VERGABEUNTERLAGEN
RAHMENVEREINBARUNG ÜBER PROJEKTSTEUERUNGSLEISTUNGEN FÜR
MAßNAHMEN DER RKH-STANDORTE FÜRST-STIRUM-KLINIK BRUCHSAL
SOWIE RECHBERGKLINIK BRETTEN
VERHANDLUNGSVERFAHREN MIT TEILNAHMEWETTBEWERB
NACH DER VGV
FÜR DIE VERGABE
EINER RAHMENVEREINBARUNG ÜBER LEISTUNGEN
DER PROJEKTSTEUERUNG
(PROJEKTSTUFEN 1 BIS 5)
NACH AHO-HEFT NR. 9 / 2025
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS
1 Einführung ................................................................................................................ 4
1.1 Ausgangslage ................................................................................................. 4
1.2 Ablauf des Vergabeverfahrens ....................................................................... 5
2 Bewerbungsbedingungen ....................................................................................... 8
2.1 Grundlagen des Verfahrens ............................................................................ 8
2.2 Unklarheiten / Rechtsverstöße / Fragen.......................................................... 8
2.3 Gewährleistungsausschluss ..........................................................................10
2.4 Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen ...................................................10
2.5 Angebot .........................................................................................................11
2.6 Keine Lose ....................................................................................................12
2.7 Keine Nebenangebote ...................................................................................12
2.8 Angebotsfrist und Terminplan ........................................................................12
2.9 Kosten und Entschädigung ............................................................................15
2.10 Bietergemeinschaft ........................................................................................15
2.11 Vertraulichkeit ................................................................................................16
2.12 Nachunternehmer ..........................................................................................16
2.13 Kriterien für die Auftragserteilung...................................................................17
2.14 Aufhebung des Verfahrens ............................................................................18
2.15 Anwendbarkeit des Landestariftreue- und Mindestlohngesetzes (LTMG)
und Erklärung nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG)....................................19
2.16 Erklärungen zu Russlandsanktionen ..............................................................20
3 Angebotsgrundlagen (Status quo) ........................................................................21
3.1 Vorbemerkung ...............................................................................................21
3.2 Tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten ..................................................21
4 Anforderungen an die Angebote ............................................................................22
4.1 Aufgabenbeschreibung (Gegenstand des Angebotes) ...................................22
4.2 Aufgabenbeschreibung – inhaltliche Anforderungen an die
Projektsteuerungsleistungen ..........................................................................23
2
Inhaltsverzeichnis
4.3 Honorarparameter .........................................................................................24
4.4 Qualität der Leistungserbringung ...................................................................25
4.5 Rahmenvereinbarung ....................................................................................27
4.6 Vorzulegende Unterlagen ..............................................................................29
5 Angebotsformular ...................................................................................................30
6 Anlagen....................................................................................................................34
3
- Einführung
1 Einführung
1.1 Ausgangslage
Die RKH Regionale Kliniken Holding und Services GmbH ist ein großes kommunales Kli-
nikunternehmen in Baden-Württemberg, das in den nächsten Jahren als wichtigster Ge-
sundheitsanbieter in der Region ausgebaut werden soll. Durch eine enge Vernetzung der
einzelnen Standorte des Klinikunternehmens entsteht ein verbundweites medizinisches
Konzept, mit dem Ziel die einzelnen Kliniken mit Spezialangeboten aufzuwerten und eine
Grundversorgung in der Fläche zu gewährleisten, so dass die Bevölkerung medizinisch
rundum aus einer Hand versorgt werden kann. Der einzelne Standort profitiert von den
Stärken eines großen Verbunds, bewahrt aber gleichzeitig seine Individualität. Schon seit
vielen Jahren bietet die RKH Regionale Kliniken Holding und Services GmbH eine hervor-
ragende medizinische Qualität. Eine konsequente Qualitätspolitik, ein umfangreiches Ri-
sikomanagement und große Investitionen in moderne Medizintechnik und bauliche Erneu-
erung sind dabei die Erfolgsgaranten.
Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH plant in den kommenden Jahren bis
einschließlich 2030 regelmäßig verschiedene Maßnahmen zur baulichen Weiterentwick-
lung an den Standorten Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal sowie Rechbergklinik Bretten.
Hierbei handelt es sich um diverse Projekte für Neubau, Rückbau, Umbau und Sanierung
am Klinikstandort mit seinen verschiedenen Gebäuden in Bruchsal bzw. Bretten. Dies sind
vor allem, aber nicht abschließend, Stationssanierungen und -umbauten sowie Baupro-
jekte innerhalb der medizinischen Funktionsbereiche sowie den zum Krankenhausbetrieb
gehörenden nicht medizinischen Bereichen (bspw. Verwaltung, Pflegeschule, Konferenz-
räume). Diese Maßnahmen dienen dem Ziel, die qualitativ hochwertige Krankenhausver-
sorgung in Bruchsal und Bretten sicherzustellen.
Die Maßnahmen können insbesondere Neubau-, Umbau-, Erweiterungs-, Sanierungs-,
Modernisierungs-, Infrastruktur-, Technik- und Inbetriebnahmemaßnahmen an den Stand-
orten Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal und Rechbergklinik Bretten betreffen. Die Leistungen
können Maßnahmen im laufenden Klinikbetrieb beinhalten.
Nicht umfasst von der Rahmenvereinbarung sind einzelne Großprojekte, die gesondert
vergeben werden.
4
- Einführung
Für die Maßnahmen zur baulichen Weiterentwicklung sind unter anderem Projektsteue-
rungs- und Projektmanagementleistungen im Bereich Krankenhausbau und Krankenhau-
stechnik erforderlich. Die Leistungen orientieren sich an AHO Heft Nr. 9, Projektmanage-
mentleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft, Stand Mai 2025. Einzelabrufe kön-
nen Leistungen aus den Projektstufen 1 bis 5 und den Handlungsbereichen A bis E um-
fassen. Art, Umfang, Leistungszeitraum, Projektstufen, Handlungsbereiche, Personalein-
satz und Vergütung werden im jeweiligen Einzelabruf konkretisiert.
Die Projektvolumina der einzelnen Maßnahmen liegen im Bereich von ca. 4,5 Mio. €
(brutto) bis 30 Mio. € (brutto) einschließlich Kostengruppe 700. Das Auftragsvolumen be-
trägt für die Projektsteuerung über die geplante Vertragslaufzeit von vier Jahren (inkl. ein-
jähriger Verlängerungsoption) insgesamt 2,5 Mio. € (netto).
