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Neubau einer Kindertagesstätte mit Krippe
‘Grüne Wiese‘ in Scheden,
- Samtgemeinde Dransfeld -
Planungsleistungen und Bauausführung als Totalunternehmer (TU)
- Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung -
Kapitelverzeichnis
1. Grundlagenermittlung / Aufgabenstellung
2. Leistungsumfang Architektur- und Ingenieurleistungen
3. Tiefbau, Außenanlage und Baustelleneinrichtung
4. Raumbücher
5. Baubeschreibung Hochbau
6. Technische Gebäudeausrüstung (TGA)
7. Qualitäten
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Neubau Kindertagesstätte ‘Grüne Wiese‘, Scheden
Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
1. Grundlagenermittlung / Aufgabenstellung
Auf Basis der durchgeführten Planungsanalysen sind die in der Anlage beigefügten Unterlagen gefertigt. Sie berücksichtigen das erforderliche Raumprogramm sowie die notwendigen Anforderungen und Funktionalitäten an die Gebäude. Auf Grundlage dieser Randbedingungen und der übrigen – z.T. nachfolgend – aufgeführten Unterlagen erbitten wir um Erstellung eines freibleibenden Totalunternehmer-Angebotes für die nachfolgend aufgeführten und beschriebenen Leistungen. Dem Auftragnehmer ist bewusst, dass in dieser Totalunternehmerausschreibung und den Vertragsbestandteilen nicht alle erforderlichen Leistungen im Einzelnen beschrieben sind, die für die Herstellung des vertragsgegenständlichen Objekts erforderlich sind. Der Totalunternehmer (TU) verpflichtet sich daher, alle Planungs-, Liefer- und Bauleistungen zu erbringen, die erforderlich sind, um das vertragsgegenständliche Objekt mangelfrei, vollständig, schlüsselfertig und zur vertraglich vorgesehenen Nutzung betriebsbereit und funktionsfähig herzustellen.
Grundlage dieser Bau- und Leistungsbeschreibung (BLB) sind die anerkannten Regeln der Technik zum Zeitpunkt der Bauantragsstellung (Leistung des TU). D.h. alle anzuwendenden DIN-Normen, Merkblätter und Richtlinien usw., soweit sie den anerkannten Regeln der Technik entsprechen und nicht nachfolgend ausdrücklich etwas anderes beschrieben wurde, sind – wie auch die nachfolgend aufgelisteten Grundlagen – zu berücksichtigen: • je nach Anwendbarkeit die Landesbauordnung (LBO), die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) sowie die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR). • Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) • NKiT-G + DVO • die GUV / DGUV – Gesundheits- und Unfallverhütungsvorschriften sowie Abstimmungen mit der Unfallkasse im Rahmen der Planung und späteren Abnahme des Bauvorhabens • es handelt sich nicht - auch in Teilen - um ein öffentliches Gebäude
Nicht zu berücksichtigen sind hingegen: • Verfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) • es handelt sich weder um Verkaufs- noch um Versammlungsstätten. Räume mit möglichem Besucherverkehr sind lediglich für einzelne Besucher ausgelegt.
Das gesamte Gebäude gliedert sich in verschiedene Funktionsbereiche, die dem beigefügten Vorentwurf zu entnehmen sind. Die Anordnung dieser auf dem Grundstück bzw. im Gebäude ist ähnlich dem des Vorentwurfs abzubilden. Der Bedarf an Büro-, Bewegungsräumen, Multifunktionsräumen einschl. der Nebenräume, EDV- Räumen und WC-Einheiten ist ebenfalls gem. der abgestimmten Grundlagen zu berücksichtigen. Als WC-Einheit ist prinzipiell ein WC-Kern (weiblich / männlich / divers?) vorzusehen; die Anzahl der Objekte für die Mitarbeitenden bestimmt sich nach der Arbeitsstätten-Richtlinie (ASR), für die Kinder nach NKitG. Jeder Gruppenraum erhält eine Küchenzeile, welche für die Zubereitung von kleineren Snacks oder Zwischenmahlzeiten dient. Der Personalraum erhält eine Teeküche, welche lediglich zum Aufwärmen von Speisen und Zubereitung von Getränken angedacht ist. Des Weiteren gibt eine Hauptküche, welche als Aufwärm-Küche mit Vorbereitungs-, Koch-, Ausgabe-, Spül- und Lagermöglichkeit zur Ganztagesverpflegung dient. Spezifische organisatorische oder personenbezogene Maßnahmen, die über die baulichen Maßnahmen erforderlich sind, um die Arbeitsstättenrichtlinie (ASR) einzuhalten, sind Leistungen des Nutzers und nicht Bestandteil der Leistungen des TU.
Das Gebäude soll die planerischen Vorgaben des barrierefreien Bauens DIN 18024 mit folgendem Umfang (projektbezogene Ausstattung) berücksichtigen:
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• Barrierefreier Zugang (schwellenlos) am Haupteingang • ausreichende Gangbreiten des Hauptflurs • Lichte Türbreiten im EG ca. 1,10 m? KiTG i.L. (Doppelflüglige Türen im Eingangsbereich und Hauptflur), darüber hinaus im Verlauf zur barrierefreien WC-Anlage im EG sowie Hauptzugänge und Flure in den Etagen jeweils min. 90 cm i.L. • Eine barrierefreie WC-Anlage Handläufe in Fluren, kraftbetätigte Türöffnungssysteme, zusätzliche Installationen in Augenhöhe, rollstuhl-gerechte Bewegungsflächen in allen Räumen etc. sind nicht zu berücksichtigen. Eine vollumfängliche Auslegung des Gebäudes nach DIN 18024 oder 18040 ist nicht vorzusehen.
Im Rahmen der Planung und Umsetzung des Objektes ist ein Brandschutzkonzept durch einen BS- Sachverständigen zu erarbeiten und fortzuschreiben. Darin sind die Schutzziele zur Vermeidung der Entstehung, Ausbreitung von Bränden, zur Rettung von Menschen und Tier und zur Ermöglichung wirksamer Löscharbeiten zu berücksichtigen. Darüberhinausgehende Schutzziele sind nicht berücksichtigt. Bei den Annahmen zum Brandschutzkonzept sind darüber hinaus ebenfalls keine besonderen Anforderungen eines Sachversicherers zu berücksichtigen.
Bei den Schallschutzanforderungen werden die gesetzlichen Anforderungen berücksichtigt:
Bauteil Luftschall Trittschall
Geschossdecken R’W ≥ 55 dB L`n,W ≤ 53 dB*)
Wände zwischen Gruppenräumen und R’W ≥ 47 dB ohne Anforderungen zwischen Gruppenräumen und Fluren
Türen in Wänden von Gruppenräumen RW ≥ 32 dB ohne ohne Anforderungen untereinander und zwischen Gruppenräumen und Flankenschallübertragung Fluren
Sollten Systemtrennwände, Glaswände, Verglasungen und mobile Trennwände eingesetzt werden, gelten ggf. abweichende Schallschutzanforderungen.
Der Schallschutz für konzentrierte geistige Tätigkeit und vertrauliche Angelegenheiten ist für folgende Räume zu berücksichtigen: • Büro • Personal
Bauteil Luftschall Trittschall
Wände in Räumen wie vor für konzentrierte R’W ≥ 45 dB ohne Anforderungen geistige Tätigkeit und vertraul. Angelegenheiten
Türen in vorgenannten Wänden RW ≥ 37 dB ohne ohne Anforderungen Flankenschallübertragung
Daraus resultierende bauliche Anforderungen sind entsprechend planerisch und in der Ausführung einzuhalten.
Für die Begrenzung der Nachhallzeit ist in den Büro-, Gruppenräumen und Aufenthaltszonen eine abgehängte Mineralfaser-Decke, weiß beschichtet, im Rasterformat 62,5 cm -125 cm vorzusehen.(Gestalt. Anspruch) Die Abhängung erfolgt über verzinkte Abhangelemente als Doppelfederelement und Rundstahldrähten, Wandanschlusswinkel als Schattenfugenprofil. Teilbereiche können (z.B. aus technischen Gründen) sowie die Decken der WC-Anlagen als glatte Gipskartondecke
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ausgeführt werden. Deckenausschnitte/Revisionsklappen sind entsprechend Erfordernis vorzusehen. Insgesamt wird eine sehr gute Sprachverständlichkeit in den Gruppenräumen und dem Spielflur angestrebt. Zusätzlich sorgt der Nutzer z.B. durch die Möblierung / Inneneinrichtung für eine weitere Verbesserung der Raumakustik. Der Standort erfordert evtl. besondere Maßnahmen an den äußeren Schallschutz. Die Auslegung der Fassaden- und Dachflächen erfolgt entsprechend der Anforderungen an das erforderliche bewertete, resultierende Luftschalldämm-Maß von Außenbauteilen nach DIN 4109 und VDI 4100. Hierbei sind die erhöhten Anforderungen aus dem anliegenden Lärmpegelbereich in der Schallschutzstufe zu berücksichtigen.
Die Anforderungen an den zulässigen Primärenergiebedarf aus dem aktuellen GEG sind einzuhalten. Die vorgesehenen Dämmstoffdicken und U-Werte der einzelnen Bauteile sind entsprechend dieser hohen Anforderungen auszulegen.
Zur Erfüllung des sommerlichen Wärmeschutzes sind für die Nachweisführung nach GEG außenliegende Raffstoreanlagen (inkl. Wind- und Sonnenwächterfunktion) nach Erfordernis einzusetzen. Darüberhinausgehend ist für den GEG-Nachweis für die Lüftung ein optimiertes Konzept zu entwickeln. Das Gebäude ist nach den Mindest-Anforderungen des Gebäude-Energie-Gesetzes auszulegen und anzubieten. Alternativ ist die Nutzung des KFW-Programms ‘Klimafreundlicher Neubau – Kommunen, Nr. 498/499‘ vorgesehen. Hierzu ist im Rahmen der Angebotserstellung eine detaillierte Anlagenbeschreibung mit einzureichen. ACHTUNG: Sämtliche Kosten für die planerische und bauliche Umsetzung der Erstellung des Gebäudes nach dem oben beschriebenen KFW-Programm sind nur als Eventual-Position (siehe beigefügtes LV) anzubieten und nicht in den Angebotspreis einzurechnen.
Die Wartung und Unterhaltung der Immobilie (z.B. Wartung, Inspektion, Prüfungen, Instandsetzungen außerhalb der Gewährleistung, Reinigung, Winterdienste, Gärtnerdienste etc.) erfolgt durch den Auftraggeber. Einbauten sowie nutzungsbedingte technische Geräte werden durch den Nutzer selbst gewartet. Spezielle aus Wartung und Unterhaltung resultierende bauliche Anforderungen sind derzeit nicht zu berücksichtigen. Insbesondere die Reinigung von Fenstern erfolgt nach der Übernahme von innen (Drehflügel).
Vor Inbetriebnahme wird ein projektbezogenes, individuelles Nutzerhandbuch vom TU erstellt und übergeben. Dieses Betriebs-Handbuch umfasst Anleitungen zur Wartung und Instandhaltung relevanter Gewerke.
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2. Leistungsumfang Architektur-/Ingenieurleistungen
In der nachfolgenden Tabelle wird der Leistungsumfang des Bieters (Totalunternehmers) veranschaulicht. Die nachfolgend aufgeführten Leistungen sind Bestandteil des TU-Angebotes und gelten für das gesamte Projekt:
| Allgemeine Planungsleistungen, Fachplanerleistungen, | TU | |||
|---|---|---|---|---|
| Leistungsumfang |
Fortschreibung der architektonischen (Vor-)Entwurfsplanung zur X Erstellung der Genehmigungsunterlagen Ausführungs- u. Detailplanung einschl. Werk- u. Montagezeichnungen X Erstellung von Türlisten X
Erstellung und Einreichung der Genehmigungsplanung, einschl. des X Entwässerungsantrages sowie Überflutungsnachweis
Prüffähige statische Berechnung X
Sämtliche Vermessungsleistungen zur Erstellung des Gebäudes, einschl. der notwendigen Gebäudeachsen sowie Meterrissen in den X Etagen
Ausarbeitung des Brandschutzkonzeptes einschl. Fachbauleitung X (Bestandteil des Bauantrages)
Wärmeschutznachweis / GEG-Nachweis, GEG-Energieausweis X
Sachverständigenabnahmen für sicherheitsrelevante Bauteile, sofern diese für die behördliche Abnahme erforderlich sind bzw. durch die X Baugenehmigung gefordert werden
Erstellung TGA-Planung (Entwurfs-, Genehmigungs- und X Ausführungsplanung)
Fachbauleitung TGA X
Sachverständigenabnahmen (sofern gefordert) X
Vorbereitung und Durchführung der Bemusterungen X
Fachbauleitung Hochbau nach LBO X
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) vor und während der Ausführung der Bauleistungen / Erstellung der Unterlage X für spätere Arbeiten am Gebäude
Revisionsunterlagen gemäß gesonderter Festlegung X
Herbeiführung der Voraussetzungen für eine baurechtliche Abnahme soweit erforderlich und dies den Leistungsumfang der Maßnahme X betrifft (Abnahme der zuständigen Dienststellen vor Übernahme des Objekts durch den AG)
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2.1 Erläuterungen zum Leistungsumfang
Architekturplanung Die Erstellung der architektonischen Entwurfsplanung erfolgt auf Basis der übergebenen Grundlagen sowie unter Berücksichtigung der funktionalen sowie architektonischen Anforderungen des Bauherrn bzw. des späteren Nutzers. Zum Leistungsumfang gehört auch die Genehmigungsplanung (Bauantrag). Zum Bauantrag gehören ein vollständiger architektonischer Plansatz und alle erforderlichen Antragsformulare und Berechnungen. Die notwendigen Unterlagen zum Grundstück (z.B. amtlicher Lageplan, Katasterauszug) steuert der Auftraggeber bei. Auch alle nutzungsrelevanten Angaben (z.B. eine Betriebsbeschreibung) gehören zum Leistungsumfang des Nutzers. Der GEG-Nachweis, eine qualifizierte Freiflächenplanung (Eingriffs- u. Ausgleichsbilanzierung), ein evtl. notwendiger Antrag zur Genehmigung von Werbeanlagen sowie der Entwässerungsantrag gehören zum Leistungsumfang des TU. Die Ausführungsplanung baut auf der Entwurfs- und Genehmigungsplanung auf und ist ebenfalls Leistungsumfang des TU. In die architektonische Ausführungsplanung werden die fachlichen Beiträge aller beteiligten Fachingenieure eingearbeitet und das Bauwerk wird zeichnerisch dargestellt. In dieser Planungsphase ist unbedingt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) einzubinden. Diese Ausführungsplanung wird durch den Bauherrn oder deren Vertreter freigegeben und beinhaltet üblicherweise folgende Unterlagen: • Grundrisse mit Angabe aller Oberflächenmaterialien und -qualitäten, Schnitte und Ansichten • Türlisten und Bemusterungsprotokolle mit Angaben zu Farben und Qualitäten • Decken- und Fliesenspiegel nach Erfordernis • Ausführungsdetails und Konstruktionszeichnungen nach Art und Größe des Objekts im erforderlichen Umfang Die Bemusterung von sichtbaren Oberflächen und Einbauteilen erfolgt nach einem zu Projektanfang genau festgelegten Zeitplan. Im Hinblick - insbesondere auf das Farbkonzept für alle Fassadenbauteile – ist der Auftraggeber in diesen Prozess einzubinden. Des Weiteren ist die Vorlage von Handmustern von Boden-, Wand- und Deckenoberflächen sowie Muster von Sanitärobjekten, Schaltern, Steckdosen und Türgriffen im Rahmen der vereinbarten Qualitäts- und Preisklassen einzuplanen. Größere Bauelemente wie z.B. Türblätter oder Tore werden anhand von Katalogen vorgestellt. Prinzipiell erfolgt vorab eine Bemusterung mit Prospektmaterial.
