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Anlage 2 - Anforderungen an Referenzen
für Restaurierungsleistungen im Rahmen der Umsetzung des Masterplans MB2030
Anforderungen an die Einreichung von Auszügen aus Restaurierungsdokumentationen (Referenzen)
Zum Nachweis der geforderten fachlichen Eignung und zur Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit haben die Bewerber Auszüge aus Restaurierungsdokumentationen zu zwei bereits fertiggestellten Projekten (Referenzprojekten) einzureichen. Um die Vergleichbarkeit und Chancengleichheit aller Bewerber zu wahren, werden das Format, der Umfang und der Inhalt dieser Auszüge zwingend wie folgt festgelegt:
- Formatvorgaben
Dateiformat: Die Auszüge sind ausschließlich im PDF-Format über die Vergabeplattform einzureichen.
Dateiname: Die Benennung der Datei hat nach dem Muster „[Name des Bewerbers _Referenz-Nummer_Los-Nummer.pdf“ zu erfolgen.
Layout: Das Format ist standardmäßig auf DIN A4 (Hoch- oder Querformat) zu begrenzen. Pläne oder grafische Kartierungen dürfen maximal im Format DIN A3 eingebunden werden.
Lesbarkeit: Der Text muss gut lesbar sein (Mindestschriftgröße 10 Pt., Standard- Schriftarten wie Arial, Calibri oder Times New Roman).
- Umfangsbegrenzung
Maximale Seitenzahl: Der Umfang ist auf maximal 10 Seiten pro Referenzprojekt begrenzt.
Ausschlusskriterium: Seiten, die über diese maximale Seitenanzahl hinausgehen, werden bei der Bewertung und Eignungsprüfung nicht berücksichtigt und für die Wertung ausgeblendet. Deckblätter und Inhaltsverzeichnisse zählen in den maximalen Seitenumfang hinein.
- Inhaltliche Mindestanforderungen
Die eingereichten Auszüge müssen einen repräsentativen, aussagekräftigen Einblick in die wissenschaftliche und handwerkliche Arbeitsweise des Bewerbers geben. Sie müssen zwingend folgende Bestandteile enthalten:
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Projektstammdaten: Kurzbezeichnung des Objekts, Standort, Auftraggeber (inkl. Ansprechpartner und Telefonnummer für eventuelle Rückfragen), Ausführungszeitraum und das bearbeitete Gewerk/Materialgebiet.
Befund und Zustand: Ein kurzer Textauszug zur Bestands- und Schadensanalyse vor Beginn der Maßnahmen (inkl. exemplarischer Schadensfotografie).
Konzept und Methodik: Darstellung des gewählten restauratorischen Konzepts, der begründeten Materialauswahl sowie der angewandten Methoden und Techniken.
Maßnahmen- und Ausführungsdokumentation: Ein prägnanter Textauszug, der den tatsächlichen Ablauf der Konservierung/Restaurierung beschreibt.
Visuelle Belege: Mindestens zwei aussagekräftige Vorher-Nachher-Fotografien sowie mindestens ein Beispiel für eine grafische oder fotografische Schadens- /Maßnahmenkartierung.
- Wichtige verfahrensrechtliche Hinweise (Ausschlusskriterien)
Vollständigkeit: Fehlen die geforderten Mindestinhalte oder werden die Format- und Umfangsvorgaben nicht eingehalten, kann dies zum Ausschluss des Teilnahmeantrags vom weiteren Verfahren führen.
Schwärzung/Datenschutz: Personenbezogene Daten Dritter (z. B. private Eigentümer oder nicht beteiligte Planer) sowie geschäftliche Geheimnisse sind vom Bewerber in den Auszügen eigenständig zu schwärzen. Die datenschutzrechtliche Verantwortung liegt ausschließlich beim Bewerber. Die Urheberrechte des Bewerbers an seinen Dokumentationen bleiben unberührt; die Vergabestelle nutzt die Unterlagen ausschließlich für dieses Vergabeverfahren.
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