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Muster-BAP (BIM-Abwicklungsplan)
G-CAP Inland Stufe 1
Version: 0.1
Autor(en): Projektorganisation G-CAP Inland
Teilprojekt 3
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Muster-BAP (BIM-Abwicklungsplan)
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Inhalt
Revisionsverzeichnis .................................................................................................................................................... 4
- Einleitung ................................................................................................................................................................ 5
1.1 BIM-Implementierung im Projekt ..................................................................................................................... 5
1.1.1 Muster-BIM-Abwicklungsplan (Muster-BAP) ........................................................................................... 5
1.2 Projektübersicht .............................................................................................................................................. 6
1.2.1 Anlass und Ziel des Projekts .................................................................................................................. 6
1.2.2 Projektsteckbrief ..................................................................................................................................... 6
1.2.3 Termine, Meilensteine und Zwischenmeilensteine.................................................................................. 6
1.2.4 Fachdisziplinen ....................................................................................................................................... 6
- BIM-Ziele und -Anwendungsfälle .......................................................................................................................... 8
2.1 BIM-Ziele ........................................................................................................................................................ 8
2.2 BIM-Anwendungsfälle (AwF) ........................................................................................................................... 8
2.2.1 050-Koordination der Fachgewerke ........................................................................................................ 9
2.2.2 060-Planungsfortschrittskontrolle und Qualitätsprüfung ........................................................................ 11
2.2.3 080-Ableitung von Planunterlagen ........................................................................................................ 12
2.2.4 170-Abnahme- und Mängelmanagement ............................................................................................. 13
2.2.5 180-Inbetriebnahmemanagement ........................................................................................................ 14
2.2.6 190-Projekt- und Bauwerksdokumentation ........................................................................................... 16
- Organisation und Rollen ...................................................................................................................................... 17
3.1 Projektorganisation ....................................................................................................................................... 17
3.1.1 BIM-Organigramm ................................................................................................................................ 17
3.1.2 BIM-Projektbeteiligte ............................................................................................................................. 17
3.2 BIM-Rollen und Verantwortlichkeiten ............................................................................................................ 18
3.3 Zuständigkeiten............................................................................................................................................. 19
- Strategie der Zusammenarbeit ............................................................................................................................ 21
4.1 BIM-Gesamtkoordination............................................................................................................................... 21
4.1.1 Projektbesprechungen .......................................................................................................................... 21
4.1.2 Modellbasiertes Aufgabenmanagement ............................................................................................... 22
-
Qualitätssicherung ............................................................................................................................................... 22
-
Modellstruktur und Modellinhalte ....................................................................................................................... 22
6.1 BIM-Modelstruktur ......................................................................................................................................... 22
6.2 Informationsbedarfstiefe (LOIN) .................................................................................................................... 24
6.2.1 Geometrische Detaillierung (LOG Level of Geometry) ......................................................................... 24
6.2.2 Alphanumerische Informationen (LOI Level of Information) .................................................................. 25
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6.2.3 IFC Strukturierung ................................................................................................................................ 25
- Technologien ........................................................................................................................................................ 26
7.1 Softwarewerkzeuge und Datenaustausch ..................................................................................................... 26
7.2 Gemeinsame Datenumgebung ..................................................................................................................... 27
-
Urheberrecht ......................................................................................................................................................... 27
-
Informations- und Datensicherheit ..................................................................................................................... 27
Abbildungsverzeichnis ............................................................................................................................................... 28
Anlagenverzeichnis ..................................................................................................................................................... 28
Tabellenverzeichnis .................................................................................................................................................... 28
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Revisionsverzeichnis
| Revision | |||
|---|---|---|---|
| Datum | Revisionsgrund | Name |
0.1 03.10.2025 Ersterstellung Christian Ritter (TP3)
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1. Einleitung
1.1 BIM-Implementierung im Projekt
Die zügige und prozessoptimierte Realisierung der Unterkunfts- und Funktionsgebäude (UKuFG) soll durch eine auf digitalen 3D-Modellen basierende Planung nach der Methode Building Information Modeling (BIM) vom AN erstellt werden. Hierzu sind mit dem beauftragenden Leistungspaket räumlich, strukturell und inhaltlich aufeinander abgestimmte 3D-Modelle auf Grundlage des jeweiligen Planungsstandes mittels BIM-fähiger Software durch den AN für alle, von ihm beauftragten Fachgewerke zu erstellen. Darüber hinaus ist der AN für die Planungskoordination der von der AG beauftragten Fachplaner zuständig.
Der Lieferumfang ist als Ergebnis der Leistungen und inklusive aller abgeleiteten Informationen, wie Plandokumentationen, Berechnungen und Dokumente an den AG entsprechend der angegebenen Lieferzeitpunkte zu über- mitteln.
Die Umsetzung aller Anforderungen der AIA und einzuhaltenden Richtlinien (siehe AIA, Kap.10, Geltende Normane und Richtlinien sowie siehe Vergabeunterlagen) sind im BIM Abwicklungsplan (BAP) durch den AN zu beschreiben, mit dem AG abzustimmen und über den Leistungszeitraum entsprechend der vorgegebenen Liefertermine fortzuschreiben. Dies gilt auch für die Modellierungsrichtlinien, Qualitätssicherungsformulare, Attributlisten, etc., die als Anlage zum BAP erstellt werden.
Verantwortlich auf Seiten des AN ist dafür der BIM-Gesamtkoordinator, der als Ansprechpartner für alle Belange zum Thema BIM-Methode des AN im direkten Kontakt mit dem BIM-Manager AG steht.
Die Anforderungen der AIA beziehen sich auf jeden Standort und übergeordnete Themen der UKuFG gleichermaßen.
Bitte beschreiben Sie in diesem Dokument Ihren BIM Abwicklungsplan an den betreffenden gelb-markierten Stellen und beachten Sie die angegebenen Hinweise.
1.1.1 Muster-BIM-Abwicklungsplan (Muster-BAP)
Der BIM-Abwicklungsplan dokumentiert die nach Vertragsschluss gemeinsam von der Auftragnehmer-Seite erarbeitete und mit dem Auftraggeber abgestimmte Vorgehensweise zur Lieferung von Informationen und Daten zur Erfüllung der vertraglich vereinbarten AIA. Der BAP gilt für alle Projektbeteiligten und ist unter Verantwortung des als BIM-Gesamtkoordinator tätigen Objektplaners unter Mitwirkung der Fachplaner in Abstimmung mit dem BIM-Manager zu erstellen. Der BAP ist in der Regel ein dynamisches Dokument und wird während des Planungsprozesses fortgeschrieben.
Der Auftraggeber hat ein Muster-BAP erarbeitet, welcher im Rahmen der Einzelprojekte mindestens in den gelb markierten Bereichen fortzuschreiben ist.
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1.2 Projektübersicht
1.2.1 Anlass und Ziel des Projekts
Ziel ist eine zügige und prozessoptimierte Realisierung der UKuFG. Ein Ansatz ist, die Baumaßnahmen mittels einem modularen / seriellen Ansatz möglichst effektiv und effizient vorzubereiten, zu planen und auszuführen. Aufgrund dessen wird das Raumprogramm an allen Standorten identisch ausgebildet, wodurch sowohl in der Planung als auch in der baulichen Umsetzung neue Potentiale und Skaleneffekte geschaffen werden sollen.
Die AIA umfassen die spezifischen BIM-Anforderungen des Auftraggebers an die Umsetzung der BIM-Methode.