Fachingenieurleistungen Der Nachweis nach dem Gebäudeenergiegesetz wird gemäß den gesetzlichen Anforderungen durch den TU erstellt und bei der Bauausführung berücksichtigt und umgesetzt. Das Brandschutzkonzept wird von einem Brandschutzsachverständigen ausgearbeitet und der zuständigen Genehmigungsbehörde eingereicht. Darin sind exakte Vorgaben für eine brandschutztechnisch unbedenkliche Ausführung des Bauwerkes zu benennen. Die prüffähige Statik beinhaltet die statische Berechnung sowie die statischen Positionspläne. Sie ist beim Bauamt oder direkt beim Prüfstatiker zur Genehmigung einzureichen. Um eine reibungslose Prüfung zu gewährleisten, wird vorgeschlagen, die Auswahl des Prüfingenieurs im Vorfeld mit der Genehmigungsbehörde abzustimmen. Zur Werkplanung gehört die Erstellung der Schal- und Bewehrungspläne für die statisch relevanten Ortbetonbauteile und Stahlbetonfertigteile. Auch diese sind zur Genehmigung dem Prüfstatiker vorzulegen. Im Rahmen der Werkplanung sind ebenfalls zu erstellen: Konstruktionszeichnungen, Stücklisten für Stahlkonstruktionen, Fassadendetails und Montagepläne für den Metallleichtbau. Die Werkplanung ist der Auftraggeberin mit einer angemessenen Frist zur Prüfung vorzulegen.
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Technische Gebäudeausstattung (TGA) Die Entwurfs- und Werkplanung für die TGA-Planung wird ebenfalls vom TU erstellt und fortgeschrieben. In der Ausführungsplanung sind alle relevanten Anlagenteile, Leitungstrassen und Ausstattungsgegenstände zu definieren. Sofern zum Gesamtverständnis erforderlich, werden ergänzende Anlagenschemata erstellt und Detailangaben zu den technischen Anlagenteilen beigefügt. Die TGA-Werkplanung wird dem Bauherrn zur Freigabe vorgelegt und dient nach deren Freigabe als verbindliche Basis für die Ausführung.
Bauleitung Die Bauleitung des Projektes übernimmt der Totalunternehmer direkt. Der Bauleiter (nach LBO) überwacht die handwerkliche Ausführungsqualität und die Ausführungstermine in den Gewerken. Der Auftraggeber behält sich vor, einen Projektsteuerer zur Überwachung direkt zu beauftragen.
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator Zum Leistungsumfang des Totalunternehmers gehört auch ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo). Die Bestellung eines SiGeKo ist gesetzlich vorgeschrieben. Der SiGeKo erstellt einen detaillierten Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Plan (SiGe-Plan). In diesem Plan sind konkrete Maßnahmen aufgeführt, wie die Gefahr von Unfällen zu verringern ist. Der SiGeKo führt zudem in regelmäßigen Abständen Baustellenbegehungen durch, um die Einhaltung der UVV-Vorschriften und der im SiGe-Plan vereinbarten Maßnahmen vor Ort zu überprüfen. Von den Baustellenterminen sind Protokolle zu fertigen und dem AN zur Kenntnis zu übersenden.
Freigaben Zur Sicherstellung der Projekttermine und Freigabe der jeweiligen Planungen benötigt der Auftraggeber jeweils mind. 10 Werktage. Für diese Leistung und für das Projektmanagement (siehe oben) behält sich der Auftraggeber vor, ein externes Büro zur Abwicklung des Projektes zu wählen und benennt einen Ansprechpartner für die gesamte Laufzeit Ihres Projektes. Dieser koordiniert alle zur Leistungserbringung gehörenden Projektbeteiligten und steht auch zur Schnittstellenabstimmung mit den anderen Projektbeteiligten zur Verfügung. In regelmäßigen Besprechungen werden offene Fragen zum Projekt geklärt.
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3. Tiefbau, Außenanlage und Baustelleneinrichtung
Grundlagen Tiefbau und Außenanlagen
Nachfolgend sind die Grundlagen für die Tiefbauarbeiten und den Arbeiten an der Außenanlage aufgelistet:
Status Leistungsumfang von
Liegt vor Liegt nicht vor Samtgemeinde TU Grundlagen Tiefbau Dransfeld
Projektbezogenes Baugrundgutachten einschl. X X Bodenanalyse
Geländehöhenaufnahme X X
Altlastenuntersuchung Baugrund X X (Altlastenkataster des Landkreis Göttingen)
Antrag auf Genehmigung der X X Entwässerungsanlage
Kampfmitteluntersuchung X X
Baugrundgutachten Es liegt ein projektbezogenes Baugrundgutachten vor. Dennoch sind die Gründungs- annahmen des TU mit definierten bodenphysikalischen Kennwerten bei Angebotsabgabe zu dokumentieren. Höheneinordnung des Gebäudes nach der Entwurfsplanung des TU. Dem Totalunternehmer ist freigestellt, die technischen Lösungen frei zu wählen und ein spezielles Gründungskonzept zu wählen. Generell übernimmt der TU das Gründungsrisiko (das Risiko für die technisch richtige Ausführung der Gründung auf Basis der Bodenkennwerte und Untergrundverhältnisse). Das Baugrundrisiko (das Risiko abweichender Bodenverhältnisse) verbleibt beim Auftraggeber.
Geländehöhenaufnahme Es liegt eine Geländehöhenaufnahme vor. Die Höhenlage des Gebäudes ist unter Berücksichtigung der Erschließung, der Entwässerung und der Höhenlage zu den Nachbargrundstücken durch den TU festzulegen.
Altlasten, Kampfmittel Die anstehenden Böden und Erdmaterialien wurden beprobt. Die Materialien/Böden sind für einzelne Parameter bis LAGA-Zuordnungswert Z1 zuzuordnen. Daher ist davon auszugehen, dass das Material im eingeschränkten offenen Einbau (Einbauklasse 1) wiederverwendet werden kann. Bezüglich der Kampfmittelfreiheit ist bauseits (durch den AG) eine Untersuchung erfolgt. Nach durchgeführter Luftbildauswertung wird keine Kampfmittelbelastung vermutet. Die Untersuchungsergebnisse sind in der Anlage #4.3.1/2 dokumentiert.
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Antrag auf Genehmigung der Entwässerungsanlage Nähere Hinweise dazu finden Sie im Kapitel Architekten- und Ingenieurleistungen. Der Entwässerungsantrag wird im Rahmen der Genehmigungsplanung durch den TU gestellt.
Leistungsumfang Tiefbau und Außenanlage
nicht enthalten Nachfolgend aufgelistete Leistungen sind beim TU enthalten
Roden und Entsorgen von Büschen und Sträuchern auf dem Grundstück X
Fällen und Entsorgen oder Sichern von Bäumen X
Suchen, Umbauen, Entfernen und Entsorgen von Hindernissen im Baugrund, wie z.B. alte Fundamente, vorh. Treppenstufen, Leitungen, X archäologische Funde etc.
Anlegen und Unterhalten der Baustraßen X
Abschieben und Lagern / Wiedereinbau des wiederverwertbaren X Oberbodens, einschl. Entsorgung des überschüssigen Bodens
Fundamentaushub, Bodenaustausch, Tragschichten, Planum für das X Gesamtgebäude einschl. Entsorgung des überschüssigen Bodens
Zusatzmaßnahmen, die aus der Untersuchung auf Kampfmittel oder aus X dem Verdacht und Fund von Kampfmitteln entstehen
VOB-gemäße Wasserhaltung zur Fassung u. rückstaufreien Ableitung von anfallendem Tages- und evtl. seitlich eintretendem X Schichtenwasser, Abpumpen während der Bauzeit zur Versickerung auf dem Grundstück oder Einleitung in die öffentl. Kanalisation
Ring- und Flächendrainage gem. Baugrundgutachten X
Erstellen der Entwässerungsanlagen bis zur Leistungsgrenze bzw. dem X Übergabeschacht auf dem Grundstück
Oberflächenbeläge und Bepflanzung für Verkehrsflächen innerhalb der X Leistungsgrenze (Grundstück)
Zaunanlage und ein elektrisches Tor zu den Lagerflächen am Bauhof X
Erläuterungen zu den Tiefbauleistungen
Abbrucharbeiten, Rodung, Räumung Die auszuführenden Rodungs- und Räumungsarbeiten beschränken sich auf den Bereich innerhalb der Leistungsgrenze, hier der im beiliegenden Lageplan gekennzeichnete Grundstückteil. Anfallendes Material wird – sofern technisch möglich und frei von Verunreinigungen und Kontaminationen – aufbereitet und für die Baumaßnahme wiederverwendet oder alternativ durch den TU in Abstimmung mit dem Auftraggeber auf dem Grundstück wieder einplaniert. Sollte eine Wiederverwendung nicht möglich sein, ist das Material fachgerecht (mit Nachweis) zu entsorgen.
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Schutz des vorh. Baumbewuchses Der vorhandene Baumbewuchs im Bereich zur südlichen Grundstücksgrenze, entlang der Böschung, sowie nördlich des Bauhofs sind während der gesamten Bauphase zu schützen bzw. zu erhalten.
Grundstückszufahrt Die Anbindung des Grundstücks ermöglicht dem TU eine freie Zufahrt zum Baugrundstück. Die Belastbarkeit der Erschließungsstraße mit Schwerlasttransportern ist durch den TU mit den zuständigen Behörden abzustimmen. Um die dauerhafte Befahrbarkeit des Baugrundstückes zu gewährleisten, werden durch den TU Baustraßen angelegt und während der Bauzeit unterhalten. Die Baustraßen sind ausreichend für eine Nutzung bzw. Transporte auszulegen und zu unterhalten. Die Baustraßen werden nach Fertigstellung der Arbeiten durch den TU wieder zurückgebaut. Sollte eine provisorische Grundstücksüberfahrt für die Bauzeit erforderlich sein, ist diese durch den TU zu erstellen. Falls durch die Bauaktivitäten der öffentlichen Straßenraum verschmutzt wird, sind entsprechende Reinigungen vorzusehen. Die vorh. Bäume entlang der südlichen Grundstücksgrenze sind zu schützen.
Erdarbeiten Der anstehende Oberboden (Mutterboden) wird abgeschoben, zwischengelagert und an geeigneter Stelle im Baufeld wieder eingebaut. Es ist von einer konventionellen Flachgründung (gem. Baugrundgutachten) auszugehen. Umfang und technische Umsetzung der Maßnahmen werden durch TU festgelegt bzw. liegen in dessen Ermessen. Alternativ oder ergänzend zu vorbeschriebenen Maßnahmen kann auch ein durch den TU geplantes Gründungskonzept umgesetzt werden, wenn ein entsprechender Nachweis vorliegt. Im Leistungsumfang ebenso enthalten ist der erforderliche Höhenausgleich im Umgriff des Baufeldes bzw. in den Außenanlagen an die angrenzenden Grundstücke. Auch gehört die fachgerechte Ausbildung der Zu- und Abfahrtswege zur Straße „Am Heiferbach“ zum Leistungsumfang des TU. Im Leistungsumfang enthalten ist der erforderliche Aushub für die Gründungskörper und Fundamente. Die Baugruben sind mit geeignetem Material - entsprechend der späteren Belastung – zu verfüllen und lagenweise zu verdichten. Unterhalb der Bodenplatten werden die erforderlichen Tragschichten eingebaut. Die Dicke der Tragschichten werden entsprechend den technischen Notwendigkeiten in Abhängigkeit der Belastungen und der Tragfähigkeiten des anstehenden Bodens ausgeführt. Die Erstellung der Gräben und Baugruben für die Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Strom, Telekom) der Energieversorgungsunternehmen sind innerhalb der vereinbarten Leistungsgrenze enthalten.
Baugruben Evtl. notwendige Baugruben sind gem. dem technischen Gründungskonzept des TU auszuführen. Die Aushubböden werden gelagert und - soweit möglich - anschließend für die Verfüllung der Arbeitsräume wieder genutzt werden. Überschüssiger Boden ist zu entsorgen.
Dränageanlagen Bzgl. eines eventuellen Aufstaus von Sickerwasser wegen ungünstiger Bodenverhältnisse ist der Einbau einer Ringdränage einzukalkulieren.
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Entwässerungsanlagen
Die Ableitung des anfallenden Wassers (SW und RW) erfolgt über die im Straßenraum befindlichen Anschlusskanäle in den Dimensionen DN 300 (RW) bzw. DN 150 (SW). Entwässerungsanlagen für die Entsorgung von Schmutz- und Regenwasser auf dem Grundstück sind aus Grundleitungen / KG-Rohren (Polypropylen) herzustellen. Dabei sind die erforderlichen Kontrollschächte mit Abdeckung in der entsprechenden Belastungsklasse (z.B. in befahrbaren Bereichen) zu berücksichtigen. Beiträge und Gebühren für das spätere Einleiten von Abwasser und Oberflächenwasser in das öffentliche Netz werden vom Auftraggeber getragen. Das Gesamtkonzept für das Gebäude sowie die Leitungsdimensionen, Schachtdurchmesser und Gefälleausbildungen ist im Rahmen der Entwässerungsplanung unter Beachtung der anzuwendenden Vorschriften durch den TU zu definieren. Das Bodengutachten ist stets zu berücksichtigen. Anschluss wo? Neuanschluss? Anschluss Gebäude Bauhof?
Oberflächenbeläge für Verkehrsflächen / Landschaftsgärtnerische Leistungen Die Oberbodenschicht ist abzuschieben und für den späteren Wiedereinbau im Grundstücksbereich zwischenzulagern. Überschüssiger Oberboden kann anschließend zur Geländemodellierung angedeckt werden. Der Bodenaushub für Verkehrsflächen ist als Unterbau
- wenn möglich - wieder zu verwenden. Überschüssiger Oberboden und Bodenaushub ist abzufahren und zu entsorgen (geht ins Eigentum des TU über). Fachgerechte Herstellung des frostsicheren Aufbaus der Verkehrsflächen nach RStO von ca. 70 – 75 cm. Die erzielten bzw. geforderten Tragfähigkeits- und Festigkeitswerte sind durch statische Lastplatten-Druckversuche in ausreichender Anzahl nachzuweisen. Die Verkehrs- und Parkflächen links der Zufahrtsfläche sind mit 8 cm Betonstein-Verbundpflaster inkl. Splittbett für den Normalverkehr (Bauklasse II), die PKW-Stellplätze mit 8 cm Rasen- Verbundpflaster herzustellen. Die Zufahrts- und Verkehrsflächen des Bauhofs, sowie die Lagerfläche des Bauhofs sind mit 10 cm Betonstein-Verbundpflaster inkl. Splittbett für Schwerverkehr (Bauklasse III), die PKW-Stellplätze mit 8 cm Rasen-Fugenpflaster herzustellen.
Die Leistungen für die Begrenzung der Verkehrswege zu Grünanlagen mit Stellplatten bzw. Straßenbordsteinen, die Anarbeitung an integrierte Bauteile (Entwässerung, Schächte etc.) sowie alle Leistungen zur Erstellung der beiden Zufahrten von der öffentlichen Verkehrsfläche aus inkl. Bordsteinabsenkung etc. sind in den Pauschalpreis einzukalkulieren. Das Höhenprofil des Grundstücks sowie die Lage der Verkehrswege sind in der Entwurfsplanung des TU zu berücksichtigen. Grundfläche für 30 PKW-Stellplätze: zzgl. Zu-/Abfahrten 12 Fahrrad-Stellplätze inkl. Bügel: zzgl. Erschließungsflächen Verkehrsflächen : gem. Entwurfsplanung TU (Bauklasse II)
Die Ausleuchtung der Stellplätze und deren Zuwegung sind mit mind. 10 Lux zu planen. Die entsprechenden Zuleitungen sind mit einzukalkulieren. Ebenso ist ein Leerrohr für Licht am Fahrradstellplatz vorzusehen. Im Bereich des Zugangs, als Zuwegung zu den Stellplätzen sowie an evtl. geplanten Nebeneingängen sind entsprechende Pflasterflächen auszulegen. In den übrigen Grundstücksflächen ist die Vegetationsschicht aufzulockern, ein Feinplanum für Pflanz- und Rasenflächen herzustellen und Gebrauchsrasen (Saatgutmenge ca. 25 g/m²) auf
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Grünflächen und Böschungen anzusäen. Die Größe der Grünflächen ist entsprechend dem Entwurf herzustellen. Spielflächen/ -geräte und Bepflanzung Die Ausführung der Außenanlage ist nicht Bestandteil der Leistungen des AN, sondern wird bauseits zeitgleich oder nach Ausführung des Gebäudes ausgeführt. Die Leistungen des AN umfassen den Innenausbau der KiTa und die zur Ingebrauchnahme und zur allgemeinen Benutzung notwendige Einrichtung und Einbauten, so auch beispielsweise den Einbau einer Küche. Strauch- und Baumpflanzungen inkl. Vorbereitung eines Pflanzlochs, Substratzugabe, Angießen, Sicherung und Schließen/Abdecken der Pflanzstelle sind zu kalkulieren. Folgende Baumpflanzungen sind in der Freifläche einzukalkulieren:
Bäume im Aufenthaltsbereich Vorzugsweise kleinkronige hochstämmige Laubbäume, Stammumfang 14-16 cm. Insgesamt sind demnach 10 Bäume sowie 30 Sträucher zu kalkulieren. Die Pflanzungen beinhalten folgende Leistungen: Baumpflanzgrube ausheben, ca. 100 x 100 cm, Tiefe ca. 50-80 cm (für Sträucher entsprechend kleiner), Pflanzloch vorbereiten, überschüssiger Boden wird Eigentum des AN, Hochstämme in Pflanzloch pflanzen, Angießen, Pflanzverankerung mit einem Pfahl-Dreibock herstellen (für Bäume) und Verfüllung der Pflanzgrube. Abdeckung der Pflanzstellen mit Rindenmulch. Die zugelassenen Baum- und Straucharten sind gem. Grünordnungsplan zu wählen und sind mit dem Auftraggeber abzustimmen.
Umwehrung Umwehrung/Einzäunung des Baufeldes: Lieferung und Errichtung einer verzinkten (bzw. Farbton nach Wahl des AG) Stahlzaunanlage aus Doppelstabgewebe inkl. der erforderlichen Stahlpfosten und Fundamente. Höhe Kindergarten: ca. 1,20 m (gem. Lageplan) Höhe Bauhof: ca. 1,80 m Im Bereich der Kindestagesstätte sind drei verschließbare Doppeltüren vorzusehen (mit Drücker/Knauf und Durchgreifschutz) vorzusehen. Im Bereich Betriebshof/ Lagerfläche ist ein doppelflügelig, selbsttragendes, verzinktes Stahlschiebetor (mit Unterholm, Obergurt, Stegen und senkrechter Stabfüllung) mit Elektroantrieb zu liefern und einzubauen. Einzeltorbreite: ca. 4,0 m.
Terrassen Die herzustellenden Terrassen sind aus den Vorentwurfsplänen des Architekten zu entnehmen. Der Unterbau und Aufbau der Terrassen sind gemäß Zulassung herzustellen. Die Ränder sind mit Rasenkantensteinen einzufassen und Betonplatten/ WPC zu belegen.
Baustelleneinrichtung Zum Leistungsumfang des TU gehört die komplette für seinen Leistungsumfang notwendige Baustelleneinrichtung; diese wird unterhalten (einschl. Reinigung) und nach Beendigung der Bauphase und Übergabe wieder abgebaut. Dazu gehören insbesondere: • Tages-Unterkünfte und Besprechungscontainer für die Bauleitung und Nachunternehmer • Für Bemusterungen und Besprechungen mit dem Bauherrn wird ein eigener Container zur Verfügung gestellt • WC-Anlagen für Nachunternehmer und Bauleitung
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Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
• Sämtliche Gerüste und Absturzsicherungen nach UVV und Baustellenordnung • Umzäunung des Baufeldes und der Verkehrsflächen mit einem verzinkten Bauzaun aus Gittermatten (Umfang nach BE-Plan des TU) Alle für den Baustellenbetrieb erforderlichen Hebezeuge wie Hochbaukräne, Mobilkräne, Hebebühnen, Steiger usw. sind in diesem Leistungsumfang zu berücksichtigen. Die Sauberkeit auf der Baustelle hat einen hohen Stellenwert. Anfallender Müll muss daher regelmäßig und fachgerecht entsorgt werden. Ebenso ist das Anlegen der Baustrom- und Bauwasseranschlüsse Leistungsumfang des TU. Zur ausreichenden Stromversorgung der Baustelle ist ein Netz aus Baustromverteilern vorzuhalten. Die Verbrauchskosten gehen bis zur Abnahme zu Lasten des TU.
Für die Baumaßnahme ist ein ca. H x B = 2,00 x 4,00 m großes Bauschild vorzusehen und über die Dauer der Baumaßnahme aufzustellen. Als Darstellung ist ein farbiger 3D-Digitalprint des Projektes mit entsprechenden Erläuterungstexten vorzusehen. Das Layout wird mit dem Bauherrn und dem TU im Vorfeld detailliert abgestimmt.
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4. Raumbücher
Die raumspezifische Ausstattung für alle relevanten Raumtypen ist seitens des TU - wie nachfolgend zusammengefasst - zu liefern:
Raumbuch Krippen- und Gruppenräume, Material
ca. 3,00m kleine Gruppenräume I ca. 6,00m Krippen- und Lichte Raumhöhe Gruppenräume (Hochebene)
Estrich / Hohlraumboden Schwimmender Zementestrich
Bodenbelag als Linoleum-Bahnenware, verklebt, rutschhemmende Bodenbelag Ausführung gem. Anforderungen. Antistatische Ausführung bei Notwendigkeit
Innenwände in Trockenbauweise, z.T. massiv nach Entwurfsplanung, keine besonderen Anforderungen, pflegeleichte Innenwände und robuste Ausführung (erfordl. R’W ≥ 47dB bzw. erfordl. R’w 52 dB zum Ruheraum)
Abmessungen gem. Entwurfsplanung als Sichtbezug zw. Krippen- Fenster in Innenwänden bzw. Gruppenraum, mind. 1,0 m breit
Wandbelag aus Malervlies, wischfester Dispersionsanstrich hell Wandbelag getönt (Farbton nach Wahl des AG)
Abgehängte Mineralfaser-Rasterdecke, Raster 62,5 x 125cm, mit Deckenbekleidung verbesserter Akustik, erhöhte gestalterische Qualität
Kunststoffbeschichtete Holztüren (hohe Beständigkeit), Durchgangshöhe 2,135 m, Durchgangsbreite Gangflügel 1,01 m Innentüren (Rohbaumaße). Zugangstüren zu den Krippen- und Gruppenräumen mit feststehendem Glasteil (durchsturzsicher),alle Flügel mit Klemmschutz, PZ vorgerüstet
Kombination aus dekorativen Downlights und Einbauleuchten Beleuchtungsstärke: 300 Lux als Mindestbeleuchtungsstärke, 500 Elektro - Beleuchtung Lux in Bastel- und Arbeitsbereichen, Verdunkelungsmöglichkeit Beleuchtung dimmbar, Steuerung über Tastschaltung
An der Zugangstür: 1 Steckdose (Reinigungssteckdose) zusätzliche Steckdosen in Krippen- und Gruppenräumen: je 8 Stck. Doppelsteckdosen, in Kleingruppenräumen: je 4 Stck. Elektro – Steckdosen Raum Doppelsteckdosen, in Materialräumen: je 2 Stck. Doppelsteck- dosen im Raum verteilt. Zusätzlich in Krippen-, Gruppen- und Kleingruppenräumen eine Doppelsteckdose in den Fenster- Leibungen (Festbeleuchtung)
Außenraffstores, raumweise angetrieben, Bedienung mit Wipptaster als Sonnenschutz bzw. zur Verdunkelung (Zentral- Steuerung im Raum). Geteilter Behang im Bereich der Ausgänge Sonnenschutz zum Außenbereich (Einzelsteuerung am Fenster), automatische Blendschutz Zentralsteuerung und Schutzfunktion über Wind-/Sonne-/ Regenwächter Innerer Blendschutz nicht vorgesehen, bei Bedarf durch Auftraggeber
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Neubau Kindertagesstätte ‘Grüne Wiese‘, Scheden
Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
IT-Verkabelung: 4 Stck. RJ45-Ports im Raum verteilt mit jew. 1 Elektro – IT Stck. SCHUKO-Steckdose pro Port (WLAN- / Dect- Anschlussmöglichkeit in den Räumen)
Schwachstromeinrichtungen gemäß Baubeschreibung
Steuerung über elektronisches Raumthermostat (Beheizungsart Heizung nach Wahl des TU, vorzugsweise Fußbodenheizung) Auslegungstemperatur mind. 21°C
Kühlung Kühlung über Fußbodenheizung
Mechanische, zentrale Be- und Entlüftungsanlage: Lüftung Luftwechselrate nach Auslegung des TU bzw. gesetztl. Vorschriften, zentrale Steuerung (gruppenweise ausgelegt)
Sanitär Sanitärobjekte gem. Planung
Durch den TU ist in diesem Bereich eine Küchenzeile vorzusehen: 3 Stck Doppelsteckdosen als Arbeitssteckdosen, Küchenzeile Spüle, Geschirr-spüler, Unterbaukühlschrank mit kleinem Gruppenräume/ Gefrierfach und Kochfeld – 2 Platten (Induktion) jew. mit separater Elt.-Versorgung, Küchenzeile ca. 5,00 lfm mit mind. 2,40 m Oberschränken, pflegeleichte robuste Oberflächen
Raumbuch Ruheraum Krippe
Lichte Raumhöhe ca. 2,70m
Estrich / Hohlraumboden Schwimmender Zementestrich
Bodenbelag als Kugelgarn-Teppich-Bahnenware (zur akustischen Bodenbelag Verbesserung), verklebt. Antistatische Ausführung bei Notwendigkeit
Innenwände in Trockenbauweise, z.T. massiv nach Entwurfsplanung, keine besonderen Anforderungen, pflegeleichte Innenwände und robuste Ausführung (erfordl. R’W ≥ 47dB bzw. erfordl. R’w 52 dB zum Ruheraum)
Fenster in Innenwänden ---
Wandbelag aus Malervlies, wischfester Dispersionsanstrich hell Wandbelag getönt (Farbton nach Wahl des AG)
Abgehängte Mineralfaser-Rasterdecke, Raster 62,5 x 62,5cm, mit Deckenbekleidung verbesserter Akustik
Kunststoffbeschichtete Holztüren (hohe Beständigkeit), Innentüren Durchgangshöhe 2,135 m, Durchgangsbreite Gangflügel 1,01 m (Rohbaumaße), alle Flügel mit Klemmschutz, PZ vorgerüstet
Kombination aus Downlights und Einbau-Rasterleuchten Beleuchtungsstärke: 300 Lux als Reinigungsbeleuchtung, Elektro - Beleuchtung stimmungsvolle Ambientebeleuchtung, dimmbar, Steuerung über Lichtschalter
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Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
An der Zugangstür: 1 Steckdose (Reinigungssteckdose) Elektro – Steckdosen Raum zusätzliche Steckdosen in Ruheräumen: je 2 Stck. Doppelsteckdosen im Raum verteilt
Jalousie, raumweise angetrieben, Bedienung mit Wipptaster als Sonnenschutz bzw. zur Verdunkelung (Zentral-Steuerung an der Sonnenschutz Tür, raumweise; Einzelsteuerung am Fenster) Blendschutz Innerer Blendschutz nicht vorgesehen, bei Bedarf durch Auftraggeber
IT-Verkabelung: 2 Stck. RJ45-Ports im Raum verteilt mit jew. 1 Elektro – IT Stck. SCHUKO-Steckdose pro Port (WLAN- / Dect- Anschlussmöglichkeit in den Räumen)
Schwachstromeinrichtungen gemäß Baubeschreibung
Steuerung über elektronisches Raumthermostat (Beheizungsart Heizung nach Wahl des TU, vorzugsweise Fußbodenheizung) Auslegungstemperatur mind. 21°C
Kühlung Kühlung über Fußbodenheizung
Mechanische, zentrale Be- und Entlüftungsanlage: Luftwechselrate Lüftung nach Auslegung des TU bzw. gesetzl. Vorschriften, zentrale Steuerung (gruppenweise ausgelegt)
Raumbuch Bewegungsraum mit Geräteraum, Multifunktion/ Essen
Lichte Raumhöhe ca. 3,00m
Estrich / Hohlraumboden Schwimmender Zementestrich
Bodenbelag als Linoleum-Bahnenware, verklebt, rutschhemmende Bodenbelag Ausführung gem. Anforderungen. Antistatische Ausführung bei Notwendigkeit
Innenwände in Trockenbauweise, z.T. massiv nach Entwurfsplanung, keine besonderen Anforderungen, pflegeleichte Innenwände und robuste Ausführung Mobile Trennwände gem. Vorentwurf
Fenster in Innenwänden ---
Wandbelag aus Malervlies, wischfester Dispersionsanstrich hell Wandbelag getönt (Farbton nach Wahl des AG)
Abgehängte Mineralfaser-Rasterdecke, Raster 62,5 x 125cm, mit verbesserter Akustik, erhöhte gestalterische Qualität im Deckenbekleidung Multifunktionsraum Abgehängte Mineralfaser-Rasterdecke, Raster 62,5 x 62,5 cm, ballwurfsicher im Bewegungsraum
Doppelflügelige kunststoffbeschichtete Holztür (hohe Innentüren Beständigkeit), Durchgangshöhe 2,135 m, Durchgangsbreite Gangflügel 1,01 m (Rohbaumaße) – Zugang zum Geräteraum.
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Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
Kunststoffbeschichtete Holztüren (hohe Beständigkeit), Durchgangshöhe 2,135 m, Durchgangsbreite Gangflügel 1,01 m (Rohbaumaße), alle Flügel mit Klemmschutz, PZ vorgerüstet
Kombination aus Downlights und Einbau-Rasterleuchten Elektro - Beleuchtung Beleuchtungsstärke: 300 Lux als Mindestbeleuchtungsstärke, 500 Lux im Multifunktionsraum, Steuerung über Lichtschalter
An der Zugangstür: 1 Steckdose (Reinigungssteckdose) Elektro – Steckdosen Raum zusätzliche Steckdosen: je 4 Stck. Doppelsteckdosen, im Raum verteilt
Außenraffstores, raumweise angetrieben, Bedienung mit Wipptaster als Sonnenschutz bzw. zur Verdunkelung (Zentral- Steuerung im Raum). Geteilter Behang im Bereich der Ausgänge Sonnenschutz zum Außenbereich (Einzelsteuerung am Fenster), manuelle Blendschutz Zentralsteuerung und Schutzfunktion über Wind-/Sonne-/ Regenwächter Innerer Blendschutz nicht vorgesehen, bei Bedarf durch Auftraggeber
IT-Verkabelung: 4 Stck. RJ45-Ports im Raum verteilt mit jew. 1 Elektro – IT Stck. SCHUKO-Steckdose pro Port (WLAN- / Dect- Anschlussmöglichkeit in den Räumen)
Schwachstromeinrichtungen gemäß Baubeschreibung
Steuerung über elektronisches Raumthermostat (Beheizungsart Heizung nach Wahl des TU, vorzugsweise Fußbodenheizung) Auslegungstemperatur mind. 21°C
Kühlung Kühlung über Fußbodenheizung
Mechanische, zentrale Be- und Entlüftungsanlage: Luftwechselrate Lüftung nach Auslegung des TU bzw. gesetzl. Vorschriften, zentrale Steuerung (gruppenweise ausgelegt)
Raumbuch Büro / Personalraum
Lichte Raumhöhe ca. 2,70m
Estrich / Hohlraumboden Schwimmender Zementestrich
Bodenbelag als Kugelgarn-Teppich-Bahnenware (zur akustischen Bodenbelag Verbesserung), verklebt. Antistatische Ausführung bei Notwendigkeit
Innenwände in Trockenbauweise, z.T. massiv nach Entwurfsplanung, keine besonderen Anforderungen, pflegeleichte Innenwände und robuste Ausführung (erfordl. R’W ≥ 47dB bzw. erfordl. R’w 52 dB zum Ruheraum)
Fenster in Innenwänden ---
Wandbelag aus Malervlies, wischfester Dispersionsanstrich hell Wandbelag getönt (Farbton nach Wahl des AG)
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Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
Abgehängte Mineralfaser-Rasterdecke, Raster 62,5 x 62,5cm, mit Deckenbekleidung verbesserter Akustik
Kunststoffbeschichtete Holztüren (hohe Beständigkeit), Innentüren Durchgangshöhe 2,135 m, Durchgangsbreite Gangflügel 1,01 m (Rohbaumaße), alle Flügel mit Klemmschutz, PZ vorgerüstet
Kombination aus Downlights und Einbau-Rasterleuchten Personalraum: Beleuchtungsstärke: 300 Lux als Elektro - Beleuchtung Reinigungsbeleuchtung, dimmbar, Steuerung über Lichtschalter Büro: Beleuchtungsstärke 500 Lux, bildschirmplatzgeeignet, Steuerung über Lichtschalter
An der Zugangstür: 1 Steckdose (Reinigungssteckdose) Elektro – Steckdosen Raum zusätzliche Steckdosen in Räumen: je 4 Stck. Doppelsteckdosen im Raum verteilt
Büro: Kabelkanal mit 3 Doppelsteckdosen pro Arbeitsplatz an unterschiedlichen Stromkreisen, insg. 2 Arbeitsplätze, Elektro – Steckdosen Personalraum: Ausstattung: je 2 Stck. Doppelsteckdosen und 4 Arbeitsplatz Stck. RJ 45-Ports für ErzieherInnen, sowie 1 Stck. Doppelsteckdose an der Wand für den Anschluss eines Displays
Außenraffstores, raumweise angetrieben, Bedienung mit Wipptaster als Sonnenschutz bzw. zur Verdunkelung (Zentral- Sonnenschutz Steuerung an der Tür, raumweise; Einzelsteuerung am Fenster) Blendschutz Innerer Blendschutz nicht vorgesehen, bei Bedarf durch Auftraggeber
IT-Verkabelung: 4 Ports je Arbeitsplatz, (je 4 Ports je Bodentank für Schulungsteilnehmer; siehe oben); Elektro – IT 2 Stck. RJ 45-Ports mit jew. 1 Stck. SCHUKO-Steckdose pro Port (WLAN- / Dect-Anschlussmöglichkeit in den Räumen)
Schwachstromeinrichtungen gemäß Baubeschreibung
Steuerung über Raumthermostat (Beheizungsart nach Wahl des Heizung TU, vorzugsweise Fußbodenheizung) Auslegungstemperatur mind. 20°C
Kühlung Kühlung über Fußbodenheizung
Mechanische Be- und Entlüftungsanlage: Luftwechselrate, Lüftung dezentrale (raumweise) oder zentrale Lüftungsanlage nach Auslegung des TU
Sanitär Sanitärobjekte gem. Planung
Durch den TU ist in diesem Bereich eine Küchenzeile vorzusehen: 3 Stck Doppelsteckdosen als Arbeitssteckdosen, Spüle, Geschirr- Küchenzeile Personalraum spüler, Unterbaukühl-/Gefrierschrankkombination und Kochfeld (Induktion) 2 Felder jew. mit separater Elt.-Versorgung, Küchenzeile ca. 4,125 lfm, pflegeleichte robuste Oberflächen
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Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
Raumbuch Küche
Lichte Raumhöhe ca. 2,70m
Estrich / Hohlraumboden Schwimmender Zementestrich
Bodenfliesen aus Feinsteinzeug, wasserundurchlässig und Bodenbelag rutschhemmende Ausführung (spezielle Anforderung im Barfußbereich)
Innenwände in Trockenbauweise, z.T. massiv nach Innenwände Entwurfsplanung, feuchtebeständig, pflegeleichte und robuste Ausführung
Fenster in Innenwänden keine
Wandbelag aus Malervlies, wischfester Dispersionsanstrich hell Wandbelag getönt (Farbton nach Wahl des AG)
Abgehängte Mineralfaser-Rasterdecke, Raster 62,5 x 62,5cm, Deckenbekleidung alternativ Gipskartondecke glatt
Kunststoffbeschichtete Holztüren (hohe Beständigkeit), Innentür Durchgangshöhe 2,135 m, Durchgangsbreite Gangflügel 1,01 m (Rohbaumaße), alle Flügel mit Klemmschutz, PZ vorgerüstet
Sonderausstattungen Türen Obentürschließer
Einbauleuchten für Rasterdecken Elektro - Beleuchtung Beleuchtungsstärke: 300 Lux als Reinigungsbeleuchtung,
Elektro – Steckdosen 2 Steckdosen für Reinigungsgeräte
kein Sonnenschutz (bzw. gem. Nachweis sommerl. Wärmeschutz) Sonnenschutz Innerer Blendschutz nicht vorgesehen, bei Bedarf durch Blendschutz Auftraggeber, Verglasung mit Einblickschutz
Elektro – IT 2 Stck. RJ 45-Ports mit jew. 1 Stck SCHUKO-Steckdose pro Port
Steuerung über Raumthermostat (Beheizungsart nach Wahl des Heizung TU, vorzugsweise Fußbodenheizung) Auslegungstemperatur mind. 20°C
Kühlung Kühlung über Fußbodenheizung
Mechanische Be- und Entlüftungsanlage: Luftwechselrate, Lüftung dezentrale (raumweise) oder zentrale Lüftungsanlage nach Auslegung des TU
Sanitär Sanitärobjekte gem. Planung
Durch den TU ist in diesem Bereich eine Küchenzeile vorzusehen: 3 Stck Doppelsteckdosen als Arbeitssteckdosen, Spüle, Geschirr- spüler, Kühl-/Gefrierschrankkombination, Backofen und Kochfeld Küchenzeile (Induktion) jew. mit separater Elt.-Versorgung, Küchenzeile ca. 10,00 lfm mit mind. 1,20 m Oberschränken und 5 Hochschränken, pflegeleichte robuste Oberflächen, Speisenausgabe
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Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
Raumbuch Waschräume, WCs
Lichte Raumhöhe ca. 2,70m, WCs ca. 2,50 m
Estrich / Hohlraumboden Schwimmender Zementestrich
Bodenfliesen aus Feinsteinzeug, wasserundurchlässig und Bodenbelag rutschhemmende Ausführung (spezielle Anforderung im Barfußbereich)
Innenwände in Trockenbauweise, z.T. massiv nach Innenwände Entwurfsplanung, feuchtebeständig, pflegeleichte und robuste Ausführung
Innenwände in Trockenbauweise, Sanitär-Trennwandelemente (aufgeständert) für WC´s
Fenster in Innenwänden keine
Wandfliesen direkt bei Sanitärobjekten (h=1,50 i.M.), robuste, Wandbelag pflegeleichte Ausführung (Farbton nach Wahl des AG) waschbeständiger Dispersionsanstrich, hell, leicht abgetönt
Abgehängte Mineralfaser-Rasterdecke, Raster 62,5 x 62,5cm, Deckenbekleidung alternativ Gipskartondecke glatt, feuchteunempfindlich
Kunststoffbeschichtete Holztür, z.T. mit Unterschnitt, lichte Innentür Durchgangshöhe 2,135 m, feuchtraumgeeignet, alle Flügel mit Klemmschutz
Sonderausstattungen Türen Obentürschließer
Downlights in Kombination mit Spiegelleuchten Elektro - Beleuchtung Beleuchtungsstärke: 200 Lux Steuerung über Präsenzmelder
2 Steckdosen für Reinigungsgeräte Elektro – Steckdosen Zusätzlich eine Schuko-Steckdose je Waschtisch
kein Sonnenschutz (bzw. gem. Nachweis sommerl. Wärmeschutz) Sonnenschutz Innerer Blendschutz nicht vorgesehen, bei Bedarf durch Blendschutz Auftraggeber, Verglasung mit Einblickschutz
Elektro – IT Keine IT-Ausstattung
Steuerung über Raumthermostat (Beheizungsart nach Wahl des TU, vorzugsweise Flachheizkörper), schnelle Beheizung. Heizung Auslegungstemperatur 21°C in WC-Räumen, 24°C in Wasch/- Duschräumen
Kühlung Kühlung über Fußbodenheizung
Mechanische Entlüftungsanlage, Einzelgeräte mit Wärmetauscher (der notwendige Luftwechsel ist durch den TU auszulegen) Lüftung Die Automatik-Steuerung der Anlage erfolgt über einen Hygrostaten, ansonsten manuell regelbar
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Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
Sanitär Sanitärobjekte gem. Planung
Raumbuch Schleuße/ Foyer/- Flur/ Spielflur
Lichte Raumhöhe ca. 2,70 - 3,00m
Estrich / Hohlraumboden Schwimmender Zementestrich
Bodenfliesen aus Feinsteinzeug od. Werksteinbelag (Art und Farbton nach Wahl des AG) in Schleuse 1 Bodenbelag Bodenbelag als Linoleum-Bahnenware, verklebt, rutschhemmende Ausführung gem. Anforderungen. Antistatische Ausführung bei Notwendigkeit
Innenwände in Trockenbauweise bzw. Innenwände aus Innenwände Massivbauweise, gespachtelt und Anstrich (Farbton nach Wahl des AG)
Fenster in Innenwänden keine
Wandbelag aus Malervlies Wandbelag wischbeständiger Dispersionsanstrich, (Farbton nach Wahl des AG)
Deckensegel zur Schallreduzierung, alternativ abgehängte Deckenbekleidung Mineralfaser-Rasterdecke, Raster 62,5 x 125 cm, erhöhte gestalterische Qualität
Alu-Glas-Tür, lichte Durchgangshöhe ca. 2,20 m, Türbreite mit Innentür Oberlichtern gem. Fluchtwegkonzept, alle Flügel mit Klemmschutz
Sonderausstattungen Türen Obentürschließer
Dekorative (Einbau-)Downlights bzw. dekorative Pendelleuchten Elektro - Beleuchtung Beleuchtungsstärke: 200 Lux Steuerung über Tageslicht- und Präsenzmelder
Elektro – Steckdosen Zusätzliche Steckdosen: 12 Stck Doppelsteckdosen verteilt (Festbeleuchtung vorsehen)
4 Steckdose für Reinigungsgeräte verteilt im Bereich
Bei Bedarf bzw. gem. Vorentwurf: Außenraffstores als Sonnenschutz, zentrale Steuerung mit Wind-/ Sonnen-/ Sonnenschutz Regensensor, Bedieneinheit zur Übersteuerung Blendschutz Innerer Blendschutz nicht vorgesehen, bei Bedarf durch Auftraggeber
Zutrittskontrolle nicht vorgesehen
Schwachstromeinrichtungen gemäß Baubeschreibung
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Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
Steuerung über Raumthermostat (Beheizungsart nach Wahl des Heizung TU, vorzugsweise Fußbodenheizung) Auslegungstemperatur mind. 20 - 21°C
Kühlung Kühlung über Fußbodenheizung
Keine, Fensterlüftung Mechanische Be- und Entlüftungsanlage: Luftwechselrate, Lüftung dezentrale (raumweise) oder zentrale Lüftungsanlage nach Auslegung des TU
Sanitär keine Sanitärobjekte
Raumbuch Technik, HWR/PuMi
Lichte Raumhöhe ca. 2,70m
Estrich / Hohlraumboden Schwimmender Zementestrich
Bodenbeschichtung scheuerbeständig (Art und Farbton nach Wahl Bodenbelag des AG)
Innenwände Innenwände in Trockenbauweise bzw. Massivbauweise
Fenster in Innenwänden keine
Wandbelag aus Glattspachtelung Wandbelag wischbeständiger Dispersionsanstrich, (Farbton nach Wahl des AG)
Deckenbekleidung Spachtelung für Anstrich
Kunststoffbeschichtete Holztüren (hohe Beständigkeit), Innentür Durchgangshöhe 2,135 m, Durchgangsbreite Gangflügel 1,01 m (Rohbaumaße), alle Flügel mit Klemmschutz, PZ vorgerüstet
Sonderausstattungen Türen Obentürschließer
Anbauleuchten Elektro – Beleuchtung Beleuchtungsstärke: 200 Lux Lichtsteuerung über Ein-/Ausschalter
an der Tür: 1 Steckdose Elektro – Steckdosen Zusätzliche Steckdosen: 4 Stück SCHUKO-Steckdosen, Platzvorhaltung für PV-Speicher
kein Sonnenschutz Sonnenschutz Innerer Blendschutz nicht vorgesehen, bei Bedarf durch Blendschutz Auftraggeber
4 Stck. RJ45-Ports mit jew. 1 Stck. SCHUKO-Steckdose pro Port, Elektro – IT auch für WLAN-/ Dect-Anschlussmöglichkeit, aber auch Fernwartung der verbauten Technik
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Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
Schwachstromeinrichtungen gemäß Baubeschreibung
planmäßig keine Heizflächen, sofern die Wärmebedarfsrechnung Heizung nichts Gegenteiliges ergibt keine Temperaturregelung
Kühlung Keine Kühlung
Lüftung keine
Sanitär Sanitärobjekte gem. Planung
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Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
4.1 Technische Daten des Gebäudes:
Höhenlage: Oberkante Fertigfußboden EG: ± 0,00 m, gem. Entwurfsplanung des TU
Länge: gem. Entwurfsplanung des TU
Breite: gem. Entwurfsplanung des TU
Tragwerksraster: gem. Entwurfsplanung des TU
Brutto-Grundfläche: gem. Entwurfsplanung des TU
Anzahl Geschosse: gem. Entwurfsplanung des TU
Bruttogeschossfläche: gem. Entwurfsplanung des TU
Oberkante Attika: gem. Entwurfsplanung des TU
gem. Entwurfsplanung des TU Geschosshöhen: Anforderungen der ASR sind einzuhalten
Die lichten Raumhöhen sind gem. Raumbuch Lichte Höhe in den Räumen: vorzusehen
Dachneigung: Mindestens 2 Prozent bzw. nach Wahl des TU
Nutzung als Betreuungsbereich von Kleinkindern bis Nutzungsklassifikation: zum Vorschulalter bei mittlerem Komfort
Verkehrslasten in Gruppenräumen, Flure, 3,0 kN/m² zuzüglich 0,8 kN/m² Leichtwandzuschlag Multifunktionsraum/ Essen
Verkehrslasten im Bewegungsraum 5,0 kN/m² zuzüglich 0,8 kN/m² Leichtwandzuschlag
1,0 KN/m² für extensive Dachbegrünung und Sonderlasten Dach: Anordnung von PV-Modulen zusätzlich
Geeignete Dachsicherung für Pflege-, Wartungs- und Dachsicherungssystem: Instandsetzungsarbeiten gem. gesetzl. Vorgaben (DGUV, ASR, DIN EN 795 etc.)
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Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
5. Baubeschreibung Hochbau
Gründung Die Gründung des Bauwerkes erfolgt gem. dem Gründungskonzept des TU. Umfang und technische Umsetzung der Maßnahmen werden durch den TU festgelegt bzw. liegen in dessen Ermessen. Die Gründung erfolgt aus Ortbeton oder Betonfertigteilen auf einer Sauberkeitsschicht. Fundamentabmessungen, Betonqualität, Expositionsklassen und Bewehrungsgehalt ergeben sich aus der Statik. Erdungsanlage gemäß Beschreibung Elektrotechnik, Blitzschutz- und Erdungsanlagen. Auf dem Erdreich aufliegende Sohlen, die mit Estrich- oder Hohlraumböden belegt werden, erhalten eine Bewehrung aus Stab- und Mattenstahl oder aus Stahlfasern. Fundamentabmessungen, Betonqualität, Expositionsklassen und Bewehrungsgehalt ergeben sich aus der Statik. Die Glättung der Sohlenoberfläche erfolgt nach den DIN-Vorgaben für nicht- oberflächenfertige Sohlen. Abdichtungen sind in Abhängigkeit der Lastfälle nach DIN 18195 nach Regeldetails einzuplanen.
Rohbausystem • Bei massiver Bauausführung sind alle Geschossdecken als Stahlbetondecken auszuführen (Bauteildicke und Bewehrung gem. Statik), grundsätzlich steht dem TU aber die Ausführung der Tragkonstruktion (Holz, Stahl, Beton) frei. • Die Außenwände können frei nach Wahl des TU gewählt werden. So können diese als Fertigteile, Holzrahmenbauelemente oder in monolithischer Bauweise erstellt werden. Die notwendigen statischen Elemente wie integrierte Balken, Stützen etc. sind dabei zu berücksichtigen. Die Bauteildicke sowie der evtl. notwendige Bewehrungsgehalt ergeben sich aus der Statik. • Als innere Lastabtragung ist eine Skelettkonstruktion mit Unterzügen und Stützen anzustreben, um ein hohes Maß an Grundrissflexibilität zu erreichen. Diese kann nach Wahl des Totalunternehmers ausgeführt werden; dabei sind jedoch die erforderlichen Abmessungen und Qualitäten gem. Statik bzw. Brandschutzkonzept zu berücksichtigen. • Die Gebäudeaussteifung erfolgt gem. dem statischen Konzept des TU. Anzustreben sind z.B. Stahlbetonwandscheiben im Bereich des Treppenhauses. Dieses ist im Rahmen der Ausführungsplanung mit der Bauherrin abzustimmen.
Dachaufbau Der Dachaufbau ist vorzugsweise entsprechend der Anwendungskategorie K1 nach der DIN 18531-1 auszuführen. Oberhalb der Dachdecke ist folgender Dachaufbau zu realisieren: • Dampfbremse nach technischer Anforderung • Wärmedämmung, Dämmstoffdicke nach GEG-Nachweis, wahlweise als Gefälledämmung • Folienabdichtung (FPO/EVA), 1,5/1,8 mm dick, mechanisch befestigt, mit homogener Nahtverbindung (Windsogsicherung ist zu beachten) Stärke und Material der Dämmung sind in Abhängigkeit der Brandschutzanforderungen sowie des GEG-Nachweises auszuführen. In jedem Fall sind die Kriterien der harten Bedachung nach LBO zu erfüllen. Flachdächer sind mit einem linienförmigen Gefälle von mind. 2% auszubilden. Der Anschluss der Dachhaut an die Attika, die Dachlichtelemente und andere aufgehende Bauteile ist fachgerecht nach der Flachdachrichtlinie herzustellen. Zur Notentwässerung des Daches sind Wandabläufe in der Attika vorzusehen. Details zur Dachentwässerung sind in der TGA beschrieben. In jedem Fall ist eine außenliegende Führung der Fallrohre vorzusehen.
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Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
Zum Schutz der Dachabdichtung bei Wartungsarbeiten und im Bereich von technischen Geräten auf der Dachfläche (falls vorgesehen) sind Wartungsgänge aus Betongehwegplatten 40/40/4 cm auszubilden. Sind hier geschlossene Dachaufbauten vorgesehen, sind ebenfalls Dachentwässerungselemente und Notüberläufe vorzusehen. Während der Dachdeckerarbeiten sind die notwendigen Dachrandsicherungen bzw. alle relevanten Sicherheitsvorschriften zu erfüllen. Ausführung und Güte der Dachflächen sind von einem unabhängigen Gutachter/ Sachverständigen nach Fertigstellung auf Kosten des TU prüfen zu lassen. Dieses wird in einem Begehungsprotokoll dokumentiert und dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt. Sollten entwurfsbedingt alternative Dachaufbauten / -konstruktionen (geneigte oder flach geneigte Dächer) vorgesehen sein, so müssen diese technisch konstruktiv den anerkannten Regeln und den gültigen DIN-Normen des Dachdeckerhandwerks entsprechen und im Angebot in detaillierter Qualität beschrieben sein.
Dachoberlichter, Dachausstieg Die RWA-Dachlichtkuppeln sollen aus einem wärmegedämmten Aufsatzkranz und einer Kuppel aus gewölbtem, 2-schaligem Polycarbonat-Hohlkammerplatten mit opaler Färbung bestehen. Unterhalb der Kuppeln ist ein Absturzgitter zu montieren. An den Lichtkuppeln ist eine Einfassung aus Stahlblechen im Farbton ähnlich RAL 9010 (reinweiß) vorzusehen. Die Steuerung der Kuppel im Brandfall ist gem. Brandschutzkonzept zu planen. Die Dachlichtkuppel kann gleichzeitig als Dachausstieg, z.B. für Wartungszwecke dienen. Die dafür dann notwendige Leiter (mit Rückenschutz) ist im Leistungsumfang des TU enthalten. Für den Zeitraum, in dem kein Zugang zum Dach notwendig ist, ist eine geeignete Lagermöglichkeit vorzuhalten. Alternativausführungen (ein Fenster zur Rauchableitung in jedem über der Erde liegenden Geschoss) sind – wenn diese nach Brandschutzkonzept so vorgesehen sind – ebenfalls zulässig.
Fassaden Wärmedämmverbundsystem (WDVS) Für die Fassade ist ein Wärmedämmverbundsystem als typengeprüftes und vom DiBt bauaufsichtlich zugelassenes Gesamtsystem vorzusehen. Die Dämmplatten sind verklebt und bei Bedarf zusätzlich mechanisch zu befestigen. Armierungsmasse mit Gewebeeinlage und einem Oberputz 1,50-2,00 mm Körnung im hellen Farbton (Farbkonzept in Abstimmung mit dem Auftraggeber) sind als Deckschicht vorzusehen. Es dürfen nur systemzugehörige Komponenten verwendet werden. Die Dämmdicke ist nach der EnEV auszulegen. Dämm-Material: Mineralfaserplatten (Baustoffklasse A1) Für das Wärmedämmverbundsystem ist ein abschließender Farb-/Egalisationsanstrich vorzusehen. Im Bereich des vorbeschriebenen Anleiterpunktes ist das WDVS (mind. im direkten Austrittberich) schlag- und trittsicher zu verstärken. Sollten entwurfsbedingt oder zur Kostenoptimierung alternative Fassadenaufbauten vorgesehen sein, so müssen diese technisch konstruktiv den anerkannten Regeln und den gültigen DIN- Normen entsprechen und im Angebot in detaillierter Qualität beschrieben sein. Das Totalunternehmen soll den Minderpreis für ein Alternativ-Dämmstoff Polystyrol jedoch mit denselben qualitativen Anspruch anbieten.
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Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
Fenster, Glasfassaden, Glastüren, Glasdächer
Der Leistungsumfang im Bereich Fensterbänder/-elemente (ggf. mit Brüstung), Glasfassaden (Pfosten-Riegel-Fassaden) einschl. Windfang sowie der Glastüren innen ist entsprechend nachfolgender technischer Beschreibung zu kalkulieren:
Alle Fensterelemente sind aus Aluminiumprofilen mit Isolierverglasung vorzusehen und erhalten Aluminium-Außenfensterbänke – im RAL-Farbton nach Farbkonzept in Abstimmung mit dem Auftraggeber lackiert - einzusetzen. Die hochwertige Kunststoffbeschichtung aller Aluminiumbauteile ist als gütegesicherte, elektrostatische Pulverbeschichtung im Standard-RAL-Farbton vorzusehen. Die Anforderungen an die U-Werte für Rahmen, Verglasung und Paneele für alle Bauteile sind gem. der GEG- Berechnung auszulegen. Alle Fensterflügel (Kipp oder Dreh-Kipp) und Türelemente sind mit einem Edelstahldrücker (abschließbar) auszustatten. Die inneren Glastürelemente sind aus Aluminiumprofilen mit Isolier-, Brandschutz- oder Sicherheitsverglasung nach Anforderung vorzusehen. Werden Pfosten-Riegel-Konstruktionen vorgesehen, so sind diese aus Metallprofilen mit Alu- Deckschalen und Isolierverglasung zu planen. Diese sind außer mit der nach GEG-Berechnung ausgelegten Verglasung zusätzlich mit Aluminium-Sandwichpaneele, außen und innen aus Aluminiumblech, kunststoffbeschichtet im RAL-Farbton nach Farbkonzept in Abstimmung mit dem Auftraggeber vorzusehen und mit integrierter Hartschaumdämmung und umlaufender Abdichtung als Dampfsperre auszustatten. Sofern Brandschutzanforderungen aus dem Brandschutzkonzept gefordert werden, die Fenster oder Türen betreffen, sind diese entsprechend zu berücksichtigen.
Sonderausstattungen
Sonnenschutzglas nicht enthalten
Einbruchhemmung RC 2 N (ohne enthalten bei allen Fenstern und Türen im Erdgeschoss Sicherheitsverglasung) durchsturzsicher
Einbruchhemmung RC 2 (mit nicht enthalten Sicherheitsverglasung)
Magnet- und Riegelkontakte nicht enthalten
Glasbruchmelder nicht enthalten
Einblickschutz nicht enthalten
Abschließbare Griffe enthalten bei allen Fenstern und Fenstertüren
Sonnenschutzanlagen Die Räume sind gem. Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes - mindestens jedoch auf der Ost-, Süd- und Westseite des Gebäudes - mit außenliegenden Raffstore- Sonnenschutzanlagen aus Aluminiumlamellen und Seitenführungsprofilen auszurüsten. Die Raffstores werden elektromotorisch betätigt, die Steuerung ist gemäß den Angaben im Raumbuch auszulegen. Die Lamellenbreite beträgt 80 mm, Farbton der Sonnenschutzkästen und Raffstoreanlagen im Basisfarbton des Herstellers. Wünschenswert wäre, dass die Raffstoreanlagen im hochgefahrenen Zustand in die Fassade integriert ausgeführt werden (Raffstorekasten nicht sichtbar). Für die Wind- und Sonnenschutzsteuerung wird eine Zentrale realisiert, welche mit einem kabelgebundenen Wind-/ Sonnensensor auszustatten ist. Dieser steuert - bei Überschreitung einer voreingestellten Windstärke - automatisch das Hochfahren aller Außenraffstores. Ebenso
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misst der Sensor laufend die aktuelle Lichtintensität. Wird dabei der eingestellte Schwellenwert für Sonne anhaltend überschritten, wird der Raffstore heruntergefahren. Wird er anhaltend unterschritten, kann die Anlage mit einer Verzögerungszeit von 15-30 Min. wieder hochfahren. Wind-/Sonnensensor sind mit einer intelligenten Steuerung zur Vermeidung von häufigen Fahrbewegungen auszustatten. Die Steuerung in den einzelnen Räumen sind gemäß den Angaben im Raumbuch auszulegen. Zur Steuerung der Raffstoreanlagen werden zusätzlich folgende Komponenten eingebaut: • Zeitschaltuhr zum automatischen Öffnen und Schließen der Außenraffstore bei vorprogrammierter Zeitsteuerung einschließlich Verzögerungsschaltung (nach Himmelsrichtung) Die Sonnenschutzanlagen sind mit einer Tageslichtlenkung auszustatten
Innerer Blendschutz Vorrüstung für den Blendschutz ist derzeit nicht vorzusehen.
Innenwände, Innentüren Innenwände sind vorwiegend in Trockenbauweise herzustellen. Als Unterkonstruktion ist Metallständerwerk einschl. der darin eingebauten Dämmung aus Mineralwolle zu verarbeiten. Als Beplankung der Wände sind Gipskartonplatten, die tapezierfertig zu spachteln sind, vorzusehen. In Feuchträumen sind imprägnierte Feuchtraumplatten zu verwenden. Die Dämmdicken und die Ausführung der Beplankung sind nach dem Brandschutz- und Schallschutzanforderungen auszulegen. Trockenbauwände sind grundsätzlich doppelt zu beplanken. Sofern statisch zur Aussteifung erforderlich, sind einzelne Wandscheiben aus Stahlbetonelementen (gespachtelt und gestrichen) herzustellen. Installationsabtrennungen und Vorsatzschalen sind in Trockenbauweise auszuführen und erhalten eine Dämmung nach Erfordernis. Insbesondere bei Installationsschächten sind die brandschutztechnischen Anforderungen zu berücksichtigen. Die Wandbeläge sowie die Farbanstriche sind gem. Raumbuch auszuführen. Bei Innenwänden mit einem Wandbelag als Glattspachtelung ist diese in Qualität Q3 herzustellen; Anstrich aus einem leicht abgetönten, wischbeständigen Dispersionsfarbanstrich. Ausführung von Innenwänden mit Malervlies oder Tapete erfolgt gem. den Festlegungen im Raumbuch. Wandbeläge aus kalibrierten Wandfliesen sind im Dünnbettverfahren zu verkleben und erhalten eine zementgraue Verfugung. Fliesenformate nach Wahl des TU, anzustrebendes Format ca. 60/30 (Länge/Breite).
Innentüren (auf Basis der vom TU zu erstellenden Türlisten werden geliefert): Stahltüren: Oberfläche aus malerbeschichtetem, doppelwandigem und verzinktem Stahlblech mit innenliegender Dämmung / Drücker und Rosette sind aus Edelstahl / Ausführungsart passend zur Brand- und Schallschutzanforderung. Auch die Stahlzarge ist vom Maler zu beschichten (RAL-Farbton nach Farbkonzept in Abstimmung mit dem Auftraggeber) / dreiseitig umlaufende Gummidichtung. Nach Bedarf mit Wand- oder Bodenstopper auszustatten. Kunststoffbeschichtete Holztüren: Oberflächen aus Hochdrucklaminat (HPL) im Basisfarbton laut Türenkollektion des Herstellers / Drücker und Rosette aus Edelstahl / Türblatt aus Röhrenspanplatte / Ausführungsart passend zum Feuchtebereich sowie den Brand- und Schallschutzanforderungen, nach Erfordernis auch als Vollspanplatte und/oder höhenverstellbaren Schallex-Bodendichtung und/oder Obentürschließer. Z.T. sind Türen mit Unterschnitt auszuführen. Die Stahlzarge ist vom Maler zu beschichten (RAL-Farbton nach
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Farbkonzept in Abstimmung mit dem Auftraggeber) / dreiseitig umlaufende Gummidichtung. Nach Bedarf mit Wand- oder Bodenstopper auszustatten. Türen, die als Fluchttüren auszubilden sind, sind mit einem speziellen Fluchttürbeschlag auszustatten (mind. DIN 179). Sämtliche Innen- und Außentüren sind für eine PZ-Schließung vorzurüsten. Sonderausstattungen Innentüren Innentüren mit Brandschutzanforderung sind systemabhängig mit Obentürschließern (Gleitschiene) auszustatten. Sofern Türen entwurfs- bzw. nutzungsbedingt dauerhaft offen- gehalten werden sollen, sind diese mit Feststellfunktion und integrierten Rauchmeldern, die auch von Hand über einen Auslösetaster ausgelöst werden können, auszustatten. Mehrflügelige Türen erhalten zusätzlich eine Schließfolgeregelung. Die notwendige Wartung wird durch die Bauherrin bzw. den Betreiber veranlasst.
Alle Flügel der Innentüren erhalten einen Klemmschutz.
Spezielle Trennwandsysteme Sanitär-Trennwandelelemente: Oberfläche aus Melaminharz im Basisfarbton nach Wahl des Bauherrn / Elemente mit ca. 15cm Aufständerung und ca. 2,0m Höhe / Feuchtanforderung aus Vollspan- oder PUR- Platten und eloxierten Aluminiumprofilen sind zu berücksichtigen / Drückergarnitur, Bänder und Verriegelung (WC-Schließung) der Türen aus Edelstahl. Schamwände werden passend zu den Wandelementen ausgeführt. Mobile Trennwandanlage: Raumhohe, bewegliche Trennwand aus unabhängig voneinander verfahrbaren Einzelelementen mit einer Rahmenkonstruktion aus verwindungssteifen Aluminium- und Stahlprofilen. Beidseitig beplankt E1-Gütedeckplatten nach DIN, akustisch freischwingend aufgehängt. Geringe Körperschallübertragung durch akustisch getrennte Vertikalprofile. Integrierte Hohlkammer Dichtlippen in Aluminiumfarbe. In die Trennwandanlage ist ein Durchgangstürelement mit umlaufendem Portalrahmen zu integrieren. Laufschienenkonstruktion ist im Bereich der abgehängten Decke zu integrieren. Parkposition der Elemente gem. Abstimmung in der Ausführungsplanung. Elementdicke ca. 88 mm, im geschlossenen Zustand sind keine Schrauben sichtbar. Schalldämmung von Rw 52 dB
Fensterbänke Bei Außenfenstern mit Brüstung sind innenseitig Fensterbänke aus Spanplatten (formaldehydfrei) mit gefaster Vorderkante und einer Oberfläche mit Kunststoffbeschichtung im Basisfarbton des Herstellers einzubauen. Außen sind Alu-Fensterbankprofile mit Thermostopp in unterschiedlichen Einzellängen und Ausladungen, Farbton nach Farbkonzept (in Abstimmung mit dem Auftraggeber), unter Berücksichtigung der Einbaurichtlinien der Hersteller einzubauen. Keine gerundeten Formen/Kanten.
Deckenbekleidungen Die abgehängte Mineralfaser-Rasterdecken sind mit einer Oberfläche aus strukturierten Mineralfaserplatten, d=15mm, die auf sichtbaren Auflagerschienen, aufgelegt sind, vorzusehen. Die lichte Raumhöhe wird entsprechend der Ausführungsplanung festgelegt und soll sich an der Vorentwurfsplanung orientieren. Für den Einsatz in feuchter Umgebung sind spezielle Feuchtraum-Mineralfaserplatten vorzusehen (alt. können Gipskartondecken ausgeführt werden). Wandanschlüsse sind mit einem Stufenwinkel mit Schattenfuge auszuführen. Rastermaß: Quadratraster 62,5 x 62,5 cm bzw. 62,5 x 125 cm, Tragprofile 15 mm mit Schattenfuge
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Teilbereiche der Abhangdecke sind - insbesondere in der Gruppenräumen - für eine verbesserte Akustik mit Mineralfaserplatten mit besonderer Oberflächenstruktur vorzusehen. Die abgehängte Decke ist direkt an die Fensterprofile bzw. an den Sturz oberhalb der Fenster (glatte Oberfläche) anzuschließen. Die abgehängten Gipskartondecken sind mit einer malerfertig gespachtelten Oberfläche herzustellen und sind gemäß der Systemvorgaben der Hersteller zu montieren. Lichte Raumhöhe gem. Raumbuch. Der Randanschluss zur Wand und anderen aufgehenden Bauteilen ist stumpf auszuführen und mit Acryl zu versiegeln. Die Deckenoberflächen der Gipskartondecken sind mit Malervlies zu tapezieren und anschließend mit leicht abgetönter, waschbeständiger Dispersionsfarbe zu streichen (RAL 9010).
Bodenaufbauten Die Zuordnung der Bodenaufbauten zu den einzelnen Räumen sind gem. Raumbuch auszuführen:
Estriche Der schwimmende Zementestrich ist mit den technisch notwendigen Estrichplattendicken und Dämmschichtdicken auszuführen. Diese sind im EG nach GEG auszulegen; die entsprechenden Trittschallschutzforderungen sind ebenfalls zu berücksichtigen. Die zulässigen Verkehrslasten auf dem Estrich sind zu berücksichtigen.
Abdichtungen Erdberührte Sohlplatten sind mit einer horizontalen Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit aus einer Bitumenschweißbahn auszuführen. In den WCs bzw. Duschräumen ist bei Bedarf eine Flächenabdichtung unter den Boden- bzw. Wandfliesen vorzusehen. Die Ausführung soll einschließlich Grundierung und aller Wandanschlüsse erfolgen.
Keramische Bodenbeläge (Ausführung gem. Raumbuch) Bodenfliesen aus Feinsteinzeug: Verklebung im Dünnbettverfahren einschl. Verfugung (Flexfuge) / Fliesenformat: 60x30 cm / Brutto-Listenpreis: 40 €/m² (Auswahl im Rahmen der Bemusterung). Die Rutschhemmung der Oberfläche richtet sich nach den Arbeitsstättenrichtlinien. An aufgehenden Wänden ohne Fliesenbelag sind ca. 6cm hohe Sockelfliesen, passend zu den Bodenfliesen, zu verkleben. Bodenfliesen auf Trittstufen erhalten eine Rillenprofilierung. Alternativ Betonwerkstein, d=20 mm. Textile Bodenbeläge / Bahnenware (Ausführung gem. Raumbuch) Teppichboden als Nadelvliesbelag: vollflächig verklebt / Strapazierwert „extrem“ für starke Beanspruchung / stuhlrollengeeignet / permanent antistatisch / Brutto-Listenpreis: 40,- €/m² (Auswahl im Rahmen der Bemusterung). Der Wandanschluss erfolgt mit einer passenden MDF- Sockelleiste, weiß, h=60-80 mm. Linoleum-Bahnenware: vollflächig verklebt / starke Beanspruchung / Material ca. 2,5 mm dick / Bahnenstöße verschweißt / Brutto-Listenpreis: 40 €/m² (Auswahl im Rahmen der Bemusterung). Der Wandanschluss erfolgt mit einer passenden MDF-Sockelleiste, weiß, h=60-80 mm. Dieser Bodenbelag ist – wo technisch erforderlich - ableitfähig zu verlegen. Durch die Verwendung von leitfähigem Kleber und die Verlegung von Kupferbändern erfüllt der Belag die erforderlichen Erdungsmaßnahmen.
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Fußbodenanstriche / -beschichtungen Der Fußbodenanstrich ist mit staubbindender Farbe als 1-komponentiger Dispersionsbodenanstrich einschließlich 5-10 cm hohem Sockelanstrich vorzusehen (Basisfarbton nach Wahl der Bauherrin). Die vorh. Fuge zwischen Estrich und Sockelanstrich wird vorab überstreichfähig versiegelt. Die diffusionsoffene ECC-Beschichtung, in einer Stärke von 4-7 mm, ist mit einem wasserdampfdurchlässigen, auf feuchten Flächen haftenden, epoxidharzvergüteten, 3-komp. Fließmörtel mit einer rutschhemmenden Oberfläche (schlag- und waschfest) auszuführen. Farbton: Auswahl im Rahmen der Bemusterung
Sauberlaufzonen Im Eingangsbereich ist ein Reinstreifer als Sauberlaufzone auszuführen. Der Mattenrahmen ist aus Aluminium herzustellen, die Füllung erfolgt mit ca. 15mm dicken Bürstenleisten im anthrazitfarbenen Standardfarbton des Systemherstellers. Der Einbau erfolgt höhengleich mit dem angrenzenden Bodenbelag und der Estrich erhält unterhalb der Matte einen staubbindenden Anstrich. Größe ca. 2,00 x 1,20 m.
Schlosserarbeiten Geländer Das nachfolgend beschriebene Geländer ist im Treppenraum laufbegleitend und an den Podesten als Absturzsicherung einzubauen: Stahlgeländer, bestehend aus Flachstahl-Pfosten, Flachstahl-Füllstäben und Rundrohr- Handläufen (Durchmesser ca. 48 mm), komplett aus Stahl mit Decklack im Farbton nach Bemusterung in Abstimmung mit dem Auftraggeber. Der Handlauf ist aus Edelstahl herzustellen. Geländerhöhe gem. den anzuwendenden Vorschriften. Zur seitlichen Begrenzung von Bodenaufbauten sind an freien Deckenrändern nach Erfordernis L-förmige Stahlprofile als Randeinfassung aufzudübeln; Farbton (Anstrich) lackiert nach Wahl des Auftraggebers.
Treppenanlage und Hochebene
Dachaufbauten Als Unterkonstruktion für die evtl. notwendigen gebäudetechnischen Geräte, die auf den Dächern zu installieren sind, ist eine verzinkte Stahltragkonstruktion (schalltechnisch u. thermisch entkoppelt) vorzusehen. Eine Einhausung / ein Sichtschutz für die gebäudetechnischen Geräte, die auf dem Dach installiert werden, ist vorzusehen.
Schließanlage Die Schließanlage (mechanische Schließzylinder) wird durch den AG/TU geliefert und montiert. Definierte Zugangstüren sind der Haupteingang, …… Es sind für alle Außentüren (Eingang, Technik, Küche, HWR/Pumi), die Innentüren zum Büro, Personalraum, Küche, HWR/Pumi, Multi-Funktionsraum, Bewegungsraum, Gruppenräume sowie die Gartenpforten eine PZ-Lochung vorzusehen. Den Schließplan stimmt der AG intern ab. WCs (außer in den Gruppen) erhalten einen Sanitärschließung, die übrigen Türen werden ohne Schloss ausgeführt. Ebenfalls zu beachten sind die Festlegungen im Kapitel Einbruchmeldeanlage.
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Baukonstruktive Einbauten Die Ausstattung der KiTa obliegt dem jeweiligen Träger. Der Bauherr sieht folgend baukonstruktive Einbauten vor, die mit zum Leistungsumfang des TU gehören. Als Hauptmaterial sind strapazierfähige Plattenwerkstoffe als Drei- oder Mehrschichtplatten aus Holz- oder Holzwerkstoffen zu verwenden. Eine robuste und kindergerechte Ausführung steht an erster Stelle.
• Schrankwandsysteme im Materiallager und im Spielflur • Wickeltischanlagen inkl. Unterschrankbauten und Treppenanlage/Aufstiegspodest mit Handlauf in den WC / Wickelräumlichkeiten, Arbeitsfläche als wasserdicht beschichtete Platte (ähnl. Küchenarbeitsplatte), Unterschrank mit 2 Türen (Doppeltür), offenem Regal mit Einlegeböden und Mittelwand, alternativ mit Schubladen • Flur- Garderobenwände/- nischen inkl. Sitzbänken, Ablage- und Hakensystemen (für mind. 69 Kinder - lt. DVO NKiTaG §2: Krippe max. 15 Kinder/ Kindergärten max. 25 Kinder))
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6. Technische Gebäudeausrüstung (TGA)
Erschließung und Schnittstellen Bezüglich der Erschließung des Gebäudes durch die Energieversorgungsunternehmen wurden folgende Verantwortlichkeiten definiert:
| Leistungsumfang | Gemeinde | |||
|---|---|---|---|---|
| Dransfeld |
Einführung von Wasser bis in den Hausanschlussraum, einschließlich der
x
Wasserzählung (einschl. Druckerhöhungsanlagen, sofern erford.)
Energieversorgung aus dem Nieder-/Mittelspannungsnetz des zuständigen Energieversorgungsunternehmens (EVU) bis zum Hausanschlussraum, einschl. x Gebäudeanschlusskasten
Einführung von Telefon- und Datenleitungen bis in den Hausanschlussraum,
x
einschließlich der Gebäudeanschlusskästen
Die Anträge zur Gebäudeerschließung bei den Energieversorgungsunternehmen sind durch den TU vorzubereiten und mit den dazugehörigen Unterlagen, wie Plänen und Antragsformularen einzureichen. Die Kosten für Hausanschlüsse übernimmt die Samtgemeinde Hattorf am Harz. Für alle Medien ist die Verbrauchsmessung vorzusehen.
Dachentwässerung Die Entwässerung der Dachflächen ist mittels Freispiegelentwässerung mit Flachdachabläufen, die über Sammel- und Fallleitungen mit den Grundleitungen verbunden sind, herzustellen. Eine Anordnung der Regenfallrohre außen wird seitens des AG bevorzugt. RW-Leitungen, die innen geführt werden müssen, sind gegen Tauwasserbildung mit alukaschierter Mineralwolle zu isolieren und mit hellgrauem PVC-Mantel zu verkleiden. Bei Verlegung dieser Leitungen innerhalb des Gebäudes sind diese innerhalb der abgehängten Decke oder in Vorsatzschalen zu führen. Die außenliegenden Fallleitungen für Regenwasser erhalten Standrohre (mit Reinigungsöffnung). Die Grundleitungen sind im Titel Entwässerung in den Außenanlagen beschrieben. Die Notentwässerung der Dachflächen erfolgt über Attikaabläufe entsprechend Systemdetail auf Grundlage einer Tragfähigkeitsüberprüfung des Daches. Ist dies technisch nicht möglich, ist ein separates Entwässerungsrohrnetz zu installieren. Bei Ausführung des Daches als geneigtes Dach ist das Regenwasser über außenliegende Zinkfallrohre einschl. der notwendigen Form- und Verbindungsteile abzuleiten. Eine Ausführung von traufenseitigen Dachrinnen ist nicht erwünscht. Das anfallende Regenwasser ist hinter der überstehenden Attika zu sammeln und mittels Attikaabläufen in Fallrohre abzuleiten. Auch hier sind die notwendigen Notüberläufe vorzusehen.
Wasser- und Abwasseranlagen
Leistungsabgrenzung: Nicht enthalten enthalten
Maßnahmen für die Löschwasserversorgung, falls die Versorgung aus
x
dem öffentlichen Netz nicht ausreichend ist
Wasser- und Abwasseranlagen x
Wasseraufbereitungsanlagen x
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Das Wasserversorgungssystem, einschließlich der erforderlichen Wärmedämmung, ist als Verbindung vom Wasserübergabepunkt zu den Sanitärobjekten auszuführen. Die eingesetzten Materialien für Rohre und Armaturen sind entsprechend der Wasserqualität auszuwählen. Es sind geeignete installationstechnische Maßnahmen zur Sicherung der Trinkwasserhygiene gemäß TrinkwV vorzusehen. Für Trinkwasserproben sind ausreichend Probenentnahmeventile einzubauen. Die Leitungsinstallation beginnt, einschließlich Vorbereiten des Wasser-Zähler-Platzes, der Filterung und sämtlichen Hausanschlussarmaturen, ab Ausgang der durch das zuständige Wasserversorgungsunternehmen gesetzten Hauptabsperreinrichtung innerhalb des Hausanschlussraumes.
Es ist folgende Warmwasserversorgung vorzusehen: • Dezentral für die Küchenzeilen in den Gruppenräumen und Personalraum als Elektro- Durchlauferhitzer á ≥ 6 kW • Dezentral für die Küche als Elektro-Durchlauferhitzer á ca. 18 kW • Dezentral für Waschtische in den Sanitärbereichen als Elektro-Durchlauferhitzer á ≥ 6 kW Die genaue Auslegung erfolgt nach dem TGA-Konzept des Bieters.
Die Anzahl und Anordnung der Sanitärobjekte sind entsprechend den Angaben aus den beigefügten Unterlagen in Verbindung mit der ASR umzusetzen und im Zuge der Planung mit dem AG abzustimmen. Ergänzend dazu sind nachfolgend alle Sanitärobjekte innerhalb der Gebäude aufgelistet: Die Qualität der Sanitärobjekte (weiß) und Armaturen (verchromt) entspricht den Basisserien der Hersteller:
WC-Anlagen öffentlich / Mitarbeitende l WC-Anlagen sind als wandhängendes Tiefspülklosett mit Unterputz-Spülkasten in wassersparender Spültechnik vorzusehen. Sitz, Deckel mit Softclose-Automatik, WC-Bürste, Haken und Papierrollenhalter sowie Reservepapierrollenhalter aus Kunststoff auszuführen. l Behindertengerechte WC-Einheit ist aus beidseitig zugängigem Wandklosett, unterfahrbarem Waschbecken, kippbarem Spiegel, stabilen Halte- und Stützvorrichtungen, beidseitig behindertengerechter Spülauslösung sowie einer Signaleinrichtung herzustellen. l Waschbecken sind wandhängend auszuführen. Dazu gehören eine verchromte Einhebel- Mischbatterie ein wandhängender Seifen- sowie ein Desinfektionsspender, wandhängender Papierhandtuchspender und ein Kristall-Rechteckspiegel in Waschbeckenbreite sowie ein Abfallbehälter aus Metall (bei Waschbecken-Anlagen sind je zwei Waschbecken ein wandhängender Seifenspender und ein Abfallbehälter aus Metall zu liefern).
WC-Anlagen Gruppenräume l Waschbecken KiTa Spiel- und Waschlandschaft mit mind. 2 Waschplätzen sind wandhängend auf für die Kinder auf ihre Körpergröße abgestimmte Höhe auszuführen. Dazu gehören eine verchromte Einhebelmischbatterie (Warmwasser max. 43°C), ein wandhängender Seifen- und Desinfektionsspender, wandhängender Papierhandtuchspender, ein wandhängender Abfallbehälter aus Metall und ein/ zwei Kristall-Rechteckspiegel zu liefern. l WC’s KiTa und Krippe sind als wandhängende- und Stand-WC für die unterschiedlichen Altersstufen innerhalb der Gruppe mit Unterputz-Spülkasten in wassersparender Spültechnik vorzusehen. Sitze und Deckel werden jeweils entsprechend Altersstufe, WC-Bürste und Papierrollenhalter aus Kunststoff ausgeführt. l Säuglingspflegebecken Krippe als weiße Acryl-Badewanne, Waschtischarmatur mit herausziehbarer Brause-Armatur (Mischbatterie max. 43°C), darunter Unterschrank mit 2
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Türen (Doppeltür), offenem Regal mit Einlegeböden und Mittelwand, alternativ mit Schubladen
Übrige Sanitäranschlüsse l Der Anschluss von Kleinküchen beinhaltet eine Kaltwasserzuleitung mit Eckventil, ein Untertisch-Warmwassergerät und den Abwasseranschluss (ohne Lieferung und Montage der Möbel). l Die Küchenzeilen in den Gruppenräumen und Personalraum, sowie in der Küche sind gem. Angaben im Raumbuch zu liefern und Bestandteil des Leistungsumfangs des TU. l Ausgussbecken aus Stahlblech sind weiß emailliert und werden mit einer Einhebel - Mischbatterie in Aufputz-Ausführung und einen Eimerrost auszustatten. l Trinkwasseranschlusspunkte mit Absperrventil sind in DN 15 auszuführen. l Außenzapfstellen (2 Stück) sind mit automatischer Entleerung zur Frostsicherung auszuführen.
Zwischen den Sanitärobjekten und den Grundleitungen ist ein Entwässerungssystem aus heißwasserfesten Abflussrohren zu installieren. Alle Rohrleitungen sind gegen Tauwasser und nach den Schallschutzanforderungen zu dämmen. Bei Durchführungen durch Brandabschnitte sind entsprechende Brandschutzmaßnahmen vorzusehen. Am Übergabepunkt der der senkrechten Entwässerungsleitungen in die Grundleitungen sind Reinigungsöffnungen (Schmutzwasser) vorzusehen. Die Grundleitungen sind im Titel Entwässerung in den Außenanlagen beschrieben.
Wärmeversorgungsanlagen Die Auslegungstemperaturen ergeben sich aus dem Raumbuch und sind über eine Heizlastermittlung zugrunde zu legen. Für den öffentlich-rechtlichen Nachweis nach der Energieeinsparverordnung besteht folgender Zusammenhang mit den Auslegungstemperaturen: • Mindest-Anforderungen nach dem Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) • Alternativ gem. KFW-Programm ‘Klimafreundlicher Neubau – Kommunen, Nr. 498/499‘ (siehe hierzu auch die Beschreibung unter 1. Grundlagenermittlung, Seite 4)
Wärmeerzeugungsanlagen Als Wärmeerzeuger ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (mit Elektroheizstab für den bivalenten Betrieb) für Außenaufstellung jeweils mit Pufferspeicher vorgesehen. Die Größe des Pufferspeichers ist durch den TU auszulegen und die Größe im Angebot zu benennen. Die Beheizung der Räume erfolgt über eine Fußbodenheizung. Entsprechende Heizkreisverteiler sind vorzusehen. Die Heizzentrale ist einschließlich erforderlicher Sicherungs- und Schalldämmmaßnahmen sowie Mess- und Regeltechnik zu versehen. Die Einzelraumregelung und der hydraulische Abgleich sind im Angebotspreis einzukalkulieren.
Die gesamte Heizungsanlage ist mit aufbereitetem Wasser nach VDI 2035 zu befüllen. Die Heizungsleitungen erhalten eine Wärmedämmung für wärmeführende Leitungen nach GEG, im Sichtbereich mit hellgrauem PVC-Mantel. Bei dem Wärmeerzeugungssystem erfolgt die Regelung der Vorlauftemperatur witterungsgeführt und raumabhängig. Die Heizprogramme (Nachtabsenkung, Betriebszeiten, Solltemperaturen, etc.) sind für jeden Heizkreis frei wähl- und steuerbar.
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Rohrleitungen Die Rohrleitungen für Vor- und Rücklauf sind im Zweirohrsystem zu verlegen. Armaturen zur Absperrung und Einregulierung sowie den hydraulischen Abgleich sind in erforderlichem Umfang einzubauen. Sichtbar verlegte Rohrleitungen aller Art sind mit alukaschierter Mineralwolle zu dämmen und mit einer Kunststoffummantelung zu versehen. In Installationsschächten geführte Rohrleitungen sind mit alukaschierter Mineralwolle zu dämmen. Auf dem Rohfußboden geführte Rohrleitungen sind im Isolierschlauch bzw. in Dämmhülsen zuführen.
Lüftungsanlagen in Büro, Besprechungs- und Sozialräumen Die Ausführung der Lüftungsanlagen erfolgt gem. Festlegungen des Raumbuches. Es ist keine zentrale Lüftungsanlage vorgesehen.
Freie Lüftung über Fenster Bei der freien Lüftung über Fenster ist der Auftraggeber / Nutzer dafür verantwortlich, dass ausreichend gelüftet wird. Falsches und nicht den ASR entsprechendes Lüftungsverhalten, das zu Schäden (z.B. Schimmelbildung) am Bauwerk und zu erhöhten Energieverbräuchen führt, geht nicht zu Lasten des TUs.
Raumentlüftungen über Einzelraumlüfter, mechanische Be- und Entlüftungsanlagen Innenliegende Räume und mit Feuchtigkeit beaufschlagte Räume sind mit einer mechanischen Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmetauschern und Hygrostaten-Steuerung zur Schimmelvermeidung und zum wirtschaftlichen Betrieb des Gebäudes auszustatten. Die Zuluft strömt über Türunterschnitt oder Türlüftungsgitter aus angrenzenden Räumen nach. Die Abluft ist über ein Luftleitsystem, bestehend aus Wickelfalzrohren, in einer Steigleitung über Dach oder durch die Fassade zu führen. Das Einschalten erfolgt über Lichtschalter/Präsenzmelder mit Nachlaufrelais bzw. über die o.g. Steuerung. Es ist anzustreben, nebeneinanderliegende Räume gemeinsam über eine Anlage zu betreiben. Der TU sollte prüfen, ob weitere Räume (z.B. die Küche) oder weitere ausgewählte Bereiche an die vorbeschriebene Anlage mit angeschlossen werden können/müssen, oder eine eigene Be- und Entlüftungsanlage in vorbeschriebener Auslegung erhalten sollten.
Kälte-/Klimaanlagen Die Kühlung soll über eine Klimaanlage erfolgen.
Raumbezogene Umluftkühlung Es ist keine raumbezogene Umluftkühlung vorzusehen.
Feuerlöschanlagen und Handfeuerlöscher Als Handfeuerlöscher sind Schaumlöscher in der Nenngröße PG 6 und PG 12 vorzusehen. Die Anzahl ergibt sich aus den Forderungen des Brandschutzgutachtens bzw. der Arbeitsstättenrichtlinie und sind Bestandteil der Leistung.
Wandhydranten / Trockensteigleitungen
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Wandhydranten als Feuerlöscheinrichtung mit Kasten aus Stahlblech bzw. Trockensteigleitungen DN 80 sind nicht vorzusehen. Eine Ausführung erfolgt nur, wenn diese gemäß dem Brandschutzgutachten gefordert werden.
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Starkstromanlagen
Leistungsabgrenzung: Nicht enthalten enthalten
x
Niederspannungshauptverteilungen
x
Kompensationsanlage
x
Energiemanagementsystem
x
Allgemeine Elektroinstallation
x
Stromschienensysteme
x
Innenbeleuchtung
x
Sicherheitsbeleuchtung
x
Außenbeleuchtung
x
Blitzschutz und Erdungsanlage
Mittelspannungs/-Trafoanlage Die Energieversorgung erfolgt aus dem Mittelspannungsnetz des zuständigen Energieversorgungsunternehmens bzw. einer neu zu errichtenden Trafoanlage. Die Abstimmungen mit dem Versorger sind durch den TU im Zuge der Planung/Ausführung zu führen. Der genaue Energiebedarf des Objektes wird durch den TU erst bei entsprechend detaillierter Planung entsprechend den endgültigen Bedarfsangaben der Nutzer ermittelt werden. • Die erforderliche Gesamtleistung wird dann in kVA bewertet.
Niederspannungshauptverteilung Als Netzform für das Niederspannungs-Stromversorgungssystem 230/400 V ist ein TN-S-System vorzusehen. Alle Unterverteiler sind 5-polig auszuführen. Es ist eine Zählerhauptverteilung zu installieren. In dieser sind EVU-konforme Zählerplätze entsprechend Anzahl der Mieter/Nutzer einzubauen. Die Hauptverteilung erhält einen Überspannungsschutz als Grobschutz.
Allgemeine Elektroinstallation Die Unterverteilungen werden direkt von der Hauptverteilung versorgt. Die Dimensionierung der Querschnitte erfolgt nach dem Spannungsfall, der zulässigen Strombelastung und des Nennkurzschlussstroms gemäß den geltenden Vorschriften. Als Leitungen sind kunststoffisolierte Typen (NYY, NAYY, NYM) vorzusehen. Generell ist in den Unterverteilungen eine Raumreserve von 20 % vorzuhalten. Jede Unterverteilung erhält einen Trennschalter und den Überspannungsschutz als Mittelschutz. Die Lage und Auslegung der Unterverteilungen sind durch den TU im Zuge der Ausführungsplanung genauer zu bestimmen.
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Gebäudeautomation / Autarke Regelung Die Komponenten der TGA sind mit herstellerspezifischen autarken Regelungen auszurüsten. Die Regler verarbeiten dabei die jeweils notwendigen Informationen. Diese Stör- und Betriebsmeldungen laufen nur in den Regelungen dieser Komponenten auf. Einstellungen und Entstörungen sind damit nur an den jeweils zugehörigen Reglern möglich. Zwingend notwendige regelungstechnische Kommunikation der unmittelbar abhängigen TGA- Komponenten ist aber zu berücksichtigen. Die aktuell gemessene Außentemperatur ist als Führungsgröße für die Heizungsregelung zu nutzen. Bei der witterungsgeführten Regelung ist aus dem Messwert für die Außentemperatur mit Hilfe einer Heizkurve die passende Vorlauftemperatur zu ermitteln. Diese dient als Sollwert für die Wärmeerzeugeranlage.
Allgemeine Elektroinstallation im Gruppen-, Büro- und Sozialbereichen Die Verlegung der Leitungsanlagen hat in den Raumtrennwänden oder in Leerrohren zu erfolgen. Im Deckenhohlraum über abgehängten Decken ist in Sammelbefestigungen zu verlegen. Schalter und Steckdosen sind im Standardprogramm RAL 9010 (reinweiß) zu installieren. Ausstattungsgrad gem. Raumbüchern. Pro Steckdosenstromkreis können bis zu 4 Doppelsteckdosen angeschlossen werden. Elektroanschlüsse für Außenjalousien und Haustechnik sind vorzusehen. Die Verschattungseinrichtungen selbst sind durch die jeweiligen Einbau-/Montagegewerke zu liefern (siehe vor). Im Gewerk Elektro sind auch die elektrischen Anschlüsse für die RWA-Anlagen und etwaige Lichtkuppeln zu kalkulieren.
Innenbeleuchtung Die zum Einsatz kommenden Leuchtentypen und die Beleuchtungsstärke sind gem. Raumbüchern auszuführen: • In allen Innenräumen ist die Lichtfarbe warmweiß zu verwenden. • Die Auslegung der Beleuchtungsstärken hat nach DIN EN 12464 zu erfolgen. • Alle Leuchten sind mit elektronischen Vorschaltgeräten der Energieeffiziensklasse A auszustatten. Die Beleuchtungsanlagen sind mit LED-Leuchtmitteln mit einem Wartungsfaktor von 0,9 und einem Farbwiedergabeindex von R ≥ 90 auszulegen. • Da es sich um ein Gebäude mit flexibler Raumnutzung insbesondere in den Gruppenräumen handelt, ist eine gleichmäßige Ausleuchtung des gesamten frei möblierbaren Raumes anzustreben. Dies gilt nicht für den festen Büro-Arbeitsplatz/ Personalraum; hier kann sich die Beleuchtungsstärke mit steigender Entfernung zum Arbeitsplatz verringern. Arbeitsplätze erfordern den Einsatz von bildschirmgeeigneten Leuchten. • Einbaustrahler zum Einbau in Rasterdecken sind vorzusehen. Die Leuchten sind mit LED- Systemen zu bestücken und haben eine opale Abdeckung (LED-Paneel-Leuchten). • Downlights/ Einbaustrahler sind in den Bädern zum Einbau in Zwischendecken einzusetzen. Die Leuchten sind mit LED zu bestücken. (Richtfabrikat: Toledo Flat) • Die Technik-/ bzw. Hauswirtschaftsräume sind mit Langfeld- oder Wannenleuchten auszuführen. Wenn abgehängte Decken vorhanden sind, Ausführung als Einbauleuchten. • Spiegelleuchten mit opaler Abdeckung sind über Waschtischen einzubauen. Die Leuchten sind mit LED-Systemen zu bestücken.
Sicherheitsbeleuchtung Nach LBO, ASR oder Brandschutzkonzept ist eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage für Flucht- und Rettungswege gemäß VDE 0108, DIN VDE EN 12464-1 auszuführen. Die Fluchtwegkennzeichnung erfolgt mittels Rettungszeichenleuchten. Sofern erforderlich, ist in allen
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Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
Flucht- und Rettungswegen eine Sicherheitsbeleuchtung mit einer Mindestbeleuchtungsstärke von 1 Lux vorzusehen (in Abstimmung mit dem vom TU zu erstellenden BS-Konzept). Eine erhöhte Beleuchtungsstärke für Arbeitsplätze mit besonderer Gefährdung ist nicht vorzusehen. Es sind Einzelbatterieleuchten vorzusehen. Das Gebäude ist als Mindest-Anforderung mit Einzelbatterieleuchten auszulegen und anzubieten.
Außenbeleuchtung Die Außenbeleuchtung soll sich bei Dämmerung automatisch einschalten. Über eine Zeitschaltuhr oder einen Hand-Automatik-Schalter ist eine individuelle Programmierung vorzusehen. Die Beleuchtungsstärke muss sich dabei an der ASR und der Annahme orientieren, dass es sich bei den Verkehrswegen um interne Erschließungsstraßen mit Geschwindigkeitsbegrenzung handelt. Die Anzahl der Außenleuchten (Grundbeleuchtung in der Außenanlage) ist entsprechend durch den TU zu planen. • Wandanbauleuchten sind mit Auslegern am Gebäude zu befestigen. Die Leuchten sind mit LED-Systemen zu bestücken. • Mastleuchten mit LED-Leuchtmittel zur Ausleuchtung der PKW-Einstellplätze und deren Erschließung sowie an den Zutrittsbereichen des Gebäudes
Blitzschutz- und Erdungsanlage Die Einstufung der Blitzschutzklasse des Gebäudes erfolgt gemäß VdS 2010 und ist durch den TU herbeizuführen. Leistungsumfang und Kalkulationsbasis im Hinblick auf Einstufung in die Blitzschutzklasse und die entsprechende Blitzschutz-Zone ist durch den TU zu definieren. Im Zuge der weiteren Planungsphasen wird der TU in Zusammenarbeit mit dem Bauherrn/Nutzer eine Blitzschutz-Risikoanalyse gemäß DIN EN 62305-2 hinsichtlich des Risikos für Menschenleben (R1) durchführen, in deren Ergebnis die endgültige Blitzschutzklasse und die Blitzschutzmaßnahmen präzisiert werden. Die Ausführung des äußeren Blitzschutzes ist maschenförmig oder durch Fangstangen zu gewährleisten. Das Ableitungssystem ist durch den TU zu planen. Ggf. auf dem Dach installierte TGA-Komponenten sind in das Blitzschutzkonzept einzubinden und sollen durch Fangstangen geschützt werden. Zum Schutz der elektrischen und informationstechnischen Anlagen im Gebäude vor Überspannungen ist ein Innerer Blitzschutz vorzusehen. Alle Haupt- und Unterverteiler sind mit Überspannungsschutzeinrichtungen auszurüsten. Zusätzlich sind alle verlegten Kabel und Leitungen, welche das Gebäude verlassen bzw. eine Blitzschutzzone überschreiten mit einer Überspannungsschutzeinrichtung auszustatten. Für Steckdosen aller Bereiche des Gebäudes ist kein gesonderter Überspannungsschutz (Feinschutz) vorzusehen. Eine Option auf Nachrüstung ist aber einzuplanen. Für das Objekt ist eine maschenförmige Erdungsanlage zur Ableitung der Blitz- und Fehlerströme ins Erdreich und als Funktionserde für die elektrische Anlage vorzusehen.
Es ist ein Potentialausgleich zur Minimierung von Potentialdifferenzen und für den Blitzschutzpotentialausgleich einplanen. In Verbindung mit dem Erdungssystem sind alle leitfähigen Teile, welche zu einer Potentialverschleppung beitragen können, sowie die Gebäudekonstruktion maschenförmig miteinander zu verbinden.
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Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
Schwachstromtechnische Anlagen
Sicherheitsrelevante Installationen Nicht enthalten enthalten
x
Brandmeldeanlage
x
Einbruchmeldeanlage
x
Zutrittskontrollsystem
x
Videoanlage
Nutzerbezogene Installationen: Nicht enthalten enthalten
x
Übertragungsnetze (IT-/Tel-Verkabelung)
Telefonanlage x (Zentrale, Telefonendgeräte, Telefonsoftware, DECT-Stationen)
x
Sprechanlage
x
Uhrenanlage
x
Elektroakustische Anlage
x
Fernseh- und Antennenanlage
Aktive Komponenten in allen Bereichen x (Server, Hub, Switch, Accesspoint, etc.)
Brandmeldeanlage Die Installation einer Brandmeldeanlage soll gemäß DIN 14675 und in Übereinstimmung mit dem Brandschutzgutachten einschließlich Aufschaltung auf die zuständige Leitstelle der Feuerwehr ausgeführt werden. Das Auslösekriterium für die automatischen Brandmelder der Anlage ist Rauch.
Die Anlage erhält eine automatische Erfassung im Gebäude durch
Gebäudebereich Meldertyp
Vollständige Gebäudeüberwachung - Optische Rauchmelder im Gebäude
Die Anlage sollte im Wesentlichen bestehen aus: Brandmeldezentrale / Schlüsseldepot als Edelstahl-Standsäule mit Freischaltelement und Blitzleuchte / Feuerwehrlaufkarten / Feuerwehrbedienfeld / Feuerwehranzeigetableau oder Feuerwehranzeige- und Bediensystem
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In entsprechenden Abständen sollten Druckknopfmelder installiert werden. Die Alarmierung erfolgte vorzugsweise über Sirenen oder mit Blitzleuchte. Eine Sprachalarmierung ist nicht vorzusehen. Von TU wird eine ausführliche Einweisung des Nutzers durchgeführt. Die Abstimmung mit den Behörden und die Vorbereitung des Konzessionärs- und Wartungsvertrages müsste ebenfalls vom TU übernommen werden.
Zutrittskontrollanlage / Einbruchmeldeanlage? Für das Objekt ist keine Zutrittskontrollanlage vorzusehen. Das Objekt erhält mechanische Schließzylinder (bauseits durch die Samtgemeinde Dransfeld) über die die Zutrittskontrolle an den Außentüren erfolgt. Die Scharfschaltung der Einbruchmeldeanlage ist am Haupteingang und an einer später durch den AG zu definierenden Stelle vorzusehen. Sämtliche Zugangstüren sind mit Schließkontakten und elektrischen Schlössern zur Verschlusssicherung auszustatten. Alle Räume im EG mit Fenstern erhalten Bewegungsmelder zur Innenraumüberwachung. Die Aufschaltung erfolgt auf eine Zentrale, die einen warnenden und abschreckenden Außen- und Innenalarm auslöst. Eine Umstellmöglichkeit auf stillen Alarm soll ebenfalls vorgesehen werden. Eine Alarmgebung auf eine externe Leitstelle und als externes Datensignal ist erforderlich.
Übertragungsnetze (IT-/Telefon-Verkabelung) Das Übertragungsnetz (IT-Verkabelung) ist in Form einer sternförmigen dienstneutralen strukturierten Verkabelung zu errichten und beinhaltet ausschließlich passive Komponenten. Zur internen Verkabelung sind nach technischer Erfordernis Glasfaserkabel bzw. Datenkabel der Qualität Kat 7/7A zu verwenden. Die Anschlussports sind in der passenden bzw. entsprechender Qualität auszuführen. Die Anzahl der Datendosen bzw. Ports sind den Raumbüchern zu entnehmen. Für den Betrieb eines vom Nutzer errichteten WLAN-Netzes sind entsprechend Raumbuch RJ45- Ports und eine zugehörige SCHUKO-Steckdose vorzusehen. Für den Betrieb der Telefonanlage sind für die DECT-Anschlüsse entsprechende RJ45-Ports und eine zugehörige Steckdose vorzusehen.
PV-Anlage Eine PV-Anlage ist durch den AN zu liefern und montieren. Durch die NBauO ist die Größe und die Anzahl der Module definiert bzw. durch den GU zu ermitteln. Die Auslegung sollte jedoch max. 100 KWp betragen. Die Module und die Konstruktion sollen in schwarz/ anthrazit erbracht werden.
Sprechanlage Das Gebäude ist mit einer Sprechanlage auszustatten. Kalkulation-Annahme: eine Sprechstelle am Haupteingang und Zaunanlage, jeweils 1 Sprechstelle pro Gruppenraum, Büro, Personalraum und Küche. Die Anzahl der Außen-/Innensprechstellen kann im Zuge der weiteren Planung geklärt werden. Eine Aufschaltung der Sprechstellen auf die Telefonanlage soll technisch vorgesehen werden.
Briefkastenanlage mit integrierter Klingelanlage Das Gebäude ist mit einer freistehenden Briefkasten-Anlage mit integrierter Klingel an der Zaunanlage auszustatten.
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Annahme: 1 Stck. Briefkasten, 370 x 165 x 270 mm - DIN EN 13724 6 Klingeltaster (Gruppen, Küche, Personal/ Büro) Die genaue Anzahl der notwendigen Briefkästen/ Klingeltaster ist mit dem Bauherrn bzw. dem Nutzer noch abzustimmen.
Wartungsverträge Der TU hat mit Abgabe seines Angebotes eine Angabe über die zu erwarteten Wartungskosten pro Jahr in EURO anzugeben. Die Angabe zu den Wartungskosten ist Gewerke spezifisch in einem separaten Titel auf einem eigenen Formular am Schluss des Angebotes aufzuführen. Die Höhe der Wartungskosten hat keinen Einfluss auf die Vergabe der Leistungen und ist nicht in den Angebotspreis einzukalkulieren. Nach kompletter Abnahme der Leistung kann der AG die Wartungsverträge mit den einzelnen Gewerken direkt abschließen. Der TU wird den AG bei der Vermittlung und dem Abschluss der Wartungsverträge unterstützen, den Kontakt herstellen und den AG bei Bedarf entsprechend beraten.
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7. Qualitäten
Die konstruktiven Detailausführungen sind durch Leitdetails des Totalunternehmers zu klären. Eine Bemusterung der konstruktiven Details kann durch den TU im Fertigteilwerk erfolgen. Bei Boden-, Wand- und Deckenoberflächen, bei Sanitärobjekten, Schaltern, Steckdosen, Türen, Toren und Türgriffen ist eine individuelle Bemusterung (Prospekte und Handmuster) durchzuführen. Bei der individuellen Bemusterung sind verschiedene Bemusterungsvorschläge vorzulegen. Nachfolgend sind die Leitfabrikate benannt, die zum Einsatz kommen sollen. Dabei handelt es sich um erprobte und bewährte Markenfabrikate als Richt-/Leitfabrikate. Sofern keine Detailangaben getätigt werden, sind jeweils Produkte mittlerer Art und Güte vorzusehen.
Leitfabrikate allgemeiner Hochbau
Fassadensysteme
Wärmedämmverbundsysteme Brillux, Sto, Caparol
Dachaufbauten
Dachfolie Sika, Renofol, Bauder
Dachlichtkuppeln, -lichtbänder Essmann, Roda, Velux
Fenster, Alu-Glasfassaden, Alu-Glastüren
Aluminium-Fensterprofile Gutmann, Schüco, Raico
Pfosten-Riegel-Fassaden Schüco, Raico
Alu-Glastüren, innen Schüco, HÖRMANN
Türdrücker / Beschläge für Alu-Glastüren Hoppe, FSB, Startec
Türdrücker / Beschläge für Fenster Hoppe, FSB, Startec
Türen / Tore
Stahltüren Hörmann, Teckentrupp, Novoferm
Obentürschließer Geze, Dorma
Sonnenschutz
Außenraffstores Warema, Roma, Hella
Rollläden Warema, Roma, Hella
Innenausbau
Wände in Trockenbauweise Knauf, Rigips
Kunststoffbeschichtete Holztüren Westag-Getalit, Wirus, JeldWen, Herholz, Hörmann
Fensterbänke Werzalit, LIGNODUR
Türdrücker / Beschläge für Holz- oder Stahltüren Hoppe, FSB, Startec
Sanitär-Trennwand – Anlagen Chemnitzer Trennwände, Meta, Kemmlit
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Bodenbeläge
Bodenbeläge, Textil (Velour, Schlinge) Gerflor, Finett
Bodenbeläge, Linoleum Forbo, Gerflor
Bodenbeläge, Fliesen Deutsche Steinzeug, V&B, Kermos, Argelith
Sauberlaufzone Haupteigang emco, fuma, Arwei, Forbo
Deckenbeläge
Abgehängte Mineralfaserdecke Armstrong, OWA, EcoPhon
Gipskarton-Decken Knauf, Rigips
Leitfabrikate Technische Gebäudeausrüstung
Abwasser
Entwässerungssysteme Geberit, Halberg, Rehau
Sanitäreinrichtungen
Warmwasserbereitung dezentral Stiebel Eltron,
Rohrleitungssystem Wasserversorgung Viega, Geberit
Sanitärobjekte, Vorwandelemente Geberit, Mepa, Grohe
Sanitärobjekte, Ausstattungen Hewi, CWS
Sanitärobjekte, Keramik Keramag, Duravit, Ideal Standard
Sanitärobjekte, Kinder Geberit
Sanitärobjekte, Armaturen Grohe, Hansa, Ideal Standard
Ausgussbecken aus Stahlblech alape
Feuerlöscheinrichtungen
Feuerlöscher Minimax, Gloria, Total Walther
Heizungsanlage
Wärmepumpe Viessmann, Vaillant, Buderus (Bosch), Stiebel Eltron
Wärmemengenzähler Techem, ISTA, Zenner
Armaturen ARI, Danfoss, KSB
Pumpen Wilo, Grundfos, KSB, Biral
Heizungsleitungen Viega, Geberit, KME
Thermostatventiele Heiermann
Lüftungs- und Kälteanlagen
Raumentlüfter Helios, Gebhardt, Maico
Lüftungsgeräte Nova, Swegon, Wolf
Elektroinstallation
Schalter und Steckdosen Busch-Jäger, Gira, Merten
Kabel Helukabel, Dätwyler
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Funktionale Bau- und Leistungsbeschreibung Anlage1.2.1
Beleuchtung
Innenraumbeleuchtung Büro-/ Personal- und Siteco, Trilux, Ledon Gruppenräume
Innenraumbeleuchtung Sanitär Siteco, Trilux, Ledon
Innenraumbeleuchtung Technik/ HWR Trilux, Trioled
Außenbeleuchtung Siteco, SHP, Trilux
Sicherheitsbeleuchtung CEAG, GAZ, Innotec, Heinrich
Schwachstrominstallation
Übertragungsnetze (EDV-Netz) Corning, Telegärtner, Teldor, EKU
Sprechanlage Siedle, Rito, Behnke
Blitzschutz
Blitzschutzanlage, Überspannungsschutz Dehn, OBO
Briefkastenanlage
Briefkastenanlage Renz, JU
Schließanlage
Schließanlage BKS „Janus 8000“ oder glw.
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