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Kontrollierter Rückbau und vollständiger Abbruch von Schulgebäuden in Essen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 18.09.2026, 16:37 (Europe/Berlin)

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RÜCKBAU -, SANIERUNGS - UND

ENTSORGUNGSKONZEPT

Projekt

Erweiterung Leibniz -Gymnasium

LB10 - Schule

Stankeitstraße 22

45326 Essen

Auftraggeber

XXX

Bearbeitungs -Nr.

XXX

Dateiname

XXX

Bearbeiter

XXX

Datum

07.05.2026

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INHALT

VORGANG 5

UNTERLAGEN UND LITERATUR 7

STANDORTBESCHREIBUNG 9

ALLGEMEINE ANGABEN / GEBÄUDEBESTAND 9

TURNHALLE UND NEBENRÄUME 10

3.2.1 ALLGEMEINE ANGABEN 10

3.2.2 GEBÄUDECHARAKTERISTIK 11

PAVILLON 12

3.3.1 ALLGEMEINE ANGABEN 12

3.3.2 GEBÄUDECHARAKTERISTIK 12

FREILUFTHALLE 13

3.4.1 ALLGEMEINE ANGABEN 13

3.4.2 GEBÄUDECHARAKTERISTIK 14

WC-ANLAGE / PAUSENHALLE / ÜBERDACHUNG 14

3.5.1 ALLGEMEINE ANGABEN 14

3.5.2 GEBÄUDECHARAKTERISTIK 14

WEITERE GRUNDLAGEN 15

3.6.1 GEOLOGISCHE ÜBERSICHT 15

3.6.2 BAUGRUND / BERGBAU 15

3.6.3 KAMPFMITTEL 16

BESTANDSAUFNAHME UND TECHNISCHE ERKUNDUNG 17

BESTANDSAUFNAHME 17

ERSTBEWERTUNG 18

TECHNISCHE ERKUNDUNG 18

SCHADSTOFFKATASTER 19

DURCHGEFÜHRTE UNTERSUCHUNGEN / ERGEBNISSE 20

ALLGEMEINES 20

ASBESTHALTIGE BAUSTOFFE 20

KÜNSTLICHE MINERALFASERN (KMF) / ALTE MINERALWOLLE 24

PCB-HALTIGE BAUSTOFFE 25

PAK-HALTIGE BAUSTOFFE 26

SCHWERMETALLHALTIGE BAUSTOFFE 28

ALTHOLZ / HOLZSCHUTZMITTEL 29

FLAMMSCHUTZMITTEL HBCD IN DÄMMSTOFFEN 30

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MINERALISCHE GEBÄUDESUBSTANZ 31

DEMONTAGE UND RÜCKBAUKONZEPT 33

ALLGEMEINES 33

BAUSTELLENEINRICHTUNG 33

VORARBEITEN / ENTKERNUNG 34

UMGANG MIT SCHADSTOFFBELASTETEM MATERIAL 35

7.4.1 ALLGEMEINES 35

7.4.2 ASBESTHALTIGE BAUSTOFFE 35

7.4.3 KÜNSTLICHE MINERALFASERN (KMF) 36

7.4.4 PCB- HALTIGE BAUSTOFFE 37

7.4.5 POLYZYKLISCHE AROMATISCHE KOHLENWASSERSTOFFE (PAK) 38

7.4.6 SCHWERMETALLE 38

7.4.7 ALTHOLZ A IV / HOLZSCHUTZMITTEL 39

7.4.8 HEXABROMCYCLODODECAN (HBCD) 39

ABBRUCH 40

ANFALLENDES ABBRUCHMATERIAL 41

ALLGEMEINES 41

WIEDER VERWERTBARE STOFFE 41

NICHT VERWERTBARE ABFÄLLE 42

HINWEIS ZU ANLAGEN, ANLAGENTEILE UND BAUTEILE 43

ABFALLSCHLÜSSEL 43

EMPFEHLUNGEN ZUR AUSFÜHRUNG DER ARBEITEN 46

ARBEITSSCHUTZ 46

EMISSIONS - UND UMGEBUNGSSCHUTZ 47

ZEITLICHER ABLAUF 47

ABSCHLIEßENDES 48

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ANLAGEN

ANLAGE 1 .0 ÜBERSICHTS LAGEPLAN, M 1 : 1.000 (1) ANLAGE 1.1: LAGEPLAN WC -ANLAGE, PAUSENHALLE, ÜBERDACHUNG, M 1 : 250 (1)

ANLAGE 1.2: LAGEPLAN PAVILLON, M 1 : 250 (1)

ANLAGE 1.3: LAGEPLAN FREILUFTHALLE, M 1 : 250 (1)

ANLAGE 1.4: LAGEPLAN TURNHALLE KELLERGESCHOSS, M 1 : 200 (1)

ANLAGE 1.5: LAGEPLAN TURNHALLE ERDGESCHOSS, M 1 : 200 (1)

ANLAGE 2: SCHADSTOFFKATASTER XXX 2022 / XXX 2026

ANLAGE 2.1: WC-ANLAGE, PAUSENHALLE, ÜBERDACHUNG (3)

ANLAGE 2.2: PAVILLON (1)

ANLAGE 2.3: FREILUFTHALLE (2)

ANLAGE 2.4: TURNHALLE / JUGENDHALLE (12)

ANLAGE 3: ZUSAMMENSTELLUNG UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE /

ZUORDNUNG MATERIALKLASSE GEM. EBV (1)

ANLAGE 4: PRÜFBERICHTE EUROFINS GMBH UND ALS GERMANY GMBH

ANLAGE 4.1 BAUSTOFFE (31)

ANLAGE 4.2_ RC – MATERIAL (8)

ANLAGE 5: DOKUMENTATION BOHRKERNE GEBÄUDESUBSTANZ (8)

ANLAGE 6: ZUSTANDSDOKUMENTATION (13)

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VORGANG

Die Stadt Essen plant die Erweiterung des Leibniz -Gymnasiums an der Stankeitstraße 22 in Essen -

Altenessen (Gemarkung: Altenessen, Flur: 26, Flurstücke: 310, 228, 227). Mit der Generalplanung der

Gesamtmaßnahme ist die karlundp - Gesellschaft von Architekten mbH, München beauftragt.

Zur Freimachung des Baufelds ist der Rückbau folgender im Projektbereich bestehender Gebäude

erforderlich (s. Anlage 1.0):

• Turnhalle und Nebenräume

• Pavillon

• Freilufthalle

• WC-Anlage / Pausenhalle samt Überdachung zum Hauptgebäude

Grundsätzlich soll nach Rückbau der Altgebäude ein verkehrssicherer Zwischenzustand hergestellt

werden.

Abbildung 1: Darstellung abgängige Altgebäude im Maßnahmenbereich

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Um den Umgang mit im Gebäudebestand befindlichen Bauschadstoffen bei der Planung und Aus-

führung der Sanierungsarbeiten zu berücksichtigen, sollten im Vorfeld mögliche, systematische

Bauschadstoffe innerhalb der Bausubstanz untersucht werden.

Darüber hinaus wird für den weiteren Planungsprozess ein Sanierungs - und Entsorgungskonzept

benötigt, in dem die Bausubstanz beschrieben und die vorhandenen Gebäudeschadstoffe benannt

werden.

Die Beschreibung der Gebäudesubstanz und der zu erwartenden Bauschadstoffe erfolgt auf Grund-

lage der Bestandaufnahme einschließlich bereits vorliegender Bauschadstoffuntersuchungen, der

Begehungen der Gebäude, der visuellen Aufnahmen und den Probeentnahmen (Typenbeprobung) .

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UNTERLAGEN UND LITERATUR

Zur Erstellung des vorl iegenden Bericht es wurden folgende Unterlagen herangezogen :

[U 1] Rückbau - und Entsorgung skonzept , Erweiterung Leibniz -Gymnasium, Stankeitstraße 22,

45326 Essen . XXX, 30.09.2022.

[U 2] Technische Regeln für Gefahrstoffe, TRGS 519: Asbest Abbruch -, Sanierungs - oder Instand-

haltungsarbeiten, Ausgabe Januar 2014. Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

[U 3] Technische Regeln für Gefahrstoffe, TRGS 521: Abbruch -, Sanierungs - und Instandhaltungs-

arbeiten mit alter Mineralwolle, Ausgabe Februar 2008. Bundesministerium für Arbeit und

Sozialordnung.

[U 4] Technische Regeln für Gefahrstoffe, TRGS 524: Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten in konta-

minierten Bereichen, Ausgabe Februar 2010, Bundesministerium für Arbeit und Soziales,

herausgegeben im Gemeinsamen Ministerialblatt.

[U 5] Technische Regeln für Gefahrstoffe, TRGS 551: Teer und Pyrolyseprodukte aus organischem

Material, Ausgabe August 2015, Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, heraus-

gegeben im Bundesarbeitsblatt.

[U 6] Technische Regeln für Gefahrstoffe, TRGS 905: Verzeichnis krebserzeugender, keimzell -mu-

tagener oder reproduktionstoxischer Stoffe. Ausgabe März 2016. Bundesministerium für Ar-

beit und Soziales.

[U 7] Richtlinie für die Bewertung und Sanierung PCB -belasteter Baustoffe und Bauteile in Ge-

bäuden (PCB -Richtlinie NRW). Runderlass des Ministeriums für Bauen und Wohnen vom

  1. Juli 1996, Stand 04.02.2017.

[U 8] DGUV-Richtlinie 101 -004 Kontaminierte Bereiche. Ausgabe 4.1997, aktualisiert Februar

[U 9] Verordnung über Anforderungen an die Verwertung und Beseitigung von Altholz (Altholz-

verordnung – AltholzV), 15.08.2012, zuletzt geändert am 19.06.2020.

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[U 10] Verordnung zur Einführung einer Ersatzbaustoffverordnung, zur Neufassung der Bundes -

und Altlastenverordnung und zur Änderung der Deponieverordnung und der Gewerbeab-

fallverordnung. Bundesgesetzblatt Jahrgang 2021 Teil 1 Nr. 43, ausgegeben zu Bonn am 16.

Juli 2021.

[U 11] Verordnung über Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung – DepV), hrsg. BMU, Ber-

lin, 27.04.2009, zuletzt geändert durch Art. 3 G v. 3.7.2024 I Nr. 225.

[U 12] Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis (Abfallverzeichnis -Verordnung – AVV),

10.12.2001, zuletzt geändert am 30.06.2020.

[U 13] Vorabzug Geotechnischer Bericht, Erweiterung Leibniz -Gymnasium, Stankeitstraße 22,

45326 Essen. XXX, 28.01.2026.

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STANDORT BESCHREIBUNG

ALLGEMEINE ANGABEN / GEBÄUDEBESTAND

Das Untersuchungsgebiet umfasst einen Flächenbereich östlich der Stankeitstraße sowie südlich

der Waisenstraße im Stadtteil Altenessen in Essen. Im Osten schließt sich der Sportplatz Stankeit-

straße sowie im Süden die städtischen Anlagen des Kaiser -Wilhelm -Parks an. Die Fläche überdeckt

insgesamt eine Grundfläche von rd. 14.400 m² und ist relativ eben ausgebildet

(s. a. Anlage 1. 0).

Die im Untersuchungsbereich befindlichen Gebäude und Räumlichkeiten sind derzeit durch das

Leibniz -Gymnasium im Schul - und Lehrbetrieb sowie durch einen Sportverein in Nutzung.

Allgemeine Gebäudecharakteristik:

Gebäude / BauwerkeGrundflächeUmbauter Raum
Turnhalle und Nebenräume (Jugendhalle)rd. 1.120 m²rd. 8.500 m³
Pavillonrd. 400 m²rd. 1.200 m³
Freilufthallerd. 450 m²rd. 2.600 m³
WC-Anlage / Pausenhalle Überdachung zum Hauptgebäuderd. 365 m² rd. 150 m²rd. 1.400 m³ (rd. 430 m³)

Die nicht von Gebäuden und Bauwerken überdeckte Fläche weist vorwiegend eine Oberflächen-

versiegelung aus Schwarzdecke und Betonpflaster (Schulhofflächen, Park - und Verkehrsflächen)

auf. Bereichsweise und eher untergeordnet wurden begrünte Vegetationsbereic he (Randgrünflä-

chen, loser Baum - und Strauchbewuchs) sowie vereinzelt Betonelemente gestalterisch in den Flä-

chenbereich eingelassen. Örtlich werden Bereiche durch Stabgitterelemente umzäunt.

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Abbildung 2: Luftbild Bestandsituation

TURNHALLE UND NEBENRÄUME

3.2.1 ALLGEMEINE ANGABEN

Dieses Gebäude überdeckt insgesamt eine Grundfläche von rd. 1.120 m² mit einem Gesamtvolumen

von rd. 8.500 m³ umbauten Raum. Über das Baujahr liegen keine genauen Kenntnisse vor. Vorlie-

gende Unterlagen mit Darstellung des Grundrisses der Nutzung als Jugend heim und Turnhalle sind

auf das Jahr 1913 datiert. Darüber hinaus haben in der Vergangenheit zahlreiche Umbau - und An-

bauarbeiten stattgefunden. Im Rahmen der aktuellen Begehungen angetroffene bauliche Verände-

rungen wurden in den beigefügten Lageplänen eing ezeichnet Eine Gewähr für die Lagerichtigkeit

wird nicht übernommen.

Grundsätzlich lässt sich das Bauwerk in folgende Gebäudebereiche aufteilen:

• Untergeschoss: o Bereich Versorgungstechnik o Bereich Keller Anliegerwohnung / Vereinsräume

• Tiefparterre: o Bereich Umkleiden und Sanitärbereiche

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• Erdgeschoss: o Bereich Turnhalle mit südlich angrenzenden Geräteräumen o Bereich Anliegerwohnung o Bereich nördlich gelegener Nebenräume (ehem. Eingangsräumlichkeiten Festhalle)

• Hochparterre o Bereich Zentraler Gymnastik - und Tanzraum o Bereiche nördlich und südlich angrenzender Nebenräume

Das Gebäude wird als Hauptzugang an der Ostseite des Gebäudes über 2 Treppenhäuser erschlos-

sen. Der Zugang zu den nördlich gelegenen Nebenräumen sowie zur südlich gelegenen Anlieger-

wohnung werden durch Außentreppen realisiert. Zusätzlich existiert an der s üdlichen Gebäu-

deseite eine Zufahrtsrampe.

3.2.2 GEBÄUDECHARAKTERISTIK

Grundsätzlich weist das Gebäude folgende charakteristische Merkmale auf:

  • Kellergeschoss auf 2 Ebenen: Tiefparterre und Untergeschoss

  • Erdgeschoss auf 2 Ebenen einschl. Hochparterre

  • Gründung vermutlich auf Streifen - und Einzelfundamenten

  • Massivbauweise mit Mauerwerk ausgefachten bewährtem Betonskelett (Eisenbeton)

  • Kellermauerwerk und Sockelbereich mit Zementmörtel

  • Geschossdecken aus Beton (bewehrt)

  • Aufliegender Estrich, ggf. mit Trenn - und Dämmschichten als Untergrund Bodenbelag, in Ab-

hängigkeit der jeweiligen Nutzung mit Fliesen, PVC, Linoleum, Teppich, Holzparkett, Kunststein

  • Flach geneigtes zentrales Satteldach mit Dacheindeckung aus Dachpappe auf Betonfertigele-

menten, Dachtragwerk aus Stahl / Metallelementen, Alulammellenunterdecke mit KMF -

Auflage

  • seitliche Flachdachbereiche mit Dacheindeckung aus Dachpappe

  • Außenfassade mit lichtdurchlässigem Glasbausteinelementen

  • Fassade verputzt, gestrichen

  • Innenwände massiv, bereichsweise Innenausbau aus Gipskarton -Trennwänden auf Ständer-

werk, Holztrennwänden oder Heraklitplattenwände mit bereichsweisen eingebauten Dämm-

materialien aus KMF oder Styropor

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  • Wandbeläge in Abhängigkeit der jeweiligen Nutzung aus Putz, Holzpaneel, Fliesenspiegel, Klin-

ker, Teppich

  • bereichsweise Abhangdecken aus Holzpanelen

  • Treppenhäuser mit Kunststeinboden; Geländer, Handläufe aus Metall

  • Türen aus Metall und Holz, überwiegend Resopal beschichtet

  • Brandschutztüren

  • Fensterrahmen aus Metall, - Kunststoff- und Holz, z. T. mit Fenstergitter aus Metall, Fenster-

bänke aus Kunststein, Glasanschlussfugen aus Fensterkitt oder Silikon

  • div. Haustechnik, Heizungsanlage, Klimatechnik

  • überwiegend Rippenheizkörper in den Nebenräumen

  • diverse Ver - und Entsorgungsleitungen aus Kunststoff, Metall und Gusseisen z. T. mit KMF - Iso-

lierung, Rohrisolierung z. T. verputzt

  • außenliegende Dachentwässerung überwiegend Stahlblech

  • div. Beleuchtung, überwiegend Leuchtstofflampen, auch Glüh - und Halogenlampen

  • Außenbeleuchtung

  • div. Inventar

Exemplarische Ansichten sind der Fotodokumentation in Anlage 6 zu entnehmen.

PAVILLON

3.3.1 ALLGEMEINE ANGABEN

Das Gebäude überdeckt insgesamt eine Grundfläche von rd. 400 m² mit einem Gesamtvolumen von

rd. 1.200 m³ umbauten Raum. Über das Baujahr liegen keine Kenntnisse vor. Aufgrund des laufen-

den Schulbetriebes konnten Bauteilöffnungen nicht durchgeführt werden.

3.3.2 GEBÄUDECHARAKTERISTIK

Grundlegend weist das Gebäude folgende charakteristische Merkmale auf:

  • Eingeschossiges Gebäude mit Flachdach, nicht unterkellert

  • Raumteilfertigbau auf Unterkonstruktion aus Stahlträgergerüst und Holzgerüst

  • 4 Klassenräume, Eingangsbereich, Sanitärbereiche, Nebenräume

  • Raumteile / Module vermutlich in Stahlrahmenbau o Außenwandaufbau (von innen nach außen)

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• Sperrholzschalung, gestrichen

• Wandrahmen / Holzunterkonstruktion mit zwischenliegender Dämmung

• Sperrholzschalung

• Faserzement Fassadenplatten o Innenwände aus Holzschalung mit zwischenliegender Dämmung o Bodenbelag aus PVC -Fliesen mit umlaufenden Holzfußleisten ▪ Unterbau Bodenbelag nicht bekannt o Flachdach mit Dacheindeckung aus mehrlagiger Dachpappe ▪ Innenliegende Mineralfaserplatten ▪ Weiterer Dachaufbau nicht bekannt

  • Fensterelemente und Außentür mit Alurahmen und Verglasung

  • Flachdachfenster

  • Innenliegende Türen und Türrahmen aus Holz

  • Dachabschluss / Attika aus Blechprofilen

  • Bodenabschluss mit umlaufenden Faserzementplatten

  • Eingangstreppe aus Waschbetonplatte

  • Nachtspeicherheizungen

  • Waschbecken mit Fliesenspiegel

  • diverse Ver - und Entsorgungsleitungen

  • Leuchtstofflampen

  • Außenbeleuchtung

  • außenliegende Dachentwässerung überwiegend Stahlblech

  • lose Einrichtungsgegenstände, Mobiliar

Exemplarische Ansichten sind der Fotodokumentation in Anlage 6 zu entnehmen.

FREILUFTHALLE

3.4.1 ALLGEMEINE ANGABEN

Dieses Bauwerk überdeckt insgesamt eine Grundfläche von rd. 450 m² mit einem Gesamtvolumen

von rd. 2.600 m³ umbauten Raum. Über das Baujahr liegen keine Kenntnisse vor.

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3.4.2 GEBÄUDECHARAKTERISTIK

Das Gebäude weist folgende charakteristische Merkmale auf:

  • Skelettbau mit Stahlträgern, sichtbare Skelette, Unterzüge aus Holzbalken

  • Flach geneigtes Satteldach mit Unterkonstruktion aus Holz und aufliegende Dacheindeckung

aus Wellplatten

  • Ausfachungen aus Fertigbetonteilen / Sichtbeton und Stabgitterelementen

  • Bodenbelag aus Tartan und Schwarzdecke

  • Trennwände aus Fertigbetonelementen / Sichtbeton und Stabgitterelementen

  • Kunststoffabdeckungen als Sichtfenster und Oberlichtfenster

  • Leuchtstofflampen

Exemplarische Ansichten sind der Fotodokumentation in Anlage 6 zu entnehmen.

WC-ANLAGE / PAUSENHALLE / ÜBERDACHUNG

3.5.1 ALLGEMEINE ANGABEN

Dieses Bauwerk überdeckt insgesamt eine Grundfläche von rd. 365 m² mit einem Gesamtvolumen

von rd. 1.400 m³ umbauten Raum. Über das Baujahr liegen keine Kenntnisse vor.

Grundsätzlich lässt sich das Bauwerk in folgende Gebäudebereiche aufteilen:

• WC-Anlage

• Pausenhalle / Überdachung

• Überdachter Gang zum Bestandgebäude

3.5.2 GEBÄUDECHARAKTERISTIK

Die Gebäudeteile weisen folgende charakteristische Merkmale auf:

WC-Anlage:

  • Massivbauweise aus Ziegelmauerwerk

  • Pultdach mit Dacheindeckung aus Faserwellplatten und Dachunterkonstruktion aus Holzpfet-

ten und Stahlbindern

  • Seitenverkleidung Pultdach aus Faserwellplatten

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  • Alulamellenunterdecke mit Dämmauflage aus KMF

  • Fensterstürze aus Betonfertigelementen

  • Holzfensterrahmen mit Drahtglas

  • Boden- und Wandbeläge aus Fliesen

  • Waschbecken, Toiletten, Urinale, Trennwände aus Holz/Resopal oder

  • Leuchtstofflampen

  • Flachheizkörper

Pausenhalle / Überdachung:

  • Tragwerk aus Stahlrahmenkonstruktion mit Stahlständerwerk, gestrichen und Ziegelmauer-

werk mit lichtdurchlässigen Glasbausteinelementen

  • Pultdach mit Dacheindeckung aus Faserwellplatten und Dachunterkonstruktion aus Holzpfet-

ten und Stahlbindern

  • Bodenbelag aus Pflastersteinen

Überdachter Gang zum Bestandgebäude:

  • Stahlständerwerk, gestrichen

  • Flachdach aus Metallrahmen mit Holzverstrebungen und Holzpaneldecke mit Dacheindeckung

aus Dachpappen

Exemplarische Ansichten sind der Fotodokumentation in Anlage 6 zu entnehmen.

WEITERE GRUNDLAGEN

3.6.1 GEOLOGISCHE ÜBERSICHT

Nach regionalgeologischen Kartenwerken ist im Baubereich bei ungestörten Verhältnissen ober -

flächennah mit dem Anstehen von quartären Sedimenten mit einer Mächtigkeit von 2 bis 5 m zu

rechnen. Außerdem können Flussablagerungen der unteren Mittelterrasse un terhalb angetroffen

werden. Im Liegenden schließen sich Mergelsteine (Emscher Mergel) der Oberkreide an.

3.6.2 BAUGRUND / BERGBAU

Eine ausführliche Darstellung der örtlichen Untergrundverhältnisse ist [U 13] zu entnehmen.

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3.6.3 KAMPFMITTEL

Mit E-Mail vom 09.12.2021 wurde der Immobilienwirtschaft der Stadt Essen vom Ordnungsamt der

Stadt Essen die Luftbildauswertung des staatlichen Kampfmittelbeseitigungsdienst bei der Bezirks-

regierung Düsseldorf übermittelt. In der E -Mail des Ordnungsamtes s ind die folgenden Ergänzun-

gen schriftlich fixiert:

„…die Luftbildauswertung des o.g. Grundstücks durch den staatlichen Kampfmittelbeseitigungs-

dienst bei der Bezirksregierung Düsseldorf leite ich hiermit an Sie weiter. Die Zuständigkeit der

Gefahrenabwehr, hierzu gehören auch Kampfmittelangelegenheiten, lie gt bei der Ordnungsbe-

hörde (§ 1 Abs. 1 Ordnungsbehördengesetz). Aus diesem Grund kann der Kampfmittelbeseitigungs-

dienst der Bezirksregierung Düsseldorf hier nur Empfehlungen aussprechen. Gleichwohl müssen

die Empfehlungen, aufgrund der fachlichen Kompetenz des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, Be-

achtung finden. Aus diesem Grund ordne ich gem. § 14 Abs. 1 Ordnungsbehördengesetz an, dass die

Ausführungen/Empfehlungen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes zwingend zu beachten und

umzusetzen sind. Sollte in der Lu ftbildauswertung eine Flächenuntersuchung (geophysikalische

Untersuchung der zu bebauende Fläche) bzw. eine Sicherheitsdetektion (Bohrungen) empfohlen

werden, ist der Antrag auf Kampfmitteluntersuchung, Erklärung über die Leitungsfreiheit, Betre-

tungserlaub nis sowie die Kostenübernahmeerklärung auszufüllen und an das Ordnungsamt der

Stadt Essen - an die E -Mail-Anschrift kampfmittel@essen.de - zu senden. Bitte beachten Sie auch

den Hinweis aus dem Antragsformular hinsichtlich der zwingend beizufügenden Unterl agen. Die

o.g. Formulare sowie das Merkblatt für Baugrundeingriffe finden Sie auch in der Formularsammlung

der Bezirksregierung Düsseldorf – Kampfmittelbeseitigung - unter:

https://www.brd.nrw.de/themen/ordnung -sicherheit/kampfmittelbeseitigung

Rückfragen senden Sie bitte ausschließlich an kampfmittel@essen.de

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BESTANDSAUFNAHME UND TECHNISCHE ERKUNDUNG

BESTANDSAUFNAHME

Die Stadt Essen hat in der Vergangenheit Untersuchungen zur Schadstoffsituation in der Bausub-

stanz der hier abgängigen Gebäude veranlasst. Folgender Untersuchungsbericht liegt zum in Rede

stehenden Gebäudeensembles vor:

• Rückbau - und Entsorgungskonzept, Erweiterung Leibniz -Gymnasium, Stankeitstraße 22, 45326

Essen. XXX, 30.09.2022.

In diesem Zusammenhang wurden folgende Bauschadstoffe an diversen Bauteilen festgestellt:

BauschadstoffOrt der FeststellungBauteil / Material
AsbestTurnhalle und NebenräumeEinzelne Bauteile (Eternitschächte Lüftungstechnik, Flanschverbindun- gen) der Versorgungstechnik im Un- tergeschoss Glasanschlusskitt einzelner alten Fenster In Brandschutztüren (Baujahr vor 1993) können asbesthaltige Materia- lien (asbesthaltige Schnüre in Falz- dichtungen, Asbestfüllmassen) verar- beitet sein.
PavillonAußenfassadenplatten Gebäudesockelplatten / Abdeckun- gen Nachtspeicheröfen (Baujahr vor 1993)
WC-AnlageDacheindeckung aus Wellfaserplat- ten
Dämmmaterial / künstliche Mineralfaser (KMF)Alle Gebäude: in allen untersuchten Dämmmaterialien aus künstlicher Mine- ralfaser (KMF) wurden glasige WHO -Fasern (KI – Index < 30) nachgewiesen.
Polychlorierte Biphenyle (PCB)WC-AnlageFugenvergussmasse des Fensterrah- menanschlusses
Polyzyklische aromatische Kohlen- wasserstoffe (PAK)Alle Gebäude: In den auf PAK untersuchten Baustoffen wurde PAK nicht oder in nur geringfügigen Mengen nachgewiesen.
Dämmmaterial Polystyrol/Styropor Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD)Turnhalle und Nebenräume hier: EG, nördl. NebenräumeDie angetroffene Polystyroldäm- mung kann bauartbedingt aufgrund ihres HBCD - Gehaltes als nachweis- pflichtig jedoch nicht gefährlich ein- gestuft werden (1.000 mg/ kg bis 30.000 mg/ kg).
Schwermetalle mit Gehalten mit gefährlichen Eigen- schaftenTurnhalle und Nebenräume hier: UGSchutzanstrich Lüftungskanal
WC-Anlage / PausenhalleSchutzanstrich Ständerwerk

WC-Anlage / Pausenhalle Schutzanstrich Ständerwerk

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ERSTBEWERTUNG

Im Rahmen der Erstbewertung wurden potenziell schadstoffhaltigen Bauteile festgestellt, welche

im Zuge einer ergänzenden Beprobungskampagne untersucht werden sollen.

Ziele der ergänzenden Gebäudeschadstoffuntersuchungen waren:

• Abgleichen der vorliegenden Unterlagen mit dem aktuellem Ist - Zustand

• Plausibilisierung vorhandener Untersuchungsergebnisse

• Erkundung des Dachaufbaus (Abdichtungen, Dämmmaterialien, Sperrschichten, etc.))

• Erkundung des Fußbodenaufbaus (Aufbau, Dämmschichten, Sperrschichten)

• Verwertungseignung mineralische Bausubstanz gem. Ersatzbaustoffverordnung

• sowie technische Erkundung nicht untersuchter Bereiche

An entnommenen Materialproben sollten ergänzende Laboruntersuchungen durchzuführen. Im

Hinblick auf vorliegende Messergebnisse aus [U 1] sollten sich die ergänzenden Untersuchungen

an aktuellen Rechtsvorgaben orientieren. Zur Klärung der stofflichen Zusammensetzung und ab-

falltechnischen Behandlung der beim Abbruch anfallenden mineralischen Gebäudesubstanz wurde

in diesem Zusammenhang geeig netes Probenmaterial (gewonnen aus Bohrkernen und sonstigen

Proben der Gebäudesubstanz) zusammen gestellt und gem. Vorgaben der Ersatzbaustoffverord-

nung [U 10] für eine mögliche Zuordnung in Materialklassen für RC – Baustoffe untersuch t.

TECHNISCHE ERKUNDUNG

Im Rahmen der aktuell durchgeführten Erkundungskampagne waren alle Gebäudebereiche über-

wiegend zugänglich. Im Hinblick auf die laufende Schulnutzung war die Bestandsaufnahme von

Baustoffen während der Unterrichtszeit bereichsweise jedoch nur eingeschränkt möglich.

Im Rahmen der durchgeführten technischen Gebäudeerkundungen wurden ausgewählte, als po-

tenziell schadstoffbelastet eingestufte Bauteile stichpunktartig beprobt (s. a. Eintragung der Ent-

nahmestellen in den Lageplänen der Anlage 1) und im Prüflabor untersucht.

Die erweiterte Dokumentation der hier ausgeführten Kernbohrungen ist Anlage 5 zu entnehmen.

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SCHADSTOFFKATASTER

Als Schadstoffe werden im Allgemeinen chemische Stoffe bezeichnet, die den Menschen und die

ihn umgebende Umwelt wie Wasser, Boden, Luft und alle darin lebenden Organismen, schädigen

können.

Die als gefahrstoffverdächtig erfassten Baumaterialien wurden im Schadstoffkataster der Anlage 2

notiert. Darüber hinaus wurde das nach den Ergebnissen aus [U 1] verfasste Schadstoffkataster er-

gänzend der Anlage beigefügt.

Da verdeckt eingebaute, schadstoffhaltige Bauteile auch bei sorgfältiger Erkundung nicht immer

vollständig erkannt werden, ist bei Auftreten verdächtiger Bauprodukte während des Rückbaus

eine ergänzende Untersuchung zu veranlassen und das Kataster fortzufü hren.

Im folgenden Kapitel 6 werden die vorhandenen Analyseergebnisse durchgeführter physikalisch -

chemischer Laboruntersuchungen tabellarisch aufgeführt.

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DURCHGEFÜHRTE UNTERSUCHUNGEN / ERGEBNISSE

ALLGEMEINES

Im Rahmen der Gebäudebegehungen wurden ausgewählte, als potenziell schadstoffbelastet ein-

gestufte Bauteile stichpunktartig beprobt (s. a. Eintragung Entnahmestellen in den Lageplänen der

Anlage 1) und im Prüflabor untersucht, um eine abfallrechtliche Bezeichnung der beim Abbruch

anfallenden, nicht wieder verwertbaren Baustoffe sowie eine Zuordnung nach Abfallschlüsselnum-

mern vornehmen zu können.

Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen sind den Originalprüfberichten der Eurofins GmbH, Wes-

seling in Anlage 4 zu entnehmen.

Der Übersicht halber sind in den folgenden Tabellen Einfärbungen für die untersuchten Gebäude

genutzt worden:

Gelb = Turnhalle/Nebenräume (Jugendhalle)

Orange = Pavillon

Grün = Freilufthalle

Blau = WC -Anlage, Pausenhalle, Überdachung

ASBESTHALTIGE BAUSTOFFE

Asbest steht für eine Gruppe sehr beständiger und nicht brennbarer Minerale mit faseriger Struktur.

Aus diesen Gründen wurde Asbest aus bautechnischer Sicht bis Ende der 1980er Jahre in zahlrei-

chen Produkten vor allem im Brand -, Wärme- und Schallschutz z. B. in Form von Matten, Pappen,

Leichtbauplatten, Stopfmassen oder Dichtungsschnüren eingesetzt. Darüber hinaus wurden Asbest-

fasern zur Verbesserung der Festigkeit als Zusatz z. B. in Putz - und Spachtelmassen, Farben, Kleb-

stoffen oder Dichtstoffen eingemisc ht. Weitere typische asbesthaltige Produkte sind z. B. Bodenbe-

läge, Lüftungskanäle, Brandschutzklappen, Füllungen in Brandschutztüren oder Teile von Nacht-

stromspeicherheizgeräten.

Asbestzementprodukte wurden z. B. als Dacheindeckungen (gewellte und ebene Platten), Fassa-

denverkleidungen, Bauplatten, Rohre, Abgaskamine (Gasheizungen) oder Fensterbänke eingesetzt.

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Es wird zwischen schwach und festgebundenen asbesthaltigen Produkten unterschieden. Asbest-

zement oder fest gebundene Produkte haben einen Asbestanteil von ca. 15 % und ein Raumgewicht

von in der Regel mehr als 1,4 g/cm³. Bei schwach gebundenen Produkten li egen der Asbestanteil

meist über 60 % und das Raumgewicht unter 1,0 g/cm³.

Es ist davon auszugehen, dass bis Anfang der 1990er Jahre, in Einzelfällen auch bis Ende der 1990er

Jahre, asbesthaltige Produkte auch noch aus Lagerbeständen eingebaut wurden. Grundsätzlich

wird zwischen schwach und fest gebundenen Asbestprodukten untersc hieden.

Asbestfasern gelten als eindeutig krebserzeugend (Asbestose, Mesotheliom und Bronchialkarzi-

nom), sodass die Verwendung asbesthaltiger Erzeugnisse seit 1998 verboten ist.

Tabelle 6.2 -1: aktuelle Untersuchung Materialproben auf Asbest (gem. VDI 3866 Bl. 5, Anhang B)

Raum / LageOrt derMaterial / Verun-ProbenahmeAsbestfasern
Feststellungreinigung[NWG 0,001%]
Kellergeschoss, UGRohrleitungenUmmantelung, mint mineralischP TH06nicht nachweisbar
/ Technikgeschoss
Apparatenzentrale
Kellergeschoss,RohrleitungenUmmantelung,MP TH15nicht nachweisbar
Nebengebäudeweiß verputzt, mi-
Südneralisch

Süd neralisch

Tabelle 6.2 -2: aktuelle Untersuchung Materialproben auf Asbest (gem. VDI 3866 Bl. 5 , erweiterte

Probenpräparation )

Raum / LageOrt derMaterial / Verun-ProbenahmeAsbestfasern
Feststellungreinigung[NWG 0,1%]
Kellergeschoss, UG / Technikgeschoss HeizungLüftungsleitung (Asbestzement)mineral. Kitt anP TH04nicht nachweisbar
Muffe
/ Rohrstücküber-
gänge
UG / Kriechkeller unter Turnhallen- bodenLüftungsleitung (Asbestzement)mineral. Kitt anP TH05nicht nachweisbar
Muffe
/ Rohrstücküber-
gänge
Kellergeschoss,BodenbelagKleber Boden- platteP TH14nicht nachweisbar
Nebengebäude
Süd
Flur
EG, Nebenge-Fenster mit Holz-GlasanschlusskittMP TH17nicht
bäude Nordrahmennachweisbar
EG, Nebenge-Fenster mit Holz- rahmenGlasanschlusskittP TH20nicht nachweisbar
bäude Nord
Jugendraum Ost
EG, Nebenge-Fenster mit Holz- rahmenGlasanschlusskittP TH21nicht nachweisbar
bäude Nord
Jugendraum West

Jugendraum West

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Raum / LageOrt derMaterial / Verun-ProbenahmeAsbestfasern
Feststellungreinigung[NWG 0,1%]
Turnhalle/EmporeFenster außen mitGlasanschlusskittP TH24nicht
Holzrahmennachweisbar

Holzrahmen nachweisbar

Tabelle 6.2-3: aktuelle Untersuchung Materialproben auf Asbest (gem. VDI 3866 Bl. 5)

Raum / LageOrt derMaterial / Ver-ProbenahmeAsbestfasernBindung /
Feststellungunreinigung[NWG 1%]Faserart
Kellergeschoss,BodenbelagBodenflieseP TH13nicht nachweisbar-
Nebengebäude
Süd
Flur
FreilufthalleDachaufbauDacheinde-P FLH04nicht nachweisbar-
ckung
Wellplatten -
Faserzement

Faserzement

Tabelle 6.2-4: Untersuchungen aus [U 1] Materialproben auf Asbest

GebäudeEntnahme-ProbeMaterialAsbestFaservarietät
stellenachgewiesen
HochparterreHeizkörperni- scheP 11Leichtbau- plattenein-
nördliche
Nebenräume
ErdgeschossHeizkörperni- scheP 16Leichtbau- platteneinorg. Fasern
nördliche
Nebenräume
ErdgeschossBodenbelagP 17Kleberneinorg. Fasern
nördliche
Nebenräume
ErdgeschossBodenbelagP 19Klebernein-
nördliche
Nebenräume
UntergeschossRohrleitungP 22Rohrummante- lungneinKMF
Versorgungs-
technik
HochparterreBodenbelagP 40Zementgebun-nein-
nördlichesdener Kunst-
Treppenhausstein
HochparterreFenster,P 1Fensterkittnein-
südlicheGlasanschluss
Nebenräumeinnen
HochparterreGlasbausteineP 4Fugenmörtelnein-
südliche
Nebenräume
HochparterreBodenbelagP 5KleberneinKMF
südliche
Nebenräume
HochparterreUntersicht TreppenhausP 6 (Mischprobe)Putznein-
südliches
Treppenhaus
HochparterreFliesenspiegelP 9Dünnbettkle- bernein-
Obergeschoss
südliches
Treppenhaus

Treppenhaus

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GebäudeEntnahme-ProbeMaterialAsbestFaservarietät
stellenachgewiesen
HochparterreGlasbausteineP 10Fugenmörtelnein-
Gymnastik-
raum
HochparterreAlte Fenster,P 12FensterkittjaChrysotil
nördlicheGlasanschluss
Nebenräumeinnen
TiefparterreGlasbausteineP 14Fugenmörtelnein-
nördlicher
Sanitärbereich
UntergeschossKellerwandP 20Schutzanstrichnein-
Versorgungs-
technik
RampeDacheinde- ckungP 35Dachbahn, mehrlagignein-
Südliche
Gebäudeseite
FlachdachDacheinde- ckungP 36Dachbahn, mehrlagignein-
südliche
Nebenräume
PavillonFaserplatten,P 26Fassadenplat-jaChrysotil
außenten
PavillonFaserplattenP 27Fassadenplat-jaChrysotil
Gebäudesockelten
PavillonBodenbelagP 24Klebernein-
PavillonFlachdachP 37Dachbahn,nein-
mehrlagig
FreilufthalleDacheinde-P 38Wellfaserplat-neinorg. Fasern
ckungten
WC-Anlage /Dacheinde-P 29Faserzement -jaChrysotil
Pausenhalleckungwellplatten
ÜberdachterDacheinde-P 32DachpappeneinKMF
Gangckung(mehrlagig)

Gang ckung (mehrlagig)

In der untersuchten Materialprobe P 12 wurde Asbest in der Faservarietät Chrysotil nachgewiesen.

In den anderen untersuchten Materialproben wurde Asbest nicht nachgewiesen.

In der untersuchten Materialprobe P 26 und P 27 wurde Asbest in der Faservarietät Chrysotil nach-

gewiesen.

In der untersuchten Materialprobe P29 wurde Asbest in der Faservarietät Chrysotil nachgewiesen.

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KÜNSTLICHE MINERALFASERN (KMF) / ALTE MINERALWOLLE

KMF–Produkte (Steinwolle, Glaswolle) wurden zur Wärmedämmung in Zwischenwänden, Decken

und Unterböden, als Auflage von Abhangdecken, als Rohrummantelung (Heizungsrohre, Warmwas-

serrohre), als Stopfmassen, in Brandschutztüren etc. eingebaut. Bei Demontage de r Verkleidungen

werden diese Materialien freigelegt.

Lungengängige KMF (sog. WHO ‐Fasern), die vor dem Jahr 1996 hergestellt wurden (sog. alte Mine-

ralwolle), gelten als krebserzeugend. Ab dem Jahr 2000 in Verkehr gebrachte KMF ‐Produkte sind

biologisch abbaubar. Das heißt, die Fasern lösen sich nach dem Einatmen auf und können dadurch

ihre kanzerogene Wirkung nicht entfalten.

Gem. [U 6] sind anorganische Faserstäube (außer Asbest) mit einer Länge > 5 μm, einem Durchmes- ser < 3 μm und einem L änge-zu-Durchmesser -Verhältnis von > 3:1 als WHO -Fasern einzustufen.

Ähnlich wie Asbest wirken sie dann Krebs erzeugend und bei der Verarbeitung, der Entsorgung oder

der Sanierung gelten besondere Vorschriften.

Tabelle 6.3 -1: aktuelle Untersuchung Materialproben auf den Kanzerogenitätswert (KI -Index)

Raum / LageOrt der FeststellungMaterial / Ver- unreinigungProbenahmeKI-IndexWHO-Fasern
signifikant
vorhanden
Kellergeschoss, Tiefparterre, UmkleideBodenaufbauBohrkern 02 Dämmmaterial KMFP TH11-2,4ja
Dämmmateri-
alunter Boden-
platte/Sper-
schicht

schicht

Tabelle 6.3 -2: Untersuchungen aus [U 1] Material proben auf den Kanzerogenitätswert (KI -Index)

GebäudeEntnahme- stelleProbeMaterialWHO-FasernKI-Index
signifikant
vorhanden
HochparterreZwischenwandP 2KMF – Hinterfüllungja-10
südliche
Nebenräume
HochparterreRohrleitungP 7Dämmmaterial KMFja20
südliches
Treppenhaus
ErdgeschossAlulamellen - deckeP 8Dämmauflage KMFja25
Turnhalle,
Hochparterre
Gymnastik-
raum

raum

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GebäudeEntnahme- stelleProbeMaterialWHO-FasernKI-Index
signifikant
vorhanden
PavillonAußenwandP 25KMF – Hinterfüllungja27
WC-AnlageZwischendecke / Alulamellen- deckeP 30KMF –ja26
Hinterfüllung
(fleeceka-
schiert)
WC-AnlageZwischendeckeP 31KMF –ja26
/ Alulamellen-Hinterfüllung
decke(alukaschiert)

decke (alukaschiert)

PCB-HALTIGE BAU STOFFE

In der Bundesrepublik Deutschland ist die Anwendung von PCB (Polychlorierte Biphenyle) in offe-

nen Systemen seit 1978 verboten, seit 1989 die Verwendung PCB -haltiger Produkte untersagt. Nach

internationalen Vereinbarungen der OECD dürfen seit dem 1. Januar 1989 PCB, PCB -haltige Pro-

dukte und Geräte weder hergestellt noch gehandelt werden (o.V., 1996).

Aufgrund ihres früheren Einsatzes in langlebigen Geräten wie Transformatoren, Kondensatoren

und Wärmetauschern, als Hydraulikflüssigkeiten und in einer Vielzahl PCB -haltiger Produkte wie

etwa Flammschutzmittel, Dichtungsmassen, Ölfarben (Schutzanstriche) s ind PCB jedoch auch

heute noch in großen Mengen in der Umwelt (z. B. in Gebäuden) vorzufinden. Weitere übliche Ein-

satzgebiete waren z. B. dauerelastische Fugenmassen, Flammschutz -Zusatz in Lacken und Farben,

Vergieß - und Spachtelmassen, Kitte, Klebstoffe, Kabelummantelungen oder Wärmeträgeröle ( Tra-

foöle).

Tabelle 6.4 -1: aktuelle Untersuchung Materialproben auf den PCB -Gesamtgehalt

Raum / LageOrt derMaterial / Ver-ProbenahmePCBGesamt-∑ PCB* [mg/kg]
Feststellungunreinigungnachgewiesen
Kellergeschoss,Decke, Beton- trägerSchutzanstrich, grauP TH02ja6
UG / Technik-
geschoss
Heizung
Kellergeschoss,WandSchutzanstrich, grauP TH03ja34
UG / Technik-
geschoss
Gang nach
Treppenabsatz
EG / TurnhalleWandbelagSchutzanstrich,P TH07ja7
Geräteraumweiß
EG / Turnhalle SportbodenAufbau Sport- bodenbelagSchüttstoff, or-MP TH09n.b.n.b.
ganisch (Holz-
spähne)

spähne)

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Raum / LageOrt derMaterial / Ver-ProbenahmePCBGesamt-∑ PCB* [mg/kg]
Feststellungunreinigungnachgewiesen
EG, Nebenge-Fenster mit HolzrahmenSchutzanstrich, rotP TH18ja216
bäude Nord
Garderobe
EG, Nebenge-FensterlaibungSchutzanstrich, braunP TH19ja1.280
bäude Nord
Z.B.V
TurnhalleAlufensterVergussmasse Rahmenan- schlussP TH23n.b.n.b.
Turnhalle,
Fensterrahmen
außen
WC-AnlageFensterele- menteVergussmasse GlasanschlussMP WCA01ja22,5
Fensterreihe
West

West

  • PCB-Gesamtgehalt nach LAGA: ∑ der 6 Ballschmiter -Kongenere x Faktor 5

n.b. nicht berechenbar

Tabelle 6. 4-2: Untersuchungen aus [U 1] Materialproben auf den PCB -Gesamtgehalt

GebäudeEntnahme-ProbeMaterialPCBGesamt-∑ PCB* [mg/kg]
stellenachgewiesen
HochparterreWandboden- fugeP 13Fugenmaterialnein-/-
nördliche
Nebenräume
ErdgeschossFenster,P 15Fugenmaterialnein-/-
nördlicheGlasanschluss
Nebenräumeinnen
WC-AnlageFenster, Glas-P 28Fugenverguss- masseja24.000
anschluss au-
ßen
WC-AnlageFensterrah-P 34Fugenmaterialja9
menanschluss,
außen
AußenanlagenBetonelementP 39Fugenmaterialnein-/-
  • PCB-Gesamtgehalt nach LAGA: ∑ der 6 Ballschmiter -Kongenere x Faktor 5

PAK-HALTIGE BAU STOFFE

Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) ist die Bezeichnung für ein Stoffgemisch aus

über hundert Einzelstoffen. PAK sind in großen Mengen in Kohle, Teer und Pech enthalten. PAK

befinden sich unter anderem in teerstämmigen Dachbahnen, Schwarzdec ken, Sperranstriche bzw.

Sperrschichten an erdberührten Bauteilen o. ä. Dichtungsanstrichen oder Bodenbelägen (Gussas-

phalt oder Parkettkleber). Die Gemische weisen meist eine schwarze Färbung auf.

Einige Substanzen aus der Gruppe der PAK sind stark krebserzeugend. Der bekannteste Vertreter

ist das Benzo(a)pyren, dass auch als Leitsubstanz bei der analytischen Erfassung und der

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toxikologischen Beurteilung von PAK -belasteten Umweltproben liegt. Das größte Erkrankungsri-

siko ist durch das Einatmen PAK -belasteter Stäube gegeben.

Tabelle 6.5 -1: aktuelle Untersuchung Materialproben auf den Gehalt ∑ PAK (EPA) 16

Raum / LageEntnahme-MaterialProbe∑ PAK (EPA) 16B(a)P
stelle[mg/kg][mg/kg]
UG / Kriechkel-RohrleitungenUmmantelung, schwarzP TH011149,4
ler unter Turn-
hallenboden
EG / Turnhalle SportbodenAufbau Sport- bodenbelagSchüttstoff, or-MP TH093,9<1,0
ganisch (Holz-
spähne)
Kellergeschoss, Tiefparterre, UmkleideBodenaufbauBohrkern 02 SperrschichtP TH102,4<0,5
Sperrschicht
unter Beton-
platte
Kellergeschoss,Wandbelag, in- nenSchutzanstrich,P TH1222,8<0,5
Nebengebäudeschwarz
Süd(erdberührte
VorratWandfläche)
Kellergeschoss,AußenwandSchutzanstrich,P TH162,2<0,5
Tiefparterreschwarz
Nebengebäude(erdberührte
NordWandfläche)
Kellergeschoss,Sperrschicht,Bohrkern 02P TH222,310,05
Tiefparterre,schwarz untermineralische
UmkleideBodenfliesenBaustoffe
Nebengebäude NordDachaufbauDacheinde-P TH255,3<0,5
ckung, Dach-
pappe 5 -lagig
Nebengebäude NordDachaufbauDacheinde-P TH2610,9<0,5
ckung, Ver-
gussmasse /
Heißbitumen
Nebengebäude NordDachaufbauDacheinde-P TH273<0,5
ckung, Korkiso-
lierung
TurnhalleDachaufbauDacheinde-P TH2810,50,5
ckung, Dach-
pappe 5 -lagig
Freilufthalle,Sportbodenbe- lagAsphalttrag-P FLH013,7<0,5
Sportbodenbe-schicht unter
lagTartanbelag
Freilufthalle,BodenbelagSchwarzdeckeP FLH02n.b.<0,5
Vorraum Ost
Freilufthalle,BodenbelagAsphalttrag-P FLH033,8<0,5
Laufstrecke anschicht unter
SüdseiteTartanbelag

Südseite Tartanbelag

n.b. nicht berechenbar

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Die erdberührten Bauteile konnten nicht in Augenschein genommen werden. An den Betonfunda-

menten / Bodenplatten konnte bis in eine Tiefe von ca. 10 cm kein Dichtungsanstrich festgestellt

werden.

Tabelle 6.5 -2: Untersuchungen aus [U 1] Materialproben auf ∑ PAK (EPA) 16

GebäudeEntnahme-ProbeMaterial∑ PAK (EPA) 16B(a)P [mg/kg]
stellenachgewiesen
RampeDacheinde- ckungP 35Dachbahn, mehrlagignein<1
Südliche
Gebäudeseite
FlachdachDacheinde- ckungP 36Dachbahn, mehrlagignein<1
südliche
Nebenräume
PavillonFlachdachP 37Dachpappe,nein<1
mehrlagig
ÜberdachterDacheinde-P 32Dachpappenein<1
Gangckung(mehrlagig)

Gang ckung (mehrlagig)

SCHWERMETALLHALTIGE BAUSTOFFE

Zu den Schwermetallen zählen Blei, Cadmium, Chrom, Kupfer, Nickel und Zink. In der Regel führt

eine Ansammlung schwermetallhaltiger Stäube zu einer Verunreinigung der Bausubstanz vor allem

im Bereich der Schwerindustrie. Die Kontaminationen fallen hauptsäc hlich in Fußboden - und

Wandbereichen sowie auf waagerechten Oberflächen, beispielsweise auf Rohrleitungen und Ka-

belbrücken, an. Farben und Lacke, welche innerhalb von Gebäuden verwendet wurden, enthalten

neben Bindemitteln und Verdünnern auch oftmals schwe rmetallhaltige Pigmente. Schwermetalle

liegen meist in gebundener Form vor und lösen nur selten eine direkte, akute Gesundheitsgefähr-

dung aus.

Häufige Verbreitung im Bauwesen findet Blei in Form von Pigmenten in Rostschutzanstrichen (Blei -

Mennige), Malerfarben (weiß und gelb) und Bleiruten bei Bleiverglasungen. Selten anzutreffen sind

weiterhin Bleirohre und –kabel.

Cadmium kam als Pigment bei Leuchtfarben und als Stabilisator von Kunststoffen vor. Verzinkte

Eisenkonstruktionen und Zink als Pigment von hellen Farben können beim Rückbau entsorgungs-

relevant werden.

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Tabelle 6. 6-1: Untersuchungen aus [U 1] Materialproben auf Schwermetall -Gehalte

GebäudeEntnahme-ProbeMaterialUntersuchteGehalt
stelleElemente[mg/kg]
Untergeschoss Versorgungs- technikKellerwandP 20SchutzanstrichArsen<5
Blei82
Cadmium1,1
Chrom20
Kupfer14
Nickel12
Quecksilber10
Zink6.200
Untergeschoss Versorgungs- technikLüftungskanalP 23SchutzanstrichArsen9,9
Blei3.800
Cadmium11
Chrom430
Kupfer13
Nickel<3
Quecksilber1,17
Zink27.000
Pausenhalle / Überdachter GangStänderwerk, gestrichen (Lackfarbe)P 33SchutzanstrichArsen13
Blei780
Cadmium15
Chrom4.300
Kupfer700
Nickel17
Quecksilber0,1
Zink39.000

Zink 39.000

ALTHOLZ / HOLZSCHUTZMITTEL

Bei Konstruktionshölzer als behandelte/imprägnierte Hölzer sowie Holzwerkstoffe ist das Vorhan-

densein halogenorganischer Verbindungen, z. B. Lindan oder PCP (Pentachlorphenol) als häufig

verwandte Wirkstoffe in Holzschutzmitteln möglich.

Holzschutzmittel sollen im Allgemeinen einen Befall von Hölzern durch holzzerstörende Organis-

men verhindern. Holzschutzmittel sind Gemische unterschiedlicher chemischer Zusammenset-

zung. Die o. g. Stoffe gelten z. T. als akut toxisch, krebserregend und umwe ltgiftig. PCP kann im Holz

sehr ungleichmäßig verteilt sein.

PCP-haltige Holzschutzmittel wurden u. a. in baulichen Anlagen wie folgt verbreitet eingesetzt:

• bei tragenden und aussteifenden Hölzern insbesondere im Dachstuhlbereich, bei Holztreppen

sowie bei Holzgeländern

• bei Holzfenstern und Außentüren als holzschützende Grundierungen sowie Lasuren

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• großflächig an Holzverkleidungen, Vertäfelungen, Schallschutzdecken, mitunter Holzfußbö-

den

Tabelle 6. 7-1: aktuelle Untersuchung Materialproben auf Holzschutzmittel (Auszug)

Raum / LageEntnahme- stelleMaterialProbePentachlor-Hexachlorcyclohexan,
phenolgamma- (Lindan)
[mg/kg][mg/kg]
EG / Turn-Aufbau Sport- bodenbelagSchüttstoff,MP TH09<1<2,0
halleorganisch
Sportboden(Holzspähne)

Sportboden (Holzspähne)

FLAMMSCHUTZMITTEL HBCD IN DÄMMSTOFFEN

Hexabromcyclododecan (HBCD) ist ein additives Flammschutzmittel, das überwiegend in Polysty-

rolschaum in hochschlagfestem Polystyrol eingesetzt wird.

Wegen seiner persistenten, bioakkumulierenden und toxischen (PBT) Eigenschaften wurde HBCD

2013 von der Stockholm -Konvention als persistenter organischer Schadstoff (POP) identifiziert. Mit

der Novellierung der Abfallverzeichnis -Verordnung vom 04.03.2016 w ird in Deutschland das daraus

folgende weitgehende Handels - und Verwendungsverbot umgesetzt. Dementsprechend gilt

Dämmmaterial mit einem HBCD -Gehalt von über 1.000 mg/kg als gefährlicher Abfall, für den ent-

sprechende besondere Entsorgungswege einzuhalten s ind.

Aktuell haben sich Bund und Ländervertretungen auf bundeseinheitliche Entsorgungsvorschriften

geeinigt und einer entsprechenden Verordnung der Bundesregierung zugestimmt, dass die Dekla-

rierung von HBCD -haltigen Dämmstoffen als „gefährlicher Abfall“ ausgese tzt wird. Bestehen blei-

ben jedoch die Anforderungen an den zu führenden Nachweis der ordnungsgemäßen und schadlo-

sen Verwertung sowie zur “gemeinwohl -verträglichen Beseitigung”. Auch dürfen HBCD -belastete

Styroporabfälle nicht mit anderem Bauschutt vermisch t werden.

Tabelle 6.8 -1: aktuelle Untersuchung Materialproben auf HBCD

Raum / LageEntnahmestelleMaterialProbeHBCD
[mg/kg]
EG / TurnhalleAufbau Sportbo-DämmmaterialMP TH084400
SportbodendenbelagStyropor

Sportboden denbelag Styropor

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Tabelle 6.8 -2: Untersuchungen aus [U 1] Materialproben auf HBCD -Gehalt

GebäudeEntnahme-ProbeMaterialHBCDHBCD [mg/kg]
stellenachgewiesen
HochparterreDeckenbelagP 3Styroporja240
südliche
Nebenräume
ErdgeschossGipskarton- wandP 18Dämmmaterial Styroporja4.000
nördliche
Nebenräume

Nebenräume

MINERALISCHE GEBÄUDESUBSTANZ

Zur Klärung der stofflichen Zusammensetzung und orientierenden abfalltechnischen Bewertung

der beim Abbruch anfallenden mineralischen Gebäudesubstanz wurde die in Tabelle 6.9 -1 aufge-

führten Mischproben zusammengestellt und im Hinblick auf eine orientierende Verwertungsbeur-

teilung gem. Vorgaben der Ersatzbaustoffverordnung [U 10] nach Anlage 1, Tabelle 1 (Material-

werte) untersucht.

Die Ergebnisse der chemischen Untersuchungen sind in Anlage 3 den Materialwerten gem. EBV für

RC – Baustoffe gegenübergestellt. Der Originalprüfbericht der Eurofins GmbH, Wesseling liegen

diesem Bericht als Anlage 4 bei.

Die nachfolgende Tabelle 6.9-1 zeigt eine Zusammenfassung der in Anlage 3 und 4 zusammenge-

stellten Untersuchungsergebnisse.

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Tabelle 6.9-1: aktuelle chemische Untersuchung der Bausubstanz

HerkunftEntnahmeMaterialMischprobeMaterialklasseeinstufungsre-
gem.levante
EBVParameter*
Turnhalle (Jugendhalle)Fundament- stützenZiegelmauer- werk, MörtelMP TH_RC01RC-1-
Bohrkern 01, Estrich, Beton- platte Bohrkern 02, Estrich, Beton- platteBetonMP TH_RC02RC-1-
Untersicht Ge- schossde- cke/Turnhal- lenboden Bohrkern 04, Geschossdecke Bohrkern 5.2, Geschossdecke (Estrich+Beton- decke)BetonMP TH_RC03RC-1-
Bohrkern 03, Außenwand, gemauert Stemmprobe, Innenwand, ge- mauert Stemmprobe, Treppenauf- gang, gemau- ert Stemmprobe, Spaltklinker- verkleidung, Innenwand TurnhalleZiegelmauer- werk, MörtelMP TH_RC04RC-2PAK₁₅: 5,36 µg/l
FreilufthalleBohrkern 06, Ausfachung Bohrkern 07, AusfachungBetonelementMP FLH_RC 05RC-1-

Ausfachung

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[Seite 33]

DEMONTAGE UND RÜCKBAU KONZEPT

ALLGEMEINES

Der Abbruch umfasst in seinem zeitlichen Ablauf das Ausräumen und Entrümpeln von losen Gegen-

ständen, die Entfernung der kontaminierten Bau materialien , das Entkernen und den eigentlichen

Abbruch des Rohbauwerks. Zuvor ist sicherzustellen, dass die Gebäude vollständig von der Medi-

enversorgung abgetrennt wurden.

Die Abbruchmaterialien werden sortenrein getrennt und zum Abtransport bereitgestellt.

Für die Entsorgung der Abfälle mit gefährlichen Stoffen besteht besondere Überwachungspflicht.

Im Vorfeld der Entsorgung ist mittels des elektronischen Abfallnachweisverfahrens (eANV ) ein Ent-

sorgungsnachweis zu erstellen und eine behördliche Genehmigung einzuholen. In diesem Verfah-

ren wird der Entsorgungsweg festgelegt.

Aufgrund der räumlichen Nähe zu sensiblen Nutzungen (z.B. Wohnbebauung, Schul - und Sportbe-

trieb) sind lärmarme Arbeitsweisen vorzugeben oder emissionsintensive Arbeiten z.B. Bauschuttre-

cycling zu vermeiden.

BAUSTELLENEINRICHTUNG

Der Rückbaubereich ist vor Abbruchbeginn gegen unbefugten Zutritt zu sichern. Hierfür werden

bestehende Umzäunungen und Einfriedungen genutzt, ergänzt und mittels entsprechender Warn-

schilder versehen.

Als Fläche für die Baustelleneinrichtung (Container, Material - und Gerätelager) bietet sich der nörd-

liche Freiflächenbereich an. Es ist vorgesehen zunächst die Freilufthalle und den Pavillon zurück-

zubauen, um sukzessiv Baustelleinrichtungsflächen bei Bedarf erweitern zu können. Strom-,

Brauchwasser -, und Trinkwasseranschlüsse stehen derzeit nicht zur Verfügung. Anschlüsse können

über das öffentliche Versorgungsnetz hergestellt werden.

Die laufende Schulnutzung und Zuwegungen sind zwingend zu beachten. Die Ausarbeitung eines

Baulogistikkonzeptes is t vorgesehen.

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VORARBEITEN / ENTKERNUNG

Nach der Räumung der Gebäude und Entfernen der Einrichtungsgegenstände sind Vorarbeiten zum

Ausbau und zur Entsorgung nicht verwertbarer Abfallstoffe erforderlich:

• Isolierungen / Dämmmaterialien sind fachgerecht zu demontieren und die entstehenden

Abfälle sortenrein getrennt zu entsorgen.

• PCB-haltige Bauteile sind zu entfernen bzw. auszubauen, PCB-Richtlinie ist zu beachten.

• Bei den Rohrleitungen aus Metall ist zwischen wieder verwertbaren und nicht verwertbaren

(isolierten bzw. ummantelten, beschichteten) Rohren zu unterscheiden.

• Leichtbauplatten müssen ausgebaut werden .

• Abgehängte Decken und Abdeckplatten sind zu entfernen.

• Fußbodenbeläge sind zu demontieren und zu entsorgen.

• Wandbeläge, Wandelemente sind zu demontieren und zu entsorgen.

• Fenster und Türen sind auszubauen und je nach Material zu verwerten (Glas, Metall) bzw.

zu beseitigen (lackiertes / beschichtetes Holz).

• Weitere technische Anlagen müssen fachgerecht demontiert und entsorgt werden.

• Ggf. vorausgehende Entfernung der Dachhaut (Dachpappe / Dachbahnen, Dämmung, Aus -

gleichsmassen)

• Leuchtstoffröhren und die zugehörigen Kondensatoren sind auszubauen und getrennt zu

entsorgen.

• Kabel und Stromleitungen sind zu entfernen und einer entsprechenden Wiederverwertung

zuzuführen.

Zur Minimierung der Massen einer speziellen Entsorgung zuzuführenden Materialien und zur Op-

timierung des Arbeitsablaufs wird eine gutachterliche Begleitung der Arbeiten empfohlen.

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[Seite 35]

UMGANG MIT SCHADSTOFFBELASTETEM MATERIAL

7.4.1 ALLGEMEINES

Vermutete gefahrstoffverdächtige Baumaterialien der Dächer, der Wände und Decken, der Böden

und von Abfällen / Ablagerungen wurden erfasst und im Schadstoffkataster notiert.

Da verdeckt eingebaute, schadstoffhaltige Bauteile auch bei sorgfältiger Erkundung nicht immer

vollständig erkannt werden, ist bei Auftreten verdächtiger Bauprodukte während des Rückbaus

eine ergänzende Untersuchung zu veranlassen.

7.4.2 ASBESTHALTIGE BAUSTOFFE

Derzeit als asbesthaltig einzustufen sind:

• Asbestzementhaltige Lüftungsleitungen Turnhalle / Jugendhalle

• Fassadenplatten Pavillon

• Nachtspeicheröfen (Baujahr vor 1993) Pavillon

• Dacheindeckung WC -Anlage und Pausenhalle

• Vereinzelt Fensterkitt Glasanschluss Holzfenster Turnhalle / Jugendhalle

Ein systematisches Vorkommen asbesthaltiger Materialien an den vorhandenen Holzfens-

tern wurde in diesem Zusammenhang nicht festgestellt

Zusätzlich:

• in Brandschutztüren (Baujahr vor 1993) können asbesthaltige Materialien (asbesthaltige

Schnüre in Falzdichtungen, Asbestfüllmassen) verarbeitet sein.

• Dichtungen von Rohrflanschen, Kaminklappen, weitere Anlagenteile

Es ist darüber hinaus nicht auszuschließen, dass hinter den technischen Einbauten asbesthaltige

Platten vorzufinden sind.

Bei den Sanierungsarbeiten sind die Anforderungen der TRGS 519 [U 2] zu beachten.

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[Seite 36]

In Deutschland besteht seit 1993 gemäß Gefahrstoffverordnung ein Verbot des Inverkehrbringens

von Asbest und asbesthaltigen Materialien . Beim Rückbau sind die entsprechenden Schutzvor-

schriften und Rückbauabläufe zu beachten. Ebenso ist die erforderliche persönliche Schutzausrüs-

tung bei Ausbau und Verpackung der asbesthaltigen Bauteile durch den Abbruchunternehmer auf

Grundlage der TRGS 519 festzulegen.

Die Arbeitsbereiche sind im Bauablaufplan festzulegen. Nach der REACh -Verordnung dürfen die

Materialien nicht wieder verarbeitet werden und sind damit zwingend einer ordnungsgemäßen Be-

seitigung zuzuführen.

Der Umgang mit asbesthaltigen Produkten ist der zuständigen Behörde (Bezirksregierung Düssel-

dorf, Dezernat für Arbeitsschutz) und dem zuständigen Unfallversicherungsträger (z. B. Berufsge-

nossenschaft) unverzüglich, spätestens 7 Tage vor Beginn des erstmali gen Umgangs anzuzeigen.

7.4.3 KÜNSTLICHE MINERALFASERN (KMF)

Die vorkommenden KMF - Produkte sind den Mineralwolle – Dämmstoffen der sogenannten alten

Generation (Herstellung vor 1995) zuzuordnen. Die bei der Bearbeitung freigesetzten Faserstäube

sind daher als gesundheitsschädlich (krebserzeugend oder krebsverdächt ig) einzustufen. Bei allen

Arbeiten zur Demontage und staubdichten Verpackung dieser Dämmstoffe ist die TRGS 521 [U 3]

zu beachten. Die Verwendung persönlicher Schutzausrüstung ist erforderlich.

Da die Dämmungen nicht immer durchgängig vorhanden sein müssen, sind zu bearbeitende Teil -

bereiche der Wände / Decken zunächst auf das Vorhandensein von KMF - Auflagen zu prüfen.

Es kann ferner nicht ausgeschlossen werden, dass an nicht untersuchten Stellen Isolierungen bzw.

Dämmungen aus KMF vorhanden sind. Die Abrissarbeiten müssen daher mit geeigneten staubmini-

mierenden Maßnahmen durchgeführt und vorhandenes Isolierungs - bzw. Dä mmmaterial vom Be-

tonbruch getrennt werden.

Hinweis:

In der Regel wird der Kanzerogenitätsindex (KI) als Beurteilungskriterium für die Kanzerogenität

von Mineralfasern (glasigen WHO -Fasern) verwendet.

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[Seite 37]

Kanzerogenität ist die Eigenschaft von Stoffen, bösartige Tumoren (Krebs) hervorzurufen. Der Kan-

zerogenitätsindex (KI) bezeichnet die Löslichkeit von Stoffen, speziell von Fasern, in Lebewesen.

Zur Beurteilung dieser so genannten Biolöslichkeit im menschli chen Körper verwendet man die

Halbwertszeit.

KI-Wert-Einstufungen gem. [U 6]:

• KI-Wert ≤ 30: Kategorie 1B – “Stoffe, die als Krebs erzeugend für den Menschen angesehen wer-

den sollten”.

• 30 < KI -Wert < 40: Kategorie 2 – “Stoffe, die wegen möglicher krebserzeugender Wirkung beim

Menschen Anlass zur Besorgnis geben”.

• KI-Wert ≥ 40: keine Einstufung als Krebs erzeugend.

7.4.4 PCB- HALTIGE BAUSTOFFE

Derzeit als PCB -haltig einzustufen sind:

• Vereinzelte Fugenvergussmasse des Glasanschluss Fenster der WC -Anlage

Ein systematisches Vorkommen PCB -haltiger Materialien an den vorhandenen Fenstern

wurde in diesem Zusammenhang nicht festgestellt

• Schutzanstrich rot an Holzrahmen der Fenster und Schutzanstrich grün an Fensterlaibungen

im Bereich nördliches Nebengebäude

Die Einstufung von PCB -Gehalten erfolgt auf Grundlage der Grenzwerte der Chemikalien -Verbots-

verordnung und PCB - / PCT - Abfallverordnung. Hiernach sind Baustoffe mit einem PCB -

Gesamtgehalt von mehr als 50 mg/kg als PCB -haltig einzustufen. Nach TRGS 616 müss en PCB -

haltige Stoffe und Erzeugnisse (Materialien mit einem PCB -Gehalt von mehr als 50 mg/kg), wenn

sie als Abfälle anfallen, in einem besonderen Verfahren entsorgt werden.

Fassungen älterer Leuchtstofflampen aus Gebäuden, die vor 1983 errichtet wurden, enthalten auf-

grund ihres Alters wahrscheinlich PCB -haltige Kleinkondensatoren; Leuchtstoffröhren enthalten

Quecksilber. Vorhandene Leuchtstoffröhren und –lampen sind daher zu demontieren und getrennt

als gefährlicher Abfall zu entsorgen. Eine Kontrolle der Beleuchtung wurde jedoch nicht durchge-

führt.

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[Seite 38]

Sofern bei Rückbau verdächtige Baustoffe (z.B. dauerelastische Fugen) erkannt und als PCB -haltige

Baustoffe festgestellt werden, sind diese in einem gesonderten Arbeitsschritt unter Beachtung der

entsprechenden Vorschriften zu entfernen. Hinweise zur Sanierung, Entsorgung und Schutzmaß-

nahmen sind [U 7] und [U 4] zu entnehmen.

7.4.5 POLYZYKLISCHE AROMATISCHE KOHLENWASSERSTOFFE (PAK)

Derzeit als PAK-haltig einzustufen sind:

• Rohrummantelung Leitungen Kriechkeller Turnhalle

Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) ist die Bezeichnung für ein Stoffgemisch aus

über hundert Einzelstoffen. Die Leitsubstanz dieser Stoffgruppe für den Arbeitsschutz ist das

Benzo[a]pyren. Ab einem Benzo[a]pyrengehalt von mehr als 50 mg/kg gelten Verwendungsbe-

schränkungen und zusätzliche Richtlinien wie die TRGS 551.

Sofern bei Sanierungs - oder Abbrucharbeiten teerhaltige Bauteile (z. B. Sperr - und Isolierschichten

an erdberührten Wänden und Fundamenten, Dachpappen oder Anstrichen) angetroffen werden,

sind Vorgaben der TRGS 551 [U 5] zu beachten. Entsprechende Schutzmaßnahmen werden erfor-

derlich.

7.4.6 SCHWERMETALLE

Die aktuell beprobten Lackfarben / Schutzanstriche bzw. Farbpigmente enthalten teils erhöhte

Schwermetallgehalte.

Von den verschiedenen Schwermetallen gehen unterschiedliche akute oder chronische Gefahren

aus. So führt zum Beispiel eine signifikante Aufnahme an Blei zu Nervenschädigungen, Cadmium

schädigt Leber und Niere. Anorganische Zinkverbindungen sind nach aktuel lem Kenntnisstand we-

nig toxisch, können in hohen Konzentrationen jedoch entsorgungsrelevant sein. Eine Gefährdung

des Menschen durch Schwermetalle erfolgt zum Beispiel bei Schleifarbeiten zur Entfernung alter

Farben maßgeblich durch inhalative Aufnahme (st aubförmig) und untergeordnet durch Hautkon-

takt.

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[Seite 39]

Für bestehende schwermetallhaltige Anstriche besteht gegenwärtig keine Sanierungspflicht.

Schwermetallhaltige Baustoffe sind nach dem Stand der Technik von einem zugelassenen Fachun-

ternehmen auszubauen, zu separieren bzw. mit geeigneten Verfahren abzutrage n. Eine Verunrei-

nigung angrenzender Bauteile (Sekundärverunreinigungen) sind durch geeignete Maßnahmen zu

verhindern. Grundlegend sind allgemeine Arbeitsschutznahmen gem. TRGS 524 sind zu beachten.

Gem. Arbeitsliste des LANUV zur Einstufung von Abfällen nach ihrer Gefährlichkeit in NRW auf

Grundlage der Technischen Hinweise der LAGA zur Einstufung von Abfällen nach Ihrer Gefährlich-

keit, Stand Dezember 2018 sind bei Gehalten von:

2.500 mg/kg Blei

2.500 mg/kg Zink

gefährliche Eigenschaften abzuleiten.

7.4.7 ALTHOLZ A IV / HOLZSCHUTZMITTEL

Gemäß [U 9] sind Konstruktionshölzer als behandelte/imprägnierte Hölzer sowie Holzwerkstoffe

der Kategorie A IV – Bau- und Abbruchholz mit schädlichen Verunreinigungen – zuzuordnen .

7.4.8 HEXABROMCYCLODODECAN (HBCD)

Aktuell haben sich Bund und Ländervertretungen auf bundeseinheitliche Entsorgungsvorschriften

geeinigt und einer entsprechenden Verordnung der Bundesregierung zugestimmt, dass die Dekla-

rierung von HBCD -haltigen Dämmstoffen als „gefährlicher Abfall“ ausgese tzt wird. Bestehen blei-

ben jedoch die Anforderungen an den zu führenden Nachweis der ordnungsgemäßen und schadlo-

sen Verwertung sowie zur “gemeinwohl -verträglichen Beseitigung”. Auch dürfen HBCD -belastete

Styroporabfälle nicht mit anderem Bauschutt vermisch t werden.

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ABBRUCH

Beim Abbruch der Gebäude sind schädliche Auswirkungen für Beschäftigte, für die Nachbarschaft

und für andere Bauwerke zu vermeiden. Entsprechend sind zusätzliche bauliche Maßnahmen zu

beachten:

• die Abdeckung von Öffnungen (z.B. von Hohl - und Kellerräumen.

• der längst mögliche Erhalt statisch aussteifender Elemente.

• die Separierung von Dachpappen aus dem Abbruchmaterial bzw. die vorauslaufende Entfernung

der Dachhaut.

• die Begrenzung der Fallhöhe durch Abheben oder durch Aufschütten von Dämpfungspolstern.

Für eine restriktionsfreie Folgenutzung ist eine vollständige Entfernung von Bauwerksresten durch-

zuführen. Hierbei ist zu beachten, dass eine Entsiegelung der Oberflächenbefestigung und Entfun-

damentierung Auswirkungen auf den Untergrund hat (Versickerung v on Oberflächenwasser, Ein-

trag von mechanischer Energie – Erschütterungen, Bodenaushub zum Freilegen von Fundamenten

und nachfolgende Rückverfüllung).

Für den bevorstehenden Abbruch sind folgende Randbedingungen zu berücksichtigen:

• Die Fläche soll für eine neue Bebauung vorbereitet werden.

• Eine Entfernung von unterirdischen Bauwerksteilen einschließlich von Ver - und Entsorgungslei-

tungen wird erforderlich.

• Der unterirdische Abbruch wird in Zusammenhang mit der Herrichtung des Grundstücks für die

künftige Bebauung durchgeführt.

Die anfallenden Mengen mineralischen Materials (Mauerwerk und Beton) setzen sich aus dem

oberirdischen Abbruch und dem unterirdischen Abbruch zusammen. Mineralische Materialien wer-

den nach Möglichkeit vor Ort von Fremdstoffen separiert und zu Recyclingbaus toffen vor- bzw. auf-

bereitet.

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ANFALLENDES ABBRUCHMATERIAL

ALLGEMEINES

Das Konzept weist wiederverwertbare und nicht wiederverwertbare Materialien sowie gefährliche

Abfälle, die im Rahmen de r Sanierung anfallen werden, aus.

Die Entsorgung der anfallenden Stoffe hat entsprechend des geltenden Abfallrechtes zu erfolgen.

Das seit dem 01.06.2012 geltende Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ist in Zusammenhang mit Ab-

brucharbeiten in Bezug auf die Vermeidung, Verwertung und Beseitigu ng der anfallenden Abbruch-

materialien zu berücksichtigen. Danach sind gemäß §6 (1) Abfälle vorrangig zu vermeiden. Sollte

dies technisch nicht möglich oder wirtschaftlich unzumutbar sein, sind die Abfälle möglichst hoch-

wertig wiederzuverwenden, zu recyceln oder zu verwerten (energetische Verwertung oder zur Ver-

füllung). In den §§ 6 – 8 KrWG ist die Rangfolge und Hochwertigkeit der Verwertungsmaßnahme

geregelt. Der Vorrang der Verwertung entfällt jedoch, wenn die Beseitigung von Abfällen den

Schutz von Mensc hen und Umwelt am besten gewährleistet (§7 (2) KrWG). Hierbei ist die Abfallwirt-

schaftssatzung der Stadt Essen (Anschluss - und Benutzerzwang) zu beachten.

WIEDER VERWERTBARE STOFFE

Es ist vorgesehen, die aus der anfallenden mineralischen Bausubstanz herzustellenden RC -

Baustoffe im Sinne der Ersatzbaustoffverordnung [U 10] einer Verwertung zuzuführen. Zulässige

Einbauweisen für RC – Baustoffe (RC) ergeben sich nach Einbauort (innerhalb oder außerhalb Was-

serschutzbereichen) sowie nach Konfiguration der Grundwasserdeckschicht gem. Anlage 2, Tabel-

len 1 bis 3 der Ersatzbaustoff verordnung.

Die anfallenden Holz - und Holzprodukte sind nach der Altholzverordnung [U 9] der Altholzkatego-

rie IV zuzuordnen und entsprechend zu verwerten. Weiterhin wieder verwertbar sind Glas und Me-

talle (Kabel, Bleche, Rohre, Verkleidungen etc.).

Zur Gewährleistung einer hochwertigen Verwertung sind die Bau - und Abbruchabfälle

• Glas (Abfallschlüssel 17 02 02),

• Kunststoff (Abfallschlüssel 17 02 03),

• Metalle, einschließlich Legierungen, (Abfallschlüssel 17 04 01 bis 07 und 17 04 11) und

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• Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik ohne schädliche Verunreinigungen Abfallschlüssel

17 01 01 bis 03 und 17 01 07

grundsätzlich getrennt zu sammeln (siehe § 8 der am 01.01.2003 in Kraft getretenen GewAbf V;

BGBl. l 2002, S.1.938). Werden diese Abfälle abweichend hiervon, ggf. zusätzlich mit den in den Zif-

fern 1 bis 6 im Anhang der GewAbfV genannten Abfällen (insbesondere Textilfasern, Verpackungs-

material) gemeinsam erfasst, ist das Gemisch in der Regel einer Sortieranlage zuzuführen.

Fällt Altholz von mehr als 1 m³ loses Schüttvolumen oder PCB -Altholz, kyanisiertes sowie mit Teeröl

behandeltes Altholz an, ist dieses dem Anhang 3 der AltholzV nach Herkunft und Sortiment oder

nach Altholzkategorien (siehe § 2 Ziffer 4 der AltholzV) getre nnt zu sammeln (siehe § 10 der am

01.03.2003 in Kraft getretenen AltholzV; BGBl. I 2002, S. 3.202). Bei einer Anlieferung von mehr als

100 kg an eine Altholzbehandlungsanlage haben Sie bzw. der von Ihnen beauftragte das Altholz

unter Verwendung eines Anlieferungsscheins gemäß Anhang Vl der AltholzV nach Kategorie und

Menge zu deklarieren (§ 11 der Althol zV).

Anfallende Materialien dürfen nur so gelagert oder abgelagert werden, dass eine schädliche Ver-

unreinigung des Grundwassers oder eine sonstige nachteilige Veränderung seiner Eigenschaften

nicht zu besorgen ist. Die Verwendung von z. B. Bauschutt aus Abbruchvorhaben gi lt gemäß § 3

Abs. 2 WHG als Gewässerbenutzung, für die eine wasserrechtliche Erlaubnis benötigt wird.

NICHT VERWERTBARE ABFÄLLE

Nicht verwertbares Abbruchmaterial muss einer ordnungsgemäßen Entsorgung nach DepV [U 11]

zugeführt werden.

Zu diesen Materialien gehören u. a. asbesthaltige Baustoffe , KMF-haltig e Isolier- und Füll materia-

lien, ggf. teerstämmige Kleber und Dichtungsstoffe, lackiertes Holz , verunreinigter Beton bzw. Est-

rich, Ziegelmauerwerk, Trafos, Betriebsmittel, etc. Im Stadtgebiet von Essen unterliegen diese Ma-

terialien der Andienungspflicht.

Die Fassungen älterer Leuchtstofflampen aus Gebäuden, die vor 1983 errichtet wurden, enthalten

aufgrund ihres Alters wahrscheinlich PCB -haltige Kleinkondensatoren; Leuchtstoffröhren enthalten

Quecksilber. Vorhandene Leuchtstoffröhren und –lampen sowie Kond ensatoren aus Steuerungsan-

lagen sind daher zu demontieren und getrennt als gefährlicher Abfall zu entsorgen.

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HINWEIS ZU ANLAGEN, ANLAGENTEILE UND BAUTEILE

Generell gilt, dass sämtliche Anlagen ordnungsgemäß auszubauen und nach Separierung ggf. vor-

handener Bauschadstoffe (z. B. asbesthaltige Rohrflanschdichtungen) im Anschluss der geregelten

Entsorgung (z. B. Altmetall, Elektroschrott, etc.) zuzuführen sind. Mögliche noch vorhandene Be-

triebsmittel (z. B. Heizöl etc.) sind im Vorfeld durch ein Fachunternehmen aufzunehmen und sepa-

rat zu entsorgen.

ABFALLSCHLÜSSEL

Der Bauherr ist gegenüber der Umweltbehörde verantwortlich für die ordnungsgemäße Entsorgung

der gesamten bei Umbauarbeiten anfallenden Abfälle. Erforderliche Nachweise sind der Behörde

vorzulegen. In nachfolgender Tabelle werden für die Entsorgung / Besei tigung der nicht verwert-

baren bzw. nicht für eine Verwertung vorgesehenen Stoffe Abfallschlüssel nach EWC / AVV vorge-

schlagen. Die vorläufige Einstufung der Materialien erfolgte auf Grundlage organoleptischer An-

sprachen und der durchgeführten chemischen Untersuchungen.

Nach derzeit gültiger Gewerbeabfallverordnung (08/2017) sind die Fraktionen Glas, Kunststoffe,

Metalle, Holz, Dämmmaterial, Bitumengemische, Baustoff auf Gipsbasis, Beton, Ziegel sowie Flie-

sen und Keramik jeweils getrennt zu sammeln und zu entsorgen .

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Tabelle 8.5-1: Abfallschlüssel gem. [U 12]

MaterialEWC-/AVV- CodeBezeichnung EWC (2001)
16Abfälle, die nicht anderswo im Verzeichnis aufgeführt sind
16 02Abfälle aus elektrischen und elektronischen Geräten
16 06Batterien und Akkumulatoren
17BAU- UND ABBRUCHABFÄLLE
17 01Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik
Beton, Estrich17 01 01Beton
Mauerwerk17 01 02Ziegel
Sanitär, Fliesenspiegel17 01 03Fliesen und Keramik
s.o.17 01 07Gemische aus Beton, Ziegeln, Fliesen und Keramik
17 02Holz, Glas und Kunststoff
Holzverkleidungen, Spanplatten , Möbel / Innenausbau ohne Holz- schutzmittel), Inventar17 02 01Holz
Fensterglas17 02 02Glas
Verkleidungen17 02 03Kunststoff
A IV Altholz, imprägnierte Kon- struktions- und Bauhölzer17 02 04*Glas, Kunststoff und Holz, die gefährliche Stoffe enthal- ten oder durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind
17 03Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte
17 03 01*Kohlenteerhaltige Bitumengemische
Dachabdichtungen, Dachpappen17 03 02Bitumengemische mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 03 01 fallen
17 04Metalle (einschließlich Legierungen)
Fensterelemente, Türen17 04 02Aluminium
Eisen- und Stahlrohre, -profile, -bleche, Stahlträger , Heizkörper17 04 05Eisen und Stahl
Isolierte, ummantelte und la- ckierte Rohrleitungen, Tanks, Hydraulikleitungen17 04 09Metallabfälle, die durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind
Elektrokabel17 04 11Kabel mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 04 10 fallen
17 06Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe
KMF (Steinwolle / Glaswolle) Dämmmaterialien an Rohrleitun- gen, Innenwänden, Abhangde- cken, Stopfmassen17 06 03*Dämmmaterial, das aus gefährlichen Stoffen besteht oder solche enthält
Fassadenelemente, Dichtungen, Brandschutztüren , Lüftungslei- tungen, Dacheindeckungen , Fensterkitt17 06 05*asbesthaltige Baustoffe
17 08Baustoffe auf Gipsbasis
17 08 01*Baustoffe auf Gipsbasis, die durch gefährliche Stoffe ver- unreinigt sind
Gipskartonplatten17 08 02Baustoffe auf Gipsbasis mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 08 01 fallen
17 09Sonstige Bau - und Abbruchabfälle
17 09 01*Bau- und Abbruchabfälle, die Quecksilber enthalten

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MaterialEWC-/AVV- CodeBezeichnung EWC (2001)
Kondensatoren der Leuchtstoff- lampen17 09 02Bau- und Abbruchabfälle, die PCB enthalten (z.B. PCB - haltige Dichtungsmassen, PCB -haltige Bodenbeläge auf Harzbasis, PCB -haltige Isolierverglasungen, PCB -haltige Kondensatoren)
Dichtungsmassen17 09 03*sonstige Bau - und Abbruchabfälle (einschließlich ge- mischter Abfälle), die gefährliche Stoffe enthalten
PVC-Bodenbelag, Kunststoffe, Baumischabfälle17 09 04gemischte Bau - und Abbruchabfälle mit Ausnahme derje- nigen, die unter 17 09 01, 17 09 02 und 17 09 03 fallen
derzeit Polystyrol Dämmungen17 09 04gemischte Bau - und Abbruchabfälle mit Ausnahme derje- nigen, die unter 17 09 01, 17 09 02 und 17 09 03 fallen
20SIEDLUNGSABFÄLLE
20 01Getrennt gesammelte Fraktionen
Leuchtstoffröhren, Energiespar- lampen20 01 21Leuchtstoffröhren und andere quecksilberhaltige Abfälle
Elektroschrott20 01 36gebrauchte elektrische und elektronische Geräte mit Ausnahme derjenigen, die unter 20 01 21, 20 01 23 und 20 01 35 fallen

Die Stadt Essen ist der Abfallerzeuger gemäß § 3 Abs. 9 Kreislaufwirtscha ftsgesetz (KrWG). Mit Ver-

tragsabschluss überträgt die Stadt Essen die Pflichten zur Verwertung oder Beseitigung (§ 22 Abs. 1

KrWG) sowie den Besitz der Abfälle an den Au ftragnehmer (AN) .

Die Deklaration von Abfällen ist Aufgabe des Abfallerzeugers . Die Stadt Essen als Bauherr ist von

der kommunalen Andienungspflicht entbunden, d. h. anfallende Abfälle müssen nicht der EBE (Ent-

sorgungsbetriebe Essen) zugeführt w erden.

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EMPFEHLUNGEN ZUR AUSFÜHRUNG DER ARBEITEN

ARBEITSSCHUTZ

Bei allen Arbeiten im Rahmen der Sanierungs - und Demontagearbeiten sind die berufsgenossen-

schaftlichen Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in kontaminierten Bereichen

Nr. DGUV Richtlinie 101 -004 (ehem. BGR 128) (siehe [U 8]) zu beachten. Falls erforderlich, ist ein

Koordinator für Arbeitsschutz vor Beginn der Arbeiten durch den Bauunternehmer zu benennen.

Schadstoffhaltige Bausubstanz ist unter Beachtung der geltenden Arbeitsschutzrichtlinien zu de-

montieren/sanieren. Hierbei sind insbesondere zu beachten:

TRGS 519: Asbest: Abbruch -, Sanierungs - oder Instandhaltungsarbeiten

TRGS 521: Abbruch -, Sanierungs - und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle

TRGS 524: Sanierung und Arbeiten in kontaminierten Bereichen

TRGS 551: Teer und andere Pyrolyseprodukte aus organischem Material

TRGS 559: Mineralischer Staub

Das Antreffen weiterer, bei der Begehung nicht erkennbarer schadstoffhaltiger Baustoffe im Rah-

men von Demontagearbeiten ist nicht auszuschließen.

Die Festlegung geeigneter Maßnahmen zum persönlichen Schutz der mit den Abbrucharbeiten Be-

schäftigten liegt in der Verantwortung des Auftragnehmers als Arbeitgeber. Meldepflichtige Arbei-

ten sind mit ausreichendem zeitlichem Vorlauf dem Amt für Arbeitsschutz und der zuständigen Be-

rufsgenossenschaft anzuzeigen und der Nachweis hierrüber ist dem Bauherrn vor zulegen.

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EMISSIONS- UND UMGEBUNGSSCHUTZ

Zur Vermeidung unnötiger Lärmemissionen sind die Arbeitsvorgänge möglichst rationell zu planen.

Die Arbeiten mit Einsatz von Baumaschinen sind mit dem zuständigen Ordnungsamt der Stadt Es-

sen abzustimmen.

Staubemissionen sind durch geeignete Befeuchtung zu minimieren bzw. zu unterbinden. Zur Staub-

niederschlagung ist eine ausreichende Bewässerungsanlage ständig vorzuhalten. Um Staubemissi-

onen vorzubeugen, ist auch ggf. das Lagermaterial je nach Witterung mit Wasser zu berieseln.

Bei der Aufstellung von Containern, Schüttboxen oder der Einrichtung von Zwischenlagerplätzen

sind diese so aufzustellen, anzulegen oder ggf. abzuplanen, dass durch die Separierung der Bau-

stoffe keine Staub - und Geräuschemissionen durch unsachgemäße Befüll - und Verladevorgänge

entstehen. Die ausgebauten und demontierten Schadstoffe sind gegen unbefugte Dritte zu sichern.

ZEITLICHER ABLAUF

Vor Beginn der Arbeiten ist von dem beauftragten Abbruch unternehmen ein Plan mit Darstellung

des zeitlichen Ablaufs der Arbeiten zu erstellen. Ziel des Ablaufplans ist die Sicherstellung eines

rationellen Arbeitsablaufs sowie die Vermeidung der Vermischung von belasteten und unbelaste-

ten bzw. wieder verwertbaren und zu beseitigenden Materialien.

Für die Erstellung des Ablaufplans wird folgendes Schema vorgeschlagen:

a. Baustelleneinrichtung.

b. Abräumen des abgelagerten Mülls / restlichen Inventars.

c. Ausbau schadstoffhaltiger Baustoffe: Entfernen der mit Asbest und künstlichen Mineralfasern

versehenen Materialien und Isolierungen. Entfernung teerstämmiger Baustoffe .

d. Ausbau und Abriss nicht wieder verwertbarer Materialien und deren Entsorgung.

e. Ausbau von Bauelementen (Fenster, Türen, etc.)

f. Ausbau von Bodenbelägen und Estrich

g. Rückbau des Gebäudes / der Gebäudeteile, Separierung der Baustoffe, Aufbereitung und Zwi-

schenlagerung bzw. Abtransport des Materials.

h. Baustellenräumung

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ABSCHLIEßENDES

Die Aufnahme von Baustoffen erfolgte auf Grundlage der Begehung en der Gebäude und den durch-

geführten Laboruntersuchungen. Das Antreffen weiterer, bei der Begehung nicht erkennbarer

schadstoffhaltiger Baustoffe im Rahmen von Abbrucharbeiten ist nicht auszuschließen.

Sollten Fragen zur Schadstoffbelastung bzw. zur Separierung von Baustoffen auftreten, die im vor-

liegenden Konzept nicht bzw. nicht ausreichend behandelt wurden, oder sollten sich Abweichun-

gen bzw. Änderungen in den Annahmen ergeben, die diesem Konzept zu G runde gelegt wurden, ist

XXX vom Auftraggeber zu informieren und zu einer ergänzenden Stellungnahme aufzufordern.

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Schadstoffkataster 2022 / 2026
Projekt-Nr.Maßstab-ProjektErweiterung Leibniz-Gymnasium LB10 - Schule Stankeitstraße 22, 45326 Essen
BearbeiterDatum
gezeichnet-Anlage-Nr.2Planinhalt
Auftraggeber

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WC-Anlage, Pausenhalle, Überdachung
Projekt-Nr.Maßstab-ProjektErweiterung Leibniz-Gymnasium LB10 - Schule Stankeitstraße 22, 45326 Essen
BearbeiterDatum
gezeichnet-Anlage-Nr.2.1Planinhalt
Auftraggeber

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Erweiterung LGE - Leibnitz-Gymnasium Schadstoffkataster 2026 Stankeitstraße 22 in Essen WC-Anlage / Pausenhalle / Überdachung LB 1 : Schule und Sporthalle

lfd-Nr.Lage Raum /Ort der FeststellungVerunreinigung Material /Schadstoff-verdachtAnalytik Probenahme /ErgebnisBemerkungweitere Mischproben Sonderproben Bemerkungen /Fotodokumentation
1WC-Anlage Fensterreihe WestFensterelementeVergussmasse GlasanschlussPCBMP WCA0122,5mg/kg ∑PCB 6 x 5 (LAGA)PN an mehrerer Stellen der Fensterreihe (jedes 2. Fenster)

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Erweiterung Leibniz-Gymnasium Schadstoffkaster 2022 Stankeitstraße 22, 45326 Essen WC-Anlage / Pausenhalle / Überdachung

lfd-Nr.Raum / LageOrt der FeststellungMaterial / VerunreinigungSchadstoff- verdachtProbenahme / AnalytikErgebnisBemerkungFotodokumentation
1WC-Anlage / Pausenhalle / ÜberdachungWC-AnlageFugenvergussmasse Fensterrahmenansc hlussPCBP349∑PCB 6 x 5 (LAGA)
2WC-Anlage / Pausenhalle / ÜberdachungWC-AnlageFugenvergussmasse GlasanschlussPCBP2824.000∑PCB 6 x 5 (LAGA)
3WC-Anlage / Pausenhalle / ÜberdachungWC-AnlageDacheindeckung WellplattenAsbestP29nachgewiesenChrysotil
4WC-Anlage / Pausenhalle / ÜberdachungWC-AnlageFugenmörtel in GlasbausteinenAsbest---
5WC-Anlage / Pausenhalle / ÜberdachungWC-AnlageFugenvergussmassePCB- (Silikon)--
6WC-Anlage / Pausenhalle / ÜberdachungWC-Anlage / AbhangdeckeAlukaschierte DämmmaterialienKMF, WHO- FasernP3126KI-Index WHO-Faser

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Erweiterung Leibniz-Gymnasium Schadstoffkaster 2022 Stankeitstraße 22, 45326 Essen WC-Anlage / Pausenhalle / Überdachung

7WC-Anlage / Pausenhalle / ÜberdachungWC-Anlage / AbhangdeckeFleecekaschierte DämmmaterialienKMF, WHO- FasernP3026KI-Index WHO-Faser
8WC-Anlage / Pausenhalle / ÜberdachungÜberdachung zum Hauptgebäu deSchutzanstrich Ständerwerk MetallSchwermetal leP3313 780 15 4.300 700 17 0,1 39.000Arsen mg/kg Blei mg/kg Cadmium mg/kg Chrom mg/kg Kupfer mg/kg Nickel mg/kg Quecksilber mg/kg Zink mg/kg
9WC-Anlage / Pausenhalle / ÜberdachungÜberdachung zum Hauptgebäu deDacheindeckung DachpappePAK / AsbestP32nicht nachgewiesen n.b. <1KMF PAK16 B(a)P [mg/kg]

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Pavillon
Projekt-Nr.Maßstab-ProjektErweiterung Leibniz-Gymnasium LB10 - Schule Stankeitstraße 22, 45326 Essen
BearbeiterDatum
gezeichnet-Anlage-Nr.2.2Planinhalt
Auftraggeber

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Erweiterung Leibniz-Gymnasium Schadstoffkataster 2022 Stankeitstraße 22, 45326 Essen Pavillon

lfd-Nr.Lage Raum /Ort der FeststellungVerunreinigung Material /Schadstoff-verdachtAnalytik Probenahme /ErgebnisBemerkungFoto-dokumentation
1PavillonDachaufbauDacheindeckung DachpappeAsbest PAKP37nicht nachgewiesen n.b. <1PAK16 B(a)P [mg/kg]
2PavillonPavillonBodenbelag + KleberAsbestP24nicht nachgewiesen-
3PavillonPavillonUntersicht Dachaufbau / Mineralfaserplat tenKMF / WHO- Fasern---
4PavillonPavillonDämmmaterial AußenwändeKMF / WHO- FasernP2527KI-Index WHO-Faser
5PavillonPavillonFaserplatten, außenAsbestP26nachgewiesenChrysotil
6PavillonPavillonFaserplatten, GebäudesockelAsbestP27nachgewiesenChrysotil
7PavillonPavillonNachspeicherhei zungAsbest, PCB, Chromat---

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Freilufthalle
Projekt-Nr.Maßstab-ProjektErweiterung Leibniz-Gymnasium LB10 - Schule Stankeitstraße 22, 45326 Essen
BearbeiterDatum
gezeichnet-Anlage-Nr.2.3Planinhalt
Auftraggeber

[Seite 64]

Erweiterung LGE - Leibnitz-Gymnasium Schadstoffkataster 2026 Stankeitstraße 22 in Essen Freilufthalle LB 1 : Schule und Sporthalle

lfd-Nr.Lage Raum /Ort der FeststellungVerunreinigung Material /Schadstoff-verdachtAnalytik Probenahme /ErgebnisBemerkungweitere Mischproben Sonderproben Bemerkungen /Foto-dokumentation
1Freilufthalle, NordseiteAusfachung, SeitenwändeBohrkern 06 BetonelementEBV A1, T1MP FLH_RC 05RC-1Materialklasse EBVMaterial Bohrkern 06
2Freilufthalle, NordseiteAusfachung, SeitenwändeBohrkern 07 BetonelementMaterial Bohrkern 07
3Freilufthalle, SportbodenbelagSportbodenbelagAsphalttragschicht unter TartanbelagPAKP FLH013,7 <0,5mg/kg PAK16 B(a)PMaterial Bohrkern 08
4Freilufthalle, Vorraum OstBodenbelagSchwarzdeckePAKP FLH02n.b. <0,5mg/kg PAK16 B(a)PStemmprobe Schwarzdeckenaufba u
5Freilufthalle, Laufstrecke an SüdseiteBodenbelagAsphalttragschicht unter TartanbelagPAKP FLH033,8 <0,5mg/kg PAK16 B(a)PStemmprobe Asphalttragschicht
6FreilufthalleDachaufbauDacheindeckung Wellplatten- FaserzementAsbestP FLH04kein Asbest nachgewiesenNWG 1%

[Seite 65]

Erweiterung Leibniz-Gymnasium Schadstoffkataster Stankeitstraße 22, 45326 Essen Freilufthalle

lfd-Nr.Lage Raum /Ort der FeststellungVerunreinigung Material /Schadstoff-verdachtAnalytik Probenahme /ErgebnisBemerkungFoto-dokumentation
1FreilufthalleDachaufbauDacheindeckung WellfaserplattenAsbestP38nicht nachgewiesenorg. Fasern

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Turnhalle / Jugendhalle
Projekt-Nr.Maßstab-ProjektErweiterung Leibniz-Gymnasium LB10 - Schule Stankeitstraße 22, 45326 Essen
BearbeiterDatum
gezeichnet-Anlage-Nr.2.4Planinhalt
Auftraggeber

[Seite 73]

Erweiterung Leibniz-Gymnasium Schadstoffkataster 2022 Stankeitstraße 22, 45326 Essen Jugendhalle/Turnhalle

lfd-Nr.Lage Raum /Ort der FeststellungVerunreinigung Material /SchadstoffverdachtAnalytik Probenahme /ErgebnisBemerkungFoto-dokumentation
1Erdgeschoss / HochparterreErdgeschoss / TurnhalleFugenmörtel in GlasbausteinenAsbest---
2Erdgeschoss / HochparterreErdgeschoss / Turnhalle, Hochparterre / GymnastikraumDämmmaterial AlulamellenunterdeckeKMF / WHO- FasernP825KI-Index WHO-Faser
3Erdgeschoss / HochparterreHochparterre / Südliches TreppenhausDämmung Rohrummantelung LüftungKMF, WHO- FasernP720KI-Index WHO-Faser
4Erdgeschoss / HochparterreHochparterre / Südliches TreppenhausUntersicht Treppenhaus / PutzAsbestMischprobe P6nicht nachgewiesen-
5Erdgeschoss / HochparterreHochparterre / Obergeschoss südliches TreppenhausDünnbettkleber FliesenspiegelAsbestP9nicht nachgewiesen-

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Erweiterung Leibniz-Gymnasium Schadstoffkataster 2022 Stankeitstraße 22, 45326 Essen Jugendhalle/Turnhalle

6Erdgeschoss / HochparterreHochparterre / Obergeschoss südliches TreppenhausFensterkittAsbest---
7Erdgeschoss / HochparterreHochparterre / GymnastikraumHolzparkettkleberPAK- (nicht verklebt)--
8Erdgeschoss / HochparterreHochparterre / GymnastikraumFugenmörtel in GlasbausteinenAsbestP10nicht nachgewiesen-
9Erdgeschoss / HochparterreHochparterre /südliche NebenräumeFensterkittAsbestP1nicht nachgewiesen-
10Erdgeschoss / HochparterreHochparterre /südliche NebenräumeFensterkittAsbest---
11Erdgeschoss / HochparterreHochparterre /südliche NebenräumeDeckenbelag PolystyrolHBCDP3240HBCD [mg/kg]
12Erdgeschoss / HochparterreHochparterre /südliche NebenräumeDämmmaterial ZwischenwandKMF / WHO- FasernP2-10KI-Index WHO-Faser

[Seite 75]

Erweiterung Leibniz-Gymnasium Schadstoffkataster 2022 Stankeitstraße 22, 45326 Essen Jugendhalle/Turnhalle

13Erdgeschoss / HochparterreHochparterre /südliche NebenräumeBodenbelag + KleberAsbest, PAKP5nicht nachgewiesen-
14Erdgeschoss / HochparterreHochparterre /südliche NebenräumeFugenmörtel in GlasbausteinenAsbestP4nicht nachgewiesen-
15Erdgeschoss / HochparterreHochparterre /nördliche NebenräumeFensterkittAsbestP12nachgewiesenChrysotil
16Erdgeschoss / HochparterreHochparterre /nördliche NebenräumeLeichtbauplatte HeizkörpernischeAsbestP11nicht nachgewiesen-
17Erdgeschoss / HochparterreHochparterre /nördliches TreppenhausZementgebundener KunststeinbodenbelagAsbestP40nicht nachgewiesen-
18Erdgeschoss / HochparterreErdgeschoss / nördliche NebenräumeFensterfugePCBP15n.b.∑PCB 6 x 5 (LAGA)
19Erdgeschoss / HochparterreErdgeschoss / nördliche NebenräumeKleber BodenbelagAsbestP17nicht nachgewiesenorg. Fasern

[Seite 76]

Erweiterung Leibniz-Gymnasium Schadstoffkataster 2022 Stankeitstraße 22, 45326 Essen Jugendhalle/Turnhalle

20Erdgeschoss / HochparterreErdgeschoss / nördliche NebenräumeKleber BodenbelagAsbestP19nicht nachgewiesen-
21Erdgeschoss / HochparterreErdgeschoss / nördliche NebenräumeLeichtbauplatten HeizkörpernischenAsbestP16nicht nachgewiesenorg. Fasern
22Erdgeschoss / HochparterreErdgeschoss / nördliche NebenräumeDämmmaterial Polystyrol / LeichtbauwandHBCDP184.000HBCD [mg/kg]
23Erdgeschoss / HochparterreErdgeschoss / nördliche NebenräumeFugenvergussmasse WandbodenfugePCB---
24Erdgeschoss / HochparterreRampe / südliche GebäudeseiteDacheindeckung DachpappePAK / AsbestP35nicht nachgewiesen n.b. <1- PAK16 B(a)P [mg/kg]
25Erdgeschoss / HochparterreFlachdach südliche NebenräumeDacheindeckung DachpappePAK / AsbestP36nicht nachgewiesen n.b. <1- PAK16 B(a)P [mg/kg]
26Erdgeschoss / HochparterreAußenbereichBetonelemente / FugenvergussmassePCBP39n.b.∑PCB 6 x 5 (LAGA)

[Seite 77]

Erweiterung Leibniz-Gymnasium Schadstoffkataster 2022 Stankeitstraße 22, 45326 Essen Jugendhalle/Turnhalle

27Kellergeschoss / Tiefparterre und UntergeschossTiefparterre / nördlicher SanitärbereichVergussmasse WandbodenfugePCBP13n.b.∑PCB 6 x 5 (LAGA)
28Kellergeschoss / Tiefparterre und UntergeschossTiefparterre / nördlicher SanitärbereichFugenmörtel in GlasbausteinenAsbestP14nicht nachgewiesen-
29Kellergeschoss / Tiefparterre und UntergeschossUntergeschoss VersorgungstechnikWandfarbeSchwermetall e, AsbestP20nicht nachgewiesen <5 82 1,1 20 14 12 10 6.200- Arsen mg/kg Blei mg/kg Cadmium mg/kg Chrom mg/kg Kupfer mg/kg Nickel mg/kg Quecksilber mg/kg Zink mg/kg
30Kellergeschoss / Tiefparterre und UntergeschossUntergeschoss VersorgungstechnikLüftungskanal / AsbestzementAsbest---
31Kellergeschoss / Tiefparterre und UntergeschossUntergeschoss VersorgungstechnikRohrummantelung DiatomeenerdenAsbestP22JugendhalleKMF
32Kellergeschoss / Tiefparterre und UntergeschossUntergeschoss VersorgungstechnikRohrummantelungKMF / WHO- FasernP21--
33Kellergeschoss / Tiefparterre und UntergeschossUntergeschoss VersorgungstechnikGebäudetechnik / FlanschdichtungenAsbest---

[Seite 78]

Erweiterung Leibniz-Gymnasium Schadstoffkataster 2022 Stankeitstraße 22, 45326 Essen Jugendhalle/Turnhalle

34 Kellergeschoss / Untergeschoss Gebäudetechnik / Schwer- P23 9,9 Arsen mg/kg Tiefparterre und Versorgungstechnik Schutzanstrich metalle 3.800 Blei mg/kg Untergeschoss 11 Cadmium mg/kg 430 Chrom mg/kg 13 Kupfer mg/kg <3 Nickel mg/kg 1,17 Quecksilber mg/kg 27.000 Zink mg/kg

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Zusammenstellung Untersuchungsergebnisse / Ergebnisse Zuordnung Materialklasse gem. EBV
Projekt-Nr.Maßstab-ProjektErweiterung Leibniz-Gymnasium LB10 - Schule Stankeitstraße 22, 45326 Essen
BearbeiterDatum
gezeichnet-Anlage-Nr.3Planinhalt
Auftraggeber

[Seite 80]

Erweiterung Leibnitz-Gymnasium Gegenüberstellung Stankeitsstraße 22 Untersuchungsergebnisse gemäß in Essen Ersatzbaustoffverordnung (EBV)

Anlage 3

Untersuchungsergebnisse und Materialwerte für RC-Baustoff gem. EBV 2021, Anlage 1, Tab. 1

Materialwerte
ParameterEinheitRC-1RC-2RC-3MP TH_RC01MP TH_RC02MP TH_RC03MP TH_RC04MP FLH_RC05
∑ PAK 4 16mg/kg1015206,30,4920,1810,116n.b.
pH-Wert1-6 - 136 - 136 - 138,812,112,310,312,5
el. Leitfähigkeit2µS/cm2.5003.20010.00048202720735012006650
Sulfatmg/l6001.0003.5001501482003
Chrom (ges.)µg/l150440900<1101793
Kupferµg/l110250500510543
Vanadiumµg/l1207001.350252<239<2
PAK 3 15µg/l48250,9941,480,2955,360,087
RC-1RC-1RC-1RC-2RC-1

n.n. : nicht nachweisbar n.u. : nicht untersucht

Detaillierte Informationen zu den verwendeten Grenz-, Zuordnungs-, Parameter-, Maßnahme- oder Richtwerten sind dem Original-Regelwerk zu entnehmen

Erläuterungen: 1 Nur bei GRS Grenzwert, ansonsten stoffspezifischer Orientierungswert; bei Abweichungen ist die Ursache zu prüfen. 2 Stoffspezifischer Orientierungswert; bei Abweichungen ist die Ursache zu prüfen. 3 PAK15 : PAK16 ohne Naphthalin und Methylnaphthaline. 4 PAK16 : stellvertretend für die Gruppe der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) werden nach der Liste der Environmental Protection Agency (EPA) 16 ausgewählte PAK untersucht: Acenaphthen, Acenaphthylen, Anthracen, Benzo[a]anthracen, Benzo[a]pyren, Benzo[b]fluoranthen, Benzo[g,h,i]perylen, Benzo-[k]fluoranthen, Chrysen, Dibenzo[a,h]anthracen, Fluoranthen, Fluoren, Indeno[1,2,3- cd]pyren, Naphthalin, Phenanthren und Pyren.

Hinweis:

Tritt bei der Eluatanalyse von Betonbruch / mineral. Abbruchmaterial ein hoher pH-Wert und/oder ein hoher Wert für die elektrische Leitfähigkeit auf, ohne dass gleichzeitig erhöhte Werte für Sulfat vorliegen, kann davon ausgegangen werden, dass der hohe pH-Wert und/oder der hohe Leitfähigkeitswert auf den Calciumhydroxidgehalt des Betons, der beim Brechen freigesetzt wird, zurückgeht. Aufgrund der geringen Umweltrelevanz des Calciumhydroxids kann in diesen Fällen der erhöhte pH-Wert und/oder der erhöhte Leitfähigkeitswert bei der Einstufung des Abbruchmaterials vernachlässigt werden

Seite 1 von 1

[Seite 81]

Prüfberichte Eurofins GmbH und ALS Germany Gmb
Projekt-Nr.Maßstab-ProjektErweiterung Leibniz-Gymnasium LB10 - Schule Stankeitstraße 22, 45326 Essen
BearbeiterDatum
gezeichnet-Anlage-Nr.4Planinhalt
Auftraggeber

[Seite 82]

Baustoffe
Projekt-Nr.Maßstab-ProjektErweiterung Leibniz-Gymnasium LB10 - Schule Stankeitstraße 22, 45326 Essen
BearbeiterDatum
gezeichnet-Anlage-Nr.4.1Planinhalt
Auftraggeber

[Seite 83]

Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) - Vorgebirgsstrasse 20 - 50389 Wesseling Grundbaulabor Bochum GmbH Kohlenstr. 70 44795 Bochum Deutschland

Prüfbericht

Prüfberichtsnummer AR-777-2026-041826-1-01 Ihre Auftragsreferenz 26-P-1997_2 Bestellbeschreibung - Auftragsnummer 777-2026-041826 Anzahl Proben 20 Probenart Bituminöses Material, Farbanstrich, Kitt, Kleber, Material (mineralisch), Mineralwolle, Polystyrol (Styropor), Putz, Vinylboden Probenahmezeitraum 19.03.2026 Probeneingang 26.03.2026 Prüfzeitraum 26.03.2026 - 23.04.2026

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände im Anlieferungszustand. Bei Verwendung von Probenbehältnissen, Probenträgern und Nährmedien, die vom Auftraggeber beschafft und/oder gelagert wurden, kann ein Einfluss auf die Messergebnisse nicht ausgeschlossen werden. Sofern die Probenahme nicht durch unser Labor oder in unserem Auftrag erfolgte, wird hierfür keine Gewähr übernommen. Dies gilt auch für Berechnungsergebnisse, die auf Daten des Auftraggebers beruhen. Angaben zu Probenbezeichnung, Probenahmedatum, Probenart und Probeninformationen werden vom Auftraggeber übernommen. Dieser Prüfbericht enthält eine qualifizierte elektronische Signatur und darf nur vollständig und unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge oder Änderungen bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der Eurofins Umwelt West GmbH.

Das beauftragte Prüflaboratorium ist durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiert. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage (D-PL-14078-01-00) aufgeführten Umfang.

Erläuterungen zum Prüfbericht Bemerkungen: Verfahren beinhaltet nur einen qualitativen Fasernachweis, Abschätzung nach VDI 3866 Blatt 5 Anhang B.

(A) Asbest in Spuren. (B) Asbest in niedriger Konzentration, abgeschätzt <0,3%. (C) Asbest in sehr niedriger Konzentration, abgeschätzt <0,03%.

"nicht nachweisbar" bedeutet, dass der Asbestgehalt unterhalb der Nachweisgrenze gemäß VDI 3866-5:2017-06 liegt.

Eurofins Umwelt West GmbH Sitz der Gesellschaft: Wesseling, Gerichtsstand der Gesellschaft: Wesseling UniCredit Bank AG Vorgebirgsstrasse 20 Amtsgericht Köln HRB 44724 IBAN DE37207300177000001950 50389 Wesseling Geschäftsführer: Thomas Bjelkberg, Dr. Sebastian Witjes BIC/SWIFT-Code HYVEDEMME17 Deutschland USt-IdNr.: DE121853679

www.eurofins.de/umwelt Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) in der jeweils gültigen Fassung, sofern keine andere AR-777-2026-041826-1-01 verbindliche Vereinbarung besteht. Siehe www.eurofins.de/umwelt Seite 1/10

[Seite 84]

Mathias Scharf Prüfleitung +49 1754444017

Digital signiert, 23.04.2026

Mathias Scharf

Eurofins Umwelt West GmbH Sitz der Gesellschaft: Wesseling, Gerichtsstand der Gesellschaft: Wesseling UniCredit Bank AG Vorgebirgsstrasse 20 Amtsgericht Köln HRB 44724 IBAN DE37207300177000001950 50389 Wesseling Geschäftsführer: Thomas Bjelkberg, Dr. Sebastian Witjes BIC/SWIFT-Code HYVEDEMME17 Deutschland USt-IdNr.: DE121853679

www.eurofins.de/umwelt Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) in der jeweils gültigen Fassung, sofern keine andere AR-777-2026-041826-1-01 verbindliche Vereinbarung besteht. Siehe www.eurofins.de/umwelt Seite 2/10

[Seite 85]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-041826-1-01 Seite 3/10

ProbenreferenzP TH01P TH02P TH03P TH04
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00213613777-2026- 00213614777-2026- 00213615777-2026- 00213616

Asbestfasern [NWG 0,1%]

Asbestgehalt 1)EYVDI 3866-5:2017-06%----
Asbestart 1)EYVDI 3866-5:2017-06---Kein Asbest nachgewi esen

PAK aus der Originalsubstanz

NaphthalinL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5---
AcenaphthylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5---
AcenaphthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5---
FluorenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5---
PhenanthrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS4,4---
AnthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS0,5---
FluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS17---
PyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS13---
Benzo(a)anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS15---
ChrysenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS13---
Benzo(b)fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS18---
Benzo(k)fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS6,1---
Benzo(a)pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS9,4---
Indeno(1,2,3-cd)pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS7,2---
Dibenzo(a,h)anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS2,0---
Benzo(ghi)perylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS8,1---
Summe 16 EPA-PAK exkl. BGberechnetmg/kg OS114---
Summe 15 PAK ohne Naphthalin exkl. BGberechnetmg/kg OS114---

PCB aus der Originalsubstanz

PCB 28L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS-< 0,1< 0,1-
PCB 52L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS-< 0,1< 0,1-
PCB 101L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS-< 0,10,4-
PCB 153L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS-0,22,1-

[Seite 86]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-041826-1-01 Seite 4/10

ProbenreferenzP TH01P TH02P TH03P TH04
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00213613777-2026- 00213614777-2026- 00213615777-2026- 00213616

PCB aus der Originalsubstanz

PCB 138L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS-0,42,6-
PCB 180L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS-0,61,7-
Summe 6 ndl-PCB exkl. BGberechnetmg/kg OS-1,26,8-
Summe 6 DIN-PCB x 5 exkl. BG (LAGA)berechnetmg/kg OS-6,034,0-
PCB 118L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS-< 0,10,3-
Summe PCB (7)berechnetmg/kg OS-1,27,1-

[Seite 87]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-041826-1-01 Seite 5/10

ProbenreferenzP TH05P TH06P TH07MP TH08
Probenahmedatum19.03.202619.03.202619.03.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00213617777-2026- 00213618777-2026- 00213619777-2026- 00213620

Asbestfasern [NWG 0,1%]

Asbestgehalt 1)EYVDI 3866-5:2017-06%----
Asbestart 1)EYVDI 3866-5:2017-06Kein Asbest nachgewi esen---

Asbestfasern [NWG 0,001%]

Asbestgehalt 1)EYVDI 3866-5:2017-06 Anhang B%----
Asbestart 1)EYVDI 3866-5:2017-06 Anhang B-Kein Asbest nachgewi esen--

PCB aus der Originalsubstanz

PCB 28L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS--< 0,1-
PCB 52L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS--< 0,1-
PCB 101L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS--0,3-
PCB 153L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS--0,5-
PCB 138L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS--0,4-
PCB 180L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS--0,2-
Summe 6 ndl-PCB exkl. BGberechnetmg/kg OS--1,4-
Summe 6 DIN-PCB x 5 exkl. BG (LAGA)berechnetmg/kg OS--7,0-
PCB 118L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS--< 0,1-
Summe PCB (7)berechnetmg/kg OS--1,4-

Flammschutzmittel aus der Originalsubstanz HBCD (Summe alpha, beta, L8 EFW-MA-OCIII 05: 2023 100 mg/kg OS - - - 4400 gamma) -09

[Seite 88]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-041826-1-01 Seite 6/10

ProbenreferenzP TH10P TH11P TH12P TH13
Probenahmedatum19.03.202619.03.202619.03.202619.03.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00213622777-2026- 00213623777-2026- 00213624777-2026- 00213625

Elemente aus dem Alkaliaufschluss nach DIN EN ISO 21078-1: 2008-04 Boroxid (B2O3) 2) F5 DIN EN ISO 17294-2 0,1 Ma.-% TS - < 0,1 - - (E29): 2017-01

Elemente aus dem Borataufschluss nach DIN ISO 14869-2: 2003-01

Aluminiumoxid (Al2O3) 2)F5DIN EN ISO 11885 (E22): 2009-090,1Ma.-% TS-7,3--
Bariumoxid (BaO) 2)F5DIN EN ISO 11885 (E22): 2009-090,1Ma.-% TS-< 0,1--
Calciumoxid (CaO) 2)F5DIN EN ISO 11885 (E22): 2009-090,1Ma.-% TS-5,3--
Kaliumoxid (K2O) 2)F5DIN EN ISO 11885 (E22): 2009-090,1Ma.-% TS-0,8--
Magnesiumoxid (MgO) 2)F5DIN EN ISO 11885 (E22): 2009-090,1Ma.-% TS-4,5--
Natriumoxid (NaO) 2)F5DIN EN ISO 11885 (E22): 2009-090,1Ma.-% TS-1,6--

Berechnung des Kanzerogenitätsindex KI-Wert berechnet gemäß 2) F5 BIA-Methode 7488 - -2,4 - - TRGS 905 (1995)

Asbestfasern [NWG 0,1%]

Asbestgehalt 1)EYVDI 3866-5:2017-06%----
Asbestart 1)EYVDI 3866-5:2017-06---Kein Asbest nachgewi esen

PAK aus der Originalsubstanz

NaphthalinL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5-< 0,5-
AcenaphthylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5-< 0,5-
AcenaphthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5-< 0,5-
FluorenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5-< 0,5-
PhenanthrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5-7,5-
AnthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5-< 0,5-
FluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5-9,2-
PyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5-3,1-
Benzo(a)anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5-< 0,5-
ChrysenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5-1,6-
Benzo(b)fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS0,7-1,4-
Benzo(k)fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5-< 0,5-

[Seite 89]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-041826-1-01 Seite 7/10

ProbenreferenzP TH10P TH11P TH12P TH13
Probenahmedatum19.03.202619.03.202619.03.202619.03.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00213622777-2026- 00213623777-2026- 00213624777-2026- 00213625

PAK aus der Originalsubstanz

Benzo(a)pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5-< 0,5-
Indeno(1,2,3-cd)pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5-< 0,5-
Dibenzo(a,h)anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5-< 0,5-
Benzo(ghi)perylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS1,7-< 0,5-
Summe 16 EPA-PAK exkl. BGberechnetmg/kg OS2,4-22,8-
Summe 15 PAK ohne Naphthalin exkl. BGberechnetmg/kg OS2,4-22,8-

[Seite 90]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-041826-1-01 Seite 8/10

ProbenreferenzP TH14MP TH15P TH16MP TH17
Probenahmedatum19.03.202619.03.202619.03.202619.03.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00213626777-2026- 00213627777-2026- 00213628777-2026- 00213629

Asbestfasern [NWG 0,1%]

Asbestgehalt 1)EYVDI 3866-5:2017-06%----
Asbestart 1)EYVDI 3866-5:2017-06Kein Asbest nachgewi esen--Kein Asbest nachgewi esen

Asbestfasern [NWG 0,001%]

Asbestgehalt 1)EYVDI 3866-5:2017-06 Anhang B%----
Asbestart 1)EYVDI 3866-5:2017-06 Anhang B-Kein Asbest nachgewi esen--

PAK aus der Originalsubstanz

NaphthalinL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5-
AcenaphthylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5-
AcenaphthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5-
FluorenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5-
PhenanthrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--0,8-
AnthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5-
FluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--1,4-
PyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5-
Benzo(a)anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5-
ChrysenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5-
Benzo(b)fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5-
Benzo(k)fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5-
Benzo(a)pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5-
Indeno(1,2,3-cd)pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5-
Dibenzo(a,h)anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5-
Benzo(ghi)perylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5-
Summe 16 EPA-PAK exkl. BGberechnetmg/kg OS--2,2-
Summe 15 PAK ohne Naphthalin exkl. BGberechnetmg/kg OS--2,2-

[Seite 91]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-041826-1-01 Seite 9/10

ProbenreferenzP TH18P TH19P TH20P TH21
Probenahmedatum19.03.202619.03.202619.03.202619.03.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00213630777-2026- 00213631777-2026- 00213632777-2026- 00213633

Asbestfasern [NWG 0,1%]

Asbestgehalt 1)EYVDI 3866-5:2017-06%----
Asbestart 1)EYVDI 3866-5:2017-06--Kein Asbest nachgewi esenKein Asbest nachgewi esen

PCB aus der Originalsubstanz

PCB 28L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS< 303,4)2,9--
PCB 52L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS0,21,7--
PCB 101L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS3,928--
PCB 153L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS1368--
PCB 138L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS1479--
PCB 180L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS1276--
Summe 6 ndl-PCB exkl. BGberechnetmg/kg OS43260--
Summe 6 DIN-PCB x 5 exkl. BG (LAGA)berechnetmg/kg OS2161280--
PCB 118L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS1,47,8--
Summe PCB (7)berechnetmg/kg OS45260--

[Seite 92]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-041826-1-01 Seite 10/10

Weitere Erläuterungen

Nr.ProbennummerProbenartProbenreferenzProbenbeschreibungEingangsdatum
1777-2026-00213613Bituminöses MaterialP TH0126.03.2026
2777-2026-00213614FarbanstrichP TH0226.03.2026
3777-2026-00213615FarbanstrichP TH0326.03.2026
4777-2026-00213616Material (mineralisch)P TH0426.03.2026
5777-2026-00213617Material (mineralisch)P TH0526.03.2026
6777-2026-00213618PutzP TH0626.03.2026
7777-2026-00213619FarbanstrichP TH0726.03.2026
8777-2026-00213620Polystyrol (Styropor)MP TH0826.03.2026
9777-2026-00213622Bituminöses MaterialP TH1026.03.2026
10777-2026-00213623MineralwolleP TH1126.03.2026
11777-2026-00213624FarbanstrichP TH1226.03.2026
12777-2026-00213625VinylbodenP TH1326.03.2026
13777-2026-00213626KleberP TH1426.03.2026
14777-2026-00213627PutzMP TH1526.03.2026
15777-2026-00213628FarbanstrichP TH1626.03.2026
16777-2026-00213629KittMP TH1726.03.2026
17777-2026-00213630FarbanstrichP TH1826.03.2026
18777-2026-00213631FarbanstrichP TH1926.03.2026
19777-2026-00213632KittP TH2026.03.2026
20777-2026-00213633KittP TH2126.03.2026

Akkreditierung

1)Die Analyse erfolgte in Fremdvergabe bei Eurofins Environment Testing Polska Sp. z o.o., Eurofins Environment Testing Polska Sp. z o.o., PL

2)Die Analyse erfolgte in Fremdvergabe bei Eurofins Umwelt Ost GmbH, Eurofins Umwelt Ost GmbH (Freiberg), Deutschland

Akkr.-CodeErläuterung
F5DIN EN ISO/IEC 17025:2018 DAkkS D-PL-14081-01-00 (Scope on https://www.dakks.de/as/ast/d/D-PL-14081-01-00.pdf)
EYAB 1609 (Scope on https://www.pca.gov.pl/en/accredited-organizations/accredited-organizations/testing-laboratories/AB%201609,entity.html)
L8DIN EN ISO/IEC 17025:2018 DAkkS D-PL-14078-01-00 (Scope on https://www.dakks.de/as/ast/d/D-PL-14078-01-00.pdf)

Laborkürzelerklärung

BG - Bestimmungsgrenze Akkr. - Akkreditierungskürzel des Prüflabors n. - nachweisbar n.n. - nicht nachweisbar

Alle nicht besonders gekennzeichneten Analysenparameter wurden durch die Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) untersucht. Angaben zur durchgeführte(n) Probenahme(n), sofern von Eurofins durchgeführt, siehe Probenahmeprotokoll(e).

Kommentare

zu Ergebnissen: 3)Die Bestimmungsgrenze musste aufgrund von Matrixeffekten erhöht werden.

4)Die Bestimmungsgrenze musste laborseitig erhöht werden.

[Seite 93]

Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) - Vorgebirgsstrasse 20 - 50389 Wesseling Grundbaulabor Bochum GmbH Kohlenstr. 70 44795 Bochum Deutschland

Prüfbericht

Prüfberichtsnummer AR-777-2026-042570-01 Ihre Auftragsreferenz 26-P-1997_2 Bestellbeschreibung - Auftragsnummer 777-2026-042570 Anzahl Proben 1 Probenart Gebäudematerial (mineralisch) Probenahmezeitraum 19.03.2026 Probeneingang 27.03.2026 Prüfzeitraum 27.03.2026 - 02.04.2026

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände im Anlieferungszustand. Bei Verwendung von Probenbehältnissen, Probenträgern und Nährmedien, die vom Auftraggeber beschafft und/oder gelagert wurden, kann ein Einfluss auf die Messergebnisse nicht ausgeschlossen werden. Sofern die Probenahme nicht durch unser Labor oder in unserem Auftrag erfolgte, wird hierfür keine Gewähr übernommen. Dies gilt auch für Berechnungsergebnisse, die auf Daten des Auftraggebers beruhen. Angaben zu Probenbezeichnung, Probenahmedatum, Probenart und Probeninformationen werden vom Auftraggeber übernommen. Dieser Prüfbericht enthält eine qualifizierte elektronische Signatur und darf nur vollständig und unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge oder Änderungen bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der Eurofins Umwelt West GmbH.

Das beauftragte Prüflaboratorium ist durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiert. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage (D-PL-14078-01-00) aufgeführten Umfang.

Mathias Scharf Prüfleitung +49 1754444017

Digital signiert, 02.04.2026

Mathias Scharf

Eurofins Umwelt West GmbH Sitz der Gesellschaft: Wesseling, Gerichtsstand der Gesellschaft: Wesseling UniCredit Bank AG Vorgebirgsstrasse 20 Amtsgericht Köln HRB 44724 IBAN DE37207300177000001950 50389 Wesseling Geschäftsführer: Thomas Bjelkberg, Dr. Sebastian Witjes BIC/SWIFT-Code HYVEDEMME17 Deutschland USt-IdNr.: DE121853679

www.eurofins.de/umwelt Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) in der jeweils gültigen Fassung, sofern keine andere AR-777-2026-042570-01 verbindliche Vereinbarung besteht. Siehe www.eurofins.de/umwelt Seite 1/3

[Seite 94]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-042570-01 Seite 2/3

ProbenreferenzP TH21
Probenahmedatum19.03.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00217107

Physikalisch-chemische Kenngrößen aus der Originalsubstanz Trockenmasse L8 L8:DIN EN 14346:2007- 0,1 Ma.-% 99,0 03A; F5:DIN EN 15934:2012-11A

PAK aus der Originalsubstanz

NaphthalinL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,07
AcenaphthylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
AcenaphthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,06
FluorenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,07
PhenanthrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,64
AnthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn. < 0,05
FluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,53
PyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,37
Benzo[a]anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,14
ChrysenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,15
Benzo[b]fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,13
Benzo[k]fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn. < 0,05
Benzo[a]pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,05
Indeno[1,2,3-cd]pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn. < 0,05
Dibenzo[a,h]anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn. < 0,05
Benzo[ghi]perylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,10
Summe 16 PAK exkl. BGberechnetmg/kg TS2,31
Summe 15 PAK ohne Naphthalinberechnetmg/kg TS2,24

Weitere Erläuterungen

Nr.ProbennummerProbenartProbenreferenzProbenbeschreibungEingangsdatum
1777-2026-00217107Gebäudematerial (mineralisch)P TH2127.03.2026

[Seite 95]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-042570-01 Seite 3/3

Akkreditierung

Akkr.-CodeErläuterung
L8DIN EN ISO/IEC 17025:2018 DAkkS D-PL-14078-01-00 (Scope on https://www.dakks.de/as/ast/d/D-PL-14078-01-00.pdf)

Laborkürzelerklärung

BG - Bestimmungsgrenze Akkr. - Akkreditierungskürzel des Prüflabors n. - nachweisbar n.n. - nicht nachweisbar

Alle nicht besonders gekennzeichneten Analysenparameter wurden durch die Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) untersucht. Angaben zur durchgeführte(n) Probenahme(n), sofern von Eurofins durchgeführt, siehe Probenahmeprotokoll(e).

[Seite 96]

Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) - Vorgebirgsstrasse 20 - 50389 Wesseling Grundbaulabor Bochum GmbH Kohlenstr. 70 44795 Bochum Deutschland

Prüfbericht

Prüfberichtsnummer AR-777-2026-048281-1-01 Ihre Auftragsreferenz 26-P-1997_2 Bestellbeschreibung - Auftragsnummer 777-2026-048281 Anzahl Proben 6 Probenart Bedachungsmaterial, Fugenmasse, Kitt Probenahmezeitraum 08.04.2026 Probennehmer Proben wurden ans Labor angeliefert Probeneingang 10.04.2026 Prüfzeitraum 10.04.2026 - 21.04.2026

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände im Anlieferungszustand. Bei Verwendung von Probenbehältnissen, Probenträgern und Nährmedien, die vom Auftraggeber beschafft und/oder gelagert wurden, kann ein Einfluss auf die Messergebnisse nicht ausgeschlossen werden. Sofern die Probenahme nicht durch unser Labor oder in unserem Auftrag erfolgte, wird hierfür keine Gewähr übernommen. Dies gilt auch für Berechnungsergebnisse, die auf Daten des Auftraggebers beruhen. Angaben zu Probenbezeichnung, Probenahmedatum, Probenart und Probeninformationen werden vom Auftraggeber übernommen. Dieser Prüfbericht enthält eine qualifizierte elektronische Signatur und darf nur vollständig und unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge oder Änderungen bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der Eurofins Umwelt West GmbH.

Das beauftragte Prüflaboratorium ist durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiert. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage (D-PL-14078-01-00) aufgeführten Umfang.

Erläuterungen zum Prüfbericht Bemerkungen: Verfahren beinhaltet nur einen qualitativen Fasernachweis, Abschätzung nach VDI 3866 Blatt 5 Anhang B.

(A) Asbest in Spuren. (B) Asbest in niedriger Konzentration, abgeschätzt <0,3%. (C) Asbest in sehr niedriger Konzentration, abgeschätzt <0,03%.

"nicht nachweisbar" bedeutet, dass der Asbestgehalt unterhalb der Nachweisgrenze gemäß VDI 3866-5:2017-06 liegt.

Eurofins Umwelt West GmbH Sitz der Gesellschaft: Wesseling, Gerichtsstand der Gesellschaft: Wesseling UniCredit Bank AG Vorgebirgsstrasse 20 Amtsgericht Köln HRB 44724 IBAN DE37207300177000001950 50389 Wesseling Geschäftsführer: Thomas Bjelkberg, Dr. Sebastian Witjes BIC/SWIFT-Code HYVEDEMME17 Deutschland USt-IdNr.: DE121853679

www.eurofins.de/umwelt Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) in der jeweils gültigen Fassung, sofern keine andere AR-777-2026-048281-1-01 verbindliche Vereinbarung besteht. Siehe www.eurofins.de/umwelt Seite 1/6

[Seite 97]

Mathias Scharf Prüfleitung +49 1754444017

Digital signiert, 21.04.2026

Mathias Scharf

Eurofins Umwelt West GmbH Sitz der Gesellschaft: Wesseling, Gerichtsstand der Gesellschaft: Wesseling UniCredit Bank AG Vorgebirgsstrasse 20 Amtsgericht Köln HRB 44724 IBAN DE37207300177000001950 50389 Wesseling Geschäftsführer: Thomas Bjelkberg, Dr. Sebastian Witjes BIC/SWIFT-Code HYVEDEMME17 Deutschland USt-IdNr.: DE121853679

www.eurofins.de/umwelt Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) in der jeweils gültigen Fassung, sofern keine andere AR-777-2026-048281-1-01 verbindliche Vereinbarung besteht. Siehe www.eurofins.de/umwelt Seite 2/6

[Seite 98]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-048281-1-01 Seite 3/6

ProbenreferenzP TH23P TH24P TH25P TH26
Probenahmedatum08.04.202608.04.202608.04.202608.04.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00244829777-2026- 00244830777-2026- 00244831777-2026- 00244832

Asbestfasern [NWG 0,1%]

Asbestgehalt 1)EYVDI 3866-5:2017-06%-Kein Asbest nachgewi esen--
Asbestart 1)EYVDI 3866-5:2017-06----

PAK aus der Originalsubstanz

NaphthalinL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5< 0,5
AcenaphthylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5< 0,5
AcenaphthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5< 0,5
FluorenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5< 0,5
PhenanthrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--0,70,8
AnthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5< 0,5
FluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--0,91,9
PyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--1,12,7
Benzo(a)anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,50,6
ChrysenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--0,61,0
Benzo(b)fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--0,81,7
Benzo(k)fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5< 0,5
Benzo(a)pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,50,9
Indeno(1,2,3-cd)pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5< 0,5
Dibenzo(a,h)anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--< 0,5< 0,5
Benzo(ghi)perylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS--1,21,3
Summe 16 EPA-PAK exkl. BGberechnetmg/kg OS--5,310,9
Summe 15 PAK ohne Naphthalin exkl. BGberechnetmg/kg OS--5,310,9

PCB aus der Originalsubstanz

PCB 28L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS< 0,1---
PCB 52L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS< 0,1---
PCB 101L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS< 0,1---

[Seite 99]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-048281-1-01 Seite 4/6

ProbenreferenzP TH23P TH24P TH25P TH26
Probenahmedatum08.04.202608.04.202608.04.202608.04.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00244829777-2026- 00244830777-2026- 00244831777-2026- 00244832

PCB aus der Originalsubstanz

PCB 153L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS< 0,1---
PCB 138L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS< 0,1---
PCB 180L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS< 0,1---
Summe 6 ndl-PCB exkl. BGberechnetmg/kg OS(n.b.)2)---
Summe 6 DIN-PCB x 5 exkl. BG (LAGA)berechnetmg/kg OS(n.b.)2)---
PCB 118L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS< 0,1---
Summe PCB (7)berechnetmg/kg OS(n.b.)2)---

[Seite 100]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-048281-1-01 Seite 5/6

ProbenreferenzP TH27P TH28
Probenahmedatum08.04.202608.04.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00244833777-2026- 00244834

PAK aus der Originalsubstanz

NaphthalinL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5
AcenaphthylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5
AcenaphthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5
FluorenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5
PhenanthrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS1,12,3
AnthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5
FluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS1,11,5
PyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS0,81,6
Benzo(a)anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,50,6
ChrysenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,51,4
Benzo(b)fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,51,3
Benzo(k)fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5
Benzo(a)pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,50,5
Indeno(1,2,3-cd)pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5
Dibenzo(a,h)anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5
Benzo(ghi)perylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,51,3
Summe 16 EPA-PAK exkl. BGberechnetmg/kg OS3,010,5
Summe 15 PAK ohne Naphthalin exkl. BGberechnetmg/kg OS3,010,5

Weitere Erläuterungen

Nr.ProbennummerProbenartProbenreferenzProbenbeschreibungEingangsdatum
1777-2026-00244829FugenmasseP TH2310.04.2026
2777-2026-00244830KittP TH2410.04.2026
3777-2026-00244831BedachungsmaterialP TH2510.04.2026
4777-2026-00244832BedachungsmaterialP TH2610.04.2026
5777-2026-00244833BedachungsmaterialP TH2710.04.2026
6777-2026-00244834BedachungsmaterialP TH2810.04.2026

[Seite 101]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-048281-1-01 Seite 6/6

Akkreditierung

1)Die Analyse erfolgte in Fremdvergabe bei Eurofins Environment Testing Polska Sp. z o.o., Eurofins Environment Testing Polska Sp. z o.o., PL

Akkr.-CodeErläuterung
EYAB 1609 (Scope on https://www.pca.gov.pl/en/accredited-organizations/accredited-organizations/testing-laboratories/AB%201609,entity.html)
L8DIN EN ISO/IEC 17025:2018 DAkkS D-PL-14078-01-00 (Scope on https://www.dakks.de/as/ast/d/D-PL-14078-01-00.pdf)

Laborkürzelerklärung

BG - Bestimmungsgrenze Akkr. - Akkreditierungskürzel des Prüflabors n. - nachweisbar n.n. - nicht nachweisbar

Alle nicht besonders gekennzeichneten Analysenparameter wurden durch die Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) untersucht. Angaben zur durchgeführte(n) Probenahme(n), sofern von Eurofins durchgeführt, siehe Probenahmeprotokoll(e).

Kommentare

zu Ergebnissen: 2)nicht berechenbar

[Seite 102]

ALS Germany GmbH Laboratory Services Am Umweltpark 1 · 44793 Bochum www.alsglobal.com/GERMANY

[Seite 103]

ALS Germany GmbH Laboratory Services Am Umweltpark 1 · 44793 Bochum www.alsglobal.com/GERMANY

[Seite 104]

ALS Germany GmbH Laboratory Services Am Umweltpark 1 · 44793 Bochum www.alsglobal.com/GERMANY

[Seite 105]

ALS Germany GmbH Laboratory Services Am Umweltpark 1 · 44793 Bochum www.alsglobal.com/GERMANY

[Seite 106]

Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) - Vorgebirgsstrasse 20 - 50389 Wesseling Grundbaulabor Bochum GmbH Kohlenstr. 70 44795 Bochum Deutschland

Prüfbericht

Prüfberichtsnummer AR-777-2026-041826-2-01 Ihre Auftragsreferenz 26-P-1997_2 Bestellbeschreibung - Auftragsnummer 777-2026-041826 Anzahl Proben 3 Probenart Asphalt Probenahmezeitraum 19.03.2026 Probeneingang 26.03.2026 Prüfzeitraum 26.03.2026 - 13.04.2026

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände im Anlieferungszustand. Bei Verwendung von Probenbehältnissen, Probenträgern und Nährmedien, die vom Auftraggeber beschafft und/oder gelagert wurden, kann ein Einfluss auf die Messergebnisse nicht ausgeschlossen werden. Sofern die Probenahme nicht durch unser Labor oder in unserem Auftrag erfolgte, wird hierfür keine Gewähr übernommen. Dies gilt auch für Berechnungsergebnisse, die auf Daten des Auftraggebers beruhen. Angaben zu Probenbezeichnung, Probenahmedatum, Probenart und Probeninformationen werden vom Auftraggeber übernommen. Dieser Prüfbericht enthält eine qualifizierte elektronische Signatur und darf nur vollständig und unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge oder Änderungen bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der Eurofins Umwelt West GmbH.

Das beauftragte Prüflaboratorium ist durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiert. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage (D-PL-14078-01-00) aufgeführten Umfang.

Mathias Scharf Prüfleitung +49 1754444017

Digital signiert, 13.04.2026

Dr. Kathrin Stirnat

Eurofins Umwelt West GmbH Sitz der Gesellschaft: Wesseling, Gerichtsstand der Gesellschaft: Wesseling UniCredit Bank AG Vorgebirgsstrasse 20 Amtsgericht Köln HRB 44724 IBAN DE37207300177000001950 50389 Wesseling Geschäftsführer: Thomas Bjelkberg, Dr. Sebastian Witjes BIC/SWIFT-Code HYVEDEMME17 Deutschland USt-IdNr.: DE121853679

www.eurofins.de/umwelt Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) in der jeweils gültigen Fassung, sofern keine andere AR-777-2026-041826-2-01 verbindliche Vereinbarung besteht. Siehe www.eurofins.de/umwelt Seite 1/3

[Seite 107]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-041826-2-01 Seite 2/3

ProbenreferenzP FLH01P FLH02P FLH03
Probenahmedatum19.03.202619.03.202619.03.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00213663777-2026- 00213664777-2026- 00213665

PAK aus der Originalsubstanz

NaphthalinL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5< 0,5
AcenaphthylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5< 0,5
AcenaphthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5< 0,5
FluorenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5< 0,5
PhenanthrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS0,9< 0,5< 0,5
AnthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5< 0,5
FluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS1,2< 0,51,0
PyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS0,9< 0,51,5
Benzo[a]anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5< 0,5
ChrysenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5< 0,5
Benzo[b]fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS0,7< 0,5< 0,5
Benzo[k]fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5< 0,5
Benzo[a]pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5< 0,5
Indeno[1,2,3-cd]pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5< 0,5
Dibenzo[a,h]anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,5< 0,5
Benzo[ghi]perylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,5mg/kg OS< 0,5< 0,51,3
Summe 16 EPA-PAK exkl. BGberechnetmg/kg OS3,7(n.b.)1)3,8
Summe 15 PAK ohne Naphthalin exkl. BGberechnetmg/kg OS3,7(n.b.)1)3,8

Weitere Erläuterungen

Nr.ProbennummerProbenartProbenreferenzProbenbeschreibungEingangsdatum
1777-2026-00213663AsphaltP FLH0126.03.2026
2777-2026-00213664AsphaltP FLH0226.03.2026
3777-2026-00213665AsphaltP FLH0326.03.2026

[Seite 108]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-041826-2-01 Seite 3/3

Akkreditierung

Akkr.-CodeErläuterung
L8DIN EN ISO/IEC 17025:2018 DAkkS D-PL-14078-01-00 (Scope on https://www.dakks.de/as/ast/d/D-PL-14078-01-00.pdf)

Laborkürzelerklärung

BG - Bestimmungsgrenze Akkr. - Akkreditierungskürzel des Prüflabors n. - nachweisbar n.n. - nicht nachweisbar

Alle nicht besonders gekennzeichneten Analysenparameter wurden durch die Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) untersucht. Angaben zur durchgeführte(n) Probenahme(n), sofern von Eurofins durchgeführt, siehe Probenahmeprotokoll(e).

Kommentare

zu Ergebnissen: 1)nicht berechenbar

[Seite 109]

Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) - Vorgebirgsstrasse 20 - 50389 Wesseling Grundbaulabor Bochum GmbH Kohlenstr. 70 44795 Bochum Deutschland

Prüfberichtsnummer AR-777-2026-048281-2-01 Ihre Auftragsreferenz 26-P-1997_2 Bestellbeschreibung - Auftragsnummer 777-2026-048281 Anzahl Proben 1 Probenart Faserzementprodukte Probenahmezeitraum 08.04.2026 Probennehmer Proben wurden ans Labor angeliefert Probeneingang 10.04.2026 Prüfzeitraum 10.04.2026 - 21.04.2026

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände im Anlieferungszustand. Bei Verwendung von Probenbehältnissen, Probenträgern und Nährmedien, die vom Auftraggeber beschafft und/oder gelagert wurden, kann ein Einfluss auf die Messergebnisse nicht ausgeschlossen werden. Sofern die Probenahme nicht durch unser Labor oder in unserem Auftrag erfolgte, wird hierfür keine Gewähr übernommen. Dies gilt auch für Berechnungsergebnisse, die auf Daten des Auftraggebers beruhen. Angaben zu Probenbezeichnung, Probenahmedatum, Probenart und Probeninformationen werden vom Auftraggeber übernommen. Dieser Prüfbericht enthält eine qualifizierte elektronische Signatur und darf nur vollständig und unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge oder Änderungen bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der Eurofins Umwelt West GmbH.

Das beauftragte Prüflaboratorium ist durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiert. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage (D-PL-14078-01-00) aufgeführten Umfang.

Erläuterungen zum Prüfbericht Bemerkungen: Verfahren beinhaltet nur einen qualitativen Fasernachweis, Abschätzung nach VDI 3866 Blatt 5 Anhang B.

(A) Asbest in Spuren. (B) Asbest in niedriger Konzentration, abgeschätzt <0,3%. (C) Asbest in sehr niedriger Konzentration, abgeschätzt <0,03%.

"nicht nachweisbar" bedeutet, dass der Asbestgehalt unterhalb der Nachweisgrenze gemäß VDI 3866-5:2017-06 liegt.

Eurofins Umwelt West GmbH Sitz der Gesellschaft: Wesseling, Gerichtsstand der Gesellschaft: Wesseling UniCredit Bank AG Vorgebirgsstrasse 20 Amtsgericht Köln HRB 44724 IBAN DE37207300177000001950 50389 Wesseling Geschäftsführer: Thomas Bjelkberg, Dr. Sebastian Witjes BIC/SWIFT-Code HYVEDEMME17 Deutschland USt-IdNr.: DE121853679

www.eurofins.de/umwelt Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) in der jeweils gültigen Fassung, sofern keine andere AR-777-2026-048281-2-01 verbindliche Vereinbarung besteht. Siehe www.eurofins.de/umwelt Seite 1/3

[Seite 110]

Mathias Scharf Prüfleitung +49 1754444017

Digital signiert, 21.04.2026

Mathias Scharf

Eurofins Umwelt West GmbH Sitz der Gesellschaft: Wesseling, Gerichtsstand der Gesellschaft: Wesseling UniCredit Bank AG Vorgebirgsstrasse 20 Amtsgericht Köln HRB 44724 IBAN DE37207300177000001950 50389 Wesseling Geschäftsführer: Thomas Bjelkberg, Dr. Sebastian Witjes BIC/SWIFT-Code HYVEDEMME17 Deutschland USt-IdNr.: DE121853679

www.eurofins.de/umwelt Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) in der jeweils gültigen Fassung, sofern keine andere AR-777-2026-048281-2-01 verbindliche Vereinbarung besteht. Siehe www.eurofins.de/umwelt Seite 2/3

[Seite 111]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-048281-2-01 Seite 3/3

ProbenreferenzP FLH04
Probenahmedatum08.04.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00244835

Asbestfasern [NWG 1%]

Asbestgehalt 1)EYVDI 3866-5:2017-06%Kein Asbest nachgewi esen
Asbestart 1)EYVDI 3866-5:2017-06-

Weitere Erläuterungen

Nr.ProbennummerProbenartProbenreferenzProbenbeschreibungEingangsdatum
1777-2026-00244835FaserzementprodukteP FLH0410.04.2026

Akkreditierung

1)Die Analyse erfolgte in Fremdvergabe bei Eurofins Environment Testing Polska Sp. z o.o., Eurofins Environment Testing Polska Sp. z o.o., PL

Akkr.-CodeErläuterung
EYAB 1609 (Scope on https://www.pca.gov.pl/en/accredited-organizations/accredited-organizations/testing-laboratories/AB%201609,entity.html)

Laborkürzelerklärung

BG - Bestimmungsgrenze Akkr. - Akkreditierungskürzel des Prüflabors n. - nachweisbar n.n. - nicht nachweisbar

Alle nicht besonders gekennzeichneten Analysenparameter wurden durch die Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) untersucht. Angaben zur durchgeführte(n) Probenahme(n), sofern von Eurofins durchgeführt, siehe Probenahmeprotokoll(e).

[Seite 112]

Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) - Vorgebirgsstrasse 20 - 50389 Wesseling Grundbaulabor Bochum GmbH Kohlenstr. 70 44795 Bochum Deutschland

Prüfbericht

Prüfberichtsnummer AR-777-2026-041826-3-01 Ihre Auftragsreferenz 26-P-1997_2 Bestellbeschreibung - Auftragsnummer 777-2026-041826 Anzahl Proben 1 Probenart Fugenmasse Probenahmezeitraum 19.03.2026 Probeneingang 26.03.2026 Prüfzeitraum 26.03.2026 - 02.04.2026

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände im Anlieferungszustand. Bei Verwendung von Probenbehältnissen, Probenträgern und Nährmedien, die vom Auftraggeber beschafft und/oder gelagert wurden, kann ein Einfluss auf die Messergebnisse nicht ausgeschlossen werden. Sofern die Probenahme nicht durch unser Labor oder in unserem Auftrag erfolgte, wird hierfür keine Gewähr übernommen. Dies gilt auch für Berechnungsergebnisse, die auf Daten des Auftraggebers beruhen. Angaben zu Probenbezeichnung, Probenahmedatum, Probenart und Probeninformationen werden vom Auftraggeber übernommen. Dieser Prüfbericht enthält eine qualifizierte elektronische Signatur und darf nur vollständig und unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge oder Änderungen bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der Eurofins Umwelt West GmbH.

Das beauftragte Prüflaboratorium ist durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiert. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage (D-PL-14078-01-00) aufgeführten Umfang.

Mathias Scharf Prüfleitung +49 1754444017

Digital signiert, 02.04.2026

Mathias Scharf

Eurofins Umwelt West GmbH Sitz der Gesellschaft: Wesseling, Gerichtsstand der Gesellschaft: Wesseling UniCredit Bank AG Vorgebirgsstrasse 20 Amtsgericht Köln HRB 44724 IBAN DE37207300177000001950 50389 Wesseling Geschäftsführer: Thomas Bjelkberg, Dr. Sebastian Witjes BIC/SWIFT-Code HYVEDEMME17 Deutschland USt-IdNr.: DE121853679

www.eurofins.de/umwelt Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) in der jeweils gültigen Fassung, sofern keine andere AR-777-2026-041826-3-01 verbindliche Vereinbarung besteht. Siehe www.eurofins.de/umwelt Seite 1/2

[Seite 113]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-041826-3-01 Seite 2/2

ProbenreferenzMP WCA01
Probenahmedatum19.03.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00213669

PCB aus der Originalsubstanz

PCB 28L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS1,1
PCB 52L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS2,2
PCB 101L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS0,9
PCB 153L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS0,1
PCB 138L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS0,2
PCB 180L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS< 0,1
Summe 6 ndl-PCB exkl. BGberechnetmg/kg OS4,5
Summe 6 DIN-PCB x 5 exkl. BG (LAGA)berechnetmg/kg OS22,5
PCB 118L8DIN EN 15308: 2016-120,1mg/kg OS0,4
Summe PCB (7)berechnetmg/kg OS4,9

Weitere Erläuterungen

Nr.ProbennummerProbenartProbenreferenzProbenbeschreibungEingangsdatum
1777-2026-00213669FugenmasseMP WCA0126.03.2026

Akkreditierung

Akkr.-CodeErläuterung
L8DIN EN ISO/IEC 17025:2018 DAkkS D-PL-14078-01-00 (Scope on https://www.dakks.de/as/ast/d/D-PL-14078-01-00.pdf)

Laborkürzelerklärung

BG - Bestimmungsgrenze Akkr. - Akkreditierungskürzel des Prüflabors n. - nachweisbar n.n. - nicht nachweisbar

Alle nicht besonders gekennzeichneten Analysenparameter wurden durch die Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) untersucht. Angaben zur durchgeführte(n) Probenahme(n), sofern von Eurofins durchgeführt, siehe Probenahmeprotokoll(e).

[Seite 114]

RC-Material
Projekt-Nr.Maßstab-ProjektErweiterung Leibniz-Gymnasium LB10 - Schule Stankeitstraße 22, 45326 Essen
BearbeiterDatum
gezeichnet-Anlage-Nr.4.2Planinhalt
Auftraggeber

[Seite 115]

Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) - Vorgebirgsstrasse 20 - 50389 Wesseling Grundbaulabor Bochum GmbH Kohlenstr. 70 44795 Bochum Deutschland

Prüfbericht

Prüfberichtsnummer AR-777-2026-042311-1-01 Ihre Auftragsreferenz 26-P-1997_2 Bestellbeschreibung - Auftragsnummer 777-2026-042311 Anzahl Proben 4 Probenart Bauschutt Probenahmezeitraum 19.03.2026 Probennehmer Proben wurden an das Labor angeliefert Probeneingang 27.03.2026 Prüfzeitraum 27.03.2026 - 02.04.2026

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände im Anlieferungszustand. Bei Verwendung von Probenbehältnissen, Probenträgern und Nährmedien, die vom Auftraggeber beschafft und/oder gelagert wurden, kann ein Einfluss auf die Messergebnisse nicht ausgeschlossen werden. Sofern die Probenahme nicht durch unser Labor oder in unserem Auftrag erfolgte, wird hierfür keine Gewähr übernommen. Dies gilt auch für Berechnungsergebnisse, die auf Daten des Auftraggebers beruhen. Angaben zu Probenbezeichnung, Probenahmedatum, Probenart und Probeninformationen werden vom Auftraggeber übernommen. Dieser Prüfbericht enthält eine qualifizierte elektronische Signatur und darf nur vollständig und unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge oder Änderungen bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der Eurofins Umwelt West GmbH.

Das beauftragte Prüflaboratorium ist durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiert. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage (D-PL-14078-01-00) aufgeführten Umfang.

Mathias Scharf Prüfleitung +49 1754444017

Digital signiert, 02.04.2026

Leila Djabbari

Eurofins Umwelt West GmbH Sitz der Gesellschaft: Wesseling, Gerichtsstand der Gesellschaft: Wesseling UniCredit Bank AG Vorgebirgsstrasse 20 Amtsgericht Köln HRB 44724 IBAN DE37207300177000001950 50389 Wesseling Geschäftsführer: Thomas Bjelkberg, Dr. Sebastian Witjes BIC/SWIFT-Code HYVEDEMME17 Deutschland USt-IdNr.: DE121853679

www.eurofins.de/umwelt Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) in der jeweils gültigen Fassung, sofern keine andere AR-777-2026-042311-1-01 verbindliche Vereinbarung besteht. Siehe www.eurofins.de/umwelt Seite 1/4

[Seite 116]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-042311-1-01 Seite 2/4

ProbenreferenzMP TH_RC01MP TH_RC02MP TH_RC03MP TH_RC04
Probenahmedatum19.03.202619.03.202619.03.202619.03.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00215897777-2026- 00215898777-2026- 00215899777-2026- 00215905

Physikalisch-chemische Kenngrößen aus der Originalsubstanz Trockenmasse L8 L8:DIN EN 14346:2007- 0,1 Ma.-% 97,1 92,3 95,4 91,4 03A; F5:DIN EN 15934:2012-11A

PAK aus der Originalsubstanz

NaphthalinL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.n.n.n.n.n.n.
AcenaphthylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.n.n.n.n.n.n.
AcenaphthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn. < 0,05n.n.n.n.n.n.
FluorenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,06n.n.n.n.n.n.
PhenanthrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,790,08n. < 0,05n. < 0,05
AnthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,23n.n.n.n.n.n.
FluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS1,30,110,060,07
PyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,900,07n. < 0,05n. < 0,05
Benzo[a]anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,750,06n. < 0,05n.n.
ChrysenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,58n. < 0,05n. < 0,05n.n.
Benzo[b]fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,530,05n. < 0,05n.n.
Benzo[k]fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,25n. < 0,05n.n.n.n.
Benzo[a]pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,40n. < 0,05n.n.n.n.
Indeno[1,2,3-cd]pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,24n. < 0,05n.n.n.n.
Dibenzo[a,h]anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,06n.n.n.n.n.n.
Benzo[ghi]perylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,23n. < 0,05n.n.n.n.
Summe 16 PAK nach EBV: 2021berechnetmg/kg TS6,300,4920,1810,116
Summe 15 PAK ohne Naphthalin nach EBV: 2021berechnetmg/kg TS6,300,4920,1810,116

Kenngr. d. Eluatherst. f. org., nicht-flücht. Par. nach DIN 19529: 2015-12 Trübung im Eluat nach DIN L8 10 FNU < 10 < 10 < 10 < 10 EN ISO 7027: 2000-04

Physikalisch-chem. Kenngrößen aus dem 2:1-Schütteleluat nach DIN 19529: 2015-12

pH-WertL8DIN EN ISO 10523 (C5): 2012-048,812,112,310,3
Temperatur pH-WertL8DIN 38404-4 (C4): 1976- 12°C19,719,219,919,7
Leitfähigkeit bei 25°CL8DIN EN 27888 (C8): 1993-115µS/cm4820272073501200

[Seite 117]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-042311-1-01 Seite 3/4

ProbenreferenzMP TH_RC01MP TH_RC02MP TH_RC03MP TH_RC04
Probenahmedatum19.03.202619.03.202619.03.202619.03.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00215897777-2026- 00215898777-2026- 00215899777-2026- 00215905

Anionen aus dem 2:1-Schütteleluat nach DIN 19529: 2015-12 Sulfat (SO4) L8 DIN EN ISO 10304-1 1 mg/l 150 14 7,9 200 (D20): 2009-07

Elemente aus dem 2:1-Schütteleluat nach DIN 19529: 2015-12

Chrom (Cr)L8DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-010,001mg/l< 0,0010,0100,0170,009
Kupfer (Cu)L8DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-010,001mg/l0,0050,0100,0050,004
Vanadium (V)L8DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-010,002mg/l0,0250,002< 0,0020,039

PAK aus dem 2:1-Schütteleluat nach DIN 19529: 2015-12

NaphthalinL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/l0,100,090,180,08
AcenaphthylenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
AcenaphthenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln. < 0,050,14n.n.n. < 0,05
FluorenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/l0,060,13n.n.n. < 0,05
PhenanthrenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/l0,450,630,203,1
AnthracenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/l0,080,07n.n.1,2
FluoranthenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/l0,250,300,070,86
PyrenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/l0,130,18n. < 0,050,16
Benzo[a]anthracenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n. < 0,05n.n.n.n.
ChrysenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
Benzo[b]fluoranthenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
Benzo[k]fluoranthenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
Benzo[a]pyrenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
Indeno[1,2,3-cd]pyrenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
Dibenzo[a,h]anthracenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
Benzo[ghi]perylenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
Summe 16 PAK nach EBV: 2021berechnetµg/l1,091,570,4755,44
Summe 15 PAK ohne Naphthalin nach EBV: 2021berechnetµg/l0,9941,480,2955,36

Weitere Erläuterungen

Nr.ProbennummerProbenartProbenreferenzProbenbeschreibungEingangsdatum
1777-2026-00215897BauschuttMP TH_RC0127.03.2026
2777-2026-00215898BauschuttMP TH_RC0227.03.2026
3777-2026-00215899BauschuttMP TH_RC0327.03.2026
4777-2026-00215905BauschuttMP TH_RC0427.03.2026

[Seite 118]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-042311-1-01 Seite 4/4

Akkreditierung

Akkr.-CodeErläuterung
L8DIN EN ISO/IEC 17025:2018 DAkkS D-PL-14078-01-00 (Scope on https://www.dakks.de/as/ast/d/D-PL-14078-01-00.pdf)

Laborkürzelerklärung

BG - Bestimmungsgrenze Akkr. - Akkreditierungskürzel des Prüflabors n. - nachweisbar n.n. - nicht nachweisbar

Alle nicht besonders gekennzeichneten Analysenparameter wurden durch die Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) untersucht. Angaben zur durchgeführte(n) Probenahme(n), sofern von Eurofins durchgeführt, siehe Probenahmeprotokoll(e).

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Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) - Vorgebirgsstrasse 20 - 50389 Wesseling Grundbaulabor Bochum GmbH Kohlenstr. 70 44795 Bochum Deutschland

Prüfbericht

Prüfberichtsnummer AR-777-2026-042311-2-01 Ihre Auftragsreferenz 26-P-1997_2 Bestellbeschreibung - Auftragsnummer 777-2026-042311 Anzahl Proben 1 Probenart Bauschutt Probenahmezeitraum 19.03.2026 Probennehmer Proben wurden an das Labor angeliefert Probeneingang 27.03.2026 Prüfzeitraum 27.03.2026 - 02.04.2026

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände im Anlieferungszustand. Bei Verwendung von Probenbehältnissen, Probenträgern und Nährmedien, die vom Auftraggeber beschafft und/oder gelagert wurden, kann ein Einfluss auf die Messergebnisse nicht ausgeschlossen werden. Sofern die Probenahme nicht durch unser Labor oder in unserem Auftrag erfolgte, wird hierfür keine Gewähr übernommen. Dies gilt auch für Berechnungsergebnisse, die auf Daten des Auftraggebers beruhen. Angaben zu Probenbezeichnung, Probenahmedatum, Probenart und Probeninformationen werden vom Auftraggeber übernommen. Dieser Prüfbericht enthält eine qualifizierte elektronische Signatur und darf nur vollständig und unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge oder Änderungen bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der Eurofins Umwelt West GmbH.

Das beauftragte Prüflaboratorium ist durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiert. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage (D-PL-14078-01-00) aufgeführten Umfang.

Mathias Scharf Prüfleitung +49 1754444017

Digital signiert, 02.04.2026

Leila Djabbari

Eurofins Umwelt West GmbH Sitz der Gesellschaft: Wesseling, Gerichtsstand der Gesellschaft: Wesseling UniCredit Bank AG Vorgebirgsstrasse 20 Amtsgericht Köln HRB 44724 IBAN DE37207300177000001950 50389 Wesseling Geschäftsführer: Thomas Bjelkberg, Dr. Sebastian Witjes BIC/SWIFT-Code HYVEDEMME17 Deutschland USt-IdNr.: DE121853679

www.eurofins.de/umwelt Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) in der jeweils gültigen Fassung, sofern keine andere AR-777-2026-042311-2-01 verbindliche Vereinbarung besteht. Siehe www.eurofins.de/umwelt Seite 1/4

[Seite 120]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-042311-2-01 Seite 2/4

ProbenreferenzMP FLH_RC05
Probenahmedatum19.03.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00215906

Physikalisch-chemische Kenngrößen aus der Originalsubstanz Trockenmasse L8 L8:DIN EN 14346:2007- 0,1 Ma.-% 96,6 03A; F5:DIN EN 15934:2012-11A

PAK aus der Originalsubstanz

NaphthalinL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
AcenaphthylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
AcenaphthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
FluorenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
PhenanthrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
AnthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
FluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
PyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
Benzo[a]anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
ChrysenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
Benzo[b]fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
Benzo[k]fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
Benzo[a]pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
Indeno[1,2,3-cd]pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
Dibenzo[a,h]anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
Benzo[ghi]perylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
Summe 16 PAK nach EBV: 2021berechnetmg/kg TS(n.b.)1)
Summe 15 PAK ohne Naphthalin nach EBV: 2021berechnetmg/kg TS(n.b.)1)

Kenngr. d. Eluatherst. f. org., nicht-flücht. Par. nach DIN 19529: 2015-12 Trübung im Eluat nach DIN L8 10 FNU < 10 EN ISO 7027: 2000-04 Physikalisch-chem. Kenngrößen aus dem 2:1-Schütteleluat nach DIN 19529: 2015- 12

pH-WertL8DIN EN ISO 10523 (C5): 2012-0412,5
Temperatur pH-WertL8DIN 38404-4 (C4): 1976- 12°C19,6
Leitfähigkeit bei 25°CL8DIN EN 27888 (C8): 1993-115µS/cm6650

[Seite 121]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-042311-2-01 Seite 3/4

ProbenreferenzMP FLH_RC05
Probenahmedatum19.03.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00215906

Anionen aus dem 2:1-Schütteleluat nach DIN 19529: 2015-12 Sulfat (SO4) L8 DIN EN ISO 10304-1 1 mg/l 3,2 (D20): 2009-07

Elemente aus dem 2:1-Schütteleluat nach DIN 19529: 2015-12

Chrom (Cr)L8DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-010,001mg/l0,003
Kupfer (Cu)L8DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-010,001mg/l0,003
Vanadium (V)L8DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-010,002mg/l< 0,002

PAK aus dem 2:1-Schütteleluat nach DIN 19529: 2015-12

NaphthalinL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln. < 0,05
AcenaphthylenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
AcenaphthenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
FluorenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
PhenanthrenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/l0,06
AnthracenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
FluoranthenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln. < 0,05
PyrenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
Benzo[a]anthracenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
ChrysenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
Benzo[b]fluoranthenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
Benzo[k]fluoranthenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
Benzo[a]pyrenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
Indeno[1,2,3-cd]pyrenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
Dibenzo[a,h]anthracenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
Benzo[ghi]perylenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
Summe 16 PAK nach EBV: 2021berechnetµg/l0,112
Summe 15 PAK ohne Naphthalin nach EBV: 2021berechnetµg/l0,087

Weitere Erläuterungen

Nr.ProbennummerProbenartProbenreferenzProbenbeschreibungEingangsdatum
1777-2026-00215906BauschuttMP FLH_RC0527.03.2026

[Seite 122]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-042311-2-01 Seite 4/4

Akkreditierung

Akkr.-CodeErläuterung
L8DIN EN ISO/IEC 17025:2018 DAkkS D-PL-14078-01-00 (Scope on https://www.dakks.de/as/ast/d/D-PL-14078-01-00.pdf)

Laborkürzelerklärung

BG - Bestimmungsgrenze Akkr. - Akkreditierungskürzel des Prüflabors n. - nachweisbar n.n. - nicht nachweisbar

Alle nicht besonders gekennzeichneten Analysenparameter wurden durch die Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) untersucht. Angaben zur durchgeführte(n) Probenahme(n), sofern von Eurofins durchgeführt, siehe Probenahmeprotokoll(e).

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zu Ergebnissen: 1)nicht berechenbar

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Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) - Vorgebirgsstrasse 20 - 50389 Wesseling Grundbaulabor Bochum GmbH Kohlenstr. 70 44795 Bochum Deutschland

Prüfbericht

Prüfberichtsnummer AR-777-2026-042311-1-01 Ihre Auftragsreferenz 26-P-1997_2 Bestellbeschreibung - Auftragsnummer 777-2026-042311 Anzahl Proben 4 Probenart Bauschutt Probenahmezeitraum 19.03.2026 Probennehmer Proben wurden an das Labor angeliefert Probeneingang 27.03.2026 Prüfzeitraum 27.03.2026 - 02.04.2026

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände im Anlieferungszustand. Bei Verwendung von Probenbehältnissen, Probenträgern und Nährmedien, die vom Auftraggeber beschafft und/oder gelagert wurden, kann ein Einfluss auf die Messergebnisse nicht ausgeschlossen werden. Sofern die Probenahme nicht durch unser Labor oder in unserem Auftrag erfolgte, wird hierfür keine Gewähr übernommen. Dies gilt auch für Berechnungsergebnisse, die auf Daten des Auftraggebers beruhen. Angaben zu Probenbezeichnung, Probenahmedatum, Probenart und Probeninformationen werden vom Auftraggeber übernommen. Dieser Prüfbericht enthält eine qualifizierte elektronische Signatur und darf nur vollständig und unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge oder Änderungen bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der Eurofins Umwelt West GmbH.

Das beauftragte Prüflaboratorium ist durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiert. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage (D-PL-14078-01-00) aufgeführten Umfang.

Mathias Scharf Prüfleitung +49 1754444017

Digital signiert, 02.04.2026

Leila Djabbari

Eurofins Umwelt West GmbH Sitz der Gesellschaft: Wesseling, Gerichtsstand der Gesellschaft: Wesseling UniCredit Bank AG Vorgebirgsstrasse 20 Amtsgericht Köln HRB 44724 IBAN DE37207300177000001950 50389 Wesseling Geschäftsführer: Thomas Bjelkberg, Dr. Sebastian Witjes BIC/SWIFT-Code HYVEDEMME17 Deutschland USt-IdNr.: DE121853679

www.eurofins.de/umwelt Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) in der jeweils gültigen Fassung, sofern keine andere AR-777-2026-042311-1-01 verbindliche Vereinbarung besteht. Siehe www.eurofins.de/umwelt Seite 1/4

[Seite 124]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-042311-1-01 Seite 2/4

ProbenreferenzMP TH_RC01MP TH_RC02MP TH_RC03MP TH_RC04
Probenahmedatum19.03.202619.03.202619.03.202619.03.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00215897777-2026- 00215898777-2026- 00215899777-2026- 00215905

Physikalisch-chemische Kenngrößen aus der Originalsubstanz Trockenmasse L8 L8:DIN EN 14346:2007- 0,1 Ma.-% 97,1 92,3 95,4 91,4 03A; F5:DIN EN 15934:2012-11A

PAK aus der Originalsubstanz

NaphthalinL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.n.n.n.n.n.n.
AcenaphthylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.n.n.n.n.n.n.
AcenaphthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn. < 0,05n.n.n.n.n.n.
FluorenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,06n.n.n.n.n.n.
PhenanthrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,790,08n. < 0,05n. < 0,05
AnthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,23n.n.n.n.n.n.
FluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS1,30,110,060,07
PyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,900,07n. < 0,05n. < 0,05
Benzo[a]anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,750,06n. < 0,05n.n.
ChrysenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,58n. < 0,05n. < 0,05n.n.
Benzo[b]fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,530,05n. < 0,05n.n.
Benzo[k]fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,25n. < 0,05n.n.n.n.
Benzo[a]pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,40n. < 0,05n.n.n.n.
Indeno[1,2,3-cd]pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,24n. < 0,05n.n.n.n.
Dibenzo[a,h]anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,06n.n.n.n.n.n.
Benzo[ghi]perylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TS0,23n. < 0,05n.n.n.n.
Summe 16 PAK nach EBV: 2021berechnetmg/kg TS6,300,4920,1810,116
Summe 15 PAK ohne Naphthalin nach EBV: 2021berechnetmg/kg TS6,300,4920,1810,116

Kenngr. d. Eluatherst. f. org., nicht-flücht. Par. nach DIN 19529: 2015-12 Trübung im Eluat nach DIN L8 10 FNU < 10 < 10 < 10 < 10 EN ISO 7027: 2000-04

Physikalisch-chem. Kenngrößen aus dem 2:1-Schütteleluat nach DIN 19529: 2015-12

pH-WertL8DIN EN ISO 10523 (C5): 2012-048,812,112,310,3
Temperatur pH-WertL8DIN 38404-4 (C4): 1976- 12°C19,719,219,919,7
Leitfähigkeit bei 25°CL8DIN EN 27888 (C8): 1993-115µS/cm4820272073501200

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Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-042311-1-01 Seite 3/4

ProbenreferenzMP TH_RC01MP TH_RC02MP TH_RC03MP TH_RC04
Probenahmedatum19.03.202619.03.202619.03.202619.03.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00215897777-2026- 00215898777-2026- 00215899777-2026- 00215905

Anionen aus dem 2:1-Schütteleluat nach DIN 19529: 2015-12 Sulfat (SO4) L8 DIN EN ISO 10304-1 1 mg/l 150 14 7,9 200 (D20): 2009-07

Elemente aus dem 2:1-Schütteleluat nach DIN 19529: 2015-12

Chrom (Cr)L8DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-010,001mg/l< 0,0010,0100,0170,009
Kupfer (Cu)L8DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-010,001mg/l0,0050,0100,0050,004
Vanadium (V)L8DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-010,002mg/l0,0250,002< 0,0020,039

PAK aus dem 2:1-Schütteleluat nach DIN 19529: 2015-12

NaphthalinL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/l0,100,090,180,08
AcenaphthylenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
AcenaphthenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln. < 0,050,14n.n.n. < 0,05
FluorenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/l0,060,13n.n.n. < 0,05
PhenanthrenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/l0,450,630,203,1
AnthracenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/l0,080,07n.n.1,2
FluoranthenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/l0,250,300,070,86
PyrenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/l0,130,18n. < 0,050,16
Benzo[a]anthracenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n. < 0,05n.n.n.n.
ChrysenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
Benzo[b]fluoranthenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
Benzo[k]fluoranthenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
Benzo[a]pyrenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
Indeno[1,2,3-cd]pyrenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
Dibenzo[a,h]anthracenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
Benzo[ghi]perylenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
Summe 16 PAK nach EBV: 2021berechnetµg/l1,091,570,4755,44
Summe 15 PAK ohne Naphthalin nach EBV: 2021berechnetµg/l0,9941,480,2955,36

Weitere Erläuterungen

Nr.ProbennummerProbenartProbenreferenzProbenbeschreibungEingangsdatum
1777-2026-00215897BauschuttMP TH_RC0127.03.2026
2777-2026-00215898BauschuttMP TH_RC0227.03.2026
3777-2026-00215899BauschuttMP TH_RC0327.03.2026
4777-2026-00215905BauschuttMP TH_RC0427.03.2026

[Seite 126]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-042311-1-01 Seite 4/4

Akkreditierung

Akkr.-CodeErläuterung
L8DIN EN ISO/IEC 17025:2018 DAkkS D-PL-14078-01-00 (Scope on https://www.dakks.de/as/ast/d/D-PL-14078-01-00.pdf)

Laborkürzelerklärung

BG - Bestimmungsgrenze Akkr. - Akkreditierungskürzel des Prüflabors n. - nachweisbar n.n. - nicht nachweisbar

Alle nicht besonders gekennzeichneten Analysenparameter wurden durch die Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) untersucht. Angaben zur durchgeführte(n) Probenahme(n), sofern von Eurofins durchgeführt, siehe Probenahmeprotokoll(e).

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Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) - Vorgebirgsstrasse 20 - 50389 Wesseling Grundbaulabor Bochum GmbH Kohlenstr. 70 44795 Bochum Deutschland

Prüfbericht

Prüfberichtsnummer AR-777-2026-042311-2-01 Ihre Auftragsreferenz 26-P-1997_2 Bestellbeschreibung - Auftragsnummer 777-2026-042311 Anzahl Proben 1 Probenart Bauschutt Probenahmezeitraum 19.03.2026 Probennehmer Proben wurden an das Labor angeliefert Probeneingang 27.03.2026 Prüfzeitraum 27.03.2026 - 02.04.2026

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände im Anlieferungszustand. Bei Verwendung von Probenbehältnissen, Probenträgern und Nährmedien, die vom Auftraggeber beschafft und/oder gelagert wurden, kann ein Einfluss auf die Messergebnisse nicht ausgeschlossen werden. Sofern die Probenahme nicht durch unser Labor oder in unserem Auftrag erfolgte, wird hierfür keine Gewähr übernommen. Dies gilt auch für Berechnungsergebnisse, die auf Daten des Auftraggebers beruhen. Angaben zu Probenbezeichnung, Probenahmedatum, Probenart und Probeninformationen werden vom Auftraggeber übernommen. Dieser Prüfbericht enthält eine qualifizierte elektronische Signatur und darf nur vollständig und unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge oder Änderungen bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der Eurofins Umwelt West GmbH.

Das beauftragte Prüflaboratorium ist durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiert. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage (D-PL-14078-01-00) aufgeführten Umfang.

Mathias Scharf Prüfleitung +49 1754444017

Digital signiert, 02.04.2026

Leila Djabbari

Eurofins Umwelt West GmbH Sitz der Gesellschaft: Wesseling, Gerichtsstand der Gesellschaft: Wesseling UniCredit Bank AG Vorgebirgsstrasse 20 Amtsgericht Köln HRB 44724 IBAN DE37207300177000001950 50389 Wesseling Geschäftsführer: Thomas Bjelkberg, Dr. Sebastian Witjes BIC/SWIFT-Code HYVEDEMME17 Deutschland USt-IdNr.: DE121853679

www.eurofins.de/umwelt Es gelten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) in der jeweils gültigen Fassung, sofern keine andere AR-777-2026-042311-2-01 verbindliche Vereinbarung besteht. Siehe www.eurofins.de/umwelt Seite 1/4

[Seite 128]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-042311-2-01 Seite 2/4

ProbenreferenzMP FLH_RC05
Probenahmedatum19.03.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00215906

Physikalisch-chemische Kenngrößen aus der Originalsubstanz Trockenmasse L8 L8:DIN EN 14346:2007- 0,1 Ma.-% 96,6 03A; F5:DIN EN 15934:2012-11A

PAK aus der Originalsubstanz

NaphthalinL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
AcenaphthylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
AcenaphthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
FluorenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
PhenanthrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
AnthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
FluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
PyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
Benzo[a]anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
ChrysenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
Benzo[b]fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
Benzo[k]fluoranthenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
Benzo[a]pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
Indeno[1,2,3-cd]pyrenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
Dibenzo[a,h]anthracenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
Benzo[ghi]perylenL8L8:DIN ISO 18287: 2006 -05; F5:DIN EN 17503:2022-080,05mg/kg TSn.n.
Summe 16 PAK nach EBV: 2021berechnetmg/kg TS(n.b.)1)
Summe 15 PAK ohne Naphthalin nach EBV: 2021berechnetmg/kg TS(n.b.)1)

Kenngr. d. Eluatherst. f. org., nicht-flücht. Par. nach DIN 19529: 2015-12 Trübung im Eluat nach DIN L8 10 FNU < 10 EN ISO 7027: 2000-04 Physikalisch-chem. Kenngrößen aus dem 2:1-Schütteleluat nach DIN 19529: 2015- 12

pH-WertL8DIN EN ISO 10523 (C5): 2012-0412,5
Temperatur pH-WertL8DIN 38404-4 (C4): 1976- 12°C19,6
Leitfähigkeit bei 25°CL8DIN EN 27888 (C8): 1993-115µS/cm6650

[Seite 129]

Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-042311-2-01 Seite 3/4

ProbenreferenzMP FLH_RC05
Probenahmedatum19.03.2026
ParameternameAkkr.MethodeBGEinheit777-2026- 00215906

Anionen aus dem 2:1-Schütteleluat nach DIN 19529: 2015-12 Sulfat (SO4) L8 DIN EN ISO 10304-1 1 mg/l 3,2 (D20): 2009-07

Elemente aus dem 2:1-Schütteleluat nach DIN 19529: 2015-12

Chrom (Cr)L8DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-010,001mg/l0,003
Kupfer (Cu)L8DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-010,001mg/l0,003
Vanadium (V)L8DIN EN ISO 17294-2 (E29): 2017-010,002mg/l< 0,002

PAK aus dem 2:1-Schütteleluat nach DIN 19529: 2015-12

NaphthalinL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln. < 0,05
AcenaphthylenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
AcenaphthenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
FluorenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
PhenanthrenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/l0,06
AnthracenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
FluoranthenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln. < 0,05
PyrenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
Benzo[a]anthracenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
ChrysenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
Benzo[b]fluoranthenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
Benzo[k]fluoranthenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
Benzo[a]pyrenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
Indeno[1,2,3-cd]pyrenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
Dibenzo[a,h]anthracenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
Benzo[ghi]perylenL8DIN 38407-39 (F39): 2011-090,05µg/ln.n.
Summe 16 PAK nach EBV: 2021berechnetµg/l0,112
Summe 15 PAK ohne Naphthalin nach EBV: 2021berechnetµg/l0,087

Weitere Erläuterungen

Nr.ProbennummerProbenartProbenreferenzProbenbeschreibungEingangsdatum
1777-2026-00215906BauschuttMP FLH_RC0527.03.2026

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Prüfberichtsnummer : AR-777-2026-042311-2-01 Seite 4/4

Akkreditierung

Akkr.-CodeErläuterung
L8DIN EN ISO/IEC 17025:2018 DAkkS D-PL-14078-01-00 (Scope on https://www.dakks.de/as/ast/d/D-PL-14078-01-00.pdf)

Laborkürzelerklärung

BG - Bestimmungsgrenze Akkr. - Akkreditierungskürzel des Prüflabors n. - nachweisbar n.n. - nicht nachweisbar

Alle nicht besonders gekennzeichneten Analysenparameter wurden durch die Eurofins Umwelt West GmbH (Wesseling) untersucht. Angaben zur durchgeführte(n) Probenahme(n), sofern von Eurofins durchgeführt, siehe Probenahmeprotokoll(e).

Kommentare

zu Ergebnissen: 1)nicht berechenbar

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Dokumentation Bohrkerne Gebäudesubstanz
Projekt-Nr.Maßstab-ProjektErweiterung Leibniz-Gymnasium LB10 - Schule Stankeitstraße 22, 45326 Essen
BearbeiterDatum
gezeichnet-Anlage-Nr.5Planinhalt
Auftraggeber

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KB1/BK1

Abb. 1 KB1/BK1, 18.03.26

Länge [cm]Bohrkernschichten
3,0 cmEstrich
17,0 cmBeton, Korngröße bis 2 cm
Gesamtlänge Bohrkern 20 cmGesamtlänge Kernbohrung 20 cm
Bohrkern vollständig
unterhalb bindiges Bodenmaterial
Ort der Entnahme: Kellergeschoss, UG, Apparatenzentrale

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KB2/BK2

Abb. 2 KB2/BK2, 18.03.26

Länge [cm]Bohrkernschichten
0,7Fliese
2,3Estrich / Sperrschicht
2,0Estrich
6,0Stahlbeton
1,0Sperrschicht
21,0KMF, Folie
3,0Sauberkeitsschicht Beton
Gesamtlänge Bohrkern 36,0 cmGesamtlänge Kernbohrung 36 cm
Bohrkern vollständig
unterhalb Grobkorn
Ort der Entnahme: Kellergeschoss, Tiefparterre, Umkleide

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KB3/BK3

Abb. 3 KB3/BK3, 19.03.26

Länge [cm]Bohrkernschichten
2,0Putz
19,0Ziegelstein mit Mörtel
Gesamtlänge Bohrkern 21,0 cmGesamtlänge Kernbohrung 50 cm
Bohrkern unvollständig, abgebrochen
Ort der Entnahme: EG / nördliches Nebengebäude, Außenwand neben Treppenaufgang

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KB4/BK4

Abb. 4 KB4/BK4, 19.03.26

Länge [cm]Bohrkernschichten
2,5Zementestrich
1,5Ausgleichsschicht
9,0Leichtbeton / Porenbeton
Gesamtlänge Bohrkern 13,0 cmGesamtlänge Kernbohrung 13 cm
Bohrkern unvollständig, Bohrvorgang aufgrund Hindernis abgebrochen
Ort der Entnahme: EG / nördl. Nebengebäude, Garderobe

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KB5.1/BK5.1

Länge [cm]Bohrkernschichten
3,5Zementestrich
16,5Beton, Korngröße bis 3,0 cm
Gesamtlänge Bohrkern 20,0 cmGesamtlänge Kernbohrung 20 cm
Bohrkern vollständig, jedoch Verlust durch Durchfallen in den unterhalb vorhandenen Hohlraum (Kriechkeller), Bergung nicht möglich
Ort der Entnahme: EG / nördl. Nebengebäude, Aufenthalt

KB5.2/BK5.2

Abb. 5 KB5.2/BK5.2, 19.03.26

Länge [cm]Bohrkernschichten
3,5Zementestrich
14,5Beton, Korngröße bis 3,0 cm
Gesamtlänge Bohrkern 18,0 cmGesamtlänge Kernbohrung 18 cm
Bohrkern unvollständig, beabsichtigt abgebrochen, um Durchfallen zu verhindern
Ort der Entnahme: EG / nördl. Nebengebäude, Aufenthalt

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KB6/BK6

Abb. 6 KB/BK6, 19.03.26

Länge [cm]Bohrkernschichten
15 cmBeton, Korngröße bis 1,5 cm
Gesamtlänge Bohrkern 15,0 cmGesamtlänge Kernbohrung 15 cm
Bohrkern vollständig
Ort der Entnahme: Freilufthalle Betonfertigteil

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KB7/BK7

Abb. 7 KB7/BK7, 19.03.26

Länge [cm]Bohrkernschichten
15 cmBeton, Korngröße bis 1,5 cm
Gesamtlänge Bohrkern 15,0 cmGesamtlänge Kernbohrung 15 cm
Bohrkern vollständig
Ort der Entnahme: Freilufthalle Betonfertigteil

[Seite 139]

KB8/BK8

Abb. 8 KB8/BK8, 19.03.26

Länge [cm]Bohrkernschichten
0,5Tartan (Polyurethan und Gummi) rot
2,0Tartan (Polyurethan und Gummi) schwarz
6,0Asphalt Tragschicht, Korngröße bis 2,3 cm
Gesamtlänge Bohrkern 8,5 cmGesamtlänge Kernbohrung 25 cm
Bohrkern vollständig
unterhalb Grobkorn, z. T. Schlacke
Ort der Entnahme: Freilufthalle Bodenbelag

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Zustandsdokumentation
Projekt-Nr.Maßstab-ProjektErweiterung Leibniz-Gymnasium LB10 - Schule Stankeitstraße 22, 45326 Essen
BearbeiterDatum
gezeichnet-Anlage-Nr.6Planinhalt
Auftraggeber

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Erweiterung Leibniz-Gymnasium LB10 - Schule Stankeitstraße 22 45326 Essen

Anlage - Zustandsdokumentation

Turnhalle / Nebengebäude (Jugendhalle)
Außenansichten

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Erweiterung Leibniz-Gymnasium LB10 - Schule Stankeitstraße 22 45326 Essen

Anlage - Zustandsdokumentation

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