1.2.2 Projektsteckbrief
Tabelle 1: Projektangaben
| Projektname | |
|---|---|
| Beschreibung / Projektspezifika | Unterkunfts- und Funktionsgebäude für den neuen Wehrdienst |
| Auftraggeber | Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienst- |
| leistungen der Bundeswehr | |
| Ansprechpartner | Projektorganisation G-CAP Inland |
Tabelle 2: Angaben der vorgesehenen Beauftragung
| Auftragnehmer | |
|---|---|
| Leistungsbild(er) | Totalunternehmer |
| Projektphase(n) | LPH2 – LPH8 |
Tabelle 3: Bauwerke / Projektabschnitte
Abschnitt Beschreibung Bauwerksnummer
Typ 1 UKuFG 240 (+60), In Abstimmung und entsprechend der Vorgaben der Dokumentationsrichtlinie
| Typ 2 | UKuFG 192 (+50) | In Abstimmung und entsprechend der Vorgaben der |
|---|---|---|
| Dokumentationsrichtlinie |
Typ 3 UKuFG 144 (+40) In Abstimmung und entsprechend der Vorgaben der Dokumentationsrichtlinie
1.2.3 Termine, Meilensteine und Zwischenmeilensteine
Die Projektmeilensteine werden im projektspezifischen Terminplan festgelegt. Es gilt die aktuelle Fassung.
1.2.4 Fachdisziplinen
Tabelle 4 Fachdisziplinen
| Fachdisziplin | Kürzel |
|---|---|
| Objektplanung | ARC |
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| Freianlagenplanung | FRA |
|---|---|
| Tragwerksplanung | TWP |
| Technische Gebäudeausrüstung | TGA |
| Bauphysik | BPH |
| Fachplanung Ingenieurbauwerke und | ING |
| Verkehrsanlagen | |
| Innenarchitektur | IAR |
| Brandschutz | BRS |
| BNB-Koordination | BNB |
| Bei Bedarf bitte ergänzen | Kürzel in Abstimmung mit AG |
| Bei Bedarf bitte ergänzen |
Bei Bedarf bitte ergänzen Kürzel in Abstimmung mit AG
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2. BIM-Ziele und -Anwendungsfälle
2.1 BIM-Ziele
Im Schwerpunkt des BIM-Projektes stehen primär die folgenden projektspezifischen Ziele sowie die daraus abgeleiteten BIM-Anwendungsfälle:
Tabelle 5: Projektspezifische BIM-Ziele und daraus abgeleitete BIM-Anwendungsfälle
| BIM-Projektziele | AWF- | Bezeichnung des BIM- | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Nr. | Anwendungsfalls | |||||
| Erhöhte Planungsqualität | ||||||
| Transparenz und Effizienz in Kommunikation und Steuerung: - Effektive Kommunikation unter anderem durch Nutzung eines gemeinsamen Projekt-Kommunikations-Management- System mit Issue-Management Funktionalität und Umsetzung Einzelprojekte in einem Bauprogramm. - Hohe Transparenz über alle Einzelprojekte hinweg, dabei Entscheidungsdokumentation und Darstellung des Programmfortschritts unter Nutzung eines Dashboards. - Durchgängige Informationsverwaltung ab Abruf der Einzelleistungen und Datensicherung zu ausgewählten Zeitpunkten in Cloud for Projects. | 050 | Koordination der Fachgewerke | ||||
| 080 | Ableitung von Planunterlagen | |||||
| Verbessertes Risikomanagement | ||||||
| Höhere Planungsqualität und verbessertes Risikomanagement: - Durch digitale Modelle, zu erarbeitende standardisierte Prozesse und regelbasierte Prüfungen wird die Konsistenz der Planung verbessert und damit das Risikomanagement verbessert. | ||||||
| 060 | Planungsfortschrittskontrolle und Qualitätsprüfung | |||||
| Verbesserte Übergabe an Betrieb | ||||||
| Lebenszyklusorientiertes Bauwerksinformationsmanagement und verbesserte Übergabe an den Betrieb: - Durch klare Informationsanforderungen und Verantwortlichkeiten soll die Grundlage für einen bedarfsgerechten Übergang von der Bau-in die Betriebs- und Nutzungsphase der Gebäude geschaffen werden; dabei Zusammenstellung und zeitnahe Übergabe, der für den Betrieb relevanten Daten und der benötigten Dokumentation inklusive der 3D-Modelle. | 170 | Abnahme- und Mängelmanagement | ||||
| 180 | Inbetriebnahme Management | |||||
| 190 | Projekt- und Bauwerksdokumentation |
Der AN hat in Abstimmung mit dem AG und deren BIM-Manager sowie allen anderen fachlich Beteiligten ein Konzept für die Umsetzung aller BIM Ziele und der betreffenden BIM-Anwendungsfälle (AwF) unter Berücksichtigung der projektspezifischen Rahmenbedingungen und den AIA des AG zu erarbeiten. Die Umsetzung und Fortschreibung des BAP erfolgt im Projekt durch den AN in Abstimmung mit den in den jeweiligen Leistungsphasen beauftragten Projektbeteiligten und dem BIM-Manager der AG.
2.2 BIM-Anwendungsfälle (AwF)
Zum Erreichen, der im vorherigen Kapitel festgelegten BIM-Ziele, werden durch den Auftraggeber im Folgenden Anwendungsfälle, welche im Projekt umzusetzen sind, beschrieben. Die Ausarbeitung der Anwendungsfälle erfolgt orientiert an den Lieferzeitpunkten frühzeitig vor der Umsetzung in Abstimmung mit dem AG.
Im Verlauf des Projektes werden die sich weiterentwickelnden Methoden, sowie die verwendeten Software-
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produkte und Schnittstellen im Hinblick auf diese Ziele und Anwendungsfälle regelmäßig überprüft und gegebenen- falls an diese angepasst. Diese Anpassungen werden im Rahmen der Fortschreibung des BAP erfasst.
2.2.1 050-Koordination der Fachgewerke
Der AN hat zu Projektbeginn im ausgearbeiteten BAP die von ihm durchzuführenden Gewerkeübergreifenden (u.a. Architektur, Tragwerksplanung, TGA) Kollisions- und Bauregelprüfungen in Abstimmung mit allen Planungs- beteiligten vorzulegen, durch den AG und deren BIM-Manager freigeben zu lassen und anschließend umzusetzen.
Als Nachweis der Umsetzung der Qualitätssicherungsprozesse hat der AN die Ergebnisse der Kollisions- und Bauregelprüfungen in Form von Qualitätsprüfungsberichten und BCF-Issues zu dokumentieren und dem AG je Prüfbereich mit einer eindeutigen Verortung zur Verfügung zu stellen. Dabei ist eine Einstufung und Priorisierung der ermittelten Kollisionen und Inkohärenzen (Issues) durchzuführen, welche Bestandteil für die Statusbesprechungen mit dem AG und deren BIM-Manager dienen.
