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Kurzkonzept Medientechnik für Ausstellungen der Gegenwartskunst im Gropius Bau
TECHNISCHES MANUAL
Christoph Schlingensief Ohne Titel (Hasenverwesung; Holländer 2C. Ausweitung der Dunkelphase; Drosophilia Melanogaster; Fremdverstümmelung)
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Künstler: Christoph Schlingensief
Titel: Ohne Titel (Hasenverwesung; Holländer 2C. Ausweitung der Dunkelphase; Drosophilia Melanogaster;
Fremdverstümmelung)
Datierung: 2007 Material / Technik: 4 Kanal-Videoprojektion (schwarzweiss, Ton) Dauer der Videos: 7:7 min., 5:22 min., 9:20 min., 3o:00 min.
Masse Installation: variabel
Werkbeschrieb:
Die Arbeit von Christoph Schlingensief ist eine Videoinstallation über drei Wände eines Raumes.
Drei Projektionen sind aneinander anschliessend über eine Wand und eine Ecke. Die vierte Projektion ist
mit etwas Abstand in die nächste Ecke projeziert. Im besten Fall über eine Säule hinweg.
Raumanforderungen:
Grösse: variabel ca. 10 x 10 meter
Licht: kein Tageslicht
Von Leihnehmer zur Verfügung zu stellen:
4 Beamer, 2 aktiv Boxen (z.B. Genelec), ev 1 Splitkabel oder Split-Box, 4 DVD Player
Zeit- und Arbeitsaufwand für die Installierung des Werkes:
2 Tage, 2 Techniker
Installationsanleitung:
Platzierung im Ausstellungsraum ....................................................Seite 4 Installationsanleitung ...........................................................................Seite 7
2 3 Christoph Schlingensief, Ohne Titel (Hasenverwesung; Holländer 2C. Ausweitung der Dunkelphase; Drosophilia Melanogaster; Fremdverstümmelung), 2007, Installationsansicht Migros Museum für Gegenwartskunst, 2017
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[Seite 3: gedrehter Text]
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Installationsanleitung
Die 4 Projektoren stehen auf dem Boden, schwarze Kabel führen locker zu den Beamern.
Reihenfolge der Projektionen (im Uhrzeigersinn):
1)Hasenverwesung
2)Holländer 2C. Ausweitung der Dunkelphase
3)Drosophilia Melanogaster
4)Fremdverstümmelung
Die Hasen-Projektion beginnt bündig in der Raumecke (links geht das Bild von der Decke bis zum Boden,
Projektion verjüngt sich gegen rechts). Direkter Anschluss von Holländer und Drosophilia Melanogaster,
wobei der dritte Film in die Ecke projiziert wird. Mit Abstand dazu, über eine Säule projiziert, läuft
Fremdverstümmelung, welcher auch den Ton zur Installation beisteuert.
Die Grösse der Projektionen wird also durch die Grösse/Höhe des Raumes definiert, in welcher die Arbeit
gezeigt wird.
Ton: Filme 1, 2, 3 sind stumm, 4 mit Ton (Teppich im Raum, nur wenn es die Akkustik im Raum es verlangt).
Der Ton soll nicht laut sein, aber (psychologisch) unangenehm wirken.
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EG - Raum 2
UK.hist.D. 604cm UK.G. 540cm UK.BL. 520cm RF. 138,11m² mc993 .LZR.KU mc494 .ÖLZ.KU mc453 .T.KU
UK.ST. 398cm UK.B. 386cm mc273 .T.KU mc004 .LZR.KU EG 03
N
EG 01 EG 02 EG 04 EG 05
EG 24 EG 20 EG 06
BH. 111cm BH. 111cm UK.F. 572cm UK.F. 572cm EG 19 EG 23 EG 25 EG 07
Lichthof
EG 26
EG 18 EG 08
EG 22
Kasse
EG 17 EG 21 EG 09
S B h o o o p k Vestibül Cafe
EG 16
EG 15 EG 14 EG 13 EG 11 EG 10 EG 12
Lage im Gesamtgrundriss
Drahtmodell der Datei: MGB_EG_raum02.dwg
Martin-Gropius-Bau
EG - Raum 2
Grundriss M 1:50 Blattgr. A3
Planverfasser: Berliner Festspiele in der KBB GmbH
Der Plan ist bezüglich der Rechtwinkeligkeit idealisiert. Abweichende Maße sind mit RM. (reales Maß) angegeben. Die Höhe bis Unterkante Decke ist in der Raummitte gemessen. Aufgrund von Fußbodenunebenheiten kann es zu Abweichungen von +/-5cm kommen. Maße sind am Bau verantwortlich zu prüfen. Abweichungen sind dem Planverfasser mitzuteilen. Der Planinhalt ist urheberrechtlich geschützt. Der Empfänger des Planes ist verpflichtet, nach Benutzung für das oben genannte Projekt alle Kopien der zur Verfügung gestellten Dateien zu löschen.