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Neubau einer dreigeschossigen digitalen Steuerzentrale in Lüneburg

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 16.09.2026, 16:15 (Europe/Berlin)

Herkunft: bieterportal.noncd.db.de

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Digitale Steuerzentrale (DSZ) Lüneburg – Neubau dreigeschossiges Bürogebäude:

Rohbau, TGA, Innenausbau und Außenanlagen

Projektbeschreibung

Um die Ziele der Digitalen Schiene Deutschland zu erreichen, die Verkehrswende erfolgreich zu gestalten und den ste&gen Veränderungen im Umfeld des Schienenverkehrs ak&v zu begegnen, entwickelt die Deutsche Bahn eine innova&ve Strategie für die zukün+ige Steuerung des Bahnbetriebs – die sogenannte Betriebssteuerungsstrategie.

Die Betriebssteuerungsstrategie beinhaltet unter anderem die Planung und Errichtung von sogenannten Digitalen Steuerzentralen (DSZ) – unverzichtbare Schlüsselelemente für eine effek&ve und moderne Betriebssteuerung.

In der hier vorliegenden Vergabe ist ein solches Bahngebäude im Bereich des Bahnhof Lüneburg zu errichten.

KRITIS-Verordnung

Aus Sicht des BSI gehört die Durchführung von Personen- und Güterverkehr auf der Schiene zu einer kri&schen Dienstleistung im Sinne der KRITIS-Verordnung. Bediensystem sind unmi;elbar erforderliche Ressourcen für die Prozessdurchführung. Somit ist der DSZ KRITIS-relevant und die KRITIS-Verordnung anzuwenden.

Vertraulichkeitserklärung

Dem AN werden erst nach Vorlage einer Vertraulichkeitserklärung, die zum Zeitpunkt der Ausschreibung vorliegenden Unterlagen, übergeben. Die Weitergabe der Unterlagen an Nachunternehmern (NUN), darf erst nach Vorliegen der Vertraulichkeitserklärung der jeweiligen NUN erfolgen.

Lage der Baustelle

Der gewählte Standort für den DSZ Lüneburg liegt auf DB-Gelände an der Strecke 1720 im Bereich des Bahnho+eils Lüneburg Ost bei km 131,2+00 bis km 131,3+50 auf konzerneigener Fläche der DB InfraGO AG. Nördlich des zu errichtenden DSZ-Gebäudes grenzt unmi;elbar ein Bürogebäude (nicht mehr DB-Gelände) an, welches nicht im Besitz der DB AG ist. Im Westen befindet sich u. a. eine Motorradwerksta; und ein B&B Hotel. Nördlich des Projektbereichs befindet sich der ZOB Lüneburg.

Derzeit befindet sich auf dem Baufeld eine Güterhalle inkl. Laderampe, die mit einer Speiseleitung überspannt ist.

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Abbildung 1_Lage im Netz – Ausschni; Baufeld

Abbildung 2_Übersicht Bestandsgebäude

Das Baufeld kann hauptsächlich von der Lösegrabenbrücke / Altenbrückertorstraße und der Bahnhofstraße erreicht werden.

Die Rückbaumaßnahme der sich auf dem Baufeld befindlichen Güterhalle inkl. Laderampe ist nicht Bestandteil der Vergabe und wird vorgelagert ausgeführt.

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Auch als Vorgelagerte Maßnahme ist die Verschwenkung der vorhandenen Speiseleitung vorgesehen. Auch diese Maßnahme ist nicht Bestandteil der Vergabe und wird vorgelagert ausgeführt.

Baufeld

Aufgrund der vorlaufenden Maßnahme „Rückbau Güterhalle inklusive Laderampe“ wird die entstandene Baugrube in Teilbereichen mit gut verdichtbaren grobkörnigen Böden der Bodengruppen GW, GI, GE, SW, SE und SI oder mit geeignetem Recyclingmaterial bzw. geeignetem gelagertem Aushubmaterial bis Unterkante geplantes Planum bzw. bis GOK verfüllt und auf einen Verdichtungsgrad von DPr ≥1,0 verdichtet. Im Baufeld des neu zu errichtenden Gebäudes wird die Baugruben nicht verfüllt. Die Sohle der Baugrube liegt bei ca. 1,60m unter GOK. Zwischen den beiden Baugruben ist das Gelände 0,30m über GOK.

Umfang der Leistungen

Für die Errichtung der Gebäude sind nachfolgende Leistungen im Rahmen der vorliegenden Vergabe sowohl planerisch (Erstellung Ausführungsplanung) als auch baulich umzusetzen.

Gebäude

Das Gebäude ist als freistehendes Gebäude ohne Unterkellerung zu errichten.

Hochbau

Das zu errichtende Gebäude wird dreigeschossig + Dachgeschoss (EG, 1. OG, 2.OG und DG) und in konven&oneller Bauweise errichtet und hat die Außenabmessungen Länge ca. 61,6 (mit Fluch;reppenhaus ca. 64,9 m), Breite ca. 14,5 m und eine Gesamthöhe von ca. 18,15 m bis zur APka. Das Treppenhaus hat eine APkahöhe von ca. 21,2 m und das Fluch;reppenhaus ca. 20,8 m. Die Geschosshöhen sind im Erdgeschoss im lichten Rohbaumaß ca. 4,55 m und in den Obergeschossen ca. 5,95 m und im Dachgeschoss ca. 3,7 m.

Die Räume sind größtenteils mit Doppelböden und Abhangdecken auszusta;en.

Die Erschließung des Gebäudes erfolgt über einem im Hauptbaukörper integriertem Haup;reppenhaus mit einer Treppenanlage sowie einer Aufzugsanlage.

Seitlich dem Hauptkörper vorgelagerter ist ein Fluch;reppenhaus zu errichten.

Gründung

Es ist eine durchgehende, bewehrte Bodentragschicht zur Aufnahme der Lasten vorzusehen. Unterhalb dieser Tragschicht sind Rü;elstopfsäulen anzuordnen. Zwischen den Randverstärkungen der Bodenpla;e ist eine Sandschicht als Auffüllmaterial vorzusehen.

Die Bodenpla;e wie auch die Außenwände des Erdgeschosses werden aus wasserundurchlässigem Stahlbeton in Ortbetonbauweise im Sinne einer Weißen Wanne hergestellt. In technologisch erforderlichen Anschluss- und Arbeitsfugen zwischen Bodenpla;e und aufgehenden Außenwänden werden zur Vermeidung des Eindringens von Wasser über diese Fugen außenliegende Fugenbänder, Quellbänder oder Fugenbleche mit WU-Eignung eingearbeitet.

Bewehrung

Gemäß den vom AG festgelegten Anforderungen an das Gebäude ist eine elektromagne&sche Verträglichkeit (EMV) für bes&mmte Räume zu gewährleisten. Um diese Verträglichkeit sicherzustellen, darf die Maschenweite des Betonstahls in den angrenzenden Stahlbetonbauteilen im Bereich dieser Räume 7,5 cm

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nicht überschreiten. Für die restlichen Stahlbetonbauteile ist ein maximaler Abstand des Betonstahls von 15 cm einzuhalten.

Dementsprechend sind vorgefer&gte Lager- bzw. Listenma;en mit einer Maschenweite von entweder 15x15 cm oder 7,5x7,5 cm für die elektromagne&sche Verträglichkeit im gesamten Gebäude zu verwenden. In den Anschlussbereichen zwischen den Betonbauteilen ist für die Kra+übertragung und zur besseren Verarbeitung der Bewehrung Betonstabstahl zu verwenden.

Dach

Die Dachausbildung entspricht den Anforderungen an eine „harte Bedachung“ gemäß DVO-NBauO mit einen Durchbruchschutz der Widerstandsklasse WK3/RC3, die für alle Öffnungen und Durchführungen einzuhalten ist. Die Dachfläche hat eine Dampfsperre, Gefälledämmung von mind. 3% gemäß Flachdachrichtlinie, eine zweifache Bitumenabdichtung und als abschließende Schicht eine Bekiesung mit Gehwegpla;enbereichen für Wartungswege für die PV- und Lü+ungsanlage. Entsprechend der Gefälledämmung sind Flachdacheinläufe mit einer Freispiegelentwässerung über Wasserfangkästen und Fallrohre symmetrisch an der Fassade angeordnet und mit benachbarten Notüberläufen als Wasserspeier für das Hauptdach und die Treppenhausdächer geplant.