Eine Übersicht der Kollisionsprüfungen in beinhalteten Gewerke ist durch den AN in einer Prüfmatrix unter als Anhang des BAP in einer Übersicht zusammenzutragen und den Projektbeteiligten, der AG und deren BIM- Manager zu Projektbeginn zur Abstimmung vorzulegen. Folgende Anforderungen bestehen an die Kollisionsprüfung:
• Aufteilung der Prüfbereiche (Gebäude/Geschosse/Ebenen/Raster) • Umfang und Ausarbeitungsgrad der zu prüfenden Modellinhalte nach Fachgewerken • Kriterien, welche einen erneuten Durchlauf der Kollisions- und Bauregelprüfungen erforderlich machen • Ausnahmeregelungen für Toleranzen bei vernachlässigbaren Verschneidungen zwischen Modellelementen • Notwendige Import- und Exportformate zur Durchführung der Kollisions- und Bauregelprüfungen der unterschiedlichen Fachgewerke • Farbschemata zur Unterscheidung der Fachgewerke
Im Rahmen der Modellierungsrichtlinie sind mind. die folgenden Punkte zu prüfen und nachzuweisen: • keine redundanten Modellinhalte in den jeweiligen Fachmodellen • Freihaltung von Bewegungsflächen und Transportwegen (Nachweis durch Volumenkörper, die als Platzhalter modelliert werden und Teil der Kollisionsprüfung sind) • Freihaltung von Installationsreserven und Wartungsräumen (Nachweis durch Volumenkörper, die als Platzhalter modelliert werden und Teil der Kollisionsprüfung sind) • Freihaltung von Öffnungsbereichen an Toren und Türen • Einhaltung notwendiger lichter Raumhöhen • Abgleich deckungsgleicher Fachmodelle unterschiedlicher Fachdisziplinen (z.B. ARC Rohbau und TWP) • Nachweis, dass keine wasserführenden Leitungen in Elektro-Räumen modelliert sind
Das Ziel ist hierbei u.a. sämtliche für die Vorplanung, Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung sowie für die Ausführungsplanung und Bauausführung relevanten Bauteile und Durchdringungen in einem ausreichenden Maße auf einander abzustimmen und kollisionsbereinigt zu erfassen und die Zugänglichkeit im Betrieb zu ermöglichen. Alle geltenden Normen und Richtlinien, z.B. ASR, sind zu berücksichtigen. Die Definition der der Kollisionsfreiheit ist durch den AN mit dem AG abzustimmen und im BAP zu dokumentieren.
050-Koordination der Fachgewerke
Projektbereich: Gesamt
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Anforderung: Ziel:
Zusammenführen der Fachmodelle in einem Ziel ist es, eine verbesserte technische Koordination Koordinationsmodell mit anschließender zwischen allen Projektbeteiligten zu erreichen. Weiter- automatisierter Kollisionsprüfung, systematischer hin soll durch die steigende Planungsqualität und der Konfliktbehebung planungskritischer Kollisionspunkte sichergestellten Zugänglichkeit zu Anlagen und deren für den AG und Prüfung weiterer Kriterien in den Komponenten eine höhere Betriebskostensicherheit zeitlichen Intervallen entsprechend der erreicht werden. Liefergegenstände. Dies beinhaltet auch die Prüfung von den, als Volumenkörper geplan- ten, Wartungsräumen und Einbringöffnungen und - wege (z.B. für Ersteinbau, Austausch).
Lieferumfang Verantwortlichkeit Lieferzeitpunkt Lieferformat
Fachmodelle AN LPH2, 3, 5, alle 4 Wochen (siehe .ifc, in Ab- AIA, Kap.4, Digitale stimmung Liefergegenstände)
Koordinationsmodelle AN LPH2, 3, 5, alle 8 Wochen (siehe .ifc, in Ab- AIA, Kap.4, Digitale stimmung Liefergegenstände)
Fach- und Koordinationsmodelle AN LPH8 (siehe AIA, Kap.4, Digitale .ifc, in Ab- Ausführung Liefergegenstände) stimmung
Kollisionsberichte AN LPH2, 3, 5, alle 8 Wochen (siehe .bcf, .pdf AIA, Kap.4, Digitale Liefergegenstände)
Kollisionsberichte AN LPH8 (siehe AIA, Kap.4, Digitale bcf, .pdf Ausführung Liefergegenstände)
Beschreiben Sie hier die Umsetzung, inklusive der vorgesehenen Autorensoftware der verschiedenen Fachdisziplinen und der ggf. zum Einsatz kommenden Kollaborationsplattform(en) und Austauschformate, welche Intervalle, etc.:
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2.2.2 060-Planungsfortschrittskontrolle und Qualitätsprüfung
Dieser Anwendungsfall dient dazu, einen regelmäßigen Abgleich des Planungsstandes der BIM-Modelle mit den für den Lieferzeitpunkt definierten Anforderungen an den Planungsfortschritt (z.B. aus AIA, BAP und Modellierungsrichtlinien) durchzuführen und den Beteiligten darzustellen.
Dabei sind, neben den Berichten zum Planungsfortschritt, die BIM-Modelle durch den AN so zu liefern, dass eine Durchführung der AG-seitigen Qualitätsprüfung, Leistungsnachweise und eine Planungsfreigabe durch den AG ermöglicht wird. Durch die transparente Darstellung des zu erwartenden Planungsfortschritts in den Meilensteinen und im Terminplan wird das gemeinsame Verständnis zwischen AG und AN bezüglich der zu erwartenden Liefer- genstände und deren Inhalten gefördert.
Inhaltlich erfolgt der Nachweis des Planungsfortschritts im Hinblick auf folgende Kriterien:
• Vollständigkeit der Bereitstellung der Lieferobjekte • Termintreue • Regelkonformität, z.B. Einhaltung von Normen/Richtlinien • Nachweis/Prüfung auf Einhaltung der vertraglich geschuldeten Leistungen/AIA
Der Bearbeitungsstatus der BIM-Modelle wird dabei vom AG berücksichtigt. Durch den AN wird im BAP ein Kon- zept zu Umsetzung mit Hinblick auf Zwischenmeilensteine entsprechend der Liefergegenstände (siehe AIA, Kap.4, Digitale Liefergegenstände) und jeweiligen Planungsinhalte in Abstimmung mit dem AG erstellt.
060-Planungsfortschrittskontrolle und Qualitätsprüfung
Anforderung: Ziel:
Nutzung der BIM-Modells für einen regelmäßigen Ab- Durch die transparente Darstellung des zu erwarten- gleich des Planungsstandes mit den für den Lieferzeit- den Planungsfortschritts in den Meilensteinen und im punkt definierten Anforderungen an den Planungsfort- Terminplan wird das gemeinsame Verständnis schritt zwischen AG und AN bezüglich der zu erwartenden Liefergenstände und deren Inhalten gefördert.
Lieferumfang Verantwortlichkeit Lieferzeitpunkt Lieferformat
Nachweis Planungsfortschritt und AN Alle 8 Wochen (siehe AIA, Kap.4, .ifc, .bcf, .pdf Qualitätsprüfung Digitale Liefergegenstände)
Darstellung des Planungsfortschritts AG LPH2-5 .pdf (Bericht)
Beschreiben Sie hier die Umsetzung, inklusive der vorgesehenen Autorensoftware der verschiedenen Fachdisziplinen und der ggf. zum Einsatz kommenden Kollaborationsplattform(en) und Austauschformate, welche Intervalle, etc.:
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2.2.3 080-Ableitung von Planunterlagen
Ableitung von norm- und qualitätsgerechten Planzeichnungen aus den BIM-Modellen entsprechend der geltenden Richtlinien und Projektanforderungen aller Gewerke, die modellbasiert planen (ARC, TGA, etc.). Abweichungen, z.B. projektunspezifische Details, sind in Abstimmung mit dem AG im BAP zu dokumentieren.
Die 3D-Modelle enthalten sämtliche geometrischen und semantischen Informationen, die zur Ableitung von 2D- Planzeichnungen (z.B. zum Zwecke für behördliche Genehmigungen etc.) in LPH2-LPH5 und LPH8 (Werks- und Montageplanung) notwendig sind. Die abgeleitete Plandokumentation entspricht in der Planungstiefe den Leistungsphasen der HOAI.
