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278826-2026TEDVergabebekanntmachungVeröffentlicht 23. Apr. 2026·Verhandlungsverfahren mit Aufruf·CPV 71200000

Objektplanerleistungen LP 6-9 für Erweiterung Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung Heidelberg

Max-Planck-Gesellschaft , GV-BauabteilungMünchen, GermanyKomplexität high
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Auftragswert
~€7.2M
Geschätzt · Konfidenz medium
Beste Leistungsgruppe
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Einreichungsfrist
Bekannt seit 23. Apr. 2026
Analysiert am 11. Mai 2026
Was wird ausgeschrieben
KI-Zusammenfassung

Die Max-Planck-Gesellschaft vergibt Objektplanungsleistungen (Leistungsphasen 6-9 nach HOAI) für den Neubau eines 10-stöckigen Forschungshochhauses als Erweiterung des bestehenden Max-Planck-Instituts für Medizinische Forschung in Heidelberg. Das Gebäude umfasst 6.410 m² Nutzfläche und 72.922 m³ BRI mit hochschwingungsempfindlichen Laboren, Laserräumen, S1- und S2-Laboren sowie Reinraumbereich. Die geschätzten Gesamtbaukosten betragen 79,89 Mio. EUR (netto). Baubeginn ist Oktober 2026, Übergabe an den Nutzer März 2030.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Gegenstand der zu vergebenden Leistung sind Leistungen nach § 34 ff HOAI 2021- Objektplanung (Leistungsphasen 6-9 nach HOAI) für die Erweiterung des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg. Die Max-Planck-Gesellschaft plant einen Forschungsneubau als Erweiterung des bestehenden denkmalgeschützten Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg zu errichten. Baugrundstück und Bestandsinstitut liegen im südlichen Teil des Neuenheimer Feldes am Neckar. Insgesamt umfasst der Erweiterungsbau eine Nutzungsfläche von 6.410m² (NUF 1-7) und einer BRI von 72.922 m³. Geplant ist der Erweiterungsbau gemäß Vorgaben aus einem städtebaulichen Machbarkeitsstudie als 10-stöckiges Hochhaus mit einer Gebäudehöhe von max. 45,25 m zzgl. einer Technikzentrale auf dem Dach und einem unterirdischen Sonderlaborbereich im Süden. Der Sonderlaborbereich ist aufgrund der hohen Anforderungen an den Schwingungsschutz baulich vom Untergeschoss des Hochhauses getrennt. Der Neubau wird über Verbindungsbauwerke ober- und unterirdisch mit dem bestehenden Institutsgebäude verbunden. Die oberirdische Anbindung ist Bestandteil dieser Maßnahme. Die unterirdische Anbindung ist bereits bauseits erstellt worden. Im Neubau werden Nutzflächen für mit hoch schwingungsempfindlichen Laboren, physikalische Laserräume, biochemischen S1-Labore und zwei S2-Labore, ein Reinraumbereich geschaffen. Zusätzlich werden eine feinmechanische und elektronische Werkstatt, Chemikalien- und Gefahrstofflager und Serverräume untergebracht. Weiterhin werden Büros, Besprechungsräume, eine Cafeteria und Aufenthaltsbereiche zur Verfügung gestellt Es handelt sich um ein Gebäude der Gebäudeklasse 5 nach § 2 LBO und ist nach § 38 LBO als Sonderbau eingestuft. Es wird die Musterrichtlinie über den Bau und Betrieb von Hochhäusern (MHHR) als Beurteilungsgrundlage herangezogen. Die voraussichtlichen Bauwerkskosten für die KG 300+400 belaufen sich auf 60.277.000,00 € (netto), die Gesamtbaukosten (KG 200-700, ohne KG 611 u. KG 612) auf 79.890.000,00 € (netto). Grundlage des Auftragsumfangs für die Hauptleistungen ab LPH 6 wird die LPH 5 sein. Alle auszuführenden Maßnahmen erfolgen bei laufendem Betrieb der Nachbarinstitute. Aufgrund der Wichtigkeit der Materialien für den späteren Betrieb spielt die Bemusterung der Materialien eine wichtige Rolle im Projekt. Es müssen daher vorab Musterräume hergestellt werden. Bei der Planung sind nicht nur die speziellen Anforderungen im Hinblick auf die technischen Anlagen, sondern auch die bei solchen Objekten üblichen Arbeitsabläufe zu berücksichtigen. Insoweit legt die Max-Planck-Gesellschaft bei diesem Vergabeverfahren Wert darauf, dass die Bewerber profunde Kenntnisse im Bereich der Planung, Ausschreibung und im Besonderen bei der Ausführung der geforderten Nutzungen zurückgreifen können. Die Besprechung im Rahmen der Ausführung finden in Heidelberg und per virtueller Besprechung statt. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung/ Beauftragung befindet sich das Vorhaben in der LPH 5. Der AN muss sich insoweit mit dem vom AG beauftragten Objektplaner abstimmen und diesem zuarbeiten. Die besonderen Anforderungen an die Leistungserbringung können es erforderlich machen, häufig/kurzfristig auf Anforderung des Auftraggebers zu Abstimmungsgesprächen vor Ort in Heidelberg bzw. in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft in München zur Verfügung zu stehen. Aufgrund des vorgegebenen Projektterminplans wird vom Auftragnehmer erwartet, dass zur Optimierung der Prozesse Lean Methoden gemäß VDI 2553 B4 angewendet werden. Vom Auftragnehmer wird das Weiterbetreiben einer nach den Vorgaben der Max-Planck-Gesellschaft geeigneten Projektkommunikationsplattform (CDE-Plattform) gefordert. Folgende Meilensteine sind für die Durchführung vorgesehen: Beginn LPH 6/7 : nach Abschluss des VGV Verfahrens, 05 / 2026 Geplanter Baubeginn: 10 / 2026 Geplante Übergabe an den Nutzer: 03 / 2030

