JWGU-Dokumentationsrichtlinie_T02_V02-1_18-01-26.pdf

Naturstein-Bodenbelagarbeiten nach DIN 18332

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Goethe-Universität Frankfurt – Teil 02

Dokumentationsrichtlinie

der Goethe-Universität

Frankfurt am Main

TEIL 02 –

Zusatzanforderungen

Hochbau

Stand: 26.01.2018

Version: 2.1

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Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung ........................................................................................................................ 3 1.1. Änderungsübersicht ............................................................................................................ 3
  2. Kennzeichnungssytematik für Gebäude........................................................................... 4 2.1. Geschosse ......................................................................................................................... 4 2.2. Räume ................................................................................................................................ 5
  3. Raumstempel .................................................................................................................. 6 3.1. Raumpolygon ..................................................................................................................... 6 3.2. Abzugsflächen .................................................................................................................... 6 3.3. Raumstempeltext / Attribute Raum ..................................................................................... 6 3.4. Weitere Rauminformationen ............................................................................................... 8
  4. Alphanumerische Daten .................................................................................................. 9 4.1. Spezifikation der alphanumerischen Daten ......................................................................... 9 4.2. Attribute der Listen ............................................................................................................. 9
  5. Anlagen zur Dokumentationsrichtlinie ............................................................................ 11

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1. Einleitung

Der Teil 02 beschreibt die Zusatzanforderungen für die Gewerke Architektur, Innenarchitektur und Außenanlagen (z.B. Räume, Flächen, Türen, Fassaden, Fenster, Attiken, Sonnenschutz, Trennwände, Aussenstützen) Er ist nur gültig in Zusammenhang mit Teil 01 – Grundanforderungen und allen weiteren für das Projekt gültigen Dokumenten.

1.1. Änderungsübersicht

IndexDatumAnforderergeändertBeschreibung
durch
1.001.08.11AutraggeberIsar1 ag/MGErste Fassung/Entwurf
1.101.10.11AutraggeberIsar1 ag/MGFreigegebene Fassung
1.201.11.11AuftraggeberIsar1 AG/MG1. Überarbeitung nach Revision
1.2 A30.03.12AuftraggeberJWGU / MertenÜberarbeitung der Geschossbezeichnung
2.001.06.13AufraggebercadventureCAD-technische Bearbeitung
2.126.01.18JWGUJWGU / Espig, Rinner, Blatter1. Anpassung Kopf-/ Fußzeile 2. Anpassung zu - Dachgeschoss 3. Anpassung Thema Raumstempel (Begriffe CAD, Erläuterungen) 4. Entfernung Verweis auf Makro… 5. Spezifikationen alphanumerische Daten,(Anpassung Aufzählung +Texte / Löschung bei Fassadenliste) 6. Überarbeitung Raumliste 7. Anpassung Texte Türliste + Fassadenliste 8. Überarbeitung Anlagen- Dokumente

Dokumente

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2. Kennzeichnungssytematik für Gebäude

2.1. Geschosse Die Geschosse werden einheitlich nach folgendem Muster bezeichnet: G-2 = 2.UG G-1 = 1.UG G00 = EG G01 = 1.OG … G99 = 99.OG

Diese Systematik stellt sich wie folgt dar:

Abbildung: Beispiel zur Zählweise der Geschosse

Das DG erhält immer die höchste Geschossnummer. Falls die Dachaufsicht für eine Dachzentrale, die Aufzugsüberfahrt oder als Aufstellort für eine technische Anlage notwendig ist, bekommt diese die höchste Geschossnummer, z.B. ein Dachgeschoss über dem 3.OG ist G04 G03 = 3.OG G04 = DG

Das Geschoss, in das man durch den Haupteingang gelangt, ist immer G00. Zwischengeschosse werden bei Neubauten als normales Geschoss mitgezählt.

Z.B. ein Zwischengeschoss zwischen EG + 1.OG ist G01 G00 = EG G01 = Zwischengeschoss zwischen EG + 1.OG G02 = 1.OG

Ein Zwischengechoss zwischen dem 2. + 3. UG ist demnach G-3 G-2 = 2.UG G-3 = Zwischengeschoss zwischen 25. + 3. UG G-4 = 3. UG

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Ausnahme: Bei Bestandsgebäuden erhält das Zwischengeschoss die SAP-Bezeichnung (z.B. 1.ZG, 2.ZG). Das gleiche gilt für das Dachgeschoss und die Dachaufsicht (z.B. Hörsaalzentrum).

2.2. Räume HINWEIS: Bei Baumaßnahmen im Bestand und bei Gebäudeerfassungen ist in Bezug auf die Raumnummerierung zwingend eine Abstimmung mit dem AG erforderlich.

Die Raumnummer setzt sich aus der Geschossbezeichnung und einer systematisch angelegten Ziffernfolge zusammen.

Die Raumnummern in den CAD-Dateien müssen den Türschildnummern vor Ort entsprechen.

Die Geschossbezeichnung (als Bestandteil der Raumnummerierung) wird mit einem Vorzeichen gekennzeichnet. Dies schreibt für das 2. Untergeschoss ein Minus vor der 2 vor, also -2. Für das 1. Untergeschoss ist eine -1 anzufügen. Für das Erdgeschoss stehen 00 (zwei Nullen) und die Obergeschosse werden 01, 02, … (aufsteigend zweistellig) durchnummeriert.

Für Räume, die zur NNF nach Din 277 gehören, sind feste Nummernblöcke vorgeschrieben:

 Toilettenanlagen 040 bis 049  Aufzüge 050 bis 059  Treppenräume, -häuser, Foyers, Windfänge u.ä. 060 bis 069  Flure 070 bis 079  Sonstige Nebennutzflächen 001 bis 039 z.B. Abstellräume, Garderoben, Installationsräume, HA-Räume, Technikräume

Innerhalb dieser Nummernblöcke werden die Raumnummern aufsteigend zuzüglich der jeweiligen Geschossbezeichnung vergeben.

Räume die zur Hauptnutzfläche (HNF) nach DIN 277 zählen beginnen bei 101 und werden aufsteigend fortgeschrieben.

Raumteilungen werden mit der vorhandenen Raumnummer zuzüglich der Buchstabenerweiterung a, b, c, d, … versehen.

Eine Raumnummer muss innerhalb der Universitätsliegenschaft einzigartig sein.

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2. UG1.UGEG1. OG2. OG
Büroraum-2.101-1.10100.10101.10102.101
Experimentierlabor-2.112-1.11200.11201.11202.112
Herren WC-2.043-1.04000.04101.04702.040
Aufzugsschacht-2.050-1.05100.05201.05302.050
Garderobe-2.001-1.00800.03701.03902.001

Beispiele für die Nummerierung der Türschilder

3. Raumstempel

3.1. Raumpolygon Pro Raum oder Fläche muss ein geschlossenes Polygon auf der Ebene / dem Layer „RS_PL“ erstellt werden. Die Flächenermittlung erfolgt nach DIN 277.

3.2. Abzugsflächen Pro Abzugsfläche nach Din 277 muss ein geschlossenes Polygon auf der Ebene / dem Layer „RS_PL_Abzug“ erstellt werden.

3.3. Raumstempeltext / Attribute Raum Der Raumstempel-Text ist an das jeweilige Poylgon angehängt, und auf der Ebene / dem Layer „RS_T“ mit dem Sachdatensatz / Attributensatz „Raumstempel“ zu erzeugen. Er enthält alle Informationen, die über den Sachdatensatz / Attributensatz auf Basis der Datei „121023_RS.tlb“ definiert werden.

Dieser Sachdatensatz besteht aus:

1Raumnummer - wird vom AN eingetragen.

  • Bestand - die Kennzeichnungsystematik ist nach der SAP-Excelliste zu erstellen. Diese muss beim AG angefordert werden.
  • Neubau - Kennzeichnungsystematik gemäß Dokumentationsrichtlinie.

2Erläuterung – wird vom AN eingetragen

3Raumbez nach DIN277 - wird vom AN eingetragen

  • Bestand - die Angaben aus dem Bestandsplan / SAP-Excelliste übernehmen.
  • Neubau - gemäß Dokumentationsrichtlinie. Aus Gründen der Einheitlichkeit ist die Raumbezeichung gem. Katalog Bemessungsart der JWGU zu verwenden. Dieser wird im Rahmen des Projektes durch die JWGU zur Verfügung gestellt.

Abbildung: Ausschnitt „Katalog Bemessungsart“

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4Fläche - wird vom AN eingetragen. *Abzugsflächen sind von der Raumfläche gemäß DIN 277 abzuziehen. Die Fläche wird aus Polylinie übernommen.

5Bodenbelag- wird vom AN eingetragen Aus Gründen der Einheitlichkeit ist hiefür der Katalog Bodenbelag der JWGU zu verwenden. Dieser wird im Rahmen des Projektes durch die JWGU zur Verfügung gestellt.

6Raum-ID wird vom AN eingetragen Die Raum-ID ist das zentrale Instrument zur eindeutigen Identifizierung von Räumen über alle Wirtschaftseinheiten der JWGU hinweg.

Die Raum-ID setzt sich wie folgt zusammen:

02-2007-G00-217
Wirtschaftseinheit/ LiegenschaftSAP- GebäudenummerGe- schossRaum- nummer
Campus WestendIG-Hochhaus Q2EG

Angaben zu Wirtschafteinheit und Gebäudebezeichnung werden im Rahmen des jeweiligen Projektes durch die JWGU zur Verfügung gestellt.

7Bem Art-ID - wird vom AN eingetragen. Angaben gemäß Dokumentationsrichtlinie. Zwischen Bemessungsart und Raumbezeichnung besteht ein 1:1-Verhältnis. Aus Gründen der Einheitlichkeit ist die Bemessungsart-ID gem. Katalog Bemessungsart der JWGU zu verwenden. Dieser wird im Rahmen des Projektes durch die JWGU zur Verfügung gestellt.

Abbildung: Ausschnitt „Katalog Bemessungsart“

Wenn aufgrund der Größe des Raums oder der Dichte der in ihm befindlichen Einbauten durch den Raumstempel Planinformationen verdeckt werden, ist der Raumstempel ausserhalb des Raums zu plazieren. Dabei darf die Verlängerungslinie des Raumstempes den Raumstempel- Text nicht verdecken.

Abbildung: Sachdatensatz „Raumstempel“ bei einem Bestandsgebäude

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Raumstempel als reine Textinformationen sind nicht zulässig.

3.4. Weitere Rauminformationen Rauminformationen, die nicht in den CAD-Plänen dargestellt werden können, müssen in der Raumliste oder im Raumbuch (siehe Teil 03) dokumentiert werden. Die Verknüpfung der Informationen des Raumliste bzw. des Raumbuchs mitder CAD-Datei erfolgt über das Sachdatenfeld „6RAUM-ID“. Die Reihenfolge und Benennung der Attribute darf nicht verändert werden. Zusätzliche eigene Attribute sind hinten anzufügen.

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4. Alphanumerische Daten

4.1. Spezifikation der alphanumerischen Daten Es sind folgende Listen vom AN zu liefern:  Raumliste = Liste aller verwendeten und aus den CAD-Dateien exportierten Raumtextstempel und eventueller weitere Rauminformationen.  Türliste = Liste aller verwendeten Innen- und Außentüren und –tore. Aufzunehmen sind auch alle Revisionsöffnungen, die durch türähnliche Konstruktionen verschlossen werden. Die Liste ist als Gesamtliste für das Gebäude zu liefern. Inhalt und Struktur der Liste siehe Teil 04 der Dokumentationsrichtlinie.  Fassadenliste = nicht erforderlich.

4.2. Attribute der Listen

 Raumliste Die nachfolgenden Felder sind größtenteils selbsterklärend, deshalb wurde auf eine detaillierte Erläuterung verzichtet. Fragen sind ggf. mit dem AG zu klären. Pflichtfelder sind per Datenabfrage aus den Raumstempeln der CAD-Pläne zu generieren. Die Befüllung der optionalen Felder erfolgt gem. der im Projekt mit der JWGU abgestimmten Vorgaben.

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FeldbezeichnunggemäßBeispiel Sachdatensatz NeubauBeispiel Sachdatensatz Bestand
D A rC e d l le ep Fm - te h t cs i lm f Pu a R1Raum-Nr.Doku- Richtlinie01.101217
2ErläuterungAngabe PlanerSekretariat FB XYBüro (JuBuFo)
3Raumbezeichnung D nach DIN 277Katalog JWGUBüroraumBüroraum
A4FlächeCAD25,00m²22,86m²
C 5BodenbelagKatalog JWGUKautschukLinoleum
6Raum-IDDoku- Richtlinie02-2330-G01-10102-2007-G00-217
7Bemessungsart-IDKatalog JWGU211211
n e g e lu r ez t ds e lf e t k Fe jo er hP cb la i l zh r te än sn ui g Zn u llü f e BGebäudebereich-IDAngabe JWGU02-2000
Gebäude-IDAngabe JWGU02-233002-2007
Geschoss-IDDoku- Richtlinie02-2330-G0102-2007-G00
Bauteil-IDAngabe JWGUn.v.n.v.
Raumbezeichnung_SAPAngabe JWGUBÜRO (JuBuFo)
Umfang aus CADCADz.B. 20m
lichte_RaumhöhePlaner / CAD2,5 m
SicherheitsbereichsartKatalog JWGUz.B. Gentechnik S1-S3
zulässige_VerkehrslastPlaner / CADz.B.: 5kN/m²
Fensterfläche (Lichte Höhe*Lichte Breite)Katalog JWGU
Blendschutzart_innenKatalog JWGUz.B. Lamellen
SonnenschutzartKatalog JWGUz.B. Rolllos
Rahmenfläche FensterPlanerSumme der Rahmenfläche
Kapazität (Personen gem. Vers.-St-RiLi. /Arbeitsplätze)Planerz.B. 99 Personen bzw 3 AP
Telefon_Fax-AnschlussJa/Nein
DV-AnschlussJa/Nein

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 Türliste Es ist eine Türliste als Gesamtliste zu erstellen, die vollständig alle verwendeten Innen-, Aussentüren und Türen von Schächten auflistet. Die eindeutige Zuordnung der Türtypen zu den Datenblättern des jeweiligen Gewerks ist über Hersteller und Typangabe zu gewährleisten. Hierzu sei ausdrücklich auf die Anforderungen an die Dokumentation gem. Teil 01 der Richtlinie verwiesen Der Inhalt der Türliste ist in Teil 04 der Dokumentationsrichtlichtlinie festgelegt. Die Reihenfolge der dort aufgeführten Attribute darf nicht verändert werden. Zusätzliche eigene Attribute sind hinten anzufügen.

 Fassadenliste Eine gesonderte Fassadenliste ist nicht zu erstellen. Zu erfassen sind lediglich die Anzahlen der Fenster, Fassadentüren und feststehenden Glaselemente je Gebäude, gegliedert nach Größe und Ausführung. Der Inhalt der Erfassungsliste ist in Teil 04 der Dokumentations- richtlinie festgelegt. Die eindeutige Zuordnung der Fasssadenelemente zu den Datenblättern des jeweiligen Gewerks ist über Hersteller und Typangabe zu gewährleisten. Hierzu sei ausdrücklich auf die Anforderungen an die Dokukmentation gem. Teil 01 der Richtlinie verwiesen. Der Inhalt der Erfassungsliste ist in Teil 04 der Dokumentationsrichtlichtlinie festgelegt. Die Reihenfolge der dort augeführten Attribute darf nicht verändert werden. Zusätzliche eigene Attribute sind hinten anzufügen.

5. Anlagen zur Dokumentationsrichtlinie

Folgende Anlagen sind Bestandteil der Dokumentationsrichtlinie Teil 02:

Nr.BezeichnungDateiStand/
Version
T02- LSTVorlagetabellen für - Raumlisten (ROM_LST)JWGU-Dokumentationsrichtlinie_T02- LST_V02-1_18-01-2626.01.18 / V02-1

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