2026-09-04_ZK-474-06_Ausstattung_Labor.pdf

Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Laborausstattung für einen Klinikneubau

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 15.09.2026, 10:28 (Europe/Berlin)

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Neubau Zentralklinikum Lohr

Ausschreibungsunterlagen

ZK-474-06

Ausstattung Labor

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1 . UMFANG DER BAUARBEITEN

Bei den ausgeschriebenen Leistungen handelt es sich im Wesentlichen um die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von

  • 1 Stück Abzug
  • ca. 10 lfm Medienampel
  • ca. 50 lfm Labortische
  • 1 Stück Mediensäule Decke
  • 3 Stück Laborspülbecken
  • 1 Stück Punktabsaugung

für den Neubau des Klinikums Main-Spessart in 97816 Lohr.

  1. PLANANLAGE

Folgende Pläne und Unterlagen liegen dem Leistungsverzeichnis als Kalkulationsgrundlage bei:

Siehe separates Anlagenverzeichnis

Dieses Leistungsverzeichnis wurde automatisch sortiert. Der Bieter hat die Vollständigkeit der Unterlagen anhand der Seitenzahlen zu prüfen und ggf. fehlende Blätter anzufordern.

Die Leistungen sind gemäß den zum Zeitpunkt der Ausführung gültigen und freigegebenen Ausführungsplänen auszuführen.

  1. BAUSTELLEN-BESCHREIBUNG NACH DIN 18299

Angaben zur Baustelle:

Das Klinikum Main-Spessart beabsichtigt den Neubau des Zentralklinikums in Lohr am Main.

Lage der Baustelle (Anschrift): Neubau Klinikum Main-Spessart Zentralklinikum MSP Am Sommerberg 97816 Lohr am Main

Zufahrtsmöglichkeiten:

Das Grundstück für den Neubau Zentralklinikum Lohr liegt am südwestlichen Rand der Stadt Lohr. Das Baugrundstück wird nördlich, östlich und südlich von kleinteiliger Wohnbebauung begrenzt. Unmittelbar nördlich schließt ein Reitverein an. Westlich begrenzen zwei Wohnhäuser das Baugrundstück. Das Grundstück wird ausschließlich über eine neu errichtete Privatstraße erschlossen. Die Zufahrt erfolgt über die öffentlichen Straßen "Westtangente" und "Zur Alm". "Zur Alm" mündet in die Privatstraße "Am Sommerberg", von welcher wiederum die neue Privatstraße erschlossen wird. Diese führt nördlich des Baugrundstücks in südliche Richtung auf das Grundstück, um dann westlich entlang des Reitvereins das Grundstück zu erschließen.

Im Süden des Baufeldes befindet sich eine Feuerwehrzufahrt mit einem Fußgängereingang für die Objektüberwachung. Diese Zufahrt über die Straße "Bergwiesenstraße" dient ausdrücklich nicht als Zufahrt für Baufahrzeuge und ist jederzeit freizuhalten. Gleiches gilt für das Tor im Osten des Grundstückes, dieses ist dauerhaft verschlossen und kann nicht als Zugang zur Baustelle genutzt werden.

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Art der geplanten baulichen Anlagen:

Das neue Klinikum verortet sich in südwestlicher Grundstückslage. Das Baugrundstück fällt von Westen nach Osten ab. Im westlichen Teil liegt das Gebäude unterhalb des Bestandsgeländes und wächst nach Osten aus diesem heraus. Der Haupteingang öffnet sich in nordöstlicher Richtung zum abfallenden Gelände.

Auf dem Baugrundstück ist ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) vorgesehen, dieses ist nicht Bestandteil der Planung. Der Standort für das MVZ ist nördlich in Verlängerung des Klinikums angegliedert. Das MVZ wird als freistehendes Gebäude konzipiert. Als spätere Verbindung zwischen MVZ und Klinikum wird vorab ein Verbindungsgang im Untergeschoss errichtet. Zwischen Klinikum und MVZ befindet sich die geplante Liegendkrankenvorfahrt.

Westlich hinter dem Klinikum befindet sich der Wirtschaftshof. Die Abfahrt zum Wirtschaftshof, welcher auf dem Niveau des Untergeschosses des Klinikums liegt, befindet sich an der westlichen Grundstücksgrenze. An den Wirtschaftshof schließt südlich die geplante Feuerwehrumfahrt an. Die notwendigen Geländeabfangungen erfolgen mittels Bohrpfahl-Stützwänden und Gabionen-Stützwänden.

Das geplante Parkhaus liegt am östlichen Rand des Baufelds, es liegt mit seiner Einfahrtsebene ca. 10,00 m unter OKFF der Zugangsebene des Klinikums und des MVZ, und entwickelt sich durch die versetzt angeordneten Parkebenen nach oben bis auf das Niveau der Zugangsebene. Südlich des Parkhauses liegt der geplante Mitarbeiterparkplatz. Die notwendigen Geländeabfangungen erfolgen mittels Gabionen-Stützwänden.

Das geplante Zentralklinikum Lohr beinhaltet ca. 17.200 m² Nutzungsfläche sowie ca. 33.200 m² BGF (ohne Wirtschaftshof, ohne Parkhaus) und hat eine Gesamtbettenzahl von 280 Betten.

Das Gebäude besteht aus drei Gebäudeteilen: Bauteil A, B und C

Der Neubau verfügt über fünf Geschosse: Das Untergeschoss, das Erdgeschoss und das 1. Obergeschoss mit einer Regelgeschosshöhe von jeweils 4,50 m sowie das 2. Obergeschoss und das 3. Obergeschoss mit einer Regelgeschosshöhe von jeweils 3,70 m. Das Gebäude springt mehrfach in verschiedenen Geschossen von unten nach oben zurück. Alle Dachflächen werden als Flachdächer ausgebildet.

Nutzungsverteilung:

Das Gebäude gliedert sich nutzungsspezifisch in folgende Teile: Im Untergeschoss befinden sich Lagerräume und Technikzentralen, Umkleidebereiche für die Mitarbeiter, die Zentralsterilisation und die Zentralküche. Das Untergeschoss steht in direkter Verbindung mit dem Wirtschaftshof. Im Erdgeschoss befinden sich die zentralen Eingangs- und Erschließungszonen sowie die Notaufnahme, Funktionsdiagnostik, Labor, Arztdienste und die Verwaltungsbereiche. Im 1. Obergeschoss befindet sich das Funktionsgeschoss mit allen hochinstallierten, diagnostischen Bereichen. Diese gruppieren sich um den zentralen Erschließungskern. Im 2. Obergeschoss befinden sich zwei Allgemeinpflegestationen und eine geriatrische Station. Im 3. Obergeschoss befinden sich zwei Allgemeinpflegestationen und eine Allgemeinpflegestation mit 4 Palliativbetten.

Die Dachflächen dienen u.a. als Aufstellfläche für technische Geräte wie Rückkühler, Photovoltaikanlagen und Lüftungsgeräte. Die oberste Dachfläche wird bekiest ausgeführt. Tieferliegende Dachflächen, welche eine Aussicht aus den Arbeits- und Patientenbereichen ermöglichen erhalten eine extensive Begrünung.

Der Hubschrauberlandeplatz ist auf der Dachfläche auf dem östlichen Gebäudeflügel (Bauteil C) angeordnet. Dieser ist an zwei Notfallaufzüge angebunden, welche kurze Wege in die Notaufnahme, den OP und die Intensivstation sicherstellen.

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Innere Erschließung:

Der Haupteingang befindet sich im Erdgeschoss auf der nördlichen Gebäudeseite. Vom Foyer des Klinikums werden alle Bereiche, wie die Erschließung des gesamten Erdgeschosses, sowie der Ober- und Untergeschosse erreicht. Die vertikale Haupterschließung erfolgt durch die dem Foyer angegliederten beiden Personenaufzüge und der zentralen Treppe in der Mitte des Gebäudes. Im Rücken der öffentlichen Erschließung angeordnet befinden sich die vier Bettenaufzüge. Vier weitere Treppenkerne erschließen das Gebäude. Diese dienen nicht der öffentlichen Erschließung, sondern nur als Geschossverbindung für die Mitarbeiter des Klinikums, sowie für die Entfluchtung des Gebäudes für alle Personen.

Fassade:

Die Fassaden von Erdgeschoss und Untergeschoss sowie der Innenhöfe werden als vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) mit einer Außenwandbekleidung aus großformatigen Faserzementtafeln ausgeführt. Die Fassaden der Obergeschosse werden als vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) mit einer Außenwandbekleidung aus Nadelholz ausgeführt. Fenster werden als Lochfenster in die Fassade integriert. Der Haupteingang im Erdgeschoss erhält eine großflächige Verglasung.

Tragwerk:

Das Haupttragwerk wird in Stahlbetonskelettbauweise errichtet, bestehend aus Stahlbetonstützen im Regelstützenraster von 7,50 m x 7,50 m und Stahlbetonflachdecken. Hierdurch ist eine möglichst hindernisfreie Führung der Haustechnik möglich. Die Decken der Patientenzimmer in den Obergeschossen erhalten eine Betonkerntemperierung. Der Neubau wird durch zwei Dehnfugen in drei Gebäudeteile (Bauteil A, B und C) unterteilt. Die Aussteifung der Gebäudeteile erfolgt jeweils über Treppenhaus-/Aufzugskerne aus Stahlbetonwänden. Am Deckenrand entlang der Außenfassade werden umlaufend tragende Stahlbetonunterzüge ausgeführt, bündig mit den Fassadenstützen. Die Ausfachung der Außenwände erfolgt mit nichttragendem Mauerwerk. Technikschächte werden teilweise mit Stahlbetonwänden ausgeführt, mindestens eine Wand wird mit nichttragendem Mauerwerk verschlossen. Nichttragende Innenwände werden in Mauerwerk, Leichtbau oder als transparente Trennwände errichtet.

Die Bodenplatte sowie die an das Erdreich angrenzenden Außenwände werden als WU-Betonkonstruktion ausgeführt. Die Abdichtung der erdberührten Bauteile wie Außenwände und Bodenplatte erfolgt als WU-Konstruktion und Frischbetonverbundfolie als additiver Rissabdichtung. Die Baukörpergründung erfolgt über Bohrpfähle.

Lage der geplanten baulichen Anlagen:

Die Lage des Gebäudes, der Baustelleneinrichtungsflächen und Wegeführung sowie Höhenangaben sind den beigefügten Planunterlagen zu entnehmen.

Vermutete Kampfmittel im Bereich der Baustelle, Ergebnisse von Erkundung- oder Beräumungsmaßnahmen:

Eine Luftbildauswertung sowie eine Oberflächensondierung mit Nachgrabung wurden durchgeführt. Die Auswertung hat keinen Hinweis auf vorhandene Kampfmittel ergeben.

Baustellenkrane:

Baustellenkrane sind mit Befeuerung nach Vorschriften des Luftfahrt-Bundesamtes auszustatten.

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  1. ERDBEBENZONE

Gemäß geotechnischer Untersuchung des Baugeländes liegt Lohr in keiner Erdbebenzone nach DIN EN 19981.

  1. BAUSTELLENKOORDINATION/ ENTSORGUNGSLOGISTIK

Zur Unterstützung der logistischen Koordination, zum Interessenausgleich aller am Bau beteiligten Unternehmen und zur Überwachung der Einhaltung der logistischen Bedingungen wird die Baustellenkoordination durch ein Baustellenlogistikunternehmen ausgeführt.

Die Baustellenkoordination errichtet die allgemeine Baustelleneinrichtung aus Bauzaun und Zugängen, eine Containeranlage für die Objektüberwachung des AG und stellt Sanitär- und Firmencontainer zur Verfügung. Die Baustellenkoordination sorgt für kontrollierte Zugänge zur Baustelle, koordiniert Materialanlieferungen, weist Lagerflächen zu, stellt Baustrom- und Bauwasser- Entnahmestellen zur Verfügung und betreibt einen Wertstoffhof auf dem Grundstück.

Ein kontrollierter Zugang zur Baustelle verhindert unberechtigten Zugang und erhöht den allgemeinen Schutz der Baustelle vor Diebstahl und Vandalismus.

Durch rechtzeitige Planung und Koordination aller Transporte / Anlieferungen werden die vorhandenen logistischen Ressourcen, wie Verkehrswege, Entladeflächen, Entladezeiten und Lagerflächen optimiert.

Außerdem werden die Bereitstellung und Freihaltung von Parkplätzen, Baustraßen und Fluchtwegen überwacht und koordiniert. Errichtet und überwacht werden außerdem Beschilderungen, und allgemeine Absperrungen bzw. Sicherheitseinrichtungen.

Den Anweisungen des Baustellenkoordinators zu vorgenannten Bereichen bzw. gemäß Vorgaben des Logistikhandbuchs ist Folge zu leisten.

Nähere Angaben zu BE und Baustellenkoordination siehe Weitere Besondere Vertragsbedingungen (WBVBs zu Formblatt 214.H).

  1. MATERIALTRANSPORT

Grundsätzlich ist der Transport der Materialien zu den Verwendungsstellen, d.h. zum Verarbeitungs-/ Einbauort in die jeweiligen Positionen mit einzukalkulieren, sofern nicht besondere Ansätze in den Positionen enthalten sind.

  1. EINBAU + LIEFERUNG STOFFE

Alle Leistungen umfassen neben dem Einbau auch die Lieferung der dazugehörigen Stoffe und Bauteile einschl. Abladen und Lagern auf der Baustelle, wenn in der Leistungsbeschreibung nichts anderes vorgeschrieben ist. Ergänzend hierzu gelten die Regelungen aus den Weiteren Besonderen Vertragsbedingungen (WBVBs zu Formblatt 214.H).

Paletten sind spätestens bei Anlieferung vor Ort deutlich und fest (Spraylack oder wasserfestem Stift) mit dem Namen des AN zu beschriften.

  1. VORARBEITEN DURCH DEN AG / METERRISS

Im Gebäude werden bauseits Messmarken in Form von Meterrissen angebracht. Es wird pro Geschoss je ein Meterriss in jedem Bauteil (A, B, C) und im Erschließungskern angebracht. Die Höhen müssen vom AN eigenverantwortlich an die für ihn relevanten Stellen übertragen werden.

  1. GERÜSTE

Gerüste sowie Hebezeuge sind für sämtliche angebotenen Leistungen bereitzustellen und in die Einheitspreise einzukalkulieren.

Arbeitshöhen: siehe Angaben im Leistungsverzeichnis bzw. beiliegende Schnittzeichnungen.

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Bauseits wird für die Ausführung von Dach- und Fassadenarbeiten ein Fassadengerüst zur Verfügung gestellt. Sonstige Gerüste werden bauseits nicht zur Verfügung gestellt.

  1. BAUSTELLENEINRICHTUNG GEWERK

Das Einrichten, Vorhalten und Räumen der Baustelle einschl. aller dazugehörigen Nebenarbeiten ist in die Einheitspreise einzurechnen.

  1. WINTERBAUHEIZUNG

Für den Innenausbau wird im Winter 2025 / 2026 bauseits eine Winterbauheizung im Gebäude aufgestellt. Das Gebäude wird provisorisch beheizt, um Unterbrechungen im Innenausbau möglichst zu vermeiden.

Weitere Winterbauvorkehrungen wird der Bauherr nicht vornehmen.

  1. PRODUKTANGABEN BIETER

Produktdatenblätter, Zulassungen etc. und sonstige Nachweise sowie Muster sind spätestens auf Anforderung innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen (in Schriftform und elektronisch im pdf- Format auf Datenträgern).

Für alle Bauabschnitte sind jeweils die gleichen Produkte anzubieten.

  1. ANGABEN ÜBER BAUART, BAUTEIL, BAUSTOFF

Mit den im Leistungsverzeichnis enthaltenen Angaben über Bauart, Bauteil, Baustoff und Abmessungen gelten auch der Herstellungsvorgang und -ablauf bis zur fertigen Leistung unter Zugrundelegung der anerkannten Regeln der Technik und der gesetzlichen und behördlichen Vorschriften als beschrieben. Hierbei bedeutet Bauart das Herstellen durch Zusammenfügen der Stoffe und Bauteile bis zur fertigen Leistung.

  1. ARBEITEN ANDERER UNTERNEHMER AUF DER BAUSTELLE

Es sind zeitgleich andere Unternehmer auf der Baustelle tätig.

  1. ANFORDERUNGEN AN RECYCLING-MATERIALIEN

Beabsichtigt der AN Recyclingmaterialien einzubauen, ist zuvor die Zustimmung des AG unter Vorlage der erforderlichen Nachweise, Unbedenklichkeitsbescheinigungen und Zulassungen vorzulegen.

  1. ANFORDERUNGEN AN STOFFE IN BEZUG AUF GESUNDHEITS- UND UMWELTSCHUTZ

Es dürfen grundsätzlich keine lösungsmittelhaltigen oder als gesundheitsschädlich eingestuften Materialien verarbeitet werden. Lösungsmittelhaltige Materialien sind nur zulässig, wenn keine technischen Alternativen möglich sind und bei entsprechendem Nachweis die eingesetzten Materialien vor Beginn der Arbeiten vom Auftraggeber genehmigt werden. Die Datenblätter der Materialien sind hierfür vorzulegen.

Für alle zum Einbau in Innenräumen kommenden Materialien muss der Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit gemäß ABG – Anforderungen an bauliche Anlagen bezüglich des Gesundheitsschutzes - des DIBt erbracht sein.

Bei allen Materialien, die in Boden und Grundwasser eingebaut bzw. durch Niederschlag beaufschlagt werden, ist sicherzustellen, dass die verwendeten Bauteile weder eine schädliche Bodenveränderung noch eine Grundwasserverunreinigung hervorrufen können. Bei der Auswahl der Materialien für die betroffenen Bauteile (z.B. Dachhaut, Fassade, Gründung) und bei der Ausführung der Arbeiten sind die Anforderungen an bauliche Anlagen (ABuG) bezüglich der Auswirkungen auf Boden und Gewässer - des DIBt einzuhalten.

Die entsprechenden Nachweise sind vom AN vorzulegen.

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  1. ART UND UMFANG VON EIGNUNGSNACHWEISEN

Bei der Verwendung von zulassungspflichtigen Stoffen und Bauteilen ist der gültige Zulassungsbescheid vorzulegen.

  1. ALLGEMEINER HINWEIS

Grundlage des Angebotes sind die Leistungsbeschreibung und Plananlagen. Der AN ist dazu verpflichtet, im Rahmen seiner Kalkulation alle in den Verdingungsunterlagen enthaltenen Informationen auf inhaltliche Kongruenz zu überprüfen. Dabei sind nicht nur ausdrücklich angegebene Massen, Mengen, Materialien, Termine, begleitende Vertragskonditionen, Einschränkungen, etc. zu berücksichtige, sondern gleichermaßen auch solche Informationen, die sich in der Gesamtschau der Verdingungsunterlagen ergeben und / oder ableitbar sind. Sollten im Zuge der Prüfung durch den AN inhaltliche Widersprüche festgestellt werden, sind diese vor Angebotsabgabe gegenüber dem AG schriftlich anzuzeigen, damit durch den AG Aufklärung betrieben bzw. für Abhilfe gesorgt werden kann.

  1. BETONKERNAKTIVIERUNG

Für Teile der Stahlbetondeckenbauteile über dem 1. Obergeschoss, dem 2. Obergeschoss und dem 3. Obergeschoss ist eine Betonkernaktivierung vorgesehen.

Hierbei ist zwingend zu beachten: Befestigungen von unten in die Stahlbetondecke sind auf eine max. Bohrtiefe von 50 mm zu beschränken. Befestigungen von oben in die Stahlbetondecke sind auf eine max. Bohrtiefe von 100 mm zu beschränken.

In den Stahlbetondecken über dem Untergeschoss und über dem Erdgeschoss ist keine Betonkernaktivierung vorgesehen.

  1. ANFORDERUNGEN AN DIE HYGIENE

Alle Einbauten, Materialien, Dichtungen und Dichtmittel müssen glatt, abriebfest, geschlossenporig, desinfektionsmittel-, reinigungsmittel- und alterungsbeständig sein. Die verwendeten Einbauten, Materialien, Dichtungen und Dichtmittel müssen gesundheitlich unbedenklich sein. Sollten nur bestimmte Desinfektionsmittel, z. B. auf Alkoholbasis, geeignet sein, ist der Auftraggeber vor dem Einbau, schriftlich zu Informieren und in der Wartungsanleitung explizit darauf hinzuweisen.

Als desinfektionsmittelbeständig gelten Komponenten und Produkte, die einer Langzeitanwendung von Desinfektionsmitteln und -verfahren standhalten. Hierfür sind ausschließlich Desinfektionsmittel aus der neuesten Liste des Robert-Koch-Institutes (RKI) bzw. des Verbundes für angewandte Hygiene (VAH) und der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) zu verwenden.

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Zusätzliche technische Vertragsbedingungen

Ein Beispiel-Aufstellungsplan ist dem Angebot beizulegen.

Pläne und Anlagen: Siehe separates Anlagenverzeichnis

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Leistungsverzeichnis Blankett Seite 8 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Besondere technische Vorgaben Inhaltsverzeichnis

  1. Objektbeschreibung / Aufbau des LV / Normenverzeichnis

1.1 Objektbeschreibung 1.2 Aufbau des Leistungsverzeichnisses 1.3 Normenverzeichnis

  1. Systemaufbau der Laboreinrichtung

2.1 Aufbau 2.2 Raster 2.3 Einzelkomponenten (Allgemein) 2.4 Farbgebung (Allgemein) 2.5 Blenden / Toleranzausgleich / Hyg. Anschluss (Allgemein) 2.6 Verfugungen

  1. Medienversorgung / Schnittstellen zu anderen Gewerken

3.1 Gewerk Elektro/EDV 3.2 Gewerk Sanitär 3.3 Gewerk Lüftung 3.4 Gewerk MSR

  1. Laboreinrichtungssystem

4.1 Medienversorgungssysteme 4.1.1 Medienträger 4.1.1.1 Medientraverse, deckenhängend 4.1.1.2 Mediensäule

4.1.2 Medieninstallation 4.1.2.1 Elektro-Installationen 4.1.2.2 Sanitär- und Gas-Installation

4.1.3 Entnahmestellen Elektro 4.1.3.1 Schukosteckdose 230 V 4.1.3.2 CEE-Steckdose 400 V 4.1.3.3 Potentialausgleich-Steckdose

4.2 Arbeitsflächen 4.2.1 Tischplatten 4.2.1.1 Melaminharz-Tischplatte mit Postformingkante 4.2.1.2 Großflächige Steinzeug-Tischplatte 4.2.1.3 Edelstahl-Tischplatte 4.2.1.4 Vollkern-Tischplatte (Standard)

4.2.2 Becken 4.2.2.1 Edelstahl-Becken 4.2.2.2 Steinzeug-Becken 4.2.2.3 Polypropylen-Becken

4.3 Tischgestelle 4.3.1 Aufbau / Material (Varianten): 4.3.1.1 H-Fuß Tischgestell 4.3.1.2 C-Fuß Tischgestell

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

4.4 Stauräume 4.4.1 Aufbau / Material / Schubladen / Kanten / Griffe (Varianten): 4.4.1.1 Unterschrank auf Sockel 4.4.1.2 Unterschrank auf Rollen 4.4.1.3 Hängeschrank (Hängeregal) 4.4.1.4 Labor-Hochschrank (-Regal)

4.5 Stauräume zur Gefahrstofflagerung 4.5.1 Sicherheitsschrank für Säuren / Laugen 4.5.2 Sicherheitsabzugsunterschrank für brennbare Flüssigkeiten 4.5.3 Sicherheitsabzugsunterschrank für Chemikalien

4.6 Abzüge 4.6.1 Aufbau / Material (Varianten): 4.6.1.1 Tischabzug 4.6.1.2 Tischabzug in Niedrigraumausführung

4.6.2 Lufttechnische Überwachungs- und Regelkomponenten 4.6.2.1 Abzugs-Funktionseinheit 4.6.2.2 Variable Volumenstromregelung / -überwachung

4.7 Geräte 4.7.1 Labor-Unterbaukühlschrank

4.8 Zubehör 4.8.1 Arbeitsplatzleuchte

1 Objektbeschreibung / Aufbau des LV / Normenverzeichnis

1.1 Objektbeschreibung

Aufgabe des Labors / der Einrichtung:

Mit dieser Leistungsbeschreibung (abgek. LV) wird die geplante labortechnische Ausstattung beschrieben.

1.2 Aufbau des Leistungsverzeichnisses

Das vorliegende Leistungsverzeichnis beinhaltet neben den allgemeinen Vorbemerkungen (Baustellenbeschreibung, -ordnung und -regeln, kaufmännische Bedingungen des AG) die technische Beschreibung der Einrichtung, sowie die Einzelpositionsbeschreibung und -aufstellung.

Das vorliegende Leistungsverzeichnis ist so aufgebaut, dass die gesamte Laboreinrichtung zunächst grundsätzlich beschrieben wird.

Im Positionsteil nimmt die Beschreibung auf die in den technischen Vorbemerkungen definierten Elemente Bezug. Abweichungen zu den Beschreibungen der typisierten Elemente, die z. Bsp. durch die Zusammenstellung zu einem System bedingt sein können, werden zu jeder Position speziell angegeben. Ansonsten gelten immer die in den besonderen technischen Vorgaben definierten Angaben.

Die Einzelpositionsbeschreibungen sind Etagen-, Raum- und Ansichtsweise gegliedert.

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

1.3 Normenverzeichnis

Vom Bieter sind nachfolgend aufgeführte Vorschriften in der neusten gültigen Ausgabe zu beachten.

Richtlinien: Laborrichtlinie BGI / GUV I 850-0 / TRGS 526 / TRBA 100

DIN-Normen: DIN 12 898 Laborarmaturen: Schlauchtüllen DIN 12 899 Teil 2 Laboreinrichtungen: Notduschen-Einrichtungen, Augenduschen DIN 12 912 Laboreinrichtungen: Keramische Fliesen für Labortische DIN 12 915 Laboreinrichtungen: Einbaubecken aus keramischen Werkstoffen DIN 12 916 Laboreinrichtungen: Großformatige Labortischplatten DIN 12 918 Teil 1 Laboreinrichtungen: Laborarmaturen, Teil 1 Entnahmestellen f. Wasser DIN 12 918 Teil 2 Laboreinrichtungen: Laborarmaturen, Teil 2 Entnahmestellen für Brenngase DIN 12 926 Teil 1 Laboreinrichtungen: Labortische für allgemeinen Gebrauch alt – neu EN 13150 DIN 12 926 Teil 2 Laboreinrichtungen: Labortische, Gerätelabortische, Außenmaße DIN 1946 Teil 7 Raumlufttechnik: Raumlufttechnische Anlagen in Laboratorien DIN 3537 Teil 3 Gasabsperrarmaturen bis PN 4 DIN 12 000 Graphische Symbole und Sicherheitszeichen DIN 57 789 / VDE0789 Teil 100 Unterrichtsräume und Laboratorien: Einrichtungsgegenstände DIN 57411 Teil 1 Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte EN 61010 Teil 1 VDE 0411-Teil 1 Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte DIN EN 842 Anforderungen für optische Gefahrsignale DIN EN 13 150 Arbeitstische für Laboratorien DIN EN 14 175 Abluftabzüge für den allgemeinen Gebrauch DIN EN 14 056 Laboreinrichtung Empfehlung Planung und Montage DIN EN 13 792 Farbkennzeichnung der Armaturen DIN EN 14175 T1 – T7 Laborabzüge DIN EN 14470-1 Laboreinrichtungen: Schränke für feuergefährliche, flüssige und feste Stoffe DIN EN 14470-2 Laboreinrichtungen: Schränke für Druckgasflaschen DIN EN 14727 Labormöbel Schränke und Regale für Laboratorien

Einige Normen auf die verwiesen wird sind zurzeit zurückgezogen. Trotzdem gelten für die Ausführung die darin enthaltenen fachlich relevanten Angaben. Wird während des Ausführungszeitraumes (vor Produktionsbeginn) eine zurückgezogene Norm durch eine Nachfolgenorm ersetzt, gilt diese neue Norm.

Des Weiteren sind alle einschlägigen Vorschriften wie EU-Normen, DIN,

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

DVGW, GS-Zeichen, CE-Zeichen, VDE-, VBG- und VDI-Richtlinien und die sonstigen behördlichen Vorschriften und Bauauflagen zu berücksichtigen, die für die Fertigung von Laboreinrichtungen gültig sind.

Im Einzelnen sind mit dem Angebot einzureichen: Prüfbericht für Abzüge nach DIN EN 14175 T3 Punkt 10 Prüfprotokolle für die Abzüge gemäß DIN EN 14175 T3 und T6 GS Zeichen für Arbeitstische für Laboratorien (Medienversorgung und Arbeitstische) GS Zeichen für Labormöbel – Schränke und Regale für Laboratorien GS Zeichen für Säuren- und Laugenschränke GS Zeichen für Sicherheitsschränke für brennbare Flüssigkeiten GS Zeichen für Sicherheitsschränke für Druckgasflaschen

2 Systemaufbau der Laboreinrichtung

2.1 Aufbau

Das Laboreinrichtungssystem ist gegliedert in:

  • Medienversorgungssysteme
  • Arbeitsflächen
  • Tischgestelle
  • Stauräume
  • Stauräume zur Gefahrstofflagerung
  • Abzüge
  • Absaugungen
  • Geräte

Generell müssen angebotene Möbel für den Einsatz in Laboratorien der geeignet sein. Sämtliche Fugen und offene Nischen müssen allseitig (bei Hochschränken, Hängeschränken auch von oben) verfugt, bzw. geschlossen (verblendet) werden. Die zum Einsatz kommenden Materialien und Oberflächenbeschichtungen müssen in ihrer Qualität und Verarbeitung den hohen Anforderungen einer Nutzung in Laboratorien für Routine, Forschung und Lehre gerecht werden. Die Steinzeugoberflächen müssen wasserundurchlässig und beständig gegen Chemikalien, konzentrierten und verdünnten Säuren und Laugen, Lösungs- und Reinigungsmittel, sowie leicht dekontaminierbar sein. Die Melaminharzoberflächen müssen wasserundurchlässig und beständig gegen Chemikalien, verdünnten Säuren und Laugen (max. 10 %), Lösungs- und Reinigungsmittel, sowie leicht dekontaminierbar sein.

Das angebotene Einrichtungssystem muss den speziellen Anforderungen, die an Einrichtungen dieser Sicherheitsstufen gestellt werden, in vollem Umfang gerecht werden.

Die Werkstoffe müssen flüssigkeitsdicht sein und mechanischen, thermischen und chemischen Anforderungen standhalten. Bei der Installation längerer Tischflächen ist auf geringen Fugenanteil und Höhengleichheit zu achten. Alle offenen Fugen und Kanten sind flüssigkeitsdicht zu verschließen.

Installationen, Armaturen und Ausstanzungen sind bei Erstausstattung nur in den im Positionsteil angegebenen Stückzahlen auszuführen, wobei sich einzelne Stückzahlen noch ändern können. Spätere Nachinstallationen müssen im Typenprogramm möglich sein.

Auch wenn im Positionsteil Einzelelemente beschrieben sind, sind Tischplatten

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

wo möglich durchgehend zu liefern.

2.2 Raster

Die Maßordnung der Laboreinrichtung soll folgendem Raster entsprechen:

Breite: n x 300 mm

Tiefe: 750 und 900 mm

Höhe: ca. 1.800, 2.100 und 2.600 mm

Arbeitshöhe: 750 und 900 mm

Abweichungen hiervon sind im Positionsteil gesondert beschrieben.

Die einzelnen Elemente werden je nach Bedarf aneinandergereiht. Die Einteilung der Rastermaße der Medienelemente muss hier nicht zwingend identisch mit der Einteilung der Rastermaße von Arbeitstischen, Ober- und Unterschränken etc. sein.

2.3 Einzelkomponenten (Allgemein)

Die bauliche Ausführung, Material und Abmessungen aller Einzelkomponenten der Laboreinrichtung werden in den folgenden Abschnitten ausführlich beschrieben. Die Zusammenstellung der Einzelkomponenten zu gesamten Arbeitsplätzen bzw. Labortischanlagen incl. der erforderlichen Medienbestückung, erfolgt positionsweise. Einzelteile wie zusätzlich benötigte Befestigungselemente und Kleinteile werden nicht gesondert erwähnt und sind mit einzukalkulieren.

Der Angebotspreis muss alle erforderlichen, internen Verrohrungen und Verkabelungen enthalten. Die Einrichtungen sind an die bauseitig vorhandenen Medien, betriebsfertig inkl. einer Erstprüfung nach VDE/DVGW mit entsprechender Dokumentation, anzuschließen.

Bei Wandmontage der Hängeschränke und –regale wird bauseitig eine Wandverstärkung vorgesehen. Hochschränke sind gegen Verschieben und Kippen entsprechend zu sichern.

Alle Labormöbel und Einrichtungen sind Außen und Innen sauber ab- bzw. ausgewischt zu übergeben.

2.4 Farbgebung (Allgemein)

Die Farbgebung der labortechnischen Festeinbauten ist dem architektonischen Gesamtkonzept anzupassen. Es wird nach Möglichkeit eine Standardfarbe aus dem Lieferprogramm des AN gewählt.

Mit den Einheitspreisen sind sämtliche Standardfarben des AN abgegolten.

Die endgültige Farbgebung und die Ausführung der Möbelgriffe sind mit dem AG abzustimmen und von diesem freigeben zu lassen. Eine entsprechende Farbmusterkarte des Standard-Lieferprogramms ist dem LV beizulegen.

2.5 Blenden / Toleranzausgleich / Hyg. Anschluss (Allgemein)

Sowohl Labortisch- als auch Arbeitstischflächen sind an bauseitige Verhältnisse

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

anzupassen: Tischplattenverlängerungen sind in die Preiskalkulation einzubeziehen. Wo im Positionsteil gefordert ist die Laboreinrichtung zu angrenzenden Wänden korpusbündig zu verblenden. Dabei geht es um den Ausgleich von Bautoleranzen sowie um den hygienisch einwandfreien Anschluss der Laboreinrichtung an die Wände. Die Verblendungen erfolgen analog der Materialausführung der jeweiligen Möbel (Edelstahl oder Plattenwerkstoff).

Unterschränke und Hängeschränke von Labortischanlagen sind korpusbündig in Möbelfarbe zu verblenden.

Seitliche Frontblenden an Hochschränken, Abzügen etc. sind ebenfalls oben zu verschließen. Seitliche Frontblenden an Hängeschränken/-regalen sind zusätzlich auch unten zu verschließen.

Beim Übergang der Arbeitsfläche von Steharbeitshöhe (Arbeitsfläche Labortische) auf Sitzarbeitshöhe (Schreibarbeitsplätze), ist am Steharbeitstisch seitlich eine Höhenausgleichsblende in Farbe der Tischplatte vorzusehen.

Sockelblenden sind an einen ggf. vorhandenen Hohlkehlsockel anzupassen, bzw. entstehende Öffnungen mit einem geeigneten farb- und materialgleichen Passstück zu verschließen.

Alle Sockel und Blenden sind zu den bauseitigen Böden, Wänden und Decken hin flüssigkeitsdicht zu Verfugen (siehe auch 2.6 Verfugungen).

Im Positionsteil werden die Anschlüsse der Laboreinrichtung an die Böden, Wände und Decken wie folgt unterschieden (Materialdefinition siehe Positionsteil):

Wandanschlussblende:

Anschluss an eine Außen-/Innen-/Zwischenwand

Deckenanschlussblende:

Frontseitige und, wenn im Positionsteil gefordert, zusätzlich seitliche korpusbündige Verblendung von Labor- Hochschränken/-regalen, Hängeschränken/-regalen und Abzügen zur Decke in Möbelfarbe.

2.6 Verfugungen

Zur Vermeidung eines Schmutz- und Flüssigkeitseintrags zwischen den beauftragten Einbauten und dem Baukörper (Wand / Boden / Decke) ist eine dauerelastische Verfugung vorzusehen, die folgende Anforderungen erfüllt:

Dichtstoff:

  • spritzbar
  • beständig gegen Witterung, Alterung und UV-Licht
  • beständig gegen Säure und Lauge sowie Reinigungs- und Desinfektionsmittel
  • Gütesiegel IVD e.V.
  • möglichst emissionsfreier Silikon-Dichtstoff
  • kurzzeitige Geruchsbelästigung nach Verarbeitung
  • klebefreie Oberfläche nach Aushärtung
  • geringer Volumenschwund (keine Ausbildung einer Hohlkehle)
  • Stoff mind. in den Farbtönen weiß, grau, silber und transparent verfügbar
  • fungizid
  • nicht korrosiv
  • geringe Randzonenverfärbung

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Ausführung:

  • Vorbereitung der Haftflächen sauber, fettfrei und trocken
  • Fuge weder konkav noch konvex ausgebildet
  • Liefergegenstand allseitig zum Baukörper hin verfugt
  • Auslassen der Verfügung im Bereich von Revisionsöffnungen nach Absprache
  • glatt, ohne Wellen und ohne Fremdstoff-Einschlüsse
  • beim Glätten möglichst keine überlagernden Silikonschichten (insb. Edelstahl)
  • zum Glätten mit Dichtstoff kompatibles Glättmittel verwenden
  • Glättmittel neutral und nicht färbend (kein Spülmittel)
  • bei großen Abständen der Haftflächen ist Hinterfüllmaterial zu verwenden
  • Hinterfüllmaterial schimmelbeständig und nicht Wasser saugend
  • Hinterfüllmaterial mit Dichtstoff kompatibel und komprimiert eingebaut

Fugen in Nassbereichen wie z. B. Arbeitstischanlagen mit integriertem Hand- und/oder Laborwaschbecken oder wiederholtem Kontakt mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln wie z. B. Edelstahl-Sockel von Funktionseinbauten sind mit Sanitär-Silikon auszuführen, der die o.g .Anforderungen sowie nachfolgenden Anforderungen erfüllt:

  • geprüft nach DIN EN 15561-3 und Einstufung in Hauptklasse XS
  • bakteriostatisch
  • Stoff mind. in den Farbtönen weiß, grau, silber und transparent verfügbar
  • Verwendung von Primer im Bereich der Kontaktflächen
  • möglichst gering korrosiv
  • Ausführung neutraler Dichtstoff erst nach Aushärtung Sanitär-Silikon

Alternativ zum o. g. Dichtstoff und Sanitär-Silikon kann ein zur Nutzung in Verbindung mit Natursteinen geeignetes Silikon verwendet werden (ohne Randzonenverfärbung), sodass ein einheitliches Silikon für alle Bereiche (Wand / Boden / Decke) verwendet werden kann. Voraussetzung hierfür ist, dass die erforderlichen Farbtöne verfügbar sind (mind. weiß, grau, silber und transparent für den Sockel-Bereich zuzüglich Farben für Wand und Decke).

Zwischen einzelnen insbesondere aufliegenden Elementen sind Dichtbänder einzusetzen (z. B. zwischen Schrankkorpus und Tischplatte), die folgende Anforderungen erfüllen:

  • elastisch
  • schimmelbeständig
  • nicht Wasser saugend
  • auf einer Seite zuverlässig haftend / klebend

Mit Beginn der Erstellung der Werk- und Montageplanung muss die Ausführung der Dichtstoffe, Dichtbänder und Hinterfüllmaterialien mit dem Auftraggeber abgestimmt werden. Hierbei sind die zu verwendenden Dichtstoffe, die Farben sowie die jeweiligen Räume und Bereiche festzulegen. Vom Auftragnehmer sind auf Verlangen hierfür Farbkarten der Dichtstoffe zu übergeben (mit Muster-Dichtstoff - keine Farb-Ausdrucke). Zudem muss eine Bemusterung (bei Bedarf mind. fünf verschiedene Farbtöne) der Ausführung vor Ort ermöglicht werden. Zu den für die Ausführung ausgewählten Dichtstoffen, Dichtbändern und Hinterfüllmaterialien sind technische Datenblätter, Sicherheitsdatenblätter und Prüfnachweise vorzulegen und in die Dokumentation aufzunehmen.

  1. Medienversorgung / Schnittstellen zu anderen Gewerken

3.1 Gewerk Elektro/EDV

Die Versorgung der wandmontierten Labortischanlagen erfolgt bauseits i.d.R. durch Aufputzinstallationen an der Wand, die Versorgung von freistehenden Mitteltischanlagen von der Decke.

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Die Übernahme der Zuleitungen für Elektro/EDV liegt im gekennzeichneten Bereich (siehe Ausführungsplanung).

Eine detaillierte Aufnahme vor Ort ist vor dem Erstellen der Werkplanung des AN unbedingt erforderlich.

Elektroversorgung:

Für die Elektroversorgung stehen ein AV-, SV- und USV-Netz zur Verfügung.

AV-Netz / SV-NETZ / USV-NETZ

Dem AN Labortechnik werden freie Leitungsenden mit Überlängen für die Elektroversorgung der Medienversorgungssysteme zur Verfügung gestellt. Die Absicherung und Verteilung ist eine Leistung des AN.

EDV Versorgung:

Der AN Elektro stellt dem AN Labortechnik freie Leitungsenden mit Überlängen zu Verfügung, die vom AN Labortechnik bis in die Leerdosen eingezogen werden. Für die EDV-Leitung ist ein von der ELT Versorgung getrennter Kanal mit entsprechenden Leerdosen vorzusehen. Die Einsätze für die EDV Dosen und deren Anschluss sind eine Leistung des Gewerks Elektro.

Achsabstand der EDV-Dose zu einer Steckdose mind. 80 mm.

Damit für die Verkabelung ausreichend lange Leitungsenden zur Verfügung stehen, hat hierfür zwischen dem AN Labortechnik und dem AN Elektro eine Abstimmung zu erfolgen.

Die Beschriftung aller ELT-Dosen im/am Labormöbel erfolgt durch den AN Labortechnik. Die EDV-Dosen werden durch den AN Elektro beschriftet. Gegebenenfalls geltende Vorschriften des Auftraggebers sind zu berücksichtigen.

3.2 Gewerk Sanitär

Die Versorgung der wandständigen Labortischanlagen erfolgt bauseits durch Aufputzinstallationen an der Wand.

Der Abwasseranschluss der Becken erfolgt durch den AN Labortechnik.

3.3 Gewerk Lüftung

Sämtliche Abzüge, Sicherheitsabzugsunterschränke und Sicherheitsschränke mit Abluft sind durch den Auftragnehmer mit Stutzen für den bauseitigen Anschluss zu liefern. Die Volumenstromregler inkl. der Steuerung der Abzüge gehören zum Leistungsumfang des AN Labortechnik. Der Anschluss an das bauseitige Lüftungssystem gehört zum Leistungsumfang des Gewerkes Lüftung.

Vom AN Labortechnik ist dem AN Lüftung eine Signalleitung zur Verfügung zu stellen.

Die bauseitigen Lüftungskanäle liegen mit folgenden Durchmessern vor:

  • Abzüge (Vab = 550 m³/h): DN 250

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

  • Sicherheitsabzugsunterschränke: (Vab = 50 m³/h): DN 50 -Sicherheitsschränke (Vab = 30 m³/h): DN 75

Nach Auftragserteilung hat durch den AN Labortechnik eine Abstimmung mit den Gewerken Lüftung, MSR und RLT zu erfolgen.

3.4 Gewerk MSR

Vorhaltung Störmeldung: Der AN Elektro stellt dem AN Labortechnik freie Leitungsenden (Leitung J-H(St)H 4x2x0,8) mit Überlängen zu Verfügung, die vom AN Labortechnik in die Elektrokanäle des Einrichtungssystems bis zu einer Leerdose mit Blindabdeckung eingezogen werden. Leerdosen und Blindabdeckungen gehören zum Leistungsumfang des AN Labortechnik (siehe Positionsteil). Für die Störmeldungsleitung ist ein von der ELT Versorgung getrennter Kanal mit entsprechenden Leerdosen vorzusehen.

  1. Laboreinrichtungssystem

4.1 Medienversorgungssysteme

4.1.1 Medienträger

4.1.1.1 Medientraverse, deckenhängend

Abgehängte Medientraverse zur Erschließung eines, oder Bereichen eines Raumes durch Aufnahme und Verteilung von Leitungen für Elektro-, EDV, Gas -und Sanitärmedien und ein- oder beidseitiger Bestückung mit den entsprechenden Entnahmestellen. Die Heranführung der Medien an die Medientraverse erfolgt von oben.

Ausführung: Unterkonstruktion zur Überbrückung des Zwischenraumes zwischen Rohdecke und abgehängter Decke.

Raumhöhe OKFFB bis UK abgeh. Decke: 3,00 m Raumhöhe OKFFB bis UK Rohdecke: 4,05 m Stahlbetondecke, Unterkonstruktion ggf. an bauseitiger Stahlkonstruktion montieren

Maße sind am Bau zu prüfen!

Die Unterkonstruktion muss am Bau aufgemessen werden, Deckenunebenheiten, Unterzüge oder sonstige Hindernisse müssen mit der Unterkonstruktion umfahren werden. Eine Vorabmontage der Unterkonstruktion unter Berücksichtigung baulicher und ggf. terminlicher Gegebenheiten ist einzukalkulieren.

Die Unterkonstruktion besteht aus einer Deckenankerplatte zur Befestigung an der Rohdecke, Abstandsstücken und einer Schnittstellenplatte.

Die Schnittstellenplatte dient dem Anschluss der bauseitigen Medien, mit Absperrmöglichkeiten für die medizinischen Gase und Klemmleiste für die Stark- und Schwachstromversorgung sowie der eigentlichen Befestigung des Tragsystems. Es müssen für BSV-Zuleitungen Kabelquerschnitte bis zu 16 mm² anklemmbar sein.

Die Deckenblende (Höhe max. 20 mm) zur flachen Abdeckung der Öffnung der abgehängten Decke muss zu Servicezwecken abnehmbar und gegen die

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

abgehängte Decke rundum abgedichtet (Dichtlippe) sein.

Die Deckenblende muss auch am äußeren Rand der Blende vollständig befestigt werden; hier ist eine entsprechende Konterlattung, welche an der abgehängten Decke befestigt wird, mit einzukalkulieren (falls notwendig).

Die Zwischenkonstruktionen sind vorab zu liefern und zu montieren.

Medientraverse aus verzinktem Stahlblech oder Aluminium. Alle sichtbaren Teile sind mit Polyester-Epoxy Mischpulver (Schichtdicke im Mittel 80 µm) zu beschichten. Die Medientraverse ist auf der Oberseite staub- und flüssigkeitsdicht auszuführen. Die Positionierung der Medienentnahmen erfolgt in Paneelen, die in den Kanal werkzeuglos einsetzbar, oder mit leicht lösbaren Fixierungen, zu gestalten sind. Die Stromversorgung der Paneele mit Elektroentnahmen erfolgt über Kabel und Steckverbindungen 230 V und 400 V, so dass eine Erweiterung oder Reduzierung der Paneele ohne Umverdrahtung möglich ist. Die modulare Gestaltung des Kanals ist aus Gründen der späteren Medienergänzung oder örtlichen Veränderungsmöglichkeit der Medienentnahmen unbedingt einzuhalten. Tragekonstruktion aus System- oder Funktionsträgern zur Befestigung an der Raumdecke. Statische Aussteifung durch Querstreben und/oder Längs- und Querverspannungen.

Spritzwasserschutz IP44.

Ausführung: Deckenhängende Medientraverse über frei darunter, oder davor platzierbaren Labortischen oder Geräten etc.

Ablagen: Oberhalb des Medienkanals ist bei allen Medientraversen eine Geräteablage (Tiefe ca. 300 mm) aus beidseitig melaminharzbeschichteter Holzspanplatte, mind. 19 mm dick mit 2 mm PP-Kantenumleimern vorzusehen. Zusätzlich ist eine höhenverstellbare chemikalienbeständige Ablage aus Glas (Tiefe ca. 150 mm) vorzusehen.

Die Höhenverstellung der Ablagen muss werkzeuglos erfolgen können.

Medienbestückung: Angaben zur Bestückung mit Medienentnahmen siehe Positionsteil.

Abmessungen: Breite: 600, 900, 1200, 1500, 1800, plus n x 300 mm Tiefe: ca. 350 mm Höhe: ca. 250 mm

4.1.1.2 Mediensäule

Deckenhängender senkrechter Medienkanal zur punktuellen Versorgung von festen oder mobilen Laborarbeitsflächen oder bodenständigen Laborgeräten durch die Aufnahme und Verteilung von Leitungen für Elektro-, EDV, Gas -und Sanitärmedien und ein- oder beidseitiger Bestückung mit den entsprechenden Entnahmestellen. Die Heranführung der Medien erfolgt von oben.

Ausführung: Unterkonstruktion zur Überbrückung des Zwischenraumes zwischen Rohdecke

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

und abgehängter Decke.

Raumhöhe OKFFB bis UK abgeh. Decke: 3,00 m Raumhöhe OKFFB bis UK Rohdecke: 4,05 m Stahlbetondecke, Unterkonstruktion ggf. an bauseitiger Stahlkonstruktion montieren

Maße sind am Bau zu prüfen!

Die Unterkonstruktion muss am Bau aufgemessen werden, Deckenunebenheiten, Unterzüge oder sonstige Hindernisse müssen mit der Unterkonstruktion umfahren werden. Eine Vorabmontage der Unterkonstruktion unter Berücksichtigung baulicher und ggf. terminlicher Gegebenheiten ist einzukalkulieren.

Die Unterkonstruktion besteht aus einer Deckenankerplatte zur Befestigung an der Rohdecke, Abstandsstücken und einer Schnittstellenplatte.

Die Schnittstellenplatte dient dem Anschluss der bauseitigen Medien, mit Absperrmöglichkeiten für die medizinischen Gase und Klemmleiste für die Stark- und Schwachstromversorgung sowie der eigentlichen Befestigung des Tragsystems. Es müssen für BSV-Zuleitungen Kabelquerschnitte bis zu 16 mm² anklemmbar sein.

Die Deckenblende (Höhe max. 20 mm) zur flachen Abdeckung der Öffnung der abgehängten Decke muss zu Servicezwecken abnehmbar und gegen die abgehängte Decke rundum abgedichtet (Dichtlippe) sein.

Die Deckenblende muss auch am äußeren Rand der Blende vollständig befestigt werden; hier ist eine entsprechende Konterlattung, welche an der abgehängten Decke befestigt wird, mit einzukalkulieren (falls notwendig).

Die Zwischenkonstruktionen sind vorab zu liefern und zu montieren.

Grundeinheit der Mediensäule ist ein Medienkanal aus verzinktem Stahlblech oder Aluminium. Alle sichtbaren Teile sind mit Polyester-Epoxy Mischpulver (Schichtdicke im Mittel 80 µm) zu beschichten. Die Positionierung der Medienentnahmen erfolgt in Paneelen, die in den Kanal werkzeuglos einsetzbar, oder mit leicht lösbaren Fixierungen, zu gestalten sind. Die Stromversorgung der Elektroentnahmen hat über Kabel und Steckverbindungen 230 V und 400 V zu erfolgen, so dass eine Erweiterung oder Reduzierung der ELT-Entnahmestellen ohne Umverdrahtung möglich ist. Die modulare Gestaltung des gesamten Kanals ist aus Gründen der späteren Medienergänzung oder örtlichen Veränderungsmöglichkeit der Medienentnahmen unbedingt einzuhalten. Abhangkonstruktion aus Systemträgern mit Deckenankern zur Befestigung an der Raumdecke in ausreichender Dimension mit ggf. zusätzlicher statischer Aussteifung zur Verringerung von horizontalen Schwingungen und Bewegungen beim Bedienen der Medienentnahmen.

Spritzwasserschutz IP44.

Ausführung: Einzelne Mediensäule, ein- oder zweifach bestückt mit Entnahmestellen.

Medienbestückung: Angaben zur Bestückung mit Medienentnahmen siehe Positionsteil.

Abmessungen:

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Breite: ca. 250 mm Tiefe: ca. 180/270 mm (Bestückung Ein-/Zweiseitig) Höhe: ca. 1.500 mm

4.1.2 Medieninstallation

4.1.2.1 Elektro-Installationen

Die Elektroinstallation ist grundsätzlich variabel auszuführen. Spätere Änderungen, Erweiterungen bzw. Ergänzungen mit systemkompatiblen Bauteilen müssen jederzeit möglich sein. Daher sind alle elektrischen Bauteile wie Steckdosen, Schalter, Befehlsbauteile und Sicherungen in die Elektro-Module betriebsfertig verdrahtet einzubauen. Alle Leitungsverbindungen sind flexibel und steckerfertig auszuführen. Die Elektroversorgung ist von den übrigen Medien getrennt zu führen. Innerhalb der Elektroversorgung sind Schwach- und Starkstromleitungen zusätzlich ebenfalls voneinander getrennt zu führen.

Grundsätzliche Anforderungen:

  • Ausführung nach VDE 0789 Teil 100
  • Nennspannung: 400/230 V
  • Stromart: 3/N/PE
  • Frequenz: 50 Hz
  • Nennstrom: bis 32 A
  • Schutzmaßnahme: Schutzklasse 1
  • Schutzart: IP 44 spritzwassergeschützt

Äußere Leitungsverbindungen mit Steckvorrichtungen nach VDE 0625 und VDE 0628.

Stromkreisaufteilung:

  • max. 6 Schukosteckdosen 230 V / 16 A = 1 Stromkreis (1x Sich.- Automat 16 A, 1-polig)
  • max. 1 CEE-Steckdose 230 V / 32 A = 1 Stromkreis (1x Sich.-Automat 32 A, 1-polig)
  • max. 2 CEE-Steckdosen 400 V / 16 A = 1 Stromkreis (1x Sich.-Automat 16 A, 3-polig)
  • max. 1 CEE-Steckdose 400 V / 32 A = 1 Stromkreis (1x Sich.-Automat 32 A, 3-polig)
  • Abzugsbeleuchtung 230 V = 1 Stromkreis 16 A, 1-polig
  • Laborkühlgeräte max. 1 Schukosteckdose 230 V / 16 A = 1 Stromkreis 16 A, 1-polig (optional – Stromversorgung über Notstrom)

Alle Stromkreise sind über einen 4-poligen FI/LS-Schutzschalter (Typ B) mit Leitungsschutz abzusichern.

Leitungsführung:

Alle internen und externen Leitungen im Anschlussbereich (außer Schwachstrom) sind einzeln auf Reihenklemmen nach VDE 0611 zu führen. Beim Einsatz von Kleinverteilern sind Mittelleiter-Trennklemmen, wie in VDE 0108 gefordert, zu verwenden. Bei Baueinheiten der Schutzklasse 1 sind berührbare Metallteile, die im Fehlerfall berührungsgefährlich werden können, dauerhaft und zuverlässig mit dem Schutzleiter zu verbinden. Der Widerstand zwischen Schutzleiteranschluss und berührbaren Metallteilen darf 0,1 Ohm nicht überschreiten.

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Fehlerstromschutzschalter:

  • Pulsstromsensitiv
  • Nennstrom: 40 A
  • Auslösestrom: 0,03 A

Sicherungsautomaten:

  • Nennschaltvermögen: 6KA
  • Strombegrenzungsklasse: 3
  • Auslösecharakteristik: B
  • Nennstrom: 6 – 25 A
  • Nennspannung: 230 / 400 V
  • Nennfrequenz: 50-60 Hz

Kleinverteiler:

Wahlweise für 4 - 15 Verteilereinbauten, mit Klappdeckel aus Klarsicht-Kunststoff (selbstverlöschend), und Schnappverriegelung. Schutzart: IP 44 spritzwassergeschützt.

4.1.2.2 Sanitär- und Gas-Installationen

Alle Rohrverbindungen sind mittels Verschraubungen oder Steckverbindungen auszuführen, damit eine Austauschbarkeit einzelner Elemente gewährleistet ist.

  • Abwasser

Leitungsmaterial: Polyethylen

4.1.3 Entnahmestellen Elektro

4.1.3.1 Schukosteckdose 230 V

Schukosteckdose, 10/16 A, 230 V, 2-polig + E, mit Klappdeckel, nach DIN 49440. Klappdeckel mit Beschriftungsfeld und 3-seitiger Griffkante. Die gleichzeitige Nutzung von Winkelsteckern muss bei übereinanderliegenden Steckdosen möglich sein. Schutzart: IP 44 spritzwassergeschützt. Die Steckdosen sind, in Abstimmung mit dem AG, jeweils nach Netzart in unterschiedlicher Farbgestaltung auszuführen. (Nach derzeitigem Stand: AV-Strom – weiß, SV-Strom – grün, USV – orange). Alle Steckdosen sind vom AN mit der entsprechenden Stromkreisbezeichnung zu beschriften.

4.1.3.2 CEE-Steckdose 400 V

Anbau-Steckdose, 16/32 A, 400 V, 3-polig + N + E, Uhrzeitstellung 6h, mit Klappdeckel, nach DIN 60309. Schutzart: IP 44 spritzwassergeschützt. Der Klappdeckel ist, in Abstimmung mit dem AG, farbig auszuführen. Nach derzeitigem Stand: rot. Alle Steckdosen sind vom AN mit der entsprechenden Stromkreisbezeichnung zu beschriften.

4.1.3.3 Potentialausgleich-Steckdose

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Potentialausgleichssteckdose 2-fach, mit Abdeckung, nach DIN 42 801, mit 2 Kontaktstiften. Mit Schraubbefestigung für den Anschluss bis 4 x 2,5 mm² und 1 x 6 mm².

Nennspannung: 230 V Nennstrom: 16 A Frequenz: 50/60 Hz Schutzart: IP20

4.2 Arbeitsflächen

4.2.1 Tischplatten

4.2.1.1 Melaminharz-Tischplatte mit Postformingkante

Bestehend aus einer ca. 28 mm dicken Flachpressplatte E1 nach DIN EN 312 und 68 761 als Trägerplatte, Verleimung V 20, mit mind. 0,8 mm Hochdruck- Schichtstoff (HPL) belegter Arbeitsfläche. HPL-Schichtstoff - Oberfläche seidenmatt, feinstrukturiert und unempfindlich gegen Fingerabdrücke. Postforming-Vorderkante 2-fach gerundet. HPL-Flächenbelag nahtlos über die Vorderkante bis ca. 20 mm ab der Vorderkante auf die Unterseite geformt und verklebt. Unterseite: Kunstharzfolienbeschichtung mit Lacksiegelanstrich, wasserabweisend kaschiert. Übergang von HPL-Belag zum Belag-Unterseite mit Endfräsung und Kunstharzversiegelung. Ober- und Unterseite wasser- und hitzebeständig mit der Trägerplatte verleimt. Zu integrierende Becken sind von oben feuchtigkeitsdicht einzusetzen.

Kanten:

Seitenkanten mit mind. 3 mm dicken Starkkanten aus Polypropylen belegt, Ecken mit Radius 3 mm gerundet. Hintere Längskante (bei zusätzlicher Verfugung zu Medienträgern) mit 0,4 mm Melaminharzkante belegt.

Abmessungen:

Dicke: 30 mm (+/- 1mm)

Breite: 600, 900, 1.200, 1.500, 1.800 mm und in Endlosbauweise

Tiefe: ca. 750, 900 mm, und in Sondertiefe

4.2.1.2 Großflächige Steinzeug-Tischplatte

Großflächige Steinzeug-Tischplatten nach DIN 12 916 aus selbsttragendem, temperaturwechselbeständigen, säurefestem, glasiertem chemisch-technischem Steinzeug nach DIN 28 062 Ziff. 1.1.4.. Chemische Beständigkeit gegen Säuren, Laugen, Salze, Lösungsmittel. Säurebeständigkeitsprüfung nach DIN 51 102, Blatt 2.. Physikalische Eigenschaften nach DECHEMA-Werkstofftabelle, Gruppe 71, Blatt 1 und 2. Dauertemperaturbeständigkeit: mind. + 150°C. Zu integrierende Becken sind von unten flächenbündig einzusetzen.

Kanten:

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Ringsum laufendes, 7 mm hohes Steinzeug-Wulstrandprofil nach DIN 12 916

Nebeneinanderstehende Möbel erhalten durchgehende Tischplatten ohne Wulst an den Übergangsstellen.

Verbindungs- und Anschlussfugen zwischen Tischplattenelementen oder Medienzellen sind mit wasserdichtem imprägniertem Komprimierband und Silikon oder Epoxidharzkitt dauerelastisch zu Verfugen.

Abmessungen:

Dicke: 28 mm (+/- 3mm) / 7mm Wulstrand (+/- 1mm)

Breite: 600, 900, 1.200, 1.500, 1.800 mm und in Endlosbauweise

Tiefe: ca. 750, 900 mm, und in Sondertiefe

4.2.1.3 Edelstahl-Tischplatte

Bestehend aus einer ca. 28 mm dicken harnstoffharzgebundenen Holzspanplatte Typ P3-E1 nach DIN EN 312 und 68761 als Trägerplatte (vollflächig unterfüttert). Arbeitsfläche aus Edelstahl >/= 1,25 mm, Werkstoff 1.4301, bzw. gem. Positionsbeschreibung. Rostfrei, korrosionsbeständig und desinfektionsmittelfest. Oberfläche mit Korn > 320 geschliffen und gebürstet. Kanten ringsum ab- und mind. 15 mm eingekantet. Vorne mit zusätzlicher Tropfkante. Alle Kanten durchgehend verschweißt. Unterseite feuchtigkeitsdämmend isoliert. Mit Antidröhnausstattung.

Zu integrierende Becken sind nahtlos flächenbündig einzuschweißen.

Kanten:

Mit umlaufendem, flüssigkeitsdicht verschweißtem Wulstrand oder flächenbündig gem. Positionsbeschreibung.

Variante:

  • Tischplatte profilunterfüttert (ohne Holzspanplatte). Ringsum ab- und eingekantet wie vorab beschrieben. Unterseite mit mindestens drei Edelstahl-Profilen unterfüttert. Die Zwischenräume sind vollflächig mit Antidröhnmatten zu versehen.

Abmessungen:

Dicke: 30 mm (+/- 1mm) / 7mm Wulstrand (+/- 1mm)

Breite: 600, 900, 1.200, 1.500, 1.800 mm und in Endlosbauweise

Tiefe: ca. 600, 750, 900 mm, und in Sondertiefe

4.2.1.4 Vollkern-Tischplatte (Standard)

Im Positionsteil mit "Vollkernmaterial Standard" beschrieben.

Kompaktplatte aus Vollkern-Hochdrucklaminat (HPL) auf Basis thermohärtender Harze, verstärkt mit Fasern auf Holzbasis nach DIN EN 438.

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Beidseitige geschlossene Melaminharzdekor-Deckschicht, kurzzeitig hitzebeständig, lichtbeständig und geruchsneutral. Unempfindlich gegen Alkohol, organische Lösemittel sowie Wasser und beständig gegen mechanische Abnutzung. Zu integrierende Becken sind von oben feuchtigkeitsdicht einzusetzen.

Kanten:

Flächen der Sichtkanten frei von Bearbeitungsspuren. Kanten und Ecken abgerundet oder angefast.

Wo im Positionsteil ausgewiesen, ist die Tischplatte unten aufzudoppeln und mit einem umlaufendem Epoxidharz-Wulstrandprofil, das mechanisch fest, flüssigkeitsdicht und hygienisch unbedenklich mit der Platte verklebt ist, zu versehen. Wulstrand vorne und an den Plattenenden. Arbeitsfläche an Plattenstößen durchgehend.

Höhe Wulstrand: 7 mm Gesamtdicke Tischplatte: ca. 30 mm

Abmessungen:

Dicke: 19 mm (+/- 1mm)

Breite: 600, 900, 1.200, 1.500, 1.800 mm und in Endlosbauweise

Tiefe: 750, 900 mm, und in Sondertiefe

Kabeldurchführungen in Tischplatten

Kabeldurchführungen mit Abdeckung. Zwei Durchführungen pro laufendem Meter Tischplatte sind einzukalkulieren. Die Anzahl und Positionen der Durchführungen werden im Zuge der Freigabe der Montagepläne angegeben.

4.2.2 Becken

4.2.2.1 Edelstahl-Becken

Becken aus Edelstahl 1.4301 (AISI 304) oder 1.4571 (AISI 316 Ti) gem. Positionsbeschreibung, rostfrei, korrosionsbeständig und desinfektions- mittelfest. Materialdicke >/= 1,25 mm, Oberfläche geschliffen (mind. Korn 340). Becken tiefgezogen, bei Edelstahlarbeitsflächen nahtlos eingeschweißt. Schweißnaht sauber verschliffen. Bei allen anderen Arbeitsflächenmaterialien, Ausführung als Aufsatzbecken, umlaufend flüssigkeitsdicht abgedichtet.

Ausführung:

Mit Siphon und Ablaufventil mit integriertem Sieb und Standrohr, Antidröhn-Beschichtung (entsprechend der Hygienerichtlinien im Labor ohne Überlaufventil).

Abmessungen Becken:

Breite: 400 mm Tiefe: 400 mm Höhe: 250 mm

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

4.2.2.2 Steinzeug-Becken

Laborbecken nach DIN 12 916 aus selbsttragendem, temperaturwechselbeständigen, säurefestem, glasiertem chemisch-technischem Steinzeug nach DIN 28 062 Ziff. 1.1.4.. Chemische Beständigkeit gegen Säuren, Laugen, Salze, Lösungsmittel. Säurebeständigkeitsprüfung nach DIN 51 102, Blatt 2.. Physikalische Eigenschaften nach DECHEMA-Werkstofftabelle, Gruppe 71, Blatt 1 und 2. Dauertemperaturbeständigkeit: mind. + 150°C.

Ausführung:

Ohne Überlauf mit PP-Ablauf 1½“ AG mit integriertem Sieb und Standrohr.

Abmessungen:

Breite: 400 mm Tiefe: 400 mm Höhe: 250 mm

4.2.2.3 Polypropylen-Becken

Laborbecken aus massivem Polypropylen. Becken tiefgezogen, bei Polypropylenarbeitsflächen von unten angesetzt und nahtlos eingeschweißt. Schweißnaht sauber verschliffen. Bei allen anderen Arbeitsflächenmaterialien, Ausführung als Aufsatzbecken, umlaufend flüssigkeitsdicht abgedichtet.

Ausführung:

Ohne Überlauf mit PP-Ablaufstutzen 1½“ AG mit integriertem Sieb und Standrohr.

mit Tropfriffel

Abmessungen Becken:

Breite: 400 Tiefe: 400 mm Höhe: 250 mm

4.3 Tischgestelle

4.3.1 Aufbau / Material

Metall-Tragekonstruktionsgestelle, selbsttragend aus Rechteck-, Flachoval-, oder Rund-Präzisionsstahlrohren kalt gezogen, bzw. aus Stahlprofilen (RR, ST 37, 50-70/25/2-3 mm). Alle Stoßverbindungen der zwei Standelemente (1x rechts, 1x links) sind komplett durchgängig zu verschweißen (Punktschweißungen sind unzulässig) und sauber zu verschleifen. Scharfe Profil- oder Blechkanten, Bohrlochränder und Außenecken sind zu entgraten. Alle Standelemente müssen einzeln, im Einstellbereich von +/- 25 mm, nivellierbar sein und mit Befestigungselementen für Längstraversen und mit Sicherungsschrauben zu versehen. Nivelliereinrichtung mit Schlüsselansatz und Kugelkopf mit fester Kunststoffauflageplatte. Alle oberen Quertraversen zur Querverbindung sind geschraubt und somit

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

demontierbar auszuführen und mit Bohrungen zur Tischplattenbefestigung zu versehen. Die Fußgestelle für Labortischanlagen sind mit einer zusätzlichen, demontierbaren Quertraverse im hinteren unteren Bereich auszuführen. Oberflächenschutz der Stahlteile durch Sandstrahlen, oder chemischer Entfettung pulverbeschichtet mit Polyester-Epoxy Mischpulver (Schichtdicke im Mittel 80 µm), thermisch gehärtet.

4.3.1.1 H-Fuß Tischgestell

Labortisch ohne Installationsbereich, mit 4-Fuß Gestell (H-Fuß Gestell), zum Anbau an eine Medienzelle bzw. zur freien Aufstellung. Zur Ergänzung mit einhängbaren oder rollbaren Unterbauschränken.

Belastbarkeit: mind. 200 kg/m².

Ausführung:

Wie unter 4.3.1 beschrieben

Arbeitsfläche:

Arbeitsflächenausführung siehe Positionsteil

Varianten:

-Fußgestell komplett aus Edelstahl (Werkstoff 1.4301, bzw. gem. Positionsbeschreibung), Rostfrei, korrosionsbeständig und desinfektionsmittelfest. Oberfläche mit Korn > 320 geschliffen und gebürstet.

  • zusätzlich mit fest eingeschweißtem und umlaufend abgekanteten (Schnittkanten umgelegt) Edelstahl-Ablageboden (Werkstoff und Oberfläche wie vor), der auf der Unterseite mit Edelstahlprofilen zu verstärken und mit Antidröhnmatten zu versehen ist. Abstand Ablageboden zum Fußboden > 150 mm.

Alle Ecknähte sind durchgehend zu verschweißen und zu verschleifen.

Abmessungen:

Breite: 600, 900, 1.200, 1.500, 1.800 mm

Tiefe: ca. 750, 900 mm und Sondertiefen

Höhe Sitzarbeitshöhe: 750 mm (einschließlich Tischplatte) Höhe Steharbeitshöhe: 900 mm (einschließlich Tischplatte)

4.3.1.2 C-Fuß Tischgestell

Labortisch ohne Installationsbereich, mit C-Fuß Gestell, zum Anbau an eine Medienzelle bzw. zur freien Aufstellung. Zur Ergänzung mit einhängbaren oder rollbaren Unterbauschränken. Alle Unterbauschränke müssen gestellübergreifend verschiebbar sein.

Belastbarkeit: mind. 200 kg/m².

Ausführung:

Wie unter 4.3.1 beschrieben

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Arbeitsfläche:

Arbeitsflächenausführung siehe Positionsteil

Varianten:

Ausführung mit vertikaler Doppelsäule

Abmessungen:

Breite: 600, 900, 1.200, 1.500, 1.800 mm

Tiefe: ca. 750, 900 mm

Höhe Sitzarbeitshöhe: 750 mm (einschließlich Tischplatte) Höhe Steharbeitshöhe: 900 mm (einschließlich Tischplatte)

4.4 Stauräume

4.4.1 Aufbau / Material / Schubladen / Kanten / Griffe

Aufbau / Material

Korpus:

2 Seiten, Boden oben, Boden unten und höhenverstellbare Fachböden aus beidseitig melaminharzbeschichteter Holzspanplatte, mind. 19 mm dick (Abriebwiederstand S, Beschichtungsklasse 2 - Beschichtungsdicke > 0.14 mm

  • Emissionsklasse E 1). Die Korpus-Innenflächen (Seiten) sind mit einer mehrfachen Reihenbohrung im 25/32 mm-Raster zu versehen. Alle Schränke bis zu einer Breite von </= 900 mm sind ohne zusätzlicher Mittelseite auszuführen. Fachböden sind gegen versehentliches unbeabsichtigtes herausziehen, durch geeignete Fachbodenträger, mechanisch gesichert. Fachböden für Unterbauschränke mit einer Breite >/= 900 mm sind, durch entsprechende Dimensionierung der Materialdicke oder durch zusätzliche Verstärkung vorne mit einem Metallprofil (Alu oder Stahl, pulverbeschichtet) auszuführen, um einer Durchbiegung entgegenzuwirken.

Flächentragfähigkeit Fachboden: mind. 30 kg/Boden.

Schränke mit 2 Drehtüren und darüberliegenden Schubladen (Korpusbreite >/= 900 mm) sind mit einer durchgehenden Mittelseite auszuführen.

Rückwandausführung in Korpusqualität. Abweichende Materialspezifikationen, siehe unter der jeweiligen Variantenbeschreibung.

Fronten:

Alle Schrankfronten sind in Korpusqualität zu fertigen. Schränke bis zu einer Breite von 600 mm erhalten 1 Tür, Schränke mit einer Breite von mehr als 600 mm erhalten 2 Türen. Schränke mit 2 Drehtüren, ohne Mittelseite, erhalten eine Staubschutz-leiste an der linken Drehtür. Fronten von Schubkästen sind zu Reinigungszwecken abnehmbar auszuführen. Für verglaste Fronten ist ESG-Floatglas mit einer Dicke von mind. 5 mm zu verwenden.

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Kanten:

Alle Fronten sind mit 2 mm PP-Kanten zu umleimen, Ecken gerundet. Alle nicht verleimten, direkt sichtbaren Kanten der Korpusteile (z.B. Vorderkanten Seiten und Böden) mit 2 mm PP-Kante - abgerundet. Alle nicht direkt sichtbaren Kanten mit mind. 0.4 mm PP-Kante.

Türbeschläge / Griffe:

Unterbauschränke mit Drehtür(en) sind mit selbstschließenden, oberflächenvergüteten Ganzmetallscharnieren mit Edelstahl-Achse ausgestattet. Drehtüren ab einer Höhe von 1.000 mm sind mit mindestens 3 Türscharnieren auszustatten. Öffnungswinkel der Drehtüren: ca. 270° Schränke mit Drehtüren neben Zwischen- oder Außenwänden sind mit Öffnungsbegrenzern auszustatten, um ein Anschlagen der Türgriffe an der Wand zu verhindern.

Sämtliche Drehtüren sind mit einem Griff zu versehen.

Ausführung der Griffe an den Drehtüren als Edelstahl Bügelgriffe (ca. 110 x 28 x 6mm).

Schubkasten:

Schubkasten ca. 75, 150 oder 300 mm hoch mit pulverbeschichteter Stahlzarge (Materialstärke 1 mm) als Seitenteil, mit integrierter synchrongeführter, kugelgelagerter und aufschlaggedämpfter Teleskopführung mit Selbsteinzug, als 4/5-Auszug oder Vollauszug. Schubkästen müssen mindestens 90 % der Tiefe des Möbelkorpus nutzen. Die Führungen sind aus hygienischen Gründen mit einer Abdeckung zu versehen oder verdeckt zu montieren. Schubladenböden und -rückwände aus beidseitig melaminharz- beschichteter Holzspanplatte, mind. 16 mm dick (Abriebwiederstand S, Beschichtungsklasse 2 - Beschichtungsdicke > 0.14 mm - Emissionsklasse E 1).

Belastbarkeit je Schublade mindestens 30 kg. Abweichungen hiervon sind im Positionsteil explizit aufgeführt.

Ausstattung je Schublade: 2 x Querteiler, 2 x Längeteiler

Die Schubladen der rollbaren Unterschränke sind mit Wechselauszugs-sperren auszustatten.

4.4.1.1 Unterschrank auf Sockel

Unterschrank auf Sockel zur Aufbewahrung von Geräten, Material und Chemikalien (keine Druckgasflaschen, brennbare Flüssigkeiten oder Säuren und Laugen), als tragendes Element für die Tischplatte.

Ausführung:

Wie unter 4.4.1 beschrieben.

Schrankkorpus auf fest verbundenem Sockel aus wasserfest verleimtem Sperrholz. Sichtflächen des Sockels sind wasserfest und fugenlos mit Kunststofffolie oder HPL-Schichtstoff zu belegen. Zum Ausgleich von Bodenunebenheiten ist der Sockel nivellierbar auszuführen. Sockelhöhe ca. 100 mm.