080-Ableitung von Planunterlagen
Anforderung: Ziel:
Ableitung der Plandokumentation aus dem Dokumentation des Planungsstands für jede Bauwerksdatenmodellen und Überführung in 2D- Leistungsphase. Planformate. Maßstab, Darstellung und Planinhalte entsprechen hierbei den jeweiligen Richtlinien und Regelwerken bzw. Projektanforderungen.
Lieferumfang Verantwortlichkeit Lieferzeitpunkt Lieferformat
Plandokumentation AN LPH 2, 3, 4, 5, 8, nach Bedarf .pdf und .dwg
Beschreiben Sie hier die Umsetzung, inklusive der vorgesehenen Autorensoftware der verschiedenen Fachdisziplinen und der ggf. zum Einsatz kommenden Kollaborationsplattform(en) und Austauschformate, welche Intervalle, etc.:
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2.2.4 170-Abnahme- und Mängelmanagement
Die Dokumentation von Mängeln und Abnahmen erfolgter Leistungen der Bauausführung im Rahmen der Erstellung der as-built-Dokumentation in den BIM-Modellen abbildbar sein. Die Darstellung kann mithilfe geeigneter mobiler Endgeräte, z.B. durch die Nutzung von AR-Technologie (Augmented Reality) unterstützt werden. In jedem Fall ist sicher zu stellen, dass der gebaute Zustand des Gebäudes dem der BIM-Modelle entspricht. Abweichungen sind durch den AN mit dem AG abzustimmen.
Die Nachweise müssen mindestens folgende Tätigkeiten vor Ort auf der Baustelle abbilden können:
• Abnahmen • Mängelerfassung
Die Anforderungen an diesen Anwendungsfall sind vor Beginn der Bauausführung durch den AN in Abstimmung mit dem AG für die o.g. Inhalte zu konkretisieren und im BAP zu dokumentieren.
170-Abnahme- und Mängelmanagement
Anforderung: Ziel:
Dokumentation von Mängeln und Abnahmen erfolgter Sicherstellen, dass der gebaute Zustand des Gebäu- Leistungen der Bauausführung im Rahmen der des den BIM-Modellen entspricht. Erstellung der as-built-Dokumentation in den BIM- Modellen
Lieferumfang Verantwortlichkeit Lieferzeitpunkt Lieferformat
Modellbasiertes Mängelmanagement AN LPH8, laufend .bcf
Mängelberichte und Abnahmeberichte AG LPH8, laufend .pdf
Beschreiben Sie hier die Umsetzung, inklusive der vorgesehenen Autorensoftware der verschiedenen Fachdisziplinen und der ggf. zum Einsatz kommenden Kollaborationsplattform(en) und Austauschformate, welche Intervalle, etc.:
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2.2.5 180-Inbetriebnahmemanagement
Mit dem AwF 180 werden die notwendigen Prozesse und Anforderungen für den AwF 190 (Bauwerks- dokumentation) stufenweise erarbeitet.
Das BIM-Modell sowie die daraus abzuleitenden Datenerfassungstabellen (gemäß BFR GBestand erweiterter Datenumfang) bilden gemeinsam mit den Dokumenten gemäß Checklistenmaster Web die zentrale, konsolidierte Informationsquelle für alle Aufgaben des Inbetriebnahme-, Wartungs- und Betriebsmanagements. Die Datenerfassungstabellen sind gemäß den Vorgaben der BFR GBestand aus dem Modell abzuleiten und zu den definierten Data Drop Zeitpunkten (BAST 750 – Baubeginn; BAST 796 – Fertigstellungsanzeige liegt vor zu übergeben.
Es ist durch den AN ab LPH 2, in Abstimmung mit der AG, ein LOIN-Katalog, der die erforderlichen Merkmale (Attribute) und/oder Dokumente beinhaltet, auszuarbeiten. Die Grundlage für den LOIN-Katalog stellt der Objektkatalog für den Bundesbau dar.
• Weitere Anforderungen für den LOIN-Katalog kommen u.a. aus den folgenden Richtlinien:
• Modellierungsrichtlinie BwBauProgU
• Objektkataloges BwBauProgU (LOIN)
• BFR GBestand, BFR LBestand
• Checklistenmaster
• A-1810/32 Gebäudeautomation (GA), Handbuch GA der Bundeswehr
• Informationssicherheitskonzept GA/ZÜB der Bundeswehr)
Der LOIN-Katalog bezieht sich nicht nur auf geometrische und alphanumerische Angaben, sondern soll auch Angaben zu den zu liefernden Dokumenten für das Betreiben und Instandhalten von TGA-Anlagen beinhalten. Dabei ist durch den AN darzustellen, welche Informationen direkt im Modell enthalten sind und welche über verknüpfte Dokumente bereitgestellt werden.
Der Gebäudeautomationsschlüssel (GA-Schlüssel) ist als verbindendes Element zwischen den Modellinformationen und den verknüpften Dokumenten zu verwenden. Der GA-Schlüssel ist integraler Bestandteil des AKS-Systems und in den LOIN-Katalog aufzunehmen. Die Anforderungen an den GA-Schlüssel ergeben sich insbesondere aus der A-1810/32 Gebäudeautomation und dem entsprechenden Handbuch GA der Bundeswehr.
Dazu werden die Bauwerksinformationsmodelle (gem. Detaillierungsgrad der für das Inbetriebnahmemanagement benötigten Informationen) verwendet, um eine Ableitung von Merkmalen und/oder Dokumenten bei der Inbetriebnahme zu ermöglichen.
Nach Projektbeginn hat der AN die Abstimmung zur Erstellung des LOIN-Katalogs zu starten und ein Konzept samt Vorschlag für den LOG zu entwerfen. Die Anforderungen aus dem Inbetriebnahmemanagement sowie aus dem technischen Monitoring sind verpflichtend in enger Abstimmung mit den entsprechenden Stakeholdern zu spezifizieren.
Die Voraussetzung für diesen Anwendungsfall ist die Strukturierung des Gebäudes und somit des BIM-Modells, z.B. nach der Kostengruppe und der Grundflächen nach DIN277. Das Regelwerkskataster ist nach den betreffenden Dokumentationsrichtlinien zu ergänzen, sodass der Austausch zwischen den Beteiligten von Planung, Ausführung und Betrieb definiert ist. Das Erfüllen dieser Voraussetzungen bildet die Grundlage, das BIM-Modell als die Informationsgrundlage für alle Aufgaben und Prozesse in der Bewirtschaftungsphase zur Verfügung zu stellen und einen Informations-verlust während der Übergangsphasen zu vermeiden.
Nach Übermittlung der Anforderungen sind die Ergänzungen in der darauffolgenden Version des BAP (Lieferzeitpunkt siehe: Digitale Liefergegenstände) durch den AN zu dokumentieren. 14
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Ab der LPH2 gem. HOAI soll ein Konzept zur Umsetzung des AwF unter Mitwirkung des AN ausgearbeitet werden.
180-Inbetriebnahmemanagement
Anforderung: Ziel:
Digitale, modellbasierte Unterstützung der Aufgaben Reduzierung von Arbeitsaufwand und Zeit bei des Inbetriebnahmemanagements von der Planungs- Inbetriebnahmen. phase, über die Bauausführung bis hin zur Übergabe in den bestimmungsgemäßen Betrieb.