Zur Verstetigung der Kernaufgaben im Rahmen der Projektsteuerung an den RKH-
Standorten Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal und Rechbergklinik Bretten soll vorliegend eine
Rahmenvereinbarung mit maximal drei Büros nach § 21 Abs. 1, Abs. 2 und Abs. 4 VgV
beauftragt werden. Eine Abnahmeverpflichtung wird es für die RKH Kliniken des Land-
kreises Karlsruhe gGmbH nicht geben. Die jeweiligen Einzelaufträge sollen gemäß den
Bedingungen der Rahmenvereinbarung ohne erneutes Vergabeverfahren im Wege des
Einzelabrufs beauftragt werden.
Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH beabsichtigt, die Rahmenvereinba-
rung über Grundleistungen für die Projektsteuerungsleistungen der Projektstufen 1 bis 5
gemäß AHO-Heft Nr. 9 / 2025, Handlungsbereiche A bis E sowie bestimmte Besondere
Leistungen nach den Vorgaben der Vergabeverordnung (VgV) europaweit auszuschrei-
ben und zu vergeben.
1.2 Ablauf des Vergabeverfahrens
Das Vergabeverfahren wird von der RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH als
Auftraggeber durchgeführt.
Das Vergabeverfahren wird nach § 14 Abs. 3 VgV in Verbindung mit § 74 VgV als euro-
paweites Verhandlungsverfahren mit vorherigem öffentlichen Teilnahmewettbewerb
durchgeführt. Das Vergabeverfahren wird nach dem unter Punkt 2.8 der Vergabeunterla-
gen aufgeführten voraussichtlichen Terminplan wie folgt umgesetzt:
5
- Einführung
Die Rahmenvereinbarung über Projektsteuerungsleistungen für Maßnahmen der RKH-
Standorte Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal sowie Rechbergklinik Bretten wird ohne Abnahme-
verpflichtung nach Maßgabe des § 21 Abs. 1, Abs. 2 und Abs. 4 Nr. 1 VgV mit maximal
drei Bietern geschlossen. Hierbei handelt es sich um eine Mehrfach-Rahmenvereinba-
rung, in der alle Bedingungen für den Einzelabruf festgelegt sind. Die jeweiligen Einzel-
aufträge werden gemäß den Bedingungen der Rahmenvereinbarung ohne erneutes
Vergabeverfahren vergeben.
Die Bieter haben der RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH bis zum
05.11.2026, 12:00 Uhr ihr 1. indikatives Angebot vorzulegen, welches den Anforderungen
dieser Vergabeunterlagen entspricht. Anschließend wird die RKH Kliniken des Landkrei-
ses Karlsruhe gGmbH Verhandlungen durchführen, wobei nur eine Verhandlungsrunde
angestrebt wird. Die Verhandlungsrunde wird voraussichtlich 12.11.2026 in Bruchsal statt-
finden. Die Bieter werden gebeten, den Termin bereits zu reservieren. Gesonderte Einla-
dungen folgen nach Eingang des 1. indikativen Angebots.
Der Ablauf der Verhandlungsrunde wird im Einzelnen voraussichtlich wie folgt sein:
− 10 Minuten: Bürovorstellung und Vorstellung der Teammitglieder für das Projekt
(Projektleiter, Stellvertretung, Organisation des Teams, Qualifika-
tion)
− 20 Minuten: Darstellung Vorgehen, Konzept, Methoden durch den Pro-
jektleiter (inklusive Organigramm der Verfahrensbeteiligten)
− 30 Minuten: Antworten und Erläuterungen zu den in Anlage 3 genannten
Anforderungen der einzelnen Kriterien
− 10 Minuten: Darstellung und Erörterung zum Honorarangebot
− 20 Minuten: Kolloquium „Gegenseitige Fragen und Antworten“
Im Anschluss an die Verhandlungsrunde wird die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe
gGmbH – sofern erforderlich – die Anforderungen an die zu vergebenden Leistungen
6
- Einführung
überarbeiten und die Bieter auffordern, auf Basis der optimierten Vergabeunterlagen letzt-
verbindliche Angebote voraussichtlich bis zum 26.11.2026, 12:00 Uhr einzureichen.
Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH wird sodann die Angebote prüfen,
nach den Zuschlagskriterien unter Punkt 2.13 der Vergabeunterlagen bewerten, einen
Vergabevorschlag erarbeiten und den Zuschlag erteilen.
Sollte es bis zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe etwaige weitere für die Angebote rele-
vante Tatsachen geben, werden die Bieter hierüber unverzüglich informiert, um diese mit
ihrem Angebot kalkulieren zu können.
7
- Bewerbungsbedingungen
2 Bewerbungsbedingungen
2.1 Grundlagen des Verfahrens
Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH vergibt die Projektsteuerungsleis-
tungen (Projektstufen 1 bis 5) nach AHO-Heft Nr. 9 / 2025 im Projekt „Rahmenvereinba-
rung über Projektsteuerungsleistungen für Maßnahmen der RKH-Standorte Fürst-Stirum-
Klinik Bruchsal sowie Rechbergklinik Bretten“ in einem europaweiten Verhandlungsver-
fahren mit vorherigem öffentlichen Teilnahmewettbewerb auf der Grundlage des § 14 Abs.
3 VgV in Verbindung mit § 74 VgV, dieser Bewerbungsbedingungen und der weiteren
Vergabeunterlagen.
2.2 Unklarheiten / Rechtsverstöße / Fragen
- Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen
und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen Unklarheiten
oder verstoßen diese gegen geltendes Recht, so weist der Bieter die RKH Kliniken
des Landkreises Karlsruhe gGmbH unverzüglich – spätestens jedoch mit der An-
gebotsabgabe – schriftlich darauf hin. Anderenfalls kann er sich auf die Unklarhei-
ten oder die Rechtsverstöße nicht berufen. Nicht aufgeklärte Unklarheiten hat der
Bieter als von ihm zu tragende Risiken in sein Angebot einzukalkulieren.
- Die Bieter werden gebeten, der RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH
mitzuteilen, wenn wesentliche für die Angebotskalkulation erforderliche Informati-
onen fehlen. Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH wird sich be-
mühen, diese – soweit möglich – unverzüglich zu beschaffen und den Bietern zur
Verfügung zu stellen.
- Auskünfte werden nur schriftlich erteilt. Auskunftsersuchen zu Unklarheiten sind
unverzüglich über die elektronische Vergabeplattform zu stellen.
Auskunftsersuchen bzw. Fragen sind rechtzeitig, das heißt nach Möglichkeit spä-
testens 10 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist zu stellen.
8
- Bewerbungsbedingungen
Die Antworten zu dem Auskunftsersuchen werden gemäß den dazu bestehenden
vergaberechtlichen Erfordernissen in neutralisierter Form jeweils allen Bietern ge-
mäß § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV bis spätestens sechs Tage vor Ablauf der Angebotsfrist
zur Verfügung gestellt.
Die Beantwortung von Bieterfragen, Änderungen oder jegliche Mitteilung an die
Bieter im laufenden Vergabeverfahren erfolgt anonymisiert und neutral an alle Bie-
ter. Sämtliche Angaben werden entsprechend den Erfordernissen der e-Vergabe
mittels elektronischer Informations- und Kommunikationsmittel transparent allen
Bietern mitgeteilt und auf der elektronischen Vergabeplattform, über die die Bieter
die Vergabeunterlagen heruntergeladen haben, eingestellt.
Die Bieter haben sich regelmäßig über diese Plattform, letztmalig sechs Tage
vor Ablauf der Angebotsfrist, zu informieren, ob Mitteilungen eingestellt wor-
den sind.
- Termine für eine Ortbesichtigung können mit der RKH Kliniken des Landkreises
Karlsruhe gGmbH abgestimmt werden. Ortsbesichtigungen sind nicht verpflich-
tend, werden jedoch empfohlen.
Terminwünsche für die Ortsbesichtigung sowie Fragen, die sich aus oder in Zu-
sammenhang mit der Ortsbesichtigung ergeben, sind ausschließlich über die Pro-
jektplattform zu stellen.
- Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rü-
gepflichten des Bieters nach den Vorgaben in der Bekanntmachung im EU-
Amtsblatt wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die RKH Kliniken des
Landkreises Karlsruhe gGmbH auf die Rechtsbehelfspflicht des § 160 Abs. 3 Nr.
4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Ein-
gang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr
als 15 Kalendertage vergangen sind.
Verfahrensrügen sind zu richten an:
christian.bodmer@rkh-gesundheit.de
9
- Bewerbungsbedingungen
sowie die Rechtsberatung der RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH
aus der Sozietät BUSE Rechtsanwälte Steuerberater GmbH & Co. KG unter:
- Zuständig für die Überprüfung von Verstößen gegen das Vergaberecht im Wege
eines Nachprüfungsverfahrens ist die
Vergabekammer Baden-Württemberg
beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Karl-Friedrich-Straße 17
76133 Karlsruhe
Fax: 0721 - 9263985
https://rp.baden-wuerttemberg.de
2.3 Gewährleistungsausschluss
- Ferner wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Vergabeunterlagen samt
Anlagen eventuell unzutreffende oder auch unvollständige Angaben enthalten
können. Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH übernimmt hierfür –
soweit rechtlich zulässig – keine Haftung. Die Bieter müssen daher die Informatio-
nen der RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH entsprechend überprü-
fen.
- Die Bieter bestätigen mit ihrem Angebot, sich ausreichend über die tatsächlichen
Voraussetzungen informiert zu haben. Sie erkennen an, dass die RKH Kliniken
des Landkreises Karlsruhe gGmbH keine Haftung für die Richtigkeit und Vollstän-
digkeit der Unterlagen und Informationen übernehmen kann und ihnen insoweit
keine Schadensersatzansprüche zustehen.
2.4 Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen
Angebote von Bietern, die sich im Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren an einer
unzulässigen Wettbewerbsbeschränkung beteiligen, werden ausgeschlossen.
10
- Bewerbungsbedingungen
2.5 Angebot
- Dem Angebot sind die übersandten Vergabeunterlagen einschließlich aller Anla-
gen zu Grunde zu legen.
- Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH erbittet von den Bietern ent-
sprechend umfassende und präzise Angebote, die den inhaltlichen Anforderungen
unter Punkt 4 der Vergabeunterlagen entsprechen. Daneben haben die Bieter bei
der Erstellung ihrer Angebote auch die unter Punkt 3 der Vergabeunterlagen ge-
nannten Grundlagen für ihre Angebote zu berücksichtigen.
-
Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen.
-
Alle Preise sind in Euro bzw. Cent anzugeben.
-
Sämtliche Änderungen des Bieters an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei
sein.
- Sämtliche zur Bearbeitung des Angebots erforderliche Unterlagen hat der Bieter
seinem Angebot beizufügen.
- Das 1. indikative Angebot ist bis zum Ablauf der Angebotsfrist am 05.11.2026,
12:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen
Zur Wahrung der Angebotsfrist ist der Eingang des digitalen Angebots in
Textform nach § 126b BGB entscheidend. Angebote ausschließlich in Papier-
form, per E-Mail oder Telefax oder Angebote über die nicht dafür vorgesehenen
Funktionen der Vergabeplattform (etwa das Bieterkommunikationstool), sind nicht
zugelassen und werden von der Wertung ausgeschlossen.
- Für das Angebot füllen Sie bitte das Angebotsformular unter Punkt 5 der Verga-
beunterlagen sowie das als Anlage 1 der Vergabeunterlagen eingeführte Hono-
rarparameterblatt aus und unterzeichnen diese. Zusammen mit den übrigen für Ihr
Angebot erforderlichen Unterlagen sind diese Formulare – wie zuvor beschrieben
– zusammen mit dem Angebot über die Vergabeplattform einzureichen.
11
-
Bewerbungsbedingungen
-
Ein eingereichtes Angebot kann bis zum Ablauf der Angebotsfrist schriftlich zu-
rückgezogen werden.
- Von der Möglichkeit der Nachforderung fehlender Erklärungen und Nachweise ge-
mäß § 56 Abs. 2 Satz 1 VgV macht die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe
gGmbH gegebenenfalls Gebrauch. Der Gebrauch des Nachforderungsrechts er-
folgt mit angemessenen Fristen gegenüber allen ggf. betroffenen Bietern gleicher-
maßen.
- Da es sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb
handelt, bleiben die 1. indikativen Angebote bis zum Einreichungstermin ver-
schlossen, werden aber nicht im Beisein der Bieter und/oder ihrer Bevollmächtig-
ten geöffnet.
- Der Bieter hält sich bis zum 15.01.2027 an sein im Verfahren abgegebenes letzt-
verbindliches Angebot gebunden.
2.6 Keine Lose
Die Leistungen werden nicht in Lose aufgeteilt.
2.7 Keine Nebenangebote
Nebenangebote sind nicht zugelassen und werden von der Wertung ausgeschlossen.
2.8 Angebotsfrist und Terminplan
- Die Angebotsfrist für den Eingang der 1. indikativen Angebote endet am
05.11.2026, 12:00 Uhr. Angebote, die nicht rechtzeitig digital gemäß Punkt 2.5,
Ziffer 7 eingehen, werden nicht berücksichtigt.