VergabeHero-Zusammenfassung. Die Max-Planck-Gesellschaft beauftragt einen Objektplaner für die Erweiterung ihres Instituts für Medizinische Forschung in Heidelberg. Konkret geht es um die Leistungsphasen 6 bis 9 nach HOAI für einen 10-stöckigen Forschungsneubau mit 6.410 m² Nutzfläche, der hochsensible Labore für Physik und Biochemie beherbergen wird — darunter S2-Labore, Reinräume und Laserräume mit besonderen Anforderungen an den Schwingungsschutz. Das Projekt ist als Sonderbau (Gebäudeklasse 5) eingestuft und muss bei laufendem Betrieb der Nachbarinstitute realisiert werden. Die geschätzten Baukosten liegen bei rund 80 Millionen Euro; der Baubeginn ist für Oktober 2026 geplant, die Fertigstellung für März 2030. Bewerber müssen nachweisen, dass sie vergleichbare Forschungsgebäude mit technisch anspruchsvollen Laboren geplant und deren Ausführung begleitet haben.
KI-Klassifizierung
ConstructionArchitecture ServicesEngineeringResearchHigher EducationHealthcareObject PlanningHoai Lph 6 9Research BuildingHighrise LaboratoryVibration Sensitive LabsCleanroom FacilityS2 LaboratoryMax Planck Society
Zentrale Anforderungen
· 6 Punkte
  • Nachweis vergleichbarer Objektplanungsleistungen für Forschungsgebäude mit Laboren
  • Erfahrung mit HOAI Leistungsphasen 6-9
  • Kenntnisse in der Planung von S2-Laboren und Reinraumbereichen
  • Erfahrung mit Schwingungsschutzmaßnahmen in Laborgebäuden
  • Fähigkeit zur Anwendung von Lean-Methoden gemäß VDI 2553 B4
  • Betrieb einer CDE-Plattform nach Vorgaben der Max-Planck-Gesellschaft

Eignungskriterien von KI ermittelt — keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.

Lose
· 1 Lot
LOT-0001Max-Planck-Instituts für Medizinische Forschung; Erweiterung Institut: Objektplanerleistungen LP 6-9

