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Oberflächenschutz für Sichtbeton beim Neubau einer Grundschule mit Sporthalle

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 14.09.2026, 09:29 (Europe/Berlin)

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Leistungsverzeichnis

(mit Langtext)

über

VE_1.17.2 Sichtbeton

Oberflächenschutz

25.08.2026

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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Ausschreibungs-LV Langtext: Rechtsverbindliche Positionsbeschreibung

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis 1 Oberflächenschutz Sichtbeton Grundschule .................................................................................... 12 1.1 Vorarbeiten ............................................................................................................................... 12 1.2 Wandflächen Sichtbeton .......................................................................................................... 14 1.3 Stundenlohnarbeiten ................................................................................................................ 18 Zusammenstellung Gewerk 1 Oberflächenschutz Sichtbeton Grundschule ............................................. 20 Gesamtzusammenstellung VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz ..................................................... 21

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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 3 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

Wichtiger Hinweis zur Angebotsabgabe Zur Gewährleistung eines fairen Wettbewerbs ist es erforderlich, dass die Formblätter 213, 233/235 sowie das vollständig ausgefüllte Leistungsverzeichnis zum Eröffnungstermin vorliegen. Um Wettbewerbsverzerrungen auszuschließen, werden diese Unterlagen NICHT nachgefordert.

Anlagen zum LV Dem Leistungsverzeichnis liegen folgende Anlagen zur Übersicht in digitaler Form als PDF-Datei bei:

01 Grundschule Grundrisse Ausführungsplanung M 1:50 Erdgeschoss bis 2.Obergeschoss

02 Grundschule Schnitte 10, 13 Ausführungsplanung M 1:50

Allgemeine Vorbemerkungen Beschreibung des Vorhabens Der Landkreis Oder-Spree beabsichtigt den Schulstandort der Spree-Oberschule des „Spree-Campus Fürstenwalde“ an der Beeskower Chaussee 12 in 15517 Fürstenwalde/Spree um ein Grundschulgebäude und eine 2-fach Sporthalle zu erweitern. Beide Baukörper werden als solitäre Neubauten in Holz – Beton Hybridbauweise geplant. Für beide Neubauten ist die Zertifizierung nach BNB (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen) Silber sowie nach QNG Plus erforderlich. Um diese Nachhaltigkeitszertifikate zu erreichen, werden bestimmte Anforderungen an die zur Verwendung kommenden Produkte und Verfahrensweisen gestellt, die vom Auftragnehmer zu erfüllen und mit entsprechenden Nachweisen zu belegen sind. Die jeweiligen Anforderungen werden in den nachfolgenden Hinweisen BNB SILVER -Zertifizierung explizit benannt. Neben dem Neubau der Grundschule und der Zwei-Feld-Sporthalle werden weitere Außenanlagen, wie Sportfreiflächen, Pausenflächen, Stellplätze und Verkehrswege geplant.

Das vorliegende Leistungsverzeichnis umfasst die Leistungen für die Beschichtungsarbeiten an Sichtbetonwänden am Neubau der 3-geschossigen Grundschule.

Baubeschreibung

Die Tragkonstruktion ist als Holz-Beton-Hybridbau geplant. Der Neubau der zweizügigen Grundschule mit Hortbereich ist mit drei Vollgeschossen und einer Teilunterkellerung geplant. Die Abmessung der Grundfläche beträgt 48,20 m x 50,70 m. Der annähernd quadratische Grundriss wird mittig von einem dreigeschossigen Atrium durchbrochen, auf dem ein geneigtes Glasdach liegt. Eines der drei Treppenhäuser führt auf das Flachdach der Grundschule, das für Technikausrüstungen genutzt werden soll, sowie zu der ebenso als Technikzentrale genutzten Teilunterkellerung.

Außenwände Konstruktion der Grundschule aus Stahlbetonwänden und Brettsperrholzwandscheiben. Konstruktion der Sporthalle aus Brettschichtholzstützen und Brettsperrholzwandscheiben mit nicht tragenden Brüstungen zwischen den Stützen aus Brettschichthölzern. Außenwände der Technikzentrale in Mauerwerk aus Porenbeton.

Innenwände

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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 4 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

Tragende Innenwände der Grundschule aus Stahlbeton unverputzt, in Sichtbetonqualität. Tragende Innenwände der Sporthalle als Holzständerwände. Alle Nicht-tragenden Innenwände in Leichtbauweise als GK-Ständerwerk grundsätzlich doppelt beplankt und in Oberflächenqualität Q2, Flächen mit optischer Anforderung für Anstriche in Q3. Innenwände der Technikzentrale in Mauerwerk aus Porenbeton.

Decken Im Schulgebäude Decken als Holz-Beton-Verbunddecken bestehend aus Holzbindern mit aufgelegten Filigrandecken mit örtlichem Auf-Beton. Einbauteile als schubfeste Verbindungen auf den Holz Trägern gem. statischer Berechnung. Ortbeton – Massivdecken im Innenbereich des Gebäudes. Deckenunterseiten in Teilflächen (Bereich der Hybriddecken) in Sichtbetonqualität; Holzbinder in Sichtqualität, Ortbetonmassivdecken mit darunter liegenden Abhangdecken. In der Sporthalle Decken in Holz-Bauweise als Sichtoberflächen und mit Abhangdecken im Sanitärtrakt. Decke der Technikzentrale aus Stahlbeton.

Besondere Vorbemerkungen Für die Auftragsabwicklung und für die Ausführung der hier ausgeschriebenen Leistungen gelten:

Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) mit den Allgemeinen Vertragsbedingungen in Teil B sowie den Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) in Teil C.

Insbesondere

VOB / C DIN 18299 Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art DIN 18299

  • Die (allgemein) anerkannten Regeln der Technik für die Ausführung von baulichen Anlagen.

  • Die Verarbeitungs- und Montagerichtlinien der Stoffhersteller und Zulieferfirmen.

  • Alle zur Anwendung kommenden Normen (DIN, EN, ISO, VDI, VDE, etc.) in der zum Zeitpunkt der Ausführung gültigen Fassung.

  • Geltungsbereich und Ausführungsgrundlage: Der sachliche Geltungsbereich ergibt sich ebenso wie die technische Ausführung aus den einschlägigen Vorschriften und Richtlinien, insbesondere die in VOB Teil C enthaltenen:

DIN 18363 – Maler- und Lackierarbeiten – Beschichtungen

Hinweise BNB SILBER - Zertifizierung BNB-/ QNG-Zertifizierung / Bauökologie

Für das Projekt wird eine BNB-Zertifizierung in Silber sowie das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) in der Stufe QNG Plus angestrebt. Die Zertifizierung wird durch einen vom Aufgeber beauftragten BNB-/ QNG-Koordinator durchgeführt. Der Auftragnehmer hat an der erfolgreichen Zertifizierung mitzuwirken. Hierfür sind insbesondere folgende Punkte zu berücksichtigen:

  1. Anforderungen an die Bauausführung Von Seiten des Auftragnehmers sind folgende Anforderungen hinsichtlich der Bauausführung zu beachten und dem Auftraggeber in Form von mindestens monatlichen Baustellenbegehungsprotokollen und im Baustellentagebuch nachzuweisen:

• Wertstoffoptimierte Baustelle

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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 5 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

Die Anforderungen des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes sind einzuhalten. Die am Bauprozess Beteiligten sind bez. der Abfallvermeidung zu schulen. Für die Schulung ist ein Protokoll zu erstellen. Nicht vermeidbare und verwertbare Abfälle sind in mineralische Abfälle, Wertstoffe, gemischte Baustellenabfälle, Problemabfälle zu trennen und in den örtlich zur Verfügung gestellten Abfallbehälter getrennt zu sammeln. Die Entsorgung erfolgt durch das bauseitige Abfallmanagement. Die Einhaltung der Anforderungen an die Baustelle, wird seitens der Bauleitung des Auftraggebers kontrolliert und dokumentiert.

• Lärmarmut der Baustelle Die Lärmemissionen des Gesamtbauvorhabens sind zum Schutz der angrenzenden Nutzungen so gering wie möglich zu halten. Aufgabe des Bauausführenden ist es dazu beizutragen, dass der durch Bauprozesse verursachte Lärm soweit technisch möglich, unterhalb des Grundgeräuschpegels der Umgebung liegt. Um dies sicherzustellen sind für die Bauausführung ausschließlich lärmarme Baumaschinen zulässig. Auf der Baustelle sollen daher nur Baumaschinen eingesetzt werden, die die Lärmschutzgrenzwerte entsprechend RAL-UZ 53 erfüllen. Die Vorgaben des Bundesimmissionsschutzgesetzes sind einzuhalten. Die Schutzzeiten für die Nachbarschaft sind zu beachten, besonders lärmintensive Arbeiten sind beim Bauherrn anzumelden und zeitlich abzustimmen. Die Einhaltung und Umsetzung der Anforderungen (z.B. Prüfung des Einsatzes lärmarmer Baumaschinen, Einhaltung der Schutzzeiten) ist durch die Bauleitung des Auftragnehmers während der Bauausführung zu kontrollieren und zu dokumentieren. Für die Dokumentation ist eine Liste der Baumaschinen mit der Angabe der jeweiligen Schallemissionswerte zu führen.

• Staubarmut der Baustelle Die gesetzlichen Anforderungen der GefStoffV und der TRGS zur Vermeidung von Stäuben sind zu erfüllen. Stäube sind an der Entstehungsstelle möglichst vollständig zu erfassen und gefahrlos zu entsorgen. Die Ausbreitung des Staubs auf unbelastete Arbeitsbereiche ist, soweit technisch möglich, zu verhindern. Ablagerungen sind zu vermeiden. Einrichtungen zum Abscheiden und Erfassen von Stäuben sind entsprechend dem Stand der Technik anzuwenden, regelmäßig zu warten und zu prüfen. Die Einhaltung der Anforderungen ist durch die Bauleitung des Auftragnehmers während der Bauausführung zu kontrollieren und zu dokumentieren.

• Erfüllung der Bundes-Bodenschutz- sowie der Altlastenverordnung Die gesetzlichen Anforderungen der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung sind einzuhalten. Seitens des Auftragnehmers ist sicherzustellen und nachzuweisen, dass der Boden nicht durch chemische Verunreinigungen kontaminiert wird. Es ist durch den Auftragnehmer zudem sicherzustellen und nachzuweisen, dass kein mit den H-Sätzen H400, H410 bis H413 und H420 gekennzeichneter Stoff mit der Umwelt in Kontakt kommt. Des Weiteren ist der Boden vor schädlichen mechanischen Einflüssen wie unnötiger Verdichtung oder einer Vermischung von unterschiedlichen Bodenschichten zu schützen. Die Einhaltung der Anforderungen sind während der Bauausführung durch die Bauleitung des Auftragnehmers zu kontrollieren und zu dokumentieren.

  1. Deklarationsfristen Die Produkt- bzw. Sicherheitsdatenblätter oder sonstige Konformitätsbescheinigungen der Hersteller für die zum Einbau vorgesehenen Produkte sind der Bauleitung und dem bauherrenseitigen BNB- Koordinator unaufgefordert zwei Wochen nach Auftragserteilung und spätestens mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Einbau digital zu übersenden. Binnen zehn Werktagen prüft der BNB- Koordinator das Produkt auf Konformität zu den Anforderungen der BNB-Zertifizierung und bestätigt dem Auftragnehmer die BNB-/QNG-Konformität bzw. bei nicht Konformität die Rückmeldung ein neues Produkt vorzulegen.

