05.1_Los_1_Fahrgestell_Kommunalausstattung 2.0.pdf

Lastkraftwagen-Abrollkipper mit Winterdienstvorbereitung und Hakenabrollersystem

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 23.09.2026, 17:01 (Europe/Berlin)

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LEISTUNGSVERZEICHNIS

Los 1 – Fahrgestell mit Kommunalausrüstung

Ersatzbeschaffung eines kommunalen Lkw-Abrollkippers

Stadt Stadthagen

FB I – Zentrale Dienste Baubetriebshof

Entwurf zur fachlichen Prüfung Stand: Juli 2026

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Vorbemerkungen und Hinweise für die Angebotsabgabe

Gegenstand dieses Loses ist die Lieferung eines fabrikneuen, dreiachsigen Lkw-Fahrgestells mit vollständiger Kommunal- und Winterdienstausrüstung. Das Fahrgestell dient zur anschließenden Montage eines 20-t- Hakenabrollers aus Los 2.

Sämtliche Anforderungen dieses Leistungsverzeichnisses sind Mindestanforderungen. Bemerkungen sind in der Spalte „Bieterangabe / Nachweis“ einzutragen.

Die angebotene Fahrzeugkonfiguration muss als Gesamtsystem technisch geeignet, zulassungsfähig und mit dem späteren Hakenabroller sowie der vorhandenen Winterdiensttechnik des Auftraggebers kompatibel sein.

Marken- und Typbezeichnungen werden nur dort genannt, wo vorhandene Bestandsgeräte beschrieben werden. Gleichwertige Lösungen sind zulässig, sofern die uneingeschränkte technische, funktionale und sicherheitsrechtliche Kompatibilität nachgewiesen wird.

Der Bieter hat Hersteller, Fahrzeugtyp, wesentliche technische Daten und die Fundstelle im beigefügten Datenblatt oder in der Fahrzeugkonfiguration anzugeben. Pauschale Angaben wie „Serie“, „gemäß Ausschreibung“ oder „wird erfüllt“ ersetzen erforderliche technische Angaben nicht.

Alle für die vollständige Lieferung, Montage, Parametrierung, Zulassung, Prüfung und spätere Nutzung erforderlichen Nebenleistungen sind einzukalkulieren, auch wenn sie nicht an jeder Stelle nochmals ausdrücklich genannt sind.

Kennzeichnung der Anforderungen

M = zwingende Mindestanforderung. Die Nichterfüllung kann zum Ausschluss des Angebotes führen.

Bieterangabe / Nachweis = konkrete Angabe des angebotenen Fabrikats, Typs, technischen Wertes oder Verweis auf eine eindeutig bezeichnete Anlage.

Vom Bieter einzutragende Grunddaten

Hersteller
Fahrzeugtyp / Baureihe
Vertriebs-/Servicepartner
Ansprechpartner
Voraussichtliche Lieferzeit
Angebotspreis Los 1 netto

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Inhaltsübersicht

1. Allgemeiner Lieferumfang und Koordination

2. Fahrzeugkonzept, Einsatzprofil und Abmessungen

3. Fahrgestellrahmen, Aufbauvorbereitung und Gewichte

4. Motor, Abgas- und Kraftstoffsystem

5. Getriebe, Nebenantriebe und Fahrprogramme

6. Achsen, Lenkung, Federung und Liftachse

7. Bremsanlage, Fahrstabilität und Anhängerbetrieb

8. Räder, Reifen, Schleuderketten und Bordausrüstung

9. Fahrerhaus außen, Sicht und Zugänglichkeit

10. Fahrerhaus innen, Sitze und Komfort

11. Fahrerassistenz, Kamera- und Sicherheitssysteme

12. Elektrik, Beleuchtung, Warntechnik und Schnittstellen

13. Kommunalhydraulik und Winterdienstkompatibilität

14. Lackierung, Korrosionsschutz und Kennzeichnung

15. Dokumentation, Zulassung, Prüfung und Einweisung

16. Garantie, Service, Ersatzteile, Lieferung und Abnahme

17. Verbindliche Bietererklärung und Preisblatt

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1. Allgemeiner Lieferumfang und Koordination

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
1.1MFahrzeugzustand Lieferung eines fabrikneuen, unbenutzten und aktuellen Serienfahrgestells ohne Tageszulassung, Vorführbetrieb oder vorherige Nutzung. Die Laufleistung darf nur aus erforderlichen Überführungs-, Prüf- und Einstellfahrten resultieren und ist bei der Übergabe zu dokumentieren.
1.2MFahrzeugausführung
Dreiachsiges Straßen- und Kommunalfahrgestell 6×2 mit gelenkter
Vorderachse, angetriebener Hinterachse sowie gelenkter und liftbarer
Nachlaufachse. Das Fahrzeug muss für Ganzjahres-, Winterdienst-,
Baustellen- und häufigen Rangierbetrieb geeignet sein.
1.3MVollständiger Lieferumfang Der Lieferumfang umfasst sämtliche für die Betriebsbereitschaft erforderlichen Serien- und Sonderausstattungen, Nebenantriebe, Kommunalkomponenten, Schnittstellen, Leitungen, Kabel, Halterungen, Steuergeräte, Schalter, Kontrollanzeigen, Parametrierungen, Prüfungen und Freigaben. Erforderliche Nebenleistungen gelten auch ohne wiederholte Einzelnennung als mitgeschuldet.
1.4MEignung für den Hakenabroller
Das Fahrgestell muss zur Montage eines Hakenabrollers mit
mindestens 20 t Hubleistung und zur Aufnahme von Abrollbehältern
nach DIN 30722 mit Behälterlängen von etwa 5,0 bis 6,0 m geeignet
und vom Fahrgestellhersteller freigegeben sein.
1.5MAbstimmung mit Los 2 Der Auftragnehmer Los 1 stimmt alle fahrgestellseitigen Voraussetzungen rechtzeitig mit dem Auftragnehmer Los 2 beziehungsweise dem Aufbauhersteller ab. Dies umfasst insbesondere Radstand, Rahmenüberhang, Rahmenhöhe, Achslasten, Leergewicht, Lastverteilung, Nebenantriebe, Bauraum, Leitungswege, Anhängerkupplung, Unterfahrschutz, Kamera- und Warntechnik sowie die Anordnung der Kommunalkomponenten.
1.6MAufbauzeichnung
Vor Produktionsfreigabe ist eine abgestimmte Aufbauzeichnung oder
gleichwertige technische Darstellung vorzulegen. Darzustellen sind
mindestens Achsen, Radstand, Rahmenüberhang, Tanks, Batterien,
Abgasnachbehandlung, Nebenantriebe, Kommunalhydraulik,
Frontanbauplatte, Hakenabroller, Stau- und Zubehörbauteile,
Anhängerkupplung, Unterfahrschutz und voraussichtliche
Gesamtfahrzeugabmessungen.
1.7MGewichts-, Schwerpunkt- und Achslastberechnung Gemeinsam mit Los 2 ist eine verbindliche Berechnung für das vollständig aufgebaute Fahrzeug zu erstellen. Zu berücksichtigen sind Fahrgestell, Hakenabroller, Hilfsrahmen, Kommunalhydraulik, Frontanbauplatte, Winterdienstgeräte, Staukästen, Werkzeuge, Fahrer und Beifahrer, Betriebsstoffe sowie repräsentative Behälterbeladungen.
1.8MNutzlastreserve
Die Konfiguration ist auf eine hohe praxisgerechte Nutzlast
auszulegen. Mit dem Angebot sind Fahrgestellleergewicht,
voraussichtliches Gesamtfahrzeugleergewicht, verbleibende Nutzlast
und Achslastreserven anzugeben. Nach Fertigstellung sind die Werte
durch Wiegeschein und Achslastprotokoll nachzuweisen.

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
1.9MVerantwortlichkeit Los 1 Los 1 trägt die technische Verantwortung für die gelieferten Fahrgestell-, Kommunal-, Elektro- und Nebenantriebskomponenten einschließlich Dimensionierung, Freigaben, Parametrierung, Schnittstellenfunktion, Diagnose, Dokumentation und Funktionsprüfung.
1.10MAbgrenzung zu Los 2
Los 1 umfasst Fahrgestell, fahrgestellseitige Nebenantriebe,
Kommunalhydraulik, Frontanbauplatte, Winterdienstvorbereitung,
fahrgestellseitige Schnittstellen sowie Warn- und Zusatzelektrik. Los 2
umfasst Hakenabroller, Hilfsrahmen, Arbeits- und Steuerhydraulik des
Hakenabrollers, aufbauseitige Leitungen, Steuerung,
Fahrzeugkomplettierung und Zubehör. Überschneidungen und
Leistungslücken sind zu vermeiden.
1.11MSchnittstellendokumentation Mechanische, hydraulische, elektrische und elektronische Übergabepunkte zwischen den Losen sind eindeutig zu dokumentieren. Dazu zählen Nebenantriebs- und Pumpenanschlüsse, Bodybuilder- und CAN/J1939-Schnittstellen, Drehzahlvorgabe, Freigabe- und Verriegelungssignale, Statusrückmeldungen, Stromversorgung, Kameraanschlüsse, Warntechnik sowie Luftfederungs- und Niveausteuerung.
1.12MParametrierung
Alle für Fahrgestell, Kommunalhydraulik, Nebenantriebe, Liftachse,
Winterdienstgeräte und Aufbauschnittstellen erforderlichen
Parametrierungen sind enthalten und vor der Endabnahme
gemeinsam mit Los 2 zu prüfen. Zur vertragsgemäßen Funktion
notwendige Nachparametrierungen dürfen nicht zusätzlich berechnet
werden.
1.13MHerstellerfreigaben Vorzulegen sind alle erforderlichen Freigaben des Fahrgestellherstellers, insbesondere für Hakenabroller, Hilfsrahmen, Kommunalhydraulik, Frontanbauplatte, Schneepflug, Streuer, Schleuderketten, Anhängerkupplung, Warn- und Kameratechnik sowie Gewichts- und Achslastverteilung.
1.14MZulassungsfähigkeit
Die angebotene Konfiguration muss nach vollständigem Aufbau
zulassungsfähig sein. Los 1 darf keine Bauteile oder
Parametrierungen enthalten, die Montage, Zulassung oder Nutzung
von Los 2 verhindern oder einschränken, und unterstützt Los 2 bei
den erforderlichen Prüf- und Zulassungsunterlagen.
1.15MLieferung zum Aufbauhersteller Das fertiggestellte und zwischengeprüfte Fahrgestell ist an den vom Auftraggeber benannten Aufbau- oder Montagebetrieb innerhalb Deutschlands zu liefern. Der Termin ist mit Auftraggeber und Los 2 rechtzeitig abzustimmen.
1.16MÜberführung und Versicherung
Im Angebotspreis enthalten sind Überführung, Transportversicherung,
notwendige Überführungskennzeichen, Betriebsstoffe, Fahrer- und
Transportleistungen sowie die Übergabe der fahrgestellseitigen
Schnittstelleninformationen an den Aufbauhersteller.
1.17MZwischenabnahme Vor Übergabe an Los 2 ist dem Auftraggeber eine Zwischenabnahme zu ermöglichen. Geprüft werden insbesondere Konfiguration, Kilometerstand, Schäden, Fahrerhausausstattung, Nebenantriebe, Kommunalhydraulik, Frontanbauplatte, Warntechnik, Schnittstellen, Unterlagen und Freigaben. Mängel sind zu protokollieren und fristgerecht zu beseitigen.

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
1.18MTeilnahme an Abstimmungs- und Abnahmeterminen
Los 1 nimmt an erforderlichen technischen Abstimmungs-, Rohbau-,
Inbetriebnahme- und Abnahmeterminen teil, soweit fahrgestellseitige
Komponenten oder Schnittstellen betroffen sind. Die Aufwendungen
sind eingepreist.
1.19MÄnderungen der Fahrzeugkonfiguration Änderungen nach Auftragserteilung bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung. Vorab sind Grund, technische Auswirkungen, Gewichts- und Achslastfolgen, Auswirkungen auf Los 2, Bedienung, Wartung, Kosten und Liefertermin darzustellen. Eine technisch oder qualitativ schlechtere Ausführung ist unzulässig.
1.20MLieferzeit und Terminplan
Mit dem Angebot ist eine verbindliche Lieferzeit in Kalenderwochen
anzugeben. Nach Auftragserteilung ist ein Terminplan mit
Produktionsfreigabe, technischem Abstimmungstermin, Fertigstellung,
Zwischenabnahme, Übergabe an Los 2 und Unterstützung bei der
Endabnahme vorzulegen. Verzögerungen sind unverzüglich schriftlich
mitzuteilen.
1.21MEinsatzbedingungen Alle Komponenten sind für mindestens 15 Jahre kommunaltypischer Beanspruchung und einen Einsatztemperaturbereich von mindestens −20 °C bis +40 °C auszulegen. Die Ausführung muss Feuchtigkeit, Streusalz, Schmutz, Staub, Spritzwasser, Hochdruckreinigung, Vibrationen, Lastwechseln und häufigem Rangierbetrieb standhalten.
1.22MSprache und Kennzeichnung
Bedienelemente, Kontrollanzeigen, Warnmeldungen, Beschriftungen
und Unterlagen sind in deutscher Sprache auszuführen. Stecker,
Leitungen, Sicherungen, Schnittstellen und nachgerüstete
Komponenten sind dauerhaft und eindeutig zu kennzeichnen.
1.23MAngebotsunterlagen Mit dem Angebot sind vollständige Fahrzeugkonfiguration, technische Datenblätter, Motor-, Getriebe-, Achs- und Gewichtsangaben, Radstand und Rahmenüberhang, Beschreibung der Nebenantriebe und Kommunalhydraulik, Schnittstellendarstellung zu Los 2, verbindliche Lieferzeit und benannter Servicepartner einzureichen. Pauschale Angaben wie „Serie“ oder „gemäß Ausschreibung“ ersetzen die geforderten Nachweise nicht.

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2. Fahrzeugkonzept, Einsatzprofil und Abmessungen

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
2.1MFahrzeugkonzept Lkw-Fahrgestell mit drei Achsen und Antriebsformel 6×2, ausgelegt als kommunales Trägerfahrzeug für Hakenabroller, Winterdienst und Anhängerbetrieb.
2.2MFahrerhausausführung
Tagesfahrerhaus in kurzer oder mittlerer Ausführung. Ein
Fernverkehrs- oder Schlafhaus ist nicht erforderlich; ausreichender
Innenraum für wechselnde Fahrer und zusätzliche Bediengeräte muss
vorhanden sein.
2.3MKommunales Einsatzprofil Auslegung für Stadt- und Regionalverkehr, Baustellenzufahrten, teilweise verschmutzte Straßen, Winterdienst, häufige Stopps, Rangierbewegungen und wechselnde Fahrer.
2.4MArbeits- und Lastzyklen
Das Gesamtfahrzeug muss für häufiges Aufziehen, Absetzen und
Kippen von Behältern, wiederholten Nebenantriebsbetrieb,
wechselnde Beladungszustände sowie längeren Betrieb im Stand
geeignet sein.
2.5MZulässiges Gesamtgewicht Zulässiges Gesamtgewicht mindestens 26.000 kg. Eine höhere technisch zulässige Auslegung bis etwa 27.000 kg ist zulässig und vom Bieter anzugeben.
2.6MGesamtzuggewicht
Technisch zulässiges Gesamtzuggewicht mindestens 44.000 kg. Das
rechtlich zulässige Gesamtzuggewicht ist anzugeben.
2.7MAufbau- und Behälterbereich Radstand, Rahmen und Überhang müssen die Montage eines 20-t- Hakenabrollers für Abrollbehälter von etwa 5,0 bis 6,0 m ermöglichen, ohne die zulässigen Achslasten oder die Funktionsfähigkeit der gelenkten Nachlaufachse zu beeinträchtigen.
2.8MRadstand und Rahmenüberhang
Radstand, hinterer Rahmenüberhang und voraussichtliche
Gesamtlänge sind verbindlich anzugeben und mit Los 2
abzustimmen.
2.9MFahrzeugbreite Die Gesamtbreite des vollständig aufgebauten Fahrzeugs darf 2.550 mm nicht überschreiten, ausgenommen gesetzlich zulässige Anbauteile und Spiegel.
2.10MFahrzeughöhe
Die Höhe des vollständig aufgebauten Fahrzeugs ohne angebaute
Winterdienstgeräte soll unter 4.000 mm liegen. Die errechnete und die
nach Aufbau gemessene Gesamthöhe sind zu dokumentieren.
2.11MBodenfreiheit Ausreichende Bodenfreiheit für Baustellenzufahrten und Winterdienst. Tief liegende Komponenten sind gegen Aufsetzen, Steinschlag, Schmutz und Beschädigung zu schützen.
2.12MWendigkeit
Möglichst kleiner Wendekreis für innerstädtischen Einsatz und enge
Betriebshofbereiche. Wendekreisdurchmesser und Spurkreis sind
anzugeben.

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
2.13MBöschungs- und Rampenfreiheit Fahrzeugüberhänge und Anbauteile sind so auszulegen, dass marktübliche Rampen, Baustellenzufahrten und Behälterwechselplätze ohne unzulässiges Aufsetzen befahren werden können.
2.14MSchwerpunkt und Fahrstabilität
Die Fahrzeugauslegung muss bei leerem und beladenem Behälter
sowie mit Winterdienstgeräten eine sichere Schwerpunktlage und
ausreichende Fahrstabilität gewährleisten.
2.15MAbmessungsblatt Mit dem Angebot ist ein maßstäbliches Abmessungsblatt mit Fahrerhaus-, Radstands-, Rahmen-, Achs- und voraussichtlichen Gesamtfahrzeugmaßen einzureichen.
2.16MFreiraum für Anbauteile
Zubehör und fahrgestellseitige Komponenten dürfen die in Los 2
vorgesehenen Staukästen, Radabdeckungen, Kameras,
Heckkennleuchten, Unterfahrschutz- und Wartungsbereiche nicht
unnötig einschränken.

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3. Fahrgestellrahmen, Aufbauvorbereitung und Gewichte

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
3.1MRahmenkonstruktion Durchgehender, verwindungsgeeigneter Leiterrahmen in einer vom Fahrgestellhersteller für Hakenabroller und kommunale Aufbauten freigegebenen Ausführung.
3.2MRahmenfestigkeit
Rahmenprofil, Werkstoff und Verstärkungen sind entsprechend den
Lasten aus Hakenabroller, Behälterwechsel, Anhängerbetrieb,
Frontanbauplatte und Winterdienst auszulegen.
3.3MRahmenende Gerades und aufbaufreundliches Rahmenende für Hakenabroller, Anhängertraverse, Unterfahrschutz, Rückleuchtenträger und weitere Heckkomponenten.
3.4MBefestigungsmöglichkeiten
Werkseitiges Lochbild oder gleichwertige Befestigungsmöglichkeiten,
die eine Montage des Hilfsrahmens ohne unzulässiges Bohren,
Schweißen oder thermische Bearbeitung des Fahrgestellrahmens
erlauben.
3.5MBauraum Ausreichender freier Bauraum für Hakenabroller, Kommunalhydraulik, Hydrauliktanks, Pumpen, Batterien, Abgasnachbehandlung, Anhängeranschlüsse sowie die in Los 2 vorgesehenen Stau- und Zubehörsysteme.
3.6MKomponentenanordnung
Tanks, Batterien, Luftbehälter, Abgasnachbehandlung und weitere
Komponenten sind mit Los 2 abzustimmen. Erforderliche werkseitige
Versetzungen sind Bestandteil des Angebots.
3.7MWartungszugang Fahrgestellkomponenten müssen nach Aufbau für Inspektion, Filterwechsel, Batteriepflege, Diagnose und Reparatur zugänglich bleiben.
3.8MVorderachslast
Technisch zulässige Vorderachslast mindestens 8.000 kg und
ausreichend für Fahrerhaus, Frontanbauplatte, Schneepflug und
weitere Kommunalkomponenten.
3.9MHinterachsgruppenlast Technisch zulässige Last der Hinterachsgruppe mindestens 20.000 kg.
3.10MNachlaufachslast
Technisch zulässige Achslast der gelenkten Nachlaufachse
mindestens 8.000 kg.
3.11MAchslastanzeige Anzeige der Achslasten beziehungsweise Federbalgdrücke der luftgefederten Achsen im Fahrerdisplay oder über ein gleichwertiges kalibriertes System. Das Verfahren und die Genauigkeit sind zu beschreiben.
3.12MFahrgestellleergewicht
Verbindliche Angabe des Fahrgestellleergewichts einschließlich
sämtlicher in Los 1 angebotener Ausstattungen, Betriebsstoffe und
definierter Fahrerannahme.
3.13MAchslastreserven Angabe der rechnerischen Vorder- und Hinterachsreserven vor Aufbau sowie nach der abgestimmten Aufbau- und Beladungsberechnung.

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
3.14MAufbauberechnung
Vor Produktionsfreigabe ist eine verbindliche Aufbauberechnung mit
Schwerpunktlage und Achslastverteilung für mindestens Leerzustand,
repräsentativ beladenen Behälter und Winterdienstbetrieb vorzulegen.
3.15MElektronische Niveauregulierung Elektronische Niveauregulierung der luftgefederten Hinterachsgruppe mit Fahrerhausbedienung und externer Bedienmöglichkeit beziehungsweise Fernbedienung.
3.16MSpeicherbare Höhen
Mindestens drei anwählbare beziehungsweise speicherbare
Niveauhöhen für Fahrbetrieb, Behälterwechsel und Wartung oder eine
technisch gleichwertige Funktion.
3.17MAufbauschutzfunktion Niveauregulierung und Achssteuerung müssen so parametriert sein, dass unzulässige Rahmen- und Aufbauzustände beim Aufziehen, Absetzen und Kippen vermieden werden.
3.18MEndgültiger Gewichtsnachweis
Nach Fertigstellung sind Leergewicht, Achslasten und zulässige
Nutzlast durch geeichte Verwiegung des Gesamtfahrzeugs zu
dokumentieren.

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4. Motor, Abgas- und Kraftstoffsystem

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
4.1MAbgasstandard Dieselmotor nach der zum Liefer- und Zulassungszeitpunkt geltenden Abgasstufe, mindestens Euro VI-E oder gleichwertig vorgeschriebener Standard.
4.2MMotorleistung
Nennleistung mindestens 295 kW beziehungsweise 400 PS. Die
angebotene Leistung ist verbindlich anzugeben.
4.3MDrehmoment Maximales Motordrehmoment mindestens 1.900 Nm; Drehzahlbereich des maximalen Drehmoments ist anzugeben.
4.4MMotorcharakteristik
Hubraum, Drehmomentverlauf und Kühlung müssen für kommunalen
Mischbetrieb, Gesamtzuggewicht, häufiges Rangieren, Winterdienst
und längeren Nebenantriebsbetrieb geeignet sein.
4.5MDauerfestigkeit im Nebenantriebsbetrieb Motor und Kühlsystem sind für längeren Betrieb bei erhöhter Motordrehzahl im Stand sowie für fahrabhängigen Winterdienstbetrieb auszulegen.
4.6MVerschleißfreie Dauerbremse
Leistungsfähige Motor- oder Auspuffbremse beziehungsweise
gleichwertiges verschleißfreies Bremssystem. Systemart und
maximale Bremsleistung sind anzugeben.
4.7MPartikelfilterregeneration Automatische und manuell anforderbare Regeneration des Dieselpartikelfilters mit verständlicher Statusanzeige im Fahrerhaus.
4.8MRegenerationssperre
Möglichkeit zur temporären Unterdrückung oder Verschiebung der
Regeneration bei Arbeiten in brandgefährdeten oder ungeeigneten
Bereichen, soweit rechtlich und technisch zulässig.
4.9MAbgasführung Abgasaustritt und Abgasnachbehandlung sind so anzuordnen, dass Aufbau, Hydraulik, Behälter, Kameras und Bedienpersonal nicht beeinträchtigt werden.
4.10MHitzeschutz
Wirksamer Hitzeschutz an Abgasnachbehandlung, Leitungen und
benachbarten Komponenten; ausreichender Abstand zu
Hydraulikleitungen, Kabeln und Staukästen.
4.11MKraftstofftank Korrosionsbeständiger Kraftstofftank mit nutzbarem Inhalt mindestens 300 Liter. Einfüllstelle muss vom Boden aus erreichbar und nach Aufbau zugänglich bleiben.
4.12MAdBlue-Tank
AdBlue-Tank mit nutzbarem Inhalt mindestens 45 Liter und gut
zugänglicher, verwechslungssicherer Einfüllstelle.
4.13MTankverschlüsse Kraftstoff- und AdBlue-Verschlüsse abschließbar oder wirksam gegen unbefugtes Öffnen gesichert.
4.14MKraftstoffsystem Winterbetrieb
Kraftstofffilter mit Wasserabscheider, wintertaugliche
Kraftstoffversorgung und geeignete Maßnahmen gegen
Paraffinausscheidung und Vereisung.

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
4.15MKaltstart Kaltstarteinrichtung, Ansaugluftvorwärmung oder technisch gleichwertige Lösung für den geforderten Einsatztemperaturbereich.
4.16MLuftansaugung
Luftansaugung so angeordnet und geschützt, dass Staub-,
Spritzwasser- und Schneeeintrag minimiert werden. Filterzugang
muss nach Aufbau erhalten bleiben.
4.17MDiagnose Motor-, Abgas- und Betriebsdaten müssen über eine standardisierte Diagnoseschnittstelle auslesbar sein. Fehlercodes und Regenerationszustände sind im Fahrerdisplay verständlich anzuzeigen.
4.18MBieterangaben
Mit dem Angebot sind Motorfabrikat, Typ, Hubraum, Leistung,
Drehmoment, Abgasnachbehandlung, Dauerbremsleistung sowie
Tankgrößen anzugeben.

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5. Getriebe, Nebenantriebe und Fahrprogramme

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
5.1MGetriebe Automatisiertes Schaltgetriebe mit mindestens zwölf Vorwärtsgängen und zum Fahrzeuggewicht passender Übersetzungsabstufung.
5.2MGetriebeauslegung
Auslegung passend zu Motorleistung, Gesamtzuggewicht,
Winterdienst, Baustellenzufahrten, häufigem Rangieren und
wiederholtem Nebenantriebsbetrieb.
5.3MManuelle Gangwahl Manuelle Beeinflussung der Gangwahl im automatisierten Betrieb muss möglich sein.
5.4MRangier- und Kriechfunktion
Feinfühliger Rangier- oder Kriechmodus für Behälteraufnahme,
Anhängerbetrieb und enge Betriebshofbereiche. Die Bedienung darf
keine unverhältnismäßige Einarbeitung erfordern.
5.5MFahrprogramme Mindestens ein verbrauchsoptimiertes Standardprogramm und ein leistungsorientiertes Programm oder eine gleichwertige adaptive Schaltstrategie.
5.6MTraktionsprogramm
Zusatzprogramm beziehungsweise Traktionsstrategie für schlechte
Fahrbahn-, Baustellen- und Winterbedingungen.
5.7MTempomat und Bremsregelung Tempomat mit integrierter Nutzung der verschleißfreien Dauerbremse und gegebenenfalls der Betriebsbremse.
5.8MGetriebekühlung
Getriebeölkühlung und Thermomanagement ausreichend für längeren
Kommunal- und Nebenantriebsbetrieb bei hoher Belastung.
5.9MNebenantrieb Kommunalhydraulik Motorseitiger oder technisch gleichwertiger Nebenantrieb für die Kommunalhydraulik, geeignet für Betrieb im Stand und – soweit für Schneepflug und Streuer erforderlich – während der Fahrt.
5.10MNebenantrieb Hakenabroller
Getriebeseitiger oder technisch gleichwertiger fahrgestellseitiger
Nebenantrieb zur Anbindung der in Los 2 gelieferten
Hakenabrollerhydraulik.
5.11MAbgrenzung Hydraulikpumpe Los 2 Die Hydraulikpumpe und der Arbeitsölkreis des Hakenabrollers sind Bestandteil von Los 2, soweit in der abgestimmten Schnittstellenbeschreibung nichts anderes ausdrücklich festgelegt wird. Los 1 liefert den geeigneten Nebenantrieb, Flansch, Freigaben und Parametrierungen.
5.12MAnschlussausführung
Nebenantriebsanschlüsse mit marktüblichem Flansch und
Einbauraum passend zu den vorgesehenen Pumpen. Drehrichtung,
Übersetzung, Drehmoment, Leistung und zulässige Dauerbetriebszeit
sind anzugeben.
5.13MLeistungsdimensionierung Nebenantriebe müssen für die Kommunalhydraulik und den Hakenabroller in allen vorgesehenen Betriebszuständen ausreichend dimensioniert sein.
5.14MBedienung
Nebenantriebe vom Fahrerhaus aus mit eindeutig beschrifteten
Bedienelementen, klarer Statusanzeige und verständlicher
Fehlermeldung schaltbar.

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
5.15MDrehzahlstufen Mindestens drei programmierbare und abrufbare Motordrehzahlstufen für Nebenantriebs- und Winterdienstbetrieb oder eine gleichwertige stufenlose Lösung.
5.16MAufbauschnittstelle
Schnittstelle zur Drehzahlvorgabe, Freigabe, Verriegelung und
Statusrückmeldung für Kommunalhydraulik und Hakenabroller.
5.17MSicherheitslogik Unbeabsichtigtes Zuschalten sowie unzulässiger Betrieb bei falscher Fahrstufe, Geschwindigkeit oder Fahrzeugstellung sind durch geeignete Sicherheitslogik zu verhindern.
5.18MParametrierung und Funktionsprüfung
Sämtliche fahrzeugseitigen Parametrierungen sind enthalten. Nach
Montage von Los 2 ist eine gemeinsame Funktionsprüfung aller
Nebenantriebe und Schnittstellen durchzuführen.
5.19MBieterbeschreibung Der Bieter hat das vollständige Nebenantriebskonzept einschließlich Leistung, Übersetzung, Betriebsbedingungen, Bedienung und Übergabepunkten zu Los 2 zu beschreiben.

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6. Achsen, Lenkung, Federung und Liftachse

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
6.1MVorderachse Vorderachse mit Parabelfederung oder technisch gleichwertiger robuster Federung, geeignet für Frontanbauplatte und Winterdienstlasten.
6.2MHinterachsgruppe
Hinterachsgruppe mit einer angetriebenen Achse und einer gelenkten,
liftbaren Nachlaufachse.
6.3MAntriebsachse Antriebsachse mit Luftfederung und wirksamer Differentialsperre beziehungsweise gleichwertigem Traktionssystem.
6.4MNachlaufachse
Einzelbereifte, aktiv elektrohydraulisch oder gleichwertig gelenkte
Nachlaufachse.
6.5MLiftfunktion Nachlaufachse hydraulisch oder pneumatisch liftbar. Eine ausschließlich mechanische oder manuell am Fahrzeug anzuhebende Ausführung ist unzulässig.
6.6MAutomatikbetrieb
Heben und Senken der Liftachse müssen automatisch in
Abhängigkeit von Beladung, Achslast, Geschwindigkeit und
Fahrzustand erfolgen.
6.7MFahrerbedienung Zusätzliche elektrische Bedienmöglichkeit vom Fahrerplatz mit eindeutiger Statusanzeige. Unzulässige Bedienbefehle sind automatisch zu sperren.
6.8MAchslastschutz
Automatische Absenkung der Liftachse vor Überschreitung zulässiger
Achslasten.
6.9MAnfahrhilfe Temporäre Achsentlastung beziehungsweise Anhebung der Nachlaufachse als Anfahrhilfe im gesetzlich zulässigen Umfang.
6.10MRückwärtsfahrt
Lenk- und Liftfunktion müssen für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt
sicher und auf das Aufbaukonzept abgestimmt parametriert sein.
6.11MZentrierung und Verriegelung Automatische Zentrierung oder Verriegelung der Nachlaufachsenlenkung bei höheren Geschwindigkeiten und in systembedingt erforderlichen Betriebszuständen.
6.12MNiveauregulierung
Elektronische Niveauregulierung der Hinterachsgruppe mit Bedienung
im Fahrerhaus und zusätzlicher externer Bedienmöglichkeit
beziehungsweise Fernbedienung.
6.13MNiveauhöhen Mindestens drei anwählbare Fahr- beziehungsweise Niveauhöhen oder eine gleichwertige speicherbare Funktion.
6.14MStabilisatoren
Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse entsprechend Fahrgestell-,
Aufbau- und Winterdienstauslegung.
6.15MLenkung Servolenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Unterstützung oder gleichwertiger Ausführung.

05.1 – LV Los 1: Fahrgestell und Kommunalausstattung Stand: Juli 2026 Seite 15 von 38

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
6.16MWendigkeit
Lenksystem auf häufige innerstädtische Einsätze, enge
Wendemanöver und rückwärtiges Rangieren mit Abrollbehälter
abgestimmt.
6.17MBedienerfreundlichkeit Bedienung von Liftachse, Anfahrhilfe und Fahrniveau muss logisch, eindeutig beschriftet und für wechselnde Fahrer nach kurzer Einweisung sicher möglich sein.
6.18MFunktionsbeschreibung
Der Bieter hat Funktionsweise, Geschwindigkeitsgrenzen,
Automatiklogik und Bedienmöglichkeiten der gelenkten Liftachse
ausführlich zu beschreiben.

05.1 – LV Los 1: Fahrgestell und Kommunalausstattung Stand: Juli 2026 Seite 16 von 38

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7. Bremsanlage, Fahrstabilität und Anhängerbetrieb

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
7.1MDruckluftbremsanlage Zweikreis-Druckluftbremsanlage mit elektronischem Bremssystem EBS und automatischer Überwachung.
7.2MRadbremsen
Scheibenbremsen an allen Achsen oder technisch gleichwertige, für
den Einsatz geeignete Ausführung.
7.3MABS und Traktionsregelung Antiblockiersystem und Antriebsschlupfregelung beziehungsweise gleichwertige Traktionsregelung.
7.4MFahrstabilität
Elektronisches Stabilitätsprogramm für Solofahrzeug und
Anhängerbetrieb, abgestimmt auf die Aufbau- und Achskonfiguration.
7.5MParkbremse Automatische Parkbremse oder gleichwertige Sicherungsfunktion gegen unbeabsichtigtes Wegrollen.
7.6MNotbremsanzeige
Bremslicht-Warnfunktion beziehungsweise Warnblinkaktivierung bei
starker Notbremsung nach Herstellerstandard.
7.7MRangierhaltefunktion Stationäre Anhängerbremse, Rangierhaltefunktion oder technisch gleichwertige Unterstützung, soweit für das angebotene Fahrzeug verfügbar.
7.8MAnhängertraverse
Zentral angeordnete, vom Fahrgestellhersteller freigegebene
Anhängertraverse für kommunalen Anhängerbetrieb.
7.9MMaulkupplung Automatische Maulkupplung, vorzugsweise Rockinger oder gleichwertig, mit Bolzendurchmesser 40 oder 50 mm nach Abstimmung mit dem Auftraggeber.
7.10MKupplungsleistung
D-Wert mindestens 190 kN und zulässige Stützlast mindestens 1.000
kg oder nachweislich passend zum geforderten Gesamtzuggewicht.
7.11MBedienung Kupplung Kupplung vom Boden aus sicher erreichbar; Kontrollstellung offen/geschlossen gut erkennbar.
7.12MPneumatische Anschlüsse
Pneumatische Anhängeranschlüsse nach EU-Standard, geschützt
und gut erreichbar angeordnet.
7.13MElektrischer Anschluss 15-poliger 24-V-Anhängeranschluss sowie erforderliche Zusatzanschlüsse für kommunale Anhänger.
7.14MEBS-Anschluss
EBS-Anschluss für Anhänger mit Diagnose- und
Funktionsüberwachung.
7.15MAnhängererkennung Anhängererkennung und Fehlermeldung im Fahrzeugdisplay.
7.16MUnterfahrschutz und Seitenanfahrschutz
Los 1 stellt die fahrgestellseitigen Voraussetzungen bereit. Die
endgültige mechanische Ausführung und Anpassung an den
Hakenabroller erfolgt in Los 2, soweit nicht werkseitig geliefert. Die
Gesamtverantwortung ist in der Schnittstellenbeschreibung eindeutig
festzulegen.

05.1 – LV Los 1: Fahrgestell und Kommunalausstattung Stand: Juli 2026 Seite 17 von 38

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
7.17MLeitungsanordnung Luft-, Elektro- und EBS-Anschlüsse sind so anzuordnen, dass sie durch Behälterwechsel, Unterfahrschutz, Staukästen und Hakenabroller nicht beschädigt werden.
7.18MPrüfung
Anhängerbrems- und Beleuchtungsfunktionen sind bei der
Endabnahme mit einem geeigneten Anhänger oder Prüfgerät
nachzuweisen.

05.1 – LV Los 1: Fahrgestell und Kommunalausstattung Stand: Juli 2026 Seite 18 von 38

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8. Räder, Reifen, Schleuderketten und Bordausrüstung

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
8.1MFelgen Stahlfelgen oder gleichwertig robuste und reparaturfreundliche Felgenausführung für Kommunal- und Winterdiensteinsatz.
8.2MReifendimensionierung
Reifendimensionen, Last- und Geschwindigkeitsindizes passend zu
den technisch zulässigen Achslasten und dem vorgesehenen Einsatz.
8.3MVorderachsbereifung Lenkachsgeeignete Profilierung mit sicherem Nass-, Winter- und Lenkverhalten.
8.4MAntriebsachsbereifung
Traktionsstarke Bereifung mit 3PMSF-Kennzeichnung und
kommunalgeeignetem Profil.
8.5MNachlaufachsbereifung Einzelbereifung für Lenk- und Regionalbetrieb, abgestimmt auf Nachlaufachsenfunktion und Wendigkeit.
8.6MReifenfabrikat
Markenreifen; je Achse einheitliches Fabrikat, Typ, Größe und Profil.
Fabrikat und Typ sind anzugeben.
8.7MReifendruckkontrolle Reifendruckkontrollsystem mit Sensoren an allen Rädern und Warnanzeige im Fahrerhaus.
8.8MReifenfüllmöglichkeit
Reifenfüllanschluss beziehungsweise Reifenfüllschlauch mit
mindestens 15 m nutzbarer Länge und sicherer Aufbewahrung.
8.9MSchleuderkettenanlage Vollständige Schleuderkettenanlage an der Antriebsachse, geeignet für das angebotene 6×2-Fahrgestell und den vorgesehenen Reifenquerschnitt.
8.10MBedienung Schleuderketten
Elektrische oder pneumatische Zuschaltung vom Fahrerplatz mit
eindeutiger Kontrollanzeige.
8.11MFunktionsbereich Schleuderketten Wirksame Funktion bei leerem und beladenem Fahrzeug innerhalb des zulässigen Geschwindigkeitsbereichs. Einschränkungen sind anzugeben.
8.12MAbstimmung mit Los 2
Einbauraum und Bewegungsbereich der Schleuderketten sind mit
Radabdeckungen, Kotflügeln, Staukästen und Leitungen aus Los 2
abzustimmen.
8.13MBordwerkzeug Bordwerkzeugsatz einschließlich Radmutternwerkzeug und fahrzeugspezifisch notwendiger Spezialwerkzeuge.
8.14MUnterlegkeile
Mindestens zwei geeignete Unterlegkeile. Los 1 liefert die Keile; die
endgültige gut zugängliche und sichere Halterung ist mit Los 2
abzustimmen.
8.15MHebeausrüstung Wagenheber oder geeignete Hebeausrüstung entsprechend Herstellervorgaben, soweit für das Fahrzeugkonzept vorgesehen.
8.16MSicherheitsausstattung
Mindestens zwei Warnwesten, Verbandkasten, Warndreieck und
tragbare gelb-weiße Warnleuchte.

05.1 – LV Los 1: Fahrgestell und Kommunalausstattung Stand: Juli 2026 Seite 19 von 38

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
8.17MKennzeichnung Radpositionen Reifen- und Radpositionen sowie vorgeschriebene Drehmomente sind in den Fahrzeugunterlagen eindeutig dokumentiert.
8.18MPrüfung
Schleuderketten, Reifendrucküberwachung und Bordausrüstung sind
vor Übergabe auf Vollständigkeit und Funktion zu prüfen.