- Für das Vergabeverfahren „Rahmenvereinbarung über Projektsteuerungsleistun-
gen für Maßnahmen der RKH-Standorte Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal sowie Rech-
bergklinik Bretten | Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß der
VgV zur Vergabe der Projektsteuerungsleistungen (Projektstufen 1 bis 5) nach
AHO-Heft Nr. 9 / 2025“ gilt nachfolgender vorläufiger Terminplan, auf den sich die
12
- Bewerbungsbedingungen
Bieter einzurichten haben, der sich aber im Laufe des Vergabeverfahrens gegebe-
nenfalls noch ändern kann:
13
- Bewerbungsbedingungen
RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH
Rahmenvereinbarung über Projektsteuerungsleistungen für Maßnahmen der RKH-Standorte Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal sowie Rechbergklinik Bretten | Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der VgV zur Vergabe einer Rahmenvereinbarung über Leistungen der Projektsteuerung nach AHO-Heft Nr. 9 / 2020
- Voraussichtlicher Zeitplan -
2026 2027
August September Oktober November Dezember Januar 03.-07. 10.-14. 17.-21. 24.-28. 31. 01.-04. 07.-11. 14.-18. 21.-25. 28.-30. 01.-02. 05.-09. 12.-16. 19.-23. 26.-30. 02.-06. 09.-13. 16.-20. 23.-27. 30. 01.-04. 07.-11. 14.-18. 21.-25. 28.-31. 01. 04.-08. 11.-15. 18.-22. 25.-29.
Versand Bekanntmachung an das EU-Amtsblatt 26.08.2026
Erstellung der Teilnahmeanträge (mind. 30 Kalendertage)
Eingang der Teilnahmeanträge 28.09.2026
Auswertung der Teilnahmeanträge
Aufforderung zur Abgabe der 1. indikativen Angebote 05.10.2026
Erstellung der 1. indikativen Angebote (mind. 30 Kalendertage)
Eingang der 1. indikativen Angebote 05.11.2026
Prüfung der 1. indikativen Angebote
- Verhandlungsrunde und Angebotsvorstellung in Bruchsal 12.11.2026
Aufforderung zur Abgabe der letztverbindlichen Angebote 19.11.2026
Eingang der letztverbindlichen Angebote 26.11.2026
Prüfung der letztverbindlichen Angebote, Erarbeitung Vergabevorschlag, interne Beschlussfassung
Versand Vorabinformation nach § 134 GWB (mind. 10 Kalendertage) 10.12.2026
Zuschlag und Vertragsschluss 21.12.2026
Bindefrist 15.01.2027
14
- Bewerbungsbedingungen
2.9 Kosten und Entschädigung
- Die Teilnahme der Bieter am Vergabeverfahren erfolgt ohne Ersatz von Kosten
oder eine Entschädigung durch die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe
gGmbH.
- Für den Fall, dass die Ausschreibung aufgehoben wird, sind – soweit rechtlich zu-
lässig – Entschädigungsansprüche des Bieters ausgeschlossen.
2.10 Bietergemeinschaft
-
Eine Bietergemeinschaft mehrerer Kooperationspartner ist zulässig.
-
Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern rechts-
verbindliche unterschriebene Erklärung abzugeben, in der:
− die Bildung einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft er-
klärt ist,
− alle Mitglieder aufgeführt sind und in der der für die Durchführung des Ver-
fahrens bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
− erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften sowie
− ein Kreditinstitut und die Nummer des Kontos angegeben werden, auf das
im Auftragsfall sämtliche Zahlungen der RKH Kliniken des Landkreises
Karlsruhe gGmbH mit schuldbefreiender Wirkung geleistet werden können.
- Zur Erklärung der Bietergemeinschaft im Vergabeverfahren „Rahmenvereinbarung
über Projektsteuerungsleistungen für Maßnahmen der RKH-Standorte Fürst-Sti-
rum-Klinik Bruchsal sowie Rechbergklinik Bretten | Verhandlungsverfahren mit
Teilnahmewettbewerb gemäß der VgV zur Vergabe der Projektsteuerungsleistun-
gen (Projektstufen 1 bis 5) nach AHO-Heft Nr. 9 / 2025“ ist das unter Anlage 2 der
Vergabeunterlagen beigefügte Formular zu verwenden.
15
- Bewerbungsbedingungen
2.11 Vertraulichkeit
- Die Vergabeunterlagen samt Anlagen dürfen nur bis zur Erstellung des letztver-
bindlichen Angebotes verwendet werden. Alle Unterlagen, die den Bietern im Zu-
sammenhang mit dem Vergabeverfahren überlassen werden, dürfen ohne Zustim-
mung der RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH nicht für andere Zwe-
cke verwendet, vervielfältigt oder Dritten zugänglich gemacht werden (auch nicht
auszugsweise).
- Das von den Bietern beschäftigte Personal ist zur entsprechenden Geheimhaltung
zu verpflichten. Dies gilt auch für alle vom Bieter im Zusammenhang mit diesem
Projekt beauftragten oder einbezogenen Unternehmen, insbesondere für Koope-
rationspartner.
- Die Bieter werden gebeten, für den Fall eines Nachprüfungsverfahrens die Teile
ihres Angebots zu benennen bzw. eindeutig zu kennzeichnen (z.B. durch farbliche
Markierung), die nicht im Rahmen einer Akteneinsicht bekannt gegeben werden
dürfen.
2.12 Nachunternehmer
- Sofern die Bieter beabsichtigen, Teile der Leistungen von einem Nachunternehmer
erbringen zu lassen, müssen sie in ihrem Angebot Art und Umfang der durch einen
Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen angeben und die vorgesehenen
Unternehmen benennen.
- Auf Verlangen der RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH sind für den
benannten Nachunternehmer entsprechende Eignungs- und Verfügbarkeitsnach-
weise vorzulegen.
- Die Bieter dürfen unabhängig von Art und Umfang der Teilleistungen ohne die vor-
herige schriftliche Zustimmung der RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe
gGmbH keine Nachunternehmer beauftragen.
16
- Bewerbungsbedingungen
2.13 Kriterien für die Auftragserteilung
- Kriterium für die Auftragserteilung ist die Wirtschaftlichkeit des Angebots. Die Wirt-
schaftlichkeit der eingehenden Angebote bewertet die RKH Kliniken des Landkrei-
ses Karlsruhe gGmbH anhand der folgenden Kriterien und Gewichtung:
a) Honorarparameter 40 %
− Stundensatz Projektleitung (Dipl.-Ing. TU/FH) (davon 5 %)
− Stundensatz Mitarbeitende (Dipl.-Ing. TU/FH) (davon 5 %)
− Honorarsatz (davon 10 %)
− Nebenkosten (davon 10 %)
− Reise- und Fahrtkosten / Entschädigungen (davon 10 %)
b) Qualität der Projektsteuerungsleistungen 60 %
− Darstellung der Konzeption für die geplante
Vorgehensweise (Projekteinschätzung), das heißt
- Erkennen der Aufgabenstellung und der Pro-
jektanforderungen (davon 15 %)
- Organisation und zeitliche Abfolge der Projekt-
abwicklung (davon 15 %)
- Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen
Personen (Projektleitung und stellv. Projektleitung) (davon 10 %)
− Erwartete fachliche Leistung hinsichtlich Projekterfolg
und Qualität der Projektsteuerungsleistungen durch
Präsentation einer vergleichbaren Aufgabenstellung,
das heißt
- Erwartete fachliche Leistung hinsichtlich Qualität,
Funktionalität, Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz
und Energieeffizienz (davon 10 %)
-
Methodik zur Termineinhaltung (davon 5 %)
-
Methodik zur Kosteneinhaltung (inkl. Förderung) (davon 5 %)
- Das Kriterium „Honorarparameter“ nach Ziffer 1. lit. a) nebst der Unterkriterien
wird, wie in der Wertungsmatrix nach Anlage 3 der Vergabeunterlagen dargestellt,
gewertet.
