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Wasserwirtschaftsamt
Regensburg
reipaptlA %001 sua reipapgnilcyceR Abteilung P 21.07.2026
Hochwasserschutz Regensburg – Abschnitt H „Unterer Wöhrd“
Vergabe Projektunterstützung – Hinweise zum Verfahren
Vergabenummer: 019-01-2026
- Teilnahmewettbewerb (Stufe 1)
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden die Eignung der Bewerber geprüft
und bei ausreichender Anzahl an Bewerbungen mindestens 3, höchstens 5 Bewerber
für das Verhandlungsverfahren ausgewählt. Bei gleicher Punktzahl der 5. Platzierten
entscheidet das Losverfahren.
Der Teilnahmeantrag besteht aus einem Bewerbungsbogen und ggf. weiteren Be-
werbungsbögen für darüber hinaus weitere beteiligte Unternehmen an der Bieterge-
meinschaft oder für die ggf. in Anspruch genommenen Unternehmen zur Eignungs-
leihe. Für eine Bewerbergemeinschaft ist ein weiteres Formblatt auszufüllen, das
auch einen bevollmächtigten Vertreter benennt.
Mit der Eignungsleihe können Bewerber die erforderliche wirtschaftliche und finanzi-
elle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit durch Kapazitäten anderer
Unternehmen entsprechend nachweisen.
Kann der Nachweis der Eignung anhand der Formblätter zweifelsfrei erbracht wer-
den, bewertet der Auftraggeber gemäß § 51 VgV anhand von in der Bewertungs-
matrix dargelegten Kriterien und Gewichtungen das Maß (§ 51 VgV) an Eignung.
Sofern die Mindestkriterien erfüllt wurden, nehmen mindestens 3, höchstens 5 best-
platzierten Bewerber am Zuschlagsverfahren teil. Die für das Zuschlagverfahren aus-
gewählten Bewerber haben vor Beginn der 2. Stufe mit Fristsetzung die tatsächlichen
Bescheinigungen und Nachweise beizubringen.
Standort Telefon / Telefax E-Mail / Internet Landshuter Str. 59 +49 941 78009-0 poststelle@wwa-r.bayern.de 93053 Regensburg +49 941 78009-222 www.wwa-r.bayern.de
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- Zuschlagsverfahren
Auf Grundlage der Aufgabenbeschreibung und der benannten Zuschlagskriterien soll der Bie-
ter in einem Leistungs- und Honorarangebot seine Vorstellungen darlegen und aufzeigen, wie
er beabsichtigt, den bestmöglichen Projekterfolg zu erzielen.
Die Anforderungen des Auftraggebers an die einzureichenden Unterlagen werden, soweit aus
Sicht des Auftraggebers als notwendig erachtet, unter Punkt 3. „Erläuterungen zu Zuschlags-
kriterien“ im Grundsatz formuliert.
Die Unterlagen sind entsprechend dem Einreichungstermin in der Aufforderung zur Teilnahme
an der Verhandlung bei der Vergabestelle einzureichen. Zum Verhandlungsgespräch ist ein
Hand-Out zu übergeben.
Im Rahmen des Verhandlungsgesprächs soll das Leistungsangebot präsentiert und diskutiert
werden.
Im Rahmen einer kurzen Präsentation (max. 30 min) sollen folgende Konzepte zu den Zu-
schlagskriterien vom Bieter vorgestellt werden:
Kurze Vorstellung
Projekteinschätzung (Aufgabenstellung, Projektanforderung, Umsetzungsschwierig-
keiten/Optimierungspotential)
Darstellung der Projektabwicklung im zeitlichen Verlauf
Organisation (Zusammenarbeit Team/Info-Austausch, Zusammenarbeit/Kommunika-
tion mit AG/Planer, Vertretungsregelung, örtliche Präsenz)
Qualität (Verfügbarkeit Projektteam, Personaleinsatzplan, Terminsicherheit, Störun-
gen im Planungs-/Bauablauf, interne Qualitätskontrolle)
Im Anschluss an die Präsentation wird ein Verhandlungsgespräch geführt werden. Hier wer-
den z. B. Rückfragen zur Präsentation, zu den Angebotsunterlagen und zu den Auftragsbe-
dingungen gestellt. Weitere Erörterungspunkte können sich im Zuge des Gesprächs noch zu-
sätzlich ergeben.
Insbesondere Angaben zu den Unterkriterien sind bei Aufforderung näher zu erläutern und
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Fragen zu beantworten. In diesem Verhandlungsgespräch sind auch noch Verhandlungen
zum Honorar möglich.
Die Bewertung im Verhandlungsgespräch erfolgt durch eine Jury unter Berücksichtigung der
Vorgaben aus der beiliegenden Bewertungsmatrix. Abgesehen vom schriftlichen Honoraran-
gebot werden die tatsächlichen Aussagen am Verhandlungstermin bewertet. Das Hand-Out
dient lediglich der Vor- und Nachbereitung des Verhandlungstermins.