  2. Materialanforderungen / Schadstoffe Für die Auswahl der Materialien gelten die Anforderungen des BNB-Systems für Schulbauten, Version 2017 in der Qualitätsstufe 5 sowie des QNG-Systems. Entsprechend sind folgenden Vorgaben für die

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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 6 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

Bauprodukte zwingend einzuhalten. Bei der Auswahl von Produkten sind Bauprodukte mit einer hohen Lebensdauer / Dauerhaftigkeit, einer guten Recyclingfähigkeit sowie geringen Unterhaltsaufwendungen zu bevorzugen:

Holz und Holzprodukte Verbaute Hölzer und Holzprodukte müssen mit einem FSC- oder PEFC-Zertifikat versehen sein. Nachgewiesen werden muss ein FSC- bzw. PEFC-Anteil von mindestens 80 %. Zum Nachweis ist das FSC- bzw. PEFC-CoC-Handelszertifikat (Chain of Custody) des letzten Händlers bzw. Verarbeiters in der Produktkette sowie der Lieferschein bzw. die Rechnung des Lieferanten mit Zuordnung der Herkunft, der Holzart sowie der Nummer des zugehörigen CoC-Zertifikates zu jeder einzelnen Holzposition dem Auftraggeber vorzulegen.

Baumaterialien

  1. Übergreifende Anforderung für alle Produkte Der Anteil besonders besorgniserregender Stoffe (SVHC) muss kleiner 0,1% sein. Angabe über eine Herstellererklärung gemäß REACH bzw. Erklärung, dass SVHC nicht vorhanden sind.

  2. Oberflächenbeschichtungen auf überwiegend mineralischen Oberflächen • Spachtelmassen, staubbindende Beschichtungen/ Grundierungen, Betonschutzbeschichtungen auf mineralischen Untergründen sind lösemittel- und weichmacherfrei gemäß Definition VdL- RL01 / Punkt 4.2.4 auszuführen. • Innenfarben auf mineralischem Untergrund erfüllen die Anforderungen der RAL-UZ102. • Nicht filmbildende Imprägnierungen erfüllen den GISCODE GH10 und haben einen Lösemittelgehalt < 5%.

  3. Anpassung von Plänen und Nachweisen an das realisierte Gebäude Alle vom Auftragnehmer gemäß vertraglicher Vereinbarung mit dem Auftraggeber zu erstellenden Nachweise, Dokumentationen und Planunterlagen sind an das realisierte Gebäude anzupassen und dem Auftraggeber zur Verfügung zu stellen. Kennzeichnende Auszüge aus diesen Unterlagen werden von der Firma LCEE für die Nachweisführung zur BNB-/ QNG-Zertifizierung benötigt.

0.1 Angaben zur Baustelle Gliederung nach DIN 18299

0.1.1 Das Grundstück befindet sich an der Beeskower Chaussee 12 in 15517 Fürstenwalde/Spree. Die Zufahrt zum Baugeländer erfolgt aus nord-östlicher Richtung unmittelbar vor dem Ortseingang von Fürstenwalde von der Lise-Meitner-Straße aus. Im weiteren Straßenverlauf erfolgt über die Umgehungsstraße in ca. 1,5 km Entfernung der Anschluss an die BAB 12 an der Anschlussstelle Fürstenwalde / Ost. Die Zubringerstraßen sind ohne Beschränkungen für Schwerlastverkehr befahrbar.

Die Baustellenzufahrt auf das Gelände erfolgt von der Lise-Meitner-Straße ausgehend über eine bereits für die Baustellenerschließung hergerichtete Baustraße. mit ca. 150m Länge. Das Baufeld ist vom übrigen Schulgelände bauseits mit einem Bauzaun abgetrennt.

0.1.2 Bauarbeiten im Schulbereich: Der Schulbetrieb in der benachbarten Spree-Oberschule läuft während der Bauarbeiten weiter, darauf ist Rücksicht zu nehmen (Lärm, Schmutz, Baumaschinen, Werkzeuge, Baumaterialien, etc.). Grundsätzlich sind Beeinträchtigungen und Gefährdungen von Schülern, Lehrern und anderen Nutzern zu vermeiden. Besondere Belastungen aus Immissionen liegen nicht vor.

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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 7 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

Im Zuge der Baufeldfreimachung wurden auf dem Baugelände umfangreiche Abbruchmaßnahmen - Rückbau eines 5-geschossigen Plattenbaus mit örtlicher Zerkleinerung - durchgeführt, dies erfolgte ebenso bei laufendem Schulbetrieb ohne nennenswerte Einschränkungen.

0.1.3 Der Neubau der Grundschule erfolgt als 3-geschossiger Baukörper mit einer Seitenlänge von 50m x 50m, der Neubau der Zwei-Feld-Sporthalle erfolgt als eingeschossiger Baukörper mit einer Seitenlänge von ca. 45m x 35m.

0.1.4 Die Zufahrt zur Baufläche erfolgt über eine vorhandene provisorische Baustellenzufahrt ohne weitere Einschränkungen mit Belastbarkeit von 40t von der Lise Meitner Straße, die Abfahrt erfolgt über die Beeskower Chaussee. Der Baustellenverkehr ist komplett getrennt vom übrigen schulischen Verkehr. Die zweite Zufahrtsstraße von der Beeskower Chaussee ist mit einem Geh-, Fahr- und Leitungsrecht zu einer Gasregelstation belegt, sodass die Straße stehts freigehalten werden muss.

0.1.5 Die Zu- und Abfahrt ist stets freizuhalten; Entladeflächen stehen zur Verfügung. Beschädigungen und Verschmutzungen auf den öffentlichen Straßen und auf der Zufahrt sind unverzüglich und ohne besondere Aufforderung auf Kosten des Verursachers zu beseitigen. Die Befahrbarkeit der Straßen zum Bauplatz mit schwerem Gerät ist durch den Auftragnehmer vorher zu prüfen.

0.1.6 Das Baugelände ist durch eine Baustraße erschlossen. Art und Lage der Erschließung als befestigte Zufahrt ab öffentlicher Straße. Das Gewerk erweiterter Rohbau unterhält vor Ort einen oder mehrere eigene Turmdrehkrane zur Herstellung seiner Bauleistung.

0.1.7 Medienanschlüsse (Wasser und Strom) werden vor Ort in ausreichender Dimensionierung zur Verfügung gestellt.

0.1.8 Dem Auftragnehmer stehen auf der Baustelle keine abschließbaren Räumlichkeiten zur Verfügung. Der Auftragnehmer hat Bauwagen bzw. Materialcontainer für sein Gewerk zu stellen. Der Standort wird durch den Baustelleneinrichtungsplan verbindlich festgelegt bzw. mit dem bauleitenden Architekten abgestimmt. Lagerplätze für Materialien werden vom Bauleiter zugewiesen, müssen aber bei Bedarf ohne besondere Vergütung evtl. mehrfach wieder geräumt werden. Der Auftragnehmer hat dafür zu sorgen, dass Hydranten, Absperrschieber, Entwässerungs- und sonstige Abdeckungen frei zugänglich gehalten werden.

0.1.9 / 0.1.10

  • entfällt -

0.1.11 Die Zertifizierung des Neubaus hat nach dem Standard BNB Silber und QNG Plus zu erfolgen. Hierzu werden in den einzelnen Positionen besondere Anforderungen an die eingesetzten Materialien gestellt.

0.1.12 Ordnung und Sauberkeit auf der Baustelle: Zur erforderlichen Mülltrennung wird ein übergeordnetes Abfallmanagement bauseits erfolgen. Die Kosten für dieses Abfallmanagement werden anteilig auf die Gewerke umgelegt.

Abfallmanagement

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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 8 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

Gemäß des Kreislaufwirtschaftsgesetzes ist der AG als Abfallverursacher für die Abfallentsorgung verantwortlich. Um dieser Aufgabe gemäß der gesetzlichen Vorgaben gerecht zu werden, wird der AG ein zentrales Bauabfallmanagement auf der Baustelle installieren, deren Bestandteile ein zentraler Werkstoffhof mit Containern getrennt nach Fraktionen sein wird. Die Gewerke entsorgen Bauabfälle aus ihrem Vertragsverhältnis in diese zur Verfügung gestellten Container. Den Abtransport der Container organisiert der Dienstleister des Bauabfallmanagement. Die Container werden regelmäßig kontrolliert, um einen sortenreinen Abtransport sicherzustellen. Bei Verstößen wird der Dienstleister den Verursacher ermitteln und zur Wiederherstellung von Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit auffordern und ggf. für den Verursacher kostenpflichtige Ersatzmaßnahmen durchführen.

Besonders überwachungsbedürftige Bauabfälle sind rechtzeitig zu melden. Die Entsorgung wird separat durch den Dienstleister organisiert.

0.1.13 / 0.1.14

  • entfällt -

0.1.15 Die Zufahrt zum Baugrundstück erfolgt über eine Anliegerstraße, die zur öffentlichen Straße führt. Maßnahmen zur Regelung und Sicherung des Verkehrs sind nicht erforderlich. Die Zufahrtsstraße ist mit einem Geh-, Fahr- und Leitungsrecht zu einer Gasregelstation belegt, sodass die Straße stets freigehalten werden muss.

0.1.16

  • entfällt -

0.1.17 Auf dem Baugrundstück befindet sich eine Oberleitung gestützt auf Masten des Technischen Hilfswerks. Diese Leitung muss unberührt bleiben und wird bei Erfordernis durch das Technische Hilfswerk neu verlegt.

0.1.18 Für das Grundstück (Beeskower Chaussee 12) besteht nach Auskunft des Kampfmittelbeseitigungsdienstes kein Kampfmittelverdacht.

0.1.19 Eine Baustellenordnung wird vom SiGeKo vorgelegt und ist zu beachten. Die Baustellenordnung enthält Regelungen zur Organisation eines störungsfreien und sicheren Baustellenbetriebes. Die Einhaltung ist Teil der Vertragspflicht. Jeder Auftragnehmer hat sein Personal über den Inhalt der Baustellenordnung zu unterrichten.

0.1.20 Die besonderen Anordnungen, Vorschriften und Maßnahmen der Eigentümer und deren Weisungsberechtigten im Bereich der Baustelle sind zu beachten. Auf bestehende Anlagen, Bauten oder Einfriedungen ist zu achten. Die Baustellenzufahrt wird durch eine freihängende Telefonleitung an entsprechenden Holzmasten befestigt, gekreuzt. Die Durchfahrtshöhe beträgt 4m. Die Funktionstüchtigkeit der Leitung ist jederzeit sicherzustellen.

0.1.21

  • entfällt -

0.1.22 Das Gelände ist durch einen Bauzaun zum genutzten Schulbereich und zu den Nachbarflächen gesichert.

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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 9 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

0.1.23 Andere Unternehmer (Haustechnik, Estrich, Metallbau etc.) werden im Zuge des Baufortschrittes auf dem Baufeld gleichzeitig tätig. Die Abstimmungen und Koordination der unterschiedlichen Gewerke erfolgt in den turnusmäßigen Baubesprechungen vor Ort.

0.2 Angaben zur Ausführung Gliederung nach DIN 18299

0.2.1 Bauablauf / Terminplanung: Grundsätzlich sind die nachfolgend beschriebenen Arbeiten nach den Anforderungen des Baufortschritts auf Anordnung durch die örtliche Bauleitung durchzuführen. Dabei ist immer der aktuellste Bauzeitenplan zu beachten! Nach Anmeldung durch die örtliche Bauleitung erfolgt die Koordination der Ausführung durch den AN. Insbesondere hat der AN für die Bereitstellung zur Ausführung der unterschiedlichen Gewerke Sorge zu tragen.

Die hier ausgeschriebenen Arbeiten sollen voraussichtlich am 5.Oktober 2026 beginnen. Es sind 4 Wochen Arbeitszeit geplant.

Der Personal- und Technikeinsatz ist vom AN so zu planen, dass die Durchführung der Arbeiten im vorgegebenen Zeitraum erfolgen kann. Vom Bauzeitenplan abweichende Anweisungen der Bauleitung sind vorrangig zu befolgen.