Gegenstand der zu vergebenden Leistung sind Leistungen nach § 34 ff HOAI 2021- Objektplanung (Leistungsphasen 6-9 nach HOAI) für die Erweiterung des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg. Die Max-Planck-Gesellschaft plant einen Forschungsneubau als Erweiterung des bestehenden denkmalgeschützten Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg zu errichten. Baugrundstück und Bestandsinstitut liegen im südlichen Teil des Neuenheimer Feldes am Neckar. Insgesamt umfasst der Erweiterungsbau eine Nutzungsfläche von 6.410m² (NUF 1-7) und einer BRI von 72.922 m³. Geplant ist der Erweiterungsbau gemäß Vorgaben aus einem städtebaulichen Machbarkeitsstudie als 10-stöckiges Hochhaus mit einer Gebäudehöhe von max. 45,25 m zzgl. einer Technikzentrale auf dem Dach und einem unterirdischen Sonderlaborbereich im Süden. Der Sonderlaborbereich ist aufgrund der hohen Anforderungen an den Schwingungsschutz baulich vom Untergeschoss des Hochhauses getrennt. Der Neubau wird über Verbindungsbauwerke ober- und unterirdisch mit dem bestehenden Institutsgebäude verbunden. Die oberirdische Anbindung ist Bestandteil dieser Maßnahme. Die unterirdische Anbindung ist bereits bauseits erstellt worden. Im Neubau werden Nutzflächen für mit hoch schwingungsempfindlichen Laboren, physikalische Laserräume, biochemischen S1-Labore und zwei S2-Labore, ein Reinraumbereich geschaffen. Zusätzlich werden eine feinmechanische und elektronische Werkstatt, Chemikalien- und Gefahrstofflager und Serverräume untergebracht. Weiterhin werden Büros, Besprechungsräume, eine Cafeteria und Aufenthaltsbereiche zur Verfügung gestellt Es handelt sich um ein Gebäude der Gebäudeklasse 5 nach § 2 LBO und ist nach § 38 LBO als Sonderbau eingestuft. Es wird die Musterrichtlinie über den Bau und Betrieb von Hochhäusern (MHHR) als Beurteilungsgrundlage herangezogen. Die voraussichtlichen Bauwerkskosten für die KG 300+400 belaufen sich auf 60.277.000,00 € (netto), die Gesamtbaukosten (KG 200-700, ohne KG 611 u. KG 612) auf 79.890.000,00 € (netto). Grundlage des Auftragsumfangs für die Hauptleistungen ab LPH 6 wird die LPH 5 sein. Alle auszuführenden Maßnahmen erfolgen bei laufendem Betrieb der Nachbarinstitute. Aufgrund der Wichtigkeit der Materialien für den späteren Betrieb spielt die Bemusterung der Materialien eine wichtige Rolle im Projekt. Es müssen daher vorab Musterräume hergestellt werden. Bei der Planung sind nicht nur die speziellen Anforderungen im Hinblick auf die technischen Anlagen, sondern auch die bei solchen Objekten üblichen Arbeitsabläufe zu berücksichtigen. Insoweit legt die Max-Planck-Gesellschaft bei diesem Vergabeverfahren Wert darauf, dass die Bewerber profunde Kenntnisse im Bereich der Planung, Ausschreibung und im Besonderen bei der Ausführung der geforderten Nutzungen zurückgreifen können. Die Besprechung im Rahmen der Ausführung finden in Heidelberg und per virtueller Besprechung statt. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung/ Beauftragung befindet sich das Vorhaben in der LPH 5. Der AN muss sich insoweit mit dem vom AG beauftragten Objektplaner abstimmen und diesem zuarbeiten. Die besonderen Anforderungen an die Leistungserbringung können es erforderlich machen, häufig/kurzfristig auf Anforderung des Auftraggebers zu Abstimmungsgesprächen vor Ort in Heidelberg bzw. in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft in München zur Verfügung zu stehen. Aufgrund des vorgegebenen Projektterminplans wird vom Auftragnehmer erwartet, dass zur Optimierung der Prozesse Lean Methoden gemäß VDI 2553 B4 angewendet werden. Vom Auftragnehmer wird das Weiterbetreiben einer nach den Vorgaben der Max-Planck-Gesellschaft geeigneten Projektkommunikationsplattform (CDE-Plattform) gefordert. Folgende Meilensteine sind für die Durchführung vorgesehen: Beginn LPH 6/7 : nach Abschluss des VGV Verfahrens, 05 / 2026 Geplanter Baubeginn: 10 / 2026 Geplante Übergabe an den Nutzer: 03 / 2030

CPV 712000001470 Tage Laufzeit
Zuschlagskriterien
· 2 Kriterien
  • price

    Preis

    50%
  • quality

    Der Auftraggeber behält sich gem. § 17 Abs. (11) VgV vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.

    50%
Zeitleiste
  1. 23. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert