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BAUVORHABEN: Machbarkeitsstudie/Nutzungskonzept Klubhaus der Jugend, Breitscheidstraße 1, 07318 Saalfeld BAUHERR: Stadt Saalfeld, Markt 1, 07318 Saalfeld
- Maßnahmenaufstellung mit Baubeschreibung
BRÜCKNER – INGENIEURE Thomas Brückner [Dipl. BauIng.] Gerhart-Hauptmann-Straße 15 07318 Saalfeld Saale fon +49 (3671) 45 79 4 – 0 fax +49 (3671) 45 79 4 – 94 info@bi-plan.de Seite 49
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12.1 Instandsetzungsarbeiten
Im Kellergeschoß des Gebäudes sind durch den Bauherrn bereits Notsicherungen der Decke
aufgrund des nicht mehr vorhandenen Tragverhaltens von Deckenauflagern der Stahlträger erfolgt.
Tlw. sind gerade im späteren Anbaubereich Risse in den Wänden vorhanden, da hier eine
unterschiedliche Setzung des Gebäudes erfolgt. Im Zuge der angedachten Sanierungsmaßnahme
und Nutzungskonzeption soll der nachträgliche Anbau rückgebaut werden, die entstehende
Eingangsterrasse gemäß historischen Belegen soll den zur Bauzeit ursprünglichen Gedanken des
zurückgesetzten Eingangs wieder aufgreifen.
Im Zuge dieser Arbeiten kann hier gleichzeitig eine Freilegung der Schadstellen im Mauerwerk
erfolgen sowie eine Unterfangung der durch starke Setzungen gekennzeichneten Außenwand
durchgeführt werden und nach erfolgter Drainage und Abdichtung eine Terrasse aufgebaut
werden. Im Bereich des neuen Aufzuges wird die marode Decke im KG unterstützt, neue Auflager
geschaffen und die Decke erneuert. Diese Synergieeffekte aus Rückbau, Neubau und Sanierung
bedeuten eine effektive Nutzung der anstehenden Kosten für die benötigte Sanierung.
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12.2 Energetische Sanierung
Eine energetische Sanierung macht ein Gebäude energetisch fit: Der Energieverbrauch für
Heizung, Warmwasseraufbereitung, Belüftung und Licht wird durch gezielte bauliche Maßnahmen
minimiert. Angesichts steigender Energiepreise und Rohstoffknappheit wird hier gleichzeitig ein
wertvoller Beitrag für die Umwelt geleistet, da der CO2-Ausstoß mit dem Einsatz effizienter
Technik optimiert wird.
Aus diesem Grund werden verschiedene Maßnahmen bei der Sanierung ergriffen. Die Fassade
soll mittels eines Thermoputzes gedämmt werden, alle 1fach verglasten Fenster werden durch
mind. 2fach-Verglaste Holzfenster mit Sprossung analog des historischen Vorbildes ersetzt, dass
Dach wird insgesamt mit Zellulosedämmung gedämmt und neu gedeckt.
Die Heizung ist wirtschaftlich betrachtet in Gas wie im Bestand als Kaskadenheizung aufzubauen,
jedoch kann in der Variante KG ein Pelettlagerraum mit ca. 100m³ Fassungsvermögen integriert
werden, sodaß die Variante Pelettheizung ebenso umgesetzt werden kann. Eine genaue
Wirtschaftlichkeitsbetrachtung nach Beauftragung des entsprechende Fachplaners zusammen mit
dem späteren Planer wird jedoch empfohlen.
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12.3 Maßnahmen zur Barrierefreiheit Zugänglichkeit alle Etagen
Barrierefreiheit heißt, dass Gebäude und öffentliche Plätze, Arbeitsstätten und Wohnungen,
Verkehrsmittel und Gebrauchsgegenstände, Dienstleistungen und Freizeitangebote so gestaltet
werden, dass sie für alle ohne fremde Hilfe zugänglich sind. Dieser Grundsatz wird mit dem Einbau
eines Aufzuges und eines Lastenaufzuges für die Bühnentechnik und Mülltonnenverfahrung
umgesetzt. Die behindertengerechte Toilette wird im EG neben dem Aufzug angeordnet, um auch
hier zusätzlich auf die Behindertengerechte Nutzung der öffentlichen Bereiche zu gewährleisten.
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12.4 Umgestaltung der Grundrisse zu unterschiedlichen Nutzungseinheiten
Durch die Unterbringung verschiedenster Nutzer auf 5 Etagen werden Umbauarbeiten im Bereich
aller Etagen notwendig. So werden bestehende Wände herausgenommen, versetzt und durch
neue Wände ergänzt.
Alle Fußböden werden auf Nutzbarkeit hin untersucht und tlw. herausgebrochen, ergänzt oder
aufgearbeitet. Das bestehende Parket im Saal des Klubhauses soll weitestgehend bestehen
bleiben. Alle Wände werden auf lose Bestandteile / Risse hin überprüft und saniert sowie gemalert.
Der Bereich Jugendarbeit (BZ) soll vom EG zum 1.OG mit einer Wendeltreppe verbunden werden.
Der bestehende Innenhof wird in 3 Etagen mit neuen WC-Kernen ausgestattet. Alle Medien sollen
im Zuge der Sanierung erneuert werden, um die einzelnen Nutzungsvarianten optimal und separat
nutzen zu können.
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