Baubetrieb: Die regelmäßige Teilnahme an Baubesprechungen (mindestens wöchentlich) gilt durch die Beauftragung als vereinbart. Sie ist bis zur Beendigung der vertraglich geschuldeten Leistungen Pflicht und bedarf keiner gesonderten Aufforderung. Hierfür ist eine entscheidungsbefugte Person zu entsenden. Die Termine werden von der Bauleitung bekannt gegeben.

Bautagebuch: Der Auftragnehmer hat ein Bautagebuch zu führen. Die leserlich erstellten und unterzeichneten Tagesberichte des Bautagebuches sind wöchentlich der Bauleitung zu übergeben.

Maßangaben: Sämtliche relevanten Maße sind durch den AN eigenverantwortlich am Bau zu prüfen. Abweichungen von Maßen sind vor Ausführung der Bauleitung mitzuteilen. Produktion und Bestellung erfolgen grundsätzlich nach Aufmaß bzw. Mengenermittlung des Auftragnehmers und Freigabe durch den Architekten oder örtliche Bauleitung. Die genaue Abstimmung der Mengen und Maße auf die tatsächlichen Gegebenheiten ist Sache des AN. Bei besonderen Abweichungen hat der AN rechtzeitig mit der Bauleitung oder dem zuständigen Planer schriftlich Kontakt zur Klärung der Unstimmigkeiten aufzunehmen und diese angemessen durch entsprechende Auskünfte, Skizzen etc. zu unterstützen. Änderungen gegenüber der Ausführungsplanung dürfen nur nach schriftlicher Zustimmung des Objektplaners erfolgen.

0.2.2

  • entfällt -

0.2.3 Es bestehen keine Vorgaben aus der Baustellenverordnung über die üblichen baustellentypischen Anforderungen hinaus.

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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 10 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

0.2.4 Es bestehen die gesetzlich vorgeschriebenen und in der Baustellenverordnung festgelegten Anforderungen zur Unfallverhütung und zum Gesundheitsschutz für die Mitarbeiter aller auf der Baustelle tätigen Unternehmen. Die Leistungen zur Unfallverhütung und zum Gesundheitsschutz sind in die Einheitspreise mit einzukalkulieren.

0.2.5 Besondere Anforderungen für Arbeiten in kontaminierten Bereichen liegen nicht vor.

0.2.6 Sämtliche Restmaterialien und Bauabfälle sind unverzüglich durch den AN fachgerecht getrennt in die bauseits zur Verfügung gestellten Container zur bauseitigen Verwertung zu verbringen, die nachfolgenden Hinweise BNB SILBER -Zertifizierung sind zu beachten.

0.2.7

  • entfällt -

0.2.8 Im Atrium wurde bauseits ein Arbeitsgerüst errichtet, welches vom Auftragnehmer für die Beschichtungsarbeiten in der Halle im 1. und 2. Obergeschoss mitbenutzt werden kann. Darüber hinaus werden dem AN vom AG keine weiteren Gerüste, Hebewerkzeuge, Aufzüge zur Verfügung gestellt.

0.2.9 / 0.2.10

  • entfällt -

0.2.11 Anforderungen an Stoffe und Bauteile siehe Positionen Leistungsverzeichnis.

0.2.12 Grundsätzlich sind nachhaltige, ökologisch unbedenkliche und umweltschonende Baustoffe zu verwenden. Nähere Angaben sind in den Positionen detailliert beschrieben.

0.2.13 Der Auftragnehmer ist verpflichtet, 14 Tage vor dem Beginn der Arbeiten zu den verwendeten Materialien die Produktdatenblätter, Sicherheitsdatenblätter, Prüfzeugnisse von amtlichen Prüflaboren, Zertifikate, Herstellernachweise, Technische Merkblätter etc. und bei brandschutztechnischen Forderungen die amtlichen Nachweise (Prüfzeugnis oder Prüfbescheid oder allgemeine bauaufsichtliche Zulassung) der Bauleitung des Auftraggebers geordnet als PDF-Dateien oder in Papierform vorzulegen. Die Freigabe durch den BNB Koordinator ist vor Ausführung erforderlich! Eine Freigabe befreit den Auftragnehmer nicht von seiner Verantwortung für die eingesetzten Materialien, Konstruktionen und Verfahren. Die Verantwortung des Auftragnehmers für seine Werkleistung bleibt unberührt. Im Rahmen der Schlussrechnung sind alle oben genannten Unterlagen der zur Ausführung gekommenen Produkte und Bauteile, sowie die vollständigen Revisionsunterlagen in Papierform und/oder digital im PDF-Format beizulegen. Hierzu zählen auch die unterschriebenen Fachunternehmer- bzw. Fachbauleitererklärungen und die jeweiligen unterschriebenen Übereinstimmungserklärungen der bauaufsichtlichen Zulassungen, sowie die von den eingewiesenen Personen unterschriebenen Einweisungsprotokolle.

0.2.14 bis 0.2.19

  • entfällt -

0.2.20

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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 11 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

Auf notwendige Einschränkungen hinsichtlich der (auch bauseitiger) Benutzung von Teilen der Leistung vor Abnahme ist, sofern zwingend erforderlich, direkt nach Auftragserteilung durch den Auftragnehmer schriftlich hinzuweisen.

0.2.21

  • entfällt -

0.2.22 Teil- und Schlussrechnungen und die dazugehörigen Aufmaße müssen kumulativ aufgestellt werden.

Die Gliederung und Reihenfolge des Leistungsverzeichnisses sowie deren Nummerierung ist zwingend einzuhalten, ebenso die Nachkommastellen der verschiedenen Mengeneinheiten.