Lieferumfang Verantwortlichkeit Lieferzeitpunkt Lieferformat
Zusammenstellung der Anforderungen AG LPH3-5 .ifc, .bcf, .pdf
Modelle mit integrierter Dokumentation AN LPH8 Alle Lieferformate der Inbetriebnahme
Beschreiben Sie hier die Umsetzung, inklusive der vorgesehenen Autorensoftware der verschiedenen Fachdisziplinen und der ggf. zum Einsatz kommenden Kollaborationsplattform(en) und Austauschformate, welche Intervalle, etc.:
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2.2.6 190-Projekt- und Bauwerksdokumentation
Die, für den Betrieb erforderlichen As-built (wie gebaut) -Informationen sind durch den AN mit den Modellelementen und 3D-Räumen der 3D-Modelle, inkl. dazugehöriger Dokumente, wie Datenblätter, Abnahmedokumente und Wartungsinformationen, z.B. mittels AKS-Schlüssels zu verknüpfen oder direkt einzutragen. Die hierfür relevanten Informationen sind auf Basis der Beschreibung technischer Anlagen, Dokumentationshandbuch (siehe AIA, Kap. 10) während der Entwurfsplanung mit dem AG abzustimmen, um eine nahtlose Weiterverwendung der 3D-Modelle und der dazugehörenden betriebsrelevanten Informationen für den Bauwerks- und Anlagenbetrieb zu ermöglichen. Es ist vom AN sicherzustellen, dass alle BIM-Modelle in der abgestimmten Ausprägung zum Ende der LPH8 dem gebauten Zustand entsprechen.
Es ist zeitnah nach Projektbeginn zwischen AN und AG abzustimmen, welche betriebsrelevanten Informationen in welcher Form bereits in der Planungsphase modellbasiert durch den AN zu erfassen und welche in der Bau- phase, z.B. über einen AKS-Schlüssel oder eine Raumnummer, mit den relevanten Modellelementen und 3D- Räumen zu verknüpfen sind.
Bei der Definition und Präzisierung der Informationsanforderungen des Betriebs ist ein angemessenes Aufwand- Nutzen-Verhältnis zu berücksichtigen, um eine lösungsorientierte Erstellung und Integration der betriebsrelevanten Informationen in der Planungs- und Bauausführungsphase zu ermöglichen.
Die Projekt- und Bauwerksdokumentation sowie der AKS-Schlüssel sind gemäß den Vorgaben der einzuhaltenden Dokumentationsrichtlinien (Siehe AIA Kap.10) umzusetzen.
190-Projekt- und Bauwerksdokumentation
Anforderung: Ziel:
Erstellung eines Wie-gebaut-Modells als „digitale Einheitliche, nachvollziehbare abgestimmte Bauwerksakte“ mit detaillierten Informationen zur Dokumentation, die eine Weiterverwendung der Daten Ausführung, z. B. verwendete Materialien und und Dokumente in der Betriebs- und Unterhaltsphase Produkte, so- wie ggf. Verweise auf Prüfprotokolle und des Gebäudes zulässt. weitere Dokumente. Einbindung weiterer Informationen und Dokumentationen, z. B. kaufmännischer Dokumentationen.
Lieferumfang Verantwortlichkeit Lieferzeitpunkt Lieferformat
Zusammenstellung der Anforderungen AG LPH3-5 .ifc, .bcf, .pdf und Struktur der Dokumentation
As-built-Modell inklusive der umge- AN LPH8 Alle Lieferformate setzten Anforderungen an die Doku- mentation
Beschreiben Sie hier die Umsetzung, inklusive der vorgesehenen Autorensoftware der verschiedenen Fachdisziplinen und der ggf. zum Einsatz kommenden Kollaborationsplattform(en) und Austauschformate, welche Intervalle, etc.:
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3. Organisation und Rollen
3.1 Projektorganisation
Die Zusammenarbeit der Projektbeteiligten und Umsetzung der BIM-Methode im Projekt setzt eindeutig definierte Rollen und Verantwortlichkeiten voraus.
Beschreiben Sie hier die Organisation und stellen Sie dabei dar, wie die BIM-Methode als Teil der Gesamt- Projektorganisation integriert und umgesetzt werden soll.
3.1.1 BIM-Organigramm
Benennen und stellen Sie hier dar die unterschiedlichen BIM-Rollen und deren Abhängigkeiten in einem BIM- Organigramm, inklusive der Abhängigkeiten zu Projektleitungen und weiteren Beteiligten.
3.1.2 BIM-Projektbeteiligte
Die im Projekt vorgesehenen Personen und deren unterschiedlichen BIM- Rollen sind hier zu benennen:
Tabelle 5 BIM-Projektbeteiligte
Rolle Unternehmen Name Kontakt
-
BIM-Manager AG (AG)
-
stellv. BIM-Manager AG (AG)
-
BIM-Gesamtkoordinator (AN)
-
BIM-Fachkoordinatoren (nach Fachdisziplin aufgeschlüsselt)
Objektplanung Gebäude (ARC), (AN)
Planung der Freianlagen (FA), (AN)
Tragwerksplanung (TWP), (AN)
Brandschutzplanung, (AN)
Thermische Bauphysik, (AN)
… (AN)
- Optional weitere BIM-Rollen (Bieter)
… (AN)
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3.2 BIM-Rollen und Verantwortlichkeiten
Seitens des Auftraggebers werden folgende BIM-Rollen im Rahmen des Projektes vorgesehen:
Tabelle 6: Auswahl und projektspezifische Beschreibung einzelner BIM-Rollen
| BIM-Rolle | Verantwort- | Projektspezifische Rollenbeschreibung |
|---|---|---|
| lichkeit | ||
| BIM-Manager | Auftraggeber | • Fungiert als Ansprechpartner für Fragen zur BIM-basierten |
| Projektabwicklung | ||
| • Steuert die Managementprozesse rund um die digitale | ||
| Projektabwicklung | ||
| • Organisiert und verwaltet die gemeinsame Datenumgebung | ||
| • Stellt die Einhaltung der vereinbarten Regeln, Standards und | ||
| Prozesse sicher | ||
| • Überprüft und dokumentiert exemplarisch die Qualität der zu | ||
| erbringenden digitalen Liefergegenstände hinsichtlich der | ||
| Anforderungen an die Strukturierung und Attribuierung aus dem | ||
| AIA-Dokument. | ||
| BIM- | Auftragnehmer | • Verantwortlich für die Qualitätsprüfung der zu erbringenden digitalen |
| Gesamtkoordinator | Liefergegenstände | |
| • Unterstützt bei der Freigabe der digitalen Liefergegenstände | ||
| • Trägt die Verantwortung für die Koordinationsmodelle, welche aus | ||
| einzelnen Fachmodellen zusammengesetzt werden | ||
| • Verantwortet die fachdisziplinübergreifende Koordination | ||
| • Überprüft und dokumentiert die Einhaltung und Vollständigkeit der | ||
| Koordinationsmodelle gegenüber den Festlegungen der AIA und des | ||
| BAP | ||
| • Erstellt regelmäßige Berichte hinsichtlich der Qualität der zu | ||
| erbringenden digitalen Liefergegenstände | ||
| • Erstellen und Verteilen der Protokolle der BIM-Besprechungen | ||
| BIM-Koordinator | Auftragnehmer | • Koordiniert die Erstellung der digitalen Liefergegenstände für die |
| Objektplanung | ||
| • Stellt Fachmodelle für die Objektplanung zur Verfügung | ||
| • Überwacht die Einhaltung der geforderten Informationsqualitäten für | ||
| die Fachplanung | ||
| • Verantwortet die digitale Bereitstellung der fachspezifischen Teilliefer | ||
| gegenstände für die Objektplanung | ||
| BIM-Modellierer | Auftragnehmer | • Erstellt Fachmodelle (Modellierung und/oder Attribuierung) in Abstim- |
| mung mit dem BIM-Koordinator | ||
| • Übernimmt Fachmodelle anderer Fachbereiche für eigene Planung | ||
| • Exportiert Dateien für die BIM-Koordination |
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3.3 Zuständigkeiten
Die angeführten Rollen und Verantwortlichkeiten ermöglichen einen geordneten Ablauf eines BIM-Projektes. Die nachfolgende Übersicht präzisiert die Zuständigkeiten um detaillierte Aufgaben.
Tabelle 7: Zuständigkeiten X = Erstellung bzw. Durchführung | O = Mitwirkung bzw. Abstimmung | F = Freigabe
| GA | NA | |||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| rebeggartfuA | GA tnemeganaM-MIB | noitanidrooktmaseG-MIB | noitanidrookhcaF-MIB | rereilledoM-MIB | ||||||||||||
| Thema / Vorgang |
Durchführung von Testläufen zum Modellaustausch zur Abstimmung in Be- zug auf IFC-Exporteinstellungen, Datenübertragung, Regeln und Kooperation F x O O (Konstruktionsraster, Projektnullpunkt, Einfügepunkt etc.)
Erstellen der BIM-Strategie in Zusammenarbeit mit den Bauherren O/ F x
Erstellung der AIA F x
Definition von Zwischenmeilensteinen in Abstimmung F x mit dem AG
Erstellung und Fortschreibung des BAP 1.0 nach Beauftragung auf Grund- F x O lage der AIA des AG
Durchführung und Dokumentation der qualitätssichernden Maßnahmen F x O gemäß den Anforderungen der AIA und des BAP
Erstellung der Koordinationsmodelle F x O
Erstellung von Fachmodellen unterschiedlicher Fachgewerke (u.a. ARC, TWP, TGA-M, TGA-E, Freianlagen, Baustelleneinrichtung und Baulogistik, F F O x Verkehrsplanung)
Modellerstellung gemäß den Festlegungen im BAP und dazugehöriger An- F x hänge (Modellierungsrichtlinien, Attributliste, etc.)
Planung, Leitung und Durchführen von internen BIM-Koordinationsrunden x O O
Festlegung zum Intervall und Ablauf der AN-seitigen BIM-Modellprüfung O x
Regelmäßige termingerechte Bereitstellung der 3D-Fach- und Teilmodelle für x die interne Qualitätssicherung durch den BIM-Koordinator
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Sicherstellen der fristgerechten Bereitstellung von Modellen bzw. Erfüllung von Informationsanforderungen zu den definierten Meilensteinen und x O Datenaustauschszenarien (Datadrops)
Freigabe der Planungsergebnisse zu definierten Meilensteinen F F
Bereitstellen der zentralen Projektplattform. x O
Organisation und Durchführung von Kollisions- und Bauregelprüfungen F x O
Erstellung und Bereitstellung von Prüfberichten sowie die Koordination und F x O Überwachung der Beseitigung von Kollisionen
Priorisierung und Kommunikation festgestellter Konflikte (Issues) unter Ver- wendung der modellgestützten Kommunikation mittels IFC- und BCF- x O O Austausch
Beseitigung festgestellter Konflikte (Issues) unter Verwendung der modellge- F F x stützten Kommunikation mittels IFC- und BCF-Austausch
Bei weiteren relevanten oder abweichenden Zuständigkeiten bitte ergänzen.
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4. Strategie der Zusammenarbeit
Beschreiben Sie hier Ihre Strategie hinsichtlich der Zusammenarbeit im Projekt. Berücksichtigen Sie dabei Auftraggeber, ggf. Nutzer und alle Fachplaner (auch die vom AG beauftragten) und die Hinweise im Zusammenhang mit den AIA, insbesondere der Kap. • 1.2.3 Termine, Meilensteine und Zwischenmeilensteine • 2.2 BIM-Anwendungsfälle • 4 Digitale Liefergegenstände • 5.3 Zuständigkeiten • 9.2 Gemeinsame Datenumgebung • 9.3 Datenaustauschformate
4.1 BIM-Gesamtkoordination
4.1.1 Projektbesprechungen
Die im Projekt vorgesehenen Planungsbesprechungen mit dem Auftraggeber sowie zwischen den Auftragnehmern sind durch die Einbeziehung der BIM-Methode zu unterstützen. Im Rahmen der Planungsbesprechungen werden die fachspezifischen digitalen Modelle (Fachmodelle), die der jeweilige Fachplaner erstellt hat, in einer BIM- Prüfsoftware zu einem Koordinationsmodell durch den BIM-Gesamtkoordinator zusammengestellt. Abhängig vom Gegenstand der Besprechung werden geeignete Ansichten vom Koordinationsmodell erstellt.
Folgende Besprechungsinhalte sind in den lt. Projekthandbuch vorgesehenen Projektbesprechungen zu integrieren oder in Abstimmung mit dem AG als separate Besprechung zu organisieren.
Tabelle 8: Beschreibung von BIM-basierten Projektbesprechungen
| Besprechungsin- | Teilnehmer | Organisator | Zeitpunkt | Häufigkeit |
|---|---|---|---|---|
| halt |
Kick-Off Meeting AG/Projektsteuerung, BIM-Manager, BIM- 4 Wochen nach Be- einmalig 2h nach Beauftragung BIM-Gesamtkoordinator TU, QS, Manager/AG ginn LPH3 lt. Termin- weitere AN/FP in Abstimmung mit plan AG
Workshop BAP AG/Projektsteuerung, BIM-Manager, BIM-Gesamt- nach 4 und 8 Wo- 2 Termine à nach BIM-Gesamtkoordinator TU, QS, koordinator/AN chen nach Beginn 1,5h Beauftragung weiteren FP in Abstimmung mit AG LPH3 lt. Terminplan
BIM-Start- AG/Projektsteuerung, BIM-Manager, BIM-Gesamt- ab 2 Wochen nach 2 Termine à gespräche mit den BIM-Gesamtkoordinator TU, QS, koordinator/AN Beginn LPH3 neuer 1,5h FP nach weitere AN/FP in Abstimmung mit Beteiligter lt. Termin- Beauftragung zu AG plan, bzw. nach Be- techn. Themen arbeitung-start
BIM Statusge- AG/Projektsteuerung, BIM-Manager, BIM-Gesamt- alle 4 Wochen ab 2 LPH 3 bis 8 à spräch/Modellbe- BIM-Gesamtkoordinator TU, QS, koordinator/AN Monate nach Beginn 1h weitere AN/FP in Abstimmung mit AG LPH3 lt. Terminplan gehung (Bestand- teil der regelm. Planerrunden
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BIM als gesamtheitliche Planungsmethode ist im Gesamtprojektkontext zu betrachten. Der Zusammenhang von interner BIM-Besprechungen und allgemeiner Besprechungen ist daher zu berücksichtigen.
Bitte ergänzen Sie an dieser Stelle, wie sie die o.g. BIM-Besprechungen in Bezug zu den allgemeinen Projekt- und Planungsbesprechungen setzen. Berücksichtigen sie dabei die allgemeinen Anforderungen an das Projektmanagement.
4.1.2 Modellbasiertes Aufgabenmanagement
Im Folgenden ist das Konzept zur Umsetzung eines digitalen, modellbasierten Aufgabenmanagements, welches in Einklang mit den entsprechenden BIM Anwendungsfällen geht, darzulegen (z.B. mithilfe des Austauschs im .bcf-Format). Der Prozess des Informationsmanagements mit Hilfe einer gemeinsamen Datenumgebung (CDE), die noch durch den AG bekannt gegeben wird, ist zu berücksichtigen (AIA, Kap. 9.2).
5. Qualitätssicherung
Die Qualitätssicherung der angeforderten digitalen Liefergegenstände ist durch den Auftragnehmer sicherzustellen und entsprechend der vertraglichen Vorgaben aus den AIA im BAP zu konkretisieren. Erläutern Sie zur Leistungserbringung die allgemeinen Anforderungen an die Qualitätssicherung inkl. eines vereinfachten schematischen Ablaufplans des Qualitätssicherungsprozesses sowie der Inhalte eines Prüfberichts.
6. Modellstruktur und Modellinhalte
Namensgebung, Klassifizierung, Aufbau und Strukturierung der digitalen Modelle sind für die weitere Nutzung durch den Auftraggeber entscheidend. Der Auftragnehmer hat die im Folgenden spezifizierten Vorgaben zur Mo- dellierung der digitalen Liefergegenstände zu gewährleisten.
Die Modellstruktur der zu modellierenden Fach- und Teilmodelle ist mit den Projektbeteiligten und dem BIM- Manager durch den BIM-Gesamtkoordinator zu Beginn der Leistungserbringung abzustimmen und modell-über- greifend einzuhalten. Notwendige Abweichungen hiervon sind in den davon betroffenen Dokumenten schriftlich festzuhalten und den Projektbeteiligten und dem BIM-Manager zu kommunizieren.
Der Auftragnehmer kann zusätzliche Anforderungen an die Modellierung, Strukturierung und Attribuierung, die für die Erbringung seiner Leistung erforderlich sind, vorschlagen, die jedoch nicht im Widerspruch zu den Anforde- rungen des Auftraggebers stehen dürfen. Die zusätzlichen Anforderungen des Auftragnehmers zur Modellstruktur und den Modellinhalten werden in Abstimmung mit den weiteren Projektbeteiligten im BAP festgehalten.
Die erstellten BIM-Modelle sind im weiteren Projektverlauf hinsichtlich der notwendigen Darstellungstiefe und des Informationsgehalts der daraus abzuleitenden Pläne zu ergänzen bzw. anzupassen. Notwendige Änderungen an bereits vorhandenen Modellelementen sind an diesen durchzuführen und nicht durch neue Modellelemente zu ersetzen.
Eine der bestehenden Projektstruktur entsprechenden Strukturierung der Fachmodelle ist zugunsten einer eindeu- tigen Zuordenbarkeit zwischen Plan-, Dokumenten- und Modellinhalten zu berücksichtigen. Die Fach- und Teilmo- delle ermöglichen als raum- und bauteilbezogenes Verzeichnis Verknüpfungen zwischen den Modellelementen und Planungsdaten sowie Projektdokumenten ermöglichen, um die unterschiedlichen Anwendungsfälle zu unter- stützen.
Die Modellstruktur wird in Abstimmung mit dem AG durch den AN in Anlehnung an die Vorgaben der Dokumenta- tionsrichtlinie des BFR GBestand im BAP dokumentiert.
Bitte beschreiben Sei die Modellstruktur und -inhalten, ggf. mithilfe von Diagrammen und ähnlichen grafischen Hilfsmitteln.
6.1 BIM-Modelstruktur
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Die BIM-Modelstruktur bildet alle BIM-Modelle ab und beinhaltet u.a. die folgenden Modelltypen, die in Abstim- mung mit dem AG durch den AN vorgeschlagen werden:
• Fachmodelle aller planenden Fachdisziplinen unter Berücksichtigung des Lieferumfangs, des Planungs- fortschritts entsprechend der Leistungsphasen nach HOAI.
• Koordinationsmodelle (fachübergreifende Modell, z.B. Durchbruchsmodelle, Modelle für Einbring- und Wartungsbereiche sowie zusammengeführte Koordinationsmodelle
• Teilmodelle von Fachmodellen, um mehrere Gebäude eines Fachmodells abzubilden oder aufgrund der Modellgröße mit Hinblick auf die Modellgröße erstellt werden.
• Etwaige Anwendungsfall-spezifische Modelle
Die einzelnen Modelle müssen untereinander richtig verknüpft und koordiniert werden. Jeder Fachplaner arbeitet demnach in einem separaten Fachmodell.
| Bitte beschreiben Sie an dieser Stelle die BIM-Modellstruktur, ggf. mithilfe von Diagrammen und | ähnlichen |
|---|---|
| grafischen Hilfsmitteln oder Tabellen. |
grafischen Hilfsmitteln oder Tabellen.
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6.2 Informationsbedarfstiefe (LOIN)
Die Anlage „LOIN-Anforderungen.docx“ zu den AIA beschreibt die LOIN- Anforderungen beispielhaft für das Leistungsbild Objektplaner Gebäude und Innenräume im Fachmodell der Architektur für die Leistungsphasen 2 und 3 und ist im Rahmen der Ausarbeitung des BIM-Abwicklungsplans nach Beauftragung durch den AN für alle betreffenden Gewerke abzustimmen und zu ergänzen. Grundlage für das Beispiel-LOIN sind die auf dem BIM Portal veröffentlichten Beispiel-AIA für den Hochbau.
Ein LOIN besteht aus einem LOG (Level of Geometry, dt. geometrischer Detaillierungsgrad), einem LOI (Level of Information, dt. alphanumerischer Detaillierungsgrad) und dem DOC (Documentation, dt. Dokumentation). Das LOIN orientiert sich maßgeblich an der DIN EN 17412-1, den Anforderungen der AIA, z.B. den BIM- Anwendungsfällen und deren Lieferzeitpunkten, sowie dem jeweiligen Planungsleistungsumfang der jeweiligen Leistungsphase nach HOAI.
6.2.1 Geometrische Detaillierung (LOG Level of Geometry)
Die generellen LOG-Definitionen beschreiben, wie detailliert die Fachmodelle allgemein geometrisch zu erstellen sind. Die detaillierten Anforderungen auf der Ebene der Modellelemente werden in den LOIN-Anforderungen als Anlage zum BAP durch den AN beschrieben und dem AG zur Freigabe vorgelegt.
Tabelle 9: Generelle Anforderungen an die geometrische Detaillierung
ID LOG Beschreibung Projektphase
LPH2 LPH3 LPH5 LPH8
x LOG 100 Entspricht einer Detailtiefe nach LPH2 nach HOAI
x LOG 200 Entspricht einer Detailtiefe nach LPH3 nach HOAI
x LOG 300 Entspricht einer Detailtiefe nach LPH5 nach HOAI
LOG 350 Entspricht einer Detailtiefe der Werks- und Montage- x planung
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6.2.2 Alphanumerische Informationen (LOI Level of Information)
Die LOI-Definitionen werden auf der Ebene der Modellelemente in den LOIN-Anforderungen als Anlage zum BAP durch den AN festgelegt. Dort sind zu allen relevanten Elementen die geforderten Merkmale angegeben. Bei der Erstellung der LOI-Definitionen sind alle Anforderungen, die in den AIA beschrieben werden, zu berücksichtigen, sodass die BIM-Ziele erreicht werden können
Die sogenannten „freien Merkmale“ werden in Absprache zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer während des Projektverlaufs festgelegt und im BAP dokumentiert. Sowohl die Auswahl betreffender Elemente als auch die Anzahl der Merkmale müssen durch den AN in Abstimmung mit dem AG projektspezifisch angepasst werden.
6.2.3 IFC Strukturierung
Für die Abbildung der räumlichen Struktur unter Verwendung des IFC-Standards sind folgende IFC-Klassen oder deren Unterklassen zu verwenden:
• Projekt = IfcProject
• Baugelände = IfcSite
• Gebäude = IfcBuilding
• Ebene / Geschoss = IfcBuildingStorey
• Bauteil = IfcElement (IfcWall, IfcBeam, IfcSlab, IfcDoor, ...)
Durch den Auftragnehmer können an dieser Stelle ergänzend weitere Strukturierungen erfolgen Die Strukturierungen dürfen jedoch nicht im Widerspruch zu den Vorgaben in diesen AIA stehen. Die finale Strukturierung wird im BAP festgelegt.
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7. Technologien
7.1 Softwarewerkzeuge und Datenaustausch
Der Auftragnehmer ist frei in der Wahl seiner Softwarewerkzeuge zur Umsetzung der einzelnen BIM-Leistungen. Der Auftragnehmer muss sicherstellen, dass die eingesetzten Softwarewerkzeuge die digitalen Liefergegenstände in den geforderten Datenformaten erstellen bzw. exportieren können. Die Anforderungen an die Software (BIM- Planungstools, BIM-Visualisierungs- bzw. -Prüfsoftware etc.) und Hardware ergeben sich aus der geforderten Qualität der Lieferleistungen. Es wird empfohlen, dass der Auftragnehmer nur Softwarewerkzeuge einsetzt, die für die geforderten Datenformate zertifiziert sind.
Die vertraglich festgelegten Sicherheitsstandards sind einzuhalten, insbesondere die Handlungsanweisungen der BImA zur Mitnutzung von Cloud-Diensten (siehe Informations- und Datensicherheit).
Die voraussichtlich verwendete Software der jeweiligen Planer sowie die jeweiligen Dateiexportformate sind inkl. der Version im BAP durch den AN tabellarisch aufzulisten.
Die 3D-Modelle der verschiedenen Fachdisziplinen sind in dem jeweiligen nativen Dateiformat als auch im IFC- Format (siehe AIA, Kap. 9.3) auf der CDE, die noch vom AG bekannt gegeben wird, in einem abzustimmenden Turnus zu weiteren Verwendung bereitzustellen.
| Die zur Leistungserbringung vorgesehenen Softwareanwendungen der jeweiligen Fachdisziplinen | aus der Sphäre |
|---|---|
| des Bieters (GP) sind hier einzutragen. |
des Bieters (GP) sind hier einzutragen.
Fachdisziplin Autorensoftware Version Anwendungsbereich Austauschformat
… … … …
… … … …
… … … …
… … .. ..
Zu Projektbeginn sind Testläufe für den IFC-Datenaustausch mit allen an der modellbasierten Arbeit Beteiligten durchzuführen, um spätere Verzögerungen aufgrund von Kompatibilitätsproblemen zu reduzieren. Im selben Zuge ist die modellbasierte Erfassung und Kommunikation von z.B. Kollisionen zwischen Bauteilen unterschiedlicher Fachdisziplinen mittels des BCF-Dateiformats mit den Projektbeteiligten, welche an der modellbasierten Kommunikation teilnehmen, durch den AN zu planen und in Abstimmung mit dem BIM-Manager umzusetzen. Hierzu zählt neben der Festlegung der zu kommunizierenden Inhalte (Fachdisziplin, Verantwortlichkeit, Priorität, Status) auch der Prozess der Bereitstellung, Zuweisung und der Umgang mit (un-)gelösten BCF-Issues.
Durch den AN ist die Verwendung einer CDE durch alle Beteiligten zu berücksichtigen. An dieser Stelle ist dazu eine Softwarelandschaft/grafische Übersicht oder textlich darzustellen, wie der Datenaustausch und alle Datenaustauschformate des Bieters und deren Abhängigkeiten über eine CDE umgesetzt werden kann.
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7.2 Gemeinsame Datenumgebung
Der Datenaustausch erfolgt über die Ablage der Unterlagen in einer gemeinsamen Datenumgebung SAP C4P.
8. Urheberrecht
Der AN überträgt dem Auftraggeber die vollumfänglichen räumlich und zeitlich unbegrenzten Verwertungs-, Nutzungs-, und Änderungsrechte an allen von ihm projektspezifisch erstellten Unterlagen und erbrachten Leistungen. Der AG darf die Unterlagen und Leistungen des AN ohne Mitwirkung des AN nutzen oder ändern. Der AG kann die ihm zustehenden Nutzungs-, Verwertungs- und Änderungsrechte auf Dritte übertragen. Der AN sichert dem Auftraggeber zu, dass seine nach diesem Vertrag zu erbringenden Leistungen frei von Rechten Dritter sind und stellt den Auftraggeber von möglichen Ansprüchen Dritter wegen der Verletzung von Urheber- und Leistungsschutzrechten oder sonstigen Rechten frei.
Die 3D-Modelle sowie jegliche daraus abgeleiteten Funktionen oder Informationen sind alleiniges Eigentum des Auftraggebers. Der AN übergibt sämtliche Daten vollumfänglich zur uneingeschränkten Nutzung des Auftraggebers. Der Auftraggeber ist ausdrücklich nicht zur Nennung des Autors/Urhebers der 3D-Modelle verpflichtet. Der Auftragnehmer bestätigt, Datenauszüge ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis des Auftraggebers zu veröffentlichen.
Der Auftragnehmer hat alle BIM Daten nach Ende des Leistungs-/Beauftragungszeitraums zu anonymisieren oder zu löschen. Wenn dies aus technischen Gründen nicht möglich sein sollte, ist der AG entsprechend zu informieren und über erforderliche Schritte abzustimmen.
9. Informations- und Datensicherheit
Die Maßnahmen zur Umsetzung der Datenschutz- und Datensicherheitsvorgaben des Auftraggebers sind durch den AN im BIM Abwicklungsplan zu beschreiben. Dabei ist unter anderem die Handlungsanweisung zur Mitnutzung externer Cloud-Dienste (Version 1.0) durch alle AN und die im Projekt verwendeten Software- Lösungen einzuhalten. Wenn weitere Sicherheitsanforderungen im Projekt im Zuge von Nutzer- und Auftraggeber Abstimmungen erforderlich werden, sind diese durch den Auftragnehmer umzusetzen.
Alle Projektdaten sind prinzipiell vertraulich zu behandeln. Mit der Bereitstellung der Daten übergibt der Auftragnehmer seine Nutzungsrechte an den Auftraggeber. Genauere Informationen zum Thema Datenschutz und Datensicherheit befinden sich in einer zusätzlichen Vereinbarung zur Vertraulichkeit, Datensicherheit und Datenschutz.
Ein geeignetes Datenschutz- und Datensicherheitskonzept ist zu entwickeln, im BIM Abwicklungsplan zu dokumentieren und im gesamten Projektverlauf umzusetzen. Die hierfür relevanten und einzuhaltenden Normen und Standards werden im Kapitel „Geltende Normen und Richtlinien“ zusammengestellt. Alle Projektdaten sind ver- traulich. Genauere Informationen zum Thema Datenschutz und Datensicherheit befinden sich in der zusätzlichen Vereinbarung zur Vertraulichkeit, Datensicherheit und Datenschutz.
Die geforderten Sicherheitsanforderungen an die CDE sind zu beschreiben.
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Abbildungsverzeichnis
Bitte nach Beauftragung ergänzen
Anlagenverzeichnis
Bitte ergänzen
Tabellenverzeichnis
Bitte ergänzen
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