Leistungsbeschreibung Planung SpoA 'Am Leiterchen', mit Kun.pdf

Planungsleistungen für die Modernisierung einer Sportanlage mit Kunststoffrasenplatz

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 23.09.2026, 22:06 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.vergabe.metropoleruhr.de

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Sanierung Sportanlage ‘Am Leiterchen‘, Recklinghausen „Umbau eines Großspielfeldes in einen Kunststoffrasenplatz“ Vergabe von Ingenieur-/Landschaftsarchitekturleistungen nach HOAI § 39/40, Leistungsphasen 2-9

Leistungsbeschreibung Die Stadt Recklinghausen plant, auf der Sportanlage ‘Am Leiterchen‘ der Sportfreunde Stu- ckenbusch-Hochlarmark e.V., Am Leiterchen 31, 45659 Recklinghausen das vorhandene Ten- nen-Großspielfeld oder alternativ das westlich gelegene, vorhandene Naturrasen-Großspiel- feld (Vorteile lägen hier in der Erreichbarkeit und die Nähe zu den Vereinsgebäuden, Umklei- den, Materiallager etc.) in ein Kunststoffrasen-Großspielfeld umzuwandeln.

Die Sportanlage liegt im Geltungsbereich des qualifizierten B-Plans Nr. 182 – Am Leiterchen – (- Auf der Herne -): Weitere Infos dazu können auf der Homepage der Stadt Recklinghausen eingesehen werden:

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Leben_Wohnen/Bebauungspla- ene/rechtskraft.asp?highmain=9&highsub=3&highsubsub=0

Das neue Kunststoffrasenspielfeld muss aufgrund eines politischen Beschlusses einen rein sandverfüllten Kunststoffrasenbelag incl. einer Beregnungsanlage erhalten. Die vorhandene LED-Flutlichtanlage soll auf Ihren Zustand überprüft werden und entspre- chend verändert, angepasst oder komplett erneuert werden. Eine schalltechnische Untersuchung, eine Baugrunduntersuchung, die Untersuchung auf Kampfmittel sowie eine Vermessung als Plangrundlage sind beauftragt und werden mit Auf- tragsvergabe dem AN vorgelegt.

Vergabeverfahren: Gegenstand des öffentlichen Vergabeverfahrens sind die Ingenieurleistungen des Leistungs- bildes „Freianlagen“ gemäß §§ 39/40 und Anlage 11 HOAI für die Leistungsphasen 2 - 9. Die Einordnung erfolgt in Honorarzone III. Die geschätzten, anrechenbaren Kosten liegen bei 1.085.000, -€ netto. Eine Berücksichtigung der mitzuverarbeitenden Bausubstanz, z.B. vor- handene Tragschichten wird nicht vereinbart. Die Baukosten sind gedeckelt.

Leistungsumfang: Für den Umbau des vorhandenen Tennen-oder Naturrasenspielfelds in ein Kunststoffrasen- Großspielfeld soll ein Ingenieur-/ Landschaftsarchitekturauftrag nach HOAI § 39/40 vergeben werden. Dieser umfasst die Beauftragung der Leistungsphasen: 2 Vorentwurfsplanung (5 von 10%), 3 Entwurfsplanung, 4 Genehmigungsplanung, 5 Ausfüh- rungsplanung, 6 Vorbereitung der Vergabe, 7 Mitwirkung bei der Vergabe (2 von 3%), 8 Ob- jektüberwachung sowie 9 Objektbetreuung.

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In den Gesamtpreis sind in den Leistungsphasen 2 bis 9 als Grundleistungen einzukalkulie- ren:

  • die Variantenuntersuchung, welcher der beiden Plätze in ein Kunststoffrasen-Großspielfeld umgebaut werden soll
  • bis zu 5 Abstimmungstermine bei der Stadtverwaltung in Recklinghausen
  • 1 Termin zur Vorstellung des Projekts in einem politischen Gremium in Recklinghausen incl. Vorbereitung
  • 1 Infotermin zum Ende der Leistungsphase 8 zur Nutzung und Pflege des neuen Platzes auf der Sportanlage incl. Vorbereitung und Durchführung

Die örtliche Bauüberwachung ist durch den künftigen Auftragnehmer zu erbringen. In die- sem Zusammenhang sind u.a. Baustellenbegehungen im notwendigen Umfang durchzufüh- ren und der Baufortschritt sowie etwaige Störungen/Verzögerungen im Bauablauf etc. zu do- kumentieren und zu protokollieren. Im Zuge der Bauausführung finden wöchentlich Baube- sprechungen statt.

Mit den Planungsleistungen muss direkt nach Auftragsvergabe ab Mitte Oktober 2026 be- gonnen werden. Die Ausschreibungsunterlagen incl. Leistungsverzeichnis für die Bauarbeiten müssen bis zum Ende des Jahres 2026 vorgelegt werden. Der 1. Spatenstich zum Auftakt der Sportplatzbauarbeiten muss in der 14. KW 2027 erfolgen, um eine Fertigstellung der gesam- ten Arbeiten in 2027 zu gewährleisten.

Die Herausforderungen liegen in:  dem kurzfristigen Beginn der Planung direkt nach Auftragserteilung ab Mitte Oktober 2026  der fristgerechten Umsetzung des 1. Spatenstichs in der 14.KW 2027  der fristgerechten Fertigstellung des neuen Platzes im Jahr 2027

Die abgegebenen Angebote müssen sich auf sämtliche anzubietende Leistungen erstrecken sowie die in diesen Vergabeunterlagen geforderten Unterlagen, Erklärungen und Angaben vollständig enthalten.

Preisabfrage Zur Angebotsabgabe ist das beigefügte Honorarabfrage-Formular (Anlage A - Exceltabelle) über die geforderten Leistungen mit Eintragungen zum Bieter, Nebenkosten, Nachlass oder Zuschlag und Mehrwertsteuer auszufüllen.

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Projektkonzept zum Umsetzungsprozess (Kurzkonzept) incl. Vorstellung der Projektbeteiligten Der Bietende soll auf einer gesonderten Anlage mit der Angebotsabgabe ein kurzes (eine bis max. 3 DIN A 4-Seiten) Konzept zum Planungs-und Umsetzungsprozeß vorlegen. Das Kurzkonzept soll sich wie folgt gliedern: 1.1 Organisation, 1.2 Qualifikation, 2.1 Herangehensweise, 2.2 Leistungserbringung, 2.3 Arbeitsweise (siehe Anlage C). Darin soll der Bieter beschreiben, wie er die Leistungen im Einzelnen erbringt und der Pla- nungs- und Bauprozess unter Berücksichtigung der (oben genannten) Herausforderungen optimal koordiniert und umgesetzt wird. Das Projektkonzept soll dem Auftraggeber einen Einblick in die Arbeitsweise des Büros und die geplante Herangehensweise an die Projektab- wicklung verschaffen. Das Kurzkonzept findet bei der Angebotswertung Berücksichtigung und wird im Auftragsfall Vertragsbestandteil. Die Erfahrung zeigt, dass der Projekterfolg in der Regel unmittelbar mit der Qualität der Pro- jektverantwortlichen eines Büros zusammenhängt. Vor diesem Hintergrund soll der Bietende das im Auftragsfall mit der Projektabwicklung betraute Projektteam mit Angebotsabgabe er- gänzend zum Projektkonzept vorstellen. Mindestens vorzustellen sind  der/die Projektleiterin  der/die hauptverantwortliche Planerin  der/die für die örtliche Bauüberwachung verantwortliche Mitarbeiter*in jeweils mit

  • Name und Geburtsdatum
  • Beschreibung der wahrzunehmenden Aufgaben
  • Berufliche Qualifikation (wann und wo erworben?)
  • Etwaige Zusatzqualifikationen
  • Anzahl der Berufsjahre insgesamt
  • Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen
  • Persönliche Referenzen für vergleichbare Leistungen

Sollten die vorgenannten Positionen in Personalunion ausgeführt werden, ist dies entspre- chend anzugeben.

Auf Anforderung ist das Projektkonzept ggf. in einem Bietergespräch vom Bieter persönlich oder per Online-Konferenz vorzustellen und zu präsentieren. Falls Bietergespräche angesetzt werden ist der Ablauf wie folgt vorgesehen:  Vorstellung des Büros sowie des einzusetzenden Projektteams max. 10 Min.  Präsentation des Projektkonzepts max. 10 Min.  Darstellung der Honorarkalkulation max. 5 Min.  Klärung offener Fragen max. 5 Min.

Die Vorstellung des Konzepts kann mittels Power-Point-Präsentation o.ä. erfolgen. Neben den Inhalten des Konzepts fließt dessen Vorstellung durch den Bieter in die Bewertung des Projektkonzepts ein.

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Angebotswertung Die Wertung der Angebote erfolgt gemäß der beigefügten Wertungsmatrix Gesamtangebot (Anlage B, zur Information, nicht vom Bieter auszufüllen) mit  Preis 70 %  Kurzkonzept 30 %

Punktebewertung Zuschlagskriterium Preis Für die Angebotswertung wird der Preis in einer Punkteskala von 0 bis 3 Punkte normiert: 3 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis (Wertungssumme) 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2-fachen des niedrigsten Preises. Alle Angebote darüber erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Punktebewertung für die dazwischen liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma.

Punktebewertung Kurzkonzept zur Umsetzung Die Punktevergabe für das eingereichte Konzept erfolgt anhand der beigefügten Wertungs- matrix Kurzkonzept (Anlage C, zur Information, nicht vom Bieter auszufüllen), maximal er- reichbar sind 5 x 3 Punkte mit unterschiedlichen Gewichtungsfaktoren.

Bei beiden Kriterien (Preis/Kurzkonzept) fließt der jeweils erreichte Basispunktwert multi- pliziert mit der Prozentzahl der Gewichtung in die Gesamtwertung ein. Das Angebot, dass nach Wertung der beiden Zuschlagskriterien die höchste Punktzahl erreicht, erhält den Zu- schlag.

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