Zusätzlich ist auf allen Dächern auf der Dachabdichtung des FlachdachauWaus ein Leckageortungssystem zu verlegen. Die Meldeleitungen werden gesammelt über Schwanenhals-Kabeleinführungen ins Gebäude zur Meldeanlage im Etagenverteiler im 2.Obergeschoss geführt.

Fassade

Für die Fassade sind vom AN Bau die U-Werte der für den Neubau von Gebäuden geltende Richt- und Grenzwerte für den Energiebedarf für Beheizung, Kühlung, Lü+ung, Warmwasserbereitung sowie Beleuchtung aus dem GEG 2024 vom 16.10.2023 einzuhalten. Diese wurden in der Lph 3 überschlägig berechnet und sind in der Lph 5 entsprechend fortzuschreiben und die Bauteilelemente in Güte und Materialwer&gkeit anzupassen.

Die Fassade ist im ortsüblichen Charakter mit einer hinterlü+eten langlebigen Klinkerfassade auszuführen und in der Gestaltung aufgrund des großen Baukörpers gestalterisch zu untergliedern. Dies ist in der Ausführungsplanung mit allen Detailpunkten zu beplanen.

Elektrisch angesteuerte Raffstores mit seitlicher Führungsschiene sind hinter einer Verblenderschicht auf Tragpla;e in der Klinkerfassade zu integrieren und für die West-, Ost- und Südfassade elementweise vorzusehen.

Das über das Dachgeschoss hochgeführte Haup;reppenhaus wird mit einem WDVS als Fassadenbekleidung versehen. Die Auslegung der Wärmedämmung erfolgt nach bauphysikalischen Gutachten und der AuWau der Fassadenverkleidung, Anschlusspunkte, Befes&gung, Pla;enau+eilung und Leibungsausbildung ist gemäß Zulassung des Herstellers herzustellen und die Ausführung nachweislich zu dokumen&eren.

Vordach

Der Hauptzugang erfolgt unter einem weit auskragenden Vordach, das an der Außenwand befes&gt wird. Eine Unterstützung ist nicht möglich, es ist der vorbeifahrende Lieferverkehr in der Höhenlage dringend zu beachten. Vordach Dachhaut, Bekleidung und Beleuchtung unterhalb des Vordachs sind zu integrieren und die Entwässerung an das benachbarte Fallrohr anzuschließen.

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Abwasser und Wasseranlagen

Im Zuge der Baumaßnahme wird ein Abwasser- und Trinkwasseranschluss hergestellt. Die Trinkwasseranlagen wird nach den Vorgaben der Trinkwasserhygieneverordnung geplant. Die Entwässerung des Standortes erfolgt als Freispiegel-Entwässerung nach DIN 1988. Die Trinkwasserversorgung erfolgt über den Versorgungsdruck des öffentlichen Trinkwassernetzes.

Die folgenden Sanitäranlagen werden an das Trink- und Schmutzwassernetz angeschlossen:

• WC behindertengerecht

• Wasch&sch behindertengerecht

• WC-Damen

• Wasch&sch Damen

• Dusche Damen

• WC-Herren

• Urinal Herren

• Wasch&sch Herren

• Dusche Herren

• Ausgussbecken

• Küchenspüle

• Bodenabläufe und Entwässerungsrinnen

Bei der Entwässerung im Gebäude handelt es sich um häusliches Schmutzwasser, aus WC-Anlagen, Putzmi;elräume, Teeküchen, Kondenswasser und nicht gewerblichen Küchen im Trennsystem. Das anfallende Schmutzwasser wird mit Hochsielleitungen und Grundleitungen unterhalb der RSE (Rückstauebene) im Freispiegel den Außenanlagen einheitlich auf 14,5 m über Normalnull übergeben.

Die Übergabesta&on des Trinkwassers wird im Hausanschlussraum vorgesehen.

Die WasserauWereitung erfolgt über verschiedene Stufen, darunter Feinfilter, Rohrtrenner, eine Wasserenthärtungsanlage, eine Umkehrosmoseanlage und eine UV-Desinfek&onsanlage.

Das Trinkwarmwasser für Waschbecken im WC-Bereich, Duschanlagen, Putzmi;elraum und Teeküchen bzw. Küchenspülen im Pausenraum wird dezentral über elektrische Durchlauferhitzer bereitgestellt.

Wärmeversorgungsanlagen

Die Versorgung von Teilbereichen des Gebäudes erfolgt über eine 4-Leiter-Wärmepumpe.

Sanitär- und untergeordnete Nebenräume werden mit Flachheizkörpern ausgesta;et.

Löschanlagen

Zur ak&ven Brandbekämpfung sowie Schadensminimierung im Brandfall wird eine Gaslöschanlage mit humanverträglichen und umwelZreundlichen Löschgas für die Teilbereiche des Gebäudes eingesetzt. Kernelement des Gesamtkonzepts ist eine S&ckstoff-Feuerlöschanlage als passives System.

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Elektrotechnische Energieanlagen

Für das Gebäude sind alle relevanten elektrotechnischen Energieanlagen herzustellen.

Energieversorgung:

Die Energieversorgung erfolgt über eine separate Transformatorsta&on (TST). Die Errichtung des Hochbaukörpers inkl. der dazugehörigen Technik ist nicht Bestandteil der Vergabeunterlage und wird durch Dri;e realisiert. Bestandteil dieser Vergabeunterlage ist jedoch die Anbindung (Kabel&eWau und Kabelverlegung), die Errichtung der Zaunanlage und die Betonarbeiten (Streifenfundamente).

Netzersatzanlage (NEA):

Um die Verfügbarkeitsanforderungen erfüllen zu können, ist das Gebäude mit einer Netzersatzanlage (NEA) auszurüsten. Die NEA wird als begehbares Containeraggregat ausgeführt und wird mit einem Dieselmotor betrieben.

Für den Fall von Wartungsarbeiten an der NEA ist eine zusätzliche Stellfläche für eine mobile NEA (Haubenaggregat) vorzusehen, welche die Sicherung der Stromversorgung übernimmt.

Für die NEA wird neben dem Tagestank im NEA-Container (gefilterter Treibstoffvorrat für den Motor) ein Erdtank für den Kra+stoff vorgesehen.

USV und Ba/erien:

Um die Verfügbarkeitsanforderungen sowie das Redundanzkonzept n+1 erfüllen zu können, ist das Gebäude mit einer redundanten unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) auszurüsten.

Die USV-Anlage ist als Containerlösung vorgesehen, welche die notwendigen Gleichrichter, Wechselrichter und Ba;erieeinheiten beinhalten. Die Container werden in den Außenanlagen innerhalb des Perimeterschutzzauns aufgestellt.

Niederspannungsverteilungen:

Es sind zwei Niederspannungshauptverteilungen (NSHV) vorgesehen, die NSHV A und die NSHV B. Die NSHV (A und B) werden sowohl aus der NSHV der Trafosta&on als auch von der Netzersatzanlage (NEA) über die NSHV NEA gespeist. Die Umschaltung zwischen beiden Einspeisungen erfolgt automa&siert.

Kabel, Leitungen, Kabeltragsysteme:

Es werden ausschließlich halogenfreie Kabel/Leitungen vom Typ NHXMH bzw. N2XH verlegt. Für die Zuleitungen aus der NSHV DB Energie und den NEA- und USV-Containern sowie für die Außenanlagen (Beleuchtung und Ladesäulen) werden Erdkabel vom Typ NYY verwendet.

Beleuchtungsanlagen:

Es sind sowohl innerhalb des Gebäudes als auch außerhalb des Gebäudes neue Beleuchtungsanlagen herzustellen. Die Beleuchtungsanlage wird nach den Anforderungen an die Beleuchtungswerte nach DIN EN 12464-1 für „Arbeitsstä;en in Innenräumen“ und DIN EN 12464-2 für „Arbeitsplätze im Freien", der DB-Richtlinie 954.9103 sowie der Arbeitsstä;enrichtlinie (ASR) A3.4 errichtet. Für die notwendigen Re;ungswegzeichen im Gebäude wird eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage errichtet, um eine sichere EnZluchtung des Gebäudes zu ermöglichen.