05.1 – LV Los 1: Fahrgestell und Kommunalausstattung Stand: Juli 2026 Seite 20 von 38

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9. Fahrerhaus außen, Sicht und Zugänglichkeit

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
9.1MSicherheits-Tagesfahrerhaus Robustes Tagesfahrerhaus mit guter Rundumsicht, niedrigem trittsicherem Einstieg und ausreichendem Raum für wechselnde Fahrer.
9.2MLenkung
Linkslenkung.
9.3MFahrerhauslagerung Wirksame Fahrerhausfederung beziehungsweise Schwingungsdämpfung für Kommunal-, Baustellen- und Winterdiensteinsatz.
9.4MStoßfänger
Robuste, beschädigungsunempfindliche Stoßfängerausführung mit
ausreichend zugänglichen Abschlepp- und Bergepunkten.
9.5MVorderer Unterfahrschutz Ausführung entsprechend den zum Abnahmezeitpunkt geltenden Zulassungsvorschriften und kompatibel mit der Frontanbauplatte.
9.6MHauptbeleuchtung
Leistungsfähige Hauptscheinwerfer mit Tagfahrlicht; vorzugsweise
LED oder technisch gleichwertig.
9.7MSchlechtwetterbeleuchtung Nebelscheinwerfer, Abbiegelicht oder gleichwertige Schlechtwetter- und Nahbereichsausleuchtung.
9.8MSpiegelsystem
Beheizbare, elektrisch verstellbare Haupt-, Weitwinkel- und
Nahbereichsspiegel.
9.9MBeifahrerseitiger Nahbereich Direkte oder kameragestützte Sicht auf den Nahbereich der Beifahrerseite, insbesondere für innerstädtische Abbiegevorgänge.
9.10MUnteres Türfenster
Zusätzliches unteres Fenster in der Beifahrertür oder eine mindestens
gleichwertige Sichtlösung.
9.11MDirektsicht und GSR Fahrerhaus und Sichtsysteme müssen die zum Zulassungszeitpunkt geltenden Direktsicht- und Sicherheitsanforderungen erfüllen.
9.12MWindschutzscheibe
Verbundsicherheitsglas mit Wärmeschutz; große Wischfläche und
wirkungsvolle Scheibenwaschanlage.
9.13MScheiben- und Spiegelheizung Beheizbare Außenspiegel sowie wirksame Enteisungs- und Entfeuchtungsfunktion für Front- und Seitenscheiben.
9.14MTrittstufen und Haltegriffe
Rutschhemmend, wintertauglich, gut beleuchtet und auch mit
Arbeitsschuhen sicher nutzbar.
9.15MZentralverriegelung und Schlüssel Zentralverriegelung mit mindestens zwei Funkfernbedienungen und insgesamt mindestens drei Fahrzeugschlüsseln.
9.16MAußenlicht-Prüffunktion
Ein-Mann-Abfahrtskontrolle beziehungsweise Außenlicht-Prüffunktion
für Fahrzeug- und Anhängerbeleuchtung.

05.1 – LV Los 1: Fahrgestell und Kommunalausstattung Stand: Juli 2026 Seite 21 von 38

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
9.17MFahrerhauskippung Fahrerhaus für Wartungszwecke kippbar; Bedienung, Sicherung und Notabsenkung nach Herstellerstandard.
9.18MZugänglichkeit täglicher Prüfpunkte
Öl-, Kühlmittel-, Scheibenwasch- und sonstige tägliche Kontrollpunkte
müssen ohne unnötige Demontage erreichbar sein.
9.19MWasch- und Winterdienstbeständigkeit Türdichtungen, Trittstufen, Leuchten und Außenkomponenten müssen gegen Hochdruckreinigung, Schmutz und Streusalz geeignet sein.
9.20MBedienerfreundlichkeit
Einstieg, Türöffnungswinkel, Haltegriffe und Sicht müssen einen
häufigen Fahrerwechsel und wiederholtes Ein- und Aussteigen
unterstützen.

05.1 – LV Los 1: Fahrgestell und Kommunalausstattung Stand: Juli 2026 Seite 22 von 38

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10. Fahrerhaus innen, Sitze und Komfort

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
10.1MFahrerarbeitsplatz Ergonomischer, übersichtlicher Fahrerarbeitsplatz mit gut ablesbarem digitalem Informationsdisplay und logisch angeordneten Bedienelementen.
10.2MWechselnde Fahrer
Sitz, Lenkrad, Spiegel beziehungsweise Kameras und wesentliche
Fahrzeugfunktionen müssen von unterschiedlich großen Fahrern
schnell und ohne Spezialkenntnisse eingestellt werden können.
10.3MFahrersitz Luftgefederter Komfort-Fahrersitz mit hoher Rückenlehne, Kopfstütze und integriertem Sicherheitsgurt.
10.4MVerstellbereich Fahrersitz
Ausreichender Längs-, Höhen-, Neigungs- und
Gewichtseinstellbereich, insbesondere auch für große Fahrer. Die
Einstellmöglichkeiten sind anzugeben.
10.5MBeifahrersitz Luftgefederter oder gleichwertig komfortabler, beheizbarer Beifahrersitz mit Sicherheitsgurt.
10.6MSitzheizung und Armlehnen
Beheizbarer Sitze mit mindestens einer, vorzugsweise zwei
verstellbaren Armlehnen.
10.7MSitzbezüge Robuste, pflegeleichte Sitzbezüge aus Textil/Vinyl oder gleichwertigem Material, geeignet für Arbeitskleidung.
10.8MSitzschonbezüge
Zusätzliche abnehmbare und waschbare Schonbezüge für Fahrer-
und Beifahrersitz.
10.9MLenkrad Höhen- und neigungsverstellbares Multifunktionslenkrad mit leicht verständlicher Bedienung.
10.10MRückhaltesysteme
Fahrerairbag, Gurtstraffer und weitere serienmäßige
Rückhaltesysteme nach Herstellerstandard.
10.11MKlimatisierung Automatische Klimaanlage mit gut erreichbarer Temperatur- und Luftverteilungsregelung.
10.12MStandheizung
Standheizung für Fahrerhaus und Motor mit mindestens etwa 5 kW,
Zeitvorwahl und ausreichender Heizwirkung bei
Winterdienstbereitschaft.
10.13MFahrerhausisolierung Verstärkte Wärme- und Geräuschisolierung für Winterdienst, längere Wartezeiten und Nebenantriebsbetrieb.
10.14MFensterheber
Elektrische Fensterheber mindestens für Fahrer- und Beifahrertür.
10.15MDachlüftung Elektrisch betätigte Dachluke oder gleichwertige Lüftungsmöglichkeit, sofern mit Warntechnik und Aufbau vereinbar.
10.16MSonnenschutz
Sonnenblenden beziehungsweise Rollos an Front- und Fahrerseite.

05.1 – LV Los 1: Fahrgestell und Kommunalausstattung Stand: Juli 2026 Seite 23 von 38

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
10.17MRadio und Freisprecheinrichtung DAB/DAB+-Radio, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Audiostreaming.
10.18MSmartphone-Integration
Apple CarPlay und Android Auto oder eine technisch gleichwertige
kabelgebundene beziehungsweise drahtlose Smartphone-Integration.
10.19MFarbdisplay Mindestens ein fest installiertes Farbdisplay mit mindestens 9 Zoll Diagonale für Infotainment und Kameradarstellung.
10.20MZusätzliche Aufbauanzeigen
Ausreichender, abgestimmter Einbauraum für Bediengeräte von
Kommunalhydraulik und Hakenabroller, ohne Sicht, Airbags,
Bewegungsfreiheit oder Zugang zu Serienbedienelementen zu
beeinträchtigen.
10.21MUSB-Anschlüsse Mindestens zwei USB-Anschlüsse, davon mindestens ein USB-C- Anschluss, an gut erreichbarer Position.
10.22MSteckdosen
Mindestens zwei 12-V- beziehungsweise 24-V-Steckdosen im
Fahrerhaus sowie abgesicherte Stromversorgung für Tablet und
Zusatzgeräte.
10.23MAblagen Ausreichende Ablagen für Auftragsunterlagen, Mobiltelefone, Handschuhe und persönliche Schutzausrüstung.
10.24MGetränkehalter
Getränkehalter für Fahrer und Beifahrer.
10.25MInnenbeleuchtung Helle Innenbeleuchtung mit Arbeits- beziehungsweise Leselicht und blendarmem Nachtlicht.
10.26MBoden und Fußmatten
Robuster, leicht zu reinigender Bodenbelag mit herausnehmbaren
Gummifußmatten.
10.27MBedienlogik Häufig verwendete Funktionen wie Licht, Warntechnik, Liftachse, Nebenantriebe und Fahrniveau müssen eindeutig gekennzeichnet und ohne verschachtelte Menüführung erreichbar sein.
10.28MSprache und Fahrerwechsel
Fahrzeugdisplay, Infotainment und Zusatzanzeigen in deutscher
Sprache. Fahrerbezogene Einstellungen dürfen einen schnellen
Fahrerwechsel nicht unnötig erschweren.

05.1 – LV Los 1: Fahrgestell und Kommunalausstattung Stand: Juli 2026 Seite 24 von 38

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11. Fahrerassistenz, Kamera- und Sicherheitssysteme

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
11.1MNotbremsassistent Notbremsassistent mit Kollisionswarnung entsprechend den zum Zulassungszeitpunkt geltenden Anforderungen.
11.2MAbstandsregeltempomat
Abstandsregeltempomat ACC oder technisch gleichwertige
automatische Abstandsregelung.
11.3MSpurunterstützung Spurverlassenswarnung beziehungsweise Spurhalteassistent nach Herstellerstandard.
11.4MAbbiegeassistent
Beifahrerseitiger Abbiegeassistent mit optischer und akustischer
Warnung für den seitlichen Nahbereich.
11.5MSeitenkollisionswarnung Zusätzliche Seitenkollisionswarnung auf der Fahrerseite, sofern für die angebotene Baureihe serienmäßig verfügbar; Verfügbarkeit ist anzugeben.
11.6MAufmerksamkeitswarnung
Müdigkeits- beziehungsweise Aufmerksamkeitswarnsystem.
11.7MVerkehrszeichenerkennung Verkehrszeichenerkennung beziehungsweise intelligente Geschwindigkeitsassistenz nach Herstellerstandard.
11.8MRückfahrkamera
Fahrzeugseitige Rückfahrkamera einschließlich Systemkomponenten.
Die endgültige Montage am Fahrzeugheck erfolgt in Abstimmung mit
Los 2.
11.9MKameradisplay Kamerabild auf fest installiertem Farbdisplay im Fahrerhaus, automatisch bei Rückwärtsfahrt und manuell abrufbar.
11.10MKameraausführung
Rückfahrkamera mit ausreichender Nachtsicht, robustem
Schutzgehäuse sowie Schutz gegen Beschlagen und Witterung.
11.11MRückfahrwarner Akustischer Rückfahrwarner mit rechtlich zulässiger Nachtabsenkung beziehungsweise an die Umgebung angepasster Lautstärkeregelung.
11.12MFront- und Nahbereich
Front- beziehungsweise Nahbereichskamera oder gleichwertiges
System zur Reduzierung nicht einsehbarer Bereiche.
11.13MSchnittstelle für Aufbaukameras Vorbereitung für mindestens drei zusätzliche Aufbaukameras aus Los 2. Das fahrzeugseitige Display beziehungsweise ein vorgesehenes Zusatzdisplay muss ausreichende Videoeingänge, Umschaltmöglichkeiten und Stromversorgung bieten.
11.14MDarstellungsfunktionen
Das Kamerasystem muss Einzelbild und – soweit technisch möglich –
geteilte Darstellung sowie automatische Umschaltung durch
Rückwärtsfahrt oder Aufbaufunktion ermöglichen. Die endgültige
Funktionslogik wird mit Los 2 abgestimmt.
11.15MPark- und Anfahrhilfe Park- beziehungsweise Anfahrhilfe für Front- und Nahbereich, soweit systemseitig erforderlich oder serienmäßig vorgesehen.

05.1 – LV Los 1: Fahrgestell und Kommunalausstattung Stand: Juli 2026 Seite 25 von 38

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
11.16MReifendrucküberwachung
Anzeige und Warnung des Reifendruckkontrollsystems im
Fahrerdisplay.
11.17MFahrstabilitätsassistent Fahrstabilitätsassistent einschließlich Anhängerbetrieb und Berücksichtigung der Aufbaukonfiguration.
11.18MGesetzliche Systemanforderungen
Alle Assistenz- und Sicherheitssysteme müssen die zum
Zulassungszeitpunkt geltenden Anforderungen erfüllen.
11.19MAbschaltfunktionen Temporäre Abschaltungen müssen eindeutig angezeigt und nach Neustart entsprechend den gesetzlichen Vorgaben zurückgesetzt werden.
11.20MEinweisung
Assistenz-, Kamera- und Warnsysteme sind bei der Einweisung
praxisnah für wechselnde Fahrer zu erläutern.

05.1 – LV Los 1: Fahrgestell und Kommunalausstattung Stand: Juli 2026 Seite 26 von 38

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12. Elektrik, Beleuchtung, Warntechnik und Schnittstellen

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
12.1MBordnetz 24-V-Bordnetz mit ausreichender Leistungsreserve für Fahrgestell, Kommunalhydraulik, Winterdienst, Hakenabrollersteuerung, Kameras, Warn- und Arbeitsbeleuchtung.
12.2MGenerator
Generatorleistung mindestens 150 A oder nachweislich ausreichend
für alle gleichzeitig vorgesehenen Verbraucher. Eine Leistungsbilanz
ist auf Anforderung vorzulegen.
12.3MBatterien Batteriekapazität mindestens 2 × 175 Ah, AGM oder technisch gleichwertige, zyklenfeste Ausführung.
12.4MBatterieüberwachung
Batteriezustands- beziehungsweise Spannungsanzeige mit
Warnfunktion bei kritischem Ladezustand.
12.5MBatteriehauptschalter Hauptschalter vom Boden oder per Fernbedienung bedienbar. Sicherheits- und Speicherfunktionen sind entsprechend Herstellerstandard zu berücksichtigen.
12.6MStarthilfe
Gut zugänglicher Fremdstartanschluss oder gleichwertige, eindeutig
gekennzeichnete Starthilfemöglichkeit.
12.7MRundumkennleuchten Zwei gelbe LED-Rundumkennleuchten auf dem Fahrerhausdach, bauartgenehmigt und zulassungsfähig.
12.8MSichtbarkeit Dachkennleuchten
Anordnung so, dass die Rundumwirkung nach Montage des Aufbaus
möglichst aus allen Richtungen erhalten bleibt.
12.9MFrontblitzer Mindestens zwei gelbe LED-Frontblitzer in bauartgenehmigter, synchronisierter und zulassungsfähiger Ausführung.
12.10MZusätzliche Heckkennleuchten
Lieferung einer vollständigen gelben LED-Warneinrichtung am
Fahrzeugheck zur Verbesserung der rückwärtigen und seitlich-
rückwärtigen Wahrnehmbarkeit und zur Ergänzung der
Rundumwirkung.
12.11MAusführung Heckkennleuchten Ausführung wahlweise einer links oder rechts im Bereich der hinteren Rückleuchtenträger angeordnete gelben LED-Warnleuchte oder als technisch gleichwertige Doppelblitzleuchten mit horizontalem Abstrahlbereich von mindestens 180°. Die angebotene Ausführung ist zu beschreiben.
12.12MGenehmigung und Blitzmuster
Heckkennleuchten und verwendetes Blitzmuster müssen
bauartgenehmigt und für die vorgesehene Einbaulage
zulassungsfähig sein.
12.13MMontage und Sichtbarkeit Montage möglichst im Bereich der Rückleuchten beziehungsweise an den hinteren Fahrzeugecken. Die Sichtbarkeit darf durch Hakenabroller, Behälter, Staukästen, Radabdeckungen oder Unterfahrschutz nicht wesentlich eingeschränkt werden.
12.14MSchaltung Heckkennleuchten
Gemeinsame Schaltung mit den gelben Rundumkennleuchten. Eine
zusätzliche getrennte Zuschaltung ist vorzusehen, soweit technisch
und zulassungsrechtlich möglich.

05.1 – LV Los 1: Fahrgestell und Kommunalausstattung Stand: Juli 2026 Seite 27 von 38

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
12.15MSynchronisierung und Kontrolle Heckkennleuchten untereinander synchronisiert; Betriebszustand durch optische Kontrollanzeige am Fahrerplatz erkennbar.
12.16MSchnittstelle Los 2 für Heckkennleuchten
Los 1 liefert Leuchten, Kabelsätze, Steuerung, Absicherung,
Parametrierung und Bauartnachweise. Falls die endgültige
mechanische Montage erst nach Aufbau möglich ist, stellt Los 2 die
abgestimmten Halterungen, Aussparungen und Kabelwege bereit.
Elektrische Inbetriebnahme und Funktionsprüfung verbleiben bei Los
1.
12.17MArbeitsscheinwerfer Fahrerhaus Mindestens zwei LED-Arbeitsscheinwerfer hinten oben am Fahrerhaus, so angeordnet, dass Aufbau und unmittelbarer Arbeitsbereich ausgeleuchtet werden.
12.18MAufbauseitige Arbeitsbeleuchtung
Vorbereitung, Versorgung und Schaltmöglichkeit für seitliche und
hintere Arbeitsscheinwerfer aus Los 2.
12.19MBedienung Warn- und Arbeitslicht Separate, eindeutig beschriftete Schalter und Kontrollanzeigen für Rundumkennleuchten, Frontblitzer, Heckkennleuchten, Arbeitsscheinwerfer und Pflugbeleuchtung.
12.20MSchneepflugbeleuchtung
Vollständige Vorbereitung für Schneepflugbeleuchtung einschließlich
sicherer Umschaltung zwischen Fahrzeug- und Pflugbeleuchtung.
12.21MBodybuilder-Schnittstelle Elektrische Aufbauschnittstelle mit Bodybuilder-Modul beziehungsweise gleichwertiger herstellerseitiger Schnittstelle.
12.22MCAN/J1939
Dokumentierte CAN- beziehungsweise J1939-Schnittstellen für
Hakenabroller, Kommunalhydraulik, Streuer, Kameras und weitere
Aufbaukomponenten.
12.23MReserveleitungen und Stromkreise Ausreichende beschriftete Reserveleitungen und abgesicherte Stromkreise im Fahrerhaus und am Rahmen.
12.24MKabelwege Dach
Vorbereitete Kabelwege beziehungsweise Dachdurchführungen für
Betriebsfunk, GPS, Telematik und zusätzliche Warntechnik.
12.25MBetriebsfunk Vorbereitung für Betriebsfunkgerät mit Dauerplus, Zündplus, Masse und Antennenleitung.
12.26MTelematik und Tablet
Vorbereitung für GPS-/Flottenmanagement sowie mobiles Endgerät
beziehungsweise Tablet mit abgesicherter Stromversorgung.
12.27MLeitungs- und Steckerschutz Nachgerüstete Kabel in Schutzrohren, scheuerfrei, winterdienstfest und dauerhaft gekennzeichnet. Außensteckverbindungen spritzwassergeschützt, salzbeständig und gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert.
12.28MSchalt- und Belegungspläne
Vollständige Schalt-, Sicherungs- und Steckerbelegungspläne der
Serien- und Zusatzelektrik sind digital zu übergeben.

05.1 – LV Los 1: Fahrgestell und Kommunalausstattung Stand: Juli 2026 Seite 28 von 38

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13. Kommunalhydraulik und Winterdienstkompatibilität

Hinweis: Die Nennung des Fabrikats Aebi Schmidt beschreibt ausschließlich die vorhandene Winterdiensttechnik und die daraus resultierenden Schnittstellenanforderungen.

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
13.1MLeistungsumfang Kommunalhydraulik Lieferung und Montage einer vollständigen fahrgestellseitigen Kommunalhydraulikanlage für Schneepflug und Streuautomat einschließlich Pumpe, Tank, Filterung, Ventiltechnik, Anschlüssen, Steuerung und Parametrierung.
13.2MAbgrenzung Hakenabrollerhydraulik
Die Arbeits- und Steuerhydraulik des Hakenabrollers einschließlich
Pumpe, Ventilblock, Leitungen und Ölkreis ist Bestandteil von Los 2,
soweit in der abgestimmten Schnittstellenbeschreibung nichts
anderes ausdrücklich festgelegt wird. Los 1 stellt den
fahrgestellseitigen Nebenantrieb und die vereinbarten
Übergabeschnittstellen bereit.
13.3MBestandskompatibilität Die Kommunalausrüstung muss uneingeschränkt mit den vorhandenen Schneepflügen und Streuautomaten des Auftraggebers, Fabrikat Aebi Schmidt, kompatibel sein. Die Herstellerbezeichnung dient ausschließlich der Beschreibung der vorhandenen Schnittstellen.
13.4MNutzung vorhandener Geräte
Die vorhandenen Anbaugeräte müssen ohne konstruktive
Änderungen an den Geräten eingesetzt werden können.
13.5MVollständige Adapter und Zubehörteile Erforderliche Adapter, Kupplungen, Leitungen, Steuerungen, Halterungen und Parametrierungen sind im Angebot enthalten.
13.6MFrontanbauplatte
Frontanbauplatte nach dem für kommunale Frontanbaugeräte
einschlägigen Standard und in einer für das Fahrgestell zugelassenen
Ausführung.
13.7MSchutzabdeckung Frontplatte Abnehmbare Schutzabdeckung beziehungsweise Kantenschutz bei Nichtbenutzung.
13.8MTragfähigkeit und Vorderachslast
Frontanbauplatte, Befestigung und Vorderachse müssen für die
vorhandenen Räumschilde und alle vorgesehenen Betriebszustände
ausreichend dimensioniert sein.
13.9MHydrauliksystem Energieeffizientes Load-Sensing-System oder technisch gleichwertige bedarfsgerechte Hydraulik.
13.10MHydraulikpumpe
Verstellbare Axialkolbenpumpe oder technisch gleichwertige
Ausführung, geeignet für Fahrt- und Standbetrieb.
13.11MFörderleistung und Druck Hydraulikleistung mindestens etwa 75 l/min bei einem für die vorhandenen Geräte geeigneten Betriebsdruck. Endgültige Werte sind mit Aebi Schmidt beziehungsweise den Gerätedaten abzustimmen und vom Bieter anzugeben.
13.12MHydrauliktank
Nutzbares Tankvolumen mindestens 140 Liter einschließlich
Füllstands-, Temperatur- und Filterüberwachung.

05.1 – LV Los 1: Fahrgestell und Kommunalausstattung Stand: Juli 2026 Seite 29 von 38

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
13.13MHydrauliköl Ganzjahres- und winterdienstgeeignetes Hydrauliköl entsprechend den Freigaben der eingesetzten Komponenten.
13.14MRücklauf und Filterung
Separate druckarme Rücklaufleitung, ausreichend dimensionierte
Filterung und gegebenenfalls Ölkühlung für Dauerbetrieb.
13.15MFrontanschlüsse Mindestens vier geeignete Front-Hydraulikanschlüsse für Schneepflugfunktionen; Anzahl, Größe und Belegung sind mit den vorhandenen Geräten abzustimmen.
13.16MKupplungen
Flat-Face-Kupplungen oder vollständig kompatible, tropf- und
schmutzarme Kupplungssysteme mit eindeutiger Kennzeichnung.
13.17MHeckanschlüsse Streuer Vollständige hydraulische Anschlüsse für Streuer einschließlich Vorlauf, Rücklauf und erforderlichem Lecköl- beziehungsweise Steueranschluss.
13.18MElektrischer Streueranschluss
19-polige Streuersteckdose oder vollständig kompatibler vorhandener
Anschluss einschließlich abgesicherter Versorgung und
Kommunikationsschnittstelle.
13.19MStreuerintegration Elektrische, hydraulische und fahrzeugseitige Vorbereitung für die vorhandenen Aebi-Schmidt-Streuautomaten einschließlich Geschwindigkeitssignal und erforderlicher Freigaben.
13.20MBedienpult und Joystick
Ergonomisches Bedienpult beziehungsweise Joystick im Fahrerhaus
für Frontpflug- und Hydraulikfunktionen. Die Bedienung muss mit
Arbeitshandschuhen und durch wechselnde Fahrer nach kurzer
Einweisung sicher möglich sein.
13.21MEinbau Bediengerät Montage so, dass Sicht, Airbags, Bewegungsfreiheit, Ein- und Ausstieg sowie Serienbedienelemente nicht beeinträchtigt werden. Halterung stabil, verstellbar und bei Bedarf demontierbar.
13.22MAutomatische Pflugfunktion
Automatisches Anheben des Schneepflugs bei Rückwärtsfahrt oder
eine gleichwertige programmierbare Funktion.
13.23MPflugentlastung Mehrstufige Pflugentlastung beziehungsweise Auflagedruckregelung, angepasst an die vorhandenen Räumschilde.
13.24MPriorisierung
Sichere Priorisierung der Hydraulikverbraucher; gegenseitige
Fehlbeeinflussung von Lenkung, Fahrniveau, Schneepflug, Streuer
und Hakenabroller muss ausgeschlossen sein.
13.25MLeitungsschutz Hydraulikleitungen und Komponenten gegen Streusalz, Steinschlag, Scheuern, Hitze und mechanische Beschädigung geschützt verlegen.
13.26MKennzeichnung und Dokumentation
Hydraulikschläuche, Kupplungen und Ventile dauerhaft kennzeichnen
und in einem vollständigen Hydraulikplan dokumentieren.
13.27MSicherheitsventile Absperr-, Druckbegrenzungs-, Rückschlag-, Lasthalte- und Schlauchbruchsicherungen nach technischem Erfordernis.

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
13.28MÜberwachung
Ölstands-, Filter- und Übertemperaturwarnung am Fahrerplatz
beziehungsweise Bedienpult.
13.29MInbetriebnahme und Prüfung Montage, Befüllung, Entlüftung, Parametrierung, Inbetriebnahme und erforderliche Prüf- beziehungsweise Abnahmeleistungen sind enthalten.
13.30MKompatibilitätsbestätigung
Mit dem Angebot ist eine schriftliche, technisch nachvollziehbare
Kompatibilitätsbestätigung für die vorhandenen Aebi-Schmidt-Geräte
einzureichen.

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14. Lackierung, Korrosionsschutz und Kennzeichnung

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
14.1MFahrerhausfarbe Fahrerhaus in Tief- beziehungsweise Kommunalorange, vorzugsweise RAL 2011 oder technisch gleichwertiger Herstellerfarbton nach Bemusterung und Freigabe durch den Auftraggeber.
14.2MStoßfänger und Anbauteile
Robuste Ausführung in Grau, Anthrazit oder einem mit dem
Auftraggeber abgestimmten Farbton.
14.3MFahrgestellrahmen Fahrgestellrahmen in dunklem Grau oder Schwarz entsprechend Herstellerstandard.
14.4MKorrosionsschutz Fahrgestell
Hochwertiger, winterdienstgeeigneter Korrosionsschutz für
Fahrgestell, Frontanbauplatte, Kommunalhydraulik, Halterungen und
nachgerüstete Bauteile.
14.5MKleinteile und Befestigungen Schrauben, Halter, Schellen und Kleinteile im Spritzwasserbereich korrosionsgeschützt, vorzugsweise verzinkt, beschichtet oder aus korrosionsbeständigem Werkstoff.
14.6MSchnitt- und Bohrstellen
Nachträgliche Bohr-, Schnitt- und Bearbeitungsstellen sind
fachgerecht zu versiegeln und gegen Korrosion zu schützen.
14.7MHohlräume Hohlräume und Montagefugen nach Abschluss aller fahrgestellseitigen Arbeiten konservieren.
14.8MLeitungsbefestigungen
Leitungs- und Kabelbefestigungen salz-, witterungs- und UV-
beständig.
14.9MAbgrenzung Warnmarkierung Die endgültige rot-weiße Warn-, Kontur- und Heckmarkierung des vollständig aufgebauten Fahrzeugs ist Bestandteil von Los 2. Los 1 darf die dafür erforderlichen Flächen nicht unnötig einschränken.
14.10MFahrgestellseitige Vorbereitung
Positionen von Heckkennleuchten, Rückleuchten, Haltern und
fahrgestellseitigen Komponenten sind so abzustimmen, dass Los 2
die vorgeschriebene und geforderte Markierung vollständig anbringen
kann.
14.11MFahrzeugbeschriftung Vorbereitung geeigneter Flächen für Stadtwappen, Schriftzüge, Inventarkennzeichnung und sonstige kommunale Beschriftung. Die endgültige Gestaltung erfolgt beim Auftraggeber.
14.12MWaschbeständigkeit
Lack- und Korrosionsschutzsysteme müssen für regelmäßige
Fahrzeugwäsche, Hochdruckreinigung und Winterdiensteinsatz
geeignet sein.
14.13MFarb- und Lacknachweis Farbtöne, Lackaufbau und Korrosionsschutzmaßnahmen sind mit dem Angebot beziehungsweise vor Produktionsfreigabe zu beschreiben.
14.14MAusbesserungsmaterial
Lieferung einer angemessenen Menge Lack- beziehungsweise
Ausbesserungsmaterial für die in Los 1 ausgeführten Farbtöne.

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15. Dokumentation, Zulassung, Prüfung und Einweisung

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
15.1MGenehmigungsunterlagen COC-Papier beziehungsweise vollständige Genehmigungs- und Zulassungsunterlagen für das Fahrgestell.
15.2MZulassungsbescheinigung
Zulassungsbescheinigung Teil II beziehungsweise sämtliche zur
Zulassung notwendigen Unterlagen.
15.3MBedienungsanleitungen Vollständige deutschsprachige Bedienungsanleitungen für Fahrgestell, Kommunalhydraulik, Warntechnik, Schleuderketten und sämtliche Zusatzkomponenten.
15.4MWartungsunterlagen
Wartungs- und Servicepläne mit Intervallen, Betriebsstoffen,
Füllmengen und Prüfhinweisen in deutscher Sprache.
15.5MElektrische Dokumentation Schaltpläne, Sicherungsbelegungen und Steckerbelegungspläne der Serien-, Kommunal- und Zusatzelektrik.
15.6MHydraulikdokumentation
Hydraulikplan mit Komponenten-, Schlauch-, Ventil- und
Anschlusskennzeichnung.
15.7MErsatzteilunterlagen Digitale Ersatzteilkataloge und Teilelisten für Fahrgestell und nachgerüstete Los-1-Komponenten.
15.8MParametrierungsnachweis
Dokumentation aller relevanten Parametrierungen für Nebenantriebe,
Liftachse, Fahrniveau, Kommunalhydraulik, Schneepflug, Streuer,
Warntechnik und Aufbauschnittstellen.
15.9MHerstellerfreigaben Freigaben des Fahrgestellherstellers für Hakenabroller, Hilfsrahmen, Frontanbauplatte, Kommunalhydraulik, Winterdienst, Schleuderketten und Anhängerbetrieb.
15.10MGewichtsnachweise
Wiegeschein des Fahrgestells vor Aufbau sowie des vollständig
aufgebauten Fahrzeugs nach Abschluss beider Lose.
15.11MAchslastprotokoll Achslastprotokoll mindestens für Leerzustand und einen abgestimmten repräsentativen Beladungszustand.
15.12MPrüf- und Abnahmeunterlagen
Unterlagen zu erforderlichen Prüfungen und Abnahmen für
Frontanbauplatte, Kommunalhydraulik, Warntechnik,
Anhängerkupplung und sonstige zulassungspflichtige Einbauten.
15.13MBetriebs- und Sicherheitsnachweise Abgas-, Geräusch-, EMV- und Sicherheitsnachweise entsprechend den zum Abnahmezeitpunkt geltenden Anforderungen.
15.14MZwischenprüfung Los 1
Vor Übergabe an Los 2 sind Fahrzeugkonfiguration, Nebenantriebe,
Kommunalhydraulik, Frontplatte, Elektrik, Warntechnik und
Schnittstellen zu prüfen und zu protokollieren.
15.15MGemeinsame Endprüfung Nach Fertigstellung des Gesamtfahrzeugs Teilnahme an der gemeinsamen Funktions- und Abnahmeprüfung mit Los 2.

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
15.16MEinweisung Umfang
Einweisung von mindestens fünf Beschäftigten am fertiggestellten
Gesamtfahrzeug. Inhalte: Fahrbetrieb, Achsen, Fahrniveau,
Nebenantriebe, Kommunalhydraulik, Winterdienst, Kameras,
Assistenzsysteme, Warntechnik und tägliche Kontrolle.
15.17MEinweisung für wechselnde Fahrer Die Einweisung ist so zu gestalten, dass unterschiedliche Fahrer das Fahrzeug nach kurzer Übernahme sicher bedienen können. Häufige Bedienabläufe und Fehlermeldungen sind besonders zu erläutern.
15.18MWerkstatteinweisung
Zusätzliche technische Einweisung für mindestens zwei Beschäftigte
beziehungsweise Werkstattverantwortliche zu Wartung, Diagnose,
Notbedienung und Schnittstellen.
15.19MEinweisungsunterlagen Einweisungsunterlagen, Kurzanleitung und Kontaktdaten für Service und Pannenhilfe digital und in mindestens einer gedruckten Ausfertigung übergeben.
15.20MDokumentenformat
Unterlagen in geordnetem digitalem Format, möglichst PDF, ergänzt
durch editierbare Pläne beziehungsweise Diagnosedateien, soweit
herstellerseitig verfügbar.

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16. Garantie, Service, Ersatzteile, Lieferung und Abnahme

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
16.1MFahrzeuggarantie Mindestens 24 Monate Fahrzeuggarantie ohne Kilometerbegrenzung oder mit einer Mindestgrenze von 200.000 km.
16.2MGarantie Zusatzkomponenten
Mindestens 24 Monate Garantie für nachgerüstete Kommunal-,
Hydraulik-, Elektro- und Warntechnikkomponenten.
16.3MGarantiebeginn Garantie- und Gewährleistungsfristen beginnen erst mit der Abnahme des vollständig aufgebauten Gesamtfahrzeugs, sofern kein für den Auftraggeber günstigerer Beginn vereinbart wird.
16.4MKorrosionsgarantie
Korrosionsgarantie entsprechend Herstellerstandard, mindestens fünf
Jahre, soweit für die angebotene Baureihe marktüblich.
16.5MErsatzteilversorgung Ersatzteilversorgung für Fahrgestell und wesentliche Los-1- Komponenten mindestens zehn Jahre ab Abnahme.
16.6MServicewerkstatt
Benennung einer autorisierten Servicewerkstatt. Anschrift,
Öffnungszeiten und Ansprechpartner sind anzugeben.
16.7MMobiler Pannenservice 24/7-Pannenservice oder gleichwertige Herstellerleistung für nicht fahrbereite Fahrzeuge.
16.8MKommunaltechnik-Service
Benennung einer Diagnose- und Reparaturmöglichkeit für
Kommunalhydraulik, Frontanbauplatte und Aebi-Schmidt-
Schnittstellen.
16.9MReaktionszeit Bei betriebsverhindernden Garantie- oder Gewährleistungsfällen Rückmeldung innerhalb eines Arbeitstages und Beginn geeigneter Maßnahmen spätestens innerhalb von zwei Arbeitstagen.
16.10MLiefertermin
Verbindlicher Liefertermin beziehungsweise verbindliche Lieferzeit in
Kalenderwochen.
16.11MVerzögerungsmitteilung Erkennbare Lieferverzögerungen mit Ursache, Auswirkung und neuem Termin unverzüglich schriftlich mitteilen.
16.12MZwischenabnahme
Zwischenabnahme des Fahrgestells vor Übergabe an Los 2 mit
dokumentiertem Kilometerstand, Zustand und Funktionsprüfung.
16.13MEndabnahme Endabnahme nach vollständigem Aufbau, Zulassungsprüfung und gemeinsamer Funktionsprüfung beider Lose.
16.14MAbnahmeumfang
Geprüft werden insbesondere Achsen und Fahrniveau,
Nebenantriebe, Schnittstellen, Kommunalhydraulik, Frontplatte, Pflug-
und Streueranschlüsse, Warn- und Arbeitsbeleuchtung,
Heckkennleuchten, Kameraschnittstellen, Anhängerbetrieb und
Dokumentation.
16.15MProbebetrieb Probefahrt und Funktionsprüfung im Leerzustand sowie, soweit möglich, mit repräsentativer Belastung und angeschlossenem Winterdienstgerät.

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Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
16.16MMängelbeseitigung
Festgestellte Mängel sind innerhalb einer abgestimmten Frist und
grundsätzlich vor endgültiger Übernahme zu beseitigen.
16.17MÜbergabezustand Fahrzeug vollgetankt, mit aufgefüllten Betriebsstoffen, gereinigt und mit sämtlichen Schlüsseln, Unterlagen, Werkzeugen und Zubehörteilen übergeben.
16.18MAbnahmeprotokoll
Gemeinsames Abnahmeprotokoll mit dokumentierten Messwerten,
Restpunkten, Fristen und Verantwortlichkeiten.

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17. Verbindliche Bietererklärung und Preisblatt

Pos.ArtMindestanforderungBieterangabe /
Nachweis
17.1MBestätigung der Mindestanforderungen Der Bieter bestätigt, dass alle mit „M“ gekennzeichneten Anforderungen erfüllt werden oder Abweichungen ausdrücklich, vollständig und eindeutig gekennzeichnet sind.
17.2MTechnische Abstimmung
Der Bieter bestätigt die technische Abstimmung mit dem
vorgesehenen Hakenabroller- beziehungsweise Aufbauhersteller und
die Mitwirkung an allen erforderlichen Schnittstellenklärungen.
17.3MWinterdienstkompatibilität Der Bieter bestätigt die vollständige technische und funktionale Kompatibilität der angebotenen Winterdienstausrüstung mit den vorhandenen Aebi-Schmidt-Geräten.
17.4MVollständigkeit des Angebotspreises
Der Bieter bestätigt, dass alle erforderlichen Montage-,
Parametrierungs-, Prüf-, Überführungs-, Abstimmungs-,
Dokumentations- und Nebenleistungen im Angebotspreis enthalten
sind.
17.5MVerbindliche Konfiguration Fabrikat, Typ und angebotene Fahrzeugkonfiguration sind verbindlich und Grundlage der Wertung und Auftragserteilung.
17.6MÄnderungen nach Zuschlag
Änderungen nach Zuschlag bedürfen der vorherigen schriftlichen
Zustimmung des Auftraggebers.
17.7MLieferzeit und Service Der Bieter bestätigt die angegebenen Lieferzeiten, Servicepartner, Reaktionszeiten und Garantieleistungen als verbindlich.
17.8MUnterlagen und Nachweise
Der Bieter bestätigt, dass die geforderten technischen Unterlagen,
Berechnungen, Freigaben und Nachweise Bestandteil des Angebots
sind.

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Preisblatt Los 1

Pos.LeistungsbestandteilPreis netto
P 1Fahrgestell gemäß Leistungsverzeichnis einschließlich Serien- und Sonderausstattung, vollständig
P 2Fahrgestellseitige Nebenantriebe, Schnittstellen und Parametrierung
P 3Kommunalhydraulik und Winterdienstvorbereitung, vollständig
P 4Frontanbauplatte einschließlich Montage, Schutzabdeckung und Abnahme
5Schleuderkettenanlage einschließlich Bedienung und Funktionsprüfung
P 6Warn-, Arbeits- und Zusatzelektrik einschließlich Dachkennleuchten, Frontblitzern und
Heckkennleuchten
P 7Kamera-, Funk-, Telematik- und Tabletschnittstellen Los 1
P 8Überführung zum Aufbauhersteller, Zwischenabnahme und Koordinationsleistungen
P 9Dokumentation, Einweisung, Prüf- und Abnahmeleistungen
P 10Sonstige Nebenleistungen gemäß Leistungsverzeichnis
Gesamtpreis Los 1 netto

Zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer: ________________________ €

Gesamtpreis Los 1 brutto: ________________________ €

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