17
-
Bewerbungsbedingungen
-
Für das Kriterium „Qualität der Projektsteuerungsleistungen“ unter Ziffer 1. lit. b)
nebst der Unterkriterien erfolgt eine Bewertung auf folgender Punkteskala:
− Anforderungen in vollem Umfang erfüllt: 3 Punkte
− Anforderungen erfüllt: 2 Punkte
− Anforderungen nur teilweise erfüllt: 1 Punkt
− Anforderungen nicht erfüllt / keine Aussagen: 0 Punkte
- Zum Vorgehen bei der Wertung wird auf die Wertungsmatrix in Anlage 3 der
Vergabeunterlagen verwiesen.
- Im Hinblick auf die vorgenannte Bewertung macht die RKH Kliniken des Landkrei-
ses Karlsruhe gGmbH deutlich, dass bei der Punktevergabe die vergaberechtli-
chen Grundsätze von Transparenz und Gleichbehandlung stets eingehalten wer-
den. Insbesondere für die Punktevergabe im Hauptkriterium nach Ziffer 1. lit. b)
bedeutet dies, dass der Auftraggeber die Ausführungen der Bieter eingehend nach
den in der Wertungsmatrix in Anlage 3 der Vergabeunterlagen dargestellten Vor-
gaben werten wird.
- Die Bewertung in den einzelnen Kriterien wird sodann mit dem Gewichtungspro-
zentsatz des jeweiligen Kriteriums multipliziert und ergibt die gewichtete Punktzahl.
- Der Bieter mit der höchsten Punktzahl insgesamt (Addition aller Kriterien) erhält
den Zuschlag.
2.14 Aufhebung des Verfahrens
Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH behält sich vor, das Vergabeverfah-
ren „Rahmenvereinbarung über Projektsteuerungsleistungen für Maßnahmen der RKH-
Standorte Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal sowie Rechbergklinik Bretten | Verhandlungsver-
18
- Bewerbungsbedingungen
fahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß der VgV zur Vergabe der Projektsteuerungsleis-
tungen (Projektstufen 1 bis 5) nach AHO-Heft Nr. 9 / 2025“ durch Verzicht auf die Auf-
tragserteilung gemäß § 63 Abs. 1 VgV zu beenden.
Ein Verzicht auf die Auftragserteilung kommt für die RKH Kliniken des Landkreises Karls-
ruhe gGmbH allerdings nur dann in Betracht, wenn die Fortführung des Vergabeverfah-
rens nicht mehr sinnvoll und / oder zweckmäßig ist und dies für sie auch nachvollziehbar
und plausibel ist.
Ein Verzicht auf die Auftragserteilung kann daher grundsätzlich nur in den gesetzlich ge-
nannten Fällen erfolgen, wenn
a) kein Angebot eingegangen ist, das den Bewerbungsbedingungen dieser Vergabe-
unterlagen entspricht,
b) sich die Grundlagen des Vergabeverfahrens wesentlich geändert haben,
c) kein wirtschaftliches Ergebnis erzielt wurde
oder
d) andere schwerwiegende Gründe bestehen.
2.15 Anwendbarkeit des Landestariftreue- und Mindestlohngesetzes (LTMG) und Erklä-
rung nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG)
Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH hat bei der Auftragsvergabe die
Bestimmungen des LTMG zu beachten. Sie wird einen fairen Wettbewerb um das wirt-
schaftlichste Angebot bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sicherstellen, bei gleichzeiti-
ger Sicherung von Tariftreue und Einhaltung des Mindestlohns.
Hierzu werden die Bieter bei Angebotsabgabe eine Verpflichtungserklärung für öffentliche
Aufträge nach dem LTMG gemäß Anlage 4 der Vergabeunterlagen vorlegen.
Die Erklärung nach dem MiLoG gemäß Anlage 5 der Vergabeunterlagen haben die Bieter
mit ihrem 1. indikativen Angebot vorzulegen.
19
- Bewerbungsbedingungen
2.16 Erklärungen zu Russlandsanktionen
Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH hat bei der Auftragsvergabe schließ-
lich auch die Erklärung zu Russlandsanktionen nach Anlage 6 der Vergabeunterlagen
abzufordern, die von den Bietern mit dem 1. indikativen Angebot vorzulegen sind.
20
- Angebotsgrundlagen (Status quo)
3 Angebotsgrundlagen (Status quo)
3.1 Vorbemerkung
Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH übernimmt keine Haftung für die
Richtigkeit und Vollständigkeit der in den Vergabeunterlagen oder im Verlauf des Verfah-
rens den Bietern mitgeteilten Angaben, Unterlagen und Informationen.
Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH übernimmt keine Haftung dafür,
dass die genannten derzeitigen Gegebenheiten vollständig erfasst und inhaltlich richtig
wiedergegeben sind.
Die Bieter haben sich daher selbst über die Grundlage der Angebote zu informieren und
etwaige Risiken in ihre Angebote einzukalkulieren. Die Bieter werden insbesondere gebe-
ten, der RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH mitzuteilen, wenn wesentliche
für die Angebotskalkulation erforderlichen Informationen fehlen. Die RKH Kliniken des
Landkreises Karlsruhe gGmbH wird sich bemühen, diese – soweit möglich – unverzüglich
zu beschaffen und den Bietern zur Verfügung zu stellen.
3.2 Tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten
Die tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten zu den Grundstücken und den Kliniken
ergeben sich im Wesentlichen aus den Lageplänen nach Anlage 7 der Vergabeunterla-
gen.
21
- Anforderungen an die Angebote
4 Anforderungen an die Angebote
4.1 Aufgabenbeschreibung (Gegenstand des Angebotes)
Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH beabsichtigt, eine Rahmenverein-
barung über Projektsteuerungsleistungen nach AHO-Heft Nr. 9 / 2025 zur baulichen Wei-
terentwicklung der RKH-Standorte Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal sowie Rechbergklinik
Bretten zu schließen.
