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Neubau einer Forschungshalle mit Büroeinbauten als Generalunternehmerleistung

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 11.09.2026, 05:09 (Europe/Berlin)

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Geotechnischer Bericht

Nr. B2602059

Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham

Osterhofen, den 23.04.2026

Geotechnischer Bericht

Nr. B2602059

Auftraggeber: Stadt Cham Marktplatz 2 93413 Cham

Planung: z. Zt. nicht bekannt

Gegenstand: Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham

  • Geotechnische Untersuchungen -

Datum: Osterhofen, den 23.04.2026

Dieser Bericht umfasst 25 Textseiten und 6 Anlagen. Die Veröffentlichung, auch auszugsweise, ist ohne unsere Zustimmung nicht zulässig.

GEOPLAN GmbH VR-Bank Ostbayern-Mitte eG, DE55 7429 0000 0006 1075 40, GENODEF1SR1 Geschäftsführer: Rainer Gebel, Donau-Gewerbepark 5 VR-Bank Vilshofen, DE64 7406 2490 0007 7436 45, GENODEF1VIR Uli Weidinger, Tobias Kufner 94486 Osterhofen Tel. 0 9932 / 95 44 0 Gerichtsstand Deggendorf HRB Nr.: 1471 | USt-IdNr.: DE 162 493 294 Weitere Standorte: info@geoplan-online.de Zerti ziert nach DIN EN ISO 14001:2015 und DIN EN ISO 9001:2015 Burgkirchen a.d. Alz, Regensburg

Geotechnischer Bericht Nr. B2602059 Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham

Inhaltsverzeichnis

  1. Allgemeine Angaben ........................................................................................... 1 1.1 Vorgang ........................................................................................................ 1 1.2 Verwendete Unterlagen ................................................................................ 1 1.3 Angaben zum Bauvorhaben ......................................................................... 2
  2. Durchgeführte Untersuchungen ......................................................................... 2 2.1 Felderkundung .............................................................................................. 2 2.2 Bodenmechanische Laboruntersuchungen ................................................... 3 2.3 Chemische Bodenuntersuchungen mit Wertung ........................................... 4
  3. Beschreibung der Untergrundverhältnisse ....................................................... 6 3.1 Geologischer Überblick / Topographische Verhältnisse ................................ 6 3.2 Beschreibung der Bodenschichten und qualitative Wertung ......................... 7 3.3 Grundwasserverhältnisse ............................................................................. 9
  4. Bodenklassifizierung und Bodenparameter .................................................... 10
  5. Folgerungen für die Gründung ......................................................................... 12 5.1 Allgemeines ................................................................................................ 12 5.2 Geotechnische Kategorie / Frostzone / Erdbebenzone ............................... 13 5.3 Gründung ................................................................................................... 14 5.3.1 Gründung mittels Sand-Zement-Säulen (CSV-Verfahren) ...................... 14 5.3.2 Gründung des Gebäudes anhand einer Bodenverbesserung mittels Beton-/ Erdbetonsäulen .......................................................................... 15 5.3.3 Gründung mittels duktiler Rammpfähle .................................................. 16 5.3.4 Tiefgründung mit großkalibrigen Bohrpfählen ......................................... 17 5.3.5 Gründung der nichttragenden Bodenplatte ............................................. 18
  6. Hinweise für die Bauausführung ...................................................................... 19 6.1 Baugrube / Verbau ...................................................................................... 19 6.2 Wasserhaltung ............................................................................................ 20 6.3 Bauwerkstrockenhaltung ............................................................................. 21 6.4 Versickerung ............................................................................................... 21 6.5 Erdbau (Auffüllen, Hinterfüllen und Verdichten) .......................................... 22 6.6 Verkehrs- und Parkplatzflächen / Außenanlagen ........................................ 23
  7. Schlussbemerkungen ....................................................................................... 24

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Tabellen

TABELLE 1: KENNZEICHNENDE DATEN DER RAMMKERNBOHRUNGEN 3

TABELLE 2: KENNZEICHNENDE DATEN DER RAMMSONDIERUNGEN 3

TABELLE 3: DURCHGEFÜHRTE LABORUNTERSUCHUNGEN 4

TABELLE 5: UMWELTTECHNISCHE ERGEBNISSE DER ANALYSE NACH EPP 5

TABELLE 6: KORRELATION SCHLAGZAHLEN FÜR GROBKÖRNIGE U. BINDIGE BÖDEN 8

TABELLE 7: BAUTECHNISCHE EIGENSCHAFTEN DER ERKUNDETEN BÖDEN 9

TABELLE 8: CHARAKTERISTISCHE BODENMECHANISCHE KENNWERTE 11

TABELLE 9: EINTEILUNG DER HOMOGENBEREICHE GEMÄß DIN 18300, DIN 18301 UND DIN 18304 12

TABELLE 10: GRUNDWERTE GRÜNDUNG MITTELS DUKTILER RAMMPFÄHLE 17

TABELLE 11: GRUNDWERTE FÜR EINE BOHRPFAHLGRÜNDUNG 18

TABELLE 12: ERFORDERLICHE VERFORMUNGSMODULI UNTER BETONPLATTEN 19

Anlagen

Anlage 1: Übersichtslageplan, M 1 : 25.000 (1 Seite)

Anlage 2: Lageplan mit Aufschlusspunkten, M 1 : 1.000 (1 Seite)

Anlage 3: Bohrprofile, M 1 : 50 (7 Seiten)

Anlage 4: Schwere Rammsondierprofile, M 1 : 50 (7 Seiten)

Anlage 5: Bodenmechanische Laborversuchsergebnisse (5 Seiten)

Anlage 6: Chemische Laboruntersuchungen (16 Seiten)


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1. Allgemeine Angaben

1.1 Vorgang Die Stadt Cham beabsichtigt den Neubau bzw. die Erweiterung des Technologie Cam- pus in der Altenstadter Straße in 93413 Cham. Das Ingenieurbüro Geoplan GmbH in Osterhofen wurde auf Grundlage des Angebotes A2601-052-BAU vom 03.02.2026 beauftragt, im Bereich der geplanten Erweiterung eine Baugrunderkundung durchzu- führen, die Böden mittels bodenmechanischer und umwelttechnischer Laborarbeiten zu untersuchen und ein Baugrundgutachten zu erstellen.

Die Felderkundungen wurden auf dem Grundstück mit den Flurnummern 811/3 und 811/6, Gemarkung Cham, in der Altenstadter Straße in 93413 Cham durchgeführt.

Im vorliegenden Bericht werden die durchgeführten Feld- und Laborarbeiten dokumen- tiert und bewertet. Die erkundeten Untergrundverhältnisse werden beschrieben und beurteilt, Bodenklassen und Bodenparameter werden angegeben. Weiterhin erfolgen Angaben zur Ausbildung von Baugruben, zur Wasserhaltung und Bauwerkstrockenhal- tung, Bauwerksgründung sowie zur Versickerungsfähigkeit des Untergrundes und zu den Erdbaumaßnahmen aus geotechnischer und hydrogeologischer Sicht.

Bei den durchgeführten geotechnischen Untersuchungen handelt es sich im Sinne der DIN 4020 um eine Hauptuntersuchung des Baugrundes. Weiterhin wurden Untersu- chungen gewonnener Bodenproben hinsichtlich möglicher umweltrelevanter Schad- stoffbelastungen vorgenommen.

1.2 Verwendete Unterlagen Für die Bearbeitung des geotechnischen Berichtes wurden folgende Unterlagen ver- wendet:

  • Luftbild zum Bauvorhaben, o. M., Stadt Cham

  • Geologische Karte von Bayern, M 1 : 25.000, UmweltAtlas Bayern Geologie, Bayerisches Landesamt für Umwelt

  • Informationsdienst überschwemmungsgefährdeter Gebiete in Bayern (Internet)

  • Bohrprofile und -beschriebe B 1 bis B 8, Geoplan GmbH

  • Schwere Rammsondierprofile DPH 1 bis DPH 8, Geoplan GmbH

  • Analysenergebnisse der bodenmechanische Laborversuche, Geoplan GmbH

  • Chemische Laborversuchsergebnisse Agrolab GmbH, Bruckberg


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1.3 Angaben zum Bauvorhaben Die Stadt Cham plant in der Altenstadter Straße in 93413 Cham den Neubau bzw. die Erweiterung des Technologie Campus. Die Baumaßnahme teilt sich hierbei in mehrere Bauabschnitte. Im ersten Bauabschnitt ist der Neubau eines Gebäudes im Südwesten des Grundstücks mit Abmaßen von 43,14 m x 25,13 m angedacht. Die geplanten Er- weiterungen sollen dann Abmaße von 18,18 m x 30,72 m bzw. 14,25 m x 35,00 m er- halten. Eine genaue Gründungskote (OK FFB EG) ist in den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen und es wird davon ausgegangen, dass diese in etwa bei aktueller Geländehöhe von 370,20 m NN zum Liegen kommen wird. Genauere Informationen sind den Planunterlagen zu den projektierten Vorhaben zu entnehmen.

2. Durchgeführte Untersuchungen

2.1 Felderkundung Die Felderkundungen wurden am 04.03.2026 auf dem Grundstück mit den Flurnum- mern 811/3 und 811/6, Gemarkung Cham, in der Altenstadter Straße in 93413 Cham durchgeführt. Die Lage der Ansatzpunkte wurde entsprechend dem Anforderungsprofil dieses Berichts gewählt.

Zur Erkundung der Untergrundverhältnisse wurden insgesamt sieben Rammkernboh- rungen nach DIN EN ISO 22475 bis 5,00 m unter Geländeoberkante (GOK) abgeteuft. In Anlage 3 sind die entsprechenden Bohrbeschriebe und -profile dargestellt. Die an- gedachte Bohrung B 3 sowie die dazugehörige Rammsondierung wurden aufgrund der Spartenlage und in Absprache mit dem Spartenträger nicht durchgeführt.

Die Böden wurden nach DIN EN ISO 14688-1 angesprochen. Die Zuordnung zu Bo- dengruppen erfolgte nach DIN 18196. Des Weiteren sind Bodenproben aus den ein- zelnen Bodenschichten entnommen und zur Ermittlung von bodenmechanischen Kennwerten im Erdbaulaboratorium zurückgestellt worden.

Zur Feststellung von Lagerungsdichte und Konsistenz der Schichten sind zusätzlich sieben Rammsondierungen mit der schweren Rammsonde (DPH) gemäß DIN EN ISO 22476-2 niedergebracht worden. Die Sondierungen wurden bis in eine Tiefe von 6,00 m durchgeführt. Anlage 4 enthält die Rammdiagramme.

Nach Durchführung der Aufschlussarbeiten wurden die Erkundungspunkte nach Lage und Höhe mittels GPS eingemessen. Rechts- und Hochwerte sowie die Ansatzhöhen aller Ansatzpunkte können den Bohrprofilen der Anlagen 3 entnommen werden. Die Lage der Erkundungspunkte geht aus dem Lageplan in Anlage 2 hervor.

In der folgenden Tabellen 1 und 2 sind die durchgeführten Erkundungen zusammen- gestellt.


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TABELLE 1: KENNZEICHNENDE DATEN DER RAMMKERNBOHRUNGEN

BohrungAnsatzhöhe [m NN]Endteufe [m u. GOK]Endteufe [m NN]Grundwasserstand [m u. GOK] [m u. GOK]Datum
B 1370,025,00365,021,70368,3204.03.2026
B 2370,005,00365,002,80367,2004.03.2026
B 4370,285,00365,283,10367,1804.03.2026
B 5370,413,00367,41kein Wasser eingemessen04.03.2026
B 6370,424,60365,823,20367,2204.03.2026
B 7370,345,00365,343,30367,0404.03.2026
B 8370,415,00365,413,10367,3104.03.2026

B… Rammkernbohrung nach DIN EN ISO 22475

TABELLE 2: KENNZEICHNENDE DATEN DER RAMMSONDIERUNGEN

Ramm- sondierungAnsatz- höhe [m NN]Endteufe E [m u. GOK]ndteufe [m NN]kennzeichnender Eindringwiderstand n 10 [m u. GOK] 0,0/0,21) – 1,0 1,0 – 5,0 5,0 – Ende
DPH 1370,026,00364,0210 – 290 – 78 – 44
DPH 2370,006,00364,0020 – 452 – 1610 – 21
DPH 4370,286,00364,289 – 321 – 115 – 7
DPH 5370,416,00364,418 – 251 – 304 – 22
DPH 6370,426,00364,422 – 150 – 112 – 7
DPH 7370,346,00364,343 – 250 – 1610 – 33
DPH 8370,416,00364,415 – 120 – 1016 – 43
  1. Im Bereich der Sondierungen DPH 1 bis DPH 3 und DPH 6 wurden zunächst Asphalt- bzw. Betonschichten durchteuft DPH... schwere Rammsondierung nach DIN EN ISO 22476-2

2.2 Bodenmechanische Laboruntersuchungen Zur Überprüfung der Bodenansprache vor Ort, zur Klassifizierung der Bodengruppen gemäß DIN 18196 und zur Ermittlung von bodenmechanischen Kennwerten sowie zur Einschätzung der Tragfähigkeit der Böden wurden insgesamt fünf Bodenproben im Erdbaulaboratorium näher untersucht. Dabei wurden im Einzelnen folgende Versuche durchgeführt:


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TABELLE 3: DURCHGEFÜHRTE LABORUNTERSUCHUNGEN

ssulhcsfuAgnunhciezebneborPKOG retnu m ,efeiT1-29871 tlahegressaW OSI NE NIDgnulietrevneßörgnroK 4-29871 OSI NE NIDesylanammälhcS-beiS 4-29871 OSI NE .bmok NIDeznergllorsuA 21-29871 OSI dnu NE -ßeilF NIDethcidrotcorP 72181 NID3-29871 gnummitsebethciD OSI NE NIDtsulrevhülG 82181 NIDtiekgissälhcrudressaW 11-29871 OSI NE NID
B 2D 10,18 – 1,00XX
B 2D 53,60 – 4,00XX
B 4D 64,20 – 5,00XX
B 5D 10,00 – 0,90XX
B 6D 10,17 – 1,50XX

Die Laborergebnisse und zugehörigen Versuchsprotokolle sind in der Anlage 5 detail- liert dargestellt.

2.3 Chemische Bodenuntersuchungen mit Wertung

Chemische Untersuchungen an den Asphaltbohrkernen

In der Asphaltfläche im Bereich der Bohrung B 4 wurde ein 16 cm mächtiger Asphalt- bohrkern entnommen und an das akkreditierte umwelttechnische Labor Agrolab GmbH, Bruckberg, übergeben. Dort wurde der Gehalt an polycyclischen, aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) und der Phenol-Index bestimmt.

Die Ergebnisse der Analysen sind diesem Bericht in Anlage 6 beigefügt und in nach- folgender Tabelle 4 zusammengestellt.

TABELLE 4: ERGEBNISSE DER CHEMISCHEN UNTERSUCHUNGEN AM ASPHALT

BezeichnungPhenol- Index (µg/l)PAK- Summe (mg/kg TS)LfW-Merkblatt 3.4/1RuVA-StB 01 Verwertungs- klasse
B 4 AK 0,00 – 0,16<100,52Ausbauasphalt ohne VerunreinigungenA

Wie Tabelle 4 entnommen werden kann, wurde in dem untersuchten Asphaltbohrkern ein PAK-Gehalt von 0,52 mg/kg TS und ein Phenolindex von <10 µg/l nachgewie- sen. Gemäß LfW-Merkblatt 3.4/1 wird diese Asphaltprobe als Ausbauasphalt ohne Verunreinigungen bezeichnet, da diese einen PAK-Gehalt von ≤ 10 mg/kg TS auf- weist. Nach dem Merkblatt RuVA-StB 01 „Richtlinien für die umweltverträgliche Ver- wertung von Ausbaustoffen mit teer-/pechtypischen Bestandteilen sowie für die Ver- wertung von Ausbauasphalt im Straßenbau“ liegt für die untersuchte Asphaltprobe die Verwertungsklasse A vor.


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Beim Ausbau, Lagerung und Verwertung von Ausbauasphalt ohne Verunreinigun- gen gibt es sowohl ungebunden als auch gebunden keine Auflagen. Eine Aufbereitung dieses Materials mit Bindemitteln im Heißmischverfahren ist möglich.

Chemische Untersuchungen an Auffüllungen

Vier Proben der natürlichen Böden wurden an das Labor Agrolab GmbH in Bruckberg gebracht und dort jeweils auf das Parameterspektrum nach dem Verfüllleitfaden für Gruben und Brüche (Eckpunktepapier) untersucht.

Eine tabellarische Gegenüberstellung der ermittelten Stoffkonzentrationen mit den Zu- ordnungswerten nach dem Leitfaden zur Verfüllung von Gruben und Brüchen sowie die vollständigen Protokolle der Analysen sind diesem Bericht in Anlage 6 beigefügt.

In der folgenden Tabelle 5 sind die untersuchten Bodenproben mit den zugehörigen Bewertungsklassen gemäß nach dem Leitfaden zum Eckpunkte-Papier (EPP) Verfül- lung von Gruben, Brüchen und Tagebauen zusammengefasst:

TABELLE 5: UMWELTTECHNISCHE ERGEBNISSE DER ANALYSE NACH EPP

EntnahmestelleEntnahmetiefe [m u. GOK]Bewertung EPP
B 1 D 10,19 – 1,00Z 0
B 4 D 20,80 – 1,90Z 0
B 5 D 20,90 – 2,20> Z 2
B 7 D 20,60 – 2,00Z 0

Wie dem Protokoll in Anlage 6 im Einzelnen zu entnehmen ist, weisen die Bodenpro- ben der Bohrungen B 1, B 4 und B 7 jeweils keine einstufungsrelevanten Kontaminati- onen auf und sind somit jeweils dem Zuordnungswert Z0 zuzuordnen. Die Probe B 5 D 2 besitzt vor allem erhöhte PAK- und Benzo(a)pyren-Gehalte und ist daher in eine Verwertungsklasse > Z2 einzuordnen. Eine Entsorgung wird hier voraussichtlich ge- mäß Deponieverordnung erfolgen müssen.

Vorgaben beim Aushub / Empfehlungen

Insgesamt sollte bei Aushubarbeiten das Aushubmaterial separiert und auf Haufwerken (bis 300 m3) zwischengelagert werden. Im Anschluss hat eine fachgerechte Beprobung des Haufwerks (konform zu PN 98) mit entsprechender laborchemischer Analytik zu erfolgen. Basierend auf diesen Laborergebnissen kann der Entsorgungsweg der ein- zelnen Haufwerke (je nach Zuordnungsklasse) festgelegt werden bzw. im Falle einer geplanten Wiederverwertung eine Abstimmung mit den zuständigen Behörden erfol- gen.

Aufgrund der Gesetzeslage (Mantelverordnung, gültig seit 01.08.2023) ist die Anwen- dung der LAGA M20, Stand 1997, nicht mehr zulässig. Eine eindeutige Aussage und damit verbundene Freigabe zum Einbau kann entweder durch in-situ-Untersuchungen (Baggerschürfe) oder jedoch erst nach Aushub, anschließender Beprobung gem. LAGA PN98 und Laboranalytik erfolgen. Die Anzahl der zu untersuchenden Mischpro- ben stehen dabei in Abhängigkeit zu dem anfallenden Materialvolumen.


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3. Beschreibung der Untergrundverhältnisse

3.1 Geologischer Überblick / Topographische Verhältnisse

Geologie

Nach den vorliegenden Kartenwerken und Informationen liegt die geplante Baumaß- nahme in Cham im Bereich quartärer Talfüllungen, welche nachfolgend als Decklagen bezeichnet werden. Im Bereich der niedergebrachten Bohrungen wurden zudem torfige Einschaltungen in den Decklagen erkundet. Diese Schichten werden im untersuchten Abschnitt von anthropogenen Auffüllungen überlagert. Im Tieferen konnten bei allen Bohrungen noch die Flussschotterablagerungen erkundet werden, welche im Tieferen vom kristallinen Grundgebirge bzw. dessen Zersatzschichten unterlagert werden. Die Böden des kristallinen Grundgebirges wurden mit den durchgeführten Aufschlussarbei- ten nicht erkundet. Diese allgemeinen Kenntnisse wurden im Rahmen der Bodenauf- schlussarbeiten auch bis in die erkundeten Tiefen bestätigt.

Aufgrund der vorliegenden Bodenaufschlüsse und der allgemeinen Kenntnisse lässt sich der Untergrund im Untersuchungsgebiet in Cham bis in den erkundeten Tiefenbe- reich (max. 5,00 m unter Geländeoberkante) wie folgt beschreiben:

Auffüllungen - Auffüllung (Kies, sandig bis stark (erkundet bis max. 3,00 m u. GOK) sandig, schwach bis stark schluffig, teils Bauschutt- / Asphaltreste); Lagerung: mitteldicht bis dicht

  • Auffüllung (Schluff, sandig bis stark sandig, teils schwach kiesig, teils tonig, teils Bauschuttreste); Konsistenz: weich bis steif

Decklagen - Schluff, teils schwach tonig bis (erkundet bis max. 4,50 m u. GOK) tonig, schwach bis stark sandig, teils schwach kiesig, teils org. Beimengungen; Konsistenz: weich bis steif

  • Ton, schwach schluffig bis schluffig, teils schwach sandig; Konsistenz: weich

  • Torf, zersetzt; Konsistenz: weich

Flussschotter - Sand, teils schwach bis stark (frühestens erkundet ab 3,10 m u. GOK) schluffig, teils kiesig bis stark kiesig; Lagerung: locker bis mitteldicht


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  • Kies, schwach bis stark sandig, teils schwach schluffig: Lagerung: locker bis mitteldicht

Geländesituation

Das untersuchte Grundstück liegt im Bereich der Flurnummern 811/3 und 811/6, Ge- markung Cham, in der Altenstadter Straße in 93413 Cham und befindet sich ca. 100 m nördlich des Regens, der hier auf einer Geländehöhe von ca. 366,5 m NN liegt. Die Geländeverhältnisse sind als relativ eben zu bezeichnen.