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Die Rückwand, bestehend aus einer beidseitig melaminharzbeschichteten oder lackierten MDF-Platte (d >/= 4 mm) in Korpusfarbe, muss herausnehmbar sein. Der Unterschrank für Laborspül- / Handwaschbecken ist ohne komplette Rückwand sondern lediglich mit einen herausnehmbaren Rückwand-streifen (Höhe ca. 100 – 150 mm) im unteren Schrankbereich auszustatten.

Alle Unterschränke, die vor Medienanschlüssen, Abwasseranschlüssen oder Absperrventilen eingebaut sind, sind an der Tür entsprechen den dahinterliegenden Medien zu kennzeichnen.

Varianten (gem. Positionsbeschreibung):

  • geschlossen, mit Drehtür(en) und 2 Fachboden.
  • geschlossen, mit Schubladen.

Varianten als Unterschrank für Laborspül- / Handwaschbecken (gem. Positionsbeschreibung):

  • geschlossen, mit Drehtür(en)

Arbeitsfläche:

Arbeitsflächenausführung siehe Positionsbeschreibung.

Abmessungen:

Breite: 450, 600, 900, 1.200, 1.500, 1.800 mm und Sonderbreiten gem. Positionsbeschreibung.

Tiefe: ca. 550, 700 mm und Sondertiefen gem. Positionsbeschreibung.

Höhe Sitzarbeitshöhe: 750 mm (einschließlich Tischplatte). Höhe Steharbeitshöhe: 900 mm (einschließlich Tischplatte).

4.4.1.2 Unterschrank auf Rollen

Fahrbarer Unterschrank zur flexiblen Positionierung unter Laborarbeitstischen.

Ausführung:

Wie unter 4.4.1 beschrieben.

Schrankkorpus mit oberer Abdeckung als Arbeits- bzw. Ablagefläche (d >/= 16 mm) und Rückwand (d >/= 13 mm) aus melaminharzbeschichteter Holzspanplatte analog des Korpusmaterials. Beide Bauteile sind fest mit dem Korpus zu verleimen.

Jeder Unterschrank ist mit vier Gleitlager-Doppellenkrollen mit Gummibereifung auszustatten. Die beiden vorderen Rollen müssen arretierbar sein.

Tragkraft mind. 70 kg je Rolle

Ein gestellübergreifendes Verschieben der Rollcontainer bei Labortischen mit C-Fuß-Gestell ist zu gewährleisten.

Varianten (gem. Positionsbeschreibung):

  • geschlossen, mit Drehtür(en) und 1 Fachboden.

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

  • geschlossen, mit 3 Schubladen (150/150/200).

Die Schubkästen sind mit einer Wechselauszugssperre als Sicherung gegen Umkippen im stehenden Zustand auszustatten. Die Wechselauszugssperre verhindert ein gleichzeitiges Öffnen von mehr als einem Schubkasten. Wird ein Schubkasten herausgezogen, werden alle anderen automatisch verriegelt. Im Positionsteil separat ausgewiesene Rollcontainer erhalten zusätzlich in Kombination mit der Wechselauszugssperre einen Zentralverschluss mit wechselbaren Zylinderkernen und jeweils 2 Schlüsseln.

Abmessungen:

Breite: 450, 600 mm gem. Positionsbeschreibung.

Tiefe: ca. 550 mm gem. Positionsbeschreibung.

Höhe bei Sitzarbeitshöhe: ca. 650 mm (angepasst an die lichte Höhe der Sitzarbeitsplätze)

4.4.1.3 Hängeschrank (Hängeregal)

Hängeschrank zur Wandmontage.

Ausführung:

Wie unter 4.4.1 beschrieben.

Mit eingenuteter und fest verleimter Rückwand, bestehend aus einer beidseitig melaminharzbeschichteten oder lackierten MDF-Platte (d >/= 4 mm) in Korpusfarbe.

Jeder Hängeschrank erhält zwei Aufhängebeschläge, die mind. zweidimensional (Höhe, Tiefe) verstellbar sind.

Belastbarkeit je Hängeschrank: mind. 60 kg.

Varianten (gem. Positionsbeschreibung):

  • offen, ohne Drehtür(en) als Regal mit 3 Fachboden.
  • geschlossen, mit Drehtür(en) und 1 Fachboden.

Abmessungen:

Breite: 450, 600, 920, 1.200 mm

Tiefe: ca. 380 mm Höhe: ca. 600 mm

4.4.1.4 Labor-Hochschrank (-Regal)

Laborschrank zur Aufbewahrung von Geräten, Material und Chemikalien (keine Druckgasflaschen, brennbare Flüssigkeiten oder Säuren und Laugen).

Ausführung:

Wie unter 4.4.1 beschrieben.

Mit eingenuteter und fest verleimter Rückwand, bestehend aus einer beidseitig melaminharzbeschichteten Dreischichtspanplatte (d >/= 10 mm) in Korpusfarbe.

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Varianten (gem. Positionsbeschreibung):

  • geschlossen, mit Drehtür(en) und 5 Fachböden.

Abmessungen:

Breite: 450, 600, 900, 1.200 mm und Sonderbreiten gem. Positionsbeschreibung.

Tiefe: ca. 350, 550 mm und Sondertiefen gem. Positionsbeschreibung.

Höhe: ca. 2.100 mm.

4.5 Stauräume zur Gefahrstofflagerung

4.5.1 Sicherheitsschrank für Säuren / Laugen

Sicherheitsschrank zur vorschriftsmäßigen Aufbewahrung begrenzter Mengen von Säuren und/oder Laugen im Labor.

Ausführung:

Wie unter 4.4.1 beschrieben.

Getrenntes Säuren- und Laugenabteil mit je 1 Drehtür. Rückwand als Luftleitwand ausgeführt. Je Abteil 2 ausziehbare Wannen oder ausziehbare Fachböden mit separaten Wannen aus säure- und laugenfestem Hart-PP mit umlaufender Aufkantung von ca. 50 mm Höhe. Ausziehbare Wannen/Fachböden mit Gleitführung aus Kunststoff. Kunststoffummantelte Metallführungen sind nicht zulässig!

Alle übrigen Beschlagteile, Schrauben und Verbindungsteile korrosionsfest oder mit korrosionsfester Beschichtung.

Beschriftung mit entsprechenden Gefahren- und Warnsymbolen nach GHS/CLP (neu).

Die Belüftung des Innenraumes hat über eine konstruktive Lösung, oder mittels Lüftungsgitter im unteren Frontbereich zu erfolgen. Der Schrank ist über ein unabhängiges und ständig wirksames Abluftsystem zu entlüften und muss mit einem Abluftstutzen DN 75, auf dem Oberboden montiert, geliefert werden.

Abmessungen:

Breite: 600 mm

Tiefe: ca. 550 mm

Höhe: ca. 2.100 mm

4.5.2 Sicherheitsabzugsunterschrank für brennbare Flüssigkeiten

Sicherheitsunterschrank für Abzüge, zur vorschriftsmäßigen Lagerung von Gefahrstoffen (brennbare Flüssigkeiten und Lösungsmittel) in Arbeitsräumen gemäß TRGS 510. Feuerwiderstandsfähigkeit 90 Minuten, entsprechend Typ 90 nach DIN EN 14470-1.

Ausführung:

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Mehrwandiger Korpus aus Stahlblech, pulverbeschichtet (Farbe: Lichtgrau). Isoliermaterial nach DIN 4102-1, nicht brennbar, Zu- und Abluftstutzen.

Brandschutzisolierung mittels im Brandfall aufschäumenden Dichtungen.

Anschluss an Erdungsleitung mit Potentialausgleich.

Ausführung mit Auszug(Auszügen), abschließbar mit Zylinderschloss, in jeder Position arretierend und im Brandfall automatisch schließend (Thermoauslösung)

Fronten pulverbeschichtet, Farbwahl in Abstimmung mit AG nach Vergabe.

Beschriftung mit entsprechenden Gefahren- und Warnsymbolen gem. DIN EN 14470-1.

Be- und Entlüftungssystem mit Abluftstutzen DN 50 zum Anschluss an eine technische Abluft.

Der Abzugsunterschrank ist mit dem Untergestell der Abzüge zu verbinden und gegen Verrutschen zu sichern.

Innenausstattung:

Schublade(n) als Auszugswanne(n), Stahlblech pulverbeschichtet (nach StawaR) mit Lochblecheinsatz. Tragkraft je Auszug mind. 50 kg.

  • mit 2. Auszugsebene, Stahl pulverbeschichtet mit Auffangwanne PP, -Farbe Grau.

Abmessungen:

Breite: ca. 590, 890, 1.100, 1.400 mm

Tiefe: ca. 580 mm

Höhe: ca. 600 mm

4.5.3 Sicherheitsabzugsunterschrank für Chemikalien

Sicherheitsunterschrank für Abzüge zur vorschriftsmäßigen Aufbewahrung begrenzter Mengen fester und flüssiger Chemikalien in geeigneten Behältern (keine brennbaren Flüssigkeiten, selbstentzündliche oder selbstzerfallende Stoffe, Druckgasflaschen) im Labor.

Ausführung:

Wie unter 4.4.1 beschrieben.

Beschriftung mit entsprechenden Gefahren- und Warnsymbolen nach GHS/CLP (neu).

Die Belüftung des Innenraumes hat über eine konstruktive Lösung, oder mittels Lüftungsgitter im unteren Frontbereich zu erfolgen. Der Schrank ist an die Abluft des Abzugs anzuschließen. Ein zusätzlicher bauseitiger Abluftanschluss ist nicht vorhanden.

Varianten:

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

  • geschlossen, mit Drehtür(en) und 1 Fachboden, ausziehbar.

Abmessungen:

Breite: ca. 600, 900, 1.200 mm

Tiefe: ca. 550 mm.

Höhe: ca. 460 mm.

4.6 Abzüge

4.6.1 Aufbau / Material

Abzüge als Arbeitsschutzeinrichtungen in Laboratorien für Arbeiten, bei denen Gase, Aerosole oder Dämpfe in gefährlichen Konzentrationen auftreten können. Der konstruktive Aufbau, die Funktionsweise, sowie die lufttechnische Überwachung und die Schallleistungspegel müssen den zum Zeitpunkt der Abnahme geltenden Vorschriften entsprechen. Die Abzüge sind gemäß DIN EN 14175 anzubieten.

Abzug (nicht Tiefabzug und begehbarer Abzug) bestehend aus einem Oberteil mit Druckentlastungsvorrichtung und selbsttragendem Stahluntergestell. Oberteil bestehend aus zwei Seitenwänden, Rückwand mit Luftleitwand, Frontblende zur Aufnahme von Medienkomponenten, feststehendes Fenster und einteiligem Frontschieber. Bei Niedrigraumabzügen ist der Frontschieber zweigeteilt auszuführen. Materialausführung der Abzugsfenster- und Frontschieberverglasung, Oberflächenausführung der Innenverkleidung, sowie Materialausführung der Luftleitwand gemäß Variantenbeschreibung. Ergänzungen in den Seitenwänden, wie Teilverglasungen, Schleusen oder Durchgriffen sowie Arbeitsflächenausführung siehe jeweilige Positionsbeschreibung. Die Abzugsarbeitsfläche ist mit einem umlaufenden Wulstrand (Höhe = 7 mm) auszuführen. Eine Einhandbedienung des (der) Frontschieber und deren Leichtgängigkeit auch über eine Öffnungshöhe von 500 mm hinaus, sowie eine Höhenarretierung in jeder Stellung ist zu gewährleisten. Eine aktive, in jeder Lage sofort wirkende Fallsicherung, ist vorzusehen. Passive Fallsicherungssysteme sind unzulässig. Die Abzüge sind grundsätzlich zerlegbar herzustellen. Der Grad der Vormontage ist entsprechend der Einbring-/Transportwege durch den Auftragnehmer selbst zu wählen.

Beleuchtung:

Der Abzugsinnenraum ist durch eine blendfreie, separat schaltbare und den DIN/VDE-Bestimmungen entsprechende LED-Leuchte auszuleuchten. Die geforderte Beleuchtungsstärke beträgt mind. 500 Lux.

Medien:

Die Medienversorgung am Abzug ist modular auszuführen um eine einfache optionale spätere Nachrüstung von weiteren oder zusätzlichen Medien zu ermöglichen. Außenliegende Steckdosen sind in der Frontblende zu verorten.

Zusätzlich sind an der Rückwand bis Abzugsbreite 1.500 mm - 9 Stück Stativhalterungen mit Spannbefestigungen für Stativstäbe mit einem Durchmesser von 12 – 13 mm zu befestigen.

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Rückhaltevermögen:

Die von der BG-RCI empfohlenen Spürgas-Höchstwerte (SF6) für Abzüge nach DIN EN 14175 müssen bei einem Volumenstrom von max. 400 m³/h pro laufendem Meter Abzugsraster eingehalten werden. Bei Abzügen mit reduziertem Abluftvolumenstrom sind die von der BG-RCI empfohlenen Spürgas-Höchstwerte (SF6) für Abzüge nach DIN EN 14175 bei einem Volumenstrom von max. 270 m³/h pro laufendem Meter Abzugsraster einzuhalten. Die Prüfung des Rückhaltevermögens hat nach DIN EN 14175-3:2003 - Abschnitt 5.3, die Prüfung der Robustheit nach DIN EN 14175-3:2003 - Abschnitt 5.4 zu erfolgen. Eine entsprechende Prüfbescheinigung ist vom Bieter vorzulegen.

Absaugung:

Alle Abzüge sind mit Abluftstutzen aus PPs zum Anschluss an das Abluftsystem vorzusehen. Zusätzlich ist ein Abluftanschluss für einen abgesaugten Abzugsunterschrank vorzusehen. Diese hinter der Abzugsrückwand zu montierende Abluftleitung darf die Positionierung der im Abzug angeordneten Medien nicht beeinflussen. Dimensionen der Abluftstutzen:

  • Abluftstutzen Abzug: d = 250 mm
  • Abluftstutzen Unterschrank: d = 50 mm

Regelung und Überwachung:

Siehe unter 4.6.2 – Lufttechnische Überwachungs- und Regelkomponenten und Variantenbeschreibung.

Abmessungen gem. Positionsbeschreibung:

Breite: 1.200, 1.500, 1.800, 2.100, 2.400 mm

Höhe: max. 2.450 (Niedrigraumabzug), 2.750 mm

Tiefe: max. 920 mm

Arbeitshöhe Tischabzüge: 900 mm

4.6.1.1 Tischabzug

Grundsätzliche Ausführung wie unter 4.6.1 Abzüge beschrieben, mit folgenden abweichenden oder ergänzenden Spezifikationen:

Ausführung:

Frontschieber und Abzugsverglasung aus Sicherheitsglas. Der Frontschieber ist bis zu einer Abzugsbreite von 1.500 mm mit 2 Querschiebern, ab Abzugsbreite 1.800 mm mit 3 Querschiebern auszustatten. Arbeitsflächenausführung gemäß Positionsbeschreibung. Die Seitenwände und die Rückwand sind aus 16/19 mm direktbeschichteter Spanplatte, die Luftleitwand im Abzugsinnenraum aus 5/6 mm Vollkernplatte, auszuführen.

Rückhaltevermögen:

Die von der BG-RCI empfohlenen Spürgas-Höchstwerte (SF6) für Abzüge nach

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

DIN EN 14175 bei einem Volumenstrom von max. 400 m³/h pro laufendem Meter Abzugsraster einzuhalten.

Abmessungen:

Breite: 1.200, 1.500, 1.800, 2.100 mm

Tiefe: ca. 900 mm

Höhe: ca. 2.700 mm

4.6.1.2 Tischabzug in Niedrigraum-Ausführung

Grundsätzliche Ausführung wie unter 4.6.1 Abzüge beschrieben, mit folgenden abweichenden oder ergänzenden Spezifikationen:

Ausführung:

Zweigeteilter Frontschieber aus Sicherheitsglas. Die Frontschieber sind bis zu einer Abzugsbreite von 1.500 mm mit 2 Querschiebern, ab Abzugsbreite 1.800 mm mit 3 Querschiebern auszustatten. Arbeitsflächenausführung gemäß Positionsbeschreibung. Die Seitenwände und die Rückwand sind aus 16/19 mm direktbeschichteter Spanplatte, die Luftleitwand im Abzugsinnenraum aus 5/6 mm Vollkernplatte, auszuführen.

Rückhaltevermögen:

Die von der BG-RCI empfohlenen Spürgas-Höchstwerte (SF6) für Abzüge nach DIN EN 14175 bei einem Volumenstrom von max. 400 m³/h pro laufendem Meter Abzugsraster einzuhalten.

Abmessungen:

Breite: 1.200, 1.500, 1.800, 2.100 mm

Tiefe: ca. 900 mm

Höhe: ca. 2.400 mm

4.6.2 Lufttechnische Überwachungs- und Regelkomponenten

Im Bauvorhaben kommen die nachfolgend beschriebenen lufttechnischen Überwachungs- und Regelkomponenten zum Einsatz.

4.6.2.1 Abzugs-Funktionseinheit

Jeder Abzug ist gemäß DIN EN 14175 Teil 2 ist mit einem Überwachungssystem auszustatten, das die lufttechnische Funktion ständig überprüft und das Laborpersonal im Fehlerfall durch optische und akustische Signale warnt. Dieses System hat den Abluftvolumenstrom kontinuierlich zu messen. Wird der eingestellte Schwellenwert für die Abluft unterschritten, muss ein optischer und akustischer Alarm erfolgen. Alarme (z. Bsp. für Luftmangel) sollen in rot, Warnmeldungen (z. Bsp. bei Überschreitung der zulässigen Schiebefenster-Arbeitsöffnungshöhe von 500 mm) in gelb/orange angezeigt werden. Das gleichzeitig zu erfolgende akustische Warnsignal muss quittierbar sein. Wird die maximale Öffnungshöhe des Schiebefensters wieder unterschritten, erlischt das Warnsignal

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

selbstständig.

Bei ganz geschlossenem Frontschieber des Abzugs muss der Ventilator der aktiven Lufteinströmung automatisch abschalten.

Normalbetrieb des Abzugs soll in grün, reduzierter Betrieb (z. Bsp. Nachtbetrieb) in gelb/orange angezeigt werden. Ein Alarmsignal muss akkugepuffert sein und bei Stromausfall aktiv bleiben.

Die Anzeige(n) für die optischen Alarm- und Warnsignale sind gemeinsam mit den Funktionstasten für die Bedienung des Abzugs (z. Bsp. Licht) in einen Seitenpfosten des Abzugs in Augenhöhe unterzubringen. Aus Gründen der Arbeitssicherheit ist eine Verortung unterhalb der Arbeitsebene nicht zulässig.

Die Überwachung und Anzeige einer zweiten Abluftvolumenstrom-Vorgabe (z. Bsp. abgesenkter Nachtbetrieb) ist vorzusehen. Für die Möglichkeit der Weiterleitung von Betriebsmeldung (Ein / Aus) und Alarmmeldung an die MSR sind potentialfreie Ausgänge zur Verfügung zu stellen.

Havariefunktion: Jeder Abzug ist zusätzlich mit einem Notfalltaster auszustatten. Im Fall einer muss das Abluftvolumen manuell auf volle Leistung erhöht werden können (Vmax) um Schadstoffe schnell und sicher aus dem Abzugsinnenraum entfernen zu können.

4.6.2.2 Variable Volumenstromregelung / -überwachung

Die Volumenstromregelung und die Bereitstellung der erforderlichen Signalleitungen sind Leistungen des AN Labortechnik

4.7 Geräte

4.7.1 Labor-Unterbaukühlschrank

Laborkühlschrank zum Unterbau in eine Labortischanlage mit Steharbeitshöhe.

Ausführung:

  • Temperatur-Einstellbereich: mind. von +1°C bis +15°C.
  • Außenmaße (B x T x H): max. 600 x 600 x 860 mm.
  • Nutzinhalt (netto): ca. 160 Liter.
  • Gehäusematerial / -farbe: Stahlblech verzinkt, weiß - pulverbeschichtet.
  • Gerätetür: Stahlblech verzinkt, weiß - pulverbeschichtet; mit Stangengriff; Türanschlag wechselbar.
  • Innenausstattung: 4 Glasablagen, davon 3 höhenverstellbar, Belastbarkeit mindestens 35 kg.

Funktionsausstattung:

  • Automatische Abtauung
  • digitale Temperaturanzeige

Es muss die Möglichkeit bestehen, den Kühlschrank an ein Temperaturmonitoring anschließen zu können.

Zusätzliche Leistung(en):

Der Kühlschrank ist betriebsbereit am dafür vorgesehenen Aufstellort unter der Labortischarbeitsfläche zu installieren, inkl. aller notwendigen Montageteile und Anschluss an die Stromversorgung.

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4.8 Zubehör

4.8.1 Arbeitsplatzleuchte

Unterbauleuchte zur Montage unter Hängeschränken an Labortischarbeitsplätzen.

Ausführung:

Aluminiumgehäuse mit Kunststoffabdeckung und integriertem Schalter. Mit Leuchtstoffröhre oder LED-Leuchtmittel (Beleuchtungsstärke mind. 500 lx).

Anschluss an eine bauseitig vorhandene 230V-Schukosteckdose oberhalb der Hängeschränke, schaltbar über bauseitigen Wandschalter.

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01 EG.A.043 Kernlaborfläche

01.01 Ansicht A

01.01.0001 Labortisch H-Fuß Gesamtbreite 7.450 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 7.450 mm Tiefe: 900 mm Arbeitshöhe: 740 mm

Arbeitsfläche Melaminharz-Tischplatte

mit Ausschnitten an Stützen an der Rückwand

1 St .................... ....................

01.01.0002 Wandhängeschrank 1.200 mm

Ausführung siehe unter "4. Laboreinrichtungssystem".

mit jeweils 2 x Flügeltür und 1 x Fachboden

Abmessungen ca. B 1.200 x T 350 x H 750 mm

Ausführung melaminharzbeschichtet

4 St .................... ....................

01.01.0003 Unterschrank auf Rollen B 600 x T 550 x H 640 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Abmessungen B 600 x T 550 x H 640 mm

Ausführung:

  • geschlossen, mit 2 x Schublade H 150 mm 1 x Schublade H 200 mm

3 St .................... ....................

01.01.0004 Unterschrank auf Rollen B 600 x T 550 x H 640 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Abmessungen B 600 x T 550 x H 640 mm

Ausführung:

  • geschlossen, mit 1 x Schublade H 150 mm 1 x Flügeltür ca. B 600 x H 350 mm

Übertrag: ....................

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Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... 1 x Fachboden ca. B 600 x T 550 mm

2 St .................... ....................

01.01 Ansicht A ....................

[Seite 40]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 39 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

01.02 Ansicht B

01.02.0001 Labortisch H-Fuß Gesamtbreite 4.000 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 4.000 mm Tiefe: 900 mm Arbeitshöhe: 740 mm

Arbeitsfläche Melaminharz-Tischplatte

1 St .................... ....................

01.02.0002 Unterschrank auf Rollen B 600 x T 550 x H 640 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Abmessungen B 600 x T 550 x H 640 mm

Ausführung:

  • geschlossen, mit 2 x Schublade H 150 mm 1 x Schublade H 200 mm

2 St .................... ....................

01.02.0003 Unterschrank auf Rollen B 600 x T 550 x H 640 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Abmessungen B 600 x T 550 x H 640 mm

Ausführung:

  • geschlossen, mit 1 x Schublade H 150 mm 1 x Flügeltür ca. B 600 x H 350 mm 1 x Fachboden ca. B 600 x T 550 mm

1 St .................... ....................

01.02 Ansicht B ....................

[Seite 41]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 40 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

01.03 Ansicht C

01.03.0001 Labortisch H-Fuß Gesamtbreite 3.600 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 3.600 mm Tiefe: 900 mm Arbeitshöhe: 740 mm

Arbeitsfläche Melaminharz-Tischplatte

1 St .................... ....................

01.03.0002 Unterschrank auf Rollen B 600 x T 550 x H 640 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Abmessungen B 600 x T 550 x H 640 mm

Ausführung:

  • geschlossen, mit 2 x Schublade H 150 mm 1 x Schublade H 200 mm

1 St .................... ....................

01.03.0003 Unterschrank auf Rollen B 600 x T 550 x H 640 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Abmessungen B 600 x T 550 x H 640 mm

Ausführung:

  • geschlossen, mit 1 x Schublade H 150 mm 1 x Flügeltür ca. B 600 x H 350 mm 1 x Fachboden ca. B 600 x T 550 mm

1 St .................... ....................

01.03 Ansicht C ....................

[Seite 42]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 41 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

01.04 Raum mittig

01.04.0001 Medientraverse 4.800 mm (deckenhängend)

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Raumhöhe OKFFB bis UK abgeh. Decke: 3,00 m Raumhöhe OKFFB bis UK Rohdecke: 4,05 m

Abmessungen ca. B 4.800 x T 500 mm

mit oberer Abdeckung als Ablage nutzbar und Medienzuführungsschacht

Deckenfreiraum Rohdecke max. 6.400 x 2.100 mm

beidseitige Bestückung

bauseitige Anschlüsse

2 x Stromkreis freies Kabelende 400 V, 4 kW, SV, über FI und Notaus, 5x6², , Länge 5,00 m 1 x Stromkreis freies Kabelende 230 V, SV, Länge 5,00 m 1 x Stromkreis freies Kabelende 230 V, BSV, Länge 5,00 m 1 x Potentialausgleich freies Kabelende, 16 mm², Länge 5,00 m 8 x EDV (cat.-7-Kabel)

Sanitär 1 x Kalt-Wasser, mit drei Entnahmestellen 1 x Kalt-Wasser, vollentsalzt, mit drei Entnahmestellen

Medizinische Gase 1 x Druckluft (DL 10 bar)

1 St .................... ....................

01.04.0002 Medientraverse 5.400 mm (deckenhängend)

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Raumhöhe OKFFB bis UK abgeh. Decke: 3,00 m Raumhöhe OKFFB bis UK Rohdecke: 4,05 m

Abmessungen ca. B 5.400 x T 500 mm

mit oberer Abdeckung als Ablage nutzbar und Medienzuführungsschacht

Deckenfreiraum Rohdecke max. 7.000 x 2.100 mm

beidseitige Bestückung

bauseitige Anschlüsse

2 x Stromkreis freies Kabelende 400 V, 4 kW, SV, über FI und Notaus, 5x6², , Länge 5,00 m 1 x Stromkreis freies Kabelende 230 V, SV, Länge 5,00 m 1 x Stromkreis freies Kabelende 230 V, BSV, Länge 5,00 m

Übertrag: ....................

[Seite 43]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 42 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... 1 x Potentialausgleich freies Kabelende, 16 mm², Länge 5,00 m 10 x EDV (cat.-7-Kabel)

Sanitär 1 x Kalt-Wasser, mit drei Entnahmestellen 1 x Kalt-Wasser, vollentsalzt, mit drei Entnahmestellen

Medizinische Gase 1 x Druckluft (DL 10 bar)

1 St .................... ....................

01.04.0003 Mediensäule

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Raumhöhe OKFFB bis UK abgeh. Decke: 3,00 m Raumhöhe OKFFB bis UK Rohdecke: 4,05 m

Abmessungen ca. B 190 x T 190 mm

Deckenfreiraum Rohdecke max. 500 x 500 mm

beidseitige Bestückung

bauseitige Anschlüsse

1 x Stromkreis freies Kabelende 400 V, 4 kW, über FI und Notaus, 5x6², , Länge 5,00 m 2 x Stromkreis freies Kabelende 400 V, 16 A, über FI und Notaus, 5x6², Länge 5,00 m für Zentrifugen 6 x EDV (cat.-7-Kabel)

1 St .................... ....................

01.04.0004 Labortisch H-Fuß 1.200 mm (Annahme)

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 1.200 mm Tiefe: 800 mm Arbeitshöhe: 900 mm

Arbeitsfläche Steinzeug-Tischplatte

1 St .................... ....................

01.04.0005 Labortisch H-Fuß 2.000 mm (Versand)

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 2.000 mm Tiefe: 800 mm Arbeitshöhe: 900 mm

Arbeitsfläche Steinzeug-Tischplatte 1 St .................... ....................

Übertrag: ....................

[Seite 44]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 43 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... 0 1.04.0006 Labortisch H-Fuß 600 mm (Zentrifugen)

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 600 mm Tiefe: 800 mm Arbeitshöhe: ca. 650 mm

Arbeitsfläche HPL-Vollkern-Tischplatte

2 St .................... ....................

01.04.0007 Labortisch H-Fuß Gesamtbreite 4.800 mm (BGA)

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 4.800 mm Tiefe: 1.000 mm Arbeitshöhe: 900 mm

Arbeitsfläche Melaminharz-Tischplatte

1 St .................... ....................

01.04.0008 Labortisch H-Fuß Gesamtbreite 3.900 mm (Sysmex CS 2500)

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 3.900 mm Tiefe: 1.000 mm Arbeitshöhe: 900 mm

Arbeitsfläche Melaminharz-Tischplatte

1 St .................... ....................

01.04.0009 Labortisch H-Fuß 650 mm für Wasseraufbereitung

Breite: 650 mm Tiefe: 300 mm Arbeitshöhe: 900 mm

Arbeitsfläche Melaminharz-Tischplatte

2 St .................... ....................

01.04.0010 Labortisch H-Fuß 1.200 mm (Becken)

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 1.200 mm Tiefe: 800 mm Arbeitshöhe: 900 mm

Arbeitsfläche Melaminharz-Tischplatte

1 St .................... ....................

01.04.0011 Sockelunterschrank 1.200 mm für Polypropylen-Becken

Übertrag: ....................

[Seite 45]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 44 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Abmessungen ca. B 1.200 x T 550 x H 870 mm

Ausführung: 2 x Drehtür und 1 x Fachboden

1 St .................... ....................

01.04.0012 Polypropylen-Becken

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Abmessungen ca. B 400 x T 400 x H 250 mm

1 St .................... ....................

01.04.0013 Labortisch H-Fuß 600 mm (Becken)

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 600 mm Tiefe: 800 mm Arbeitshöhe: 900 mm

Arbeitsfläche Steinzeug-Tischplatte

1 St .................... ....................

01.04.0014 Sockelunterschrank 600 mm für Steinzeug-Becken

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Abmessungen ca. B 600 x T 550 x H 870 mm

Ausführung: 1 x Flügeltür und 1 x Fachboden

1 St .................... ....................

01.04.0015 Steinzeug-Becken

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Abmessungen ca. B 400 x T 400 x H 250 mm

1 St .................... ....................

01.04.0016 Unterschrank auf Rollen B 900 x T 550 x H 790 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Abmessungen B 900 x T 550 x H 790 mm

Ausführung:

Übertrag: ....................