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Ladeinfrastruktur für KFZ:

Das aktuell gül&ge Gesetz zum AuWau einer gebäudeintegrierten Lade- und Leitungsinfrastruktur für die Elektromobilität (kurz GEIG) ist zu beachten. Die entsprechende Anzahl an Ladepunkte und Ladeinfrastruktur (Kabelführungssysteme, Leistungsreserve etc.) ist planerisch und baulich umzusetzen und ist Bestandteil dieser Vergabeunterlage. Die Lieferung und Montage der Ladesäule erfolgt durch Dri;e.

Ladeinfrastruktur für E-Bikes:

Es ist eine Ladeinfrastruktur (Kabelführungssysteme, Leistungsreserve etc.) für E-Bikes in der Fahrradabstellanlage planerisch und baulich umzusetzen und ist Bestandteil dieser Vergabeunterlage.

PV-Anlage

Das BSO-Gebäude ist gemäß §32a Niedersächsische Bauordnung (NBauO) mit Photovoltaikanlage auszusta;en. Weiterhin hat die DB InfraGO AG das Ziel der Vergrünung der Energieversorgung und der Dekarbonisierung der Infrastruktur.

Die Ausführungsplanung sowie die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage sind nicht Leistungsbestandteil dieser Vergabeunterlage und werden durch Dri;e erbracht. Gegenstand dieser Vergabeunterlage sind ausschließlich die im Rahmen der Bauausführung erforderlichen planerischen und baulichen Maßnahmen zur Berücksich&gung, Vorbereitung und Koordina&on der Schni;stellen zur späteren Errichtung der Photovoltaikanlage.

Anlagen im Oberleitungs- und Stromabnehmerbereich

Der Sicherheitszaun und Bauzaun des Gebäudes befindet sich teilweise im Oberleitungsbereich. Um ein kurzschlussstromfestes Durchverbinden des Zauns durch Schweißungen zu vermeiden, ist ein Prellleiter zu mon&eren. Da im Bereich des Prellleiter keine Oberleitungsmasten vorhanden sind muss der Prelleiter direkt am Gleis geerdet werden. Leistung ist nicht Bestandteil dieser Vergabeunterlage und erfolgt durch Dri;e.

Telekommunika6onsanlagen

Das Gebäude ist mit einer Brandmelde- und Einbruchmeldeanlagen auszusta;en. Weiterhin ist eine umfangreiche Videoüberwachungsanlagen sowohl für den Innenbereich des Gebäudes als auch die Außenanlage zu errichten.

BOS-Funk

Da für das BSO-Gebäude von einem Dämpfungswert bis zu 50 dB auszugehen ist, ist davon auszugehen, dass eine Versorgung innerhalb des Gebäudes mit BOS auszuschließen ist. Daher ist eine BOS-Funkanlage im Gebäude zu errichten. Die Ausführungsplanung wird durch den AG beigestellt.

Gebäudeautoma6on

Für die technische Gebäudeausrüstung (TGA) des Gebäudes ist ein übergreifendes Gebäudeautoma&onssystem inklusive Management- und Bedieneinrichtung (MBE) vorzusehen. Die MBE hat dabei auch die Funk&on des Energiemonitorings zu erfüllen.

Im Gebäude übernimmt die Gebäudeautoma&on die Anzeige-, Bedien- und Anwendungsfunk&onen.

Im Rahmen der Entwurfsplanung wurden bereits u. a. folgende Unterlagen erstellt:

 GA-Funktionsliste nach VDI 3814-1  MSR-Anlagenschemata

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 Anlagen- und Funktionsbeschreibung  Benutzeradressierungssystem  Meldeliste  Systemtopologie

Die vorgenannten Unterlagen werden dem AN spätestens zum Leistungsbeginn übergeben.

Außenanlagen

Erdarbeiten

Im Außenanlagenbereich sind verschiedene Baugruben für Fundamente von Nebengebäuden (z.B. Fahrradabstellanlage, Container, Trafosta&on) und für die Dieseltanks herzustellen. Die Böschungsneigung ist mit mind. 1:1 gemäß Baugrundgutachten auszuführen. Ist dies nicht möglich, ist ein geeigneter Verbau vorzusehen.