3.2 Beschreibung der Bodenschichten und qualitative Wertung

Auffüllungen

Ab Geländeoberkante wurden im Bereich der Bohrungen B 1 bis B 4 sowie B 6 und B 7 zunächst Asphalt- / Beon- bzw. Pflasterschichten mit einer Mächtigkeit von 10 cm bis 19 cm durchteuft. Darunter bzw. bei den restlichen Bohrungen ab Geländeoberkante folgen hier anthropogene Auffüllungen in Form von sandigen bis stark sandigen, schwach bis stark schluffigen und teils mit Bauschutt- und Asphaltresten durchsetzten Kiesen in mitteldichter bis dichter Lagerung sowie in Form von sandigen bis stark san- digen, teils schwach kiesigen, teils tonigen und teils mit Bauschuttresten durchsetzten Schluffen in weicher bis steifer Konsistenz bis zu einer Tiefe von 1,30 m unter GOK bis 3,00 m unter GOK (= 369,11 m NN bis 367,41 m NN). Im Bereich der Bohrung B 3 wurden die Auffüllungen nicht durchteuft. Die Konsistenz bzw. Lagerungsdichte dieser Bodenschichten wurde auch nach Auswertung der schweren Rammsondierungen mit Schlagzahlen von 0 bis 45 Schlägen pro 10 cm Eindringtiefe überwiegend bestätigt.

Decklagen

Unter den Auffüllungen wurden in den restlichen Bohrungen bindige und torfige Deck- schichten bis in eine Tiefe von 3,10 m unter GOK bis 4,50 m unter GOK (= 367,24 m NN bis 365,52 m NN) erkundet. Diese liegen in Form von teils schwach tonigen bis tonigen, schwach bis stark sandigen, teils schwach kiesigen und teils organischen Schluffen in weicher bis steifer Konsistenz sowie in Form von schwach schluffigen bis schluffigen und teils schwach sandigen Tonen in weicher Konsistenz sowie in Form von zersetzten Torfen in weicher Konsistenz vor. Der absolute Organikanteil der orga- nischen Decklagen wurde an einer Bodenrobe mittels Glühverlust mit 20,2 M.-% be- stimmt. Die angesprochene weiche bis steife Konsistenz der Decklagen wurde auch anhand der schweren Rammsondierungen mit Eindringwiderständen von 0 bis 9 Schlägen pro 10 cm Eindringtiefe weitestgehend bestätigt.

Flussschotter

In den Aufschlusspunkten mit Ausnahme der Bohrung B 5 wurden unterhalb der bindi- gen bzw. torfigen Deckschichten bis zu den jeweiligen Bohrendteufen von 4,60 m unter


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GOK bis 5,00 m unter GOK (= 335,82 m NN bis 365,00 m NN), quartäre teils schwach bis stark schluffige und teils kiesige bis stark kiesige Sande in lockerer bis mitteldichter Lagerung sowie schwach bis stark sandige und teils schwach schluffige Kiese in locke- rer bis mitteldichter Lagerung aufgeschlossen. Nach Auswertung der schweren Ramm- sondierungen sind die Sande und Kiese aufgrund der Schlagzahlen von 0 bis 16 Schlägen pro 10 cm Eindringtiefe locker bis mitteldicht gelagert.

Nachfolgende Tabelle 6 zeigt eine Korrelation der Schlagzahlen für bindige und grob- körnige Böden sowie deren Zuordnung in Bezug auf Lagerungsdichte und Konsistenz.

TABELLE 6: KORRELATION SCHLAGZAHLEN FÜR GROBKÖRNIGE UND BINDIGE BÖDEN

Qualitative Wertung der Bodenschichten

In nachfolgender Tabelle 7 werden die bodenmechanischen und bautechnischen Ei- genschaften der erkundeten Böden beschrieben und im Hinblick auf die Baumaßnah- me qualitativ beurteilt.


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TABELLE 7: BAUTECHNISCHE EIGENSCHAFTEN DER ERKUNDETEN BÖDEN

BewertungskriterienTorfige, organische Decklagen Torfe, organische BödenAuffüllungen / Flussschotter Sande, KieseDecklagen / Auffül- lungen Schluffe, Tone
HomogenbereichO1B1B2
Tragfähigkeit Kompressibilität Standfestigkeit Wasserempfindlichkeit Frostempfindlichkeits- klasse nach ZTV E-StB 17 Fließempfindlichkeit bei Wasser- zufluss Wasserdurchlässigkeit Rammbarkeit Lösbarkeit Wiedereinbaubarkeitsehr gering – gering sehr groß – groß gering – mittel groß – sehr groß groß F3 mittel – groß gering – mittel leicht leicht – fließend Rekultivierungmittel – groß gering – mittel gering gering – mittel nicht – groß F14) – F33) mittel – groß mittel – groß leicht – schwer5) leicht – schwer6) bedingt2),7) – gut ge- eignetgering groß gering – mittel groß – sehr groß groß F3 mittel – groß gering leicht mittelschwer (flie- ßend) nicht – bedingt ge- eignet1),2),7)
  1. bei weichen Böden Bodenverbesserung mit Mischbindemittel erforderlich
  2. bei stark schluffigen Kiesen und Sanden sowie bei bindigen Böden wird bei einer Zwischenlagerung ein Abdecken mit Folien erforderlich
  3. bei einem Feinkornanteil > 15,0 M.-%
  4. bei einem Feinkornanteil ≤ 5,0 M.-%
  5. Rammhindernisse durch Steine und Blöcke bzw. verfestigte Abschnitte möglich – Einbringhilfen (z.B. Lockerungsbohrungen) können erforderlich werden
  6. bei Grobeinlagerungen können je nach Masse und Größe dieser Anteile bzw. auch in verfestigten Ab- schnitten die Bodenklasse 5-7 (schwer lösbare Böden, leicht bis schwer lösbarer Fels) nach Din 18300 (2012) maßgebend werden
  7. sofern keine umwelttechnischen Bedenken vorliegen

3.3 Grundwasserverhältnisse

Im Rahmen der Erkundungsarbeiten wurde in allen Bohrungen mit Ausnahme der Boh- rung B 5 ein Grundwasserspiegel im Bohrloch nach Bohrende bei 1,70 m unter GOK bis 3,30 m unter GOK (= 368,32 m NN bis 367,04 m NN) auf Höhe der bindigen bzw. torfigen Decklagen erkundet. Hierbei handelt es sich voraussichtlich nicht um einen exakt ausgepegelten Ruhewasserspiegel, da entsprechend der vorliegenden Boden- schichten von gespannten Grundwasserverhältnissen auszugehen ist. Den eigentli- chen Grundwasserleiter bilden die Kiesschichten Schotterablagerungen unterhalb der Decklagen, der als insgesamt ergiebig zu bewerten ist.


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Während die angetroffenen bindigen Auffüllungen und Decklagen hier eine hydraulisch nur gering durchlässige Barriere zur Geländeoberkante bilden, wodurch in weiten Tei- len des Baufeldes gespannte Grundwasserverhältnisse eintreten können, ist innerhalb dieser Deckschichten auch unter Niedrigwasserständen in Abhängigkeit von Nieder- schlägen generell mit Schichtwasserhorizonten in durchlässigeren Böden über stauen- den Horizonten in allen Tiefen zu rechnen. Dies ist auch hinsichtlich der Bauaus- führung zu beachten.

Nach dem Informationsdienst überschwemmungsgefährdeter Gebiete in Bayern liegt die Baumaßnahme sowohl in einer Hochwassergefahrenfläche HQ als auch in ei- 100 nem wassersensiblen Bereich. Insofern wäre im Hochwasserfall ein deutlicher Grund- wasseranstieg bis Geländeoberkante möglich. Es wird deshalb erforderlich, sämtliche unter Geländeoberkante einbindende Bauteile wasserdicht auszubilden. Ein Bemes- sungswasserstand für den Endzustand ist vorliegend auf Niveau Geländeoberkante bei Kote 370,30 m NN festzulegen.

4. Bodenklassifizierung und Bodenparameter

In den Abschnitten 2 und 3 wurden die im Rahmen der Baugrunderkundung angetroffe- nen Bodenschichten näher beschrieben und beurteilt. Im Folgenden werden die für den Erdbau notwendigen Bodenklassen und die für erdstatische Berechnungen erforderli- chen Bodenparameter angegeben.

In der nachfolgend dargestellten Tabelle 8 werden die wichtigsten Bodenkennwerte und erdbautechnischen Größen zusammengestellt. In der Tabelle 9 sind die wichtigs- ten bodenmechanischen Kennwerte nach Homogenbereichen dargestellt. Sofern in den Tabellen Schwankungsbreiten angegeben werden, darf in der Regel mit Mittelwer- ten gerechnet werden. In kritischen Bauzuständen oder Einzelabschnitten sollte jedoch der ungünstigere Wert in der Berechnung angesetzt werden.

Nach DIN 18196 sind die Bodenarten für bautechnische Zwecke in Gruppen mit annä- hernd gleichem stofflichem Aufbau und ähnlichen bodenphysikalischen Eigenschaften zusammengefasst.

Nach DIN 18300 (2012) werden die Boden- und Felsarten entsprechend ihrem Zustand beim Lösen klassifiziert. Dabei erfolgt die Klassifizierung unabhängig von maschinen- technischen Leistungswerten allein nach boden- bzw. felsmechanischen Merkmalen.

Nach DIN 18301 (2012) werden Böden und Fels aufgrund ihrer Eigenschaften für Bohrarbeiten eingestuft.

Die angegebenen Bodenkenngrößen (Rechenwerte) beruhen auf Erfahrungswerten sowie den Erkenntnissen der örtlichen Untersuchungen und stützen sich auf die Emp- fehlungen des Arbeitsausschusses Ufereinfassungen (EAU), die Empfehlungen des Arbeitsausschusses Baugruben (EAB) und darüber hinaus auf die Angaben des Grundbautaschenbuches Teil 1. Die Parameter gelten dabei für die anstehenden Schichten im ungestörten Lagerungsverband. Bei Auflockerungen und/oder bei Auf- weichungen, z. B. im Zuge der Baumaßnahme, können sich diese Parameter deutlich


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reduzieren. Bei Berechnungen ist bezüglich der Schichteinteilung auf die nächstliegen- de Bohrung Bezug zu nehmen

TABELLE 8: CHARAKTERISTISCHE BODENMECHANISCHE KENNWERTE

thcihcsnedoB)69181 NID( eppurgnedoB mrofsdnatsuZthcuefdre ,ethciWbeirtfuA retnu ,ethciWlekniwsgnubieRtreinärd ,noisähoKtreinärdnu ,noisähoKludomefietS)tztesre( )2102 essalknedoB : 00381 NID()2102 nessalksleF : 10381 NID dnu / -nedoB tztesre(tiekgissälhcrudressaW
cal gcal g´cal jcal c´cal cucal ES--kf
[kN/m³][kN/m³][°][kN/m²] [kN/m²][MN/m²][-][-][m/s]
Decklagen – organische Böden, TorfeHZ / OT / TM-OT / UL-OT weich – steif11-131-315,0-20,02-510-150,5-1,52/4BO110-5-10-8
Auffüllungen / Schotter – Sande, Kiese[GU] / [GU*] / GW / GI / GU / SI / SW / SU / SU* locker – dicht18-219-1230,0-35,00-21)0-51)30-803/4/5BN1-210-4-10-7
Auffüllungen / Decklagen – Schluffe, Tone[UL] / UL / UM / TM weich – steif17-197-922,5-25,00-52-155-124BB210-7-10-9
  1. kapillare Ersatzkohäsion über Grundwasserspiegel

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TABELLE 9: EINTEILUNG DER HOMOGENBEREICHE GEMÄß DIN 18300, DIN 18301 UND DIN 18304

thcihcsnedoB)69181 NID( eppurgnedoB mrofsdnatsuZKorngrößenverteilungthcuefdre ,ethciDtreinärdnu tiekgitsefrehcStlahegressaWlhazstätizitsalPlhazznetsisnoKlietnA rehcsinagrOtätivisarbA
mm 0,36 > Ø enietSmm 0,36 – 0,2 nrokseiKmm 0,2 – nrokdnaS mm 360,0setsnieF mm dnu 360,0 nroknieF ≤ Ø
cal cuwIPICLAK
%%%%[t/m³][kN/m²]%----%[g/t]
Homogenbereich O1 (Torfe, organische Böden der Decklagen)HZ / OT / TM-OT / UL-OT weich – steif--0-50-1580-981,1-1,30-5080-2000,00- 0,500,50- 1,008-500- 100
Homogenbereich B1.1 (Kiese der Auffüllun- gen)[GU] / [GU*] mitteldicht – dicht--40-8015-405-251,9-2,2--2-12----0-1500- 1250
Homogenbereich B1.2 (Kiese, Sande der Schotter)GW / GI / GU / SI / SW / SU / SU* locker – mitteldicht--15-955-850-251,9-2,1--2-15----0-1250- 1000
Homogenbereich B2.1 (Schluffe der Auffül- lungen / Decklagen)[UL] / UL steif--0-150-4045-951,8-1,9 25-15015-300,00- 0,500,75- 1,000-375- 200
Homogenbereich B2.2 (Schluffe, Tone der Auffüllungen / Deckla- gen)[UL] / UL / UM / TM weich--0-150-4045-951,7-1,85-7525-400,00- 0,500,50- 0,750-350- 100

5. Folgerungen für die Gründung

5.1 Allgemeines Gemäß den uns vorliegenden Angaben ist auf dem zu bebauenden Grundstück mit den Flurnummern 811/3 und 811/6, Gemarkung Cham, in der Altenstadter Straße in 93413 Cham der Neubau und die Erweiterung des Technologie Campus angedacht. Das ± 0.00 Niveau OK FFB EG ist den vorliegenden Planunterlagern nicht zu entneh- men und es wird davon ausgegangen, dass dieses in etwa bei aktueller Geländehöhe von ca. 370,20 m NN zum Liegen kommen wird.

Zur Beurteilung der Gründungssituation stehen hier, wie beschrieben, sieben Ramm- kernbohrungen mit einer Endteufe von 3,00 m unter GOK bis 5,00 m unter GOK (= 365,82 m NN bis 367,41 m NN) und sieben schwere Rammsondierungen mit 6,00 m erkundeter Tiefe (= 364,42 m NN bis 364,00 m NN) zur Verfügung.


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Wie zuvor näher dargestellt, werden im geplanten Gründungsbereich des Bauvorha- bens unter den anthropogenen kiesigen und bindigen Auffüllungen mit teils Fremdbe- standteile die bindigen und torfigen Decklagen erkundet. Hierbei handelt es sich über- wiegend um sehr gering bis gering tragfähige und hoch kompressible Schichten. Unter diesen Decklagen stehen ab Tiefen von 3,10 m unter GOK bis 4,50 m unter GOK (= 367,24 m NN bis 365,52 m NN) die mittel bis gut tragfähigen und gering kompressiblen Kiese der würmeiszeitlichen Schotter an. Im Folgenden wäre unter Berücksichtigung der Bodenverhältnisse (teils hoher Organikanteil) eine Gründung mittels elastischer, gebetteter, tragender Bodenplatten auf Sand-Zement-Säulen (CSV-Verfahren) und einer damit einhergehenden Bodenverbesserung und Lastableitung in die ≥ mitteldicht gelagerten Kiesschichten denkbar. Sofern die Planung dies erfordern sollte, kann die Gründung mit dem genannten und im Folgenden beschriebenen Verfahren auch mit Einzel- bzw. Streifenfundamenten und nicht tragenden Bodenplatten vorgenommen werden. Alternativ und speziell bei hohen Bauwerkslasten kann die Gründung auch mit duktilen Rammpfählen bzw. Bohrpfählen / Erdbetonsäulen durchgeführt werden. Auch auf diese Varianten wird nachfolgend näher eingegangen.

Im Rahmen der Erkundungsarbeiten wurde in den Bohrungen ein Grundwasserspiegel im Bohrloch nach Bohrende zwischen 1,70 m unter GOK bis 3,30 m unter GOK (= 368,32 m NN bis 367,04 m NN) angetroffen. Aufgrund des Vorliegens von gering wasserdurchlässigen Decklagen ist bereits unter Mittelwasserständen baufelddeckend von gespannten Grundwasserdruckverhältnissen auszugehen.

Für den HW -Bemessungsfall ist aufgrund der Lage des Untersuchungsgebietes in 100 einer Hochwassergefahrenfläche HQ der Bemessungswasserstand hier auf Ni- extrem veau Geländeoberkante (Kote 370,30 m NN) anzusetzen.

Nachfolgend werden neben den Gründungsempfehlungen zudem allgemeine Hinweise zur Baugrubenausbildung, zu bauzeitlichen Wasserhaltungsmaßnahmen und zur Bau- werkstrockenhaltung sowie zur Versickerung und der Ausbildung von befestigten Au- ßenanlagen aus geotechnischer und hydrogeologischer Sicht gegeben.

5.2 Geotechnische Kategorie / Frostzone / Erdbebenzone Entsprechend den Untersuchungsergebnissen kann das Bauvorhaben nach DIN 1054: 2010-12, Tabelle AA.1 und Eurocode 7 der geotechnischen Kategorie GK 2 zugeord- net werden.

Das zu bebauende Grundstück mit den Flurnummern 811/3 und 811/6, Gemarkung Cham, in der Altenstadter Straße in 93413 Cham ist der Frosteinwirkungszone II zuzu- ordnen. Somit liegt das frostfreie Gründungsniveau bei 1,00 m unter GOK. Eine frostsi- chere Gründung aller Gebäudeteile, z. B. mit Frostschürzen bis 1,00 m unter GOK, einem frostsicheren Unterbau oder durch andere Maßnahmen, ist in jedem Fall sicher- zustellen.

Nach DIN EN 1998-1/NA:2011-01 befindet sich Cham in keiner Erdbebenzone und somit muss keine Erdbeschleunigung berücksichtigt werden.


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5.3 Gründung

5.3.1 Gründung mittels Sand-Zement-Säulen (CSV-Verfahren) Bei Ausführung von Sand-Zement-Säulen (CSV) ist das Baufeld im Vorfeld auf ca. -0,70 m unter Sohlniveau (UK Bodenplatte) freizulegen und mit gebrochenem Frost- schutzkiesmaterial (Körnung 0/63 mm; Feinkornanteil ≤ 5,0 M.-%) der Gruppe GW / GI nach DIN 18196 in einer Mächtigkeit von ca. 50 cm im Vor-Kopf-Verfahren aufzufüllen, um eine ausreichende Tragfähigkeit des Untergrunds zur Befahrung mit schwerem Gerät sowie zum Abstellen der Lafette einzustellen. Zwischen Arbeitsplanum und Erd- planum ist ein Vlies der Geotextilrobustheitsklasse GRK IV mit einem Flächengewicht von g ≥ 200 g/m² einzulegen. Die Säulenerstellung kann von der aufgeschotterten Ar- beitsfläche bei Geländeoberkante ausgeführt werden. Im Baufeldbereich kann auf die- sen Vorgang bei Vorliegen ausreichend tragfähiger Auffüllungen verzichtet werden. Dabei ist ggf. in vorhandenen ebenfalls mit 30 cm aufzuschotternden Fundamentgru- ben ein Arbeitsraum von ≥ 50 cm zu berücksichtigen. Bei einer flächigen Ausführung unter einer Bodenplatte ist nach der Fertigstellung der CSV-Säulen hinsichtlich der notwendigen Frostsicherheit und zur Verlegung der Grundleitungen sowie zur Vermei- dung eines Durchstanzeffektes noch eine Pufferschicht (Kiestragschicht) von mindes- tens 0,30 m einzuplanen, worauf die Bodenplatte zu erstellen ist.

Die anstehenden bindigen Böden werden durch dieses Verfahren verdichtet und durch Wasserentzug verbessert. In Wechselwirkung zwischen Säulen und Boden werden die Bauwerkslasten abgetragen.

Das System passt sich den vorgefundenen Bodenverhältnissen bei der Herstellung der Säulen optimal an. Nach der Stabilisierung und vor der Erhärtung der Säulenköpfe sind die Böden und Säulenköpfe abzurütteln. Bei diesem Verfahren entstehen keine Was- serwegigkeiten. Die Ausführung hat im sogenannten Pendelschrittverfahren zu erfol- gen, um einen ausreichenden, an die Bodenverhältnisse angepassten Säulenquer- schnitt einzustellen.

Bei Gründung in beschriebener Weise kann für die Berechnung einer tragenden Bo- denplatte unter Berücksichtigung einer flächigen charakteristischen Sohlpressung von 80 kN/m² überschlägig ein Bettungsmodul von k = 8 MN/m³ in Ansatz gebracht wer- s,k den. Die resultierenden Setzungsbeträge belaufen sich im Gebrauchszustand in der Regel auf weniger als 1,0 cm.

Die Säulentiefen werden auf Basis der Erkundungsergebnisse abgeschätzt. Aufgrund natürlicher Schwankungen der Schichthorizonte und der Bodeneigenschaften können die tatsächlichen Säulentiefen von den Angaben abweichen. Die Säulenendtiefe ist auch vom Herstellungsverfahren und der Bemessungslast der Säulen abhängig. Nach den aktuellen Baugrunderkundungen ist mit Säulenlängen zwischen 3,5 m und 5,0 m unter den Bodenplatten zu rechnen.

