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Leitfaden für das Format
Executive Business Roundtable
im Rahmen der Exportinitiative Energie 2027
Stand: Mai 2026
1 Zielsetzung
Das Ziel dieses Formats besteht darin, eine exklusive Plattform bereitzustellen, die einen vertrauensvol- len Austausch von Ideen und Erfahrungen zwischen deutschen und lokalen Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus dem öffentlichen und privaten Sektor ermöglicht. Dieser Austausch dient dazu, Exper- tise zu bündeln, Netzwerke zu stärken und gemeinsame Interessen voranzutreiben. Im Rahmen der Dis- kussionen erweitern die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer (TN) des Executive Business Round- tables ihr Verständnis für die Marktbedürfnisse, -mechanismen und die Strategien lokaler Player, um ihre eigenen Strategien daran auszurichten und maßgeschneiderte Lösungen anbieten zu können.
2 Konzept
Ein Executive Business Roundtable ist eine koordinierte, hochrangige Diskussionsveranstaltung, die von einer Moderation geleitet wird. Neben den deutschen Unternehmensvertreterinnen und -vertretern nehmen mehrere sorgfältig ausgewählte lokale Entscheidungsträgerinnen und -träger teil, die ergän- zende Perspektiven zu einem bestimmten Thema einbringen. Die Diskussion konzentriert sich auf eine konkrete Fragestellung.
Die Dauer soll etwa zwei Stunden betragen. In der Regel sollen 5-8 lokale TN neben der deutschen Dele- gation an dem Format teilnehmen.
3 Zielgruppe
Das Ziel besteht darin, deutsche Unternehmen mit hochrangigen Führungskräften im Zielmarkt zu ver- netzen. Lokale Entscheidungsträgerinnen und -träger aus den Bereichen Industrie und Energie sollten daher gezielt und persönlich angesprochen werden. Entsprechend hochrangig muss auch die deutsche Delegation vertreten sein: Das Format ist exklusiv für deutsche Führungskräfte aus dem oberen Manage- ment aufgesetzt (z.B. Geschäftsführung, Director-Level, VP, C-Level). Lokale Vertriebspartner sind keine geeigneten TN.
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4 Bestandteile des Executive Business Roundtables
4.1 Moderation
Die Moderation sollte von einer hochrangigen Vertretung der Durchführungsgesellschaft (DFG) oder ei- ner Branchenexpertin oder -experten übernommen werden. Die moderierende Person sollte umfassende Kenntnisse zum Themenschwerpunkt und aktuellen Entwicklungen im Sektor haben, um relevante Fra- gen stellen und die Diskussion zielführend leiten zu können.
4.2 Vorbereitung
Agenda: Eine Agenda, die die Diskussionspunkte und den Zeitplan der Veranstaltung enthält, sollte vorab erstellt werden. Fragestellung: Klare Ziele der Veranstaltung sollten vorher definiert und an die TN kommuniziert wer- den (welche Informationen oder Erkenntnisse sind gewünscht?). Die Fragestellung sollte konkret und prägnant sein. Zusammenstellung der lokalen TN: Es sollte vorab klar definiert werden, welche Rolle die einzelnen lokalen TN verkörpern und wozu sie sprechfähig sind bzw. sein wollen. Die DFG/Moderation stimmt vorab bereits mögliche Fragen bzw. Themen, die die deutschen UN interessieren, mit ihnen ab.
4.3 Ablauf
Kurze Begrüßung und Einführung durch die DFG/Moderation. Kurze Vorstellung der TN. Moderierte Diskussion: strukturierte Diskussionsrunde, in der die TN ihre Meinungen, Ideen und Er- fahrungen austauschen können. Optional: Chatham House Rules zum Schutz der Vertraulichkeit. Netzwerkmöglichkeiten: Zeit für informelle Gespräche und Networking im Anschluss an die Diskus- sion, um die Beziehungen zwischen den TN aufzubauen (ggf. bei einem leichten Catering).
5 Formale Anforderungen
Die DFG ist berechtigt, einen geeigneten Titel zu wählen, der für die Zielgruppe angemessen ist und den Zweck dieses Formats deutlich erkennbar macht. Die Veranstaltung ist durchgängig unter der Dachmarke „Mittelstand Global – energy solutions made in Germany“ zu gestalten. Sponsoring durch externe Partner ist bei Veranstaltungen der EIE nicht zu- lässig.
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Die Veranstaltungssprache sollte an die lokalen Gepflogenheiten im Zielland angepasst werden, z. B. Englisch oder mit Simultanverdolmetschung in die Landessprache bzw. in Landesprache mit Simultan- verdolmetschung ins Deutsche. In diesem Fall hat die DFG für die notwendige Simultanübersetzung zu sorgen. Die DFG ist für die Teilnehmerregistrierung und das Aushändigen von Namensschildern an die TN zu- ständig. Dieses Format kann nur als Präsenzveranstaltung angeboten werden. Die Einbindung deutscher Fachreferentinnen und -referenten ist bei diesem Veranstaltungsformat nicht vorgesehen.
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