2026-09-11_Leistungsbeschreibung mobile 60 kVA Netzersatzanlagen V1.1.pdf

Mobile Netzersatzanlagen mit 60 Kilovoltampere auf Anhängerfahrgestell

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 16.09.2026, 17:42 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.evergabe.nrw.de

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Leistungsbeschreibung

Mobile 60 kVA

Netzersatzanlage

Version: 1.1

Stand: 11.09.2026

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Inhaltsverzeichnis

1 Vorbemerkung ...................................................................................................... 3 1.1 Einzureichende Unterlagen ........................................................................... 4 1.2 Musterfahrzeug ............................................................................................. 4 1.3 Hinweis zur Zahlungsmodalität ...................................................................... 5

2 Fahrzeug ............................................................................................................... 6 2.1 Allgemeine Anforderungen ............................................................................ 6 2.2 Anhängerfahrgestell ...................................................................................... 9 2.3 Lackierung, Beklebung und Beschriftung .................................................... 12 2.4 Elektrik und Elektronik ................................................................................. 15 2.5 Elektrische Erzeugungsanlage .................................................................... 17 2.6 Aufbau......................................................................................................... 25 2.7 Zubehör ....................................................................................................... 30

3 Organisation ....................................................................................................... 39 3.1 Dokumentation und Gewährleistung ............................................................ 39 3.2 Abnahme, Einweisung und Lieferung .......................................................... 42

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1 Vorbemerkung

Alle Positionen in der vorliegenden Leistungsbeschreibung beziehen sich auf eine mo- bile 60 kVA Netzersatzanlage auf einem Anhängerfahrgestell (im weiteren Verlauf als „Netzersatzanlage“ bzw. „Fahrzeug“ bezeichnet).

Aus dem Förderprogramm des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophen- hilfe zum „Aufbau einer nationalen Reserve Blackout – Stärkung des Zivilschutzes“ steht dem Land Nordrhein-Westfalen ein Budget in Höhe von 4.605.042,01 € netto zur Verfü- gung. Es soll die größtmögliche Anzahl an Netzersatzanlagen zum geringsten Einzel- preis beschafft werden. Die Auslieferung an den Auftraggeber gemäß Position 89 muss spätestens bis zum 01.09.2028 vollständig abgeschlossen sein.

Darüber hinaus ist für den Fall einer kurzfristigen Budgeterhöhung eine Option zum Ab- ruf von bis zu fünf weiteren Netzersatzanlagen vorzusehen. Der optionale Abruf durch den Auftraggeber muss spätestens bis zum 31.01.2027 erfolgen. In diesem Fall verlän- gert sich die Lieferfrist für den optionalen Abruf bis zum 01.11.2028.

Der Auftraggeber führt die Beschaffung für das Land Nordrhein-Westfalen zentral durch. Nach der Einweisung der Multiplikatoren gemäß Position 91 werden die Netzersatzan- lagen an die Fahrzeugstandorte übereignet, sodass in diesem Zuge auch alle Gewähr- leistungsansprüche übergehen.

Die zum Zeitpunkt der Lieferung an den Auftraggeber fabrikneuen, funktionsfähigen, mängelfreien und zulassungsfähigen Netzersatzanlagen haben dem neusten Stand der Technik sowie den Vorgaben nach DIN VDE 0100-410, DIN VDE 0100-540, DIN VDE 0100-551, DIN VDE 0100-717 und DIN EN 1846-2 unter zusätzlicher Beach- tung von DGUV Vorschrift 49, 70 und 71 zu entsprechen, sofern keine abweichenden und/oder zusätzlichen Anforderungen in dieser Leistungsbeschreibung angegeben sind.

Ist die Erfüllung von Normforderungen nicht möglich oder treten Widersprüche zwischen Regeln der Technik und den Forderungen der Leistungsbeschreibung auf, ist vor Ange- botsabgabe darauf hinzuweisen. Fehlen in der Leistungsbeschreibung einzelne Positio- nen, die aber für ein einwandfreies Funktionieren notwendig sind, hat der Bieter diese – nach schriftlicher Rückmeldung an den Auftraggeber innerhalb des Korrespondenzzeit- raumes – im Angebot mit zu berücksichtigen. Für den Fall der Berücksichtigung solcher Positionen erst nach Auftragserteilung hat der Auftragnehmer diese ohne zusätzliche Kosten für den Auftraggeber zu realisieren.

In der Leistungsbeschreibung werden Richtfabrikate genannt, deren Eigenschaften der Planung zu Grunde liegen. Vom Bieter können mindestens gleichwertige Produkte an- geboten werden. Die Gleichwertigkeit ist durch den Bieter bei der Angebotsabgabe nach- zuweisen und wird anhand der technischen Anforderungen der jeweiligen Position ge- messen.

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Vorbemerkung

Sofern in der Leistungsbeschreibung nach dem angebotenen Produkt gefragt wird, ist dieses vom Bieter eindeutig zu spezifizieren (bspw. durch Angabe von Hersteller, Fabri- kat, Typ). Mit dem Richtfabrikat ist keine Präferenz des Auftraggebers verbunden.

1.1 Einzureichende Unterlagen

Die nachfolgend aufgeführten Unterlagen sind bei Angebotsabgabe einzureichen:

a) Eigenerklärung über Erfahrungen im Bau von mindestens 15 mobilen Netzer- satzanlagen mit einer Leistung von ≥ 40 kVA und ≤ 100 kVA in den letzten 12 Monaten mittels Referenzliste nach § 46 Abs. 3 Ziffer 1 VgV. Ausgangspunkt für die Berechnung des Zeitraums der 12 Monate ist der Tag des Ablaufs der Abga- befrist der Angebote. Berücksichtigt werden nur Referenzen, deren Leistung am Tag des Ablaufs der Angebotsfrist vollständig erbracht und abgeschlossen ist. Die Referenzliste muss je Referenz enthalten: Bezeichnung der mobilen Netzer- satzanlage; elektrische Leistung in kVA; kurze Beschreibung und Umfang der Bauleistung; Auftraggeber; möglichst Ansprechpartner des Auftraggebers mit Te- lefonnummer und E-Mail-Adresse.

b) Eigenerklärung zum Vorliegen eines gültigen Zertifizierungsnachweis zum Qua- litätsmanagement nach DIN EN ISO 9001. Das Zertifikat muss zum Ablauf der Angebotsfrist gültig sein. Auf gesondertes Anfordern der Vergabestelle bei dem Bieter, der für den Zuschlag in Betracht kommt: Gültiger Zertifizierungsnachweis zum Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001. Der Bieter, dessen Angebot für den Zuschlag in Betracht kommt, hat das Zertifikat auf entsprechende Anfor- derung des Auftraggebers innerhalb von sechs Kalendertagen vorzulegen. Das Zertifikat muss zum Ablauf der Angebotsfrist gültig sein.

c) Zeitplan, dem der Projektverlauf vom Zeitpunkt der Zuschlagserteilung bis zur geplanten Auslieferung einschließlich des optionalen Abrufes zu entnehmen ist.

d) Technische Zeichnung des Fahrzeuges mit Seitensicht von links und rechts, Vor- deransicht sowie Rückansicht als Vektorgrafik im Portable Document Format (PDF). Die wesentlichen Fahrzeugmaße müssen enthalten sein.

e) Technische Zeichnung des Bedienstandes der Netzersatzanlage mit Anordnung der Bedienelemente, Sicherungen und Steckdosen.

1.2 Musterfahrzeug

Netzersatzanlage Nr. 1 wird als „Musterfahrzeug“ bezeichnet und bildet die Grundlage für alle folgenden Fahrzeuge. Die Fertigung des Musterfahrzeuges erfolgt in enger Ab- stimmung zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber. Mit der Abnahme durch den Auf- traggeber wird die Freigabe zum Bau der verbleibenden Fahrzeuge erteilt. Im unmittel- baren Anschluss daran sind die weiteren Fahrzeuge zeitnah hintereinander in Serie zu fertigen.

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Vorbemerkung

1.3 Hinweis zur Zahlungsmodalität

Die Bezahlung eines jeden Fahrzeuges erfolgt nach vollständiger Abnahme durch den Auftraggeber gemäß Position 87 und Lieferung an den Lieferort gemäß Position 89.

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2 Fahrzeug

2.1 Allgemeine Anforderungen

PositionBeschreibung
01Technische Vorgaben • Anhänger mit fest verbauter Netzersatzanlage ○ EU-Fahrzeugklasse: O2 • Nennleistung: ≥ 55 kVA und ≤ 65 kVA • Zulässige Gesamtmasse: ≤ 3.000 kg • Zulässige Höchstgeschwindigkeit: ≥ 80 km/h • Fahrzeuglänge mit Anbauteilen: ≤ 7.000 mm • Fahrzeugbreite mit Anbauteilen: ≥ 1.800 mm und ≤ 2.300 mm • Hinterer Überhangwinkel im einsatzbereiten Zustand: ≥ 13 ° • Bodenfreiheit im einsatzbereiten Zustand: ≥ 180 mm ○ Unter den Achsen ○ Unter den Stützen für den Niveauausgleich ○ Unter dem Stützrad • Einsatzmöglichkeit für: ○ Einspeisung in Gebäudenetz und öffentliches Stromnetz - Ohne Netzparallelbetrieb ○ Direktversorgung von strombetriebenen Anlagen ○ Parallelbetrieb mit anderen Netzersatzanlagen unterschiedlicher Leistungsklassen bei Notstromeinspeisung

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
02Antrieb • Nutzbare Kraftstoffe: ○ Diesel ○ HVO100 • Motor und Generator aufeinander abgestimmt • Wenn möglich, mit Lichtmaschine • Mit digitaler Ölstandsüberwachung • Mit ein- und ausschaltbarer Motorvorwärmung • Mit Partikelfilter • Ohne Harnstoffeinsatz • Mit automatischer Regeneration • Mit nach oben geführter Abgasanlage ○ Wenn erforderlich, mit Regenschutzklappe
03Kraftstoffbehälter • Zugelassen für die nutzbaren Kraftstoffe • Fassungsvermögen: Für eine Laufzeit von ≥ 12 h Volllastbetrieb • Mit Kraftstoffmangelerkennung ○ Warnschwelle 1 bei einer erwarteten Restlaufzeit von ≤ 180 Minuten ○ Warnschwelle 2 bei einer erwarteten Restlaufzeit von ≤ 90 Minuten • Mit ein- und ausschaltbarer Kraftstoffvorwärmung • Mit Betankungsmöglichkeit auf beiden Fahrzeugseiten ○ Auch während des Betriebes • Befüllbar durch Zapfanlage und Kanister vom Boden aus • Mit Fehlbetankungsschutz

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
04Technische Daten • ______________________________________________________ Motorhersteller und Modellbezeichnung • ______________________________________________________ Nennleistung in kVA • ______________________________________________________ Zulässige Gesamtmasse in kg • ______________________________________________________ Fahrzeuglänge mit Anbauteilen in mm • ______________________________________________________ Fahrzeugbreite mit Anbauteilen in mm • ______________________________________________________ Hinterer Überhangwinkel im einsatzbereiten Zustand in ° • _____________________________________________________ Bodenfreiheit im einsatzbereiten Zustand in mm • ______________________________________________________ Laufzeit im Volllastbetrieb in h

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Fahrzeug

2.2 Anhängerfahrgestell

PositionBeschreibung
05Allgemeine Anforderungen • Zweiachsiger Tandemachsanhänger ○ In Anlehnung an Kategorie 1 (straßenfähig) • Grundrahmen aus dauerhaft korrosionsbeständigem Material ○ Bohrlöcher in feuerverzinkten Stahlfahrgestellen sind zu lackieren ○ Eine Kontaktkorrosion bei Aluminiumfahrgestellen ist auszuschlie- ßen
06Zugdeichsel • Auflaufgebremst • Höhenverstellung: Stufenlos von 500 mm bis mindestens 1.100 mm ○ Mit Parallelverschiebung • 40 mm Zugöse nach DIN 11026 • Stützlast: ≥ 100 kg und ≤ 200 kg
07Reifen • Mit Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) nach ECE-R117 • Identischer Hersteller • Schlauchlos • Reifengröße: ≥ 13 Zoll und ≤ 15 Zoll • Identisches Alter an jeder Achse • Alter bei Abnahme des Fahrzeuges durch den Auftraggeber: ≤ 156 Wo- chen • Hinweis: Wird das maximale Alter zum Zeitpunkt der Abnahme durch den Auftraggeber überschritten, sind vorab fabrikneue Reifen mit einem Alter von ≤ 78 Wochen aufzuziehen.

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
08Beleuchtungsanlage • Nach StVZO • Ausführung in LED-Technik • Betrieb an 12 V und 24 V Spannung • Steckverbindung für 13-polige Anhängersteckdose (12 V) nach ISO 11446 ○ Mit abnehmbarer Leitung • Steckverbindung für 15-polige Anhängersteckdose (24 V) nach ISO 12098 ○ Mit abnehmbarer Leitung • Parksteckdose(n) an Deichsel zur Fixierung der Steckverbindung(en) im abgestellten Zustand • Mit dritter Bremsleuchte am Fahrzeugheck • Mit zusätzlichen Fahrtrichtungsanzeigern ○ Entgegen der Fahrtrichtung ○ Paarweise so hoch wie möglich in der Haube integriert verbaut • Mit LED-Umrissleuchten • Mit Abschaltung bei Fahrtantritt von: ○ Umfeldbeleuchtung ○ Geräteinnenraumbeleuchtung ○ Warnblinkanlage (wenn über Zentralen Aggregatsteuerung aktiviert)

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
09Anbauteile • Schmutzfänger • Stützrad ○ An Zugdeichsel montiert ○ Höhenverstellbar über manuelle Kurbel ○ Vollgummierte Bereifung ○ Tragkraft auf Gesamtmasse des Fahrzeuges abgestimmt • Stützen für Niveauausgleich ○ Vier Stück ○ Mit Handkurbel ○ Für Niveauausgleich von ≥ 7 ° ○ Tragkraft auf Gesamtmasse des Fahrzeuges abgestimmt ○ Mit Transportsicherung • Rundlibelle für Niveauausgleich ○ An der Zugdeichsel montiert
10Bremsanlage • Auf die Gesamtmasse abgestimmt • Auflaufbremse mit Rückfahrautomatik • Abreiß-Sicherungsseil mit Federhaken oder Karabiner • Mit mechanischer Feststellbremse

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Fahrzeug

2.3 Lackierung, Beklebung und Beschriftung

PositionBeschreibung
11Lackierung • Haube in Verkehrsrot (RAL 3020) • Anhängerfahrgestell in Serienausführung • Betätigungsmechanismen von Auszügen und Feststellern in Rot • Sofern am Anhängerfahrgestell Lackschäden auftreten, sind diese vor Aufbringung der Haube mit Korrosionsschutz nachzulackieren. Dies gilt ebenso für Bohr- und Schraublöcher. • Sollte keine Lackierung möglich sein, erfolgt eine vollflächige Einfär- bung (keine Beklebung)
12Kontur- und Warmmarkierung • Zur Abbildung der gesamten Fahrzeugkontur • Nach ECE-R104 • Auf beiden Längsseiten des Fahrzeuges in Weiß • Am Fahrzeugheck in Rot • Breite: 50 mm (sofern eine Fläche zu schmal ist, beträgt das Mindest- maß 25 mm) • Eine Ausführung in Gap-Form ist nur zulässig, sofern die Gegebenhei- ten am Fahrzeug keine durchgehende Konturmarkierung ermöglichen • Warnmarkierung für temporär aus der Fahrzeugkontur herausstehen- den Auszügen und Klappen in und entgegen der Fahrtrichtung ○ Abwechselnd in den Farben Rot (retroreflektierend) und fluoreszie- rend Weiß (retroreflektierend) mit einer Streifenbreite von mindes- tens 100 mm
13Farbschema und Layoutvorgabe für Schilder • Gefahr/Warnung: Roter Hintergrund und weiße Schrift • Beladungsgegenstände: Gelber Hintergrund und schwarze Schrift • Funktionsteil/Einrichtung: Weißer Hintergrund und schwarze Schrift • Hinweis/Erläuterung: Schwarzer Hintergrund und weiße Schrift • Textausrichtung: Zentriert und nur in abgestimmten Ausnahmefällen linksbündig

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
14Zivilschutzkennzeichnung • In witterungs- und UV-beständiger sowie abriebfester Beklebung • In größtmöglicher Ausführung auf beiden Längsseiten der Haube • Mit Schriftzug: ZIVILSCHUTZ ○ Farbe: Weiß ○ Schriftart: Helvetica Neue LT Com 85 Heavy in Weiß • Mit Zivilschutzwappen ○ Die Vektorgrafik wird vom Auftraggeber bereitgestellt
15Beschriftung Lagerorte • Der Lagerort sämtlicher Beladungsgegenstände ist verwechslungssi- cher sowie witterungs- und UV-beständig mit Anzahl und Bezeichnung des Beladungsgegenstandes gut lesbar zu beschriften • In jedem Geräteraum ist eine tabellarische Beladungsübersicht anzu- bringen • Die Beschriftung ist auf Schildern graviert auszuführen und erfolgt nur in abgestimmten Ausnahmefällen abriebfest aufgedruckt
16Beschriftung herausnehmbarer Behälter • Herausnehmbare Behälter sind zweiseitig verwechslungssicher sowie witterungs- und UV-beständig mit dem Lagerort im Fahrzeug sowie mit der Anzahl und Bezeichnung der Beladungsgegenstände gut lesbar zu beschriften • Ein vorhandener Deckel ist zusätzlich zu beschriften ○ Im Deckel ist ein Inhaltsverzeichnis in an Anlehnung an DIN 14880 anzubringen • Die Beschriftung ist auf Schildern graviert auszuführen und erfolgt nur in abgestimmten Ausnahmefällen abriebfest aufgedruckt

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
17Beschriftung außen am Fahrzeug • In witterungs- und UV-beständiger sowie abriebfester Ausführung • Diesel und Füllmenge • Fülldruck der Reifen • Zulässige Gesamtmasse • Stützlast • Fremdstartsteckdose 24 V • 230 V Einspeisung • Hinweisschild für 230 V Einspeisung mit folgendem Text: Nutzung aus- schließlich bei Stromkreisen mit RCD (Fehlerstrom-Schutzschalter) mit einem Auslösestrom von ≤ 30 mA zulässig! • Bedienhinweis für die Stützen des Niveauausgleichs an zentraler Stelle • Das Anbringen von Herstellerlogos ist abzustimmen
18Beschriftung am Bedienstand der Netzersatzanlage • Die Beschriftung ist auf Schildern graviert auszuführen und erfolgt nur in abgestimmten Ausnahmefällen abriebfest aufgedruckt • Hinweisschild für automatische Lastbank • Durchführungsanweisung zum monatlichen Lastlauf • Hinweisschild für den monatlichen Lastlauf mit folgendem Text: Die aus- schließliche Zuschaltung der automatischen Lastbank ist für den monat- lichen Lastlauf nicht ausreichend! • Erläuterung der Ladezustandsanzeige • Maximaler Ausgangsstrom je Phase • Anzahl der maximalen Netzersatzanlagen im Parallelbetrieb

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Fahrzeug

2.4 Elektrik und Elektronik

PositionBeschreibung
19Ladegerät zur Erhaltungsladung der Fahrzeugbatterie(n) • Nach DIN 14679 • Mit Temperatursensor • Mit Ladezustandsanzeige am Bedienstand der Netzersatzanlage ○ Auch bei geschlossener Klappe am Bedienstand der Netzersatzan- lage sichtbar
20Ladeanschluss • Nach VDE 0100-717 • Eingangsspannung: 230 V • Schutzart: Mindestens IP54 • Einbauort: Stirnseitig, im Nahbereich der Deichsel • Richtfabrikat: Leab MelfBox oder gleichwertig • _______________________________________________ Angebotenes Produkt
21Batterietrennschalter • Für Fahrzeugbatterie(n) • Mechanisch oder elektrisch ○ Bei elektrischer Ausführung muss ein unbeabsichtigtes Betätigen konstruktiv verhindert werden • Mit Zustandsanzeige
22Fremdstartsteckdose für das Bordnetz • Einspeisedose für Fremdstrom als fester Steckverbinder VG 96917 A 003 inkl. Schutzkappe mit Metallbügel sowie Crimpkontakt VG 96917 S 35 • Frei zugänglich auf der Fahrer- oder Beifahrerseite • Direkt an Fahrzeugbatterie(n) angeschlossen

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
23Sicherungen des Bordnetzes • Elektrische Sicherungsautomaten (wo technisch möglich) • Leicht zugänglich ohne Werkzeugeinsatz • Wenn aus technischen Gründen Schmelzsicherungen eingesetzt wer- den müssen, sind Reserve-Schmelzsicherungen mitzuliefern
24Fahrzeugbatterie(n) für das Bordnetz • Zyklenfest und wartungsarm • Auf vollständig ausziehbarem Auszug in einer säurebeständigen Wanne gelagert • Zulässige Bordnetzspannung: ≤ 48 V • Wenn möglich, mit Ladung über Lichtmaschine des Antriebes • Ein Mittelabgriff ist nicht zulässig • Alter bei Abnahme des Fahrzeuges durch den Auftraggeber: ≤ 156 Wo- chen • Hinweis: Wird das maximale Alter zum Zeitpunkt der Abnahme durch den Auftraggeber überschritten, sind vorab fabrikneue Batterien mit ei- nem Alter von ≤ 26 Wochen einzubauen.
25Spannungswandler • Zur Energieversorgung ○ Bei 12 V Bordnetzspannung 24 V Ausgangsspannung ○ Bei 24 V Bordnetzspannung 12 V Ausgangsspannung • Wenn erforderlich, für das Ladegerät der LED-Arbeitsleuchte

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Fahrzeug

2.5 Elektrische Erzeugungsanlage

PositionBeschreibung
26Allgemeine Anforderungen • Klirrfaktor: ≤ 3 % • Mit selbstregelnder Ausgangsspannung bei schwankender elektrischer Energieabnahme ○ Ausführungsklasse nach ISO 8528-5: Mindestens G3 • Mit werkzeugloser IT/TN Netzumschaltung ○ Für Betriebsart Notstromeinspeisung und Inselbetrieb ○ Eine Umschaltung erfolgt nur bei ausgeschaltetem Generatorhaupt- schalter • Für unsymmetrische Lasten geeignet • Für den Betrieb bei Umgebungstemperaturen zwischen -10 °C und +40 °C geeignet • Mit Schlüsselschalter für Batteriestart ○ Für Betriebsbereitschaft der Netzersatzanlage ○ Mit mindestens drei Schlüsseln
27Inverter-Generator • Ausführung als bürstenloser Synchrongenerator • Für empfindliche Verbraucher • Mit Überlastschutz • Nennspannungen: 230 V und 400 V • Nennfrequenz: 50 Hz • Leistungsfaktor: ≥ 0,8

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
28Bedienstand der Netzersatzanlage • Auf der rechten Fahrzeugseite • Mit zentraler Aggregatsteuerung • Mit Schaltschrank • Mit Steckdosen für unterschiedliche Betriebsarten • Mit optischem und akustischem Signalgeber für Sicherheitswarnungen • Mit blendfreier Beleuchtung der Bedienelemente • Mit Anzeige der Schaltstellungen • Mit Piktogrammen und Klartextbeschriftung ○ Jeweils eingraviert, abriebfest aufgedruckt oder in einer elektroni- schen Bedienoberfläche implementiert • Zur Bedienung und Überwachung der Schutzmaßnahmen ○ Mit Isolationswächter, Leitungsschutzschalter sowie Fehlerstrom- schutzschalter hinter transparenter Klappe ○ Jederzeit von außen ablesbar • Mit zusätzlicher analoger Anzeige von: ○ Ausgangsspannung - Mit Umschaltung zwischen den Außenleitern und dem Neutralleiter ○ Ausgangsstrom ○ Frequenz ○ Kraftstofffüllstand

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
29Zentrale Aggregatsteuerung • Bildschirmdiagonale Farbdisplay: ≥ 10 Zoll • Folgende Schaltfunktionen sind mindestens umzusetzen: ○ Generatorhauptschalter ○ Auswahl der Betriebsart ○ Akustische Quittierung von Warnungen ○ Kraftstoff- und Motorvorwärmung ○ Alle Fahrtrichtungsanzeiger als Warnblinkanlage ○ Umfeldbeleuchtung • Wenn erforderlich, können einzelne Schaltfunktionen als Schalter und/oder Taster umgesetzt werden • Mit Anzeige mindestens folgender Funktionen: ○ Kraftstofffüllstand ○ Batteriespannung ○ Leistungsfaktor (gemessen) ○ Betriebszustand des Motors ○ Spannungen und Ströme der Außenleiter ○ Ausgangsleistung - Mit Anzeige der Maximalleistung ○ Frequenz ○ Zustandsanzeige der automatischen Lastbank ○ Informationen des Isolationswächters ○ Sicherheits- und Kontrolleinrichtungen • Mit Kurzbedienungsanleitung ○ Matt einlaminiert oder auf Synthetikpapier gedruckt ○ Mit Verliersicherung

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
30Automatische Lastbank • Zur Vermeidung eines dauerhaften Betriebes im Leerlauf • Fest verbaut • Mit 2x 5 kW Laststufen ○ Mit zwei Zuschaltschwellen • Mit automatischer Zuschaltung bei Unterschreitung einer Last von 30 % ○ Eine Pufferzeit von bis zu drei Minuten ist zulässig ○ Unabhängig von der Betriebsart
31Schutzmaßnahmen • Mit Erdungsanschluss für Erdungsmaterial ○ Mit herausgeführtem Messinggewinde M10 ○ Zum Anschluss von bis zu zwei Erdungsspießen ○ Mit Flügelmutter M10 - Mit Verliersicherung • Mit Not-Aus Schalter • Mit Berührungsschutz der elektrisch leitenden Teile • Mit zentralem Potenzialausgleich • Mit Leitungsschutzschaltern • Mit Sicherungsmaßnahmen für den Inselbetrieb ○ Fehlerstromschutzschalter (RCD) Typ B ○ Abschaltende Isolationsüberwachung (IMD) - Schutzart als Schutztrennung mit Isolationsüberwachungseinrich- tung ausgeführt

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
32Schaltschrank • An zentraler Stelle befinden sich alle betrieblich relevanten Schutzmaß- nahmen • Relais, Sicherungen und Bedienelemente der elektrischen Ausrüstung sind eindeutig und dauerhaft zu beschriften • Die verbaute Hardware ist spritzwassergeschützt (mindestens IP44) zu verbauen • Mit freier Zugänglichkeit • Wo erforderlich, sind Leitungen mit einem Scheuerschutz zu versehen • Mit mindestens 10 % technischer Reserve zur Nachrüstung von Bautei- len
33Ladepunkt für Fahrzeuge mit Elektroantrieb • Zwei Stück • Ausführung als Wallbox oder im Schaltschrank integriert • Nennleistung je Ladepunkt: 22 kW • Mit Typ 2 Ladesteckdose • Wenn möglich, Betrieb auch in Betriebsart Notstromeinspeisung • Jeweils mit Zwischenzählern • Ohne Authentifizierung

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
34Betriebsart Notstromeinspeisung • Nach DIN VDE V 0100-551-2 ○ Für die Laieneinspeisung geeignet • Mit vier CEE Steckdosen ○ Ausführung als abgewinkelte Steckeinrichtung 1h nach DIN EN 60309-2 ○ 1x 125 A - Leitungsschutzschalter auf Maximalleistung der Netzersatzanlage- abgestimmt ○ 1x 63 A ○ 1x 32 A ○ 1x 16 A ○ Nennbetriebsspannung: 400 V ○ Schutzart: Mindestens IP67 • Ohne Absicherung durch IMD und RCD ○ Mit automatischer Abschaltung bei Aktivierung der Betriebsart Not- stromeinspeisung • Mit erhöhter Festfrequenz für die Einspeisung in Anlagen mit Wechsel- richtern
35Betriebsart Inselbetrieb • Mit drei CEE Steckdosen ○ Ausführung als abgewinkelte Steckeinrichtung 6h nach DIN EN 60309-2 ○ 1x 32 A ○ 2x 16 A ○ Nennbetriebsspannung: 400 V ○ Schutzart: Mindestens IP67 • Mit mindestens drei Schutzkontaktsteckdosen ○ Nennbetriebsspannung: 230 V • Mit Absicherung durch IMD und RCD

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
36Fernüberwachung • Als Vorrüstung ○ Bei Bedarf kann für die Nutzung eine SIM-Karte eingelegt werden ○ Bei Bedarf ist ein Vertrag mit dem Fahrzeugstandort zu schließen • Mindestens folgende Daten sind bei eingeschalteter Netzersatzanlage über das Internet auf einer mit Benutzernamen und Passwort geschütz- ten Weboberfläche darzustellen: ○ Tatsächlicher Standort, der mittels GPS-Signal ermittelt und auf ei- ner Karte dargestellt wird ○ Kraftstofffüllstand ○ Batteriespannung ○ Leistungsfaktor ○ Kenndaten des Motors ○ Spannungen und Ströme der Außenleiter ○ Ausgangsleistung • Mit Möglichkeit zum Datenexport der letzten 24 h • Bei ausgeschalteter Netzersatzanlage ist der letzte bekannte Standort darzustellen • Mobilfunkstandard: Mindestens 5G • Ohne WiFi-Schnittstelle

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
37Parallelbetrieb • Von bis zu drei Netzersatzanlagen unterschiedlicher Leistungsklassen in der Betriebsart Notstromeinspeisung • Ausführung ohne Master-Slave System • Ausführung als analoges „Load-Sharing“ ○ Mit Abgleich der prozentualen Auslastung - Spannungsbereich: - 5 V bis + 5 V - + 4 V entspricht 100 % Leistungsabgabe - Negative Spannungen stehen für Untererregung bzw. Leistungs- aufnahme • Mit Synchronisation über die angeschlossenen Leistungsabgänge ○ Eine asynchrone Zuschaltung ist auszuschließen • 2x 5-polige XLR Buchse am Bedienstand der Netzersatzanlage • Mit Verbindungsleitung ○ 2x gerader 5-poliger XLR Stecker ○ Leitungslänge: 30 m ○ Mit Leitungsroller

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Fahrzeug

2.6 Aufbau

PositionBeschreibung
38Allgemeine Anforderungen • Haube bündig mit dem Fahrgestellrahmen abschließend ○ Schalldämmend - Schalldruckpegel am Bedienstand der Netzersatzanlage bei Voll- last: ≤ 75 dB ○ Korrosions-, witterungs- und UV-beständig ○ Regendicht ○ Alle außenliegenden Verschlüsse, Türen und Klappen abschließbar - Mit unverlierbarer Regenschutzklappe - Wenn möglich, gleichschließend - Mit mindestens drei Schlüsseln je Schließung • Mit Leitungseinführung zum Betrieb bei geschlossener Klappe am Be- dienstand der Netzersatzanlage ○ Mit Gummilippe als Spritzwasserschutz • Mit zwei Geräteräumen ○ Zur Lagerung des Zubehörs ○ Vollständig geschlossen • Ein Wasserablauf vom Dach und aus den Geräteräumen ist zu gewähr- leisten • An allen Stoßfugen, Schraub- und Nietverbindungen ist ein dauerhaft witterungs- und UV-beständiges Dichtungsmittel aufzubringen

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
39Geräteraumverschlüsse • Mit Lamellen ○ Werkstoff: Aluminium oder gleichwertig ○ Farbe: Hellgrau oder Silber • Mit Stangengriff als Verschluss ○ Im abgeschlossenen Zustand darf der Stangengriff an beiden Enden nicht geöffnet werden können • Mechanisch und mit Zuziehband • Leichtgängig und dichtschließend • Witterungs- und UV-beständig • Mit Feuerwehrschutzhandschuhen bedienbar
40Klappe am Bedienstand der Netzersatzanlage • Nach oben öffnend • Mit Gasdruckdämpfern ○ Mit Sicherung gegen unbeabsichtigtes Schließen • Lichte Höhe unter geöffneter Klappe: ≥ 2.100 mm • Abfließendes Wasser darf bei geöffneter Klappe nicht in die Haube ge- langen • Mit Sichtscheibe zur Beobachtung des Bedienstandes der Netzersatzan- lage im geschlossenen Zustand
41Wartungstüren • Seitlich öffnend • Mit Feststelleinrichtung in geöffnetem Zustand • Leichtgängig und dichtschließend • Mit ausreichender Zugänglichkeit zur Durchführung von Wartungstätig- keiten

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
42Auffangwanne mit Leckageüberwachung • Ausführung nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) ○ Mit Zertifizierung durch eine unabhängige Prüfstelle - Das Zertifikat muss spätestens bis zur Auslieferung des Muster- fahrzeuges vorliegen • Mit Dichtheitsprüfung nach DIN EN ISO 3452-1 • Zum Auffangen der gesamten Kraftstoffmenge sowie des Motoröls • Mit Leckagewarnung am Bedienstand der Netzersatzanlage
43Sicherheits- und Kontrolleinrichtungen • Überwachung des sicheren Betriebszustandes mittels Sensoren von: ○ Leckageüberwachung ○ Wartungstüren ○ Klappe am Bedienstand der Netzersatzanlage ○ Geräteraumverschlüssen ○ Motor • Warnanzeigen sind in Rot, sichere Betriebszustände in Grün dazustellen • Akustische Warnungen (ausgenommen Gefahrenwarnungen) müssen quittierbar sein
44Lagerung und Einbau des Zubehörs • Verkehrssicher • Die Vorgaben zu den Höhen für die Entnahme aus Geräteräumen nach DIN EN 1846-2 sind einzuhalten ○ Die Entnahme ist ohne Geräteraumauftritte sicherzustellen • Ergonomisch günstige Be- und Entladung • Ab einem Gewicht von 15 kg müssen Beladungsgegenstände auf Aus- zügen verlastet werden • Mit betriebsfertigem Anschluss des Ladegerätes der LED-Arbeits- leuchte an das Bordnetz ○ Ladung erfolgt nur bei eingeschalteter Betriebsbereitschaft der Net- zersatzanlage sowie bei eingestecktem 230 V Ladeanschluss

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
45Herausnehmbare Behälter • Zur Lagerung von Beladungsgegenständen • Werkstoff: Aluminium oder gleichwertig • Thematische Zusammenlagerung von Beladungsgegenständen • Herausnehmbare Behälter sind selbstsichernd zu lagern ○ Sollte kein Entnahmestopp möglich sein, ist dies mit dem Auftragge- ber in der Baubesprechung abzustimmen • Zur materialschonenden Entnahme sind in jedem Fach Gleitschienen und vor Kopf zwei Kunststoffrollen anzubringen • Für schwer erreichbare herausnehmbare Behälter sind Zugbänder als Entnahmehilfe vorzusehen
46Auszüge • Für eine schonende Entnahme sind Gleitschienen oder Rollen einzu- setzen • Soweit zur Entnahme von Beladungsgegenständen erforderlich, ist eine abkippbare Entnahme vorzusehen • Alle Auszüge müssen mindestens im ein- und ausgefahrenen Zustand selbsttätig feststehend verbleiben sowie abfedern
47Staufach für Einspeiseleitung • Möglichst tief für eine ergonomische Entnahme angeordnet • Auf einen Auszug kann verzichtet werden, wenn die Entnahme durch Herausziehen der Leitung sichergestellt ist und die Einspeiseleitung da- bei nicht über eine Kante gezogen wird
48Umfeldbeleuchtung • In LED-Technik • Lichtstärken: ○ ≥ 6.000 lm auf jeder Längsseite des Fahrzeuges ○ ≥ 2.000 lm an der Fahrzeugfront sowie am Fahrzeugheck • Lichtfarbe: ≥ 5.000 K • Gleichmäßige, schattenfreie und blendfreie Ausleuchtung • Ein- und Ausschalten über Taster an Zentraler Aggregatsteuerung

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
49Geräteinnenraumbeleuchtung • In LED-Technik • Lichtstärke: ≥ 1.000 lm • Lichtfarbe: ≥ 3.500 K • Gleichmäßige, schattenfreie und blendfreie Ausleuchtung • Der Einbau der Lichtbänder ist so auszuführen, dass Beschädigungen bei der Entnahme von Beladungsgegenständen verhindert werden • Ein- und Ausschalten mit Taster für Umfeldbeleuchtung

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Fahrzeug

2.7 Zubehör

PositionBeschreibung
50Unterlegkeile für Räder • Zwei Stück • Nach DIN 76051 bzw. Angabe des Fahrgestellherstellers
51Unterlegklötze • Vier Stück • Für Stützen für Niveauausgleich • In witterungsbeständiger Ausführung
52Wartungsset für Motor • Mit einem Luftfilter für die Luftansaugung • Mit 5 l Motoröl nach Herstellervorgabe
53Anschlussleitung für Ladeanschluss • Leitung: 10 m, H07RN-F 3G2,5, in Orange oder Gelb • Mit Schutzkontaktstecker in Schutzart IP67 auf der einen und auf den Ladeanschluss angepasster Verbindung auf der anderen Seite
54Tragbarer Feuerlöscher • Zwei Stück • Nach DIN EN 3-9 • Mit 5 kg CO 2 • Löschschlauch mit Schneerohr montiert
5520 l Stahlkanister • Zwei Stück • Nach DIN 7274-1 • Mit je einem Ausgussstutzen • Ungefüllt

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
56Verkehrsleitkegel • Vier Stück • Voll reflektierend • Rot-weiß gestreift nach § 43 StVO • Höhe: Ca. 500 mm • Stapelbar • Nach DIN EN 13422 • Mit BASt Prüfung
57Kabelbrücke • Vier Stück • Länge: ≥ 800 mm und ≤ 1.100 mm • Mindestens drei Kanäle ○ Für Leitungen mit einem Außendurchmesser von ≥ 40 mm geeignet • Mit Stecksystem zur Verbindung von mehreren Kabelbrücken • Mit rutschhemmender Oberfläche • Mit farbigem Deckel • Überfahrbar mir Fahrzeugen bis 10 t Achslast
58Endstück für Kabelbrücke • Zwei Stück ○ 1x Aufnahme für Nut ○ 1x Aufnahme für Feder
59Teleskop-Dreibeinstativ • Mit Luftdämpfung • Ausfahrbare Höhe: ≥ 4.000 mm • Lastaufnahme: ≥ 20 kg • Mit Aufsteckzapfen C nach DIN 14640 • Mit Abspannset in Kiste ○ Mit 3x Erdanker ○ Mit 3x Seil

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
60LED-Großflächenleuchte • 360° Ausleuchtung • Lichtstrom: ≥ 90.000 lm • Dimmbar • Mit verstellbarem Abstrahlwinkel • Betriebsspannung: 230 V • Leistungsaufnahme gesamt: < 700 W • Leitung: 10 m, H07RN-F 3G2,5 • Stecker: 16 A, 230 V, mit Schutzkappe ○ Schutzart: Mindestens IP67
61LED-Arbeitsleuchte • Lichtstrom: ≥ 7.000 lm • Mit magnetischer Halterung • Kompatibel mit mindestens folgenden 18 V Akkusystemen: ○ Bosch Professional ○ Makita ○ Milwaukee ○ Wenn erforderlich, mit Adapterplatte für Akkusystem • Mit einem entnehmbaren Akku ○ Akkukapazität: ≥ 5 Ah ○ Mit Anzeige der verbleibenden Akkukapazität • Mit Ladegerät für Fahrzeugeinbau ○ Auf das Bordnetz abgestimmt • Mit Netzteil zum Betrieb an 230 V Schutzkontaktsteckdose • Mit Kunststoffkiste für Zubehör • Richtfabrikat: Elektron Berlin LED-Akku-AC-Kuppelleuchte 2.0 oder gleichwertig • _______________________________________________ Angebotenes Produkt und Akkusystem

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
62Einspeiseleitung • Leitung: 25 m, H07RN-F 5G25, in Gelb ○ Mit aufgedruckter Kennzeichnung: ZIVILSCHUTZ • Stecker: CEE 125 A 1h, mit Bajonettring ○ Schutzart: Mindestens IP67 ○ Auf die Steckdose für Einspeisebetrieb abgestimmt • Mit offenen Enden ○ Mit Ringkabelschuh mit 10 mm Lochdurchmesser • Mit zwei Klettgurtbändern mit Tragegriff
63Anschlussleitung 32 A • Leitung: 10 m, H07RN-F 5G4, in Gelb ○ Mit aufgedruckter Kennzeichnung: ZIVILSCHUTZ • Stecker: CEE 32 A 6h, mit Bajonettring • Kupplung: CEE 32 A 6h, mit Schutzhaube • Schutzart: Mindestens IP67 • Mit zwei Klettgurtbändern

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
64Leitungsroller CEE 32A • Leitung: ≥ 35 m, H07RN-F 5G4, in Gelb ○ Mit aufgedruckter Kennzeichnung: ZIVILSCHUTZ • Stecker: CEE 32 A 6h, mit Bajonettring ○ Schutzart: Mindestens IP67 ○ Auf die Steckdose für Inselbetrieb abgestimmt • Einbauten: ○ 3x 230 V Schutzkontaktsteckdose mit Schutzkappe ○ 1x Steckdose CEE 32 A 6h, mit Schutzkappe ○ 1x Steckdose CEE 16 A 6h, mit Schutzkappe ○ Schutzart: Mindestens IP67 • Wenn erforderlich, mit Sicherungen für selektives Auslösen in Verbin- dung mit der Netzersatzanlage • Mit Thermofühler bzw. -schalter • Schutzart: Mindestens IP54 • Durchgängiges Grundgestell aus Metall inkl. Standfuß ○ Mit Tragegriff am Rahmen • Mit Aufrollhilfe • Mit Trommelbremse • Der Leitungsroller ist so auszuführen, dass die Leitung vollständig auf der Rolle aufgewickelt werden kann
65Anschlussleitung 16 A • Leitung: 10 m, H07RN-F 5G2,5, in Gelb ○ Mit aufgedruckter Kennzeichnung: ZIVILSCHUTZ • Stecker: CEE 16 A 6h, mit Bajonettring • Kupplung: CEE 16 A 6h, mit Schutzhaube • Schutzart: Mindestens IP67 • Mit zwei Klettgurtbändern

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
66Leitungsroller CEE 16A • Leitung: ≥ 40 m, H07RN-F 5G2,5, in Gelb ○ Mit aufgedruckter Kennzeichnung: ZIVILSCHUTZ • Stecker: CEE 16 A 6h, mit Bajonettring ○ Auf Steckdosen für Inselbetrieb abgestimmt ○ Schutzart: Mindestens IP67 • Einbauten: ○ 3x 230 V Schutzkontaktsteckdose mit Schutzkappe ○ 1x Steckdose CEE 16 A 6h, mit Schutzkappe ○ Schutzart: Mindestens IP67 • Wenn erforderlich, mit Sicherungen für selektives Auslösen in Verbin- dung mit der Netzersatzanlage • Mit Thermofühler bzw. -schalter • Schutzart: Mindestens IP54 • Durchgängiges Grundgestell aus Metall inkl. Standfuß ○ Mit Tragegriff am Rahmen • Mit Aufrollhilfe • Mit Trommelbremse • Der Leitungsroller ist so auszuführen, dass die Leitung vollständig auf der Rolle aufgewickelt werden kann
67Anschlussleitungen 230 V • Zwei Stück • Leitung: 10 m, H07RN-F 3G2,5, in Gelb ○ Mit aufgedruckter Kennzeichnung: ZIVILSCHUTZ • Schutzkontaktstecker: 230 V, blau, mit Bajonettring • Schutzkontaktkupplung: 230 V, blau, mit Schutzhaube • Schutzart: Mindestens IP67 • Mit je einem Klettgurtband

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
68Werkzeugkoffer Elektro • Mit Werkzeug nach DIN 14885 gefüllt • Mit Schaumstoffeinlagen ○ Lagerungsausschnitte individuell auf jedes Werkzeug angepasst ○ Schaumstoffeinlagen füllen den Koffer vollständig aus • Werkzeug darf während der Fahrt nicht klappern oder sich innerhalb des Koffers bewegen • Beschriftung mit Inhaltsangabe • Richtfabrikat: Tool-Co Guardian-Case Elektrowerkzeug VDE oder gleichwertig • _______________________________________________ Angebotenes Produkt
69Werkzeugsatz für Anschlussleitung • Mit VDE-Zertifizierung bis 1.000 V • Mit isolierter VDE-Knarre • Mit isolierten Torx-Bitnüssen ○ Mindestgrößen: 15, 20 und 25 • Mit isolierten Innensechskantnüssen ○ Mindestgrößen: 8, 10 und 13 • Wenn möglich, im Werkzeugkoffer Elektro gelagert • Richtfabrikat: Wera Steckschlüssel 8100 SA VDE oder gleichwertig • _______________________________________________ Angebotenes Produkt
70Satz Schutzkleidung für Schalttätigkeiten • Mit einer Isolierstandmatte bis 1.000 V ○ Größe: ≥ 1.000 mm x 1.000 mm • Mit einem Störlichtbogen-Schutzhelm nach DIN EN 50365

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
71Drehfeldmessgerät • Separate Anzeige, ob Rechts- oder Linksdrehfeld vorliegt • Messbereich: 40 V bis 700 V • Mit Prüfspitzen • Mit Schutzhülle • Eine Integration im Erdungsmessgerät ist zulässig
72Erdungsmessgerät • Zur Ermittlung des Erdungswiderstandes mittels Dreileiter- Messmethode • Messbereich: Bis mindestens 2.000 Ω bei einer Auflösung von < 0,1 Ω • Mit mindestens drei Erdspießen • Mit Batterien • Mit Tragetasche
73Messleitung für Erdungsmessgerät • Drei Stück in jeweils unterschiedlicher Farbe • Länge je Leitung: ≥ 15 m • Mit Krokodilklemme am Leitungsende • Mit Leitungsroller zur Lagerung
74Erdungsspieß mit Bohrspirale • Zwei Stück • Mit abnehmbarem Holzgriff an Oberseite • Anschlussgewinde M10 mit Flügelmutter für Erdungsleitung
75Erdungsleitung • Zwei Stück • Länge: ≥ 20 m • Leitungsquerschnitt: ≥ 16 mm² • Farbe: Grün-Gelb • Ringkabelschuh M10 an beiden Enden • Mit Leitungsroller zur Lagerung

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Fahrzeug

PositionBeschreibung
76Eurobox • Zwei Stück ○ 1x in der Größe 400 mm x 300 mm x 220 mm ○ 1x in der Größe 600 mm x 400 mm x 220 mm • Farbe: Grau • Offene Griffmulde an allen Seiten • Mit Scharnierdeckel • Ungefüllt

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3 Organisation

Die Bereitstellung der Dokumente erfolgt in deutscher Sprache und soweit nicht anders gefordert bzw. möglich im Portable Document Format (PDF). Der Auftraggeber stellt für den Upload einen Cloud-Speicher zur Verfügung.

Die Dateien sind über eine fortlaufende dreistellige Nummerierung beginnend bei 001 in eine thematisch sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Die daran anschließende Benennung erfolgt im Klartext (ohne Verwendung von Abkürzungen und Unterstrichen).

• Beispiel: 001 Bedienungsanleitung Leitungsroller Firma Xyz.pdf

3.1 Dokumentation und Gewährleistung

PositionBeschreibung
77Bedienungsanleitungen und Dokumentationen • Bedienungsanleitungen für: ○ Fahrzeug ○ Ein- und Anbauten ○ Zubehör • Kurzbedienungsanleitung Zentrale Aggregatsteuerung • Beladeplan in der Version des Auslieferungszustandes • Schalt- und Verlaufspläne der Fahrzeugelektrik • Werkstatthandbücher für die Netzersatzanlage, um alle Wartungstätig- keiten durchführen zu können • Ersatzteilliste für das Fahrzeug • Wenn erforderlich, Schmierplan • Wenn erforderlich, Passwörter für Aggregatsteuerung • Angebot zur Nutzung der Fernüberwachung

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Organisation

PositionBeschreibung
78Bescheinigungen, Prüfbücher und Protokolle • Zulassungsunterlagen ○ Zulassungsbescheinigung Teil II ○ Sofern vorhanden, Certificate of Conformity (CoC) ○ Gutachten zur Erlangung einer Einzelbetriebserlaubnis gemäß § 21 StVZO oder § 13 EG-FGV ○ Wenn erforderlich, Gutachten zur Erlangung einer Ausnahmegeneh- migung gemäß § 70 StVZO und § 47 FZV • Zertifizierung der Auffangwanne nach WHG sowie Dokumentation des dazugehörigen Dichtheitstestes • Bescheinigung zur Nutzung von HVO100-Kraftstoff • Wiegeprotokoll • Mess- und Prüfprotokolle für die Elektroinstallationen nach DIN VDE 0100-600 • Prüfanweisung für die elektrische Wiederholungsprüfung nach DIN VDE 0105-100 • Bestätigung der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) durch den Auftragnehmer ○ Richtlinie 2004/104/EG und 2004/108/EG ○ EMVG ○ Alle elektrischen und elektronischen Baugruppen, Bauteile und Ge- räte entsprechen § 55a StVZO • Fahrzeug-Checkheft (Wartungsheft) • Notwendige Prüfbücher
79Beladeliste • Als Word- oder Excel-Datei • Bearbeitbar • Zur Veröffentlichung durch den Auftraggeber

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Organisation

PositionBeschreibung
80Begleitheft • Als Word-Datei • Bearbeitbar • Zur Veröffentlichung durch den Auftraggeber • Mit aussagekräftigen Bildern des fertiggestellten und beladenen Fahr- zeuges
81USB-Stick • Typ C • Bespielt mit den Dateien
82DIN A4 Ordner • Dokumente, die nicht elektronisch bereitgestellt werden können, sind in einem mit Inhaltsverzeichnis und beschrifteten Trennblättern versehe- nen DIN A4 Ordner in sinnvoller Reihenfolge einzusortieren
83Gewährleistung • Dauer: Zwei Jahre ab dem Datum der Erstzulassung des Fahrzeuges ○ Davon abweichend beträgt die Gewährleistung gegen Durchrosten mindestens 10 Jahre ab dem Datum der Erstzulassung des Fahr- zeuges • Der Gewährleistungsanspruch geht nach der Einweisung der Multiplika- toren mit daran anschließender Fahrzeugübereignung an den Fahr- zeugstandort über

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Organisation

3.2 Abnahme, Einweisung und Lieferung

PositionBeschreibung
84Baubesprechung • Durchführung am Herstellungsort unter Beteiligung des Auftragnehmers • Eine Terminabsprache muss spätestens sechs Wochen im Voraus er- folgen • Abstimmungsinhalte (Liste nicht abschließend): ○ Durchsprache der Leistungsbeschreibung ○ Zentrale Aggregatsteuerung ○ Elektrik und Elektronik ○ Entwurf Beklebungsplan ○ Entwurf Beladeplan ○ Festlegungen zu herausnehmbaren Behältern ○ Wortlaut und Position von Schildern und Beschriftungen ○ Festlegung der Inhalte von: - Kurzbedienungsanleitung Zentrale Aggregatsteuerung - Beladeliste - Begleitheft - USB-Stick - DIN A4 Ordner • Vom Auftragnehmer ist ein Protokoll über die Baubesprechung anzufer- tigen und mit dem Auftraggeber abzustimmen • Der Auftraggeber behält sich vor, im Bedarfsfall weitere Baubespre- chungen durchzuführen

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Organisation

PositionBeschreibung
85Rohbauabnahme • Durchführung am Herstellungsort unter Beteiligung des Auftragnehmers • Eine Terminabsprache muss spätestens sechs Wochen im Voraus er- folgen • Der Zeitpunkt muss so gewählt werden, dass alle tragenden Konstrukti- onen sowie der Einbau von festinstallierten Einbauten sichtbar sind, be- vor Verkleidungen montiert werden • Bei der Rohbauabnahme werden die Lagerungen der Beladungsgegen- stände sowie die Anordnung des Bedienstandes der Netzersatzanlage final festgelegt ○ Die Beladungsgegenstände müssen vollständig vorhanden sein ○ Die Freigabe der Beladeplanung ausschließlich anhand einer Tech- nischen Zeichnung ist ausgeschlossen • Zur Vorbereitung ist dem Auftraggeber spätestens vier Wochen vor der Rohbauabnahme der Beladeplan sowie der Beklebungsplan zu über- mitteln • Vom Auftragnehmer ist ein Protokoll über die Rohbauabnahme anzufer- tigen und mit dem Auftraggeber abzustimmen • Der Auftraggeber behält sich vor, im Bedarfsfall weitere Rohbauabnah- men durchzuführen
86Abschlussreinigung vor der Abnahme durch den Auftraggeber • Außenreinigung • Innenreinigung • Beseitigung aller Bauspuren wie Metallspäne, Fette, Stäube, Schleif- spuren, Klebereste, Schutzfolien etc.

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Organisation

PositionBeschreibung
87Abnahme durch den Auftraggeber und das Technische Kompetenz- zentrum • Durchführung am Herstellungsort unter Beteiligung des Auftragnehmers • Eine Terminabsprache muss spätestens sechs Wochen im Voraus er- folgen • Folgende Voraussetzungen müssen gegeben sein: ○ Abnahmeort - Witterungsgeschützt - Blendfrei ausgeleuchtet - Ruhig ○ Grube oder Hebebühne zur Kontrolle der Fahrzeugunterseite ○ Equipment für Praxistests • Das Fahrzeug muss sich in einem abnahmebereiten und an den Auf- traggeber auslieferungsfertigen Zustand befinden • Bei der Abnahme werden folgende Praxistests durchgeführt (Liste nicht abschließend): ○ Insel- und Einspeisebetrieb ○ Wirklastabgleich von zwei Netzersatzanlagen ○ Test der vorgerüsteten Fernüberwachung • Entstehende Kosten für zusätzliche Nachabnahmen oder durch vom Auftragnehmer veranlasste Terminabsagen gehen vollständig zu Las- ten des Auftragnehmers
88Versand der Zulassungsunterlagen • Als Einschreiben per Expressversand an den Fahrzeugstandort ○ Die Adresse wird vom Auftraggeber bereitgestellt • Spätestens zwei Werktage (Montag bis Freitag) nach vollständiger Ab- nahme durch den Auftraggeber • Nach erfolgter Zustellung ist die Empfangsbestätigung in elektronischer Form an den Auftraggeber zu übermitteln • Die Zulassung des Fahrzeuges wird vom Fahrzeugstandort veranlasst

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Organisation

PositionBeschreibung
89Lieferung • Überführung des vom Auftraggeber vollständig abgenommenen Fahr- zeuges auf fremder Achse an den Lieferort: Galgheide 7 in 48291 Tel- gte • Eine Terminabsprache über den Lieferzeitpunkt muss spätestens fünf Arbeitstage (Montag bis Freitag) im Voraus erfolgen • Zwischen Lieferung und Einweisung Multiplikatoren dürfen maximal 21 Tage liegen, da eine Fahrzeugzwischenlagerung beim Auftraggeber nicht möglich ist • Der Gefahrenübergang vom Auftragnehmer an den Auftraggeber erfolgt am Lieferort, nachdem das Fahrzeug durch den Auftragnehmer abgela- den und der Erhalt auf dem Lieferschein mittels Unterschrift durch den Auftraggeber bestätigt worden ist.
90Nachlieferung • Zubehör, das beim Auftragnehmer verspätet eintrifft, ist nach vorheriger Abstimmung mit dem Auftraggeber an die Fahrzeugstandorte im Land Nordrhein-Westfalen nachzuliefern • Entstehende Mehrkosten durch ggf. erforderliche nachträgliche Einbau- ten von Zubehör gehen vollständig zu Lasten des Auftragnehmers

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Organisation

PositionBeschreibung
91Einweisung Multiplikatoren • Veranstaltungsort: Außenstelle Telgte, Galgheide 7 in 48291 Telgte • Anzahl Teilnehmende je Einweisung: 4 • Dauer je Einweisung: 3 Zeitstunden (inklusive 15-minütiger Pause) • Zeitslots mit Einweisungstagen: ○ 09:00 bis 12:00 Uhr (Montag bis Freitag) ○ 12:30 Uhr 15:30 Uhr (Montag bis Donnerstag) • Mindestinhalte: ○ Theoretische Einweisung in das Fahrzeug ○ Praktische Einweisung in das Fahrzeug ○ Probefahrt auf dem hauseignen Übungsgelände ○ Wartung des Fahrzeuges • Die Einweisung ist durch einen geschulten und befähigten Mitarbeiten- den des Auftragnehmers in deutscher Sprache durchzuführen • Termine, Inhalt und Ablauf sind spätestens acht Wochen im Voraus mit dem Auftraggeber festzulegen • Fahrzeugbezogene sowie auf die Einweisung abgestimmte Unterlagen sind dem Auftraggeber spätestens vier Wochen im Voraus in deutscher Sprache digital bereitzustellen • Entstehende Kosten für durch vom Auftragnehmer veranlasste Termin- absagen gehen vollständig zu Lasten des Auftragnehmers • Hinweis: Unter Einhaltung der organisatorischen Vorgaben können auch mehrere Einweisungen gleichzeitig stattfinden.

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