Ausgeschrieben wird eine Mehrfach-Rahmenvereinbarung (§ 21 VgV) ohne Abnahmever-
pflichtung mit maximal drei Partnern.
Die Projektsteuerungsleistungen betreffen regelmäßig anfallende Maßnahmen zur bauli-
chen Weiterentwicklung der einzelnen Standorte.
Dies sind vor allem, aber nicht abschließend für Bau-, Technik-, Umbau-, Sanierungs-,
Modernisierungs-, Infrastruktur- und Inbetriebnahmemaßnahmen an den Standorten
Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal und Rechbergklinik Bretten.
Die Projekte finden im Krankenhausumfeld statt. Es ist davon auszugehen, dass ein Teil
der Leistungen unter laufendem Klinikbetrieb, bei eingeschränkter Flächenverfügbarkeit,
mit erhöhten Anforderungen an Hygiene, Brandschutz, Arbeitssicherheit, Logistik, Nutzer-
koordination und Inbetriebnahme erbracht werden muss.
Bei den vorgesehenen Maßnahmen handelt es sich um eine Vielzahl von Projekten in
einem Umfang von ca. 4,5 Mio. € (brutto) bis 30 Mio. € (brutto) einschließlich Kosten-
gruppe 700. Das Auftragsvolumen beträgt für die Projektsteuerung über die vierjährige
Laufzeit (inkl. einmaliger Verlängerungsoption um ein Jahr) insgesamt ca. 2,5 Mio. €
(netto).
Die Aufstellung in Anlage 8 der Vergabeunterlagen gibt die geplanten Einzelmaßnahmen
am Standort des Fürst-Stirum-Klinikums Bruchsal und am Standort der Rechbergklinik in
Bretten sowie deren entsprechend geschätztes Volumen wieder. Diese Aufstellung dient
ausschließlich der Orientierung der Bieter und stellt keine abschließende oder verbindli-
che Abrufplanung dar. Ein Anspruch der Rahmenvereinbarungspartner auf Abruf be-
stimmter Maßnahmen oder eines bestimmten Auftragsvolumens besteht nicht.
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- Anforderungen an die Angebote
4.2 Aufgabenbeschreibung – inhaltliche Anforderungen an die Projektsteuerungsleis-
tungen
Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH will mit der Rahmenvereinbarung
(Entwurf ist als Anlage 9.1 der Vergabeunterlagen beigefügt) maximal drei Partner finden,
die die zur Realisierung der Maßnahmen zur baulichen Weiterentwicklung erforderlichen
Projektsteuerungsleistungen erbringen.
Das Leistungsbild des Projektsteuerers wird in Anlehnung an die Projektsteuerungsleis-
tungen gemäß Leistungsbild der AHO-Fachkommission Projektsteuerung / Projektma-
nagement (siehe Heft Nr. 9 der Schriftenreihe des AHO, 5. Auflage, Stand: Mai 2025)
definiert.
Folgende Stufen der Projektsteuerung nach AHO Heft Nr. 9 / 2025 sind zu erbringen:
− Projektsteuerungsleistungen Projektstufe 1 (Projektvorbereitung)
− Projektsteuerungsleistungen Projektstufe 2 (Planung)
− Projektsteuerungsleistungen Projektstufe 3 (Ausführungsvorbereitung)
− Projektsteuerungsleistungen Projektstufe 4 (Ausführung)
− Projektsteuerungsleistungen Projektstufe 5 (Projektabschluss)
In den vorgenannten Projektstufen wird der Projektsteuerer in den folgenden Aufgaben-
bereichen tätig:
− A – Organisation, Information, Koordination und Dokumentation
− B – Qualitäten und Quantitäten
− C – Kosten und Finanzierung
− D – Termine, Kapazitäten und Logistik
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- Anforderungen an die Angebote
− E – Verträge und Versicherungen
Im Rahmen des Einzelauftrags ist es denkbar, dass je nach Maßnahme nicht alle Projekt-
stufen bzw. Grundleistungen der einzelnen Projektstufen nur teilweise abgerufen werden.
Zudem werden die Projektsteuerungsleistungen grundsätzlich stufenweise beauftragt. Mit
Abruf des Einzelauftrags wird eine erste Stufe beauftragt. Weitere Stufen oder Teilleistun-
gen einzelner Stufen sowie Besondere Leistungen können durch einen späteren geson-
derten schriftlichen Abruf übertragen werden. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Leis-
tungen weiterer Stufen oder Teilleistungen einzelner Stufen sowie Besondere Leistungen
nach entsprechendem Abruf durch den Auftraggeber zu erbringen.
Die Einzelheiten zu Leistungen, anrechenbaren Kosten, Stufen der Beauftragung, Termi-
nen und Fristen werden im Muster-Abrufschreibens nach Anlage 11 der Vergabeunterla-
gen festgehalten.
Die Bieter müssen ihr Angebot auf der Grundlage der vorstehenden und nachfolgenden
Angaben sowie der beigefügten Unterlagen kalkulieren.
4.3 Honorarparameter
Bei der Angebotskalkulation müssen die Bieter das in Anlage 1 der Vergabeunterlagen
enthaltene Honorarparameterblatt zwingend verwenden und ausgefüllt einreichen.
Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH weist darauf hin, dass die Bieter bei
der Kalkulation ihrer Angebote im Honorarparameterblatt nach Anlage 1 „Honorarsatz“,
„Nebenkosten“ sowie „Reise- und Fahrtkosten/Entschädigungen“ anzugeben haben, um
die Vergleichbarkeit der Angebote zu gewährleisten.
Zudem sind die abgefragten Stundensätze für die Projektleitung und die Mitarbeitenden
anzugeben.
Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH weist ausdrücklich darauf hin, dass
die jeweiligen Einzelaufträge im vorgeschriebenen Rahmen der AHO Heft Nr. 9 / 2025
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- Anforderungen an die Angebote
beauftragt werden. Einschlägig ist dabei grundsätzlich die Honorarzone III für die Leis-
tungen der Projektsteuerung. Die Festlegung der jeweiligen Honorarzone erfolgt aller-
dings bei Einzelabruf und ist am Ende abhängig von der Bauaufgabe.
Die angegebenen „Honorarparameter“ werden im Rahmen der Angebotswertung nach
Punkt 2.13, Ziffer 1 der Vergabeunterlagen berücksichtigt.
4.4 Qualität der Leistungserbringung
Die Bieter müssen ferner zur Darstellung des Kriteriums „Qualität der Projektsteuerungs-
leistungen“ nach Punkt 2.13, Ziffer 1. lit. b) der Vergabeunterlagen sowie der Wertungs-
matrix nach Anlage 3 der Vergabeunterlagen mit ihrem Angebot eine Aussage dazu tref-
fen, wie sie die Projektsteuerungsleistungen erbringen.
Das Hauptkriterium wird dabei durch die Unterkriterien „Darstellung der Konzeption für die
geplante Vorgehensweise (Projekteinschätzung)“ sowie „Erwartete fachliche Leistung hin-
sichtlich Projekterfolg und Qualität der Projektsteuerungsleistungen durch Präsentation
einer vergleichbaren Aufgabenstellung“ definiert. Hierzu gelten im Einzelnen folgende
Vorgaben:
4.4.1 Darstellung der Konzeption für die geplante Vorgehensweise (Projekteinschätzung)
Die Darstellung der Konzeption für die geplante Vorgehensweise (Projekteinschätzung)
erfolgt durch ein Konzept, aus dem erkennbar wird, wie die Bieter
− Aufgabenstellung und Projektanforderungen,
− Organisation und zeitliche Abfolge der Projektabwicklung
sowie
− Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen
umsetzen wollen.
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- Anforderungen an die Angebote
Hierzu zählt mit der die Vorlage eines Beispiels für ein Projekt- und Organisationshand-
buch, eine Projektverfolgungsliste in terminlicher und wirtschaftlicher Hinsicht sowie die
Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen zur Plausibilisierung der angebo-
tenen Vergütung.
4.4.2 Erwartete fachliche Leistung hinsichtlich Projekterfolg und Qualität der Projekt-
steuerungsleistungen durch Präsentation einer vergleichbaren Aufgabenstellung
Die Darstellung der erwarteten fachlichen Leistung hinsichtlich Projekterfolg und Qualität
der Projektsteuerungsleistungen erfolgt durch die Präsentation einer vergleichbaren Auf-
gabenstellung. Hieraus müssen folgende Punkte erkennbar sein:
− Erwartete fachliche Leistung hinsichtlich Qualität, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit,
Umweltschutz und Energieeffizienz,
− Methodik zur Termineinhaltung sowie
− Methodik zur Kosteneinhaltung (inkl. Förderung)
− Führen und Pflegen eines von der Bauherrin beigestellten Projektkommunikations-
system
Im Rahmen der erwarteten fachlichen Leistungen wird mit den Bietern in der Verhand-
lungsrunde folgender spezifischer Fragenkatalog behandelt:
− Wie kann eine fristgerechte Planung aller Planungsbeteiligten gewährleistet wer-
den?
− Welche aus der Erfahrung der Bieter kritischen Aspekte sind bezüglich der Ange-
bote im Vergabeverfahren zur Beauftragung der Bauleistungen konkret zu beach-
ten?
− Wie kann die Vergleichbarkeit der Kostenangebote und deren Transparenz sicher-
gestellt werden (Objektkosten, Ausstattungskosten, Baupreisentwicklung und Ri-
sikobewertung, potenzielle Nachtragsbereiche)?
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- Anforderungen an die Angebote
− Welche Planungs- und Bauzeiten für das gegenständliche Projekt sind realistisch
und wie können diese optimiert und gesichert werden?
4.5 Rahmenvereinbarung
Der Projektsteuerungsvertrag wird als Anlage 9.1 der Vergabeunterlagen im Entwurf
übersandt.
In diesem Zusammenhang weist die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH
insbesondere auf die Vergabe der Einzelaufträge für die Projektsteuerungsleistungen hin.
Diese erfolgt durch die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH gemäß § 21 Abs.
1, Abs. 2 und Abs. 4 Nr. 1 VgV entsprechend der folgenden Bedingungen, die auch im
Entwurf der Rahmenvereinbarung nach Anlage 9.1 der Vergabeunterlagen enthalten
sind, ohne erneutes Vergabeverfahren:
Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH wird die Einzelaufträge nach objek-
tiven, transparenten und diskriminierungsfreien Kriterien vergeben. Vorrangiges Ziel der
Vergabe der Planungsleistungen ist eine Verstetigung der Kernaufgaben im Rahmen der
Projektsteuerung insgesamt durch die Beauftragung bekannter Büros, die insbesondere
den Standort der zwei Klinikstandorte in Bruchsal und Bretten sowie die baulichen Vo-
raussetzungen über mehrere Jahre betreuen. Vor diesem Hintergrund soll jedes Projekt
durch denselben Projektleiter betreut werden.
Mit der nachfolgenden Definition, wie die Einzelaufträge vergeben werden, will die RKH
Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH sicherstellen, dass die für die Auswahlent-
scheidung maßgeblichen Kriterien den Rahmenvereinbarungspartnern bekannt sind, da-
mit eine sachliche Nachvollziehbarkeit der Auswahlentscheidung gewährleistet ist.
Die Vergabe der Einzelaufträge richtet sich nach folgenden Kriterien, die sich im Einzelnen
an dem von der Europäischen Kommission entwickelten, so genannten „Kaskadenverfah-
ren“ orientieren (Dok. CC/2005/03):
− Die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH wird als erstes das Büro kon-
taktieren, welches im Vergabeverfahren für die Rahmenvereinbarung entspre-
chend den gewichteten Zuschlagskriterien das wirtschaftlichste Angebot abgege-
ben hat.
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- Anforderungen an die Angebote
− Der Rahmenvereinbarungspartner, der für die Projektsteuerungsleistungen nach
AHO Heft Nr. 9 / 2025 im vorliegenden Vergabeverfahren das wirtschaftlichste An-
gebot abgegeben hat, wird nach dem Kaskadenverfahren zur Leistungserbringung
aufgefordert. Verfügt der Rahmenvereinbarungspartner nicht über die erforderli-
chen Kapazitäten oder ist er nicht an der Erbringung der Dienstleistung interes-
siert, wendet sich die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH an den
nächstplatzierten Rahmenvereinbarungspartner.
Der jeweilige Einzelauftrag wird auf Basis des Muster-Abrufschreibens nach Anlage 11
der Vergabeunterlagen unter Angabe insbesondere der Maßnahme sowie der Leistungen
(bezüglich Grundleistungen, Teilleistungen einer Projektstufe und besonderen Leistun-
gen) abgerufen und erteilt
Die Rahmenvereinbarung wird in der vorliegenden Fassung zwischen der RKH Kliniken
des Landkreises Karlsruhe gGmbH und dem obsiegenden Bieter geschlossen. Änderun-
gen und Ergänzungsvorschläge zur Rahmenvereinbarung sind möglich und können mit
dem 1. indikativen Angebot vorgebracht werden. Diese Anmerkungen werden in der Ver-
handlungsrunde besprochen und mit den Bietern vor Abgabe der letztverbindlichen An-
gebote abschließend festgelegt.
Die weiteren Einzelheiten sind der Rahmenvereinbarung nach Anlage 9.1 der Vergabe-
unterlagen zu entnehmen.