Betonarbeiten

Es sind kleine Punkt- und Streifenfundamente für verschiedene Bauteile im Außenanlagenbereich herzustellen.

Pflasterflächen/Borde

Als Einfassung entlang der sich innerhalb des Sicherheitszaunes befindlichen AsphalZläche ist ein Bordstein mit integriertem Entwässerungssystem (Kombina&on aus Bordstein und Rinne aus Polymerbeton) herzustellen, da dies platzsparend und dieser zudem nicht leiZähig ist (Poten&alausgleich). Es ist ein geeignetes Produkt innerhalb der Ausführungsplanung auszuwählen und dem AG inklusive hydraulischer Bemessung vorzulegen.

Entlang des Gebäudes ist ein 20 cm breiter Kiesstreifen (Grobkies) mit einem 10 cm breiten TieWord als Traufstreifen zu bauen.

Straßenbauarbeiten

Innerhalb der Zaunanlage ist eine Umfahrung des Gebäudes und außerhalb der Zaunanlage ist ein Parkplatz mit 36 Stellplätzen herzustellen.

Die Verkehrsflächen innerhalb des Sicherheitszaunes sind in Bk 0,3 und im Bereich des Parkplatzes in Bk 1,8 gem. RStO 12/24 auszuführen.

Zur äußeren Erschließung sind Zufahrten an das öffentliche Straßennetz herzustellen. Weiterhin sind Zaunanlagen als Perimeterschutz zu errichten. Es sind außerhalb des Zaunes Fahrradabstellplätze herzustellen.

Baustelleneinrichtung

Für die Errichtung der DSZ ist vor Baubeginn und während der Bauausführung erhöhte Sicherungsmaßnahmen umzusetzen. Dies beinhaltet:

 Lückenloser Baustellenzaun um das gesamte Baufeld  Videoüberwachung der Baustelle  Einsatz von Sicherheits-/Wachpersonal, welches die Zutrittsberechtigungen kontrolliert

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Nach Erstellung des Sicherheitszaunes darf in diesem Bereich auf den Baustellenzaun verzichtet werden.

Brandschutz

Für das Gebäude liegt ein Brandschutzkonzept aus dem Jahr 2025 im Status der Entwurfsplanung vor. Dieses ist unter Berücksich&gung der aktuellen baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Gegebenheiten sowie der geltenden rechtlichen Anforderungen, fortzuschreiben.

Das Gebäude ist gem. §2 (3) NBauO [1.] bauordnungsrechtlich der Gebäudeklasse 5 (NE’s >400m²) zuzuordnen. Da es keines der Tatbestände nach §2 (4) NBauO [1.] erfüllt, wird es nicht als Sonderbau bewertet.

Die Erschließungsflure im 1. und 2.Obergeschoss sind aufgrund der vorgenannten Gebäudeklasse als notwendige Flure gemäß DVO-NBauO auszubilden.

Gegenstand der Ausschreibung ist die fachliche Fortschreibung des bestehenden Brandschutzkonzepts unter Berücksich&gung der aktuellen baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Gegebenheiten sowie der geltenden rechtlichen Anforderungen.

BIM

Die Ausführungsplanung, Bauausführung und Baudokumenta&on des Gebäudes erfolgt nach der BIM- Methodik und ist daher integraler Bestandteil des Projektes. Für die Umsetzung der BIM-Methodik sind, die in den AIA beschriebenen BIM-Anwendungsfälle zu beachten und die Umsetzung im, zu erstellenden BAP zu beschreiben. Insgesamt sind folgende BIM-Anforderungen zu beachten und anzuwenden:

1- AIA

2- Mustervorlage BAP

3- BIM-Anwendungsfälle

4- BIM-Glossar

5- QS-Berichte

6- Dateinamenskonven&on

7- Modellierungsrichtlinie

In der Lph 3 wurde bereits ein Modell erstellt, welches dem AN spätestens zum Leistungsbeginn übergeben wird.

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Alle Unterlagen dieser Ausschreibung