Aufgrund der vorherrschenden Untergrundverhältnisse kann mit einer charakteristi- schen Säuleneinzellast von 70 kN (Gebrauchslast) gerechnet werden. Daraus können zulässige Sohlwiderstände (σ ) bis zu 285 kN/m² ( σ = 400 kN/m2) für Einzel- und zul R,d Streifenfundamente erreicht werden. Die absoluten Setzungen belaufen sich auf ma- ximal 1,0 cm. Differenzsetzungen sind bei diesem V≙er fahren kaum zu erwarten. Der geringstmögliche Abstand der Säulen zueinander ist laut CSV-Merkblatt technisch auf etwa 45 cm (3 x D ) begrenzt. Die exakte Dimensionierung der Säulen erfolgt durch die s


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ausführende Firma. Die Dimensionierung der Fundamente/Bodenplatte sollte auch mit der ausführenden Firma abgestimmt werden. Weiterhin sollte beachtet werden, ob die Ausführung auch bei den hohen Organikanteilen durchführbar und ein Aushärten der Säulen gewährleistet ist.

5.3.2 Gründung des Gebäudes anhand einer Bodenverbesserung mittels Beton-/ Erdbetonsäulen Eine Reduktion der Bodenverformungen und damit der Setzungen der Bodenplatte kann mit Hilfe einer tiefreichenden Bodenstabilisierung mit unbewehrten Betonsäulen sowie mit Bodenmischkörpern z.B. Erdbetonsäulen erreicht werden.

Beim Soil-Mixing-Verfahren, auch Tiefe Bodenvermörtelung (TBV) oder Mixed-in-Place (MIP) genannt, wird eine Bodenmischsäulen als lastabtragendes Element erzeugt um eine Verbesserung der Steifigkeit, Festigkeit und Durchlässigkeit des anstehenden Baugrundes zu erreichen. Gleiches lässt sich mit vollverdrängende Betonsäulen her- stellen, welche im Vergleich zu Erdbetonsäulen in der Regel mit geringeren Durchmes- ser ausgeführt werden.

Bei der Erdbetonsäule wird das Bindemittel mit einem speziellen Mischwerkzeug am Ende eines Bohrstranges, die für die Herstellung der Säulen ausgerüstet ist, in den Baugrund eingebracht und mit dem anstehenden Boden gemischt. Die Säulen errei- chen einen Durchmesser von 40 cm bis 70 cm.

Die für Bodenmischsäulen relevante Anwendungsnormen sind die DIN EN 14679:2005-07 und die DIN 4093:2012-08, die in Deutschland allerdings noch nicht bauaufsichtlich eingeführt ist. Die Bemessung kann hier als Bodenverbesserung ent- sprechend dem Verfahren nach Priebe erfolgen. Diese Normen sind bei der Planung und der Ausführung der tiefreichenden Bodenverbesserung zu berücksichtigen.

Für die Bemessung von plattenartigen Gründungen kann bei einer Gründung auf einer ≥ 50 cm Lastverteilerschicht über den Erdbetonsäulen ein Bettungsmodul von k = 5.000 kN/m 3 in Ansatz gebracht werden. Es ist dann mit Setzungen von max. s,k 2,0 cm für das Bauwerk zu rechnen.

Um den Erfolg der Bodenverbesserungsmaßnahme sicherzustellen, ist neben der Pla- nung und Bemessung insbesondere auf die Qualitätskontrolle besonders zu achten. Hierzu ist eine unabhängige und qualifizierte Bauüberwachung unabdingbar.

Die vollverdrängten Betonsäulen werden mit einem Durchmesser zwischen 20 cm und 50 cm hergestellt. Die Bemessung erfolgt in der Regel über den Ansatz der Mantelrei- bung. Typische Rasterabstände zwischen den Säulen betragen 1,50 m x 1,50 m bis 2,50 m x 2,50 m. Die Säulen werden in der Regel so ausgelegt, dass eine Verformung ≤ 1 cm im Gebrauchszustand eingehalten wird.

Für die Bemessung von plattenartigen Gründungen kann bei einer Gründung auf einer ≥ 50 cm Lastverteilerschicht über den Betonsäulen ein Bettungsmodul von k = 15.000 kN/m3 in Ansatz gebracht werden. Es ist dann mit Setzungen von max. s,k 1,0 cm für das Bauwerk zu rechnen.


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Bei Betonsäulen sollte im Vorfeld der Ausführung zur genauen Bemessung zunächst Pressiometerversuche zur Ermittlung der Mantelreibung und / oder Probebelastungen an Probepfählen durchgeführt werden. Dies wäre entsprechend in die Ausschreibung mitaufzunehmen.

Die Bemessung der Bodenverbesserung in Form der Festlegung der Säulendurchmes- ser, der erforderlichen Tiefe der Bodenverbesserung und des Säulenrasters, hat durch die ausführende Firma zu erfolgen. Bei einer Bodenmischsäule muss die im Baugrund einzumischende Bindemittelmenge pro m3 Boden sowie die Festigkeit und die Steifig- keit des verfestigten Bodens anhand von Labor- und ggfs. von Feldversuchen im Vor- feld der Säulenherstellung ermittelt werden.

Zur Vermeidung einer Durchstanzung der starren Betonkörper ist zwischen Säulenkopf und Bodenplatte eine ≥ 0,50 m mächtige Lastverteilerschicht aus Kies vorzusehen. Um diese Schicht auch für die erforderliche Wasserhaltung zu verwenden, schlagen wir hierfür die Verwendung von Filterkies 0/63 mit gebrochener Kornstruktur mit 10 M.-% Sand und ≤ 5 M.-% Feinkornanteil vor. Die geplante Arbeitsplanie liegt auf Höhe UK Bodenplatte, sodass die erstellten Säulen vor der Aushärtung noch 50 cm abgezogen werden müssen. Nach Aushärtung der Säulen ist darüber wieder die Lastverteiler- schicht zu ergänzen. Das flächige Aushubniveau kann somit auf UK Bodenplatte be- grenzt werden.

5.3.3 Gründung mittels duktiler Rammpfähle Als alternative Gründungsmethode wäre hier eine Gründung mittels duktilen Ramm- pfählen ebenfalls denkbar. Für die Durchführung der duktilen Gussrammpfähle wird zunächst die Erstellung einer Arbeitsplanie notwendig. Dafür ist ein mindestens 70 cm starkes Kiespolster auf geotextiler Vliestrennlage (GRK IV) auf der gesamten Bauflä- che einzubringen und auf ≥ 100 % der einfachen Proctordichte zu verdichten. Als Schüttmaterial ist ein Kies-Sand-Gemisch der Bodengruppe GW / GI nach DIN 18196 der Körnung 0/63 mm zu verwenden.

Bei duktilen Gussrammpfählen handelt es sich um Vollverdrängungspfähle nach DIN EN 12699 und DIN SPEC 18538. Diese sind dadurch gekennzeichnet, dass sie wie CSV-Säulen ohne Aushub bzw. Entfernen von Bodenmaterial eingebracht werden - außer zu Begrenzung von Hebungen, Erschütterungen, zum Entfernen von Hindernis- sen oder als Einbringhilfe. Der Vorteil dieses Verfahrens gegenüber konventionellen Bohrpfählen besteht vor allem durch den geringen Platzbedarf und die schnelle und einfache Baustelleneinrichtung.

Die Pfahlrohre werden in zwei Durchmessern, 118 mm und 170 mm, mit Wandstärken von 7,5 mm bis 13,0 mm angeboten. Der Pfahlschuh bildet die Basis für das erste Pfahlrohr. Die weiteren Pfähle werden in die konische Steckmuffe des zuvor geramm- ten Elementes eingesetzt und auf die Endtiefe durch Verdrängung des Bodens in den Baugrund eingetrieben. Der Überstand wird exakt auf die planliche Höhe abgetrennt. Je nach Beschaffenheit können duktile Pfähle entweder unverpresst als Aufstandspfahl oder verpresst als Mantelreibungspfahl hergestellt werden. In diesem Fall handelt es sich bei den vorliegenden Bodenverhältnissen um Mantelreibungspfähle. Nach dem Einbringen des Gussrohres wird das Rohr mit Beton C20/25 oder C35/45 aufgefüllt und eine ergänzende Kopfbewehrung eingebaut.


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Die Anzahl der Pfähle sowie der erforderliche Rasterabstand ist mittels statischer Be- rechnung unter Ansatz der auftretenden Bauwerkslasten und o.g. Werte zu ermitteln. Die Rammpfähle sind in einer Pfahlkopfkonstruktion kraftschlüssig in die Fundamentie- rung einzubinden.

TABELLE 10: GRUNDWERTE GRÜNDUNG MITTELS DUKTILER RAMMPFÄHLE

Kriterium / Daten Einheit Wert
PFAHLWIDERSTANDSWERTE 1)
· Pfahlmantelreibung q s,k - Decklagen und Auffüllungen - Schotter (ab frühestens 367,24 m NN)
kN/m²0
kN/m²215
  1. Pfahlabstand ³ 3 x Ds (Pfahldurchmesser) - nur für lastableitende Pfähle einzuhalten.

Die letztendlich erforderliche Pfahlanzahl und die Pfahllängen sind auf Grundlage von statischen Berechnungen zu ermitteln und festzulegen.

5.3.4 Tiefgründung mit großkalibrigen Bohrpfählen Alternativ zu einer Gründung mit CSV-Säulen oder duktilen Rammpfählen könnte prin- zipiell auch eine Tiefgründung mit Bohrpfählen durchgeführt werden.

Die Bohrpfähle sollten dabei mindestens 2,5 m in die ≥ mitteldicht gelagerten Kiese der würmeiszeitlichen Schotter eingebracht werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen ergibt sich die Mindesttiefe der erforderlichen Pfahlaufstandsfläche (je nach statischen Erfor- dernissen auch tiefer) mit 6,5 m bezogen auf die Unterkante der Bodenplatte.

Die Bohrpfähle sind nach DIN EN 1997-1:2009-09, Abschnitt 7, unter Berücksichtigung der DIN EN 1997-1/NA:2010-12 zu bemessen. In der DIN 1054:2010-12 und DIN EN 1536:2010-12 befinden sich ergänzende Anmerkungen. In der EA-Pfähle sind zudem umfangreiche Hinweise zur Planung und Dimensionierung der Gründungsmethode enthalten. Nachfolgende Anwendungskriterien müssen eingehalten werden:

  • Durchmesser 0,3 m £ Æ £ 3,0 m
  • Pfahlneigung nicht flacher als 4:1
  • Mindesteinbindung in den tragfähigen Baugrund 2,5 m
  • Achsabstand mindestens 3-facher Pfahldurchmesser zur Vermeidung gegenseitiger Beeinflussung lastableitender Pfähle

Für die statische Berechnung und Dimensionierung von Ortbeton-Bohrpfählen können die folgenden, charakteristischen Werte für die Mantelreibung und den Spitzenwider- stand berücksichtigt werden (charakteristische Werte in Anlehnung an die DIN 1054: 2005-01, Anhang B, bzw. EA-Pfähle einschließlich Berücksichtigung von Erfahrungs- werten):


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TABELLE 11: GRUNDWERTE FÜR EINE BOHRPFAHLGRÜNDUNG

Kriterium / Daten Benen- Wert nung
PFAHLWIDERSTANDSWERTE 1)
· Pfahlmantelreibung q s,k - Auffüllungen und Decklagen - würmeiszeitliche Kiese in ≥ mitteldichter Lagerung (≤ 367,24m NN) · Pfahlspitzendruck q b,k - mitteldicht gelagerte würmeiszeitliche Kiese s/D = 0,02 s s/D = 0,03 s s/D = 0,10 (Bruchwert) s
kN/m²0
kN/m²120
kN/m²1.200
kN/m²1.500
kN/m²3.200
  1. Pfahlabstand ³ 3 x Ds (Pfahldurchmesser) - nur für lastableitende Pfähle einzuhalten. Bei Bohrpfählen mit Fußverbreiterung sind die Werte auf 75 % abzumindern.

Die Pfähle können auch horizontal belastet. Die horizontale Bettung der Pfähle kann mit der Formel k = E /D ermittelt werden. Für E sind hierbei je nach Betrachtung s s,k s,k und Lastfall die jeweils statisch ungünstigeren Werte der angegebenen Streubreite nach Tabelle 6 heranzuziehen.

Die erforderliche Einbindetiefe (wie angegeben wird eine Mindesttiefe von 6,5 m emp- fohlen) bzw. Länge der Bohrpfähle sowie deren Anzahl ist mittels statischer Berech- nung unter Ansatz der auftretenden Bauwerkslasten und o.g. Werte zu ermitteln. Die Bohrpfähle sind in einer Pfahlkopfkonstruktion in die Bodenplatte bzw. einen Kopfbal- ken kraftschlüssig einzubinden.

Um einen höheren Rasterabstand der Bohrpfähle zu erreichen, könnten auch Bohr- pfahl-Bockkonstruktionen, bestehend aus zwei Bohrpfählen, ausgeführt werden.

Bezüglich der Herstellung der Pfähle sind die Vorgaben der DIN EN 1536 und weiterer maßgebender DIN-Normen zu beachten. Die Pfähle sind bei diesen Baugrund- und Grundwasserverhältnissen bzw. nach ZTV-ING mit Verrohrung herzustellen. Zur Ver- meidung von Einspülungen hat die Verrohrung dem Aushub auf ganzer Länge ausrei- chend weit vorzureichen. Die angetroffenen Böden gehen während der Bohrgutförde- rung unterhalb des Grundwasserspiegelniveaus durch Zunahme des Wassergehalts in die Bodenklasse 2 nach DIN 18300:2012 über.

5.3.5 Gründung der nichttragenden Bodenplatte Sollte das Gebäude mittels Einzel- bzw. Streifenfundamenten gegründet werden, wird die Errichtung einer nichttragenden Bodenplatte notwendig werden. Für industriell ge- nutzte Böden bzw. Bodenplatten werden in Anlehnung an die Empfehlung „Betonbö- den im Industriebau“ auf OK Frostschutzschicht nachfolgende Verformungsmoduli un- ter den Betonplatten notwendig.


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TABELLE 12: ERFORDERLICHE VERFORMUNGSMODULI UNTER BETONPLATTEN

Maximale Einzellast Q in kN (t)Verformungsmodul Ev 2 des Untergrundes in MN/m²Verformungsmodul Ev 2 der Tragschicht in MN/m²
≤ 32,5 (≤ 3,25)≥ 30≥ 80
≤ 60 (≤ 6,0)≥ 45≥ 100
≤ 100 (≤ 10,0)≥ 60≥ 120
≤ 150 (≤ 15,0)≥ 80≥ 150
≤ 200 (≤ 20,0)≥ 100≥ 180

Sofern die vorliegenden Auffüllungen wider Erwarten nicht ausreichend tragfähig wä- ren, müsste ein Bodenaustausch durchgeführt werden. Nachdem die anthropogenen Auffüllungen entfernt wurden, liegen hier dann bindige und teils organische Decklagen vor. Um den E -Wert auf dem Erdplanum und die notwendige Schüttstärke genau er- v2 mitteln zu können, werden hier statische Lastplattendruckversuche an Probefeldern erforderlich. Nach den Baugrunderkundungsergebnissen kann auf dem Erdplanum mit E -Werten von ca. 2 MN/m 2 bis 10 MN/m 2 gerechnet werden. Um ein Verformungs- v2 modul von ca. 100 MN/m2 auf dem fertigen Planum unterhalb der Bodenplatte zu errei- chen, wäre ein Gesamtaufbau mit tragfähigem Kiesmaterial von ca. 80 cm in den ent- sprechenden Bereichen erforderlich. Als Bodenaustausch ist dann ein gut tragfähiges Kies-Sand-Material, Körnung 0/56 mm (Feinkornanteil ≤ 5,0 M.-%) der Frostempfind- lichkeitsklasse F1 zu verwenden. Zwischen Urboden und Auffüllmaterial ist ein Geotex- til (Vlies) der Georobustheitsklasse IV sowie ein knotensteifes, monolithisches, bi-/ tri- axial gestrecktes Geogitter mit einer Bemessungsfestigkeit von 30 kN/m und mit aus- reichender Überdeckung einzulegen.

Unabhängig von etwaigen zusätzlichem Bodenaustausch ist als Unterbau eine kapil- larbrechende Schicht in Form einer ≥ 30 cm starken Auffüllung aus einem Kies-Sand- Gemisch der Körnung 0/56 mm mit einem Feinkornanteil ≤ 5,0 M.-% oder ein Material mit äquivalenten Eigenschaften (z. B. Rollkies, Glasschaumschotter, usw.) unter den Bodenplatten vorzusehen (falls nicht ohnehin vorhanden). Diese Schüttung kann dem erforderlichen Bodenaustausch hinzugerechnet werden.

6. Hinweise für die Bauausführung

6.1 Baugrube / Verbau

Geböschte Baugrube

Nach DIN 4124 brauchen nicht verbaute Baugruben und Gräben mit einer Tiefe < 1,25 m nicht abgeböscht werden. Bei Überschreiten dieses Grenzwertes müssen Böschungen angelegt oder die Baugrube verbaut werden.

Es gelten nachfolgende Angaben für die Errichtung von Baugruben, die im Bedarfsfall einzuhalten sind. Ohne rechnerischen Nachweis dürfen gemäß DIN 4124 folgende Böschungswinkel bis 5,00 m Böschungshöhe nicht überschritten werden:


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Nichtbindige Böden 45° Weiche bindige Böden 45° Steife oder halbfeste bindige Böden 60°

In den breiigen bindigen bzw. organischen Böden wird ein Böschungswinkel von ≤ 20° empfohlen. Böschungen mit einer Böschungsneigung im Bereich der maximal zulässi- gen Neigungen sind bei längeren Standzeiten vor Witterungseinflüssen verbunden mit Oberflächenerosion zu schützen. Dazu reicht im Allgemeinen ein Abdecken mit Folien sowie eine funktionsfähige Windsogsicherung (Kunststofffolie, gesichert mit Baustahl- matten und Stahlstiften bzw. Spritzbeton) aus, um stärkere Abbrüche oder Ausspülun- gen zu vermeiden.

Bei Aushubmaßnahmen sind auch die zulässigen Aushubgrenzen nach DIN 4123 im Hinblick auf anstehende Bauwerke und Bauteile einzuhalten. Andernfalls werden Ver- baumaßnahmen, Unterfangungen oder sonstige Sicherungsmaßnahmen erforderlich. Die Standsicherheit für anstehende Bauwerke und Bauteile ist dabei für alle Bauzu- stände und den Endzustand nachzuweisen.

Die Lasteintragungswinkel von schweren Gerätschaften (Krananlagen, Bagger etc.) gemäß den Vorschriften der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BGBau) von α ≤ 30° und einem lastfreien Schutzstreifen von ≥ 1,00 m (bis 12 to Gesamtgewicht) bzw. ≥ 2,00 m (mehr als 12 to Gesamtgewicht) sind einzuhalten.

6.2 Wasserhaltung Gemäß den durchgeführten Bohrungen wurde zwischen 1,70 m unter GOK bis 3,30 m unter GOK (= 368,32 m NN bis 367,04 m NN) ein geschlossener Grundwasserspiegel erkundet. Weiterhin sind darüber auch Schichtwasserhorizonte, wie beschrieben, in allen Tiefen möglich.

Bei Niedrig- und Mittelwasserständen wird bei der vorliegenden Baumaßnahme und einer Bodenverbesserung im CSV-Verfahren oder mit Beton- / Erdbetonsäulen bzw. mit duktilen Rammpfählen oder Bohrpfählen der Grundwasserstand vermutlich nicht angetroffen werden. Offene Wasserhaltungsmaßnahmen in Form von Filterkieslagen (Kies mit einem Sandanteil < 10 % und einem Feinkornanteil < 5 %; d ≤ 0,3 m) und geotextile Trennlagen (≥ GRK III) werden in geschlossenen Baugruben dennoch erfor- derlich, um Oberflächen-, Niederschlags- und evtl. Schichtwasser zu fassen und kon- trolliert abzuleiten.

Die Erfordernisse hinsichtlich der zu fördernden Wassermengen (i. d. R. < 5 - 10 l/s Wasserhaltung) sind vor allem von den Niederschlägen während der Bauausführung abhängig. Es wird darauf hingewiesen, dass die Aushubsohlen innerhalb der bindigen Auffüllungen und Decklagen sowie teils torfigen Deckschicht sehr witterungs- und ero- sionsanfällig und zudem sehr gering wasserdurchlässig sind.

Die Ableitung des geförderten Wassers kann i.d.R. über einen Absetzcontainer entwe- der in die Kanalisation oder einen nahegelegenen Vorfluter (Herzogbachableiter) erfol- gen. Hierfür ist ein Wasserrechtsantrag bei der zuständigen Genehmigungsbehörde einzuholen.


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6.3 Bauwerkstrockenhaltung Zum Schutz baulicher Anlagen vor Durchfeuchtung wird auf die DIN 4095 und DIN 18533-1:2017-7 hingewiesen. Für den Neubau des Gebäudes ergibt sich entspre- chend der aktuellen Planung und den geologischen Verhältnissen nach DIN 4095, Ka- pitel 3.6, der Fall c; also eine Abdichtung ohne Dränung im Grundwasser.

Bei möglichen, höchsten Grundwasserständen bis ca. 370,30 m NN, wird es notwen- dig, sämtliche bis ≤ 370,30 m NN einbindenden Bauwerksteile wasserdicht auszu- bilden. Dies kann z. B. mit wasserundurchlässigem Beton oder mit bituminösen Ab- dichtungsmaßnahmen bzw. Kunststoffdichtungsbahnen gemäß DIN 18533-1, Fall W2.1-E, erfolgen. Auch sämtliche Anbauten sind an die Bauwerke dann bis zu dieser Höhe wasserdicht anzuschließen und mittels eines geschlossenen Systems zu ent- wässern. Die einschlägigen Vorschriften hinsichtlich der wasserdichten Ausbildung der Bauwerke, z. B. in betontechnischer Hinsicht etc., sind zu beachten.

6.4 Versickerung Die fluviatilen Kiese eignen sich zur Versickerung von Niederschlags- und Oberflä- chenwasser.

Der aus den Kornverteilungskurven ermittelte Durchlässigkeitsbeiwert für die quartären Kiese liegt bei k = 8,83 × 10-4 m/s. f

Gemäß dem überarbeiteten Arbeitsblatt DWA-A 138-1 ist der bemessungsrelevante k - f Wert über die Infiltrationsrate k anzugeben. Die Infiltrationsrate k berücksichtigt die i i Unsicherheiten der Messmethode und die Repräsentativität des Erkundungsorts über die Korrekturfaktoren f und f . Methode Ort

Im Zuge dieser Baugrunderkundung wurde der Durchlässigkeitsbeiwert k über Siebli- f nienauswertung ermittelt. Demnach ist gemäß DWA-A 138-1, Tabelle 11 ein Korrek- turfaktor f von 0,1 für die Sieblinienauswertung zu berücksichtigen. Methode

Zusätzlich zum Korrekturfaktor f wird nach DWA-A 138-1 der Korrekturfaktor f Methode Ort verwendet. Dieser ist gemäß DWA-A 138-1, Tabelle 10 in Abhängigkeit der Informati- onslage, Anzahl der Versuche und der erwarteten Beeinflussung durch Bautätigkeiten zwischen 0,3 und 1,0 zu wählen.

Bei vorliegendem Bauvorhaben liegt der Korrekturfaktor f aufgrund der ausreichen- Ort den Anzahl der Erkundungen, jedoch der Unsicherheit der Beeinflussung der Bautätig- keit bei ca. 0,7.

Unter Berücksichtigung der beiden Korrekturfaktoren f = 0,1 (Sieblinienauswer- Methode tung) und f = 0,7 ergibt sich eine mittlere Infiltrationsrate von k = 6,18 × 10-5 m/s Ort i bezogen auf die Sieblinienauswertung. An dieser Stelle sei noch anzumerken, dass bei kiesigen Böden eine Bemessung der Versickerungsanlage auf Grundlage von Siebli- nien nicht erlaubt ist.

Gemäß dem Arbeitsblatt DWA-A 138-1 sind Versickerungen in Lockergesteinen mit Durchlässigkeitsbeiwerten im Bereich von k = 1 · 10-3 m/s bis 1 · 10-6 m/s möglich. Der i vorliegend angegebene, für die Bemessung maßgebliche k-Wert für die quartären Kie- i


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se liegt im mittleren bis unteren Bereich dieser Spanne und weist somit auf mäßige bis schlechte Versickerungsbedingungen in den Kiesen hin.

Um eine ausreichende Reinigungsleistung zu gewährleisten, fordert das genannte Ar- beitsblatt auch eine Mächtigkeit des Sickerraums über dem mittleren höchsten Grund- wasserstand von mindestens einem Meter. Bei einer Dimensionierung der Versicke- rung nach Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 138 „Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser“ sind die entsprechenden Grundwasserstände zu berücksichtigen. Die genauen Grundwasserstände sind bei der zuständigen Fach- behörde einzuholen. Der MHGW-Stand wäre hier in etwa bei 368,3 m NN anzuneh- men. Ebenfalls wird auf das Merkblatt DWA-M 153 „Handlungsempfehlung zum Um- gang mit Regenwasser“ hingewiesen.

Weiterhin ist besonders darauf zu achten, dass ein hydraulischer Anschluss an die besser durchlässigen Kiese gegeben ist. Geplante Versickerungsmaßnahmen müssen mit den Genehmigungsbehörden bzw. mit dem Wasserwirtschaftsamt abgestimmt und von diesen genehmigt werden.

6.5 Erdbau (Auffüllen, Hinterfüllen und Verdichten) Zur Verfüllung der Arbeitsräume sind die hier anstehenden weichen Tone und Schluffe der Decklagen (Homogenbereich B2.2) sowie die Torfe (Homogenbereich O1) und die aufgefüllten Schluffe und Kiese mit hohem Feinkornanteil und Fremdbestandteilen nur wenig bzw. nicht geeignet und sollten besser abgefahren oder ausschließlich zur Landschaftsgestaltung im Bereich von Grünflächen genutzt werden, insofern sie keine Fremdbestandteile aufweisen. Die Kiese der Schotter und der Auffüllungen ohne Fremdbestandteile (Homogenbereich B1) mit einem Feinkornanteil von ≤ 15,0 M.-% sind gut zur setzungsarmen Wiederverfüllung geeignet, sofern ein Verdichtungsgrad D von mindestens 100 % zu erzielen ist und keine umwelttechnischen Bedenken vor- Pr liegen.

Bei mindestens steifer Konsistenz der Schluffe der Decklagen und Auffüllungen (Ho- mogenbereich B2.1) ohne Fremdbestandeile bzw. ohne organische Bestandteile wäre ein Wiedereinbau, z. B. als Hinterfüllmaterial, bedingt möglich. Dieses sollte nicht unter befestigten und setzungsempfindlichen Flächen eingebaut werden. Bei einem Wieder- einbau ist erdbautechnisch ein Verdichtungsgrad von D ≥ 98 % sicherzustellen. Dafür Pr kann möglicherweise eine geochemische Stabilisierung mit einem Bindemittel erforder- lich werden.

Sämtliche ausgebaute Böden sollten vor Vernässungen bei der Zwischenlagerung ge- schützt werden (z. B. sauberes Aufhalden und Folienabdeckung). Außerdem ist darauf hinzuweisen, dass die bindigen und torfigen Decklagen sehr empfindlich gegenüber Niederschlägen sowie dynamischen Lastbeanspruchungen reagieren. Dies kann zum Verlust an Tragfähigkeit führen. Eine Befahrung der Aushubsohle mit schwerem Gerät wäre daher unbedingt zu vermeiden. Der Materialaushub sollte rückwärtsschreitend und der Materialeinbau im vor-Kopf-Verfahren erfolgen.

Wird Fremdmaterial verwendet, ist gut verdichtbares, gering kompressibles, sandiges Kiesmaterial (GW / GI / GU nach DIN 18196) mit einem Feinkorngehalt ≤ 10 M.-% ein- zusetzen. Im Frosteinwirkungsbereich bzw. als kapillarbrechende Schicht unter befes- tigten Flächen ist der Feinkornanteil auf ≤ 5,0 M.-% zu reduzieren.


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Geländeauffüllungen sowie die Verfüllung von Arbeitsräumen und Gräben müssen lagenweise (Lagenstärke d £ 0,40 m) mit ausreichender Verdichtung (D ³ 98 % - Pr 100 % je nach Material) erfolgen. Auf dem Erdplanum von Wegen und Verkehrsflächen sind die Qualitätsanforderungen gemäß der ZTV E-StB 17, z.B. mittels Lastplatten- druckversuchen, nachzuweisen.

Im Weiteren sind neben der ZTV E-StB 17 hinsichtlich der Verdichtungsanforderungen von Böden die „Zusätzlichen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Aufgrabungen in Verkehrsflächen“ der ZTV A-StB 12 und das “Merkblatt für die Hinterfüllung von Bau- werken“ der Forschungsgesellschaft für das Straßenwesen zu beachten.

6.6 Verkehrs- und Parkplatzflächen / Außenanlagen Zur Anlage von Verkehrsflächen muss das Erdplanum nach ZTV E-StB 17 einen Ver- formungsmodul von Ev ≥ 45 MN/m² aufweisen. Dieser ist vor Beginn der Oberbauar- 2 beiten mittels statischer Plattendruckversuche nach DIN 18134 nachzuweisen. Auf Oberkante der Tragschichten wird für Verkehrs- und Stellflächen ein Verformungsmo- dul E ≥ 100 MN/m² als ausreichend erachtet. Für Gehwege und nicht befahrene be- V2 festigte Flächen reicht ein E ≥ 60 MN/m² aus. V2

Werden die geforderten Untergrundtragfähigkeiten erreicht, kann die Verkehrsfläche ohne Zusatzmaßnahmen aufgebaut werden. Sollten die Untergrundtragfähigkeiten jedoch nicht erreicht werden, kann ein Bodenaustausch in ausreichender Mächtigkeit zielführend sein, um die geforderten Tragfähigkeiten des Erdplanums nachzuweisen. Die Mächtigkeit des Bodenaustausches ist abhängig von der Tragfähigkeit des Unter- grundes.

Zur Orientierung werden nachfolgende Mindestschüttstärken bzw. Austauschstärken angegeben:

Ev – Wert Untergrund Ev = 80 MN/m² Ev = 120 MN/m² 2 2 2 10 MN/m² 60 cm 100 cm 20 MN/m² 50 cm 80 cm 30 MN/m² 40 cm 60 cm 40 MN/m² 30 cm 50 cm 50 MN/m² 30 cm 40 cm 60 MN/m² 20 cm 35 cm

Wird der notwendige Verformungsmodul auf dem Erdplanum erreicht, so ergeben sich bei Dimensionierung nach RStO 12 die geforderten Verformungsmodule sowie die notwendigen Schichtstärken für die Tragschicht. Zum Nachweis sind statische Lastplat- tendruckversuche nach DIN 18134 auf dem Erdplanum und auf der Oberkante des Planums durchzuführen.

Zur Erstellung eines ausreichend tragfähigen Erdplanums ist ein Bodenaustausch von 40 cm Stärke vorzunehmen. Zwischen Urboden und Auffüllmaterial ist ein Geotextil (Vlies) der Georobustheitsklasse IV sowie ein knotensteifes, monolithisches, bi-/ triaxial gestrecktes Geogitter mit einer Bemessungsfestigkeit von 30 kN/m quer zur Straßen- achse und mit ausreichender Überdeckung einzulegen. Zur Schonung des anstehen- den Bodens (Vermeidung von Walkbeanspruchung) ist der Boden im Rückwärtsverfah- ren auszubauen und anschließend das Auffüllmaterial im „Vor Kopf“-Verfahren einzu-


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bauen und nur statisch zu verdichten. Als Liefermaterial für den Bodenaustausch ist ein Kies-Sand-Gemisch der Bodengruppen GW oder GI und der Körnung 0/56 zu verwen- den.

Als Bodenaustausch bzw. für die Schüttung ist ein verdichtungswilliges und gut tragfä- higes Kies-Sand-Gemisch, Körnung 0/56 mm (Feinkornanteil max. 5,0 M.-%) der Frostempfindlichkeitsklasse F1 zu verwenden, welches lagenweise einzubauen und mit einem geeigneten Verdichtungsgerät zu verdichten ist. Die tatsächlich erforderliche Gesamtschüttstärke wäre aber noch bei Beginn der Arbeiten durch Versuchsfelder mit verschiedenen Aufbaustärken mittels Lastplattendruckversuchen nach DIN 18134 nä- her festzulegen.

Auf dem fertigem Frostschutzplanum ist abschließend zu überprüfen, ob auch hier der geforderte Verformungsmodul von E ≥ 100 MN/m² bis 120 MN/m² mittels statischer V2 Lastplattendruckversuche nach DIN 18134 nachgewiesen werden kann.

7. Schlussbemerkungen

Mit den durchgeführten Felduntersuchungen können naturgemäß nur punktuelle Auf- schlüsse gewonnen werden. Des Weiteren sind gemäß DIN 4020 Aufschlüsse in Bo- den und Fels als Stichproben zu bewerten. Für die dazwischenliegenden Bereiche las- sen sich nur Wahrscheinlichkeitsaussagen machen.

Im Rahmen des vorliegenden Berichtes wurden die Ergebnisse der durchgeführten Feld- und Laborarbeiten hinsichtlich der geplanten Baumaßnahme zusammengestellt und erläutert.

Vorrangiges Ziel des Gutachtens war es, die vor Ort relevanten Untergrunddaten durch Beschreibung der Bodenschichten, Zuordnung von Bodenklassen und physikalischen Bodenparametern für den Planer und die Baufirma aufzubereiten. Weiterhin erfolgten Angaben zu Baugrubenausbildungen und zu den Erfordernissen hinsichtlich der Was- serhaltung und der Bauwerksgründung.

Bei allen Aushub- und Gründungsarbeiten sind die aktuellen Bodenschichten mit den Ergebnissen der vorliegenden Baugrunderkundung zu vergleichen. Bei nicht auszu- schließenden Abweichungen des Untergrundes zwischen und außerhalb der Auf- schlussstellen und in allen Zweifelsfällen bezüglich Baugrund und Gründung ist ein Baugrundsachverständiger einzuschalten. Unter günstigen Umständen können die Aufwendungen für empfohlene Verbesserungsmaßnahmen zumindest teilweise einge- spart werden.

Zum Zeitpunkt der Ausarbeitung des vorliegenden Berichtes lagen uns die genannten Arbeitsunterlagen vor. Da dem Baugrundsachverständigen derzeit nicht alle relevanten Gesichtspunkte der Planung und Bauausführung bekannt sein können und weiterhin die punktuellen Baugrundaufschlüsse nur örtlich begrenzte Aussagen liefern, kann dieser Bericht keinen Anspruch auf Vollständigkeit hinsichtlich aller bodenmechani- schen und hydrogeologischen Detailpunkte erheben. Zusätzliche Untersuchungen bzw. geotechnische Beurteilungen können im Zuge der weiteren Planung erforderlich wer- den.


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Es wird davon ausgegangen, dass die an Planung und Bauausführung beteiligten Inge- nieure unter Zugrundelegung der hier aufgezeichneten Daten und Angaben alle erfor- derlichen statischen Nachweise etc. entsprechend den Regeln der Bautechnik führen.

Für weitere Beratungen und gutachterliche Beurteilungen im Zuge dieses Projektes stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Osterhofen, den 23.04.2026

Simon Ammering Jasmin Kössl M.Sc. Geowissenschaften M.Sc. GeoThermie


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Anlage 1

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Lage des Untersuchungsgebiets
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Auftraggeber: Stadt ChamÜbersichtsplan
Bearbeitung: MaWi
Datum: 14.04.2026Donau-Gewerbepark 5 94486 Osterhofen Tel.: +49 (0)9932 9544-0 Fax.: +49 (0)9932 9544-77Anlage: 1
Maßstab: o. M.Blatt : 1
Kartenvorlage: BayernAtlasProjekt-Nr.: B2602059

Anlage 2

Zeichenerklärung Baugrunduntersuchung: Rammkernbohrung nach DIN EN ISO 22475 mit Bezeichnung B... bis max. 5,00 m unter GOK Schwere Rammsondierung nach DIN ISO 22476-2 mit Bezeichnung DPH... bis max. 6,00 m unter GOK B8 DPH8 B2 DPH2 B1 B7 DPH1 DPH7 B6 DPH6 B4 DPH4 B5 DPH5 ''Nutzung der Basisdaten der Bayerischen Vermessungsverwaltung''Zeichenerklärung Baugrunduntersuchung: Rammkernbohrung nach DIN EN ISO 22475 mit Bezeichnung B... bis max. 5,00 m unter GOK Schwere Rammsondierung nach DIN ISO 22476-2 mit Bezeichnung DPH... bis max. 6,00 m unter GOK
Planverfasser: Auftraggeber: Stadt Cham Marktplatz 2 93413 Cham Donau-Gewerbepark 5, 94486 Osterhofen FON: 09932 9544-0 / FAX: 09932 9544-77 E-MAIL:info@geoplan-online.dePlaninhalt: B2602059 Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham Lageplan AufschlusspunkteAnlage: 2
Maßstab: 1:1000
bearbeitet:M. Wieland25.03.2026

H/B = 297 / 210 (0.06m²) Allplan 2023

Anlage 3

Geoplan GmbH Projekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham Donau-Gewerbepark 5 Projektnr. B2602059 94486 Osterhofen Datum 04.03.2026 09932-95440 Rechtswert767790 Hochwert5458802 B1 Ansatzpunkt: 370.02 mNN 370.02mNN 0.00m BK 0.19m 369.83mNN 0.19m Asphaltdeckschicht A Auffüllung (Kies, sandig, schluffig), 1.1B A schwer zu bohren, mitteldicht bis A dicht gelagert, grau, [GU], 3/5 D1 1.00m 369.02mNN 1.00m A Auffüllung (Schluff, sandig, schwach kiesig), Bauschutt >1%, 1.2B A mittel schwer zu bohren, steif, A D2 1.70m 368.32mNN 1.70m grau, [UL], 4 GW 1.70m Schluff, sandig, schwach kiesig, 2.2B leicht zu bohren, weich, grau, UL, 4 D3 3.40m 366.62mNN 3.40m D4 3.60m 366.42mNN 3.60m Torf, leicht zu bohren, weich, O dunkelbraun, HZ, 2 .2B D5 3.90m 366.12mNN 3.90m Schluff, tonig, schwach sandig, mittel schwer zu bohren, weich, 1O grau, UM, 4 D6 4.50m 365.52mNN 4.50m Torf, leicht zu bohren, weich, HZ, 2 2.1B Kies, sandig, mittel schwer zu D7 5.00m 365.02mNN 5.00m bohren, locker bis mitteldicht Endtiefe gelagert, grau, GI/GW, 3 Maßstab: 1: 50 DC
Geoplan GmbHProjekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham
Donau-Gewerbepark 5Projektnr. B2602059
94486 OsterhofenDatum 04.03.2026
09932-95440Rechtswert767790Hochwert5458802
B1 Ansatzpunkt: 370.02 mNN 370.02mNN 0.00m BK 0.19m 369.83mNN 0.19m Asphaltdeckschicht A Auffüllung (Kies, sandig, schluffig), 1.1B A schwer zu bohren, mitteldicht bis A dicht gelagert, grau, [GU], 3/5 D1 1.00m 369.02mNN 1.00m A Auffüllung (Schluff, sandig, schwach kiesig), Bauschutt >1%, 1.2B A mittel schwer zu bohren, steif, A D2 1.70m 368.32mNN 1.70m grau, [UL], 4 GW 1.70m Schluff, sandig, schwach kiesig, 2.2B leicht zu bohren, weich, grau, UL, 4 D3 3.40m 366.62mNN 3.40m D4 3.60m 366.42mNN 3.60m Torf, leicht zu bohren, weich, O dunkelbraun, HZ, 2 .2B D5 3.90m 366.12mNN 3.90m Schluff, tonig, schwach sandig, mittel schwer zu bohren, weich, 1O grau, UM, 4 D6 4.50m 365.52mNN 4.50m Torf, leicht zu bohren, weich, HZ, 2 2.1B Kies, sandig, mittel schwer zu D7 5.00m 365.02mNN 5.00m bohren, locker bis mitteldicht Endtiefe gelagert, grau, GI/GW, 3
Maßstab: 1: 50
DC
369.02mNN 1.00mA AA
368.32mNN 1.70mA AA
366.62mNN 3.40m
366.42mNN 3.60m
366.12mNN 3.90m
365.52mNN 4.50m
365.02mNN 5.00m
Geoplan GmbH Projekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham Donau-Gewerbepark 5 Projektnr. B2602059 94486 Osterhofen Datum 04.03.2026 09932-95440 Rechtswert767759 Hochwert5458812 B2 Ansatzpunkt: 370.00 mNN 370.00mNN 0.00m BK 0.18m 369.82mNN 0.18m Asphaltdeckschicht A Auffüllung (Kies, sandig, schwach schluffig), schwer zu bohren, 1.1B A A mitteldicht bis dicht gelagert, grau, [GU], 3/5 D1 1.00m 369.00mNN 1.00m A Auffüllung (Schluff, stark sandig, schwach kiesig), Bauschutt <1%, D2 1.60m 368.40mNN 1.60m A A mittel schwer zu bohren, steif, dunkelgrau, [UL], 4 1.2B Schluff, stark sandig, leicht zu bohren, steif, dunkelgrau, UL, 4 D3 2.80m 367.20mNN 2.80m GW 2.80m Ton, schwach schluffig, schwach 2.2B sandig, leicht zu bohren, weich, grau, TM, 4 D4 3.60m 366.40mNN 3.60m Schluff, org. Beimengung, leicht zu 1O D5 4.00m 366.00mNN 4.00m bohren, steif, braun, OT, 2 Sand, mittel schwer zu bohren, mitteldicht gelagert, grau, SI/SW, 2.1B 3 D6 4.80m 365.20mNN 4.80m D7 5.00m 365.00mNN 5.00m Kies, schwach sandig, mittel Endtiefe schwer zu bohren, mitteldicht gelagert, grau, GI/GW, 3 Maßstab: 1: 50 DC
Geoplan GmbHProjekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham
Donau-Gewerbepark 5Projektnr. B2602059
94486 OsterhofenDatum 04.03.2026
09932-95440Rechtswert767759Hochwert5458812
B2 Ansatzpunkt: 370.00 mNN 370.00mNN 0.00m BK 0.18m 369.82mNN 0.18m Asphaltdeckschicht A Auffüllung (Kies, sandig, schwach schluffig), schwer zu bohren, 1.1B A A mitteldicht bis dicht gelagert, grau, [GU], 3/5 D1 1.00m 369.00mNN 1.00m A Auffüllung (Schluff, stark sandig, schwach kiesig), Bauschutt <1%, D2 1.60m 368.40mNN 1.60m A A mittel schwer zu bohren, steif, dunkelgrau, [UL], 4 1.2B Schluff, stark sandig, leicht zu bohren, steif, dunkelgrau, UL, 4 D3 2.80m 367.20mNN 2.80m GW 2.80m Ton, schwach schluffig, schwach 2.2B sandig, leicht zu bohren, weich, grau, TM, 4 D4 3.60m 366.40mNN 3.60m Schluff, org. Beimengung, leicht zu 1O D5 4.00m 366.00mNN 4.00m bohren, steif, braun, OT, 2 Sand, mittel schwer zu bohren, mitteldicht gelagert, grau, SI/SW, 2.1B 3 D6 4.80m 365.20mNN 4.80m D7 5.00m 365.00mNN 5.00m Kies, schwach sandig, mittel Endtiefe schwer zu bohren, mitteldicht gelagert, grau, GI/GW, 3
Maßstab: 1: 50
DC
369.00mNN 1.00mA AA
368.40mNN 1.60m 367.20mNN 2.80mA AA
366.40mNN 3.60m
366.00mNN 4.00m
365.20mNN 4.80m 365.00mNN 5.00m
Geoplan GmbH Projekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham Donau-Gewerbepark 5 Projektnr. B2602059 94486 Osterhofen Datum 04.03.2026 09932-95440 Rechtswert767706 Hochwert5458772 B4 Ansatzpunkt: 370.28 mNN 370.28mNN 0.00m BK 0.16m 370.12mNN 0.16m Asphaltdeckschicht A Auffüllung (Kies, sandig, schwach schluffig), schwer zu bohren, D1 0.80m 369.48mNN 0.80m A A mitteldicht bis dicht gelagert, grau/ beige, [GU], 3/5 A 1.1B Auffüllung (Kies, stark sandig, A A schluffig), Bauschutt <1%, mittel schwer zu bohren, mitteldicht gelagert, schwarz/grau, [GU], 3 A D2 1.90m 368.38mNN 1.90m Schluff, stark sandig, schwach tonig, leicht bis mittel schwer zu 2.2B bohren, weich, dunkelgrau, UL, 4 GW 3.10m D3 3.40m 366.88mNN 3.40m D4 3.60m 366.68mNN 3.60m Schluff, feinsandig, schwach tonig, leicht zu bohren, weich, grau, UL, 4 Sand, stark schluffig, leicht zu D5 4.20m 366.08mNN 4.20m bohren, locker, grau, SU*, 4 2.1B Kies, schwach sandig, schwach schluffig, mittel schwer zu bohren, locker bis mitteldicht gelagert, D6 5.00m 365.28mNN 5.00m grau, GU, 3 Endtiefe Maßstab: 1: 50 DC
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94486 OsterhofenDatum 04.03.2026
09932-95440Rechtswert767706Hochwert5458772
B4 Ansatzpunkt: 370.28 mNN 370.28mNN 0.00m BK 0.16m 370.12mNN 0.16m Asphaltdeckschicht A Auffüllung (Kies, sandig, schwach schluffig), schwer zu bohren, D1 0.80m 369.48mNN 0.80m A A mitteldicht bis dicht gelagert, grau/ beige, [GU], 3/5 A 1.1B Auffüllung (Kies, stark sandig, A A schluffig), Bauschutt <1%, mittel schwer zu bohren, mitteldicht gelagert, schwarz/grau, [GU], 3 A D2 1.90m 368.38mNN 1.90m Schluff, stark sandig, schwach tonig, leicht bis mittel schwer zu 2.2B bohren, weich, dunkelgrau, UL, 4 GW 3.10m D3 3.40m 366.88mNN 3.40m D4 3.60m 366.68mNN 3.60m Schluff, feinsandig, schwach tonig, leicht zu bohren, weich, grau, UL, 4 Sand, stark schluffig, leicht zu D5 4.20m 366.08mNN 4.20m bohren, locker, grau, SU*, 4 2.1B Kies, schwach sandig, schwach schluffig, mittel schwer zu bohren, locker bis mitteldicht gelagert, D6 5.00m 365.28mNN 5.00m grau, GU, 3 Endtiefe
Maßstab: 1: 50
DC
369.48mNN 0.80m 368.38mNN 1.90mA AA
A A AA
366.88mNN 3.40m 366.68mNN 3.60m
366.08mNN 4.20m 365.28mNN 5.00m
Geoplan GmbH Projekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham Donau-Gewerbepark 5 Projektnr. B2602059 94486 Osterhofen Datum 04.03.2026 09932-95440 Rechtswert767684 Hochwert5458760 B5 Ansatzpunkt: 370.41 mNN 370.41mNN 0.00m A Auffüllung (Kies, sandig, schwach A schluffig), mitteldicht bis dicht A gelagert, grau/beige, [GU], 3 D1 0.90m 369.51mNN 0.90m A A Auffüllung (Kies, stark schluffig, A sandig), Bauschutt und Asphalt > 1.1B 1%, schwer zu bohren, mitteldicht A gelagert, grau/schwarz, [GU*], 4 D2 2.20m 368.21mNN 2.20m A A Auffüllung (Kies, sandig, schwach schluffig), Loch fällt bei 1,20m A zusammen, kein Weiterkommen A ab 3,00 m, schwer zu bohren, D3 3.00m 367.41mNN 3.00m mitteldicht gelagert, hellgrau, [GU], Endtiefe 3 Maßstab: 1: 50 DC
Geoplan GmbHProjekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham
Donau-Gewerbepark 5Projektnr. B2602059
94486 OsterhofenDatum 04.03.2026
09932-95440Rechtswert767684Hochwert5458760
B5 Ansatzpunkt: 370.41 mNN 370.41mNN 0.00m A Auffüllung (Kies, sandig, schwach A schluffig), mitteldicht bis dicht A gelagert, grau/beige, [GU], 3 D1 0.90m 369.51mNN 0.90m A A Auffüllung (Kies, stark schluffig, A sandig), Bauschutt und Asphalt > 1.1B 1%, schwer zu bohren, mitteldicht A gelagert, grau/schwarz, [GU*], 4 D2 2.20m 368.21mNN 2.20m A A Auffüllung (Kies, sandig, schwach schluffig), Loch fällt bei 1,20m A zusammen, kein Weiterkommen A ab 3,00 m, schwer zu bohren, D3 3.00m 367.41mNN 3.00m mitteldicht gelagert, hellgrau, [GU], Endtiefe 3
Maßstab: 1: 50
DC
369.51mNN 0.90m 368.21mNN 2.20m 367.41mNN 3.00mA AA
A A AA A
A AA
Geoplan GmbH Projekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham Donau-Gewerbepark 5 Projektnr. B2602059 94486 Osterhofen Datum 04.03.2026 09932-95440 Rechtswert767685 Hochwert5458783 B6 Ansatzpunkt: 370.42 mNN 370.42mNN 0.00m BK 0.17m 370.25mNN 0.17m Beton A A Auffüllung (Kies, stark sandig, A schwach schluffig), Bauschutt < 1.1B 1%, schwer zu bohren, mitteldicht A gelagert, braun/grau, [GU], 3 A D1 1.50m 368.92mNN 1.50m A Auffüllung (Schluff, stark sandig), 2.2B D2 1.90m 368.52mNN 1.90m A leicht zu bohren, weich, braun, [UL], 4 Schluff, schwach sandig, organische Rückstände, leicht zu 1O bohren, weich, grau/schwarz, UL/ D3 2.70m 367.72mNN 2.70m OT, 4/2 Schluff, tonig, sehr schwach 2.2B sandig, Wasser bei 3,20m, leicht D4 3.20m 367.22mNN 3.20m zu bohren, weich, grau, UM, 4 GW 3.20m Sand, schwach schluffig, mittel schwer zu bohren, mitteldicht gelagert, grau, SU, 3 2.1B D5 4.00m 366.42mNN 4.00m Sand, kiesig, Kernverlust, mittel schwer zu bohren, mitteldicht D6 4.60m 365.82mNN 4.60m gelagert, grau, SI/SW, 3 Endtiefe Maßstab: 1: 50 DC
Geoplan GmbHProjekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham
Donau-Gewerbepark 5Projektnr. B2602059
94486 OsterhofenDatum 04.03.2026
09932-95440Rechtswert767685Hochwert5458783
B6 Ansatzpunkt: 370.42 mNN 370.42mNN 0.00m BK 0.17m 370.25mNN 0.17m Beton A A Auffüllung (Kies, stark sandig, A schwach schluffig), Bauschutt < 1.1B 1%, schwer zu bohren, mitteldicht A gelagert, braun/grau, [GU], 3 A D1 1.50m 368.92mNN 1.50m A Auffüllung (Schluff, stark sandig), 2.2B D2 1.90m 368.52mNN 1.90m A leicht zu bohren, weich, braun, [UL], 4 Schluff, schwach sandig, organische Rückstände, leicht zu 1O bohren, weich, grau/schwarz, UL/ D3 2.70m 367.72mNN 2.70m OT, 4/2 Schluff, tonig, sehr schwach 2.2B sandig, Wasser bei 3,20m, leicht D4 3.20m 367.22mNN 3.20m zu bohren, weich, grau, UM, 4 GW 3.20m Sand, schwach schluffig, mittel schwer zu bohren, mitteldicht gelagert, grau, SU, 3 2.1B D5 4.00m 366.42mNN 4.00m Sand, kiesig, Kernverlust, mittel schwer zu bohren, mitteldicht D6 4.60m 365.82mNN 4.60m gelagert, grau, SI/SW, 3 Endtiefe
Maßstab: 1: 50
DC
368.92mNN 1.50mA A AA A
368.52mNN 1.90mAA
367.72mNN 2.70m
367.22mNN 3.20m
366.42mNN 4.00m 365.82mNN 4.60m
Geoplan GmbH Projekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham Donau-Gewerbepark 5 Projektnr. B2602059 94486 Osterhofen Datum 04.03.2026 09932-95440 Rechtswert767707 Hochwert5458799 B7 Ansatzpunkt: 370.34 mNN 370.34mNN 0.00m 370.24mNN 0.10m Pflaster A 1.1B Auffüllung (Kies, sandig, schwach D1 0.60m 369.74mNN 0.60m A schluffig), schwer zu bohren, mitteldicht bis dicht gelagert, grau, A [GU], 3/5 A A Auffüllung (Schluff, sandig, schwach kiesig), Bauschutt >1%, A mittel schwer zu bohren, steif, braun, [UL], 4 A 1.2B D2 2.00m 368.34mNN 2.00m A Schluff, sandig, leicht zu bohren, steif, ocker, UL, 4 D3 3.10m 367.24mNN 3.10m GW 3.30m Sand, schluffig, Wasser bei 3, 30m, leicht zu bohren, locker bis mitteldicht gelagert, grau, SU, 3 2.1B D4 4.10m 366.24mNN 4.10m Sand, stark kiesig, schwach schluffig, mittel schwer zu bohren, mitteldicht gelagert, grau, SU, 3 D5 5.00m 365.34mNN 5.00m Endtiefe Maßstab: 1: 50 DC
Geoplan GmbHProjekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham
Donau-Gewerbepark 5Projektnr. B2602059
94486 OsterhofenDatum 04.03.2026
09932-95440Rechtswert767707Hochwert5458799
B7 Ansatzpunkt: 370.34 mNN 370.34mNN 0.00m 370.24mNN 0.10m Pflaster A 1.1B Auffüllung (Kies, sandig, schwach D1 0.60m 369.74mNN 0.60m A schluffig), schwer zu bohren, mitteldicht bis dicht gelagert, grau, A [GU], 3/5 A A Auffüllung (Schluff, sandig, schwach kiesig), Bauschutt >1%, A mittel schwer zu bohren, steif, braun, [UL], 4 A 1.2B D2 2.00m 368.34mNN 2.00m A Schluff, sandig, leicht zu bohren, steif, ocker, UL, 4 D3 3.10m 367.24mNN 3.10m GW 3.30m Sand, schluffig, Wasser bei 3, 30m, leicht zu bohren, locker bis mitteldicht gelagert, grau, SU, 3 2.1B D4 4.10m 366.24mNN 4.10m Sand, stark kiesig, schwach schluffig, mittel schwer zu bohren, mitteldicht gelagert, grau, SU, 3 D5 5.00m 365.34mNN 5.00m Endtiefe
Maßstab: 1: 50
DC
AA
368.34mNN 2.00m 367.24mNN 3.10mA A A AA A
366.24mNN 4.10m 365.34mNN 5.00m
Geoplan GmbH Projekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham Donau-Gewerbepark 5 Projektnr. B2602059 94486 Osterhofen Datum 04.03.2026 09932-95440 Rechtswert767694 Hochwert5458829 B8 Ansatzpunkt: 370.41 mNN 370.41mNN 0.00m A Auffüllung (Kies, sandig, schwach 1.1B schluffig), mitteldicht gelagert, D1 0.60m 369.81mNN 0.60m A A grau, [GU], 3 A Auffüllung (Schluff, schwach tonig, 1.2B sandig), mittel schwer zu bohren, A A steif, ocker, [UL], 4 D2 1.30m 369.11mNN 1.30m Schluff, sandig, leicht zu bohren, 2.2B weich, braun/grau, UL, 4 D3 2.80m 367.61mNN 2.80m Ton, schluffig, organische GW 3.10m Rückstände, leicht zu bohren, 1O D4 3.30m 367.11mNN 3.30m weich, grau/schwarz, TM/OT, 4/2 D5 3.50m 366.91mNN 3.50m Torf, leicht zu bohren, weich, dunkelbraun, HZ, 2 Sand, schwach schluffig, leicht zu bohren, locker bis miitteldicht gelagert, grau, SU, 3 1.1B D6 4.30m 366.11mNN 4.30m Kies, stark sandig, mittel schwer zu bohren, mitteldicht gelagert, grau, GI/GW, 3 D7 5.00m 365.41mNN 5.00m Endtiefe Maßstab: 1: 50 DC
Geoplan GmbHProjekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham
Donau-Gewerbepark 5Projektnr. B2602059
94486 OsterhofenDatum 04.03.2026
09932-95440Rechtswert767694Hochwert5458829
B8 Ansatzpunkt: 370.41 mNN 370.41mNN 0.00m A Auffüllung (Kies, sandig, schwach 1.1B schluffig), mitteldicht gelagert, D1 0.60m 369.81mNN 0.60m A A grau, [GU], 3 A Auffüllung (Schluff, schwach tonig, 1.2B sandig), mittel schwer zu bohren, A A steif, ocker, [UL], 4 D2 1.30m 369.11mNN 1.30m Schluff, sandig, leicht zu bohren, 2.2B weich, braun/grau, UL, 4 D3 2.80m 367.61mNN 2.80m Ton, schluffig, organische GW 3.10m Rückstände, leicht zu bohren, 1O D4 3.30m 367.11mNN 3.30m weich, grau/schwarz, TM/OT, 4/2 D5 3.50m 366.91mNN 3.50m Torf, leicht zu bohren, weich, dunkelbraun, HZ, 2 Sand, schwach schluffig, leicht zu bohren, locker bis miitteldicht gelagert, grau, SU, 3 1.1B D6 4.30m 366.11mNN 4.30m Kies, stark sandig, mittel schwer zu bohren, mitteldicht gelagert, grau, GI/GW, 3 D7 5.00m 365.41mNN 5.00m Endtiefe
Maßstab: 1: 50
DC
369.81mNN 0.60mA AA
369.11mNN 1.30mA AA
367.61mNN 2.80m
367.11mNN 3.30m 366.91mNN 3.50m
366.11mNN 4.30m 365.41mNN 5.00m