Anlage der Rahmenvereinbarung werden unter anderem folgende Dokumente:
− Zusätzliche Allgemeine Vertragsbedingungen für Liefer- und Dienstleistungen (all-
gemein), Anlage 9.2 der Vergabeunterlagen,
− Konzernregelung Corporate Governance, Anlage 9.3 der Vergabeunterlagen
(Muster).
Schließlich hat der obsiegende Bieter den als Anlage 10 der Vergabeunterlagen beige-
fügten Vertrag zur Auftragsverarbeitung gem. Art. 28 Abs. 3 DS-GVO im Auftragsfall zu
schließen.
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- Anforderungen an die Angebote
4.6 Vorzulegende Unterlagen
Mit dem Angebotsformular unter Punkt 5 der Vergabeunterlagen sind folgende Unterla-
gen von den Bietern bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe der 1. indikativen Angebote am
05.11.2026, 12:00 Uhr einzureichen:
− Ausgefülltes Honorarparameterblatt gemäß Anlage 1 der Vergabeunterlagen,
− Konzept der Leistungserbringung entsprechend Punkt 4.4 der Vergabeunterla-
gen,
− weitere, gegebenenfalls erforderliche Unterlagen, wie zum Beispiel die Erklärung
einer Bietergemeinschaft gemäß Anlage 2 der Vergabeunterlagen, die Verpflich-
tungserklärung LTMG gemäß Anlage 4 der Vergabeunterlagen, die Erklärung
nach MiLoG gemäß Anlage 5 der Vergabeunterlagen sowie die Erklärung zu
Russlandsanktionen gemäß Anlage 6 der Vergabeunterlagen.
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- Angebotsformular
5 Angebotsformular
Name des Bieters
RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH
Herr Christian Bodmer
Leitung Bau und Technik
Gutleutstr. 1-14
76646 Bruchsal
VIA VERGABEPLATTFORM
- INDIKATIVES ANGEBOT
im Rahmen des Vergabeverfahrens
Rahmenvereinbarung über Projektsteuerungsleistungen für Maßnahmen der RKH-
Standorte Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal sowie Rechbergklinik Bretten | Verhand-
lungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß der VgV zur Vergabe der Projekt-
steuerungsleistungen (Projektstufen 1 bis 5) nach AHO-Heft Nr. 9 / 2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir bieten die in den Vergabeunterlagen beschriebenen Leistungen im Vergabeverfahren
„Rahmenvereinbarung über Projektsteuerungsleistungen für Maßnahmen der RKH-
Standorte Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal sowie Rechbergklinik Bretten | Verhandlungsver-
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- Angebotsformular
fahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß der VgV zur Vergabe der Projektsteuerungsleis-
tungen (Projektstufen 1 bis 5) nach AHO-Heft Nr. 9 / 2025“ an. Zu unserem Angebot ma-
chen wir folgende Angaben:
- Bestandteile unseres Angebots sind neben diesem Anschreiben folgende Unter-
lagen:
− Honorarparameterblatt,
− Konzept der Leistungserbringung,
− die Erklärung der Bietergemeinschaft (sofern einschlägig),
− die Verpflichtungserklärung LTMG,
− die Erklärung nach dem MiLoG sowie
− die Erklärung zu Russlandsanktionen.
- Wir erklären ausdrücklich, dass
− wir zur Durchführung der zu vergebenden Leistungen nach den in unserem
Herkunftsland geltenden Bestimmungen berechtigt sind,
− wir die Vergabeunterlagen einer vollständigen Prüfung unterzogen haben
und die zu erbringenden Leistungen sowie die für das Verfahren geltenden
Bestimmungen mit der für das Angebot erforderlichen Genauigkeit beurtei-
len können,
− wir die Angaben wahrheitsgemäß gemacht haben,
− die RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH unter Wahrung der
Vertraulichkeit diese Angaben überprüfen und erforderlichenfalls ergän-
zende Unterlagen anfordern darf.
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- Angebotsformular
− wir unserem Angebot nur unsere eigene Preisermittlung zugrunde gelegt
haben und dass wir keine für den Auftraggeber nachteilige, die gegen die
guten Sitten oder den Grundsatz des unlauteren Wettbewerbs verstoßen-
den Abreden über die Preisbildung getroffen haben
und
− Irrtümer, Fehleinschätzungen und Kalkulationsirrtümer ein Teil unseres Un-
ternehmensrisikos darstellen und zu unseren Lasten gehen.
- Wir sind uns bewusst, dass eine wissentlich falsche Erklärung zum Ausschluss
von der Auftragserteilung führen kann.
- Wir erklären, dass wir sämtliche in den Vergabeunterlagen der RKH Kliniken des
Landkreises Karlsruhe gGmbH festgelegten Anforderungen und verbindlichen Be-
dingungen ohne Einschränkungen anerkennen.
- Wir binden uns bis zum 15.01.2027 an unser letztverbindliches Angebot und sind
bereit, in dieser Frist sämtliche dazu geforderten Auskünfte zu erteilen, die Einhal-
tung der in den Vergabeunterlagen gestellten Anforderungen nachzuweisen sowie
im Falle der Auftragserteilung die Angebote innerhalb der genannten Fristen zu
erfüllen.
- Wir erklären, dass der Entwurf der Rahmenvereinbarung, mit Ausnahme der im
Folgenden von uns unter Angabe von Seite, Paragraph, Satz und Formulierung
genannten Punkte, keinerlei Kriterien beinhaltet, die von uns grundsätzlich nicht
akzeptiert werden.
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- Angebotsformular
Datum, Bietername (Firma), Name des Erklärenden im Sinne des § 126b BGB und seine/ihre Position im
Unternehmen
…………………………………………………………………………………………………………………….
Hinweis:
Ist bei einer elektronischen Übermittlung in Textform der Erklärende nicht erkennbar, wird das Angebot
ausgeschlossen.
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- Anlagen
6 Anlagen
Anlage 1 – Honorarparameterblatt
Anlage 2 – Erklärung der Bietergemeinschaft
Anlage 3 – Wertungsmatrix
Anlage 4 –Verpflichtungserklärung LTMG
Anlage 5 – Erklärung nach dem MiLoG
Anlage 6 – Erklärung zu Russlandsanktionen
Anlage 7 – Lagepläne
Anlage 8 – Aufstellung Einzelmaßnahmen
Anlage 9 – Rahmenvereinbarung Projektsteuerungsleistungen (Entwurf) nebst Anlagen
(Zusätzliche Allgemeine Vertragsbedingungen für Liefer- und Dienstleis-
tungsaufträge (allgemein) und Konzernregelung Corporate Governance)
Anlage 10 – Vertrag zur Auftragsverarbeitung gem. Art. 28 Abs. 3 DS-GVO
Anlage 11 – Muster-Einzelabruf
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