieters dürfen dem Angebot nicht beigefügt werden.
Für den Fall, dass der Auftragnehmer vor vollständiger Leistungserbringung wegen einer au- ßerordentlichen Kündigung, Insolvenz oder aus einem anderen Grund ausfällt, behält sich die Auftraggeberin vor, die verbleibenden Liefermengen den übrigen Bietern in der Reihen- folge des Ausschreibungsergebnisses bis Platz 3 anzutragen.
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