2614 Angaben Gestaltungsteil.pdf

Planung der Verkehrs- und Freianlagen zur Umgestaltung des Leonhardsplatzes in Stuttgart

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 11.09.2026, 13:45 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.meinauftrag.rib.de

Tabellen, Layout und Zeichen können bei der Extraktion abweichen. Maßgeblich ist die Originaldatei.

Originaldatei öffnen

Amt für Stadtplanung und Wohnen Stuttgart, 7. September 2026 GZ: 61-3.3 Nebenstelle: 25434 Bearbeiterin: Fr. Gerber-Hartmann

Neugestaltung des Leonhardsplatzes im Zusammenhang mit der Erschließung und Gebäudeinbetriebnahme des SMIC in S-Mitte

Aufgabe, Rahmenbedingungen, Ziele, Anforderungen und einzureichende Leis- tungen

  1. Stammdaten & Verfahren

 Auftraggeber: Landeshauptstadt Stuttgart, Tiefbauamt  Verfahrensart: VgV-Verhandlungsverfahren mit Lösungsvorschlag (Arbeits- probe)  Vergütung: 6.500 € netto je teilnehmendem Büro

  1. Plangebiet & Flächenumfang

 Gesamtfläche: ca. 10.000 m² im Kern der Leonhardsvorstadt (Stuttgart-Mitte)  Realisierungsteil (1. Bauabschnitt, ca. 4.500 m²): Nördlicher Platzbereich zwischen Leonhardskirche und SMIC, Nachtwächterbrunnen, südlicher Ab- schnitt Esslinger Straße, künftige Platz-Fahrspur inkl. Bushaltestelle sowie Teil- flächen zur B14/Hauptstätter Straße.  Ideenteil (Zielvision, ca. 5.500 m²): Umfeld Leonhardskirche, Freiflächen Gus- tav-Siegle-Haus, Zugang zur Stadtbahn sowie Übergang zum Züblin-Parkhaus / Projekt „Neue Mitte Leonhardsvorstadt“.

  1. Wesentliche Rahmenbedingungen & Randparameter

 Denkmalschutz & Historie: Leonhardskirche, Gustav-Siegle-Haus und Nacht- wächterbrunnen sind Kulturdenkmale; Integration der historischen Kreuzi- gungsgruppe.  Städtebauliche Schnittstellen: Anbindung des im Bau befindlichen SMIC (Stuttgart Moving Image Center) und des Mobility Hubs; funktionale Offenheit für die „Neue Mitte“ (IBA’27) sowie den Rahmenplan „Neuer Stadtraum B14“.  Verkehr & Erschließung: Weitgehende Verkehrsberuhigung / Vorrang für Fuß- und Radverkehr; Sicherstellung von Feuerwehr-, Müll-, Anliefer- und Rettungs- verkehren (Feuergassen dauerhaft freizuhalten)  Soziales & Events: Berücksichtigung etablierter Nutzungen (Vesperkirche, Bohnenviertelfest, Henkersfest) sowie inklusiver Aufenthaltsqualitäten ohne Verdrängung.

2

 Klima & Umwelt: Erhalt und Schutz des Bestands von ca. 17 Laubbäumen plus Neupflanzungen; Starkregen- und Überflutungsvorsorge, Hitzereduktion durch Verschattung und Entsiegelung.  Untergrund: Unterirdischer Bunker zwischen Kirche und Gustav-Siegle-Haus, dichte Leitungs- und Kanaltreffen, Stadtbahn- und Entrauchungsbauwerke

  1. Einzureichende Leistungen (Arbeitsprobe)

 Formalia: anonymisierte Abgabe auf genau einem Plan DIN A0.  Geforderte Inhalte:

  1. Farbiges Gestaltungskonzept M 1:200 (auch skizzenhaft) mit Funkti- onsräumen/-strukturen und Raumbeziehungen

  2. Material- und Farbvorschlag für Ausstattung/Einfassung/Vegetation (max. 3 Bilder/Skizzen)

  3. Beleuchtungskonzept (max. 3 Bilder/Skizzen)

  4. Exemplarische Belagsmuster (max. 3 Bilder/Skizzen)

  5. Eine Isometrieskizze nach Wahl für den Realisierungsteil

  6. Erläuterungstext

  7. Wertungskriterien & Punktematrix

 Kriterien (gleichrangig): o Umsetzung der Vorgaben aus dem Projektbeschrieb o Gestaltung o Funktionalität  Punkteverteilung Arbeitsprobe: Rang 1 = 5 Punkte | Rang 2 = 4 Punkte | Rang 3 = 3 Punkte | Rang 4 = 2 Punkte | Rang 5 = 1 Punkt (Mehrfachvergabe von Rängen vorbehalten).

Die Bearbeitung des Gestaltungsteils erfolgt in der zweiten Stufe des Verfahrens. Die hierfür ausgewählten Bieter erhalten die Aufgabenstellung einschließlich der zugehö- rigen Anlagen.

Die Bearbeitungszeit ist derzeit für den Zeitraum vom 14.11.2026 bis zum 18.01.2027 vorgesehen.

Änderungen bleiben vorbehalten.

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung