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Organisation von Energie-Geschäftsreisen zur internationalen Geschäftsanbahnung

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 17.09.2026, 10:24 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.evergabe-online.de

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Leitfaden für das Format

Executive Business Roundtable

im Rahmen der Exportinitiative Energie 2027

Stand: Mai 2026

1 Zielsetzung

Das Ziel dieses Formats besteht darin, eine exklusive Plattform bereitzustellen, die einen vertrauensvol- len Austausch von Ideen und Erfahrungen zwischen deutschen und lokalen Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus dem öffentlichen und privaten Sektor ermöglicht. Dieser Austausch dient dazu, Exper- tise zu bündeln, Netzwerke zu stärken und gemeinsame Interessen voranzutreiben. Im Rahmen der Dis- kussionen erweitern die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer (TN) des Executive Business Round- tables ihr Verständnis für die Marktbedürfnisse, -mechanismen und die Strategien lokaler Player, um ihre eigenen Strategien daran auszurichten und maßgeschneiderte Lösungen anbieten zu können.

2 Konzept

Ein Executive Business Roundtable ist eine koordinierte, hochrangige Diskussionsveranstaltung, die von einer Moderation geleitet wird. Neben den deutschen Unternehmensvertreterinnen und -vertretern nehmen mehrere sorgfältig ausgewählte lokale Entscheidungsträgerinnen und -träger teil, die ergän- zende Perspektiven zu einem bestimmten Thema einbringen. Die Diskussion konzentriert sich auf eine konkrete Fragestellung.

Die Dauer soll etwa zwei Stunden betragen. In der Regel sollen 5-8 lokale TN neben der deutschen Dele- gation an dem Format teilnehmen.

3 Zielgruppe

Das Ziel besteht darin, deutsche Unternehmen mit hochrangigen Führungskräften im Zielmarkt zu ver- netzen. Lokale Entscheidungsträgerinnen und -träger aus den Bereichen Industrie und Energie sollten daher gezielt und persönlich angesprochen werden. Entsprechend hochrangig muss auch die deutsche Delegation vertreten sein: Das Format ist exklusiv für deutsche Führungskräfte aus dem oberen Manage- ment aufgesetzt (z.B. Geschäftsführung, Director-Level, VP, C-Level). Lokale Vertriebspartner sind keine geeigneten TN.

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4 Bestandteile des Executive Business Roundtables

4.1 Moderation

Die Moderation sollte von einer hochrangigen Vertretung der Durchführungsgesellschaft (DFG) oder ei- ner Branchenexpertin oder -experten übernommen werden. Die moderierende Person sollte umfassende Kenntnisse zum Themenschwerpunkt und aktuellen Entwicklungen im Sektor haben, um relevante Fra- gen stellen und die Diskussion zielführend leiten zu können.

4.2 Vorbereitung

 Agenda: Eine Agenda, die die Diskussionspunkte und den Zeitplan der Veranstaltung enthält, sollte vorab erstellt werden.  Fragestellung: Klare Ziele der Veranstaltung sollten vorher definiert und an die TN kommuniziert wer- den (welche Informationen oder Erkenntnisse sind gewünscht?). Die Fragestellung sollte konkret und prägnant sein.  Zusammenstellung der lokalen TN: Es sollte vorab klar definiert werden, welche Rolle die einzelnen lokalen TN verkörpern und wozu sie sprechfähig sind bzw. sein wollen. Die DFG/Moderation stimmt vorab bereits mögliche Fragen bzw. Themen, die die deutschen UN interessieren, mit ihnen ab.

4.3 Ablauf

 Kurze Begrüßung und Einführung durch die DFG/Moderation.  Kurze Vorstellung der TN.  Moderierte Diskussion: strukturierte Diskussionsrunde, in der die TN ihre Meinungen, Ideen und Er- fahrungen austauschen können.  Optional: Chatham House Rules zum Schutz der Vertraulichkeit.  Netzwerkmöglichkeiten: Zeit für informelle Gespräche und Networking im Anschluss an die Diskus- sion, um die Beziehungen zwischen den TN aufzubauen (ggf. bei einem leichten Catering).

5 Formale Anforderungen

 Die DFG ist berechtigt, einen geeigneten Titel zu wählen, der für die Zielgruppe angemessen ist und den Zweck dieses Formats deutlich erkennbar macht.  Die Veranstaltung ist durchgängig unter der Dachmarke „Mittelstand Global – energy solutions made in Germany“ zu gestalten. Sponsoring durch externe Partner ist bei Veranstaltungen der EIE nicht zu- lässig.

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 Die Veranstaltungssprache sollte an die lokalen Gepflogenheiten im Zielland angepasst werden, z. B. Englisch oder mit Simultanverdolmetschung in die Landessprache bzw. in Landesprache mit Simultan- verdolmetschung ins Deutsche. In diesem Fall hat die DFG für die notwendige Simultanübersetzung zu sorgen.  Die DFG ist für die Teilnehmerregistrierung und das Aushändigen von Namensschildern an die TN zu- ständig.  Dieses Format kann nur als Präsenzveranstaltung angeboten werden.  Die Einbindung deutscher Fachreferentinnen und -referenten ist bei diesem Veranstaltungsformat nicht vorgesehen.

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