Putz- und Stuckarbeiten am denkmalgeschützten Alten Kasino in Melsungen
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- 17.08.2026, 09:30 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Magistrat der Stadt Melsungen
- Erfüllungsregion
- Hessen, Deutschland
- Verfahren
- Offenes Verfahren
- Auftragsart
- Bauleistung
- Veröffentlicht
- 15.07.2026
- CPV-Codes
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- Bauarbeiten (45000000)
- Putzarbeiten (45410000)
- Bekanntmachung
- subreport.de
- Bekanntmachungsnummer
- 488430-2026
- Verfahrensnummer
- 2d023946-4e25-4ccd-aa24-b867ba163c27
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Kurzbeschreibung
Der Magistrat der Stadt Melsungen schreibt Putz- und Stuckarbeiten für die Revitalisierung des denkmalgeschützten Alten Kasinos in der Innenstadt von Melsungen aus. Vorgesehen sind der Rückbau bestehender Wandaufbauten auf rund 600 m², ein neues Perlite-Dämmputz-System an den Außenwänden sowie Innenputzarbeiten auf rund 2.100 m². Angebote müssen bis zum 17. August 2026 eingereicht werden; ein Ausführungszeitraum ist nicht angegeben.
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Leistungsbeschreibung
Das Bauvorhaben befindet sich in der Innenstadt von Melsungen, an der Straßenecke Rotenburger Str. 10 / Obere Mauergasse. Das im Jahr 1838 errichtete "Alte Kasino" mit 2 Geschossen plus Dachgeschoss wurde in den 1970er Jahren baulich verändert. Der mittlerweile denkmalgeschützte Gebäudeteil aus Mitte des 19. Jahrhunderts wurde seinerzeit um einen, aus heutiger Sicht strukturell nicht erhaltenswerten, Anbau mit Aufnahme eines Foyers, Bühnentechnik und Saal erweitert. Die Erweiterung um ein zusätzliches Stuhllager folgte im Jahr 2000. Das Erdgeschossniveau des Bestands liegt ca. 1,30 m über dem Straßenniveau. Der gesamte Bestand ist unterkellert. Der Anbau aus den 1970er Jahren wird abgerissen und um einen neuen unterkellerten Anbau mit Foyer und Restaurant erweitert. Das Untergeschoss als WU-Stahlbetonkonstruktion, die Haupttragkonstruktion des Anbaus ist eine Stahlkonstruktion mit einer aussteifenden Holzsystemdecke. Das Bestandsgebäude ist denkmalgeschützt, die Konstruktion besteht tlw. aus Fachwerkkonstruktionen aus Mitte des 19. Jahrhunderts, tlw. aus Mauerwerkswänden aus den 1970er Jahren. Ziel ist die Außenkanten des denkmalgeschützten Gebäudes durch eine Perlite-Dämmputz-System im Sinne des Denkmalschutzes wieder herzustellen. Die vorliegende Leistungsbeschreibung umfasst die Putzarbeiten des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes: - Rückbau des bestehenden Wandaufbaus auf verschiedenen Untergründen (Fachwerk mit MW-Ausfachungen, Mauerwerkswände, etc.), ca. 600 m² - Aufbau des neuen Wandaufbaus aus einem Perlite-Dämmputz-System einschl. Untergrundbehandlung, Gewebe, tlw. Anstrich, etc. als Wandbekleidung der Außenwände, außen ca. 600 m², innen ca. 420 m² - Sämtliche Innenputzarbeiten auf verschiedenen Untergründen, ca. 2.100 m²
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · 080 Putz- und Stuckarbeiten
Das Bauvorhaben befindet sich in der Innenstadt von Melsungen, an der Straßenecke Rotenburger Str. 10 / Obere Mauergasse. Das im Jahr 1838 errichtete "Alte Kasino" mit 2 Geschossen plus Dachgeschoss wurde in den 1970er Jahren baulich verändert. Der mittlerweile denkmalgeschützte Gebäudeteil aus Mitte des 19. Jahrhunderts wurde seinerzeit um einen, aus heutiger Sicht strukturell nicht erhaltenswerten, Anbau mit Aufnahme eines Foyers, Bühnentechnik und Saal erweitert. Die Erweiterung um ein zusätzliches Stuhllager folgte im Jahr 2000. Das Erdgeschossniveau des Bestands liegt ca. 1,30 m über dem Straßenniveau. Der gesamte Bestand ist unterkellert. Der Anbau aus den 1970er Jahren wird abgerissen und um einen neuen unterkellerten Anbau mit Foyer und Restaurant erweitert. Das Untergeschoss als WU-Stahlbetonkonstruktion, die Haupttragkonstruktion des Anbaus ist eine Stahlkonstruktion mit einer aussteifenden Holzsystemdecke. Das Bestandsgebäude ist denkmalgeschützt, die Konstruktion besteht tlw. aus Fachwerkkonstruktionen aus Mitte des 19. Jahrhunderts, tlw. aus Mauerwerkswänden aus den 1970er Jahren. Ziel ist die Außenkanten des denkmalgeschützten Gebäudes durch eine Perlite-Dämmputz-System im Sinne des Denkmalschutzes wieder herzustellen. Die vorliegende Leistungsbeschreibung umfasst die Putzarbeiten des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes: - Rückbau des bestehenden Wandaufbaus auf verschiedenen Untergründen (Fachwerk mit MW-Ausfachungen, Mauerwerkswände, etc.), ca. 600 m² - Aufbau des neuen Wandaufbaus aus einem Perlite-Dämmputz-System einschl. Untergrundbehandlung, Gewebe, tlw. Anstrich, etc. als Wandbekleidung der Außenwände, außen ca. 600 m², innen ca. 420 m² - Sämtliche Innenputzarbeiten auf verschiedenen Untergründen, ca. 2.100 m²
Frist: 17.08.2026, 02:00 (Europe/Berlin)
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Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind folgende Angaben mit dem Angebot vorzulegen: 1.) Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren · gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder · gem. § 98 c Aufenthaltsgesetz oder · gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder · gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. 2.) Eigenerklärung des Bieters, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist. 3.) Eigenerklärung des Bieters zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft 4.) Verpflichtungserklärung des Bieters zur Tariftreue und Mindestlohn 5.) Eigenerklärung des Bewerbers/Bieters gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Nichtzugehörigkeit zu den genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Für die vorgenannten Auskünfte (Eigenerklärungen) sind Vordrucke in den Vergabeunterlagen vorhanden. Zugelassen ist ebenso die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Beleg der Eignung. Eigenerklärungen und Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierung geführt werden, sind zugelassen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind durch den Bieter zum Beleg seiner Eigenerklärungen als Nachweise vorzulegen: - eine Unbedenklichkeitsbescheinigung bzw. Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes über die vollständige Entrichtung von Steuern, die nicht älter als 12 Monate sein darf - eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG - eine gültige Bescheinigung der Berufsgenossenschaft über die vollständige Entrichtung von Beiträgen - eine gültige Bescheinigung der zuständigen Krankenkasse(n) und tariflichen Sozialkassen über die ordnungsgemäße Abführung von Beiträgen, die nicht älter als 12 Monate sein darf. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte ggf. auch vom Dritten abzugeben. Nachforderungen werden im Rahmen der gesetzlichen Regelungen durchgeführt.
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1 Eintrag- 22.10.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 731453-2026
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