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Schaltgebäude KA Tübingen
Stand Die Kläranlage Tübingen mit einer Ausbaugröße von 137.500 EW sitzt in Tübingen Lustnau am Neckar. Die Kläranlage ist an beiden Seiten des Neckars gebaut. Der nördliche Teil umfass die Schlammbehandlung, die BHKW und ein Betriebsgebäude. Die Südseite umfasst die Abwasserreinigung bestehend aus Mechanik, Biologie, Nachklärung und Ozonung. Die nördliche und der südliche Teil verfügen jeweils über eine NSHV. Die hier beschriebenen Maßnahmen beziehen sich auf den südlichen Teil und die NSHV Süd.
Beschreibung Die NSHV Süd und die Gebläse Station soll entlastet werden. Zudem kommt es aufgrund sehr langer Kabelwege zu Verlusten von Messsignalen. Aus diesem Grund soll die Steuerung für folgende Bereiche aus der bestehenden NSHV Süd und Gebläse Station ausgegliedert und erneuert werden und in ein neu zu errichtendes Schaltgebäude integriert werden:
- Zwischenhebewerk zwischen VKB und BB
- Belebungsbecken 1 & 2
- Verteilerbauwerk für NKB
- Nachklärbecken 1,2 & 3
Planungsziele Als Planungsziel wird eine kostengünstige und zukunftsfähige Planung definiert. Zudem ist bei der Ausführung darauf zu achten, die Beeinträchtigung des laufenden Betriebs und die Ausfallzeiten bestehender Aggregate und Maschinen so gering wie möglich zu halten.
Planungsleistung Für das beschriebene Vorhaben wird die Planungsleistung für die Leistungsphasen 1-8 ausgeschrieben. Die Planungsleistung soll folgendes umfassen
- Bestandsaufnahme
- Planung, Ausschreibung und Baubegleitung für das neu zu errichtende Schaltgebäude
- Planung Ausschreibung und Baubegleitung für die Elektrotechnik für die oben beschriebenen Bereiche
- Für die oben beschreiben Bereichen soll in diesem Zuge eine komplette Erneuerung stattfinden
- Planung für die Integration der erneuerten Elektrotechnik in das bestehende PLS (PCS7)
Nach der Planung der ESMR-Technik kann die Größe des Gebäudes abgeschätzt werden. Es besteht die Option die Objektplanung ebenfalls dem Bieter zu übertragen. (s. Bekanntmachung)
Zeitplan Für das Jahr 2026 ist eine Pauschale für die Planung im Haushalt eingestellt. Im Jahr 2027 muss die Kostenberechnung vorliegen, damit die Maßnahme vom Gremium genehmigt wird und für das Jahr 2028 in den Haushalt aufgenommen werden kann. Ab 2028 soll dann die bauliche Umsetzung erfolgen.
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Besichtigung Eine Besichtigung der Bestandsanlage ist nach vorheriger Terminvereinbarung bis zum Ablauf der Angebotsfrist verbindlicher Angebote möglich.