Vor Einreichen einer Rechnung ist das Aufmaß mit der Bauleitung abzustimmen. Rechnungen werden nur bearbeitet, wenn ein vom Bauleiter des AGs geprüftes und abgezeichnetes Aufmaß beiliegt. Aufmaße sind durch Skizzen, Angaben des Gebäudeteils, der Raumnummer o.ä. zu belegen. Sie sind baubegleitend vorzunehmen Verdeckte Leistungen sind vorher aufzumessen und mit der Bauleitung abzustimmen.

Bei Überschreitung der bestehenden Auftragssumme ist eine ordentliche Nachtragsvereinbarung - unter Berücksichtigung sonstiger Mengenänderungen des Hauptauftrags entsprechend dem jeweils aktuellen Stand des Baufortschritts in Abstimmung mit der Bauleitung Voraussetzung der Abrechnung. Zur Ermittlung der erforderlichen Nachtragsvereinbarung hat der Auftragnehmer dem Bauherrn nach Möglichkeit die tatsächlichen, zumindest jedoch die wahrscheinlichen Mengen schriftlich bekannt zu geben und auf Wunsch des Bauherrn nachzuweisen.

0.3 Einzelangaben bei Abweichungen von den ATV 0.3.1 Wenn andere als die in den ATV DIN 18299 bis ATV DIN 18459 vorgesehene Regelungen getroffen werden, sind diese in den Leistungsbeschreibungen eindeutig und im Einzelnen angegeben.

0.3.2 Die nachstehenden Einheitspreise verstehen sich einschließlich fertiger Arbeit sowie aller Materialien und sonstiger Bau-, Betriebs- und Hilfsstoffe einschl. Lieferkosten. Sollte nur Lieferung oder Einbau erfolgen, wird dies in den Positionen angegeben.

0.4 Einzelangaben zu Nebenleistungen und Besonderen Leistungen 0.4.1 Werden durch den Auftragnehmer Werkstatt-, Verlege- und Montagepläne zur Umsetzung und Vertiefung der in der Ausführungsplanung enthaltenen Vorgaben erstellt, so ist deren Vergütung in den angebotenen Einheitspreisen der betreffenden LV-Positionen einzukalkulieren. Der Aufwand des Auftragnehmers für die Vorbereitung, Planung und Koordination zur baulichen Umsetzung der vorgelegten Ausführungsplanung ist dementsprechend mit den angebotenen Einheitspreisen der betreffenden LV-Positionen abgegolten.

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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 12 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

Menge Einheit E-Preis G-Preis

1 Oberflächenschutz Sichtbeton Grundschule

Vorbemerkungen Die Wandflächen aus Sichtbeton in Aufenthaltsräumen und Erschließungsflächen der Grundschule sollen eine transparente Schutzbeschichtung erhalten. Dadurch soll die Reinigung von nutzungsbedingten Verschmutzungen erleichtert werden.

Außerdem sind in den drei Treppenhäusern an den Stirnseiten Farbflächen und Geschossziffern als Lasurbeschichtungen vorgesehen. Diese sollen der besseren Orientierung im Gebäude dienen.

Vor Ausführung hat der Auftragnehmer Musterflächen anzulegen und zur Begutachtung vorzustellen. Die entsprechenden Betonflächen werden von der Bauleitung bestimmt.

Der Untergrund für die Beschichtungen ist jeweils Ortbeton als Sichtbeton Klasse SB 3.

Das Gebäude ist im Innenraum zum Zeitpunkt der Ausführung dieser Leistungen im Rohbauzustand. Die Außenfenster sind bereits eingebaut.

Für die Arbeiten im Atrium auf Höhenlage 1. und 2. Obergeschoss ist ein Arbeitsgerüst bauseits vorhanden. Dieses kann vom Auftragnehmer genutzt werden.

Die an zu beschichtende Sichtbetonflächen angrenzende Bauteile sind gegen Verunreinigungen und Beschädigungen während der Arbeiten zu schützen. Diese Maßnahmen sind als Nebenleistung in die angebotenen Preise einzukalkulieren.

1.1 Vorarbeiten

1.1.10 Betonkanten reprofilieren Reprofilieren von kleinen Ausbrüchen und Ausblutungen an Betonkanten mittels Zementmörtel zur Reprofilierung von Betonschadstellen, mit niedrigem Schwindverhalten, schnell erhärtend, Schadstelle vornässen, Mörtel oberflächenbündig verfüllen, der Oberfläche der vorhandenen Betonstruktur angleichen, Ausbruchtiefe bis max. 30 mm.

15,00 m .............................. ..............................

1.1.20 Schleifen Oberflächen Sichtbeton Entfernen von Verunreinigungen an Wänden aus Sichtbeton durch Schleifen mittels geeigneter feiner Schleifmittel, in Teil- und Kleinflächen, Untergrund Normalbeton nach DIN 1048-2, Sichtbeton Klasse SB 3, glatt, nur nach Anweisung der örtlichen Bauleitung.

800,00 m2 .............................. ..............................

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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 13 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

Menge Einheit E-Preis G-Preis

1.1.30 Reinigen Wände Sichtbeton grobe Verschmutzung Reinigen von Wandflächen aus Sichtbeton von grober Verschmutzung und haftmindernden Stoffen wie Trennmittelrückständen, Ölen und Versinterungen durch Trockenreinigungsverfahren als Vorbereitung für die in diesem LV beschriebene Lasur- und Schutzbeschichtung.

5.000,00 m2 .............................. ..............................

1.1.40 Reinigen Decken Sichtbeton Reinigen von Deckenflächen aus Sichtbeton von losen Verschmutzungen und Staub sowie von grober Verschmutzung wie Trennmittelrückständen, Ölen und Versinterungen durch Trockenreinigungsverfahren, für Sichtbetonflächen ohne weitere Beschichtung.

1.000,00 m2 .............................. ..............................

1.1.50 Besonderer Schutz Fenster Abkleben Besondere Schutzmaßnahme an Fenstern vornehmen durch Abkleben der als Nebenleistung herzustellenden Abdeckung von zu schützenden Bauteilen, durch Verklebung der Anschlüsse und Stöße der Abdeckung mit Klebeband, einschl. Beseitigung und Entsorgung nach Abschluss der Arbeiten, Ausführung nur nach Abstimmung mit der örtlichen Bauleitung.

100,00 m .............................. ..............................


Summe Titel 1.1 Vorarbeiten ...................................


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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 14 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

Menge Einheit E-Preis G-Preis

1.2 Wandflächen Sichtbeton

1.2.10 Lasur Sichtbeton Wandstreifen Sol-Silikatfarbe, Verdünnung 1:10 Erstbeschichtung an Wand, innen, in Teilflächen, Untergrund Sichtbeton Klasse SB 3, glatt, mit mineralischer Lasur, mit Grundbeschichtung und Schlussbeschichtung aus Sol-Silikatfarbe, wasserbasiert, lösemittel- und weichmacherfrei, mineralisch pigmentiert, lichtecht, diffusionsoffen, sd ≤ 0,2 m, halbtransparent, matt, zur farbigen Gestaltung der Sichtbetonoberflächen bei Erhaltung des Betoncharakters, geeignet für Beschichtung mit in diesem LV ausgeschriebenem transparenten Oberflächenschutz, DGNB zertifiziert, Beschichtung von raumhohen rechteckigen Streifen verschiedener Breiten von 10 cm bis 70 cm, geradlinig scharf abgegrenzt zu anschließenden nicht lasierten Flächen, Einzelflächen von ca. 0,2 m2 bis 1,7 m2, Dünnschichtfarbe mit Verdünnung, Verdünnungsverhältnis 1:10, einzukalkulieren ist die Verwendung von bis zu 10 verschiedenen Farbtönen nach Herstellerpalette und Wahl des AG, Ausführung gem. Zeichnung und Vorgaben Architekt, für Treppenhausleitsystem, Ort: Treppenhäuser 1 – 3 in EG bis 2.OG

Bieterangabe

Angebotenes Fabrikat: (vom Bieter auszufüllen)

20,00 m2 .............................. ..............................

1.2.20 Lasur Sichtbeton Wandstreifen Sol-Silikatfarbe, Verdünnung 1:5 Erstbeschichtung an Wand, innen, in Teilflächen, Untergrund Sichtbeton Klasse SB 3, glatt, mit mineralischer Lasur, mit Grundbeschichtung und Schlussbeschichtung aus Sol-Silikatfarbe, wie in Vorposition beschrieben jedoch Verdünnungsverhältnis 1:5

30,00 m2 .............................. ..............................

1.2.30 Lasur Sichtbeton Wandstreifen Sol-Silikatfarbe, deckend 16Erstbeschichtung an Wand, innen, in Teilflächen, Untergrund Sichtbeton Klasse SB 3, glatt, mit mineralischer Lasur, mit Grundbeschichtung und Schlussbeschichtung aus Sol-Silikatfarbe, wie in Vorposition beschrieben jedoch deckend unverdünnt (Verdünnungsverhältnis 1:1)

40,00 m2 .............................. ..............................

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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 15 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

Menge Einheit E-Preis G-Preis

1.2.40 Geschossbezeichnung Lasur Folienschablone Geschossbezeichnung als einstellige Ziffer auf Wand auftragen, Untergrund Sichtbeton Klasse SB 3, als Erstbeschichtung mit mineralischer Lasur aus Sol-Silikatfarbe, wasserbasiert, lösemittel- und weichmacherfrei, mineralisch pigmentiert, lichtecht, deckend, matt, geeignet für Beschichtung mit in diesem LV ausgeschriebenem transparenten Oberflächenschutz, DGNB zertifiziert, mittels Folienschablone auftragen, mind. 3 verschiedene Typografien sollen zur Auswahl stehen, Ziffernhöhe ca. 100 cm, Farbton nach Herstellerpalette und Wahl des AG, Ausführung gem. Zeichnung und Vorgaben Architekt, für Treppenhausleitsystem, Ort: Treppenhäuser 1 – 3 in EG bis 2.OG

10,00 St .............................. ..............................

1.2.50 Lasur Wände Sichtbeton Sol-Silikatfarbe egalisierend Erstbeschichtung an Wand, innen, Untergrund Sichtbeton Klasse SB 3, glatt, mit mineralischer Lasur, mit Grundbeschichtung und Schlussbeschichtung aus Sol-Silikatfarbe, wasserbasiert, lösemittel- und weichmacherfrei, mineralisch pigmentiert, lichtecht, diffusionsoffen, sd ≤ 0,2 m, halbtransparent, hellgetönt, matt, zur Egalisierung der Sichtbetonoberflächen bei Erhaltung des Betoncharakters, geeignet für Beschichtung mit in diesem LV ausgeschriebenem transparenten Oberflächenschutz, DGNB zertifiziert, Dünnschichtfarbe mit Verdünnung, Verdünnungsverhältnis 1:10.

Bieterangabe

Angebotenes Fabrikat: (vom Bieter auszufüllen)

1.000,00 m2 .............................. ..............................

1.2.60 Musterfläche Lasur Musterfläche auf der Baustelle an Betonwand anlegen mit Grund- und Schlussbeschichtung aus vorab beschriebenen Beschichtungen Lasurfarben zur Festlegung von Verdünnungsverhältnis, Farbton und Auftragsverfahren in Abstimmung mit dem AG, Größe ca. 1 m²,

10,00 St .............................. ..............................

1.2.70 Schutzbeschichtung Wände Sichtbeton transparent Erstbeschichtung als permanenter Oberflächenschutz an Wänden, innen, Untergrund Sichtbeton Klasse SB 3, glatt, mit Hochleistungsimprägnierung aus Acryl CoPolymere, transparent,

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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 16 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

Menge Einheit E-Preis G-Preis

wasserabweisend, Schmutz und Öl abweisend, diffusionsoffen, sd- Wert = 0,2 m, nicht filmbildend, UV-stabil, gem. BNB-Anforderung lösemittel- und weichmacherfrei, zur Erleichterung der Reinigung durch verminderte Anhaftung von Verschmutzungen, DGNB zertifiziert, auftragen in geeignetem Verfahren gemäß Herstellerangaben, Ort: EG bis 2.OG

Bieterangabe

Angebotenes Fabrikat: (vom Bieter auszufüllen)

4.600,00 m2 .............................. ..............................

1.2.80 Schutzbeschichtung Unterzüge/ Leibungen Sichtbeton transparent B 25 cm Erstbeschichtung als permanenter Oberflächenschutz an Unterzügen und Leibungen, innen, Untergrund Sichtbeton, glatt, mit Hochleistungsimprägnierung aus Acryl CoPolymere, transparent, wasserabweisend, Schmutz und Öl abweisend, diffusionsoffen, sd- Wert = 0,2 m, nicht filmbildend, UV-stabil, gem. BNB-Anforderung lösemittel- und weichmacherfrei, zur Erleichterung der Reinigung durch verminderte Anhaftung von Verschmutzungen, DGNB zertifiziert, auftragen in geeignetem Verfahren gemäß Herstellerangaben, Unterzug / Leibung Breite: 25 cm Ort: EG bis 2.OG

160,00 m .............................. ..............................

1.2.90 Schutzbeschichtung anarbeiten Treppen Anarbeiten der in Vorposition beschriebenen Schutzbeschichtung der Sichtbetonwände an Treppenstufen, abgerechnet wird einfache Länge Treppenläufe, Ort: Treppen 1-3 in EG bis 2.OG

55,00 m .............................. ..............................

1.2.100 Schutzbeschichtung Wände Arbeitshöhe über 3,50 m Erstbeschichtung als permanenter Oberflächenschutz an Wänden, innen, Untergrund Sichtbeton Klasse SB 3, glatt, mit Hochleistungsimprägnierung aus Acryl CoPolymere, transparent, wasserabweisend, Schmutz und Öl abweisend, diffusionsoffen, sd- Wert = 0,2 m, nicht filmbildend, UV-stabil, gem. BNB-Anforderung lösemittel- und weichmacherfrei, zur Erleichterung der Reinigung durch verminderte Anhaftung von Verschmutzungen, DGNB zertifiziert, auftragen in geeignetem Verfahren gemäß Herstellerangaben,

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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 17 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

Menge Einheit E-Preis G-Preis

Arbeitshöhe 3,50 m bis 10,0 m über Standfläche EG, Arbeitsgerüst wird bauseits gestellt für diese Arbeiten. Ort: Aula/Pausenhalle

350,00 m2 .............................. ..............................


Summe Titel 1.2 Wandflächen Sichtbeton ...................................


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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 18 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

Menge Einheit E-Preis G-Preis

1.3 Stundenlohnarbeiten

Vorbemerkung Stundenlohnarbeiten werden nach Stundenverrechnungssätzen, in denen Lohn- und Gehaltskosten, Lohn- und Gehaltsnebenkosten, Sozialkassenbeiträge, Vermögenswirksame Leistungen sowie Gemeinkostenanteile und Gewinn enthalten sind, vergütet. Zuschläge für Mehr-, Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit sowie Erschwerniszuschläge sind nicht in die Stundenverrechnungssätze mit einzubeziehen, sondern - sofern sie nicht schon als Teilleistungspositionen im Leistungsverzeichnis enthalten sind – im Bedarfsfall zu vereinbaren und gesondert nachzuweisen.

Der Bieter erklärt, dass der Stundenverrechnungssatz unter Beachtung der preisrechtlichen Vorschriften ermittelt wurde und unabhängig von der Anzahl der abgerechneten Stunden gilt. Stundenlohnarbeiten werden nur vergütet, wenn deren Ausführung von der Bauleitung angeordnet wurde (zu § 2 Nr. 10 VOB/B).

Als Stundenlohnarbeiten sind auf Anordnung Leistungen auszuführen, die nach Art und Umfang den Gewerken zuzuordnen sind, die in diesem Leistungsverzeichnis enthalten sind, oder die zur Erbringung der Leistungen dieser Gewerke üblicherweise erforderlich werden, wie das zusätzliche Beräumen, Transportieren, Entsorgen, Schützen, Vorbereiten, Nacharbeiten, Sichern von Leistungen, auch anderer Gewerke, außer wenn der Betrieb des Bieters auf derartige Leistungen nicht eingerichtet ist (zu § 1 Nr. 4 VOB/B).

Bedarfsposition 1.3.10 Bauhelfer

  • Preisanfrage -

Stundensatz bei Erfordernis zur Ausführung etwaiger zusätzlicher Arbeiten auf Stundennachweis, nur auf Anordnung der Bauleitung AG.

1,00 h .............................. ..............................

Bedarfsposition 1.3.20 Facharbeiter

  • Preisanfrage -

Stundensatz bei Erfordernis zur Ausführung etwaiger zusätzlicher Arbeiten auf Stundennachweis, nur auf Anordnung der Bauleitung AG.

1,00 h .............................. ..............................


Summe Titel 1.3 Stundenlohnarbeiten ...................................


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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 19 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 20 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

Zusammenstellung Gewerk 1 Oberflächenschutz Sichtbeton Grundschule

Titel 1.1 Vorarbeiten EUR ..............................

Titel 1.2 Wandflächen Sichtbeton EUR ..............................

Titel 1.3 Stundenlohnarbeiten EUR ..............................


Netto Summe EUR ..............................

+19,0 % MwSt EUR ..............................


Gesamtsumme EUR ..............................


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Projekt: Spree Campus Fürstenwalde Seite 21 Gewerk: VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz 25.08.2026 Ausschreibungs-LV

Gesamtzusammenstellung VE_1.17.2 Sichtbeton Oberflächenschutz

Gewerk 1 Oberflächenschutz Sichtbeton Grundschule EUR ..............................


Netto Summe EUR ..............................

  • 19,0 % MwSt EUR ..............................

Gesamtsumme EUR ..............................


Alle Unterlagen dieser Ausschreibung