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Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement
Zentrale
Leistungsbeschreibung
zum nicht offenen Verfahren
gemäß §16 VGV
für ein Einsatz-Management-System (EMS)
im Winterdienst
im Zeitraum 15.03.2027 – 14.03.2031
(3 Verlängerungsoptionen à 12 Monate bis max. 2034)
für die Dezernate
Ost- und Westhessen
vertreten durch Hessen Mobil,
Straßen- und Verkehrsmanagement
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Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement
Inhaltsverzeichnis
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AUSGANGSSITUATION ........................................................................................... 3
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GEGENSTAND DER AUSSCHREIBUNG ................................................................. 4
2.1 ALLGEMEINE BESCHREIBUNG UND SYSTEMKONZEPT ............................................... 4 2.2 EINSATZDATENERFASSUNGSGERÄTE IN DEN FAHRZEUGEN ...................................... 5 2.2.1 Einsatzdaten ................................................................................................ 6 2.2.2 Routenführung im Fahrzeug ......................................................................... 8 2.2.3 Status- und Warnmeldungen ........................................................................ 9 2.2.4 Hardwareinstallation und -anforderungen ..................................................... 9 2.3 MANAGEMENT-SOFTWARE UND DATENBANK .........................................................10 2.3.1 Benutzeroberfläche .....................................................................................10 2.3.2 Einsatzberichte und -auswertungen ............................................................11 2.3.3 Erstellen und Bearbeiten von Routen zur Routenführung ............................13 2.3.4 Verfügbare Datenimporte ............................................................................14 2.3.5 Exportschnittstelle .......................................................................................15 2.3.6 Nutzerrechteverwaltung ..............................................................................15 2.3.7 Datensicherheit und Datenschutz ................................................................16 2.3.8 Softwarepflege und-wartung .......................................................................16 2.3.9 Bedienungsanleitung ...................................................................................16
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INBETRIEBNAHME ..................................................................................................17
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SCHULUNG UND TECHNISCHER SUPPORT .........................................................17
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EINZUREICHENDE UNTERLAGEN .........................................................................18
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WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN ZU STRAßENMEISTEREIEN ..................20
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RECHNUNGSSTELLUNG ........................................................................................22
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS ........................................................................................22
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- Ausgangssituation
In Hessen wird der Winterdienst im Zuständigkeitsbereich von Hessen Mobil von 46 Stra- ßenmeistereien mit circa 350 Fahrzeugen durchgeführt. Diese Meistereien betreuen insge- samt rund 3.000 km Bundesstraßen, 7.200 km Landesstraßen und 5.000 km Kreisstraßen. Zur gerichtsfesten Dokumentation im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht mit Einsatz- berichten und zur Leistungsabrechnung der Winterdiensteinsätze wird aktuell ein System zur mobilen Einsatzdatenerfassung (mEDE) eingesetzt. Im derzeitigen System mEDE wer- den die Einsatzdaten der Winterdienstfahrzeuge (inkl. Einsatzzustand der An- und Aufbau- geräte) mit Zeitstempel und Verortung auf dem bedienten Straßennetz in der Zuständigkeit von Hessen Mobil durch Bordcomputer erfasst. Die Daten werden auf Servern vorgehalten und Hessen Mobil über eine Anwendersoftware zur Verfügung gestellt.
Für die 8 Straßenmeistereien des Dezernats Betrieb und Verkehr Osthessen sowie die 8 Straßenmeistereien des Dezernats Betrieb und Verkehr Westhessen sollen bei Hessen Mo- bil im Rahmen dieser Ausschreibung der Winterdienst durch Einsatz eines neuen Einsatz- Management-Systems (EMS) optimiert werden.
Abbildung 1 Regionale Dezernate von Hessen Mobil
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- Gegenstand der Ausschreibung
2.1 Allgemeine Beschreibung und Systemkonzept
Die wesentlichen Ziele des neuen EMS im Winterdienst sind die gerichtsfeste Nachweisführung über die durchgeführten Einsätze im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht, durch Automatisierung kostensparende Einsatzauswertungen, die effiziente Leistungsabrechnung mit Fremdunternehmern, die baulastträgerbezogene Leistungs- und Aufwandszuordnung sowie eine effiziente Einsatzsteuerung mit Hilfe eines Echtzeit-Monitorings.
Ferner sollen die Fahrer anhand von Routenführungsfunktionen im Winterdienst entlastet werden.
Abbildung 2 Systemskizze Einsatz-Management-System – EMS im Winterdienst
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Grundlage des neuen EMS der Dezernate Osthessen und Westhessen ist die automati- sierte Einsatzdatenerfassung in den Winterdienstfahrzeugen (Fahrzeuge von Hessen Mobil und Fremdunternehmer). In der Systemskizze des geplanten EMS (Abbildung 2) ist der Leistungsbereich des Auftragnehmers (AN) (grau unterlegt) dargestellt.
Im Winterdienstfahrzeug werden die relevanten Einsatzdaten durch ein Einsatzerfassungs- gerät erfasst und an das EMS des AN geschickt.
In der Managementsoftware des AN werden die Daten in Echtzeit gespeichert und auf der Benutzeroberfläche visualisiert. Nach Abschluss eines Einsatzes sollen mit diesem Softwa- retool Einsatzberichte und Auswertungen durchgeführt werden. Weiterhin sollen nach Ein- satzende die Daten der EMS-Datenbank des AN zusätzlich in eine Datenumgebung von Hessen Mobil exportiert werden, damit dort die Einsatzdaten für weitere interne Anwendun- gen (z.B. Kosten-Leistungs-Rechnung, Lohnbuchhaltung, Salzmanagement, Abrechnung nach Baulastträgern) durch Hessen Mobil genutzt werden können. Die jeweiligen Berechti- gungen zur Nutzung von Funktionen bzw. Zugriff auf Daten sind in einem flexiblen Nutzer- rechte-Tool festlegbar.
Hessen Mobil plant durch ein vereinfachtes System den Füllstand der Streustofflager auto- matisiert zu erfassen. Dazu werden die jeweiligen Standorte bei der Salzbeladung erfasst (Kapitel 2.2.1). Die im dazugehörigen Einsatz ausgebrachte Streumenge wird aggregiert als entnommene Streustoffmenge aus dem Streustofflager erfasst. Diese Information pro Ein- satz ist über die Exportschnittstelle (Kapitel 2.3.5) an Hessen Mobil zu übergeben. Diese manuelle Erfassung des Salzladestandortes am Einsatzdatenerfassungsgerät sowie die Verarbeitung in der Managementsoftware sind anzubieten.
2.2 Einsatzdatenerfassungsgeräte in den Fahrzeugen
In allen rund 140 Fahrzeugen, die im Winterdienst in den 8 Straßenmeistereien des Dez. Osthessen sowie in den 8 Straßenmeistereien des Dez. Westhessen eingesetzt werden, sollen die Einsatzdaten im Winterdienst mit Hilfe von Erfassungsgeräten erfasst werden. Es sind Fahrzeuge und Geräte unterschiedlicher Hersteller, Typen und Baujahre im Einsatz. Bei Fahrzeugen, die mehrere Streugeräte mit unterschiedlicher Streustofftechnologie im Wechsel betreiben (einmal FS30 Streuer, einmal FS100), muss ein flexibler Wechsel der Streugeräte auf der Meisterei möglich sein und der Wechsel in EMS und im Berichtswesen dokumentiert werden. Eine Übersicht mit Informationen zu den Straßenmeistereien sowie Winterdienstfahrzeugen und -geräten befindet sich in Kapitel 6 bzw. in der Anlage „Fahr- zeuge- und Geräteliste Osthessen und Westhessen“.