[Seite 46]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 45 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

  • geschlossen, mit 4 Schubladen (150/150/150/200).

2 St .................... ....................

01.04.0017 Unterschrank auf Rollen B 1.200 x T 550 x H 790 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Abmessungen B 1.200 x T 550 x H 790 mm

Ausführung:

geschlossen, mit 1 Schublade ca. B 1.200 x H 150 mm 2 Flügeltüren ca. B 600 x H 500 mm 1 Fachboden ca. B 1.200 x T 550 mm.

2 St .................... ....................

01.04 Raum mittig ....................

01 EG.A.043 Kernlaborfläche ....................

[Seite 47]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 46 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

02 EG.A.043.4 Immunhämatologie

02.01 Ansicht A

02.01.0001 Labortisch H-Fuß Gesamtbreite 3.350 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 3.350 mm Tiefe: 750 mm Arbeitshöhe: 740 mm

Arbeitsfläche Melaminharz-Tischplatte

1 St .................... ....................

02.01 Ansicht A ....................

[Seite 48]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 47 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

02.02 Ansicht B

02.02.0001 Labortisch H-Fuß Gesamtbreite 2.400 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 2.400 mm Tiefe: 750 mm Arbeitshöhe: 740 mm

Arbeitsfläche Melaminharz-Tischplatte

1 St .................... ....................

02.02 Ansicht B ....................

[Seite 49]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 48 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

02.03 Ansicht C

02.03.0001 Labortisch H-Fuß 1.000 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 1.000 mm Tiefe: 750 mm Arbeitshöhe: 740 mm

Arbeitsfläche Melaminharz-Tischplatte

1 St .................... ....................

02.03 Ansicht C ....................

02 EG.A.043.4 Immunhämatologie ....................

[Seite 50]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 49 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

03 EG.A.043.3 Labor Varia

03.01 Ansicht B

03.01.0001 Labortisch H-Fuß 2.000 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 2.000 mm Tiefe: 750 mm Arbeitshöhe: 740 mm

Arbeitsfläche Edelstahl-Tischplatte

1 St .................... ....................

03.01.0002 Labortisch H-Fuß 600 mm (Becken)

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 600 mm Tiefe: 600 mm Arbeitshöhe: 900 mm

Arbeitsfläche Edelstahl-Tischplatte

1 St .................... ....................

03.01.0003 Sockelunterschrank 600 mm für Edelstahl-Becken

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Abmessungen ca. B 600 x T 580 x H 870 mm

Ausführung: 1 x Drehtür

1 St .................... ....................

03.01.0004 Edelstahl-Becken

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Abmessung ca. B 400 x T 400 x H 250 mm

1 St .................... ....................

03.01 Ansicht B ....................

[Seite 51]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 50 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

03.02 Ansicht D

03.02.0001 Niedrigraumabzug 1.200 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 1.200 mm

Arbeitsfläche: Steinzeug

bauseitige Anschlüsse

ELT 1 x Stromkreis freies Kabelende 400 V, SV, 5 kVA, Länge 5,00 m 1 x Potentialausgleich freies Kabelende, 16 mm², Länge 5,00 m 1 x Anschluss an Gebäudeleittechnik

HKL 1 x Abluftanschluss DN 250, 550 m³/h, schaltbar

SAN 1 x Kalt-Wasser mit Absperrventil 1 x Abwasser DN 50

Anschlüsse im Abzug 2 x Schukosteckdose, 230 V 1 x Kalt-Wasser 1 x Abwasser

1 St .................... ....................

03.02.0002 Sicherheitsabzugsunterschrank für Säuren und Laugen 1.200 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite ca. 1.200 mm

Ausführung: als Auszug mit Bodenauffangwanne und Lochblecheinsatz sowie mit zweitem ausziehbaren Fachboden mit Aufkantung / PE-Einlegewanne

bauseitige Anschlüsse

HKL 1 x Abluftanschluss DN 75, 30 m³/h, 24 h Abluft

1 St .................... ....................

03.02.0003 Labortischanlage 1.500 mm (wandständig)

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

1 Stück Labortischanlage, wandständig (Abmessungen gemäß Grundriss und Wandansicht Wand D)

Breite: 1.500 mm, fest installierter H-Fuß Tisch, Arbeitshöhe 900 mm, Tiefe: 900 mm, Höhe: ca. 1.800 mm

Übertrag: ....................

[Seite 52]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 51 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Arbeitsfläche Edelstahl-Tischplatte Reagenzienablage Geräteträger Hängeregal, Breite 1.500 mm, Höhe: ca. 760 mm Blenden deckenhoch im Bereich der Hängeregale Arbeitsplatzleuchte Länge 1.500 mm

bauseitige Anschlüsse ELT 1 x Stromkreis freies Kabelende 230 V, AV, Länge 5,00 m 1 x Stromkreis freies Kabelende 230 V, SV, Länge 5,00 m 1 x Potentialausgleich freies Kabelende, 16 mm², Länge 5,00 m 2 x EDV (cat.-7-Kabel)

SAN 1 x Kalt-Wasser 1 x Abwasser Bodeneinlauf

Anschlüsse in Medienzeile 2 x Schukosteckdose, 230 V, mit SV-Berechtigung 2 x Schukosteckdose, 230 V 2 x EDV-Anschlusspunkt 1 x Kalt-Wasser 1 x Abwasser

1 St .................... ....................

03.02.0004 Punktabsaugung

Einrichtung zur lokalen Absaugung von geringen Mengen von Schadstoffen, Gerüchen und Strahlungswärme über einem Arbeitsplatz. Ausführung als variabel einstell- und feststellbare Absaughaube, beweglich in allen drei Raumrichtungen, zur Deckenmontage.

Die Punktabsaugung ist über ein unabhängiges und ständig wirksames Abluftsystem zu entlüften und muss mit Abluftstutzen DN 50 geliefert und montiert werden

Ausführung: Abluftrohre aus eloxiertem Aluminium mit drei einstellbaren und positionsstabilen Friktionsgelenken aus Polypropylen (PP). Absaugung einhandbedienbar mit Absaug-Kuppelhaube aus transparentem PP. Inklusive Unterkonstruktion im Zwischendeckenbereich aus eloxierten Aluminiumprofilen zur Deckenmontage. Die Deckenhalterung in der Zwischendecke dient gleichzeitig als Abluftkanal mit seitlicher Zuführung der bauseitigen Abluft.

Absaugung: Abluftvolumenstrom: 100 m³/h (bei d = 75 mm) Der Anschluss an das bauseitige Abluftsystem gehört zum Leistungsumfang

Abmessungen: Länge Absaugarm (gestreckt) ca. 1.500 mm Arbeitsradius ca. 1.200 mm Durchmesser Absaughaube ca. 350 mm Durchmesser Absaugrohr 75 mm Raumhöhe OK FFB bis Rohdecke 4.050 mm Raumhöhe OK FFB bis UK Zwischendecke 2.600 mm Höhe Zwischendeckenraum 1.450 mm

Übertrag: ....................

[Seite 53]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 52 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

Der Geräuschpegel 40 dB (A) darf pro Absaugung nicht übersteigen

bauseitige Anschlüsse

HKL 1 x Abluftanschluss DN 75, 100 m³/h, schalt- und regelbar

1 St .................... ....................

03.02.0005 Labortisch H-Fuß 565 mm

Ausführung siehe besondere technische Vorgaben

Breite: 565 mm Tiefe: 900 mm Arbeitshöhe: 900 mm

Arbeitsfläche Edelstahl-Tischplatte

1 St .................... ....................

03.02 Ansicht D ....................

03 EG.A.043.3 Labor Varia ....................

[Seite 54]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 53 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

04 Sonstiges

04.01 Einweisung / Schulung

04.01.0001 Einweisung / Schulung

Einweisung / Schulung des Bedien- und Technikpersonals für vorstehend beschriebene medizintechnische Einbauten.

Ein separater Schulungstag am Projektstandort.

1 d .................... ....................

04.01 Einweisung / Schulung ....................

[Seite 55]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 54 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

04.02 Leistungen auf Nachweis ERGÄNZENDE ZUSÄTZLICHE VERTRAGSBEDINGUNGEN FÜR STUNDENLOHNARBEITEN

Stundenlohnarbeiten werden gem. VOB/B §2 Abs. 10 und § 15 ausgeführt bzw. abgerechnet. Der AN hat über Stundenlohnarbeiten werktäglich Stundenlohnzettel in 2-facher Ausfertigung einzureichen. Diese müssen außer den Angaben nach VOB/B §15 Abs. 3 folgende Angaben enthalten:

  • das Datum
  • die Bezeichnung der Baustelle
  • die Namen der Arbeitskräfte und deren Berufs-, Lohn- oder Gehaltsgruppe
  • die genaue Bezeichnung des Ausführungsortes innerhalb der Baustelle
  • die Art der Leistung
  • die geleisteten Arbeitsstunden je Arbeitskraft
  • die Gerätekenngrößen

Mit der Ausführung der im Leistungsverzeichnis vorgesehenen Stundenlohnarbeiten ist erst nach schriftlicher Anordnung des AG zu beginnen. Der Umfang der im Einzelfall zu erbringenden Leistungen wird bei der Anordnung festgelegt.

Für vom AG angeordnete Stundenlohnarbeiten werden die vereinbarten Stundenverrechnungssätze zuzüglich Umsatzsteuer nach den tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten bezahlt.

Der Verrechnungssatz für die jeweilige Arbeitskraft umfasst sämtliche Aufwendungen wie Lohn- und Gehaltskosten, Lohn- und Gehaltsnebenkosten, Zuschläge, lohngebundene und lohnabhängige Kosten, sonstige Sozialkosten, Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn. Wegezeiten, Fahrtkosten sowie Kosten für Aufsicht (Leitungspersonal) sowie Kleingeräteeinsatz sind ebenfalls in die Einheitspreise der nachfolgenden Stundenverrechnungssätze einzurechnen und werden nicht gesondert vergütet. Die angesetzten Lohnkosten sind auf Basis der Urkalkulation zu ermitteln.

Wird während der Ausführungszeit erkannt, dass mehr Stundenlohnarbeiten erforderlich werden als beauftragt, werden diese nur vergütet, wenn vor Ausführung von weiteren Stundenlohnarbeiten eine entsprechende Auftragserweiterung durch den Auftraggeber erteilt wurde.

04.02.0001 Facharbeiter/-in, Stundenverrechnungssatz wie oben beschrieben.

15 h .................... ....................

04.02 Leistungen auf Nachweis ....................

[Seite 56]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 55 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

04.03 Dokumentation

04.03.0001 Zusatzaufwand für geordnete Übergabe der Bestandsunterlagen

Die Bestandsunterlagen sind 2-fach in je einem DIN-A4-Ordner und 1-fach auf digitalem Datenträger (CD, DVD oder USB-Stick) mit gleicher, nachstehender Ordnerstruktur rechtzeitig vor Abnahme an die zuständige Objektüberwachung zur Prüfung zu übergeben.

Die Bestandsunterlagen sind vom AN zusätzlich in das vom AG zur Verfügung gestellte Projektkommunikationssystem (PKM) einzustellen, gemäß Struktur und Dateinamen-Schema nach Vorgabe des AG.

Als Dateiformat ist grundsätzlich "pdf" zu verwenden. Planunterlagen sind im Format "dwg" oder "dxf" und "pdf" zu speichern.

Die Unterlagen sind gemäß nachstehender Liste in die jeweiligen Register einzusortieren.

Sollte ein DIN-A4-Ordner nicht ausreichen, so sind die Ordner in entsprechender Reihenfolge und mit der Gesamtanzahl an Ordnern zu nummerieren.

Auf den Rückenschildern sind ferner das Bauvorhaben, die Gewerkenummer, das Gewerk und die ausführende Firma zu verzeichnen.

Je nach Gewerk kann es zu einzelnen Abschnitten keine Angaben geben. Dies ist kenntlich zu machen (z.B. durch Hinweis: "entfällt") und die entsprechenden Register sind leer zu lassen.

Die Dokumente sind jeweils mit Angabe der betreffenden LV-Positionsnummer direkt auf den zugehörigen Dokumenten (Datenblätter etc.) zu versehen.

Eine Abnahme ohne vollständige Bestandsunterlagen wird vom Auftraggeber verweigert.

Register-Nr. - Ordnerinhalt:

0 - Inhaltsverzeichnis

1 - Bauvorhaben, LV-Nummer und Gewerk, Firmenangaben und Ansprechpartner

2 - Fachunternehmererklärung / Konformitätserklärungen / Übereinstimmungserklärungen / Leistungserklärungen

3 - Kopie Abnahmeprotokoll(e) - wird vom AG eingefügt Bestätigung der Mängelbeseitigung - wird ggf. vom AN nachgereicht

4 - Einweisungsprotokolle

5 - Reinigungs-/Wartungs- und Pflegehinweise

6 - Herstellernachweise / Systembeschreibungen / Produktdatenblätter / Sicherheitsdatenblätter

7 - Prüfzeugnisse / Zulassungsbescheide (z.B. für Brandschutz, Schallschutz, Dämmwerte, Druckprüfungen, Spülprotokolle, etc.), Prüfbescheinigung

[Seite 57]

Leistungsverzeichnis Blankett Seite 56 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Standfestigkeit

8 - TÜV-Zertifikate / TÜV-Abnahmen / Sachverständigenabnahmen / Gutachterliche Stellungnahmen

9 - Vollständige Liste der verwendeten Werkstoffe bzw. Materialien inkl. der genauen Herstellerbezeichnung

10 - Bedienungsanleitungen

11 - Planverzeichnis und Bestandspläne, wie Werkpläne mit Eintragung tatsächlicher (ggf. abweichender) Ausführung, Werkstattzeichnungen, Verlegepläne, Aufbauzeichnungen, Schemata, Verteilerpläne, etc.

12 - Zusätzlich bei Technischen Anlagen: Für den Betrieb der Technischen Anlagen erforderliche Unterlagen (wie z.B. Prüfbücher etc.)

1 psch ....................

04.03 Dokumentation ....................

04 Sonstiges ....................

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Leistungsverzeichnis Blankett Seite 57 von 57 Neubau Zentralklinikum Lohr am Main Ausstattung Labor

Zusammenstellung

01.01 Ansicht A .................... 01.02 Ansicht B .................... 01.03 Ansicht C .................... 01.04 Raum mittig .................... 01 EG.A.043 Kernlaborfläche ....................

02.01 Ansicht A .................... 02.02 Ansicht B .................... 02.03 Ansicht C .................... 02 EG.A.043.4 Immunhämatologie ....................

03.01 Ansicht B .................... 03.02 Ansicht D .................... 03 EG.A.043.3 Labor Varia ....................

04.01 Einweisung / Schulung .................... 04.02 Leistungen auf Nachweis .................... 04.03 Dokumentation .................... 04 Sonstiges ....................

Summe ....................

zzgl. MwSt ......... % ....................

Gesamtsumme ....................

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung