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Ausschreibung für die Konzeption und Umsetzung eines digitalen Multimediaguides zur Anwendung in den Museen der Stadt Lüdenscheid
Auftraggeber (im Folgenden AG): Stadt Lüdenscheid
- Vorbemerkungen zum Projekt 1.1 Die Museen der Stadt Lüdenscheid Als markantes Architekturensemble aus zwei historischen Gebäuden der Jahrhundertwende und einem modernen Glaszwischenbau aus den 1980er Jahren prägen die Museen der Stadt Lüdenscheid das Stadtbild maßgeblich. In den historischen Gebäuden befinden sich die Dauerausstellungen des Geschichtsmuseums und der Städtischen Galerie sowie Flächen für Wechselausstellungen. Der Glaszwischenbau dient als verbindendes Element und beherbergt neben Infotheke, Café und Veranstaltungsflächen auch zahlreiche Großexponate. Insbesondere der hier auf einer Brücke befindliche historische Eisenbahnzug fasziniert viele Besuchende und dominiert das äußere Erscheinungsbild der Museen. Neben ihrer ungewöhnlichen architektonischen Gestaltung zeichnen sich die Museen der Stadt Lüdenscheid durch ihre jeweiligen Sammlungsprofile aus. Während das Geschichtsmuseum vor allem die einzigartige lokale Industriegeschichte mit ihrer weltweiten Bedeutung und prägenden Wirkung für die Stadtgesellschaft bis in die Gegenwart präsentiert, liegt der Schwerpunkt der Städtischen Galerie auf der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, insbesondere der Bildenden Kunst seit 1945. In den Sammlungen der Museen finden sich daher nicht nur umfangreiche Konvolute lokaler und regionaler Unternehmen von Weltrang, die deren Produkt- und Materialvielfalt sowie Fertigungsmethoden und Handelswege abbilden, sondern auch Werke international renommierter Künstler und Künstlerinnen wie Ansgar Nierhoff, Joseph Beuys oder Ida Gerhardi. Teile dieser Sammlung sind im Museumsgarten zu besichtigen, der von den Besuchenden über den Glaszwischenbau erreicht werden kann und einen Rückzugsort mitten in der Stadt darstellt.
1.2 Aktueller Stand und Bedarf Für die Dauerausstellungen des Geschichtsmuseums und der Städtischen Galerie, den Museumsgarten sowie den Eisenbahnzug im Glaszwischenbau bzw. zum Architekturensemble selbst bestehen neben buchbaren analogen Führungen derzeit keine individuell nutzbaren, digitalen Vermittlungsangebote für die Besuchenden. Individualbesuchenden ist es somit ohne längerfristige Planung aktuell nicht möglich, ein Vermittlungsangebot zu erhalten, das jederzeit nutzbar ist und diverse Zugänge zu den Museen und ihren Sammlungen bietet. Hier soll durch einen Multimediaguide als App- Anwendung ein Angebot geschaffen werden, das sich an verschiedene Besuchergruppen richtet, von diesen individuell gewählt, eigenständig genutzt und an zukünftige Bedarfe angepasst bzw. erweitert werden kann. Das Angebot soll niederschwellig und möglichst barrierearm sein sowie mit Blick auf die vorhandenen Ressourcen der Museen der Stadt Lüdenscheid den Personalbedarf und die Betriebskosten geringhalten.
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Der Multimediaguide soll von den Besuchenden auf den eigenen Smartphones genutzt werden können. Eine uneingeschränkte Kompatibilität mit Android- und iOS-Geräten ist sicherzustellen.
- Projektziel Ziel des Projekts ist die Implementierung eines Multimediaguides als funktionale App, die im Rahmen eines Besuchs in den Museen der Stadt Lüdenscheid kostenlos genutzt werden kann. Sie muss modular, erweiterbar und nachnutzbar sein. Durch einen engen Austausch und agilen Entwicklungsprozess soll eine Anwendung erarbeitet werden, die die Bedürfnisse der verschiedenen Nutzergruppen optimal erfüllt, das Angebot der Museen der Stadt Lüdenscheid attraktiv erweitert, neue Besuchergruppen anspricht, die digitale Sichtbarkeit der Einrichtung erhöht und ihre Relevanz in der lokalen Kulturlandschaft festigt.
2.1 Zielgruppen Über den klassischen Ausstellungsrundgang hinaus soll der Multimediaguide ergänzende Formate der Wissensvermittlung bieten und damit unterschiedliche Zielgruppen erreichen. Angesprochen werden sollen vor allem Besuchende, die bisher kein adäquates Angebot in den Museen der Stadt Lüdenscheid finden. Ein Angebot in Leichter Sprache für Besuchende mit eingeschränkter Sprachkompetenz soll diesen Gästen nicht nur die eigenständige Orientierung innerhalb der Museen erleichtern, sondern auch besonders eindrückliche, bedeutungsvolle und aufgrund ihrer Biografie herausragende Exponate in einer Gesamterzählung bedarfsgerecht erläutern. Ein ebenso strukturiertes Angebot soll zudem für Besuchende mit Hörbeeinträchtigungen in Deutscher Gebärdensprache verfügbar sein, um Individualbesuchenden im Sinne eines inklusiven Zugangs eine unabhängige Erschließung der Inhalte zu gewährleisten. Für ein interessiertes Museumspublikum aus Lüdenscheid und Umgebung soll der Multimediaguide ein optionales Zusatzangebot darstellen, das eine eigenständige Erschließung von Exponaten und Ausstellungsinhalten nach individuellen Interessen und im eigenen Tempo ermöglicht. Der Multimediaguide bietet diesen Besuchenden so die Gelegenheit, auch bei mehrmaligen Museumsbesuchen aus einem breiten Angebot zu wählen und jeweils neue Aspekte der heimischen Kunst und Geschichte kennenzulernen. Die Museen sehen hierin eine große Chance, die Zahl der wiederholt besuchenden Museumsgäste zu steigern und durch die verschiedenen thematischen Zugänge den Kreis der Besuchenden auszuweiten. Die vorgesehenen Angebote sollen auch für ein internationales Publikum nutzbar sein und daher in englischer Sprache bereitgestellt werden. Ein Vermittlungsangebot für diese Besuchergruppe ist derzeit nicht vorhanden. Hiervon versprechen sich die Museen eine Attraktivitätssteigerung insbesondere für international agierende lokale Unternehmen und ihre Gäste bzw. Kunden, die den Glaszwischenbau in der Vergangenheit bereits als Veranstaltungsort nutzten. Ein mehrsprachiges Angebot im Multimediaguide würde diesen Gästen einen deutlichen Mehrwert bieten und sich perspektivisch langfristig positiv auf die Zusammenarbeit der Museen mit Netzwerkpartnern der lokalen Industrie und darüber hinaus auswirken.
2.2 Grundanlage
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Der Multimediaguide soll den Besuchenden einen Überblick über die Gesamteinrichtung der Museen der Stadt Lüdenscheid mit ihren verschiedenen architektonischen Bestandteilen bieten, so dass eine problemlose, eigenständige Orientierung gewährleistet wird. Hierzu ist ein entsprechend übersichtlich gestalteter, leicht verständlicher Orientierungsplan erforderlich, der auf Grundlage von bereitgestelltem Material durch den AN angefertigt wird. Neben dem Ziel der Orientierung soll der Multimediaguide ein Tourenangebot in verschiedenen Sprachen und mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten bereitstellen und den Besuchenden entsprechend ihrer Bedürfnisse und Interessen die Möglichkeit zur individuellen Erkundung von Exponaten, Themen, Ausstellungsräumen und Gebäudearchitektur bieten. Für die erste Phase der Implementierung soll ein Tourenangebot verfügbar sein, dessen Inhalte die Sammlungsschwerpunkte und Profile der Museen der Stadt Lüdenscheid abbilden. Vorgesehen sind acht Rundgänge jeweils in deutscher und englischer Sprache sowie drei Touren jeweils in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache.
2.2.1 Dauerausstellung des Geschichtsmuseums Die aktuell neu entstehende Dauerausstellung des Geschichtsmuseums „INNOVATIA“ befindet sich im ersten Obergeschoss des historischen Gebäudes des ehemaligen Amtshauses der Landgemeinde Lüdenscheid an der Sauerfelder Straße Ecke Freiherr-von- Stein-Straße. Sie umfasst auch im bauzeitlichen Zustand des beginnenden 20. Jahrhunderts befindliche Gebäudeteile wie den historischen Amtssaal und das Treppenhaus. Für die „INNOVATIA“ sind zunächst drei Touren vorgesehen, wobei die Besuchenden zwischen einem allgemeinen Überblicksrundgang und Themenschwerpunkten wählen können.
2.2.1.1 Überblickstour mit Highlightexponaten In einer rückwärtsläufigen Chronologie präsentiert die neue Dauerausstellung des Geschichtsmuseums sowohl zentrale stadtgesellschaftliche Ereignisse wie auch wesentliche wirtschaftsgeschichtliche Entwicklungen von der Gegenwart bis ins 19. Jahrhundert. Zentrales Anliegen der Ausstellung ist es, die wechselseitigen Beziehungen zwischen urbaner und wirtschaftlicher Entwicklung sichtbar zu machen. Welche Industriezweige prägten die lokale und regionale Wirtschaft in den unterschiedlichen Epochen, auf welche vorangegangenen Entwicklungen ist dies zurückzuführen, welche Akteure und Akteurinnen verkörpern diese Prozesse sinnbildlich und welche Auswirkungen hatte dies auf die kommunalen und gesellschaftlichen Strukturen? Die Besuchenden sollen in den zehn Themeneinheiten der Ausstellung anhand ausgewählter Exponate einen Überblick über die permanenten Veränderungsprozesse erhalten und den verschiedenen Facetten von Innovation als deren Kern begreifen. Eine konkrete Objektauswahl ist im Entwicklungsprozess noch vorzunahmen. Die Tour soll ca. zwanzig Stationen umfassen und in Standarddeutsch, Englisch, Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache verfügbar sein.
2.2.1.2 Thementour 1: Global unterwegs – Lüdenscheider Produkte weltweit (AT) Die Tour stellt anhand ausgewählter Exponate Erzeugnisse und Verfahren zur Produktfertigung aus Lüdenscheid von der Gegenwart bis ins 19. Jahrhundert vor. Einige der ausgewählten Produkte werden vielen Besuchenden bekannt sein, bei anderen erschließt sich erst auf den zweiten Blick die bahnbrechende Bedeutung und internationale Relevanz.
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Was zunächst unscheinbar und (heute) alltäglich erscheint, erhält in der historischen Betrachtung neues Gewicht. Neben Exponaten aus der für die Region im 20. und 21. Jahrhundert maßgeblich prägenden Elektroinstallations- und Automobilzulieferindustrie werden Objekte der vormals weltweit vertriebenen Produkte der sogenannten Kleineisenwarenindustrie vorgestellt. Eine konkrete Objektauswahl ist im Entwicklungsprozess noch vorzunehmen. Die Tour soll ca. zehn Stationen umfassen und in Standarddeutsch sowie in Englisch verfügbar sein.
2.2.1.3 Thementour 2: Geschichte der Stadt und ihrer Menschen (AT) Die Thementour gibt den Besuchenden einen kurzweiligen Überblick über zentrale Ereignisse der Lüdenscheider Stadtgeschichte von der Gegenwart bis ins 19. Jahrhundert. Im Fokus stehen soll dabei nicht nur, wie übergeordnete historische Ereignisse auf die Stadtgesellschaft wirk(t)en, sondern auch wie die Lüdenscheider Bevölkerung und einzelne Akteurinnen und Akteure die Entwicklungen in der Stadt präg(t)en und veränder(t)en. Eine konkrete Auswahl der Einzelereignisse und Objekte ist im Entwicklungsprozess noch vorzunehmen. Die Tour soll ca. zehn Stationen umfassen und in Standarddeutsch sowie in Englisch verfügbar sein.
2.2.2 Dauerausstellung der Städtischen Galerie (zukünftig: Sammlung der Städtischen Galerie) Die 1979 gegründete Städtische Galerie Lüdenscheid befindet sich in einem historischen Gebäude aus der Zeit um 1900 an der Sauerfelder Straße Ecke Gartenstraße. Seit 1988 bietet sich hier die Möglichkeit einer dauerhaften Sammlungspräsentation sowie ergänzender Sonderausstellungen. Schwerpunkt der Sammlung ist die deutsche Kunst nach 1945 bis in die Gegenwart. Ein wesentlicher Forschungs- und Sammlungsfokus liegt auf den Werken der beiden biografisch eng mit Lüdenscheid verbundenen Künstler Ida Gerhardi (1862-1927) und Paul Wieghardt (1897-1969). Größere dreidimensionale Kunstwerke und Skulpturen befinden sich im Glaszwischenbau sowie im angrenzenden Museumsgarten.
2.2.2.1 Überblickstour mit Highlightexponaten Die Tour führt die Besuchenden auf einen Weg durch die Sammlungsgeschichte der Städtischen Galerie, der anhand ausgewählter, besonders eindrücklicher Exponate – darunter Gemälde, Skulpturen, Installationen, Licht- und kinetische Objekte – Einblicke und Informationen zu den unterschiedlichen künstlerischen Gattungen und stilistischen Entwicklungen künstlerischen Gestaltens vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart vermittelt. Eine konkrete Objektauswahl ist im Entwicklungsprozess noch vorzunehmen. Die Tour soll ca. zwanzig Stationen umfassen und in Standarddeutsch, Englisch, Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache verfügbar sein.
2.2.2.2 Thementour 1: Ida Gerhardi und Paul Wieghardt – Aufbruch in die Moderne (AT) Im Fokus der Tour stehen die beiden aus Lüdenscheid stammenden Künstlerpersönlichkeiten Ida Gerhardi (1862–1927) und Paul Wieghardt (1897–1969). Die impressionistischen Arbeiten der vor allem in Paris tätigen Ida Gerhardi stehen exemplarisch für die Umwälzungen der Malerei im frühen 20. Jahrhundert. In Paul Wieghardts Schaffen lässt sich dagegen die künstlerische Entwicklung von der expressionistischen zur abstrakten Malerei nachverfolgen. Eine konkrete Exponatauswahl ist im Entwicklungsprozess noch
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vorzunehmen. Die Tour soll ca. zehn Stationen umfassen und in Standarddeutsch sowie in Englisch verfügbar sein.
2.2.2.3 Thementour 2: Ein Rundgang zu Licht und Bewegung (AT) Ein wesentlicher Sammlungsschwerpunkt der Städtischen Galerie umfasst Arbeiten zu den immateriellen Stoffen Licht und Bewegung. Diese Tour soll anhand ausgewählter Werke die Vielfalt der künstlerischen Umsetzungen und inhaltlichen Positionen vermitteln. Eine konkrete Exponatauswahl ist im Entwicklungsprozess noch vorzunehmen. Die Tour soll ca. zehn Stationen umfassen und in Standarddeutsch sowie in Englisch verfügbar sein.
2.2.3 Architekturensemble mit historischem Eisenbahnzug im Glaszwischenbau Der zentrale Glaszwischenbau prägt die äußere Erscheinung der Museen maßgeblich und wird von dem auf einer Brücke befindlichen historischen Zug der einstigen Kreis-Altenaer- Eisenbahn (KAE) dominiert. Die Tour geht den Fragen nach, warum sich die Eisenbahn im Museum befindet, wie sie dorthin gelangte und welche Wirkung dies auf den Museumsbau und die lokale Identität hat(te). Die Tour soll ca. drei Stationen umfassen und in Standarddeutsch, Englisch sowie Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache verfügbar sein.
2.2.4 Museumsgarten Anhand ausgewählter Werke soll die Tour die Entwicklung des Museumsgartens mit seinen zahlreichen Skulpturen und Plastiken sowie einzelne Arbeiten mit Informationen zu Künstlerinnen und Künstlern, Entstehungskontexten und inhaltlichen Positionen vorstellen. Eine konkrete Exponatauswahl ist im Entwicklungsprozess noch vorzunahmen. Die Tour soll ca. sechs Stationen umfassen und in Standarddeutsch sowie in Englisch verfügbar sein.
2.3 Aktueller Projektstand Für dieses Projekt wurde ein abteilungsübergreifendes Team aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Geschichtsmuseums und der Städtischen Galerie gegründet, das seit einigen Monaten an der Konzeptionierung arbeitet. Dies umfasst inhaltliche Recherchen zu den vorgesehenen Touren, möglichen Exponaten sowie zu ergänzendem Bild-, Ton- und Filmmaterial. Auf Grundlage dieser Vorarbeiten wird das Konzept gemeinsam mit dem AN weiterentwickelt und ausgearbeitet.
3 Aufgabenstellung Da es sich bei dem hier ausgeschriebenen Auftrag um eine nicht eindeutig und erschöpfend beschreibbare Leistung handelt, ist der AG auf den Sachverstand des AN angewiesen, mit dem gemeinsam im Rahmen eines Entwicklungsprozesses die Einzelheiten der Realisierung der angestrebten Anwendung ausgearbeitet werden. Die Entwicklungsleistung des AN besteht daher nicht nur in der technischen Umsetzung der geplanten Anwendung, sondern auch in einer konzeptionell-schöpferischen Leistung, die auf seinen Erfahrungswerten an der Schnittstelle von Usability und Funktionalität aufbaut. Für den zu konzipierenden Multimediaguide liegen im kuratorischen Team des Museums bereits einige Vorüberlegungen vor. Diese sind in enger Zusammenarbeit mit dem AN zu einem Feinkonzept weiterzuentwickeln und final auszuarbeiten. Dazu präsentiert der AN dem AG Best-Practices-Beispiele sowie konzeptionelle und technische State-of-the-Art-
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Lösungen. Anhand derer soll die Ausrichtung des Multimediaguides geprüft und entsprechende Anpassungen vorgenommen werden. Darüber hinaus soll eine kontinuierliche begleitende Beratung während des gesamten Projekts den adäquaten Fortschritt der Entwicklungen gewährleisten. Der AN soll dem AG in allen Planungsschritten und -phasen beratend begleiten, Fragen des Museums beantworten und auf Grundlage seiner Erfahrung auf Schwierigkeiten, zeitliche Engpässe und technische Probleme rechtzeitig hinweisen. Bei der Erarbeitung und Umsetzung der inhaltlichen Aspekte des Multimediaguides ist eine enge Zusammenarbeit mit dem kuratorischen Team des Museums gefordert. Um alle weiteren Schnittstellen zu reduzieren, umfasst die vorliegende Ausschreibung die folgenden Leistungen: Programmierung/Bereitstellung der App, Entwicklung und Umsetzung des integrierten Contents sowie Lieferung und Inbetriebnahme der benötigten Hardware.
3.1 Aufbau und Inhalte der Anwendung Die Grundstruktur sowie die inhaltlichen Schwerpunkte des Multimediaguides sind bereits in dem für das Projekt gebildeten Team aus Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Geschichtsmuseums und der Städtischen Galerie Lüdenscheid vorüberlegt worden: Insgesamt bietet die App eine Grundorientierung im Museumskomplex zur selbstständigen Auffindung des Geschichtsmuseums, der Städtischen Galerie, des Glaszwischenbaus und des Museumsgartens sowie zur jeweiligen Standortbestimmung. Der Multimediaguide ermöglicht den Besuchenden die Auswahl eines Sprachangebots entsprechend ihrer Bedürfnisse: Standarddeutsch, Englisch, Leichte Sprache und Deutsche Gebärdensprache. Der Multimediaguide bietet innerhalb der ausgewählten Sprache verschiedene thematische Touren durch die Dauerausstellungen des Geschichtsmuseums und der Städtischen Galerie, den Museumsgarten sowie zum Architekturensemble mit historischem Eisenbahnzug im Glaszwischenbau an. Die Anzahl der Stationen der entsprechend ausgewählten Touren und ihre Verortung im Museumsgebäude sind klar gekennzeichnet und für die Besuchenden leicht aufzufinden. Die einzelnen Stationen einer Tour können individuell ausgewählt, wiederholt oder auch ausgelassen werden. Die Inhalte bauen nicht aufeinander auf. Die jeweiligen Stationen sollen im Multimediaguide als Audio- und Textversion (Textmodus der Audiospuren) zur Verfügung stehen und eine Länge von jeweils 90 bis 120 Sekunden möglichst nicht überschreiten. Eine Ergänzung durch Bilder, Videos und Tonaufnahmen soll entsprechend der Vermittlungsziele der Touren und Stationsinhalte möglich sein, aber sinnvoll und zielgerichtet eingesetzt werden. Durch diese Zusatzinhalte bieten sich Möglichkeiten zur Vertiefung mit Hintergrundinformationen und besonderen Geschichten, Quellen und interessanten Details zu Exponaten, historischen Ereignissen, künstlerischen Entwicklungen oder Akteuren und Kunstschaffenden. Die optionalen Zusatzinhalte werden vom AG recherchiert und bereitgestellt, ggf. grafische und technische Anpassungen und Bearbeitungen sind vom AN nach Absprache vorzunehmen. Bei den einzubindenden Materialien kann es sich um Folgendes handeln: kurze Filmsequenzen (teilweise historisches Filmmaterial), Video-Interviews, Audioführungen und Audio-Features, Werk-
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/Objektfotografien, Behind-the-Scenes-Fotos (teils zur Verwendung in Foto- Slidern) oder 3D-Scans von Objekten. Die Aufbereitung der Inhalte bzw. Erzählformate der Touren sind entsprechend der Nutzergruppe (insbesondere bei Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache) zu gestalten. Hier können beispielsweise Storytelling u.a. Methoden zum Einsatz kommen. Der Multimediaguide soll von den Besuchenden als BYOD auf deren eigenen Smartphones genutzt werden können. Eine uneingeschränkte Kompatibilität mit Android- und iOS-Geräten ist sicherzustellen. Die Anwendung muss als App zugänglich sein (vgl. zu den technischen Umsetzungsformen 4.1). Der Multimediaguide ist von den Besuchenden mit eigenen Kopfhörern nutzbar. Sofern die Besuchenden keine eigenen Kopfhörer mitführen, können diese an der Infotheke gegen ein Pfand ausgeliehen werden.
4 Anforderungen an die technische Umsetzung Das System wird langfristig die Möglichkeit bieten, zukünftig weitere Touren zu ergänzen und bestehende Touren zu verändern.
4.1 Technische Vorgaben Als Content-Plattform angestrebt wird eine App für iOS und Android als Native App, Hybride App, Web-App oder Progressive Web App (PWA). Der AN soll seine jeweilige Wahl entsprechend begründen. Für die technisch-methodische Umsetzung wird ein Content-Management- Systems (CMS) benötigt, welches wie ein Werkzeugkasten „Bausteine“ für aufbereitete Medien jeglicher Art zur Verfügung stellt, die ganz unterschiedlichen Inhaltes sein können. Die bereitgestellte Anwendung muss mit Blick auf den Nachnutzbarkeitsaspekt von Anfang an mandantenfähig gedacht sein. Es soll während der Betriebszeiten eine Verfügbarkeit des Systems von 98 % gewährleistet sein. Die Anwendung muss in der Lage sein auf den marktüblichen mobilen Mittelklassegeräten mit den gängigen Betriebssystemen, aber insbesondere Android, iOS und iPadOS fehlerfrei zu laufen. In 98 % aller Fälle muss das System fähig sein, auf Benutzenden-Interaktionen innerhalb von zwei Sekunden zu reagieren. Die Navigation muss einheitlich gestaltet und von den Nutzenden intuitiv zu erschließen sein. Die Anwendung geht nicht von einem festgelegten Ausgangspunkt aus, schreibt kein Tempo vor und ist somit individualisiert nutzbar. Zur Orientierung sollen Kartenansichten eingesetzt werden. Die zum Zeitpunkt der Übergabe aktuellen Empfehlungen des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) im Rahmen des IT-Grundschutzes sind zu beachten. Die Vorgaben des Datenschutzes der Stadt Lüdenscheid sind ebenso zu prüfen und zu beachten.
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Da die Anwendung auf den privaten Endgeräten der Nutzenden laufen wird, muss sie möglichst wenig Speicherplatz benötigen bei möglichst geringem Akkuverbrauch. Sie soll fähig sein, die Inhalte ohne eine stabile Anbindung ans Internet verfügbar zu machen. Bereits im Planungsprozess ist mitzudenken, dass es nach Fertigstellung möglich ist, die vorhandene Anwendung an technische Neuentwicklungen anzupassen und so weiterzuentwickeln. Im Havariefall der App muss das System einem Administrator die Möglichkeit eines Remotezugriffs bieten. Das System muss möglichst geringe Kosten in der Wartung und im Betrieb erzeugen. Die Anwendung ist auf eine mehrjährige Nutzung ausgerichtet. Die Anwendung soll die Möglichkeit zur Erhebung statistischer Nutzungsdaten bieten.
4.2 Einsatz von KI Der Einsatz von aktuellen technologischen Möglichkeiten, insbesondere KI-gestützten Tools, darf bei einzelnen Leistungsbestandteilen (z.B. Transkription, maschinelle Vorübersetzung, einfache Bildbearbeitung) zur Effizienzsteigerung genutzt werden, sofern dies mit der geforderten Qualität, Kreativität und Kuratierung vereinbar ist. Bei Transkriptionen wird eine finale manuelle Korrektur vorausgesetzt. Bei Übersetzungen muss die Endfassung redaktionell geprüft und stilistisch angepasst werden. Bei Audioaufnahmen ist der Einsatz von KI zur vollständigen Ersetzung menschlicher Sprecher nur teilweise und nach Absprache mit dem AG zulässig, um die Authentizität und Qualität der Inhalte zu gewährleisten. In allen Positionen, in denen eine eigenständige menschliche Leistung vorausgesetzt wird, ist der Einsatz von KI unzulässig. Dies gilt insbesondere für die Leistungen UX-Konzeption, Content und Storytelling. Hier steht die kreative Entwicklungsleistung sowie redaktionelle Qualität im Vordergrund. Bieter haben im Angebot transparent darzulegen, in welchen Leistungsbestandteilen ggf. KI-basierte Verfahren verwendet werden, und wie die Qualitätssicherung erfolgt. Eine vollständige Automatisierung ohne redaktionelle Kontrolle ist nicht zulässig.
5 Leistungszeitraum Kreativkonzeption, technische Entwicklung, Content-/Design-Entwicklung, Multimediaproduktion, Programmierung, Testen, Implementierung und Abnahme des Systems müssen bis 30.06.2027 abgeschlossen sein. Einen Monat vor der finalen Abnahme muss eine funktionsfähige Testversion der Anwendung vorliegen.
6 Leistungsbeschreibung Der Angebotspreis ist als Nettobetrag anzugeben; die Umsatzsteuer sowie die Abgaben an die Künstlersozialasse sind gesondert auszuweisen. Der angegebene Endpreis umfasst sämtliche zur Leistungserbringung notwendigen Kosten, einschließlich aller Nebenkosten wie Sach-, Material- und Reisekosten.
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| Pos.- Nr. | Titel / Leistungsbeschreibung | Menge | Einzelpreis netto in EUR | Gesamtpreis netto in Euro |
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| 01 | Konzeption und inhaltliche Beratung | |||
| 01.1 | Workshops/Konzepterarbeitung Vor allem zu Projektbeginn sind verschiedene Workshops und Besprechungstermine digital sowie vor Ort in den Museen der Stadt Lüdenscheid erforderlich, in denen der Stand der bisherigen Überlegungen geprüft und weiterentwickelt wird, Arbeitsaufträge definiert und verteilt sowie Anforderungen an den Multimediaguide weiter konkretisiert werden. Die Workshops dienen der Ausarbeitung des Feinkonzepts des Multimediaguides, seiner inhaltlichen Ausrichtung, des gestalterischen Aufbaus, der Layoutentwicklung, der Erarbeitung von Vermittlungssettings sowie der Spezifizierung von Umsetzungsszenarien und der Kontextbestimmung. Die Termine vor Ort dienen dem AN auch dazu, sich mit den Örtlichkeiten vertraut zu machen und die Bedingungen der Nutzung des Multimediaguides in den Museen kennenzulernen. Somit werden Schwierigkeiten beispielsweise hinsichtlich der Wegeführung sichtbar und können bei der Planung des Multimediaguides berücksichtigt werden. Ziel der Workshops ist es, ein gemeinsames Vorgehen festzulegen und einen Follow-up-Plan zu entwickeln. Umfang: Es wird von drei Terminen vor Ort in den Museen der Stadt Lüdenscheid ausgegangen. Die Kosten inkludieren alle Reise- und Nebenkosten. | 3 | ||
| 01.2 | Begleitende Beratung Der AN betreut den kompletten, inhaltlichen Entwicklungsprozess des Multimediaguides bis zu dessen Veröffentlichung. Der AN steht dem AG in allen Projektphasen für Fragen zur Verfügung, es findet ein regelmäßiger Austausch zur Überprüfung der Umsetzung des entwickelten Follow-up-Plans statt. Dieser Austausch kann vorrangig digital erfolgen, die | 1 |
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| Anzahl der digitalen Meetings ist nicht festgelegt. Es wird von einem regelmäßigen Austausch in Form eines festen Termins (Jour fixe o.ä.) ausgegangen. Für den kontinuierlichen Austausch ist vom AN eine konkrete Ansprechperson zu benennen, die das Projekt betreut, in alle erforderlichen inhaltlichen wie technischen Belange involviert ist, das Projekt organisatorisch leitet, die Termine koordiniert, deren Ablauf organisiert und als Schnittstelle zu sämtlichen Dienstleistern fungiert. Umfang: Es wird von einer Begleitung über den gesamten Projektzeitraum und einem Pauschbetrag ausgegangen. | ||||
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| 01.3 | Zeitplan Der AN legt einen realistischen Zeitplan zur fristgerechten Durchführung des Projekts vor. Der Zeitplan soll die einzelnen Projektphasen mit ihrer jeweiligen Dauer abbilden, relevante Abhängigkeiten deutlich machen und eine nachvollziehbare Anzahl an Abstimmungstreffen enthalten. Der AN trägt die Verantwortung, die Projektbeteiligten zur Einhaltung des Zeitplans anzuhalten. Von der Einhaltung des Zeitplans ist die Gegenfinanzierung mit Zuwendung abhängig. Umfang: Es wird von einer Überwachung des Zeitplans während des gesamten Projektzeitraums ausgegangen. Hierfür ist ein Pauschbetrag anzugeben. | 1 | ||
| Summe Titel 01: Konzeption und inhaltliche Beratung | ||||
| 02 | Medienprogrammierung | |||
| 02.1 | Bereitstellung der App Bereitstellung und Implementierung einer Anwendung als App mit einem entsprechend geeigneten Content Management System (CMS) für den Multimediaguide. Basisfunktion des Multimediaguides: Der Multimediaguide sieht ein in verschiedene thematische Touren gegliedertes Angebot vor. Dieses umfasst in seiner Startphase jeweils | 1 |
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| acht Touren in deutscher und englischer Sprache sowie jeweils drei Touren in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache. Die Touren verfügen über eine variierende Anzahl an Stationen, welche Inhalte zu Objekten, Themen, Hintergründen usw. in Text- sowie in Audioform bieten und um zusätzliche Bild-, Ton- oder Videoinhalte ergänzt werden können. Das Museum plant, das Angebot im Multimediaguide zukünftig um weitere Touren und Sprachen zu ergänzen. Ausdrücklich gefordert ist daher eine Anwendung, die modular konzipiert und vom Museumspersonal ohne hohen technischen und ohne finanziellen Mehraufwand jederzeit angepasst, verändert und erweitert werden kann. Technische Spezifikation: Da der Multimediaguide als "Bring-your-own- Device" (BYOD) konzipiert ist, ist er als responsive App zu programmieren, sodass er auf allen gängigen Betriebssystemen und Browsern funktioniert. Gewünscht ist ein zentraler Server, auf dem das CMS sowie die zentrale Steuerungsinstanz für die Anwendung verwaltet werden. Dieser befindet sich wünschenswerterweise in Deutschland, mindestens aber in der EU. Umfang: Es wird von der Bereitstellung der App mit den beschriebenen Basisanforderungen und technischen Spezifikationen als einer Gesamtleistung ausgegangen. WLAN: Im Gebäude wird flächendeckendes WLAN zur Verfügung stehen. | ||||
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| 02.2 | Entwicklung von UX- & UI-Design Ziel ist eine intuitive Handhabung und Navigation des Multimediaguides für heterogene Besuchergruppen des Museums. Das UX-Design muss daher nach wiederkehrenden Prinzipien funktionieren, die die Besuchenden aus ihrem Alltag kennen. | 1 |
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| Die Entwicklung des UI-Design obliegt dem AN, Dafür erstellt der AN Click-Dummies zur Visualisierung und Abstimmung mit dem AG. Bei Verwendung käuflich zu erwerbender Schriftlizenzen oder Piktogramme/Logos werden diese nicht gesondert abgerechnet und sind im Preis mit zu kalkulieren. Das Logo der Museen der Stadt Lüdenscheid sowie jenes für die Dauerausstellung des Geschichtsmuseums („INNOVATIA“) und jenes der Städtischen Galerie können nach Absprache mit dem AG angepasst und verwendet werden. Darüberhinausgehende CI-Vorgaben sind nicht zu beachten. Die App ist als Fullscreen auszuführen. Umfang: Erstellung des UX- und UI-Designs unter Berücksichtigung der Vorgaben der BITV 2.0 Erweiterbarkeit um weitere Stationen und Touren, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren Erweiterbarkeit um weitere Sprachen, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren Entwicklung und Umsetzung aller Buttons und weiterer Elemente zur Navigation Die auszuweisenden Kosten inkludieren sämtliche Anforderungen als eine Gesamtleistung. | ||||
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| 02.3 | Programmierung und Content Programmierung und Umsetzung einer vollständigen App, basierend auf den vorab mit dem AG abgestimmten Konzept und UI- und UX-Design auf Grundlage des bereitgestellten CMS, inkl. aller benötigten Komponenten mit allen erforderlichen Funktionalitäten. Technische Umsetzung Anlegen der Seiten im CMS Integration des Contents Testing & Qualitätssicherung Zum Schutz der Privatsphäre der Nutzenden ist darauf zu achten, dass die Anwendung keine Cookies von Drittanbietern nutzt. Die | 1 |
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Programmierung erfolgt in Abstimmung mit dem AG.
Einpflegen von Content: Die vom AN produzierten Inhalte müssen in die Anwendung eingepflegt werden. Hier hat eine Abstimmung über ein geeignetes Dateiformat und die Datenübermittlung zu erfolgen.
Voreinstellungen bei Beginn der Nutzung: Ziel ist es, eine niederschwellige und einfache Handhabung der Anwendung für die Nutzenden zu gewährleisten. Der Startbildschirm soll übersichtlich gestaltet, visuell ansprechend (ggf. mit Foto/bildlicher Darstellung) gestaltet sein und die Möglichkeit zur Grundauswahl folgender Angebote bieten: Standarddeutsch Englisch Leichte Sprache Deutsche Gebärdensprache
Das Sprachangebot soll mit entsprechenden Piktogrammen versehen werden, um von den Nutzenden schnell und leicht verständlich ausgewählt werden zu können. Diese Voreinstellungen müssen während der gesamten Nutzung erhalten bleiben, können aber über das stets vorhandene Burger-Menü nachträglich geändert werden. Über das Burger-Menü sind zudem wählbar: Schriftgröße Kontrast / Hell-Dunkel-Modus
Auswahl Deutsch: Nach Auswahl des deutschsprachigen Menüs über die Wahl des entsprechenden Piktogramms auf dem Startbildschirm (z.B. Flagge) erscheint in einer zweiten Ebene ein Auswahlmenü mit vier Feldern, die die architektonische Gliederung des Museumskomplexes widerspiegeln. Die Nutzenden können zwischen den Bereichen Geschichtsmuseum, Städtische Galerie, Architekturensemble mit historischem Eisenbahnzug im Glaszwischenbau sowie
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Museumsgarten wählen. Die Auswahlbuttons sollen klar beschriftet und ggf. auch mit einem Foto oder einer bildlichen Darstellung hinterlegt sein. Bei Auswahl der Städtischen Galerie oder des Geschichtsmuseums erscheinen in einer dritten Ebene die hier verfügbaren, jeweils drei Tourenmöglichkeiten. Diese sind analog mit Titeln und ggf. einem Foto bzw. einer bildlichen Darstellung zu hinterlegen und anwählbar. Für den Glaszwischenbau und den Museumsgarten ist diese dritte Zwischenebene nicht vorgesehen, da hier jeweils nur eine Tour verfügbar ist. Im Auswahlmenü zu den einzelnen Touren (Ebene 2 oder 3) sollen die Nutzenden zudem einen Hinweis auf die Dauer der jeweiligen Tour erhalten. Nach Auswahl der Tour (z.B. Thementour in der Städtischen Galerie) erscheint auf einer nächsten Ebene ein Orientierungsplan, der den Nutzenden klar erkenntlich macht, in welchem Gebäudeteil sich die jeweils gewählte Tour befindet und wie sie zu dieser gelangen. Angelangt an den Beginn der jeweils gewählten Tour sollen die Nutzenden einen Überblick über die Anzahl der verfügbaren Stationen und deren Verortung erhalten. Dies erfolgt entweder über einen grafischen Raumplan (mit Nummern), bewegliche und zoombare Raumansichten oder eine andere Methode. Hier ist mit der fachlichen Expertise des AN in enger Abstimmung mit dem AG eine geeignete Methode zu wählen. Über den Lageplan/die Innenansicht o.ä. gelangen die Nutzenden zu den jeweiligen Stationen. Hier erhalten sie Informationen zu den Objekten. Die Informationen sind in Text- sowie in Audioform abrufbar. Die Audiospur zeigt zudem die Länge des Beitrags an. Die Anwahl und das Aufrufen der jeweiligen Stationen kann auf unterschiedliche Weise erfolgen: per Scan eines QR-Codes, durch Eingabe einer Nummer oder per Wahl auf dem Display durch Antippen entsprechend markierter Punkte in einem Lage- oder Raumplan. Hier ist in
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Abstimmung zwischen AG und AN basierend auf dessen Erfahrung die geeignetste Methode zu wählen. Der Multimediaguide soll an einigen Stationen die Möglichkeit bieten, vertiefende Informationen und Inhalte abzurufen. Hierzu ist ein expliziter Hinweis in geeigneter Form (im Text wie auch im Audio) vorzunehmen. Die konkrete Umsetzung soll auf Basis der Erfahrungen des AN in Abstimmung mit dem AG erfolgen. Die jeweiligen Stationen einer Tour sollen von den Nutzenden beliebig oft wiederholt, unterbrochen und auch übersprungen werden können. Nach Ende der gewählten Tour soll der Nutzende zum Auswahlmenü der zweiten Ebene zurückgelangen, um ggf. eine weitere Tour in der Städtischen Galerie, im Geschichtsmuseum, dem Glaszwischenbau oder dem Museumsgarten anzuwählen.
Auswahl Englisch: Zur Nutzung der englischsprachigen Version des Multimediaguides wählen die Nutzenden auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button mit Piktogramm (z.B. Flagge). Die folgende Menüführung ist analog zur deutschen Auswahl angelegt.
Auswahl Leichte Sprache: Zur Nutzung des Multimediaguides in Leichter Sprache wählen die Nutzenden auf der Startoberfläche den Button mit dem entsprechenden Piktogramm für Leichte Sprache aus. In einer zweiten Ebene erscheint anschließend ein Auswahlmenü mit den drei verfügbaren Touren: Dauerausstellung der Städtischen Galerie, Dauerausstellung des Geschichtsmuseums sowie Architekturensemble mit historischem Eisenbahnzug im Glaszwischenbau. Die Auswahlbuttons sollen klar beschriftet, ggf. auch mit einem Foto oder einer bildlichen Darstellung hinterlegt sowie mit einem Hinweis auf die Dauer der jeweiligen Tour versehen sein. Nach Auswahl der Tour erscheint auf einer nächsten Ebene ein
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Orientierungsplan, der den Nutzenden klar erkenntlich macht, in welchem Gebäudeteil sich die jeweils gewählte Tour befindet und wie sie zu dieser gelangen. Angelangt an den Beginn der jeweils gewählten Tour sollen die Nutzenden einen Überblick über die Anzahl der verfügbaren Stationen und deren Verortung erhalten. Dies erfolgt entweder über einen grafischen Raumplan (mit Nummern), bewegliche und zoombare Raumansichten oder eine andere Methode. Hier ist mit der fachlichen Expertise des AN in enger Abstimmung mit dem AG eine geeignete Methode zu wählen, die zudem die Bedürfnisse der Nutzergruppe berücksichtigt. Über den Lageplan/die Innenansicht o.ä. gelangen die Nutzenden zu den jeweiligen Stationen. Hier erhalten sie Informationen zu den Objekten. Die Informationen sind in Text- sowie in Audioform abrufbar. Die Audiospur zeigt zudem die Länge des Beitrags an. Die Anwahl und das Aufrufen der jeweiligen Stationen kann auf unterschiedliche Weise erfolgen: per Scan eines QR-Codes, durch Eingabe einer Nummer oder per Wahl auf dem Display durch Antippen entsprechend markierter Punkte in einem Lage- oder Raumplan. Hier ist in Abstimmung zwischen AG und AN basierend auf dessen Erfahrung die geeignetste Methode zu wählen. Die jeweiligen Stationen einer Tour sollen von den Nutzenden beliebig oft wiederholt, unterbrochen und auch übersprungen werden können. Nach Ende der gewählten Tour soll der Nutzende zum Auswahlmenü der zweiten Ebene zurückgelangen, um ggf. eine weitere Tour anzuwählen.
Auswahl Deutsche Gebärdensprache: Zur Nutzung des Multimediaguides in Deutscher Gebärdensprache wählen die Nutzenden auf der Startoberfläche den Button mit dem entsprechenden Piktogramm für DGS aus. In einer zweiten Ebene erscheint anschließend ein Auswahlmenü mit den drei verfügbaren Touren: Dauerausstellung der Städtischen Galerie, Dauerausstellung des
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Geschichtsmuseums sowie Architekturensemble mit historischem Eisenbahnzug im Glaszwischenbau. Die Auswahlbuttons sollen klar beschriftet, ggf. auch mit einem Foto oder einer bildlichen Darstellung hinterlegt sowie mit einem Hinweis auf die Dauer der jeweiligen Tour versehen sein. Nach Auswahl der Tour erscheint auf einer nächsten Ebene ein Orientierungsplan, der den Nutzenden klar erkenntlich macht, in welchem Gebäudeteil sich die jeweils gewählte Tour befindet und wie sie zu dieser gelangen. Angelangt an den Beginn der jeweils gewählten Tour sollen die Nutzenden einen Überblick über die Anzahl der verfügbaren Stationen und deren Verortung erhalten. Dies erfolgt entweder über einen grafischen Raumplan (mit Nummern), bewegliche und zoombare Raumansichten oder eine andere Methode. Hier ist mit der fachlichen Expertise des AN in enger Abstimmung mit dem AG eine geeignete Methode zu wählen, die zudem die Bedürfnisse der Nutzergruppe berücksichtigt. Über den Lageplan/die Innenansicht o.ä. gelangen die Nutzenden zu den jeweiligen Stationen. Hier erhalten sie Informationen zu den Objekten. Die Informationen sind in Form von DGS-Videos abrufbar und zeigen zudem die Länge des einzelnen Beitrags an. Die Anwahl und das Aufrufen der jeweiligen Stationen kann auf unterschiedliche Weise erfolgen: per Scan eines QR-Codes, durch Eingabe einer Nummer oder per Wahl auf dem Display durch Antippen entsprechend markierter Punkte in einem Lage- oder Raumplan. Hier ist in Abstimmung zwischen AG und AN basierend auf dessen Erfahrung die geeignetste Methode zu wählen. Die jeweiligen Stationen einer Tour sollen von den Nutzenden beliebig oft wiederholt, unterbrochen und auch übersprungen werden können. Nach Ende der gewählten Tour soll der Nutzende zum Auswahlmenü der zweiten Ebene zurückgelangen, um ggf. eine weitere Tour anzuwählen.
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Audiospuren: Bei sämtlichen Audioangeboten sollen folgende Steuerungsmöglichkeiten vorgesehen werden: Lautstärkeregler Pause Vor- und Zurückspulen
Burger-Menü: Das Burger-Menü ist für alle Ebenen nutzbar, so dass die Nutzenden jederzeit auf das Hauptmenü zugreifen oder zurückgehen können.
Veröffentlichung und Nutzung: Der AN gewährleistet die uneingeschränkte Kompatibilität der App mit Android- und iOS- Geräten und trägt Sorge für deren Veröffentlichung in den entsprechenden AppStores. Die App ist kostenfrei nutzbar.
Akkupflege: Es ist von einer Besuchsdauer von ca. 90 min auszugehen. Der AN muss durch seine Programmierung sicherstellen, dass die Anwendung ressourcenschonend läuft, um Unterbrechungen im Ausstellungsrundgang zu vermeiden.
Veränderungen: Es muss dem kuratorischen Team möglich sein, jederzeit eigenständig inhaltliche Korrekturen, Ergänzungen und Anpassungen an den Stationen und dem Tourenverlauf vorzunehmen, um auf Besucherbedürfnisse, konservatorische Veränderungen durch Exponatentnahmen usw. reagieren zu können. Diese Möglichkeit zur Datenverwaltung im CMS muss uneingeschränkt gewährleistet und vom AN dauerhaft und selbstständig vorgenommen werden können.
Erweiterbarkeit: Die Anzahl der Touren, Stationen und Sprachen soll zukünftig jederzeit erweitert werden können. Diese Erweiterbarkeit muss in
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| der Grundstruktur bereits jetzt vorgesehen werden. Updates: Programmierung und Content sind als zwei unabhängige Komponenten umzusetzen, die sich unabhängig voneinander updaten lassen. Umfang: Die auszuweisenden Kosten inkludieren sämtliche beschriebene Anforderungen als eine Gesamtleistung. | ||||
|---|---|---|---|---|
| 02.4 | Statistische Erhebung Implementierung einer statistischen Auswertungsebene im Hintergrundbetrieb, die eine umfassende und datenschutzkonforme Nutzungsauswertung ermöglicht. Die statistische Ebene muss mindestens folgende Funktionen bereitstellen: Erfassung, welche Touren von den Nutzenden ausgewählt werden (Häufigkeit der einzelnen Touren) Erfassung der Anzahl der Aufrufe einzelner Stationen/Medieninhalte Erfassung, ob und wie lange Inhalte abgespielt werden (z. B. vollständiges Anhören oder Abbruch, wiederholtes Abspielen) Erfassung, ob und in welchem Umfang Vertiefungsangebote genutzt werden Aggregierte Darstellung der Nutzungsdaten zur Analyse des Nutzerverhaltens Die Datenerhebung und -verarbeitung muss vollständig datenschutzkonform gemäß der DSGVO erfolgen. Personenbeziehbare Daten dürfen nicht erhoben werden; die Auswertung hat ausschließlich in anonymisierter oder pseudonymisierter Form zu erfolgen. Der Auftragnehmer stellt sicher, dass sämtliche technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Gewährleistung der DSGVO- Compliance implementiert werden. Bereitstellung eines geeigneten Tools zur Auswertung der erhobenen | 1 |
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| Nutzungsstatistiken. Dabei sind mindestens folgende Aspekte zu beschreiben: technische Funktionsweise und Datenbasis des Tools Art der Darstellung der statistischen Auswertungen (z. B. Dashboard, Exportfunktionen) Hosting- und Datenschutzkonzept, einschließlich ggf. erforderlicher TOMs (s. auch 02.3 und 08.3) Möglichkeiten zur Erweiterung oder Anpassung der Auswertungsfunktionen Vorschlag einer Option zur gezielten Befragung der Besuchenden hinsichtlich des Nutzungsverhaltens der App. Dabei ist darzustellen: ob eine solche Befragung technisch und datenschutzrechtlich möglich ist welche Voraussetzungen (z. B. Einwilligung, Einblendung eines Opt-In- Dialogs, technische Umsetzung) erfüllt sein müssen welche konkrete Lösung (z. B. In-App- Fragebogen, externer anonymisierter Link, QR-Code) empfohlen wird. Umfang: Die auszuweisenden Kosten inkludieren sämtliche beschriebene Anforderungen als eine Gesamtleistung. | ||||
|---|---|---|---|---|
| Summe Titel 02: Medienprogrammierung | ||||
| 03 | Produktion von Content | |||
| 03.1 | Storytelling Entwicklung eines Narrativs/Charakterentwicklung für die Sprecher der verschiedenen Touren (Geschichtsmuseum und Städtische Galerie sowie bei den verschiedenen Sprachangeboten). Storyline: Für alle Bereiche der Museen der Stadt Lüdenscheid (Geschichtsmuseum, Städtische Galerie, Architekturensemble mit historischem Eisenbahnzug im Glaszwischenbau, Museumsgarten) bietet der Multimediaguide | 1 |
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| Touren mit einer unterschiedlichen Anzahl an Stationen an. In enger Abstimmung mit dem AG entwickelt der AN die Auswahl der Stationen innerhalb der Touren mit den jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten weiter. Der AN entwirft in Abstimmung mit dem AG für die Touren ein stimmiges Gesamtkonzept für eine ansprechende und kurzweilige Storyline sowie einen entsprechend passenden Sprechercharakter bzw. Sprachduktus. Die Storyline soll für die Touren in Standarddeutsch, Englisch und Deutscher Gebärdensprache einheitlich sein, für jene in Leichter Sprache kann sie abweichen. Dies ist in Abstimmung mit dem AG zu entscheiden. Die Texte und Audios sind diesem entwickelten Konzept vom AN entsprechend anzupassen. Alle Textvorlagen (Rohmaterial aus Stichpunkten, Textbausteinen) werden vom AG geliefert. Umfang: Die auszuweisenden Kosten inkludieren sämtliche beschriebene Anforderungen als eine Gesamtleistung. | ||||
|---|---|---|---|---|
| 03.2 | Texterstellung (Standarddeutsch) Angeboten werden sollen neben Überblicks- auch Thementouren mit einer unterschiedlichen Anzahl an Stationen. Diese sind an einzelne Ausstellungsexponate oder Exponatgruppen/Ensembles gebunden und setzen die jeweiligen Objekte in den entsprechenden Tourenkontext. Dabei können diese sowohl exemplarisch für eine grundlegende Entwicklung stehen, aber auch auf individuelle Besonderheiten, einmalige Objektbiografien oder spannende, nicht sichtbare Objektebenen und Hintergründe/ Zusammenhänge hinweisen. Dadurch bieten sie einen Mehrwert über den Exponattext und vordergründige Rezeptionen der Objekte/ Inszenierungen im Raum hinaus. Der jeweilige Betrachtungsschwerpunkt der Objekte und Inszenierungen an den einzelnen Stationen kann daher variieren. Entsprechend müssen die einzelnen Texte angepasst werden; zugleich sollen die Einzeltexte bzw. | 90 |
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| Einzelstationen einer Tour aber auch als Einheit erscheinen und für die Nutzer zusammengehörig wirken. Organisation/Grundlage: Die vom AG gelieferten Rohtexte (Stichpunkte, Textbausteine) müssen vom AN redaktionell überarbeitet und ausformuliert werden. Die Texte werden in einer Korrekturphase vom AG lektoriert, bevor sie in die finale Fassung überführt werden. Stilistik: Der sprachliche Duktus der Texte ist zu Projektbeginn mit dem AG abzustimmen. Es ist darauf zu achten, dass die Texte für ein breites Publikum verständlich sind. Daher ist der Einsatz von Fremdwörtern mit dem AG abzustimmen. Nicht mehr geläufige Begriffe müssen ggf. erläutert werden. Es ist möglich, dass sich der Redestil der einzelnen Touren unterscheidet; innerhalb einer Tour soll dieser jedoch einheitlich sein. Lektorat und Korrektorat: Für alle Texte ist ein Lektorat und Korrektorat durch einen externen Lektor vorzusehen. Zu kalkulieren sind zwei Korrekturrunden mit dem AG. Umfang: Ausgegangen wird von ca. 90 Stationen für das Tourenangebot in Standarddeutsch. | ||||
|---|---|---|---|---|
| 03.3 | Übersetzung Englisch Die für die acht Touren mit insgesamt ca. 90 Stationen erstellten Texte in Standarddeutsch (s. 03.2) müssen vom AN in die englische Sprache übersetzt werden. Die Übersetzung erfolgt in britisches Englisch durch einen zertifizierten Übersetzer/eine zertifizierte Übersetzerin. Lektorat und Korrektorat: Die übersetzten Texte sind auf ihre inhaltliche Korrektheit hinsichtlich fachlicher Spezifika und Konnotationen mit dem AG abzustimmen und von diesem freizugeben, um inhaltliche | 90 |
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| Fehler zu vermeiden. Zu kalkulieren sind zwei Korrekturrunden mit dem AG. Umfang: Ausgegangen wird von ca. 90 Stationen für das Tourenangebot in Englisch. | ||||
|---|---|---|---|---|
| 03.4 | Audiospuren Standarddeutsch und Englisch Produktion von Audiospuren auf Grundlage der erstellten Texte in Standarddeutsch (s. 03.2) sowie der übersetzten Texte in Englisch (s. 03.3). Stilistik: Gewünscht wird eine wiedererkennbare Sprecherpersönlichkeit, die das Tourenangebot im Multimediaguide verbindet und die Wiedererkennbarkeit steigert. Daher wird von einem/er Sprecher/in für die Touren in Standarddeutsch sowie einem/er Sprecher/in für die Touren in Englisch ausgegangen. Alle englischen Audiospuren erfolgen in britischem Englisch. An einigen wenigen Stationen sind Zitate aus Originalquellen vorgesehen. Diese sollen durch eine/n andere/n Sprecher/in vertont werden, um auch hörbar eine Unterscheidung zu gewährleisten. Eine schauspielerische Umsetzung durch den/die Hauptsprecher/in ist explizit gefordert, kein bloßes Einsprechen der Texte. Der/die Sprecher/innen haben eine zertifizierte Ausbildung erworben oder einen ähnlichen Nachweis. Der AN unterbreitet dem AG Vorschläge für geeignete Sprecher/innen; alle Sprecher/innen müssen vor der Beauftragung anhand von kurzen Arbeitsproben mit dem AG abgestimmt werden. Das Auswahlrecht obliegt dem AG. Umfang: Ausgegangen wird von je ca. 90 Stationen für das Tourenangebot in Standarddeutsch und Englisch. Die Kalkulation pro 1 Stück beinhaltet die Erstellung der Audiospur in Deutsch und Englisch inklusiver aller anfallenden Kosten (Studio, Schnitt usw.). | 180 | ||
| Summe Titel 03: Produktion von Content | ||||
| 04 | Produktion inklusiver Inhalte |
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04.1 Texterstellung Leichte Sprache 45 Erstellen von Texten in Leichter Sprache, Zertifizierung der Texte zur berechtigten Verwendung des entsprechenden Piktogramms, grafische Gestaltung/Layout der übersetzten Texte entsprechend den Regeln der Leichten Sprache.
Übersetzung und Prüfung: Es werden drei Touren mit insgesamt ca. 45 Stationen in Leichter Sprache angeboten. Dazu müssen die zuvor erstellten Texte in Standarddeutsch für die Touren durch die Dauerausstellungen des Geschichtsmuseums und der Städtischen Galerie sowie den Glaszwischenbau mit der Eisenbahn in Leichte Sprache übersetzt werden. Der AN hat sich dabei immer nach der aktuellsten Version der BITV 2.0. zu richten sowie nach den aktuellsten Vorgaben zur Leichten Sprache, beispielsweise bei Festlegung einer neuen DIN-Norm. Der AN muss die Texte mit minimalem Substanzverlust übersetzen können. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem AG. Der AG legt Wert darauf, dass die eingesetzten Übersetzer Fachwissen sowie Sprachkompetenzen in den Ausgangs- und Zielsprachen miteinander verbinden. Kontextbezogenes Übersetzen (keine 1:1 Übersetzung) ist ausdrücklich verlangt. Der Übersetzer hat idealerweise eine zertifizierte Ausbildung nach Standards des Netzwerks für Leichte Sprache e.V. erworben oder einen ähnlichen Nachweis. Der AG erwartet einen stimmig übersetzten Text entsprechend der Regeln für die Leichte Sprache. Die in Leichte Sprache übersetzten Texte werden mit einem qualifizierten Anbieter durch eine ausgewiesene Prüfgruppe getestet und auf Plausibilität und Verständlichkeit geprüft. Nach einer entsprechenden Korrektur der durch die Prüfgruppe festgestellten Fehler bzw. Klarstellung miss- bzw. unverständlicher Passagen/Ausdrücke/Wörter werden die Texte erneut durch eine entsprechende
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| Kontrollgruppe geprüft. Zu kalkulieren sind mindestens zwei Korrekturrunden. Umfang: Ausgegangen wird von ca. 45 Stationen für das Tourenangebot in Leiter Sprache. Die Kosten inkludieren die Übersetzung entsprechend der Zertifizierung für Leichte Sprache mit einer ausgewiesenen Prüf- sowie einer Kontrollgruppe und die grafische Gestaltung/Layout der übersetzten Texte entsprechend der Vorgaben für die Leichte Sprache. | ||||
|---|---|---|---|---|
| 04.2 | Audiospur Leichte Sprache Produktion von Audiospuren der Texte in Leichter Sprache (s. 04.1). Stilistik: Der/die Sprecher/innen verfügen über eine akzentfreie, klare Aussprache und ein mittleres Sprachtempo. Sie haben eine zertifizierte Ausbildung erworben oder einen ähnlichen Nachweis. Alle Sprecher/innen müssen vor der Beauftragung anhand von kurzen Arbeitsproben mit dem AG abgestimmt werden. Umfang: Ausgegangen wird von ca. 45 Stationen für das Tourenangebot in Leichter Sprache. Die Kalkulation beinhaltet sämtliche anfallenden Kosten für Studio, Schnitt usw. | 45 | ||
| 04.3 | Videoproduktion für Deutsche Gebärdensprache Produktion von Übersetzungsleistungen in Deutsche Gebärdensprache (DGS) in Videos (nach BITV). Leistungsumfang: Die Übersetzung und Videoproduktion basieren auf den Texten in Standarddeutsch (s. 03.2) und beinhaltet folgende Leistungen: Übersetzung Casting des/der Sprechers/in Videoproduktion mit Schnitt Erstellung und Einarbeitung der Untertitel | 45 |
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Für die Videos in Deutscher Gebärdensprache gelten insbesondere die folgenden Vorgaben: Schatten auf dem Körper der Darstellerin oder des Darstellers sind zu vermeiden. Die Mimik und das Mundbild müssen gut sichtbar sein. Der Hintergrund ist statisch zu gestalten. Ein schwarzer oder weißer Hintergrund ist zu vermeiden. Der Hintergrund sowie die Kleidung und die Hände der Darstellerin oder des Darstellers stehen im Kontrast zueinander. Dabei ist die Kleidung dunkel und einfarbig zu halten. Das Video ist durch das Logo für die Deutsche Gebärdensprache gekennzeichnet. Die farbliche Gestaltung des Logos kann dem jeweiligen Design des Auftritts angepasst werden.
Der AN hat sich immer nach der aktuellsten Version der BITV 2.0. zu richten sowie nach den aktuellsten Vorgaben zur Deutschen Gebärdensprache, beispielsweise bei Festlegung einer neuen DIN-Norm. Der AN muss Texte mit minimalem Substanzverlust übersetzen können. Kontextbezogenes Übersetzen (keine 1:1 Übersetzung) ist ausdrücklich verlangt. Die Übersetzer/innen haben eine Ausbildung absolviert oder anderweitig vergleichbar tiefe Kenntnisse in der Deutschen Gebärdensprache erlangt. Taubdolmetscher sind zu bevorzugen.
Lektorat/Revision und entsprechende Korrektur der Übersetzung: Der AN ist verpflichtet, die Übersetzungen im Rahmen eines Lektorats durch eine/n weitere/n zertifizierte/n Übersetzer/in auf sachliche Richtigkeit, Grammatik und korrekte Umsetzung zu prüfen. Der AN hat sicherzustellen, dass der/die eingesetzte Lektor/in die Deutsche Gebärdensprache beherrscht. Dies setzt voraus, dass der/die Lektor/in eine Ausbildung oder anderweitig vergleichbar tiefe Kenntnisse in der Deutschen
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| Gebärdensprache absolviert hat. Der AG erwartet ein stimmiges und fehlerfrei übersetztes DGS-Video. Die Kosten für das Lektorat und die Korrektur sind in den Kosten pro Stück bereits beinhaltet und werden nicht gesondert vergütet. Umfang: Ausgegangen wird von ca. 45 Stationen für das Tourenangebot in Deutscher Gebärdensprache. Die Kalkulation beinhaltet sämtliche anfallenden Kosten für Studio, Schnitt, Untertitelung usw. | ||||
|---|---|---|---|---|
| 04.4 | BITV-Zertifikat Der Multimediaguide muss der BITV 2.0-Norm entsprechen. Daher ist ein BIK BITV-Zertifikat für den Nachweis der Barrierefreiheit der Anwendung zu erbringen. Es wird empfohlen, die dem Test zugrundeliegende Norm EN 301 549 von Anfang an zu implementieren und schon im frühen Stadium die Beratung einer Prüfstelle hinzuzuziehen. Der AN hat selbstständig im Vorfeld sicherzustellen, dass durch die Erfüllung der Anforderungen bereits in der Konzeption im späteren Verlauf keine größeren Änderungen und Mehrkosten in der Anwendung entstehen. Die Kommunikation mit den Prüfenden erfolgt direkt zwischen diesen und dem AN. Folgende Punkte sollen besonders berücksichtigt werden: Einstellung unterschiedlicher Schriftgrößen optionale Darstellungsform mit hohen Kontrasten semantische Auszeichnung von Inhalten und Interaktionselementen | 1 | ||
| Summe Titel 04: Produktion inklusiver Inhalte | ||||
| 05 | Grafische Arbeiten | |||
| 05.1 | Objektfotografie Für die geplanten Stationen im Multimediaguide sind entsprechende Fotoaufnahmen der jeweils besprochenen Objekte bzw. Objektgruppen/Inszenierungen notwendig. Da die konkrete Definition und | 100 |
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| Auswahl der jeweils geeigneten Exponate im engen Austausch zwischen AG und AN während des Arbeitsprozesses erfolgen wird, sind bisher keine Exponatfotografien vorhanden. Das Erstellen hochwertiger Aufnahmen der ausgewählten Objekte/ Inszenierungen wird durch den AN veranlasst und koordiniert. Es ist entsprechend qualifiziertes Fachpersonal mit erforderlichem Equipment auszuwählen. Die Museen verfügen nicht über eine professionelle Fotoausstattung, so dass diese für den Arbeitsvorgang mitzubringen ist. Die Erstellung der Exponataufnahmen erfolgt in enger Abstimmung mit dem AG. Stilistik: Die Exponate sollen hochwertig, hochauflösend, professionell ausgeleuchtet und aus verschiedenen Blickwinkeln bzw. in verschiedenen Positionen fotografiert werden. Für den Multimediaguide wird aus einer Anzahl vorliegender Fotografien in Abstimmung zwischen AG und AN die geeignetste Aufnahme ausgewählt. Sämtliche Exponatfotografien des Multimediaguides sollen eine ähnliche Bildsprache aufweisen. Das Freistellen von Fotografien ist denkbar. Umfang: Der aktuelle Planungsstand des Multimediaguides geht von ca. 90 Stationen (deutsche und englische Touren) aus, wobei zahlreiche Überschneidungen zu den Touren in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache angenommen werden. Es sind daher ca. 100 Exponate/Ensembles zum Fotografieren veranschlagt. | ||||
|---|---|---|---|---|
| 05.2 | Bearbeitung von Medieninhalten Die im Multimediaguide zu verwendenden Bild-, Ton- und Filminhalte werden z.T. im Rahmen des Projekts durch den AN produziert (Audiospuren, Exponatfotografien), z.T. vom AG als Material geliefert. Bei dem vom AG bereitgestellten Material handelt es sich vorrangig um historisches Bild-, Ton- und Filmmaterial (z.B. Fotos, Karten/Pläne, Musik, | 150 |
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| Kunstwerke, Objekte, Filmsequenzen) in unterschiedlichen Dateiformaten. Dieses muss in einigen Fällen technisch und grafisch nachbearbeitet werden, um es für die Verwendung im Multimediaguide aufzubereiten und nutzbar zu machen. Umfang: Ausgegangen wird von einem Umfang von ca. 150 Medien. Darin inkludiert ist die Bearbeitung der erstellten Objektfotografien (s. 05.1) im Umfang von ca. 100 Fotografien sowie ca. 50 weitere Medien. Bei diesen handelt es sich um Fotografien, sonstige Bilddateien, Audiofiles sowie Filmsequenzen in verschiedenen Dateiformaten, die sowohl grafisch angepasst, als auch hinsichtlich Länge und Bild-/Tonqualität angepasst bzw. bearbeitet werden müssen. Sämtliche Arbeiten sind vom AN in enger Abstimmung mit dem AG vorzunehmen. | ||||
|---|---|---|---|---|
| 05.3 | Orientierung Für die Gesamteinrichtung der Museen der Stadt Lüdenscheid wird zur Orientierung für die Besuchenden im Gebäudekomplex ein leicht verständlicher, ansprechend gestalteter Übersichts-/Lageplan für die öffentlichen Flächen des Museumsgebäudes benötigt. Der AG stellt entsprechendes Ausgangsmaterial zur Erarbeitung eines solchen Plans. Der Plan soll im Multimediaguide nutzbar und anpassbar sein. Er muss verschiedene Besucherbedürfnisse berücksichtigen und zoombar sein. Die Standards der BITV 2.0 müssen seitens des AN erfüllt werden. Zugleich soll dem AG die Möglichkeit gegeben werden, den Plan zur Orientierung für andere digitale Zwecke (z.B. Homepage, Orientierungstafel im Foyer) sowie analog im Printformat für Flyer o.ä. nutzen zu können. Der Plan ist daher vom AN in digitaler Form bereitzustellen; die Datei muss für die Nachnutzung durch Dritte entsprechend zu bearbeiten sein. | 1 | ||
| Summe Titel 05: Grafische Arbeiten | ||||
| 06 | Übergeordnete Leistungen | |||
| 06.1 | Projektsteuerung und Planung | 1 |
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| Diese Dienstleistung umfasst die Projekt- und Produktionsleitung im Vorfeld (Vorbereitung und Recherche) sowie die Teilnahme an allen erforderlichen Abstimmungsgesprächen und Meetings digital, in Lüdenscheid und eventuell beim AN selbst (Produktion). Die Projektleitung muss im Vorfeld jederzeit für Fragen und Auskünfte zur Verfügung stehen. Sie hat folgende Aufgaben: Koordination von Schnittstellen Teilnahme an erforderlichen Schnittstellenterminen Koordination der Abstimmung mit dem kuratorischen Team/Museumsteam und allen sonstigen Projektbeteiligten (sofern nötig auch externe Partner) Koordination der Abläufe im Gesamtprojekt mit allen Beteiligten Zeitliche Planung der Gesamtproduktion Finanzielle Planung der Gesamtproduktion Begleitung von Abnahmen Permanente Verfügbarkeit des Projektleiters inkl. Urlaubsvertretung Die Kosten inkludieren alle Reise- und Nebenkosten. Umfang: Die auszuweisenden Kosten inkludieren sämtliche beschriebene Anforderungen während des gesamten Projektzeitraums als eine Gesamtleistung. | ||||
|---|---|---|---|---|
| 06.2 | Inbetriebnahme und Testdurchgang Inbetriebnahme und Testen der Software- Programmierung vor Ort. Die Anwendung und alle ihre Schnittstellen zu ggf. zum Einsatz kommenden QR-Codes im Raum müssen vor Ort geprüft und ggf. angepasst werden. Dazu zählen folgende Leistungen: Positionierung und Konfiguration ggf. verwendeter QR-Codes Testlauf zur Überprüfung aller Funktionen der App Umfang: Die auszuweisenden Kosten inkludieren sämtliche beschriebene Anforderungen als | 1 |
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| eine Gesamtleistung. Sämtliche Kosten für diesen Testlauf und die zugehörigen Abstimmungen sind einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet. Die Kosten inkludieren sämtliche Reise- und Nebenkosten. | ||||
|---|---|---|---|---|
| 06.3 | Dokumentation Vom AN ist zum Termin der Abnahme der Software-Produktion eine detaillierte und lückenlose Dokumentation (Datenstruktur und -formate, Beschreibung der programmatischen Schnittstellen) sowie eine Gebrauchsanleitung in 2-facher Ausführung (als strukturierter Ordner und elektronisch) zu übergeben. Daneben sind alle Content Files, die in der Anwendung eingebettet sind, nochmal als separate Dateien in gängigen Audio- und Videoformaten auf einem separaten Datenträger zu übermitteln. Die Dokumentation muss im Hinblick auf spätere Erweiterungen durch das Museum oder andere Anbieter gut nachvollziehbar erfolgen. Die Kosten inkludieren sämtliche Material- und Nebenkosten. Umfang: Die auszuweisenden Kosten inkludieren sämtliche beschriebene Anforderungen als eine Gesamtleistung. | 1 | ||
| 06.4 | Schulung CMS Zum Termin der Abnahme ist vom AN eine Schulung für das Personal des Museums abzuhalten, bei dem die Nutzung des Multimediaguides erläutert und gemeinsam erprobt wird. Grundlage dieser Schulung ist die Gebrauchsanleitung, anhand derer die Nutzung erläutert wird und auf die das Museum bei Bedarf zurückgreifen kann. Die sachgerechte Nutzung des CMS muss in geeigneter Weise verständlich und nachvollziehbar erläutert sein (Verfahrensbeschreibung), um das Museumsteam in die Lage zu versetzten, Inhalte nach Projektabschluss selbstständig zu verändern, anzupassen und zu erweitern. Dafür ist vom AN eine Gebrauchsanleitung bzw. ein Nutzungshandbuch (als PDF und als | 1 |
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| Hilfefunktion) für das CMS anzufertigen, welche die Bedienoberfläche sowie das Menü, die Dialoge und Funktionen umfassend beschreibt und erläutert, die Arbeitsabläufe für die Contentanpassungen und Contentergänzugen ausführlich und verständlich darstellt und diese bestenfalls mit aussagekräftigen Screenshots illustriert. Wünschenswerterweise stellt der AN neben dem Nutzerhandbuch (in digitaler Form) ein kurzes Tutorial für Neueinsteiger bereit, um den Einarbeitungsprozess so einfach wie möglich zu gestalten. Die Schulung findet für folgende Themen statt: Museumsteam (ausführlich Schulung in der Anwendung des CMS, Erläuterungen zum Nutzerhandbuch) Kassenpersonal (Information zur Verfügbarkeit des Multimediaguides und ggf. Hilfestellung für Besuchende zur Nutzung, insbesondere Herunterladen und Anwenden der App) Haustechnik (Maßnahmen bei Störungen, Umgang und Pflege mit CMS) Umfang: Die auszuweisenden Kosten inkludieren sämtliche beschriebene Anforderungen als eine Gesamtleistung. | ||||
|---|---|---|---|---|
| Summe Titel 06: Übergeordnete Leistungen | ||||
| 07 | Medienhardware Lieferung, Montage und Inbetriebnahme sämtlicher für einen reibungslosen Betrieb notwendiger Zubehörteile wie Kopfhörer und Ladestation sowie die Planung und Koordination von QR-Codes, sofern diese zum Betrieb des Multimediaguides vorgesehen bzw. erforderlich sind. Es wird davon ausgegangen, dass die Besuchenden den Multimediaguide als BYOD über ihr eigenes Smartphone und mit den eigenen Kopfhörern nutzen. Entsprechende Hinweise hierzu werden im Eingangsbereich, an der Infotheke sowie auf der Homepage der Museen angebracht. Zusätzlich soll das | 1 |
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| Infopersonal die Besuchenden auf die Nutzung des Multimediaguides hinweisen. Besuchende ohne eigene Kopfhörer erhalten bei Bedarf an der Infotheke gegen ein Pfand einen Kopfhörer zur Nutzung. Am Ende des Besuchs werden die Kopfhörer durch das Museumspersonal an der Infotheke wieder entgegengenommen und gereinigt. QR-Codes: Sollte durch den AN eine Navigation und Inhaltserschließung durch das Scannen von QR-Codes vorgesehen sein, müssen diese vom AN geliefert und erstellt werden. Zwischen Grafiksatz und Produktion müssen QR-Codes auf ihre Richtigkeit und Funktion vom AN geprüft werden. Mehrkosten, die durch spätere Änderungen des Codes oder Fehler dieser entstehen, sind vom AN zu zahlen. Montage und Inbetriebnahme: Alle Hardware-Komponenten sind vom AN montiert und betriebsbereit an den AG zu übergeben, dazu zählen folgende Leistungen: Positionierung und Konfiguration aller QR- Codes (sofern vorgesehen) Testlauf zur Überprüfung aller Funktionen Erforderliche Fehlerbereinigung Die Verbindungen von den Übergabepunkten zu den jeweiligen Geräten sind vom AN auszuführen. Nur zugelassene Kabel sind einzusetzen, inklusive benötigter Stecker und Adapter. Zugentlastungen sind vorzusehen. Ein reibungsloser Testlauf zur Überprüfung aller Funktionen ist Voraussetzung zur Abnahme. Etwaige benötigte Testgeräte sind vom Bieter einzuplanen und werden nicht gesondert vergütet. Umfang: Die auszuweisenden Kosten inkludieren sämtliche beschriebene Anforderungen als eine Gesamtleistung. | ||||
|---|---|---|---|---|
| 07.1 | Kopfhörer Liefern von Over-ear-Kopfhörern mit Bluetooth-Funktion zur Nutzung durch | 20 |
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| Besuchende ohne eigene, mitgeführte Kopfhörer. Die Kopfhörer sollen mehrfach verwendet werden können (keine Einweg- Lösung). Aufgrund des partiell offenen Tons in den Ausstellungsräumen sollen die Kopfhörer über eine Geräuschunterdrückung verfügen. Dem Angebot ist ein Datenblatt mit technischen Angaben und Abbildungen des angebotenen Produktes beizufügen, insbesondere sind Angaben zur Ladefunktion und Akkulaufzeit vorzunehmen. | ||||
|---|---|---|---|---|
| 07.2 | Lieferung und Montage Betriebsfertige Montage und Inbetriebnahme sämtlicher, für den Betrieb des Multimediaguides notwendiger Bestandteile. Dazu zählen folgende Leistungen: Konfiguration und Übermittlung der Scancodes (sofern vorgesehen) Testlauf zur Überprüfung aller Funktionen Erforderliche Fehlerbereinigung Ein reibungsloser Testlauf zur Überprüfung aller Funktionen ist Voraussetzung zur Abnahme. Umfang: Die auszuweisenden Kosten inkludieren sämtliche beschriebene Anforderungen als eine Gesamtleistung. | 1 | ||
| Summe Titel 07: Medienhardware | ||||
| 08 | Service und Wartung Der Auftragnehmer wird dazu aufgefordert mit dem Angebot ein Konzept für Service und Wartung zu erstellen. Die auf 5 Jahre ausgelegten Leistungen „Service- und Wartungsvertrag" werden jahresweise abgerechnet. | |||
| 08.1 | Servicevertrag Servicevereinbarung für eine Laufzeit von 5 Jahren. Standardservicezeit ist Montag bis Freitag 09:00 - 18:00 Uhr (5x9h) exkl. gesetzlicher Feiertage (Telefon-Hotline). Die Reaktionszeit beträgt 24 Stunden, sie berechnet sich ab dem Eingang der Störungsmeldung durch den AG bis zur ersten Reaktion des AN, ausgenommen sind Wochenenden. Auszugehen ist von 3 Einsätzen pro Jahr ab Abnahme, wobei primär | 1 |
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| von einer Schadensbehebung per Remote- Zugriff ausgegangen wird. Ein Vor-Ort-Einsatz ist nur erforderlich, wenn eine technische Störungsbehebung anders nicht möglich ist. Die Servicevereinbarung beinhaltet folgende Arbeiten: Bereitstellung aller benötigten Werkzeuge inkl. ggf. mitzubringender Hardware Priorisierung der Arbeiten in Abstimmung mit dem AG Zugriff über Remote Access Behebung des Mangels bzw. Lösen des Problems Abschluss-Test Die Arbeiten sind vom AN nachvollziehbar zu dokumentieren (z.B. anhand der Positions- Nummern). Die Arbeiten sind in Absprache mit den Betreibern durchzuführen. Dies hat keine Auswirkung auf die gesetzliche Gewährleistung, inkl. aller Personal-, Material- , Reise- und Nebenkosten. | ||||
|---|---|---|---|---|
| 08.2 | Wartungsvertrag Die Wartungsarbeiten sind auf 5 Jahre ab Abnahme der Leistungen mit Wartungsterminen alle 6 Monate anzubieten. Diese beinhalten: Bereitstellung aller benötigten Werkzeuge inkl. ggf. mitzubringender Hardware Anpassungen, die sich durch Lizenzverlängerungen oder Updates ergeben Abschluss-Test Die Arbeiten sind vom AN nachvollziehbar zu dokumentieren (z.B. anhand der Positions- Nummern). Die Wartungsarbeiten sind in Absprache mit den Betreibern durchzuführen. Die Kosten inkludieren alle Personal-, Material-, Reise- und Nebenkosten. | 1 | ||
| 08.3 | Laufende Kosten Alle für den Betrieb der App nötigen, einmalig anfallenden Gebühren sind in den entsprechenden Positionen zu berücksichtigen. Alle für den Betrieb der Anwendung nötigen laufenden Gebühren und Kosten aller im Leistungsumfang enthaltenen Elemente (Lizenzen, Hosting) sind in dieser | 1 |
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| Position anzubieten. Angabe der Kosten für 1 Jahr. | ||||
|---|---|---|---|---|
| Summe Titel 08: Service und Wartung |
Zusammenstellung
| Pos.- Nr. | Titel / Leistungsbeschreibung | Menge | Einheitspreis netto in EUR | Gesamtpreis netto in EUR |
|---|---|---|---|---|
| 01 | Konzeption und inhaltliche Beratung | |||
| 02 | Medienprogrammierung | |||
| 03 | Produktion von Content | |||
| 04 | Produktion inklusiver Inhalte | |||
| 05 | Grafische Arbeiten | |||
| 06 | Übergeordnete Leistungen | |||
| 07 | Medienhardware | |||
| 08 | Service und Wartung | |||
| Summe | ||||
| USt. (Angabe des Prozentsatzes) | ||||
| Summe Brutto | ||||
| Ausweisung Beiträge für Künstlersozialkasse |
7 Vom AG zu erbringende Leistungen Recherche, Rechteklärung und Bereitstellung von: Textentwürfen (deutsch) für Touren (Rohmaterial als Stichpunkte, Textbausteine) Video-Inhalten (Filmsequenzen, Interviews etc.) Bildmaterialien (historischen Fotografien, Grafiken)
8 Zuschlagskriterien 8.1 Zuschlagskriterien Die Angebote werden nach folgenden Zuschlagskriterien gewertet:
- Kriterium: Auftragsbezogenes Konzept (60 %)
- Kriterium: Preis (40 %)
Im Zuschlagskriterium 1„Auftragsbezogenes Konzept“ sind vom Bieter vier Teilkriterien auszuführen. Diese werden jeweils mit 15 % gleich gewichtet. Gefordert werden vom Bieter Ausführungen zu folgende Teilkriterien:
8.1.1 Erstellung einer Beispieltour (Auszug) und Nutzerorientierung: Anforderungen: Der AN wird gebeten, auf max. 5 DIN A4-Seiten oder Power-Point-Folien für die unter Punkt 2.2.1.1 skizzierte Überblickstour mit Highlightexponaten durch die neue Dauerausstellung „INNOVATIA“ des Geschichtsmuseums beispielhaft anhand von fünf Stationen und zwei
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Vertiefungsebenen in Standarddeutsch Vorüberlegungen für eine Storyline sowie einen entsprechend passenden Sprechercharakter bzw. Sprachduktus zu entwickeln. Der AG stellt hierfür entsprechendes Bild- und Planmaterial bereit (siehe dazu Anlage „Material für Beispieltour“). Die Überlegungen inkludieren eine Auseinandersetzung mit den räumlichen Gegebenheiten in den Museen der Stadt Lüdenscheid und einer entsprechenden Nutzerorientierung/Wegeführung.
Aufgaben an den AN:
- Darstellung der Besucherführung von der Infotheke des Museums im Glaszwischenbau zum Startpunkt der Beispieltour sowie innerhalb der Stationen der Beispieltour
- Erläuterung und Begründung der Methodik der Orientierung und Wegeleitung (z.B. in Bezug auf Nutzerfreundlichkeit, technische Machbarkeit, Barrierefreiheit, Besucherfluss), einschließlich Benennung der technischen und/oder gestalterischen Voraussetzung für die gewählte Methode
- Vorüberlegungen einer möglichen Storyline und eines Sprechercharakters für die Beispieltour
- Anlegen von zwei Vertiefungsebenen mit verschiedenen Schwerpunkten: Einerseits eine inhaltliche Ergänzung des Objekts mittels zusätzlicher Bildmaterialien (Foto, Video, Statistik usw.) einschließlich Erläuterungstext und andererseits die Erweiterung des Objekts der Station durch eine ergänzende Perspektive beispielsweise durch eine zusätzliche Ansicht (etwa Rück- oder Innenansicht) oder Angaben zur Provenienz
8.1.2 Ausführungen zur Projektsteuerung: Anforderungen: Der AN wird gebeten, auf max. 3 DIN A4-Seiten oder Power-Point-Folien die Herangehensweise an das Projekt, insbesondere die geplante Arbeitsweise, darzulegen und schlüssig zu erläutern, um den dahinterliegenden Prozess der Zusammenarbeit mit dem AG sichtbar zu machen. Dabei soll auf organisatorische Aspekte, die Abstimmungsstruktur mit dem AG sowie fachliche Aspekte zielorientierter Lösungsansätze eingegangen werden.
Aufgaben an den AN:
- Skizzierung des zeitlichen Umfangs der Erarbeitungsphase zur Erstellung der Inhalte (gemessen an der Gesamtdauer des Projekts) und der Strukturierung des Arbeitsprozesses einschließlich der vorgesehenen digitalen und/oder analogen Abstimmungs- und Kommunikationsformate und deren Quantität bzw. Rhythmus
- Kurze Darlegung der konkreten Anforderungen bezüglich der Bereitstellung von Informationen und Material an den AG (zeitlich, qualitativ, quantitativ)
- Ausführungen zur Unterstützung des AG bei Auswahl und Präsentation von Exponaten, Schwerpunktsetzungen und Vertiefungsangeboten
- Kurze Darlegung zu Relevanz und zum zeitlichen Rahmen eines Qualitätssicherungs- und Optimierungsprozess für die kritische Reflexion (hinsichtlich visueller und inhaltlicher Attraktivität, Verständlichkeit, Zielgruppenansprache) und ggf. erforderliche Anpassungen
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- Ausführungen zur Projektsteuerung und Überwachung mit Mechanismen zur Risikovermeidung und Sicherstellung von Zeit- und Qualitätszielen einschließlich Definition von Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsprozessen
8.1.3 Ausführungen zum visuellen Konzept und zur Usability: Anforderungen: Das Konzept zur technischen Umsetzung ist in groben Eckpunkten vorgegeben. Der AN soll auf max. 15 DIN A4-Seiten oder Power-Point-Folien darstellen, wie eine Umsetzung visuell aussehen könnte und welche Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen, damit das inhaltliche Konzept wie vom AG gewünscht umgesetzt werden kann. Besonderer Fokus liegt dabei auf einer intuitiven Bedienbarkeit durch die Besuchenden. Eine Modifizierung bzw. Erweiterung der Inhalte sowie das Ergänzen zusätzlicher Sprachen und Touren soll berücksichtigt und aufgezeigt werden. Der AG versteht die Visualisierungen nicht als finale Entwürfe, sondern als exemplarische Konzeptdarstellungen, die im weiteren Projektverlauf in enger Abstimmung zwischen AN und AG weiterentwickelt und angepasst werden.
Aufgaben an den AN:
- Vorstellung eines Ansatzes für ein visuelles Konzept mit modernem, intuitivem App- Design, das folgende Punkte berücksichtigt
- klare visuelle Hierarchien
- reduzierte und konsistente Navigationselemente
- leicht verständliche Piktogramme, eindeutige Interaktionssignale
- logisch angelegter Informationsfluss
- sofort erfassbare und selbsterklärende Bedienbarkeit
- detaillierte, realistische, grafisch Visualisierungen zentraler UI-Bereiche (z.B. als Mock- ups/Screens/Illustrationen), die keine finale Version darstellen müssen:
- Tourenübersicht
- Einzelstationen
- Vertiefungsebenen
- Burger-Menü
- Audio-Steuerung / erneute Wiedergabe
- Piktogramme
- Raumorientierung (z. B. Lageplan oder andere Orientierungshilfen)
- Beschreibung, wie die Oberflächen in iOS- und in Android-Umgebungen vollständig funktionsfähig umgesetzt werden können
- Erläuterungen zur Anpassbarkeit und Veränderbarkeit des Designs: Angaben, welche Designelemente flexibel modifizierbar oder erweiterbar sind, in welchen Bereichen eine technische oder gestalterische Anpassung nur eingeschränkt oder nicht möglich ist (z. B. wegen Framework oder Systemarchitektur) und kurze Skizzierung des Anpassungsprozesses mit dem AG
- Darstellungen zur barrierefreien Umsetzung gemäß BITV 2.0 anhand von zwei Visualisierungsbeispielen (z.B. Kontraste, Textskalierung/variable Schriftgrößen, eindeutig verständliche Icon-Sets)
- Visualisierungen und Beschreibungen zur Erweiterbarkeit des Systems und Skalierung des Layouts ohne Verlust von Übersichtlichkeit und intuitiver Bedienbarkeit für:
- Erweiterung der Tourenübersicht um zusätzliche Touren
- Integration zusätzlicher Medienelemente in einzelnen Stationen bzw. Vertiefungsebenen
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8.1.4 Umgang mit KI: Anforderungen: Der AN wird gebeten, auf max. 5 DIN A4-Seiten oder Power-Point-Folien die Arbeitsschritte bzw. Leistungsbestandteile offenzulegen, in denen ggf. KI-basierte Tools zum Einsatz kommen und wie der menschliche Anteil an der Leistung sichergestellt wird, damit die gewünschte Qualität und hohe Authentizität erreicht werden kann.
Aufgaben an den AN:
- Benennung der Arbeitsschritte, die von KI durchgeführt werden sollen, sowie der hierzu eingesetzten KI-Tools und deren konkrete Aufgabe (z. B. Bildanalyse, Texterstellung, Übersetzung)
- Begründung des KI-Einsatzes und Darstellung der Aufgaben, die zwingend durch menschliche Expertise erfolgen (z. B. kuratorische Entscheidungen, Gestaltungskonzeption, UX-Entscheidungen, finale Textredaktion)
- Beschreibung von Maßnahmen und mehrstufigen Prüfschritten zur Qualitäts- und Authentizitätssicherung (z.B. Quellen-/Faktenprüfung, /Mehr-Augen-Prinzip, manuelle Nachbearbeitung) sowie deren Integration in den Projektablauf
- Nachweis von Erfahrungen im Umgang mit den genannten KI-Tools anhand von drei geeigneten Beispielen:
- kurze Beschreibung des Projektziels, die Rolle der KI, das erzielte Ergebnis
- kurze Beschreibung von Qualitätssicherungsmaßnahmen und Erkenntnissen (Lessons Learned), die den sicheren, qualitätsorientierten und verantwortungsvollen Einsatz von KI belegen
9 Vertraulichkeit Die Vergabeunterlagen dürfen nur zur Erstellung des Angebotes verwendet werden und sind vertraulich zu behandeln. Jede Veröffentlichung (auch auszugsweise) oder Weitergabe an Dritte ist unzulässig.
10 Nutzungs- und Verwertungsrechte, Freigaben Der Auftraggeber erwirbt ohne weitere Entschädigung die ausschließlichen, auf alle Nutzungsarten bezogenen, unbeschränkten Nutzungsrechte an der Leistung, insbesondere das Veröffentlichungsrecht, einschließlich des Rechts der Vorabinformation nach § 12 Abs. 2 UrhG sowie das Recht der Vervielfältigung und der Verbreitung der Leistung oder einzelner Arbeitsergebnisse, ferner das Vortrags-, Vorführungs- und Verfilmungsrecht. Darin inkludiert ist die Online-Nutzung für die Website des Museums.
11 Sonstige Bestimmungen 11.1 Kommunikation und Pressearbeit Online-Veröffentlichungen (Website, Blogs, Twitter, Facebook, Instagram, Youtube etc.) sowie Offline-Publikationen (Flyer, Plakate, Bücher, Fachpublikationen, Vorträge etc.) durch den AN sind erlaubt, bedürfen aber der vorherigen schriftlichen Genehmigung per E-Mail durch den AG. Der AG überprüft insbesondere die zuwendungsrechtlichen Vorgaben, die
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korrekte Einhaltung von Namensnennungen, die korrekte Verwendung von Logos sowie korrekte Verlinkungen/Verweise und gibt die vorgelegte Veröffentlichung schriftlich frei. Der AN verpflichtet sich, die im Laufe des Vertrages anfallenden Zwischenprodukte und Ergebnisse sowie Beiträge zum Endprodukt für z.B. Werbe- oder Selbstdarstellungszwecke nur nach Zustimmung durch den AG zu veröffentlichen. Dies umfasst ebenso das vom AG überlassene Material (Bilder, Grafiken, Audio/Ton, Videos, Texte etc.), als auch aus dem Projekt heraus entstandene visuelle, textliche und auditive Materialien (Skizzen, Proben, Testmaterial, Videos, Showreels, Prototypen, etc.). Der AG schließt eine zwingende Namensnennung und Logo-Präsenz des AN in den eigenen Kommunikationsmaßnahmen aus.
11.2 Ansprechpartner und Erreichbarkeit Der AN ist verantwortlich für die Kommunikation zum Stand der Arbeiten via E-Mail oder Telefon. Er benennt eine Kontaktperson, die montags bis freitags zwischen 8 Uhr und 18 Uhr täglich 8 Stunden erreichbar sein muss und bei Abwesenheit entsprechend vertreten wird. Es kann jeweils bis zu drei Korrekturschleifen geben.
11.3 Protokolle Das Protokollieren der Sitzungen zwischen AG und AN ist durch den AN zu leisten. Die Form des Protokollierens ist beim Auftakttermin zwischen beiden Parteien zu bestimmen. Die Protokolle sind Teil des zu leistenden Werks. Die Sprache der Protokolle ist Deutsch.
11.4 Dokumentation des Konzeptions- und Entwicklungsprozesses Die Dokumentation des Entwicklungsprozesses und der hierbei erzielten Ergebnisse und Lösungen ist durch den AN zu leisten. Die Dokumentation von Entscheidungsprozessen soll klar und nachvollziehbar für Dritte dargestellt werden. Die Dokumentation ist Teil des zu leistenden Werks. Sie ist in deutscher Sprache verfügbar.
11.5 Honorar Die vom AN im Rahmen seines Angebots angegebenen Preise und Honorare sind verbindliche Festpreise und verstehen sich als vollständige Vergütung sämtlicher zur Entwicklung, Gestaltung, Programmierung und Bereitstellung des Multimediaguides erforderlichen Leistungen und Nebenleistungen gemäß Leistungsbeschreibung. Die Festpreise beinhalten alle Aufwendungen, insbesondere Konzeption, redaktionelle Arbeiten, audiovisuelle Produktion, technische Entwicklung, Schnittstellenanpassungen, Nutzungsrechte gemäß Leistungsbeschreibung, Material-, Reise- und Transportkosten, Versicherungen, Abgaben sowie sämtliche sonstigen projektbezogenen Nebenkosten. Mit Abgabe des Angebots bestätigt der AN, dass er die Leistungsbeschreibung sowie alle relevanten technischen, inhaltlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen, die für die Kalkulation des Honorars relevant sind, umfassend geprüft hat. Die vereinbarte Vergütung wird ausschließlich gegen ordnungsgemäße Rechnungsstellung nach nachgewiesener Leistungserbringung fällig. Weitere Ansprüche bestehen nicht.
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