Dazu sind vom AN für alle vom AG definierten Fahrzeuge (Hessen Mobil und Fremdunter- nehmer) sämtliche fahrzeugseitigen Hardware-Komponenten inklusive Klein- und Montage- materialien zu liefern und einzubauen sowie technische Schulungen vor Ort (siehe Kap. 4) durchzuführen. Alle fahrzeugseitigen Hardware-Komponenten werden durch Hessen Mobil käuflich erworben. Ein Rückbau des angebotenen Einsatzdatenerfassungsgeräts inklusive sämtlicher Klein- und Montagematerialien im Meisterei-Gehöft z.B. aufgrund eines Fahr- zeugwechsels oder Fremdunternehmerwechsels ist im Leistungsverzeichnis anzubieten.
Im Wesentlichen bestehen die fahrzeugseitigen Hardware-Komponenten aus:
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Datenerfassungsgerät mit Display und Bedienelementen oder Touchscreen so- wie Sprachausgabe und Halterung Pflugsensor Separate GPS-Antenne zur Installation auf dem Fahrzeugdach SIM-Karte für Datenübertragung (automatisch bestes Netz)
Das Datenerfassungsgerät muss mit einem Display ausgestattet sein, um dem Fahrer bei- spielsweise Informationen zur Arbeitsstellung der Geräte, Statusinformationen zu den Kom- ponenten (Datenübertragung, GPS-Empfang etc.) und Routenführungsinformationen zur Navigation auf einer Karte darzustellen. Das Datenerfassungsgerät muss eine Displaygröße zwischen 7“ und 11“ aufweisen. Grundsätzlich werden Datenerfassungsgeräte bevorzugt, in der die gesamte Technik in ei- ner Einheit integriert ist (1-Komponenten-Sytem). Bei Mehrkomponentensystemen dürfen keine Einbauten im Motorraum der Winterdienstfahrzeuge erfolgen.
Es ist gefordert, dass durch geeignete Bedienelemente oder mit Hilfe des Touchscreens Eingaben durch den Fahrer möglich sind, z.B. für Starten des Einsatzes.
Option 1: Ein Einsatzplanungs-Tool für die im Einsatz benötigten Fahrzeuge kann angeboten wer- den. Dieses dient als Grundlage zur Ermittlung von fehlenden Einsätzen. Dazu ist ein Ab- gleich der am Einsatztag verplanten Fahrzeuge mit den ankommenden Daten im Webpor- tal/Berichtswesen durchzuführen und auf Vollständigkeit zu prüfen. Es ist zu berücksichti- gen, dass pro Einsatztag die Fahrzeuge mehrfach verplant werden können. Die Planung muß in der Woche vor dem Einsatztag sowie am Einsatztag selbst möglich sein. Fehlende Einsätze müssen sowohl in der Live-Ansicht als auch in der Räum-/Streuübersicht darge- stellt werden, um einen Überblick zu geben, ob bei der Weiterverarbeitung ggf. Daten aus anderen Quellen hinzugezogen werden müssen.
Option 2: Ein zusätzliches Kollisions- und Kippsystem im Datenerfassungsgerät der Winterdienstfahr- zeuge kann optional angeboten werden. Im Falle eines Unfalls wird die Kollision oder das Kippen eines Fahrzeugs registriert und bei der Einsatzleitung ein Alarm in der Management- Software (z.B. als Pop-up Fenster) ausgelöst. Alternativ kann über das Auslesen von CAN- Bus Daten das Auslösen des Airbags für die Registration eines Unfalls angeboten werden. Hiermit soll, zusätzlich zur Echtzeit-Darstellung der Einsatzfahrzeuge, die Arbeitssicherheit der Fahrer und das schnelle Eingreifen bei einem Unfall gewährleistet werden.
2.2.1 Einsatzdaten
Das eingebaute Datenerfassungsgerät soll mit Hilfe des satellitengestützten Positionssys- tems GPS/GNSS die Fahrzeugposition und Fahrzeuggeschwindigkeit mit Zeitstempel über eine externe Antenne erfassen, d.h. die Einsatzdaten sind mit den Einsatzdatenerfassungs- geräten so zu erfassen, dass zu jedem erfassten Messpunkt eine zeitliche und örtliche Zu- ordnung sichergestellt werden kann. Die aktuelle Fahrzeugposition und bereits gefahrene Fahrspur aller Fahrzeuge, sowie die Tätigkeiten, sind in der Management-Software (Kapitel 2.3) gleichzeitig auf einer Karte über einen frei wählbaren Zeitraum darzustellen. Der Zeit- raum eines frei wählbaren Einsatztages ist als Datum auswählbar inkl. der Uhrzeiten „von“
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„bis“. Innerhalb der GPS-Fahrspuren sind alle Tätigkeiten des Einsatzes unterschiedlich farblich darzustellen. Zur Ermöglichung eines visuellen Soll-Ist-Vergleichs ist unter den Fahrspuren ein Layer mit dem SIB-Straßennetz in Kontrastfarbe darzustellen. Im Idealfall können die Umlaufzeiten der verschiedenen Straßenklassen vom Admin hinterlegt werden. Sollte der eingestellte Zeitintervall überschritten werden, sollen die zeitlich überschrittenen Streckenabschnitte rot eingefärbt werden. (Kapitel 2.3.1) Nach Einsatzende sind alle Ein- satzdaten auf Einsatzberichte und -auswertungen auf die Streckenabschnitte aus der Stra- ßeninformationsbank SIB Hessen zu referenzieren. Bei meistereiübergreifenden Fahrten und Fahrten über die Ländergrenzen sind die Einsätze vollständig darzustellen und ggf. auf die Straßenklasse „nicht klassifizierte Straßen“ zu referenzieren. (Kapitel 2.3.2). Fahrzeug- und Gerätedaten sind über Schnittstellen oder Sensoren automatisch zu erkennen und der jeweilige Arbeitszustand ist zu erfassen. Dazu sind u.a. alle relevanten Einsatzdaten der bestehenden Streugeräte über eine geeignete Datenschnittstelle (z.B. RS 232) direkt an den Bedienpulten auszulesen.
Die Arbeitsstellung des Pfluges ist über Anbindung eines geeigneten Sensors am Pflug zu erfassen. Die Kommunikation zwischen Pflugsensor und Datenerfassungsgerät soll vor- zugsweise als kabelgebundene Variante erfolgen.
Der Winterdiensteinsatz ist vom Fahrer am Datenerfassungsgerät manuell zu starten, da nicht alle Fahrten, z.B. bei Fremdunternehmern, automatisch erfasst werden sollen. So ist auch der Winterdiensteinsatz manuell durch den Fahrer am Datenerfassungsgerät zu be- enden. Zur Vermeidung von unplausiblen Einsatzdaten ist der Einsatz zusätzlich automati- siert nach 30 Minuten Fahrzeugstillstand ohne geänderte Daten über den Arbeitszustand der Geräte zu beenden.
Vor dem Winterdiensteinsatz ist am Datenerfassungsgerät zu Beginn der Salzlagerstandort des geladenen Salzes durch eine manuelle Eingabe zu bestätigen (siehe Kapitel 2.1). Die Salzlagerstandorte sind zu hinterlegen, so dass der nächstgelegene Standort vorgeblendet wird und am Datenerfassungsgerät z.B. über ein Pull-Down Menü ausgewählt werden kann.
Das Setzen von besonderen Ereignissen während des Winterdiensteinsatzes (angeordnete Wartezeit, Salzbeladung, Solebeladung oder auch Stau, Unfall, …) durch manuelle Einga- ben am Datenerfassungsgerät (Auswahl z.B. über ein Pull-Down Menü) ist vorzusehen.
Im Einzelnen sind folgende Parameter als Mindestanforderung zu erfassen und an die Da- tenbank der Managementsoftware zu übertragen:
Erfassung durch manuelle Eingaben am Datenerfassungsgerät: o Route (keine oder ausgewählte Route)
Erfassung durch Datenerfassungsgerät bzw. Pflugsensor: o Fahrzeugposition o Geschwindigkeit o Pflug im Einsatz (Ausgabe Pflugsensor)
Erfassung durch Bedienpult Streugerät: o Streugerät an/aus o Streudichte Trockensalz
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o Streudichte Salzlösung o Streubreite o Streusymmetrie o Lufttemperatur o Fahrbahnoberflächentemperatur
Erfassung durch manuelle Eingaben am Datenerfassungsgerät: o Salzlagerstandort des geladenen Streustoffs o Ereignis während des Winterdiensteinsatzes
Datensätze sind bei jeder Änderung der Geräteeinstellungen (z.B. Pflugabsenkung, Verän- derung Streubreite oder –dichte) zu speichern. Weiterhin sind bei der Einsatzfahrt Position und Geschwindigkeit in einer ausreichend hohen Auflösung zu speichern (mindestens alle 10 s), damit eine eindeutige Zuordnung der Streckenabschnitte auf die SIB Hessen möglich ist und damit im Nachhinein Ereignisse während der Einsatzfahrt (z.B. Beschwerden von Anwohnern oder Verkehrsteilnehmern) hinreichend genau analysiert werden können. Das angebotene Messintervall ist in den mit dem Angebot einzureichenden Unterlagen anzuge- ben (siehe Kapitel 5).
Die erfassten Einsatzdaten sind mindestens alle 60 s zur Aktualisierung der Echtzeit-An- sicht in der Webanwendung an den Server des EMS des AN über einen sicheren Übertra- gungsweg zu senden und die Kartenansicht muss sich automatisch aktualisieren.
Die SIM-Karte für die Datenübertragung hat der AN zur Verfügung zu stellen. Hierbei ist durch den AN sicherzustellen, dass durch Nutzung des jeweils besten Netzes Übertra- gungsprobleme weitestgehend vermieden werden. SIM-Karten und Bordcomputer sind 4G- und/oder 5G-fähig
2.2.2 Routenführung im Fahrzeug
Bei allen eingesetzten Datenerfassungsgeräten ist eine Routenführung für Winterdienstein- sätze zu integrieren. Dabei soll der Fahrer auf einer für Winterdienst-Lkw geeigneten Karte mit Fahranweisungen auf dem Display des Datenerfassungsgeräts navigiert werden. Zur Unterstützung ist der Fahrer durch Sprachausgabe auf besondere Ereignisse in der Route (Streubreite verändern, Streckenabschnitte doppelt fahren bei z.B. breiten Straßen, Fahr- streifen wechseln, nächste Ausfahrt nehmen, …) hinzuweisen. Das Routenführungssystem soll dem Fahrer die Möglichkeit geben, während des Einsatzes die Routenführung zu be- enden, damit er auf Besonderheiten im Einsatz reagieren kann, z.B. notwendige Abwei- chung von der Route wegen Mithilfe im Nachbarbezirk (Mitbetreuung von Teilstücken). Es ist mit dem Angebot in den erläuternden Unterlagen (siehe Kapitel 5) zu beschreiben, wie das Routenführungssystem reagiert, wenn die gefahrene Route versehentlich oder notwen- digerweise (z.B. Umfahrung eines Unfalls) vom Winterdienstfahrzeug verlassen wird. Hier- bei ist zu unterscheiden, ob keine Rückführungsfunktion enthalten ist, ein Basis-Konzept (Fahrzeug wird auf den Punkt des Verlassens der Route zurückgeführt) oder ein intelligen- tes Rückführungssystem (Rückführung an auswählbare Punkte auf der Route, z.B. hinter der Unfallstelle) angeboten wird.
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Es muss die Möglichkeit bestehen, GPS-Fahrspuren von gefahrenen Einsätzen von der Management-Software aus als KML- und gpx-Dateien zu exportieren und für eine weitere Bearbeitung in Folgesystemen nutzbar zu machen.
2.2.3 Status- und Warnmeldungen
Der Fahrer ist auf dem Display am Datenerfassungsgerät über Status- und Warnmeldungen zu Datenübertragung und GPS–Empfang sofort und deutlich optisch und / oder akustisch zu informieren, so dass insbesondere bei Warnmeldungen frühzeitig reagiert werden kann (Fahrer kann beispielsweise Verbindung der Antenne prüfen). Kommt es beim Datenerfas- sungsgerät zu Problemen bei der Datenerfassung, so ist der Fahrer ebenso automatisch zu warnen.
Durch das Datenerfassungsgerät sind alle Warnmeldungen zu dokumentieren. Bei Ausfall der GPS-Komponente ist der Einsatz ohne Fahrzeugstationierung aufzuzeichnen. Auf der Weboberfläche des EMS ist der Einsatz dennoch als aktiver Einsatz darzustellen und es muss eine Fehlermeldung im EMS generiert werden, damit der GPS-Komponentenausfall schnellstmöglich repariert werden kann.
Es ist sicherzustellen, dass bei Ausfall eines Datenerfassungsgeräts bzw. der Servereinheit oder bei Kommunikationsproblemen (z.B. Ausfall der Datenübertragung teilweise (Funk- loch) oder komplett) die bereits erfassten Datensätze nicht verloren gehen und auf einem Zwischenspeicher des jeweiligen Datenerfassungsgeräts aufgezeichnet werden. Sobald eine Kommunikation für die Datenübertragung wiederhergestellt ist, sollen die nicht gesen- deten Daten an das EMS übertragen werden. Bei weiterbestehendem Ausfall der Kommu- nikationseinheit müssen ein manuelles Auslesen der Einsatzdaten am Datenerfassungsge- rät sowie ein manuelles Übertragen der Daten in die Datenbank des EMS möglich sein. Der Zwischenspeicher im Datenerfassungsgerät muss zur Erfassung von mindestens 48 Stun- den Volleinsatz dimensioniert sein.
Es ist weiterhin sicherzustellen, dass durch Ausfälle von Komponenten für die Datenerfas- sung oder -übertragung nach deren Wiederinbetriebnahme keine doppelte Datenhaltung oder Inkonsistenzen in der Datenbank entstehen können.
2.2.4 Hardwareinstallation und -anforderungen
Der erstmalige Einbau sämtlicher fahrzeugseitigen Hardware-Komponenten für die Daten- erfassung ist durch den AN durchzuführen. Jährliche Wartungen sind durch den AN nur auf Anforderung des AG zu erbringen; sie müssen auch durch vom AN geschultes Personal von Hessen Mobil möglich sein. Es muss möglich sein, dass kleinere Reparaturen (z.B. Austausch der separaten GPS-Antenne) durch ausgebildetes Personal von Hessen Mobil gemacht werden können.
Durch Fernwartung muss es möglich sein, Firmware-Updates etc. auf das Datenerfas- sungsgerät aufzuspielen oder Ferndiagnosen durchzuführen. Generelle Wartungstage am Gesamtsystem sollen vorab auf den Endgeräten angekündigt werden.
Für sämtliche für die Einsatzdatenerfassung im und am Fahrzeug eingebauten Hardware- teile sind die jeweils aktuellen Gesetze, Normen, technischen Vorschriften sowie sonstige Bestimmungen einzuhalten. Alle verbauten Geräte müssen ein CE-Prüfzeichen aufweisen.
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Insbesondere sind folgende sicherheitstechnische Normen einzuhalten: DIN EN 15430-01 Winterdienst- und Straßenbetriebsausstattung – Datenerfassung und -übertragung – Teil 1: Datenerfassung im Fahrzeug DIN EN 60068-2-6:2008-10: Vibration DIN EN 60068-2-27:2008-02: Schock
Alle in und an den Fahrzeugen vom AN verbauten Geräte, Sensoriken, Verbindungen etc. müssen für den Einsatz im Dauerbetrieb in und an Fahrzeugen und den auftretenden Um- feldbedingungen (Temperaturen, Feuchtigkeit / Spritzwasser, Salz etc.) geeignet und aus- reichend widerstandsfähig sein.
Zur Simulation und zum Einfahren von Routen ist während der Entwicklung analog den Spezifikationen zu den Fahrzeugeinbauten ein Testgerät mit 12V-Anschluß zur Verfügung zu stellen.
2.3 Management-Software und Datenbank
Die Management-Software wird als Dienstleistung für 4 Jahre ausgeschrieben, welche die erforderliche Softwarelizenz umfasst und die Datenübertragung vom Erfassungsgerät auf einen zentralen Server des AN, die Visualisierung der Einsätze in Echtzeit als auch im Nachhinein auf einer geeigneten Benutzeroberfläche, die Datenspeicherung auf der EMS- Datenbank (AN), die Übertragung der Daten auf einen Server von Hessen Mobil sowie die Generierung und Bereitstellung definierter Berichte und Auswertungen beinhaltet.
Die Software des geforderten EMS zur Anwendung in den Straßenmeistereien des Dezer- nate Osthessen und Westhessen ist jeder ausgerüsteten Meisterei und den übergeordneten Stellen sowie den im Auftrag der Dezernate Osthessen und Westhessen beauftragten Fremdunternehmern als Dienstleistung zur Verfügung zu stellen; Hessen Mobil erhält hierzu eine Lizenz ohne Begrenzung der Nutzerzahl.
Die Ausführung und Verwendung der Software erfolgen als Web-Anwendung (Browser-Lö- sung), ausführbar mit allen aktuellen Browsern ohne zusätzliche lokale Installationen. Die Software muss optimiert auf die Nutzung am PC gestaltet sein, eine zusätzliche Nutzung optimiert auf Tablet und Smartphone stellt für den AG einen Mehrwert dar.
Die Einsätze sollen auf dem Server des AN für mindestens 24 Monate gespeichert und mit dem System des AN abrufbar sein. Weiterhin sind neben dem Export der aggregierten Ein- satzdaten (s. Kapitel 2.3.5) die nicht aggregierten Einsatzdaten eines Jahres nach Ablauf eines jeden Winters bis 30.06. als Datenbankexport vom Server des AN an den AG zu übergeben.
2.3.1 Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche muss übersichtlich strukturiert sein und eine hohe Bedienerfreund- lichkeit aufweisen, so dass alle Funktionen weitgehend intuitiv genutzt werden können.
Die Einsatzdaten müssen im webbasierten Software-Tool auf einer geeigneten Karte (Google-Maps, OSM, benutzerspezifischen Karten etc.) in Echtzeit als auch im Nachhinein dargestellt werden und jederzeit abrufbar sein. Die Möglichkeit, mehrere Kartengrundlagen
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auf der Benutzeroberfläche auszuwählen, stellt für den AG einen Mehrwert dar. Zur Anzeige und Auswertung abgeschlossener Einsätze sind geeignete Auswahlfilter (z.B. Auswahl von Zeitfenstern, Auswahl von Fahrzeugen) auf der Softwareoberfläche zu integrieren.
Die Echtzeit-Darstellung der Einsatzfahrzeuge ist automatisch mindestens alle 60 s auf der Karte zu aktualisieren. Für die Echtzeit-Darstellung ist die Anzeige auf Basis der erfassten Geo-Koordinaten ausreichend. Die Einsatzdaten der Fahrzeuge mit den verschiedenen Ar- beitszuständen (Räumen/Streuen, Streuen, Leerfahrt etc.) sind als Markierung hinter dem Fahrzeug differenziert darzustellen. An den Fahrzeugpositionen müssen auf einfache Weise mindestens die Einsatzparameter, Fahrzeug-ID, Position, Geschwindigkeit, Arbeits- zustand Pflug und Streugerät sowie Streudichte und Streubreite auf der Karte anzeigbar (z.B. Pop-up Fenster) sein. Sowohl bei der Echtzeitdarstellung als auch bei der Darstellung der Einsätze zu einem gewählten Zeitpunkt in der Vergangenheit ist es erforderlich, dass mehrere Einsatzfahrzeuge auf der Karte dargestellt werden, wenn sie gleichzeitig im Ein- satz waren.(s. Kapitel 2.2.1)
Nach 15 Minuten Stillstand eines Winterdienstfahrzeuges muss das Fahrzeug auf der Be- nutzeroberfläche hinweisend aufleuchten, so dass der Einsatzleiter aus Arbeitssicherheits- gründen prüfen kann, ob bei dem Mitarbeiter alles in Ordnung ist.
Spätestens 30 Minuten nach Einsatzende sind gefahrene Routen im Rückblick in der Kar- tenansicht darzustellen und in den Einsatzberichten und -auswertungen auf die hinterlegten Streckenabschnitte der SIB Hessen zu referenzieren (Referenzierung s. Kap. 2.3.2).
Fehlermeldungen (z.B. Einsatzfahrt ohne GPS) sind auf der Softwareoberfläche darzustel- len, damit der Anwender frühzeitig über Fehlfunktionen im EMS informiert ist. Bei Ausfall der Erfassung der Fahrzeugposition muss der Einsatz dennoch als aktiver Einsatz auf der Softwareoberfläche visualisiert werden.
2.3.2 Einsatzberichte und -auswertungen
Wesentlicher Bestandteil des EMS ist mit Beendigung des Einsatzes die Berichtserstellung und Einsatzauswertung. Für die Berichtserstellung und Einsatzauswertung sind die Einsatz- daten der gefahrenen Strecken auf die Netzknotenabschnitte bzw. die Streckenabschnitte der jeweiligen Straßenbaulastträger inklusive Fahrtrichtung über die zur Verfügung gestell- ten Daten der Straßeninformationsbank SIB Hessen zu referenzieren. Eine fahrstreifenbe- zogene Referenzierung bei mehreren Fahrstreifen oder separatem Standstreifen ist nicht erforderlich. Eine Differenzierung der Einsatzdaten zwischen Winterdienst auf Fahrbahnen und Winterdienst auf Radwegen ist durch geeignete Methoden vorzusehen.
Die in der Management-Software genutzten Daten der Straßeninformationsbank SIB Hes- sen müssen immer die aktuelle Version sein (siehe Kapitel 2.3.4). Die jeweils aktuelle Ver- sion der Straßeninformationsbank SIB Hessen wird von Hessen Mobil dem AN zur Verfü- gung gestellt.
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Hessen Mobil wird Form und Inhalt der verschiedenen Einsatzberichte und -auswertungen vorgeben. Bei den Einsatzberichten ist zusätzlich eine kartographische Darstellung zu ge- nerieren. Die Details zur Gestaltung der einzelnen Einsatzberichte und den jeweils notwen- digen Dateninhalten sind der Anlage Beispielbericht „Räum-/Streubericht“ zu entnehmen.
Es muss vom AN sichergestellt werden, dass mindestens folgende Elemente im Einsatzbe- richt dargestellt werden können:
Basisdaten o Name Straßenmeisterei o Fahrzeug – Kennzeichen o Salzlagerstandort o Einsatzroute o Datum o Einsatzzeit: Start und Ende
Zusammengefasste Einsatzdaten: o Einsatzdauer (inkl. Standzeiten) gesamt o Einsatzstrecke gesamt o Fahrtdauer o Standzeiten o Fahrtstrecke o Einsatzdauer Streuen o Einsatzdauer Räumen und Streuen o Leerfahrtzeit o Einsatzstrecke Streuen o Einsatzstrecke Räumen und Streuen o Leerfahrtstrecke o Durchschnittliche Geschwindigkeit
Zusammengefasste Streudaten: o Ausgebrachte Menge Trockensalz o Ausgebrachte Menge Salzlösung o Streufläche gesamt Trockensalz o Streufläche gesamt Salzlösung o Durchschnittliche Streudichte Trockensalz o Durchschnittliche Streudichte Salzlösung o Durchschnittliche Streubreite
Kartendarstellung des Einsatzes: o Kartenhintergrund (georeferenzierte aktuelle Karte) o Darstellung der Einsatzstrecke (referenziert auf NK-Abschnitte der SIB Hes- sen) mit farblicher Linie o Farbliche Differenzierung nach Leerfahrt, Streuen, Räumen/Streuen o Darstellung der Orte Einsatzbeginn und Einsatzende o Darstellung der Fahrtrichtung durch Pfeilzeichen auf Linie der Einsatzstrecke
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Zuordnung der Einsatzdaten zu den Baulastträgern (aus SIB Hessen) o Einsatzdauer Streuen Bundesstraße o Einsatzdauer Räumen und Streuen Bundesstraße o Einsatzdauer Leerfahrt Bundesstraße o Einsatzstrecke Streuen Bundesstraße o Einsatzstrecke Räumen und Streuen Bundesstraße o Einsatzstrecke Leerfahrt Bundesstraße o Ausgebrachte Menge Trockensalz Bundesstraße o Ausgebrachte Menge Salzlösung Bundesstraße o Einsatzdauer Streuen Landesstraße o Einsatzdauer Räumen und Streuen Landesstraße o Einsatzdauer Leerfahrt Landesstraße o Einsatzstrecke Streuen Landesstraße o Einsatzstrecke Räumen und Streuen Landesstraße o Einsatzstrecke Leerfahrt Landesstraße o Ausgebrachte Menge Trockensalz Landesstraße o Ausgebrachte Menge Salzlösung Landesstraße o Einsatzdauer Räumen und Streuen Kreisstraße o Einsatzdauer Streuen Kreisstraße o Einsatzdauer Leerfahrt Kreisstraße o Einsatzstrecke Streuen Kreisstraße o Einsatzstrecke Räumen und Streuen Kreisstraße o Einsatzstrecke Leerfahrt Kreisstraße o Ausgebrachte Menge Trockensalz Kreisstraße o Ausgebrachte Menge Salzlösung Kreisstraße o Einsatzdauer Streuen Sonstige Straße o Einsatzdauer Räumen und Streuen Sonstige Straße o Einsatzdauer Leerfahrt Sonstige Straße o Einsatzstrecke Streuen Sonstige Straße o Einsatzstrecke Räumen und Streuen Sonstige Straße o Einsatzstrecke Leerfahrt Sonstige Straße o Ausgebrachte Menge Trockensalz Sonstige Straße o Ausgebrachte Menge Salzlösung Sonstige Straße
Die Berichtserstellung als auch die Einsatzauswertungen müssen sowohl auf Meisterei-, Dezernats- und Hessen Mobil Zentralenebene entsprechend der zugewiesenen Nutzer- rechte (siehe Kapitel 2.3.6) differenziert erfolgen können. Alle durch den AG abgerufenen Berichte, Karten etc. müssen ausdruckbar und auf dem jeweiligen Arbeitsplatz-Rechner als *.pdf-Datei speicherbar sein. Weiterhin muss ein Exportieren der Berichtsdaten (z.B. als *.csv-Datei) möglich sein.
2.3.3 Erstellen und Bearbeiten von Routen zur Routenführung
Mit dem EMS müssen auch die Routenpläne für Streu- und Räumeinsätze für den Einsatz der Routenführung in den Winterdienstfahrzeugen verwaltet und bearbeitet werden können und mit den Einsatzdatenerfassungsgeräten in den Fahrzeugen synchronisiert werden kön- nen. Wesentliche Funktionen in der Management-Software sind die Erstellung sowie Bear- beitung von Routen, die durch Befahrung (Lernfahrt) erfasst und an die Management-Soft- ware übertragen wurden oder als bestehende KML-Datei importiert wurden und mit Fahrt-
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anweisungen in der Management-Software versehen werden. Bei der Bearbeitung der Rou- tenführung sind bei besonderen Ereignissen in der Route (Streubreite verändern, Fahrstrei- fen wechseln, nächste Ausfahrt nehmen, …) akustische und / oder visuelle Hinweise edi- tierbar. Die aktuellen bzw. überarbeiteten Routen sind von der Management-Software au- tomatisiert an die Datenerfassungsgeräte einer Meistereiflotte zu übertragen, so dass in den Fahrzeugen stets alle aktuellen Routen für die Routenführung zur Verfügung stehen. Es muss für den Anwender des EMS möglich sein, die erstellten Routenführungsdateien als separate Datei in dem Datenaustauschformat KML lokal abzuspeichern. Für eine effizi- ente Erstellung und Verwaltung der Routen muss man bereits bestehende Routenführungs- dateien in dem Datenaustauschformat (KML) in die Managementsoftware importieren kön- nen. Die auf den Meistereien im EMS hinterlegten Routen sollen in einem übergreifenden Account (Fachdezernat oder Zentrale) eingesehen werden können.
2.3.4 Verfügbare Datenimporte
Excel-Daten: Folgende Daten werden als *.xlsx-Dateien (Excel-Format) zur Verfügung gestellt: Fahrzeugliste Geräteliste Lagerliste
Die Listen sind durch den AN zu Vertragsbeginn einmalig einzulesen und die Software damit zu initialisieren. Im Anhang zu dieser Leistungsbeschreibung sind Muster in der „Muster Importdatei“ zusammengestellt. Änderungen an den Importdateien erfolgen ausschließlich durch den AG. Änderungen der Importdateien müssen durch das EMS automatisch erkannt und berücksichtigt werden.
Alle Datensätze sind mit einem Zeitstempel versehen, der den Gültigkeitszeitraum definiert. Bei allen Auswertungen und Darstellungen ist der Gültigkeitszeitraum zu berücksichtigen. Ein fehlender Eintrag beim Ende-Datum oder eine Ende-Datum nach dem aktuellen Zeit- punkt definiert die aktuelle Gültigkeit.
XML-Daten: Alle Informationen zum Straßennetz liegen in einem OKSTRA-kompatiblen Format als xml- Dateien vor. Die gültigen Dateien werden dem AN zum Vertragsbeginn übergeben; der An- hang zu dieser Leistungsbeschreibung enthält eine Musterdatei. Folgende Daten werden als xml-Datei übertragen: Netzknoten (NK-Nr, Rechtswert, Hochwert) NK-Abschnitte und NK-Äste (von NK, nach NK, Baulast, Achspolygon, Länge, Anzahl Streifen, Fahrtrichtung) Ortsdurchfahrten (NK-Abschnitt, von Station, bis Station, Gemeinde)
Änderungen an den Importdateien erfolgen ausschließlich durch den AG. Änderungen der Importdateien müssen durch das EMS automatisch erkannt und berücksichtigt werden. Bei Änderungen der Importdateien muss der AN den Datenimport eigenständig durchführen können. Alle Änderungen sind mit einem Zeitstempel zu versehen, der den Gültigkeitszeit- raum definiert. Bei allen Auswertungen und Darstellungen ist der jeweilige Gültigkeitszeit- raum zu berücksichtigen.
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Die genaue Form der Schnittstelle für die Datenübertragung der Import-Dateien ist zwischen AG und AN abzustimmen. Hierfür ist im Leistungsverzeichnis eine Position für die Abstim- mungs- und Anpassungsaufwendungen des AN inkl. der Aufwendungen für die Export- schnittstelle (siehe Kapitel 2.3.5) vorgesehen.
2.3.5 Exportschnittstelle
Die Einsatzdaten sind in aggregierter Form als xml-Dateien an die EMS-DB auf dem Server von Hessen Mobil zu übertragen. Die Übertragung muss in 99 % der Fälle spätestens 1 h nach Einsatzende erfolgen. Je Einsatz ist eine xml-Datei mit folgendem Dateinamen zu ge- nerieren: yyyymmddhhmmsskkkkk.xml mit yyyy Jahr (2021 etc.) mm Monat (01 bis 12) dd Tag (01 bis 31) hh Stunde Einsatzbeginn (00 bis 23) mm Minute Einsatzbeginn (00 bis 59) ss Sekunde Einsatzbeginn (00 bis 59) kkkkkk KE-Nr Fahrzeug
Der Inhalt der xml-Datei ist im Anhang „Muster Exportdatei“ definiert. Die Strukturierung der XML-Dateien ist der Anlage „XML-Schema“ zu entnehmen.
Die genaue Form der Schnittstelle für die Datenübertragung der xml-Dateien ist zwischen AG und AN abzustimmen. Hierfür ist im Leistungsverzeichnis eine Position für die Abstim- mungs- und Anpassungsaufwendungen des AN inkl. der Aufwendungen für die Import- schnittstelle (siehe Kapitel 2.3.4) vorgesehen.
2.3.6 Nutzerrechteverwaltung
Für das gesamte System ist eine Nutzerrechteverwaltung mit differenzierten Berechtigun- gen vorzusehen, so dass die erfassten Daten nur Befugten gemäß ihrer Nutzerrechte visu- alisiert werden können bzw. so dass auf Daten für Einsatzberichte oder Auswertungen nur durch Befugte zugegriffen werden kann. Für das Anlegen von Usern und die Zuweisung von Nutzerrechten muss in der Software ein entsprechendes Admin-Tool vorgesehen sein.
Das EMS muss so konfigurierbar sein, dass mindestens folgende Nutzergruppen mit diffe- renzierten Nutzerrechten angelegt werden können: Administrator Zentrale Abteilungsleitung Dezernatsleitung/ Fachdezernatsleitung/ Sachgebietsleitung Meistereileitung TA/VA Kfz-Meister Einsatzleitung Standardnutzer Fremdunternehmer
Für die einzelnen Nutzergruppen muss es möglich sein, mindestens folgende Berechtigun- gen einzustellen
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Vollumfängliche Administratorenrechte Erstellung und Bearbeitung von Routen für die Routenführung Sichtbarkeit von einzelnen Fahrzeugen bzw. Fahrzeuggruppen Möglichkeit der Echtzeitdarstellung der Einsätze Durchführung / Erstellung von Einsatzberichten und -auswertungen Abrufen von Einsatzberichten einzelner Fremdunternehmerfahrzeuge
2.3.7 Datensicherheit und Datenschutz
Die im EMS erfassten Daten müssen während der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung unversehrt, vollständig und aktuell bleiben. Eine nachträgliche Veränderung der Einsatzda- ten in der Datenbank muss für eine gerichtsfeste Dokumentation ausgeschlossen sein. Die Speicherung der Daten auf Servern des AN muss unter Einhaltung der gesetzlichen sowie vom AG vorgeschriebenen Datenschutzbestimmungen erfolgen.
Das EMS muss, nur für den Administrator des AG auslesbar, eine Log-Datei der Benutzer- zugriffe auf das System führen.
Die Anforderungen an die Informationssicherheit sind gemäß dem BSI IT-Grundschutz- Kompendium, in seiner jeweils aktuellsten Edition, sicherzustellen und dokumentiert nach- zuweisen. Nach den geltenden Vorschriften des Landes Hessen wird die Standard-Absi- cherung nach BSI Standard 200-2 als ausreichend erachtet. Für das Fachverfahren EMS hat eine bereits durchgeführte Feststellung des Schutzbedarfs für alle drei Grund- werte/Schutzziele (Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit) einen normalen Schutzbe- darf ergeben. Die Gewährleistung der Informationssicherheit für das Fachverfahren EMS ist in geeigneter Form, möglichst durch Vorlage eines aktuellen Informationssicherheitskon- zeptes nach BSI IT-Grundschutz, nachzuweisen. Dabei müssen alle notwenigen Kompo- nenten für das EMS Verfahren im Informationssicherheitskonzept berücksichtigt werden. Alternativ kann der Nachweis durch eine dokumentierte Selbstauskunft erfolgen. Hierbei sind die für das EMS Verfahren notwendigen Strukturkomponenten und alle notwendigen BSI Bausteine mit ihren aufgeführten Anforderungen zwingend zu berücksichtigen. Weiter- hin ist bei beiden Optionen neben dem jeweiligen Umsetzungsstatus auch die konkrete Um- setzung der Anforderungen zu dokumentieren sowie geeignete Nachweise darüber zu er- bringen bzw. vorzulegen.“
2.3.8 Softwarepflege und-wartung
Die vom AG genutzte Softwareanwendung ist während des vertraglich vereinbarten Dienst- leistungszeitraumes stets zu warten und immer auf der neuesten Softwareversion zu halten. Die Softwarepflege und -wartung ist Bestandteil des Dienstleistungsvertrages. Bei techni- schen oder anwenderspezifischen Problemen bzw. Fragestellungen steht dem AG ein tech- nisch kompetenter Support zu Verfügung. Technische Probleme oder Funktionsstörungen sind in einer zumutbaren Frist zu beheben (siehe Kapitel 4).
2.3.9 Bedienungsanleitung
In der Benutzeroberfläche der Managementsoftware muss eine geeignete Hilfefunktion vor- handen bzw. eine ausführliche Bedienungsanleitung der Software hinterlegt sein.
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- Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme des EMS im Winterdienst erfolgt meistereiweise. Analog dem Projekt- zeitplan sind die Installationen in den Fahrzeugen und das Aufsetzen der Managementsoft- ware ist so zu planen, dass 2 Monate nach Auftragserteilung die Fahrzeugausstattung und die Datenübertragung bereits im Webportal mit einer Basisfunktionalität dokumentiert wer- den kann und Teilabnahmen der Fahrzeuge stattfinden können. In allen 16 Straßenmeiste- reien muss die Routenführung und der Import der KML-Dateien vier Monate nach Auf- tragserteilung in Betrieb genommen werden können. Die Entwicklungsschritte sind in regel- mäßigen Jour-Fix-Terminen mit dem Projektteam des AG nachzuweisen.
Alle Termine, insbesondere Installationsarbeiten in den Fahrzeugen vor Ort in den Straßen- meistereien, sind rechtzeitig mit den jeweils zuständigen Personen von Hessen Mobil ab- zustimmen. Alle Installationsarbeiten sind vom AN zu dokumentieren. Der AN ist dafür ver- antwortlich, dass es beim Einbau der Einsatzdatenerfassungsgeräte zu keiner Beeinträch- tigung, Veränderung oder Beschädigung bei der Fahrzeugelektrik kommt. Kosten für Schä- den aufgrund des Einbaus sind vom AN zu tragen.
Für die Inbetriebnahme sind alle Funktionen zu prüfen und vom AG abzunehmen. Insbe- sondere die Funktionen der Einsatzdatenerfassungsgeräte in den Fahrzeugen sowie die Datenkommunikation zum EMS sind für jedes Fahrzeug zu prüfen und vom AG abzuneh- men. Dazu sind zur jeweiligen Abnahme Testfahrten mit Funktionsprüfungen für jedes Fahr- zeug durchzuführen. Hierbei sind auch Störungstests (z.B. Ziehen des Steckers der GPS – Antenne) durchzuführen. Alle geforderten Funktionen müssen in der Managementsoftware bei der Inbetriebnahme der einzelnen Fahrzeuge dokumentiert und abgenommen werden.
- Schulung und technischer Support
Die Funktionen der Management-Software sowie die Bedienung der Einsatzdatenerfas- sungsgeräte sind differenziert nach den Nutzergruppen „Management-Software-Nutzer“, „Fahrer“ sowie „Werkstattpersonal“ zu schulen. Für die verbauten Einsatzdatenerfassungs- geräte und Hardwarekomponenten sind ausgewählte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hessen Mobil technisch so zu schulen, dass Wartungsarbeiten, kleinere Reparaturarbeiten bzw. Umbau in ein neues Fahrzeug eigenständig vom AG durchgeführt werden können. Dafür sind folgende Schulungen mit einem Schulungskonzept anzubieten: 4 Online-Anwenderschulungen Management-Software á 20 Personen, Dauer je 0,5 Tage 16 Präsenz-Anwenderschulungen der Fahrer in Meisterei, Dauer je 0,5 Tage 2 Technische Schulungen Werkstattpersonal in Präsenz für Wartung, kleinere Re- paraturen sowie Montage und Inbetriebnahme der Einsatzdatenerfassungsgeräte, Dauer 1 Tag
Schulungsorte und -termine sowie Festlegung der Schulungsteilnehmer bzw. -gruppen wer- den in Abstimmung mit dem AN vom AG festgelegt.
Bei technischen Problemen hat der AN einen fachlich kompetenten Telefonsupport und Kundenservice bereitzustellen. Hierbei sind folgende Servicezeiten einzuhalten: Montag – Freitag: 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
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Folgende Reaktions- und Wiederherstellungszeiten sind einzuhalten: Die Managementsoftware muss mit den dargestellten Funktionen zu 99 % im Zeitraum 01.11. bis 31.03. für den AG verfügbar sein. Der AN verpflichtet sich, angemessene Maß- nahmen zu ergreifen und dem AG unaufgefordert mitzuteilen, mit dem Ziel, zukünftige Stö- rungen des Gesamtsystems zu vermeiden. Bei Problemen in der Bedienung der Manage- mentsoftware steht dem AG zu den o.g. Servicezeiten von Seiten des AN fachlich geschul- tes Personal für einen kompetenten IT-Support zur Verfügung.
Bei Problemen der Hardware muss ein Kundendiensttechniker in max. 3 Werktagen (Mon- tag bis Freitag) vor Ort sein, nach Anforderung zu o.g. Servicezeiten durch den AG.
Ersatzteile werden vom AN innerhalb von 3 Werktagen (Montag bis Freitag) nach Bestel- lung zu den vereinbarten Servicezeiten zum vom Besteller genannten Ort geliefert. Der AN garantiert die Verfügbarkeit von kompatiblen Ersatzteilen / Austauschgeräten über die aus- geschriebene Vertragslaufzeit. Dem Angebot ist eine Ersatzteilpreisliste beizulegen.
- Einzureichende Unterlagen
Es werden nur vollständige Angebote bei der Vergabe berücksichtigt.
Zur Erläuterung des Angebotes sind folgende Dokumente abzugeben:
- Projektzeitplan mit Erläuterungen für Planung, Lieferung der Komponenten, Einbau der Einsatzdatenerfassungsgeräte in den Fahrzeugen (16 Straßenmeistereien), Ein- richtung / Vorbereitung der Managementsoftware, Schulungen (Hardware / Soft- ware) sowie Inbetriebnahme. Der durch den AG bestätigte Projektzeitplan ist Grund- lage von Teilabnahmen und damit verbundenen Teilrechnungen und wird Vertrags- bestandteil. Hierbei sind zumindest folgende Meilensteine zu benennen: o MS 1: Hardwareausstattung Fahrzeuge o MS 2: Inbetriebnahme Webportal o MS 3: Inbetriebnahme Navigation o MS 4: Abnahme Gesamtsystem spätestens 15 Monate nach Auftragsertei- lung
- Übersichtlicher Systemplan mit Erläuterungen, der alle Hardware- und Software- komponenten sowie alle Kommunikationsschnittstellen für den Datenaustausch ent- hält.
- Beschreibung des Einsatzdatenerfassungsgeräts mit allen angebotenen Kompo- nenten, insbesondere o Darstellung der technischen Spezifikationen aller Komponenten o Verfügbare Schnittstellen o Prüfnachweise der eingesetzten Hardwarekomponenten, CE-Kennzeich- nung o Einbaubeschreibung / -skizze o Angabe des angebotenen Messintervalls o Angabe der Dimensionierung des Zwischenspeichers o Darstellung zum manuellen Auslesen des Zwischenspeichers o Beschreibung der Anwenderfunktionen und Benutzeroberfläche o Funktionen und Benutzeroberfläche der Routenführung
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o Ergänzend detaillierte Erläuterung, was passiert, wenn die gefahrene Route versehentlich oder notwendigerweise (z.B. Umfahrung eines Unfalls) vom Winterdienstfahrzeug verlassen wird. o Darstellung der Fernwartungsmöglichkeiten der Datenerfassungsgeräte o Erfassung der Salzlagerzuordnung am Einsatzdatenerfassungsgerät o Beschreibung der Funktion Ereigniserfassung während des Einsatzes 4. Beschreibung der Management-Software mit detaillierter Darstellung der Funktio- nen und der Benutzeroberfläche, insbesondere o Ist die Benutzeroberfläche auf für Smartphone- / Tablet-Anwendungen opti- miert? o Welche Kartengrundlagen werden auf der Benutzeroberfläche angeboten? o Wie werden Warnmeldungen (z.B. Ausfall der GPS-Funktion im Fahrzeug) dargestellt? o Wie werden Hinweise bei einem längeren Fahrzeugstillstand (nach 15 Minu- ten) auf der Benutzeroberfläche dargestellt? o Wie wird ein Einsatz dargestellt, bei dem durch eine Fehlfunktion die GPS- Daten fehlen? o Detaillierte Beschreibung der Softwarekomponente Verwaltung der Routen für die Routenführung (Verwaltung / Aktualisierung von Routen, Datentrans- fer zum Einsatzdatenerfassungsgerät o Darstellung des Tools zur Erstellung von Einsatzberichten und -auswertun- gen o Nutzerrechteverwaltung in der Management-Software 5. Darstellung der Umsetzung der Anforderungen bei Datensicherheit, Datensicherung und gesicherte Kommunikation in der Managementsoftware, insbesondere o Erklärung zum Standort / zu den Standorten der Datenbankserver o BSI-Zertifizierung der eingesetzten Server 6. Schulungskonzept o Ablauf der Schulungen o Schulungsunterlagen 7. Darstellung des technischen Supports und Kundenservice, insbesondere mit An- gabe von o Kontaktdaten und Telefonnummern o Servicezeiten o Reaktions- und Wiederherstellungszeiten o Ersatzteilpreisliste
Angaben zur Erfüllung der Mindestanforderungen sowie die zur Bewertung der Qualitätskri- terien erforderlichen Angaben müssen für den AG aus den vorgenannten Unterlagen ein- deutig und nachvollziehbar sein oder durch den AN in zusätzlichen Dokumenten nachvoll- ziehbar dargelegt werden.
Zu angebotenen Optionen sind folgende Angaben zu machen:
- OPTION 1: Beschreibung des Tools zur Einplanung der Fahrzeuge sowie Beschrei- bung des Abgleichs mit den Einsätzen
- OPTION 2: Beschreibung des Kollisions- und Kippsystems im Datenerfassungsge- rät der Winterdienstfahrzeuge
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- Weiterführende Informationen zu Straßenmeistereien
Folgende Straßenmeistereien sind mit dem EMS auszustatten:
Dezernat Betrieb und Verkehr Osthessen
SM Bad Hersfeld Hünfelder Straße 70 36251 Bad Hersfeld
SM Gersfeld Schachener Straße 10 36129 Gersfeld
SM Hünfeld Rasdorfer Straße 1 36088 Hünfeld
SM Meißner Chattenlohstraße 2 37290 Meißner-Weidenhausen
SM Neuhof Elbestraße 1 36119 Neuhof
SM Ringgau Feldhof 1 37296 Ringgau
SM Rotenburg Hinter der Landwehr 16 36199 Rotenburg a. d. Fulda
SM Witzenhausen Mündener Straße 21a 37213 Witzenhausen
Dezernat Betrieb und Verkehr Westhessen SM Alten-Buseck Reiberg 2 35418 Buseck
SM Dillenburg Alte Rheinstraße 35 35683 Dillenburg
SM Grünberg Gießener Straße 46 35305 Grünberg
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SM Kirchhain Niederrheinische Straße 53 35274 Kirchhain
SM Marburg Am Krekel 33 35039 Marburg
SM Oberweyer Auf den Sechsmorgen 4 65589 Hadamar
SM Solms Riemannstraße 9 35606 Solms
SM Steffenberg Bauhofstraße 7 35239 Steffenberg
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Es kann davon ausgegangen werden, dass in allen 16 Straßenmeistereien eine Internet- Bandbreite vom 10 Mbit/s zur Verfügung steht. Alle Meisterei-Computer können mit Stan- dard-Browsern auf das Internet zugreifen.
Detaillierte Angaben zu den auszurüstenden Fahrzeugen und Geräten befinden sich in den Anlagen.
- Rechnungsstellung
Bei der Rechnungsstellung ist zu differenzieren. Meistereibezogene Leistungen (LV Pos. 2+3) sind unter Angabe der jeweiligen Fahrzeuge an die jeweilige Meisterei zu stellen. Übergeordnete Leistungen (LV Pos. 1+4) sind regional zu berechnen. Servicepauschalen sind quartalsweise abzurechnen. Die Genauen Rechnungsadressen werden zu Projektbe- ginn spezifiziert. Die Rechnungen sind digitaler Form, per Mail im PDF-Format zu senden an: rechnung@mobil.hessen.de (1 Rechnung pro E-Mail) Die Rechnung enthält zwingend die Vertrags-Nr. . Montagenachweise sind den Rechnun- gen anzuhängen. Erfolgt der Rechnungseingang ohne diese Angaben, wird die Rechnung abgelehnt.
Abkürzungsverzeichnis
AG Auftraggeber
AN Auftragnehmer
EMS Einsatz-Management-System
mEDE mobilen Einsatzdatenerfassung
SIB Hessen Straßeninformationsbank Hessen
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