Anlage 4

Geoplan GmbH Projekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham Donau-Gewerbepark 5 Projektnr. B2602059 94486 Osterhofen Datum 04.03.2026 09932-95440 Rechtswert767790 Hochwert5458802 Tiefe N10 0.10 0 0.20 0 DPH 1 0.30 26 Ansatzpunkt: 370.02 m 0.40 29 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 370.00m 0.50 29 0 0.60 29 0.70 19 0.80 23 0.90 20 369.00m 1 1.00 10 1.10 7 1.20 5 1.30 6 1.40 5 368.00m 2 1.50 4 1.60 3 1.70 2 m 1.80 1 ni efeitgnirdniE 1.90 0 367.00m 3 2.00 1 2.10 1 2.20 1 2.30 0 2.40 0 366.00m 4 2.50 1 2.60 1 2.70 0 2.80 0 2.90 1 365.00m 5 3.00 1 3.10 1 3.20 1 3.30 1 3.40 1 6 3.50 1 3.60 1 3.70 2 3.80 3 3.90 2 4.00 6 4.10 1 4.20 1 4.30 1 4.40 1 4.50 0 4.60 2 4.70 3 4.80 2 4.90 2 5.00 6 5.10 9 5.20 9 5.30 8 5.40 9 5.50 9 5.60 12 5.70 20 5.80 29 5.90 35 6.00 44 Maßstab: 1: 50 DC
Geoplan GmbHProjekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham
Donau-Gewerbepark 5Projektnr. B2602059
94486 OsterhofenDatum 04.03.2026
09932-95440Rechtswert767790Hochwert5458802
TiefeN10DPH 1 Ansatzpunkt: 370.02 m 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 370.00m 0 369.00m 1 368.00m 2 m ni efeitgnirdniE 367.00m 3 366.00m 4 365.00m 5 6
0.100
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1.0010
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1.306
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1.504
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1.702
1.801
1.900
2.001
2.101
2.201
2.300
2.400
2.501
2.601
2.700
2.800
2.901
3.001
3.101
3.201
3.301
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3.501
3.601
3.702
3.803
3.902
4.006
4.101
4.201
4.301
4.401
4.500
4.602
4.703
4.802
4.902
5.006
5.109
5.209
5.308
5.409
5.509
5.6012
5.7020
5.8029
5.9035
6.0044
Maßstab: 1: 50
DC
Geoplan GmbH Projekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham Donau-Gewerbepark 5 Projektnr. B2602059 94486 Osterhofen Datum 04.03.2026 09932-95440 Rechtswert767759 Hochwert5458812 Tiefe N10 0.10 0 0.20 0 DPH 2 0.30 25 Ansatzpunkt: 370.00 m 0.40 28 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 370.00m 0.50 29 0 0.60 40 0.70 45 0.80 43 0.90 35 369.00m 1 1.00 20 1.10 5 1.20 5 1.30 5 1.40 2 368.00m 2 1.50 2 1.60 5 1.70 6 m 1.80 8 ni efeitgnirdniE 1.90 6 367.00m 3 2.00 6 2.10 6 2.20 6 2.30 6 2.40 5 366.00m 4 2.50 5 2.60 7 2.70 6 2.80 7 2.90 7 365.00m 5 3.00 7 3.10 6 3.20 6 3.30 6 3.40 6 364.00m 6 3.50 7 3.60 9 3.70 7 3.80 8 3.90 8 4.00 6 4.10 8 4.20 9 4.30 9 4.40 12 4.50 12 4.60 15 4.70 14 4.80 15 4.90 15 5.00 16 5.10 18 5.20 18 5.30 21 5.40 21 5.50 17 5.60 18 5.70 19 5.80 15 5.90 11 6.00 10 Maßstab: 1: 50 DC
Geoplan GmbHProjekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham
Donau-Gewerbepark 5Projektnr. B2602059
94486 OsterhofenDatum 04.03.2026
09932-95440Rechtswert767759Hochwert5458812
TiefeN10DPH 2 Ansatzpunkt: 370.00 m 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 370.00m 0 369.00m 1 368.00m 2 m ni efeitgnirdniE 367.00m 3 366.00m 4 365.00m 5 364.00m 6
0.100
0.200
0.3025
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1.0020
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1.808
1.906
2.006
2.106
2.206
2.306
2.405
2.505
2.607
2.706
2.807
2.907
3.007
3.106
3.206
3.306
3.406
3.507
3.609
3.707
3.808
3.908
4.006
4.108
4.209
4.309
4.4012
4.5012
4.6015
4.7014
4.8015
4.9015
5.0016
5.1018
5.2018
5.3021
5.4021
5.5017
5.6018
5.7019
5.8015
5.9011
6.0010
Maßstab: 1: 50
DC
Geoplan GmbH Projekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham Donau-Gewerbepark 5 Projektnr. B2602059 94486 Osterhofen Datum 04.03.026 09932-95440 Rechtswert767706 Hochwert5458772 Tiefe N10 0.10 0 0.20 0 DPH 4 0.30 13 Ansatzpunkt: 370.28 m 0.40 20 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0.50 25 0 0.60 32 370.00m 0.70 20 0.80 16 0.90 9 1 1.00 11 1.10 7 369.00m 1.20 6 1.30 4 1.40 4 2 1.50 1 368.00m 1.60 1 1.70 1 m 1.80 2 ni efeitgnirdniE 1.90 2 3 2.00 1 367.00m 2.10 1 2.20 1 2.30 2 2.40 1 4 2.50 1 366.00m 2.60 1 2.70 1 2.80 1 2.90 1 5 3.00 2 365.00m 3.10 1 3.20 2 3.30 2 3.40 2 6 3.50 2 3.60 2 3.70 2 3.80 2 3.90 2 4.00 2 4.10 2 4.20 3 4.30 5 4.40 8 4.50 11 4.60 10 4.70 10 4.80 10 4.90 10 5.00 8 5.10 5 5.20 6 5.30 6 5.40 5 5.50 5 5.60 6 5.70 7 5.80 7 5.90 6 6.00 7 Maßstab: 1: 50 DC
Geoplan GmbHProjekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham
Donau-Gewerbepark 5Projektnr. B2602059
94486 OsterhofenDatum 04.03.026
09932-95440Rechtswert767706Hochwert5458772
TiefeN10DPH 4 Ansatzpunkt: 370.28 m 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0 370.00m 1 369.00m 2 368.00m m ni efeitgnirdniE 3 367.00m 4 366.00m 5 365.00m 6
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1.701
1.802
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2.101
2.201
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2.501
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2.701
2.801
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3.101
3.202
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3.402
3.502
3.602
3.702
3.802
3.902
4.002
4.102
4.203
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5.306
5.405
5.505
5.606
5.707
5.807
5.906
6.007
Maßstab: 1: 50
DC
Geoplan GmbH Projekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham Donau-Gewerbepark 5 Projektnr. B2602059 94486 Osterhofen Datum 04.03.2026 09932-95440 Rechtswert767684 Hochwert5458760 Tiefe N10 0.10 10 0.20 9 DPH 5 0.30 9 Ansatzpunkt: 370.41 m 0.40 8 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0.50 11 0 0.60 12 370.00m 0.70 25 0.80 25 0.90 20 1 1.00 11 1.10 9 369.00m 1.20 8 1.30 7 1.40 6 2 1.50 5 1.60 3 368.00m 1.70 3 m 1.80 11 ni efeitgnirdniE 1.90 15 3 2.00 17 2.10 13 367.00m 2.20 18 2.30 30 2.40 22 4 2.50 15 2.60 10 366.00m 2.70 10 2.80 7 2.90 7 5 3.00 12 3.10 12 365.00m 3.20 11 3.30 6 3.40 2 6 3.50 1 3.60 2 3.70 2 3.80 1 3.90 1 4.00 1 4.10 1 4.20 2 4.30 1 4.40 2 4.50 1 4.60 1 4.70 2 4.80 8 4.90 8 5.00 6 5.10 6 5.20 5 5.30 7 5.40 7 5.50 7 5.60 5 5.70 4 5.80 5 5.90 13 6.00 22 Maßstab: 1: 50 DC
Geoplan GmbHProjekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham
Donau-Gewerbepark 5Projektnr. B2602059
94486 OsterhofenDatum 04.03.2026
09932-95440Rechtswert767684Hochwert5458760
TiefeN10DPH 5 Ansatzpunkt: 370.41 m 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0 370.00m 1 369.00m 2 368.00m m ni efeitgnirdniE 3 367.00m 4 366.00m 5 365.00m 6
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2.5015
2.6010
2.7010
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2.907
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4.402
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5.006
5.106
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5.307
5.407
5.507
5.605
5.704
5.805
5.9013
6.0022
Maßstab: 1: 50
DC
Geoplan GmbH Projekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham Donau-Gewerbepark 5 Projektnr. B2602059 94486 Osterhofen Datum 04.03.2026 09932-95440 Rechtswert767685 Hochwert5458783 Tiefe N10 0.10 0 0.20 0 DPH 6 0.30 6 Ansatzpunkt: 370.42 m 0.40 10 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0.50 13 0 0.60 15 370.00m 0.70 11 0.80 8 0.90 5 1 1.00 2 1.10 3 369.00m 1.20 2 1.30 2 1.40 1 2 1.50 0 1.60 1 368.00m 1.70 0 m 1.80 0 ni efeitgnirdniE 1.90 1 3 2.00 1 2.10 1 367.00m 2.20 2 2.30 1 2.40 2 4 2.50 1 2.60 1 366.00m 2.70 1 2.80 2 2.90 2 5 3.00 3 3.10 2 365.00m 3.20 3 3.30 3 3.40 3 6 3.50 3 3.60 4 3.70 3 3.80 4 3.90 4 4.00 7 4.10 8 4.20 7 4.30 5 4.40 5 4.50 5 4.60 7 4.70 11 4.80 10 4.90 10 5.00 7 5.10 6 5.20 5 5.30 7 5.40 9 5.50 8 5.60 7 5.70 5 5.80 3 5.90 3 6.00 2 Maßstab: 1: 50 DC
Geoplan GmbHProjekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham
Donau-Gewerbepark 5Projektnr. B2602059
94486 OsterhofenDatum 04.03.2026
09932-95440Rechtswert767685Hochwert5458783
TiefeN10DPH 6 Ansatzpunkt: 370.42 m 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0 370.00m 1 369.00m 2 368.00m m ni efeitgnirdniE 3 367.00m 4 366.00m 5 365.00m 6
0.100
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2.701
2.802
2.902
3.003
3.102
3.203
3.303
3.403
3.503
3.604
3.703
3.804
3.904
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4.108
4.207
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4.405
4.505
4.607
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4.8010
4.9010
5.007
5.106
5.205
5.307
5.409
5.508
5.607
5.705
5.803
5.903
6.002
Maßstab: 1: 50
DC
Geoplan GmbH Projekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham Donau-Gewerbepark 5 Projektnr. B2602059 94486 Osterhofen Datum 04.03.2026 09932-95440 Rechtswert767707 Hochwert5458799 Tiefe N10 0.10 7 0.20 13 DPH 7 0.30 17 Ansatzpunkt: 370.34 m 0.40 25 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0.50 19 0 0.60 10 370.00m 0.70 8 0.80 7 0.90 5 1 1.00 3 1.10 2 369.00m 1.20 2 1.30 2 1.40 2 2 1.50 1 1.60 0 368.00m 1.70 1 m 1.80 1 ni efeitgnirdniE 1.90 1 3 2.00 1 2.10 1 367.00m 2.20 1 2.30 0 2.40 1 4 2.50 0 2.60 1 366.00m 2.70 1 2.80 1 2.90 1 5 3.00 1 365.00m 3.10 2 3.20 1 3.30 2 3.40 2 6 3.50 3 3.60 3 3.70 4 3.80 4 3.90 3 4.00 4 4.10 3 4.20 3 4.30 3 4.40 3 4.50 3 4.60 5 4.70 9 4.80 11 4.90 14 5.00 16 5.10 12 5.20 10 5.30 11 5.40 12 5.50 10 5.60 11 5.70 17 5.80 24 5.90 23 6.00 33 Maßstab: 1: 50 DC
Geoplan GmbHProjekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham
Donau-Gewerbepark 5Projektnr. B2602059
94486 OsterhofenDatum 04.03.2026
09932-95440Rechtswert767707Hochwert5458799
TiefeN10DPH 7 Ansatzpunkt: 370.34 m 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0 370.00m 1 369.00m 2 368.00m m ni efeitgnirdniE 3 367.00m 4 366.00m 5 365.00m 6
0.107
0.2013
0.3017
0.4025
0.5019
0.6010
0.708
0.807
0.905
1.003
1.102
1.202
1.302
1.402
1.501
1.600
1.701
1.801
1.901
2.001
2.101
2.201
2.300
2.401
2.500
2.601
2.701
2.801
2.901
3.001
3.102
3.201
3.302
3.402
3.503
3.603
3.704
3.804
3.903
4.004
4.103
4.203
4.303
4.403
4.503
4.605
4.709
4.8011
4.9014
5.0016
5.1012
5.2010
5.3011
5.4012
5.5010
5.6011
5.7017
5.8024
5.9023
6.0033
Maßstab: 1: 50
DC
Geoplan GmbH Projekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham Donau-Gewerbepark 5 Projektnr. B2602059 94486 Osterhofen Datum 04.03.2026 09932-95440 Rechtswert767694 Hochwert5458829 Tiefe N10 0.10 0 0.20 12 DPH 8 0.30 10 Ansatzpunkt: 370.41 m 0.40 12 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0.50 10 0 0.60 12 370.00m 0.70 10 0.80 8 0.90 6 1 1.00 5 1.10 1 369.00m 1.20 1 1.30 1 1.40 1 2 1.50 1 1.60 1 368.00m 1.70 1 m 1.80 0 ni efeitgnirdniE 1.90 1 3 2.00 1 2.10 1 367.00m 2.20 1 2.30 4 2.40 4 4 2.50 1 2.60 1 366.00m 2.70 1 2.80 3 2.90 4 5 3.00 7 3.10 6 365.00m 3.20 6 3.30 6 3.40 6 6 3.50 5 3.60 4 3.70 3 3.80 2 3.90 1 4.00 0 4.10 2 4.20 2 4.30 2 4.40 4 4.50 3 4.60 2 4.70 3 4.80 4 4.90 6 5.00 10 5.10 15 5.20 17 5.30 16 5.40 24 5.50 27 5.60 26 5.70 31 5.80 36 5.90 40 6.00 43 Maßstab: 1: 50 DC
Geoplan GmbHProjekt Neubau und Erw. Technologie Campus Cham
Donau-Gewerbepark 5Projektnr. B2602059
94486 OsterhofenDatum 04.03.2026
09932-95440Rechtswert767694Hochwert5458829
TiefeN10DPH 8 Ansatzpunkt: 370.41 m 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0 370.00m 1 369.00m 2 368.00m m ni efeitgnirdniE 3 367.00m 4 366.00m 5 365.00m 6
0.100
0.2012
0.3010
0.4012
0.5010
0.6012
0.7010
0.808
0.906
1.005
1.101
1.201
1.301
1.401
1.501
1.601
1.701
1.800
1.901
2.001
2.101
2.201
2.304
2.404
2.501
2.601
2.701
2.803
2.904
3.007
3.106
3.206
3.306
3.406
3.505
3.604
3.703
3.802
3.901
4.000
4.102
4.202
4.302
4.404
4.503
4.602
4.703
4.804
4.906
5.0010
5.1015
5.2017
5.3016
5.4024
5.5027
5.6026
5.7031
5.8036
5.9040
6.0043
Maßstab: 1: 50
DC

Anlage 5

Donau-Gewerbepark 5 94486 Osterhofen Tel.: 09932/95440

Bestimmung des Glühverlustes

nach DIN 18 128

Baumaßnahme: Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham

Prüfdatum: 04.03.2026

Projektnummer: B2602059

Probe Nr.1
Probenbezeichnung-GV B 2 D 5
Entnahmetiefe [m u. GOK]-3,60 - 4,00
Wassergehalt nach DIN EN ISO 17892-1%95,14%
Bodenart nach DIN EN ISO 14688-1-Schluff, organisch
Bodengruppe nach DIN 18196-OT
Hinweise auf glühverlustbeeinflussende Mineralien--
Glühzeith4,0
Glühtemperatur°C550
Behälternummer12
Masse des Behältersg28,93427,631
Masse der ungeglühten Probe mit Behälterg56,77554,933
Masse der geglühten Probe mit Behälterg51,24949,322
Probentrockenmasse vor dem Glüheng27,84127,302
Probentrockenmasse nach dem Glüheng22,31521,691
Massenverlustg5,5265,611
Glühverlust%19,8520,55
Glühverlust Mittelwert20,20

Rev:03 14.01.2025 Seite 1 (1) F-220

Donau- Gewerbepark 5 94486 Osterhofen Tel.: 09932 9544 0

Bodenmechanische Untersuchungen

Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße Baumaßnahme: in Cham

Entnahme am: 04.03.2026

Projektnummer: B2602059

Probe Nr.KGV B 2 D 1
Entnahmetiefe [m u. GOK]0,18 m - 1,00 m u. GOKC = 61,11 U
natürlicher Wassergehalt w [%] n4,23%C = 0,68 c
Benennung nach DIN EN ISO 14688-1Kies, stark sandig, schwach schluffigk = 2,23E-04 f
Bodengruppe nach DIN 18196GUd = 0,14 10
Art der EntnahmeRammkernbohrungd = 0,89 30
UntersuchungsartKorngrößenverteilungd = 8,39 60

Korngrößenverteilung nach DIN EN ISO 17892-4

Korndurch- messerSiebrückstandSiebdurchgang
[mm][M.-%][M.-%]
63,00,0100,0
56,00,0100,0
45,00,0100,0
31,50,0100,0
16,024,475,6
8,016,459,2
4,010,448,8
2,07,940,9
1,08,932,0
0,58,823,2
0,257,715,5
0,1256,19,4
0,0632,86,6
< 0,0636,6

100

90

80

70

60

50

40

30

20

10

0 ]%-.M[ gnaghcrudbeiS Korngrößenverteilung Ton Schluffkorn Sandkorn Kieskorn Steine Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob-

0,002 0,0063 0,02 0,063 0,2 0,63 2 6,3 20 63 100 Korndurchmesser [mm]

Rev:01 14.01.2025 Seite 1 (1) F-203

Donau- Gewerbepark 5 94486 Osterhofen Tel.: 09932 9544 0

Bodenmechanische Untersuchungen

Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße Baumaßnahme: in Cham

Entnahme am: 04.03.2026

Projektnummer: B2602059

Probe Nr.KGV B 4 D 6
Entnahmetiefe [m u. GOK]4,20 m - 5,00 m u. GOKC = 45,56 U
natürlicher Wassergehalt w [%] n9,02%C = 0,74 c
Benennung nach DIN EN ISO 14688-1Kies, sandigk = 8,83E-04 f
Bodengruppe nach DIN 18196GId = 0,28 10
Art der EntnahmeRammkernbohrungd = 1,63 30
UntersuchungsartKorngrößenverteilungd = 12,72 60

Korngrößenverteilung nach DIN EN ISO 17892-4

Korndurch- messerSiebrückstandSiebdurchgang
[mm][M.-%][M.-%]
63,00,0100,0
56,00,0100,0
45,00,0100,0
31,511,488,6
16,022,765,9
8,014,451,5
4,011,440,1
2,07,332,8
1,07,525,3
0,58,516,8
0,257,79,1
0,1254,44,7
0,0631,92,8
< 0,0632,8

100

90

80

70

60

50

40

30

20

10

0 ]%-.M[ gnaghcrudbeiS Korngrößenverteilung Ton Schluffkorn Sandkorn Kieskorn Steine Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob-

0,002 0,0063 0,02 0,063 0,2 0,63 2 6,3 20 63 100 Korndurchmesser [mm]

Rev:01 14.01.2025 Seite 1 (1) F-203

Donau- Gewerbepark 5 94486 Osterhofen Tel.: 09932 9544 0

Bodenmechanische Untersuchungen

Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße Baumaßnahme: in Cham

Entnahme am: 04.03.2026

Projektnummer: B2602059

Probe Nr.KGV B 5 D 1
Entnahmetiefe [m u. GOK]0,00 m - 0,90 m u. GOKC = 74,17 U
natürlicher Wassergehalt w [%] n3,69%C = 1,25 c
Benennung nach DIN EN ISO 14688-1Kies, sandigk = 7,30E-04 f
Bodengruppe nach DIN 18196GWd = 0,23 10
Art der EntnahmeRammkernbohrungd = 2,20 30
UntersuchungsartKorngrößenverteilungd = 16,96 60

Korngrößenverteilung nach DIN EN ISO 17892-4

Korndurch- messerSiebrückstandSiebdurchgang
[mm][M.-%][M.-%]
63,00,0100,0
56,00,0100,0
45,00,0100,0
31,58,291,8
16,033,957,9
8,014,143,8
4,08,535,3
2,05,929,4
1,06,323,1
0,56,816,3
0,255,610,7
0,1254,16,6
0,0632,04,6
< 0,0634,6

100

90

80

70

60

50

40

30

20

10

0 ]%-.M[ gnaghcrudbeiS Korngrößenverteilung Ton Schluffkorn Sandkorn Kieskorn Steine Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob-

0,002 0,0063 0,02 0,063 0,2 0,63 2 6,3 20 63 100 Korndurchmesser [mm]

Rev:01 14.01.2025 Seite 1 (1) F-203

Donau- Gewerbepark 5 94486 Osterhofen Tel.: 09932 9544 0

Bodenmechanische Untersuchungen

Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße Baumaßnahme: in Cham

Entnahme am: 04.03.2026

Projektnummer: B2602059

Probe Nr.KGV B 6 D 1
Entnahmetiefe [m u. GOK]0,17 m - 1,50 m u. GOKC = n. b. U
natürlicher Wassergehalt w [%] n11,96%C = n. b. c
Benennung nach DIN EN ISO 14688-1Sand, stark kiesig, schluffigk = 4,91E-05 f
Bodengruppe nach DIN 18196SUd = n. b. 10
Art der EntnahmeRammkernbohrungd = 0,30 30
UntersuchungsartKorngrößenverteilungd = 1,86 60

n. b. = nicht bestimmt Korngrößenverteilung nach DIN EN ISO 17892-4

Korndurch- messerSiebrückstandSiebdurchgang
[mm][M.-%][M.-%]
63,00,0100,0
56,00,0100,0
45,00,0100,0
31,50,0100,0
16,08,791,3
8,011,479,9
4,010,269,7
2,08,461,3
1,09,651,7
0,510,541,2
0,2514,127,1
0,1259,317,8
0,0634,213,6
< 0,06313,6

100

90

80

70

60

50

40

30

20

10

0 ]%-.M[ gnaghcrudbeiS Korngrößenverteilung Ton Schluffkorn Sandkorn Kieskorn Steine Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob-

0,002 0,0063 0,02 0,063 0,2 0,63 2 6,3 20 63 100 Korndurchmesser [mm]

Rev:01 14.01.2025 Seite 1 (1) F-203

Anlage 6

Geoplan GmbH Donau-Gewerbepark 5 Tabellarische Gegenüberstellung der Analyseergebnisse mit den Beurteilungswerten 94486 Osterhofen Tel.: 09932/95440

Projektbezeichnung:Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham
Projektnummer:B2602059
Auftraggeber:Stadt Cham
Projektleiter:Simon Ammering
Analyseergebnisse (Grenzwertüberschreitungen sind eingefärbt)Verfüllleitfaden Leitfaden zur Verfüllung von Gruben und Brüchen, Zuordnungswerte gemäß Anlage 2 und 3 (Stand 15.07.2021)
UntersuchungsstelleAgrolab Labor GmbH, Bruckberg
Entnahmedatum04.03.2026
Entnahmestelle der ProbeB 1 bis B 7Z 0 7) 8)Z 0 7) 8)Z 1.1Z 1.2Z 2
Beschreibung der ProbeAnthropogene Auffüllungen
ProbenbezeichnungB 1 D 1 0,19-1,00B 4 D 2 0,80-1,90B 5 D 2 0,90-2,20B 7 D 2 0,60-2,00SandL e hm / Schluff
OriginalsubstanzEinheit
TOC%----111)111)111)111)111)
Cyanide ges.mg/kg<0,3<0,3<0,3<0,3111030100
EOXmg/kg<1,0<1,0<1,0<1,01131015
Arsenmg/kg<4,0<4,06520203050150
Bleimg/kg572120407010)1403001000
Cadmiummg/kg<0,2<0,2<0,2<0,20,4110)2310
Chrom (ges.)mg/kg202277373060120200600
Kupfermg/kg782417204080200600
Nickelmg/kg14153022155010)100200600
Quecksilbermg/kg<0,05<0,050,06<0,50,10,51310
Zinkmg/kg364774476015010)3005001500
Kohlenwasserstoffe (C10 - C40)mg/kg<50<50860<501001003005001000
Benzo(a)pyrenmg/kg<0,05<0,05130,07< 0,3< 0,3< 0,3< 1,0< 1,0
PAK 16mg/kgn.b.n.b.26313351520
PCB und PCB-118 6mg/kgn.b.n.b.n.b.n.b.0,059)0,059)0,19)0,59)19)
Eluat (10:1)
pH-Wert-8,78,38,28,36,5-91)6,5-91)6,5-91)6-121)5,5-121)
Elektrische LeitfähigkeitµS/cm4397113895001)5001)500/20001) 2)1000/25001) 2)1500/30001) 2)
Chloridmg/l<2,0<2,0<2,0<2,0250250250250250
Sulfatmg/l<2,04869250250250250/3002)250/6002)
Phenoleµg/l<10<1010<10104)104)104)504)1004)
Cyanide gesamtµg/l<5<5<5<5101010501003)
Arsenµg/l<5<58<51010104060
Bleiµg/l<1332202025100200
Cadmiumµg/l<0,5<0,5<0,5<0,5222510
Chrom (ges.)µg/l<1454151530/502) 5)75150
Kupferµg/l<558<5505050150300
Nickelµg/l<5<5<5<5404050150200
Quecksilberµg/l<0,2<0,2<0,2<0,20,26)0,26)0,2/0,52) 6)16)26)
Zinkµg/l<50<50<50<50100100100300600
DOCmg/l----20-2511)20-2511)20-2511)20-2511)20-2511)

Deklaration gem. Verfüllleitfaden: Z 0 Z 0 > Z 2 Z 0

Alle Angaben ohne Gewähr! Rev:06 28.01.2026 F-150 Seite 1 von 2 Es gelten die Angaben aus dem original Laborprüfbericht.

Geoplan GmbH Donau-Gewerbepark 5 Tabellarische Gegenüberstellung der Analyseergebnisse mit den Beurteilungswerten 94486 Osterhofen Tel.: 09932/95440

Bemerkung zur Tabelle: Eingetragene Werte sind auf signifikante Stellen gerundet.

Fußnoten Leitfaden zur Verfüllung von Gruben und Brüchen, Zuordnungswerte gemäß Anlage 2 und 3, Stand 15.07.2021:

  1. Abweichungen von den Bereichen der Zuordnungswerte für den pH-Wert und/oder die Überschreitung der elektrischen Leitfähigkeit im Eluat stellen allein kein Ausschlusskriterium dar, die Ursache ist im Einzelfall zu prüfen und zu dokumentieren.
  2. Im Rahmen der erlaubten Verfüllung mit Bauschutt (vgl. Abschnitt A-5) ist eine Überschreitung der Zuordnungswerte für Sulfat, die elektrische Leitfähigkeit, Chrom (gesamt) und Quecksilber bis zu den jeweils höheren Werten zulässig. Für die genannten Parameter dürfen die erhöhten Werte auch gleichzeitig bei allen diesen Parameter auftreten. Die höheren Werte beziehen sich ausschließlich auf das erlaubte Bauschuttkontingent (max. ein Drittel der jährlichen Verfüllmenge) und haben keine Gültigkeit für das restliche Verfüllkontingent. Für dieses gelten die Zuordnungswerte für Boden. Im Rahmen des erlaubten Bauschuttkontingents darf auch Boden mit den für Bauschutt gültigen Zuordnungswerten verfüllt werden. Bei Untersuchung von Bodenaushub- und Bauschuttgemenge im Rahmen der Fremdüberwachung gelten die für die erlaubte Verfüllung zulässigen höheren Werte.
  3. Verwertung für Z 2 > 100 µg/l ist zulässig, wenn Z 2 Cyanid (leicht freisetzbar) < 50 µg/l.
  4. Bei Überschreitungen ist die Ursache zu prüfen. Höhere Gehalte, die auf Huminstoffe zurückzuführen sind, stellen kein Ausschlusskriterium dar.
  5. Bei Überschreitung des Z 1.1-Werts für Chrom (gesamt) von 30 µg/l ist der Anteil an Cr(VI) (Chromat) zu bestimmen. Der Cr (VI)-Gehalt darf für eine Z 1.1-Einstufung 8 µg/l nicht überschreiten. Diese Regel gilt bis zu einem maximalen Chrom (gesamt)-Wert von 50 µg/l. Überschreitet das Material den Cr (VI)-Wert von 8 µg/l, ist das Material als Z 1.2 einzustufen. Für Material der Klasse Z 1.2 und Z 2 ist eine Bewertung des Cr (VI)-Eluatwerts nicht vorgesehen und nicht einstufungsrelevant, es genügt die Bestimmung von Chrom (gesamt).
  6. Bezogen auf anorganisches Quecksilber. Organisches Quecksilber (Methyl-Hg) darf nicht enthalten sein (Nachweis).
  7. Ist bei Trockenverfüllungen eine Zuordnung zu einer der in Anhang 2 Nr. 4 BBodSchV genannten Bodenarten möglich, gelten die entsprechenden Kategorien. Ist eine Zuordnung nicht möglich (z. B. Verfüllung mit Material unterschiedlicher Herkunftsorte) gilt die Kategorie Lehm und Schluff.
  8. Für Nassverfüllungen gelten hilfsweise die Z0-Werte wie für Sand aus Spalte 1, bzw. abhängig von der zu verfüllenden Bodenart maximal bis Spalte 2, also wie für Lehm und Schluff.
  9. Die Summe ist nur aus den Konzentrationen der 6 in der DIN 12766-2 genannten PCB-Indikator-Kongenere (PCB-28, -52, -101, -138, -153, -180) zu ermitteln. Es erfolgt keine Multiplikation mit dem Faktor 5.
  10. Bei pH-Werten < 6,0 gelten für Cd, Ni, und Zn und bei pH-Werten < 5,0 für Pb jeweils die Werte der nächst niedrigeren Kategorie.
  11. Angegebene Zuordnungswerte für TOC gemäß LfU-Handlungshilfe für den Umgang mit geogen arsenhaltigen Böden, 08.2014. - gültig für Gruben mit Genehmigungen gem. Verfüllleitfaden mit Stand 11.05.2018 Bei Gruben mit Genehmigungen gem. Verfülleitfaden mit Stand 15.07.2021 ist die Zulässigkeit der Verfüllung in Abhängigkeit vom TOC-Gehalt in Anlage 5 wie folgt geregelt: TOC bis 1% --> Verfüllung immer zulässig TOC >1% - 3% --> Verfüllung möglich; Zusätzliche Anforderungen: DOC <25 mg/l, Verdichteter Einbau um mikrobielle Aktivität einzuschränken, Keine leicht abbaubare organische Substanz, Sontige Zuordnungswerte sind eingehalten TOC <3% bis 6% --> Chargenbezogene Einzelfallprüfung: Zusätzliche Anforderungen: DOC <25 mg/l, AT4 ≤ 5 mg/g (pH-abhängig), GB21 ≤ 20 l/kg (pH-abhängig), Sontige Zuordnungswerte sind eingehalten

TOC größer 6% --> keine Verwertung in Gruben und Brüchen - ggf. ist eine Verwertung bei der Rekultivierungsschicht des Verfüllstandortes möglich

Legende: n.b. Summenbildung nicht bestimmbar

  • nicht untersucht / Wert liegt nicht vor 123 > Z2 123 gefährlicher Abfall (rot eingefärbt)

Alle Angaben ohne Gewähr! Rev:06 28.01.2026 F-150 Seite 2 von 2 Es gelten die Angaben aus dem original Laborprüfbericht.

AGROLAB Labor GmbH

Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de

[@ANALYNR_START=563855] [@BARCODE= | |R] AGROLAB Labor GmbH, Dr-Pauling-Str.3, 84079 Bruckberg

GEOPLAN GMBH DONAU-GEWERBEPARK 5 94486 Osterhofen

Datum 19.03.2026 Kundennr. 140001741

PRÜFBERICHT

Auftrag 3820470 B2602059 Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham Analysennr. 563855 Mineralisch/Anorganisches Material Probeneingang 12.03.2026 Probenahme keine Angabe des Kunden Probenehmer keine Angabe des Kunden Kunden-Probenbezeichnung B 1 D 1 0,19 m - 1,00 m Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode Feststoff .tenhcieznnekeg " )*

" lobmyS med tim dnis

1P-E s nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid

n

Analyse in der Fraktion < 2mmDIN 19747 : 2009-07
Masse Laborprobekg° 1,60,01DIN 19747 : 2009-07
Trockensubstanz%° 95,60,1DIN EN 14346 : 2007-03, Verfahren A
Cyanide ges.mg/kg<0,30,3DIN EN ISO 17380 : 2013-10
EOXmg/kg<1,01DIN 38414-17 : 2017-01
KönigswasseraufschlußDIN EN ISO 54321 : 2021-04
Arsen (As)mg/kg<4,04DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Blei (Pb)mg/kg5,04DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Cadmium (Cd)mg/kg<0,20,2DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Chrom (Cr)mg/kg202DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Kupfer (Cu)mg/kg6,92DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Nickel (Ni)mg/kg143DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Quecksilber (Hg)mg/kg<0,050,05DIN EN ISO 12846 : 2012-08
Zink (Zn)mg/kg35,86DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Kohlenwasserstoffe C10-C22 (GC)mg/kg<5050DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09
Kohlenwasserstoffe C10-C40mg/kg<5050DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09
Naphthalinmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Acenaphthylenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Acenaphthenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Fluorenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Phenanthrenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Anthracenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Fluoranthenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Pyrenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(a)anthracenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Chrysenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(b)fluoranthenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(k)fluoranthenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(a)pyrenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Dibenz(ah)anthracenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(ghi)perylenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
PAK-Summe (nach EPA)mg/kgn.b.Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PCB (28)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (52)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (101)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12

PCB (101) mg/kg <0,005 0,005 DIN EN 15308 : 2016-12 -ED-95068491-0-COD Seite 1 von 3 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl ni eiD

AGROLAB Labor GmbH

Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de

Datum 19.03.2026 Kundennr. 140001741 PRÜFBERICHT Auftrag 3820470 B2602059 Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham Analysennr. 563855 Mineralisch/Anorganisches Material Kunden-Probenbezeichnung B 1 D 1 0,19 m - 1,00 m Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode

.tenhcieznn

PCB (118)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (138)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (153)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (180)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB-Summemg/kgn.b.Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PCB-Summe (6 Kongenere)mg/kgn.b.Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter

Einzelparameter Eluat nekeg

"

" )*

" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeil

EluaterstellungDIN EN 12457-4 : 2003-01
Temperatur Eluat°C18,80DIN 38404-4 : 1976-12
pH-Wert8,70DIN EN ISO 10523 : 2012-04
elektrische LeitfähigkeitµS/cm4310DIN EN 27888 : 1993-11
Chlorid (Cl)mg/l<2,02DIN ISO 15923-1 : 2014-07
Sulfat (SO4)mg/l<2,02DIN ISO 15923-1 : 2014-07
Phenolindexmg/l<0,010,01DIN EN ISO 14402 : 1999-12 (H 37) Verfahren nach Abschnitt 4
Cyanide ges.mg/l<0,0050,005DIN EN ISO 14403-2 : 2012-10
Arsen (As)mg/l<0,0050,005DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Blei (Pb)mg/l<0,0010,001DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Cadmium (Cd)mg/l<0,00050,0005DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Chrom (Cr)mg/l<0,0010,001DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Kupfer (Cu)mg/l<0,0050,005DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Nickel (Ni)mg/l<0,0050,005DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Quecksilber (Hg)mg/l<0,00020,0002DIN EN ISO 12846 : 2012-08
Zink (Zn)mg/l<0,050,05DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01

Zink (Zn) mg/l <0,05 0,05 Erläuterung: Das Zeichen "<" oder n.b. in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Parameter ist bei nebenstehender Bestimmungsgrenze nicht quantifizierbar.

Die Analysenwerte der Feststoffparameter beziehen sich auf die Trockensubstanz, bei den mit ° gekennzeichneten Parametern auf die Originalsubstanz. lhcssuA .treitiderkk

ka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV

Die Berechnung der Messunsicherheiten in der folgenden Tabelle basiert auf dem GUM (Guide to the expression of uncertainty in measurement, BIPM, IEC, IFCC, ISO, IUPAC, IUPAP und OIML, 2008) und dem Nordtest Report (Handbook for calculation of measurement uncertainty in environmental laboratories (TR 537 (ed. 4) 2017). Es handelt sich also um einen sehr zuverlässigen Wert mit einem Vertrauensniveau von 95% (Konfidenzintervall). Abweichungen hiervon sind als Eintrag in der Spalte "Abweichende Bestimmungsmethode" gekennzeichnet. Messunsicherheit Abweichende Bestimmungsmethode Parameter
53%Blei (Pb)
49%Chrom (Cr)
6,64%elektrische Leitfähigkeit
33%Kupfer (Cu),Nickel (Ni)
5%EstimationMasse Laborprobe
5,83%pH-Wert
20%Temperatur Eluat
6%Trockensubstanz
40%Zink (Zn)

4 0 % Zink (Zn) F ü r d i e M e s s u n g n a c h DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09 wurde das Probenmaterial mittels Schütteln extrahiert und über eine Florisilsäule aufgereinigt. Für die Messung nach DIN EN 15308 : 2016-12 wurde mittels Schütteln extrahiert und über mit Schwefelsäure aktiviertem Silicagel aufgereinigt.

Für die Messung nach DIN EN 38404-4 : 1976-12 wurde das erstellte Eluat/Perkolat nicht stabilisiert. Für die Messung nach DIN EN ISO 10523 : 2012-04 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Für die Messung nach DIN EN 27888 : 1993-11 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur Messung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. 2P-ED-95068491-0-COD Seite 2 von 3 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl V netethcireb tnemukoD meseid ni eiD

Datum 19.03.2026 Kundennr. 140001741 PRÜFBERICHT Auftrag 3820470 B2602059 Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham Analysennr. 563855 Mineralisch/Anorganisches Material Kunden-Probenbezeichnung B 1 D 1 0,19 m - 1,00 m Für die Messung nach DIN ISO 15923-1 : 2014-07 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Für die Messung nach DIN EN ISO 14403-2 : 2012-10 wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels 4 molarer Natronlauge stabilisiert. Für die Messung nach DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01 wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels konzentrierter Salpetersäure stabilisiert. Für die Messung nach DIN EN ISO 12846 : 2012-08 wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels 30%iger Salzsäure stabilisiert.

Beginn der Prüfungen: 13.03.2026 Ende der Prüfungen: 18.03.2026

Die Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die geprüften Gegenstände. In Fällen, wo das Prüflabor nicht für die Probenahme verantwortlich war, gelten die berichteten Ergebnisse für die Proben wie erhalten. Das Laboratorium ist nicht für die vom Kunden bereitgestellten Informationen verantwortlich. Die ggf. im vorliegenden Prüfbericht dargestellten Kundeninformationen unterliegen nicht der Akkreditierung des Laboratoriums und können sich auf die Validität der Prüfergebnisse auswirken. Die auszugsweise Vervielfältigung des Berichts ohne unsere schriftliche Genehmigung ist nicht zulässig.

AGROLAB Labor GmbH, Christian Reutemann, Tel. 08765/93996-500 serviceteam2.bruckberg@agrolab.de Kundenbetreuung

3P-ED-95068491-0-COD

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Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de

Seite 3 von 3 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl .tenhcieznnekeg

" )*

" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid ni eiD

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Datum 19.03.2026 Kundennr. 140001741

PRÜFBERICHT

Auftrag 3820470 B2602059 Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham Analysennr. 563859 Mineralisch/Anorganisches Material Probeneingang 12.03.2026 Probenahme keine Angabe des Kunden Probenehmer keine Angabe des Kunden Kunden-Probenbezeichnung B 4 D 1 0,80 m - 1,90 m Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode Feststoff .tenhcieznnekeg " )*

" lobmyS med tim dnis

4P-E s nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid

n

Analyse in der Fraktion < 2mmDIN 19747 : 2009-07
Masse Laborprobekg° 1,20,01DIN 19747 : 2009-07
Trockensubstanz%° 96,20,1DIN EN 14346 : 2007-03, Verfahren A
Cyanide ges.mg/kg<0,30,3DIN EN ISO 17380 : 2013-10
EOXmg/kg<1,01DIN 38414-17 : 2017-01
KönigswasseraufschlußDIN EN ISO 54321 : 2021-04
Arsen (As)mg/kg<4,04DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Blei (Pb)mg/kg7,04DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Cadmium (Cd)mg/kg<0,20,2DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Chrom (Cr)mg/kg222DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Kupfer (Cu)mg/kg8,32DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Nickel (Ni)mg/kg153DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Quecksilber (Hg)mg/kg<0,050,05DIN EN ISO 12846 : 2012-08
Zink (Zn)mg/kg47,36DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Kohlenwasserstoffe C10-C22 (GC)mg/kg<5050DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09
Kohlenwasserstoffe C10-C40mg/kg<5050DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09
Naphthalinmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Acenaphthylenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Acenaphthenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Fluorenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Phenanthrenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Anthracenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Fluoranthenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Pyrenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(a)anthracenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Chrysenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(b)fluoranthenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(k)fluoranthenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(a)pyrenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Dibenz(ah)anthracenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(ghi)perylenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
PAK-Summe (nach EPA)mg/kgn.b.Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PCB (28)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (52)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (101)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12

PCB (101) mg/kg <0,005 0,005 DIN EN 15308 : 2016-12 -ED-95068491-0-COD Seite 1 von 3 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl ni eiD

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Datum 19.03.2026 Kundennr. 140001741 PRÜFBERICHT Auftrag 3820470 B2602059 Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham Analysennr. 563859 Mineralisch/Anorganisches Material Kunden-Probenbezeichnung B 4 D 1 0,80 m - 1,90 m Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode

.tenhcieznn

PCB (118)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (138)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (153)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (180)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB-Summemg/kgn.b.Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PCB-Summe (6 Kongenere)mg/kgn.b.Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter

Einzelparameter Eluat nekeg

"

" )*

" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA

EluaterstellungDIN EN 12457-4 : 2003-01
Temperatur Eluat°C19,40DIN 38404-4 : 1976-12
pH-Wert8,30DIN EN ISO 10523 : 2012-04
elektrische LeitfähigkeitµS/cm9710DIN EN 27888 : 1993-11
Chlorid (Cl)mg/l<2,02DIN ISO 15923-1 : 2014-07
Sulfat (SO4)mg/l3,72DIN ISO 15923-1 : 2014-07
Phenolindexmg/l<0,010,01DIN EN ISO 14402 : 1999-12 (H 37) Verfahren nach Abschnitt 4
Cyanide ges.mg/l<0,0050,005DIN EN ISO 14403-2 : 2012-10
Aufschluss Schwermetalle bei matrixbedingten TrübstoffenDIN EN ISO 15587-2 : 2002-07
Arsen (As)mg/l<0,0050,005DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Blei (Pb)mg/l0,0030,001DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Cadmium (Cd)mg/l<0,0005 w m )0,0005DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Chrom (Cr)mg/l0,0040,001DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Kupfer (Cu)mg/l0,0050,005DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Nickel (Ni)mg/l<0,0050,005DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Quecksilber (Hg)mg/l<0,00020,0002DIN EN ISO 12846 : 2012-08
Zink (Zn)mg/l<0,050,05DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01

Zink (Zn) mg/l <0,05 0,05 wm) Wegen Matrixeffekte (Trübung, Ausfällung) musste die Probe Aufgeschlossen werden. Erläuterung: Das Zeichen "<" oder n.b. in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Parameter ist bei nebenstehender Bestimmungsgrenze nicht quantifizierbar.

Die Analysenwerte der Feststoffparameter beziehen sich auf die Trockensubstanz, bei den mit ° gekennzeichneten Parametern auf die Originalsubstanz. A .treitiderkka 8102:5

52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD

Die Berechnung der Messunsicherheiten in der folgenden Tabelle basiert auf dem GUM (Guide to the expression of uncertainty in measurement, BIPM, IEC, IFCC, ISO, IUPAC, IUPAP und OIML, 2008) und dem Nordtest Report (Handbook for calculation of measurement uncertainty in environmental laboratories (TR 537 (ed. 4) 2017). Es handelt sich also um einen sehr zuverlässigen Wert mit einem Vertrauensniveau von 95% (Konfidenzintervall). Abweichungen hiervon sind als Eintrag in der Spalte "Abweichende Bestimmungsmethode" gekennzeichnet. Messunsicherheit Abweichende Bestimmungsmethode Parameter
53%Blei (Pb)[mg/kg]
13%Blei (Pb)[mg/l]
49%Chrom (Cr)[mg/kg]
22%Chrom (Cr)[mg/l]
6,64%elektrische Leitfähigkeit
33%Kupfer (Cu)[mg/kg],Nickel (Ni)
23%Kupfer (Cu)[mg/l]
5%EstimationMasse Laborprobe
5,83%pH-Wert
17%NordtestSulfat (SO4)
20%Temperatur Eluat
6%Trockensubstanz
40%Zink (Zn)

4 0 % Zink (Zn) F ü r d i e M e s s u n g n a c h DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09 wurde das Probenmaterial mittels Schütteln extrahiert und über eine Florisilsäule aufgereinigt. 5P-ED-95068491-0-COD Seite 2 von 3 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl meseid ni eiD

Datum 19.03.2026 Kundennr. 140001741 PRÜFBERICHT Auftrag 3820470 B2602059 Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham Analysennr. 563859 Mineralisch/Anorganisches Material Kunden-Probenbezeichnung B 4 D 1 0,80 m - 1,90 m Für die Messung nach DIN EN 15308 : 2016-12 wurde mittels Schütteln extrahiert und über mit Schwefelsäure aktiviertem Silicagel aufgereinigt.

Für die Messung nach DIN EN 38404-4 : 1976-12 wurde das erstellte Eluat/Perkolat nicht stabilisiert. Für die Messung nach DIN EN ISO 10523 : 2012-04 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Für die Messung nach DIN EN 27888 : 1993-11 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur Messung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Für die Messung nach DIN ISO 15923-1 : 2014-07 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Für die Messung nach DIN EN ISO 14403-2 : 2012-10 wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels 4 molarer Natronlauge stabilisiert. Für die Messung nach DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01 wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels konzentrierter Salpetersäure stabilisiert. Für die Messung nach DIN EN ISO 12846 : 2012-08 wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels 30%iger Salzsäure stabilisiert.

Beginn der Prüfungen: 13.03.2026 Ende der Prüfungen: 18.03.2026

Die Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die geprüften Gegenstände. In Fällen, wo das Prüflabor nicht für die Probenahme verantwortlich war, gelten die berichteten Ergebnisse für die Proben wie erhalten. Das Laboratorium ist nicht für die vom Kunden bereitgestellten Informationen verantwortlich. Die ggf. im vorliegenden Prüfbericht dargestellten Kundeninformationen unterliegen nicht der Akkreditierung des Laboratoriums und können sich auf die Validität der Prüfergebnisse auswirken. Die auszugsweise Vervielfältigung des Berichts ohne unsere schriftliche Genehmigung ist nicht zulässig.

AGROLAB Labor GmbH, Christian Reutemann, Tel. 08765/93996-500 serviceteam2.bruckberg@agrolab.de Kundenbetreuung

6P-ED-95068491-0-COD

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Seite 3 von 3 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl .tenhcieznnekeg

" )*

" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid ni eiD

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Datum 19.03.2026 Kundennr. 140001741

PRÜFBERICHT

Auftrag 3820470 B2602059 Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham Analysennr. 563860 Mineralisch/Anorganisches Material Probeneingang 12.03.2026 Probenahme keine Angabe des Kunden Probenehmer keine Angabe des Kunden Kunden-Probenbezeichnung B 5 D 2 0,90 m - 2,20 m Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode Feststoff .tenhcieznnekeg " )*

" lobmyS med tim dnis

7P-E s nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid

n

Analyse in der Fraktion < 2mmDIN 19747 : 2009-07
Masse Laborprobekg° 1,30,01DIN 19747 : 2009-07
Trockensubstanz%° 92,60,1DIN EN 14346 : 2007-03, Verfahren A
Cyanide ges.mg/kg<0,30,3DIN EN ISO 17380 : 2013-10
EOXmg/kg<1,01DIN 38414-17 : 2017-01
KönigswasseraufschlußDIN EN ISO 54321 : 2021-04
Arsen (As)mg/kg6,44DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Blei (Pb)mg/kg214DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Cadmium (Cd)mg/kg<0,20,2DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Chrom (Cr)mg/kg772DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Kupfer (Cu)mg/kg242DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Nickel (Ni)mg/kg303DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Quecksilber (Hg)mg/kg0,060,05DIN EN ISO 12846 : 2012-08
Zink (Zn)mg/kg74,16DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Kohlenwasserstoffe C10-C22 (GC)mg/kg37050DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09
Kohlenwasserstoffe C10-C40mg/kg86050DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09
Naphthalinmg/kg<2,5 m )2,5DIN 38414-23 : 2002-02
Acenaphthylenmg/kg<1,0 m )1DIN 38414-23 : 2002-02
Acenaphthenmg/kg4,2 v a )0,5DIN 38414-23 : 2002-02
Fluorenmg/kg17 v a )0,5DIN 38414-23 : 2002-02
Phenanthrenmg/kg44 h b )5DIN 38414-23 : 2002-02
Anthracenmg/kg24 v a )0,5DIN 38414-23 : 2002-02
Fluoranthenmg/kg56 v a )0,5DIN 38414-23 : 2002-02
Pyrenmg/kg31 v a )0,5DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(a)anthracenmg/kg21 v a )0,5DIN 38414-23 : 2002-02
Chrysenmg/kg17 v a )0,5DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(b)fluoranthenmg/kg13 v a )0,5DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(k)fluoranthenmg/kg7,0 v a )0,5DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(a)pyrenmg/kg13 v a )0,5DIN 38414-23 : 2002-02
Dibenz(ah)anthracenmg/kg2,1 v a )0,5DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(ghi)perylenmg/kg4,6 v a )0,5DIN 38414-23 : 2002-02
Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg8,6 v a )0,5DIN 38414-23 : 2002-02
PAK-Summe (nach EPA)mg/kg263 x )Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PCB (28)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (52)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (101)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12

PCB (101) mg/kg <0,005 0,005 DIN EN 15308 : 2016-12 -ED-95068491-0-COD Seite 1 von 3 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl ni eiD

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Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de

Datum 19.03.2026 Kundennr. 140001741 PRÜFBERICHT Auftrag 3820470 B2602059 Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham Analysennr. 563860 Mineralisch/Anorganisches Material Kunden-Probenbezeichnung B 5 D 2 0,90 m - 2,20 m Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode

.tenhcieznn

PCB (118)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (138)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (153)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (180)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB-Summemg/kgn.b.Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PCB-Summe (6 Kongenere)mg/kgn.b.Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter

Einzelparameter Eluat nekeg

"

" )*

" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssu

EluaterstellungDIN EN 12457-4 : 2003-01
Temperatur Eluat°C19,50DIN 38404-4 : 1976-12
pH-Wert8,20DIN EN ISO 10523 : 2012-04
elektrische LeitfähigkeitµS/cm11310DIN EN 27888 : 1993-11
Chlorid (Cl)mg/l<2,02DIN ISO 15923-1 : 2014-07
Sulfat (SO4)mg/l8,62DIN ISO 15923-1 : 2014-07
Phenolindexmg/l0,010,01DIN EN ISO 14402 : 1999-12 (H 37) Verfahren nach Abschnitt 4
Cyanide ges.mg/l<0,0050,005DIN EN ISO 14403-2 : 2012-10
Aufschluss Schwermetalle bei matrixbedingten TrübstoffenDIN EN ISO 15587-2 : 2002-07
Arsen (As)mg/l0,0080,005DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Blei (Pb)mg/l0,0030,001DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Cadmium (Cd)mg/l<0,00050,0005DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Chrom (Cr)mg/l0,0050,001DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Kupfer (Cu)mg/l0,0080,005DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Nickel (Ni)mg/l<0,0050,005DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Quecksilber (Hg)mg/l<0,00020,0002DIN EN ISO 12846 : 2012-08
Zink (Zn)mg/l<0,050,05DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01

Zink (Zn) mg/l <0,05 0,05 x) Einzelwerte, die die Nachweis- oder Bestimmungsgrenze unterschreiten, wurden nicht berücksichtigt. m) Die Nachweis-, bzw. Bestimmungsgrenze musste erhöht werden, da Matrixeffekte bzw. Substanzüberlagerungen eine Quantifizierung erschweren. hb) Die Nachweis-/Bestimmungsgrenze musste erhöht werden, da eine hohe Belastung einzelner Analyten eine Vermessung in der für die angegebenen Grenzen notwendigen unverdünnten Analyse nicht erlaubte. va) Die Nachweis- bzw. Bestimmungsgrenze musste erhöht werden, da die vorliegende Konzentration erforderte, die Probe in den gerätespezifischen Arbeitsbereich zu verdünnen. Erläuterung: Das Zeichen "<" oder n.b. in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Parameter ist bei nebenstehender Bestimmungsgrenze nicht quantifizierbar.

Die Analysenwerte der Feststoffparameter beziehen sich auf die Trockensubstanz, bei den mit ° gekennzeichneten Parametern auf die Originalsubstanz. uA .treitiderkka 8102:52071 CE

8 EI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid

Die Berechnung der Messunsicherheiten in der folgenden Tabelle basiert auf dem GUM (Guide to the expression of uncertainty in measurement, BIPM, IEC, IFCC, ISO, IUPAC, IUPAP und OIML, 2008) und dem Nordtest Report (Handbook for calculation of measurement uncertainty in environmental laboratories (TR 537 (ed. 4) 2017). Es handelt sich also um einen sehr zuverlässigen Wert mit einem Vertrauensniveau von 95% (Konfidenzintervall). Abweichungen hiervon sind als Eintrag in der Spalte "Abweichende Bestimmungsmethode" gekennzeichnet. Messunsicherheit Abweichende Bestimmungsmethode Parameter
60%Acenaphthen,Pyren,Phenanthren,Indeno(1,2,3- cd)pyren,Fluoren,Fluoranthen,Dibenz(ah)anthracen,Chrysen,Benzo(k)flu oranthen,Benzo(ghi)perylen,Benzo(b)fluoranthen,Benzo(a)pyren,Benzo( a)anthracen,Anthracen
35%Arsen (As)[mg/kg]
36%Arsen (As)[mg/l]
53%Blei (Pb)[mg/kg]
13%Blei (Pb)[mg/l]
49%Chrom (Cr)[mg/kg]
22%Chrom (Cr)[mg/l]
6,64%elektrische Leitfähigkeit
16%Kohlenwasserstoffe C10-C22 (GC),Kohlenwasserstoffe C10-C40
33%Kupfer (Cu)[mg/kg],Nickel (Ni)

3 3 % Kupfer (Cu)[mg/kg],Nickel (Ni) 8P-ED-95068491-0-COD Seite 2 von 3 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl d ni eiD

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Datum 19.03.2026 Kundennr. 140001741 PRÜFBERICHT Auftrag 3820470 B2602059 Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham Analysennr. 563860 Mineralisch/Anorganisches Material Kunden-Probenbezeichnung B 5 D 2 0,90 m - 2,20 m

.tenhcieznne

23%Kupfer (Cu)[mg/l]
5%EstimationMasse Laborprobe
10%Phenolindex
5,83%pH-Wert
30%Quecksilber (Hg)
17%NordtestSulfat (SO4)
20%Temperatur Eluat
6%Trockensubstanz
40%Zink (Zn)

40% Zink (Zn) Für die Messung nach DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09 wurde das Probenmaterial mittels Schütteln extrahiert und über eine Florisilsäule aufgereinigt. Für die Messung nach DIN EN 15308 : 2016-12 wurde mittels Schütteln extrahiert und über mit Schwefelsäure aktiviertem Silicagel aufgereinigt.

Für die Messung nach DIN EN 38404-4 : 1976-12 wurde das erstellte Eluat/Perkolat nicht stabilisiert. Für die Messung nach DIN EN ISO 10523 : 2012-04 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Für die Messung nach DIN EN 27888 : 1993-11 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur Messung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Für die Messung nach DIN ISO 15923-1 : 2014-07 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Für die Messung nach DIN EN ISO 14403-2 : 2012-10 wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels 4 molarer Natronlauge stabilisiert. Für die Messung nach DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01 wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels konzentrierter Salpetersäure stabilisiert. Für die Messung nach DIN EN ISO 12846 : 2012-08 wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels 30%iger Salzsäure stabilisiert.

Beginn der Prüfungen: 13.03.2026 Ende der Prüfungen: 18.03.2026

Die Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die geprüften Gegenstände. In Fällen, wo das Prüflabor nicht für die Probenahme verantwortlich war, gelten die berichteten Ergebnisse für die Proben wie erhalten. Das Laboratorium ist nicht für die vom Kunden bereitgestellten Informationen verantwortlich. Die ggf. im vorliegenden Prüfbericht dargestellten Kundeninformationen unterliegen nicht der Akkreditierung des Laboratoriums und können sich auf die Validität der Prüfergebnisse auswirken. Die auszugsweise Vervielfältigung des Berichts ohne unsere schriftliche Genehmigung ist nicht zulässig.

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9P-ED-95068491-0-COD Seite 3 von 3 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl ekeg " )*

" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid ni eiD

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Datum 19.03.2026 Kundennr. 140001741

PRÜFBERICHT

Auftrag 3820470 B2602059 Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham Analysennr. 563861 Mineralisch/Anorganisches Material Probeneingang 12.03.2026 Probenahme keine Angabe des Kunden Probenehmer keine Angabe des Kunden Kunden-Probenbezeichnung B 7 D 2 0,60 m - 2,00 m Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode Feststoff .tenhcieznnekeg " )*

" lobmyS med tim dnis

01P-E s nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid

n

Analyse in der Fraktion < 2mmDIN 19747 : 2009-07
Masse Laborprobekg° 1,40,01DIN 19747 : 2009-07
Trockensubstanz%° 89,70,1DIN EN 14346 : 2007-03, Verfahren A
Cyanide ges.mg/kg<0,30,3DIN EN ISO 17380 : 2013-10
EOXmg/kg<1,01DIN 38414-17 : 2017-01
KönigswasseraufschlußDIN EN ISO 54321 : 2021-04
Arsen (As)mg/kg5,44DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Blei (Pb)mg/kg204DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Cadmium (Cd)mg/kg<0,20,2DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Chrom (Cr)mg/kg372DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Kupfer (Cu)mg/kg172DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Nickel (Ni)mg/kg223DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Quecksilber (Hg)mg/kg<0,050,05DIN EN ISO 12846 : 2012-08
Zink (Zn)mg/kg46,76DIN EN ISO 11885 : 2009-09
Kohlenwasserstoffe C10-C22 (GC)mg/kg<5050DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09
Kohlenwasserstoffe C10-C40mg/kg<5050DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09
Naphthalinmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Acenaphthylenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Acenaphthenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Fluorenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Phenanthrenmg/kg0,060,05DIN 38414-23 : 2002-02
Anthracenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Fluoranthenmg/kg0,130,05DIN 38414-23 : 2002-02
Pyrenmg/kg0,090,05DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(a)anthracenmg/kg0,060,05DIN 38414-23 : 2002-02
Chrysenmg/kg0,090,05DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(b)fluoranthenmg/kg0,080,05DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(k)fluoranthenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(a)pyrenmg/kg0,070,05DIN 38414-23 : 2002-02
Dibenz(ah)anthracenmg/kg<0,050,05DIN 38414-23 : 2002-02
Benzo(ghi)perylenmg/kg0,060,05DIN 38414-23 : 2002-02
Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg0,060,05DIN 38414-23 : 2002-02
PAK-Summe (nach EPA)mg/kg0,70 x )Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PCB (28)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (52)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (101)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12

PCB (101) mg/kg <0,005 0,005 DIN EN 15308 : 2016-12 -ED-95068491-0-COD Seite 1 von 3 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl ni eiD

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Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de

Datum 19.03.2026 Kundennr. 140001741 PRÜFBERICHT Auftrag 3820470 B2602059 Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham Analysennr. 563861 Mineralisch/Anorganisches Material Kunden-Probenbezeichnung B 7 D 2 0,60 m - 2,00 m Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode

.tenhcieznn

PCB (118)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (138)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (153)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (180)mg/kg<0,0050,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB-Summemg/kgn.b.Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter
PCB-Summe (6 Kongenere)mg/kgn.b.Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter

Einzelparameter Eluat nekeg

"

" )*

" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA

EluaterstellungDIN EN 12457-4 : 2003-01
Temperatur Eluat°C19,50DIN 38404-4 : 1976-12
pH-Wert8,30DIN EN ISO 10523 : 2012-04
elektrische LeitfähigkeitµS/cm8910DIN EN 27888 : 1993-11
Chlorid (Cl)mg/l<2,02DIN ISO 15923-1 : 2014-07
Sulfat (SO4)mg/l8,82DIN ISO 15923-1 : 2014-07
Phenolindexmg/l<0,010,01DIN EN ISO 14402 : 1999-12 (H 37) Verfahren nach Abschnitt 4
Cyanide ges.mg/l<0,0050,005DIN EN ISO 14403-2 : 2012-10
Aufschluss Schwermetalle bei matrixbedingten TrübstoffenDIN EN ISO 15587-2 : 2002-07
Arsen (As)mg/l<0,0050,005DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Blei (Pb)mg/l0,0020,001DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Cadmium (Cd)mg/l<0,0005 w m )0,0005DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Chrom (Cr)mg/l0,0040,001DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Kupfer (Cu)mg/l<0,0050,005DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Nickel (Ni)mg/l<0,0050,005DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Quecksilber (Hg)mg/l<0,00020,0002DIN EN ISO 12846 : 2012-08
Zink (Zn)mg/l<0,050,05DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01

Zink (Zn) mg/l <0,05 0,05 x) Einzelwerte, die die Nachweis- oder Bestimmungsgrenze unterschreiten, wurden nicht berücksichtigt. wm) Wegen Matrixeffekte (Trübung, Ausfällung) musste die Probe Aufgeschlossen werden. Erläuterung: Das Zeichen "<" oder n.b. in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Parameter ist bei nebenstehender Bestimmungsgrenze nicht quantifizierbar.

Die Analysenwerte der Feststoffparameter beziehen sich auf die Trockensubstanz, bei den mit ° gekennzeichneten Parametern auf die Originalsubstanz. A .treitiderkka 8102:520

11P- 071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid

n

Die Berechnung der Messunsicherheiten in der folgenden Tabelle basiert auf dem GUM (Guide to the expression of uncertainty in measurement, BIPM, IEC, IFCC, ISO, IUPAC, IUPAP und OIML, 2008) und dem Nordtest Report (Handbook for calculation of measurement uncertainty in environmental laboratories (TR 537 (ed. 4) 2017). Es handelt sich also um einen sehr zuverlässigen Wert mit einem Vertrauensniveau von 95% (Konfidenzintervall). Abweichungen hiervon sind als Eintrag in der Spalte "Abweichende Bestimmungsmethode" gekennzeichnet. Messunsicherheit Abweichende Bestimmungsmethode Parameter
35%Arsen (As)
60%Benzo(a)anthracen,Pyren,Phenanthren,Indeno(1,2,3- cd)pyren,Fluoranthen,Chrysen,Benzo(ghi)perylen,Benzo(b)fluoranthen,B enzo(a)pyren
53%Blei (Pb)[mg/kg]
13%Blei (Pb)[mg/l]
49%Chrom (Cr)[mg/kg]
22%Chrom (Cr)[mg/l]
6,64%elektrische Leitfähigkeit
33%Kupfer (Cu),Nickel (Ni)
5%EstimationMasse Laborprobe
5,83%pH-Wert
17%NordtestSulfat (SO4)
20%Temperatur Eluat
6%Trockensubstanz

6 % Trockensubstanz -ED-95068491-0-COD Seite 2 von 3 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl ni eiD

Datum 19.03.2026 Kundennr. 140001741 PRÜFBERICHT Auftrag 3820470 B2602059 Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham Analysennr. 563861 Mineralisch/Anorganisches Material Kunden-Probenbezeichnung B 7 D 2 0,60 m - 2,00 m

40% Zink (Zn) Für die Messung nach DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09 wurde das Probenmaterial mittels Schütteln extrahiert und über eine Florisilsäule aufgereinigt. Für die Messung nach DIN EN 15308 : 2016-12 wurde mittels Schütteln extrahiert und über mit Schwefelsäure aktiviertem Silicagel aufgereinigt.

Für die Messung nach DIN EN 38404-4 : 1976-12 wurde das erstellte Eluat/Perkolat nicht stabilisiert. Für die Messung nach DIN EN ISO 10523 : 2012-04 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Für die Messung nach DIN EN 27888 : 1993-11 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur Messung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Für die Messung nach DIN ISO 15923-1 : 2014-07 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Für die Messung nach DIN EN ISO 14403-2 : 2012-10 wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels 4 molarer Natronlauge stabilisiert. Für die Messung nach DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01 wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels konzentrierter Salpetersäure stabilisiert. Für die Messung nach DIN EN ISO 12846 : 2012-08 wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels 30%iger Salzsäure stabilisiert.

Beginn der Prüfungen: 13.03.2026 Ende der Prüfungen: 18.03.2026

Die Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die geprüften Gegenstände. In Fällen, wo das Prüflabor nicht für die Probenahme verantwortlich war, gelten die berichteten Ergebnisse für die Proben wie erhalten. Das Laboratorium ist nicht für die vom Kunden bereitgestellten Informationen verantwortlich. Die ggf. im vorliegenden Prüfbericht dargestellten Kundeninformationen unterliegen nicht der Akkreditierung des Laboratoriums und können sich auf die Validität der Prüfergebnisse auswirken. Die auszugsweise Vervielfältigung des Berichts ohne unsere schriftliche Genehmigung ist nicht zulässig.

AGROLAB Labor GmbH, Christian Reutemann, Tel. 08765/93996-500 serviceteam2.bruckberg@agrolab.de Kundenbetreuung

21P-ED-95068491-0-COD

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Seite 3 von 3 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl .tenhcieznnekeg

" )*

" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid ni eiD

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Datum 19.03.2026 Kundennr. 140001741

PRÜFBERICHT

Auftrag 3820470 B2602059 Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham Analysennr. 563866 Mineralisch/Anorganisches Material Probeneingang 12.03.2026 Probenahme keine Angabe des Kunden Probenehmer keine Angabe des Kunden Kunden-Probenbezeichnung B 4 AK 0,00 m - 0,16 m Einheit Ergebnis Best.-Gr. Methode Feststoff .tenhcieznnekeg " )*

" lobmyS med tim dnis

s nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE

N

Analyse in der GesamtfraktionDIN 19747 : 2009-07
Grobe Vorzerkleinerung des Probenmaterials°DIN 19747 : 2009-07
Masse Laborprobekg° 2,50,01DIN 19747 : 2009-07
Trockensubstanz%° 99,60,1DIN EN 14346 : 2007-03, Verfahren A
Naphthalinmg/kg<0,050,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Acenaphthylenmg/kg<0,050,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Acenaphthenmg/kg<0,050,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Fluorenmg/kg<0,050,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Phenanthrenmg/kg0,110,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Anthracenmg/kg<0,050,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Fluoranthenmg/kg0,150,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Pyrenmg/kg0,150,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Benzo(a)anthracenmg/kg<0,050,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Chrysenmg/kg<0,050,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Benzo(b)fluoranthenmg/kg0,050,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Benzo(k)fluoranthenmg/kg<0,050,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Benzo(a)pyrenmg/kg<0,050,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Dibenz(ah)anthracenmg/kg<0,050,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Benzo(ghi)perylenmg/kg0,060,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg<0,050,05DIN ISO 18287 : 2006-05
PAK-Summe (nach EPA)mg/kg0,52 x )Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter

Einzelparameter Eluat NID ßäm

meg dnis nerhafreV

n

EluaterstellungDIN EN 12457-4 : 2003-01
Temperatur Eluat°C19,50DIN 38404-4 : 1976-12
pH-Wert9,50DIN EN ISO 10523 : 2012-04
elektrische LeitfähigkeitµS/cm6810DIN EN 27888 : 1993-11
Phenolindexmg/l<0,010,01DIN EN ISO 14402 : 1999-12 (H 37) Verfahren nach Abschnitt 4
  1. Verfahren nach Abschnitt 4 x) Einzelwerte, die die Nachweis- oder Bestimmungsgrenze unterschreiten, wurden nicht berücksichtigt. Erläuterung: Das Zeichen "<" oder n.b. in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Parameter ist bei nebenstehender Bestimmungsgrenze nicht quantifizierbar.

Die Analysenwerte der Feststoffparameter beziehen sich auf die Trockensubstanz, bei den mit ° gekennzeichneten Parametern auf die Originalsubstanz.

Die Berechnung der Messunsicherheiten in der folgenden Tabelle basiert auf dem GUM (Guide to the expression of uncertainty in measurement, BIPM, IEC, IFCC, ISO, IUPAC, IUPAP und OIML, 2008) und dem Nordtest Report (Handbook for calculation of measurement uncertainty in environmental laboratories (TR 537 (ed. 4) 2017). Es handelt sich also um einen sehr zuverlässigen Wert mit einem Vertrauensniveau von 95% 31P-ED-95068491-0-COD Seite 1 von 2 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl netethcireb tnemukoD meseid ni eiD

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Datum 19.03.2026 Kundennr. 140001741 PRÜFBERICHT Auftrag 3820470 B2602059 Neubau und Erweiterung des Technologie Campus, Altenstadter Straße in Cham Analysennr. 563866 Mineralisch/Anorganisches Material Kunden-Probenbezeichnung B 4 AK 0,00 m - 0,16 m

.tenhcieznnekeg

" )*

" lobmyS

(Konfidenzintervall). Abweichungen hiervon sind als Eintrag in der Spalte "Abweichende Bestimmungsmethode" gekennzeichnet. Messunsicherheit Abweichende Bestimmungsmethode Parameter
45%Benzo(b)fluoranthen
40%Benzo(ghi)perylen
6,64%elektrische Leitfähigkeit
15%Fluoranthen
5%EstimationMasse Laborprobe
30%Phenanthren
5,83%pH-Wert
25%Pyren
20%Temperatur Eluat
6%Trockensubstanz

6 % Trockensubstanz F ü r d i e M e s s u n g n a c h DIN EN 38404-4 : 1976-12 wurde das erstellte Eluat/Perkolat nicht stabilisiert. Für die Messung nach DIN EN ISO 10523 : 2012-04 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Für die Messung nach DIN EN 27888 : 1993-11 wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur Messung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt.

Beginn der Prüfungen: 13.03.2026 Ende der Prüfungen: 18.03.2026

Die Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die geprüften Gegenstände. In Fällen, wo das Prüflabor nicht für die Probenahme verantwortlich war, gelten die berichteten Ergebnisse für die Proben wie erhalten. Das Laboratorium ist nicht für die vom Kunden bereitgestellten Informationen verantwortlich. Die ggf. im vorliegenden Prüfbericht dargestellten Kundeninformationen unterliegen nicht der Akkreditierung des Laboratoriums und können sich auf die Validität der Prüfergebnisse auswirken. Die auszugsweise Vervielfältigung des Berichts ohne unsere schriftliche Genehmigung ist nicht zulässig.

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