Der Auftraggeber behält sich vor, auf eine Präsentation und/oder ein Verhandlungsgespräch
bei allen Bewerbern zu verzichten und den Zuschlag auf Grundlage der eingereichten Unter-
lagen zu erteilen.
- Erläuterungen zu Zuschlagskriterien
Der Auftraggeber erwartet auftragsbezogene Aussagen und Konzepte. Kenntnisse aus ver-
gleichbaren Projekten können hierfür herangezogen werden.
Der Bieter soll seine eigene Einschätzung der Aufgabenstellung und der Anforderungen des
zu bearbeitenden Projektes darstellen. Er soll dabei auch auf mögliche Umsetzungsschwierig-
keiten bzw. Optimierungspotential eingehen.
Der Auftraggeber möchte erkennen, ob der Bewerber wesentliche Gesichtspunkte der
Aufgabenstellung erkannt hat, seine Projektbearbeitung darauf ausrichten wird und erwarten
lässt, die Problemstellungen des Projektes effektiv und aufwandsoptimiert zu bewältigen.
Das auftragsbezogene Organisationskonzept hat darzustellen, welche organisatorischen Dis-
positionen vom Bieter im Auftragsfall zur Umsetzung der vorliegend ausgeschriebenen Leis-
tung getroffen werden.
Die vorzulegende Konzeptdarstellung hat auf folgende Aspekte einzugehen:
Bei einer Arbeitsgemeinschaft: Zusammenarbeit des Teams
Informationsaustausch mit Zuweisungen der Zuständigkeiten, Kompetenzen und
fachlicher Verantwortung
Zusammenarbeit/Kommunikation mit dem AG und den Planern:
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Die Bieter sollen Angaben zur Verfügbarkeit des Projektleiters sowie der Fachexper-
ten und deren Stellvertreter machen. In Abhängigkeit des Ortes der Leistungserbrin-
gung ist auch darzulegen, wie und in welchem Maße dem Auftraggeber während der
Leistungserbringung kompetente Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Es ist eine
Aussage zu treffen, inwieweit die einzelnen Personen Präsenz zeigen.
Vertretungsregelung bei Krankheit/Urlaub
Sicherstellung der örtlichen Präsenz in Planung/Bauphase
Mögliche Integration in das Gefüge des Auftraggebers
Konzept zur Aufwands- und Kostenkontrolle und -optimierung für die vom AN zu er-
bringenden Leistungen
Die Ausführungen zur Qualifikation und Erfahrung der Mitarbeiter haben darzustellen, welche
Qualifikation, Wissensstand und praktische Erfahrung bei den Teammitgliedern vorliegen, die
mit dem ausgeschriebenen Projekt möglichst vergleichbar sind.
Die Ausführungen zum auftragsbezogenen Konzept zum Ablauf der Einarbeitung/Ausfüh-
rungsplanungsphase / Vorbereitung der Bauausführung sowie zum Ablauf der Baudurchfüh-
rungsphase haben darzustellen, welche Maßnahmen vom Bieter im Auftragsfall getroffen wer-
den, um die Vertragsleistung ordnungsgemäß und entsprechend den inhaltlichen Vorgaben
der Vergabeunterlagen erbringen zu können. Die Konzeptdarstellungen haben neben der Be-
schreibung in den aufgeführten Zuschlagskritierien auf folgende Aspekte einzugehen:
Verfügbarkeit des Projektteams, Personaleinsatzplan mit Darstellung der Einsatzin-
tensität und Einsatzdauer der vorgesehenen Projektbearbeiter.
Maßnahmen zur Terminsicherheit mit Darstellung der internen auftragsbezogenen
Kontrollmaßnahmen, Angaben zur Reserveplanung und zur Berücksichtigung von
ggf. erforderlich werdenden Beschleunigungsmaßnahmen oder zusätzlichem Perso-
naleinsatz bei objektiver Notwendigkeit.
Der Bieter soll in einem Konzept darlegen, wie er plant, auf Störungen bzw. Änderun-
gen im Planungsverlauf zu reagieren, wie z. B. Angaben zu Reaktionszeiten, falls für
einen zusätzlichen Personaleinsatz objektive Notwendigkeiten oder Anforderungen
des Auftraggebers bestehen.
Organisation der internen Qualitätskontrolle: Der Bieter soll projektbezogene Maß-
nahmen zur Qualitätssicherung darlegen.
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Soweit sich aus Sicht des Bieters in den einzelnen Projektphasen Unterschiede für die vorlie-
genden Darstellungen ergeben, sind diese zu benennen. Ebenso müssen etwaige vom Bieter
vorgesehene Subunternehmer bei der Darstellung berücksichtig werden.
In die Bewertung der einzelnen Zuschlagskriterien gehen neben den inhaltlichen Aussagen
auch die äußere Form (Übersichtlichkeit, Struktur, Kompaktheit, Rechtschreibung, Lesbarkeit)
ein.
Wasserwirtschaftsamt Regensburg, 08.09.2026
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